Warum fasziniert euch Fantasy?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich finde Fantasy so gut, weil es einfach eine andere Welt ist. Eine Welt wo man alles machen kann alles werden kann, was man nur will. Einfach Mal etwas wodrin man abtauchen kann, wo nichts so ist wie im richtigen Leben. Naja fast nichts. Gerade dann wenn man dem Alltag Mal komplett entfliehen will, ist Fantasy, wo man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann, genau das richtige. Krimis, liebesschnulzen.... All das gibt es oft genug. Aber ein Buch über eine Walküre oder einen Drachen, sowas gibt es im realen Leben nicht. Man kann sich Mal als wen anders wahrnehmen. Vielleicht ist man ein Vampir oder eine Sirene, was auch immer man will. Man ist nicht mehr einfach gewöhnlich. Eine Welt die man selbst erschaffen kann mit Magie. Darum ist Fantasy in meinem Leben so wichtig
    • Hallöchen!
      Die Begeisterung für fantasy begann mit die unendliche Geschichte, die mich dazu brachten, mir zu Weihnachten fuchur zu wünschen :thumbsup: ... Ich begann damit, mir eigene Welten aufzubauen und darin einzutauchen, mein Kinderzimmer vor bösen Monstern zu verteidigen! Dann kamen auch schon etliche Romane und Filme... Darunter eben Herr der Ringe, Harry Potter etc.

      Ich glaube fantasy für mich persönlich ist das austreten aus der realen Welt. Da das eigentliche Leben oft trist und voll von Stress ist, mit der ähnlichkeit eines Familien-Heimatfilms und schlechten Komödie (versteht mich nicht falsch, ich liebe mein Leben, so wie es ist :D ), aber ich glaube ein Teil von mir möchte einfach, daß etwas aus meiner Fantasiewelt existiert. Ich meine Magie, Helden mit Schwertern und allerlei kuriose und wunderbare Gestalten....

      Und fuchur hätte ich immer noch gerne ;) :D
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Fantasy... Das ist für mich die Möglichkeit, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und in eine Welt einzutauchen, die gänzlich in meinem Kopf erschaffen wurde. Es ist ein wenig so, als könnte ich selbst Gott spielen und mein eigenes Universum kreieren. Wir alle haben schon mal darüber nachgedacht: "Warum hat Gott das so und so gemacht? Das finde ich nicht wirklich gut!" Nun, Fantasy bietet mir die Möglichkeit, es besser zu machen und all das auf eine Weise, die niemandem schadet oder weh tut. Wie oft sagten wir uns alle schon: "Das Leben ist ungerecht, es ist einfach nicht fair!" oder vielleicht: "Ich wünschte, ich hätte die Möglichkeit, dies und jenes zu tun!"

      Es gibt verschiedene Formen, mit den Problemen im Leben klar zu kommen. Manche werden gewalttätig, Andere wiederum greifen zur Schnapsflasche oder zu chemischen Drogen... Ich finde, dass Fantasy eine wirklich gute Alternative zu alledem bietet. Ganz unabhängig vom Alter, Geschlecht oder der Herkunft bietet Fantasy meiner Meinung nach die Möglichkeit, dem "unfairen" Leben zu entfliehen.
    • Ich finde es schwer zu beschrieben, kurz gesagt kann Ichsagen das ich die Fantasiewelt liebe, aber wenn ich es näher beschrieben soll muss ich erst einmal nachdenken.

      Ich würde sagen, die Flucht ist ein großer Aspekt. Ich kann in eine Welt eintauchen in der "Ich" der Herr bin und bestimmen kann, wann passiert und was passieren soll. Wenn mir alles zu viel wird, kann ich abtauchen und viele Stunden mit dem Schrieben verbringen. Meist geht es mir dann besser danach...

      Wenn ich Werke lese verhält es sich anders. Die Worte fliegen unkontrolliert durch mein Kopf und formen fast schon ein Film. Je detailreicher desto besser. Je intensiver gelesen, desto intensiver auch die Vorstellung... Ich kann es schwer beschrieben. Viellicht ist es auch ein Wunsch, für den Moment nicht mehr auf dieser Welt zu weilen sondern in einer anderen...
    • Oho, vorsicht, es wird ein wenig poetisch .
      Capt'n ahoi! Wir kriegen immer mehr Tiefgang! :D

      Warum Fantasy?

      Eine kurze Frage, die eigentlich recht einfach zu beantworten ist, und deren Antwort sich dann doch in einer riesigen Tiefe verliert.
      Ich versuche es mal auf das Wesentliche zu kürzen.
      Wir alle haben unseren Alltag. Der Wecker rappelt jeden Tag zur gleichen Zeit, der Tagesablauf schleift sich mehr und mehr als Automatismus ein, die Nachrichten bringen immer mehr oder weniger das selbe und dann haut man sich zur selben Zeit wie immer aufs Ohr. Dann beginnt alles wieder von vorn.
      Das schmeckt sehr bald sehr fad.
      Das ist vorhersehbar.
      Das wird langweilig.
      Und irgendwann wird alles immer grauer.
      Das Gehirn setzt Rost und Spinnweben an.
      Jeder Moment verliert mit der Zeit an Kontrast, bis sich irgendwann nur noch Belanglosigkeiten aneinanderreihen.
      Jeder Tag ist gleicher als der Vorherige.
      Und dann liegt plötzlich dieses Buch vor einem. Man beäugt es erst misstrauisch, greift dann aber aus einem unbestimmten Gefühl danach, weil es einen zu rufen scheint. Man nimmt es in die Hand und fühlt einen seichten Puls, als wäre es lebendig. Und man öffnet es, nähert sich mit der Nase und nimmt einen tiefen Zug, damit der Geruch der Druckertinte bis in die Lunge ziehen kann, die Pupillen heften sich auf den Klapptext, die Widmung, das Vorwort. Die ersten Zeilen des Prologs schaffen es bereits, die verstaubten Zahnräder im Kopf wieder in Gang zusetzen und die neuen Eindrücke stanzen sich vor dem inneren Auge in das momentane Denken.
      Man liest sich in diese Geschichte hinein, die so anders und um so vieles intensiver ist, als das, was jeden Tag im eigenen Umfeld stattfindet.
      Die Grenzen sind völlig anders gesteckt, diese Welt ist weiter, die Luft ist frischer, die Gipfel höher und die Meere tiefer. Jeder Charakter ist mutiger und feiger als es in der realen Welt möglich wäre. Größer und kleiner, dümmer und klüger, schneller und langsamer - und doch ist jede seiner Handlungen authentisch, durchsetzt und unterstützt von einer logischen Konsistenz, die das Wirrwarr an abstrusen Ideen des Autors vollkommen verständlich macht. So, als hätte es nie anders sein können.
      Und plötzlich wird aus diesem schlichten, gebundenen Papier ein Farbtupfer in einer Welt aus Grautönen. Und mehr noch, die Farbe ist ansteckend, breitet sich aus und beginnt ihrer Umgebung wieder Leben einzuhauchen.

      Das ist Fantasy für mich.
      Sowohl Lesen als auch Schreiben.
      Das Gegengewicht zum Alltag.
      Kreatives Atmen.
      "Wir sollten nicht immer nur am Guten Zweifeln,
      Zweifel funktioniert nicht nur in eine Richtung.
      Auch das Schlechte hat ein Recht darauf, angezweifelt zu werden."
    • Was fasziniert euch an einer Fantasywelt?

      Was fasziniert euch an einer Fantasywelt? Nein. Ernsthaft! Auf dem Büchermarkt gibt es so viele Fantasybücher. Da muss man doch neben den Charakteren irgendwie rausstechen. Von daher… Sind es die Rassen? Sind es die Tiere, die diese Welt bewohnen? Ist es die Gesellschaft? Lasst es mich wissen.
    • Ich weiß das ist wahrscheinlich ein paar Jahre zu spät, aber ich finde die Frage einfach interessant. Ich mag Fantasy, weil es immer die Frage gibt existiert diese geschriebene Welt wirklich? Als beispiel : Harry Potter, die Muggel wissen nichts von der Zauberer-Welt und so kann es ja auch wirklich sein. Die Geschichte mit Harry und Hogwarts usw. muss nicht sein, aber ob es Hexen und Zauberer gibt weiß man nicht, weil sie am wahrscheinlichsten versteckt sind. Die Unwissenheit finde ich schön. Die Frage ob wahr oder Wunsch.