Gefangen

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    • Hallo meine liebe Shiwai, habe dich vermisst und deine Komentare, deswegen habe ich die Story fürs erste zur Seite gelegt und an anderen Geschichten hier im Forum weiter geschrieben. Dein Lob freut mich sehr und motiviert mich zum weiter schreiben.
      Tja in Sicherheit sind sie erst wenn sie mit dem Zepter aus den Gefängnissen von Messanac entkommen sind. Momentan sieht es nicht danach aus, das sie es schaffen...

      Ich wünsch dir und den anderen Lesern noch viel Spass beim lesen. :D
      Neugirig geworden? Die Geschichte Gefangen im High Fantasy. Wer schon eine fertige Geschichte lesen will empfehle ich :Return to the Roots - Zurück zu den Wurzeln im High Fantasy Bereich. Ein spannender Krimi wartet im No Fantasy :Bis zum letzten Schrei. Viel Spass beim schmöckern :D
    • Habe angefangen deine Geschichte zu lesen, bin gerade noch auf der zweiten Seite. Gefällt mir aber ganz gut, werde wohl weiterlesen, da ich doch gespannt bin wie es sich entwickelt. Die große Stärke bisher besteht für mich darin, dass die beklemmende und nahezu aussichtslose Lage vom Anfang, sehr gut dargestellt wird und viel Zeit bekommt. Einfach dadurch, dass den Gefühlen die er in der Gefangenschaft und der Folter erlebt Zeit gegeben wird und die Handlung durch Rückblenden vorangetrieben wurde, bzw. die Gedanken die er hat während er da gefangen ist, dass ist durchaus eindrucksvoll, denn es sorgt für eine permanente gespannte Stimmung, die trotz weniger schlimmer Erinnerungen immer einen bitteren Beigeschmack erhält.
      Gefällt mir ziemlich gut.
    • Danke dir Genisis@ :thumbsup:

      Tja Marek musste schon einiges erdulden in Messanac. Für Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder Rechtschreibkorektur bin ich sehr dankbar.
      Gebe mir weiterhin bitte Bescheid wie du die Geschichte findest.
      Danke :D
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    • Nein, Nein! Schreit alles in mir. Nicht Baran! Ich will aufspringen etwas tun, doch ich bin vor Angst wie gelähmt, nicht fähig auch nur einen Laut von mir zu geben. „Alles vorbei, es ist alles vorbei “, höre ich eine leise Stimme in meinem Unterbewusstsein wispern. Mit jeder Sekunde die verstreicht wird sie lauter, dröhnt in meinem Kopf. Mit weit aufgerissenen Augen verfolge ich Baran`s Versuche sich aus der Pranke des Ork´s zu befreien. Vergeblich! Er hat keine Chance gegen die immensen Kräfte.
      Mein Herz rast. Ich bin jeden Moment darauf gefasst, dass der Ork das Zepter entdeckt, doch wie durch ein Wunder entdeckt er es nicht. „Ja, das Bürschchen sieht kräftig aus! Ist noch nicht lange hier, Schak.“
      Ich sehe mit weit aufgerissenen Augen zu, wie der Ork Baran an den Beinen packt und zieht. Er wirkt in den Pranken dieses Ungeheuers wie ein Kind.
      „Für den will ich aber den doppelten Preis.“ Ein wütendes Schnauben hör ich von dem Angesprochenen. Ich kann mich immer noch nicht rühren, die Angst jagt in Wellen durch meinen Körper. Meine Gedanken überschlagen sich, während der Ork über mich steigt und auf den Höhleneingang zuhält.
      Er hat den Mann und Baran am Kragen gepackt. Ich erhasche einen Blick auf Barans kreidebleiches Gesicht. Panik und Angst stehen darin. Hat er die Hoffnung bereits aufgegeben?
      Marek, tue endlich was! Ich höre im Geiste die Worte der weißen Hexe. „Du wirst einen Weg aus der Dunkelheit finden. Glaube an dich und an deine Stärke. Hier!“ Mit diesen Worten hatte sie ihn damals über dem Herzen berührt.
      „Sie können dir vieles nehmen aber deinen Mut und deine Entschlossenheit nicht. In dir Marek brennt ein Feuer und das wird unsere stärkste Waffe sein. Glaub an dich und bleib dir treu. Du bist unsere Hoffnung!“ Ich spüre tief in mir drin wie etwas geschieht. Wie meine Angst schwindet. Ich weiß was ich zu tun habe…

      Plötzlich sehe ich alles ganz klar vor mir. Ich richte mich auf. Die Schmerzen und die Schwäche sind verschwunden an ihrer Stelle empfinde ich Wut. Wut auf die Situation, auf die Ork´s, die mir das angetan haben und dieses Gefühl verleiht mir unendliche Kraft. Sie staut sich in mir an. Ich fühle sie wie einen heißen Knoten in meiner Brust, der sich mit jeder Minute ausdehnt, heißer wird. Die anderen Gefangenen kauern weiterhin am Boden, starr vor Angst. Ich bin der Einzige der zwischen ihnen steht. „Was zum Teufel…“
      Die Blicke der Ork´s sind auf mich gerichtet, ich zähle vier von ihnen. „Nein, Marek nein…“ Barans Aufschrei reist ab, als der Ork ihn fallen lässt. Dumpf höre ich den Aufprall, doch ich wende nicht den Blick von ihnen ab.
      In meinem Innern lodert das Feuer und es nimmt immer weiter zu, je wütender ich werde. Ich fühl keine Angst, alles um mich herum ist Bedeutungslos geworden. Ich habe nur noch einen Focus auf denn ich mich zu bewege. Die Ork´s!
      „Was ist mit dem da? Hat der denn Verstand verloren?“ Dumpf wie aus weiter Ferne höre ich seine Worte. Mit gerunzelter Stirn sehen sie mir entgegen. Ihre Fratzengesichter zeigen deutlich ihre Verblüffung über mein abnormes Verhalten. Keiner der in dieser Höhle landet besitzt noch Hoffnung und Kraft für die Gegenwehr. Und gerade weil sie es nicht gewohnt sind verschafft es mir den Vorteil den ich brauche. Starr den Blick auf die Orks gerichtet durchquer ich die Höhle.
      Aus den Augenwinkeln sehe ich die huschenden Bewegungen. Die anderen Gefangenen machen mir Platz. Der Ork, der Baran fortgeschleppt hat, fängt sich als erstes. „Hay du da! Bleib stehen oder du wirst meine Peitsche spüren!“ Ich reagiere nicht, behalte starr mein Tempo bei.
      Meine Wut fokussiert sich auf ihn. Sein Gesicht verzerrt sich Hass erfüllt, seine Pranke greift zum Gurt, wo ich seine Peitsche zusammengerollt sehe. Ein weiteres Mal spüre ich wie meine Wut und das Feuer in mir zu nehmen.
      „Las los! Es findet sein Ziel!“ Die Stimme seidenweich erklingt in meinem Kopf und instinktiv tue ich das was sie sagt.
      Ich schreie Ihm meine Wut entgegen, während der Feuerball ihn trifft...
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    • :D Marek der feuerspucker. So sah das in meinem Kopf aus. Falls er das mit dem Zepter macht, wäre eine Erwähnung vielleicht nicht schlecht. ;) ansonsten musste ich grinsen als ich das gelesen hab. Irgendwie eine ziemlich komische Situation das kleine Menschlein geht auf die Orks los 8o
      Hat sich schön gelesen und hat mich überrascht. :thumbsup: hör doch nicht immer an den spannendsten Stellen auf :pinch: :love:

      Ps: Fokus mit k und im gleichen Satz müsste denn den sein glaube ich.
      Glück ist, wenn ich die Augen schließe und mit Drachen fliege.

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    • Hallo Shiwai,
      Ich werd es wohl noch mal umschreiben müssen, wenn du gelacht hast. ;)
      Eigentlich sollte schon daraus hervor gehen das er nicht wie ein Drache Feuer spuckt sondern es durch seine Wut passiert, dass er seine magischen Fähigkeiten entdeckt. Diese hat er von der weißen Hexe erhalten. Aber ich mache das im nächsten Post noch mal deutlich. Schön wenn es dir ansonsten gefallen hat. :thumbsup: :love:

      Ich hab noch mal ne Frage an die Leser dieser Geschichte:
      Welchen der Charaktere fandet ihr bisher besser?

      Marek oder Baran? ?(

      Wäre schön das zu wissen!

      Sabrina
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    • Hallo Sabrina,

      Ok, dann habe ich das soweit verstanden, aber es war trotzdem etwas lustig. Bekomme das Bild nicht aus dem Kopf, wie Marek Feuer spuckt. ^^

      Ich kann es gar nicht sagen. Mag beide gern. Wenn ich mich entscheiden müsste.... hm... Marek mit 51 Punkten und Baren mit 49 :D
      Glück ist, wenn ich die Augen schließe und mit Drachen fliege.

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    • In Zeitlupe sehe ich den Ork fallen. Dabei rudert er wie wild mit den Armen, im vergeblichen Mühen das Gleichgewicht zu halten. In seiner Fratze lese ich Verblüffung, ehe er nach hinten kippt und zuckend liegen bleibt. Denselben Schock wie bei ihm, sehe ich auch in den Gesichtern der anderen Ork´s.
      Staunend betrachte ich einen Moment meine Handinnenflächen, die jetzt nicht mehr glühen. Der Feuerball hat ein riesiges Loch in die Brust des Ork´s gerissen.
      Ich habe nicht viel Zeit. Nach wie vor ist mir die Gefahr bewusst, in der wir schweben. Ich höre das wütende Brüllen der anderen Ork´s. Noch wissen Sie nicht, was sie davon halten sollen. Sie schauen zu mir und zu ihrem Gefährten dessen Zuckungen immer geringer werden.

      Heiß! Nach wie vor brennt das Feuer in mir. Diese Kraft wartet nur darauf, dass ich sie los lasse. Sie wie eine wilde Bestie auf die Ork´s hetze. Die Worte der weißen Zauberin bekommen jetzt eine ganz andere Bedeutung. Sie hat mir diese Kraft verliehen. Magische Fähigkeiten, die es mir ermöglichen aus den Verließen von Messanac zu entkommen. War das von Anfang an ihr Plan?
      Baran stolpert auf mich zu. „Marek, wie… wie hast du das gemacht?“ Er starrt mich an, teils erstaunt zum anderen… Ist es Furcht, die ich in seinem Gesicht sehe? Angst vor mir und meinen Kräften?
      Hinter Baran sehe ich einen der Ork´s auf ihn zu stürmen. Sein Gesicht zur Hasserfüllten Fratze verzehrt. „Vorsicht Baran! Zur Seite!“ Er reagiert Sekundenbruchteile später und hechtet nach rechts, lässt sich fallen. Keinen Moment zu früh. Der mächtige Schwinger des Ork´s saust nur wenige Zentimeter über ihn hinweg.
      Allein bei der Vorstellung der Schlag hätte Baran treffen können, überrollt es mich heiß. Meine Wut auf den Ork steigt ins Bodenlose und entlädt sich mit einer Wucht, die mich nach hinten straucheln lässt.
      Mein Herz rast im wilden Takt. Mit weit aufgerissenen Augen starren die Ork´s auf ihren Gefährten, der von meiner gebündelten Kraft getroffen, quer durch die Höhle katapultiert wurde. Stöhnend liegt er dort zwischen denn Gesteinsbocken. Sie haben sich bei seinem Aufprall aus der Felswand gelöst.
      „Verdammt will ich sein…“ Die Stimme des Orks ist viel zu hoch. Einige Oktaven nach oben gerutscht, weil er es nicht glauben kann. „Wie… Dieses kleine Bürschchen?“ Er wechselt einen Blick mit seinem Gefährten, der als einziger von den Ork`s noch steht.
      Schon bevor sie sich dem Höhlenausgang zuwenden, durchflutet mich ein Glücksgefühl. Ich weiß jetzt, wir haben eine reale Chance.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sabrina ()

    • Spannend wie immer ☺️ zwei kleine Verbesserungen: ins bodenlose steigen find ich seltsam und den statt denn gesteinsbrocken.
      Es klingt als wäre die Geschichte einem Ende nahe? Gespannt wie es ausgeht. ;) mehr bitte

      Lg und zurück um Lande
      Glück ist, wenn ich die Augen schließe und mit Drachen fliege.

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    • Hallo Shiwai! Danke für deinen Kommentar. Habe dich schmerzlich vermisst. :D Habe schon gesehen das deine Geschichte weiter geht.
      Weiß noch nicht mit welcher meiner Storys ich weiter mache. Mit deiner Vermutung hast du in soweit Recht das bald ein Teil der Geschichte endet. Aber jedes Ende birgt auch einen Anfang einer neuen Geschichte in sich, nicht wahr? :D
      Liebe Grüße Sabrina
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    • Wow, eine super Geschichte. Jetzt hab ich sie mir auch durchgelesen. Du hast es wirklich fantastisch und geradezu beängstigend spannend geschrieben.
      Respekt.
      Ich weiß ja, das du hier schon seit einiger Zeit nicht mehr mitgeschrieben hast, aber vielleicht bekommst du demnächst wieder Lust darauf? Schließlich hast du den Hinweis darauf ja auch noch in deiner Signatur. ;)
    • Danke dir Schreibfeder. :thumbsup: Stimmt habe schon lange nicht mehr die Zeit gefunden hier weiter zu schreiben. Aber ich habe Marek und Baran nicht vergessen. Sie warten geduldig in der Orkhöhle von Messanac wie es weitergehen soll. ;(
      Möchte ja auch nicht schlampig werden was den Schreibstill angeht. Im Kopf hab ich schon das nächste Kapitel vor mir, aber mir fehlt die Muse das alles aufzuschreiben. Sorry momentan ist mein Krimi an erster Stelle. Aber irgendwann..... :D
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    • Eine Chance, aus Messanac zu fliehen? Oder hier aus der Höhle der Orks? Ich kann es selbst ja kaum begreifen wie mir das möglich war, diese Kraft zu entfesseln. In einer unbewussten Bewegung drehe ich meine Handinnenflächen nach oben, so dass ich sie betrachten kann.
      Sie sehen ganz normal aus. Zerschrammt und schmutzig, deutlich sehe ich die Spuren der Handeisen an den Handgelenken.
      „Marek? Was ist?“ Baran, der neben mir steht, macht mir wieder bewusst, dass die Zeit drängt. Die Orks kommen wieder und dann mit Verstärkung!
      Meine Wut ist verflogen, stattdessen fühl ich die alt vertraute Angst. War das alles nur ein Traum? Wie um mir die letzten Ereignisse in Erinnerung zu rufen, drehe ich mich zu dem Ork um, der in den Steinen liegt und sich nicht mehr rührt. Okay es war kein Traum. Du hast es wirklich getan. Der Gedanke verleiht mir Kraft.
      Uns bleibt nicht viel Zeit. „Baran komm!“ Ich übernehme die Führung. Vorbei an teilnahmslosen Gesichtern, die uns schweigend Platz machen. Nicht nur Männer sind darunter, auch Frauen. Elena...? Ich bleib wie angewurzelt stehen und starre die Frau vor mir an. Die Erleichterung, als sie hoch blickt und ich meinen Irrtum erkenne, lässt mich schaudern.
      Wie kannst du erleichtert sein, wenn irgendjemand auf diese Frau wartet? Ihr Blick ist leer, teilnahmslos. Die Orks haben ihren Willen gebrochen und nichts kann daran etwas ändern. "Das stimmt nicht, Marek und das weißt du!" Irgendwo im Hintergrund hat die vertraute Stimme in meinem Hinterkopf gewartet. Jetzt meldet sie sich wieder zu Wort.


      Ich kann sie nicht retten, dass ist unmöglich! Wenn die Orks zurück kommen, war alles umsonst, dann sind wir gefangen!
      Panik macht mir das Atmen schwer. "Kannst du es dir denn selber verzeihen, wenn du sie hier zurück lässt?" Fragt die Stimme mich.
      „Marek, wir müssen weiter!“ Baran spürt sicher, dass hier etwas vorgeht und es macht ihm Angst. Ich dreh den Kopf in seine Richtung und unsere Blicke begegnen sich.
      „Oh nein!“ Seine Augen werden groß. „Das kannst du nicht wirklich vorhaben? Marek, du kannst sie nicht alle retten?“ Ich richte mich auf. Meine Entschluss steht fest.
      „Ich muss es zumindest versuchen, Baran.“ Er schüttelt den Kopf. Wortlos streck ich meine Hand aus und er reicht mir das Zepter.
      „Du bist verrückt!“ Meine Zweifel das richtige zu tun, sind wie fortgewischt, kaum dass ich das Zepter in Händen halte. Es strahlt und leuchtet von innen heraus. Der Mondstein in seiner Mitte glitzert in allen Farben.
      Es vertreibt Dunkelheit und Angst, es lässt nichts als Hoffnung in mir zurück. Geblendet von der ungewohnten Helligkeit kriechen die Gestalten von mir ab, suchen Schutz im Schatten. Beim letzten Mal war es die Angst und die Wut, die meine Kräfte entfesselte. Ich halte das Zepter in der Hand und nichts geschieht. Was jetzt? Irgendetwas muss ich tun.
      Ratlos sehe ich zu Baran, der mit den Schultern zuckt. Er ist keine große Hilfe!
      Vielleicht nützt es etwas, wenn ich die Augen schließe und mich konzentriere? Ich tue es. Ich ruf mir in Erinnerung, wie es sich angefühlt hat, zu vergessen. Langsam alles an den Nebel in meinem Kopf zu verlieren, ehe mich Baran in dieser Höhle fand und mich heilte. Die Verzweiflung, nichts dagegen tun zu können, machtlos, gefangen zu sein. Und ich spüre die Wut in mir aufsteigen.
      Sie sammelt sich heiß in meinen Eingeweiden, wird von Sekunde zu Sekunde stärker. Es ist wie ein rauschen und pulsieren, das mich zittern lässt. Als ich die Augen öffne, strahlt das Zepter in meiner Hand und wie von selbst spreche ich die Formel, die ich noch nie zuvor gehört habe.
      „Alsam de arnt de Lelukarom schad!“ Das Zepter erstrahlt, verbindet sich mit meiner Kraft und scheint in tausend Scherben zu zerbersten. Ich schließe geblendet die Augen. Ich habe alles getan was ich tun konnte. Diese Tatsache hinterlässt bei mir ein unbeschreibliches Hochgefühl.
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    • Grell ist das Licht was mich umgibt, ich kann es durch die geschlossenen Lider erkennen. Augenblicke später ist es vorbei. Im Geist zähl ich bis Fünf, ehe ich die Augen öffne. Nach einem weiteren Moment habe ich mich an die Lichtverhältnisse gewöhnt.
      Aus den Schemen in Schwarz und Grau werden einzelne Details. Jemand hockt am Boden zwei Schritt von mir entfernt. Er hat den Arm erhoben um sein Gesicht zu schützen. „Baran? Ist mit dir alles in Ordnung?“ Meine Stimme bebt. Ist er verletzt? Nein, das kann nicht sein.
      Langsam lässt er den erhobenen Arm sinken und sieht zu mir hoch. „Mit mir?“ Sein ungläubiger Blick wird wütend. „In Ordnung? Verdammt Marek!“ Meine Hand die ich ihm entgegen strecke, um ihm aufzuhelfen, ignoriert er. Wütend vor sich hin fluchend, klopft er sich den Staub von den Kleidern.

      „An so etwas werde ich mich nie gewöhnen. Magie, Zauberei! Das ist alles Teufelswerk!“ Mir entgeht nicht wie er sich schnell bekreuzigt. Seine misstrauische Art übernimmt wieder die Oberhand. Ich kann es ihm nicht verdenken, zu viel Schlechtes hat er schon in seinen jungen Jahren erlebt.
      „Ich setze es für eine gute Sache ein.“ Versuche ich ihn zu beruhigen. Er schenkt mir einen ernsten Blick. „Meinst du das Zepter macht einen Unterschied, Marek? In seinen Händen würde es eine Waffe sein.“
      Ich muss zugeben, dass Baran damit Recht haben könnte. Umso wichtiger ist unsere Mission, dass Zepter in Sicherheit zu bringen.
      „Lass uns in Gottes Namen, aus dieser Höhle verschwinden, ehe sie zurückkommen.“ Er deutet mit einem Nicken in Richtung des Orks, der immer noch Bewegungslos in den Steinen liegt. „Und bevor der da wieder aufwacht…“


      „Moment,“ ich blicke in den Schatten. Im Dunkeln sehe ich die kauernden Gestalten, dicht aneinander gedrängt. Ich gehe einen Schritt auf sie zu. Sie weichen zurück. „Marek!“ Mir bleibt keine Zeit! „Du hast alles für Sie getan!“ Meine innere Stimme gibt Baran Recht. Mir bleibt die Hoffnung, dass die freigesetzte Magie sie heilen wird, genauso wie das Zepter mich geheilt hat.
      Mit einem letzten Blick in den Schatten folge ich Baran. Der Mondstein in der Mitte des Stabs schimmert nur noch schwach. Ich stecke das Zepter ein, unter die Kleidung, die Baran mir besorgt hat. Mittlerweile ist es mir egal woher sie stammt. Ich bin nur Dankbar einen Teil meines geschundenen Körpers zu bedecken.
      Das Zepter strahlt eine wohltuende Wärme ab, die mir Zuversicht schenkt.
      Nur noch wenige Schritte trennen uns vom offen stehenden Gittertor, als Baran wie angewurzelt stehen bleibt. Er hat Glück das ich es rechtzeitig merke.
      „Baran?“ „Scht!“ Zischt er in meine Richtung. Ich lausche und halte den Atem an. Alles bleibt still, nur mein Herz hämmert laut. Kann es sein das Baran sich geirrt hat? Doch dann höre ich es! Ein tiefes Grollen, was aus dem Berg zu kommen scheint. Es dauert nicht lange bis es wieder verstummt.
      „Was ist das?“ Baran sieht mich mit weit aufgerissenen Augen an. Panik steht in seinem Blick. „Egal was es ist, ich will hier weg sein, bevor ich es herausfinde. Marek lauf!“
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    • Das Gefühl flammt von einem Moment zum anderen in mir auf. Furcht, Angst und eiskalte Panik. Ich kann plötzlich das empfinden, was Baran gerade fühlt. Das Zepter verstärkt es und überträgt es auf mich.
      Es trifft mich wie ein Faustschlag. Von einer Sekunde zur anderen kann ich mich nicht mehr bewegen, bin starr vor Angst. Baran vor mir reißt das Gittertor auf, taucht in den Schatten ein. Ich bleibe hilflos zurück, unfähig einen Laut von mir zu geben.
      Die Furcht hält mich in ihren Klauen, selbst in den Verließen habe ich sie nicht so intensiv empfunden. Dort war immer noch ein Funken Hoffnung. In purer Verzweiflung ball ich die Fäuste, treib mir dabei die Nägel ins Fleisch. Der Schmerz hilft mir gegen die Angst anzukämpfen.

      Nein! Ich bin soweit gekommen, jetzt gebe ich nicht auf! Mir zittern die Hände und Arme vor Anstrengung, als ich das Zepter unter der Kleidung hervorziehe. Das Gefühl der Erleichterung überspült mich. Der Mondstein glitzert matt. In seinen Tiefen erkenne ich ein dunkles Schimmern. Baran hat Recht! Dieses Zepter hat nicht nur eine helle Seite.
      „Verdammt Marek! Wo bleibst du denn?“ Seine gezischten Worte Zerreisen endgültig den Bann des Zepters. Ich wickel es in das Tuch was mir als Gürtel dient, so kann ich mich selbst vor seiner Wirkung schützen und folge Baran in den Gang. Dunkelheit umfängt mich, lediglich das Licht der Fackeln am Eingang der Höhle spendet ein wenig Licht.
      „Hier entlang.“ Ich folge Barans Siluette. Geröll und Gesteinsbrocken haben sich aus der Felswand gelöst. Ich steige darüber. Er wartet an der nächsten Biegung. „Was war den los?“ Ich kann seine schemenhaften Umrisse im Dunkeln erkennen.
      Ein Grollen tief aus dem Berg entbindet mich einer Antwort. „Weiter!“ Der Gang führt nach oben. Baran flink wie ein Wiesel ist schneller als ich. Immer wieder erschüttert die lauter werdenden Geräusche die Erde. Es folgt uns! Mittlerweile geht es steil bergauf und ich merke wie mich die Kräfte verlassen.
      „Baran… Wie weit ist es noch?“ Er kommt zurück und schüttelt den Kopf. „Das Tunnel System reicht nicht so tief. Wie müssen weiter hinauf zu den Verließen und der Festung.“ „Gibt es keinen anderen Weg…“ Schweratmend lehn ich mich an die Wand. Ich kämpfe gegen ein stärker werdendes Schwindelgefühl an.
      Meine Beine zittern, drohen unter mir nach zugeben. Sie sind nach der langen Zeit der Gefangenschaft die Anstrengung nicht mehr gewöhnt. „Nein, Marek! Nur in die andere Richtung.“ Er braucht nicht weitersprechen, mir ist klar, dass dies keine Alternative für uns ist. In der Tiefe lauert dieses Etwas, was immer näher kommt. Aber das ist nicht der Grund warum mich eisige Schauer überlaufen.
      Bilder blitzen in meinen Gedanken auf, zu schnell um genaueres zu erkennen. Ich weiß es ist wichtig, unwahrscheinlich wichtig! Barans weiteren Wortschwall ignorierend schließ ich die Augen, presse meine Handballen gegen die Schläfen und konzentriere mich darauf. Wie aus dem Nichts setzt sich das Bild zusammen. Stück für Stück…



      Der dunkle Lord mit seinem Heerführer, sie haben mir den Rücken zugedreht… Ich liege auf dem Brett. Gefesselt an Händen und Füßen nur halb bei Bewusstsein… Ich höre ihre Stimmen, hart und zischend… „Ein Tunnel, Herr? Wir haben nichts dergleichen bemerkt….“ „Ja, du Wurm! Das ist der Grund, dass diese Ratte das Zepter hat. Findet die Tunnel und du hast auch die Ratte…“ Sie wissen von dem Tunnel System! Die Erkenntnis trifft mich wie ein Schlag in den Magen, mir wird schlecht. Den Kopf an die Wand gepresst versuch ich meinen rasenden Herzschlag zu beruhigen.
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