Tanith Low - Die ruchlosen Sieben von Derek Landy. Das spielt zwischen den Bänden 7 und 8 der Skullduggery Pleasant-Reihe. Tanith Low, besessen von einem Restanten (also jetzt eine Böse) sucht sich ein Team zusammen, um vier göttertötende Waffen zu stehlen, bevor die Guten das schaffen. Plötzlich kommen wir einigen Schurken sehr nahe, was zuerst ganz merkwürdig ist, aber auch verdammt unterhaltsam.
Das Buch ist natürlich, wie Skullduggery Pleasant auch, als actiongeladene Urban Fantasy geschrieben. Viele Dialoge, die bei Landy gerne ins Klamaukige kippen; wenig Beschreibungen, die dafür geraderaus geschrieben sind, ohne Schnörkel oder weitere Ebene, die man im Hinterkopf noch mitbearbeiten kann oder sollte. Das Ergebnis liest sich problemlos weg, und das ist bei dieser Art Buch ein Qualitätsmerkmal. Es ist von Anfang bis Ende spannend und in 240 Seiten fertig.
Für die ein oder andere Figur hätte ich mir mehr Hintergründe gewünscht, einfach um sie besser zu verstehen bzw. was genau sie eigentlich sind, aber gut, das hat die SP-Reihe ja noch nie gemacht. Es kommen immer wieder Figuren hinzu, um das Kanonenfutter des vorigen Bandes zu ersetzen. Es war eigentlich sogar besonders, dass manche Bösewichte hier noch etwas Rampenlicht bekommen haben, weil die in den vorigen Büchern einfach etwas kurz kamen. ![]()
Hat Spaß gemacht und weckt die Neugier auf Band 8 von Skullduggery Pleasant.