Was lest ihr gerade? (Fantasy)

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    • Ich habe mir gestern "Der Zauberhut" von Terry Pratchett aus der Second (Third?)-Hand Kiste beim Comic-Laden um die Ecke gekauft. Das lese ich jetzt, auch wenn ich glaube, dass ich das schon mal gelesen habe.
      Wahrscheinlich finde ich irgendwann irgendwo in meiner Wohnung das Buch nochmal :D
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Derzeit: Anansi Boys von Neil Gaiman.
      Da ich Mr. Nancy a.k.a. Anansi in American Gods extrem gemocht habe, komme ich jetzt endlich dazu, das Buch über seinen Sohn zu lesen. Wobei ich mir erst wenige Seiten vornehmen konnte, weil ich noch nicht recht reinkomme. Liegt aber an mir.
      Dass Fat Charlie sein Vater extrem peinlich ist, wird schnell klar. Das gespaltene Verhältnis kommt nicht von ungefähr. Wobei ich das Gefühl habe, dass der gute Charles sich selbst ohne seinen Vater gern in peinliche Situationen bringt. xD'
      Jedenfalls fällt sein Vater eines Tages tot von einer Karaokebühne - peinlicher Weise, wie sonst. Und Fat Charlie wird noch erfahren, wer sein Vater wirklich war. Darauf freue ich mich.
    • Da ich mittlerweile mit der "der Abschiedsstein" durch bin, sitze ich nun mitten drin im dritten Band der Osten Ard Reihe und bisher gefällt mir "die Nornen Königin" echt gut :thumbsup:
      Als ich anfing den ersten Band zu lesen hat sich die Erzählung zwar wirklich gestreckt und war auch nicht sonderlich interessant, aber inzwischen ... Hut ab Tad Williams :hi1:
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Ich bin grade mit "Die Magie der Namen" durch. Nicole Gozdek hat eine sehr ansprechende Art zu schreiben (für mich zumindest) und die Geschichte erhält schön spät ihre (durchaus überraschende) Aufklärung. Ich mag Geschichten nicht, wo man auf der ersten Seite bereits deutlich ahnt, wie es ausgeht...
      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)
    • Alcarinque schrieb:

      Bin ich gespannt was du davon hälst.
      Bin durch und fands klasse, bis auf den Showdown am Ende, der etwas... ich weiss nicht, langatmig war? Man merkt halt schon, dass er nicht mehr auf der Höhe seiner Kunst war, als er das Buch schrieb/diktierte.

      Die Story um Tiff und die Hexen findet hier klar ihren Abschluss, und der ist in meinen Augen absolut gelungen. Die alten Hexen hatten ihre Zeit, eine neue Generation kommt auf und muss ihren Weg finden. Bis zu den letzten paar Szenen war das Buch in meinen Augen Hammer. Wirklich. Spanndend, sodass ich es in relativ kurzer Zeit durch hatte, ein Wiedersehen mit all den geliebten Charakteren, ein letztes grosses Lebewohl, das ich in vollen Zügen genoss :)

      Für kenner der Hexen klare Empfehlung. Werd es wohl immer wieder lesen mit dieser kleinen Melancholieträne im Augenwinkel :)


      Und weiter gehts! "Brave New World" ist dran. Parallel dazu ein eher wissenschaftlicher Untersuch zu Willkommenskultur in Gemeinden der EXTREM kompliziert geschrieben ist xD

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • Klimbim schrieb:


      Bin durch und fands klasse, bis auf den Showdown am Ende, der etwas... ich weiss nicht, langatmig war? Man merkt halt schon, dass er nicht mehr auf der Höhe seiner Kunst war, als er das Buch schrieb/diktierte.
      Die Story um Tiff und die Hexen findet hier klar ihren Abschluss, und der ist in meinen Augen absolut gelungen. Die alten Hexen hatten ihre Zeit, eine neue Generation kommt auf und muss ihren Weg finden. Bis zu den letzten paar Szenen war das Buch in meinen Augen Hammer.
      Ah, gut das es nicht nur mir so geht.
      Normalerweise endeten die Bücher ja immer mit einem recht komplizierten dramatischen Ende, hier fand ich es extrem schnell und abgeschnitten, als ob er nicht mehr selbst dazu gekommen ist...
      Fehlten nicht auch die allgegenwärtigen Bienen (von Cover und Layout) schlussendlich irgendwie, hatte zumindest in Erinnerung das die nicht wirklich präsent waren? :hmm:


      Bin jetzt übrigens bei "Zeit der Verachtung" und finde es weiterhin großartig... und lese entsprechend auch gewöhnlich oft, was ich in letzter Zeit sonst viel zu selten mache.
    • Die Feuertaufe, nächster Teil der Hexer-Serie.

      Was mir bei Sapkowsi ja sehr auffällt, ist, das er die Handlung sehr oft über die Dialoge beschreibt. Ist mir so extrem bisher noch nie aufgefallen. Finde ich meist recht gelungen, würde mich gleichzeitig aber auch nerven wenn es alle machen würden. :hmm:

      Leider hat er sich zwar zum Schwertkampf irgendwie informiert (allerdings eher bei Rapierfechtern und Schaukämpfern) aber Armschoner und Schilde die bei einem Schwerthieb zersplittern und Halsbergen die man mit einem Hau zerteilt machen doch in keiner Welt irgendwie Sinn...
      (Ähm ja, ich weiß, da achte ich natürlich immer etwas sehr drauf XD)


      Außerdem bin ich an dem Bücher vom HumbleBundle weiblicher Fantasyautoren dran. Die bisherigen fand ich nicht so erwähnenswert da sie entweder Märchen umgebaut haben oder in sehr klassischen Fantasystrukturen geschrieben haben.

      Aktuell bin ich aber an Sister Light, Sister Dark von Jane Yolen und finde das grad sehr gelungen.
      Schönes, komplexes Weltensetting. Welteninterne Sprichwörter (oder zumindest solche die ich noch nie gelesen habe) und der Aufbau der Geschichte besteht eben aus der Geschicht selbst, Gedichten und Lieder die im Zusammenhang mit der Geschichte stehen (natürlich geht es um eine junge Heldin die zur Legende wird, da bleibt sie der Fantasy treu) und dann gibt es noch "historische" Auszüge aus irgendwann in der Zukunft wo sie spekulieren wie das eine oder andere abgelaufen sein könnte und spekulieren oft komplett an dem vorbei was in der Geschichte passiert.
      Tolle Idee und Umsetzung und eine ganz andere Art ein bisschen von seiner Welt zu präsentieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alcarinque ()

    • Alcarinque schrieb:

      Was mir bei Sapkowsi ja sehr auffällt, ist, das er die Handlung sehr oft über die Dialoge beschreibt. Ist mir so extrem bisher noch nie aufgefallen. Finde ich meist recht gelungen, würde mich gleichzeitig aber auch nerven wenn es alle machen würden. :hmm:

      Leider hat er sich zwar zum Schwertkampf irgendwie informiert (allerdings eher bei Rapierfechtern und Schaukämpfern) aber Armschoner und Schilde die bei einem Schwerthieb zersplittern und Halsbergen die man mit einem Hau zerteilt machen doch in keiner Welt irgendwie Sinn...
      (Ähm ja, ich weiß, da achte ich natürlich immer etwas sehr drauf XD)
      Zu beiden: ja :D
      Er scheint sich auch, besonders in den Hexer-Büchern, an verschiedenen Erzählstilen auszuprobieren. Zwischendurch gibt es beispielsweise Briefe oder Protokolle, die die Ereignisse schildern. Ich weiß nicht ob er damit mehr Abwechslung einbringen wollte oder einfach nur inkonsquent war. Mir persönlich war das nach den 5 Büchern jedenfalls zu viel Variation ^^

      Das mit den Kämpfen ist mir als Laie aber auch aufgefallen. Wenn Rüstungen bei einem Hieb schon kaputt gehen, kann man sie doch gleich ganz weglassen :rofl:


      EDIT:

      Phi schrieb:

      Black Blade - Das eisige Feuer das Magie von Jennifer Estep.



      Eine Bekannte hat die Reihe gelesen und meinte, es wäre ganz empfehlenswert. Dazu Phis Fachfrauisches Urteil und die Sache war beschlossen :D
      (Weil Phi schon was zur Handlung geschrieben hat, verzichte ich darauf, ihr nachzuplappern ^^ )
    • Ich habe jetzt endlich mal »Der Erbe des Skorpions« von Torsten Fink ausgelesen, nachdem ich das etwas zu lange unbeachtet habe liegenlassen. Nicht weil ich es mittendrin plötzlich total schlecht fand, mir kamen irgendwie nur ständig andere Bücher in den Weg - und dann hatte ich es vergessen.
      An sich ist das Buch okay, es ist in meinen Augen etwas besser als »Tochter der Schwarzen Stadt«, schon allein, weil es mal nur aus der Sicht eines einzigen Charakters geschrieben ist. Was ich allerdings von Jarok halten soll, weiß ich auch am Ende des Buches nicht ganz. Ich habe immer noch das Gefühl, dass er nur wie ein ... Abziehbild wirkt, nicht unbedingt blass, aber wirklich Leben hab ich in ihm auch nicht gespürt. Das trifft aber nicht nur ihn, viele Charaktere ähneln sich hier so stark, dass ich manchmal das Gefühl hatte, nicht ganz durchzublicken, auch wenn ich sie auseinanderhalten konnte - Namen sei Dank. Irgendwie fiel mir eben auch wieder auf, dass ich mit Charakteren richtig warm werden muss, um ein Buch richtig gut zu finden. Da hilft hier leider auch kein Meister Iwar, den ich ja schon in der Schattenprinz Trilogie gemocht habe. D:
      Mag an mir liegen. Das war bei Sahif in der Trilogie irgendwie anders, zumindest habe ich es anders in Erinnerung. Ich mochte Sahif - sehr. Und ich habe das ganze Buch über wieder gemerkt, dass ich ihn in der Welt vermisse. Und meinen Wassermagier, auch wenn der wenigstens etwas mehr Erwähnung hat, weil er immer noch in den Fängen von Weszen steckte. D: Bah, Weszen ... In TdSS hatte ich fast so ein wenig Sympathie für ihn übrig, aber auch nur kurz. Winzig kurz.

      Spoiler anzeigen
      Umso mehr habe ich mich über den Auftritt von Sahif gefreut. Wie ein kleines Kind. Leider war der Auftritt nur sehr kurz, aber meinem Schattenprinzen geht es gut mit seiner nun Frau und inzwischen hat er einen Sohn (der Anuq heißt, hihihi) und er lebt ein friedliches Leben in einem Fischerdorf, fernab der Scherereien um den Skorpionenthron.
      Und meine Fresse, hat es lange bei mir gedauert, bis bei mir ankam, wer die Seherin Ila ist. Shahilas Schicksal hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Schon als man anfing von den Erdgeistern zu reden, hätte was bei mir klingeln sollen, aber dafür war die Trilogie wahrscheinlich einfach zu lange her.
      Und² alter Falter, hasse ich Brakas! Mir ging lange kein Charakter mehr so auf den Zeiger wie dieser Kerl ... Gegen Ende des Buches hätte ich ihm gern sein berüchtigtes Grinsen aus der Fresse geschlagen. Schade, dass Jarok das nicht geschafft hat. Man, ey.

      Diese »Liebesgeschichte« zwischen Jarok und der Witwe Hennara hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. So viel Zeit haben die nicht alleine verbracht, dass die sich irgendwie näherkommen konnten und am Ende sind die plötzlich Geliebte? Öhm - whut? Ich brauch ja kein rosarotes Pony Liebesgedöns, aber das ist irgendwie auch unnötig gewesen. Ja, auch mir war klar, dass die beiden sich mochten und zumindest Jarok sich hingezogen fühlte, aber … Ja. Zumal Jarok sie gleich heiraten will ...


      Wie gesagt, Buch an sich war sonst ganz in Ordnung. Viel strategisches Gerede, ein paar Jagden und Schlachten, die sich aber nicht groß in Details verlieren, ein paar Intrigen ... Manchmal zog es sich etwas arg (bei rund 600 Seiten nicht ganz verwunderlich), aber irgendwas hat dann doch gereicht, dass ich es jetzt recht flink in einem Rutsch gelesen habe, anfangs habe ich es auch recht schnell bis zur Hälfte gelesen.

      Nun widme ich mich der Bartimäus Reihe von Jonathan Stroud. <3
    • Der Seelenlord (Fortsetzung von die Höllenstadt) - für ein Werk in einem Computerspieluniversum (Tamriel, bekannt aus Morrowind, Oblivion, Skyrim, The Elder Scrolls Online und weiteren) ist es erstaunlich gut und hat sehr liebenswerte Charaktere. Die junge Bretonin, die gut kochen kann (was eine zentrale Rolle spielt), ihr Freund der Argonier, der immer in ihre verrückten Abenteuer gezogen wird und sich zum Revolutionsführer aufschwingen könnte, ein Prinz, dem in der Vergangenheit immer vorgegaukelt wurde, er würde Heldentaten vollbringen und nun tatsächlich was reißen muss...
      Leider liest es sich, als hätte man die Übersetzung nie korrekturgelesen. "So dasssodass" findet man genau so öfters, in einer Zeile konnte man den Unterschied zwischen Leerzeichen und Abstand zwischen zwei Buchstaben in einem Wort nur unter dem Mikroskop erkennen und anderes in dieser Art taucht alle paar Seiten auf.
      Und man sollte tunlichst die eine oder andere Spielstunde vor dem Lesen aufweisen, sonst blickt man sicher nicht durch.
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Caraval von Stephanie Garber

      Die Schwestern Scarlett und Donatella träumen seit ihrer Kindheit davon, am legendären Caraval teilzunehmen, einem magischen Spiel in dem sich die Realität mit Träumen vermischt. Kurz vor ihrer arrangierten Hochzeit mit einem unbekannten Grafen, bekommen die beiden Mädchen endlich ihre Chance und die heiß begehrten Einladungskarten. Allerdings kann sich Scarlett nicht darüber freuen, denn am Caraval teilzunehmen würde bedeuten, dass sie ihre Hochzeit verpasst - die in ihren Augen einzige Chance, ihrem gewalttätigen Vater zu entkommen. Trotzdem wird sie von ihrer Schwester und dem plötzlich auftauchenden Julian zum Caraval gebracht und befindet sich plötzlich mitten im Spiel. Zusammen mit Julian muss Scarlett versuchen, ihre Schwester wiederzufinden und das Spiel zu gewinnen. Doch es gibt viele andere Mitspieler und Julian scheint seine eigenen, ehrgeizigen Gründe zu haben, am Caraval teilzunehmen.
      Joah, was soll ich sagen? Das ganze ist ein typisches Jugendbuch. Tragische Vergangenheiten der Protagonisten, eine Liebesgeschichte zwischen Scarlett und Julian die wegen eines ominösen Verlobten zukunftslos zu sein scheint und eine (bisher) wenig komplizierte Handlung ^^ An welcher Epoche das Setting angelehnt ist, kann ich nicht eindeutig sagen aber der Beschreibung der Kleidung und Gebäude sowie der Benimmregeln nach zu urteilen, schätze ich es um den Jahrhundertwechsel um 1800 herum.
      An einigen Stellen ist der Schreibstil für mich zu blumig. Besonders bei den Beschreibungen der Umgebung wird mit komplizierten Farbnuancen auf den Leser eingeschlagen. Teilweise muss ich diese Beschreibungen mehrmals lesen, um den Inhalt überhaupt zu erfassen. Und selbst dann hab ich oft keine Vorstellung von dem Bild, das man mir vermitteln wollte.
    • Ich habe gerade mit Die Erben des Rings begonnen. Es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten zu Ehren Tolkiens aus dem Jahr 1992. Mit dabei sind Terry Pratchett, Charles de Lint, Stephen R. Donaldson und andere (ich kenne bisher die wenigsten).

      "Die Trollbrücke" von Pratchett war ganz ok, aber nicht umwerfend. Gerade lese ich "Reave der Gerechte" von Donaldson. Die ist bisher echt ziemlich cool!
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Ich bin immer noch an meinem HumbeBundle - Paket dran, aktuell:

      Sunshine von Robin McKinley
      Das ist dann wohl UrbanFantasy. Das übliche "Vampire leben in unserer Welt" - Setting, ggf. noch mit dem Twist das das allen bekannt ist und es da schon einen Krieg mit den "Anderen" gab.

      Für mich als Weltenfan also das ödestmögliche Fantasysetting, aber ich habe mir vorgenommen alle Bücher zu lesen (Tellerrand und so) und bisher ist es gut genug geschrieben das Spannung entsteht und ich dran bleibe. :D
    • Fool on the Hill - Matt Ruff

      Das Buch ist völlig klasse. Mein Chef hat es mir empfohlen und der Klappentext hat mich irgendwie schon überzeugt.


      Nicht zu fassen, was an Universitäten alles passiert, wenn man diesem Roman glauben darf, in dem der junge George sich in die schönste Frau der Welt verliebt, der Kobold Puck der Elfe Zephyr nachjagt und Blackjack und Luther in den Himmel für Katzen und Hunde aufbrechen. Ein Sommernachtstraum? Eine Love-Story? All das und noch viel mehr ist der »Narr auf dem Hügel«.

      Es klingt ein bisschen verrückt - ist es auch XD Es passiert unglaublich viel, obwohl es eigentlich nur 3 Handlungsstränge sind. Aber auf eine Art und Weise, das man trotzdem ungehindert mitkommt. Ich weiß auch immer noch nicht, worauf das Buch nun eigentlich hinaus will, was mich normalerweise stört, aber bei diesem Buch überhaupt nicht. Jede Geschichte ist unglaublich interessant und so völlig anders als die anderen. Ich bin gespannt, wie die am Ende zusammen hängen (mein Chef hat mir versprochen, dass sich am Ende alles findet ^^ )
      Zudem schreibt Matt Ruff einen echt witzigen Stil. Anfangs musste ich mich an seine Formulierungen gewöhnen, aber mittlerweile bin ich nur noch am Grinsen, weil die Ereignisse teilweise so abwegig sind (zwei Transporter stoßen zusammen. Der eine geladen mit menschliche Pheromonen, der andere mit Damen-Intimsprays. Es werden gase freigesetzt, dich sich in einer Wolke der Lust fortbewegen, sodass nach Mitternacht alle Kondome ausverkauft sind und stattdessen die Gummihandschuhe wie warme Semmeln weg gehen :rofl: ) Aber nicht nur Zweideutigkeiten und Sex, sondern auch einfach so Kleinigkeiten und Formulierungen, die zum schießen sind.
      Es mangelt auch nicht an philosophischen Denkansätzen.
      Luther - der Hund - ist ein Mischling und die "Rassis" (die Reinrassigen Hunde), hassen Mischlinge und versuchen sie umzubringen. Luther unterhält sich mit einem von ihnen und bringt ihn mit seinen Argumenten ganz schön ins Schwitzen XD
      Ich weiß nicht. Ich finde das Buch klasse und absolut lesenswert.
      Verrückt, witzig, tiefgängig, charmant. *Überschlägt sich mit Lob* ich werde definitiv noch mehr von Matt Ruff kaufen ^^

      5/5 Sternen :thumbsup:
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Miri schrieb:

      Fool on the Hill - Matt Ruff
      Bestes Buch!!! Da fällt mir ein, dass ich meines an einen Kumpel ausgeliehen habe, der mittlerweile ins Allgäu gezogen ist und es bei seinem Nachbarn für mich zum Abholen hinterlegt hat. Das war vor ungefähr drei Jahren. Ob es noch da ist?
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Heute Vormittag habe ich Dragon Dream von G.A. AIken zu Ende gelesen. Die Reihe ist eine Empfehlung von @Phi gewesen und meine Güte, wie hart feier ich diese ganzen Geschwisterzanks zwischen den Figuren :rofl: Das ist halt einfach so wahr. Mein Bruder hat mir zwar keine Körperteile abgetrennt, aber regelmäßig ausgekugelt, von daher finde ich es sooo lustig xD Bei manchen Szenen musste ich laut loslachen und das passiert mir selten.

      So, und nun fange ich den 2 Band der Black Blade Reihe an: Das Dunkle Herz der Magie von Jennifer Estep.
      Dieser Gegenwarts-Mafia-Fantasy-Mix ist eigentlich nicht so mein Fall und die Protagonistin ist ziemlich nervig und unsympathisch. Aber es gibt durchaus auch liebenswerte Figuren und ich möchte gerne wissen, wie das ganze Ausgeht.
    • Skadi schrieb:

      So, und nun fange ich den 2 Band der Black Blade Reihe an: Das Dunkle Herz der Magie von Jennifer Estep.
      Dieser Gegenwarts-Mafia-Fantasy-Mix ist eigentlich nicht so mein Fall und die Protagonistin ist ziemlich nervig und unsympathisch. Aber es gibt durchaus auch liebenswerte Figuren und ich möchte gerne wissen, wie das ganze Ausgeht.
      Ich konnte nicht mehr als die ersten Kapitel vom zweiten Teil lesen, weil es immer schlechter wurde xD auch vom Schreibstil her wird es immer langweiliger... Vielleicht hälst du ja durch :D


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.