The Black Company - dranbleiben oder aufhören?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 433 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von kalkwiese.

  • Hi zusammen,

    ich habe mir "The Black Company" von Glen Cook geholt.

    Es lag Ewigkeiten in meiner Wunschliste. Jetzt hänge ich mitten im ersten Kapitel und frage mich, ob die Verwirrung anhalten wird.

    Kann jemand empfehlen, dranzubleiben und weiterzulesen? Oder bleibt das seltsame Hin- und Herspringen so? Oft bin ich mir nicht sicher, ob es Gegenwart oder Vergangenheit ist und dann springt es als von Ort zu Ort.

    Bis jetzt komme ich so gar nicht mit zurecht. :( Und dann lese ich vielleicht lieber etwas anderes.

  • Lieber epochAal

    Diese Frage kann man nicht einfach beantworten und ich kenne das Buch und den Autor nicht. Ich habe mich früher häufig durch schwierige Texte gequält. Manchmal hat es sich gelohnt, weil der eigene Horizont als Leser und Autor erweitert wurde, manchmal hätte man es besser bleiben lassen. Das weiß man häufig erst hinterer.

    Autoren, die ich bereits kenne gebe ich etwas mehr Vertrauensvorschuss. Manchmal lege ich ein Buch für den Moment erstmal beiseite und freunde mich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Werk an.

  • Auch ich kenne das Buch nicht, bin allerdings die letzten Jahre zu folgendem übergegangen: Werke, die mich auf den ersten fünfzig Seiten nicht fesseln, wandern, ohne Nachzudenken in die Kiste im Keller und werden später bei momox oder ebay vertickt. Das Leben ist zu kurz, um sich in seiner Freizeit durch irgendwelches Zeug zu quälen. Und die Auswahl in meinen Regalen ist noch groß genug.

  • Sensenbach Das mit dem Vertrauensvorschuss kenne ich, aber ich habe noch nie etwas von Glen Cook gelesen.

    Mit der Zeit entwickle ich mich zu einem Feind von "schwierigen" Texten. Natürlich kommt es auf das Genre an, aber Unterhaltungsliteratur sollte meiner Meinung nach gut zu verstehen sein. Alias ich habe manchmal den Eindruck, dass es Autorinnen und Autoren gibt, die sich so ausdrücken, als ob sie nicht verstanden werden wollen.

    Das Gefühl habe ich bei Glen Cook nicht. Es liest sich hingegen einfach extrem sprunghaft.


    Eegon2 Ja, auf der Warteliste ist wahrlich genug Lesestoff :D

    Ich hatte nur "The Black Company" auf einer der Toplisten von Fantasy und für Grim Dark in einem Reddit-Forum gelesen und dachte mir entsprechend, dass das etwas ist, das man mal gelesen haben sollte. Bis jetzt liest es sich aber für mich wie Zeitverschwendung, aber ich war mir nicht sicher, ob der magische Moment bis alles Klick macht, einfach noch kommt und ich durchhalten muss.


    Ich leg es jetzt erstmal auf die Seite. Vielleicht überfällt mich ein andern mal die Muse, es nochmal in die Hand zu nehmen :/

  • Ich hatte nur "The Black Company" auf einer der Toplisten von Fantasy :/

    Das Internet ist voll von solchen Listen, die im Grunde nur Werbung und im besten Fall Vorschläge sind. Auch ich bin damit schon auf die Nase gefallen.

  • Hey epochAal , ich kenne das Buch leider auch nicht, aber mir kam gerade der Gedanke, dass du dir vielleicht ein paar Rezensionen dazu anschauen könntest. :) Wenn es jetzt zufällig darin heißt, dass die ersten 350 Seiten sich ziehen, die restlichen 750 Seiten aber toll sind (siehe Der Herr der Ringe), dann kannst du vielleicht besser abschätzen, ob das etwas für dich sein könnte. :)

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]