Das Leben der Hexe Quorra Jung

Es gibt 65 Antworten in diesem Thema, welches 5.685 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Februar 2026 um 13:26) ist von Nitram65.

  • 1) Die Kindheit der Braven Hexe Quorra Jung:

    Quorra Jung erblickte am 13. Februar 1843 das Licht der Welt. Sie lebte seit her glücklich und zufrieden zusammen mit ihrer Mutter in einem alten und kleinen Schloß am Rande eines dichten Waldes. Dieser Wald stand garnicht weit einer Kleinstadt, doch machten sämtliche Bewohner der Stadt immer einen großen Bogen um dieses Schloß. Denn auf Grund seiner Lage und da es von außen recht verfallen erschien, nannten es die Menschen hier alle nur das verwunschene Waldschösschen.

    Während ihrer Kindheit wuchs die kleine Quorra wohlbehütet in diesem Schloß, mit ihrer Mutter auf. Auch wenn diese sich, ihrer Meinung nach, manches mal recht merkwürdig benahm.

    Dann als sie ihr zwölftes Lebensjahr erreicht hatte und mit ihrer Lieblings Puppe im Wohnzimmer spielte, kam die Mutter mit einem mal hinein und sagte in einem freundlichen Ton: " Hallo liebe Quorra, ich wollte ab heute beginnen dich in unser besonderes Wesen und unser Religion ein zu weihen. "

    Jetzt sah die junge Quorra verwundert ihre Mutter an und fragte: " Echt, du meinst auch du glaubst an den lieben Gott? Aber wir sind doch noch nie in die Kirche gegangen. "

    Leicht irritiert fragte die Mutter ihre Tochter nun: " Aber wie kommst du denn jetzt ausgerechnet auf den lieben Gott? "

    " Ach das stand in einem der Bücher welche du mir mal geschenkt hattest. " Antwortete Quorra darauf.

    " Nein, " antwortete die Mutter darauf: " du mußt wissen, wir zwei gehören der Wicca Religion an, doch diese hat mit all den anderen Religionen rein gar nichts zu tun. Du mußt nämlich wissen ich bin eine Dianische Hexe, so wie auch du wenn du erst einmal einundzwanzig Jahre alt geworden bist. "

    Daraufhin schaute Quorra ihre Mutter schon recht ängstlich an und fragte schüchtern: " Mami willst du etwar sagen das du eine von diesen ganz bösen Hexen aus den Märchen bist? "

    Nun schüttelte die Mutter sanft ihren Kopf und sagte dabei sehr beruhigend: " Aber nicht doch mein Liebes, oder habe ich dir schon jemals etwas böses angetan? " Dabei kniff sie ihrer verängstigten Tochter lächelnd ein Auge zu.

    Erleichtert schaute Quorra nun ihre Mutter an und sagte mit einer Glücklichen Stimme: " Nein Mama, zu mir warst du eigentlich immer ganz lieb und nett. "

    Dann als die Mutter ihre Tochter wieder losgelassen hatte, setzten sich beide auf das Sofa das hinten an der Wand stand.

    Kaum hatten es sich beide gemütlich gemacht, fragte Quorra voller Neugierde: " Also du sagtest doch gerade, das du eine Dianische Hexe bist. Heißt daß, das du eigentlich aus Dänemark kommst und garnicht von hier? "

    Aber mitnichten mein Kind, eine Dianische Hexe ist eine von insgesamt vierzehn verschiedenen Hexen Arten die es hier in unserem schönen Land, dem Deutschen Bund gibt. "

    So viele Hexen Arten gibt es? Dabei dachte ich immer das es nur die eine Art von Hexen gibt, die tief in den Wäldern wohnt und immer wieder kleine Kinder frisst. Also so wie bei Hänsel und Gretel. " Sagte Quorra verwundert.

    Darauf nahm die Mutter ihre Tochter wieder in ihren Arm und sagte beruhigend: " Aber nicht doch mein Kind, das sind dumme Geschichten die sich die Menschen ausgedacht haben. Einfach weil sie Angst vor allem haben was ihnen Unbekannt ist. "

    Jetzt sah Quorra ihre Mutter Ratlos an und fragte sie: " Aber wenn wir Hexen doch alle immer so lieb sind, warum haben die Menschen dann so viel Angst vor uns? "

    Jetzt streichelte die Mutter zärtlich über Quorra Arm dabei sagte sie etwas betrübt: " Ach weißt du mein Kind, wir Hexen sind ja irgendwie auch Menschen. Daher gibt es auch unter unsereins gute und böse Hexen. Es könnte also sein das die Leute dort draußen immer nur mit den Bösen von uns zu tun hatten, oder sie hatten die netten Begegnungen mit uns immer schnell wieder vergessen. "

    Doch dann war es auch schon bald an der Zeit für Frau Jung das Abendessen zu zubereiten. Doch als geübte Hexe brauchte sie ja nur mit ihrem Zauberstab mehr, oder minder, Kreisförmige Bewegungen über den Tisch im Esszimmer aus zu führen und sich dabei auf das heutige Abendessen zu konzentrieren und schon erschienen die gewünschten Speisen samt Geschirr hier auf dem Esstisch.

    Jetzt brauchte sie ihre Tochter Quorra Jung nur noch per Gedankenkraft zu sich her zu bestellen und schon konnten beide ihre Abendliche Speise in aller Ruhe genießen.

    Gleich danach ging Quorra dann in ihr Zimmer und spielte dort noch eine ganze Weile mit ihrem tollen Holzspielzeug. Später dann betrat auch ihre Mutter Quorra Zimmer und schickte ihre Tochter ins Bett. Doch das da das Mädchen auch schon recht müde war, brauchte sie nicht lange um ein zu schlafen. Doch damit es hier im Zimmer nicht zu dunkel wurde zauberte ihre Mami noch einen hell blauen Nebel, der über dem kleinen Tischen waberte.

    Einmal editiert, zuletzt von Nitram65 (4. Juli 2025 um 12:19) aus folgendem Grund: Austausch des Namen Chili in Quorra.

  • Also ich hätte da mal einige Fragen zur Hexengeschichte im Allgemeinen! 2

    1. Hättet ihr die Geschichte lieber kürzer als die ca 900 Wörter ?wie in Kapitel 1? (0) 0%
    2. Oder sollte die Länge der einzelnen Kapitel gerne noch länger sein ? (2) 100%
    3. Findet ihr den Namen "Quorra" für die Hauptakteure in Ordnung, oder soll ich lieber einen anderen Namen wählen? Immerhin spielt die Geschichte z.Z noch im Jahr 1800! Weitere Möglichkeiten dafür in der Umfrage weiter unten (1) 50%

    Hallo zusammen, dieses erste Kapitel hat nunmehr 914 Wörter.

    Daher wollte ich euch fragen: ist euch das noch immer zu lang zum Lesen oder ist die Größe so in Ordnung?

    2 Mal editiert, zuletzt von Nitram65 (1. November 2025 um 14:08)

  • Feron also über das Genre hatte ich mir selbst noch keine Gedanken gemacht. Diese Geschichte soll einfach nur das Leben der Hexe Chili darstellen. Also ich denke mal Fantersy/Abenteuer!

    Bedenke jedoch auch, das dieses gerade mal das erste Kapitel ist. Also eigentlich soll es potenzielle Leser in die Geschichte ein fügen. Daher werden die nächsten Kapitel sicherlich noch anders.

    Aber ein Kinderbuch wird es sicherlich nicht werden!

  • Nitram65 Ich sags dir ohne Zuckerguss: Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt ob das ein K.I. Text ist. Die Redundanz, also Sätze die Informationen wiederholen die eigendlich schon etabliert wurde wäre selbst für ein Kinderbuch sehr viel.

    Strahd van Zarovich is dead! Also: Stop starring at the sun!

  • Feron nein das ist keine reine Kindergeschichte!

    Auch benötigte ich keine K I, alles was ich Schreibe kommt ausschließlich aus meiner persönlichen Fantersy! Aber du kannst hier gerne einige Beispiele samt Kommentar einsetzen. Damit ich weiß worauf sich deine Kritik bezieht.

    Gerne darfst du auch an der Umfrage teilnehmen. :phatgrin:

  • Zitat

    Sie lebte seit her glücklich und zufrieden zusammen mit ihrer Mutter in einem alten und kleinen Schloß am Rande eines dichten Waldes.

    Zitat

    Während ihrer Kindheit wuchs die kleine Chili wohlbehütet in diesem Schloß, mit ihrer Mutter auf.

    Man kann auch nicht wirklich außerhalb seiner eigenen Kindheit aufwachsen. Das ist also Wiederholung in einer Wiederholung. Deswegen klang das für mich nach künstlicher Inteligenz.

    *Edit: Zu der Umfrage. Spar dir dich die Fragerei einfach. Wenn du bereits glaubst das "Chilli" ein guter Name ist und 900 Worte ausreichen um ihre Kindheit zu beschreiben dann ist das so. Wie soll ich es als Leser den besser wissen? Du hast doch sicher einen Plan den du verfolgst, also lass dich erstmal nicht verunsichern.

    Strahd van Zarovich is dead! Also: Stop starring at the sun!

  • Oh je, also hättest du Part 7 gleich oben eingefügt, hätten wir uns den ganzen Ärger oben sparen können. :angel:

    Nein das ist nicht doppelt gemoppelt

    Also Zitat Nr. 1 bezieht sich auf das wo sie lebt!

    Zitat Nr. 2 bezieht sich auf das wie sie dort lebt!;)

  • Hallo Nitram65,

    ich habe deine Umfrage noch nicht beantwortet, denn dafür weiß ich zu wenig darüber, wie lang deine Geschichte überhaupt werden soll. Dieser Anfang sollte dazu in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

    Was mich ein bisschen stört, sind zwei Dinge:

    Auch im 19. Jahrhundert spielen zwölfjährige Mädchen vielleicht nicht mehr mit Puppen und Holzspielzeug. Ich würde Chili zu dem Zeitpunkt, wo ihre Mutter sie über ihr Hexendasein aufklärt, entweder reifer wirken lassen oder jünger machen. Sagen wir vielleicht zehn Jahre alt.

    Und der Name Chili Jung klingt ein bisschen zu modern, zu frech für die Zeit und die Umgebung, in der die Geschichte beginnt. Ich stelle mir eine junge Hexe mit diesem Namen eher im 20. oder 21. Jahrhundert in modernen Zeiten vor. Eine, die mit dem Staubsauger statt mit dem Hexenbesen fliegt, sozusagen. Vielleicht nennst du sie Chillabella oder etwas in der Art.

  • Amafiori mit dem Spielzeug hatte ich vorher gegoogelt, aber anscheinend weiß Google auch nicht alles. 😉

    Das mit dem Vornamen Chili dachte ich zumindest klingt irgendwie schön alt, den hatte eine Tante von mir in Kindertagen. Der Nachname Jung soll ein Hinweis darauf sein das Hexen nur in 10 Jahren im 1 Lebensjahr altern. Aber das kommt noch im folgenden Kapitel, wenn die Mutter ihr noch mehr über das Hexenwesen erklärt.

  • Welcher Vornamen ist euch für die Hauptfigur des Roman am liebsten? 3

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Amafiori du hast mich nachdenklich gemacht, daher hatte ich gerade noch einmal nach Hexen Namen aus alter Zeit gegoogelt. Denn erlich gesagt hatte ich den Namen "Chili" von meiner Tante aus den 1970'er Jahren.

    Doch jetzt einige wirklich alt klingende Weibliche Vornamen, mit ihrer damaligen Bedeutung.

    Aber eine Bitte an die übrigen User hier, stimmt doch auch noch mit ab. So das ich für den Namen der Hexentochter ein eindeutiges Ergebnis erhalte. :thumbsup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Nitram65 (2. Juli 2025 um 14:04)

  • Ui, da sind ein paar außergewöhnliche Namen dabei. Ich habe mich für Quorra entschieden. Quorra Jung klingt gut, und irgendwie scheint es mir ein geeigneter "Hexenname" zu sein.

    Tena (tolle Bedeutung) ist auch der Name eines Hygieneprodukts für Frauen - den würde ich daher außen vor lassen.

  • Ui, da sind ein paar außergewöhnliche Namen dabei. Ich habe mich für Quorra entschieden. Quorra Jung klingt gut, und irgendwie scheint es mir ein geeigneter "Hexenname" zu sein.

    Tena (tolle Bedeutung) ist auch der Name eines Hygieneprodukts für Frauen - den würde ich daher außen vor lassen.

    Ok, dann werde ich gleich mal den Namen tauschen:

    > Chili heißt dann ab heute: Quorra

    > Mutter heißt dann ab heute: Gunhild

    Viel Spaß mit den neuen Namen! :thumbup:

  • Nitram65 4. Juli 2025 um 11:59

    Hat den Titel des Themas von „Das Leben der Hexe Chili Jung“ zu „Das Leben der Hexe Quorra Jung“ geändert.
  • 2) Der sechzehnte Geburtstag der Hexe Quorra:

    Mittlerweile sind bereits vier Jahre vergangenen, so das Quorra Jung bereits am folgenden Tag ihren sechzenten Geburtstag begehen konnte. Daher freute sie sich schon sehr darauf was ihre Mutti wohl morgen für sie bereit hielt.

    Also eilte sie gleich am nächsten Morgen zur Mutter und fragte sie mit erfreuter Stimme: " Sag an liebste Mutti, was bekomme ich denn heute? "

    " Aber meine liebe las uns doch erst einmal Frühstücken gehen. " Antwortete die Mutter ihr und zeigte dabei mit der Hand zur Zimmertür.

    Danach schob sie ihre Tochter in den Speiseraum wo wider einmal eine reichlich gedeckte Tafel bereit stand. Also setzten sie sich auf ihren gewohnten Platz und ließen sich das köstliche Frühstück schmecken. Während dessen sah Quorra immer wieder zur Mutter hinüber, sagte jedoch nichts.

    Gleich nach dem beide zu Ende gegessen hatten, sagte die Mutter zu ihrer Tochter: " Komm Liebes las uns ins Wohnzimmer gehen. " Dabei hielt sie Quorra ihre rechte Hand hin.

    Dort auf dem Tisch lag eine kleine Schatulle. Voller Neugierde betrachtete Quorra diese Schatulle, dann sah sie wieder zu ihrer Mutter hoch.

    Erfreut sagte die Mutter: " Ja mein liebes, dies ist zu deinem sechzehnten Geburtstag. "

    Sogleich machte Quorra die Schatulle auf und sah darin eine edel verarbeitete Goldene Halskette und eben solchen Ohrschmuck.

    Gleich darauf legte sich Quorra ihre neue Halskette um und darauf zauberte die Mutter, Schmerzlos ein kleines Löchlein in jedes Ohrläpchen. Worin sie dann den Ohrschmuck befestigte. Gleich darauf lief Quorra in's Badezimmer und betrachtete sich voller Stolz hier im Spiegel.

    Solch wunderbare Präsente hatte sie noch nie zu ihrem Geburtstag erhalten. Daher konnte sie sich auch garnicht satt sehen an all ihrer Pracht.

    Selbst als sie Abends zu Bett ging, legte Quorra ihren Schmuck nicht ab. Daher betäubte ihre Mutter auch die Ohrläpchen und alle Haut drumherum mit einem Zauber, so das am nächsten Morgen keine schmerzhaften Druckstellen zurück blieben.

    Tatsächlich fühlte sie am nächsten Morgen rein gar nichts. Daher tastete Quorra erst einmal mit ihren Fingern und fühlte so ihren Schmuck.

    Daher rief sie: " Mami, ich spüre heute rein gar nichts von dem neuen Schmuck. Wie ka...? "

    Doch ihre Mutter viel ihr gleich ins Wort: " Ach, mach dir darüber keine Gedanken Liebste, das wäre in einigen Tagen auch von selbst geschehen. Ich hatte gestern legentlich mit einem Zauber etwas vorgegriffen! "

    Sehr erleichtert kleidete sich Quorra nun an und betrat einmal mehr freude strahlend das Esszimmer, wo Mutter schon mit einem reichhaltigen Frühstück wartete. Als auch Quorra platz genommen hatte liessen sich beide das köstliche Frühstück schmecken.

    Währenddessen fragte Quorra: " Du Mami, können wir morgen auch einmal Erdbeermarmelade zum Frühstück haben? "

    Natürlich wusste auch Quorra das es bis zur Erdbeer Zeit noch einiges hin ist. Jedoch war ihre Mutter ja eine dermassen gute Hexe das sie immer wieder, auch etwas außergewöhnliches her zauberte.

    Sogleich nickte die Mutter und antwortete: " Aber ja doch, alles was du wünschst, mein Mädchen. "

    Später dann fragte Quorra: " Du Mutti wie heißt du eigentlich? Denn ich kenne dich eigentlich nur als; Mama, oder Mami. Aber du mußt doch auch noch einen richtigen Vornamen haben, so wie ich Quorra heiße. "

    Nun sah die Mutter ihre Tochter grübelt an und sagte: " Stimmt über meinen reällen Namen hatten wir tatsächlich noch nie gesprochen. Also ich werde Gunhild genannt und Gunhild bedeutet; das Schlachtermädchen. "

    Daraufhin mußte Quorra laut lachen und prustete dabei: " Klar, du und ein Schlachtermädchen, wo du keiner Fliege etwas zuleide tun kannst! "

    Daraufhin sah die Mutter erstaunt drein, doch dann sagte sie: " Aber nein, das ist die Bedeutung meines Namens. Mit mir hat das nichts zu tun. "

    Verblüfft fragte Quorra darauf: " Wenn dein Name eine solch sonderbare Bedeutung hat. Trägt dann auch mein Name eine solche Bedeutung? "

    " Aber ja, " antwortete die Mutter: " dein Name bedeutet; die Seele. "

    Somit unterhielten sich Mutter und Tochter noch bis in den späten Abend hinein. Bis es für beide an der Zeit war wieder ihre Betten auf zu suchen.

    Einmal editiert, zuletzt von Nitram65 (9. Juli 2025 um 16:06)

  • 3) Eine dringende Operation:

    Mittlerweile schreiben wir schon den 18 August 1859 und Quorra ist mittlerweile zu einer stattlichen Jugendliche herangereift. Wieder betrat Quorra das Speise Zimmer, in dem ihre Mutter Gunhild durch einen Zauber das Mittagessen hergerichtet hatte.

    Doch kaum war das Mittagessen beendet. Schellte auch schon die Glocke im Flur, die besagt das ein Mensch vor der Haustür Einlass begehrt.

    Also erhob sich die Mutter mit einem: " Bitte entschuldige mich. " und ging aus dem Zimmer.

    Nur kurze Zeit darauf erhielt Quorra, per Gedankenaustausch: "Bitte komme umgehend ins Patientenzimmer! " Somit machte sich auch Quorra auf den Weg dorthin.

    Hier sah sie einen Bauersmann auf den Hölzernen Operations Tisch liegen, der Mann war vor Schmerzen laut am stöhnen. Ihre Mutter hatte ihm bereits seine versteckte Hose ausgezogen und in die hinterste Ecke des Raumes geworfen. Als Quorra näher an den Tisch trat, welcher in der Mitte des Raumes stand.

    Daher konnte Quorra auch ein großes offenes Geschwür an der Innenseite des rechten oberen Schenkel sehen. Welches rundherum schon sehr entzündet war und auch Eitrigeflüssigkeiten am Bein herrab liefen. Auch waren viele Schnittstellen zu erkennen.

    Daher fragte Quorra ihre Mutter: " Was haben denn all die Schnitte zu bedeuten? "

    Jetzt sah Mutter auf und antwortete: " Also das sind die Behandlungen der Menschen. Die schneiden mit Messern in seine Haut ein und glauben das mit dem Blut auch alles Böse aus dem Bein fließt. Die Menschen nennen das, einen Aderlass. "

    Quorra schüttelte daraufhin nur verständnislos den Kopf, doch dann fragte sie: " Also gut liebste Mutti, was kann ich für dich tun? "

    " Ich kann hier leider nicht vom Tisch fort, " antwortete die Mutter: " daher dachte ich mir. Das du alles was ich benötigte zu mir her bringst. "

    " Ist gut, sage mir einfach was du benötigst und wo ich es finden kann. "

    Danke mein liebes, ich habe doch gewusst daß ich mich auf dich verlassen kann. Holle mir doch als erstes zwei der Messer, du findest sie in der obersten Schublade des Schränkchen dort, auch noch drei der großen Löffel. Diese findest du in der Lade darunter. "

    Sogleich ging Quorra zu dem Schränkchen und suchte nach dem gewünschten Besteck. Dann legte sie alles auf einem Tischchen nahe bei ihrer Mutter. Somit hatte diese alles immer schnell zur Hand.

    Zunächst begann Gunhild mit einem der großen Löffel das Geschwür komplett aus zu kratzen und legte den Eiter auf den Tisch ab. Danach schnitt sie mit mit einem scharfen Messer das Geschwür, weiträumig aus dem Bein.

    Jetzt füllte sie noch drei unterschiedliche Flüssigkeiten, in unterschiedlichen Mengen in die weit offene Wunde.

    Daraufhin sagte Mutter Gunhild zu Tochter Quorra: " Bitte drücke diese Wunde so gut es geht Zusammen. "

    In dieser Sekunde sah Quorra ihre Mutter erstaunt an.

    Doch ihre Mutter entgegnete: " Ja Schätzchen, je weiter du die Wunde zusammendrückst. Je besser kann ich sie ausheilen lassen. "

    Also drückte Quorra die Wunde mit aller Kraft zusammen, wenn auch mit reichlich Ekel. Nachfolgend bewegte Frau Gunhild ihren Zauberstab steht's im Zickzack über der Wunde, so das bald darüber ein gelbliches Licht erschien.

    Der Zauber dauerte sicherlich noch an die fünfzehn Minuten, dann sagte Mutter zur Tochter: " Bitte bringe mir doch noch einiges an Verbands Material, aus dem Eckschrank. "

    Also holte Quorra gleich das gewünschte Material. Ihre Mutter sagte darauf freundlich: " Danke dir Liebes, doch halte nur noch eben das Bein hoch damit ich es gut verbinden kann. "

    Diesen Gefallen tat Quorra ihrer Mutter dann auch und kaum war der Bauersmann gut versorgt. Wirbelte Gunhild mit ihrem Zauberstab über der ganzen Tischplatte und kurz darauf erhob sich nur die Tischplatte mit dem Menschen und schwebte vor Gunhild aus dem Zimmer. Quorra lief verwundert hinter her.

    Kurz darauf fragte ihre Mutter sie: " Liebes könntest du mir bitte diese Zimmertür dort öffnen? "

    Sobald die Tür geöffnet war, ließ die Mutter die Tischplatte ins Krankenzimmer schweben und den Menschen sanft ins Bett rutschen.

    Somit konnte sich der Bauer noch eine Woche gut erholen und danach glücklich nach Hause gehen.

    Doch einige Tage später stand der Bauer wieder vor ihrer Tür und überreichte Gunhild einen nicht gerade kleinen Geld Betrag.

  • 4a) Quorra: der einundzwanzigste Geburtstag - Vormittags:

    Derweil ist es bereits früh Morgens am 11. Februar 1846, Quorra erscheint wie schon öfters in der letzten Zeit, recht spät und verschlafen zum Frühstück. Daher sah Mutter Gunhild, ihre Tochter Quorra sowohl streng als auch mit einem Lächeln an.

    Daraufhin fragte sie: " An da bist du ja endlich, können wir dann mit dem Frühstück beginnen? "

    Erst einmal Gähnte Quorra kräftig, und entgegnete darauf: " Aber ja doch und wie ich sehe, hast du auch schon alles gut vorbereitet. "

    Somit setzte sich Quorra auf ihren Platz und begann ohne weitere Worte ihr Brötchen zu schmieren. Während beide hiernach ihr schmackhaftes Mahl verehrten, sah Quorra immer wieder ihre Mutter an.

    Als nächstes fragte Quorra frei herraus: " Sag doch mal Mutti, mir ist in der letzten Zeit aufgefallen. Als ich mich von einem Kleinkind zu einer Jungen Frau entwickelt hatte, du dich jedoch kein bisschen verändert hast, wie kann das nur? "

    Mutter Gunhild sah in diesem Moment verschmitzt ihre Tochter an und antwortete darauf: " Ja weißt du mein liebes, bei uns Hexenvolk ist es so. Bis zu unserem einundzwanzigsten Lebensjahr wachsen und gedeihen wir ganz normal. Ebenso wie das Menschenvolk, und wie du ja bisher auch. Doch gleich danach altern wir nur alle zehn Erdenjahre, noch um ein Lebensjahr. Somit bin ich gerade mal sechsunddreißig Lebensjahre, doch real schon dreihundertachtzig Erdenjahre alt.

    Erstaunt sah Quorra ihre Mutter an und fragte verblüfft: " Also während ich mich in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hatte, bist du gerade mal um zwei Jahre gealtert? "

    Derweil nickte ihre Mutter nur heftig und sagte im Anschluss: " Ja mein Kind so ist es. Aber warte nur noch die nächsten zwei Tage ab, dann werden alle meine Gaben auf dich übergehen. "

    Entsetzt schaute Quorra, Gunhild von oben bis unten an und stotterte hiernach: " Mutti w_willst d_du mir et_war da_amit sagen, d_as da_hann alle d_deine Fähigkeiten v_von di_ier a_auf mich ü_bergehen und du da_ann ga_arkeine mehr besitzt?! "

    In dieser Sekunde mußte sich die Mutter ein heftiges Grinsen verkneifen. Anschließend nahm die Mutter zärtlich eine der Hände ihrer Tochter und sagte ruhig: " Aber nicht doch, unsere Hexenkräfte bleiben uns ein Leben lang erhalten. Ich wollte damit nur sagen, das alle Kräfte welche ich beherrsche auch du mit einem mal dein eigen nennen wirst. "

    Somit konnte es Quorra kaum noch erwarten, bis sie endlich ihren einundzwanzigsten Geburtstag feiern konnte. Auch wenn die drei Tage bis dahin quälend langsam vergingen.

    Doch dann war es endlich soweit, schon als Quorra am Morgen des 13. Februar 1864 erwachte, fühlt sie sich irgendwie anders. Deswegen eilte sie schnellstmöglich zu ihrer Mutter und rief dabei: " Mami, Mami, ich fühle mich heute irgendwie so eigenartig. Sind das etwar die Hexenkräfte von denen du mir letztens erzählt hattest? "

    Oh ja liebes, aber zunächst einmal will ich dir zu deinem einundzwanzigsten Geburtstag und somit auch zu deinem besonderen Feiertag gratulieren. " Antwortete die Mutter freundlich und zeigte gleich anschließend auf den besonders geschmückten Esstisch.

    Somit viel Quorra auch auf daß, das gesammte Zimmer wundervoll geschmückt war. Also ließen sich beide, in dieser besonderen Atmosphäre ihr Frühstück schmecken.

    Darauf fragte Quorra, die Gunhild: " Du Mutti kann, ich heute einmal versuchen mit meinen neuen Kräften, den Tisch ab zu räumen? "

    "Naja," sagte Gunhild darauf: " dies ist ein sehr mächtiger Zauber und du erhältst erst am Nachmittag deinen Zauberstab. Sei also bitte nicht traurig sollte es nicht funktionieren. "

    Tatsächlich, so sehr Quorra sich auch bemühte, alles blieb auf dem Tisch stehen, wenn auch auf einem anderen Platz.

    Enttäuscht sah Quorra nun auf den Tisch, doch Mutter Gunhild nahm ihre Tochter gleich in die Arme und sagte: " Sei nicht enttäuscht liebes, heute Nachmittag wirst du vollständig im Kreis der Dianischen Hexen mit einer großen Einweihungsfeier aufgenommen. Dabei bekommst du dann, deinen eigenen Zauberstab und schon werden dir auch alle Zauber gelingen. "

    Ab dieser Sekunde quälte sich Quorra bis in den Nachmittag hinein und schon beim kleinsten Gedanken daran, bekam sie eine Gänsehaut von den Schultern bis zu den Füßen.

    ENDE DES ERSTEN TEILS:

    Einmal editiert, zuletzt von Nitram65 (20. Juli 2025 um 18:59) aus folgendem Grund: Nach Kontroll lesen einige Verbesserungen durchgeführt!

  • Hey Nitram65 ,

    ich liebe Hexen und auf Slice of Life / Life Time Stories (zumindest interpretiere ich den Text so) lasse ich mich prinzipiell auch gerne ein. ^^


    Oh je, also hättest du Part 7 gleich oben eingefügt, hätten wir uns den ganzen Ärger oben sparen können. :angel:

    Nein das ist nicht doppelt gemoppelt

    Also Zitat Nr. 1 bezieht sich auf das wo sie lebt!

    Zitat Nr. 2 bezieht sich auf das wie sie dort lebt!;)

    Also ehrlich gesagt hätte ich diese beiden Sätze genauso wahrgenommen wie du / nichts Falsches an ihnen gesehen, und der Einwand irritiert mich auch, weil ich ihn nicht verstehe. ^^'

    That being said, mein neurodivergentes Hirn nimmt halt vieles anders wahr, ich nehme auch vieles an "Tell" nicht als solches wahr, weil es für mich normal ist Fakten einfach dazulegen und Gefühle eher analysierend zu betrachten. Ich denke, ich verstehe genau was du auch mit diesen Sätzen aussagen wolltest.

    Du solltest vielleicht bloß versuchen ein Zwischending zu finden, aka eine Ausdrucksweise zu verwenden, die sich immer noch natürlich für dich anfühlt (du sollst nicht deine Authenzität und natürliche Stimme verlieren), aber dennoch von anderen verstanden und als gut zu lesender Fließtext wahrgenommen wird.


    Was ich jedoch anmerken möchte:

    Ich muss Amafiori zustimmen, dass das Mädchen in dieser Szene nicht wie 12 wirkt. 12jährige sind in der Regel geistig sehr viel weiter und denken nicht so kindlich. Allerdings bedenk ich da auch, dass sie anscheinend alleine mit ihrer Mutter gelebt hat und daher in ihrer Entwicklung noch zurück sein könnte. Die Mutter scheint sie ja aus Angst heraus zu isolieren.

    Dass sie aber erst mit 16 fragt wie der Name ihrer Mutter lautet, hat nichts mehr damit zu tun, dass sie isoliert wird. Auch wirkt sie mit 16 genauso kindlich wie mit 12.

    Zudem brauchen auch Slice of Life Stories einen Konflikt und ich will dir jetzt nicht unbedingt dreinreden in welche Richtung deine Geschichte gehen soll, aber für mich scheint der Konflikt so stark im Subtext durch und die Story ist eigentlich ziemlich dunkel, obwohl du sie als wholesome darstellen möchtest. Da ist ein Kind, das 16 Jahre lang von ihrer Mutter isoliert wird und selbst wenn diese es gut meint, ist das natürlich eine Form von Kindesmisshandlung.

    Hier könnte man beispielsweise darauf eingehen wie sich das Kind alleine im Schloss fühlt. Du hast hier auch das Thema von "Menschen hassen alles, was anders ist", was leider eine universielle Wahrheit über den Großteil der Menschheit ist und unter anderem Hexen so faszinierend macht. Damit könntest du dich noch etwas spielen.


    Im dritten Kapitel jedoch ist plötzlich von einem Patientenzimmer die Rede, das hat mich dann auch irritiert ...?

    Ich dachte, sie leben isoliert um Menschen zu meiden und entweder hab ich das Patientenzimmer überlesen oder du hast es nie erwähnt. Das wirft bei mir auch die Frage auf: so gefürchtet können Hexen ja nicht sein, wenn man ihnen freiwillig Kranke anvertraut. ^^'

    Es sei denn es handelt sich um menschliche Outcasts, aber hier sprichst du von einem gewöhnlichen Bauern. Mein konkreter Tipp hier: mach den Bauern zu einem Kleinkriminellen oder einer Prostituierten, dann ist es glaubwürdig, dass die verletzte Person Hexen aufsucht. Oder er ist ein Bauer, der anders denkt, aber hier erscheint es so, als wäre es Alltag.

    In dem Zusammenhang finde ich es auch seltsam, dass Quorra bisher anscheinend gar kein medizinisches Wissen hat. Die Mutter scheint das ja nicht zum ersten Mal zu machen.

    Bisher bin ich sonst natürlich davon ausgegangen, dass Quorra niemand anderen als ihre Mutter kennt, da in ihren ersten 16 Jahren keine weitere Person erwähnt wurde.


    Was mich beim Lesen stört, bzw. daran hindert in den Text zu kommen, ist dass du sehr gerne einen auktorialen Erzähler verwendest. Daher kommt eventuell eher der Eindruck, dass sich um einen Text handelt, der sich an Middle Grade richtet, weil Middle Grade Texte eher zu auktorialen Erzählern neigen.

    Wenn du das möchtest, solltest du lernen eher aus einer POV (Point of View)-Perspektive zu schreiben und dem Text eine Character Voice zu verleihen. Sprich der Text sollte ein wenig in dessen eigenen Worten widerspiegeln, wie der Charakter denkt und fühlt.

    Ich hab per se nichts gegen (etwas) Tell, weil ich manches nicht so wahrnehme, aber hier sehe ich schon sehr viel Tell in dem Sinne von: du sagst uns in einem Nebensatz, dass das Kind immer schon seltsam wirkte. Du könntest diesen Nebensatz etwa in eine ganze Szene verwandeln.


    Ich denke, du kannst viel aus deiner Idee machen, solltest aber mehr auf einzelne Szenen und deine Protagonistin eingehen, sowie irgendeinen Konflikt schaffen. ^^


    Edit: So als Funfact nebenbei. Eine Wicca oder auch eine Person, die allgemein Witchcraft betreibt, kann natürlich gleichzeitig eine Christin sein. Da deine Geschichte 18-irgendwas spielt, denk ich, wird sie das zumindest am Papier sein...?

    Ich kenne eine muslimische Wicca sehr gut und diese strengen Limitationen und Regeln stammen eher von den abrahamistischen Religionen, unter anderem weil diese auf patriarchalen Institutionen beruhen, seltener von den Wicca selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von LittleOwlbear (18. Juli 2025 um 19:06)

  • LittleOwlbear zunächst einmal danke für deine Tip's, doch leider verstehe ich kein Wort Englisch, daher weiß ich auch nicht was deine Zwischenwörter bedeuten. :patsch:

    Dennoch werde ich versuchen mich ab Kapitel: 6 daran zu halten. :thumbsup:

    Das der kranke Bauer besser ein Kleinkrimineller oder einer Prostituierte wäre, ist eine gute Idee die mir selber leider nicht eingefallen ist.

  • LittleOwlbear zunächst einmal danke für deine Tip's, doch leider verstehe ich kein Wort Englisch, daher weiß ich auch nicht was deine Zwischenwörter bedeuten. :patsch:

    Dennoch werde ich versuchen mich ab Kapitel: 6 daran zu halten. :thumbsup:

    Das der kranke Bauer besser ein Kleinkrimineller oder einer Prostituierte wäre, ist eine gute Idee die mir selber leider nicht eingefallen ist.

    Tut mir leid, das hatte ich nicht bedacht.


    Slice of Life ist eine Geschichte, die sich weniger mit spannenden Plots befasst, sondern mit dem Alltagsleben der Charaktere

    Outcasts bedeutet so viel wie gesellschaftlicher Außenseiter.

    Funfact ist ein Fakt, den man mal wo aufgeschnappt hat und der in die Diskussion passt.

    Subtext ist etwas, was im Text angedeutet wird und durch den Sinn hervorgeht, aber nicht direkt ausgesprochen wird

    Point of View meint die Perspektive des Charakters, aus dessen Sicht du schreibst.

    Middle Grade bedeutet, dass sich eine Geschichte an Kinder von ca. 10-14 richtet, also Unterstufen-Alter.


    Ich denke, das sind soweit die Wichtigsten. :)

  • 4b) Quorra der einundzwanzigste Geburtstag - Nachmittags:

    Endlich war es soweit, Mutter Gunhild erschien freudestrahlend vor ihrer Tochter.

    Dabei streckte sie einen Arm aus und sagte: " Komm Quorra, es ist an der Zeit für deinen Aufnahme Ritus. "

    Quorra sprang auf und sogleich gingen beide aus dem Haus. Die Mutter verschloss nur noch die Haustüre und schon gingen beide in den Wald hinein.

    Unterwegs fragte Quorra: " Ist es eigentlich üblich das solcherlei Feste bei uns im Wald stattfinden? "

    " Aber nein, nur dieses findet in unserer Nähe stand. Damit du dich während alledem auch steht's sicher und geborgen fühlst! " Antwortete die Mutter.

    Somit wanderten beide noch tiefer in den doch düsteren Wald hinein. Aber bald nahmen sie hinten zwischen den Bäumen, sowohl helles Leuchten, als auch fröhliche Stimmen war.

    Dann hatten die zwei diese Lichtung erreicht, wo bereits ein großes Fest zugange war. Sogleich kahm eine sehr festlich gekleidete Frau mittleren Alters auf Quorra und Gunhild zu und begrüßte die beiden mit den Worten: " Schön das ihr inzwischen hergefunden habt! " Danach zeigte sie mit links auf eine Art Altar.

    " Bitte folgt mir. " Sagte sie und Schritt zu eben diesen Altar. Die Mutter legte nun einen Arm um Quorra's Schultern und beide folgten der voranschreitenden Hexe. Die festlich gekleidete Hexe postierte sich indes hinter dem Altar und Mutter als auch Tochter stellten sich davor auf.

    Somit erhob die Hexe hinter dem festlich geschmückten Altar ihre Hände und rief: " Sehr geehrte Dianischen Hexen, wir sind alle hier zusammengekommen um Quorra Jung feierlich in unserer Gemeinschaft auf zu nehmen! "

    In diesem Moment entstand ein tosender Applaus aller Anwesenden. Doch einige Zeit darauf erhob die Hexe hinter dem Altar erneut ihre Hände und sogleich verstummte der Applaus wieder.

    Daraufhin ließ die Hexe ihre Hände herrab sinken und erläuterte: " Sehr geehrte Anwesende, wie ja allgemein bekannt ist. Bin ich Moods, die Priesterin unserer Wicca Religion und mein Name bedeutet, wie kann es auch anders sein, 'der Glaube'. Doch eröffnen wir indes die Einweihung der jungfräulichen Quorra in unseren Kreis."

    "Quorra, sage mir doch zunächst einmal, welcher ist der wichtigste Grundsatz unseres Glaubens? " Fragte Moods.

    Verwundert sah Quorra daraufhin die Priesterin an. Doch dann antwortete sie selbstsicher: " Aber ja, der Grundsatz lautet; * Tu was immer du möchtest, aber füge niemanden Schaden damit zu! * Dieser Grundsatz soll uns allen ein Standard für Moral und Integrität setzen. "

    Leicht beeindruckt von ihrer Selbstsicherheit, sagte Priesterin Moods als nächstes: " Sehr gut, somit hast du den wichtigsten Test bestanden. Doch siehe nun auf diesen Besen dort. Somit schließe deine Augen und konzentriere dich nur darauf, daß du ihn bei dir haben möchtest. "

    Das verwirklichte Quorra auf der Stelle und während dessen herrschte Totenstille. Dennoch dauerte es seine Zeit bis der Besen zu vibrieren begannen. Doch dann flog er im hohen Tempo zu Quorra. Als sie ihre Augen wieder öffnete, lag ihr neuer Flugbesen direkt vor ihr.

    " Sehr gut, " sagte Moods: " jedoch steht dir jetzt noch die schwerste Prüfung bevor. Doch wenn du auch diese bestehst bist du sogleich eine von uns. "

    Erschrocken sah Quorra erst ihre Mutter und dann die Priesterin an. Doch diese sagte nur: " Also ich setzte mich jetzt auf diesen Stuhl, anschliessend stellst dich hinter mich, legst mir beide Handflächen auf den Kopf. Dann schließt du wider die Augen und konzentrierst dich nur auf meine Gedanken. "

    So geschah es und nach einer Weile sagte Quorra: " Meine Gedanken, sind deine Gedanken. "

    Als nächstes erhob sich Moods, ging zum Altar und entnahm davon eine längliche Schatulle. Übergab diese an Quorra und sagte darauf mit lauter feierlicher Stimme: " Währte Quorra, hiermit überreiche ich dir deinen persönlichen Zauberstab und heiße dich damit Willkommen in unserer Gemeinschaft! "

    In diesem Moment war Quorra einfach nur baff. Mit zitternden Händen, öffnete sie die Schatulle und holte einen wunderschönen neuen Zauberstab herraus. Daraufhin gab es wieder tosenden Applaus und jubel aller Anwesenden. Danach wurde noch bis in die Nacht hinein gefeiert.

    Dann am nächsten Tag fragte Quorra ihre Mutter: " Du sag doch mal Mutti, warum waren gestern alle so Begeistert? Denn bei den Prüfungen hatte ich ja eigentlich nicht so gut Abgeschnitten. "

    Augenblicklich antwortete die Mutter lächelnd: " Glaube mir, in Situationen wie gestern. Hatten andere noch wesentlich länger gebraucht. "

    Grübelnd fragte Quorra jetzt Gunhild: " Aber warum hatte es gestern Nachmittag dort gut geklappt, so ich doch hier einfach versagt hatte? "

    " Gestern Morgen war auch nur ich bei dir, doch Nachmittags ging von jeder der Hexen dort etwas ihres Zauber auch auf dich über. " Sagte Gunhild dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Nitram65 (24. August 2025 um 14:32) aus folgendem Grund: Kapitel Nummer eingefügt