Louis der nette Vampir - Diskusion

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema, welches 384 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Nitram65.

  • Wie gefällt euch die Geschichte von Louis dem netten Vampir? 2

    1. Im großen und ganzen richtig gut. (1) 50%
    2. Naja es geht so (1) 50%
    3. Nein danke, das ist nichts für mich (0) 0%

    Also ich habe vor einiger Zeit eine Geschichte erfunden die über einen richtig netten Vampir erzählt. Ideen, Kommentare, oder ähnliches sind mir sehr wohl wilkommen.

    Doch bitte ich euch das alles hier hinein zu schreiben, denn dann können alle Kapitel sauber unter einander gesetzt werden.

    • Offizieller Beitrag

    SORRY!!

    Ich muß das Kapitel erst noch etwas nacharbeiten, da ich mehr als 20.000 Zeichen gebraucht hatte. Ich bitte also noch um etwas Geduld. :patsch:

    ich würde dir empfehlen, nicht das ganze Kapitel auf einmal zu posten - die Zeichenbegrenzung ist keine Herausforderung^^
    es haben sich so 1000-1500 Worte als passende Menge herausgestellt.

    Au?erdem macht es wenig Sinn, die Geschichte an das Forenformat anzupassen :hmm:


    Zudem genügt ein Thread pro Geschichte, die Diskussion zu der Geschichte findet hier im gleichen Thema statt wo auch die Geschichte geposted wird ;) Also bitte einfach hier posten und nicht noch einen neuen Thread eröffnen.

    Danke und LG
    Chaos :chaos:

  • ich würde dir empfehlen, nicht das ganze Kapitel auf einmal zu posten - die Zeichenbegrenzung ist keine Herausforderung^^
    es haben sich so 1000-1500 Worte als passende Menge herausgestellt.

    Au?erdem macht es wenig Sinn, die Geschichte an das Forenformat anzupassen

    Dann sind in dem Fall Mehrfachposts erlaubt?

    • Offizieller Beitrag

    Dann sind in dem Fall Mehrfachposts erlaubt?

    Mehrfachposts sind erlaubt, wenn dazwischen mehr als 24 Stunden (grob) liegen.
    also wenn man mal noch keine Antwort auf seinen Post bekommen hat, darf man trotzdem weiterposten :)

    Und jetzt bitte ich, diesen Thread für die Geschichte zu lassen, sonst können wir doch noch einen neuen aufmachen :rofl:

  • Und jetzt bitte ich, diesen Thread für die Geschichte zu lassen, sonst können wir doch noch einen neuen aufmachen

    Wenn in den Diskussionsthread die Geschichte kommen soll, man hier aber nicht dikutieren darf, braucht man doch noch den Geschichtenthread für die Diskussion. :)

  • OK also das erste Kapitel von der Louis Geschichte habe ich nun auf seinen korrekten Platz verschoben. An alle Interessierten; Die Geschichte befindet sich nun hier => Louis der nette Vampir ! <= Es werden mit der Zeit in unregelmäßigen Abständen immer mehr Kapitel dazu kommen. Daher bitte ich noch einmal alle. Irgendwelche Kommentare, Ideen, oder sonstiges ausschließlich hier hinein zu schreiben. Ich werde natürlich auch immer wieder hier hinein sehen, um um eventuell gute Ideen in die Geschichte mit ein zu bauen. :rolleyes:


    1) Louis als Mensch:


    Louis war 1687 ein aufgewecktes Kind, er lebte mit seiner ärmlichen Familie am Rand der Stadt Köln. Er war nun sechs Jahre alt und hatte zwei Brüder, Georg der nun sieben Jahre zählte und auch Frank der bereits schon sein elftes Lebensjahr vollendet hatte.

    Er spielt gerne mit seinem Bruder Georg, und den anderen Kindern von früh bis späht in den Gassen hier, verstecken, oder fangen. Denn alle Familien hier waren so verarmt das sich hier niemand eine teure Schule für die Kinder leisten konnte.

    Frank jedoch musste mit seinen elf Jahren auch immer wieder auf den Plätzen, oder in den Gassen etwas sammeln, oder betteln gehen. Daher hatte er auch zum Spielen kaum Zeit, und konnte seinen beiden Brüdern ab und an beim spielen nur traurig zu sehen.

    Abends mußten Frank, Georg, Louis, so wie auch alle anderen Kinder hier immer noch vor dem dunkel werden zuhause sein. Leider war die Familie so verarmt das die sich wenn dann nur zu Mittag, eine dünne Suppe oder auch mal eine Schnitte trockenes Brot leisten können. So das eigentlich immer wenn sie zu Bett gehen, vor Hunger ihr Magen knurrt und die in der Nacht von frischem Brötchen, und saftigen Braten träumen.

    Gerade weil Frank lieber mit seinen Brüdern spielen würde, wird er auch immer wieder eifersüchtig auf Georg und Louis. Daher gibt es gerade in den Wintermonaten oft Streit zwischen den Brüder. Denn es ist dann ehr langweilig, draußen wird es nun schnell dunkel und alle Kinder müssen daher bald wieder nach Hause. Die Wohnhütte ist unbeheitzt und nur spärlich aus geleuchtet.

    Gerade im düsteren Wohnraum, in dem sich die ganze Familie immer aufhält, ist es in den Morgen,- und den Abendstunden ehr unheimlich und der kleine Louis ist daher gerade im Winter oft am weinen. Genau das, aber sieht Frank als Schwäche an und ärgert ihn nur noch mehr. Genau wie er Georg immer wieder ärgert.

    Die Eltern haben genug mit sich selbst zu tun und Georg und Louis haben einfach zu viel Angst vor ihrem älteren Bruder, daher kümmert sich auch keiner um Frank, wenn er gerade wider mal einen seiner jüngeren Brüder ärgerte.

    So gingen die nächsten vier Jahre ins Land, im Sommer fangen und verstecken spielen, und im Winter Schneemänner bauen und öfters von Frank geärgert, oder auch schon mal verhauen werden. Da Frank nun schon fünfzehn war hatten die Eltern wirklich genug von Franks eskapaden und somit wurde er endgültig aus der Famile verstoßen.

    Leider gehörte es nun auch zu den Aufgaben von Louis und Georg draußen auf den Wegen, im Müll oder in irgendwelchen Hinterhöfen nach etwas verwertbares zu suchen, am besten etwas zu essen. Aber sehr oft waren andere schon früher da, wenn überhaupt etwas verwertbares umher lag. Aber zumindest konnte Frank sie beide nicht mehr ärgern, oder schlagen.

    Eines Nachmittags im Herbst suchte Louis mal wieder im Abfall nach etwas verwertbares. Er war nun schon 13 Jahre alt, als plötzlich Frank vor ihm stand. Frank war total verdreckt und stank schrecklich.

    Frank sah Louis böse an und sagte: " So Junge jetzt kriegst du alles zurück was du mir angetan hast! "

    Louis sah ihn nur ängstlich an und stotterte: " I..i..ich a..aber i.. "

    Noch bevor er den Satz beenden konnte spürte er auch schon schmerzhaft Frang's Faust in seinem Magen. Louis fiel vor Schmerzen auf die Knie und schon gleich darauf fühlte er Franks Fuß in seinem Gesicht. Sogleich kippte Louis nach hinten und lag wimmernd auf seinem Rücken. Doch Frank wollte noch mehr und trat ihn dieses mal in die Rippen.

    Dann nahm er sich einen großen Stein und stellte sich grinsend hinter Louis auf, hielt den Stein noch und sagte: " So Junge das war's dann für dich. "

    Mit diesen Worten ließ er den schweren Stein auf Louis Kopf fallen. Louis war nun augenblicklich bewusstlos.

    Irgentwann dann öffnete Louis blinzelt und unter großen Kopfschmerzen seine Augen, verstört sah Louis sich um und stellte fest das er nun Zuhause war. Jedoch hatte er nicht die geringste Ahnung wie er hier her gekommen war. Er betastete nun seinen schmerzenden Kopf und konnte erfühlen das der Wundarzt mittlerweile seine schlimmsten Verletzungen versorgt hatte.

    "Louis," sagte seine Mutter beunruhigt: " die anderen Kinder haben dich da hinten auf offener Straße gefunden, und dich so gleich zu uns gebracht. "

    Louis wollte sich nun aufrichten, aber ihm wurde gleich sehr schlecht und so sackte er zurück.

    Langsam begann er zu sprechen: "Ma, Pa, Frank hatte mir das alles angetan. Warum weiß ich auch nicht. "

    Sein Vater Kniff die Augen zusammen und sagte mit rauer Stimme: "Frank, der war schon immer ein tu-nicht-gut!"

    So lange er verletzt war kümmerten sich seine Mutter und sein Vater rührend um Louis. Jedoch bedeutete dies auch das Georg nun noch mehr arbeiten musste, obwohl er lieber bei den anderen sein würde.

    So begann auch er, alsbald einen gewissen Haß auf Louis zu entwickeln. Nach einigen Tagen ging Georg zu seinem Vater und beschwerte sich: "Vater so sehr krank ist Louis nun auch nicht mehr. Ich denke er stellt sich nur an, damit der nichts tun muß"

    Der Vater aber fasste Georg fest an eine Schulter und sagte streng: "Georg willst du etwa die Leiden deines Bruders teilen? Der Regen hatte vor kurzem aufgehört gehe nach draußen und schau mal ob du noch etwas für uns findest."

    Mit diesen Worten drehte der Vater Georg unsanft um und schubste ihn zur Tur. Mit hängenden Kopf ging Georg traurig durch die Haustüre hinaus. Jedoch suchte er erst gar nicht irgend etwas, sondern er lehnte sich an einen Baum, sah sich betrübt den Schlammigen Weg an und dachte: " Frank hat ganz recht gehandelt. Louis ist von uns der tu-nicht-gut. "

    Einige Wochen später wurde dann auch Louis wider herran gezogen, der Mutter erstmal beim aufräumen zu helfen, auch wenn er noch immer starke Kopfschmerzen hatte.

    Georg grinste Louis an und sagte mit frecher Stimme: "Na, klappt wohl nicht mehr so mit deinem Gejammere was?"

    Louis sah Georg daraufhin grimmig an und ging in einer anderen Ecke des Raumes. So vergingen Tag um Tag, und Woche um Woche. Immer wieder wurde Louis nun vom Georg aufgezogen und geärgert, natürlich immer nur dann wenn die Eltern nicht in der Nähe waren, wenn doch tat er immer auf lieb und nett. So das sie ihm nicht glaubten wenn sich Louis über seinen Bruder beschwerte.

    Da es für Georg keinerlei Konsequenzen hatte, wenn er seinen Bruder Ärgere, fand er auch immer mehr gefallen daran, und da Louis ja nicht geglaubt wurde, auch wenn er sich noch so sehr beschwerte, zogen sich die Streitereien sogar noch über Jahre hinweg.

    Nach einigen Jahren war es dann schon so das, immer wenn beide allein zuhause waren, oder beide draußen nach etwas verwertbares suchten, ärgerten sie sich nun gegenseitig, und das immer schlimmer.

    Louis hatte nur das Problem, das so oft er sich auch über seinen Bruder beschwerte, er ihm einfach nicht's nachweisen konnte. Daher glaubten ihm seine Eltern nicht, und so wurde Georg, der Ja immer auf lieb tat wenn jemand dabei war zum Liebling der Eltern, und Louis rutschte in ihrem Ansehen immer tiefer ab.

    So kahm es das Louis mit 15 Jahren weder in seiner Familie, noch in der Nachbarschaft gut angesehen war. Daher ging Louis auch Tagsüber lieber draußen allein in der Umgebung wandern und dabei über sein Schicksal nachdachte, statt sich eine Tagelöhner Arbeit zu suchen, um etwas Geld für die Familie zu verdienen, wie Georg es immer wieder tat. Das bedeutete aber auch das Georg noch angesehener war und Louis noch weiter in seinem ansehen absackte.

    In den nächsten zwei Jahren bekam er somit immer wieder Ärger mit Vater und Mutter, selbst für Dinge die er gar nicht zu verantworten hatte. Dieses erfreute gerade Georg denn immer wenn er etwas gemacht hatte, was seinen Eltern nicht gefiel, konnte er es ja Louis in die Schuhe schieben. So konnte er sich selbst immer wieder als Unschultslamm darstellen.

    Dieses ging noch ein gutes Jahr so weiter, Georg konnte sich immer wieder als die große Unschuld presentiren, auch wenn er mal wieder richtig Unfug getrieben hatte, und Louis konnte noch so lieb sein. In den Augen seiner Familie war er doch immer nur der Böse.

    Kurz nach Georg 's 18 Geburtstag, beide Brüder waren nun schon zwei stattliche Kerle, hatte sich Georg an den eh nur sehr kleinen Vorrätten so richtig satt gegessen. Nur war für alle anderen absolut nichts mehr übrig.

    Jedoch hatte Georg eine Idee, er lief schnell zur Mutter und rief weinerlich: "Du Mama, wir hatten doch noch etwas zu essen, weißt du wo das jetzt ist?"

    Die Mutter sah Georg erschrocken an und fragte angstvoll: "Was meinst du damit, wo das jetzt ist?"

    " Nun ja, ich dachte mir bevor ich zum Markt gehe um dort zu betteln wollte ich, mal sehen was noch so da ist aber, ach komm und siehe am besten selbst nach! "

    Sogleich gingen beide zu dem kleinen Schränkchen worin immer die Speisereste aufbewahrt werden, doch es war absolut leer.

    "Wie ist das nur möglich?" Fragte die Mutter mit zitternder Stimme .

    Georg sah sie an und antwortete darauf: "Also ich weiß auch nicht, alles was ich weiß, ist das Louis sich hier in der Nacht einige Zeit herumgetrieben hat, aber das hier hätte ich ihm nicht zugetraut."

    Gleich darauf ging die Mutter mit erhoben Kopf zum Vater und beide redeten nun wild auf einander ein. Als Louis dann zur Abendlichen Dämmerung wieder nach Hause kahm, ging der Vater sogleich auf ihn zu und gab Louis eine schallende Ohrfeige.

    Gleich darauf brüllte er ihn an: "Raus du nicht's nutziger, und wehe dir du lässt dich auch nun ein einziges mal wieder hier blicken, du elendiger Haderlumb!! "

    Louis war in diesem Moment total verwirrt und wollte gerade etwas sagen als ihn Mutters Knie Kraft voll in den Magen traf.Louis sah sich nun verwundert um doch alles was er sah war Mutters und Vaters wütende Gesichter und in Georgs Gesicht ein freches Grinsen.

    Nun schrie auch die Mutter: "Los raus, du elender Wurm!"

    Louis senkte seinen Kopf und ging mit hängenden Schultern hinaus in die Dunkelheit.

    "Nun weiß ich wie Frank sich damals gefühlt haben muß. Wenn ich doch nur wüsste was gerade da drinnen los war? Naja meine Eltern hatten den doofen Georg ja schon immer lieber als mich."

    Nach einiger Zeit setzte er sich hier auf einer der Gassen und lehnte sich an einer der Häuserwände. Aufgrund das er nun fürchterliche Ohrenschmerzen von Vaters Ohrfeife hatte, und vor lauter Verzweiflung war ihm einfach zum weinen zumute. Er hatte seine Gefühle gerade absolut nicht mehr im Griff, einerseits war er wütend auf seiner Familie, andererseits wollte er aber auch gerne wider zurück. Was sollte er nun machen, so von jetzt auf gleich obdachlos? Er zog seine Beine an, legte seinen Kopf auf die Knie und schloss seine Augen.

    Er blieb also die ganze Nacht hier hocken und versuchte irgendwie seine Gefühle zu sortieren, was mit seinem stark Schmerzen Ohr gar nicht so einfach war. Auch schwirrten seine Gedanken zu wild in seinem Kopf umher. Dann begann auch schon der Morgen zu dämmern, und so langsam füllten sich die Gassen wider mit Menschen.Trotz allem Nachdenken wußte Louis nun noch immer nicht wie es mit ihm weiter ging, doch ließen nun langsam diese Ohrenschmerzen nach.

    Mit der Zeit lief ein Mann an Louis vorbei, der genüsslich von seinem Apfel biss. Da Louis schon seit anderthalb Tagen nichts mehr zu sich genommen hatte, kniete er sich hin und bettelte: "Bitte guter Herr, darf ich euren Apfel haben? Ich erleide schrecklichen Hunger."

    Doch der fremde Mann sah Louis nur von oben verächtlich an, spuckte vor ihm auf den Weg und ging Wortlos weiter.

    Auch hatte Louis nun schon so lange nicht mehr geschlafen das ihm vor Müdigkeit schon die Augen zu vielen. Also suchte er sich mit laut knurrenden Magen einen Schlafplatz.

    Vorne in einer kleinen Gasse stand ein schon recht verfallenes Haus, doch als er hier eintrat waren dort schon drei andere Männer die ihn anschriehen: "Ey, das hier ist unser Zuhause, mach das du hier weg kommst!"

    Eingeschüchtert lief Louis schnell wieder nach draußen auf die Gasse. Er lief nun völlig übermüdet die Gasse entlang und stolperte dabei auch oft vor Müdigkeit. Letzten Endes war Louis dann dermaßen übermüdet das er sich irgendwo gegen eine Häuserwand lehnte, dann einfach einschlief und somit daran herrab sank.

    Als die Mittagssonne bereits hoch am Himmel stannt, verspürte er einige leichte Tritte gegen seine Brust. Vor ihm stand eine fein gekleidete junge Dame. Die sah verächtlich auf Louis herrab und biss dabei immer wieder genussvoll von einer Birne. Louis jedoch war zum einen von den Sonnenstrahlen sehr geblendet, und zum anderen hatte er nun schon so großen Hunger und Durst das er schon gar nicht mehr so recht Denken konnte, außer: "So nur bekomme ich jetzt etwas zu essen und zu trinken her?"

    Als die feine Dame dann ihre Birne verspeist hatte warf sie den Rest der Birne zu Louis auf den dreckigen Boden schnaubte verächtlich und entfernte sich hoch erhoben Hauptes von Louis.

    Louis jedoch war so sehr hungrig das er sich schnell den Birnenstummel nahm, und diesen sammt den Kernen darin, und den Dreck welcher nun zu Genüge aussen Drumherum klebte, herunter schlang. Jedoch konnte dieser kleine Birnenrest seinen riesigen Hunger auch nicht stillen.

    Verzweifelt erhob er sich nun und ging in Richtung Marktplatz um dort zu betteln, möglicherweise hatte ja irgendwer etwas Mitleid mit ihm.

    Aber auch hier auf dem Marktplatz war nicht's los. Dennoch bettelte er all die wenigen Leute an, welche an ihn vorbei kamen. Egal ob nun Männlich, Weiblich, oder Jugendliche. Tatsächlich hatte ein Jugendlicher, der nach längerem an Louis, vorbei gekommen war, Mitleid mit Louis und gab ihm die Hälfte seines Brotes. Es war zwar schon recht trocken, dennoch wünschte er seinen Wohltäter alles gute.

    Er ging nun in eine Seitengasse um dort sein Brot in ruhe zu essen. Leider wurde nun sein Durst durch das trockene Brot immer heftiger. Daher ging er jetzt zum Rhein um dort seinen Durst zu stillen. Gierig hielt er sein Gesicht in den Fluss und trank gierig das trübe, schnell fließende Wasser.

    Es war nun bereits Spätsommer und es ging auch bald schon in den Herbst zu. Das heißt Louis mußte sich nun langsam nach wärmende Kleidungsstücke umsehen. Schließlich mußte er ja noch immer im freien schlafen. Tatsächlich wurden die Nächte nach einiger Zeit auch wahrlich doch schon recht kühl.

    Doch woher nun wärmende Kleidung nehmen? Geld hatte er ja keines und zum stehlen war er einfach zu ehrlich. Dann nach kurzem überlegen kahm im eine Idee, in seinem früheren Zuhause hatte er ja zwangsweise so einiges an Kleidern zurück lassen müssen. Also faste er all seinen Mut zusammen und ging, wenn auch mit hängenden Schultern dort hin. Auf seinem Weg begegnete er so einige Menschen welche ihn mit Verachtung anstarren. Doch Louis hatte nun wahrlich andere Sorgen, als sich darum zu kümmern.

    Beschämt klopfte er an die Tür seines früheren Zuhause.

    Nach kurzer Zeit öffnete seine Mutter die Haustüre und sah Louis wütend an. Als sie zu ihm sagte: "Louis was willst du denn noch hier?"

    Louis sah zu Boden und sagte dabei leise: "Bitte Mutter, ich habe doch noch etwas an Kleidung hier und in den Nächten wird es doch schon recht kühl. Daher bitte ich dich, kannst du mir meine Kleidung nicht herraus geben?"

    Die Mutter antwortete im frechen Ton: "Kleidung? Dann hättest du dich hier wohl besser benehmen sollen. Deine frühere Kleidung trägt nun dein netter Bruder Georg auf, ich musste sie nur etwas umnähen.

    "Aber das sind doch meine!" Sagte Louis nun und sah seiner Mutter nun ins Gesicht.

    "Was heißt hier deine?" Sagte die Mutter barsch: " Verschwinde nun, und lass dich hier bei uns nie wieder blicken! "

    Mit diesen Worten schlug die Mutter, Louis die Tür vor der Nase zu. Louis drehte sich nun um und lehnte sich mit seinen Rücken an der Tür.

    Ein älterer Mann ging in diesem Moment an ihm vorbei, grinste Louis verächtlich an und spuckte ihm dabei vor die Füße. Obwohl Louis nun bereits 18 Jahre alt war, begann er nun doch aus Verzweiflung an zu weinen

    Es dauerte nun ein geraume Zeit, bis er sich wieder soweit. beruhigt hatte, das er sich erhob und nun mit hängenden Kopf die Gasse entlang lief.

    Er erinnerte sich noch wie er als Kind immer wieder mal hier gespielt hatte, auch kahm ihm die Erinnerung daran das er hier öfter mal mal von seinem Bruder Frank verhauen wurde. Doch nun kahm es ihm komischerweise gar nicht so schlimm vor wie damals. Ja genau, der Frank, was hatte er seiner Zeit, in dieser Situation gemacht? Immerhin war Frank schrecklich verdreckt und stank schrecklich. Nein so wollte er nun wahrlich nicht enden. Aber was sollte er denn jetzt nur machen?

    Gut als erstes mußte er ja eine Unterkunft für die Nacht finden, schließlich konnte ja alles mögliche mit ihm geschehen, wenn er allein hier draussen im dunklen nächtigt. Aber er kannte hier nichts was er auch nur im Entferntesten als sicheren Schlafplatz bezeichnen kann.

    So irrte er weiter ziellos durch die Gassen von Köln. Mit der Zeit begann es auch zu dämmern, und bald darauf wurde es dann auch schon dunkel. Louis sah nach oben in den Himmel, dort sah er ein Bild das er so bisher noch nicht kannte, der große Vollmond und all die vielen Sterne. Doch da sein Magen vor Hunger schon schmerzte, konnte er diesen wunderbaren Anblick leider nicht richtig geniessen. Doch wurde er alsbald von seiner Müdigkeit dermaßen übermannt das Louis einfach in irgendeiner Gasse zu Boden sackte und auf der Stelle fest einschlief.

    Am nächsten Morgen erwachte er und das grelle Licht blendete Louis, und erst langsam gewöhnten sich seine Augen daran und sah sich nun um. Es hatte nun ja auch schon längere Zeit nicht mehr gergnet, somit war auch diese Gasse Staubtrocken. Selbst das Rinnsal in der Straßenmitte, welches ja eigentlich diverse Fäkalien und andere verschmutzungen von dieser Gasse abtransportieren sollte, war absolut ausgetrocknet.

    "Man so bekomme ich jetzt nur was zu essen und zu trinken her?" Fragte Louis sich, dessen Hunger und Durst, in der Nacht nur noch größer geworden ist. So ging er also zunächst einmal zu einem Nebenfluss des Rhein 's und stillte dort erst einmal reichlich seinen Durst. Dann ging er zu einem der zwei Reichenviertel um dort in deren Müll nach etwas essbares zu suchen. Louis fand auch nach einiger Zeit tatsächlich etwas zu essen. Er setzte sich damit in einer schmalen Seitengasse und verzerrte das essen, auch wenn es nicht wirklich gut schmecken wollte.

    Nun, gut gestärkt ging Louis zu einer Straßenkreuzung, die von den Menschen hier einigermaßen gut genutzt wurde. So stellte er sich an einer Straßenecke um hier zu betteln, doch ihm schräg gegenüber stannt bereits ein junges Mädchen und bettelte. Nach kurzer Zeit, war es Louis immer wieder wirklich böse Blicke zu. Doch Louis ließ sich davon nicht stören, er tat einfach so, als wäre er allein auf dieser Kreuzung am betteln.

    Daß, das Mädchen dort drüben nun immer, mehr sehr böse zu Louis herüber sah, hatte sogar etwas gutes. Da er immer durch am Lächeln war, bekam er mehr als das doppelte als das Mädchen mit dem grimmigen Gesichtsausdruck.

    Nach einigen Stunden sammelte er seinen erbetteltes Geld ein und kaufte sich nun erst einmal reichlich zu essen, damit ging er dann in eine Stille Gasse um sich darin, das erste mal seit längerem wider einmal so richtig satt zu essen. Früher musste er ja immer alles mit seiner Familie teilen, so dachte Louis sogar kurz darüber nach, das es eventuell sogar besser ist jetzt allein zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Etiam () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nitram65 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Beitrag von Nitram65 ()

    Dieser Beitrag wurde von Chaos Rising aus folgendem Grund gelöscht: Doppelpost/unnötig weil Threads zusammengeschoben ().
  • OK also das erste Kapitel von der Louis Geschichte habe ich nun auf seinen korrekten Platz verschoben. An alle Interessierten; Die Geschichte befindet sich nun hier => Louis der nette Vampir ! <= Es werden mit der Zeit in unregelmäßigen Abständen immer mehr Kapitel dazu kommen. Daher bitte ich noch einmal alle. Irgendwelche Kommentare, Ideen, oder sonstiges ausschließlich hier hinein zu schreiben. Ich werde natürlich auch immer wieder hier hinein sehen, um um eventuell gute Ideen in die Geschichte mit ein zu bauen. :rolleyes:

    Hallo Nitram65 ,

    ich verstehe nicht, wofür du zwei Threads brauchst. Hier im Forum läuft es normalerweise so, dass der Autor einen Teil seines Textes postet und dann die Leser ihre Kommentare dazu bringen. Alles kommt in ein und demselben Thread und das macht einen Thread, in dem über die Geschichte diskutiert wird, mMn überflüssig.

    Beim Posten deines Textes solltest du wirklich den Vorschlag von Chaos Rising beherzigen und nicht mehr als 1500 Wörter posten. Sonst wirst du schwerlich jemanden finden, der sich an diesen Part heranwagt. Mich persönlich schreckt die Länge deines Textes ab und deshalb habe ich es auch bisher (noch) nicht gelesen. Meine eigenen Posts gehen selten über 1000 Worte hinaus.

    Vielleicht denkst du nochmal drüber nach und kürzt deinen Text dahingehend? :huh: Wäre doch schade, wenn sich keiner dazu äußern würde. :/

    Zitat von Nitram65

    Ich werde natürlich auch immer wieder hier hinein sehen, um um eventuell gute Ideen in die Geschichte mit ein zu bauen. :rolleyes:

    "Immer wieder mal" wäre mir als Leser zu wenig. Wenn ich deine Texte lese und meine Meinung dazu in einem (mitunter recht zeitaufwändigen) Kommentar abgebe, dann erwarte ich, dass du es möglichst zeitnah liest. So, wie du es formuliert hast, klingt es für mich, als betrachtest du deine Geschichte bereits als fertig und erwägst lediglich, "eventuell gute Ideen" einzubauen. Das motiviert mich als Leser nicht, mir GEdanken zu deinem Text zu machen. Tut mir leid.

    Kann es sein, dass du nicht wirklich vorhast, Änderungen vorzunehmen? Wenn ja, dann wäre es vielleicht ganz gut, das klar zu sagen.

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



    :cookie:


    ___________________

  • Vielleicht denkst du nochmal drüber nach und kürzt deinen Text dahingehend?

    Gekürzt ist der Text wohl schon. Das verändert aber ja den beabsichtigten Zusammenhang. Wäre es nicht sinnvoller, ein Kapitel auf mehrere Posts aufzuteilen?


    Wenn es sehr viele Kommentare gibt, kann die eigentliche Geschichte ja irgendwann untergehen. Ist es vielleicht sinnvoll, diese beispielsweise durch die Verwendung einer Serifenschrift von den Kommentaren abzugrenzen?


    Wenn ich deine Texte lese und meine Meinung dazu in einem (mitunter recht zeitaufwändigen) Kommentar abgebe, dann erwarte ich, dass du es möglichst zeitnah liest.

    Nicht jeder hat ja die Zeit, jeden Tag alle paar Stunden nachzusehen, ob es vielleicht Kommentare gibt.

    So, wie du es formuliert hast, klingt es für mich, als betrachtest du deine Geschichte bereits als fertig und erwägst lediglich, "eventuell gute Ideen" einzubauen.

    Ich persönlich würde ja auch keine Ideen einbauen, die ich als Verschlechterung empfinde. Das erwarte ich dann auch nicht von anderen. Manche Änderungswünsche kann oder will man ja vielleicht auch einfach nicht berücksichtigen. Ich sollte einmal in einem anderen Forum eine Szene, die in einer kargen Landschaft spielte, was für die weitere Geschichte wichtig war, auf eine saftig grüne Wiese verlagern, weil einer der Leser das als schönere Stimmung empfand.

    • Offizieller Beitrag

    Sci-Fi-Dave

    Schau am besten wie es in anderen Threads bereits gemacht wurde, dann erübrigen sich viele deiner Fragen.

    Nitram65 habe ich diesbzgl eine PN geschrieben.

    Gekürzt ist der Text wohl schon. Das verändert aber ja den beabsichtigten Zusammenhang. Wäre es nicht sinnvoller, ein Kapitel auf mehrere Posts aufzuteilen?

    So ist es geplant.

    Wenn es sehr viele Kommentare gibt, kann die eigentliche Geschichte ja irgendwann untergehen. Ist es vielleicht sinnvoll, diese beispielsweise durch die Verwendung einer Serifenschrift von den Kommentaren abzugrenzen?

    Bis her habe ich noch nicht die Erfahrung gemacht, dass dies der Fall wäre. Wenn du wirklich einer der glcklichen bist, dass du so viele Kommis bekommst, dass deine Geschichtsparts darin untergehen, gibt es aber Möglichkeiten. Zum Beispiel das von dir Angesprochene oder die Option, Dinge in Spoilern zu packen. Das geht in dem du "ECKIGEKLAMMER AUF" spoiler "ECKIGEKLAMMER ZU" schreibst. Du musst den Spoiler nur am Ende auch mit "ECKIGEKLAMMER AUF" /spoiler "ECKIGEKLAMMER ZU" wieder schließen.

    Nicht jeder hat ja die Zeit, jeden Tag alle paar Stunden nachzusehen, ob es vielleicht Kommentare gibt.

    Mit "zeitnah" sind auch nicht "alle paar Stunden gemeint". Wie gesagt. Es lohnt sich in anderen Threads nachzuschauen, wie das funktioniert. Nicht umsonst verweisen wir gerne auf unser Motto des Geben und Nehmens. Da schaut man dann schon von allein in andere Geschichten rein.

    Ich persönlich würde ja auch keine Ideen einbauen, die ich als Verschlechterung empfinde. Das erwarte ich dann auch nicht von anderen. Manche Änderungswünsche kann oder will man ja vielleicht auch einfach nicht berücksichtigen. Ich sollte einmal in einem anderen Forum eine Szene, die in einer kargen Landschaft spielte, was für die weitere Geschichte wichtig war, auf eine saftig grüne Wiese verlagern, weil einer der Leser das als schönere Stimmung empfand.

    Natürlich bist du nicht verpflichtet diese Änderungen zu übernehmen.


    Und nun wäre es schön, wenn wir der Geschichte den Platz lassen würde, der ihr gebürt^^

    Nitram65

    Wenn du deine Geschichte weiterpostest, kann ich in ein paar Tagen gerne diese Posts, die nichts mit der Geschichte zu tun haben wieder löschen, wenn du das möchtest, denn die gehören ja nun wirklich nicht hier hin ^^


    In dem Sinne: Viel Spaß beim schreiben und lesen ^^

    LG Etiam

  • Tariq Leider habe ich tatsächlich nicht die Zeit alle paar Stunden, oder auch jeden Tag hier hinein zu sehen.

    Daher diese Ausdrucksweise: " Ich werde auch immer wieder mal hier herrein sehen... "


    2) Louis wird nun ein Vampir und entdeckt sein neues zuhause:


    Noch während Louis draußen tief und fest schlief, schlich sich ein Mann langsam und lautlos an ihn herran. Der Mann betrachtete Louis einige Zeit und fasste ihn dann an die linke Schulter, während er ihm dabei ins Gesicht sah.

    Jedoch war Louis so tief und fest am schlafen das von ihm keinerlei Reaktionen zurück kahmen.

    Jetzt drücke der fremde Mann mit der anderen Hand den Kopf von Louis seitlich in seinen Nacken, noch immer, schief Louis Seelenruhig weiter.

    Nun öffnete dieser Mann seinen Mund weit und zu sehen waren zwei stattliche Vampierzähne. Diese drücke der Vampir nun kalt lächend in die Halsschlagader von Louis. Dann schlürfte er genüsslich sein Blut bis er wahrlich gesättigt war.

    Gut es dauerte zwar einige Zeit bis der Vampir so richtig schön gesättigt war, dann aber sah er sich noch einmal nach allen Seiten vorsichtig um, und entschwand schließich in der Dunkelheit der Nacht, bis er nicht mehr zu sehen war.

    Als sich am nächsten Morgen der Platz wider füllte, wurde auch die Leiche von Louis hier entdeckt. Die um ihn herum stehenden Menschen rätselten nun wie ein so junger Mann wohl zu Tode gekommen sein könnte.

    Einer von den Schaulustigen hier, war auch jemand von den Hafenarbeiter und der sagte so gleich: " Der hatte gestern bei uns gearbeitet, aber auch da erschien der mir doch schon sehr schwach. Vielleicht war es auch die Schwäche welche ihn daran hinderte weiter auf dieser Welt zu leben. "

    Ein anderer fragte: " Aber was ist mit den Löchern in seinem Hals? "

    Ein dritter legte den eigenen Kopf schief, kratzte sich am Kinn und sagte: "Nun es waren möglicherweise ja auch irgendwelche Tiere, die wir zuvor, ohne es zu bemerkt zu haben, verscheuchten."

    Eine Frau kniete sich nun zu Boden und sah sich den Hals genau an, dabei legte sie nun auch Louis Kopf zur Seite: "Aber was wenn er in der Nacht von einem Vampir ausgesaugt wurde."

    " So ein Blödsinn, wie kommt ihr denn nur darauf? " Fragte nun ein weiter Mann.

    Die Frau zeigte auf Louis Hals und antwortete: " Na seht doch nur mal diese Bißspuren dort und wie blas er in der kurzen Zeit schon wurde. "

    Nun mischte sich eine weitere Frau in das Gespräch ein und sagte etwas verächtlich: " Aber er ist doch tot, da ist man normalerweise eben Leichenblas, und die Bißspuren am Hals da. Na die können ja wer weiß woher kommen. Nein jetzt mal ehrlich, Vampire gehören doch in die Welt der Märchen. "

    Wo nun all die Menschen welche sich um Louis Leiche versammelt hatten, noch fleissig weiter debattierten. Hatte schon jemand den Totengräber geholt.

    Der kahm und lud Louis Leiche nun ohne sich groß um all die Schaulustigen hier zu kümmern auf seinen Karren und zog diesen dann Wortlos vom Marktplatz davon. So brachte er Louis Leiche zu dem Friedhof, auf dem alle Menschen beerdigt werden, welche für eine geistliche Bestattung zu Arm waren.

    Auf diesem Friedhof waren alle bereits belegten Gräber mit einem Holzkreuz versehen. Somit konnte der Totengräber sehr leicht die schon belegten, von den unbelegten Gräbern unterscheiden.

    Er wählte nun also eines der unbelegten Gräber aus, nahm sich seine Schaufel und begann sogleich das Grab aus zu heben. Dann ließ er Louis Leiche dort von dem Karren in das frische Grab rutschen, und schaufelte das frische Grab, sogleich es mit der Erde welche dort nun auf einem Haufen lag wieder zu. Dann zum Schluss rammte er auch hier ein einfaches Holzkreuz in die Erde und ging mit seinem Karren wider fort.

    In den nächsten 36 Stunden geschah nicht's weiter auf dem Friedhof. Doch dann inmitten der zweiten Nacht, nach dem Louis hier begraben wurde bewegte sich plötzlich die Erde von seinem Grab, und schon kurze Zeit später erhob Louis sich leicht verwirrt dort herraus.

    Er schüttelte die restliche Erde aus seinen Haaren und seiner Kleidung und sah sich nun erst einmal verwundert um.

    "Seltsam, " dachte er sich: "wieso stehe ich denn hier auf einem Friedhof in einem Grab? Zu Anfang dieser Nacht bin ich doch unter einem Baum am Marktplatz eingeschlafen und nun, nur kurze Zeit später erwache ich hier auf einem Friedhof in einem Grab? Also was ist in dieser Zeit nur geschehen? "

    Da er ja noch immer in diesem Grab stand, setzte er sich auf dessen Rand, stürzte seinen Kopf in seine rechte Hand und begann erst einmal über diese verzwickte Situation nach zu denken.

    Doch noch während er so über alles nachdachte bekam er plötzlich einen merkwürdigen Durst. Jedoch nicht wie gewöhnlich auf Wasser, nein er verspürte eindeutig ein verlangen nach Blut. Moment Blut, wieso Blut?

    Louis überlegte noch kurz, dann sah er sich seine Hände und Arme genauer an, ja sie waren wahrhaftig ungesund blass. Aber er war doch eigentlich immer sehr viel draußen und daher sehr braun. Jetzt viel ihm auch auf, das er hier draußen eigentlich sehr gut sehen konnte, aber auch das war doch eigentlichen unmöglich, schließlich war es ja nun finstere Nacht und er stand hier ohne jegliche Beleuchtung.

    Sicher hatte es Louis eigentlich schon immer gestört, das er in den dunkleren Nächten beinahe nichts sehen konnte, somit war diese Veränderungen nur gut. Aber was war mit all dem anderen.

    Er ist auf dem Marktplatz unter einem Baum eingeschlafen und dann hier in diesem Grab erwacht, ausserdem ist er jetzt auch noch Leichenblass, noch dazu verspürte er diesen eigenartigen Blutdurst.

    Louis erschrak plötzlich, langsam hob er eine Hand und fühlte mit den Fingern an seinem Hals entlang und tatsächlich da waren sie, zwei kleine Löcher an seiner Halsschlagader!

    " Ich bin jetzt .... ein Vampir! " Schoss es ihm durch den Kopf: " Nein, nein, nein, das kann aber doch nicht sein. Vampire gibt es doch nur in doofen Gruselgeschichten! Selbst wenn, ich? Nein, ich will einfach kein doofer Vampir sein. "

    Kurze Zeit später dachte Louis weiter: " Gut, was haben Vampire noch? Sicher, sie haben auch Vampierzähne. "

    Louis fühlte nun mit der Zunge seine Zähne ab, aber da waren keine Vampierzähne zu erfühlen.

    " Sehr gut, also bin ich auch kein Vampir. " Dachte Louis: " Aber was ist dann mit mir geschehen? Also es ist nun Nacht, gut. Dann lag ich gerade noch hier in diesem Grab und ich bin nun Leichenblass. Also wird mich mich wohl jemand für tot gehalten haben. "

    Dann hatte Louis eine neue Idee. Er hob seine rechte Hand zur Brust, unter seinem Hemd und legte sie auf sein Herz.

    Vor Erstaunen viel ihm nun die Kinnlade herrab. Er verspürte absolut keinerlei Herzschlag.

    Langsam und mühselig sagte Louis zu sich selbst: " Ich.... bin .... tot. ....Aber wenn ich doch tot bin, wie so bewege ich mich dann jetzt? "

    Louis schrie nun so laut er nur konnte, vor Schrecken: " Nein, ich bin also wirklich ein Vampir, nein, nein!!! "

    Nun entstieg Louis schnell seinem Grab und rannte vor Verzweiflung wild und Ziellos hier auf dem Friedhof herum, doch nach einiger Zeit beruhigte er sich langsam wieder.

    Dann setzte er sich im Schneidersitz auf den Boden, und dachte noch einmal über seine jetzige Situation nach: " Also gut, was macht einen Vampir aus? Er muss frisches Blut trinken, gut und was noch? Er muss steht's im dunklen bleiben, weil das Licht ihn vernichtet. Also um das Blut werde ich mich später noch kümmern. Jetzt brauche ich also erst einmal eine Bleibe, in der ich alleine bin und worin kein Licht hinein kommt. "

    So dachte er noch einige Zeit, angestrengt über eine Licht undurchlässige Behausung nach, fand aber keine zufrieden stellende Lösungen.

    Dann kahm ihm plötzlich ein Gedanke in den Kopf: " War es eigentlich nur das Sonnenlicht was Vampire zu Staub zerfallen ließ, oder etwar auch noch andere Arten von Licht? Wie etwar ein nahes Feuer, oder ähnliches.

    Schließlich war ja alles hell"

    Das wollte er doch gleich einmal ausprobieren, also verließ er den Friedhof, und sah sich ausserhalb etwas um. Dumm nur das hier in der Nähe keine Häuser, oder Hütten standen, und somit auch kein Licht vorhanden war.

    Aber dort, ein Weg, Louis folgte den Weg und nach einiger Zeit betrat er ein kleines Dorf. Doch auch war hier keinerlei Licht, so ging Louis nun Hütte für Hütte ab, in diesem Dorf.

    Aber in dieser Hütte dort hinten flackerte tatsächlich noch ein Licht.

    Louis ging sogleich darauf zu. Dort angekommen, stellte er sich mit seinen Rücken an die Hüttenwand neben dem Fenster aus dem das Licht schien und hob zitternd seine Hand zum Fenster.

    Doch es geschah nicht's, keine Schmerzen, keine Verbrennungen, nichts.

    Schön, also wollte Louis nun einmal durch dieses Fenster sehen, weil er halt wissen wollte, welches Licht ihm nichts anhaben konnte.

    So sah er also vorsichtig durch dieses Fenster. Zwar mussten sich seine Augen erst an das grelle Licht gewöhnen, doch dann sah er hinter dem Fenster eine kleine Kammer und darin zwei brennende Fackeln.

    Doch Moment was war daß, etwas bewegte sich hinten in der Kammer. Louis sah nun genauer hin und was sah er dort ....

    Mann und Frau die zusammen sex hatten! Louis fand das treiben der zwei dort so interessant, das er den beiden noch einige Zeit bei ihrem Liebesleben zu sah.

    Das Paar war allerdings so sehr vertieft in ihrem Liebesakt, das sie ihren heimlichen Beobachter gar nicht bemerken, und so ging Louis dann nach einiger Zeit auch wider seines Weges. Schließlich mußte er ja auch noch eine sichere Unterkunft für den folgenden Tag finden.

    Nach kurzer Zeit war dort hinten ein Bauernhof mit einer kleinen Scheune zu sehen. Was aber wenn der Bauer über Tag dort hinein kommt und ihn hinaus ins Sonnenlicht jagt, und ist die Scheune auch wirklich Licht dicht? Nein, nein, viel zu viel Risiko.

    Aber Augenblick was war das? Dort hinten, am Horizont wurde es schon ein ganz klein bisschen hell. " Das heißt die Sonne ging bald auf! Ohje, jetzt nur nicht in Panik verfallenen. " Dachte sich Louis nun.

    Also dachte er jetzt schnell nach, und die einzig rettende Idee die er nun hatte, war zurück zum Friedhof, sich wieder in sein Grab legen und alles wirklich gut mit Erde zu zuschütten.

    Also lief er so schnell es ihm möglich war zurück zum Friedhof, Gottlob gab es ja nur diesen einen Weg dorthin.

    Jedoch musste er einige Zeit auf dem Friedhof suchen um sein Grab zu finden. Doch dann hatte er es endlich gefunden. Schnell stieß er das Kreuz vor dem Grab in die Erde, legte sich hinein und kratzte sein Grab voll mit der, um dem Grab liegen Erde. So das er schlussendlich sicher und Licht geschützt in seinem Grab lag und kurz darauf, schlief er auch schon sanft ein.

    Am nächsten Abend erwachte Louis und entstieg seinem Grab, da er nun fest entschlossen war, niemals wieder hier, her zurück zu kommen, schüttete er das Grab nun mit der Erde, welche hier rings umher lag wider Randvoll. Aber da er kein Werkzeug zur Verfügung hatte, musste Louis seine Hände dazu gebrauchen.

    Dabei fiel ihm allerdings auch auf das er die Erde in seinen Händen nicht mehr spürte. Als er mit seinem Grab fertig war und es tatsächlich so aussah als würde Louis noch immer in diesem Grab liegen. Rieb er seinen Unterarm an einer Kante vom Holzkreuz, doch auch den Druck, wo mit er an dem Holzkreuz entlang rieb verspürte Louis nicht.

    Er sah sich nun also seine Hände an, aber sie sahen beibe noch genau so aus gestern, jedoch hatte er vor der Letzten Nacht noch Gefühle in seinen Händen. Dann gab er sich selbst eine heftige Backpfeife doch auch diese spürte er nicht.

    Nun fuhr er noch einmal mit seiner Zunge über seine Zähne vom Oberkiefer, und da waren sie auch schon, seine Vampierzähne!

    Doch jetzt hatte er erst einmal wichtigere Probleme zu lösen. Zunächst musste er einmal einem eine wirklich Licht undurchlässige Behausung finden. Was aber garnicht so einfach war, denn zum einen hatte er ja nur diese eine Nacht Zeit dafür, zum anderen musste dieser zukünftiger Schlafplatz, ja nicht nur am Tage sehr dunkel sein, nein er musste ja auch absolut alleine darin sein.

    Schließlich war es ja so, wenn er an einem Tage aus dieser Unterkunft vertrieben wurde, so würde das einen schmerzhaften tot für ihn bedeuten.

    So machte Louis sich nun also auf die Suche und verließ nun den Friedhof, dann lehnte sich von aussen an die Friedhofsmauer, dabei dachte angestrengt über seine derzeitige Lage nach: "Also hier im Umkreis gab es sicherlich so manche verfallenen Hütte, jedoch waren wohl alle am Tage recht Lichtdurchlässig. "

    Sicher dort hinten, hinter dem Friedhof lag ein Wald, ob es denn dort wohl einen Unterschlupf für ihn gab?

    Sicherlich die Baumkronen boten an sich schon recht viel Schatten, so das wohl auch in einer leicht verfallenen Hütte kaum Tageslicht einfallen konnte.

    Also beschloss Louis sich erst einmal dort in dem Wald um zu sehen. Angst brauche er ja nun nicht mehr zu haben, schließlich war er ja nun ein Furcht einflößender Vampir, und so manche sich Louis sogleich auf den Weg.

    Er betrat nach kurzem Weg diesen Wald

    "Komisch, irgendwie hatte ich mir das Wald hier immer noch viel düsterer vorgestellt. " Dachte er.

    So sah Louis sich hier im Wald verwundert um, bis ihm einfiel: " Ach sicher doch, ich bin ja nun ein richtiger Vampir. Damit kann ich gut sehen, auch wenn es noch so dunkel ist. "

    Er ging also nun den breiten Waldweg entlang. Dann, nach einiger Zeit kahm er an einen schmalen Weg vorbei, er wurde neugierig und beschloss diesen Weg einmal aus zu probieren.

    Er ging hier also hier links ab und lief noch eine längere Zeit diesen schmalen Weg entlang. Doch dann plötzlich stand er vor einem recht verfallen kleinen Schloß. Das Dach war schon recht kaputt, auch einer der zwei Türme war schon recht verfallen. Der andere jedoch schien, zumindest von Aussen noch recht schadlos. Louis beschloss sich nun das Schloß einmal genauer an zu sehen.

    zunächst einmal ging er aussen um das Schloß herum, von aussen waren hier keinerlei Fußspuren zu sehen. Dennoch ging er danach vorsichtig hinein, denn es könnte ja sein, das hier schon ein anderer Vampir wohnhaft ist und er wollte mit diesem auf keinen Fall in einem Kampf verwickelt werden.

    Das kleine Schloß wirkte auch von innen schon recht verfallen. Daher fand Louis es nur gut das, er hier in der Dunkelheit alles so gut erkennen konnte. Doch unbeirrt suchte weiter nach dem Eingang zum Turm.

    Dann hatte er ihn gefunden und wahrhaftig, im Gegensatz zum Rest des Schlosses sah der Turm auch noch ganz stabil aus. So ging er also die Wendeltreppe hinauf und fand oben ein Zimmer mit den genauen Ausmassen des Turmes.

    Sicher hier waren zwei schmale Fenster, welche sich in der Aussenmauer gegenüber lagen, wodurch Tags über das Sonnenlicht hätte einfallen können. Jedoch lagen unten im Schoß so viele Steine in allen Grössen herum, das er sich dort nur zu bedienen brauchte, um diese kleinen Fenster zu verschließen. Also holte er sich gleich sehr viele kleine und größere Steine nach oben.

    Nun fügte er zunächst immer irgend welche größere Steine in die Fenster Öffnungen, dann klemmte er die kleineren Steine in die Lücken zwischen den größeren Steinen.

    Dann holte er noch einiges Herbstlaub und auch feuchte Walderde nach oben und stopfte damit die letzten Ritzen aus, so das die Fenster nun wahrlich Licht undurchlässig waren.

    So, nun holte Louis sich noch einen sehr großen Stein nach oben, welcher unten im Schloß herum lag. Setzte sich darauf und überlegte wie er nun wohl an Blut herran kommen könnte.

    Sicher das einfachste war andere Menschen zu beissen. Sie schlafen in der Nacht tief und fest und ihr Hals ist unbehaart und weich.

    Aber nein, schließlich war er ja auch vor kurzem noch ein Mensch! Mal ganz erlich gesagt fühlte er sich ja auch noch immer mehr als Mensch, denn als Vampir. Menschen zu beissen kahm also nicht in Frage.

    Nur woher dann an frisches Blut kommen? Sicher Schweine etwar könnte er aussaugen, nur gab es hier im Umfeld nur sehr wenige Schweinebauern und die Schweine werden ja immer zu mehreren in den Ställen gehalten, so wissen die sich bestimmt zu verteidigen. Weil beist man ein Schwein in den Hals, so greifen die anderen dich mit sicherheit an. Nein das Risiko war ihm einfach zu groß.

    Gut, also wo bekam er dann sein Blut her? Denn diese rote Flüssigkeit brauchte er ja zwangsweise, um selbst zu überleben. Je mehr er so darüber nach dachte, um so größer wurde sein Durst, das war nicht schön.

    Dann nach einiger Zeit hörte Louis von unten, aus dem Schloß ein leises rascheln. Er nahm sich also schnell einen der größeren Steine welche noch hier im Turmzimmer umher lagen und schlich damit die Wendeltreppe des Turmes hinunter um nach zu sehen, was da wohl vor sich ging.

    Tatsächlich war es eine große Schlange welche dabei war einen Iltis zu erdrosseln. Der Iltis war wahrscheinlich schon bewusstlos. Also warf Louis der Schlange den Stein in seiner Hand auf den Schwanz. Woraufhin die Schlange sofort die Flucht ergriff.

    Louis wartete nun noch einige Augenblicke und nahm sich denn Iltis, ebenso wie einen kleinen Stein welche ja hier noch genügend herum lagen, vom Boden. Dann stellte Louis den Stein schräg auf den Boden und stieß mit mit einem großen Stein Kurtz über den Boden auf dem kleinen Stein so das dort eine scharfe Kannte abbrach.

    Louis schnitt nun mit dem so geschärften Stein, die rechte Halsseite des Iltis auf und trank nun genüsslich das herraus fließende Iltisblut.

    So, nun wollte Louis den Rest der Nacht damit verbringen aus dem Turmzimmer oben, ein Schlafgemach zu bauen. Er ging nun also nach draußen um dort Astgabelen, Zweige, und auch trockenes Laub zu suchen und alles hoch in seinen Turm zu bringen.

    Es dauerte doch recht lange sein Schlafgemach zu er schaffen. Zunächst einmal musste er all das Geröll hier raus schaffen

    Dann das Geäst so in ineinander flächten das es auch stabil erschien. Schließlich auch noch all das Laub hier herrin verteilen

    Kaum war Louis mit allen fertig, überkam ihm auch schon die Tagesmüdigkeit. Also legte er sich nun in sein neues Bett und schlief auch, so gleich zufrieden ein.

    Einmal editiert, zuletzt von Chaos Rising () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nitram65 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Heyho Nitram65


    die Länge Deiner Texte stört mich nicht - im Gegenteil.

    Die Story als solche gefällt mit auch.


    Aber bitte: Bist Du der "nun" Schreiber?

    Das Wort findet sich in fast jedem zweiten Satz der Geschichte. Das ist zum ersten unnötig und zum zweiten furchtbar zu lesen.

    Laß es weg oder ändere "nun" zu "jetzt" , damit da mal ein wenig Abwechslung reinkommt.

    (In den meisten Fällen kannst Du "nun" wirklich einfach weglassen, das schwächt den Satz nicht, sondern verstärkt ihn sogar noch).

    Lies mal drüber...

  • 3) Die Jahrtausendwende:


    So langsam hielt der Winter einzug in Köln und Umgebung. Auch der Wald in dem Louis schon einige Zeit lebte, war von einer herrlich weißen Schnee Decke überzogen.

    Der Winter hatte auch so manche Vorteile für Louis als Vampir, zum einen waren die Nächte ja jetzt immer so schön lang, zum anderen konnte es noch so kalt sein, da er ja eigentlich schon tot war spürte er weder extreme Hitze, noch extreme kälte.

    Auch sind die Spuren im Schnee eindeutig besser zu erkennen, und daher aus zu machen wo sich gerade seine Beute auf hält. Das dumme war nur das auch das Damwild, auf Grund der fehlenden Belaubung hier überall, Louis viel ehr erkennen konnte.

    Für die Jagt, hatte er sich in der Zwischenzeit auch einen Jagtbogen gebaut und auch einige Pfeile da für geschnitzt. Doch was nützte ihm das alles, wenn es kaum etwas zu erjagen gab?

    Um also nicht zu verdursten, fasste er nun einen finsteren Entschluss. Er nahm sich nun also den Bogen und einige Pfeile zur Hand und ging zu einem der Bauernhöfe welche hier vor der Stadt Köln lagen.

    Dort drang er dann in einen Schweinestall ein und erschoss eins der Tiere darin. Dieses nahm Louis sogleich auf seine rechte Schulter und trug es in Vampir Geschwindigkeit nach Hause. Wo er dann genüsslich das Blut von dem noch immer warmen Schwein trinken konnte.

    Den Blutleeren Kadaver trug er nun in den Wald hinein, wo sich dann auch noch andere Raubtiere, wie zum Beispiel Wölfe, sich davon ernähren konnten.

    Diese Prozedur wiederholte er nun alle drei, bis vier Nächte. Natürlich immer bei einem gänzlich anderen Bauernhof und auch immer zu einer anderen Nächtlichen Uhrzeit. So das die Möglichkeit des erwischt werden relativ gering blieb.

    Als er dann wider einmal in einer Nacht sehr spät los zog um sich ein frisches Schwein zu besorgen, war eine der Kammern des Wohnhauses merkwürdiger Weise auch zu diesem späten Zeitpunkt noch immer hell erleuchtet.

    Louis wollte doch gerne wissen, was wohl in dieser Kammer vor sich ging, und schlich sich also unauffällig zu dem hell erleuchteten Fenster.

    Zwar dauerte eine gewisse Zeit bis sich seine Augen an das grelle Licht in der Kammer gewöhnt hatten, aber dann sah er das darin die ganze Familie beisammen war. Die Erwachsenen spielten Karten und tranken genüsslich ihr Bier und die Kinder spielten, sehr glücklich mit ihrem Holzspielzeug auf dem Boden, und dort in der Ecke stand eine Tanne, und sie war sogar leicht geschmückt.

    Das bedeutete, aber sicher doch, heute ist Weihnachten!

    Sicher, einerseits war es schon irgendwie gemein, der Familie ausgerechnet heute am Weihnachtstag eines ihrer Schweine zu stehlen, aber andrerseits hatte ja auch Louis heute Nacht Weihnachten.

    Also ging er nun wider leise in den Schweinestall, erschoss eins der Tiere und nahm es auf seiner Schulter. Verschoss auch beim herraus eilen noch die Tür hinter sich und eilte wieder in Vampirgeschwidigkeit damit nach Hause zu seinem Turmzimmer und trank dort nun genüsslich das Scheineblut.

    Dann irgendwann in dieser Nacht, kahm ihm plötzlich eine Idee: " Warum nicht auch einmal Wolsblut oder ähnliches probieren? Immer hin war ja schließlich Weihnachten und damit auch bald Neujahr. Die Gelegenheit auch mal etwas gänzlich anders aus zu probieren, allein schon wenn man bedenkt das in einigen Tagen ein völlig neues Jahrhundert begann, das Jahr: 1700. "

    Als er dann wider einmal Durst bekommen hatte, nahm er sich Pfeile, Bogen und den Schweinekadaver und ging mit all dem tief in den Wald hinein.

    Dort legte er den Kadaver auf einer kleinen Lichtung ab und kletterte auf einen der Umstehenden Bäume. Um nun darauf zu warten das sich ein Fuchs, Wölfe oder ähnliches an dem Schwein zu schaffen machten.

    Es dauerte noch eine längere Zeit, doch dann kahmen ausgerechnet Wildschweine und schnuppern interessiert an dem toten Hausschwein.

    Louis war nun am überlegen: " Schmeckt das Blut von Wildschweinen wohl sehr anders als das von Hausschweinen? "

    Ach was, bevor er in dieser Nacht leer aus ging, beschloss er eins der Tiere zu erlegen. Sein Pfeil traf das Schein nicht gleich tödlich, so das es noch laut quiekend einige Meter mit seiner Rotte fort lief und erst dann zusammen brach.

    Doch bevor das Wildschwein nun zufiel von seinem kostbaren Blut verlor beschloss Louis dieses mal von diesen Baum herrab zu springen, und zu seinem Erstaunen, klappte das wunderbar. Dann lief er geschwind zu dem Wildschwein. Auch hier bemerke er das er nun wesentlich schneller war, als sein Menschliches ich.

    Bei dem noch so gerade lebenden Wildschwein angekommen, zog er eiligst den Pfeil aus der Wunde und saugte das frische Schweine Blut dort herraus. Ja tatsächlich, das Wildschwein Blut schmeckte wirklich ganz anders, als das Blut von Hausschweinen.

    Nun wieder gestärkt durch die frische Mahlzeit, ging Louis wider heim, und auf dem Heimweg sah er sich noch nach längeren, dünnen, geraden, stabilen Äste um, aus den er Pfeile herstellen konnte.

    Doch selbst nach drei Stunden, hatte er mal gerade vier Äste gefunden, die sich dazu eigneten.

    Zuhause angekommen schnitzte er dann mit dem scharf angeschlagen Stein die Äste um zu Pfeile.

    Dabei dachte Louis: " Also mit einem richtig scharfen Messer wäre die Arbeit hier sicherlich einfacher. "

    Nur, woher sollte er ein gutes Messer bekommen. Geld, eins zu kaufen hatte er ja keins und betteln ging nicht, weil das Betteln über Tage für ihn ja nicht in Frage kahm und über Nacht waren die Menschen hier alle zuhause und daher alle Gassen und Wege leer.

    Nun gut, die vier Pfeile waren nun fertig, also stellte er sie zu dem Bogen an die Wand und legte den Stein auch noch dazu.

    Dann legte er sich in sein Bett und schlief auch nach kurzer Zeit tief und fest ein.

    Am nächsten Abend erwachte Louis und so gleich schoß ihm dabei ein Gedanke durch den Kopf: " Ich gehe jetzt einmal nach Köln und sehe mich dort einmal um, irgendwas liegt doch sicher da auf den Wegen und Plätzen was ich noch gebrauchen könnte. "

    So stand er also sogleich auf, kleidete sich an und ging die Wendeltreppe hinunter, und durch den für die Menschen, richtig finsteren Wald Richtung Köln zu wandern.

    Dann endlich in der Innenstadt angekommen, sah sich Louis hier verblüfft um. Also für diese Uhrzeit waren aussergewöhnlich viele Menschen hier überall, und alle waren laut und schief am jauchzen und am gröhlen. Viele von ihnen waren auch am tanzen.

    Eine Frau kahm leicht schwankend auf Louis zu und rief: " Prost Junge, willkommen im neuen Jahrhundert! " Danach trank sie einen großen Schluck aus ihrem Bierkrug.

    Louis fragte verwirrt: " Im neuen Jahrhundert, was bitte soll das heißen? "

    Die Frau lachte laut auf und antwortete: " Ja weißt du denn nicht das wir mit dieser schönen Nacht im 17ten Jahrhundert angekommen sind? Das olle 16te Jahrhundert liegt nun endlich hinter uns, ab jetzt kann es ja nur noch besser werden, du Schlingel du. " Während sie das sagte stubste sie Louis auf die Nasenspitze.

    Dann nahm sie noch einen kräftigen Schluck Bier, und verschwand dann wieder in der Feiernden Menge.

    So entschloss sich Louis hier nun einfach mit zu feiern, bei so vielen Menschen hier in der Dunkelheit würde seinen anders sein schon nicht auffallen.

    Zwar konnte Louis als Vampir kein Bier trinken. Aus disem Grund hatte er auch immer wieder freundlich ablehnen müssen, wenn man ihm eins anbot. Dennoch hatte er sich in dieser Silvesternacht richtig gut amüsiert.

    Als er er also an diesem Morgen nach Hause kahm, legte er sich in sein Bett und schlief gleich glücklich ein.

    Als er dann am nächsten Abend erwachte, hatte er während der gesamten folgenden Nacht ein Lächeln im Gesicht. Wahrhaftig so sehr wie in der letzten Nacht hatte er sich wohl Zeitlebens nicht amüsiert. Ja tatsächlich, es war eine reizende Nacht, Louis hatte mit all den Menschen hier, getanzt und gesungen.

    Nur das er vor lauter feiern eben ohne Messer nach Hause kahm. Doch Moment mal, nach einer solchen Nacht lag immer allerlei auf den Gassen, Wegen und Plätzen der Innenstadt umher.

    Also beschloss Louis gleich noch einmal nach Köln zu gehen, um sich dort noch einmal überall um zu sehen, ob er etwas für ihn brauchbares finden konnte. Also machte er sich nun gleich auf, in Richtung Köln. Dieses mal versuchte er es wider in dieser übermenschlichen Geschwindigkeit, und ja, er schaffte es wirklich ganz ohne Probleme. Louis war jetzt durchaus etwas stolz auf sich.

    In Köln angekommen, sah Louis wahrhaft vieles umher liegen, wenn auch, zunächst nicht's was er hätte gebrauchen können. Doch was soll's, entmutigen lassen wollte er sich nun auch nicht gleich. So sah er sich also in ganz Köln um und dann nach längerer Zeit, was war das? Dort an einer Häuserwand lag eine Messerklinge, gut es war kein Griff mehr vorhandenen und die Klinge war auch schon leicht stumpf.

    Doch Louis dachte sich: " Schön, das ist ja nicht's was ich nicht wieder reparieren könnte. "

    So steckte er die Klinge ein, suchte aber dennoch alles hier in der Dunkelheit ab und fand dabei auch noch das eine oder andere, was er gut gebrauchen konnte.

    Also ging Louis nun wider heim und sah sich in dem großen Wald noch nach einem dicken, stabilen und gut in der Hand liegenden Ast um. Aus dem er dann einen Griff für sein neues Messer machen konnte.

    Doch war diese Nacht in ihrer Zeit, schon sehr weit fortgeschritten so das Louis diese elende Morgenmüdigkeit wieder einmal in allen Gliedern verspürte.

    Er ging dann also schnurstracks nach Hause. Dort in der Turmkammer angekommen, legte er allen kleinkram an die Wand. Denn ausser der Klinge die er ja jetzt schon recht gut gebrauchen konnte, würde er das eine, oder andere davon später sicher auch einmal gebrauchen können.

  • 4) Louis auf Wolfsjagt:


    Als Louis dann am nächsten Abend wieder erwachte, hatte er auch schon einen großen Durst bekommen, also legte er sich gleich das Wildschwein über seine Schultern, nahm sich den Bogen und die Pfeile und ging hinaus in den Wald. An seiner Lichtung angekommen legte er das Wildschwein dort wieder in der Mitte ab, sprang auf den Baum und wartete ab. Doch gerade in dieser Nacht musste Louis wirklich hier im Wald lange warten. Dann jedoch kahm ein Rudel Wölfe vorbei: " Oh nein, nicht ausgerechnet Wölfe! " Ging es Louis durch den Kopf.

    Erst schnupperten sie alle an dem Wildschwein Kadaver und dann brach eine sehr heftige Zankerei unter den Wölfen aus.

    Anscheinend wer von ihnen das Recht hatte, als erstes fressen zu dürfen. Dabei bewegten sich die Wölfe so schnell und wild durcheinander das Louis einfach kein klares Ziel ausmachen konnte.

    Louis dachte also so bei sich: " Tja, irgendwann werden die Wölfe da unten ja auch wohl wieder ruhe geben. " Und ich blieb einfach solange und geduldig auf dem Baum hier sitzen.

    Während dessen sah sich Louis verblüfft das extreme Schauspiel dort unten am Schweinekadaver an.

    Dann endlich war es soweit, die Wölfe dort unten beruhigten sich langsam und anscheinend der Leitwolf bekam den ersten Bissen und somit auch das beste Stück Fleisch. Die anderen Wölfe des Rudels warteten also geduldig darauf, bis auch sie an der Reihe mit dem fressen dran waren .

    Also während alle anderen Wölfe des Rudels nur so da standen, legte Louis seinen Bogen an, zielte auf einen der Wölfe und Schoß. Der getroffene Wolf jammerte noch einmal laut auf und fiel gleich danach um.

    Doch zu seinen Erstaunen blieben alle Wölfe im Rudel ganz ruhig, keiner zeigte auch nur ein Anzeichen von Panik. Im Gegenteil jeder da unten wartete in Ruhe darauf, das auch er mit dem fressen dran war.

    Somit musste auch Louis noch eine ganze Zeit oben auf dem Baum sitzen bleiben, bis sich wahrlich auch der letzte der lebenden Wölfe satt gefressen hatte, und daher vom Wildschwein nur noch Knochen übrig waren, dann liefen alle Wölfe wider zurück in den Wald hinein, wieder ohne sich um den gerade erst erschossen Kameraden zu kümmern. Dennoch blieb Louis nur zur Vorsicht noch einige Zeit auf dem Baum sitzen, man kann ja nie wissen, schließlich hört man ja in ganz Köln und auch überall wo anders das Wölfe echte teufelische Monster sind!

    Dabei dachte Louis so bei sich: " Also der letzte der Wölfe wollte ich aber auch nicht sein. Der bekommt ja nur noch was die anderen Wölfe überlassen. "

    Dann sprang er doch von den Baum herrab und stellte sich in einigen Metern vor den gerade erlegten Wolf auf.

    Während er ihn nun so ansah überlegte er sich kurtz: " Könnte es wohl sein, das wenn ich jetzt sein Blut trinke, ob ich dann auch zu einem solchen Monster werde? Ach was nein, ich bin ja schließlich selbst schon ein Vampir, also ich denke wohl nicht, das mir jetzt noch großartig etwas geschieht. "

    So wollte Louis nun den Wolf über seine Schulter nehmen und ihn heim tragen.

    Doch gerade als er die Vorder,- und die Hinterläufe greifen wollte, schnappte der schwerverletzte Wolf urplötzlich mit einem lauten Knurren noch einmal blitzschnell zu, dabei gelang es Louis nur im aller letzten Moment seine Hand mit seiner Vampirgeschwindigkei noch zurück ziehen und dennoch kratzte ihm der noch so gerade lebende Wolf mit den Reißzähen längs über seinen Handrücken.

    Voller Schrecken sah sich Louis nun seine Hand an. Ja er konnte die Spuren der Reißzähne auf seiner Haut recht gut erkennen.

    Louis sah nun den Wolf an und sagte dabei abfällig: " Nur gut, das ich als Vampir keinerlei Schmerzen verspüre, du dämlicher Wolf du. "

    Dann nahm er sich seinen Bogen mit einem Pfeil spannte ihn, aus sicherer Entfernung und Schoß dem Wolf den Pfeil direkt in die Brust.

    Jetzt besorgte er sich, nur zur Vorsicht einen langen Stock und prüfte damit ob denn der Wolf nun auch wirklich tot ist, glücklicherweise ja. Also nahm er ihn nun über beide Schultern und rannte in Vampir Geschwindigkeit zu seinen Schloßturm. Unterwegs dachte er jedoch immer wieder: " Also sowas ist mir ja noch nie passiert. Da sieht man mal wieder das Wölfe doch echte Höllen Monster sind. "

    Oben im Turm, angekommen legte er zunächst den Wolfskadaver auf seinen Platz und stellte dann auch die Pfeile und den Bogen an ihren Platz.

    Nun zog er den noch im Wolf stecken Pfeil vorsichtig aus der Wunde und schlürfte sogleich das herraus tropfende Blut auf. Nun ja, Louis bemerkte sehr wohl daß, das Wolfsblut so gänzlich anders schmeckte, ehr weniger gut, als das Blut von Hausschweinen, oder Wildschweinen.

    Als er dann gesättigt war verstopfte Louis die Wunde mit dem Pfeil, um nicht mehr von diesem Blut zu verlieren als den nötig war.

    Dummerweise jedoch hatte diese Wolfsjagt sehr viel länger gedauert als er eingeplant hatte, und somit traute Louis sich nun nicht mehr nach draußen. Sicher die jetzigen Winternächte dauerten immer extrem lange und auch verspürte er noch nicht diese typische Tagesmüdigkeit, jedoch wollte er auch kein Risiko eingehen.

    Er dachte also während der Zeit die ihm in dieser Nacht noch blieb, darüber nach: " Warum der Wolf auf der Lichtung nicht gleich tot war, sicher Wölfe waren nun mal eben echte Tiere des Satans. "

    Aber da war auch noch das Wildschwein, vor einiger Zeit, es konnte ein großes Stück mit seiner Rotte mit laufen, trotz Pfeil Treffer von ihm. Also entschloss sich Louis, an seinen schieß Künsten demnächst noch zu üben. "

    Auch wurde er nun doch so langsam müde, er legte sich jetzt also in sein Bett und schlief auch bald schon ein.

    Als Louis am darauf folgenden Abend erwachte trank er noch kurz von dem Wolfsblut und dann wollte er auch sogleich in den großen Wald gehen um dort nach einem kräftigen Ast zu suchen. Ein Ast welcher Louis sehr gut in der Hand lag, so das er ihn als Messergriff verwenden könnte. Doch nach einen solchen Ast musste er wahrlich lange suchen.

    Dann jedoch endlich hatte er wohl genau den richtigen Ast gefunden.

    Er sah nicht nur gut aus, nein er hatte auch die rechte Stabilität und einen guten Umfang. Also brach Louis den Ast sogleich vom Baum ab, nahm ihm an sich und eilte damit nach Hause.

    Dort angekommen stellte er den Ast an die Wand, nahm sich die Messerklinge und sah sie sich noch einmal genau an. Besonders betrachtete er den hinteren Teil, wo anscheinend der Messergriff abgebrochen wurde. Danach sägte er mit dem scharfkantigen Stein, vorne in den Ast einen ausreichend tiefen Schlitz hinein.

    Darin steckte er nun den abgebrochen Teil der Klinge. Dazu nahm er sich gleich den Scharfkantigen Stein und ging mit dem Ast inklusive der noch stumpfen Klinge hinaus in den Wald, und suchte sich hier eine Fichte. Damit ihm die Klinge hier nicht abhanden kommt, hielt er den Ast in einem Faustgriff fest und drücke dabei die Klinge mit seinem Daumen in den Ast leicht hinunter.

    Als er dann endlich eine Fichte gefunden hatte, ritzte er einen der unten Äste, mit seinem scharfkantigen Stein so tief ein, das aus der Baumwunde reichlich Harz herrab tropfte.

    Louis ließ das Harz nun wahrlich von überall in den Astritz mit der Messerklinge Tropfen, dann Spucke er auf seinen Zeigefinger damit das Harz nicht etwar an seinen Finger verklebte und drücke damit jetzt das Harz überall fest.

    Dann ging er also wider heim, und legte den Ast mit der Klinge hier unten im Schloss so hin, das Tagsüber sehr viel die Sonne darauf scheinen konnte. Somit also würde das Harz als bald abgehärtet sein und die Klinge mit dem Griff sehr stabil verkleben.

    Tatsächlich nach der ersten Nacht brauchte Louis den Ast nur etwas zu drehen, so das am nächsten Tag das Sonnenlicht auf die untere Seite scheinen konnte. In der zweiten Nacht unterzog Louis sein neues Messer einige wirklich harten Belastungs Proben, Ast und Klinge hielten jedoch jede von Louis Proben stand. Louis also holte sich jetzt wider den Stein mit der scharfen Kante und sägte den Ast auf die für ihn passende Länge.

    Schließlich schliff er die Klinge auf der sehr rauen oberfläche seines großen Sitzstein scharf. Somit hatte Louis nun also ein wirklich wundervolles Messer.

    Auch hatte Louis in der Nacht nach Silvester einen Trinkbecher aus gebranntem Ton gefunden. Sicher der Becher hatte keinen Griff mehr, aber das störte ihn nicht weiter.

    So konnte er, wenn er ein Tier erlegt hatte, das Blut langsam aus der Schusswunde in diesem Becher laufen lassen und es dann in aller Ruhe leer trinken.

    Er probierte es gleich einmal am toten Wolf aus. Nur zum einen schmecke das alte Blut nicht mehr, und zum anderen war der Wolfskadaver schon recht Blutleer, so das kaum noch etwas herraus tropfende. Es war also an der wieder Zeit auf die Jagt zu gehen.

    Auch wenn die Nacht schon weit fortgeschritten war, so ging Louis doch mit dem Blutleeren Wolfskadaver, dem Bogen und den Pfeilen, zu der Lichtung, legte den Wolf dort auf den Boden und sprang wieder auf seinem Baum.

    Nun wartete er geduldig darauf das sich hier ein Tier blicken lässt, jedoch wartete er vergebens auf Jagtbeute, nicht einmal ein Kaninchen ließ sich in dieser Nacht hier blicken.

    Louis wurde auch langsam sehr müde und war auch schon sehr kraftlos, er kletterte also langsam wieder zu Boden und ging auf direkten Weg zu seinen Turm.

    Dort angekommen, begann auch schon der Morgen zu dämmern. So das Louis nur froh war, das er noch gerade rechzeitig, zuhause angekommen war.

    So stellte er die Pfeile und den Bogen an die Wand und legte sich in sein Bett. Louis dachte sich noch: " Also morgen Nacht habe ich bestimmt mehr Glück. " und schlief ein.

    Als er dann am nächsten Abend wider erwachte nahm er sich sogleich Pfeile und Bogen und stieg die Wendeltreppe hinunter und ging ohne Umweg zur Lichtung, immer noch sehr schwach doch in der Hoffnung, in dieser Nacht etwas zum jagen zu finden.

    Diese Nacht war ja gerade erst angebrochen und damit hatte Louis also viel Zeit für die Jagt. Diese mußte auch erfolgreich sein, denn da er schon seit fünf Nächte kein Blut mehr zu sich nehmen konnte, hatte er hier wahrlich schon einen sehr großen Durst und war auch aussergewöhnlich geschwächt.

    Als er dann jedoch zur Lichtung kahm, lag der Wolfskadaver noch genau so da wie Louis ihn gestern dort hin gelegt hatte. Als Louis den Kadaver einmal genauer betrachtete, überkam ihm plötzlich eine gute Idee.

    Er schleppte also den Wolfskadaver hinter sich her und brachte ihn so nach Hause. Dort legte er den toten Wolf einfach irgend wo unten in der Schloßruine ab und ging wider nach draußen.

    Dort ging er wieder in den Wald hinein, kniete sich auf den Boden und schob mit seinen beiden Händen den Schnee vor sich zur Seite.

    Dann sammelte er all die Gräser und Kräuter, welche er hier ja vom Schnee befreit hatte, auf und trug sie zurück zur Lichtung. Dort angekommen legte er die gesammelten Gräser und Kräuter in der Mitte der Lichtung aus, kletterte wider mühsam den Baum hinauf und wartete ungeduldig darauf, was sich hier wohl als erstes blicken lassen würde.

    Nach einiger Zeit kahm dann eine Herde Rehe vorbei, schnüffelte zunächst vorsichtig an all dem Grünzeug und begann dann gierig an zu fressen.

    Louis legte nun mit aller Ruhe seinen Bogen an, zielte und schoß ein Pfeil in eines der Rehe, dieses sprang dann noch einige male auf und ab und brach dann tot zusammen. Der Rest der Herde ergriff dann voller Schrecken die Flucht.

    Louis kletterte nun langsam von dem Baum herrab, prüfte aber erst mit einem tritt in den Rücken des Tieres op es auch wirklich tot war, weil so etwas wie mit dem Wolf wollte er auf keinen Fall nochmal erleben, und heute schon gar nicht.

    Dann holte er den Pfeil aus der Wunde und trank gierig das frische Rehblut. Als Louis dann nach einiger Zeit gesättigt war, schob er den Pfeil wider in die Wunde und verschloss sie damit. Gleich darauf legte er sich das schon halb leer getrunkene Reh über beide Schultern und ging zufrieden zurück nach Hause. Während dessen jedoch dachte er wieder, das er das Treffsichere Schießen unbedingt noch üben müsste.

    Dann ging er mit seinem Bogen und den Pfeilen hinunter zu dem Wolfskadaver und hängte ihn unten in einer dieser Kammern auf, dann ging Louis fünfunddreißig Schritte zurück und begann sogleich in aller Ruhe auf den Kadaver zu schießen.

    Sicher die ersten Schüsse trafen alle nicht gleich da wo Louis sie hin haben wollte. Jedoch nach einigen Stunden funktionierte das Bogenschießen von Louis schon recht perfekt. So das er in den Morgenstunden schon recht zufrieden mit sich war.

    Am folgenden Abend ging er mit seinem neuen Messer zu dem Wolfskadaver legte ihn wieder auf die Erde und zog ihm vorsichtig sein Fell ab, sicherlich dieses hatte nun auch schon so einige Löcher. Das Fell nahm er dann dennoch mit in einem anderen Zimmer, wo es auch nicht so schlimm schmutzig war, so daß das Fell noch schön abtrocknen konnte. Alles andere ließ Louis einfach hier unten liegen. Vielleicht wollten sich ja auch noch andere Tiere über Tag daran satt fressen.

    Dann jedoch viel Louis ein, das ja gerade Winter ist. Also würde das Wolfsfell wohl er einfrieren denn trocknen. So also nahm er das Wolfsfell wider an sich und brachte es hinauf in seinem Turmzimmer. Dort angekommen legte er das Fell mit der Haarigen Seite auf den großen Sitzstein und Strich mit einem alten Kleidungsstück, welches er so-wie-so nicht mehr anziehen wollte, immer wieder über die Innenseite des Wolfsfell, bis es langsam trocken und sauber wurde.

    Als es dann nach längerer Zeit, endlich schön sauber und trocken wurde legte er das jetzt schmutzige Kleidungsstück weg und legte das Fell nun mit der Behaarten Seite nach oben, auf seinem schönen großen Sitzstein und betrachtete alles zufrieden.

    Dann nahm Louis sich mit leichtem Eckel das schmutzige Kleidungsstück und brachte es einfach irgend wohin, in einem dieser doch recht zerstörten Räume unten. Doch durch all die arbeiten an dem Wolfsfell ging es ja auch schon auf die Morgenstunden zu. So legte sich Louis also wider in seinem Bett, und schlief sehlig ein.

  • Heyho Nitram65


    Was mir so ein bißchen fehlt am dritten Kapitel - dessen Titel nicht so ganz korrekt ist... - ist der Bezug auf eben diesen Titel.


    3) Die Jahrtausendwende:

    Sollte wohl "Jahrhundertwende" sein.

    Dennoch:

    Der Titel sollte mich als Leser ja wohl darauf vorbereiten oder hinweisen, daß sich mit dem Jahreswechsel eine Veränderung ankündigt. Selbst wenn das noch etwas dauern kann, bis ich im Laufe der Erzählung rausfinde, worin diese Veränderung besteht, habe ich nach Ende der Lektüre einen Haufen Fragezeichen über dem Kopf.

    Ausser, daß Louis zu Sylvester in Köln war, um dort eher zufällig zu erfahren, daß ein neues Jahrhundert angebrochen ist und daß er eigentlich nur ein neues Messer sucht, hast Du mir eigentlich nichts erklärt.


    Soviel zu Kölle.


    Zum Thema "Vampir".

    Spätestens seit Bram Stoker wissen wir, was Vampire so alles können, also u.a. sich in Fledermäuse verwandeln, an glatten Mauern hochklettern, hypnotisieren, übermenschlich schnell sein, sich unsichtbar machen etc. pp. .

    Bis jetzt kann Louis das meiste davon eher nicht. Selbst seine Vampirgeschwindigkeit setzt er nur sehr selten ein.

    Da frage ich mich: Warum?

    Weiß er nichts von seinen Fähigkeiten? Ist das etwas, daß mir erst später in der Geschichte erklärt wird?

    Wenn das so ist, fehlt mir jeder Hinweis darauf.

    Bitte richtig verstehen:

    Ich begreife, daß Louis erst seit kurzem Vampir ist. Ich verstehe auch, daß er sein Vampirsein vielleicht erst mal selbst begreifen muß. Aber damit das klar wird, mußt Du es mir aufschreiben.

    Es würde völlig reichen, wenn Du bemerkst, daß Louis etwas in sich fühlt, mit dem er im Augenblick noch nichts anfangen kann, das er nicht versteht.

  • Der Wanderer Nein diese Fähigkeiten habe ich mit Absicht nicht mit in die Geschichte intrigiert. Denn da Louis hier auf der Erde Existiert kennt er die meisten dieser Fähigkeiten selbst nur aus anderen Geschichten. So hat Louis eben doch ein Spiegelbild, aber das kommt später noch, wenn er einen alten Spiegel findet. 😏

    Ach so ich sollte wohl noch erwähnen das ich bereits 48 Kapitel fertig habe. Die alle an meine Verwandten und Bekannten verschickt wurden. :fuck:


    Louis lernt etwas lesen und schreiben:

    Auch hatte Louis draußen in der vergangenen Nacht zwei Seiten eines Buches gefunden: "Also wirklich, welcher verrückte zerreißt denn ein Buch? Bücher sind schließlich ein echtes Vermögen wert." Dachte er sich sicher, so wie das Papier aussah haben sie bestimmt schon einige Zeit dort draußen herrum gelegen. Zunächst einmal sah er sich die Buchseiten genauer an, sicherlich sollte er die Seiten zuerst einmal von all diesen Schmutz befreien. Doch so langsam graute wohl auch der Morgen draußen, und Louis spürte ihn schon in all seinen Gliedern. So, also legte er sich in sein Bett und schlief dann als bald ein. Am nächsten Abend erwachte Louis und ging sogleich zu dem Reh, zog ihm dem Pfeil aus der Wunde, und schlürfe das nun herraus tropfende Blut auf. Danach steckte er den Pfeil wider in die Wunde. Als Louis danach wider gestärkt war. Wollte er doch jetzt endlich einmal schauen was auf den Buchseiten zu sehen ist, also nahm er sich eine der Buchseiten, und reinigte sie zunächst sehr vorsichtig. Er dachte dabei immer wieder: " Tja, also die reichen Kinder dürfen lesen, schreiben und rechnen lehrnen, aber Kinder wie wir waren diese Mühe wohl nicht wirklich wert. Aber was soll's, mit dem Leben der Sterblichen habe ich ja nun eh nichts mehr gemeinsam. " So nahm er dazu beide Seiten nun mit nach draußen, und begann hier vorsichtig die Buchseiten zu reinigen, dort hielt jeweils immer eine Seite in einer Hand. Dann klopfte er mit der anderen Hand leicht gegen die Buchseite, so das der größte Teil des Schmutzes nun vom Papier herrab viel. Den kleinen Rest vom Schmutz entfernte Louis in dem er das Papier erst mit der einen Seite und dann mit der anderen Seite vorsichtig über das feuchte Gras strich. Mit der zweiten Buchseite machte er es dann genau so. Als er dann mit dem reinigen der Buchseiten fertig war, stieg er mit den Buchseiten die Treppe seines Turmes hinauf und legte als Louis in seinem Turmzimmer angekommen war, eine davon mit größter Sorgfalt auf seinen Sitzstein und betrachtete die obere Seite gründlich. Hierauf war ein Baum gezeichnet an dessen linke Seite war ein nackter Mann und auf dessen rechte Seite war eine nackte Frau gezeichnet. Nun ja, beide waren so gezeichnet das ihre Arme und Beine ihre eigentliche nackheit verbargen. Unter dem Mann standen die Buchstaben: A-d-a-m und unter der Frau standen die Buchstaben: E-v-a. Louis verglich immer wieder die Buchstaben mit den Zeichnungen darüber, doch er hatte dabei ein Problem. A-d-a-m schrieb sich genau wie M-a-n-n mit vier Buchstaben, das könnte also hinkommen. Jedoch wird ja F-r-a-u mit vier Buchstaben geschrieben aber das Wort E-v-a , das unter der Zeichnung steht, hat ja nur drei Buchstaben. Also fehlt da ganz klar ein Buchstabe. So dachte er: " Also haben die Buchstaben unter dem Bild wohl doch nichts mit dem Bildern zu tun. " Da er jetzt absolut nicht mehr mit dieser Buchseite zurecht kahm, dachte er noch: "Gut, das ist nun mal der große Nachteil wenn man nie schreiben und lesen gelehrt hatte."Nun drehte Louis die Buchseite vorsichtig um und sah hier wieder einen nackten Mann und eine nackte Frau, nur dieses mal beide von vorne gezeichnet und auch in einem perfekten Kreis. Ihre zwei Arme hielten Mann und Frau weit von sich gestreckt, es sah beinahe so aus, als würden sie sich damit im Kreis festhalten. Komischerweise jedoch hatten beide je vier Beine, zwei Beine dicht an ein anderer gestellt und zwei Beine weit abgespreitzt. Louis dachte sich nun also: " Was soll das, kein Mensch hat vier Beine? Also irgendwie hatte der Zeichner wohl überhaupt keine Ahnung von den Menschen, aber selbst wenn, so hätte er ja nur an sich selbst herrab sehen müssen. Also was soll dieser Quatsch? " Louis sah sich die Bilder lange Zeit interessiert an, auch standen unter den Zeichnungen gänzlich andere Buchstaben. Unter dem Mann mit den vier Beinen stand das Wort: M-a-n-n geschrieben und unter der Frau mit den vier Beinen stand das Wort: F-r-a-u ja und auch die Buchstabenzahlen stimmten dieses mal exakt mit den Bildern darüber überein. Louis dachte einige Zeit nach und hatte dann die Idee. M-a-n-n heißt tatsächlich: Mann, und F-r-a-u heißt dann wohl tatsächlich Frau! Wow, in dieser Nacht hatte er seine ersten zwei Worte lesen gelernt. Mann, Frau, Frau, Mann, toll Louis war wirklich hellauf begeistert. Dann aber hatte er noch eine gute Idee, wenn er schon diese beiden Wörter lesen kann, dann wollte er sie auch schreiben lernen. So nahm er sich also nun die Buchseite und ging damit die Wendeltreppe hinunter, im Schloß wo ja schon einiges an Dreck und Staub umher lag.Dort sah er dann auch den toten Wolf, jedoch war der schon sehr angefressen. Louis sah bei dem angefressen Wolfskadaver Spuren von Bärentatzen. Also hatte sich ein Bär über Tag an dem Wolfskadaver gütig getan. Auch egal, was hier über Tag geschieht da kann er ja eh nichts daran machen. Egal, Louis nahm sich nun also einen Wolfsknochen und setzte sich auf einer Stelle dieses Fußboden wo nun wahrlich sehr viel Schmutz umher lag. Dann sah er sich nun die Buchstaben auf dem Blatt noch einmal genau an. Dann legte er die Buchseite neben sich und begann die Worte mit dem Knochen in den Schmutz zu Schreiben. Zunächst war es doch sehr viel schwieriger als er es sich gedacht hatte, doch mit der Zeit wurde er dann immer sicherer und auch die Buchstaben waren immer besser zu erkennen. Dann irgendwann wurde er auch müde, so ging Louis also mit der Buchseite wider nach oben und legte sich hin. Dann am nächsten Abend sah er sich noch einmal die Buchseite mit den Worten Adam und Eva an. Nun wo er ja schon Mann und Frau lesen und schreiben konnte, sah er nun auch daß das Wort Mann, ein ganz anderes war als Adam. Nur was bitte sollten dann die Buchstaben A-d-a-m und E-v-a bedeuten? Dann kahm ihm nach längerer Zeit wieder eine Idee, ganz früher als er noch ein Kind war und seine Eltern ihn und seine Geschwister zwangen in die Kirche zu gehen. Hatte er öfters mal von den ersten Menschen gehört und die hießen Adam und Eva, gut meistens ist er dort auch vor lauter Langeweile eingeschlafen. Aber was war das nun mit den ersten Menschen im Paradies, sie hießen wirklich Adam und Eva. Auch waren ja beide Mann und Frau, also hatte einer, die ersten beiden Menschen von der Erde, hier auf dieser Buchseite gemalt. Wieder probte er die zwei Namen zu lesen, als er das lesen der zwei Worte gut gelernt hatte, wollte er sich nun auch diese beiden Wörter zu Schreiben beibringen, und so ging Louis wieder die Wendeltreppe hinunter und lief zu dem Wolfskadaver an dem er gestern Nacht den Knochen zurück gelassen hatte, und begann dann auch sogleich wieder die Worte Adam und Eva in die Staubschicht zu schreiben, kurtz vor dem Sonnenaufgang konnte er dann auch diese zwei Worte lesen und schreiben. So ging Louis also mehr als nur zufrieden, in sein selbst gemachtes Bett und schlief alsbald zufrieden ein. Am nächsten Abend bekam Louis eine Idee, wenn dort im Wald zwei einzelne Seiten von einem Buch auf dem Boden lagen, wäre es dann nicht möglich das auch noch andere Seiten des Buches herum lagen? Er trank also schnell etwas Blut und ging dann wieder hinaus in den Wald zu der Stelle wo er ja schon die ersten Buchseiten gefunden hatte. Dort angekommen machte er sich auch gleich auf die Suche, schob zunächst vorsichtig das alte Laub und die Erde mit den Füßen immer wieder hin und her, doch so konnte er nicht 's finden. Also beschloss Louis sich den Waldboden mit seinen Händen zu durchsuchen, gut es dauerte auch einiges an Zeit, aber dann fand Louis zu seiner Verwunderung ein komplettes Buch! Louis wußte vor Verwunderung nicht was er dazu sagen sollte. Er schlug sogleich das Buch auf und sah das es von innen kaum verschmutzt war, sicher von Aussen war es natürlich sehr verschmutzt. Aber das ließ sich auch schnell wieder reinigen. So eilte Louis also gleich mit dem Buch nach Hause und reinigte es dort wie die Buchseiten vorher.Dann durch blätterte er die Buchseiten und tatsächlich, auch hier in diesem Buch waren so einige Zeichnungen und darunter noch mehr fremde Wörter. So also erlernte Louis mit der Zeit immer mehr Worte zu lesen und zu schreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von Chaos Rising () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nitram65 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Mir fällt bei diesem Text auf, dass der gar nicht durch Absätze und Einzüge gegliedert ist. Das erschwert das Lesen etwas. Gerade bei wörtlicher Rede macht man das immer. Die genauen Satzregeln kenne ich da aber auch nicht, weswegen ich mich da auch immer schwergetan habe, wenn ich mich in Prosa versucht habe.