Beiträge von Iskaral

    Charon,

    Danke für deinen Beitrag und vor allem dafür, dass du mich auf die vielen Ungenauigkeiten und Ungereimtheiten aufmerksam machst. Wie gesagt, es ist mein erstes größeres Projekt und solche Hinweise helfen mir enorm, zumal ich vieles beim Fehlerlesen einfach überlesen habe. :thumbsup:


    Rechte und rechte Körperhälfte... schon n' bisschen peinlich :blush:

    Der Wanderer,

    vielen Dank für deinen Beitrag, was du geschrieben hast, ist für mich ein ernsthaftes Problem, denn ich weiß nicht genau ob es besser ist den Leser am Anfang ohne Handlung mit einer "Pseudo-Geschichtsstunde" zu belehren, oder ihn gleich ins kalte Wasser zu schmeißen und hoffen genug Fährten gelegt zu haben, damit er sich alles zusammendenken kann.

    Aber der Reihe nach:

    Ich laß jetzt erst mal alles beiseite, was Rechtschreibung etc. angeht. Das kann man später noch ausbessern.

    Ist vielleicht auch besser so, hab eine leichte rechtschreibstörung:)


    Aber Du bombardierst mich in diesem kurzen Abschnitt mit derartig vielen Namen, Gruppenzugehörigkeiten und Titeln, daß ich kaum mehr weiß, wer hier was warum wo ist.

    Das war meine große befürchtung. Ich lese vor allem Bücher in denen genau so etwas gemacht wird und man kommt ohne Glossar eigentlich kaum zurecht. Ich finde das super, weiß aber auch, dass es viele nervt und abschreckt. Daher wollte ich das eigentlich vermeiden, weiß aber nicht genau, wie man dies eleganter machen soll. Meine ersten Entwürfen lasen sich wie Fandom-Wiki Einträge, reine "Exposition-dumps" ohne Handlung. Leider sind viele informationen meiner Anssicht nach wichtig um die Welt mit Leben zu füllen. Ich glaube ich muss diese "show don´t tell", bzw. "tell don´t show" -Sache noch einmal durchdenken.

    Allerdings hast du alles richtig zusammengepuzzelt. ^^


    Findet die Einbalsamierung überhaupt in der Öffentlichkeit statt? Ist die Stadtbevölkerung anwesend? ?(

    Nach dem, was Du geschrieben hast, nehmen am Ritual nur die Genannten teil.

    Hoppla, ich glaube da ist ein Absatz bei mir verloren gegangen. Du hast recht, so wie es dort jetzt steht wirkt es so, als wenn die öffentliche Einbalsamierung im engsten Kreise der Elite stattfindet.


    Zum letzten Teil kann ich nur sagen:

    foreshadowing


    P.S.: Ich glaube ich sollte einen Prolog o.ä. hinzufügen, in dem die gröbsten Dinge und Fragen bereits vorab geklärt werden.

    Teil 1


    Aktolius Onomares vollendete sein Lebenswerk gerade rechtzeitig, denn nicht einmal zwei Tage später lag er tot auf seinem Schreibtisch. Jener Ort, an dem er Jahrzehnte lang über verschiedensten Folianten und Schriftrollen gekauert und gegrübelt hatte, war zum Ort seines letzten Atemzuges geworden. In den Salons, Tavernen und Schänken der Stadt Menedajahrg, deren Straßen und Häuser einst tief in schwarzen Fels gehauen wurden, sprach man nun, im blauen Lichte der magischen Laternen, von einem friedlichen Tod. Ein Tod im Zeichen der Arbeit, welcher der alte Onomares zu seinem Leben gemacht hatte. Doch wenn die Lichter der Laternen erloschen, da sprach man nun im Flüsterton von ganz anderen Dingen, die im Zusammenhang mit seinem Tod standen. Dinge, welche dieses Lebensende in ein beängstigendes und verstörendes Licht setzte. Das Wort, dass diese Stimmen am häufigsten nutzten und bei dem man pflegte noch leiser zu sprechen als ohnehin, war Gift.


    „Den Gelehrten im Sonnenturm, so nannten sie ihn. Wenn ein Gelehrter starb, der von den Einwohnern dieser Stadt mit so großer Bewunderung bedacht war, wie nur ein Held es sein könnte, so müsse man sagen, dass ein Held von uns ging…“

    Asgaba stand am Rande des runden Ritualplatzes und rollte mit den Augen. Sie fragte sich wie lange Fadha Cilan diese Sätze einstudiert haben musst, um sie mit so viel geheuchelter Anteilnahme über die Lippen bringen zu können. Jeder wusste, dass Meister Aktolius sich überhaupt nicht mit den T´Zuru verstand und Cilan war der oberste der Fadha, der Diener des Todes. Doch was er sagte, was nichts weniger als das was einem Helden, bei der öffentlichen Einbalsamierung gebührte. Die Leute würden es ihrem Vater, dem Großherren Gaspot Leveyen, nie verzeihen, wenn er dem Mann, der die Stadt vor dem agonischen Fieber bewahrte, nicht mit allen Ehren bestatten lies. Sie sah zu ihrer jüngsten Schwester Nissa herüber, diese starrte mit glasigen Augen auf den Leichnam ihres Mentors. Wie er da vor ihr lag.

    Asgaba wusste, dass der Alte sich nie viel aus den Kindern Gaspots gemacht hatte, aber Zuneigung hatte er zu niemandem empfunden. Für jene die ihn kannten war er ein schwarzseherischer und wortkarger Greis, der sich lieber seinen Büchern, als seinen Pflichten als Ratsmitglied nachging.

    Sie sah weiter in die Runde, fragte sich wer sich zuerst abwenden würde. Diese öffentlichen Einbalsamierungen hatten sie zwar immer fasziniert, aber sie hatte die Erfahrung gemacht, dass der Anblick eines toten, der bar jeder Kleidung, mit verschieden Substanzen behandelten Körpers für viele abschreckend wirkte. Nissa war entschlossen, das wusste sie. Es war ihre erste Zeremonie dieser Art undAsgabas Schwester wollte um keinen Preis schwäche zeigen.

    Neben Nissa standen ihre übrigen Geschwister, wenigstens die, die in der Stadt waren. Jonhara, die älteste, die Zwillinge Maron und Milies, sowie Talar, der zwei Jahre jünger als Asgaba selbst war. Hinter ihm türmte sich die Gestalt Gaspots auf. Für einen Dairu war er groß, zumindest behauptete man das. Asgaba war sich nicht so sicher, ob das wirklich etwas bedeutete, denn Meister Aktolius hatte gesagt, das nur die gefiederten Sereni noch kleiner sind als die Dairu. Bewiesen wurde dies durch Yasenne von Grauen, eine Hadoren-Magierin, welche Mitglied des Rates von Menedajahrg war und Gaspot um fast eine halbe Armlänge überragte. Neben ihr waren weiter Ratsmitglieder aufgereiht, allesamt mit versteinerten Mienen.

    Asgaba schaute wieder auf den Rituellen Platz, auf dem, von Fackeln erleuchtet, nun der Höhepunkt der Zeremonie kam. Eine Gestalt in grauen Gewändern schritt langsam auf den toten Körper zu. Fadha Cilan senkte andächtig den Kopf und machte einen, etwas zu theatralischen Schritt zur Seite. Die graue Gestalt hielt nun das Leichentuch in die Höhe, sodass jeder es sehen konnte. Asgaba stutzte. Es war etwas an diesem Leinenstoff, das ihr seltsam vorkam. Er war nicht nur Grob gewebt, sondern es schienen eigenartige Linien und Zeichen absichtlich eingearbeitet worden zu seien. So fein, dass man sie kaum erkennen konnte und war das Tuch die doppelt gewebt worden? Die Gestalt in Grau begann nun den Leichnam von Aktolius in das Tuch einzuwickeln. Noch etwas fiel ihr auf: Die Bewegungen stimmten nicht. Sie hatte zu oft das Werk der Fadha begutachtet, sie bei ihrer Arbeit zu sehen. Sie begannen immer damit das Tuch um die rechte Körperhälfte zu schlagen, doch dieser hier, schlug es um die linke Körperhälfte und anstatt die Bewegungen feierlich wirken zu lassen, schienen sie eher pragmatisch.

    Asgaba sah sich um, doch niemand sagte etwas, nur Yasenne von Grauen schien die Stirn zu runzeln. Vielleicht war es aber auch nur Einbildung. Nissa stierte noch immer entschlossen auf die Prozedur, doch nun schien es eher aus Trotz und Wut. Sie hatte die Lippen aufeinander gepresst und zitterte, doch keine Tränen standen in ihren Augen. Stattdessen ruhte die Hand ihres Vaters auf ihrer Schulter.

    Hallo alle zusammen,

    nun ist es soweit und ich veröffentliche zum ersten Mal eine meiner Geschichten in einem Forum. Ich habe bereits etwas zu der Welt geschrieben, in welcher diese Geschichte spielt: Weltenbau: Aré

    Dank den großartigen Menschen, die mir Fragen gestellt, Tipps und Ideen gegeben haben ist diese Welt in den vergangenen Wochen mehr gewachsen und hat sich mehr in meinem Kopf gefestigt als alle anderen Welten in den Jahren zuvor.

    Ich habe nun mithilfe von dutzenden Seiten an Ideenammlungen, Kurzgeschichten und Textfragmenten nun die Grundlage für eine etwas längere Geschichte geschaffen,

    die ich stückweise hier veröffentlichen möchte und hoffentlich bekomme ich auch wieder super hilfreiche Rückmeldungen.:)

    Wie gesagt, es ist mein erstes großes Projekt dieser Art.

    Hallo Charon,

    Danke erstmal für dein Interesse, da ich momentan viel um die Ohren habe bin ich noch nicht dazu gekommen das zu überarbeiten, was ich von der Geschichte schon an Text habe. Daher wird es wohl noch etwas dauern bis ich ihn tatsächlich bereit fürs veröffentlichen befinde. Aber ich glaube, dass es bald soweit sein wird:D


    Aber soweit kann ich ja schon einige Ideen vorlegen, obwohl du bereits das aufgezählt hast, was mir ebenfalls zu Anfang in den Sinn kam.

    Ich dachte, dass die Geschichte in der Zeit des Wachstums spielt, da es die wohl angenehmste Zeit zum reisen ist. Nach dem die Gruppe an einem Punkt getrennt wird, würde dann vor allem das Verhalten der Natur ein Problem für die Helden darstelle. Sie würden es zum Beispiel mit verschiedenen Tieren zu tun bekommen, oder dadurch, dass z.B. Trampelpfade über nacht zuwachsen, würden sie immer weiter auf ihrem Weg getrieben werden und könnten so nicht umkehren, oder nur bestimmte (Um)Wege gehen.

    (eigentlich eine gute Methode um Plot-Conveniences zu verschleiern :))


    Im großen und ganzen ist mir dabei nur wichtig, dass die Welt und ihre Mechaniken eine Rolle in der Geschichte spielen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich beim lesen eines 800-Seiten Romans das Gefühl bekomme, dass die Welt bzw. die Hintergründe nur "Aufhänger" aber nicht selbst Teil der Geschichte ist.

    (Natürlich werde ich keinen epischen Türstopper produzieren, aber wenn die Welt ein episches Set-up, aber selbst kein Pay-off bekommt, macht mich das irgendwie traurig :()

    Hi Etiam,

    Wie schon andere vor mir bemerkt haben, ist der Schreibstil in diesem ersten Teil anders als im "Prolog" was ich allerdings nicht schlimm finde. Ehrlich gesagt finde ich es sogar besser, denn so eine poetische erzählerische Sprache kann niemand mehrere Kapitel lang durchhalten (ich verweise an dieser Stelle auf das Silmarillion oder die Bibel).


    Eine Stelle ist mir aufgefallen:

    Dabei war Tjelvar mit seinen sechzehn Wintern recht jung und eher der Verschwiegene.

    Ich glaube es ist nur Geschmackssache, aber ich würde es etwas anders formulieren, da es sehr nach Alltagssprache klingt. Ich würde eher etwas schreiben wie: "... und war eines recht stillen Gemüts" oder "Dabei zählte der verschwiegene Tjelvar gerade einmal sechzehn Winter."

    Ich weiß nicht ob es so richtig ist, aber ich finde es etwas schöner:)


    „Jetzt sei kein Fisch!“, schimpfte sie und stiefelte hinter ihrem Bruder her. „Spuck Worte aus!

    Ist das ein gängiges Sprichwort? Wenn nicht sollte es auf jeden Fall eins werden! :D


    Um meine allumfassende Meinung kundzugeben, bleibt nur noch zu sagen:

    DRAUGRS SIND VERDAMMT COOL, JEDE GUTE GESCHICHTE BRAUCHT UNTOTE!!! :nummer1:

    Vielen Dank für den Input,

    hier einige Versuche die offenen Stellen zu schließen:

    Woher wissen die Feinde, dass die Heldin bzw. die Leiche im Besitz dieser Karte ist?


    Darüber habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht, meine Idee wäre, das ein befreundeter Gelehrter einigen Spuren folgt und 1 und 1 zusammenzählt. Dieser würde als erster Versuchen die Karte in seinen Besitzt zu bringen und führt weitere Mächte auf diese Fährte. Wie genau diese Plotstrang aussieht glit es aber noch auszuarbeiten.


    Nämlich das deine Hauptcharaktärin nicht mit einer kleinen Garde los zieht, sondern mit ihren Geschwistern.

    Das würde es meiner Meinung am Punkt der Trennung noch interessanter machen.


    Diese Idee finde ich wirklich großartig, ich glaube ich werde so eine ähnliche Konstellation einbauen. Ursprünglich war geplant, das die Leibgarde an einem Punkt der Reise allesamt getötet werden, aber aus ihnen POV Charaktere zu machen finde ich deutlich besser.:thumbsup:



    Ich glaube in kürze werde ich meine ersten Entwürfe des Textes im Forum veröffentlichen.


    @spiller,

    zunächst vielen Dank für deinen Beitrag.

    Was deine Frage betrifft, so habe ich recht zu Anfang etwas über das Götter/Religionssystem geschrieben, allerdings habe ich es seit dem etwas verändert und ich bin mir mittlerweile nicht sicher ob ich mich wirklich auf ein konkretes Pantheon festsetzen möchte.


    Aber grundsätzlich ist es so, dass die Götter/Geister (über die genaue bezeichnung bin ich mir noch nicht sicher, wahrscheinlich nehm ich beides) einst die Sterblichen Völker anführten, bis diese sich von ihnen lossagten. Nach einem Zeitalter in dem die Magier herrschten und der glaube an die Götter geächtet war, kehrte dieser allerdings zurück. Verschiedene Völker beten verschiedene Entitäten an, welche sie auch gleichzeitig als Urahnen ansehen.


    Aber besonders in der Mythologie der Welt möchte ich so viele graue Flecken wie möglich habe, einfach aus dem Grunde, dass ich es so deutlich spannender und interessanter finden würde.

    Ich glaube, dass was ich jetzt schreibe passt noch in dieses Thema, werde diesbezüglich aber vielleicht auch ein seperates anlegen. Wie dem auch sei, ich habe begonnen eine Geschichte zu schreiben, welche in dieser Welt spielt. Ich habe versucht die Handlung auf einige Sätze zu reduzieren, kann mir aber einige Randbemerkungen nicht verkneifen, denn mein anliegen ist, wie man das Worldbuilding am besten in die Geschichte integrieren könnte. Also, dass gewisse Aspekte der Welt die Handlung direkt beeinflussen und die Welt nicht nur Kulisse ist, sodass die Geschichte nicht auch überall sonst im Hyper-Multiversum der Fantasywelten stattfinden könnte.


    Also hier eine kurze Zusammenfassung:


    Die Heldin ist eine leicht verzogene Tochter eines Großherren. Sie wird zu einem Gelehrten gebracht, der sie erziehen soll, sich aber mehr mit seiner eigenen Arbeit beschäftigt. Als er stirbt soll sie ein Begräbnisritual seines Volkes abhalten, indem sie (als die, dem Verstorbenen am nächsten gelegene Person) eine Pilgerreise unternehmen soll. Am Ende dieser Reise soll sie seinen Leichnam in einem Schrein zur Ruhe legen. Da sie das neunte Kind des Großherren ist wird gestattet, dass sie dieses Risiko auf sich nimmt. Mit einer kleinen Leibgarde macht sie sich während der Zeit des Wachstums auf den Weg.

    Allerdings ist im Leichentuch des Verstorbenen etwas verborgen, die Ergebnisse seines Lebenswerkes, eine Karte zur verschollenen Stadt Ontaris, etwas nachdem Magier seit Sterbliche Gedenken gieren. Und so hat der kleine Trupp es bald mit Attentätern, Magiern und Draikanischen Kriegsherren zu tun bekommen, bis zuletzt nur noch die Tochter des Großherren übrig ist und sich alleine durch die Wildnis zum Schrein kämpfen muss.


    Ab hier nimmt die Geschichte aufgrund wechselnder Perspektiven mehrere Wendungen und ich bin mir noch nicht so sicher wie es im Detail weitergeht.


    Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen und vielleicht auch eine Rückmeldung geben wie ihr die Geschichte soweit findet.

    Vielen dank schon mal an jeden, der das hier noch liest.

    Hallo Etiam,


    Ich finde deinen Text echt gut, besonders die Bezüge bzw. die Anlehnung bestimmter Namen an die Nordische Mythologie gefallen mir sehr. Nordisch angehauchte Fantasysettings sind sowieso immer ganz vorne bei mir.:D

    Aber da sind wir auch schon beim Kern der Sache; der Text wirkt auf mich, so wie er geschrieben ist, wie eine Legende oder mythische Erzählung, was als Einstieg in eine Welt fabelhaft ist. Allerdings muss eine solche Erzählung in keinster Weise einer Logik folgen oder durchgehend frei von Widersprüchen sein.

    Wie mein früherer Lateinlehrer immer sagte: "Mythen sind Widerspruchstolerant" ;)

    Daher finde ich den Text so wie er geschrieben ist und für das was er erreichen will äußerst gelungen.


    Als Fazit:

    Als Einstieg sehr Stimmungs- und Kraftvoll, eine gewisse Tonalität der Geschichte und der Welt wird hier vermitelt, die Lust auf mehr macht.:thumbup:

    Wie äußert sich das so seelenlos zu sein? Und was passiert, wenn keine Dryade das macht, "lebt" das Kind dann einfach so vor sich hin?

    Ein seelenloses Kind ist schlicht und ergreifend nur eine leere leblose Hülle, welche im Prinzip nicht mal lebensfähig ist.


    Was, wenn sich dem jemand widersetzt, bricht dann eine Art Glaubenskrieg aus?

    „Murgi vahlai, Pasa vahlai“ ist eher eine Art Sprichwort und eine Lebensweiheit, welche darauf hinweist, dass sämtliche unterschiede die die sterblichen im Leben trennen eigentlich nichtig sind, weil sie eben sterblich und vergänglich sind. Es handelt sich nicht um ein religiöses Dogma, obwohl diese Ansicht zugegebener Weise auch recht nihilistisch ist.


    Das ist innerhalb der Gesellschaft der Draikane? Gibt es da nicht sowas wie Neid oder Unterdrückung durch eine Zweiklassengesellschaft?


    Exakt, Drachenreiter unterdrücken diejenigen Draikane, welche keine Drachen reiten. Hinzu kommt die Tatsache, dass man ohne fliegendes Transportmittel in einer Region aus fliegenden Felsbrocken ziemlich unterlegen ist ;)


    Hier die nächste Ladung.


    Drachen

    Die Drachen werden fälschlicherweise oft als durch und durch verdorbene und zerstörerische Wesen angesehen. Allerdings sind dies nur wenige Individuen, obwohl ein Drache nicht durch die Leere korrumpiert sein muss um Sterblichen gegenüber bösartig zu erscheinen. Drachen sind einzelgängerisch, ihre Sprache ist für Sterbliche unverständlich und auch Drachen können keine Sterbliche Sprache nachahmen. Dafür sind Drachen dazu in der Lage Magie zu nutzten, da ihr Körper zum Teil aus einem Astilla-ähnlichen Material besteht.

    Drachen können Uralt werden und zwischen wenigen und dutzenden Metern groß werden. Wobei die wirklich großen Drachen nicht mehr in diesen Gefilden weilen und sich in warme Höhlen, tief im inneren der Erde, noch unterhalb der Unterreiche, eingegraben haben.


    Raxaja

    Die Raxaja sind ein Echsenartiges Volk, wobei sich einzelne Individuen stark unterscheiden können, da die Raxaja sich in Kasten unterscheiden wobei jede Kaste durch bestimmte Mutagene, welche bereits dem, von einer Königin gelegtem Ei, zugefügt werden. Die Lebenspanne variiert auch mit den Kasten, genauso wie die äußerliche Form und die Empfänglichkeit für Magie (auch dies kann in gewissem Rahmen beeinflusst werden)

    Die Kasten sind (ihrer Bedeutung nach geordnet):


    Königin: Die Anführerin, nur sie kann Eier legen, die Mutagen bilden und aussondern

    Schrecken: Die Assassinen und persönlichen Leibwächter der Königin, sie stellen die Elite dar

    Lords: Aristokraten und Feldherren, die obersten Handlanger der Königin

    Doktoren: Für die Anwendung der Mutagene verantwortlich

    Hexen: Die Magier, sie sind die zahlenmäßig kleinste Art

    Krallen: Die einfachen Soldaten Drohnen

    Buddler: Die einfachen Arbeiter Drohnen

    Kriecher: Die kleinste Art, sie sind mit zusätzlichen Gliedmaßen ausgestattet

    Unreihne: Könne von selbst mutieren und auch andere Lebensformen absorbieren, meistens mutieren sie um Brutstöcke zu formen.


    Die Raxaja leben vor allem in den Unterreichen, einige Stämme bereisen aber auch die Meere oder Lüfte mit „Leviathanen“, aussergewöhnlichen Raxaja, welche besonders schwer zu Züchten sind. Ein Leviathan ist bei den Raxaja mehr Wert als ein ganzer Stamm.

    Die Mutagene der Raxaja sind äußerst begehrt und die Aussicht auf sie locken daher immer wieder verzweifelte Abenteurer in die Nähe ihrer Brutstöcke.


    ...und der letzte Satz.


    Nieri

    Die Nieri sind blauhäutige Wassernomaden, die ihr gesamtes Leben auf dem Rücken der Baleas, walähnliche Meereskreaturen, verbringen. Die wenigsten von ihnen betreten je festes Land, wobei sie Handel mit den „Landvölkern“ treiben. Sie beten zum großen Geist des Meeres Karismehen.

    Ihre Kleidung und ihre Werkzeuge stellen sie aus den Überresten von Fischen und Baleas her.

    Älteste werden häufig als sog. Ama-Kai zu rate gezogen. Falls die Nieri so etwas wie Anführer haben, dann sind es die Ama-Kai.

    Um den harten Klimaverhältnissen zu entgehen, ziehen sich die Nieri zu gewissen Zeiten im Zyklus in Höhlen zurück, welche eine Verbindung zu offenem Wasser aufweisen. Dabei kommt es zwischen Stämmen immer wieder zu Konflikten über die Rechte an bestimmten Höhlen.



    Chelonier

    Die dunkelhäutigen Chelonier bewohnen ebenfalls die Rücken gewaltiger Tiere. Ihre „Wandernden Städte“ erbauten sie auf dem Rücken riesiger Schildkröten, welche vor allem durch Öd- und Wüstlanden streifen. Die Chelonier pflegen eine sehr pazifistische Lebensweise, nachdem ihr Volk in der Vergangenheit durch zahlreiche Kriege fast ausgelöscht wurde und scheuen daher den Konflikt mit anderen Völkern. Sie konzentrieren sich eher auf den Handel und dringen in der Regel nicht tief in dicht besiedelten Regionen vor.

    Innerhalb der Stämme und zwischen ihnen werden Konflikte und Rivalitäten in der Regel durch Wettkämpfe entschieden. Eine Praxis die sich mittlerweile auch in anderen Kulturen etabliert um unnötiges Blutvergießen und kostspielige Feldzüge verhindern sollen.

    Die Chelonier lehnen im Gegensatz zu den Nieri Technologie nicht vollständig ab und schützen ihre Städte und Riesenschildkröten mit Großschilden vor der Witterung.



    Ruva´Naiim (ausgestorben?)

    Dies sind groteske und abscheuliche Kreaturen, die von Magie angezogen werden. Es gibt sie in zahlreichen Formen und Ausprägungen. Die kleinsten ihre Gattung werden Throlle genannt, die größten gelten als Titanen. Allerdings gelten die Ruva´Naiim bereits seit einer halben Ewigkeit als ausgestorben, sie seien während des Bruchs zwischen den Sterblichen und den Wächtern nahezu alle ums Leben gekommen. Sie seien von dem Volk bekämpft worden, welches die Urga erschaffen hatte. Wahrscheinlich wurden diese mit in den Untergang gerissen und das obwohl (laut den Legenden) etwa eintausend Urga auf einen Ruva´Naiim kamen.


    Urga (ausgestorben ?)

    Die Tiermenschen sind eines der älteren Völker. Sie selbst nennen sich Urga, doch ihr Name in der Gemeinsprache beschreibt sie bereits perfekt: Sie sind eine Kreuzung aus Mensch und Tier und Weisen körperliche Merkmale beider auf. Sie wurden angeblich von einem Antiken Volk erschaffen um als eine Armee zu dienen und dementsprechend vielfältig sind sie auch an verschiedene Bereiche (der Kriegsführung) angepasst. Diese Arten sind:


    Flüsterer – Arachnidenähnlich mit menschlichen Gesichtern

    Brüller - Löwenähnlich

    Keiler - Wildschweinähnlich

    Stoßer - Widderähnlich

    Heuler - Wolfsähnlich

    Flatterer - Fledermausähnlich

    Greifer - Kalmarähnlich (bewegen sich an Land)

    Krabbler - Tausendfüßlerähnlich

    Schwirrer - Libellenähnlich


    Sie gelten mittlerweile seit etwa 3000 Jahren als ausgestorben.


    Dies waren alle bedeutenden Völker samt einer oberflächlichen Beschreibung. In manche sind bisher mehr Ideen geflossen als in andere, aber ich versuche jedem Volk etwas besonderes zu geben.

    Ich hoffe es ist mir gelungen mich von den Stereotypen-Fantasyvölkern etwas zu entfernen.

    Über etwas Feedback würde ich mich freuen:)


    btw mein aktueller Avatar ist eine Skizze eines Ruva´Naiim welche ich angefertigt habe. Nicht sonderlich gut, aber ich versuche meine Zeichenkünste in puncto Humanoide gestalten noch zu verbessern :)

    Dairu

    Die Dairu sind ein elfenartiges Volk. Ihr Pantheon ist fast so facettenreich wie ihre Küche. Diese Volk ist vor allem für seine Freiheits und Individualitäts liebende Kultur bekannt. Magie hat einen hohen Stellenwert, aber im Grunde sind alle in den Augen der Dairu gleich (den alle müssen sterben)

    Murgi vahlai, Pasa vahlai“ (Alle sterben, alle sind gleich).

    An der Spitze ihre Gesellschaft stehen gewählte Vertreter, welche allerdings auf Lebenszeit gewählt werden und nahezu königliche Macht genießen.


    Seren

    Den Seren wachsen bunte Federn aus Gelenken und Schläfen, sie sind kleiner als die Dairu und Bewohnen in erster Linie Gebirgige Regionen.

    Die Seren lebten ursprünglich in den Hochmooren der Flammenberge, doch mittlerweile haben sie außerhalb ihrer eigentlichen Heimat zahlreiche Städte gegründet und zählen mittlerweile zu den bedeutendsten und eifrigsten Völkern im Umgang mit Magotechnik.

    Bei den in Gilden organisierten Seren bedeutet die Loyalität zur eigene Gilde, sowie der Bildungsgrad fast alles. Dabei werden sämtliche Zweige der Wissenschaft wie die Magie, Alchemie, Philosophie und Astrologie gleichermaßen mit Begeisterung verfolgt. Die Zugehörigkeit zur Gilde, sowie der Rang innerhalb wird durch sehr farbenprächtige Gewänder ausgedrückt. Die Seren-Städte sind häufig auch Heimat riesiger Universitäten.

    Frauen haben in der Gesellschaft häufig höhere Positionen inne, im großen und ganzen werden die Geschlechter aber gleich behandelt.

    Insgesamt sind die Seren sehr offen was ihren Glauben betrifft, bei den Verehrungen, und Ritualen zu ehren von Göttern und Geistern spielen Feuer und Wasser aber immer eine große Rolle.


    Draikane

    Dieses Volk, manchmal auch fälschlicherweise als Halbvolk bezeichnet, ist eines der ältesten Völker. Sie erbauten ihre Städte im Hochland von Umbra, von wo aus sie einst ein mächtiges Imperium hielten und die Schwebenden Inseln besiedelten, welche mittlerweile ihre einzige Heimat darstellen. Sie reiten auf Drachen, dabei gibt es allerdings kein Meister-Tier-Verhältnis, sondern Reiter und Drache werden als gleichgestellte Partner betrachtet.

    Nach zahlreichen Kriegen in denen immer mehr Drachen starben gaben die Draikane ihr Imperium auf und versuchten wieder einen Bescheidenen Lebensstil zu führen um ihre Bindung zu den Drachen wieder zu stärken, denn diese Verbindung ist ihnen das wichtigste. Da ihre Gesellschaft sehr Vertikal lebt müssen sich die nicht-Drachenreiter stets fügen.

    Es folgt eine Flut an Völkern, sowie deren Beschreibungen. Ich werde es auf mehrere Beiträge verteilen, damit es nicht zu erschlagend wird. Zudem werde ich es so aufteilen, dass Völker zu denen ich viel geschrieben habe und viele Ideen hatte mit solchen zusammengeworfen werden die noch nicht so umfangreich sind.


    Pan

    Vermutlich eines der ältesten Völker. Sie selbst ähneln eher Pflanzen als Menschen Ihren Legenden zufolge stammen sie von Cel-Minar ab, der Urmutter, dem ältesten aller Wesenheiten der gesamten Schöpfung und erste Seele, welche den Tod besiegte.

    Aufgrund der langen Zeit in der sie bereits auf der Welt wandeln gibt es sie fast überall auf der Welt. Dabei weichen die einzelnen Kulturen selten von dem Kern ihres Glaubens ab. Die Lith glauben an den „Seelenstrom“. Wenn eine Person stirbt, dann kehrt ihre Seele in diesen Strom zurück, um dann einen neuen Körper auszufüllen. Das Bewusstsein bleibt erhalten, aber alle Erinnerungen verschwinden. Nur manchmal kommen diese Erinnerungen in Form von Träumen zurück. Ein Pan-Kind ist Seelenlos bei seiner Geburt, bis eine Dryade den Körper mit einer Seele „verwebt“. Diese Dryaden sind Naturgeister, welche von den Alben angebetet werden und als spirituelle Führer fungieren, während die weltlichen Herrscher demokratisch gewählt werden.

    Traditioneller Weise bauen Pan nicht, sie Formen ihre Behausungen (wie ihre Kleider und Werkzeuge) aus Bäumen und Gräsern (mithilfe von Baumsängern). Das Verzehren von Fleisch ist aber nicht problematisch, da eine Seele den Körper nach seinem Tod (in der Regel) verlässt. Das rituelle verzehren von Fleisch ist eine letzte Ehrung des Toten und eine Geste der Huldigung an die Natur. Eine ausgezeichnete Beziehung pflegen die Alben mit den Femen, mit welchen sie öfters zusammenleben.

    Sie nennen sich in ihrer eigenen Sprache Mane´dhen und unterteilen sich in verschiedene Stämme, jeder benannt nach dem Baum, welcher von ihren Dryaden bevorzugt wird. Die größten (noch verbleibenden Stämme) sind zum einen der Kiefernstamm, der Eichenstamm, der Stechpalmenstamm und der Ahornstamm. Diese Stämme leben zurückgezogen, doch einige Individuen leben von ihren Stämmen getrennt und mischen sich unter die anderen Sterblichen Völker. Diese Pan werden häufig als Sonderlinge betrachtet.


    Femen

    Femen sind Entitäten welche von Starken Gefühlen und oder Magie angelockt werden, sie sind halb-Körperlich und könne verschiedene Gestalten annehmen, dabei ist ihre Gestalt meist abhängig von der Mondzeit.

    Sie bilden keine bekannten Gesellschaften oder Reiche und da sie in der Regel große Massen und Städte meiden ist nur sehr wenig über sie bekannt.


    Hadoren

    Die Hadoren sind ein Volk gelbäugiger Krieger und Magier. Sie bewohnen vor allem die Bergigen Archipele und Hochland weit im Süden und geraten häufig mit den Ke-thi aneinander. Als Transportmittel nutzten sie vor allem die Drachenartigen Kreaturen und gewaltigen Echsen ihrer Heimatgebiete, welche sie mittlerweile in die ganze Welt verbreitet haben.

    Sie teilen sich in drei sehr unterschiedliche Stämme auf: Die Luiven, oder auch als „die Tiefen“ bezeichnet, sie leben in den Unterreichen und verhüllen ihre Körper wenn sie an die Oberfläche kommen. Der zweite Stamm sind die Kor´or, welche vor allem bewaldete Regionen bewohnen und ebenso wie die Luiven meiden sie Kontakt zu nicht-Hadoren, sind aber deutlich aggressiver im Umgang mit ihnen.

    Die Akroyne stellen den dritten Stamm dar. Sie leben in Küstennähe und haben einige der beeindruckendsten Städte erbaut und sind vor allem als offene (wenn auch etwas elitäre) Handelsherren bekannt geworden.

    Sie beten neben vielen kleineren Geistern allem zur Magiegöttin Nuru´Nehar.

    Bei den Hadoren herrscht eine sehr starke matriachalische Kultur. Männer dürfen keinen Besitz haben und leben in eigenen gesonderten Gemeinschaften, sie werden nur als Arbeiter und Soldaten eingesetzt und dürfen keinen Besitzt haben.

    Hi,


    nach einer (viel zu langen) kreativen Zwangspause möchte ich wieder hier einige Ideen vorbringen und allgemein wieder aktiver werden.

    In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert. Als "Landkarten-Fanatiker" musste ich eben diese erneut überarbeiten. Die Entwicklung bzw. die Degeneration der Kontinete bleibt erhalten. Nur habe ich mittlerweile eine weitere Ebene hinzugefügt: Nachdem bereits ein Unterridischen Tunnel- und Höhlennetzwerk zur Welt hinzugefügt wurde, wird nur auch der Himmel erobert. Es gibt nun Schwebene Inseln, bzw. Felssplitter (einen wirklichen Namen habe ich noch nicht). Die Städte sind dabei in den Fels hinengebaut und befinden sich tendenziell eher an der Unterseite. Diese Schwebenen Inseln sind allerdings nicht sonderlich groß, also nicht zu vergleichen mit tatsächlichen Inseln die mehrere hundert Quadratkilometer umfassen können.


    Darüber hinaus habe ich die Völker allgemein überarbeitet. Es sind nun einige neue hinzugekommen wie die Raxaja, echsenartige Humanoide, deren Lebensweise aber eher an Insekten erinnert. Sie leben in Schwärmen und stammen alle von einer Königin ab. Innerhalb eines Schwarms gibt es verschiedene "Klassen" mit verschiedenen Fähigkeiten und Aufgaben.

    Ebenso habe ich andere Völker verworfen, weil sie sich beispielsweise nicht genug von anderen unterschieden haben. Die aktuelle Liste an Völkern samt detallierter Beschreibung werde ich in naher Zukunft nachreichen.


    Eine weitere Veränderung ist der Geschichte geschuldet welche ich momentan schreibe/konzipiere. Das Magiesystem ist nun etwas entschlackt und nicht mehr so starr. Allerdings ist die Nutzung von Magie weiterhin an bestimmte Gegenstände gekoppelt. Ich werde aber versuchen das ganze etwas "mystischer" zu gestalten.


    Dazu ist nun die wichtigste Veränderung, dass ich mich dazu Entschieden habe Technologie einzuführen und mich vom Setting her weiter vom Mittelalter zu entfernen. Magie dient dabei als Energiequelle für die Technologie. Sie beschränkt sich allerdings auf einige einfache Apperaturen, wie Aufzüge, Schienenfahrzeuge, Laternen oder manche Werkzeuge, sodass nun auch Gebäude und Gebäudekomplexe in Wolkenkratzergröße in dieser Welt möglich sind.


    Eine kleine und eher formelle Veränderung ist der Name. Der Planet um den es eigentlich geht trägt nun den Namen Metoria,

    während Aré nun der Name der Gesamtheit des Kosmos ist.


    Hier ist die Metoria-Karte welche ich gezeichnet habe. Noch ist nicht alles beschrieben, weil ich die Details der Welt eher "von innen nach außen" bauen will und mich erstmal auf einen Kontinet bzw. einige Regionen beschränke.



    Ich hoffe es finden sich noch einige, die etwas Interesse an meinen Ideen zeigen.

    Ich danke schon mal jedem, der das hier liest.

    Asni

    Mir persönlich war es wichtig ein recht hartes und komplexes Magiesystem zu bauen, damit ich weiß was möglich ist und was nicht und in welchem Rahmen Magie von einem Normalsterblichen gewirkt werden kann.

    Ich finde es immer sehr spannend in Geschichten zu sehen wie die Magie funktioniert und wenn sie gut nachvollziehbar ist, regt sie mich auch zu eigenen Gedankenexperimenten an. (z. B. die "Allomantie" aus Kinder des Nebels oder "die Macht" aus Star Wars)

    Ich kann es aber verstehen wenn man Magie als etwas mystisches und geheimnisvolles bevorzugt.


    Die Kontaktaufnahme der Telephaten wäre schon recht gezielt und weniger wie Radiowellen. Deshalb sind auch äußerst erfahrene Telephaten nötig, um in einer großen Entfernung das gewünschte Ziel zu finden. Es wäre wie ein Blinder, der auf einem Tisch nach einer Gabel o.ä. tastet.

    Nur wäre es mit einem anderen Telephaten als Ziel so, als wenn die Gabel dem Blinden von selbst in die Hand springt. :essen:


    Ein "offener Geist" ist einer, der sich nicht abschirmt. Dies kann auch durch einen anderen Astilla geschehen.


    Was die genaue Expansion angeht werde ich mir noch einmal ausführlich durch den Kopf gehen lassen und mir verschiedene Imperien der Geschichte ansehen.

    (von den Assyrern bis zum British Empire)


    Aber jetzt ernsthaft, abgesehen von den Aquädukten, den sanitären Einrichtungen, den Straßen, der medizinischen Versorgung, der öffentlichen Ordnung und dem Wein, was haben diese Unterdrücker je für uns getan? :)

    Hallo Asni,

    Stimmt es widerspricht sich. Gemeint war eigentlich, dass die Kriegsherrin den Prinzkaiser bevormundet und einen gewissen Einfluss auf die Telephaten ausübt.

    Aber wie das genau aussieht und wie weit der Einfluss der verschiedenen Parteien ist muss ich mir noch überlegen.


    Und ja, auch das "pazifistisch expansionistische" Reich klingt erst einmal widersprüchlich. Gedacht war eigentlich, dass es zu Beginn eine Art Konföderation war und dass die aktive Regierungszeit des Ewigen Imperators etwa 50 - 100 Jahre dauern sollte (noch möchte ich mich nicht so genau festlegen). In dieser Zeit hätte sich das Reich vor allem dadurch ausgebreitet, dass schwächere Nationen (z. B. durch Protektoratsverträge) in Abhängigkeit gezwungen wurden.

    Die großen Eroberungskriege hätten erst danach begonnen.


    Was die genauen Umstände der telephatischen Verbindung angeht, so ist es grundlegend aufgebaut wie der Rest des Magiesystems. Man benötigt einen aufgeladenen Astilla (Schwierigkeitsstufe 4) und kann anschließend mit jedem offenen Geiste Kontakt aufnehmen. Wobei über große Entfernungen nur ein sehr geschulter Geist die "Signale" präzise genug aussenden bzw. aufnehmen kann. Weshalb sowohl am Anfang, als auch am Ende der Kommunikationskette ein Telephat steht.


    Ich danke dir für deine Antwort, vor allem die Sache mit der chinesischen Außenpolitik werde ich mir mal ansehen. Chinesische Geschichte ist im allgemeinen eine ziemlich gute Quelle für Inspirationen. Da sie an sich schon so facettenreich und gewaltig ist :)

    Charon


    Danke für deine Gedanken. Es hat mir geholfen die Sache nochmal durchzudenken.

    Also normalerweise will jemand, der Frieden für die Welt will, doch keinen Krieg selber anzetteln?

    Da hast du natürlich recht, dass so jemand prinzipiell nicht darauf erpicht ist Krieg zu führen.

    Aber wenn er der Überzeugung ist, dass jene die er bekämpft eigentlich für alles verantwortlich sind, dass sie hin zu diesen Mitteln gezwungen haben? :evilgrin:

    Hinzu kommt, dass es wohl in meinem Text etwas untergegangen ist, dass zu seinen Lebzeiten die Armee lediglich als Druckmittel eingesetzt wurde und das Krieg nur im "Notfall" geführt wurden.

    Man kann ja erst mal viel erzählen und die anderen glauben es, vor allem, wenn sie es für den Moment eh nicht überprüfen können, was die da so telepathisch empfangen haben.

    Und wieder liegst du richtig. Die Telepathen lenken in gewisser Weise aus dem Hintergrund die Tagesgeschäfte. In unserer Geschichte gibt es ja auch zahlreiche Beispiele in denen wenige, aus dem Hintergrund heraus, ganze Nationen geführt haben.

    *hust* jedes einzelne *hust* chinesiche Kaiserreich *hust*


    Haben sie überhaupt noch die Ziele des Nieri oder geht es ihnen schon um ihre eigene Macht?

    Genau die Überlegung steckte auch bei mir dahinter. Eine Geschichte über ein Imperium auf dem sockelfesten Höhepunkt seiner Macht will doch keiner lesen, oder? :P

    Nun zu etwas, dass mich schon lange beschäftigt.

    Jede epische Geschichte hat einen epischen Antagonisten (oder zwei). Immer gerne genommen: autoritäre Imperien.

    Hier also meine Vorstellungen und Ideen dazu.


    Das Reich der neun Nationen


    Gegründet wurde es von einem Nieri, der ein durchaus abenteurliches Leben hatte. Auf seinen Reisen sah er Armut, Elend, Hunger und Krieg. Mit zahlreichen Gefährten und Verbündete gründete er das Reich. Die "Neun Nationen" spielen darauf an, dass alle neun großen Völker unter einem Banner vereint sein sollen. Das Ziel ist es eine Welt in Frieden, Harmonie und Wohlstand zu schaffen, unter einer Herrschaft. Der Gründer war davon überzeugt, das seine Fähigkeiten und seine guten Absichten ihn zum einzig möglichen Herrscher einer solchen Welt machen. Daher wurde er schon zu Lebzeiten zum "Ewigen Imperator" gekrönt. Diesen Titel hat er selbst jetzt nach seinem Tod noch inne.

    Die Eroberungen waren vor allem möglich, da er sich mit verschiedenen Magierorden zusammengetan hat und so über die mächtigsten Magier verfügte. Zudem ließ er Armeen aufstellen, bestehend aus Kriegsbestien, welche auch bei Eis und Sturm kämpfen können.

    Das Reich wird sehr dezentral geführt. Die wichtigste Position haben die Fernflüsterer inne, denn sie sind Telepathen und machen überhaupt erst die Kommunikation zwischen den Reichsteilen möglich.

    Nun, nach dem mysteriösen Tod des Ewigen Imperators wurde sein Sohn zum Prinzkaiser ernannt. Doch die eigentliche Macht liegt bei der obersten Kriegsherrin, welche die Welteroberung weiter vorantreibt.


    Es ist glaube ich unnötig zu erwähnen, dass die Welt nicht gerne erobert werden will und dass gegen Widerstand mit äußerster Härte vorgegangen wird. Das Reich genießt keinen guten Ruf, ist aber nicht durchweg böse, da eben neue Handels- und Kommunikationswege geschaffen und gehalten werden. Zudem verspricht das Reich mehr und größere Zufluchten zu errichten, sodass eines Tages alle Sterblichen vor den Zyklen sicher seien sollen.

    Ich habe begonnen die Karte neu zu zeichnen und bin gerade dabei so etwas wie einen Atlas zu kreiren. Auch um zu wissen wo sich große Eisschichten bilden, wo die schlimmsten Stürme wüten, welche Flüsse austrocknen und wo es zu Überschwemmungen kommt, entweder durch Fluten, oder schmelzendes Eis, das von den Bergen hinunterkommt.

    Auch Tektonik und die Bewegung von Kontinentalplatten habe ich versucht reinzubringen.

    Auch wenn ich weder Geologe, noch Meteorologe bin und es daher wahrscheinlich nicht korrekt, oder unlogisch ist.

    Im Zweifel beantworte ich alles mit "Magie" :D


    In diesem Zuge tauche ich auch etwas mehr in die Vorgeschichte ein:


    Dies ist ungefähr die Landmasse des Urkontinents Celduvien, auf welchem die ersten Völker vor Äonen entstanden


    Dies ist die Welt Aré vor etwa 4.000 Jahren, kurz bevor es zum Bruch zwischen den Wächtern und den Sterblichen kam und einem kurzen aber brutalen Krieg.



    Und dies ist die aktuellste Karte von Aré, nach der Zerstörung durch den Krieg zwischen Geistern und Sterblichen.


    Alcarinque

    Danke für die Tipps. Mal schauen ob ich mir irgendwo ein Hellconia Exemplar beschaffen kann.


    Zitat

    Ich persönlich sehe eine große, unfertige Welt als Vorteil, weil ich dann jederzeit die Möglichkeit habe komplett neue Ideen (und die werden kommen ;) ) noch mit einbauen zu können ohne komplett neu anfangen oder alles umbauen zu müssen.


    Sehe ich genauso. Es ist ja nicht meine erste Welt und ich bin vor allem mit solchen Aspekte wie eine konkrete Historie noch zaghaft, da ich mir solange wie möglich noch so viel wie möglich offenhalten will. In der Vergangenheit haben mir meine Welten irgendwann keinen Spaß mehr gemacht, weil so vieles so früh festgesetzt war und neue Ideen nicht mehr reingepasst haben.


    Ich glaube ich werde Zwecks der Völkereinteilung die Karte noch einmal völlig überarbeiten.

    Das Kartographieren ist ohnehin so etwas wie meine Kernkompetenz ^^