Danke für den Tip Tariq das in der Geschichte nicht genau beschrieben ist wo genau das Waldschösschen steht ist reine Absicht. Dann so kann sich jeder leser selber hinein interpretieren wo er die Story gerne hätte. ![]()
Das Leben der Hexe Quorra Jung
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19) Die Hexen und ein heftiger Milzriss:
Der Europäische Kalender zeigte bereits den Juni 1972, alle Kriegsschäden waren längst beseitigt und die Stadt erstrahlte im neuen Glanz. Auch fuhren nun sehr viel mehr Autos auf den Straßen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt, als vor dem vermaledeiten Krieg. Sicher nach dem Neukauf mußten die Menschen noch längere Zeit warten bis sie ihr Fahrzeug erhielten, doch dann konnten sie stolz überall hinfahren, sowohl zu ihrer Arbeitsstelle, zum Einkaufen, oder um Verwandte und Bekannte zu besuchen.
Allerdings bekamen es die Hexen, durch diverse Verkehrsunfälle mittlerweile auch immer mehr mit völlig neuen Verletzungen zu tun. Einige waren mit Sicherheit so schwerwiegend wie die seiner Zeit aus den letzten beiden Kriegen, nur zogen sich die Häufigkeit in dieser Zeit um Monaten hin und nicht über Wochen oder gar Tage.
Also hatten Quorra und Gunhild auch sehr viel Zeit für sich. So konnten beide das Waldschösschen noch einmal richtig instand setzen. Denn es war, was den allgemeinen Zustand anging, in den letzten fünfundfünfzig Jahren doch recht mitgenommen.
Doch obwohl sie alles durch Zauberei bewerkstelligten dauerte es mit Sicherheit an die sieben Monate. Also die Innenarbeiten gingen relativ zügig voran, doch bei den arbeiten an der Außenfassade mußten beide sehr umsichtig arbeiten. Denn hier kamen immer wieder mal Wanderer vor bei, die einfach nur in den Wald hinein gingen und dort spazieren gehen wollten. Dennoch wäre es ja äußerst ungünstig das diese Menschen die Hexen hier beim Zaubern beobachten würden.
Die Renovierungsarbeiten wurden auch immer wieder einmal unterbrochen, da sie noch öfters einen Menschen behandeln mußten und auch die Freizeit sollte ja nicht zu kurz kommen. Doch dann erstrahlte auch das Waldschösschen wie gerade erst neu Gebaut und nicht als, daß es schon an die dreihundert Jahre alt war.
Doch nur kurz nach dem alle Renovierungsarbeiten beendet waren, fuhr ein Auto herran und gleich darauf klingelte die Türglocke wie verrückt. In der Ahnung das etwas wahrlich schlimmes Geschehen sein musste ließen Mutter und Tochter sofort alles liegen und rannten zur Haustür.
Doch davor stand nur eine weinende Frau. Da sie zumindest rein äußerlich im selben Alter wie Gunhild war, daher sprach die Fremde Frau Gunhild auch gleich schluchzend an: " Bitte kommen sie schnell mit zu meinem Mann, dort im Auto. "
Somit drehte sich die Fremde um und ging schnellen Schrittes zurück zum Auto. Beide Hexen folgten ihr auch gleich auf dem kurzen Weg zum Auto. Die beiden Beifahrertüren standen bereits in der gesamten Zeit weit geöffnet. Als beide Hexen dann das Auto erreicht hatten, begrüßten sie zunächst einmal den Mann, welcher noch hinter dem Lenkrad saß und sich reizend um den Jugendlichen kümmerte, welcher hinten auf dem Rücksitz lag.
Da die Frau, so heftig am weinen war, das sie einfach kein Wort sagen konnte und der Mann immer nur flehte: " Bitte, bitte, helfen sie unseren Jungen! "
Sah sich Gunhild den armen Kerl, wenn auch erst einmal nur oberflächlich an. Quorra jedoch sagte zu den Eltern: " Bitte beruhigen sie sich erst einmal und fahren sie ihr Fahrzeug gleich dort schräg bis zu unserer Haustür. " Gleich darauf sagte sie in Gedanken zu ihrer Mutter: " Holle doch bitte schnell ein großes Lacken, oder ähnliches. Damit wir diesen Jungen Mann nicht durch Zauberei ins Haus befördern müssen. "
Gleich lief Gunhild los und Quorra wies den Fahrer demgemäß ein, daß er genau in dieser Situation zu stehen kam das die rechte hintere Tür des Autos vor der Eingangstür des Waldschösschen zu stehen kam. Kurz darauf kam auch schon ihre Mutter, mit einem Bettlaken in der Hand angelaufen.
Dieses legten beide der Länge nach auf den Rücksitz und rollten den Jugendlichen dann vorsichtig auf das Bettlaken, in dem sie nun die Seite mit dem jungen Mann langsam anhoben. Somit konnte der Verletzte Jugendliche sachte auf das Laken rollen.
Im Anschluss brachten beide Hexen den Jugendlichen in's Praxiszimmer und legten ihn sachte auf den Operationstisch. Mit ein bisschen Zauberei hybnotisirte Quorra beide Eltern und ging mit ihnen ins Wohnzimmer.
Dort sagte sie zu beiden: " Also wir werden uns ab jetzt gut um ihren Sohn kümmern. Doch dazu brauchen wir heute absolute Ruhe. Daher bitte ich sie nun nach Hause zufahren. Sicherlich können sie gleich Morgen wieder herkommen und nach ihrem geliebten Sohn sehen. "
Somit begleitete Quorra die Eltern noch bis zu ihrem Auto und wünschte den zweien noch eine gute Heimfahrt. Als Quorra dann wieder in's Praxiszimmer kam hatte Mutter Gunhild ihren Patienten schon komplett entkleidet und auch schon eine Diagnose erstellt.
" Ui Mama, kannst du mir schon etwas darüber sagen was dem jungen Mann fehlt? " Fragte Quorra neugierig.
" Ja, " sagte Mutter Gunhild: " er hat einen Riss in seiner Milz. Jedoch ist für eine Behandlung schon sehr viel Zeit verstrichen. So das wir nicht einmal mehr eine Stunde Zeit haben, anders wird der arme Mensch wohl unweigerlich sterben. "
Entsetzt rief Quorra: " Nein, das müssen wir auf alle Fälle verhindern! Aber, wie kann das denn nur?! "
Mutter Gunhild antwortete darauf sehr besorgt: " Das weiß ich auch nicht so genau, doch bei einem Milzriss hat man immer nur zwei, drei Stunden Zeit und sieh dir nur mal diese zwei riesigen dunkel blauen Flecken an. Es muß also schon sehr viel Blut ausgeflossen sein! "
Augenblicklich holten beide ihre Zauberstäbe hervor und Quorra begann schon mal ihren Patienten zu betäuben, während Gunhild sich alles was sie benötigte zu sich her zauberte.
Gleich danach schnitt Gunhild vorsichtig die Haut über der Milz auf und schon kam ihr eine Fontäne alten Blutes entgegen gespritzt. Quorra zauberte sofort einen kleinen Eimer herbei und hielt ihn so, daß sie das meiste Blut darin auffangen konnte.
Gunhild stocherte gleich darauf mit ihrem Zauberstab in der Wunde herrum und stoppte so ebenfalls mit Zauberei das austreten jeglicher Körpereigenen Flüssigkeiten. Dann öffnete Quorra die Schnittwunde und Gunhild treufelte zunächst einmal eine bestimmte Flüssigkeit in die Milz hinein. Infolgedessen brachte die dann erst einmal diese Milz wieder zum Funktionen und darauf folgend zauberte Quorra den Milzriss und den Schnitt in der Haut wieder zu.
Gleich darauf säuberten Mutter und Tochter zunächst einmal das gesammte Praxiszimmer, dann den Patienten und zum Schluss sich selbst von all dem Blut.
Nach dem der Patient wieder gereinigt war, sorgte Quorra mittels Zauberei das der junge Mann vom Praxiszimmer in sein Bett vom Krankenzimmer schwebte.
Gleich am nächsten Morgen in aller frühe sorgten Quorra zunächst für eine starke Örtliche Betäubung der Milz und Gunhild holte ihn gleich darauf aus der Vollnarkose. Nur zwei Stunden später standen auch schon überglücklich seine Eltern vor dem Bett des Jugendlichen. Zwei Wochen lang kamen die Eltern jeden Tag ihren Sohn besuchen. Sicher selten auch nur Mutter, oder nur Vater.
Doch nach sechzehn Tage konnten beide ihren Liebling wieder in die Arme schließen. Der Vater drückte beiden Hexen noch je einen 50,- Markschein in die Hand und somit fuhren alle drei Menschen glücklich wieder nach Hause. Doch das beste für den Jugendlichen war das er bis ins hohe Alter nie wieder auch nur die kleinste Beschwerde mit seiner Milz verspürte.
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20) Das Monster im Hexenwald:
Im Frühling 1976 klingelte einmal mehr die Türglocke. Gunhild öffnete die Tür und davor standen zwei Polizisten.
Verwundert fragte Gunhild die beiden Männer: " Ähm ja, was kann ich für sie tun? "
Einer der Polizisten sagte in einem freundlichen Ton: " Gute Frau, wir führen hier in der Umgebung. Vorwiegend jedoch hier in diesem Wald, einige Ermittlung durch. Dabei handelt es sich sowohl um einige vermisste Personen, als auch um vermisstes Nutzvieh. Können sie uns darüber Auskunft geben? "
Nach kurzem überlegen sagte Gunhild zweifelnd: " Nein, also ich habe nichts gesehen, oder gehört. Aber ich kann ja einmal meine Tochter her rufen, eventuell kann sie ihnen mehr Auskunft dazu geben. "
Darauf sagte der zweite Beamte: " Danke das wäre sehr nett, doch können wir dazu auch ihr Gebäude betreten? Wir halten es doch für sehr ungünstig alles hier vor der Haustüre zu bereden. "
Noch immer überrascht sagte Gunhild darauf: " Aber sicher doch, bitte kommen sie herrein ich führe sie dann gleich ins Wohnzimmer. Dort können wir über alles ungestört reden. "
Gleich darauf rief sie mit realer Stimme ihre Tochter herbei. Welche sich auch kurz darauf zu ihrer Mutter ins Wohnzimmer setzte.
Dann befragten beide Polizisten die Hexen ob ihnen in den letzten zwei Monaten nicht doch irgend etwas ungewöhnliches hier in diesem Wald aufgefallen ist? Doch beide beantworteten diese Frage mit einem klaren nein.
Allerdings fragte Quorra gleich darauf: " In wie fern soll bei hier Wald und in seiner Umgebung denn ungewöhnliches Geschehen sein? "
Darauf antwortete einer der Polizisten: " Also es ist so, das hier immer in regelmäßigen Abständen diverse Menschen, oder auch verschiedene Säugetiere spurlos vermisst werden. Die Säugetiere verschwinden gewöhnlich in der Nacht, während Menschen noch in der späten Dämmerung abhanden kommen. "
Dann zum Schluss von diesem Gespräch betonte noch einer der beiden Polizisten: " Also wir werden heute noch alle Wege hier zu diesem Wald absperren, dies dient jedoch ausschließlich dem Schutz der Bevölkerung. Doch sollten sie noch in der nächsten Zeit etwas ungewöhnliches hier erleben, so kontaktieren sie uns umgehend unter dieser Telefonnummer. " Damit gab der Beamte den Hexen je eine Visitenkarte, danach verabschiedeten sich beide und gingen zu Haustür hinaus.
Beide Hexen überlegten noch länger was es mit dem Spurlosen Verschwinden der Menschen und der Tiere hier auf sich haben könnte. Quorra hatte dann die Idee doch selbst einmal tief im Wald spazieren zu gehen. Nur um zu beobachten ob ihnen nicht auch etwas ungewöhnliches auffiel. Schließlich sind beide vom Aussehen her ja reine Menschen.
Gunhild sagte dazu: " Ja las uns schon aus Neugierde nacher während der Dämmerung durch den Wald wandern. "
Also warteten sie bis zur Dämmerung und gingen los, jedoch nicht ohne ihre Zauberstäbe mit zu nehmen. Während des Erkundungsgang fragte Gunhild ihre Tochter: " Du sag einmal, die Menschen müssten sich doch eigentlich fürchten so allein hier im dunklen Wald, gerade wo sie ja hier beinahe nichts richtig sehen. "
Doch gelassen antwortete Quorra darauf: " Ach ich denke das es beinahe alles Jugendliche sind, die hier einfach nur ein Abenteuer suchen. "
" Also das verstehe ich nicht, denn gerade diese jungen Menschen müssten hier doch große Angst verspüren. " Sagte Gunhild darauf.
Jetzt lächelte Quorra und faste ihre Mutter an einer ihrer Schultern. Dabei sagte sie: " Aber nein doch Mami. Das war früher einmal, jetzt leben wir ja bereits in den 1970'er. "
Somit gingen beide immer tiefer in den Wald hinein, bis plötzlich ein leises knacken zu hören war. Beide nahmen ihre Zauberkräfte zu Hand und drehten sich schnell um. Doch es war nirgends auch nur das kleinste bisschen zu sehen, daher gingen beide langsam weiter. Jedoch verließen die Hexen jetzt den Waldweg und betraten vorsichtig das verwilderte Waldgeläde.
Hier gingen sie noch ein großes Stück in aller stille weiter, als Quorra plötzlich still stehen blieb und leise zu ihrer Mutter sagte: " Sag mal, ich habe schon seit einiger Zeit im Gespür das wir hier nicht mehr allein unterwegs sind. "
Daraufhin sagte Gunhild ebenso leise: " Ja, auch ich habe schon seit einiger Zeit dieses Gefühl. Doch sehen kann ich nichts. "
Quorra erwiderte darauf: " Genau, aus diesem Grund denke ich mir, das der Killer so etwas wie einen Militärischen Tarnanzug trägt. "
Doch noch bevor Gunhild etwas dazu sagen konnte hörten beide von der Seite ein lautes zischen. Beide sahen in die Richtung aus der sie das zischen vernahmen und sahen gerade noch, wie eine riesige Fangschrecke nur einige Meter von ihnen sichtbar wurde. Diese war sicherlich an die vier Meter hoch und drei Meter lang, auch hatte wohl zwei Meter lange Fangarme und außen große kräftige Kauwerkzeuge vor ihrem Maul.
Das sichtbar werden dauerte gerade mal einige Sekunden. Doch noch während dessen schleuderten Mutter und Tochter, zugleich einen lähmungs Zauber gegen die riesige Fangschrecke. So das diese auch sogleich erstarrte.
Jetzt trauten sich auch beide Hexen nahe an das riesige Insekt herran zu treten, um dieses ungewöhnliche Tier genauer zu betrachten.
Dabei sagte Quorra: " Bei allen Heiligen unserer Wicca Religion, was ist denn das für ein Monster? "
Gunhild antwortete sehr verblüfft: " Irgendwie würde ich sagen, dies ist eine Heuschrecke, aber... " Hier stoppte Gunhild und zeigte nur noch mit ihrer linken Hand auf die Schrecke.
" Ja richtig, " sagte Quorra absolut fassungslos: " doch Heuschrecken sind doch viel, viel kleiner. Bei dem Viech ist es jawohl kein Wunder das hier jede Nacht immer wieder irgendwelche Lebewesen abhanden kommen. Egal ob Menschen oder Tiere, sie landen letztlich alle im Magen von diesem ... " hier stoppte auch Quorra kurz und sagte dann: " ... was auf immer das sein soll. "
Mutter Gunhild überlegte dahin gehend noch ein, zwei Minuten und fragte dann: " Du sagtest gerade die Lebewesen kommen hier immer nur Nachts abhanden? "
Quorra nickte währenddessen heftig und erwiderte darauf: " Ja sicher so hatten es ja auch schon die zwei Polizisten gesagt. " In diesem Augenblick bekam Gunhild ein wahrlich hässliches Grinsen in ihrem Gesicht: " Mir kommt da gerade eine Idee. Was hälst du davon wenn wir warten bis es wieder heller wird und dann sehen, wo sich dieses Monster über Tag versteckt hält? "
Quorra kniff die Augenbrauen zusammen und fragte entgeistert: " Und warum töten wir es nicht gleich hier. Statt diesem Ding später quer durch den ganzen Wald nach zu laufen? "
"Aber überleg doch mal liebes, wer weiß ob sich in ihrem Versteck noch mehr von der Gattung aufhalten." Sagte Gunhild sogleich.
In dieser Sekunde kniff Quorra zusätzlich noch ihre Augenlider zu Schlitze und sagte langsam: " Ja, daran hatte ich noch garnicht gedacht. Doch dann müssen wir hier bei diesem Riesen Insekt bis zum Morgen bleiben. Doch ich überlege gerade, warum zieht sie das Monstrum eigentlich über Tag immer zurück. Ist es bei dem Vieh etwar so wie mit den Vampiren in den Menschlichen Märchen? Die sterben doch auch immer wenn sie mit dem Sonnenlicht in Berührung kommen! "
Lächelt entgegnete Gunhild: " Nun ja, wir können es ja mal drauf ankommen lassen und wenn nicht sehen wir ja was dieses Monstrum über Tag so macht. "
So also belegten beide Hexen gemeinsam die Riesen Schrecke mit einem mächtigen Schlafzauber. So das die Schrecke in einem tiefen Koma und auch sogleich zu Boden fiel. Gleich darauf versahen Gunhild und Quorra sich gegenseitig mit einem Wachzauber. So das beide die nächsten vierundzwanzig Stunden ohne Mühen überstanden.
Doch dann kurz nach dem Morgengrauen erwachte die riesige Fangschrecke und sogleich zauberten sich beide Hexen unsichtbar. Die Riesen Schrecke erhob sich wieder, quietschte einmal sehr laut und wischte sich jetzt noch mit den Greifarmen über ihre großen Augen. Darauf folgend sah sich das riesige Insekt noch einmal in alle Richtungen um und ging anschließend langsam und leicht schwankend fort. Doch nach einigen Metern wurde auch die Fangschrecke langsam unsichtbar. Dennoch konnten die zwei Hexen die Fangschrecke durch einen Zauber noch einigermaßen, wenn auch nur schemenhaft erkennen, doch um sie zu verfolgen reichte es allemal.
Nach einer halben Stunde dann, erreichte die riesige Schrecke tief im Wald einen großen Hügel mit einer tiefen Höhle. Die Schrecke legte sich gleich dort hinein, gab noch einige merkwürdige Töne ab und rollte sich dann zusammen.
Beide Hexen warteten noch etwas an dem Höhleneingang und gingen dann mit gezückten Zauberstäbe zu der großen und gefräßigen Fangschrecke. Zunächst stiessen beide voller Anspannung die Schrecke nur kurz mit ihren Zauberstäben an, doch es geschah nichts weiter. Als nächstes durchsuchten sie die doch recht kleine Höhle ob es hier eventuell noch Jungtiere, oder Eier der Fangschrecke gab, doch zu ihrem Glück war dieses Monster hier in der Höhle allein und tief am schlafen. Dennoch trauten sich Mutter und Tochter nicht laut zu sprechen, infolgedessen kommunizierten sie nur noch Gedanklich mit einander.
Also fragte Quorra ihre Mutter: " Sag einmal wie sollen wir dieses Monster eigentlich besiegen, so gänzlich ohne echte Waffen? "
Gunhild antwortete: " Lass uns das Insekt doch erst einmal schwer betäuben, so wie letzte Nacht. Dann ist es absolut wehrlos und wir können es in aller Ruhe auf diverse Schwachstellen untersuchen. "
Ja, Quorra war von dem Vorschlag ihrer Mutter hellauf begeistert. Also stellten sich beide vorsichtig kurz vor dem Kopf des richtigen Insekt auf und wurden gleich darauf auch wieder sichtbar. An diesem Ort sprachen beide gleichzeitig ihren mächtigsten Schlafzauber auf den Kopf der Schrecke aus. Natürlich sehr leise, nicht daß, das Monstrum noch während des Zaubern's erwacht.
Um sich davon zu überzeugen das die Fangschrecke auch wirklich wie tot schläft, trat Quorra ihr mit voller Wucht in ein Auge. Das sie ja auf Grund fehlender Augenlider nicht schießen konnte, doch das Insekt rührte sich kein bisschen. Unter dem Aspekt gingen beide Hexen um die Schrecke herrum, besahen auch wirklich jede, noch so kleine Stelle an deren Körper. Doch egal wo sie auch hin schauten, eine reale Schwachstelle konnten beide nicht finden.
Dann dachte Gunhild mit einem mal zu ihrer Tochter: " Ich hätte da eventuell eine Lösung für unser Problem. Wir legen den Kopf dieses Vieches so hin, das wir beide unsere Zauberstäbe mit voller Wucht in je eins der Augen rammen können. Und dann lassen wir einfach zwei, drei Vernichtungszauber durch das Auge in diese Riesen Schrecke fließen. "
Quorra meinte nur scherzhaft grinsend: " Ja, das könnte wahrlich klappen. "
Somit also nahmen sie sich den Insektenkopf an den Fresszangen und drehten ihn so, das beide der großen Augen seitlich frei lagen. Zu dieser Gelegenheit nahmen Mutter und Tochter ihren Zauberstab in beide Hände und stiessen ihn mit ganzer Kraft, in jeweils ein Auge. Dann rührten sie auch noch damit in den Augen herrum, während beide ihre Flüche leise aussprachen. Dabei kam auch immer wieder mal etwas Flüssigkeit aus dem Loch des Auge. Doch dann, nach vier heftigen Zauberspüchen war es endlich geschafft, die Riesen Schrecke gehörte infolge des Zaubern's endgültig der Vergangenheit an.
Schlussendlich jedoch sehr erschöpft, traten Mutter und Tochter wieder ans Tageslicht hinaus. Hier drehten sich beide um und schauten sich noch einmal den Hügel mit der Höhle an.
So fragte Quorra ihre Mutter: " Gut, doch wie sorgen wir jetzt dafür das dieses Monster nie wieder gefunden wird? "
" Ich würde sagen wir lassen die gesammte Höhle einstürzen. Dann kann dieses blöde Vieh da drin in aller Ruhe vergehen. "
Das machten beide dann abschließend auch. Obwohl es durch die Erschöpfung, den zweien doch schon sehr schwer viel. Sicher der Hügel war ab diesem Moment schon reichlich kleiner, denn das meiste Erdreich lag ja ab jetzt in der Höhle.
Ausserdem mussten sich die Hexen noch nach Hause schleppen. Dabei wünschten sich die beiden, mehr als nur einmal sehnsüchtig ihre Flugbesen herbei. Doch als sie dann endlich Zuhause angekommen waren legten sie sich sogleich ins Bett und schliefen ganze zwei Tage durch. Danach jedoch feierten beide ein großes Fest über ihren glorreichen Sieg über die Bestie.
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Bitte entschuldigt das ich euch zur Zeit so lange mit dem nächsten Kapitel warten lasse, aber eine von mir bekannte Familie hatte die Ehefrau & Mutter leider Brustkrebs bekommen. Und weil ihre Tochter (7 Jahre alt) damit nicht so wirklich klar kommt, wurde ich von beiden Elternteilen gebeten eine Wunderschöne und lustige Kinder Geschichte zu Schreiben.
Doch erst einmal muss ich dazu die Passende Idee haben und dann die Geschichte für eine so junges Mädchen Verständnis voll beschreiben.
Ich denke also mal es könnte durchaus zwei, bis drei Wochen dauern bis ich hier wider weiter machen kann.

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OK die die Kinder Geschichte hatte ich heute Vormittag abgeschickt. ( Es lebe die EMail
)Also schreibe ich jetzt am 21 Kapitel weiter, es ist eine Silvester Geschichte. Doch beim verfassen der Kinder Geschichte bin ich auf die Idee bekommen noch eine Karneval Geschichte zu Schreiben. Doch leider stehen beide Kapitel viel zu späht hier im Forum.

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21) Unfall in der Silvester Nacht {1}
Der vierzehn Jährige Jan und der dreizehn Jährige Dirk kauften sich am 31. Dezember 1979 bei einem Schwartzhänder viele Raketen und Silvester Böller. Doch gerade diese Knaller waren ja nicht geprüft und damit auch steht's sehr unsicher. Doch das war beiden egal, denn sie dachten nur daran in der Silvester Nacht viel Spaß damit zu haben. Denn immerhin war es ja nicht irgend ein Jahreswechsel, nein diese Nacht führte Jan und Dirk in ein ganz neues Jahrzehnt.
Immerhin hatte Jan ja schon die letzten drei Monate dafür gespart. So gingen beide also spät am Abend mit einer Plastiktüte zu diesem Schwartzhänder und suchte sich für hundertzwanzig DM tolle Böller und Raketen aus. Anschließend gingen sie mit allerlei Böller und Raketen zurück nach Hause.
Derweil fragte ihn sein Freund Dirk mit breitem Grinsen: " Hey was hälst du davon wenn wir morgen um Mitternacht auf den Schulhof gehen und dort die ganz dicken Knaller erst mit Klebeband an einige Fenster festkleben und dann anzünden? Nur um mal zu sehen ob die Scheiben dann auch mit explodieren! "
Jan war sofort hellauf begeistert und so verabredeten sich beide freude strahlend, das sie sich kurz vor Mitternacht auf dem Schulhof ihrer verhassten Schule trafen. Um dort allerlei Unsinn mit ihren Raketen und Böllern zu machen.
Kaum war Jan zuhause, fragte Mutter ihn noch: " Hallo Jan, hast du draußen noch schön gespielt? "
"Aber ja. " Antwortete Jan kurz und ging dann sogleich in sein Zimmer. Dort versteckte er die Tüte mit den ja eigentlich illegalen Silvesterknaller, da wo sie seine Eltern auch beim Zimmer säubern nicht finden konnten. Als nächstes ging er voller Vorfreude auf Morgen ins Bett.
Am nächsten Nachmittag klingelte Dirk und fragte höflich ob er Jan besuchen könne.
" Aber sicher, Jan ist in seinem Zimmer, gehe einfach hin. " Sagte die Mutter freundlich.
Folglich ging Dirk ins Kinderzimmer von Jan. Dort schmiedeten beide schon einmal Pläne was sie heute Nacht mit ihren Böllern alles machen wollen. Doch damit ihnen die Zeit nicht zu lang wird, bis heute Nacht spielten beide noch den restlichen Nachmittag.
Dann war es endlich soweit. Jan nahm sich seine Tüte mit den Silvester Kracher, steckte noch eine Rolle Klebeband hinein und ging dann mit Dirk, der sich jetzt auch seine Tüte mit den Silverster Kracher holte. Hinterher gingen beide frohgemut zur Schule. Zwar war das Tor zum Schulhof verschlossen, doch das mache den beiden nichts, denn sie kletterten einfach über das Tor. Auf dem Schulhof stellte Dirk zwei leere Flaschen aus denen beide ihre Raketen starten können.
Was beide auch sehr schön fanden war, das die Raketen sehr viel niedriger explodierten als alle anderen Raketen hier in der Gegend.
Dazwischen schlug Dirk vor: " Hey Kumpel, was hälst du davon wenn wir jetzt die Fensterscheiben in die Luft sprengen. Was meinst du wie doof die Lehrer dann nach den Ferien gucken? "
Fröhlich antwortete Jan darauf: " Oh ja, lass uns am besten gleich loslegen! "
Also klebten sie an drei verschwundenen Fensterscheiben je ein Böller und liefen hiernach zwei Meter auf den Schulhof. Doch leider blieben alle Scheiben ganz. Daher klebten die Jungs gegenwärtig drei Böller an je eine Scheibe und liefen wieder zwei Meter auf den Schulhof. Und tatsächlich, dieses mal zersplitterten die Fensterscheiben in viele kleine Splitter. Daher wollten beide jetzt die große Eingangstür, die ja auch hauptsächlich aus Glas bestand, sprengen.
Daher klebten sie alle restlichen Böller an das Glas der Eingangstür und Dirk entzündete seine bereits. Doch Jan war noch dabei seine Böller an zu kleben. Dementsprechenden bekam er garnicht mit, was sein Freund neben ihm machte. Auch Dirk sah seinen Freund erst als er weiter hinten auf dem Schulhof stand.
Daher rief er ganz aufgeregt: " Jan, schnell hau ab da! " Doch in diesem Moment explodierten auch schon die großen Silvester Böller. So bekam Jan wirklich schwere Verbrennungen im ganzen Gesicht und auch wurde er von einigen der Scharfkantigen Splittern getroffen. Diese saßen daraufhin tief in der Haut von Gesicht und Hals fest!
Dirk rannte deshalb panisch auf seinen Freund zu, und schrie immerzu: " Jan, Jan, was ist mit dir !?! "
Doch Jan krümmte sich nur vor Schmerzen und stöhnte immer nur laut. Dirk kniete sich auch gleich zu seinem Freund und wimmerte: " Oh je, was habe ich dir nur angetan! "
Doch aus Angst etwas falsch zu machen traute er sich auch nicht seinen besten Freund irgendwo zu berühren. Dann nach einiger Zeit entschloss er sich drüben auf der Straße nach Hilfe zu suchen, immerhin war ja Silvester. So das bestimmt irgend jemand draußen auf der Straße anzufinden war
Also rannte Dirk auf der Straße immer hin und her und schrie aus Leibeskräften: " Hilfe, mein Freund braucht dringend Hilfe! "
Dessen ungeachtet blieb es noch einige Zeit auf der Straße recht still. Doch dann kam ein Mann aus einem der Häuser und rief erbost: " Sag mal Junge bist du augenblicklich ruhig? Dein Remidemmi stört doch sehr! "
Doch Dirk winkte ihn nur heftig zu sich her und rief dabei: " Bitte helfen sie meinem Freund. Der liegt schwer verletzt dort auf dem Schulhof! "
Aus der strengen Mine wurde augenblicklich eine sehr verwunderte Mine. Dabei sagte der fremde Mann: " Ist gut, also las uns zur Schule eilen. "
Ergo rannten beide in Richtung des Schulhof und tatsächlich lag dort hinten ein, sich vor Schmerzen krümernder Junge. Infolgedessen kletterten beide über das niedrige Schmiedeeiserne Tor und ranten schnellstmöglich zu Jan. Voller Entsetzen sah der Mann auf Jan hinunter.
Infolgedessen wie der arme Junge sich verhält und auch aussah. Sagte der Erwachsene Mann hektisch: " Ok, ok, ich gehe schnell meinen Wagen holen! Blieb du solange hier bei deinen Freund! "
Darauf folgend öffnete er die Verriegelung, des Tores zum Pausenhof, welche ja von hier innen leicht zu öffnen war. Schließlich lief auch schon nach Hause und nur kurz danach hörte Dirk auch schon ein Auto näher kommen. Dieses hielt genau bei Dirk und Jan. Der nette Mann stieg aus und legte den schwerverletzten Jan hinten auf die Rückbank, Dirk stieg vorne ein. Dann fuhren alle drei zum Krankenhaus. Doch hier waren alle Kapazitäten bereits ausgelastet, so das keinerlei Patienten mehr aufgenommen werden konnten.
Auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus rief der Mann noch vor seinem Auto verzweifelt: " Verdammt, wenn nicht hier, so kann der arme Junge denn dann behandelt werden?! "
Daraufhin sprach ihn eine Junge Frau an: " Ja zur Silvester Zeit gibt es immer sehr viele schlimme Unfälle. Aber ich kann ihnen eine Adresse von zwei Damen geben, die diesem Jugendlichen bestimmt helfen können. "
Also setzten sich gleich danach der hilfsbereite Mann und Dirk gleich wieder in's Auto und fuhren los. Der Weg war zwar noch recht weit und die Adresse war im dunklen auch nicht leicht zu finden, doch dann hatten sie es schließlich geschafft.
Dirk sprang sogleich aus dem Wagen und zog wie Wild an dem Tau für die Türglocke. Der Fahrer des Wagen blieb derweil noch bei Jan, welcher mittlerweile auch recht stark Blutete. Zwar dauerte es noch eine kleine Weile bis die Hexen die Haustüre öffneten. Schließlich war es ja bereits drei Uhr in dieser Nacht. Doch dann sahen sich beide Hexen den schwerst verletzten Jan genau an.
Daraufhin sagte Gunhild zu Quorra: " Oh je, schnell liebes, geh und öffne gleich alle Türen bis zum Praxiszimmer. " Was Quorra dann auch sogleich tat.
Währenddessen nahmen Gunhild, Jan vorsichtig bei den Schultern und der hilfsbereite Mann, fasste Jan unter den Knien und so trugen beide den schwer verletzten ins Waldschösschen hinein. Dirk lief hinterher und weinte während der gesamten Prozedur lautstark. Danach im Praxiszimmer angekommen legten beide Jan auf den Behandlungstisch. Hier sahen sich beide Hexen den Jugendlichen noch einmal sehr genau an.
Daraufhin sprach Quorra den ihr fremden jungen Menschen an: " Sagen sie, wissen die Eltern des Jugendlichen was mit ihrem Sohn geschehen ist? "
Langsam schüttelte der Mann seinen Kopf und sagte nachdenklich: " Ich glaube nicht, denn ich hatte beide Jungs noch nie zuvor gesehen. Ich weiß nur das mich dieser Junge dort... " dabei zeigte er auf Dirk: "... bei uns auf der Straße um Hilfe angefleht hatte. Weil sein Freund..." dabei zeigte er auf Jan: " ... auf dem Schulhof schwer verletzt lag. Also, ab mit beiden in's Auto und gleich hier her. "
Anschließend nickte Quorra einigemale und sagte: " Also unter dem Aspekt, würde ich sagen das sie beide jetzt wieder nach Hause fahren und den Eltern unseres Patienten über alles aufklären. Der Junge dort kann ihnen ja sagen wie sie von sich aus zu der Anschrift des Verletzten kommen. Währenddessen können wir uns mit voller Konzentration um den Jugendlichen dort kümmern. "
Ende des Teil eins, doch ich mache mich sogleich daran den zweiten Teil zu Schreiben!
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21) Unfall in der Silvester Nacht {2}
Gerade als der Mann und der Junge fort waren, schauten sich Mutter und Tochter die schlimmen Verletzungen im Gesicht und am Hals von Jan genau an. Gleich darauf zauberten beide erst einmal einen speziellen Zauber der die Blutungen stoppte. Dann betäubten die den noch immer leise stönenden Jan.
Daraufhin liessen beide mit Zauberei noch alle Gerätschaften und Medizin die sie meinten zu benötigen zu sich her schweben. Auch zwei Pinzetten mit denen beide Hexen als erstes all die scharfkantigen und kleinen Glassplitter, mit aller vorsichtig aus der Haut entfernten. Doch waren einige der Splitter so winzig klein das beide Hexen immer wieder, die eine oder andere Hautstelle durch Zauberei wie durch eine Lupe größer erscheinen lassen mußten. Nichtsdestotrotz war nach einer Stunde auch diese Feinarbeit geschafft, so das nach großen Mühen endlich auch der letzte Splitter entfernt werden konnte.
Somit konnten sich beide augenblicklich um die tiefen Verbrennungen in dem Gesicht und des Halses kümmern. Also reinigten und desinfizieren Mutter und Tochter diese schrecklichen Verbrennungen zunächst einmal mit Zauberei. Dann beschmierten sie die Verwundungen großflächig mit einer speziellen Kräutertinktur, die aufgrund der rohen Verbrennungen sogleich in das Fleisch und der Haut eindrang. So konnten auch im Nachhinein keinerlei Viren, oder Bakterien in die doch sehr großen Wunden eindringen. Diesbezüglich wurde zu guter Letzt auch noch der Hals gut verbunden. Jedoch so, das Jan noch gut atmen und seinen Kopf leicht bewegen konnte.
Sicher mußte diese Arbeit jeden Tag um die gleiche Zeit wiederholt werden, doch bis dahin ließ Quorra Jan in dem frisch gemachten Bett in Zimmer eins schweben und Gunhild säuberte und desinfizierte noch das Praxiszimmer. Gleich hiernach setzen sich beide Hexen erschöpft in den Wohnraum und hörten entspannt etwas Radio.
Nach kurzer Zeit fragte Quorra dann ihre Mutter: " Also wirklich, solch schlimme Verletzungen habe ich in all den 130 Silvester noch nicht erlebt, du etwar? "
" Nein ich auch noch nicht. " Antwortete Gunhild.
So also hörten sie noch längere Zeit Radio und gingen dann vorsichtig in's 1. Krankenzimmer um dort noch einmal nach dem armen Jan zu sehen. Doch er schlief und atmete auch sehr ruhig, dabei regte sich auch kein bisschen. So konnten Mutter und Tochter davon ausgehen das es Jan im Tiefschlaf recht gut ging. Also gingen beide je in ihr Schlafzimmer und legten sich zufrieden in ihre Betten.
Früh am nächsten Morgen beraten beide Hexen gemeinsam wieder das Krankenzimmer Nummer eins, doch Jan war noch immer tief in seiner Betäubung versunken. Also nahm Gunhild ihren Zauberstab zur Hand und sprach leise wieder einige dieser Worte.
Gleich darauf erhob sich Jan in der Schwebe langsam aus seinem Bett und glitt unterdessen ca. in einem Meter Höhe vor Gunhild her, Quorra hatte bereits wieder die Türen bis zum Behandlungsraum weit geöffnet. So konnte Gunhild mit dem vor ihr schwebenden Jan den kurzen Weg, der jedoch auch die zwei Ecken, aus seinem Krankenzimmer herraus und in den Behandlungsraum hinein aufwies. Bequem hinter sich bringen und ihn dort auch vorsichtig auf den Operationstisch ablegen. Zunächst entfernte Quorra einmal mehr die Verbände von gestern und säuberte diese wider gründlich, so das sie gleich wieder Verwendung finden konnten. Während dessen versorgte Gunhild die schrecklichen Wunden. Als beide Hexen dann mit ihrer Arbeit fertig waren, verbanden beide Jan wider am Hals und Gesicht. Gleich darauf ließen die Hexen Jan noch in sein Krankenzimmer schweben, legten ihn sanft in seinem Bett ab und deckten ihn noch gut zu. Dieses wurde in den nächsten drei Wochen noch an jeden Morgen durchgeführt.
Gleich darauf begaben sich beide immer wieder in ihren Speisesaal, setzten sich an die runde Tafel. Holten ihre Zauberstäbe hervor, schlossen ihre Augen und wünschten sich ein warhaft schmackhaftes Frühstück her.
Gleich nach dem sie dann voller Genuss zu Ende gegessen hatten, zauberten sie wie gewohnt alles wieder hinfort.
Doch ein Mal fragte Quorra dabei: " Also weißt du Mutti, ich kann mir garnicht vorstellen das die armen Menschen immer das Geschirr hin und her tragen und auch noch von Hand reinigen müssen. Das muss doch wahrlich sehr anstrengend sein? "
Darauf antwortete Gunhild freundlich: " Ach Kind, ich denke mal, das die Menschen es einfach nicht anders gewöhnt sind und daher macht es ihnen auch nicht sehr viel aus. " Dabei kniff Gunhild ihrer Tochter noch ein Auge zu.
Dann erhoben sich beide und Quorra nahm sich wieder ihren Korb und ging in den Wald hinein jedoch um dort dieses mal nicht nur allerlei Kräuter, nein diesmal auch diverse Gräser und auch einige Pilze zu sammeln.
Mutter Gunhild dagegen ging in die Kräuterküche um hier noch einige Salben und Tinkturen herzustellen. Dann nach einer Stunde kahm auch Quorra mit ihrer gesamten Ausbeute zur Kräuterküche hinein. Gleich darauf legte sie alles aus ihrem Korb gut sortiert auf einen extra Tisch und begann alles sehr klein zu schneiden, so das ihre Mutter sich nur die Zutaten nehmen brauchte welche sie gerade benötigte, um daraus dann Wirksame Medizin her zu stellen.
Doch gerade als beide Hexen mit ihrer anspruchsvollen Arbeit fertig waren klingelte nach kurzer Zeit auch schon die Glocke an der Haustür. Also ging Quorra gleich darauf zur Haustür und öffnete diese. Davor standen der kleine Dirk, mit einer fremden Frau und einen fremden Mann welche beide einen sehr besorgten Eindruck machten, nur Dirk schien dieses mal recht gute Laune zu haben.
Etwas verwundert fragte Quorra: " Wer sind sie bitte und was können wir für sie tun? "
Die Frau trat einen kleinen Schritt vor und Antwortete: " Oh bitte verzeihen sie uns die Störung. Aber unser Nachbars Junge Dirk hier... " dabei nahm sie den Jugendlichen, in den Arm und sagte darauf: " ... hatte uns von dem schrecklichen Unfall in der Silvester Nacht erzählt... " aber in dieser Sekunde verfiel die Frau in einem solch heftigen Weinkrampf das sie kein weiteres Wort mehr herraus bekam.
Doch in diesem Moment sprach der Mann für die Frau weiter: " ... Also was meine Frau ihnen sagen wollte ist, das unser Sohn Jan hier bei ihnen in Obhut ist. Weil er in der Silvester Nacht wohl einige schwere Verletzungen abbekommen hatte. "
" Achso, " sagte Quorra daraufhin: " dann fogen sie mir doch bitte, sein Zimmer ist gleich hier vorne. "
Sofort als die Eltern ihren bewusstlosen Sohn dort im Bett liegen sahen. Stürmte die Mutter gleich auf Jan zu, kniete sich an sein Bett und hielt seine linke Hand sehr fest. Auch der Vater kahm derzeit langsam und unsicher auf seinen Sohn zu. Doch während die Mutter zur Zeit nur noch lauter weinte, blieb der Vater stumm und sah sich geschockt die Verbände an dessen Gesicht und Hals an. Dirk dagegen hielt sich noch im Hintergrund.
Doch dann fragte er Quorra mit einem Mal: " Hey ihr zwei, ihr könnt meinen Freund doch wider ganz gesund machen, oder? "
Daraufhin drehte sich auch der Vater von Jan um und sah mit hoffnungsvollen Blicken Quorra an. Doch die sagte darauf: " Sein sie alle ganz beruhigt, ihr Jan wird wieder so wie er auch vor diesem schlimmen Unfall war. Nur wird es eben seine Zeit in Anspruch nehmen. "
Der Vater nickte verständnisvoll und fragte währenddessen: " Wir lange wird es, denn ihrer Meinung noch wohl dauern, bis wir unseren geliebten Sohn wieder mit nach Hause nehmen können? "
Kurz nach dem der Vater zu Ende gesprochen hatte, kahm auch Gunhild in das Krankenzimmer, so das Quorra per Gedankenaustausch ihre Mutter über diese Situation aufklären konnte.
Daher antwortete Gunhild in dieser Situation auf die Frage des Mannes: " Also die Verwundungen ihres Sohnes sind doch recht tief und großflächig, ich denke also das der Junge noch mit Sicherheit an die drei Wochen bei uns bleiben muss. Dafür ist er dann aber auch völlig gesundet und Narben frei. "
Jetzt sah die Mutter wenn auch ungläubig die Hexen an: " Sie, sie meinen in solch kurzer Zeit wird unser Jan wider absolut Gesund und auch noch ohne die kleinste Narbe im Gesicht und an seinem Hals? "
" Aber ja doch, vertrauen sie uns, " antwortete Quorra: " was das angeht sind wir absolute Profis! " Mutter Gunhild nickte dazu nur heftig.
Unterdessen fragte Dirk noch: " Aber warum schläft mein bester Freund denn jetzt, es ist doch mitten am Tag? "
Darauf antwortete Gunhild lächelnd: " Ja weißt du, das ist notwendig weil dein Freund sehr schwer verletzt ist und sich daher nicht bewegen darf, denn sonnst können seine Wunden nicht richtig zu wachsen. Ausserdem hat er auch ganz große Schmerzen und so spürt er davon nichts. "
So verabschiedeten sich die Eltern von Jan und alle drei fuhren wieder nach Hause. Doch kamen die Eltern immer spät Nachmittags ihren Sohn besuchen.
Bis er seinen Eltern eines Nachmittags in sehr guter Laune entgegen gerannt kahm. Tatsächlich hatte er nirgendwo auch nur die kleinste Narbe, oder andere Rückstände aus dieser schrecklichen Nacht. Auch begannen Jan und Dirk ab sofort keinerlei dumme Streiche mehr, so das beide mit der Zeit sowohl in ihrer Nachbarschaft und auch in der Schule richtig beliebt wurden.
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22) Die Hexen räumen ihr Waldschösschen um {Teil: 1}
Als schon seit längerer Zeit, für die Hexen absolut nichts mehr zu tun war fragte Quorra ihre Mutter: " Du sag mal, was hälst du davon wenn wir unser kleines Schlösschen hier komplett umräumen? Ich meine da wir schon längere Zeit keine Patienten mehr zu behandeln hatten. Weder Menschliche, noch Tierische Wesen, haben wir ja wirklich Zeit genug. So das wir uns in den letzten Tagen aus diesem Anlass sehr gelangweilt hatten. "
Gunhild kniff daraufhin ihre Augenbrauen fest zusammen und fragte somit zurück: "Und wie genau meinst du das? "
" Liebste Mama ich meine, hier unten quetschen wir uns schon seit 139 Jahren im Erdgeschoss zusammen und das wo dort oben im ersten Stockwerk sehr viel freie Räume stehen und daher dort auch mehr als genügend Platz für uns herrscht. "
Leicht verwirrt sagte Gunhild dazu: " Du meintest also, wir sollen beide in den nächsten Tagen komplett nach oben ziehen und damit hier unten alles leer stehen lassen? Aber das ist doch kompletter Unsinn! Wie sollen wir das allein mit eventuellen Patienten in der Zukunft bewerkstelligen? "
In diesem Fall fing Quorra leicht zu Lächeln an und sagte daraufhin: " Aber nicht doch, also das Badezimmer befinden sich ja schon immer dort oben. Doch alles andere befindet sich hier in aller Enge in dem Erdgeschoss und das wo oben noch so viele Zimmer leer stehen. Daher dachte ich mir in den letzten Tagen, das wir unsere Freizeitaktivitäten, in das obere Stockwerk verlegen. Schon allein deshalb weil wir ja hier immer in den freien Betten der Krankenzimmer schlafen. Also wirklich, in den letzten Tagen hatten wir die Krankenzimmer ja schon als unsere eigenen Schlafzimmer bezeichnet. "
" Gut und was willst du mir damit andeuten? " Fragte Gunhild darauf, noch immer reichlich verwirrt.
Noch immer sehr erfreut antwortete Quorra: " Liebste Mama, schau mal, wir haben oben doch bestimmt sieben Räume leer stehen, so das dort wie schon gesagt, nur das Badezimmer besetzt ist. Ich dachte mir also die Besenkammer und alles was wir für eventuelle Patienten benötigen bleibt hier im Erdgeschoss. Alles andere räumen wir nach oben in den ersten Stock. "
Gunhild überlegte unter diesem Gesichtspunkt noch eine Weile und sagte daraufhin: " Ja, deine Idee erscheint mir jetzt auch wahrlich gut zu sein. Dann haben wir auch gleich zwei Vorteile, zum einen ist es gegenwärtig nicht mehr so langweilig und zum anderen haben wir dann in aller Zukunft, wie du schon sagtest, Arbeitsplatz und Privates von einander getrennt. Also ich würde sagen das wir aktuell einmal nach oben gehen und dort die einzelnen Räumlichkeiten begutachten und gleich danach für uns aufteilen. "
Also gingen Mutter und Tochter so gleich hoch, in den ersten Stock und sahen sich hier zunächst einmal gründlich um. Doch gerade als beide Hexen zusammen begonnen hatten zu planen, welcher Raum wo für, am besten geeignet wäre.
Sagte Gunhild fasziniert: " Also mit einem hattest du wohl recht Mutter, Kammern gibt es hier oben wahrlich mehr als genug. Sicher müssen alle Räumlichkeiten hier erst einmal gründlich gereinigt werden. Denn wer weiß, wann das letzte mal, Menschen hier in diesen Räumen gelebt hatten? "
Auch Quorra sah sich momentan dieses Zimmer auf's genaueste an und meinte darauf: " Ja, da hast du wohl recht. Es ist hier wahrlich sehr staubig und auch rummelig. "
Also blieb Quorra hier und Gunhild betrat in dessen den Raum gegen über. Demgemäß öffnete jede der Hexen ein Fenster in dem Raum worin die sich gerade aufhielten und verriegelte es, nur damit es gleich auch geöffnet blieb. Dann zauberte jede der Hexen einen schwachen Wirbelwind herbei. Welcher zwar stark genug war, um allen Schmutz und Staub aus dem ja bereits geöffneten Fenster zu blasen, jedoch auch schwach genug war, um keinerlei Schäden zu hinterlassen. So waren die sieben Kammern hier oben innerhalb einer Anderthalbstündigen Zauberarbeit wieder gründlich gereinig.
Auch um keinerlei unnötigen Spuren zu hinterlassen trug der Wirbelwind alles über die Baumwipfel, noch einige hundert Meter über den Wald hinaus. Danach verteilte sich all der Staub unmerklich auf den Waldboden.
Als die zwei dann mit dem säubern der Zimmer fertig waren trafen sie sich im Flur und Mutter Gunhild sagte begeistert: " Quorra liebes, ich hatte vorhin diesen Raum dort vorne gesäubert und dabei ist mir aufgefallen das es wohl der größte Raum hier im ganzen Obergeschoss ist. Was hälst du davon wenn wir dort unser Wohnzimmer einrichten? "
Quorra sah zwar etwas erstaunt drein, aber kurz darauf sagte sie: " Sicher, also sollten wir uns dieses Zimmer gleich einmal ansehen. "
Dementsprechend betraten beide sogleich das große Zimmer und sahen sich erstaunt hier alles an.
Gunhild sagte bereits nach kurzer Zeit: " Also ich denke, dieses hier war ganz früher einmal ein Raum nur für die feinen Herrschaften. Oder wer auch sonst hier in diesem Schloß gelebt haben mag. "
" Ja, du hast recht. Ich würde sagen das wir gleich alle unsere Möbel herauf bringen. " Frohlockte Quorra.
Doch Gunhild grübelte einen Moment und antwortete dann darauf: " Nein, lass uns erst einmal die anderen Zimmer ansehen. So das wir, zwei gleich große Kammern finden, die uns beiden als Privaträume und Schlafzimmer dienen können. "
Quorra sagte darauf nachdenklich: " Doch folglich, würde ich zu dieser Gelegenheit sagen das wir uns zunächst einmal die genauen Maße aller Räumlichkeiten betrachten welche wir dazu benötigen. "
Somit also zauberten sich die Hexen je einen Block Papier und einen Kugelschreiber in ihre rechte Hand und Quorra ging dann in das Zimmer gegenüber. Somit bestimmten Mutter und Tochter, die wichtigen Maße aller Räume nacheinander und notierten diese in ihren Blöcken. Doch dabei viel Quorra ja auch auf, das sie ja zunächst einmal die Ausmaße der einzelnen Möbelstücke benötigte, welche sie später dann hier hinein stellen wollte. Also suchte sie schnell ihre Mutter auf, um ihr von ihrer jüngsten Erkenntnis zu berichten.
Doch Gunhild meinte darauf nur: " Ach, mach dir darüber keine Gedanken. Wir passen einfach die einzelnen Möbelstücke in Größe und Anzahl den jeweiligen Räumlichkeiten an. " Und wieder kniff Gunhild der Quorra ein Auge zu.
Ergo gingen beide zusammen auch nach zwei ziemlich gleich großen Räumen suchen und bald fanden sich auch zwei ähnliche Räume die auch noch direkt neben einander lagen. Infolgedessen trafen sich beide wieder im Flur vor ihren neuen Zimmern und erzählten sich davon das ab sofort diese Kammern ihre neuen privat Gemächer sein.
Also gingen beide schnell in's zwei Bettzimmer, nahmen ihre Zauberstäbe zur Hand und konzentrierten sich jede stark auf ein's der Betten um dieses jeweils zu verdoppeln. Sicher brauchten sie dafür recht viel Kraft und auch einiges an Zeit, aber dann standen vier wunderschöne Betten hier im Raum.
So also zeigten die zwei Hexen auf je eines der Betten und erhoben es durch Zauberkraft ca. einen Meter in die höhe. Darauf folgend gingen beide mit je eines der Betten vor sich her zur Treppe, jetzt ließen sie die Betten vorne schräg ansteigen. So das beide mit ihrem Bett unkompliziert die Treppe hinauf steigen konnten. Um es dann in ihren neuen Persönlichen Zimmer ab zu abstellen. Gleich daraufhin folgend, erstellten sich beide durch Zauberkraft in ihrem Zimmer einen größeren Kleiderschrank, nach ihren jeweiligen Vorstellungen, was jedoch ebenfalls wieder einiges an Kraft kostete. Dennoch machten beide Hexen unverdrossen weiter, denn beide sahen das Einrichten ihrer Persönlichen Zimmer, auch als internen Wettkampf an. Als nächstes kamen dann noch ein schöner Tisch und zwei Stühle dazu
Jetzt jedoch waren beide Hexen am Ende ihrer Kräfte, sowohl Körperlich als auch mit ihren Zauberkräften. Infolgedessen trafen sich beide unten im Wohnzimmer und hier sagte Quorra zu ihrer Mutter: " Oh man, ich bin wirklich total erschöpft. Also, gut das du darauf bestanden hast, das wir erst unsere eigenen Schlafzimmer herrichten. Denn ich denke doch das ich gleich sofort ins Bett gehe und auch so gleich einschlafe. "
Mutter Gunhild atmete erst einmal kräftig durch, bevor sie antworten konnte, doch dann sagte auch sie: " Ja, ich werde es wohl ebenso machen, das Wohnzimmer können wir uns dann ja morgen gleich nach dem Frühstück hinauf bringen. "
So also wünschten sich noch beide gegenseitig eine angenehme Nacht und betraten daraufhin ihre neue Schlafzimmer. Quorra sah sich hier zunächst einmal glücklich um, bevor sie sich dann aber übermüdet entkleidete, gleich darauf zu Bett ging und auch vor Erschöpfung rasch einschlief. ...
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22) Die Hexen räumen ihr Waldschösschen um {Teil: 2}
... Doch gleich am nächsten Morgen, waren beide wieder bei Kräften und guter Laune. Also setzten sie sich unten ins Esszimmer und zauberten sich einmal wieder ein schmackhaftes Frühstück herbei.
Dabei fragte Quorra ihre Mutter: " Du sag einmal Mami, wenn die Küche schon zur Tarnung hier unten bleibt. Sollten wir dann nicht auch unser Esszimmer hier unten lassen? "
Gunhild nickte wieder einmal bedächtig mit dem Kopf und sagte: " Ja, dann können wir hier auch alle möglichen Menschen bedienen. Also sowohl die, welche einen Patienten zu uns bringen, als auch Patienten welche schon relativ gesundet sind. "
Kaum war das Frühstück fertig und der Tisch abgeräumt, gingen beide in's Wohnzimmer und brachten die Wohnzimmermöbel hinauf. Also das dieses mal das Sofa, die zwei Sessel und alle anderen Möbel des Wohnzimmer hinauf transportiert wurden. Was jedoch ebenfalls wieder einiges an Körperkraft und auch Zauberkraft beanspruchte. Doch dieses mal waren beide Hexen bereits am späten Nachmittag mit ihrer Arbeit fertig. Dementsprechend konnten es sich beide in ihrem Wohnzimmer oben gemütlich machen. Das Radio einschalten und den Abend genießen.
Doch noch während die Hexen ihren Abend genossen, sagte Gunhild mit einmal: " Du wir haben doch auch im Keller noch so einige Räume leer, was hälst du davon wenn wir morgen dort unsere Kräuterküche einrichten. Immerhin ist es dort schön kühl und auch vor zufälligen Entdeckungen geschützt. "
" Ja, das ist wahrlich ein sehr guter Gedanke von dir. Lass uns doch gleich morgen Vormittag hinunter gehen und sehen welcher dieser Räume uns am geeignetsten erscheint. "
Dann gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück, stiegen beide Hexen die Kellertreppe hinunter, selbstverständlich war es hier so sehr dunkel, daß beide hier nur durch ihre Hexenkraft etwas erkennen konnten.
Die Stufen der Treppe waren schon sehr ausgetreten, ebenso war hier unten alles aus rauem Beton, sowohl die Treppe, die Fußböden, die Wände, als auch die Decken. Doch das fanden beide sogar großartig, weil dieser raue Beton das Keller Klima sehr gut erhalten konnte.
Nach kurzer Zeit fand Gunhild einen Raum, der sich ausgesprochen gut zur Kräuterküche eignete und Quorra einen gegenüber liegenden Raum, welcher sich für's Lager eignet um all die Kräuter und zusätzlichen Pflanzen darin auf zu bewahren.
Doch zunächst mußten beide jeweils diverse Beleuchtungen in beiden Räumen, im Gang und über der Treppe anbringen. Somit also zauberten sie sich beide einen größeren, Metallischen Topf herbei.
Um ihre Zauberkraft zu sparen gingen sie sogleich in den Wald hinein und sammelten dort recht viel Totholz. Zuhause stapelten sie das Totholz dann in die Metallischen Töpfe und entzündeten es. Somit erstrahlte sogleich je ein hell leuchtendes Feuer . Diese liessen beide Hexen dann, vor sich her in den Keller schweben. Somit hatten beide, stehst genügend Licht für ihre Arbeit.
Zu nächst zauberte sie durch die Decke ein Loch, danach ein gleiches Loch durch die Wand des Raumes zum Kellergang. Jetzt ging Quorra wider nach oben und entfernte per Zauberei etwas von der Kunststoffummantelung. Gleich darauf ließ sie von dem Stromkabel, ein weiteres Kabel, nach unten herraus sprießen. Dann durch das Loch in dem Boden nahe der Wand in den den Keller hinein wachsen. Gleich darauf eilte sie wieder in den Keller, um das herab hängende Kabel ab hier weiter zu verlängern.
Dabei sagte die Mutter zu ihrer Tochter: " Ich habe bereits außer der Neonleuchte über der Treppe alle anderen fest montiert. Du kannst also das Stromkabel in aller Ruhe, mit deiner Zauberei an den Leuchten anschließen. Aber vergiss bitte nicht, auch einen Lichtschalter mit dazwischen zu setzen. "
" Ja ist gut. " Antwortete Quorra und machte sich sogleich an die Arbeit.
Somit gab es auch hier in den Kellerräumen helles elektrisches Licht. Doch gerade jetzt wo die beiden Kellerräume hell erleuchtet waren, viel Quorra auf das ihr Zukünftiger Lagerraum genau so verstaubt war, wie zuvor die Zimmer oben im ersten Stock. Also ging sie augenblicklich in Mutters Hexenküche und sah mit Schrecken das hier ebenfalls alles verdreckt war.
Dementsprechend lief sie schnell zu ihrer Mutter, zerrte an ihrem Arm und rief aufgeregt: " Schnell Mutter komm mit und sieh was ich gerade entdeckt hab! "
Gunhild verstand erst garnichts und fragte daher leicht verwirrt: " Aber liebes was ist denn los, was willst du denn von mir? "
Doch Quorra rief nur: " Komm schon mit, dann wirst du es ja selber sehen! "
So führte Quorra ihre Mutter in die zukünftige Kräuterküche: " Bitte schau dir diese Verschmutzung einmal an und bei mir im Vorratslager sieht es ähnlich aus. Doch das Schlimmste ist das wir hier unten nicht einmal Fenster haben, aus denen wir alles hinaus zaubern können! "
Gunhild stemmte ihre Hände in die Hüften, überlegte kurz und sagte: " Du hast recht, damit hatte auch ich nicht gerechnet. Also wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben als es hier, so zu säubern wie es eben auch die Menschen machen. "
" Ach und was unternehmen die Menschen deiner Meinung nach? " Fragte Quorra daraufhin etwas zynisch.
Jetzt setzte Gunhild ein derbes Lächeln auf und sagte ebenso zynisch: " Ganz einfach jede von uns zaubert sich einen Besen, ein Handfeger und ein Kehrblech und fegt von Hand den ganzen Dreck hier weg. "
Quorra sah verständnislos ihre Mutter an und sagte: " Also ich habe wirklich keine Ahnung wo von du da redest. "
Daher zauberte sich Gunhild diese drei Reinigungs Utensilien und erklärte ihrer Tochter wozu was genau gebraucht wurde. So also kopierte Quorra die drei Utensilien und machte sich gleich, wenn auch missmutig an die Arbeit. Also reinigte Gunhild erst die Treppe zum Keller hinab und anscheinend ihre Kräuterküche. Während Quorra zuerst ihren neuen Lagerraum und im nachhinein den Kellergang säuberte. Somit hatten sich beide diese für sie doch recht ungewöhnliche Arbeit gut untereinander auf geteilt.
Den Dreck mussten dann beide immer wieder mühselig, hinaus in den Wald bringen und dort verteilten. Diese mühselige Arbeit dauerte zwei volle Tage. Im Anschluss daran begann Quorra hier unten den Lagerraum einzurichten, mit drei großen Schränken und verschiedenen Regale dazwischen. Damit hier auch allerlei Zutaten, sehr lange aufbewahrt werden können.
Zur gleichen Zeit machte sich Gunhild daran ihre Kräuterküche herzurichten. Zunächst einmal zauberte sie sich eine sichere Feuerstelle mit einem höhenverstellbaren Hacken, und einem geschützten Holzlager, neben der Feuerstelle. Dann ging sie wieder hinauf und kopierte den Küchentisch diesen ließ sie mit Zauberei, hinunter in die Kräuterküche schweben. Dann ging Gunhild zu Quorra in das Lager für Kräuter und kopierte sich dort ebenfalls einen großen Schrank. Welchen sie dann gegenüber in die Kräuterküche schweben ließ.
Mit Stolz geschwellter Brust sahen sich Mutter und Tochter jetzt, ihr Werk im fertig eingerichteten Keller an. Also gingen beide langsam hier unten von Raum zu Raum und entdecken dabei noch zwei weitere Räume welche auch schon wie, die ersten beiden Räumlichkeiten völlig verdreckt waren. In einem jedoch stand an der Wand eine große Truhe. Beide gingen zu der Truhe und bestaunten sie erst einmal.
Zu dieser Gelegenheit zog Quorra ihre Stirn in Falten und fragte dabei ihre Mutter: " Sag mal, was hälst du davon wenn diese Truhe voll mit Goldmünzen ist? "
Doch Gunhild antwortete darauf nur: " Öffne die Truhe doch, dann wirst du ja sehen was sich darin befindet. "
Also nahm Quorra ihren Zauberstab, führte ein Ende in das Schlüsselloch ein und während sie die Spitze in der kleinen Öffnung kreisen ließ, konzentrierte sie sich darauf daß sich das Schloß der Truhe öffnete. Jedoch war diese Truhe ausser mit einer toten Ratte darin absolut leer. Jedoch waren beide zur Zeit einfach zu müde, um sich darüber zu ärgern.
Schließlich waren beide froh das sie ihre Arbeit aktuell beendet hatten. Denn was sie beide nicht bedacht hatten war, das alles doch wesendlich anstrengender war, als eingeplant. Doch hatten die Hexen ihr Schlösschen so wie sie es sich bereits zu Anfang vorgestellt hatten. Dennoch wurden beide auch heute Abend schnell sehr müde und gingen somit in ihre Zimmer und schliefen jede für sich in aller Ruhe ein.
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23) Die Hexe Quorra wünschen sich einen Fernseher:
Der Kalender zeigte bereits den Mai 1985 an. So saßen beide Hexen wiedermal vergnügt in ihrem Esszimmer und genossen ihre herbeigezauberten Speisen. Dabei unterhielten sie sich auch über so einige aktuelle Themen.
Doch nach einiger Zeit fragte Quorra ihre Mutter Gunhild: " Du Mutti, ich hatte letztens im Radio gehört das es jetzt auch ganz tolle Fernsehprogramme gibt. Was hälst du davon wenn wir nachher einmal zur Stadt rüber fliegen und uns dort nach einem solchem Gerät umsehen? "
Gunhild antwortete darauf leicht verwirrt : " Ehrlich gesagt kann ich mir nichts konkretes darunter vorstellen. Wozu sollte ein solches Gerät denn wohl zu gebrauchen sein? "
Leicht amüsiert antwortete Quorra: " Also wenn ich das im Radio richtig mitbekommen hatte, hat solch ein Fernsehgerät vorne eine große Scheibe, durch die dann ganz tolle sich bewegenden Bilder zu sehen sind. "
Gunhild zog sogleich ihre Stirn in Falten und sagte leicht verwirrt, in einem zweifelnden Unterton: " Wie, sich bewegende Bilder? Ein Bild egal ob gemalt, oder Fotografiert steht grundsätzlich still! Es sei den es ist Hexerei im Spiel, aber dazu sind die Menschen ja nun mal nicht in der Lage. "
" Nein Mama, Hexerei ist es sicherlich nicht, aber die Menschen nennen ein solches Gerät wohl Technick. "
Gunhild hatte ihre Stirn noch immer in Falten und sagte darauf folgend: " Technick, was ist denn das für ein merkwürdiges Wort? Das habe ich ja in meinen 31 Hexenjahren, also in 173 Lebensjahren, nicht gehört! "
" Ich ja auch noch nicht, " sagte Quorra: " darum dachte ich mir auch das wir heute, doch einmal zu der Stadt hinüber fliegen und uns dort nach sehen was es mit solch einem Fernsehgerät auf sich hat. "
Gunhild sah ihre Tochter zwar gegenwärtig streng an, willigte dann aber nach kurzem Überlegen ein. Somit setzten sie sich auf ihre Besen und flogen in Richtung der Stadt. Dort landeten sie auf einer kaum benutzten neben Straße und gingen dann mit ihren Besen frohgemut zur Stadtmitte und in der Fußgängerzone hinein. Doch obwohl recht viele Menschen hier in dieser Fußgängerzone herrum liefen wurden die Hexen als solche nicht erkannt.
Allerdings suchten beide Hexen hier in der Stadtmitte vergeblich einen Elektroladen. Also sprach Quorra eine junge Frau an, welche mit ihrer Freundin im Außenbereich eines Kaffees saß und fragte sie, ob es hier nicht irgendwo ein Geschäft gibt, in dem sie einen Fernseher erstehen könnte?
Die junge Frau sah Quorra verwundert an und fragte ihrer Seits: " Sie wollen einen Fernseher kaufen, oder was meinen sie mit erstehen? "
Jetzt mischte sich auch Gunhild in das Gespräch ein: " In der Tat ja, wir hätten uns sehr gerne einen dieser neuen Geräte zugelegt. "
In diesem Moment fing die Freundin an zu lachen und die angesprochene sagte amüsiert: " Kein Wunder das wir sie erst nicht richtig verstanden haben. Denn so wie sie, redet doch heutzutage kein Mensch mehr, oder Gina? "
Augenblicklich sagte auch Gina, dazu: " Ja, da muss ich der lieben Bea echt recht geben. So hatten die Leute vielleicht vor hundert Jahren geredet aber heute sagt man nicht mehr erstehen, sondern einfach kaufen. "
Quorra fragte indes, in einem leicht frechen Ton: " Also gut und wo können wir dann ein Fernseher kaufen? "
Gina überlegte kurz und sagte dann: " Also das ist etwas schwierig zu beschreiben, ich denke wir gehen zusammen dort hin. So können wir ihnen den Weg einfach zeigen, oder was meinst du Bea? "
Bea sagte darauf: " Klar warum nicht, lass mich nur eben unseren Kaffee bezahlen und schon geht's los. "
" Aber nicht doch, das können doch auch wir übernehmen. Sozusagen als dank für ihren Gefallen, uns gegenüber. " Sagte Gunhild und ging sogleich in das Kaffeehaus hinein.
Kurze Zeit später erschien sie wieder bei ihnen neuen Bekannten und übergab jeder einen Beleg zur Bezahlung ihres Kaffee's. Somit gingen alle vier die Fußgängerzone hinab und aufgrund dessen aus der Stadt hinaus, somit standen sie schon bald vor einem großen Schaufenster, mit einem grobmaschigen Gitter von innen dahinter.
Doch hinter dem Gitter standen wirklich für die Hexen sehr merkwürdige Geräte. Gina und Bea erklärten ihnen das es sich hierbei sowohl um Fernseher als auch um Videorecorder handelt.
Gunhild war anschließend leicht durcheinander und fragte daher: " Gut also was ein Fernseher ist weiß ich ja nun, nur was macht man mit einem Videorecorder? Ich meine diese Geräte sind doch sehr flach, im Vergleich zu solch einem Fernsehgerät. "
Gina sagte darauf nur: " Ach las uns doch erst einmal hinein gehen, dann können sie sich ausgiebig von den Fachleuten dort beraten lassen. "
Somit also gingen die vier Frauen das Geschäft und schon nach wenigen Momenten kam ein Verkäufer auf die Frauen zu und fragte höflich: " Womit kann ich ihnen behilflich sein, meine Damen? "
Gina antwortete darauf ebenso freundlich: " Ich und meine drei Freundinnen interessieren uns für einen dieser wunderschönen Fernseher. Welchen können sie uns empfehlen? "
Augenblicklich begann der Verkäufer zu überlegen, doch nach kurzer Zeit fragte er: " Meine Damen, woran soll das Gerät denn angeschlossen werden. An einem Kabel, oder einer Satellitenschüssel? "
Die Hexen antworteten darauf wahrheitsgemäß, das sie keine Ahnung davon haben. Also holte der Verkäufer ein Stadtplan hervor und fragte die Frauen wo sie denn wohl wohnen, damit das Fernseher letztendlich auch angeschlossen werden kann?
Doch nach dem sich die Hexen einige Zeitlang den Stadtplan angesehen hatten, sagte Gunhild: " Also es ist so, daß sich eigendlich nur wir zwei für ein solches Gerät interessieren. Doch unser Zuhause liegt weit ausserhalb dieses Wohngebietes. "
Verwundert fragte der Verkäufer, wo genau die zwei Damen denn nun Zuhause sind? Also erklärte Gunhild die genaue Lage ihres Waldschösschen und den Weg dort hin.
Wieder überlegte der Verkäufer kurz und sagte dann: " Also dann benötigen sie auf jeden Fall auch noch eine Satellitenschüssel. Denn sonst haben sie dort keinerlei Empfang. "
Die Menschen Frauen nickten nur und Bea erklärte: " Ja, was er meint ist, ihr haben dann weder Bild, noch Ton auf diesem tollen Gerät. "
Dann begann der Verkäufer das übliche Beratungsgespräch und die Hexen entscheiden sich für ein Großbild Farbfernseher, der allerdings auch 4.899,- DM kostete und dann kammen ja auch noch die Satellitenschüssel für insgesamt 1.100 DM dazu.
Die Hexen hatten jedoch nur 500,- DM dabei und zaubern um das Geld zu vermehren, konnten sie hier in aller Öffentlichkeit ja auch nicht. Also willigten sie ein das ihnen alles morgen Vormittag beliefert und für 150,- DM an geschlossenen werden sollte. Im Gegensatz dazu bezahlten beide die Restsumme von; 5.649,- DM gleich nach Vollendung der Arbeit an die Monteure in bar aus.
Dann Unterzeichneten sie den Kaufvertrag und somit verließen die vier Frauen frohen Mutes dieses Geschäft wieder und gingen zunächst einmal zum Zuhause von Bea. Dort angekommen servierte Bea ihren Besuch zunächst einmal Kaffee und Kuchen. Dann entschuldigte sich Bea bei den Hexen das sie, diese im Fernsehgeschäft einfach so mit einem du angeredet hatte.
Doch Quorra tat diese Bemerkung nur mit einer abfälligen Handbewegung ab und sagte nur: " Ach was, doch was haltet ihr davon wenn wir ab heute echte Freundinnen werden? Denn ehrlich gesagt kennen wir zwei kaum Menschen hier aus dieser Umgebung. "
Gina rief sogleich erfreut: " Au ja, ich finde das ist wirklich eine klasse Idee! " Also wollten die zwei Menschen Frauen mit ihren neuen Freundinnen auf ihre neue Freundschaft anstoßen. Doch zunächst nächst einmal mußte Bea den Hexen genau erklären wie und wozu man sich gegenseitig zu prostet. Doch dann hohen alle vier ihre Tassen, stießen sie gegenseitig an und riefen dabei laut: " Auf unsere neue Freundschaft! "
Somit feierten die Menschen zusammen mit den Hexen noch bis in den späten Abend hinein. Zunächst nur mit Kaffee, doch dann auch mit Wein. Allerdings hatten ja weder Mutter noch Tochter je zuvor noch nie irgendwelche Alkoholischen Getränke genossen. So das sie sich erst einmal langsam daran gewöhnen mussten.
Doch später dann nahmen sie wieder ihre Besen an sich und gingen durch aus etwas angetrunken hinaus in einen ruhigen Weg hinein. Dort zauberte erst Gunhild ihre Tochter Quorra wider nüchtern und gleich darauf zauberte Quorra ihre Mutter Gunhild wider nüchtern. Dann setzten sich beide auf ihre Besen und flogen heimwärts.
Hier gingen beide auch sogleich in ihre Zimmer, entkleideten sich und gingen im Gedenken auf den morgigen Vormittag frohgemut in ihre Betten. Worin die auch schon einschliefen.
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24) Ein Unfall bei der Montage der Satelliten Antenne {1}:
Am Morgen nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages zauberten sich beide Hexen wider wie jeden Morgen ein schmackhaftes Frühstück und genossen dies in aller Ruhe. Dann nach dem beide wieder alles fort gezaubert hatten und die Speisekammer wieder wie neu wirkte, setzten sie sich in's Wohnzimmer und warteten voller Ungeduld auf die Monteure. Dabei kam ihnen die Zeit bis zu deren Eintreffen doch reichlich lang vor. Doch kurz vor zehn Uhr vernahmen sie ein heftiges klopfen an ihrer Haustüre. Sogleich sprangen Mutter und Tochter aus ihren bequemen Sesseln auf und eilten zu Tür.
Davor standen zwei Handwerker, welche bereits eine lange Leiter aufgestellt hatten, die bis oben hinauf zur Dachrinne reichte. Ebenso lehnte gegen der Außenfassade eine große runde Sat Schüssel. Auch ein Werkzeugkoffer stand zwischen den Monteuren und daneben noch ein Karton, auf dem ein Fernsehgerät abgebildet war.
Beide Männer begrüßten die Frauen herzlich und stellten sich zunächst einmal vor, so sagte einer der Monteure: " Guten Morgen meine Damen, dies ist mein Kollege Herr Baumann und ich bin Herr Heck. Wir sind heute her gekommen um diese Sat Anlage, ... " dabei zeigte er auf die große Schüssel; " und ihr Fernseher, ... " dabei zeigte er auf den Karton; " ordnungsgemäß an zu schliessen. Daher bitte ich sie uns als erstes zu zeigen, wo sie denn das Fernsehgerät auf gestellt haben möchten? "
Gunhild sagte darauf: " In unserem Wohnzimmer, aber bitte kommen sie doch erst einmal herrein. Dann zeigen wir ihnen den Ort genau. "
Somit hob einer der Handwerker den Karton mit dem Fernseher an. Dann liefen die zwei Hexen vor und die zwei Menschen folgten ihnen hinauf in das erste Stockwerk. Hier betraten alle vier das Wohnzimmer und Quorra zeigte auf einem kleinen Schränkchen worauf die Hexen das Fernsehgerät gerne stehen haben möchten.
Herr Baumann sah sich zunächst einmal erstaunt, hier im Wohnzimmer um und sagte anschließend: " Also wenn ich mir die wunderbaren Stuckarbeiten an der Decke betrachte, und auch alles was mir auf dem Weg hier her aufgefallen ist. Könnte ich mir sehr gut vorstellen das dieses ganze Gebäude unter Denkmalschutz steht. "
Quorra und Gunhild sahen sich erstaunt an und Gunhild sagte infolgedessen verlegen: " Also ehrlich gesagt, hatten wir uns damit noch nicht beschäftigt. Denn wir wohnen ja auch erst seit fünfzehn Jahren hier. "
" Ja gut, " erwiderte Herr Heck darauf: " doch leider können wir die nötigen Leitungen jetzt nur oberflächlich an den Wänden verlegen. Das sieht zwar nicht so schön aus, aber es geht nun mal nicht anders, bei diesem Gebäude. "
" Also gut, wenn es denn sein muss, dann soll es ebenso sein. " Bestätigte Quorra.
Somit fingen die Monteure mit ihrer Arbeit an. Herr Heck nahm sich sogleich einige Einzelteile, so wie die Werkzeugkiste und ging die Treppen hinauf bis unters Dach. Hier hob er eine der Dachfannen vorsichtig hoch und aus den Rest der Dachfannen herraus, dann legte er sie auf den Boden. der
Währenddessen nahm Herr Baumann die Satellitenschüssel, ein spezielle Dachfanne aus Blech mit einer Aussparung in der Mitte und stieg damit die Leiter empor und betrat so auf das Dach. Hier setzte er äußerst vorsichtig die neue spezielle blecherne Dachfanne in die frei gewordene Aussparung ein. Kurz darauf schob Herr Heck ein stabiles Rohr durch die Aussparung, hinauf bis sein Kollege über ihm: " Stopp! " rief. Jetzt schraubte Herr Heck das Stahlrohr an einem Dachbalken fest. Während dessen dichtete Herr Baumann zunächst einmal oben alles gut ab, damit auch ja keine Feuchtigkeit eindringen konnte. Zum Schluss verschraubte er noch die Sat Schüssel an dem Rohr und schloss das Antennenkabel an.
Jetzt wollte er eigentlich wieder hinab steigen. Dabei stand er gerade eben auf seiner Leiter oben, als die Leiter nach hinten kippte und samt Herrn Baumann im weiten Bogen zur Erde hinunter sauste. Der arme Mann wurde sogleich nach dem er auf dem harten Erdboden aufgeschlagen war, Bewusstlos.
Quorra sah kurz darauf ihre Mutter an und fragte: " Sag an hast du nicht auch gerade diesen schrecklichen Schrei gehört? "
" Aber ja, lass uns gleich einmal nachsehen was dort draußen geschehen ist! " Antwortete Gunhild darauf.
Somit eilten beide zur Haustür hinaus und fanden dort den bewusstlosen Monteur weit hinten zwischen den angrenzenden Bäumen. Die lange Leiter lag ebenfalls dort, wenn auch ein großes Stück von ihm entfernt. Quorra konzentrierte sich zunächst einmal ob eventuelle Menschen in der Nähe waren. Aber nein, Menschen waren nirgends auf zu spüren. Auch der zweite Monteur war immer noch tief im Haus mit seiner Arbeit beschäftigt. In der Zeit in der sich Quorra auf diverse Menschen konzentrierte, hatte Gunhild bereis eine Diagnose erstellt.
Daher sagte sie zu ihrer Tochter: " Schnell der Mensch hat rechts ein gebrochenen gebrochen Oberarm, ebenso ist sein Schienbein links gebrochen und ebenfalls links hatte er einen heftigen Schädelbasisbruch erlitten! "
Ohne ein weiteres Wort, eilte Quorra ins Waldschösschen hinein und holte eine große Decke. Darauf legten die Hexen mit äußerster Vorsicht den schwer verletzten Herrn Baumann und trugen ihn ebenso vorsichtig in den Operationssal. Hier legten sie ihn langsam auf den Operationstisch und zauberten die Decke hinfort. Während Quorra anschließend die Zimmertür schloss, entkleidete Gunhild den schwer verletzten Monteur.
Danach kümmerten sich beide Hexen zunächst um den Schädelbasisbruch, einfach weil bei dieser Fraktur einige verschieden große Knochensplitter unterschiedlich tief ins Gehirn eingedrungen waren und der arme Mann so für den Rest seines Lebens mit einer Geistigen Behinderung weiter existieren müsste. Also stellten sich beide Hexen am Operationstisch gegenüber. Dann wünschen sich beide eins der Beistelltischchen mit verschiedenen Medizinischen Instrumente herbei, so das diese gleich zu jeweils einer der Hexen angerollt kamen. Jedoch standen diese nur zur Tarnung bei den Hexen, falls einmal der Kollege des Herrn Baumann herrein kommen sollte. Dann hatte Quorra zunächst alle Haare von der Bruchstelle und deren Umgebung fort gezaubert. Während dessen hielt Gunhild ihre Fingerspitzen im weiten Abstand auf verschiedene Stellen des gesamten Schädels und konzentrierte sich so auf die Größe und Lage der einzelnen Splitter. Dieses Bild sendete Gunhild per Gedanken Übertragung auch an ihre Tochter.
Daraufhin fingen beide sogleich an, dieses Knochenpussel wieder fein säuberlich zusammen zusetzen. Dabei mussten sie jedes einzelne Knochenstück unter der Kopfhaut, an seine korrekte Stelle platzieren und es auch sogleich wider halbwegs fest wachsen zu lassen. Schlussendlich liessen sie auch noch die Hinterbliebenen Schäden des Gehirns verheilen und umwickelten den Schädel, von der Stirn bis hinunter zum Genick, in einem strammen Verband. Alles in allem dauerte diese eine Behandlung tatsächlich fünf Stunden.
Doch gerade als sich Mutter und Tochter Jung um die Knochenbrüche am Arm und Bein kümmern wollten, hörten sie wie Herr Heck draußen nach seinem Arbeitskollegen rief. Demzufolge lief Quorra sogleich zu Herrn Heck welcher hier überall nervös umher lief und ständig den Namen seines Kollgen rief.
Doch Quorra konnte ihn wieder einigermaßen beruhigen, dann führte sie ihn mit in den Operationssal und sagte: " Lieber Herr Heck, ihr werter Kollege ist mit der Leiter hinten über zu Boden gefallen. Doch zum Glück hatte er bereits etwas mehr als die Hälfte des Weges von der Leiter hinter sich gebracht. Er hatte daher legentlich eine mittelschwere Kopfverletzung, welche wir aber schon komplett ausbehandelt haben. Dazu müssen wir uns jetzt noch um das gebrochene Bein und den gebrochenen Arm dort kümmern. Allerdings benötigen wir dazu unbedingte Ruhe. Daher bitte ich sie inständig wieder zurück zu ihrer Firma zu fahren. "
Gunhild sagte infolgedessen: " Ja, dem Stimme ich vollkommen zu, wenn sie morgen ihr Werk hier vollenden. Können sie ja noch einmal ausgiebig nach ihren netten Kollegen sehen. "
Damit nickte Herr Heck nur traurig und verließ das Waldschösschen um draußen wieder alles fein säuberlich in den Firmenwagen zu packen und ab zu fahren. Währenddessen kümmerten sich beide Hexen weiter intensiv um Herr Baumann. Daher stellte sich Quorra seitlich unter dessen Knie, hielt die Spitze ihres Zauberstab kurz über den großen dunkel blauen Flecken in der Mitte des Unterschenkel. Legte dann ihre Stirn auf das Oberer Ende ihres Zauberstabes, schloss ihre Augen und konzentrierte sich somit ausschließlich auf das, was im Inneren des Unterschenkel vor sich ging. So hatte Quorra sehr bald eine genaue Vorstellung davon wie dieser komplizierte Bruch behandelt werden muß. Gunhild handelte in zwischen genau so, an dem Oberarm des Unfallopfer. So hatten beide bereits nach kurzer Zeit eine korrekte Diagnose erstellt. Beide Hexen machten sich also sogleich daran die jeweiligen schweren Verletzungen zu Behandeln.
Infolgedessen drückten beide als erstes in Handarbeit die jeweiligen Knochenbruch Enden wieder in ihre korrekte Position. Dann fügten sie noch durch Zauberei, ohne die Haut darüber weiter zu verletzen sämtliche Splitter dorthin, wo sie während des Aufprall herraus gebrochen waren. Zuletzt sorgten Mutter und Tochter Jung wie immer durch Zauberei, dafür das die Knochenbrüche korrekt zusammen wachsen.
Ende Teil 1
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Entschuldigt, doch ich habe in den letzten Tagen und auch über Ostern soviel um die Ohren das ich nicht mehr zum schreiben bekommen bin. Aber ich denke das ich in der nächsten Woche wieder zum schreiben kommen werde.
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24) Ein Unfall bei der Montage der Satelliten Antenne: {2}
Gleich am nächsten Morgen holten sich beide Hexen aus dem Operationssaal einige Rollen Verbände und gingen damit wider ins Krankenzimmer Nummer eins, worin ja gegenwärtig der schwer verletzte Monteur lag, denn gestern spät Abend waren beide einfach schon zu müde um gefahrlos weiter Arbeiten zu können. Somit umwickelten aktuell, je eine der Hexen den Knochenbruch am linken Schienbein und eine den, am rechten Oberarm, extra fest mit den Verbänden. Dies dient dazu das sich Herr Baumann, falls er sich in Kürze einmal schnell, oder unvorsichtig bewegen sollte die gerade erst beginnenden aus zu heilenden Verletzungen wieder neu aufbrechen. Oder auch zum anderen das, wenn Herr Baumann befreundete Menschen besuchen kommen, diese gleich erkennen können welch schwere Verletzungen er davon getragen hatte.
Als beide dann mit ihrer Arbeit fertig waren, gingen sie sogleich in's Speisezimmer, worin sie sich ein köstliches Frühstück herbei zauberten. Doch nur kurze Zeit nach dem die Hexen zu Ende gefrühstückt hatten, pochte es auch schon wieder heftig gegen die Haustür. Sogleich sahen sich Gunhild und Quorra erschrocken an, dann gingen beide recht vorsichtig zur Haustür. Doch bevor Gunhild die Tür öffnete legte sie ihre flache Hand darauf und konzentrierte sich, wer draußen wohl für solch einen Lärm verantwortlich war.
Kurze Zeit darauf atmete sie tief durch und sagte zu Quorra: " Gut, es ist nur der Herr Heck mit einem zweiten Monteur. " Gleich darauf öffnete sie die Haustür und bat beide Menschen hinein.
Jedoch bleiben beide Menschen vor den Hexen stehen und Herr Heck zeigte freundlich auf den Mann neben ihm und sagte dabei in einem freundlichen Ton: " Guten Morgen, da mein Kollege ja auf Grund seines schrecklichen Unfalls gestern, noch hier in Behandlung liegt, hatte sich mein Chef Herr Platzeck bereit erklärt, heute mit mir unsere Arbeit zu beenden. "
Daraufhin lächelte Herr Platzeck beide Hexen an, welche er ja auch noch für gewöhnliche Frauen hielt und sagte daraufhin: " Eben, dennoch würden wir erst nur zugern den Herrn Baumann besuchen und einfach mal nach ihm sehen. Es sei denn natürlich, er ist zur Zeit noch so schlecht zurecht, das er noch keinen Besuch empfangen kann. "
Gunhild antwortete etwas verblüfft: " Aber sicher, wie wir Herrn Heck gestern ja schon versichert hatten. Kann er und auch selbstverständlich sie, heute zunächst Herrn Baumann besuchen gehen. Er liegt gleich hier im Krankenzimmer mit der Nummer eins, bitte folgen sie doch meiner Tochter Quorra. Die wird ihnen den Weg dort hin zuweisen. "
Quorra lächelte die Monteure an und sagte dabei nett: " Aber gerne doch. " damit lief sie auch schon langsam los. Gleich darauf öffnete sie die Tür mit der Nummer eins und Herr Platzeck sowie Herr Heck betraten das Krankenzimmer und gingen sogleich voller Ehrfurcht auf den guten Herr Baumann zu.
Herr Platzeck sah voller Mitleid auf seinen Angestellten hinunter und fragte ihn dabei: " Mein lieber Herr Baumann, ich kann nur für sie hoffen das sie bald wieder auf den Beinen sind. Denn sie müssen ja schreckliche Schmerzen haben. "
" Ach ich muß sagen, Schmerzen habe ich eigentlich keine. Doch die Verbände und das ich nicht aufstehen kann, störten doch schon etwas. " Antwortete Herr Baumann.
Jetzt unterhielten sich die drei Herren noch einige Zeit, bis Herr Platzeck doch sagte: " Entschuldigung, aber ich befürchte das es nun doch an der Zeit ist. Wider unsere Arbeit zu Ende zu bringen. "
Somit verließen die Herren Platzeck und Heck den schwer verletzten Herr Baumann und gingen sogleich wieder an die Arbeit. Dabei ging Herr Heck zunächst mit seinem Chef in's Wohnzimmer hinein, um ihm dort die schöne Zimmerdecke zu zeigen. Dabei sagte er noch: " Also das steht hier mit Sicherheit alles unter Denkmalschutz. Daher können wir auf keinen Fall irgendwelche Durchgangslöcher dort hinein bohren. "
Herr Platzeck nickte, überlegte dabei kurz und sagte darauf: " Ja, ich würde sagen, dann bleibt uns nur noch eine Wahl. Wir verlegen das Antennenkabel an der Außenwand und bohren dann ein Durchgangsloch, dort im Winkel wo sich der Boden und die Zimmerwand begegnen, von hier nach aussen. "
Jetzt nickte Herr Heck vielsagend und meinte: " Ja, so zerstören wir hier am wenigsten und unsere Kunden sehen kaum etwas von dem Kabel. "
Somit gingen beide wieder nach draußen und Herr Heck stieg die lange Leiter hinauf. Doch gerade als er die Hälfte seines Weges hinter sich gebracht hatte. Hörte er von unten die erheiterte Stimme seines Chef's: " Hey, sehen sie zu das sie nicht auch noch von der Leiter fallen! "
Doch Heck kümmerte sich nicht darum, er stieg zunächst die Leiter weiter hoch. Dann lief vorsichtig bis zur Satellitenschüssel und nahm sich das Antennenkabel welches sein guter Kolege Herr Baumann, ja gestern bereits mit Kabelbinder an das Halterohr befestigt hatte. Also klemmte er jetzt mit speziellen Kabelhalter das Antennenkabel Stück für Stück über die Dachpfannen bis zur Dachkante hinab. Hier verlegte er das Kabel zunächst hinter der Regenrinne und führte das Antennenkabel dann immer weiter an der Hauswand hinab.
In der Zeit bohrte Herr Platzeck mit einer Schlagbohrmaschiene ein Loch mit dem korrekten Durchmesser des Antennenkabel in die doch recht dicke Aussenwand. Gleich darauf baute er dann auch schon mal das teure Fernsehgerät auf, so das er es nachher gleich anschließen konnte. Darauf folgend wurde auch schon das vordere Kabelende aus dem Loch von der Außenwand sichtbar. Sogleich nahm Herr Platzeck das Antennenkabel an sich, montierte den Anschluss für das Fernseher daran und steckte es in die TV Buchse hinten an dem Gerät ein.
Kurz darauf kam auch schon Herr Heck mit beiden Hexen ins Wohnzimmer. Augenblicklich stellte Herr Heck die Reihenfolge der Progamme so ein wie es sich die Hexen wünschten. Dann übergab er noch Quorra die Fernbedienung und Gunhild übergab inzwischen Herrn Platzeck die ausstehenden 5.649,- DM womit die Geräte und die Arbeiten am Schloss beglichen wären.
Gleich darauf verabschiedeten sich die zwei Monteure und die beiden Hexen voneinander. Gleich darauf packten die netten Menschen wieder alles in ihren Wagen und fuhren davon.
Die Hexen kümmerten sich in dieser Situation wieder sorgsam um den noch immer schwer verletzten Herrn Baumann. Denn in der Zeit, als die zwei Monteure hier in und um das Waldschösschen am arbeiten waren, trauten sie sich das nicht. Zu groß war ihre Angst als Hexen enttarnt zu werden.
Doch zur Zeit wo niemand sonst hier bei den Hexen war. Konnten sie diesen armen Mann mit allen ihnen zur verfügung stehenden Mittel helfen. Also setzten beide viele mächtige Zauber ein und nach zwei Wochen war der nette Herr Baumann wider in soweit gesundet das es ihm frei stand wieder nach Hause zu fahren.
Daher rief er mit sein Klapphandy überglücklich seine Frau an und sagte ihr, sie solle ihn doch schnellstmöglich abholen kommen. Dann übergab er Gunhild sein Handy und diese beschrieb Frau Baumann den genauen Weg hier her. Das auch dieses Wissen reine Zauberei war konnte Herr Baumann ja nicht wissen und in dieser Sekunde störte er sich auch nicht wirklich daran.
Eine gute halbe Stunde später klopfte es auch schon an der Haustür, Quorra ging sogleich dort hin und bat Frau Baumann herrein. Dann gingen beide in's Wohnzimmer, wo Gunhild und Herr Baumann mittlerweile saßen und Kaffee und Kuchen genossen. Augenblicklich sprang Herr Baumann auf und das Ehepaar, viel sich überglücklich in die Arme.
Nach dem sich beide stürmisch begrüßt hatten. Forderte Gunhild, Frau und Herr Baumann auf, sich doch wieder zu ihnen zu setzen. Was beide dann auch gerne nachkamen, indes kam Quorra mit zwei weiteren Gedecken für Frau Baumann und sich selbst an. Daraufhin tranken alle vier einen guten Kaffee und den herzhaften Kuchen. Dabei unterhielten sich auch alle angeregt miteinander bis zum späten Abend. Dann verabschiedeten sich das Ehepaar freundlich und Frau Baumann übergab Gunhild Jung noch zwei einhundert DM Scheine, als dank für all die Fürsorge die beide Hexen ihrem Mann haben zu kommen lassen. Dann stiegen sie in ihr Auto und fuhren heimwärts.
Die Hexen wunderten sich noch über so viel Dankbarkeit. Gingen hinein und zauberten alle Reste aus dem Wohnzimmer hinfort. Dann zauberten sie noch das erste Krankenzimmer wieder ordentlich und genossen danach noch lange Zeit die Vielfalt der Fernsehprogramme.
Ende
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Ende?

Ist die Geschichte zu Ende oder nur der Part mit der Montage der Satellitenantenne?
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Ende?

Ist die Geschichte zu Ende oder nur der Part mit der Montage der Satellitenantenne?
Nein, die Geschichte geht ganz normal weiter.
Nein, ich meinte mit dem "Ende" auch nur das der zweite Teil des 24. Kapitel zu Ende ist. Aber du hast Recht, ich hatte mich damit echt ziemlich blöd ausgedrückt!!
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25) Eine Freundschaft zwischen den Hexen und zwei Menschen Frauen:
Die Hexen kannten nun bereits etwas über ein Jahr ihre Freundinnen und mittlerweile waren die vier so sehr vertraut mit einander, das Gina und Bea auch eines Tages fragten warum sich Quorra und Gunhild immer so merkwürdig ausdrückten. Auch fanden sie die Vornahmen ihrer Freundinnen doch sehr merkwürdig.
Gunhild sah ihre beiden Menschlichen Freundinnen erst einmal sehr erstaunt an und sagte daraufhin: " Also was wir euch in diesem Fall dazu sagen, muß auf jeden Fall unter uns bleiben, versprochen? "
Bea sagte sofort: " Aber ja, wenn es euch so wichtig ist! "
Quorra sagte dazu noch: " Ja das ist es, schwört ihr es auch? "
" Ja sicher, also wir schwören das, was auch immer euer Geheimnis ist, alles für uns zu behalten! " Sagten beide fast gleichzeitig, wenn auch sehr verwundert.
" Also gut, aber ihr werdet mit Sicherheit sehr erstaunt sein. Denn in der Realität sind wir keine Menschenwesen, sondern Hexenwesen. " Antwortete Gunhild gelassen.
Im ersten Moment herrschte tiefes schweigen, so das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Doch dann brach aus Gina plötzlich ein heftiges Lachen hervor. Und dabei prustete sie noch laut: " Ja klar seit ihr Hexen. Habt ihr euch schon mal im Spiegel betrachtet? Ne, echt Leute ihr habt wohl einfach zu viel von Grims Märchen gelesen! "
Quorra fragte sofort: " Ja sicherlich haben wir zwei uns schon öfters im Spiegel betrachtet, was soll diese dumme Frage? "
In dieser Situation sagte Bea recht schüchtern und leise: " Also wir haben schon öfters Bilder von irgendwelchen Hexen gesehen und darauf waren alle Hexen uralte Frauen, mit krummen Nasen und großen Warzen überall im Gesicht. Aber ihr mit dieser glatten Haut und eurem freundlichen Wesen. "
In diesem Fall, faste Gunhild ihre Freundin leicht auf die Schulter und sagte mit einem Lächeln: " Also das sind alles noch Bilder welche die Christliche Kirche den Menschen von uns eingeflößt hatte. Weißt du ganz früher einmal da lebten wir offen mit den Menschen zusammen in deren Siedlungen. Doch dann bekam die Kirche immer mehr Macht und Einfluss, so das sie den normalen Menschen dieses Horrorbild von uns einflößte. "
" Also wenn ihr echte Hexen seit dann habt ihr doch sicher auch Magische Kräfte? " Fragte Gina indes frech.
" Nein, " erwiderte Gunhild darauf: " zu echter Magie sind Hexen nicht fähig, aber zaubern können wir recht gut. "
Augenblicklich fragte Gina leicht verwirrt: " Ach, und wo liegt der Unterschied zwischen Zauber und Magie? "
Jetzt antwortete wieder Quorra auf der Frage: " Also reine Magie ist doch wesendlich stärker als unser Zauber und kann auch nur von echten Magiern ausgeübt werden, doch auch Magier gibt es nicht mehr sehr viel, auf unseren schönen Planeten. "
Jetzt fragte Bea: " Also gut, wenn ihr echte Hexen seit dann zaubert uns doch mal was. "
Kurze Zeit später sagte Gunhild: " Also gut denn, ihr habt ja geschworen über den heutigen Tag niemals ein Wort zu verlieren. Also, was können wir für euch realisieren? "
Bea sagte gleich darauf: " Also euren Tisch da, lasst den doch mal, ohne ihn zu berühren hier durchs Zimmer fliegen! "
Beide Hexen sahen sich gegenseitig an. Doch dann zuckte Quorra mit ihren Schultern, nahm sich ihren Zauberstab und wedelte mit ihm in Richtung des Tisches. Dabei sprach sie auch einige Worte, welche sich für ihre Menschlichen Freundinnen sehr fremd an hörten. Doch tatsächlich begann der Tisch kurz darauf durch den Raum zu schweben. Nach einiger Zeit ließ Quorra den Tisch wieder auf den Platz hernieder sinken so er auch zuvor schon immer stand. Gina und Bea bestaunten ungläubig den Tisch.
Dann drehte sich Gina zu beiden Hexen um und fragte verblüfft: " Also, jetzt mal im Ernst, wie habt ihr das gemacht? "
Na durch Zauberei, denn wohl sonst? Aber es ist schon recht spät, wenn ihr wollt kommt doch mit in den Speisesaal. Dort können wir eine genüssliche Abendspeise zu uns nehmen. "
Also gingen die vier Frauen in den Speisesaal und hier zeigte Gunhild einladend auf den runden Tisch und sagte dabei: " Bitte, setzt euch doch wo es euch gerade gefällt. "
Was Gina und Bea dann auch taten, gleich darauf setzten sich auch, Gunhild und Quorra zu Tisch. Dann fragte Gunhild ihre Gäste was sie denn gleich wohl speisen möchten? Die Menschen Frauen antworteten leicht verblüfft. Dann schwangen beide Hexen wider mit ihren Zauberstäben redeten wieder für die Menschen Frauen wirres Zeug und kurz darauf war der Tisch mit den besten Köstlichkeiten gedeckt.
Gina und Bea viel aus diesem Anlass die Kinnlade hinunter. Doch Quorra sagte nur: " Aber meine lieben seit bitte nicht so sehr überrascht. Bei unsereins gehört so etwas zum Alltag. "
" Ja, und jetzt last es euch schmecken. " Fügte Gunhild noch hinzu.
Dann aßen alle genüsslich ihr Abendessen, danach zauberten beide Hexen einfach alles wieder hinfort und Gina sagte mit einem Lächeln: " Also das war wirklich lecker und jetzt glaube ich euch auch das ihr echte Hexen seit. "
Bea nickte nur bewundert mit ihrem Kopf und sagte in echter Bewunderung: " Oh ja, also hätte ich das alles heute nicht selbst gesehen, könnte ich es nicht glauben. Aber so, meine Herren und danke für das gute Essen. "
Daraufhin gingen alle vier hoch in's Wohnzimmer und schauten noch längere Zeit Fernsehen. Doch nach einiger Zeit fragte Bea: " Sagt mal ihr zwei wie alt seit ihr denn jetzt eigentlich genau? "
Gunhild sah Bea aus diesem Grund fragend an und fragte zurück: " Was genau bitte meinst du damit, meinst du in Hexenjahren, oder in Menschenjahren? "
Jetzt fragte Gina: " Wieso, gibt es denn dabei einen Unterschied? "
" Ob ja, einen großen sogar. " Antwortete Quorra.
In dieser Sekunde sagte Gina: " Na dann sagt uns doch einfach beide. "
Quorra sagte sogleich: " Also ich bin 1831 Geboren und daher am heutigen Tage 32 Hexenjahre und bereits 156 Menschenjahre alt. "
" Du bist wann geboren? " Fragte Gina völlig außer sich.
" Aber das ist ja noch garnicht's, " sagte Gunhild darauf mit ruhiger Stimme: " Ich wurde bereits 1786 Geboren und bin daher bereits in meinem 31. Hexenjahr und meinem 173. Lebensjahr. "
" Wow, " rief Gina perplex: " dann bist du ja sicherlich schon ... "
" 173 Menschenjahre. " beendete Gunhild sogleich den Satz.
Doch Bea fragte jetzt noch: " Und in Hexenjahre bist du dann, weil du ja sagtest daß es einen Unterschied gibt? "
Lächelnd sagte Gunhild so eben: " Ja, in Hexenjahren bin ich gerade mal 31 Jahre alt. "
Erstaunt sagte Bea jetzt: " Man o man, also das nenn ich wirklich mal einen Unterschied. Doch wie kommt der denn zustande? "
Jetzt mischte sich Quorra wieder in das Gespräch ein: " Also das ist so, wir Hexen altern in unseren ersten 22 Lebensjahren ganz gewöhnlich, ebenso wie ihr Menschen auch. Doch dann altern wir nur noch in jedem vollendeten zehnten Erdenjahr um ein Hexenjahr. Ja ich weiß, ich benötigte auch lange um das zu verstehen. "
In diesem Moment machte Gina ein sehr nachdenkliches Gesicht und sagte daraufhin: " Moment mal, wenn das so stimmt was die Quorra gerade sagte. Dann bist du, liebe Gunhild nicht 173 Menschenjahre, und 31 Hexenjahre alt. Sondern schon 38 Hexenjahre und bereits 202 Lebensjahre alt. Also echt erlich ich will dich ja nicht beleidigen, aber rechne es doch selbst noch einmal nach. "
Jetzt rechnete auch Gunhild noch einmal gründlich ihr eigenes Alter nach während dessen wieder ausser ordentliche stille herrschte. Dann sah sie plötzlich Gina an und versicherte ihr: " Du hast Recht, dann hatte ich mir ja all die vielen Jahre selbst etwas vorgemacht. "
Gina fragte verblüfft: " Und du bist jetzt nicht sauer auf mich, weil ich dich gerade eben so 29 Jahre älter gemacht habe? "
Indes sagte Gunhild erfreut: " Nicht doch, ich würde sogar ehr sagen, es beruhigt mich sehr. "
So schauten sich die Hexen und die Menschen noch eine wunderschöne Sendung im Fernseher an. Bis am späten Abend Gina und Bea beschlossen das es in zwischen an der Zeit ist nach Hause zu fahren. Also brachten die zwei Hexen ihre Freundinnen noch bis zur Haustür und verabschiedeten sich hier herzlich von einander.
Dann als die Menschen Frauen in Richtung ihres Auto liefen und den Hexen somit den Rücken zu kehrten holte Gunhild ihren Zauberstab herraus und schwang ihn in großzügigen Bewegungen.
Später dann als beide Hexen wider in ihrem Wohnzimmer saßen, fragte Quorra ihre Mutter: " Sag bitte, warum hattest du gerade Bea und Gina verzaubert? Die beiden sind doch unsere Freundinnen! "
Mutter Gunhild antwortete darauf gelassen: " Das war nur eine Vorsichtsmassnahme. Weißt du Menschen sind in gewissen Situationen doch recht gesprächig. Daher hatte ich sie mit einem leichten Zauber belegt. Somit kommt es beide ihren niemals in den Sinn ihren Schwur zu brechen und unser Geheimnis bleibt für immer gewahrt. "
Somit schauten die Hexen noch, in aller Ruhe etwas weiter Fern und gingen dann fröhlich in ihre Betten.
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