Entführung einer Prinzessin

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 703 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Juli 2026 um 15:14) ist von markus66.

  • Ich habe Mondblut aufgegeben. Es gibt sehr große Veränderungen in der Welt und der Figuren. Wer meine anderen Werke kennt, wird es merken. Ich versuche einfach wieder nach 3 Jahren was zu schreiben.

    Das is eine kleine Kurzgeschichte.


    Entführung einer Prinzessin

    Eine Gruppe Mafiosi entführt den Partner eines Prinzen. Die Entführer soll Jasper vor einer anderen Mafia Familie beschützen. Doch leider nehmen die Entführer noch eine Dienerin mit, welche sie überraschte. Doch die Dienerin ist ausgerechnet die Prinzessin. Als die Mafiosi ihre Identität entdecken, wissen sie nicht was sie mit ihr machen sollen.

    Trigger Gewalt, Sexuelle Belästigung, Entführung


    Aure (Überarbeitung 1.0 anhand von Kommentaren von markus66 )


    Ich lief durch die großen Gänge des Palastes und hielt einen Quark mit einer reingeschnittenen Banane in der Hand. Jasper würde das bestimmt schmecken. Ich hatte Adam extra nach seinen Essgewohnheiten gefragt. Trotz, dass Adam selber nicht so gerne aß, interessierte er sich sehr für Essen und deren Zubereitung. Er kochte auch sehr viel selbst, statt nur fertige Sachen zu kaufen.

    Ich erreichte das Gemach meines Cousins Adam. Vorsicht, klopfte ich an die Tür. Kein Geräusch kam von innen. Schlief Jasper noch?

    Ich öffnete die Tür und hielt dabei das Tablett fest.

    “Guten Morgen, Jasper!” Ich hörte sofort auf zu sprechen. Mehrere maskierte Männer ständen im Raum. Einige hatten Maschinenpistolen in der Hand. Jasper lag vor vier Männern auf dem Boden. Er regte sich nicht. Aber seine Augen waren geschlossen. Er war also nicht tot. Sie hatten ihn gefesselt.

    Ich wollte Rückwärts wieder raus gehen. Doch in dem Moment sahen die Männer mich. Es ging alles sehr schnell. Zwei der Männer stürzten auf mich zu. Ich drehte mich um und wollte den Raum wieder verlassen. Doch da packten mich von der Seite zwei Hände. Das Tablett schepperte sehr laut, als es auf dem Boden aufschlug. Die Bananenscheiben rollten über den Boden.

    Im Rücken spürte ich einen Körper. Meine Handgelenke wurden beide gegriffen. Ich wollte schreien. Doch sofort legte sich eine große raue Hand auf meinen Mund und erstickte meinen Hilfeschei.

    “Schscht! Ganz ruhig. Wir werden dir nichts tun.” zischte eine kalte Stimme in mein Ohr. Ein Maskierter tauchte vor mir auf und hielt eine Rolle Klebeband in der Hand.

    Ich stemmte mich nach vorne, doch der Mann hinter mir drückte mich nur noch stärker an sich.

    “Das war nicht geplant. Scheiße! Was machen wir mit der Dienerin?”

    Dienerin? Sie wussten nicht, dass sie Prinzessin Aure vor sich hatten. Mit etwas Glück würden sie mich vielleicht liegen lassen. Ich sah zu Jasper. Er lag einfach da und regte sich nicht. Aber er atmete, das sah ich am stetigen Heben und Senken seines Bauches.

    “Uh du interessierst dich für das Wohlergehen des Gastes deiner Herrschaft. Keine Sorge er lebt noch. Wir sollen niemanden töten. Was ich sehr schade finde. Denn das würde das Problem mit dir lösen.”, sagte mein Geiselnehmer. “Tja was mache ich jetzt mit dir. Denke mal deinen Namen.”

    Ich schluckte. Wenn die wussten, wer ich war, würden sie mich ganz sicher entführen. Doch schon wurde mein Kopf kalt. Schnell wiederholte ich irgendeinen Namen. Amelie Lachance.

    Amelie Lachance! Amelie Lachance!

    Dann verschwand das kalte Gefühl.

    Der Verbrecher lachte leise hinter mir.

    “Ihr Name ist Amelie. Sie ist glaube ich wirklich eine Dienerin.”

    “Was hast du mit ihr vor? Der Boss wird nicht erfreut sein, wenn wir neben Jasper auch noch sie mitnehmen." , sagte der Mann vor mir.

    “Ich nehme das auf meine Kappe. Die Schüssel könnte jemand gehört haben. Wir haben keine Zeit. Ihr da schafft Jasper runter.”, antwortete der Verbrecher. Die Männer bei Jasper hoben ihn hoch und kletterten durchs Fenster.

    Ich versuchte nach Jasper zu rufen. Doch erneut erstarb die Hand auf meinen Mund jegliche Kommunikationsversuche.

    “Bist du ruhig!”, befahl mein Aufpasser und ich bekam etwas gegen meinen Rücken geschlagen. Der Schmerz klang schnell wieder ab.

    Ich fühlte seinen Atem plötzlich an meinem Ohr.

    “Wenn ich jetzt dein Mündchen los lasse, gibts du keinen Laut von dir. Ist das klar? Du hast uns genug Lärm gemacht. Du bist ein Problem. Und wenn ich Probleme lösen muss, werde ich ganz schnell wütend. Und du willst nicht wissen was passiert, wenn du mich wütend machst.”

    Ich zitterte und nickte etwas mit den Kopf. Auch wenn er die Bewegung nicht zu ließ, spürte er doch die Richtung.

    Die Hand verschwand von meinem Mund. Ich wagte es nicht, diese Gelegenheit zu nutzen. Das waren keine Amateure. Die würden mich bestimmt trotzdem töten, wenn ich jetzt schrie.

    Zu mehr Entscheidungs Überlegung kam ich nicht. Der Mann vor mir legte mir Klebeband auf den Mund und strich den Streifen fest.

    “Tut mir leid! Aber wir müssen dich knebeln.” Er klebte mir noch einen weiteren Streifen auf den Mund. Ich sah ihn nur wütend an.

    Bitte fesselt mich meinetwegen und lasst mich hier im Raum zurück

    Der Verbrecher hinter mir drehte mich um und ließ meine Handgelenke los. Ehe ich zu schlagen konnte, hatte sie jemand anderes gepackt und meine Hände wurden auf den Rücken zusammengebunden.

    Ich sah in die schwarze Sturmhaube des Mannes, der mich die ganze Zeit festhielt. Grüne Augen starrten aus den Augenlöchern der Maske hervor.

    “Schlaf gut, Amelie!” Ein Tuch kam in mein Sichtfeld. Ich schrie auf und ging Rückwärts. Doch der Mann, der mich fesselte hielt mich auf. Eine Hand griff meinen Hinterkopf. Das Tuch legte sich auf mein Gesicht. Der Grünäugige drückte es sehr fest auf meine Haut. Alles in mir wollte weg. Ich zerrte an den Fesseln und gab gurgelnde Laute von mir. Langsam drang der Geruch des Betäubungsmittels in meine Nase. Meine Arme und Beine wurden immer schwerer. Das Bewegen fiel mir schwer. Mein Zappeln, Zerren und gegen die Fesseln kämpfen erstarb. Ich fühlte meine Beine wegknicken und schlug auf einer kalten Brust auf. Arme umschlangen mich.

    “Keine Angst. Es is gleich überstanden. Schlaf, meine kleine Amelie”, hörte ich die Stimme meines Entführers. Dann fielen mir die Augen zu und ich nahm nichts mehr wahr.


    Ich kam wieder zu mir und spürte etwas kaltes hartes unter mir. Langsam öffnete ich die Augen. Doch ich sah nur verschwommene Lichter. Etwas war über meine Augen. Es fühlte sich an wie Stoff. Ich schüttelte heftig den Kopf, um es loszuwerden. Doch der Stoff bewegte sich nicht.

    Ich versuchte mich auf zusetzten. Ich war immer noch an den Händen gefesselt und auch meine Fußgelenke waren jetzt zusammengebunden. Ich versuchte zu rufen. Doch der Knebel war ebenfalls noch da. Wer war im Schloss eingebrochen? Meine Hoffnung, sie würden mich zurücklassen, war vergebens gewesen. Ich wusste, dass ich nicht mehr im Palast war. Denn dafür war es viel zu ruhig. Wenn ich noch in Jaspers Zimmer wäre, müsste ich den morgendlichen Trubel der Diener hören. Doch es war still. Sehr still.

    Spoiler anzeigen

    Wo war Jasper? Was würden sie mit mir machen? Wer hatte mich da überhaupt entführt?


    Plötzlich hörte ich Stöhnen neben mir. War das Jasper?

    Dann erklang ein Klappern. Der Boden bewegte sich. Im nächsten Moment Stimmen.

    “So dann wollen wir euch mal durchsuchen.”, sagte eine unbekannte Stimme.

    “Pass auf, dass du auch gründlich bist.”

    Es waren zwei Personen.

    Es bewegte sich etwas neben mir. Jemand machte seltsame Laute. Hoffentlich taten sie dem anderen nichts. War es wirklich Jasper?

    “Nicht zappeln. Keine Angst! Wir tun dir nichts. Du bist hier, weil wir dich in Sicherheit bringen müssen. Verstehst du, Jasper?”

    Es war Jasper. Irgendjemand hatte mich und Jasper entführt.

    Was hieß in Sicherheit bringen?

    Ein Piepen ertönte. “Ich hab es!”

    “Gut, gib mir das Handy. Ich entferne das GPS.”

    Ich hörte es rascheln. Jasper grunzte. Er musste auch geknebelt sein.

    Dann packte mich jemand am Fuß und zog mich ein Stück über den Boden. Ich schrie auf.

    “Nicht schreien.”, sagte der Mann der Jaspers Handy gefunden hatte.

    “Die is doch eh geknebelt.”, ertönte eine dritte Stimme.

    Zwei Hände strichen über meinen Oberkörper. Sie stoppten bei meinen Brüsten.

    Oh gott! Nein!

    Kaum hatten sich diese Gedanken geformt wanderte beide Hände zu meinem Bauch. Dann fummelten sie an meiner Hose herum. Ich fühlte das Gewicht meines Handys verschwinden.

    “So, Signora Lachance. Schauen wir doch mal ob dich jemand vermissen würde.”, sagte der Handysucher.

    “Warum knallen wir sie nicht einfach ab.”, sagte der dritte Mann.

    “Weil wir erst prüfen, wer sie ist. Das war ein Palast mit lauter Promis.”

    “Die is kein Promi! Die hat Fagio das Frühstück gebracht.” Der dritte Mann klang aufgebracht.

    Ich stemmte meine Hände auseinander. Doch die Fesseln hielten mich auf. Keine Chance sie mit kraft zu zerreißen.

    “Ich komm nicht rein.”

    “Gib es Maulwurf.”, sagte der dritte Mann.

    “Oder wir fragen die Kleine?”

    Im nächsten Augenblick fühlte ich, wie sich mir etwas näherte. Ängstlich wimmerte ich und zitterte. Doch der Stoff auf meinen Augen verschwand. Ich blinzelte. Ein Gesicht war vor mir. Aber der Mann trug eine schwarze Sturmhaube. Ich sah nur blaue Augen, welche mich neugierig ansahen.

    “Also Kleine. Wie ist die Pin deines Handys?"

    Ich hatte zu viel Angst, um zu antworten.

    “Spuck schon aus, Süße!”, keifte er mich an.

    “Kann sie doch nicht!”

    “Sie kann nicken bei jeder Zahl.”

    Ich war wie erstarrt. Wer waren diese Männer? Wer hatte sie geschickt?

    Plötzlich ertönte hastige Schritte.

    “Ich störe ja nur ungerne eure Party, aber wir müssen reden.”, ertönte eine Stimme.

    Ich nutze die Ablenkung meines Entführers, um mich aufzusetzen und umzusehen. Ich war in einem Autoladeraum. Dieses Auto stand in einer Art Halle. 5 Männer sturmhauben standen um die offene Schiebetür des Wagens herum und versperrten mir die Sicht.

    “Über was reden?”

    “Sie is ne Zeugin. Soll sie noch mehr wissen. Kommt mit!” , sagte der, den sie Maulwurf nannten. Komischer Name.

    Der Mann mit den blauen Augen trat zurück und ein anderer Mann beugte sich ins Fahrzeug rein und sah mich an. Er trug nur ein Tuch über Mund und Nase, das ihm mehr das aussehen gab eines Bankräubers. Er trug eine Mütze und eine Sonnenbrille. Maulwürfe waren doch Blind. Hieß er wegen der Brille Maulwurf?

    Ich nuschelte ein leises “Helfen sie mir!”. Doch der Streifen auf meinen Mund verwandelte es in leises Nuscheln.

    Er sah mich nur an und sagte: “Ihr habt einen großen Fehler gemacht.”

    “Wieso?”

    “Folgt mir!” Maulwurf ging vom Wagen weg. Die anderen Männer folgten ihm. Ich blieb zurück.

    Warum hatten die uns Entführt? Was passierte hier? Ich blieb sitzen und sah mir diese Halle an. Doch ich sah keinen Ausgang.

    2 Mal editiert, zuletzt von Mephistoria (9. Juli 2026 um 11:14)

  • Chaos Rising 21. Juni 2026 um 14:46

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Theo Satori


    Ich folgte Enrico zum Besprechungstisch. Die Lagerhalle lag außerhalb von Paris und war unsere Operationszentrale. Sie gehörte extra nicht Lios Unternehmen, sondern war Angemietet. Enrico drehte sich um und sah uns an. Er sah kurz zum Wagen.

    Zwei Soldati saßen an den Computern und überwachten die Kameras draußen.

    “Sie können uns nicht sehen?”, fragte er.

    “Ja, die Kleine kann uns nicht sehen, Maulwurf”, sagte Raphaelio. “Wer ist sie? Ich hab sie schließlich betäubt und nach ihrem Namen gefragt.”

    “Ich hab sie geknebelt. Wir haben sie mitgenommen. Also stecken wir jetzt alle drin.”, sagte ich.

    “Das ihr sie nicht erkannt habt. Wie kann man so blöd sein.”, fauchte Enrico.

    Raphaelio sah ihn an. “Ich bin kein Vollidiot! Ich hab gefragt wer sie ist. Sie hat mir per Telepathie Amelie Lachance gesagt. “

    “Hört auf! Enrico! Was hast du über sie rausgefunden.", fragte Francesco.

    Francesco trug seine Maske noch. Ich nahm die Sturmhaube ab und schüttelte mich.

    “Wie hätten dich Löwe nennen sollen, Satori!”, meinte Francesco.

    “Neben Raphaelio bist du der Ranghöchste.”, meinte ich. “Tiger passt zu mir.”

    “Ja, weil du dich anschleichen kannst.”

    Enrico klatschte in die Hände. “Können wir bitte erstmal unser Problem lösen.”

    Ich sah ihn an. Auch die anderen richten ihre Aufmerksamkeit auf ihn.

    “Das Mädchen ist keine Lachance. Ich habe nur Claude Lachance und seinen Bruder Timèo gefunden. Keiner von ihnen hat ne Tochter. Beide Arbeiten in der französischen Armee unserer Rasse. Das erklärt warum sie den Nachnamen kennt. Amelie is warscheinlich einfach zufällig gewählt.”

    “Okay verstanden. Sie hat sich den Namen den sie mir genannt hat ausgedacht. Wer ist sie denn jetzt?” , fragte Raphaelio ungeduldig.

    Enrico ging zu seinen Laptop und drehte ihn um.

    “Das ihr sie nicht erkannt habt ist echt, eine Schande. Der Boss sollte, wie erkenne ich Personen des Öffentlichen Lebens als Training einführen.”

    Ich schluckte. Auf dem Bildschirm befand sich die Königsfamilie der Vampire. Mitten neben dem Roi Soleil stand das Mädchen was im Moment in unserem Transporter lag.

    “Oh Scheiße!”, sagte Francesco. “Der Boss reißt uns die Köpfe ab.”

    “Es ist Aure de Nuit. Die Nichte des Vampirkönigs von Frankreich.” , verkündete Enrico. “Damit es auch jeder hier schnallt!” Er sah Raphaelio an.

    Raphaelio begann zu lachen.

    Ich sah in verwirrt an.

    “Was gibt es da zu lachen?”

    Raphaelio hatte Schwierigkeiten mit dem Lachen aufzuhören. Aber er schaffte es schließlich.

    “Der Don schickt uns Jasper zu holen und wir kidnappen gleichzeitig ausversehen, die Cousine des Mörders von Rayn. Der Don wird erfreut sein.”

    Ich schluckte. Es wurde schlagartig still. Ich betrachtete meine Familienmitglieder. Der Name Adam Nossini schwebte wie ein ausgesprochenes Verlangen zwischen uns.

    “Nutzen wir es?”, fragte Raphaelio. “Wir könnten ihm ne Falle stellen. Er hat unseren Don ermordet. Meinen Bruder!”

    Francesco ging in die Mitte und hob die Hände.

    “Ihr kennt alle die Befehle des Bosses, bezüglich, Nossini.”

    Ich schluckte. So hell die Trauer um Rayn auch brannte. Aure hatte keine Schuld daran.

    Mir war nicht wohl, sie als Geisel für eine Ermordung Nossinis zu benutzen.

    “Sie ist unschuldig. Das können wir nicht machen.” , sagte ich.

    Raphaelio drehte sich zu mir um. Er griff mich am Kragen.

    “Sie ist nicht unschuldig. Keiner von ihnen! Sie haben alle geholfen, Jasper uns wegzunehmen. Rayns Schatz haben wir wegen Adam und den de Nuits verloren.”

    Ich sah in die wütend Augen von Raphaelio Cossa.

    “Ich kann deine Trauer nachvollziehen. Aber sie hat Rayn nicht getötet. Richte deine Wut lieber auf Adam. Der Boss sagte, es wird immer nur direkt gerächt. Niemals indirekt. Wir vergreifen uns nicht mehr an Familie und Freunde.”

    Raphaelio knurrte und zeigte seine Vampirzähne.

    “Rayn hätte das getan. Der Boss hat doch nur die Befehle für Adam aufgrund von Jaspers Turtelei gegeben.” Der Cossa ließ mich los.

    Ich legte die Hand auf meine Waffe.

    “Wenn du ihr was tust, weil deine Trauer dich quält, werde ich das nicht stehen lassen.”, sagte ich.

    “Satori! Reiß dein Maul nicht so auf. Es könnte kaputt gehen.”

    Plötzlich knurrte ein Vampir bei uns. Als ich mich umwandte stand Francesco vollständig mit Verwandlungsgesicht vor uns.

    “Aufhören, Beide. Keiner von uns Entscheidet was wir mit ihr machen. Eine solche Gefangene muss dem Don gemeldet werden.”

    Raphaelio lächelte.

    “Oh ja, ich mache das. Er wird sich echt freuen und eine Folterung befehlen.”, sagte Raphaelio.

    Raphaelio wurde an Lios Trauer abelieren. Es war einfach, falsche

    Aure zu benutzen, um Adam zur Strecke zu bringen.

    “Nein!”, sagte ich bestimmt. “Francesco hat den selben Rang, wie du. Er berichtet dem Don. Solange der Don nicht entschieden hat, wird Aure weder umgebracht, noch drehen wir irgendwelche Eroressungsvideos mit ihr oder sonstige Dinge um Adam irgendwo hin zu locken und zu töten. Es ist allein Sache des Dons über ihr Schicksal zu entscheiden.”

    Francesco nickte mir zu. Auch Enrico stimmte mir zu.

    Alle waren einverstanden. Mit Ausnahme von Raphaelio.

    “Ich bin dagegen. Aber gut! Ich werde sie nicht töten.”

    Ich kannte Raphaelio zu gut. Im war bereits eine Idee gekommen, sie trotzdem zu bestrafen.

    “Rapha! Wenn du ihr irgendwas antust. Egal was. Sie schlägst, vergewaltigst, folterst oder sonst was, melde ich das dem Boss!”

    Raphaelio sah mich an.

    “Das musste du erstmal raus kriegen”

    Ich holte meine Vampirzähne hervor.

    “Das werde ich.” Meine stimme war gefährlich dunkel.

    Raphaelio setzt sich seine Sturmhaube wieder auf.

    “Ich überprüfe die Fesseln unserer Geiseln. Bei so hohem Besuch sollte man immer vorsichtig sein.”

    “Raphaelio, du machst das besser nicht.”, rief ich ihm hinter her.

    Francesco legte mir eine Hand auf die Schulter.

    “Lass ihn. Die Kleine hat keine Augenbinde mehr. Er hat recht. Ihre Augen müssen wieder verbunden werden. Er wird sich an die Regeln halten.”

    Ich war nicht überzeugt. Dennoch blieb ich, um zu hören, was der Don entscheiden würde.

    Plötzlich klingelten unsere Handys alle gleichzeitig. Ich zog das Prapaidgerät raus und schaute drauf.

    “Sorellas, haben Jaspers Handy geortet. Sie kommen zu euch. Jasper sichern! Befehl von Oben.” Die SMS war voller Fehler. Sie war sehr schnell getippt worden.

    “Das Überwachungsteam für die Sorellas, schlägt Alarm.”, sagte Enrico, das was wir alle schon wussten.

    “Los zusammenpacken. Für die GPS Abschaltung is keine Zeit. Wir lassen beide Handys hier.” , sagte ich.

    Francesco griff mich am Arm.

    “Komm mit.” Er führte mich zu einer Tür und in einen kleineren Lagerraum. Hier waren alte Nähmaschinen.


    “Ich rufe jetzt an. Du kannst den Don hoffentlich auf die rationale Ebene holen, wie du es gerade bei Raphaelio versucht hast.”, sagte Francesco.

    “Ach deswegen sollte ich mitkommen. Ich kann versuchen, den Don zu beruhigen.”, antwortete ich.

    Francesco nickte und wählte die Nummer, die von jedem von uns gefürchtet war. Es dauerte lange. Da der Anruf über 9 Staaten hin und her geschickt wurde.

    “Hallo!”, ertönte die Stimme des Dons persönlich.

    “Wir haben ein Problem bei Operation “Welpen heimholen”. Wir haben einen anderen Hund mit genommen.” , sagte Francesco.

    Lios Stimme wurde besorgt. “War es notwendig?"

    Francesco sah mich an. Ich schluckte.

    Es wurde still. Keiner von uns traute sich zu erzählen, was passiert war.

    “Ich warte!”, sagte Lio.

    “Raphaelio hat… sie ist reingekommen als wir Jasper transportfertig machten. Natürlich haben wir sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Aber der Hund hat gebissen. Auf dem Halsband stand ein anderer Name.”

    “Wer ist die Hündin.”

    “Wir werden nicht abgehört.”, fragte Francesco.

    “Ist sie etwa so wichtig?” , fragte Lio.

    Francesco atmete tief ein.

    “Ja!”

    “Warum benimmst du dich so? Wie wichtig? Habt ihr Mist gebaut.”

    “Staatsebene wichtig.”

    Der Don stöhnte. “Ihr habt Mist gebaut”

    Es klapperte. Ich wusste, dass der Don öfter mal Sachen zerstörte, wenn er wütend war. Kein gutes Zeichen.

    “Ist sie mit dem Soleil verwandt?”

    “Ja. Es ist Aure.”, sagte Francesco.

    “Na super! Ihr denkt euch einfach Mal so, ach wenn wir schon mal da sind nehmen wir mal die Prinzessin von Frankreich mit. Habt ihr den König auch gleich gefesselt im Kofferraum stecken.”

    “Don! Wir… Sie hat uns einen falschen Namen genannt. Sie kam uns in die Quere. Wir haben sie gestoppt, um Aufsehen zu vermeiden. Wir dachten, es ist eine Dienerin. Raphaelio hat entschieden, nach der Betäubung, sie mitzunehmen.”, erklärte Francesco.

    “Wir hätten sie im Zimmer lassen sollen. Aber es ist jetzt nicht mehr zu ändern.” , sagte ich.

    “Ist schon gut. Ihr wird nicht mehr weh getan als notwendig. Wehe sie erfährt Dinge. Vermeidet den kritischen Punkt, an dem sie als Zeugin unserer Sache ausgeschaltet werden muss. Wehe ihr kontaktiert mich nicht vorher, sollte dieser Fall eintreten. Ihr lasst sie aber erstmal auch nicht gehen. Die Sorellas sind im Anmarsch. Sie dürfen weder Jasper noch Aure kriegen. Beschützt vorerst beide. Ich werde mir eine Lösung für das Problem überlegen. Ich melde mich wenn ich eine weiß. Es ist wegen den Sorellas zu gefährlich, sie einfach auszusetzten.”

    Francesco seufzte erleichtert.

    Ich räusperte mich.

    “Don? Es wurde vorgeschlagen sie als Geisel zu behalten und seinen Mörder einzuladen.”

    “Nein! Er wird nicht angerührt. Auch nicht so!”, sagte Lio streng.

    “Bringt Jasper zu mir. Die Hündin schafft in Versteck Delta. Teilt euch auf. Jasper darf nichts passieren. Verstanden.”

    “Verstanden!” , sagten ich und Francesco gleichzeitig.

    “Wie geht es ihm?”

    “Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Er hat sich sehr ruhig verhalten. Ich glaube er hat trotz Decknamen einige von uns erkannt.”

    “Gut, ich habe nichts anderes erwartet. Er ist einer von uns. Aure darf euch aber nicht erkennen.”

    “Wird sie nicht. Wir werden uns gut um sie kümmern.”

    “Gut, jetzt verschwindet aus der Lagerhalle.” Lio legte auf.

    Ich sah Francesco an. “Er wird sie nicht unbringen oder?”

    “Nein, nur wenn sie zu viel weiß. Wir müssen also sehr vorsichtig sein.”

    “Gut.” “Hoffentlich können wir sie dann einfach aussetzten in nem Wald oder so.”

    “So lange der Feind uns verfolgt leider nicht.”, antwortete ich Francesco.

    Ich verließ den Raum.

    Ich musste Raphaelio finden. Er hatte sich bestimmt nicht beherrschen können.

  • Hallo Mephistoria,

    ich habe Deine Geschichte gelesen. Sie liest sich flüssig und man bleibt dran. Wo ich gestolptert bin: beide Teile nutzen die "Ich" Erzählperspektive, aber es sind zwei verschiedene Erzähler. Da habe ich ein wenig gestutzt. Nachdem ich das aber verdaut hatte, gab es keine weiteren Probleme.

    Ich habe jetzt nicht komplett Korrektur gelesen, nur das, was mir direkt ins Auge sprang:

    und hielt ein Quark mit einer reingeschnittenen Banane in der Hand

    ich denke, das müßte "einen Quark" heißen

    Aber seine Augen waren geschlossen. Er war also nicht tot. Sie hatten ihn gefesselt.

    "Er war also nicht tot" hört sich nach Schlußfolgerung von den Sätzen davor an, nicht ganz logisch für mich.

    Taplett

    Tablett

    Mit etwas Glück würden sie mich vielleicht liegen lassen.

    Ich habe irgendwie gar nicht gesehen, daß die Erzählerin zu Boden ging

    “Wie hätten dich Löwe nennen sollen, Satori!”, meinte Francesco

    "Wir" statt "Wie"

    Aufhören, Beide. Keiner von uns Entscheidet was wir mit ihr machen

    Aufhören, Beide. Keiner von uns entscheidet, was wir mit ihr machen

    Eroressungsvideos

    Erpressungsvideos

    Meine stimme war gefährlich dunkel.

    Meine Stimme war gefährlich dunkel.

    Prapaidgerät

    Prepaidgerät.


    Und ich nehme an, die Geschichte ist noch nicht fertig - also es geht noch weiter, oder?. :)


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • markus66


    Vielen lieben Dank für deine Kritik.

    Ja sie geht noch weiter. Ich bin auch fast fertig mit Schreiben. Ich könnte Theos (Tigers) Sicht in Er umwandeln. Is das ne gute Idee. Ich brauchte ihn halt, um Dinge zu zeigen, die Aure, die eigentliche Protagonisten, nicht mitbekommt. Diese sind aber wichtig.

    Deine Anmerkungen werde ich einarbeiten. Es is ein kleines Projekt.


    Hier gehts es jetzt weiter. Achtung: Sexuelle Belästigung. Es kommt in der Geschichte nicht zur Ausführung. Nur irgendwie die Entführer ja böse sein.


    Spoiler anzeigen

    Aure de Nuit


    Ich sah einen Mann auf mich zu kommen und zitterte. Er sah mich ebenfalls an und unter dem Mundschlitz seiner Maske zeigte sich ein Lächeln.

    Zwei anderen Männer kamen an ihm vorbei.

    “Kommst du mit, zur Wache, Wolf.”, fragte einer der Männer.

    “Ich soll die Geiseln überprüfen und der kleinen Prinzessin die Augen verbinden.” , antwortete der Mann, der mich an lächelte.

    “Dann viel Spaß mit den Gefangenen”, sagten die beiden Männer und gingen weiter.

    Ich war jetzt mit diesem Wolf alleine.

    Er hatte mich als Prinzessin bezeichnet. Wussten sie etwa, wer ich war?

    Wolfs Augen starrten mich gierig an.

    Dann kam er zum Wagen. Er stellte sich lässig neben die offene Tür und betrachtete mich.

    “Kämpf!”, zischte er.

    Ich wusste nicht, was er meinte. Ich zerrte an den festen Handfesseln.

    Er betrachtete mich nur. Seine Augen schienen zu leuchten.

    “Komm! Die Tür is offen.”

    Ich strampelte gegen die Fußfesseln. Ich setzte die Füße auf den Boden auf und zog meinen Körper nach vorne. So kroch ich immer weiter zur Kante der Tür. Er sah mir einfach nur weiter zu. Doch seine Augen sagten eindeutig, dass ihm das gefiel. Ich erreichte die Kante und setzte meine Beine auf den Boden der Halle auf. Er kicherte, aber tat immer noch nichts.

    Was war das hier? Hätte er mich nicht schon längst aufhalten müssen?

    Als ich gerade aufstehen wollte, bewegte er sich neben mir. Ich war so erschrocken, dass ich ins Taumeln geriet.

    Zwei starke Arme umschlangen meinen Oberkörper.

    “Lustig das du es wirklich versucht hast. Ich dachte du bist zu ängstlich.”, flüsterte Wolf in mein Ohr.

    Ich versuchte zu schreien. Aber das Panzertape erstickte den Schrei. Er drehte mich um und strich über mein Gesicht.

    Seine Finger strichen über den Streifen auf meinem Mund.

    “Versuch es doch noch mal”

    Er stieß mich in den Wagen zurück.

    Ich landete auf dem Bauch und drehte mich auf die Seite. Der Wagen hüpfte leicht. Dann war seine Hand an meinem Fuß. Er umfasste das Klebeband an meinen Fußknöcheln.

    “Nummer eins sitzt wohl fest genug.”

    Er stricht mit seinen Fingern mein Bein entlang. Ich zerrte an den Fesseln und schrie. Doch der Knebel ließ kein Geräusch entweichen.

    Er grinste.

    “Oh will die arme Prinzessin schreien. Tja. Keiner kann dich hören. Der Prinz in strahlender Rüstung wird das Prinzesschen nicht retten.” Er lachte.

    Ich sah ihn wütend an und zappelte. Verzweifelt schüttelte ich den Kopf um das Panzertape los zuwerden. Aber es löste sich kein bisschen. Stattdessen schien es ihm eher zu gefallen, dass ich mich wehrte. Durch das Schütteln fielen mir die Haare ins Gesicht.

    Seine Hand wanderte nun zu meiner Hüfte. Er strich ein paar Mal über sie und wanderte dann Richtung Po.

    Er knetete meine Linke Pobacke. Ich würde am liebsten seine Hand weg schlagen. Aber ich war ihm ausgeliefert.

    Plötzlich schlug er auf meine Popacke. Ich stöhnte, was man natürlich kaum hörte.

    Der Schmerz pochte Quälend langsam. Ich gab mir alle Mühe nicht in Tränen aus zu brechen.

    Er streichelte die nun geschundene Stelle. Es war stark unangenehm.

    “Keine Angst, ich tröste dich.”

    Seine Hand strich über meinen Rücken zu meiner Schulter. Dann tippte er gegen meine Schulter.

    Ich zuckte ängstlich zusammen.

    Meine Selbstbeherschung fiel und ich begann stumm zu weinen.

    Es raschelte neben mir. Etwas war plötzlich hinter mir. Dann kroch eine Hand unter meine auf den Boden liegende Hüfte. Der Arm erschien vor mir und umschlang mich. Seine andere Hand strich über meine Schulter und wanderte zu meinem Kopf. Ich wimmerte erschrocken und schüttelte den Kopf. Ich wollte ihm nein sagen. Aber er würde es eh nicht lassen.

    Ich schluchzte vor Verzweiflung.

    Er fing an meinen Kopf zu streicheln und strich mir die Haare aus dem Gesicht.

    “Schschscht! Weißt du, dass du mir sehr gefällst.”

    Ich wimmerte nur und schüttelte den Kopf. Ich versuchte aus seinem Griff zu kriechen. Doch er umschlang mich mit dem Arm nur noch fester.

    Seine Hand streichelte über meine linke Wange.

    Mein Wimmern war wieder vergeblich.

    Verschwinde! Ich schluchzte.

    “Arme kleine Maus. So hilflos und allein.” Er kniff mir in die Wange.

    “Ich könnte dich hier und jetzt nehmen. Aber ich tue es nicht.” , flüsterte er.

    Ich schüttelte in den Knebel stammelnd so heftig meinen Kopf das ich seine Hand traf.

    Er fixierte daraufhin meinen Kopf auf dem Autoboden. Seine Finger lagen über den Klebeband und er streichelte mit den Fingernspitzen meine Lippen darunter.

    “Du kannst noch so viel stammeln und rufen. Ich verstehe dich nicht. Das is ja das schöne an einem Knebel.”

    Er streichelte meine Lippen einfach weiter.

    “Hay Wolf bist du fertig.” ertönte eine Stimme.

    “Schade. Es war gerade so schön, Prinzesschen!”, flüsterte er in mein Ohr und zog seinen Arm unter meinem Körper hervor. Er packte meine Hände und strich über das Klebeband.

    Dann bekam ich von hinten etwas über den Kopf gestülpt. Es war eine Art Sack. Ich schrie erschrocken und zappelte. Er streichelte über meinen Kopf samt dem Sack.

    Er kicherte und dann waren seine Hände verschwunden. Ich spürte das Wippen des Wagens und dann schob jemand die Schiebetür zu.


    Ich drehte mich auf die andere Seite und schüttelte so lange meinen Kopf bis der Sack von meinen Gesicht rutschte. Jasper sah mich direkt an.

    Um seinen Mund war Klebeband. Aber anders als bei mir hatten sie nicht nur seinen Mund zugeklebt, sondern seinen Kopf um den Mundbereich umwickelt. Seine Augen sahen mich erleichtert an.

    Er zappelte und kroch zu mir. Ich sah ihn nur an.

    Was wollten die Entführer von ihm?

    Er versuchte zu sprechen. Doch ich hörte nur gedämpftes Gurgeln.

    Ich strich meinen Kopf am Boden entlang. In der Hoffnung, das Tape abzubekommen. Jasper rollte herum, so dass sein Rücken zu mir lag. Er wackelte mit den Fingern. Ich rutschte so gut ich konnte nach hinten und mein Kopf war nun bei seinen Finger. Er tastete umher. Dabei stieß er in meine Nase. Jasper gab ein Entschuldigendes Brummen von sich.

    Er fummelte weiter und dann zog er mir das Tape vom Mund. Ich half durch Kopf zur Seite drehen mit.

    “Jasper! Warte komm, ich versuch es.” , keuchte ich, sobald das Tape ab war.

    Ich drehte mich auf die andere Seite. Er tat das selbe. Es fühlte sich sehr lang an, bis ich etwas an den Händen spürte. Ich schloss meine Augen und aktivierte meine Kräfte. Meine Krallen fuhren sich aus. Ich versuchte, den Zeigefinger so weit zu knicken, dass ich das Klebeband berührte.

    “Komme ich dran?”, fragte ich Jasper.

    Er grunzte. Es klang nicht freudig.

    Also tastete ich nach seinem Mund. Es dauerte sehr lange, bis ich mit meiner Kralle die vielen Lagen Klebeband durchgeschnitten hatte. Wie oft hatten sie das nur um seinen Kopf gewickelt?

    Er stöhnte und ich hörte es rascheln. Etwas feines Weiches schlug gegen meine Hände. Dann hörte es auf. Er schrie und es war immer noch kaum zu hören.

    “Ich versuch es abzuziehen.”, versprach ich ihm und er hörte auf zu Schreien. Ich hörte ihn schluchzen. Schnell tastete ich nach seinen Mund und fand das durchtrennte Ende. Ich griff es fest in die Hand und rollte mich herum. Das Tape riss und Jasper begann zu husten.

    Warum hustet er? Ich beeilte mich, mich wieder umzudrehen und ließ das Klebeband los.

    Als ich wieder auf der rechten Seite lag. Sah ich einen Lappen vor seinem Mund liegen. Jasper keuchte. Aber er sah glücklich aus.

    “Danke. Das war echt langsamer immer unangenehmer. Wo sind wir? Ich hab nichts sehen können. Tut mir leid, dass er dich…”, sagte Jasper.

    “Er hat es nicht getan.”

    Jasper schluckte. “Aber er wird, wenn er darf.”

    “Kennst du ihn?”, fragte ich.

    Jasper nickte.

    “Wer ist Wolf. Das is doch nur ein Deckname oder?”

    Jasper schüttelte den Kopf.

    “Es is kein Decknamen?”

    Wieder verneinte er, ohne etwas zu sagen.

    “Du weißt, wer Wolf ist? Wer hat uns entführt?”

    Er seufzte. “Ja, ich habe einige an der Stimme erkannt. Schon im Palast. Aber das muss ihnen sicher bewusst sein.”

    “Sag es mir. Wer hat uns da gefangen?”

    “Nein, Aure! Wenn sie rauskriegen, dass du es weißt, töten sie dich. Ich sage dir nichts.”

    Ich sah ihn erschrocken an.

    “Momentmal du kennst sie. Sie entführen Menschen. Sind es…” "Stopp!"

    Ich sah Jasper an.

    “Sie hören uns. Lass es! Mit ein bisschen Glück lassen sie dich gehen.”, sagte Jasper.

    Ich sah ihn Verständnislos an.

    “Was ist mit dir. Du warst offensichtlich ihr Ziel.”

    Jasper schluckte. “Es kann nur er Befohlen haben. Wenn der Posten nicht gewechselt hat, dann habe ich nichts zu befürchten.”

    “Wen meinst du mit er? Wie kannst du dir so sicher sein, dass die dich nicht töten.” Ich war fassungslos. Er lag hier gefesselt. Sie hatten ihm viel grausamer den Mund verklebt als mir und er glaubte, sie seien nett zu ihm.

    “Aure, vertraue mir einfach. Ich beschütze dein Leben, in dem ich es dir nicht sage.”, sagte er ernst.

    Ich schüttelte den Kopf.

    “Ich verstehe dich nicht, Fagio.”

    Jasper grinste. “Es ist deine erste Entführung, oder?”

    Ich nickte.

    “Wenn du dich zu sehr wehrst amüsiert sie das nur. Du kannst versuchen zu fliehen. Doch selbst wenn du glaubst, du hast es geschafft, tauchen sie aus einer dunklen Ecke auf und schnappen dich. Es gibt kein Entkommen. Du kannst nur hoffen, dass sie dich von sich aus gehen lassen. Das ist bei dir wahrscheinlich. Er hat dich Prinzessin genannt. Sie wissen also, wer du bist. Bitte höre auf mich und warte einfach ab. Die Bestrafung für Flucht willst du nicht kennenlernen.”

    Ich schluckte. “Gehörst du zu ihnen? Du machst mir gerade richtig Angst. Das sind Profis, oder.”

    Jasper antwortete nicht, sondern sah nur traurig mich an.


    Plötzlich ging die Tür des Transporters auf und ein maskierter Mann kam rein.

    “Wow, Jasper! Ich hätte nicht gedacht, dass du Entführungstipps gibst.”, sagte unser Entführer.

    Jasper seufzte. “Warum lässt er mich holen? Was soll das?”

    Der Mann kniete sich zu Jasper und holte eine Klebebandrolle aus seiner Hosentasche. Ich sah eine Pistole in einem Halfter an seinen Rücken.

    Ein Schauer lief mir über den Rücken.

    “Beruhig dich. Er ist immer noch Schiedsrichter.”

    “Warum entführt ihr mich?”, schrie Jasper den Mann an.

    Der Verbrecher seufzte. “Wenn ich düfte, würde ich das jetzt machen.” Er hob die Hand und schlug sie auf seinen Oberschenkel. Jasper lächelte.

    “Aber du darfst nicht. Oder! Sein Befehl oder.”

    “Wehe du Quatscht, Jasper. Dann bist du schuld.”

    Er riss einen sehr langen Streifen von der Rolle ab.

    “Verabschiede dich von ihr!”, forderte der Mann.

    Verabschieden? Würden sie uns trennen. Wollten sie mich loswerden?

    “Bitte! Ich bin die Nichte des Königs. Ihr habt mehr davon, wenn ihr mich am Leben lasst.” , rief ich.

    Jasper rammte ihn.

    “Tötet sie nicht! Bitte!”, schrie er.

    Er stieß seinen Körper nochmal gegen unseren Entführer.

    Der Mann griff Jasper an den Schultern und knallte ihn heftig auf den Boden.

    “Benimm dich, Fagio! Solange sie nichts weiß, werden wir sie nicht umbringen. Also mach dir keine Sorgen. Es ist anders als damals.”, flüsterte der Mann.

    Der Mann legte das Klebeband auf Jaspers Mund. Dann zog er es wieder ab.

    “Willst du dich verabschieden? Das is die letzte Gelegenheit. Wir bringen sie bald weg.”

    Jasper sah zu mir.

    “Versuch bitte auf keinen Fall zu fliehen. Höre weg, wenn du was hörst. Ich hoffe, du bekommst Hilfe von außen. Sag Adam, dass ich ihn liebe und dass er nicht traurig sein soll. Ich werde nicht sterben. Mir passiert nichts.”

    Der Mann lachte. “Man wird sie nicht finden. Traust du uns so wenig zu.”

    “Einer hat mich gefunden. Also ist es möglich.” , antwortete Jasper.

    Er lachte. “Ja, aber du hast ihn doch gefunden.”

    Jasper schüttelte den Kopf. “Als ihr mich zurückholtet hat er …” Er sprach nicht weiter.

    "Vernünftig, Jasper. Meine Hand könnte ungewollt um deine Kehle greifen.” , meinte der Mann.

    Er legte das Tape wieder auf Jaspers Mund und riss es ab. Den Rest klebte er ebenfalls drüber. Dann nahm er die Rolle und umwickelte erneut seinen Mund.

    Er tat mir so leid.

    “Hay, hört auf! Ein paar Streifen auf den Mund reichen doch.”, rief ich.

    Der Mann sah mich an. Er hatte diese blauen Augen. Es war also der, der mir mein Handy abgenommen hatte.

    “Wollt ihr mir meine Arbeit erklären, eure Hoheit!”, keifte er mich an.

    Ich schluckte. Er war stink sauer.

    Der Mann drehte sich zu mir und kam auf mich zu. Er zog seine Pistole und drückte sie mir an die Schläfe.

    “Wer ist hier die Geisel? Weißt du es macht mich sehr wütend, wenn ein kleines Mäuschen wie du, mir erzählt, was ich zu machen habe.”

    Ich schluckte und zitterte vor Angst. Würde er mich erschießen?

    Jasper schrie und trat immer wieder gegen die Wand.

    Der Mann sah über seine Schulter.

    “Halt die Schnauze!”

    Jasper hörte aber nicht auf, gegen die Wand zu treten.

    Der Mann wandte sich wieder zu mir.

    “Ich sollte dich erschießen. Was meinst du?”

    “Löwe!”, brüllte jemand. Dann griffen zwei Hände den Mann und entwendeten ihm die Waffe.

    “Hay! Gib sie mir zurück.”, fauchte er. Zwei Männer zerrten ihn von mir weg.

    “Wir haben unsere Befehle!”, sagte einer von ihnen zu Löwe.

    Löwe entwand sich dem Griff.

    “Ich wollte ihr nur Angst machen.”

    “Für deine Spielchen haben wir keine Zeit.”, fauchte der Mann, der Löwe von mir weg riss. Ich sah zu Jasper. Ein anderer Entführer setzte sich zu Jasper. Er blickte mich kurz an.

    Ich zuckte zusammen. Es war Wolf.

    Er nahm die Taperolle, welche von Jasper Wange hing und umwickelte seinen Kopf fertig. Ich zählte nicht, wie viele Lagen es waren. Er riss die Rolle ab und strich alles fest. Jasper blickte ihn wütend an.

    “Och Jasper. Ich verstehe dich ja. Es ist nicht toll, den Mund so verbunden zu bekommen. Aber wir können nicht riskieren, dass dich wer findet. Deswegen darfst du keine Geräusche machen. Zu deiner eigenen Sicherheit.”, sagte Wolf. Er strich Jasper über den Kopf.

    “Sehe es positiv. Diesmal wenigstens kein Lappen.” Er lachte.

    Ich mochte Wolf immer weniger.


    Der Mann der Löwe aufgehalten hatte beugte sich zu mir runter. Er griff meine Haare und zwang meinen Kopf in verschiedene Richtungen.

    “Hat er dich irgendwo verletzt?”, fragte der Mann.

    “Nein. Bitte lasst mich gehen.”, flehte ich. Ich fing an zu weinen.

    “Tötet mich nicht.”

    Er strich mir die Tränen von den Wangen.

    “Hay, nicht weinen, Aure! Wenn du brav bleibst, müssen wir dich nicht töten.” In seiner Stimme lag Mitleid.

    Seine Hand durchstrich mein Haar.

    Ich schluchzte auf.

    “Tiger, mach schon. Das geflenne nervt. Wie müssen uns beeilen.” sagte Wolf.

    “Ich dachte du magst es wenn sie weinen.”

    Wolf grinste. “Wenn ich es auslöse. Aber jetzt nervt es nur.”

    Wolf warf Tiger das Klebeband zu und er riss eine Streifen ab und legte ihn auf meinen Mund. Ich protestierte flehend. Doch es half nichts. Tiger klebte mir den Mund zu.

    “Tut mir leid. Aber auch für dich ist es sicherer, wenn du keinen Mucks von dir gibst.” Mit diesen Worten wickelte er das Band nun um meinen Kopf samt Mund. Meine Haare hielt er dabei nach oben.

    Als er fertig war bedeckte das Klebeband meinen gesamten Mund und der Rand rieb an meiner Nase. Ich sah Tiger an und kämpft mit den Tränen. Ich fühlte mich noch hilfloser als mit nur ein paar Streifen.

    “Keine Sorge. Du wirst vielleicht das heil überstehen. Aber das liegt nicht mehr in unserer Macht. Sondern in deiner.” Dann drehte er sich um.

    “Jetzt schon in die anderen Wagen?” , wandte er sich an die Anderen.

    Löwe ging zum Ausgang des Transporters.

    “Packen wir erst alles übrige zusammen. Die zwei sollen ihre letzten paar Minuten zusammen genießen." , antwortete Löwe.

    Tiger nickte und sah mich noch einmal an.

    “Hab keine Angst. Wir tun Jasper nichts.” Dann verließ er mit den anderen den Laderaum. Die Tür blieb diesmal offen.

  • Hallo Mephistoria,

    gerne, wenn es hilft. Unterschiedliche POV muß nicht immer aus der Ich Perspektive sein. Ich mache das selbct sehr häufig, aber ich abe mir da zur Angewohnheit gemacht, daß ich solche Abschnitte mit einem "*" abtrenne, wenn das innerhalb eines Kapitels passiert (und ich erzähle immer aus der dritten Person).


    Ich strich meinen Kopf am Boden entlang. In der Hoffnung, das Tape abzubekommen

    entlang in der Hoffnung, das

    Ich sah ihn Verständnislos an.

    verständnislos


    Es sind noch ein paar weitere Fehler darin. Ich denke auch, bei direkter Rede, würde ich das Anreden also "Du oder Dir" immer groß schreiben.


    So jetzt stellt sich natürlich die Frage: warum dürfen sie keine Geräusche machen?


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • Danke Markus. Ich werde es überarbeiten wenn es fertig is.

    Das is glaube ich leichter.


    Hier ist der nächste Teil.


    Ich rollte mich so hin das ich Jasper sah und weinte nun stärker.

    Jasper grunzte und kroch zu mir. Es dauerte lange. Die Tränen strömten immer mehr. Ich wollte nicht alleine ihnen ausgeliefert sein.

    Meine Sicht verschwamm und ich sah auf den Boden.

    Nach einer ganzen Weile stumpte mich Jasper an. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Er spendete mir tatsächlich Trost. Das weinen hörte auf.

    Danke, Jasper. Danke, dass du mich gerettet hast. Du hast den Lärm gemacht, um die anderen Entführer zu holen, stimmt's? Damit sie ihn aufhalten.

    Ich würde ihm das so gerne sagen.

    Jasper strich seinen Kopf an Meinem hin und her. Wie eine Katze fast.

    Plötzlich wurde mein Kopf kalt. Dann ertönte Tigers Stimme.

    “Ich hab nur ein paar Minuten. Ich werde euch Thelepathisch verbinden. Dann könnt ihr euch trotz des Knebels richtig verabschieden.” Ich erschrak.

    “Keine Angst, Aure. Er ist nicht wie Wolf.”, hörte ich Jaspers Stimme in meinem Kopf.

    “Da hat Jasper recht.”, meinte Tiger. “ Jasper, es tut mir sehr leid, das wir uns so wiedersehen. Deine Verschwiegenheit zeigt mir, dass du trotz gewonnener Freiheit, immer noch einer von uns bist. Danke, dass du Aure nichts gesagt hast. Wie habt ihr es geschafft, eure Münder zu befreien?”

    “Verraten wir nicht! Ich bin keiner von euch. Ich war nie Teil von euch. Ich habe geschwiegen, um Aures Leben zu schützen. Warum habt ihr sie mitgenommen? Warum holt er mich. Warum so?” , sagte Jasper.

    “Er musste schnell handeln. Du bist in großer Gefahr. Mehr kann ich dir in Aures Gegenwart nicht sagen.”

    “Was für ne Gefahr? Verstehe ich das richtig? Ihr entführt Jasper, um ihn vor irgendwas zu schützen.” , fragte ich.

    Beide schwiegen.

    “Ich kann euch nichts sagen, Prinzessin.”, sagte Tiger.

    “Ist es die Konkurrenz?”, fragte Jasper.

    Tiger antwortete nicht.

    “Okay. Ich bring dich nicht in die Zwickmühle.”, akzeptierte Jasper wohl das Schweigen.

    “Wünscht euch gegenseitig viel Glück. Jasper, ich werde versuchen, Aure so lange wie möglich zu schützen.” , meinte Tiger.

    “Danke! Warte, hat er schon entschieden, was mit Aure passiert.”, fragte Jasper.

    “Die Antwort werde ich dir schuldig bleiben. Aber du kennst ihn gut genug. Was denkst du?”, sagte Tiger.

    “Er wird sie nicht umbringen. Ich vertraue auf seine Güte. Er ist nicht mein Arschvater!”

    “Jasper, du machst dir Sorgen um Aure, oder?”

    “Ihr werdet sie töten. Natürlich mache ich mir Sorgen. Selbst wenn ihr es nicht wollt, müsst ihr es.”

    “Noch ist sie sicher. Solange sie nichts weiß.”

    “Onkel Rapha könnte mit Absicht was verraten, nur um sie töten zu können.”

    Tigers Stimme wurde noch besorgter: “Wenn es tatsächlich dazu kommt. Werde ich es tun. Nicht Wolf. Er wird es besonders langsam tun.”

    Jasper schluckte.

    “Aure, bitte! Fliehe nicht! Das is der einzige Punkt, wo du zu viel erfahren könntest und dann bist du ganz sicher tot.” sagte Jasper besorgt.

    “Ich verspreche es, Jasper. Nur warum glaubst du, dass die mich nur töten, wenn ich ihnen Schwierigkeiten mache. Das sind Verbrecher. Die haben bestimmt schon getötet. Die könnten mich einfach so töten. Die brauchen doch keinen Grund.”, sagte ich.

    “Wir sind keine dahergelaufenen Bankräuber. Dein Leben liegt in der Hand des Bosses.” , sagte Tiger.

    “Aure!” Jasper hob den Kopf und sah mich entschlossen an.

    “Ich weiß das seine Liebe zu mir stärker ist als der Wunsch nach Rache. Ich vertraue ihm. Du bist nicht nur Adams Cousine. Sondern auch meine Freundin.” Er wandte sich an Tiger. “Sag ihm das! Aure ist meine Freundin.”

    “Niedlich, Jasperchen. Aber das kann sie nicht retten.” , sagte Tiger.

    “Mach es! Bitte! Wenn nicht, mach ich es. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.”, antwortet Jasper.

    “Danke Jasper. Ich verstehe zwar nicht wovon ihr da sprecht. Aber du setzt dich für mich ein.”, sagte ich.

    “Wir sind bald eine Familie.”, antwortete Jasper.

    Ich lächelte.

    “Halt durch! Adam wird ganz sicher kommen. Aber bei deinem Vertrauen in diesen Boss, hast du anscheinend gar kein Problem entführt worden zu sein. Das verstehe ich nicht.”

    Jasper lachte in meinem Kopf.

    “Ich habe schon Angst. Aber eher davor, warum er sich dazu entschied. Es ist nunmal nicht meine erste Entführung. Es ist mehr ein Nachhause kommen.”

    Tiger lachte. Sagte aber nichts.

    “Gut, dann hoffe ich, dass es gut für dich ausgeht. Hoffentlich sehen wir uns wieder.”

    Jasper strich mit dem Kopf über meine Brust.

    “Das werden wir, Aure. Er ist kein Unmensch. Er wird es nicht tun. Verhalte dich einfach kooperativ. Lass dich nicht von Wolf ärgern. Wenn er es tut, verpetze ihn. Das is die beste Rache. Egal wie sehr er dir droht, oder Angst macht. Sag es den anderen. Dann..” Jasper zögerte. “Dann passiert etwas positives für dich.” Ich sah ihn ratlos an.

    “Okay.”

    “Moment Jasper? Was hat Wolf den getan?”, fragte Tiger.

    “Wolf hat sie gestreichelt. Ja, so kann man es nennen. Mit einer eindeutigen Absicht. Hat er das nicht verboten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr das Geiseln antun dürft. Nicht nach dem was er bei mir alles tat.”

    “Du schätzt ihn richtig ein. Ich hab es geahnt. Wolf wird seine Konsequenzen kriegen.”, meinte Tiger.

    “Jasper, halte durch. Ich mag dich.” , sagte ich.

    “Ich mag dich auch, Aure. Wir kommen beide aus der Sache raus. Versprochen. Wenn du meine Ratschläge befolgst, wird der Aufenthalt auch nicht so schlimm für dich.”

    “Danke, dass du so viel für mich tust.”

    “Ist doch selbstverständlich.", meinte Jasper.

    “Okay, genug ihr beiden. Jasper, ich werde mit Aure gehen. Löwe wird dich zu ihm bringen. Wolf is leider bei mir.”

    “Oh! Aure. Versuch Wolf wirklich zu ertragen.”

    “Mache ich.”, sagt ich Jasper. Dann unterbrach die Verbindung und beide Stimmen waren weg.

    Jasper sah mich mit strahlenden Augen an. Er war glücklich.

    Wieso war er glücklich? Sie würden uns trennen.

    Jasper drückte seinen Mund auf meine Stirn. Das war ein Kuss gewesen, oder?

    Dann kamen sie. Drei Männer mit Sturnhauben. Sie packten Jasper und zerrten ihn zur Tür.

    Jasper sah mich an und schrie unentwegt. Ich hörte nur ein dumpfe Brummen. Aber kein Gurgeln, wie vorhin.

    Ich schrie ihm nach, dass ich und Adam ihn finden. Dann warf einer der Männer Jasper über seine Schulter und sie trugen ihn weg.

    Ich weinte wieder. Ich hatte heute schon mehr geweint, als sonst.

    Bitte tut ihm nichts. Ich war mir nicht sicher, ob er sich nicht in dem Boss täuschte.


    Ich lag nur ein paar Minuten auf dem kalten Metallboden, als ein Mann zu mir kam.

    “So Aure? Bereit für einen Ausflug.”, sagte er und packte mich an den Füßen. Er zog mich zur Tür des Transporters und warf mich dann einfach über seine Schulter. Ich schrie dabei und versuchte mich zu wehren. Doch es war vergeblich. Er ging ein paar Schritte von dem Wagen weg. Plötzlich wurde mir etwas über den Kopf gezogen. Es wurde eng an meinen Hals.

    “Tut mir leid, Kleine. Aber der Sack muss sein.” Es war Tigers Stimme.

    Ich nuschelte in den Knebel. Ich hasste es, nichts sehen zu können.

    Der Mann trug mich ziemlich lange.

    Ich zitterte die ganze Zeit. Plötzlich blieb er stehen.

    “Is der Wagen wirklich die beste Wahl?”, fragte mein Träger.

    Zu meinen entsetzten antwortete Wolf.

    “Ich hab nichts anderes auftreiben können.”

    “Gut! Dann halt mit dem Ding.”, sagte der Mann und setzte mich dann ab. Allerdings nicht auf den Boden. Sondern auf einen Sitz. Dann stieg er neben mir ein.

    Ich rückte von ihm weg und keine Lehne oder so kam. War es eine Sitzbank?

    Plötzlich ging die Tür neben mir auf.

    “Okay. Es is ja nicht weit. Ich hab noch ein Schokoriegel für die Kleine Francesco abluxen können.”, ertönte Tigers Stimme.

    Wo bringt ihr mich hin? Das hätte ich gerne gefragt. Aber sie hatten mich ja geknebelt.

    Der Wagen fuhr los.

    Eine ganze Weile sagte niemand etwas.

    Dann unterbrach der unbekannte neue Mann die Stille.

    “Sie folgen uns nicht.”

    Tiger seufzte neben mir.

    “Warum bist du hier, Buch?”

    “Er will sichergehen, dass Aure das überlebt. Deswegen hat er mich geschickt.” , antwortete der neue Mann. Warum er wohl Buch hieß?

    “Du sollst uns ausspioniert, schon klar.”, brummte Wolf.

    Ich hatte das Gefühl, dass Buch sehr viel mehr wusste als die anderen. Dann sagte niemand mehr etwas.

    Die Fahrt zog sich endlos hin. Ich wurde müde und lehnte mich gegen eine Schulter.

    “Schlaft ruhig, eure Hoheit.”, meinte Tiger. Jasper hatte Tiger vertraut.

    Er würde mich hoffentlich beschützen. Mit diesem Gedanken schlief ich ein.

    Einmal editiert, zuletzt von Mephistoria (6. Juli 2026 um 17:06)

  • Hallo Mephistoria ,

    nächsten Teil gelesen. Hm, also die Entführung ist eigentlich keine im üblichen Sinne. Bei dem telepatischen Gespräch geht es etwas hin und her, ob man Aure etwas antun würde oder nicht , um am Ende doch ziemlich überzeugt zu sein, daß ihr nichts passiert. Das war nicht so ganz konsequent für mich.

    Noch ein paar weitere Anmerkungen

    Tiger lachte. Sagte aber nichts.

    Tiger lachte, sagte aber nichts.

    “Mache ich.”, sagt ich Jasper. Dann unterbrach die Verbindung und beide Stimmen waren weg.

    Hm, eher "Dann wurde die Verbindung unterbrochen..."

    Dann kamen sie. Drei Männer mit Sturnhauben.

    Ja, die bösen Sturnhauben. :D

    Ich hatte das Buch sehr viel als die anderen.

    Da scheint etwas zu fehlen.

    Udn ja ich verstehe schon, daß Du die Korrekturen in einem Rutsch machen möchtest.

    Dann schauen wir mal, wo die Prinzessin am Ende landet.

    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • Hier in dem Teil habe ich zwei Varianten geschrieben.

    Ich wollte erst durch Kindeezeichnungen deutlich machen das in dem Zimmer Jasper gelebt hat. Da Kinderzeichnungen aber schwer zu beschreiben sind habe ich dann auf die Bären gewechselt. Sagt mir was ihr besser findet?


    Es wird jetzt Brutal. Wer mehr über Jasper Fagio wissen möchte, sollte sich meine anderen Geschichten ansehen. Er ist jetzt allerdings Kein Sub mehr. Ich bin am überlegen ob ich nach dem Aure freigelassen wurde noch weiter mache, aber dann aus Jaspers Sicht. Ich würde dann da ansetzen wo sie getrennt wurden. Ursprünglich war diese Geschichte nur dazu da eine Entführung zu üben für mein Großprojekt "Entführung in Frankreich"

    Viel Spaß. Wir sind fast beim Ende. Vielleicht 4 Parts noch.


    Als ich aufwachte, lag ich in einem fensterlosen Raum. Unter mir befand sich ein Bett. Ich war nicht gefesselt und auch der Knebel war verschwunden. Nur eine elektronische Fußfessel lag um mein rechtes Fußgelenk. Ich setzte mich auf und sah ein normales Schlafzimmer. Wo war ich?

    Wurstbrote lagen auf einem Tablett auf dem großen Doppelbett. Der Raum war eher zweckmäßig eingerichtet.

    “Guten Morgen, Prinzessin. Ich hab dir Brote gemacht. Wir warten zwei Tage, dann kannst du nach hause. Es tut mir leid, das diese Deppen keine Befehle befolgen können. Ich bin auf persönlichen Wunsch des Dons hier.” , ertönte die Stimme von Buch.

    “Wer bist du?”, fragte ich.

    "Einer, der dich beschützt.” , antwortete Buch.

    “Tolle Antwort!”, sagte ich.

    Seine Stimme kam aus einem Lautsprecher in der Ecke.

    Ich hob den Fuß.

    “Was soll die Fessel?”, fragte ich.

    “Eine Vorsichtsmaßnahmen. Sie hat deinem Freund gehört. Sie is zwar alt. Aber ich dachte, da sie noch funktioniert.” , antwortete Buch.

    “Welchem Freund?” Ich stand auf.

    “Du wurdest mit ihm entführt.”

    Oh, er meinte Jasper. Warum hatte Jasper eine Fußfessel gebraucht? Ich sah mich um. Kinderkrizeleien waren auf einer Pinnwand mit Tesafilm befestigt. Ganz in der Mitte prangte ein schwarzer Strudel mit roten Punkten. Darüber eine gelbe Sonne. (Oder Ich sah mich um und entdeckte auf einem Regal einen zerfetzten schwarzen Teddybären. Daneben einen Kuschelhund in der Aufmachung eines Dackels. Der schwarze Teddybär war sehr stark zerstört. )

    Wer hatte hier gelebt?

    Ich stand auf und die Fußfesseln hatte ein unangenehmes Gewicht beim Laufen. Trotzdem ging ich zu dem Regal/Pinnwand rüber.

    Plötzlich hörte ich einen Schlüssel. Ich drehte mich um und die Tür ging auf. Ein Mann in Anzug und mit Sturmhaube, trat herein.

    “Hallo, Aure. Wir kennen uns nicht. Aber ich habe eben mit dir geredet. Ich heiße Buch, wie du ja vielleicht während der Fahrt mitbekommen hast.”

    Ich nickte einfach nur und sah ihn misstrauisch an. Er redete freundlich mit mir. Hatte noch kein einziges Mal mich als Gegenstand bezeichnet. Gab mir keine Befehle, wie diese Anderen. Wie der Mann, der Jasper so schlimm geknebelt hatte.

    Aber ich konnte auch nicht ausschließen, dass seine Art mir gegenüber nicht umschwenkte.

    Ich sah zurück zu den Bildern/Teddybären.

    “Ah, du hast seine Bilder/Kuscheltiere entdeckt.”, sagte Buch. Ich sah wieder zu ihm. Die Sturmhaube hatte einen Zipfel auf seinen Kopf gebildet. Sie war ihm also zu groß. Seine Augen waren hellblau. Der Anzug sah edel aus, aber er hatte ein paar rote Flecken. Ich konnte angetrocknetes Blut riechen. War es nur von der Jagd? Oder hatte er etwas schlimmeres getan. Eine Pistole war nicht zu sehen.

    Er schloss die Tür. In seiner Hand hatte er eine Tasse Tee.

    “Ich hoffe du magst Früchtetee.”, meinte Buch.

    Ich nickte. Er ging zu einem Nachtschrank und stellte die Tasse dort ab.

    “Und hast du was bei den Bildern

    erkannt?”, fragte Buch.

    (“Was fasziniert dich denn an Kuscheltieren so, bist du nicht zu alt dafür?”, fragte Buch.)

    Ich sah mir die Kinderkritzeleien / Teddybären nochmal an.

    “Was hat der schwarze Strudel mit den Punkten zu bedeuten.”

    (Warum ist der Bär so zerstört und der Hund nicht?)

    “Dieses Zimmer war einmal Jaspers Zimmer.”, sagte Buch. “Er war da noch sehr klein. Hier hat er das erste Jahr bei uns verbracht.”

    Ich sah Buch an. Dann musterte ich den zerstörten Bär.

    “Sind das Geschenke gewesen?”

    Buch überlegte. Er kratzte sich am Kinn. Dann seufzte er.

    “Ja, sind es.”

    “War der Schenker von dem Bär böse zu Jasper? Hat Jasper den Bär zerstört?"

    Buch nickte.

    “Warum hat er dann den Hund heil gelassen?”

    Buch sah zum Regal.

    “Auch wenn es lange her ist, darf ich es nicht sagen.” Ich schluckte. Okay, selbst so etwas viel unter ich durfte es nicht wissen. Das fand ich komisch.

    “Jasper hatte so ein starkes Vertrauen in den Anführer der Entführer. Er hat nur gesagt er. Ist der Bär oder der Hund von ihm?”

    Buch drehte sich um und ging zum Bett.

    “Komm mal da weg!”, meinte er.

    Ich ging zu ihm und setzte mich aufs Bett.

    “Aure, ich kann dir das nicht sagen. Sprich einfach mit Jasper darüber, wenn du hier raus bist.”, sagte er.

    Ich verstand nicht.

    “Warum kannst du es mir nicht sagen?”

    Buch setzte sich neben mich und nahm meine Hand.

    “Weil ich dich dann töten muss.”, sagte er.

    Ich schluckte, entriss ihm meine Hand und zitterte.

    Buch lächelte mich warm an und legte mir seine Hand auf die Schulter.

    “Keine Angst. Ich würde niemals die Befehle des Dons brechen. Wende dich einfach an Jaspers.”

    Er strich mir über die Schulter zu meinen Rücken.

    “Was macht Jasper für einen Unterschied. Er wollte mir auch nichts sagen.”, erklärte ich.

    “Er darf reden. Also nicht wirklich. Aber er hat einen gewissen Spielraum, seid er nicht mehr dazugehört. Ich habe ihn nicht.”

    Ich verstand nicht recht. Aber beließ es dabei.

    “Wird ihm was passieren? Wo haben die anderen ihn hin gebracht?”

    Buch streichelte meinen Rücken weiter und fuhr mit der anderen Hand über meinen Kopf. Es fühlte sich nicht unangenehm an, weswegen ich es zu lies. Ich war nicht mehr gefesselt. Ich konnte ihn jederzeit aufhalten.

    “Jasper passiert absolut nichts bei uns. Dessen kannst du dir sicher sein. Jeder der es versucht weiß, dass er es nicht sollte. Du hast das nicht. Weswegen der Boss mich geschickt hat um sicherzustellen, dass dir von unserer Seite nichts passiert.”

    Ich schluckte.

    “Ich habe mit Tiger und Jasper gesprochen. Beide deuteten an, dass wenn ich gewisse Informationen erhalte, ihr mich töten müsst. Deshalb habe ich Jasper versprochen, nicht zu fliehen.”

    Buch fing an zu lachen.

    “Das sieht Jasper ähnlich. Er versucht jedem zu helfen. Aber er hat auch recht. Wenn wir dich nicht rechtzeitig bemerken, während eines geschäftlichen Gesprächs könntest du zu viel erfahren. Dann müssen wir dich leider loswerden.”

    Ich schluckte. Loswerden hieß dann wohl umbringen.

    “Ich haue nicht ab. Lasst ihr mich auch wirklich frei?” , fragte ich.

    Buch seufzte und sah zur Tür.

    “Es wird noch überlegt, Aure. Es darf uns nicht schaden und auch dich nicht gefährden." Er sah mich mit Mitleid in den Augen an.

    “Deine Stellung innerhalb der Königsfamilie, macht es leider etwas kompliziert. Sagen wir, es wird noch diskutiert ob dein Nutzen und Wert eine Freilassung überwiegt.”

    Ich starrte ihn an. Sollte das heißen, die wollten mich als Geisel benutzen?

    “Das könnt ihr nicht machen.”

    Er sah mich an. Sein Blick war entschlossen.

    “Wir können es. Du hast Glück das wir Momentan keinen anderen Grund als Adam haben.”

    Ich rückte von ihm weg.

    “Ihr überlegt ob ich Lockvogel spielen sollte um Adam herauslocken, damit ihr ihn töten könnt.”

    Buch schwieg.

    “Das könnt ihr nicht machen.”, schrie ich ihn an.

    “Dann gib mir was anderes, wo sich der ganze Aufwand hier lohnt. Wenn es nach Löwe gehen würde. Oder Maulwurf deine Identität nicht herausgefunden hätte, dann wärst du bereits tot.” , brüllte mich Buch an.

    Damit stand er auf und ging zur Tür.

    Er drehte sich um.

    "Hoffe, dass sich der Boss nicht um entscheidet. Den Tee kannst du trinken. Ich hab nichts rein gemacht.” Dann verließ Buch den Raum.


    Ich warf wütend meinen Schuh ihm hinter her.

    “Dann lasst mich doch frei, wenn ich keinen Wert für euch habe!”, schrie ich Buch hinterher. Doch die Tür wurde abgeschlossen.

    Ich seufzte. Hoffentlich hatte es Jasper besser. Ich nahm die Brote und begann zu Essen. Denn Tee rührte ich lieber nicht an.

    Ich legte mich danach aufs Bett und starrte an die Decke.


    Theo Satori


    Ich lief durch den Gang und Mirco kam mir schon entgegen.

    “Wie geht es ihr?”, fragte ich.

    “Sie sagte du und Jasper haben ihr geraten, nicht zu fliehen.”

    Ich schluckte. “Boss, ich habe mit ihr heimlich geredet, ja. Jasper hat ihr Tipps gegeben und er hat aber nicht genaues gesagt. Er hält dicht. Was ich erstaunlich finde. Wir haben ihn ja nicht gut behandelt.”

    Mirco zog sich die Maske runter.

    “Ja, aber das ist Rayns Schuld. Lasst es uns jetzt so machen, wie wir möchten.”

    Tja, was war dann mit Wolf.

    “Wolf will ihr gerne was antun. Er und die anderen Capos diskutieren gerade was wir mit ihr machen.”, sagte ich.

    “Das ist die Entscheidung des Dons. Wolf hat das nicht zur Abstimmung zu geben.” Mirco klang wütend und stürmte an mir vorbei.

    Ich folgte ihm nicht und trat zur Aures Tür. Ich sah durch den Türspion durch. Die Prinzessin lag im Bett und ich hörte sie ruhig atmen. Es tat gut, sie ohne Fesseln zu sehen.


    Dann drehte ich mich um und ging zurück. Im Hauptraum, des Gasthauses saßen die anderen zusammen. Auf der Tafel für die Tagesgerichte war eine Tabelle mit Strichen. Offenbar hatten diese Dreckskerle abgestimmt, ob Aure getötet, gefoltert, Geisel oder Schlimmeres sein sollte. Das war widerlich. Meine Kameraden lagen alle auf dem Boden und Mirco stand über Wolf.

    “Denkst du sie ist ein Spielzeug, dessen Verwendungszweck man festlegen kann.”, brüllte Mirco Wolf an.

    Ich ging näher ran und sah, dass Mirco seine Pistole auf Wolfs Brust gerichtet hatte.

    “Sag es. Wiederhole den Befehl, den ihr alle von mir erhalten habt!”, sagte Mirco.

    “Aure de Nuit, wird nichts getan. Nur festhalten und darauf achten das sie nichts mitbekommt.” , stotterte Wolf.

    “Und wessen Befehl ist das?”

    Wolfs Augen weiteten sich. “Euer, Consigleiri.”

    Mirco schlug ihm ins Gesicht.

    “Falsch. Es ist Befehl des Dons.”

    Wolf sah ihn erschrocken an.

    “Es war reine Theorie. Wir haben ihr ja nichts getan.”

    Mirco deutete auf die Tafel.

    “Das sieht für mich nach einer Abstimmung aus. Wer von euch hat was vorgeschlagen?”

    Mirco war stink sauer. Was ich verstehen konnte.

    Statt an den Auftrag zu denken, wollten die anderen nur Spaß.

    Mirco zog sein Handy hervor und wählte eine Nummer.

    “Mirco, ist etwas schief gelaufen? Was ist mit Aure?”, ertönte Lios Stimme.

    Alle im Raum begannen zu zittern. Mit Ausnahme von mir und Mirco.

    “Der Prinzessin geht es gut. Aber dieser Haufen hier, hat ein abartiges Spiel veranstaltet” Mirco schaltete das Smartphone auf Kamera. Und hielt das Handy zur Tafel.

    Lio stand der Mund offen.

    “Das ist nicht euer Ernst!”

    Toni meldete sich zur Wort.

    “Don wir dachten, da wir schon auf sie aufpassen müssen…”

    “Ruhe! Ihr kommt alle Nachhause! Ich organisiere heute Abend noch Flüge nach Italien. Wer Morgen Abend nicht hier ist, dem werde ich einen Killer auf den Hals hetzen. Wer hat was vorgeschlagen? Je nach schwere der Sache, werdet ihr bestraft. Wir tun so etwas nicht mehr. Eine Geisel ist kein Spielzeug. Auch wenn ihr Schicksal in der Schwebe ist. Satori und Capachi bleiben bei ihr. Alle anderen zurück nach hause!” Damit legte er auf.

    Mirco schoss Fotos von der Tafel.

    Dann warf er Toni einen Lappen zu.

    “Wisch den Dreck weg.”

    “Du hast uns verpetzt, Capachi!”, brüllte jemand.

    "Ihr seid für eure Taten selber verantwortlich. Jetzt geht mir aus den Augen.” , zischte Mirco und die Anderen gingen. Toni gab Mirco den Lappen zurück und ging auch.

    Ich ging zum Consigleiri.

    “Schaffen wir das alleine?”, fragte ich.

    “Es ist nur eine Nacht.”, sagte Mirco.

    Plötzlich klingelte unsere Beiden Handys. Ich schaute auf meines.

    “Morgen 10 Uhr nicht gewollte Hündin nach Aree schaffen. Im Garten ablegen und gehen. Ich informiere Sonne.”, stand in der SMS.

    “Er lässt sie wirklich gehen. Einfach so?”, fragte ich Mirco.

    “Hast du was anderes erwartet?”, fragte Mirco.

    “Er hasst doch Nossini.”

    “Das glaubst du. Aber Aure kann nichts für Adams Mord. Vielleicht hat auch Jasper seine Entscheidung beeinflusst.”, sagte Mirco.

    Ich lächelte. Das würde Aure freuen, wenn wir sie morgen gehen ließen.

  • Hallo Mephistoria ,


    fragt ishc noch immer,w as sie nicht erfahren darf. Nur die Namen der anderen, oder mehr?


    Hier ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind:

    Ich schluckte. Okay, selbst so etwas viel unter ich durfte es nicht wissen.

    Den Satz verstehe ich nicht. :)

    Er hat nur gesagt er.

    Auch hier erschließt sich mir nicht ser Sinn

    “Dann gib mir was anderes, wo sich der ganze Aufwand hier lohnt. Wenn es nach Löwe gehen würde. Oder Maulwurf deine Identität nicht herausgefunden hätte, dann wärst du bereits tot.” , brüllte mich Buch an.

    Vorher schien Buch relativ ruhig und beherrscht, beinahe besorgt um die Prinzessin und dann schlägt seine Stimmung sehr plötzlich um. Etwas unerwartet.


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • Den Satz verstehe ich nicht. :)

    Aure meint, das sie eben nichts von Jaspers Vergangenheit bei der Mafia wissen darf. Da es unter der Omerta steht. Die Omerta ist das Schweigegelübte der Mafia. Jaspers Zeit bei der Mafia darf nicht an Außenstehende. Also was er konkret dort erlebte. Weil es natürlich Straftaten beinhaltet.


    Auch hier erschließt sich mir nicht ser Sinn

    Er ist ein Umschreibung. Jasper konnte ihr den Namen des Bosses nicht sagen, weil die Entführer das nicht wollen. Es ist Lio. Nur kann ich eben in Aures Sicht nicht Lio benennen. Ich muss ja bei dem bleiben was sie weiß. Deswegen ist Theo Satoris Sicht mit drin. Da kann ich es benennen.


    Was Buchs Reaktion angeht. Er ist generft von den Fragen. Er will sie Aure beantworten aber darf es nicht. Die Situation ist auch für die Entführer nicht einfach. Der Druck was sie mit der ungewollten Geisel tun sollen is groß.


    Vielen Dank, dass du so dran bleibst.


    Aure


    Ich hörte den Schlüssel und wachte auf.

    Zwei Männer mit Sturmhauben standen vor meinem Bett.

    “Es geht nach Hause, eure Hoheit.”, sagte Tiger.

    Alles in mir wurde warm.

    “Moment? Ihr lasst mich frei?”, fragte ich.

    “Oui, wir lassen dich frei und bringen dich obendrein noch nach hause.”, antwortete Buch.

    “Das finde ich toll.” Ich musste lächeln. Buch lächelte zurück.

    Dann setzte ich mich auf und sah zu den Kuscheltieren.

    “Was ist mit Jasper?”, fragte ich.

    Buch zog ein Handy hervor und sah mich streng an.

    “Wenn du irgendwelche Dummheiten machst, bleibst du weiter hier. Verstanden?”

    Ich nickte verblüfft. Was hatte er vor?

    Dann wählte er eine Nummer und hielt mir das Handy ans Ohr.

    “Aure?”, es war Jaspers Stimme.

    “Jasper, bist du verletzt? Wo bist du?” Ich sagte das sehr laut.

    “Aure, mir geht es gut. Ich bin zu Hause. Du musst dir keine Sorgen machen. Er wird mich beschützen. Ich verstehe jetzt, warum die Entführung stattgefunden hat. Er musste mir das Leben retten. Es tut mir leid, dass du damit rein geraten bist. Er hat mir aber versichert, dass dir nichts passiert.”, erklärte Jasper.

    “Hat er dir diesen Bären geschenkt?” , fragte ich.

    “Welcher Bär? Wo bist du?”, fragte Jasper. “Onkel! Wo ist Aure?”

    Ich hörte keine Antwort.

    “Ah okay. Ihr habt es die ganze Zeit so gelassen.”

    Jasper wandte sich dann an mich.

    “Nein, der der hinter unserer Entführung steckt, hat mir den Hund geschenkt. Der Bär war von…ich kann nicht. Er ist zwar Tod. Aber die Omerta gilt auch darüber hinaus.”

    “Was? Der der Buch, Wolf und Tiger beauftragt hat, hat dir den Hund geschenkt. Ich verstehe dich nicht, Jasper. Warum zur Hölle, vertraust du wem auch immer. Die haben dich gefesselt. Eingesperrt und sonst was. Dieser Löwe hat mich angegriffen.”, sagte ich.

    “Was, du willst mit ihr reden? Is das nicht zu gefährlich? Juliano könnte… ich will dich nicht verlieren.”, sagte Jasper zu irgendwem.

    “Okay!” Es raschelte.

    Dann war eine andere Stimme am Handy.

    “Guten Morgen, Eure Hoheit! Ich entschuldige mich aufrichtig, was ihr erdulden musstet. Aber bitte erzählt, was ihr mit Löwes Angriff gemeint habt?” Die Stimme war elektronisch verzerrt.

    War das unser eigentlicher Entführer?

    “Sind sie Boss?”, fragte ich.

    “Was denkst du?”

    “Sie sind der Boss. Warum vertraut Jasper ihnen. Haben sie ihn manipuliert. Was wollen sie von ihm? Sein Blut oder Geld?”, fragte ich.

    Ein unheimliches Elektronisches Lachen ertönte.

    “Ich würde niemals aus Hunger von ihm trinken. Dein Onkel hat ein Sicherheitslack. Dadurch hat sich eine Gefahr Jasper näher können. Wenn ich nicht mit der Entführung eingegriffen hätte, dann hättest du ein ganz anderes Bild vorgefunden. Und diese Leute hätten dich nicht mitgenommen, sondern noch im Palast getötet.” Die Stimme klang wütend.

    “Aber das, was sie getan haben, ist falsch!", sagte ich.

    “Manchmal muss man falsch entscheiden und die Moral vergessen, um zu beschützen, was man liebt. Hiermit entschuldige ich mich für deine Entführung. Es war nicht die Absicht meiner Familie. Ich kann nichts dafür, wenn Einzelne nicht mit der Situation und deinem Auftauchen nicht so klar kamen wie erwartet. Demnächst sag am besten sofort, wer du bist.”

    “Es wird kein Demnächst geben. Lass Jasper frei!”, schrie ich ihn an.

    “Das werde ich nicht tun. Sobald es sicher ist, kann er wieder gehen. Vorher bleibt er aber bei uns. Juliano und Adam sind nicht in der Lage ihn vor dieser Gefahr zu beschützen.”

    “Mein Onkel ist sehr wohl in der Lage dazu.”, maulte ich ihn an.

    “Ach kleine Aure, ich diskutiere nicht mit dir, welche Mittel der König nicht hat und ich schon. Ich wollte mich einfach persönlich bei dir entschuldigen. Was ich hiermit getan habe. Jetzt sag mir, was Löwe dir getan hat. Du willst doch schnell nach Hause, oder?”, sagte der Boss.

    “Löwe hat, als ich ihn bat Jasper nicht so brutal zu knebeln, mich mit ner Waffe bedroht. Er war sehr wütend. Er hat gesagt, dass er sich von einer Geisel nichts sagen lässt.”

    “Ja, das sieht Löwe ähnlich. Hattest du Angst?” Seine Stimme war neugierig, sofern ich es durch den Verzerrer richtig deutete.

    “Ja, ich hatte Angst. Ich wurde noch nie mit ner Waffe bedroht. Warum der Verzerrer.” Es rutschte mir einfach raus. War ich blöd? Er wollte natürlich, dass ich seine Stimme nicht wusste.

    “Als Anführer muss man vorsichtig sein. Und deine Angst ist kein Wunder. Der Soleil behütet dich über. Nimm diese Erfahrung nicht als schreckliches Ereignis, sondern wachse daran. Das nächste Mal, bist du vielleicht ernsthaft in Gefahr. Nicht jeder ist so moralisch, wie ich.”

    Ich schluckte. Das war komisch. Er gab seiner Geisel Tipps. Fast wie Jasper.

    “Sie und Jasper sind sich ähnlich.”

    Der Boss lachte. “Ich hab ihn ja auch erzogen.”

    “Wie meinen Sie das?”, fragte ich.

    “Hast du jetzt Angst?”, fragte er.

    Ich überlegte.

    “Ein Bisschen.”, gab ich zu.

    “Es wird noch mal grob. Muss leider sein. Wir müssen unsere Verstecke schützen. Aber danach ist alles vorbei. Jasper geht es bei mir gut. Ich werde ihn auch gehen lassen. Aber erst, wenn ich sicher bin, dass er nicht mehr in Gefahr ist. Ich rate euch davon ab, mich anzugreifen. Das würde böse enden für Euch. Sag Adam, dass er Jasper bald wieder sieht.”

    “Mache ich. Danke für die ganzen Informationen und dass ich mit Jasper reden konnte.”

    “Welche Informationen?” Er wirkte etwas Erschrocken.

    "Dass sie mich gehen lassen und dass ich nicht ihr Ziel war. Und dass es Jasper gut geht.” Ich begann zu weinen.

    “Ich kann verstehen, dass man sich Gedanken macht, ob die einem weh tun. Wir hätten dir niemals was getan. Und um Wolf und Löwe werde ich mich kümmern. Ich hoffe, wir hören uns nie wieder. Viel Spaß zu Hause, Aure.” Dann legte er auf.

    Ich gab Buch das Handy zurück.

    Er strich mir über den Rücken.

    “Hey nicht weinen. Er hält sein Wort. Jasper passiert nichts.”, sagte Buch. Tiger strich mir über den Rücken und packte dann meine Arme.

    “Nein!” , schrie ich erschrocken. Doch Tiger zerrte erbarmungslos meine Arme auf meinen Rücken und wickelte dann Panzertape um meine Handgelenke.

    “Tut mir leid. Aber wir müssen das tun. Wir haben nur noch drei Stunden und der Weg ist weit.” , erklärte Tiger.

    Buch hielt mir einen Schokoriegel vors Gesicht. Er öffnete ihn.

    “Das wird dich aufmuntern und Beruhigen. Sagen die Menschen jedenfalls.”, sagte Buch. Ich biss von dem Riegel ab. Es schmeckte sehr gut. Ich aß ihn sehr schnell auf.

    Buch steckte das Papier des Riegels ein und griff dann meine Füße. Er fesselte auch meine Knöchel und nahm die Fußfessel ab.

    “Wir müssen sichergehen, dass du nicht schreist.” Ehe Buch zu Ende sprach, legte sich ein Streifen Klebeband auf meinen Mund und danach wurde mir ein Sack übergestülpt.


    Erschrocken schrie ich auf und wehrte mich. Doch die beiden Männer packten jeweils meine Füße und meinen Oberkörper und trugen mich weg.

    Kam ich wirklich nach Hause? Irgendwie hatte ich jetzt noch mehr Angst. Ich begann zu zittern.

    Plötzlich war da Boden unter mir. Tiger und Buch ließen mich los. Ich lauschte. Keine Stimmen. Nichts. Sie waren alleine.

    Dann ertönte ein Klong. Der Sack war so dicht, dass ich nicht einmal Lichtschimmer wahrnahm. Ich zerrte an den Fesseln. Was war wenn sie mich nicht nach Hause brachten?

    Ich schrie leise ängstlich. Doch keine Reaktion meiner Entführer.

    Ich drehte mich auf die Seite und knickte meine Knie ein. Meine Füße stießen auf eine Wand. An der Wand stütze ich mich ab und schob mich nach links. Doch schon nach drei Mal abstoßen kam auch hier eine Wand.

    War ich in einer Art Kiste?

    Es brummte plötzlich von irgendwoher

    Der Raum bewegte sich. Jedenfalls fühlte es sich so an.

    Diese Dunkelheit machte mir zu schaffen. Meine Arme taten weh. Ich spürte wie mir schumrig wurde.

    Oh nein, Aure.

    Der Schokoriegel war keine beruhigende Geste gewesen.

    Da war irgendwas drin gewesen.

    Ich versuchte dem Gefühl, was mich ergriff entgegen zu wirken. Aber es war zu stark. Ich schrie in den Knebel. Betitelte sie als Arschlöcher. Tiger und Buch waren nicht besser als Wolf. Das war hinterhältig.

    Ich stieß mit den Füßen gegen die Wände. Ein kaltes Gefühl schlich sich in meinen Kopf.

    “Halt die Klappe, kleine Prinzessin.”, sagte Buch in meinen Kopf hinein.

    Würden sie anhalten, wenn ich weiter Theater machte? War das hier überhaupt ein Kofferraum?

    Ich entschied, es besser nicht raus zu finden und gab mein Wehren auf.

    Die Wirkung wurde stärker. Ich werde müde.

    Onkel, hilf mir.

    Mit diesem Gedanken fielen meine Augen zu.


    Theo Satori


    Wir passierten den Stadtrand von Paris.

    Jedesmal wenn ein Wagen der örtlichen Polizei auftauchte, beschlich mich dieses Gefühl.

    Mirco strich mir beruhigend über die Schenkel.

    “Wir werden nicht erwischt.”, sagte er.

    Ich nickte nur und sah weiter die Straße an.

    Dann klingelte mein Handy.

    “Hört die Kleine zu?” , fragte Francesco.

    “Nein. Sie ist im schalldichten Kofferraum. Keine Möglichkeit zu kommunizieren, außer über Telepathie.", sagte ich fachmännisch.

    “Gut, der Plan wurde geändert. Ihr lasst sie in der Markstraße Tartes in der Seitengasse der Bäckerei Antoinette raus. Schaltet das Handy ein, was ich bereits dort platziert habe. Der Peilsender führt Soleil zu ihr. Bleibt in der Nähe. Falls Sorellas oder Andere sie entdecken.”

    “Ist das nicht zu riskant.” , fragte ich.

    “Nein. Sie beim Schloss abzusetzen ist für euch riskanter.”, sagte Francesco.

    “Gut!” Ich legte auf.

    “Hast du es gehört?”

    Mirco lenkte den Wagen um.

    Wir fuhren über mehrere Ecken bis zur Tartes.

    Die Straße war gut gefüllt. Auch das VRK, die Vampirpolizei war hier.

    Mirco fuhr einen Umweg und wir gelangten von hinten in die Seitengasse. Ich stieg aus

    Mirco tat es mir gleich.

    Ich öffnete den Kofferraum und Aure lag mit dem Sack auf dem Kopf da und bewegte sich nicht.

    Besorgt sah ich Mirco an.

    “Sag nicht, dass sie tot ist?"

    Mirco griff ihre Beine.

    “Entspann dich! In dem Riegel waren Schlafmittel.”, antwortete er.

    Ich packte ihren Oberkörper und gemeinsam trugen wir sie zu den beiden Mülleimern und legte sie ab. Direkt auf die Decke drauf, die da lag.

    Hatte Francesco das gemacht?

    Mirco beugte sich zu Aure runter und strich ihr über den Kopf.

    “Wenn du aufwachst, bist du zuhause. Wir bleiben bis sie dich finden.”, flüsterte er.

    “Sie kann dich nicht hören.” Ich nahm das Handy und schaltete es ein.

    Es war absolut nichts auf dem Handy drauf. Noch dazu stammte es aus vor der Angabepflicht für Prepaid Handys.

    Wir stiegen zurück in den Wagen und Mirco setzte ihn zurück.

    Ich sah auf Aure.

    Irgendwie tat sie mir sehr leid. Selbst wenn wir nicht den Auftrag hätten, sie noch zu beschützen, würde ich trotzdem bleiben, bis die Männer des Königs sie fanden.

    Der Wagen hielt und wir warteten.

    Es dauerte lange. Ich beobachtete die Straße. Keiner der Passanten, welche an uns vorbei kamen, nahm die kleine Gasse.

    Irgendwann hörten wir viele Stimmen aus der Gasse dringen.

    “Oh Nein!”, hörte ich den König.

    Ich schluckte. Er kam persönlich. Das war nicht gut.

    Mirco startete den Wagen und fuhr los.

  • Hallo Mephistoria ,


    Aure meint, das sie eben nichts von Jaspers Vergangenheit bei der Mafia wissen darf. Da es unter der Omerta steht. Die Omerta ist das Schweigegelübte der Mafia. Jaspers Zeit bei der Mafia darf nicht an Außenstehende. Also was er konkret dort erlebte. Weil es natürlich Straftaten beinhaltet.

    Das habe ich mir so etwas gedacht, aber der Satz selsbt ist unverständlich:


    "Ich schluckte. Okay, selbst so etwas viel unter ich durfte es nicht wissen."

    Als wenn da ein oder zwei Worte fehlen.


    Er ist ein Umschreibung. Jasper konnte ihr den Namen des Bosses nicht sagen, weil die Entführer das nicht wollen. Es ist Lio. Nur kann ich eben in Aures Sicht nicht Lio benennen. Ich muss ja bei dem bleiben was sie weiß. Deswegen ist Theo Satoris Sicht mit drin. Da kann ich es benennen.

    Verstehe, aber der Satz selbst funktioniert für mich nicht

    "Er hat nur gesagt er."

    Dein Onkel hat ein Sicherheitslack

    der ist schön!

    Der Soleil behütet dich über.

    behütet Dich immer?

    Ich schrie leise ängstlich.

    Leise schreien hört sich irgendwie widersprüchlich an.


    Ok, die Prinzessin hat es nahc Hause geschafft. Also wir haben Telepathie in der Welt nd die Königsfmailie zumindest scheint etwas tireisches zu besitzen und das mti dem Bluttrinken war wohl auch wörtlkcih gemeint, also in Vampirrichtung?


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • Ok, die Prinzessin hat es nahc Hause geschafft. Also wir haben Telepathie in der Welt nd die Königsfmailie zumindest scheint etwas tireisches zu besitzen und das mti dem Bluttrinken war wohl auch wörtlkcih gemeint, also in Vampirrichtung?

    Ja, es sind Vampire.

    Das waren alles Vampire. Nur Aure und Jasper sind Halbvampire.

    Ich hab die Geschichte gerade beendet. Das heißt ich kann mich nun um die Korrektur kümmern. Vielen lieben Dank für deine Anmerkungen. Ich werde versuchen es zu überarbeiten. Aber ich bin nicht gut darin. Meist habe das Gefühl es zerstört den Text zu sehr. Aber ich werde es irgendwie hinbekommen.


    Viel Spaß beim Rest.

    Wenn du mehr über Aure lesen möchtest habe ich hier ne Schreibübung für dich. Diese Geschichte hier war selber nur Übung um mit Entführung um zu gehen um "Ein Leben für einen Sohn" schreiben zu können.

    Schreibübung zu Ein Leben für einen Sohn

    Wenn du dich für Lio und Jasper interessierst.

    Lustsklavenliebe 

    Habe allerdings Lios Gefühl für Jasper von Romantischer Liebe in Familienliebe geändert.


    Hier der nächste und vorletzte Teil


    Juliano


    Ich saß in meinen Arbeitszimmer und starrte auf den Steuerbescheid.

    Plötzlich platzte General Dorian rein.

    “Euer Majestät!”

    Ich sah Dorian an.

    “Was gibt es?” Ich war dankbar für die Unterbrechung. Aure und Jasper waren jetzt zwei Tage verschwunden. Es gab keine einzige Spur.

    Hoffentlich waren sie noch am Leben.

    Am liebsten hätte ich gar nicht gearbeitet. Aber mein Bruder bestand darauf, dass ich mich ablenkte.

    “Eure Majestät, es wurde auf die geschäftliche E-Mail-Adresse eine seltsame Email geschickt. Die Sicherheitszentrale hat sie gescannt. Keine Viren oder Trojaner.”, erklärte Dorian.

    Ich rief sofort die Email auf. Auf dem Bildschirm war eine neue Email mit dem Betreff Aure von einen Badboy 300.

    Ich klickte sie an.


    “Soleil,


    Es tut mir aufrichtig leid, dass Eure Nichte gemeinsam mit Jasper das Schloss verlassen hat. Hier die Nummer des Telefons, das sie bei sich trägt. Überprüfen Sie einfach die GPS-Daten.


    Liebe Grüße


    Nachfolgend die Nummer:


    Ich hörte auf zu lesen und kritzelte die Nummer auf ein Stück Papier.

    “Orten, Sofort!”, brüllte ich Dorian an und gab ihm das Papier. Der General rannte sofort raus.

    Ich klappte das Buch zu und stand auf.

    Schnell schnappte ich meine Jacke und rannte in den Saloon.

    Barde stand bereits dort.

    “Stopp, Bruder!” , sagte er.

    Ich blieb stehen.

    “Haben sie was? Dir wurde Bescheid gegeben, oder?”, fragte ich.

    “Die Standortsuche läuft. Aber du kannst nicht hin.”, sagte mein Bruder.

    Ich sah Barde wütend an.

    “Alexandre hat sie mir anvertraut. Mir! Ich habe ihm versprochen, dass seinem Mädchen nichts passiert. Ich habe es schon mal gebrochen. Ich werde daraus gehen. Ich werde sie heimholen.”, sagte ich.

    Barde trat zu mir.

    “Du bist der König, Bruder. Es ist zu gefährlich.”

    "Glaubst du, das ist eine Falle!” , fragte ich.

    “Wir wissen nicht, wer Jasper und Aure entführt hat.”, sagte Barde.

    “Trotzdem werde ich zu ihr gehen.”

    Barde legte mir die Hand auf die Schulter.

    “Ich verstehe dich. Aber ich hab Angst.”, sagte Barde.

    Ich legte ihm meine beiden Hände auf die Schulter. “Ich werde nicht zulassen, dass Aure stirbt.”

    Barde schluckte und sah mich an, als würde er mich nicht richtig sehen. “Das meine ich nicht. Ich hab Angst um dich.”

    Ich starrte ihn an.

    “Mich?”

    “Oui, du bist mein einziger Bruder, der noch lebt und nicht eingesperrt ist.”

    Ich schloss meinen Halbbruder in die Arme. “Oh Barde. Ich lass mich nicht töten. Mir passiert nichts.”

    Barde schluchzte. “Bitte gehe nicht. Lass die Soldaten das machen.”

    Ich streichelte Barde über den Rücken. “Ich muss. Das bin ich Alexandre Schuldig.”

    Barde trat zurück und ballte die Fäuste. “Du bist unserem Bruder nichts Schuldig!” , schrie Barde mich an.

    Ich seufzte. Wie sollte ich es ihm sagen. “Nach Vaters Tod, wäre ja Stanislas Thronerbe gewesen. Alexandre hat es sich nicht zu getraut. Ich hab ihn ermutigt. Dann wurde er Hingerichtet. Ich bin also Schuld an seinem Tod. Ohne Mich hätte er den Thron nicht bestiegen.”

    Barde schluckte. “Warte, du gehst weil du dich Schuldig vor Aure fühlst, das sie ihren Vater verlor. Louis Juliano Lauro de Nuit! Du bist nicht Schuld. Du hast Alexandre nicht getötet, nur weil du ihn auf den Thron gebracht hast. Das ist absurd.”

    Ich lächelte ihn an. “Brüderchen, wenn du dir solche Sorgen um mich machst. Dann komm doch einfach mit.”

    Barde sah mich verdutzt an. “Ich muss doch. Wenn du weg bist, braucht es einen Truchsess.”

    “Die paar Stunden, schafft der Kronprinz auch.”

    Damit drehte ich mich einfach um und ging zur Tür die zum Gang führte.

    “Ist Louis dem gewachsen?” , fragte Barde.

    “Was soll in 3 Stunden schon passieren, dass das Staatsoberhaupt reagieren muss. Er kriegt das hin.” , antwortete ich.

    Ich lächelte und verließ dann den Raum.


    Im Gang kam Maximilian de Doulore angerannt. “Euer Majestät! Wir haben das Handy. Soll ich eine Einheit schicken?”, fragte der Sicherheitschef.

    Ich sah ihn entschlossen an. “Ja, aber sie sollen nur die Lage checken. Ich werde selbst gehen.”

    Maximilian stand Augenblicklich der Mund offen. “Aber euer Majestät!”

    Ich ließ ihn stehen und ging zum Militärstützpunkt.

    General Darion bereitete seine Männer auf den Einsatz vor.

    “Kann ich mitkommen?” , fragte ich.

    “Wenn ihr das möchtet, mein König.”

    Ich nickte. Nach 20 Minuten Vorbereitung saß ich bereits im gepanzerten SUV. Dorian hatte einen Laptop auf dem Schoss und saß neben mir.

    “Sie ist bei der Tartes.”, sagte Dorian. Der Wagen gewann an Fahrt. Es dauerte nicht lange, bis wir hielten. Dorian blickte auf das Signal.

    Er deutete auf eine Gasse.

    Seine Soldaten machten sich unsichtbar und gingen ungesehen zur Gasse.

    “Sicher, General! Da ist niemand.”

    “Was? Haben die uns reingelegt?", meinte der General.

    Ich stieg aus dem Wagen und rannte zur Gasse.

    “Hay!”, rief ein Soldat. Ich ignorierte ihn und rannte an ihnen vorbei durch die Gassen, am Ende blieb ich stehen und schaute mich um.

    Nichts Verdächtiges. Nur ein Auto stand da. Zwei Personen saßen im Auto.

    Ich ging jetzt langsam die Gasse zurück. Auf höhe der Mülleimer hörte ich plötzlich ein schwaches Stöhnen.

    Ich sah mich um. Zwischen dem Mülleimer lag sie.

    Ihre Augen weiteten sich, als ich sie ansah und sie versuchte zu sprechen. Aber Aure war geknebelt.

    Ich stürzte zu ihr und nahm sie in den Arm.

    “Aure! Oh mein Gott. Was haben die dir angetan.” Ich zog ihr ganz vorsichtig das Klebeband vom Mund und küsste sie sofort auf die Stirn.

    Sie weinte und brachte nur ein “Onkel!” raus.

    Ich streichelte sie. “Alles gut. Du bist jetzt in Sicherheit.”

    “Sie haben immer noch Jasper.”

    , stammelte Aure.

    “Keine Angst. Wir finden auch Jasper.” Ich streichelte ihre Haare und packte dann ihre Hände. Ich zerris mit bloßer Kraft ihre Handfesseln. Sie umarmte mich sofort.

    “Ich dachte, ich sehe dich nie wieder.”

    Ich drückte sie fest an mich und überschüttete ihr Haar mit Küssen.

    “Das hätte ich niemals zugelassen. Ich hab dich überall gesucht.”

    Sie drückte sich an mich. Ich strich durch ihr Haar. Dann hörte ich Schluchzen.

    “Ich hatte Angst.”, sagte sie.

    “Ich weiß. Du wirst das nicht nochmal durchmachen.” , versprach ich ihr. Dann nahm ich sie hoch und trug sie aus der Gasse.

    Darion kam zu mir.

    “Euer Majestät, wir werden alle Spuren sichern. Wer immer ihre königliche Hoheit entführt hat, wird bezahlen.”, sagte der General.

    “Findet heraus, wer ihr das angetan hat.”, erwiderte ich und ging weiter. Aure kuschelte sich an meine Brust.

    Sie fühlt sich kalt an. Wie lange hatte sie da gelegen? Völlig hilflos und allein. Wie konnte man so grausam sein und meine kleine Aure neben Müll liegen lassen.

    Ich trug sie zum Wagen und legte meine Nichte vorsichtig auf die Rückbank. Dann stieg ich selbst ein.

    “Euer Majestät, geht es der Prinzessin gut?” , fragte ein Soldat.

    “Sie lebt. Es ist alles in Ordnung. Bitte schnell zum Palast zurück.”, sagte ich.

    Das war gelogen. Es war gar nichts in Ordnung. Wenn diese Kerle sie schon so abluden, was hatten sie ihr dann angetan. Ich streichelte Aures Haare. Der Wagen fuhr los.


    Aure


    Ich kam zu mir und hörte ein Piepen.

    “Ich glaube, sie wacht auf?”, hörte ich eine Stimme.

    Ich öffnete langsam die Augen und sah eine hohe Decke. Mein Herz raste und ich setzte mich auf.

    “Wo bin ich?”, flüsterte ich. Meine Stimme war heiser.

    “Du bist zu Hause, Cousine.” , ertönte Louis Stimme. Ich sah mich um. Das Bett, in dem ich lag, war neben mehreren anderen Betten. Das Piepen kam von medizinischen Geräten, welche um mein Bett rum standen.

    Ich erkannte die Krankenstation des Schlosses.

    "Sicher, dass du schon sitzen kannst. Ich weiß nicht, wie schlimm so ein Abstrich ist.”, meinte Louis.

    “Abstrich von was?”, fragte ich und wandte mich zum Kronprinz.

    “Die Ärzte mussten schauen, ob du vergewaltigt worden bist. Befehl von Vater.”, sagte Louis.

    Ich schluckte. Aber ich sagte nichts. Juliano hatte sich offenbar richtig Sorgen gemacht.

    Louis trug ein blaues T-shirt und saß an meinem Bett.

    Er lächelte. “Willkommen zu Hause. Du bist hier sicher. Vor der Tür stehen Wachen. Auch Martin ist hier.” Er deutete hinter sich. Ein Floretttier stand an der Wand. Er trug eine Uniform mit einer Sonne und zwei Floretts waren an seiner Hüfte.

    Ich lächelte kurz Martin an. Er lächelte zurück, sagte aber nichts.

    “Wo ist dein Vater? Wo ist Onkel Juliano?”, fragte ich Louis.

    Louis schluckte. “Er jagt sie.”

    Ich schaute ihn verblüfft an.

    “Er denkt an Essen, während er eigentlich hier sein sollte.”, sagte ich empört.

    “Du verstehst mich Falsch. Er jagd deine Entführer.”, stellte Louis seine Aussage richtig.

    “Jasper. Habt ihr irgendwas. Wo ist er?” , fragte ich.

    Dann kam ein Mann auf mich zu. Er trug schulterlange Schwarze Haare und eine edlen Anzug.

    “Er ist in Italien. Lio steckt hinter eurer Entführung.”, sagte Adam.

    “Wer ist Lio. Ich glaube, dass sie sehr professionell sind. Die machen das oft. Ich hab mit dem Anführer gesprochen. Er sagte, dass er mich wegen seiner Moral freilässt. Er sagte das Jasper bei ihm ist um ihn zu beschützen. Ich glaube, er will Jasper nichts böses.”, erklärte ich.

    Adam seufzte. “Es war die Mafia, Aure!” Er zeigte mir sein Handy.


    Hay Adam,


    Ich liebe dich. Aber ich kann nicht bei dir sein. Euer Schloss wurde infiltriert. Mein Onkel hat Krieg gegen eine andere Mafiafamilie. Die wollen mich töten, um ihn zu treffen. Deswegen hat er gehandelt. Mir geht es gut. Ich bin zu Hause. Er wird mir nichts antun. Warte einfach ab. Ich komme zurück, sobald die andere Mafia besiegt ist.


    Ich liebe dich.


    Jasper


    Ich starrte ihn an. “Der Boss ist Jaspers Onkel?”

    Adam seufzte. “Nicht leiblich. Aber er hat ihn großgezogen. Es handelt sich um Lio Cossa, Don der gefährlichsten Vampirmafia Italiens, die Familia Cossa.”

    “Ich wurde von der Mafia entführt!” Ich war fassungslos los. Warum ließen die mich dann einfach gehen?

    “Leider ja, Aure. Sei froh, dass Lio kein Interesse an dir hatte. Ich wette es ist nicht möglich Jasper zu finden. Ich hoffe, es stimmt. Es ist zwar dumm, jemanden zu entführen um ihm das Leben zu retten. Aber Lio liegt Jasper am Herzen. Er hatte wahrscheinlich Angst das seine Feinde es mitbekommen wenn er uns warnt.” , erklärte Adam. Er ballte die Fäuste.

    “Ich werde Jasper befreien. Egal was er denkt.”

    “Jasper hat diesen Anführer. Wenn das Lio ist. Also er hat ihm extrem vertraut. Er war auch mit den Regeln dieser Männer vertraut. Sie kannten ihn.” ,erklärte ich.

    “Natürlich kennen sie ihn. Jasper war einmal der Blutsklave des ehemaligen Anführers Rayn Cossa, Lios Bruder, bis ich Jasper befreite und Rayn tötete.”, sagte Adam.

    “So hast du ihn gefunden?” Ich war erstaunt.

    “Oui, so habe ich die Liebe meines Lebens gefunden. Deswegen werde ich heute Abend noch nach Italien fliegen und mich durch jeden Cossamafia Stützpunkt kämpfen, bis ich Jasper gefunden habe.” , sagte Adam.

    Ich sah ihn besorgt an. “Aber du kannst dich doch nicht alleine der Mafia stellen?”

    Adam grinste. “Ich werde nicht allein sein. Mein Erschaffer wird mir helfen. Lorenzo Drago ist dafür mächtig genug.”

    Ich riss den Mund auf. “Einer der Söhne des Mondes kommt mit dir. Die Regierung der Vampire.”

    “Oui!”, meinte Adam. “Ohne Jasper verlasse ich Italien nicht.”

    Damit ging er aus dem Raum.


    Ich sah Louis an. “Er liebt Jasper wirklich oder?”

    Louis sah lange zur Tür. Schließlich antwortete er mir. “Unser Cousin scheint diesen Halbvampir zu lieben. Aber das ist auch seine größte Schwäche. Wie du siehst, stürzt er Kopflos nach vorne, wenn Jasper in Gefahr ist. Das könnte Adam irgendwann das Leben kosten.”

    Ich schüttelte den Kopf. “Aufrichtige Liebe ist keine Schwäche, Louis. Sie macht Jasper und Adam stark. Durch ihr Band zueinander werden sie die größten Gefahren überstehen. Jasper war so überzeugt, dass ihm nichts passiert. Er hat auch den Boss geliebt. Aber vielleicht auf eine andere Weise.”

    Louis lachte. “Ich würde niemanden Lieben, der mich entführen lässt. Dieser Lio schiebt nur seine Liebe vor, um sich zu rechtfertigen und ihm was anzutun. Wenn man jemanden wirklich liebt, dann setzt man ihn nicht solcher Angst aus. Man entführt ihn nicht. Egal ob aus familiärer Liebe oder aus romantischer Liebe.”

    Ich seufzte. Hinter dieser Stimmverzerrung hatte Schmerz gelegen. Das hatte ich gespürt. Der Boss hatte Angst gehabt.

    “Vielleicht denkt ein Don anders. Ich hab ihm etwas ähnliches gesagt. Er sagte nur manchmal muss ein Vater gegen die Moral handeln, um die zu retten, die er liebt.”

    Louis lachte. “Das ist Quatsch. Er hatte doch eine Wahl, sich anders zu entscheiden.”

    Ich legte mich wieder hin. Ja, Lio hätte uns warnen können.

  • Hallo Mephistoria ,

    was ich bisher an Korrekturamerkungen gemacht hatte, bezog sich meidt um Rechtschreibfehler, oder wenn irgendetwas im Satz gefehlt hatte. Also nicht um den Stil, da sollte dadurch eigentlich nichts zerstört werden.


    Schnell schnappte ich meine Jacke und rannte in den Saloon.

    Salon

    "Glaubst du, das ist eine Falle!” , fragte ich.

    Hier muß ein "?" hin

    Wer ist Lio.

    Acuh hier muße in Fragezeichen hin.

    Es sind noch eine Reihe weiterer Rechtschreibfehler darin, das sind nur die, die besonders mir ins Auge sprangen. (Ich zeige besser nie meine ersten Entfürfe von Geschichten, die sind kaum lesbar aufgrund der Menge der Fehler :D )


    OK, also ist dieser Mafiaboß so mächtig, daß er sich da mit der Königsfamilie anlegen könnte. Hm, ich glaube ich muß dann noch die andere Geschichte lesen, um das alles in den richtigen Kontext zu bekommen. Es scheint, aber, zumindest kam es mir beim lesen so vor, daß Deine Vampire nich unter den üblichen Problemen leiden, insbesondere bezüglich des Tageslichtes.


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)

  • Meine Vampirwelt ist so aufgebaut, das es 12 Staaten der Vampire gibt. Frankreich und England haben zb Vampirkönigreiche. Sie können in die Sonne. Zu viel Sonne lässt sie einschlafen. Aber in einem Raum hat sie keine Wirkung.


    Es gibt einen Weltentraid zu meinen Vampiren.

    Hiermit Beende ich jetzt diese Geschichte. Werde aber eventuell nochmal Fragen zu deinen Kommentaren stellen.


    Letzter Teil


    Lio Cossa


    Ich stand am Fenster und sah nach unten. Meine Männer verluden die Bomben. Hoffentlich konnte mein Plan, die Sorellas so weit zu schwächen, dass ich sie besiegen konnte, gelingen. Das Gespräch mit Aure nagte immer noch an mir. War sie inzwischen frei?

    Hatte sie recht? Hätte ich Jasper nicht entführen lassen sollen?

    Aber so wie ich Adam Nossini kannte, hätte er nicht zugehört. Warum mussten die Sorellas das tun. Ich ballte die Fäuste. Ich wollte doch nur nicht, dass mein kleiner Neffe starb.

    Es ertönte ein Pling. Ich drehte mich zu meinen Schreibtisch um. Auf dem Bildschirm meines PCs war eine Email

    Ich ging zu den Tisch hin und ruf sie auf.


    Nossini hat soeben einen Flug nach Italien gebucht. Sollen wir den Zoll bestechen oder unsere Kontakte zur Polizei um ihn aufzuhalten?


    Satori


    Ich grinste. Natürlich würde Adam versuchen, Jasper zu retten. Aber hier war es zu gefährlich. Die Sorellas beobachten das Cossa Quatro in Cittacrimpiro und dort würde Adam als erstes suchen. Ich musste Adam aufhalten, sonst könnte er in die Schussbahn der Sorellas geraten. Jasper würde mich dafür verantwortlich machen. Das wollte ich nicht.

    Ich schrieb Theo, dass er nicht den Zoll Adam aufhalten lassen sollte.

    Dann ging ich zur Kommode und nahm ein Handy. Der Anruf würde wieder über sämtliche Staaten umgeleitet werden. Es ist trotzdem gefährlich ihn anzurufen. Jaspers SMS hatte wohl nicht gewirkt.

    Warum verstand Adam nicht, dass ich seinen Liebsten nur beschützte?

    Sein Tod wäre doch viel schlimmer als diese Entführung. Warum hatten mir die Sorellas gedroht, dass sie Jasper töteten, wenn ich nicht in dem Krieg zwischen unseren beiden Mafiafamilien kapitulierte?

    Ich wählte die Nummer und atmete tief durch.

    “Lorenzo Drago!”, meldete sich der Urvampir.

    “Cossa.”, meldete ich mich.

    “Na da bin ich mal gespannt, was ein Mafiaboss von mir will.” , reagierte Lorenzo und lachte.

    “Halte deinen Vampirsohn auf nach Italien zu kommen. Er ist sonst in Gefahr.” , erklärte ich.

    “Wow, seit wann interessiert es den großen Lio Cossa wie Adam Nossinis Wohlergehen aussieht?”, fragte Lorenzo Drago.

    "Seit mein Neffe den Prinzen liebt. Jasper, würde es nicht toll finden, wenn ich die Sorellas Adam umbringen lassen würde.” , erklärte ich.

    “Hast du Jasper entführt?”

    Ich seufzte. Er wusste Bescheid.

    “Ja, aber nur um Auftragskillern zuvorzukommen.", sagte ich.

    “Wie geht es ihm?”, fragte Lorenzo sofort.

    “Gut natürlich, Graf. Ich würde ihm niemals was antun.” , meinte ich.

    “Aber ihn entführen lassen.”

    “Es war nunmal notwendig. Die waren schon im Schloss. Ich musste Jasper retten.”

    “Ich kann ihn auch beschützen. Gib mir Jasper!”, sagte Lorenzo.

    “Nein! Er bleibt bei mir! Ich bin sein Vater.”, sagte ich. Es fühlte sich gut an, es auszusprechen. Ich war zwar offiziell sein Onkel gewesen. Aber ich hatte ihn großgezogen, nachdem Rayn Jasper seinen echten Eltern entrissen hatte.

    “Gut, ich werde Adam beschützen und aufhalten nach Italien zu gehen. Gib mir aber das Versprechen, dass du Jasper gehen lässt.”, sagte Lorenzo.

    “Es ist die freie Entscheidung meines Neffen, wie lange er bleiben will, wenn der Krieg gegen die Sorellas beendet ist.”, antwortete ich.

    “Gut! Wehe sie brechen das, Don!”

    “Werde ich nicht, Graf."

    Damit legte ich auf. Ich atmete tief durch und machte mich auf den Weg zu Jasper.


    Ich ging durch die Gänge und in der Eingangshalle trafen gerade Raphaelio und die anderen ein.

    Sie zuckten zusammen, als sie mich sahen.

    "Willkommen zu Hause mio familia.” , sagte ich.

    “Bruder, wir haben Aure nichts getan.”, sagte Raphaelio.

    “Eure bescheuerte Tafel, nennt ihr nichts tun? Raphaelio du meldest dich beim Capoture. Eine Stunde folter wird dich daran erinnern, was Aure erwartet hätte, wenn Mirco euch nicht gestoopt hätte.”, sagte ich Raphaelio wütend.

    “Der Wolf wird von Jäger gerichtet.” , meinten die anderen und lachten.

    “Lio, ich finde das zu hart.”, sagte Raphaelio.

    Ich ging auf ihn zu und fuhr meine Vampirzähne aus. Er schluckte.

    “Du gehst dich foltern lassen, ist das klar?”, zischte ich. Raphaelio sah mich trotzig an.

    Ich fauchte. Er zuckte zusammen und ging dann Richtung Keller.

    Ich wandte mich an die Anderen. “Wartet in meinen Büro!” Sie kamen meinem Befehl nach.

    Warum hatte ich so einen sadistischen Haufen bei mir? Aber Rayns Jahrzehntelange Führung brauchte eben seine Zeit ausgemerzt zu werden. Ich schaffte es schon irgendwann, dass die Familie nicht mehr sinnlose Gewalt zum Vergnügen in den Vordergrund stellte.

    Mit diesem Gedanken ging ich die Treppe hoch und zu Jaspers Zimmer. Er saß da mit Theo und spielte Schach.


    “Lio!” , rief Jasper und stand auf. Er rannte zu mir und umarmte mich.

    “Ist Aure frei?”, fragte ich. “Theo hat nichts erzählt.”

    Ich streichelte seine blonden Haare.

    “Der Prinzessin geht es gut. Sie ist zuhause. Dein Partner will kommen.”

    Jasper lächelte.

    “Na klar will Adam mich retten. Aber das hast du nun davon, Onkel. Du hättest doch auch einfach so fragen können, ob ich zu dir komme.”

    Ich schluckte.

    “Dann hätten die Killer der Sorellas das mit bekommen. Sie befinden sich direkt unter Julianos Personal.” , erklärte ich ihm.

    Jasper sah mich mit einem seltsamen Blick an.

    “Mio Ancora, ich weiß das ich dir sehr viel bedeute. Aber du kannst nicht einfach deine Macht als Don so einsetzen, um mich zu holen. Es war falsch. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass ich hier glücklich bin. Sobald ich wusste, dass es die Cossas sind, die uns entführt hatten, hatte ich keine Angst mehr. Du würdest nie Befehlen, mich ernsthaft zu verletzen." , sagte Jasper.

    Ich lächelte ihn an und streichelte seinen Rücken.

    “Deshalb bin ich Don geworden, mein kleiner Neffe. Um die Macht der Familie, die Macht des organisierten Verbrechens einzusetzen, um dich zu beschützen. Genau wie damals, als

    du noch bei uns gelebt hast.”, sagte ich und küsste meinen Neffen auf die Stirn.

    “Ich weiß, Onkel. Ich finde es nur traurig, dass du dafür einen Ausstieg aus der Mafia für mich geopfert hast.” , sagte Jasper.

    Ich grinste. “Ich bin glücklich, kleiner Neffe. So lange ich Kontakt zu dir habe, bin ich glücklich.”


    Ende


    Italienisch - Deutsch


    Familia = Familie

    Mio Ancora = mein Anker

  • Hallo Mephistoria ,

    ok, so allmählich werden die Verhältnisse klarer.

    wenn Mirco euch nicht gestoopt hätte

    gestoppt


    Wenn Du Fragen hast zu meine Vorschlägen, gerne. :)


    Grüße

    Markus


    Don't judge a book just by the cover
    Unless you cover just another

    Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung. War schwer genug, die zu erlernen. :)