Der Auftrag [Arbeitstitel]

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  • Der Auftrag - Part 1 von voraussichtlich 3


    Das Tal war flach, die Hügel, die es umgaben nicht mehr als sanfte Erhebungen. Auf den Kämmen war es trocken und kahl. Brauner Staub und harte Steine. Durch das Tal zog sich ein Fluss. Jetzt war er ausgetrocknet, aber sein Bett war klar erkennbar. Ein braunes Band aus aufgebrochener Erde. Die Sonne hatte ganze Arbeit geleistet. Das Dorf war nicht mehr als eine traurige Ansammlung kleiner Hütten. Die meisten waren nicht mehr als ein Loch im Boden, umgeben von einer hüfthohen Steinmauer und gekrönt von einem Dach aus Schilf.

    Tianon konnte nicht genau sagen, warum er sich Böhmers Söldnertruppe angeschlossen hatte und hierher gekommen war. Vielleicht war er es einfach überdrüssig, länger einem verlorenen Auftrag hinterherzurennen. Oder weil er sonst nichts besseres zu tun hatte. Die Söldner waren ein Haufen abgerissener und vom Schicksal durch alle Welt gespülter Halunken, Träumer und Mörder. Mit anderen Worten: ganz normale, einfache Menschen. Tianon war anders, aber das bedurfte keiner Erklärung. Jeder war anders als der andere. Und Tianon hielt sich einfach ein wenig abseits von den anderen und von ihren Trinkspielen und Lagerfeuerliedern.

    Es war nicht so, dass er die Männer nicht mochte. Aber er kam einfach aus einer anderen Welt als sie. Einzig von Mannstein konnte ihn vielleicht verstehen. Der Adlige hatte alles verloren und aus seinem Land in die Ferne fliehen müssen, ohne jemals zurückkehren zu können. Er wurde nicht müde, wenn er betrunken war, davon zu reden, wie schändlich man ihn und seine altehrwürdige Familie hintergangen und verraten hatte. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen träumte (und redete all zu häufig) davon, eines Tages mit gezückter Klinge in seine Heimat zurückzukehren und sich seinen angestammten Platz wieder zu erobern. In all den Jahren, die er schon auf den Straßen dieser Welt verbracht hatte, hatte Tianon gelernt, dass solches Gerede bei den meisten Menschen leeres Geschwätz war. Sie taten nichts dafür. Sie sparten ihr Gold nicht, um Waffen zu kaufen und Leute anzuwerben, sondern versoffen und verhurten es in den Kneipen und Tavernen. Einmal hatte er einen Mann getroffen, der mit seinem Vorhaben Ernst gemacht hatte und Rache geübt hatte. Danach war es ihm aber nicht besser gegangen, woraus Tianon schloss, dass die meisten Menschen realistisch genug waren, um zu wissen, dass ihr Geschwätz besser Geschwätz blieb.

    Trotzdem war es anstrengend, immer dieselbe Leier zu hören.

    Da half es auch nichts, dass Krupp sich immer darüber beklagte. Der schwarzhaarige Mann hatte etwas Raubtierhaftes an sich. Vielleicht war es sein glattrasiertes, scharfkantiges Gesicht und seine kalten Augen oder seine schlanke Gestalt. Gleichzeitig nörgelte er immer an allem herum. Niemals nahm er etwas schweigend hin, immer musste er auf Nachteile hinweisen und Schattenseiten aufzeigen. Meistens äußerte er seinen Missmut allerdings ohne konkreten Anlass. Össbek, der die wunderbare Gabe hatte, sich für jeden Mann und jede Frau einen neuen Namen auszudenken, der wie die Faust aufs Auge passte, nannte ihn nur noch den Nörgler. Irgendwie war der Name hängengeblieben. Und so nannten sie ihn alle bald nur noch Nörgler.

    Die Reise hierher war nichts besonderes gewesen. Von Auvron aus, wo Böhmer sie angeworben hatte, um, wie er sagte, einen Störenfried aus der unmittelbaren Nähe seines Dorfes zu vertreiben, waren sie der Straße nach Osten gefolgt. Anfangs gab es immer wieder befestigte Dörfer mit Gasthäusern und Wirtsstuben und die Landwehr sorgte dafür, dass es kaum Räuber gab. Dann wurde das Land hügeliger und karger und die Dörfer weniger. Drei Tage lang waren sie auf dem staubigen Weg geritten, ohne eine Menschenseele zu treffen. Dann wollte eine Schar Räuber sie überfallen. Es war das erste Mal seit langem, dass Tianon seine Klinge hatte ziehen müssen. Für den Sensenmann hatte es sich gelohnt, es war ein blutiger Tag gewesen. Von den Räubern war keiner entkommen. Die Söldner hatten kaum Verletzungen davongetragen. Nur Baku, der Waisenjunge aus Yamun, war eine Schramme am linken Auge zugefügt worden. Noch zwei Tage danach lamentierte er darüber, dass nun seine gutes Aussehen ruiniert wäre und dass ihn nun keine Frau auch nur noch ansehen würde und dass er doch der größte Liebhaber aller Zeiten hatte werden. Und so fort und so fort. Am dritten Tag hatte Fritz seinen Kriegshammer genommen, ihn vor Bakus Nase gehalten und mit ruhiger Stimme gesagt: „Weißt du, ich war Steinmetz. Kein gewöhnlicher Steinmetz, nein, ein Künstler. Ich habe Statuen geschaffen, die man ob ihrer Schönheit landauf, landab rühmt. Wenn du willst, dann verziere ich dir hier und jetzt mit meinem Hammer dein Gesicht. Wie gefällt dir das?“

    Danach war Baku still gewesen. Von Mannstein und Össbek hatten schallend gelacht. Tianon selbst war es einerlei, ob sich die beiden gegenseitig die Schädel einschlugen. Er war zu dieser Zeit schlecht gelaunt gewesen. In letzter Zeit griffen die Schatten seiner Vergangenheit immer öfter nach seinem Geist und umwölkten sein Gemüt. Die anderen Söldner stichelten ihn deswegen, fragten, ob er ein Bad so arg vermisse und ob seine glatte, weiße Haut vom Staub der Straße spröde und dreckig wurde und er deshalb um seine Schönheit trauerte. Tianon hatte geschwiegen, hatte die Männer ihre Späße über ihn machen lassen. Das bedeutete ihm nichts. Trotzdem war ihm wieder bewusst geworden, wie verschieden er von ihnen war.

    Nach einer Woche hatten sie dann endlich das Dorf erreicht. Böhmer hatte sie dann überrascht und ihnen eröffnet, dass der Störenfried ein Hexenmeister war, der in einem Turm sein Unwesen trieb und die Götter erzürnte. Deshalb mussten sie ihn auch vertreiben, wenn möglich töten. Krupp hatte nicht einmal Luft holen müssen, um mit einem Schwall erzürnter Worte von Betrug und Täuschung und der gleichen mehr über die Schlechtigkeit der Welt im allgemeinen und die ihres Auftaggebers im besonderen zu schimpfen. Auch die anderen hatten gemurrt. Alle außer Tianon und Fritz. Tianon vermutete, dass der alte Haudegen in Wirklichkeit ein Eisenpriester war. Tag und Nacht trug der Mann sein Kettenhemd und die eisernen Schulterpanzer. Der schwarze Vollbart tat sein Übriges, um ihn bedrohlich wirken zu lassen. Die Eisenpriester, so hatte er gehört, vertrieben einst alle Dämonen und Zauberer, Hexen und Hexer und andere Scharlatane gleich welchen Geschlechts, ja sogar alle anderen Götter aus ihrem Land und fürchteten nichts. Er wusste nicht, ob das stimmte oder ob es nur wieder das leere, unterhaltsame Geschwätz der Menschen war. Bisher hatte er nur ganz wenig des Eisernen Halbmonds, dem Land des Eisenvolkes und der Eisenpriester, gesehen. Eigentlich nur das ärmliche Fischerdorf und Auvron. Leider hatte er keinen Eisenpriester getroffen. Ihn würde interessieren, welche Weisheit sie von der Welt hatten.

    Nun, die Dorfbewohner hatten ihnen zu Ehren ein Fest ausgerichtet. Es gab Bier und Fleisch. Danach waren die meisten Söldner zufrieden gewesen. Nur Krupp der ewige Nörgler hatte gesagt, dass es Unglück brächte, vor einem Auftrag ein Fest zu feiern. Von Mannstein hatte erwidert: „Wenn's schief geht, dann kann man danach ja nicht mehr feiern.“ Wieder hatten die Männer gelacht und gejohlt und sich damit beruhigen lassen.

    Der Angriff auf den Turm sollte am folgenden Tag stattfinden. Heute sollten sich die Männer noch ausruhen, ihre Waffen und Ausrüstung in Ordnung bringen und keine Unruhe stiften. Die meisten hatten sich in den Wiesen um das Dorf ein schattiges Plätzchen gesucht.

    Tianon selbst hatte es sich unter einem Baum gemütlich gemacht, den Rücken an den Stamm gelehnt und die Augen halb geschlossen. Trotzdem studierte er aufmerksam das Tal.

    Das Dorf war wie die meisten Dörfer hier draußen kreisförmig angelegt – um einen zentralen Platz, der das öffentliche Leben markierte, standen versetzt zwei bis drei Reihen Häuser. Am Rand des Platzes hatten die Dörfler ihren Hochofen errichtet. Tianon hatte schon viele Kulturen gesehen, die die verrücktesten und unwahrscheinlichsten Götter anbeteten, aber noch nie eine, die ein profanes Element wie Eisen zu ihrem Gott erhob. Ein Hochofen als Tempel des Eisengottes... er musste lächeln. Und doch auch anerkennen, dass das Eisenvolk ehrlicher war als alle anderen – sie versteckten ihr Streben nach Macht und Härte nicht hinter den goldenen Fassaden von Göttern und Helden, sondern zeigten offen und ehrlich, dass nur kalter Stahl es vermochte, die Welt zu knechten.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Lieber Asni

    Schön etwas von dir zu lesen! Ich finde es sprachlich gelungen und es ist weitgehend fehlerfrei geschrieben. Das Setup gefällt mir auch gut, ich bin sicher, dass kann eine spannende Geschichte werden.

    Die Umsetzung gefällt mir noch nicht ganz. Hier wird sehr viel erzählt, ohne dass die Charaktere sich entwickeln können. Es passiert auch nichts, du erzählst ja von etwas, das schon vor längerer Zeit geschehen ist. Die Geschichte entwickelt sich nicht aktiv weiter. Ich habe an einigen Stellen den Eindruck, dass du dein Worldbuilding vorantreiben möchtest, aber die Geschichte und die Protagonisten vergisst.

    Ich hoffe, das hört sich nicht zu negativ an. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial.


  • Hallo Asni :) Ich hab auch mal reingelesen.

    Es ist eine seltsame Geschichte, in der es eigentlich keine richtige Handlung gibt und aus der bis jetzt kein Ziel erkennbar ist. Eigentlich sollte sowas für eine Kurzgeschichte gar nicht funktionieren.

    Trotzdem hat sie mir bis jetzt gefallen, weil du die vielen Leute so interessant und skurril schilderst. Und weil ich auch langsam neugierig werde, welches Geheimnis dein Protagonist denn bis jetzt noch so vor uns verbirgt.

    Was ich aber raten würde: Plusquamperfekt in einer Geschichte ist fast immer nicht so schön. Brauchst du den wirklich? Könntest du nicht die Episoden aus dem Plusquamperfekt einfach in die Gegenwart holen? :)

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince

  • Huhu Asni :) mir gefällt deine Art zu schreiben sehr, hat etwas völlig Eigenes. Ich bin allerdings auch gespannt, inwiefern sich eine Kurzgeschichte daraus ergibt - für mich liest sich das bereits wie ein Teil eines Romans, wo man Tianon bereits kennt und ihm bei seinen Gedanken über Vergangenes zuhört.


    Den ersten Absatz könnte man streichen und dafür direkt in die Handlung einsteigen

    Oder man könnte unterbringen, wie Tianon die Landschaft selbst am Anfang wahrnimmt und direkt darauf eingehen warum/ wohin er und die Halunken unterwegs sind..

    Über das, was vorher passiert ist, könnten man die Charaktere auch einen Dialog führen lassen und sie in dem Rahmen noch mit den Beschreibungen schmücken, die du schon so schön hinbekommen hast.


    Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es weitergeht, glaube das hat Potential für noch ein paar Seiten mehr :D

    Gruß

    Lilly

  • Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen, Sensenbach , Kirisha und liliancd . Ich bin gerade sehr vor, dass ich die Geschichte gepostet habe. Erst durch eure Rückmeldungen fällt es mir wie Schuppen von den Augen, was mich selbst gestört hat. Ich hatte die Geschichte geschrieben, um mein Worldbuilding festzuhalten, voranzutreiben, darzustellen... und genau das ist das einzige, was am Anfang passiert :hmm:

    Sensenbach : Ich fasse deine Kritik mal als konstruktives "Show, don't tell" auf. Das kann ich ja normalerweise ganz gut (wenn ich mich dazu entschließe, das zu machen und das jetzt keine völlige Fehl-Selbsteinschätzung ist). Ich hatte gestern auch schon ein paar Ideen, allerdings würden die für mich erstmal nur dann funktionieren, wenn ich auf Grundlage dieser Geschichte das nochmal völlig neu schreibe. Ob ich das mache oder wie ich deine Kritik umsetze, weiß ich noch nicht so genau. Das eilt ja erstmal nicht. Bin mir gerade nur nicht sicher, wie ich die Geschichte hier jetzt weiterführe oder gleich unterbreche und von Grund auf neu überarbeite :hmm:


    Kirisha Vielleicht erledigt sich das Plusquamperfekt durch die Überarbeitung dann von alleine ^^ Ich finde das zwar auch nicht unbedingt schön, aber halt besser, um die zeitliche Reihenfolge darzustellen. (dass das nur nötig ist, weil ich die Geschichte ungünstig führe, ist ein anderes Problem... xD )


    liliancd : In der Tat ist Tianon einer relativ alter Charakter, der eigentlich seine Heimat in einem Roman hat. D.h. der Hintergrund ist schon da und in der Geschichte wollte ich auch dieses Gefühl erzeugen, dass man wieder einen alten Bekannten trifft. Das ist vielleicht auch ein bisschen seltsam, weil o.g. Roman noch nicht fertig geschrieben ist xD Aber wer weiß, vielleicht motiviert mich die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte hier dazu, den Roman auch mal weiter und fertig zu schreiben.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • So, ich hab mich jetzt doch mal dazu entschieden, den nächsten Part aus der noch nicht überarbeiteten Geschichte zu posten.


    Der Auftrag - Part 2 von voraussichtlich 3


    Aus der Ferne hatte der Turm auf Tianon unscheinbar und klein gewirkt. Vom Dorf aus sah man nur die Silhouette hinter einem der Hügel. Als sie nun eben diesen Hügel langsam herab kamen, erkannte er mehr.

    Der Turm war Teil einer kleinen Burg. Eine verfallene, nur noch etwa mannshohe Mauer umgab einen Innenhof, auf dem die Ruinen von ein paar Wirtschaftsgebäuden standen. Die Dächer waren eingefallen, die Balken, die die oberen Stockwerke einst getragen hatten, verfault und herabgestürzt. Wind und Wetter hatten Narben auf den Steinfassaden hinterlassen. Einzig der Bergfried war noch einigermaßen intakt. Besonders hoch war er nicht, dafür aber trutzig. Wie ein Zwerg, klein, rund und dazu gemacht, selbst dem stärksten Sturm zu widerstehen, dachte Tianon. Gekrönt war der Turm von einfachen Zinnen und einem spitzen Dach, das einige Löcher aufwies. Anscheinend hatte der neue Besitzer des Turmes nicht genügend Leute, sein Heim in Stand zu halten.

    Das war ein gutes Zeichen. Je weniger Feinde, desto weniger musste er töten.

    „Na, wenn darin der Hexenmeister haust, dann wird er nicht viel Freude haben!“, scherzte von Mannstein.

    „Dafür aber ganz viel schlechte Laune...“, brummte Krupp.

    „Bald wird er breit grinsen“, versprach Össbek.

    Tianon hörte nicht auf das weitere Geschwätz seiner Kameraden. Er wusste, dass sie aus Angst immer große Sprüche klopften. Nur Fritz hielt sich zurück. Tianon konnte nicht sagen, ob der Eisenmann keine Angst kannte und deshalb schwieg oder ob es einfach seine Art war, vor einem Kampf still zu werden und in sich zu gehen. Vielleicht ließ er sein Leben noch einmal Revue passieren, dachte an all die Sünden, die er schon begangen hatte und nahm sich vor, wenn er diesen Tag überlebte, alles anders, alles besser zu machen. Tianon hatte auch solche Leute kennen gelernt. Die wenigsten hatten den Sprung geschafft. Und nur einer davon war ihm in Erinnerung geblieben. Er war einer der schlimmsten Killer, die er je kennen gelernt hatte. Etwas über zwei Meter groß, breitschultrig und stark wie ein Ochse, er war mit Gewalt aufgewachsen und hatte die Gewalt zu lieben gelernt. Als Junge hatte er Katzen gequält, als Mann Frauen vergewaltigt und Männer verstümmelt. Nur weil es ihm Spaß machte. Und dann, eines Tages, hatte er den Mann getroffen, der seinen Vater und seinen Bruder auf dem Gewissen hatte... falls dieser Kerl ein Gewissen hatte. Der Prahlhans hatte diesen Mann gesehen und war still geworden. Keine Worte darüber, was er mit dem anderen tun würde, wie er ihn in Stücke hacken wollte und die Körperteile an wilde Hunde verfüttern würde. Er war still geworden und, so vermutete Tianon, hatte angefangen zu denken. Nach dem Feldzug hatte er seine Sachen gepackt, seinen Sold abgeholt und war aus dem Lager verschwunden. Für seinen Bruder und seinen Vater hatte er keine Rache genommen. Tianon vermutete, dass er zwar eine weise Entscheidung getroffen hatte, aber sie mit jedem Schritt, um den er sich vom Lager entfernte, mehr bereute. Bestimmt nagten die Zweifel an ihm und von tief innen kam diese kalte Stimme, die stichelte und sagte: „Es wäre recht gewesen, ihn zu töten. Es wäre sogar deine Pflicht gewesen.“

    Mit einem Kopfschütteln riss er sich aus seinen Gedanken. Der Turm lag vor ihm, alles andere spielte keine Rolle.


    Die Welt war grau. Der Himmel, das trockene, hüfthohe Gras, die Männer um ihn herum. Selbst Tianons Gemüt schien sich zu trüben. Am Horizont hinter dem Turm drängten sich Schäfchenwolken zu einer dichten Herde. Der Wind trieb sie über die Himmelsweide. Der Wolfswind... so nannten ihn die Hrym, denn er heulte mit ihnen.

    Mit einigen Blicken verständigten sich die Söldner und zückten ihre Waffen. Langsam fächerten sie in einen weiten Halbkreis aus und näherten sich dem gespenstisch leeren Tor. Es sah aus wie eine Fratze, das Maul weit geöffnet und leere Augenhöhlen gefühllos darauf wartend, dass sich ein wehrloses Opfer in seinen Rachen wagte.

    Ihre Mäntel flatterten im Wind. Fritz kniff die Augen zusammen, während Krupp vor sich hinmurmelte. Die anderen gingen schweigend, vornübergebeugt. Tianon knetete mit seinen Fingern die Griffe seiner beiden Dolche. Die schmalen Klingen waren matt, unscheinbar, aber scharf wie Rasierklingen. Sie waren ein Geschenk gewesen...

    Krupp war der erste, der das Tor erreichte. Vorsichtig drängte er sich gegen die Mauer und späte mit einem Auge in den dunklen Tunnel. Tianon sah seine Lippen einen lautlosen Fluch murmeln, wahrscheinlich erkannte Krupp nicht das geringste. Fritz kam von der anderen Seite, mit einem Blick verständigten sie sich und er verschwand unter dem Tor, den Kriegshammer zum Schlag bereit.

    Tianon und Baku erreichten das Tor gleichzeitig. Die Lippen des Jungen waren blasser als sonst, aber seine Wangen waren gerötet. Tianon lächelte. Andere Männer würden den Jungen auslachen oder Witze darüber machen, aber Tianon fand es sehr sympathisch. Schließlich hatte jeder Mann Angst.

    Mit einem Klaps auf die gepanzerte Schulter forderte Tianon Krupp dazu auf, Fritz zu folgen, aber Krupp brummte nur, dass er da nicht hineingehen würde, bevor Fritz nicht ein Zeichen gegeben hatte. Tianon schüttelte den Kopf und ging selbst. Wer zurückblieb war ein Feigling, das war kein Problem. Wer aber zurückblieb, während sein Kumpane in Gefahr war, der war ein gemeiner Hundsfott.

    Tianon schlich durch den Tunnel. Hinter sich hörte er den leichten Tritt Bakus. Der Junge wollte zeigen, wie mutig er war. Na wenn ihn das mal nicht umbringt, dachte Tianon. Sein Herz klopfte gegen seinen Willen schneller. Wer bereit ist, kann nicht überrascht werden, schalt er sich. War er bereit? Konnte ein Mann oder eine Frau jemals für das, was da kommen mochte, bereit sein? Bevor er weiter diesen Gedanken nachging, erreichte er das Ende des Tunnels.

    Vor ihm öffnete sich ein kleiner Hof, der bis auf Fritz und einige Häufchen Stroh leer war. Der Turm sich keine zehn Schritt vor ihm. Aus der Nähe wirkte er noch gewaltiger als aus der Ferne. Und ein gutes Stück bedrohlicher. Ein finsterer Riese voller Hinterhältigkeit und Niedertracht. Zwischen Tianons Schulterblättern begann es zu jucken. Es war diese eine Stelle, an die man fast nicht herankam. Bei Tianon begann sie immer dann zu kratzen und zu kitzeln, wenn er erwartete, böse überrascht zu werden.

    Mit misstrauischen Augen warf er einen sichernden Blick auf die Mauerkrone, vergewisserte sich, dass dort keine versteckten Armbrustschützen lauerten. Er konnte niemanden entdecken. Trotzdem blieb das Gefühl und das Jucken.

    Im Laufschritt überquerte er den Hof und schloss zu Fritz auf, der mittlerweile schon den Fuß der Treppe erreicht hatte, die zur Turmtüre hinaufführte. Doppelt Mannshoch war sie, bestimmt zwanzig steinerne Stufen, aber so schmal, dass ein breitschultriger Mann wie Fritz nur sehr vorsichtig hinaufgehen konnte. Das es kein Geländer gab, war zusätzlich beunruhigend. Tianon erwartete immer noch, das Surren von Armbrustbolzen zu hören, aber es blieb Gott sei Dank aus.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Ich freue mich grade sehr, dass du dich dazu entschieden hast, den Part zu posten :) Du hast alles umgesetzt, was wir angemerkt haben - der Teil ist gut aufgebaut, ich fühle direkt mit Tianon mit und weiß, dass ich durch seine Augen auf die Welt schaue... Ich kann mir alle Anwesenden und die Umgebung vorstellen, bzw sehe sie während des Lesens.

    Mal ein paar Beispiele, die mir extrem gut gefallen haben:


    Wie ein Zwerg, klein, rund und dazu gemacht, selbst dem stärksten Sturm zu widerstehen, dachte Tianon


    Am Horizont hinter dem Turm drängten sich Schäfchenwolken zu einer dichten Herde.

    Beides tolle Bilder :love:


    Folgendes fand ich super, um einen Eindruck von Tianon selbst zu bekommen (auch nur eine kleine Auswahl)

    Ein sehr sympathischer Prota, der sich aber auch nicht zu sehr aufdrängt :)


    Vielleicht ließ er sein Leben noch einmal Revue passieren, dachte an all die Sünden, die er schon begangen hatte und nahm sich vor, wenn er diesen Tag überlebte, alles anders, alles besser zu machen.

    Da schwingt wohl ein wenig von Tianons eigener Hoffnung mit :)

    Wer bereit ist, kann nicht überrascht werden, schalt er sich. War er bereit?

    Es war diese eine Stelle, an die man fast nicht herankam. Bei Tianon begann sie immer dann zu kratzen und zu kitzeln, wenn er erwartete, böse überrascht zu werden.


    Ich habe auch nichts zu meckern, weil sich das für mich sehr flüssig runter gelesen hat. Wie gesagt, ich mag deinen Schreibstil :)

  • Hey Asni, ich gebe dir mal Feedback zu beiden Teilen. Beim ersten wurde ja schon viel gesagt.

    Das Tal war flach, die Hügel, die es umgaben nicht mehr als sanfte Erhebungen. Auf den Kämmen war es trocken und kahl. Brauner Staub und harte Steine. Durch das Tal zog sich ein Fluss. Jetzt war er ausgetrocknet, aber sein Bett war klar erkennbar. Ein braunes Band aus aufgebrochener Erde. Die Sonne hatte ganze Arbeit geleistet. Das Dorf war nicht mehr als eine traurige Ansammlung kleiner Hütten. Die meisten waren nicht mehr als ein Loch im Boden, umgeben von einer hüfthohen Steinmauer und gekrönt von einem Dach aus Schilf.

    Ich finde nicht, dass der erste Part gestrichen werden müsste, um direkt mit der handlung einzusteigen. Im Film gibt es dafür einen Begriff, wenn man erst die Umgebung zeigt um zu zeigen, wo die Geschichte gerade spielt - so ist das hier für mich. Ist hakt ruhiger.

    Allerdings kann ich Sensenbach nur zustimmen, du benutzt sehr viel "war" (der Grund weswegen ich selbst Beschreibungen hasse). Das fällt schnell auf.

    Das Bild mit dem braunen Band fand ich sehr gut :)

    Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen träumte (und redete all zu häufig) er davon, eines

    Da fehlt ein "er" - irgendwo. In der klammer würde es passen und doch auch nicht. Da musst du nochmal drüber

    Össbek, der die wunderbare Gabe hatte, sich für jeden Mann und jede Frau einen neuen Namen auszudenken, der wie die Faust aufs Auge passte, nannte ihn nur noch den Nörgler. Irgendwie war der Name hängengeblieben. Und so nannten sie ihn alle bald nur noch Nörgler.

    Ersetz das zweit durch "so" dann bist du die Wiederholung los

    Die Eisenpriester, so hatte er gehört, vertrieben einst alle Dämonen und Zauberer, Hexen und Hexer und andere Scharlatane gleich welchen Geschlechts, ja sogar alle anderen Götter aus ihrem Land und fürchteten nichts.

    Das würde ich mit einem neuen Satz abtrennen, da der Satz schon recht lang und verschachtelt ist. Also:

    "Sie fürchteten nichts."

    Aus der Ferne hatte der Turm auf Tianon unscheinbar und klein gewirkt. Vom Dorf aus sah man nur die Silhouette hinter einem der Hügel. Als sie nun eben diesen Hügel langsam herab kamen, erkannte er mehr.

    Der Turm war (gehörte zu einem) Teil einer kleinen Burg. Eine verfallene, nur noch etwa mannshohe Mauer umgab einen Innenhof, auf dem die Ruinen von ein paar Wirtschaftsgebäuden standen. Die Dächer waren eingefallen, die Balken, die die oberen Stockwerke einst getragen hatten, verfault und herabgestürzt. Wind und Wetter hatten Narben auf den Steinfassaden hinterlassen. Einzig der Bergfried war (versprach noch eine einigermaßen intakte Sicherheit) noch einigermaßen intakt. Besonders hoch war(mit seiner Höhe beeindruckte er niemanden) er nicht, dafür aber trutzig. Wie ein Zwerg, klein, rund und dazu gemacht, selbst dem stärksten Sturm zu widerstehen, dachte Tianon. Gekrönt war (die Turmkrone bildeten) der Turm von einfachen Zinnen und einem spitzen Dach, das einige Löcher aufwies. Anscheinend hatte (beschäftigte) der neue Besitzer des Turmes nicht genügend Leute, sein Heim in Stand zu halten.

    Das war ein gutes Zeichen. Je weniger Feinde, desto weniger musste er töten

    Auch hier sind noch viele "hatte" und "war"s drin. Den grün markierten Satz finde ich sehr geschickt, da du so aus Tianons Perspektive mit einem Gedanken beschreibst und so die Verbfaulheit umgehst. Ansonsten habe ich dir in blau ein paar alternativen gegeben, einfach um zu zeigen, wie du Verbfaulheit umgehen könntest. Es macht die Sätze meist länger, lohnt sich on meinen Augen aber. Ich würde in einem Absatz wie diesen höchstens zweimal auf "war" zurückgreifen

    Er wusste, dass sie aus Angst immer große Sprüche klopften. Nur Fritz hielt sich zurück. Tianon konnte nicht sagen, ob der Eisenmann keine Angst kannte

    Wiederholung. "Furcht" wäre ein gutes synonym mMn

    Der Wolfswind... so nannten ihn die Hrym, denn er heulte mit ihnen.

    Das finde ich großartig :thumbsup: ein schönes Detail, welches viel aussagt

    Vorsichtig drängte er sich gegen die Mauer und späte mit einem Auge in den dunklen Tunnel.

    Spähte

    War er bereit? Konnte ein Mann oder eine Frau jemals für das, was da kommen mochte, bereit sein?

    Gute Frage x)

    Ein finsterer Riese voller Hinterhältigkeit und Niedertracht.

    Auch das ist ein sehr starkes und gelungenes Bild :thumbsup:


    Deine Geschichte liest sich gut und flüssig, ein kopfkino entsteht bei mir :) am Anfang wirkt die Geschichte sehr distanziert auf mich. Du gibst sehr viele Informationen raus über die Söldner. Tianons Ansichten sind darin zwar eingeflochten, trotzdem wirkt es so ein wenig wie eine nüchterne Vorstellungsrunde auf mich, da ich diese Personen nicht selbst durch ihr Verhalten oder Handeln und sprechen kennenlerne. Dadurch fällt es mir etwas schwerer, beim Text zu bleiben.

    Den zweiten Teil wo es dann in die Handlung geht finde ich dagegen gelungener :) du hast einige schöne Beschreibungen drin und man merkt, dass jetzt langsam was passiert, das gefällt mir :)

    Ich bin gespannt auf den dritten Part. Ich befürchte ja, das geht nicht gut aus. Die Ruhe vor dem Sturm ist dafür zu bedrohlich x)


    LG Alo :fox:

  • Hallo Asni,

    schade das du noch keine Überarbeitung oder Part 3 deiner Story hier eingestellt hast, den so lässt mich deine Geschichte etwas unbefriedigt zurück. Natürlich gibt es hier sehr gelungene Textpassagen die ein nachhaltiges Bild hinterlassen, aber leider überwiegen die negativen Punkte, jedenfalls bei mir. Bitte verstehe mich nicht falsch, dies ist alleine meine Meinung, die Geschichte betrachtet aus meiner Perspektive, viele mögen da sicher anderer Ansicht sein.

    Deshalb zähl ich mal auf, was mich an deiner Story etwas stört.

    Zum einen ist Part 1 meiner Meinung nach nur eine Beschreibung von Land und Leuten.

    Du schreibst hier Low Fantasy, Geschichten über Barbaren, Helden und Magier und verlierst dich anfangs in Beschreibungen über das Wetter und die Landschaft. Hier gehört Action rein, jedenfalls in diesem Genre. Das müssen keine Schilderungen von Schlachten, abgeschlagenen Köpfen und umherspritzendem Blut sein. Auch mit Dialogen, dem beschreiben von Gewittern, am Horizont vorbeiziehenden Kriegerhorden oder unheimlichen Andeutungen kann man Spannung erzielen.

    Wenn du mal in die Anfänge von Howards Geschichten über Brak Mak Morn, Cormak MacArt oder Conan, oder in den Midkemia Zyklus, bzw. Schlangenkriegerzyklus von Raymund Feist hineinliest, wirst du verstehen was ich meine.

    Des weiteren störe ich mich etwas an den Namen deiner Protagonisten.

    Du kannst es doch, siehe Tianon oder Baku aus Yamun, warum muss man da Namen wie Fritz, Krupp oder Össbek lesen?

    In einem Low Fantasy Abenteuer.

    Klingt fast so wie Schmidt. Meier, Schulze oder Kowalski.

    Du hast doch eine Idee. Wenn du mehr Dialoge und das erlebte der Protagonisten einbringst und dafür weniger Beschreibungen und Aufzählungen könnte das ein echtes Abenteuer a la Conan werden.

    Ich hoffe du bist mir jetzt nicht böse wegen meinen Kommentaren.

    Aber ich sehe das ganze nun mal von dieser Seite. Ich hab das nämlich auch mal in diesem Stil geschrieben und bin dann krachend gescheitert.

    LG Thorak, in der Hoffnung auf eine Rückantwort, aus der hoffentlich eine für beide Seiten produktive Diskussion entsteht.


    Ich weiß, herummäkeln ist einfach, kann jeder. Konstruktive Kritik aufzeigen nich so, deshalb lass mir bis heute Abend Zeit um dir aufzuzeigen, wie ich mir das Ganze zum Beispiel vorstelle.

    Einmal editiert, zuletzt von Chaos Rising () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Thorak mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Thorak ,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Mir ist leider auch schmerzlich bewusst, dass dieses wirklich kleine Projekt schon wieder viel zu lange liegen (und auf der Strecke) bleibt. Aber für die Überarbeitung brauche ich einfach Zeit und Ruhe. Beides fehlt mir gerade aus verschiedenen Gründen.

    Trotzdem möchte ich dir gerne eine Rückantwort geben.

    Bzgl. Low Fantasy: Mir ist es persönlich nicht so wichtig, ob meine Geschichte den Genre-Merkmalen der Kategorie, der ich sie zugeordnet habe, entspricht. Aus meiner Sicht passt sie hier von allen Kategorien im Forum am ehesten rein. Dass das für dich jetzt irreführend ist und dich etwas anderes erwarten lässt als du bekommst, ist ärgerlich und schade.

    Davon abgesehen hatte ich mir dieser Geschichte aber auch nie vor, bestimmte Merkmale zu erfüllen. Daher...

    Des weiteren störe ich mich etwas an den Namen deiner Protagonisten.

    Du kannst es doch, siehe Tianon oder Baku aus Yamun, warum muss man da Namen wie Fritz, Krupp oder Össbek lesen?

    Für mich müssen die Namen der Charaktere am ehesten zu der Welt und dem jeweiligen Hintergrund passen. Bei einer Geschichte, die neben dem eher außergewöhnlichen Tianon auch den ganz alltäglichen Fritz als Protagonisten enthält, finde ich es einfach richtig, wenn es auch ganz alltägliche Namen gibt. Daran werde ich also vermutlich nichts ändern.

    Aber ich nehme mit: Ich muss es irgendwie schaffen, dass die alltäglichen Namen sich gut in die Geschichte einfügen und auch ohne anscheinend langweilige Einführung in Land und Leute für überzeugende Charaktere stehen. :hmm:

    Ich hoffe du bist mir jetzt nicht böse wegen meinen Kommentaren.

    Natürlich nicht ^^ Bitte andersherum auch meine sehr knappen Antworten nicht als aggressiven oder beleidigt-verteidigenden Ton interpretieren. Ich kann problemlos sachlich über die Geschichte diskutieren, ohne das mit einer Diskussion über mich zu verwechseln.

    In diesem Sinne nochmal: Danke für dein Feedback und die Erinnerung, hier mal wieder weiterzumachen! Es ist angekommen ^^


    Tippfehler sind meiner aktuellen Übermüdung geschuldet... :tired: :kaffee:

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Hallo Asni,

    danke für deine Antwort.

    Also ich kann dich beruhigen, ich finde den Ton deiner Kommentare weder aggressiv, noch beleidigend-verteidigend. Im Gegenteil, ich finde es gut, das man sich hier, wie ich an dir sehe, konstruktiv mit den Leuten auseinandersetzen kann. Ich habe mir deine Ansichten zu der Story duchgelesen, auch wenn ich als Fantasyleser inmitten von Barbaren, Helden, Monster und Magier immer noch mit dem Namen Fritz so meine Schwierigkeiten habe ^^, und glaube diese in etwa nachvollziehen zu können. Würde mich freuen wenn ich bald mehr von dieser Geschichte lesen könnte.

    Wobei ich offensichtlich mit diesem Wunsch nicht der einzige hier bin.

    Schönen Abend noch.