Beiträge von Iskaral

    Au weia, Therianthropie klingt nach richtig fiesem Zeug, so wie du die Verwandlung beschreibst.=O

    Aber es ist eine coole Idee, traditionelle "Werwolf-Konzepte" auf ein Tier wie Krabben anzuwenden (die mMn auch so schon gruselig genug sind)


    Einige vermuten das die Netze der Fischer auf dem Meeresgrund etwas aufgewühlt hatten, das nicht für das Festland bestimmt war,

    Sehr schöne Formulierung. Die ganze Sache erinnert mich etwas an die Geschichte "Schatten über Innsmouth" von H.P. Lovecraft.

    Und jetzt kommt noch etwas!

    Mir ist aufgefallen, dass mein Konzept von den Monden in diesem Thread noch nicht so klar ersichtlich ist, deswegen breite ich dies nun in aller Ausführlichkeit aus.


    Diese Welt hat mehrere Monde. Himmelskörper, die je ungefähr 90 Tage, also knapp ein Viertel des Jahres. Jeder prägt eine der Jahreszeiten, durch seinen magischen Einfluss.


    Yanve prägt den Frühling, während ihrer Herrschaft blüht und gedeiht Flora und Fauna. Dies dient den Menschen zur Nahrungsbeschaffung als Vorteil, jedoch bekommen sie es dann auch mit bestialischen Tieren zu tun. Wie Schahlendrachen, Bullenkröten oder Flutmäulern, die allesamt eine absurde Größe erreichen können, wenn sie Yanves Einfluss Jahr um Jahr ausgesetzt sind. Endet Yanves Zeit, so wird das Fest der Bäume gefeiert, aus Dankbarkeit für die Ernte und der Umstand selbst noch nicht gefressen worden zu sein. Kinder, die unter Yanve geboren werden, erhalten den Beinamen Runa, Blumenkind und gelten als liebevoll und einfühlsam.


    Ophne steht für den Sommer, dieser Mond leuchtet beinahe so hell, wie die Sonne selbst, sodass es niemals dunkel wird. Ebenso wird es währenddessen so unerträglich heiß, dass ganze Flüsse verdunsten können und jene Pflanzen die vor nicht allzu langer Zeit noch wuchsen, nun verdorren, wenn sie sich nicht anpassen können. Gewisse Pflanzen, wie die des Arbonons, scheinen sich jedoch besser auf die Hitze einzustellen, als andere. Die meisten Tiere hingegen ziehen sich ebenfalls zurück, entweder in Höhlen, den Erdboden oder in die Perma-Wälder. Endet Ophnes Zeit, so wird das Fest des Tages gefeiert, aus Dank, dass noch Wasser übrig blieb und das Licht die bedrohliche Nacht ferngehalten hat. Kinder, die unter Ophne geboren werden, erhalten den Beinamen Quura, Sonnenkind und gelten als stark und widerstandsfähig.


    Dem Sommer folgt der Herbst, also Darwe, deren kühle Macht Stürme über die Welt schickt. Während des Herbstes bringen die Stürme all jenes Wasser zurück, dass Ophne nahm. Dies führt wiederum zu Überflutungen. Nicht nur die Küsten sind davon bedroht, sondern auch die Täler und Erdspalten, die das Land wie tiefe Narben entstellen werden gefüllt. Wer sich den Stürmen ungeschützt aussetzt wird fortgerissen, oder zumindest von fliegenden Steinen und hölzern verletzt. So seltsam es klingt, leben auch Tiere in diesem Sturm, sie lassen sich vom Winde tragen, zu ihnen zählen die Wolkenquallen, Himmelsschlangen oder Aasflöhe, die im Sturm auf Beutejagd gehen. Endet Darwes Zeit, so wird das Fest der Winde gefeiert, aus Dank, dass das Wasser zurückgekehrt ist und der Sturm einen nicht mitgerissen hat. Kinder, die unter Darwe geboren werden, erhalten den Beinamen Vora, Sturmkind und gelten als temperamentvoll und ungezügelt.


    Nach den Stürmen kommt die Stille, kommt Lunve. Mit ihr führt sie Kälte und Dunkelheit. Der Mond selber wirkt am Himmel wie schwarz und schluckt jedes Licht, der Sterne und der Sonne, sodass diese ebenso gut nicht dar sein könnten. Das Wasser, dass sich zuvor angesammelt hat gefriert und es bilden sich gletscherartige Gebilde. Mitten zwischen Schnee, Eis und Dunkelheit streifen gräuliche Kreaturen einher, auf der Suche nach Nahrung. Werbären, Zarke und Schneewyrmer, um nur einige zu nennen. Unnötig zu erwähnen, dass einzig und allein die selbstmörderischsten Eremen sich in diese Umwelt wagen. Endet Lunves Zeit, so wird das Fest der Winde gefeiert, aus Dank, dass das Wasser festgehalten wurde und die Kreaturen der Nacht einen verschont haben. Kinder, die unter Lunve geboren werden, erhalten den Beinamen Gata, Schneekind und gelten als ruhig und nachdenklich.


    Immer, wenn sich eine Jahreszeit dem Ende neigt gibt es einen Zeitpunkt, eine Nacht, in welcher zwei Monde am Himmel zu sehen sind. Dieses Ereignis nennt man den „Zwillingsmond“.


    Die Existenz eines fünften Mondes ist umstritten, denn er erscheint nur selten und wenn dann nur kurz. Ob der Himmelskörper, den die Maiji Baal oder Baale nennen, als Mond zu kategorisieren ist, ist noch ungeklärt. Jedoch wird Baales Erscheinen in Zusammenhang mit dem Eron gebracht und die Zeit, in der er am Himmel thront wird Endzeit genannt. Währenddessen sind die Grenzen zwischen körperlicher und spiritueller Welt gering, der durch Eron herbeigeführte körperliche Zerfall beschleunigt sich und gewisse Kreaturen (deren groteske Gestalt kaum zu beschreiben ist) beginnen zu erwachen und wandeln auf Erden. Kinder, die in dieser Zeit geboren werden erhalten den Beinamen Unta, Nachtmähne, unterscheiden sich äußerlich extrem von anderen Menschen (gelbliche Augen, fahle Haut, schwarz-weiße Haare) und ihre Geburt wird stets als schlechtes Omen gewertet.

    Soo, ich habe einfach mal eine Idee wieder ausgekramt, das ich in einer meiner ersten Welten verwendet habe und auf diese angewandt. Ich hoffe, dass dies einige der fehlenden Zusammenhänge überbrückt.


    Ich möchte noch einmal erwähnen, dass dieser Thread für mich bisher nur eine Ideensammlung ist und das ich mich demnach sehr häufig widersprechen werde und Dinge im Nachhinein umschreiben werde. Bin gerade erst dabei alles zu ordnen und werde vielleicht in Zukunft (möglicherwiese) in einem anderen Thread eine voll ausgearbeitete Version präsentieren :)


    (Hab den Planeten spaßeshalber "Alveraan" getauft, damit ich nicht immer von "der Welt" oder so sprechen muss)


    Die Alten erschaffen die Welt

    Das Multiversum, so wie es einst existierte befand sich am Ende seines Seins. Als Raum und Zeit schwanden, wurden die Grenzen zwischen den Universen durchlässiger und auch die Grenze zu dem, was außerhalb lag.

    Wir wissen nicht genau, wer den Versuch unternahm, doch es muss ein äußerst verzweifeltes und ebenso mächtiges Volk gewesen sein, welches versuchte ihre sterbende Welt in ein anderes lebendigeres Universum zu transferieren. Heute nennen wir sie „die Alten“.

    Dieser Versuch hat die schwachen Grenzen der Realität gesprengt und zum Kataklysmus geführt. Die Magie, das Ur-Chaos, bahnte sich einen Weg durch die entstehenden Risse in die Realität. Wir glauben zu wissen, dass die Entitäten der Alten mithilfe der Magie versuchten aus Bruchstücken eine neue Welt zu formen, Alveraan. Dabei bediente sie sich nicht nur der Dimension des Raumes, sondern auch der Zeit und brachten längst vergessene Völker zurück. Am Zustand unserer Welt sieht man, das diese Handlung wohl aus der Not geschah, den die Bruchstellen zwischen den Versatzstücken sind noch immer klar erkennbar.

    Sicher ist nur, dass die Alten Alveraan so schufen wie es heute ist, den Kataklysmus herbeiführten und das sie die einzigen sind, welche sich der Magie in konzentrierter Form bedienen können.

    Ungeklärt bleiben zwar noch die Fragen, warum sie die Menschen und andere Völker auf diese neue Welt brachten, doch vermuten wir, dass sie diese Welt auch als ein Gefängnis konzipierten. Die Monde sind in gewisser Weise die Wächter, welche die Völker Alveraans bändigen sollen.

    Wie die Geschichte der Welt weitergeht, nachdem sie geschaffen wurde, wie sich die sterblichen der Alten entledigten, soll an anderer Stelle Thema werden.

    Danke Feron für das Feedback :)

    Ich finde es etwas erschreckend, wie du scheinbar in meinen Kopf gucken kannst.:D

    Über viele Dinge, die du geschrieben hast, habe ich mir auch Gedanken gemacht und bin teilweise zu ähnlichen Ideen gekommen. (z.B. das Sträflinge mit dem Abbau des Erons beauftragt werden), andere habe ich nur hier noch nicht aufgeschrieben (denn die Schürfer lassen sich das tatsächlich nicht gefallen vom Eron zugerichtet zu werden)


    Zu den fehlenden Zusammenhängen: Das ist etwas, dass auch ich erkenne und du hast darüber hinaus ein paar sehr gute Vorschläge gemacht (Vor allem, dass die Magie zurückgehalten wurden bis zum Kataklysmus. So was in der Art hatte ich mir auch schon gedacht)

    Dies ist auch der Grund, warum ich diesen "Almanach" überhaupt angefangen habe. Die Welt soll sich von einer groben Ideensammlung ausgehend weiterentwickeln.


    Allerdings sind das teilweise auch Probleme, die ich noch nicht unbedingt lösen möchte. Ich hab momentan noch mehrere Ansätze, die von High Fantasy bis hin zu eher Postapokalypse reichen. Weil ich mir noch nicht ganz so sicher bin, welches ich bevorzuge, möchte ich mich noch nicht so ganz festlegen und lasse manche Dinge noch eher offen.


    Der Vergleich mit der Chimäre gefällt mir aber ziemlich gut und auch den Vorschlag, den du daraus ziehst. Ich habe schon mit einbezogen, dass nach dem Kataklysmus sich die Aspekte der Welten mischen (z.B. das auch Völker der anderen Welten überlebt haben) aber so wie du es formulierst sorgt das bei mir für einen Strom an neuen Ideen.

    Nochmals danke dafür :hail:

    Dieser Text ist entstanden als Teil des „Almanachs“ den ich vor kurzem angefangen habe, ein Kompendium in dem ich alle Ideen genau ausführe und versuche sie in eine lesbare Form zu bringen.

    Ich hoffe, er ist nicht allzu langweilig und trocken geworden.


    Eron

    (Weitere Bezeichnungen für das Eron sind Lith, Lech oder Aton.)

    Wie bereits erwähnt, ist das Eron eine Substanz, mit dessen Hilfe Menschen psionische Fähigkeiten anwenden können. Auf die genaue Natur dieser Fähigkeiten wird an anderer Stelle eingegangen, hier werden die Eigenschaften des Erons genauer dargelegt.

    Nun das Eron ist ein Feststoff, welcher von selbst zu leuchten scheint. Dabei gibt es verschiedene Gattungen, wie das blaue Eron, welches am häufigsten vorkommt. Auch rotes, grünes, schwarzes und weißes Eron kommt vor, ist aber weitaus seltener. Einerlei welche Farbe das Eron hat, es wird auf gleiche Art und Weise gewonnen: Es wird „geschürft“, was im genaueren heißt, dass das Eron als Feststoff vom Grunde sogenannter Eron-Brunnen gefördert werden. Das Wasser dieser Brunnen ist vom Eron kontaminiert, sodass der Kontakt nicht spurlos am Körper vorbeigeht. Es ist noch nicht geklärt wie das Eron entstand, bzw. wie es immer noch entsteht, viele vermuten aber, dass es eng mit dem Zyklus der Monde zu tun hat, insbesondere mit dem „fünften“ Mond Baale.

    Um das Eron als die gefährliche Substanz zu erkennen, die es darstellt, muss man verstehen wie es auf einen Körper wirkt. Es erweitert nämlich die Kapazitäten und kognitiven Fähigkeiten des Geistes und macht ihn somit empfänglicher für die psionischen Techniken. Ohne eine psionische Ausbildung ist das Eron in magischer Hinsicht nutzlos, da das Eron allein keine besonderen Kräfte verleiht. Jedoch ist zu beobachten, dass der verzehr von Eron den Geist und Körper verändert und ihn abhängig macht. Zum einen werden beide spirituell „geweitet“, wodurch einerseits die Fähigkeit zur Wahrnehmung der spirituellen Welt erhöht wird, zum anderen die Aufnahmekapazität für einen Geist erhöht wird. Des weiteren verlängert sich die Lebensspanne und die Resistenz gegenüber Krankheiten erhöht sich, jedoch ist gleichzeitig ein Abbau der Muskeln zu beobachten. Ein Mensch, der dem Eron über lange Zeit ausgesetzt ist, verliert sich mit der Zeit und driftet in Wahnsinn ab.

    Die Maiji haben zwar Techniken dagegen entwickelt, gegen den geistigen und körperlichen Verfall, jedoch verfügen die Schürfer nicht darüber und werden diesen Nebenwirkungen alleine überlassen.

    Das Endstadium der „Eron-Krankheit“ ist das sogenannte „Brechen“. Dies geschieht wenn Eron-Geister vom Körper besitzt ergreifen. Diese Wesen sind zwar schwächer als andere Formen der Geister, doch ein zerstörter und gebeutelter Körper kann ihnen nichts entgegensetzten. Während des Brechens wird der Mensch an sich vollkommen zerstört, seine körperliche Hülle wird zum Gefäße des Geistes und transmutiert zu einer grotesken Abscheulichkeit. Das Wesen, dass dabei entsteht wird „Ghul“ genannt. Es ist eines der obersten Aufgaben der Maiji diese Ghule zu jagen und zu vernichten.

    So, anscheinend habe ich die letzten Monate unter einem Stein verbracht und gleich zwei Parts verschlafen.

    *erstmal sorgfältig das Thema abonniert*


    Nun zum letzten Part kann ich ja noch was beitragen

    Tjelvar ließ den Kopf hängen. Die Worte, die seine Schwester gesagt hatte, oder besser wie sie es getan hatte, brachten ihn zum nachdenken. Die Rachegelüste von eben waren verschwunden.

    Prinzipiell bin ich ein Fan davon, solchen Rache nicht zum Hauptmotiv einer Figur zu machen, aber hier geht es mir ein kleines bisschen zu schnell. Vielleicht könnte man Tjelvar einen oder zwei Sätze länger zögern lassen, bevor er sich entscheidet. Zumal er zuvor noch recht entschlossen schien.


    Davon abgesehen finde ich den Abschnitt ziemlich rund und mir gefiel vor allem die bedrohliche Atmosphäre=O

    Das Feuer in den Schalen ... es brannte, doch das vertraute Rauschen der Flammen war verschwunden.

    Tjelvars Magen drehte sich ihm um, als er verstand, was diese plötzliche Stille zu bedeuten hatte.

    Großartige Textstelle, wie die Ruhe vor dem Sturm:thumbup:

    Hi Feron,

    freue mich immer über neuen Weltenbau-Iput und hab gleich mal alles nachgeholt, was du dazu schon geschrieben hast.

    Ich finde deine Welt außerordentlich gelungen, du machst dir wirklich Gedanken darüber und hast einige ziemlich coole Ideen. :)

    (Witziger Weise hatte ich auch einige Ideen, die den deinen ein bisschen ähneln z.B. magische Tätowierungen)


    Allgemein wirkt es so, als wenn du etwas gut ausgearbeitet hast, wenn du es hier postest. Darf man fragen ob und wie du deine Ideen ordnest und den Überblick behälst?

    Würde mich ziemlich interessieren, denn ich habe momentan einige Probleme damit.:(

    @Runestamp,

    freut mich, dass es dir zu gefallen scheint und mich muss dir zustimmen: Dies hier ist wirklich etwas chaotisch, allerdings ist es soweit nur eine Ideensammlung und ein Forum eignet sich kaum um etwas geordnet auszuführen, dass sich stetig verändert.:D

    Tatsächlich habe ich so ein geordnetes Nachschlagewerk schon zu anderen Welten von mir gemacht (allerdings noch nie wirklich ausführlich)

    Diese Welt befindet sich jedoch weitesgehend noch in der "Konzeptions- und Sammlungsphase", aber man könnte das schonmal ins Auge fassen.


    Auf jeden Fall: Danke für den Hinweis:thumbup:

    Nachdem ich Charons Tipp befolgt habe und mir die wichtigsten Punkte, die ich in der Welt haben möchte aufgeschrieben hab, ist mir aufgefallen, dass diese Raumfahrtgeschichte kaum Mehrwert hat und alles dadruch vielleicht etwas zu sehr zerfasert. Daher habe ich das erstmal unten auf die Prioritätenliste gesetzt und mich auf eine einzige Welt konzentriert. (Ist ja schon mehr als genug)


    Nun, wie dem auch sei, ich hatte wieder Lust etwas Kartenmäßiges zu machen. Hoffentlich ist die Schrift einigermaßen leserlich. Ich hoffe, dass man mir es verzeiht, dass ich noch nicht so viel Inhalt der Karte hinzugefügt habe. Es soll wirklich nur eine Übersicht über die Welt sein und ist eher was fürs Auge als etwas praktisches. (Meine Bleistift krizzeleien will ich niemandem zumuten;))


    Wirklich großartig :thumbsup:,

    abgesehen vom Inhalt hat mir vor allem die Art und Weise gefallen, wie du die Geschichte erzählst und welche Atmosphäre du damit schaffst. Irgendwo zwischen wunderschöner Traum- und phantastischer Sagenwelt.

    Heute hat es mich wieder überkommen und ich habe seit langem wieder etwas geschrieben, dass mir gefällt und hier hin gehören könnte. Es ist soweit nur eine Idee, die ich aufgeschrieben hab. Wohl eher ein Fragment einer größeren Geschichte. Doch ich weiß noch nicht so recht wohin damit. Jedenfalls hoffe ich, dass es gefällt:)


    Taramand


    Azuta stand in den Trümmern des Palastes und spürt die Präsenz des Geistes aus vergangenen Tagen. Einst war sie hier aufgewachsen, nun waren nur noch Ruinen übrig.

    Sie spürte, wie sich die einst so vertraute Präsenz näherte.

    „Du bist zurückgekommen“, wisperte eine Stimme. Sie klang leise und doch eindringlich wie ein Winterwind, der durch Spalten im Gemäuer zog.

    „Ich habe es doch versprochen“, antwortete Azuta, „Ich werde die Versäumnisse meines Bruders nicht wiederholen. Der Familienname Taramand hat mal etwas bedeutet und er wird es wieder.“

    Sie hörte wie sich die Stimme ein Lachen zu verkneifen versuchte und es schließlich aufgab.

    „Dasselbe hat er auch gesagt, als ihr das letzte Mal hier ward, erinnerst du dich?“

    „Nur zu gut.“

    „Er ist jetzt tot und du glaubst zu obsiegen, wo er versagte.“

    „Ich werde es nicht versuchen. Zu viele mussten wegen seines Wahnes sterben. Betrachte es eher als ein Versprechen. Teile es mit der ganzen Welt, wenn ich dich erlöst habe.“

    Azuta spürte etwas wie Befriedigung.

    „Endlich, nach Jahrhunderten werde ich entbunden. Weißt du wie deprimierend es ist, wenn man nur noch aus zerbrochenen und überwachsenden Mauern besteht?“

    Sie wusste es nicht, allerdings konnte sich Azuta nur schwerlich in die Lage eines Anathars versetzten, eines Geistes, der an einen Gegenstand oder ein Gebäude gebunden wurde.

    Vergnügt begann dieser Geist zu Summen. Eine Melodie welcher er von Azutas Großmutter gelernt hatte. In dem Lied ging es um das Abreißen alter Brücken und dem Aufbruch in das unbekannte.

    Sie brachte es fast nicht übers Herz ihre nächsten Worte auszusprechen:

    „Ich fürchte, du musst dich noch etwas gedulden.“

    Sofort brach die vergnügte Melodie ab und Azuta nahm Verwirrung, Enttäuschung und einen Anflug von Wut wahr.

    „Was soll das bedeuten?“, fragte die Stimme.

    „Das bedeutet, dass ich dich nicht entbinden kann. Meine Fähigkeiten reichen nicht aus, aber Nissa ist…“

    „Tot“, fauchte die Stimme, „Deine Schwester ist tot, sogar ich, hier am Ende der Welt, habe davon gehört. Sie soll sich mit der Cabala eingelassen haben und dann hat sie diese betrogen. Man hat sie aufgeknöpft und zur schau gestellt“

    Azuta straffte sich, dieses Thema ließ sich wohl nicht vermeiden. Sie sagte mit ruhiger, beherrschter Stimme: „Ich weiß, dass sie noch lebt. Ich brauche deine Hilfe um sie zurückzuholen.“

    Der Geist schien nicht erfreut von ihren Worten und sie spürte wie er sich in sich selbst zurückzog und seine Präsenz begann zu schwinden.

    „Warte“, rief sie, „Ich weiß es von der Cabala!“

    Plötzlich schien der Geist wieder interessiert. Aus einigen Trümmerstücken, die sich aufrichteten, begann sich ein Stuhl oder Schemel zu formen, so genau konnte sie das nicht erkennen. Jedenfalls befand sich für sie nun eine Sitzgelegenheit dort, wo zuvor keine war und Azuta zog eine Augenbraue hoch.

    „Ich dachte, du bestehst aus Ruinen. Wenn du noch die Kraft hast, dich zu wandeln, warum baust du hier dann nicht alles wieder auf?“

    „Um damit potenzielle Bewohner anzulocken, die meine Ruhe stören? Nein danke, ich will nur frei sein. Also was ist jetzt mit der Cabala?“ Die Wissbegierde in der Stimme war kaum zu überhören.

    Azuta setzte sich auf was immer das auch war und begann mit: „Einer ihrer Assassinen hat mich aufgespürt.“

    Falls ein Geist dazu in der Lage ist anerkennend zu pfeifen, so tat dieser es nun: „Und du bist noch am Leben? Alle Achtung, die Jahre, in denen du auf meinem schönen Marmorboden herumgetrampelt bist und mit Schwertern gespielt hast, haben sich anscheinend gelohnt.“

    Azuta überging die letzte Bemerkung: „Es war vor zwei Wochen, er hat mich über Nissa ausgefragt. Sie würden wohl kaum Fragen über eine Tote stellen, oder?“

    „Und ist das alles?“

    „Nein, zuerst hat er mich festgehalten und verhört, dann hab ich dasselbe mit ihm gemacht. Es ist erstaunlich, wie einfach es war seinen Fesseln zu entkommen.“

    Der Geist kicherte leise.

    „Jedenfalls scheint sie Akium verlassen zu haben. Ob freiwillig oder in Gefangenschaft weiß ich nicht. Ich glaube sie versteckt sich vor der Cabala. Angeblich hat sie etwas aus ihren Archiven gestohlen.“

    „Und du willst sie suchen?“

    „Ja und dafür brauch ich etwas von dir.“

    Sie spürte wie der Geist sich wand, bevor er vorsichtig fragte: „Firmament?“

    Azuta nickte nur.

    „Ich fühle mich nicht wohl dabei es dir zu überlassen. Es ist…gefährlich, weißt du? Deine Mutter hat mir doch Aufgetragen es bis in alle Ewigkeit zu verwahren.“

    „Ich bin mir dessen bewusst. Aber du weißt selbst, dass ich es ohne es nicht schaffe.“

    „Nun gut.“

    Der Boden begann zu erzittern und die Erde unter ihren Füßen rumorte als sich ein Spalt auftat. Aus ihm stieg etwas langes Schwarzes empor. Es schien das Licht um sich herum zu verschlucken.

    Dann krachte das Schwert zu Boden und lag Azuta zu Füßen.

    Ich habe mir zu der Raumfahrt Sache einige Gedanken gemacht. Im Konzept würde das „Sonnensystem“ so aussehen:


    Die "Monde" sind außen, so dass alle Planeten von der Jahreszeiten-Mechanik betroffen sind.

    Auch es sich technisch gesehen dann nicht mehr um Monde handelt ;)


    Reisen zwischen den Planeten würden durch „Leerenschiffe“ ermöglicht. (Fand ich etwas passender als „Raumschiffe“ in einer High-Fantasy Welt)

    Ich würde diesen Leerenschiffen zugestehen die Gewirre zu nutzten, um Reisen durch das All zu machen.

    Die Gewirre wären dann eine Art Parallelwelt, welche wie eine weitere Ebene über der körperlichen Welt liegt. In den Gewirren sind die Entfernungen kürzer, weswegen die Reisezeiten zwischen zwei Planeten etwa eine Woche betragen würde.


    Ich würde gerne jedem Planet etwas einzigartiges geben, weil ich mich aber nicht zu sehr verzetteln möchte, möchte ich nicht mal eine Anzahl festlegen und nur einzelne Regionen auf ausgewählten Planeten. Ich bin jetzt auch nicht so begeistert davon zu sagen: „Das hier ist ein Sumpfplanet und der GESAMTE Planet besteht nur aus der Landschaft Sumpf."

    Hi Charon,

    vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.:)

    Hi,

    dies ist nun wirklich eine Idee auf die ich gestoßen bin und nicht so recht weiß wohin damit, weil sie einiges verändern würde.

    Nämlich: Ich hatte ursprünglich vor auch Maschinenartige Konstruktionen mit hereinzubringen und das dann über Magie zu erklären.

    (z.B. Eron als Energiequelle) Nun frage ich mich aber, warum nicht weitergehen?

    Die Welt ist sowieso schon als "ungewöhnlich" angelegt, also warum keine Magiebetriebene Raumfahrt?

    In der Ursprungsgeschichte habe ich ja bereits festgelt, dass diese Welt entstand als verschieden Paralleluniversen aufeinander getroffen sind. Ich würde das dann als Sonnensystem anlegen, welches "außerhalb" des bekannten Universums liegt und in der Magie existiert, durch welche Raumfahrt mäglich ist (oder so ähnlich:)).


    Mich würde mal interessieren was ihr dazu denkt.

    Dies sind nun eine wichtigere Gebiete, in einem ganz anderen Teil der Welt.


    Der Arbonon

    Der Arbonon ist eine riesige Waldregion im Westlichen Teil von Alveraan, der größten bekannten Landmasse in den zerbrochenen Reichen. Die Region lässt sich, aufgrund der enormen und variablen Biodiversität in weitere Teilregionen teilen. Die bedeutendsten dieser Regionen sind:

    - der Oberwald, welcher das Königreich der Eichen beherbergt

    - der Unterwald, welcher zur Domäne der Vaukai gehört

    - der Koroshi-Wald, welcher mittlerweile eine bedeutende Region für die Fae darstellt


    Razzu´Tua – die lebendige Stadt

    Das mitten im tiefsten Arbonon gelegene Razzu´Tua eine „Stadt“ zu nennen würde ihr nicht annähernd gerecht werden.

    Diese „Stadt“ bildet das Herz des Vaukai-Volkes (selbst nennen sie sich Raxaja). An der Spitze dieses Echsenartigen Volkes stehen die Königinnen, welche die Eier legen und die die Mutagene produzieren, mit denen jedem Vaukai eine spezifische Form gegeben wird, welche auch seine Aufgabe in der Gesellschaft festlegt. Normalerweise leben die Vaukai in Stöcken oder Nestern, welche sie in die Erde graben oder zwischen großen Felsschluchten anlegen, um sich vor der Witterung zu schützen. Doch Razzu´Tua ist kein Nest, sondern wahrscheinlich der gewaltigste Vaukai, den es je gegeben hat. Denn die ganze Stadt ist in der Tat eigentlich nur ein einziges riesiges Lebewesen, welches durch jahrhundertelange Mutationen verändert wurde. Razzu´Tua bildet einen Zufluchtsort für das Vaukai-Volk, denn obwohl dieses Wesen sich nicht vom Fleck bewegen kann, verfügt es über zahlreiche Gliedmaßen, die teilweise in der Erde vergraben sind und mit denen es sich verteidigen kann.


    Koroshi – Wald

    Dieses Teilgebiet des Arbonons stellt ein Rückzugsgebiet der Fae (Korosh ist ein alter Name der Menschen des Waldes für die Fae). Abgesehen von den Permanenten Bewohnern werden alle anderen Lebewesen durch die dortigen Pflanzen und Pilze getötet. Jedes Blatt dort trieft vor Gift und selbst das Wasser in den Teichen und Tümpeln riecht süßlich. Der Wald erstrahlt in allerhand bunten Farben, die man nirgendwo sonst auf der Welt findet. Ebenso sind die Gerüche des Waldes einzigartig und die Geschmäcker der verzehrbaren Pflanzen, doch nur die Fae, die dort aufgewachsen sind, wissen was sich gefahrlos verzehren lässt.

    Neben den Fae sind die Insektoiden Orom´Telle (auch Erdkriecher genannt) hier heimisch. Tonnenschwere Käfer von der Größe eines ausgewachsenen Drachen. Ihre Unterirdischen Kämpfe mit den Goliathmaulwürfen erschüttern zuweilen den gesamten Arbonon.


    Königreich der Eichen

    Dies ist ein Teilgebiet des Arbonons. Arbonon-Eichen verdorren nicht, stehen und wachsen das ganze Jahr über. Beschützen die Bewohner. Innerhalb der Hohlen Stämme befinden sich die Städte. Die Menschen leben nur in den Baumwipfeln und ernähren sich von den Früchten. Der Erdboden ist zum großen Teil verseuchtes Gebiet. Tödliche Raubtiere, fleischfressende Pflanzen und giftige Sporen von Pilzen lauern dort.

    Die Größte Eiche und „Hauptstadt“ heißt Arbassa, unter ihr soll sich das Herz des Waldes verbergen.

    Die Bewohenr dieses Gebiets organisieren sich nach ihren Heimatbäumen, dabei bilden sich sogar etwas wie „Stadtstaaten“, welche um Lebensraum in den Arbonon-Eichen und die ertragreichsten Baumgärten konkurrieren.

    Feuer ist in dieser Kultur nur sehr limitiert zugänglich. Wer Feuer das nutzen darf, muss großes Vertrauen der Bevölkerung genießen. Ein „Flammenträger“ zu sein ist die höchste nur erdenkliche Auszeichnung.

    Dies ist die Region, die ich als erste detailierter erdacht habe. Sie ist zwar eher ein Nebenschauplatz, ich finde sie dennoch Interessant.


    Die Inseln über dem Schatten

    Diese Region befindet sich hoch über dem Wasser und besteht aus einem Archipel mehrerer Fliegender Inseln. Wie gewaltige, auf der Spitze stehende Berge, erheben sie sich über dem Wasser, während die Oberseite flach und Bewohnbar ist. Die Inseln bilden das Herz der traditionellen Kor´or Gesellschaft, denn hier befindet sich ebenfalls die Akademie, in welcher die Bannbrecher, anti-magische Krieger ausgebildet werden. Ebenso sind die Brutberge, in welchen die Nester der Serpaeden liegen. Diese Kreaturen sind geflügelte Echsen, kleiner als Drachen, die als Reittiere für die Bannbrecher dienen.

    Die besondere Bauweise der Akademie und der Städte auf den Inseln gewährleistet den nötigen Schutz der Bevölkerung vor Stürmen, Hitze und Kälte.

    Jedoch ist es ein Problem, dass auf den Inseln kaum Acker- und Weideland zu finden ist und die wenigen Pflanzen die hier wachsen sind ungenießbar. Daher ist die Region äußerst abhängig vom Verkehr der Luftschiffe mit der Kor´or-Stadt Karak´an´kara.

    Ursprünglich waren die Inseln über dem Wind als Festung ausgelegt und einer der Hauptstützpunkte der Avathare, deren Verbündete die Kor´or waren.

    Heutzutage hat sich das Machtzentrum der Kor´or de facto nach Karak´an´kara und An´Tyrat verlagert,


    Karak´an´kara

    „Die Stadt zwischen Stein und Wasser“ liegt in einem Hohlberg nahe der Küste des Amyr-Meers. Innerhalb des Hohlberges befindet sich eine gewaltige Steinsäule, welche entlang der ganzen Höhe der Berges bebaut ist. Wie eine Wendeltreppe reihen sich die Gebäude nach oben hin aneinander, wobei die Paläste und Herrenhäuser im oberen Teil liegen. Wie alle Städte der Kor´or ist auch hier die Bevölkerung den Kasten (in der Kor-Sprache Phan) nach geteilt. Abkömmlinge anderer Völker werden Prinzipiell nur den oberen Phans zugeordnet, sodass sich in diesen eine reichhaltige, kosmopolitische und konfliktgeladene Situation ergibt.

    Am Fuße der Säule befindet sich der innere Hafen, welcher durch unterirdische Flüsse mit dem Meer verbunden ist. Dort, an der Palan-Bucht, liegt der äußere Hafen. Wasserschiffe laufen hier an und die Waren werden auf Transportschiffe verladen, die wiederum am inneren Hafen anlaufen, denn die Höhlen, durch welche die unterirdischen Flüsse fließen, sind an einigen Stellen so eng, dass gerade so nur ein Schiff durchpasst.

    Über ein System von Aufzügen werden Waren dann vom inneren Hafen zum oberen Hafen gebracht, von wo aus Luftschiffe auslaufen. Diese steuern Meist die Inseln über dem Schatten an und versorgen diese mit Lebensmitteln.

    Der Lufthafen von Karak´an´kara ist ebenso bekannt wie das Logistiksystem der Stadt und die mafiöse Ktal-Organisation, deren Einfluss bis in den obersten Phan spürbar ist.

    Also hier ist erstmal eine Zusammenfassung, welche einen groben Rahmen der Welt vorgibt. Einige Völker werden genannt, das Magiesystem und die Geschichte werden leicht angerissen:


    Zusammenfassung

    Einst kollidierten Parallelwelten miteinander und kreierten damit eine neue.

    Das Ereignis, welches den Ursprung dieser Welt markierte wird Kataklysmus genannt und nur wenige Menschen überlebten dies.

    Durch den Kataklysmus entstand jene chaotische Macht, welche wir Magie nennen und zwischen der körperlichen und spirituellen Welt steht.

    Ausdruck des Chaos und der daraus folgenden Weltordnung sind die vier Monde, deren Herrschaft nun die Jahreszeiten bestimmen.


    Solange die Welt sich dreht und das Rad der Zeit webt, folgt dem Eis das wohltuende Wachstum, dem Wachstum die vernichtende Hitze, der Hitze die wütenden Stürme, dem Sturm das unerbittliche Eis.

    Yanve, Ophne, Darwe, Lunve, vier Monde, vier Zeiten, vier Götter umkreisen diese Welt und bändigen das Leben.

    - Unbekannt, aus Dohanes-Dovha,

    das Buch der Bücher


    Zwischen der spirituellen und der körperlichen Welt liegen die Gewirre, eine Halbwelt, welche aber von findigen Individuen genutzt werden können, um in der körperlichen Welt schnell zu reisen. Ebenso stellen sie ein Zufluchtsort dar, sind aber auch voller Gefahren und Monstern, die nur dort existieren können.

    Die Sterblichen haben sich ebenfalls verändert, da neue Völker entstanden, wie die Fae (Erlen), die Raxaja (oder Vaukai) und sich unter den Menschen neue Phänotypen ergaben, wie die rot häutigen Kor´or. Ebenso entstanden die Geister, spirituelle Wesen, die alleine gedanken- und willenlos scheinen.

    Es war nach Ursprung aller Dinge, dem Kataklysmus, als große Helden, die wir Urahnen nennen, auserwählt wurden die Magie zu nutzen und für die Sterblichen einzusetzen. Sie waren die Gründer der Monddrachenhäuser und die Träger ihres Blutes bilden noch heute die Zunft der Magier.

    Denn ein Magier kann nur sein, welcher von einem dieser Helden abstammt und ihr Mal trägt. Die Gabe kann auch eine oder mehrere Generationen überspringen.

    Ein Magier ist ein Wesen der körperlichen Welt, so muss er sich die Magie auch aus dieser Welt holen. Das Eron (auch Mondblut oder Lith) ist Materie gewordenen Magie und dient als Quelle für jeden Zauber. Jedoch zerstört es den Körper der Magier mit der Zeit und macht sie süchtig.

    Ein Sterblicher, welcher nicht das ältere Blut in sich trägt und dem Eron ausgesetzt ist, wird zu einem Ghul. Ein groteskes Wesen, dass sich von Magie ernährt und nichts mehr menschliches an sich hat.

    Damit ein normaler Mensch Magie wirken kann, benötigt er einen Talisman, dessen Kraft sich jedoch nur einmal nutzen lässt und der nur von einem Magier hergestellt werden kann.

    Geister sind äußerst rätselhaft, denn wenn man sie bindet, so scheint sich auch ein Bewusstsein zu manifestieren. So ist es möglich sie - gegen ihren Willen – zu binden und dadurch Artefakte unglaublicher Macht zu schaffen. Ein lebendes Wesen, dessen Seele mit einem Geist verbunden ist, nennt man Avathar. Sie können keine Zauber mit Eron wirken, doch sie verfügen über außergewöhnliche Kräfte, die ihnen die Geister verleihen. Diese Macht ist schneller, leichter und verführerischer asl herkömmliche Magie. Doch die Avathare sind ebenso wenig menschliche Wesen wie die Ghule.

    Ein Gegenstand, der an einen Geist gebunden ist, nennt man Anathar. Die großen Städte sind allesamt Anathare und schützen die Menschen in ihr. Ebenso kann aber auch ein Schwert, ein Stein oder eine Münze „beseelt“ sein. So sind auch die wortkargen Diener, Obsidian-Golems genannt, nichts anderes als Anathare.


    Nach dem Kataklysmus und der Zeit des Chaos errichteten die Avathare und Magier gemeinsam eine großartige zivilisierte Welt, doch dann kam das Schisma, der Bruch. Ein gewaltiger Krieg an dessen Ende, in den Tagen des Feuers, gewaltige Monstrositäten, Todbringer genannt, die Welt vernichteten. Sie waren die größten und mächtigsten der Giganten. Abscheuliche Wesen, welche von den Magiern als Waffe erschaffen wurden. Ihre Wut zerbrach das Land völlig und noch heute wandeln sie auf der Erde und werden von freigesetzter Magie angezogen.

    In den „Zwischen Jahren“ oder „Freien Jahren“ erholte sich die Welt. Die Magiergilde formte sich, um von ihrer Zitadelle in Tir Norgolfar aus, über ein Zaitalter des Wohlstands zu wachen. Doch in ihrer Arroganz öffneten sie Tür und Tor für die Rückkehr der Avathare, deren flammender Kreuzzug wird ihre Rache sein und den Untergang bringen.

    Hi,

    Ich habe die letzten Monate damit zugebracht mich meinem Weltendbau zu widmen. Ich war recht unzufrieden mit den Geschichten meiner vorherigen Welt (Aré) und mir ist aufgefallen, dass es teilweise auch am Weltenbau lag. Ich hatte viel verschiedene Ideen, aber kein übergreifendes Konzept. Ich habe mich in zu vieles reingesteigert, ohne jedoch genug Spielraum für tatsächliche Geschichten zu lassen.

    Daher habe ich vieles nochmal überarbeitet und altes verworfen, mit dem Ergebnis bin ich soweit recht zufrieden, weil ich nur noch an die zahlreichen Geschichten dieser Welt denken kann (so wie es eigentlich sein sollte:D).


    Ich würde hier gerne einiges veröffentlichen, was diese Welt betrifft, die mittlerweile zu meinem Hauptprojekt geworden ist.

    Vielleicht ist der eine oder andere genigt mir Feedback zu geben.:)


    Der Name ist mir übrigens eingefallen als ich die Karte gezeichnet habe.

    Hallo Der Wanderer,
    auch ich finde, dass dir die Szene gut gelungen ist. Die Debatte fesselt einen, auch weil die Sprecher sich so schnell ändern. Bei einigen Stellen musste ich zwar zweimal lesen, um herauszufinden wer jetzt tatsächlich spricht. Aber ich finde, dass das kein großes Problem darstellt, weil es die meiste Zeit über recht klar ist.

    Was die Erzählperspektive angeht: Es hat mich etwas überrascht, das sie sich im Laufe des Gesprächs so oft ändert. Alle drei Personen sind doch die meiste Zeit zusammen und Fjann beobachtet fast nur. Warum muss die Perspektive in dieser Szene also wechseln, hätte eine nicht gereicht?

    Das der letzte Absatz aus Adhrens Sicht geschildert ist finde ich jedoch passend.

    Und vor allem, du Narr' wisperte es in seinen Gedanken. 'Vor allem solltest du dich daran erinnern, daß du den Lauf der Welt nicht aufhalten kannst, nur weil du vor ihr wegläufst.

    Das klingt schon ein bisschen nach foreshadowing und gefällt mir als Abschluss.


    btw die Bath gefallen mir ziemlich gut.

    Wann und wo auch immer sie aus dem Dunkel ins Licht traten, folgte ihnen Unheil nach!

    Du baust sie als Bedrohung auf, allerdings klingt das hier schon fast danach, als wenn sie lediglich eine Art Vorhut des eigentlichen Übels darstellen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.:)

    „Warten? Zu oft haben Männer in der Vergangenheit gezögert, weil sie auf Antworten warteten. Und als sie sich dann endlich zum Handeln entschlossen, mußten sie feststellen, daß sie zu lange gewartet hatten!“

    Wie wahr:D