Ein was wäre wenn. Fans werden vorher erkennen wer der Mann ist. Ich hätte gerne mehr über diesen Prinzen erfahren.
Ein Mann Anfang 30 betritt mit seinem Sohn an der Hand die Kolonie. Der 7-Jährige schaut sich um und entdeckte ein Bild eines jungen Mannes mit einer Narbe im Gesicht. Es hängt an einer Hauswand. Die Häuser hier stehen weit auseinander und das Zentrum ist ein Dorfplatz. Der kleine Junge zieht an der Hand seines Vaters. Dieser bleibt stehen und schaut sich das Bild an. Er schluckt und ballt die Hand zur Faust.
"Papa, wer ist das? Der sieht aus wie du?", fragt der Junge.
Der Vater drehte sich zu seinem Sohn um. Er legte beide Hände auf die Schultern des kleinen Jungen.
"Das ist der neue Feuerlord. Er heißt … er heißt .. Zu…ko.", sprach der Mann zögernd.
Der Vater seufzte.
Der Name reichte bereits um Erinnerungen wach zu rufen, die er lieber weiter vergraben hätte.
Er sah seinen neunjährigen Cousin am Schildkrötenententeich. Der kleine schwarze haarige Junge, damals noch ohne Narbe warf Brot in den Teich zu den Tieren. Er stand auf der Wiese und trainierte mit seinem Lehrer eine schwierige Schwerttechnick.
Rasch schüttelte der Mann den Kopf um das Bild zu vertreiben. Sein Sohn war nicht Teil dieser verfluchten Familie. War es ein Fehler sich in die Kolonien zu begeben. Aber er wollte das Kiko Iroh Notoka, auch etwas von seiner Heimat und Kultur lernte. Aber es würde schwer werden, ihm zu erklären, warum er der Feuernation angehörte.
Plötzlich kam ein Komodorino an ihnen vorbei und der Soldat auf dem Reittier laß aus einer Schriftrolle vor: " Die Kolonie Neo Azulon sowie die restlichen Kolonien werden auf Befehl des Feuerlords aufgelöst. Die Bewohnern der Kolonien werden in den Pandalilienfeldern nahe der Hauptstadt untergebracht. Jeder bekommt ein Zelt, Familien zwei. Es wird Verpflegung und Entschädigungen für zurückgelassen Güter bezahlt. Es darf alles mitgenommen werden, auch Kulturgüter der Erdnation. In genau einer Woche wird das Luftschiff Lady Ilah hier eintreffen und mit diesem werden die Bewohner übersiedeln.
Erdkönig Kue gibt allerdings auch den Bewohner der Kolonien die Möglichkeit hier zu bleiben. Nur wird dann verlangt, dass sich die ehemaligen Bewohner der Kolonien anpassen. Das bedeutet sie müssen Erdnationkleidung tragen, jegliche Insignien der Feuernation sind verboten. Es ist ihnen verboten Feuer zu bändigen. Sie haben sich demütig zu fügen, wenn sie in seinen Land leben möchten."
Der Junge starrte das Tier neugierig an. Doch sein Vater setzte ihn Rasch auf seine Schulter und zog den Wagen weiter. Er machte sich daran möglichst schnell von dem Soldaten weg zu kommen.
Ilah, wieder ein Name aus seiner Vergangenheit.
Er flüchtete um die Ecke.
Kiko strich durch seine Haare und sah sich ziemlich verängstigt um angesichts der zwei riesigen Fahnen mit den Insignien der Feuernation, die hier von den Hauswänden hingen.
Der Vater setzte seinen Sohn ab und im selben Augenblick löste sich ein Erdnationsoldat aus dem Schatten.
Er zog ein Schwert.
"Gib mir deinen Karren!", knurrte der Mann.
Doch Kikos Vater lächelte.
"So willst du mich überfallen? Mit dieser Fußstellung?", sagte er und musste unwirklich an seinen Vater denken.
Der Erdnationsoldat sah verblüfft an sich herunter.
"Du willst mich doch nur verunsichern. Verschwindet aus unserem Land, Feuernationpack!", keifte der Soldat und schwang sein Schwert.
Der Vater wich aus und setzt seinen Sohn ab. Dann wich er ein zweites Mal dem Schwert aus und trat es ihm aus der Hand.
Der Räuber sah ihn wütend an.
"Schnappt ihn euch!", brüllte er.
Zwei andere Männer kamen plötzlich hinter den Hauswänden hervor und schleuderten Steine auf den Vater.
Dieser wich aus und hörte ein Stöhnen. Er sah nach hinten und entdeckte seinen Sohn der getroffen wurde.
"Kiko!" , rief er entsetzt. Doch im nächsten Moment musste er sich ducken, da ihn einer der Erdbändiger mit einer Felsen bewarf.
Der Fels flog wieder auf Kiko zu, der die Hand aus streckte und den Felsen stoppte. Er ließ ihn zerspringen.
Der Vater lächelte und zog seine Breitschwerter von seinem Rücken. Damit wehrte er nun die Felsen ab. Der Räuber, der ihn zuerst angriff verschwand im Boden.
Der Vater wunderte sich wo er hin war doch dann.
"Vater!", rief Kiko ängstlich. Sein Vater drehte sich um und sah das Kiko zwischen zwei Erdplatten eingeklemmt war. Sein Gesicht war schmerzverzerrt.
Der Räuber stand mit erhoben Händen daneben.
"Den Wagen, Soldat! Oder der Kleine ist brei.", zischte der Erdnationsoldat.
Der Vater knurrte wütend. Er ballte die Hände zur Faust und brachte sich ins Hamni. Er streckte die Hände vor sich aus.
"Lass ihn los.", zischte der Vater, "Warum Soldat?"
Der Erdbändiger grinste und meinte: "Ich erkenne einen Soldaten wenn ich ihn sehe."
Er schob die Platten weiter zusammen. Kiko fing an zu weinen und sah seinen Vater flehend an.
"Also, den Wagen Feuerabschaum!", sagte der Soldat lässig.
Der Vater lächelte kurz und stieß seine linke Faust nach vorne und feuerte einen Feuerball auf den völlig überraschten Erdbändiger.
Dann drehte er sich mit einem Sprung um und hob seine Füße. Mit Feuerwogen vertrieb er die anderen Beiden Erdbändiger. Diese flohen erschrocken.
Dann wandte er sich wieder zu dem Räuber um. Er entfachte die Feuermesser in seinen Händen und trat wütend auf den Mann zu, der seinem Sohn weh getan hatte.
"Papa! Du bist Feuerbändiger! Ich dachte du bist Nichtbändiger.", sagte Kiko erstaunt. Als der Erdbändiger getroffen wurde hatten sich die Platten aufgelöst.
Doch der Vater würde den Erdbändiger nicht ungestraft davonkommen lassen.
"Erstens, ist der Krieg vorbei. Zweitens tut meine Nation euch rein gar nichts. Ja, du hast recht. Ich war Soldat. Eure Erdnation hat sich auch nicht rum bekleckert. Es gab auf beiden Seiten Grausames. Aber der Krieg ist vorbei. Überfallt Niemanden mehr. Die meisten im Volk der Feuernation können nichts für den Krieg. Und damit ihr es nicht vergesst.", zischte der Vater und hielt das Feuermesser an den Bauch des Erdbändigers.
Die Kleidung brannte und eine Brandblase entstand.
Dann ließ der Vater das Feuer verschwinden, nahm den Karren und ging aus dem Gang.
Kiko folgte seinem Vater.
Er vertrat ihm den Weg.
"Halt! Wenn du Feuerbändigen kannst, dann bist du ja … Du bist kein entführter Erdnationnichtbändiger, den Mama am Fluss fand oder? Sind wir deswegen hier. Willst du in deine Heimat zurück. Ich mache keinen Schritt in die böse Feuernation.", schrie ihn sein Sohn an.
Der Vater seufzte und umarmte seinen Sohn.
"Es war Falsch dir zu verheimlichen, dass ich Feuerbändiger bin. Aber das bedeutete nicht gleich böse. Dein Großvater sagte einmal, wir sind ein Volk und die Trennung der vier Nationen ist nur Illusion. Also ich bin nicht der Feind Kiko. Ich weiß das Opa Natako, dir viel böses über die Feuernation einetrichterte. Aber abseits des Krieges sind sie nicht anders als die Menschen der Erdnation. Der Krieg ist jetzt vorbei, Kiko. Meinst du nicht meine Nation hat es nach Jahre langer Tyrannei unter meinen Gro...unter Feuerlord Azulon und Feuerlord Ozai verdient, dass man sie endlich ebenwürdig behandelt.", erklärte er.
Kiko sah seinen Vater verdutzt an.
"Hast recht, Papa. Du warst ja nie so wie Opa die Soldaten beschrieb. Und was meinst du mit dem Opa der sagte, das wir ein Volk sind?", fragte Kiko.
Der Vater schluckte und sah zu boden.
"Er ist mein Vater.", gab er zu.
Sein Blick wurde traurig.
"Kento!" , rief plötzlich Jemand.
Der Vater sah auf und ein junger Mann in seinem Alter in einer roten Tunika kam auf ihn zu gerannt.
"Naro, da bist du ja!", rief der Vater, der Kento hieß.
Naro blieb vor ihm stehen und die beiden Männer umarmten sich.
"Kento, es ist lange her. Kommt, Vater wartet bestimmt schon.", sagte Naro.
Kiko sah ihn misstrauisch an.
"Papa, wer is das?",fragte er.
"Ein Freund aus alten Tagen, wir gingen zusammen zu einer Militärschule.", erklärte Kento.
Kiko schaute Naro nun neugierig an.
Dann liefen Kento und Naron vorne weg.
Naro beugte sich zu Kentos Ohr und flüsterte: , "Dein Sohn weiß nichts oder? Wie lange soll ich dich noch Kento nennen, Lu Ten. Ich glaube nicht, dass Vater das durchziehen wird."
Der ehemalige Prinzensohn schluckte.
"General Tukon wird es durchhalten müssen. Ich will nicht, das mein Sohn Teil dieser Familie ist.", meinte er.
Naro seufzte und meinte: "Feuerlord Zuko ist in Ordnung. Es sind nicht alle aus der königlichen Familie schlecht."
Lu Ten schnaubte und ging schneller.
"Wer garantiert uns, dass er nicht die selbe Machthungrigkeit besitzt, wie sein Vater. Wäre es nach Großvater gegangen, säße Vater jetzt da wo Zuko ist."
Naron grinste und meinte belustigt: "Oder du?"
"Unterstehe dich, Naron. Ich will diesen verfluchten Thron nicht."