Ethnien - Diskussion bei fiktiven Serien

Es gibt 50 Antworten in diesem Thema, welches 975 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Der Wanderer.

  • Hinter der Bewegung divers zu besetzen stehen oft Leute, die ein sehr grosses Sendungsbewusstsein haben. Mich stört es immer dann, wenn es zu offensichtlich belehrend gemeint ist und die Geschichte nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

    Ein Negativbeispiel ist Star Trek Discovery, wo zum Beispiel der Schiffsarzt homosexuell ist und dieses Eigenschaft ist auch seine einzige Funktion in der Serie. Besser wäre es doch einen coolen Schiffsarzt zu haben, der zufälligerweise auch schwul ist.

    Ein gutes Beispiel, wie es anders geht ist der Deep Space 9 Star Trek Ableger. Commander Sisko ist in erster Linie ein fähiger Anführer und erst in zweiter Line farbig. Auch beim "Witcher" sind farbige Schauspieler gekonnt eingefügt.

    Im Gegensatz dazu, sollten die letzten Star Wars Filme in erster Linie zeigen, dass jetzt die Frauen die Coolen sind und alte weise looser-Männer Milch aus Alienbrüsten trinken ;(


    In der neuen "Interview mit einem Vampir" Serie werden anscheinend Sklavenhalter von Farbigen gespielt. Das ist schon beinahe Geschichtsfälschung. Wenn meine Tochter das sieht, wird sie den Eindruck bekommen, dass es damals wirklich so war. Hmm. Ob das eine gute Idee ist. Wir werden sehen …


    Grundsätzlich denke ich, die ganze Sache muss sich noch ein wenig einpendeln. Die Zuschauer werden sich an eine größere Diversität der Schauspieler gewöhnen und die Filmemacher divers und sinnvoll besetzten.

  • Ich weiß gar nicht... war es bei Sisko (innerhalb des Filmes) je ein Thema, dass er dunkelbunt ist?

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Hinter der Bewegung divers zu besetzen stehen oft Leute, die ein sehr grosses Sendungsbewusstsein haben.

    Nur diese Fälle fallen wahrscheinlich überhaupt auf. Wenn sich etwas organisch aus der Geschichte ergibt, bemerkt man es gar nicht so. Blöd ist nur, das schlechtes Storytelling so noch belohnt wird, weil es mehr Aufmerksamkeit erzeugt und man noch als mutiger Kämpfer für das Gute dasteht.


    Ich weiß gar nicht... war es bei Sisko (innerhalb des Filmes) je ein Thema, dass er dunkelbunt ist?

    Das fallen mir zwei Folgen ein. Einmal diese Traumfolge, in der er in die Fünfziger Jahre versetzt wurde, und dann eine Folge, in der es um ein Holodeckprogramm ging, das in dieser Zeit spielte. Da meinte er sogar zu seiner Freundin, dass Leute "wie wir" dort damals gar keinen Zugang gehabt hätten.


    Für Star Trek war das aber schon ungewöhnlich, weil Rassenkonflikte dort sonst eher subtil angedeutet werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Etiam () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Sci-Fi-Dave mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Auch beim "Witcher" sind farbige Schauspieler gekonnt eingefügt.

    Das stimmt für mich im Allgemeinen. Insbesondere dieser eine dunkelhäutige Elfenjunge (?) hat mir als Elf gut gefallen. Nur Triss Merigold fand ich nicht besonders gut besetzt. Da gab's ja auch endlos Kritik von den Leuten, die durch die Computerspiele geprägt waren, wo sie rote Haare hat und eine recht helle, weiße Haut hat. Da ich die Spiele nie gespielt hab, war mir das recht egal, mir hat nur die Schauspielerin auf eine subtile Art einfach nicht so richtig in diese Rolle gepasst. Das muss nicht mal die "Schuld" der Schauspielerin sein - Skript / Drehbuch oder Regisseur(in ?) könnten da genauso ihren Beitrag geleistet haben.


    Im Gegensatz dazu, sollten die letzten Star Wars Filme in erster Linie zeigen, dass jetzt die Frauen die Coolen sind und alte weise looser-Männer Milch aus Alienbrüsten trinken

    Ich hatte es erst letztens mit einem Kumpel... Rogue One fanden wir beide herausragend gut, alles was danach (vielleicht auch davor) kam, war eher so lala. Man schaut's halt, weils Star Wars ist. :pardon:

    In Rogue One hat sich die Diversität des Casts jedenfalls hervorragend für die Story geeignet. Da hat mich nix gestört, niemand vermittelte das Gefühl, nur aus moralischer Verpflichtung (oder sozialer Erpressung) dabei zu sein. Es ist allerdings schon wieder ein paar Jahre her, dass ich den Film gesehen habe. Vielleicht erinnere ich mich auch nicht mehr daran xD

    n der neuen "Interview mit einem Vampir" Serie werden anscheinend Sklavenhalter von Farbigen gespielt. Das ist schon beinahe Geschichtsfälschung.

    Meine Stirn ist gar nicht hoch genug, um die Augenbraue so weit hochzuziehen, wie ich gerne möchte :D Falls das nicht nur ein Gerücht ist, müssten die das schon sehr gut begründen oder erklären.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Ich hatte es erst letztens mit einem Kumpel... Rogue One fanden wir beide herausragend gut, alles was danach (vielleicht auch davor) kam, war eher so lala. Man schaut's halt, weils Star Wars ist. :pardon:

    In Rogue One hat sich die Diversität des Casts jedenfalls hervorragend für die Story geeignet. Da hat mich nix gestört, niemand vermittelte das Gefühl, nur aus moralischer Verpflichtung (oder sozialer Erpressung) dabei zu sein. Es ist allerdings schon wieder ein paar Jahre her, dass ich den Film gesehen habe. Vielleicht erinnere ich mich auch nicht mehr daran xD

    Den Eindruck hatte ich auch. Der "Mandalorien" ist ja anscheinend auch ganz gut gelungen. Und die Zeichentrickserie ist eigentlich auch ganz nett. Aber ehrlich, die letzten Filme sind der letzte :xeno: :xeno:

    Ich hab mir die letzten nicht mal im Kino angesehen und glaub mir, ich bin mit den alten Filmen aufgewachsen, mir tut das alles körperlich weh.

    Bei Star Wars scheint sich ein Machtkampf abzuspielen, zwischen der Frau im dunklen T-Shirt von Lucasfilm (siehe Spoiler), die eine feministische Aktivistin ist und dem Disney Konzern. Nach den kommerziellen Misserfolgen der letzten Star Wars Filme wurde ihr für den "Mandalorien" die Verantwortung entzogen.


  • Heyho Sensenbach

    Ich hab mir die letzten nicht mal im Kino angesehen und glaub mir, ich bin mit den alten Filmen aufgewachsen, mir tut das alles körperlich weh.

    Zwischen dem, was Star Wars mal war und dem, was es heute sein soll, liegen unendlichere Weiten, als man es sich bei Star Trek jemals vorgestellt hat.

    Immer dann, wenn der Kommerz an die Stelle des Idealistischen tritt, wird Vision zu Geldmacherei.

    Spätestes dann sollte sich der Fan der frühen Stunde zurückziehen, finde ich.

    Ich weiss ja nicht, wer die Else in Deinem Spoiler ist und warum sie dieses lustige T-Shirt trägt, welches, oho, schwarz ist.

    Aber es ändert nun mal nichts an der Tatsache, daß Star Wars, wie wir das mal kennengelernt haben, wenig mit dem zu tun hat, was Star Wars für viele heute ist.

    Belassen wir es doch einfach dabei.

    Wir kennen die Ursprünge und haben sie miterlebt.

    Der ganze Unfug nachgewachsener Generationen zum Thema sei den nachgewachsenen Generationen überlassen.

    :)

    • Offizieller Beitrag

    Der ganze Unfug nachgewachsener Generationen zum Thema sei den nachgewachsenen Generationen überlassen.

    Ich hatte letzt eine Überlegung in eine andere Richtung zu so etwas. Früher ... heute ... Verändert sich die Welt oder verändere ich mich?

    Ich konnte nachts nicht schlafen und habe mich etwas durch Facebook gezapped.

    Unweigerlich kam ich dann auf einen Sketch von Mario Barth. Der Ausschnitt seiner neuen Show hieß "Mario ist Vater geworden" so oder so ähnlich. Und ich dachte mir "Häh, das hab ich gar nicht mitbekommen ..." und bin drauf gegangen.

    Und nein, er war nicht Vater geworden, vielmehr ging es darum, dass er die Geburt eines Kindes von einem seiner Kumpels parodierte. Das ganze spielte sich während Corona ab und er erzählte erstmal, wie er dank seinem Promistatus dafür sorgen konnte, dass sein Kumpel bei der Geburt dabei sein durfte, obwohl Begleitpersonen im Kreissaal nicht gestattet waren. Weil Verbindungen zum Chefarzt ... Da zog sich schon meine Braue nach oben. Ich weiß nicht, ob ich als Comedian so etwas thematisiert hätte. Natürlich ist mir bewusst, dass Comedy/Stand up immer etwas überzogen ist, bin ja selbst eine Ulknudel, aber ... ne, so ... Da war für mich kein Witz zu finden. Keine Pointe. Sich selbst in den Himmel zu preisen, weil man einem anderen wegen seines Status bei so etwas helfen konnte. Jedenfalls war die Basis des Ausschnittes, dass er sich eigentlich nur über die Frau seines Kumpels lustig gemacht hat. Wie sie wegen Wehen stöhnte, wie es zu einem Missverständnis kam, dass er der Geburt beiwohnte ... Grundlegend hat er sich aber nur über die werdende Mutter amüsiert - darauf bauten seine Witze auf. Ich weiß, dass ich den Mann irgendwann mal ganz lustig fand - so vor 20 Jahren. Da drängte sich mir der Gedanke auf: Wirst du alt? Kannst du schon nicht mehr über dich selbst lachen? (Weil ja auch Mutter und war Schwangere in Wehen) Das hat mich tatsächlich beschäftigt. Ich weiß von mir, dass ich keine Feministin bin. Und ich weiß, dass ich über so etwas lachen könnte, auch, wenn die Geburten bei mir zwecks Frühchen etwas heikler waren. Ich kann so etwas abschalten. Warum habe ich dann nicht ein Mal gelacht? Ich kam zum Schluss, dass ich tatsächlich älter geworden bin und viel analytischer an alles herangehe als mit 16-20. Humor ist immer Geschmackssache, das ist klar. Mit übertriebenen Fekalhumor konnte ich aber noch nie etwas anfangen. Bei dem Sketch kam ich zum Schluss, dass ich nicht drüber lachen kann, wenn ein Comedian die Hilflosigkeit einer Person parodiert - und der ganze Witz darauf beruht, dass man eine andere Person ins Lächerliche zieht - und NUR eine andere Person. Ich habe Micheal Mittermeiers "Achtung Baby!" live gesehen und mich fast bepisst vor lachen. Klar, ist dieser Mann auch net jedermanns Sache, aber bei ihm war "sich selbst als werdender Vater durch den Kakao ziehen" und "anderes durch den Kakao ziehen" ausgewogen. Er machte auch seine Frau als werdende Mutter nicht lächerlich, sondern betonte z.B. wie "sexy" er sie fand, egal, ob sie zugenommen hatte.

    Mario Barths Vorstellung basierte einzig und alleine darauf - anscheinend wie immer - andere lächerlich zu machen. Er simulierte einen Kotzreiz, als man ihm das Kind gab, weil Babys nun mal geknautscht aussehen ect. Einen Kotzreiz ... (wartete auf den Witz, der nie kam) :schiefguck: Nur er stand als Strahlemann da, der letzten Endes die Situation suverän meisterte. Er gab dem Kind dem Namen "Bärbel", was mir irgendwie von Werner Beinhart geklaut vorkam, genauso wie die "Handquetsch"-Situation, die in hunderten Filmen bereits zu Tode getreten wurde ... Humor oder Selbstdarstellung? Beides?

    Der Mann hat seinen Fankreis, das ist auch voll in Ordnung. Genauso wie ihn die Star Wars Filme haben, man kann aber für sich beschließen, das nicht gut zu finden. :rofl: Ich war aber tatsächlich zufriedener mit mir selbst, dass ich für mich begründen konnte, WARUM ich es nicht lustig fand, ohne festzustellen, dass es daran lag, dass ich selbst in der Situation gewesen war oder jetzt zu einer Feministin mutiere.

    Ich habe dann auch beschlossen, seine Videos und Shows denen zu überlassen, die es gut finden. Ich selbst musste sagen, dass diese "Kennste, kennste"-Nummer für mich iwann mal lustig gewesen ist, so vor 20 Jahren ... jetzt wirkt es auf mich wie eine Endlosschleife des immer gleichen Witzes.

  • . Ich selbst musste sagen, dass diese "Kennste, kennste"-Nummer für mich iwann mal lustig gewesen ist, so vor 20 Jahren ... j

    Ich denke wie man sich als Leser entwickelt, entwickelt man auch seinen Sinn fuer Humor im Lauf des Lebens. Ich persoenlich mag eher feinen Humor wo man ein bisschen nachdenken muss um die Pointe zu sehen, wenn es zu offensichtlich ist finde ich es nicht lustig - war frueher anders.


    Wir hatten vor nicht allzu langer Zeit mal Catch-22 angeschaut von dem Katharina erzaehlt hatte dass er so naja waere - stellte sich heraus, das ist eine richtig boese Kriegssatire die fein und auf ganz vielen Ebenen funktioniert - sie hatte den Film nur das letzte Mal vor 10 Jahren gesehen und da hatte er sie einfach nicht angesprochen.


    Insofern - ich denke Du aenderst Dich da einfach im Lauf der Zeit.


    Ich denke das ist aber was anderes als bei Star Wars - denn die Fans hoeren ja nicht auf Episode 4-6 gut zu finden - die finden nur die neuen Filme nicht mehr gut.

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke das ist aber was anderes als bei Star Wars - denn die Fans hoeren ja nicht auf Episode 4-6 gut zu finden - die finden nur die neuen Filme nicht mehr gut.

    Ja, so ähnlich ist das ja. Ich lache ja noch bei dem Gedanken an den Fabrikverkauf in Nussloch "Keine Tasche kannse tragen, aber Europaletten wegschieben, das geht ..." oder über "Der Käse wusste Bescheid, aber ich nicht!" Das waren halt Shows von 2005? Ich finde deswegen nicht jeden Witz von ihm heute im Nachhinein per se scheiße oder nicht mehr lustig. Es sind halt nur die neuen Shows, die mich jetzt nicht mehr ansprechen. Es kommt mir nur so vor, dass es nun so ist, dass er sich selbst als Krönung der Schöpfung sieht, und sein Umfeld quasi die Lächerlichen/Lachnummern sind.

  • Nach den Diskussionen hier und weil ich wegen der Serie das Silmarillion eh nochmals lese, achte ich grad ein bisschen drauf wie oft Tolkien Hautfarben erwähnt, und habe mich da auch sonst noch etwas umgeschaut, stellt sich heraus:
    Er tut es GAR NICHT. Die Zwerge wurden aus Fels und Stein erschaffen, fertig. Keine arisch-weiße Hautfarbe, nix.
    Ein Stamm der Hochelben wird mal als "fair" bezeichnet, aber damit hat es sich dann auch schon. Daraus jetzt einen rassistischen Zugang zu bauen ist schon recht krass...
    Im Gegenteil bin ich im Silmarillion ja grad an der Stelle wo Morgoth die Elben dahingehend manipuliert, das er ihnen einredet das die Valar versuchen sie durch die Menschen einzutauschen. Also eine der rassistischen Panikmachen unserer Zeit, der Völkeraustausch durch Flüchtlinge, wird klar als Einflüsterung des Bösen beschrieben. Fand ich sehr passend. ^^

    Ansonsten bin ich grad noch über diese Analyse gestolpert und fand die durchaus gut argumentiert:

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    @Mario Barth: Den fand ich irgendwie noch nie lustig, da er immer nur nach unten tritt, über andere (am liebsten Frauen) spottet und sich selbst viel zu toll findet. So gar nicht mein Humor. Wer nicht über sich selbst lachen kann ist mir eh suspekt. XD

    Falken haben doofe Ohren

  • Heyho Jennagon

    Früher ... heute ... Verändert sich die Welt oder verändere ich mich?

    Da gibt es für mich eigentlich nur eine Antwort.


    Ja.


    An jedem Tag meines Lebens war die Welt eine andere, neue. Und an jedem Tag (zumindest an denen, an die ich mich bewußt erinnere) war ich das auch.

    Und das ist ja gerade das wundervolle daran.

    Wie langweilig wäre es denn, wenn jeder Tag sich gleichen würde?

    Das hiesse, dem Baum nicht beim Wachsen zuzusehen, den man einmal gepflanzt hat.

    Die Welt verändert sich stetig, in jeder Sekunde, jedem Augenblick und wir tun es - zwangsläufig - auch.

    Nur mögen wir Menschen Veränderungen nicht. Das ist unsere Natur: Was für unser Empfinden gut ist, soll bitte immer so bleiben. Was schlecht ist, vergehen.

    Deswegen, und das ist zum einen das Schöne, zum anderen das Traurige daran, glauben die jungen, sie wären ewig jung. Bis sie dann merken, daß es neue "junge" gibt.

    Was sie dann zu den nächsten "alten" macht.

    Nun fällt es keinem leicht zu akzeptieren, daß er altert.

    Andererseits, welche Alternative gibt es denn in dieser Welt...? ^^ ^^ ^^


    Ist auch nicht wirklich erstrebenswert, kommt aber, auch ohne Kirche so sicher wie das Amen in derselben.


    Also was tun?

    Man muß lernen, sich zu arrangieren.


    Für mich bedeutet das:

    1. Auf Konzerten nicht mehr senkrecht headbangen. Waagerecht geht noch.

    2. Dankbar für die Gene meines Opas zu sein. Dem verdanke ich's, noch meine Haare zu haben.

    4. Die Musik von morgen werden die Kids von heute genau so beschissen finden wie wir ihre heute...


    Und was sagt mir das im Gesamtbild?

    Daß man keinen König der Löwen braucht, um zu erkennen, daß der Kreis des Lebens einer ist.

    Und das "Veränderung" eigentlich nur bedeutet, daß wir, als kleine Staubkörner, die wir nun einmal sind, sehr wohl etwas beitragen zum gesamten Gefüge.

    Ich verändere mich, Du veränderst Dich - jeden Tag.

    Und damit verändern wir alles.


    So geht das.