Beiträge von Nitram65

    Liebe Leserinnen und Leser,

    leider habe ich zur Zeit eine heftige Schreibblockade, trotz heftigen Nachdenkens will mir gerade nichts einfallen was ich noch schreiben könnte. Aber ich bin guter zuversicht das es hier bald wieder weiter geht !

    Euer Nitram

    Maroth ich hatte deine Kurzgeschichte gerade gelesen und da ich der Englischen Sprache nicht mächtig bin, danke ich dir dafür das du diese tolle Geschichte noch einmal komplett in Deutsch übersetzt hast.

    Auch fand ich die gesamte Geschichte sehr gut durch inzinirt.

    30) Das Litha Fest der Hexen:

    Zwei Tage später, also am Morgen des 21. Juni 1993 war es endlich soweit. Heute hatte die Sonne ihren Zenit, also den höchsten Stand erreicht. Somit feierten alle Wicca Hexen ausgelassen ihr Litha Fest.

    Quorra und Gunhild waren vor Aufregung bereits sehr früh aufgestanden. Beide begaben sich sogleich in ihre Speisekammer und bereiteten hier ein wahrlich festliches Frühstück vor, auch wenn ihre Freundinen noch immer tief am schlafen waren.

    Gleich darauf schmücken Gunhild die Speisekammer und Quorra den Flur und das Treppenhaus. Als nächstes schmückten beide noch das Wohnzimmer.

    Nach einer Weile dann, erwachten auch Bea und Gina, und gingen hinab um mit ihren Freundinnen zu frühstücken. Dabei viel ihnen auf wie schön hier mit einem mal alles geschmückt war. Nur an einer Stelle war alles immer ehr gräulich und trostlos.

    Daher fragte Gina ihre Freundin Quorra: " Sag mal, wieso habt ihr hier alles in diesen wunderschönen Farben dekoriert und dort alles so dämlich grau? "

    " Ja, " schließt sich Bea an: " wäre es nicht viel besser wenn alles schön bunt wäre? "

    Darauf antwortete Quorra gelassen: " Nein, denn das mit den unterschiedlichen Farben an den Wänden liegt ausschließlich an der Bedeutung unseres Litha Festes. Ihr müsst wissen, die Sommersonnenwende ist einerseits ein Höhepunkt, andererseits ein Abschied für uns. Die Sonne erreicht ihren Zenit, also den höchsten Stand, so lange Sonne aufeinmal gibt es sonst nie im Jahr. Aber es ist auch ein Abschied von den längerwerdenden Tagen, denn heute ist der längste Tag erreicht und daher werden ab jetzt die Tage wieder kürzer. Daher wird an diesem Tag voller freude, mit allem was der Sommer zu bieten hat gefeiert. Immerhin folgen jetzt die heißesten Tage des Jahres, denn der Hochsommer beginnt. "

    Bea verzog gegenwärtig ihre Mimik und sagte bekümmert: " Also ich weiß nicht, die Tage werden dann immer so unerträglich heiß und das macht mich total fertig. " Gina nickte derweil nur zustimmend.

    Quorra erwiderte sogleich: " Also gegen das Wetter im Allgemeinen sind auch wir Machtlos. Doch wenn ihr nichts dagegen habt könnt ihr euch auch noch einmal einen mächtigen Zauber unterziehen. Der sorgt dafür das ihr gegen diverse Wetterkapriolen, wie extreme Hitze, oder auch extreme Kälte immun werdet. "

    Somit also mussten sich Bea und Gina wieder bis auf ihren BH und Schlüpfer völlig entkleiden, dann lief ne je eine Hexe drei mal langsam um ihre Freundin herrum und begann mit ihren Zauberstab von Kopf, bis hinunter zu ihren Füßen zu wedeln. Im Anschluss durften sich beide Frauen wieder ankleiden, was sie auch sogleich taten.

    Doch Gina meinte darauf: " Also ich spüre jetzt keine Veränderung zu vorher, du etwar Bea?

    Auch Bea antwortete leicht enttäuscht: " Nee ich auch nicht, also was sollte dieser ganze Zirkus? "

    Gunhild lächelte etwas und sagte: " Jetzt könnt ihr auch noch nichts fühlen, aber wartet ab bis der Hochsommer kommt. Dann fühlt ihr es ganz sicher, doch aktuell lasst uns das Lithia Fest begehen."

    Die vier Frauen betraten kurz darauf den Garten hinter dem Waldschösschen und stellten sich hier in einiger Entfernung von einander so auf das alle mit ihrem Rücken zur Sonne standen. In dieser Situation sahen alle zu Boden und beobachteten wie der Schatten vor ihnen immer kürzer wurde, bis er gänzlich unter ihren Füßen lag. Dann begannen sie einen Tanz mit erhobenen Armen und ihren Blick zum Himmel berichtet. Während sie sich dabei steht's um die eigene Achse drehen und die Hexen noch ein Loblied sangen und aus dem Wald herraus hörten sie noch Vögel zwitschern.

    Eine Stunde danach gingen alle stark beglückt zurück ins Waldschösschen wo es sich die vier Freundinnen in den nächsten Stunden so richtig gut gehen ließen. Zunächst bereiteten die Hexen in der Speisekammer ein Sommerliches Festessen mit gegrilltem, verschiedene Salate und einigen köstlichen Soßen.

    Somit konnten sich alle vier mehr als satt essen. Dann gegen zwanzig Uhr gingen alle in's Wohnzimmer, hier zauberte Quorra aus dem nichts heiße Diskomusik die ohne weiteres Zutun immer laut weiter schallte. Alle Frauen tanzten ausgelassen und vergnügt zu dieser wundervollen Musik. Doch später, gleich nach dem die Musik stoppte, war es beinahe Totenstill hier im Wohnzimmer.

    Also sagte Gunhild: " Gut, last uns jetzt alle wieder hinaus gehen und dort den Sonnenuntergang bestaunten. "

    Gina meinte dazu: " Na dann gehen wir jetzt mit euch nach draußen. "

    Somit gingen alle vier wieder in den Garten, setzten sich auf die Erde und mit den Handflächen hinterm Rücken ebenfalls auf die Erde gestützt. Sicher schien die Sonne bereits nicht mehr sehr hell, so das auch die Menschlichen Frauen in dieser Situation noch prima ohne geblendet zu werden den Sonnenuntergang bestaunten konnten. Dabei unterhielten sich alle vier Freundinnen noch angeregt mit einander. Dennoch beobachteten alle diesen prachtvollen Sonnenuntergang. Hinterher beobachteten die Frauen noch eine Weile den Sternenhimmel und gingen dann wieder ins Wohnzimmer.

    Hier fragte Quorra ihre Menschlichen Freundinnen: " Also was meint ihr, soll ich noch etwas heiße Diskomusik zaubern. So das wir noch bis weit in die Nacht Tanzen können? "

    Leicht erstaunt sahen sich die Menschenfrauen an, doch dann stimmten beide begeistert zu. Wider zauberte Quorra aus dem nichts heiße Diskomusik und es dauerte auch nicht lange, als alle Freundinnen zu den heißen Rühmten wild am tanzen waren.

    Zwischen durch klopfte auch einer der Frauen drei mal auf den Wohnzimmertisch, dachte dabei an das Getränk das sie momentan gerne hätte und schon stand es vor ihr. Das dies auch bei den Menschen funktionierte, lag einfach daran das Gunhild den Tisch dermaßen verhext hatte, das eben auch Gina und Bea so ihre Getrankewunsche erfüllt bekamen.

    Doch gegen vier Uhr am Morgen wurden dann nicht nur die Menschen müde, nein auch die Hexen sehnten sich so langsam zu ihren Betten. Quorra zauberte noch mit letzter Kraft die lange Musik aus, und gleich darauf begaben sich alle vier in ihre Zimmer.

    Dabei sah Gina noch aus dem Fenster und sagte zu sich: " Draußen wird es schon wieder hell, also dieses mal waren wir wirklich sehr lange wach. " Gleich darauf viel sie vor Müdigkeit in ihr Bett und schlief ein, noch bevor sie sich hatte zudecken können.

    Am nächsten Vormittag erwachte Gina wieder und bemerkte erst in dieser Sekunde das sie noch in ihrer Kleidung des Vortages, über ihrer Bettdecke lag. Ergo überlegte sie kurz, was gestern alles geschehen ist. Dennoch konnte sie noch so anstrengenden Nachdenken, an der letzten Stunde konnte sie sich nicht mehr erinnern.

    Also ging Gina so wie sie war zunächst einmal ins Wohnzimmer, doch hier war auch niemand. Dann betrat sie die Speisekammer und hier saßen bereits ihre Gunhild und Quorra an den runden Tisch und hatten das Radio leise laufen.

    Beide stoppten sofort mit ihrem Frühstückten und Gunhild fragte : " Liebste Gina schön das du auch hergefunden hast. Dann kannst du ja gleich mit uns zusammen frühstücken. "

    " Aber gerne. " Antwortete Gina kurz und setzte sich dabei gleich mit an den runden Tisch und Gunhild zauberte ihr ein Frühstück herbei. Noch während alle drei gemütlich am frühstücken waren, fragte Gina mit einem mal: " Sag mal Quorra, so ist denn die liebe Bea? "

    Quorra nickte einmal nach schräg oben und sagte danach: " Oh, ich denke sie schläft noch. Zumindest schlief sie noch als ich hierher gekommen bin, dabei hatte ich einmal kurz in ihr Zimmer nachgesehen. "

    Gunhild antwortete darauf: " Na, dann lassen wir sie auch besser noch etwas in Ruhe. "

    Somit frühstücken die Frauen gemütlich weiter. Doch kaum waren alle drei gesättigt und Gunhild wollte gerade den Frühstückstisch abräumen, da erschien auch Bea in der Speisekammer. Auch sie hatte noch die gestrige Kleidung an, wenn heute auch sehr zerknittert und ihre Haare waren ebenfalls doch total zerzaust. Also sah Gina auch an sich hinunter und bemerkte dabei das auch ihre Kleidung doch sehr zerknittert war.

    Daher sagte Gina: " Also gut, ich werde euch noch solange Gesellschaft leisten bis auch Bea zu Ende gefrühstückt hat. Doch dann werde ich mich sogleich in mein Zimmer begeben und mich dort frisch machen und mir andere Kleidung anziehen. "

    Dem stimmten auch alle gleich zu. Auch Bea schmatzte noch mit vollem Mund: " Ja, ich glaube das sollte ich dann auch mal machen. "

    Hernach unterhielten sich noch alle vier, bis auch Bea zu Ende gefrühstückt hatte und sogleich verließen Gina und Bea den Speisesaal und begaben sich auf ihre neuen Zimmer um sich dort zurecht zu machen. Später dann fanden sich beide wieder im Wohnzimmer ein und beredeten wie sehr sie sich doch am gestrigen Tag amüsiert hatten, dabei kamen sie auch immer wieder ins Schwärmen.

    Doch dann schaute Gina mit einem mal auf ihre Armbanduhr und sagte leicht erstaunt: " Bea, es ist schon sechs Uhr durch. Eigentlich sollten wir längst zuhause sein. "

    "Stimmt, " rief Bea: " wir müssen Morgen wieder früh aus den Federn, sonnst kommen wir noch zu spät zur Arbeit! " " Ja und das können wir uns echt nicht leisten. " Sagte Gina noch dazu: " Ich hoffe ihr seit uns nicht böse, weil wir jetzt einfach so abhauen? "

    Lächelnd antwortete Gunhild darauf: " Aber nicht doch, kommt wir zwei bringen euch noch zur Haustür, dort können wir uns dann ja noch gründlich von einander verabschieden. "

    An der Haustür dann umarmten sich die vier noch einmal herzlich und die Hexen wünschten ihren Freundinnen eine gute Heimfahrt. Dann setzten sich Gina und Bea in ihr Auto und fuhren davon. Quorra und Gunhild winkten ihren Freundinnen noch etwas nach.

    29) Besuch der Menschen Freundinnen:

    Am Nachmittag des 19. Juni 1993 klingelte wieder einmal die Türschelle. Doch nicht im Sturm, so wie es gewöhnlich der Fall war wenn verletzte Menschen Einlass begehrten, nein die Schelle wurde ehr ruhig betätigt. Also ging Gunhild die ja gerade eh nicht viel zu tun hatte, zur Haustür und war nach deren öffnen doch sehr verblüfft. Vor ihr standen ihre guten Menschen Freundinnen Bea und Gina.

    Vor erstaunten und doch hoch erfreut rief sie: " Gina, Bea so kommt doch herrein! "

    Gleich nach dem sie die Haustüre geschlossen hatte, gingen alle drei hinauf zum Wohnzimmer und machten es sich hier gemütlich. Sogleich rief Gunhild ihre Tochter Quorra herbei, auch diese war zunächst doch sehr erstaunt.

    Doch dann fragte sie: " Also das ist wahrlich eine Überraschung. Wie habt ihr denn den den Weg zu uns gefunden? "

    "Och, " sagte Gina: " das war gar nicht so schwer. Draußen steht mein hübscher Kleinwagen und da wir ja früher auch schon mal hier waren brauchten wir einfach nur los zu fahren. "

    Daraufhin sagte Bea: " Eben und uns ist Zuhause eingefallen das wir uns ja schon seit fünf Jahren nicht mehr gesehen haben. Also für euch als Hexen ist das ja vielleicht ein Klacks, doch für uns Menschen ist das eine echt lange Zeit. "

    Quorra antwortete sogleich etwas verlegen: " Ja stimmt, doch leider besitzen wir hier auch nicht diese Modernen Kommunikationsmittel, wie zum Beispiel ein Telefon. "

    Bea sah beide Hexen in dieser Sekunde höchst nachdenklich an und fragte daher: " Ok, aber könnt ihr nicht irgend etwas herzauben, womit wir immer in Kontakt bleiben können? "

    Doch nach längeren Überlegen klatschte Gunhild plötzlich in ihre Hände und rief: " Ja, ich denke ich habe eine Lösung für unser Problem! Wir verzauberten euren Ohrschmuck. Den solltet ihr zwei dann jedoch auch immer bei euch tragen ohne ihn jemals wieder ab zu legen. Wenn eine von euch, oder auch ihr zwei gleichzeitig mit uns in Verbindung treten wollt, müsst ihr nur kurz und intensiv an eine von uns, oder auch an uns beide denken! "

    Bea verzog gegenwärtig ihre Mimik und fragte zweifelt: " Ja ok, aber wie könnt ihr dann mit uns in Verbindung kommen? Ich meine so das wir eure versuche dann auch mit kriegen? "

    Lächelnd lehnte sich Gunhild nach vorn, stützte sich auf den Wohnzimmertisch ab und sagte amüsiert: " Seht ihr, genau deswegen wollen wir euren Ohrschmuck verzaubern. Somit hört ihr uns gleich, wenn wir eine von euch, oder auch euch beide etwas mitzuteilen haben. "

    Die Menschen Frauen waren sogleich hoch auf begeistert und willigen der verzauberung zu. Doch Quorra sagte in dieser Situation: " Aber ihr müsst euren Ohrschmuck gleich an uns abgeben und wir zwei gehen damit dann nach unten in unser Speisezimmer und verzaubern dort in aller Ruhe euren Ohrschmuck. Ihr könnt euch ja in der Zeit hier etwas amüsieren, doch bitte stört uns unten nicht! "

    " Nee ist gut. " Sagten beide Menschen Frauen fast Zeitgleich. Also nahmen die Menschen ihren Ohrschmuck ab und überreichten ihn den Hexen. Diese nahmen den Modeschmuck an sich und verließen somit das Wohnzimmer. Im Speisezimmer dann setzten sie sich beide am Esstisch gegenüber, so das beide reichlich Platz von einander hatten. Dann legten Quorra und Gunhild den Ohrschmuck von je beiden Ohren auf den Tisch. Schlossen ihre Augen und begannen während sie ihre Zauberstäbe in achter Formationen über den Ohrschmuck kreisen ließen sich zu 100% auf diesen schwierigen Zauber zu konzentrieren. Dann, nach etwas über fünfzehn Minuten hatten die Hexen es geschafft, dennoch mussten sich beide Hexen von dem anstrengenden Zauber erst einmal gründlich erholen.

    Darauf folgend nahm jede den, vor ihr liegenden Schmuck und brachte ihn zurück zu dessen Besitzerin. Diese legten ihren Ohrschmuck auch sogleich an und Gina fragte Gunhild: " Also und wie nehme ich jetzt mit euch Kontakt auf? "

    " Wie wir es euch vorhin erklärt hatten. " Antwortete Quorra süffisant: " Du denkst kurz, aber intensiv an eine von uns. Versuche es doch einmal! "

    Gina dachte sogleich an Quorra und übermittelte ihr: ' Liebste Freundin sage mir doch mal an was ich gerade denke. '

    Erstaunt sah Quorra, Gina an und sagte: " Nichts, du hattest wahrlich an nichts gedacht. "

    Gina grinste aktuell nur und sagte: " Oh doch, ich hatte an was ganz bestimmtes gedacht. "

    Noch immer verwundert sagte Quorra darauf: " Also gut, du hattest gedacht; Liebste Freundin sage mir doch mal an was ich gerade denke.; "

    Gina klopfte sich begeistert auf die Schenkel: " Ja, genau das hatte ich gedacht, Wort für Wort. Jetzt mal du bei mir ja! "

    Also dachte Quorra kurz und intensiv an beide Menschlichen Freundinnen und fragte sie automatisch somit: ' Wollt ihr übermorgen mit uns am Heiligen Litha Fest teilnehmen. Doch habt ihr mich auch gut verstehen können? '

    Gina antwortete: " Oh ja, du hast uns gefragt ob wir übermorgen an eurem komischen Fest, dieses Litha Teilnehmen wollen. Aber was soll das denn für ein Fest sein? "

    Doch noch bevor die Hexen darauf antworteten konnten, fragte Bea noch: " Ja und was bedeutet dieser komische Name, Litha, eigentlich? "

    Quorra erwiderte sogleich: " Litha bedeutet schlicht das zu dem Tage die Sonne ihren höchsten Stand des Jahres erreicht hat und also feiern wir den längsten Tag und somit auch die kürzeste Nacht, von einem jeden Jahr. Wenn ihr möchtet bleibt doch noch die zwei Tage, dann feiern wir unser Fest gemeinsam. "

    Bea und Gina sahen sich zunächst einmal nur an, doch dann sagte Gina hoch erfreut: " Aber ja, gerne doch. Bei uns zwei liegt sowieso gerade nichts an. "

    Doch Bea erkundigte sich noch: " Seit ihr denn auf länger bleibenden Besuch eingerichtet? Ich meine ja nur, daß ihr das letzte mal gesagt hattet, ihr lebt hier immer sehr alleine. "

    "Ach, das las ruhig unsere Sorge sein. Wichtig ist zunächst nur. Hättet ihr zwei lieber ein einzelnes Zimmer, oder ist euch ein Doppelzimmer angenehmer? "

    Beide Menschen Frauen sahen sich verblüfft an dann jedoch sagte Gina: " Also wenn es für euch nicht zufiel Arbeit ist. Hätten wir schon gerne zwei Einzelzimmer. "

    " Gut, " sagte Gunhild: " dann sorgen wir doch noch in diesem Moment für zwei angemessene Gästezimmer für euch. "

    Gina und Bea sahen sich hierauf hin sehr erstaunt an. Dann sagte Bea: " Aber die freien Zimmer unten sind doch für eventuelle Patienten von euch, da können wir doch nicht einfach so einziehen. "

    Doch jetzt sahen sich die Hexen verblüfft an und Quorra sagte: " Aber nicht doch, wir zwei haben hier auf diesem Stockwerk noch vier größere Kammern leer stehen, alle mit wundervollen Blick in den Wald hinein. Davon sucht ihr euch je eines aus und um den Rest werden wir uns dann für euch kümmern. "

    Sogleich gingen alle vier die leer stehen Räume besichtigen. Dabei suchten sich Bea und Gina zwei nebeneinander liegende Räume aus und erklärten genau wie sie ihre zukünftigen Zimmer gerne gestaltet hätten.

    Aus diesem Anlass, baten die Hexen ihre Menschlichen Freundinnen aus reiner vorsicht wieder in's Wohnzimmer zu gehen. Somit wollten die Hexen verhindern, daß ihre Menschlichen Freundinnen durch diese starken Zauber zu Schaden kommen. Also gingen die Menschen Frauen wieder zurück ins Wohnzimmer und Quorra und Gunhild begannen in je einem Zimmer, dieses nach den Wünschen ihrer Freundinnen um zu gestallten.

    Dann nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden betraten auch beide Hexen wider das Wohnzimmer. Doch Gina und Bea erkannten sogleich das ihre Freundinen in der gegenwärtigen Situation völlig erschöpft und am Rande ihrer Kräfte waren. Daher sprangen sie sogleich auf, griffen je eine Freundin hilfreich unter die Arme und führten die Hexen so zu dem Sofa. Worauf sie sich auch gleich durch die Hilfe ihrer Freundinnen nieder setzen konnten. Sicherlich betätschelten die Menschen ihre Hexen Freundinnen noch eine Stunde und brachten beide diverse Getränke, dann mit all der Güte welche sie von ihren netten Freundinnen erhalten hatten, erholten sie die Hexen auch wieder nach einer Stunde vollständig.

    Also betraten die vier Frauen infolgedessen die zwei gerade hergerichteten Gästezimmer. Dabei waren sowohl Bea als auch Gina hellauf begeistert. Doch noch in der überschwänglichen Glückswelle fragte Gunhild: " Diese Zimmer haben nun mit Sicherheit schon über zweihundert Jahre leer gestanden. Also was haltet ihr davon, wenn dies ab sofort Zeit Lebens eure Gästezimmer bleiben. Somit könnt ihr uns zu jeder Zeit besuchen kommen und so lange ihr wollt verweilen, also was meint ihr dazu? "

    Beide riefen sogleich, wie auf Kommando: " Ja klar und das sind jetzt wirklich unsere eigenen Zimmer!? "

    Gunhild antwortete freudestrahlend: " Aber ja und seht nur, dort hinten steht sogar für jede von euch ein Fernseher, somit könnt ihr euch auch hierher zurück ziehen, solltet ihr einmal Ruhe benötigen. "

    Das taten alle Frauen dann auch und begaben sich zu Bett, um ihre Nachtruhe zu genießen. Schliesslich war es ja währenddessen auch schon recht spät geworden.

    28) Die Hexen bekämpfen einen bösen Magier:

    Mutter Gunhild und Tochter Quorra langweilten sich nun bereits sechs Tage völlig untätig in diesem Hotelzimmer. Sicher sie hatten hier ein großes Fernseher und wurden auch beide fürstlich bedient. Dennoch langweilten sie sich sehr.

    Dabei kam Quorra auf den Gedanken: ' Das der Zombie nur von einem bösartigen Magier erschaffen worden sein konnte. Denn die Zauberkraft der Hexen reicht dazu ja nie und niemals aus. '

    Also besprach sie diesen Gedanken gleich mit ihrer Mutter und diese fand den Gedanken recht gut. Also gingen beide gleich nach dem Unterschlupf eines solchen Magier suchen. Zunächst suchten sie den doch recht großen Wald ab, in den sie ja in der letzten Woche auch den Zombie vernichtet hatten. Jedoch gerade auf Grund der Größe des Waldes brauchten beide dafür schon zwei volle Tage. Gleich darauf durchsuchten beide das Dorf in der Nähe des Waldes. Was ebenfalls einen kompletten Tag dauerte, doch auch hier war absolut nichts verdächtiges zu sehen. Somit also durch suchten sie zu guter Letzt die Großstadt Dresden. Wozu die beiden ebenfalls etwas mehr als zwei Tage benötigen.

    Doch trotz all ihrer Bemühungen fanden beide absolut nichts was auch nur im Entferntesten auf einen Magier hinwiesen könnte.

    Am nächsten Vormittag in ihrem Hotelzimmer sagte Quorra zu Gunhild: " Mutti ich denke gerade, das der Magier seinen Unterschlupf so getarnt hat das er einfach nicht zu erkennen ist und er selbst immer als einfacher Bürger dieser Umgebung auftritt. "

    Nach einigem überlegen sagte Gunhild bedächtig: " Ja, das würde auch so einiges erklären. Also hatte er sein Haus wohl durch mächtige Magie für alle getarnt. "

    Doch Quorra's Miene verfinsterte sich schlagartig: " Woher wollen wir wissen das es unbedingt ein Haus ist? Es kann doch durchaus auch eine Höhle oder der gleichen sein! "

    Doch Gunhild schüttelte langsam ihren Kopf während sie sich sie sich die Worte ihrer Tochter noch einmal durch dachte: " Nein, " sagte sie darauf: " ein solcher Magier würde es sicherlich als Erniedrigung an sehen. Wenn er nicht in einem schmucken Haus leben könnte. "

    Quorra fragte ihre Mutter daraufhin: " Du sag einmal, haben wir Hexen nicht diesen mächtigen Zauber welcher uns jegliche andere Zauber und Magie erkennen lässt? "

    " Ja, " sagte Gunhild: " doch dies ist ein wahrhaft mächtiger und schwieriger Zauber. "

    Quorra fragte darauf: " Das glaube ich dir gerne. Doch meinst du, du könntest ihn mir in aller Kürze beibringen? "

    Gunhild antwortete darauf: " Ja ich denke schon, doch dazu müsste ich dich mindestens vier Minuten gleichzeitig an der Stirn und an beiden Schläfen berühren und du wirst in dieser Zeit einige wirre Träume erleben. Dennoch mußt du gerade sitzen bleiben, also ohne dich zu bewegen. "

    " Ist gut, " bestätigte Quorra: " dann fangen wir am besten gleich an. " Somit also setzten sich beide gegenüber auf einen Stuhl und Quorra atmete noch einige male tief durch und schloss danach ihre Augen.

    Mutter Gunhild berührte ihre Tochter sogleich mit je zwei Finger an ihren Schläfen und gleich Zeitig mit ihren Daumen, auf der Stirn. Darauf folgend begannen beide sich stark zu konzentrieren und während Gunhild dabei ein recht seltsames Lied summte, entstanden tatsächlich in Quorranas Fantay wilde Bilder. Doch nach etwas mehr als vier Minuten war dieser schreckliche Zauber beendet und beide Hexen sackten vor Erschöpfung auf ihren Stühlen in sich zusammen.

    Beide brauchten sicherlich an die zwanzig Minuten bis sie sich wieder gefangen hatten. Dann sagte Gunhild: " Liebste Quorra gehe doch bitte einmal nach Nebenan. Dann kann ich hier einen Mächtigen Zauber vorbereiten. Dieser ist für alle anderen nicht zu sehen, doch du müsstest ihn eigentlich als bald erkennen. "

    Quorra nickte verständnisvoll und verließ den Raum. Doch lange brauchte sie hier im Flur nicht zu warten, als sie die Stimme ihrer Mutter hörte und so gleich wieder den Raum betrat.

    Gunhild zeigte einmal mit dem rechten Arm durchs gesammte Zimmer und fragte ihre Tochter: " Na, was glaubst du, wo hatte ich hier den Zauber versteckt? "

    Quorra sah sich hier konzentriert um, lächelte mit einem mal und sagte: " Dort auf unseren Wohnzimmertisch steht eine fremde Vase. "

    " Sehr gut, " sagte Gunhild darauf. Doch woher willst du wissen das ich die Vase dort nicht von Hand hingestellt hatte? "

    Wieder lächelte Quorra kurz, dann antwortete sie: " Ganz einfach, die Vase ist von einem hellblauen Schimmer umgeben. Das wäre nicht der Fall wäre diese Vase real. "

    " Das ist absolut korrekt! " Jubelte Gunhild: " Dann können wir uns ja gleich Morgenfrüh auf die Suche begeben! "

    Also gingen beide am nächsten Tag, gleich nach dem Frühstück los und durchquerten zunächst einmal halb Dresden, denn sie mussten ja auch die kleinste, unbedeutende Gasse durchsuchen, doch es war nicht's zu erkennen. Am nächsten Tag spazierten beide gänzlich unauffällig durch die andere Hälfte der Stadt Dresden. Dennoch hielten sie genauestens Ausschau nach Magie, welcher Art auch immer.

    Später dann in einer abgelegen kleinen Gasse bemerken beide weiter hinten, ein prachtvolles Haus welches mit dem selben hellblauen Schimmer umgeben war wie auch die Vase auf dem Hotelzimmer Tisch. Also näherten sich die Hexen in aller vorsichtig dem Haus. Hier steckte Gunhild ihren Zauberstab in das Schlüsselloch der Haustür und so konnten die Hexen das Magische Haus betreten. Vorsichtig sahen sich beide zusammen hier überall um, doch von dem Magier war zunächst nichts zu sehen.

    Doch dann erschien plötzlich wie aus dem nichts ein sehr fein gekleideter Mann. Der abfällig sagte: " So so, zwei schwache, dumme Hexen dringen bei mir ein und wollen mich im Kampf bezwingen! "

    Also sahen sich die drei einige Zeit nur reglos an und gleich darauf begannen die Hexen und der Magier beinahe gleichzeitig mit dem Kampf. Doch schon bald mussten die Hexen feststellen wie sehr ihnen der Magier überlegen war, sie hatten noch nicht einmal einen wirksamen Abwerzauber. So das der Magier die Hexen während des Magischen Kampfes immer wieder laut auslachte und verhöhnte.

    Daher griffen die Hexen nach einer völlig neuen Taktik, folglich musste der Magier sich selbst besiegen. Zunächst wichen sie den Magischen Angriffen immer wieder geschickt aus. Dessen ungeachtet vollbrachten es beide Hexen stehts fertig, den Magier von zwei verschiedenen Seiten aus an zu greifen. Mal stichelte Gunhild ihn von unten und Quorra in von oben, dann stichelten ihn die Hexen von beiden Seiten, dann wieder Quorra vorne und Gunhild hinten. Somit piesackten die Hexen den Magier mit ihrer Zauberkraft so sehr das er mit der Zeit, völlig außer sich vor Rage geriet. Daher wirbelte er mit seiner Magie mehr und mehr unkontrolliert um sich.

    Sicher gerade zu diesem Zeitpunkt hatten die Hexen große Mühe der wilden Magie aus zu weichen und den Magier weiterhin mit ihren Zaubern schwer zu Nerven. Denn der Zauber der beiden Hexen konnte ihn zwar nicht ernsthaft Schaden, dennoch verspürte er immer wieder keine bis größere Schmerzen dort wo ihn die Zauber trafen. Auch das Lachen war ihm mitlerweile längst vergangenen. Zu diesem Zeitpunkt schrie er nur noch seinen Ärger laut herraus.

    Gleichwohl dieses ja ein Magisches Haus war prallten gerade die jetzt immer stärker werdenden Magischen Angriffe auch von den Wänden dieses Raumes ab. Somit mussten sich beide Hexen gleich noch einmal verzaubern, einfach damit sie sich ab sofort schneller bewegen konnten. Jedoch blieb der Magier wütend auf seinen Platz stehen und drehte sich immer wieder, um diese Hexen endlich zu vernichten! Der Nachteil jedoch davon war das er selbst dabei von seiner eigenen tödlichen Magie getroffen wurde. Somit geriet er nicht nur immer mehr in Rage, nein er wurde auch von mal zu mal schwächer. Gunhild und Quorra brauchten sich folglich nur noch zu versteckten, denn der Magier war gerade dabei sich selbst zu vernichten.

    Sicher dauerte es noch an die zehn Minuten, eine Zeit die den Hexen endlos lang vorkam. Doch dann hörten sie plötzlich einen Markerschütternden Schrei. Die Hexen krochen langsam aus ihrem Versteck herraus und sahen wie der Magier regungslos auf dem Boden lag. Nach einer kleinen Wartezeit gingen beide zu dem Magier und schauten ihn sich genauer an, dann stellte Gunhild ihren Zauberstab auf die Stirn des Mannes und ihre eigene Stirn auf den Zauberstab. Dann sagte sie ganz ruhig zu ihrer Tochter: " Ja es ist so weit, dieser finstere Magier lebt nicht mehr. "

    Gleich darauf gingen beide wieder in ihr Hotelzimmer, packten ihre Reisetaschen und ließen sich ein Taxi zum Flughafen bestellen. Denn es war nun lichter Tag und beide Hexen hätten ja bei einem Besenflug jederzeit enttarnt werden können. Am Flughafen dann legten beide ihre Rückflugtickets vor. Doch mussten die Hexen, drei Stunden darauf warten das sie endlich ihr Flugzeug besteigen konnten.

    Zuhause dann gingen sie zunächst zu ihrem Waldschösschen und richteten sich wieder heimisch ein. Abend's dann diskutierten beide noch lange darüber was sie denn Morgen am besten der Polizei erzählen sollten. Denn die Warheit über Zombies und Magier würden ihnen die Menschen dort wohl kaum glauben.

    Daher betraten beide am nächsten Tag wieder das hiesige Polizeirevier und berichteten dort ihre erfundene und doch einigermaßen glaubwürdige Geschichte über einen Wahnsinnigen Mann aus Dresden. Welcher eben immer wieder andere Menschen, egal ob Frauen oder Männer tötete und mit Vorliebe verspeiste. Doch kaum hatten die Hexen ihn auf frischer Tat gestellt, hatte er sich selbst getötet.

    So also nahm einer der Polizisten das gerade abgegebene Protokoll auf und die Hexen wurden anschließend entlassen.

    Dann zwei Monate später standen wiederum zwei Polizisten vor der Tür des Waldschösschen und bestätigten das mittlerweile tatsächlich keine Tötungsdelikte mehr vorgefallen sind. Daher übergaben sie Quorra und Gunhild je einen Scheck über zweitausend Euro.

    Das nachfolgende Kapitel: " Die böse Hexe " schließt sich hier in einigen Tagen an.

    Entschuldigung, leider war ich in den letzten zehn Tagen mit wichtigen persönlichen Dingen beschäftigt. Doch ich denke das ich das folgende Kapitel hier morgen veröffentlichten kann.:this:

    27) Die Verhandlung der Hexen nach einem Zombie:

    Im Mai 1993 klingelt die neue Türschelle einigemale und Gunhild ging sogleich zur Haustür, in der Annahme das sich draußen wieder verletzte, oder schwer kranke Menschen befinden. Doch statt dessen sah sie sich zwei Polizisten gegenüber.

    " Werte Frau Jung, wir haben einige sehr wichtige Dinge mit ihnen und ihrer Tochter zu bereden. " Sagte einer der beiden.

    Gunhild machte sogleich den Weg frei, so das sie die Polizisten Augenblicklich hinauf ins erste Stockwerk zum Wohnzimmer führen konnte. Während dessen rief Gunhild auch ihre Tochter herbei. So das sich alle vier ins Wohnzimmer nieder setzen konnten.

    Darauf folgend begann einer der Polizisten zu erklären warum sie denn eigentlich hier waren: " Leider muss ich ihnen mitteilen das in den letzten Tagen in einem größeren Wald, immer wieder angefressene Leichen gefunden wurden. Doch da in dessen Nähe auch ein Dorf liegt dachten wir uns, weil sie zwei sich ja mit solch okulten Dingen beschäftigen. Könnten sie uns eventuell behilflich sein. "

    Quorra fragte darauf verwirrt: " Komisch wo sollen all diese Morde denn statt gefunden haben? Also hier bei uns im Wald haben wir noch nichts davon mitbekommen! "

    " Ja richtig, " betonte der zweite Polizist: " diese Greultaten finden auch nicht hier. Sondern in einem Wald, einige Kilometer von Dresden statt. Doch falls sie uns dort, doch Helfen wollen. Haben wir für sie auch schon ein Zimmer in einem guten Hotel reserviert. "

    Schon nach kurzem Überlegen willigen Mutter und Tochter Jung ein. Daraufhin verabschiedeten sich beide Beamte und liessen sich noch zu Haustür bringen. Gleich darauf setzten sich die Hexen wider in ihr Wohnzimmer und beratschlagten unter dem Gesichtspunkt über zwei Stunden was dort wohl für ein bösartiges Wesen diese schrecklichen Morde begangen haben könnte. Mit der Zeit kommen beide somit zu dem Schluss das es sich mit höchster wahrscheinlichkeit um einen Wehrwolf handelt, der dort des Nächtens sein Unwesen treibt.

    Somit betraten Gunhild und Quorra gleich am nächsten Morgen das hiesige Polizeirevier und erklärten sich bereit in diesen, für Menschen sehr ungewöhnlichen Fall mit zu arbeiten.

    " Gut! " Rief der Kommissar erleichtert und gab beiden ihre Flugtickets. Also packten beide noch am selben Tag ihre herbei gezauberten Reisetaschen und schnürten auch ihre Flugbesen mit oben auf den Taschen fest. Dann gleich am Abend setzen sie sich in den großen Flieger.

    " Quorra sagte noch während des Fluges: " Also Mutti ich muß doch gestehen, hiermit zu reisen ist doch um einiges bequemer als auf unseren alten Flugbesen. "

    Darauf grinste Gunhild leicht und sagte: " Ja, da muss ich dir mit recht geben. "

    Während des kurzen Gespräch sah sich der Mann vor ihnen einmal verständnislos um, daher waren beide Hexen auch für den Rest des Fluges still und unterhielten sich nur noch per Gedanken Übertragung.

    Dann in Dresden angekommen stiegen beide sogleich in ein Taxi und ließen sich zu ihrem Hotel bringen. Dort brachte ein wohl gekleideter Page die Hexen zu ihren Zimmer, was wirklich erster Klasse eingerichtet war.

    Also richteten sie sich zunächst einmal in diesem Wundervollen Zimmer ein. Als Quorra dann ihren Flugbesen in den ihrigen Schrank stellte, sagte sie noch zu Gunhild: " Also Mutti, ich muß sagen. Gut das wir diesen weiten Weg nicht auf unseren Besen her gekommen sind. Das hätte sicherlich sehr viel länger gedauert. "

    Daraufhin fragte Gunhild nur: " Ja, das denke ich auch. Aber sag einmal, fühlst du dich noch fit genug bereits heute Abend auf die Jagt nach diesem Wehrwolf zu gehen? "

    Quorra sagte sofort: " Aber ja, von mir aus können wir auch gleich los fliegen. Dann können wir wenigstens den Wald einmal oben genauer betrachten. "

    Doch Mutter Gunhild winkte nur mit dem Zeigefinger hin und her und dabei sagte sie : " Nein, besser erst im Dunkeln, einfach weil es für uns dann sicherer ist. Aber schau doch mal, dort an der Wand kreuzen sich diese hübschen künstlichen Schwerter. Sehen die nicht gut aus?"

    Somit legten sich beide auf ihre bequemen Betten und ruhten sich noch bis zum Ende der Dämmerung aus. In der Tat nahmen sich beide im Anschluss ihre Besen und flogen hinaus aus dem Fenster hinüber zu dem Wald. Hier kreisten sie erst einige Male über den Baumkronen und landeten dann auf einen größeren Waldweg. Beide gehen dann äusserst vorsichtig in den großen Wald um nach den vermutlichen Wehrwolf zu suchen. Doch sie fanden nichts.

    Kurz vor der Morgendämmerung fliegen beide wieder in ihr Hotelzimmer und beraten hier über ihr weiteres Vorgehen. Somit beschließen beide später zum hiesigen Polizeipräsidium zu gehen um zu fragen, ob sie die Leichen auch einmal sehen dürfen. Was sie dann auch gleich am Nachmittag bewerkstelligen.

    Auf dem hiesigen Polizeipräsidium stellen sich beide zunächst einmal gründlich vor und fragen dann, ob sie die Leichen auch einmal besichtigen dürften.

    Daraufhin gab es zunächst einmal ein wildes getuschel, doch dann begleitete ein Polizist die Hexen in das Krematorium. Hier konnten sich beide Hexen die sechs verstümmelten Leichen genauestens betrachten.

    Also bedanken sie sich dann im Präsidium allgemein und gingen wieder zurück in ihr Hotel. In ihrem Zimmer dort, beraten sich beide über das Aussehen der Frasspuren und Gunhild kahm dabei auf die Idee, daß eben jene Frasspuren ehr von einem Menschlichen Gebiss her stammen.

    Nach einigen weitern Überlegungen hatte Quorra dann die Idee das sich dort eventuell eine Mumie herrum treiben könnte. Doch Mutter Gunhild antwortete sogleich: " Nein denn Mumien sind ja total eingewickelt selbst ihr Gesicht ist komplett verbunden und somit können sie auch ihren Mund nicht öffnen. Also überlegten beide Hexen weiter, dann nach einiger Zeit schnippte Quorra mit den Fingern und sagte: " Aber es könnte sich hier bei auch um einen Zombie handeln! "

    " Ja, " rief Gunhild begeistert: " lass uns gleich heute Abend wieder zum Wald fliegen und uns dort, nach einem solchen Wesen Ausschau halten. "

    Dann zauberten sich beide jeweils eins dieser künstlichen Schwerter von der Wand zu echten sehr scharfen Waffen um und nahmen es an sich. Darauf folgend warteten beide voller Ungeduld auf die Nacht und flogen nach dem Ende der Dämmerung, sogleich wieder in den Wald hinein.

    Dort suchten beide nach Spuren welche auf ein solches Ungeheuer hinweisen könnten. Doch sie fanden nichts, daher dauerte ihre Suche drei Nächte.

    Dann faste Quorra ihre Mutter plötzlich an eine Schulter und legte den Zeigefinger auf ihre Lippen. Gunhild sah ihre Tochter dabei nur an und nickte verständnisvoll. Jetzt winkte Quorra und ging in eine bestimmte Richtung. Zu dieser Gelegenheit dachte sie leise zu ihrer Mutter: ' Ich meine ich hatte gerade recht merkwürdige Jaulende, Schnarchende Geräusche vernommen, wenn auch sehr leise. Las uns diese einmal nach gehen. "

    Somit ging Gunhild also einige hundert Meter ihrer Tochter hinterher. Derweil zückten auch beide vorsichtig ihre Zauberstäbe, die Schwerter hielten sie ja schon in einer Hand.

    Schon nach einigen hundert Metern sahen beide einen halb verwesten Menschen der hier Ziellos umher humpelte. Augenblicklich belegten die Hexen ihre scharfen Waffen mit einem sehr speziellen Zauber und der Zombie drehte sich sogleich zu den Hexen um. Doch noch bevor das Monster sie erreichen konnte liessen beide Hexen ihre Schwerter in einigen Abstand von ihnen mit dem Zombie kämpfen, schließlich brauchten sie ihre Schwerter ja nur mit ihren Zauberstäben zu führen.

    Doch da der Zombie ja selbst keine Waffen bei sich trug und auch nicht an die Hexen herran kahm. Verlor er diesen Kampf recht schnell. Gunhild schlug im auch alsbald seinen Kopf ab, so nach er regungslos zu Boden viel. Dann zerstückelten die Hexen den Zombie noch in viele kleine Stückchen, welche beide Hexen danach überall hier im großen Wald durch Zauberei begruben.

    Gleich am nächsten Morgen betraten sie wieder das Polizeirevier und meldeten das die Gefahr nun gebannt sei und es in Zukunft keine weiteren Morde mehr geben wird. Dennoch sollten beide, um sicher zu gehen, noch zwei Wochen in ihrem Hotelzimmer bleiben.

    Hallo Sila auch ich wünsche dir viel Spaß hier im Forum und wer weiß, vielleicht hast du ja irgendwann einmal tatsächlich einmal eine gute Idee für eine Geschichte hier zu schreiben. ;)

    26 ) Die Hexen werden verhaftet; Teil: 2

    Gleich nach dem sich das Aussentor hinter Gunhild geschlossen hatte, sah sie sich noch einmal um und lief dann schnell die Straße hinunter die ja vom Gefängnis fort führte und somit quer durch die Stadt bis sie ihr Waldschösschen erreichte. Hier jedoch musste sie sich erst einmal gründlich, von dem langen Fußmarsch ausruhen. Daher legte sich Gunhild sogleich in ihr Bett und schlief bis zum nächsten Morgen durch.

    Doch gleich nach dem sie sich aus ihrem gemütlichen Bett erhoben hatte. Zog sich Gunhild endlich frische Kleidung an und setzte sich in der Speisekammer, zauberte sich ein reichhaltiges und schmackhaftes Frühstück herbei. Nach dem sie sich, das erste mal seit Tagen wieder einmal richtig satt gegessen hatte, nahm sich Gunhild ihren Flugbesen und flog zu ihrer Hexenfreundin Ivy. Welche einige Kilometer weit entfernt, in einer großen Heide lebte. Dort sah sie die verwitterte Hütte von Ivy stehen, hier landete sie und klopfte an der Haustür dieser Hütte.

    Gleich darauf machte ihr eine sehr alt aussehende Frau auf: " Ah Gunhild, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen. "

    Gunhild antwortete erfreut: " Ja das stimmt, jedoch ich und meine Tochter hatten in den letzten zweihundert Jahren auch sehr wenig Zeit. "

    In diesem Moment winkte die alte Frau Gunhild in ihre Hütte hinein. Doch kaum waren beide in der Hütte, sah innen alles recht gut und Modern aus, auch die gerade noch sehr alte Hexe wirkte mit einem mal sehr jung.

    Gunhild sah sich erstaunt um und fragte: " Also wie bitte schön hast du das gemacht? Das liegt doch weit ausserhalb unserer Fähigkeiten! "

    Ivy schmunzelte darauf und sagte: " Ja da hast du wohl auch recht. Doch du vergisst wieder, das ich mit einem großartigen Magier befreundet bin und der sorgte dafür, das mein Zuhause von aussen sehr herrunter gekommen aussieht und hier drinnen so wunderschön ist. Auch hatte er dafür gesorgt das fremde sich nicht weiter als hundert Meter an mein Zuhause herran trauten. "

    " Ja richtig, aus diesem Grunde bin ich heute auch zu dir her gekommen. Ich und meine Tochter haben gerade große Schwierigkeiten. Du mußt wissen das die Behörden uns verhaftet hatten, weil wir keinerlei Ausweis Dokumente vorweisen konnten. Also dachten wir uns, das dein Magischer Freund uns diese Dokumente durch seine starke Magie herbei schaffen kann? "

    Verblüfft fragte Ivy aus diesem Anlass: " Aber wenn ihr zwei doch inhaftiert wurdet, wieso bist du dann frei und kannst hier bei mir sein? "

    Lächelnd erklärte Gunhild ihrer Freundin wie sich alles zugetragen hatte. Jetzt mußten beide darüber lachen. Dann sagte Ivy: " Also gut dann hole ich mir meinen Flugbesen und los geht's. Aber versprechen kann ich dir nichts! " Und in nur zwei Minuten waren beide Freundinnen in der Luft, wobei Ivy immer ein kleines Stück voraus flog, um Gunhild den Weg zu weißen.

    Es dauerte wieder etwas mehr als eine Stunde, doch dann landete Ivy auf einer riesigen Heide. Gunhild fragte ihre Freundin: " Beste Ivy, was wollen wir hier? Hier ist doch absolut nichts zu sehen! "

    Ivy sagte darauf nur: " Warte ab Gunhild, das alles ist nur Täuschung von meinem Magischen Freund Willow, dem Weisen. "

    Daraufhin nahm sie ihren Zauberstab zur Hand und zeichnete damit einige Symbole in der Luft, die selbst Gunhild völlig unbekannt waren. Somit begann die Luft vor ihnen zu flimmern und es entstand dort plötzlich aus dem nichts ein wunderschönes Haus.

    Kurz darauf trat der Hausherr vor die Tür und Ivy rief sofort: " Guten Tag Meister Willow, darf ich dir meine langjährige Freundin, Hexe Gunhild vorstellen?! "

    Meister Willow ging augenblicklich auf Gunhild zu und reichte ihr seine Hand, die Gunhild gerne annahm. Dabei sagte er: " Bitte ihr zwei, kommt doch mit hinein. Dort lässt es sich auch besser reden. " Dann zeigte mit einer Hand hinein. Gleich darauf betraten die drei das wunderbare Haus, und soweit der Magier die zwei Hexen auch hin führte, konnte Gunhild nicht anders als diese wunderbare Inneneinrichtung zu bestaunen.

    Dann nach dem alle drei, zumindest für Gunhild, eine halbe Ewigkeit durchs Haus gegangen waren. Kamen sie in ein wahrlich großes Wohnzimmer.

    Hier sagte Willow: " Bitte, setzt euch wo es euch beliebt. "

    " Aber gerne. " Antwortete Ivy freundlich.

    Somit setzten sie sich alle auf ein Sofa dabei sah Gunhild sich auch hier noch einmal um und fragte verblüfft: " Bitte Meister Willow wie kann es sein das euer Haus in seiner Größe, von aussen noch recht normal aussieht doch hier innen ist es eine riesige Villa? "

    Lächelnd antwortete Meister Willow darauf: " Das ist reine Magie, meine teuerste. Genau so, das keiner mein Haus sehen kann. "

    Ivy sah während dessen immer zu ihre Freundin an und nickte bestätigend. Dann wandte sie sich wieder dem Magier zu und sagte: " Bitte Meister Willow, meine Freundin hier und ihre Tochter Quorra benötigen dringend sämtliche Ausweis Dokumente. Ihre Tochter sitzt noch immer im Gefängnis, wohin auch Gunhild ohne diese Dokumente wieder zurück muß. "

    Gleich darauf legte der Magier, Gunhild seine flache Hand auf die Stirn und sagte darauf: " Gut bitte jetzt nicht bewegen. " Dann schloß er seine Augen und nach einigen Sekunden öffnete er seine Augen und nahm seine Hand wieder fort.

    " Also gut, " sagte Willow: " ich habe nun alle Informationen die ich benötigte. Kommt doch bitte morgen Nachmittag noch einmal her, dann kann ich dir die gültigen Ausweis Dokumente übertragen. "

    " Ist gut, " sagte Ivy darauf und ging mit Gunhild zurück zur Haustür. Dort bestiegen beide auch wieder ihre Flugbesen und sausten heim. Derweil fragte Gunhild ihre Freundin: " Dieser Meister Willow erscheint mir doch warhaft ein großartiger Magier zu sein. Doch warum benötigt er dann eineinhalb Tage für diesen Zauber? "

    " Also, ist es selbst für Meister Willow eine höchst schwierige Magie. Schließlich müssen ja auch, in den Behörden, die korrekten Daten eingetragen werden und alles so als wären diese Daten schon seit Jahrzehnten vorhandenen. "

    Nachher fragte Gunhild ihre Freundin noch: " Sag einmal Ivy, was hälst du davon wenn wir die Zeit bei mir Zuhause verbringen? Übernachten könntest du ja in Quorra's Zimmer zumindest, bis wir morgen wieder zum Meister Willow abfliegen. "

    " Ja dein Vorschlag ist wahrlich großartig! " Rief Ivy daraufhin.

    Somit flogen beide zum Waldschösschen und dort betraten sie als erstes die Speisekammer. Hier zauberten sich beide ein warmes Abendessen, denn beide hatten ja fast den gesamten Tag nichts zu sich genommen. Danach setzten sich beide in's Wohnzimmer und sahen für den Rest des Abends Fern. Schlussendlich zeigte Gunhild ihrer Freundin noch das Zimmer ihrer Tochter und wünschte ihr auch eine gute Nacht.

    Am nächsten Morgen frühstückten beide Damen, wobei sie auch ihr Vorgehen des heutigen Tages planten.

    Hernach fragte Ivy: " Sag einmal Gunhild, wir haben ja bis zum Nachmittag noch einiges an Zeit. Können wir bis dahin nicht einen schönen Waldspaziergang machen? Denn Zuhause, habe ich ja keine Gelegenheiten dazu. "

    Gunhild stimmte sogleich ein. Also nahmen sich beide ihre Flugbesen und gingen in den Wald hinein. Hier machten die Damen einen ausgedehnten Waldspaziergang und genossen die herrliche Waldluft. Doch dann bemerkten beide das es langsam an der Zeit war, um Meister Willow auf zu suchen. Also brachte Gunhild ihre Freundin zu einer großen Lichtung, so das sie hier auf ihren Flugbesen starten konnten.

    Wieder dauerte der Flug eine Stunde, nur das Meister Willow gegenwärtig schon vor sein wunderschönes Haus stand. Dabei hielt er die Ausweis Dokumente vor seiner Brust. Gleich nach dem die Hexen gelandet waren fragte er: " Willkommen meine lieben, wollt ihr noch kurz hereinschauen? "

    Doch Gunhild zuckte nur mit ihren Schultern und sagte: " Leider nein, den wir brauchen sicherlich noch zwei Stunden bis zur Polizei und dann müssen die Polizisten noch deren Gültigkeit überprüfen. "

    Willow nickte indes nur und sagte freundlich: " Ja, das verstehe ich gut. Also bitte schön, hier in meiner rechten Hand halte ich alle gültigen Ausweis Dokumente für sie und in meiner linken Hand halte ich alle gültigen Ausweis Dokumente für ihre Tochter Quorra, bitte schön. "

    "Oh, danke werter Willow. Was bin ich ihnen dafür schuldig? "

    Mit einem breiten Grinsen sagte Willow darauf: "Ach was, ist schon gut. Aber ihr zwei könntet mich hier ja mal mit eurer Quorra, ab und an besuchen kommen. "

    Gunhild antwortete sogleich erfreut: " Aber gerne doch, sobald wir Zeit dazu haben kommen wir alle drei! "

    Doch gleich darauf setzten sich beide Hexen wider auf ihre Besen und flogen zur Stadt. Wieder landen sie in einer abgelegenen Städtischen Allee, hier ließen beide ihre Flugbesen in eine der Baumkronen auf steigen und liefen dann zum Polizeipräsidium.

    Dort stellte sich Gunhild noch einmal vor und übergab danach ihre Persönliche Dokumente. Der Polizist gab noch all die verschiedenen Daten in seinen Computer ein.

    Dann nickte er zufrieden und gab all die Persönlichen Papiere wieder mit dem Vermerk zurück: " Gut, also soweit ist ja alles in Ordnung. Doch gerade den Personalausweis haben sie steht's bei sich zu tragen. Deshalb heißt er ja auch Personalausweis! "

    Dann gab er einem anderen Kollegen weiter hinten ein Daumen hoch Zeichen und schon nach kurzer Zeit brachte dieser Quorra herrein, so das sie glücklich ihre Mutter in die Arme viel. Somit liefen die drei Hexen geschwind zu dem Baum mit ihren Flugbesen und Ivy setzte sich auf den ihren, während Gunhild und Quorra sich zusammen auf Mutter's Besen setzten. Dann verabschiedeten sich die drei noch von einander und flogen jede für sich heimwärts.

    Zuhause sagte Quorra noch: " Oh je, also in solch einer Zelle möchte ich wirklich niemals wieder eingesperrt sein. "

    Damit besahen sich beide Hexen noch einmal ihre neuen Papiere und Quorra sagte verwundert: " Also das der daß in der Polizeidienststelle einfach so abgenickt hatte, ist wahrlich nicht verwunderlich. "

    26) Die Hexen werden verhaftet; Teil: 1

    Am Vormittag des 22. September 1990 klingelte die neue Türschelle und somit ging Gunhild zur Haustür und öffnete diese auch, in der Annahme das wieder einmal einmal ein schwer kranker, oder auch ein verletzter Mensch ihre Hilfe benötigte. Doch statt dessen standen ihr zwei Polizisten gehen über.

    Einer fragte auch gleich in einem befehlhabenden Ton: " Frau Jung, wir haben einige Fragen sowohl an sie als auch an ihre Tochter! Daher bitte ich sie beide uns Augenblicklich auf's Revier zu begeiten! "

    Verwundert sah Gunhild momentan beide Beamte an und rief dann doch ihre Tochter Quorra herbei. Gedanklich übermittelte Gunhild, Quorra auch noch, daß sie auf jeden Fall ihrer beider Zauberstäbe mit nehmen sollte.

    Dann wurden beiden Handschellen angelegt und somit stiegen alle vier in das Polizeiauto ein und nach gut zwanzig Minuten Fahrt erreichten sie auch schon den Innenhof des hiesigen Polizeirevier. Hier stiegen alle aus und jeder der beiden Polizisten, führten eine der Hexen durch die Hintertür ins Polizeipräsidium. Hier trennten sich die Wege der vier, Mutter Gunhild und Tochter Quorra wurden in zwei verschiedene Räume gebracht. Darin stand in der Mitte ein einfacher Tisch und daran standen sich gegenüber jeweils ein Stuhl.

    Der Polizist brachte Quorra zu dem Tisch und drückte sie auf einem der Stühle, dann setzte er sich ihr gegenüber auf den anderen Stuhl. Zunächst sah er ihr nur still, Minuten lang in die Augen, so das Quorra immer nervöser wurde.

    Doch dann fragte er sie: " Also wie lange leben sie gegenwärtig hier in unserem Bundesland? "

    " Schon immer, " antwortete Quorra auf diese, aus ihrer Sicht unverständliche Frage: " ich wurde hier geboren und fühle mich auch recht wohl hier! Warum, was soll diese Frage? "

    In diesem Moment sah der Polizist Quorra böse an und sagte nur, in einem herrischen Ton: " Die Fragen stelle allein ich hier und sie haben nur zu Antworten, ansonsten haben sie ruhig zu sein! Aber lassen sie mich ihnen eins gleich vorweg sagen. Wir haben in ganz Deutschland nachgeforscht, und von ihnen zwei ist nirgends, auch nur der kleinste Vermerk bekannt. "

    Quorra ließ sogleich den Kopf sinken und konzentrierte sich dabei sehr auf den ihr gegenüber sitzenden Beamten. Nach kurzer Zeit fragte der Polizist, jedoch jetzt schon etwas freundlicher: " Und wie alt genau sind sie? "

    Jetzt hätte Quorra beinahe ihr wahres Menschenalter von 159 Jahre verraten. Doch zum Glück viel ihr gerade noch ein das es hier besser ist, nur ihr Hexenalter zu verraten. Also sagte sie in aller Ruhe: " Also mein Name ist Quorra Jung und ich bin 32 Jahre alt. "

    Wieder sah der Polizist sie recht seltsam an und fragte: " Also gut und wo von lebten sie dann in all den Jahren? "

    " Leben? " Fragte Quorra daraufhin verwirrt zurück.

    " Ja, immerhin sind weder sie noch ihre Mutter irgendwo gemeldet. Weder beim Sozialamt, noch beim Einwohnermeldeamt, noch sonst wo. Erklärten sie mir das bitte. "

    Doch Quorra legte nur ihre Unterarme auf den Tisch vor ihr und betrachtete ihre Handschellen. Dabei sagte sie, wenn auch sehr leise: " Also erlich gesagt Leben wir davon das wir andere Menschen heilen. "

    " Also sind sie zwei Ärzte? " Fragte der Polizist.

    Augenblicklich schaute Quorra den Polizisten wieder an und sagte: " Nein, soweit würde ich nicht gehen. Ich würde uns ehr als ein Massagestudio mit Wundheilung bezeichnen. "

    Wieder starrte der Polizist Quorra einige Minuten lang stumm an, dann erhob er sich und forderte Quorra auf sich ebenfalls zu erheben und legte ihr wieder die Handschellen an. Daraufhin führte er seine Gefangene in eine Zelle, hier sagte er ihr: " Setzen sie sich dort auf die Pritsche. Ihre Mutter wird auch bald her gebracht. "

    Langsam schaute Quorra in Richtung des Polizisten und fragte schüchtern: " Und meine Handfesseln? "

    " Die werden wir gleich entfernen. Doch jetzt setzten sie sich erst einmal dort hin. " Antwortete der Polizist. Damit verließ er die Zelle und verriegelte die Tür.

    Quorra sah sich in ihrer Zelle erst einmal um. Doch ausser einer weiteren Pritsche und einem einfachen Tisch an der Stiernwand mit ein kleinen vergitterten Fenster darüber, war hier nichts was beachtenswert war. Selbst das kleine Fenster war so hoch angebracht das es selbst vom Tisch her nicht zu erreichen war.

    Es dauerte zwar noch mindestens fünfzehn Minuten, aber dann wurde die Zellentür wieder geöffnet und ihre Mutter Gunhild wurde hinein geführt. Der Polizeibeamte sagte daraufhin nur kurz: " Also, gleich nach dem ich die Zellentür geschlossen habe, werde ich in der Tür diese Waagerechte Luke öffnen, so das sie ihre Unterarme hindurch stecken können und ich ihnen dann ihre Handschellen abnehmen kann. "

    Also drehte auch er sich um und ging zu Zellentür hinaus. Dann verriegelte er die Tür und beide Hexen vernahmen ein lautes klicken in der Zellentür und gleich darauf öffnete sich die schmale Luke in der Tür.

    Einer der zwei Polizisten sagte sofort darauf: " Also gut, jetzt stecken beide nach einander ihre Hände zu mir hinaus, damit ich ihnen die Handschellen abnehmen kann. "

    Somit saßen beide Hexen ohne die Handschellen auf ihrer Liegepritsche und unterhielten sich darüber was in ihrem Leben wohl falsch gelaufen ist.

    Gunhild sagte verwundert: " Komisch dieser Beamte wollte von mir nur wissen, wie alt ich bin und wie lange wir zwei hier bereits Leben.

    " Quorra sah dabei ihre Mutter an und sagte daraufhin: " Ja, genau das wollte der Mensch von mir auch wissen. Und dann sagte er noch das wir hier nirgendwo gemeldet sind. Ich meine wieso muss man denn irgendwo gemeldet sein? Das macht doch nun wirklich keinen Sinn! " So unterhielten sich die Hexen noch lange weiter, bis beide endlich einschlafen konnten.

    Gleich am nächsten Morgen wurde ihnen ein Frühstück durch die Klappe in der Zellentür gereicht, es war nicht's besonderes. Doch da sich die Hexen unbeobachtet fühlten zauberten sie sich stattdessen ein schmackhaftes Frühstück herbei.

    Doch kurz nach dem Frühstück wurden beide auch schon wieder aus ihrer Zelle geführt und in die selben Verhörräume gebracht, in denen die auch gestern schon vernommen wurden. So eben wurde Gunhild zu dem Verhörtisch begleitet wo bereits der Kriminalpozist ihr gegenüber saß und Gunhild Minuten lang einfach nur stumm an starrte.

    Doch dann fragte Gunhild: " Entschuldigung, doch wollen wir hier nur dumm herrum sitzen oder was soll das alles hier? "

    " Jetzt werden sie mal nicht gleich frech! " Polterte der Polizist: " Was hier geschieht bestimme allein ich! "

    Doch Gunhild sah ihren gegenüber kurze Zeit in's Gesicht und wedelte dabei heimlich unter dem Tisch mit ihrem Zauberstab.

    Jetzt sagte er in einer freundlichen Tonart: " Also Frau Jung, wir werfen ihnen und ihrer Tochter folgende schwerwiegende Vergehen vor. Als erstes, ein Gewerbe betreiben ohne vorhanden Gewerbeschein. Daher Steuerhinterziehung in großen Ausmaßen. Des weiteren sind sie nirgendwo in Europa gemeldet, was sie für viele weitere Verbrechen verdächtig macht. Ich bitte sie also dringendlich ausführliche Erklärungen darauf zu geben. "

    Gunhild kam jetzt tatsächlich auf die Idee das sie dem Beamten einfach die Warheit über sich erzählen sollte. Insofern formulierte sie in dieser Situation alle ihre Erlebnisse als Hexe. Doch zuvor hybnotisirte sie ihr gegenüber so das selbst wenn er es wollte kein Wort. Weder schriftlich, noch Mündlich darüber äußern konnte. Das selbe gab sie auch durch die Wand an ihre Tochter weiter, so das sie den gleichen Zauber an ihren Polizisten anwenden konnte.

    Nach ihrem umfassenden, wenn auch für Menschen unglaublichen Geständnis wurden Quorra und Gunhild wieder in ihre Zelle gebracht. Danach befragte der Gefängnisdirektor die zwei Polizisten was ihr Verhör denn wohl ergeben hatte?

    Darauf antworteten die zwei Polizisten: " Absolut nichts, erlich gesagt sind wir zwei unterschiedlich von einander, zu der Überzeugung gekommen das die Frauen wohl unschuldig sind. "

    Am nächsten Tag bekam Quorra plötzlich eine großartige Idee. Daher sagte sie zu ihrer Mutter: " Mami die Menschen hier wollen doch nur irgendwelche Dokumente von uns haben. Können wir uns diese Dokumente nicht einfach per Zauberei aneignen? " Gunhild schüttelte hierauf hin bedächtig mit ihrem Kopf und sagte diesbezüglich: " Nein, dafür ist dann schon reine Magie von nöten denn wir brauchen ja nicht nur die richtigen Dokumente. Diese Angaben darin müssen auch in den korrekten Behörden eingetragen werden und ein Magier ist von uns einfach zu weit entfernt. "

    Dann am nächsten Vormittag wurden die Hexen abermals zum Verhör aus ihrer Zelle geführt und in diese speziellen Räumlichkeiten geracht. Auch saßen hier wieder die zwei Polizisten, doch gleich nach dem sich Quorra dem Beamten gegenüber gesetzt hatte, sagte sie: " Also es geht ihnen in erster Linie um unsere Dokumente. Doch die hatten wir damals bei einem gemeinsamen Freund hinterlegt. Allerdings wenn sie wünschen kann meine Mutter diese Dokumente gerne für sie her bringen. "

    Sogleich sah der Polizist Quorra erstaunt an und fragte in einem zweifelnden Ton: " Sie glauben also wirklich, das wir einfach so ihre Mutter frei lassen? "

    "Aber ja, " antwortete Quorra: " immerhin bleibe ich ja in der Zeit hier, praktisch als eine Art Geisel. "

    Daraufhin erweiterte der Polizist: " Gut dann geben sie mir aktuell die Adresse dieser Person und wir holen dann dort all ihre Dokumente. " Damit schlug er sein Notizbuch auf und man sich seinen Kugelschreiber zur Hand.

    Doch Quorra bemerkte nur: " Nein das geht leider nicht, denn unser Freund hat die strickte Anweisung von uns bekommen diese Papiere ausser uns niemanden aus zu händigen. Er wird also steht's betonen das er diese Dokumente nicht kennt. "

    Daraufhin brachte er Quorra wieder in ihre Zelle und beriet sich danach zusammen mit seinem Kollegen, dem Gefängnis Direktor und noch einem der Wärter, über Quorra's Vorschlag. Nach einiger Zeit dann waren sich die vier darüber einig das sie das Experiment wagen sollten. Somit also wurde Gunhild gleich am nächsten Tag frei gelassen.

    Ende des ersten Teil

    25) Eine Freundschaft zwischen den Hexen und zwei Menschen Frauen:

    Die Hexen kannten nun bereits etwas über ein Jahr ihre Freundinnen und mittlerweile waren die vier so sehr vertraut mit einander, das Gina und Bea auch eines Tages fragten warum sich Quorra und Gunhild immer so merkwürdig ausdrückten. Auch fanden sie die Vornahmen ihrer Freundinnen doch sehr merkwürdig.

    Gunhild sah ihre beiden Menschlichen Freundinnen erst einmal sehr erstaunt an und sagte daraufhin: " Also was wir euch in diesem Fall dazu sagen, muß auf jeden Fall unter uns bleiben, versprochen? "

    Bea sagte sofort: " Aber ja, wenn es euch so wichtig ist! "

    Quorra sagte dazu noch: " Ja das ist es, schwört ihr es auch? "

    " Ja sicher, also wir schwören das, was auch immer euer Geheimnis ist, alles für uns zu behalten! " Sagten beide fast gleichzeitig, wenn auch sehr verwundert.

    " Also gut, aber ihr werdet mit Sicherheit sehr erstaunt sein. Denn in der Realität sind wir keine Menschenwesen, sondern Hexenwesen. " Antwortete Gunhild gelassen.

    Im ersten Moment herrschte tiefes schweigen, so das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Doch dann brach aus Gina plötzlich ein heftiges Lachen hervor. Und dabei prustete sie noch laut: " Ja klar seit ihr Hexen. Habt ihr euch schon mal im Spiegel betrachtet? Ne, echt Leute ihr habt wohl einfach zu viel von Grims Märchen gelesen! "

    Quorra fragte sofort: " Ja sicherlich haben wir zwei uns schon öfters im Spiegel betrachtet, was soll diese dumme Frage? "

    In dieser Situation sagte Bea recht schüchtern und leise: " Also wir haben schon öfters Bilder von irgendwelchen Hexen gesehen und darauf waren alle Hexen uralte Frauen, mit krummen Nasen und großen Warzen überall im Gesicht. Aber ihr mit dieser glatten Haut und eurem freundlichen Wesen. "

    In diesem Fall, faste Gunhild ihre Freundin leicht auf die Schulter und sagte mit einem Lächeln: " Also das sind alles noch Bilder welche die Christliche Kirche den Menschen von uns eingeflößt hatte. Weißt du ganz früher einmal da lebten wir offen mit den Menschen zusammen in deren Siedlungen. Doch dann bekam die Kirche immer mehr Macht und Einfluss, so das sie den normalen Menschen dieses Horrorbild von uns einflößte. "

    " Also wenn ihr echte Hexen seit dann habt ihr doch sicher auch Magische Kräfte? " Fragte Gina indes frech.

    " Nein, " erwiderte Gunhild darauf: " zu echter Magie sind Hexen nicht fähig, aber zaubern können wir recht gut. "

    Augenblicklich fragte Gina leicht verwirrt: " Ach, und wo liegt der Unterschied zwischen Zauber und Magie? "

    Jetzt antwortete wieder Quorra auf der Frage: " Also reine Magie ist doch wesendlich stärker als unser Zauber und kann auch nur von echten Magiern ausgeübt werden, doch auch Magier gibt es nicht mehr sehr viel, auf unseren schönen Planeten. "

    Jetzt fragte Bea: " Also gut, wenn ihr echte Hexen seit dann zaubert uns doch mal was. "

    Kurze Zeit später sagte Gunhild: " Also gut denn, ihr habt ja geschworen über den heutigen Tag niemals ein Wort zu verlieren. Also, was können wir für euch realisieren? "

    Bea sagte gleich darauf: " Also euren Tisch da, lasst den doch mal, ohne ihn zu berühren hier durchs Zimmer fliegen! "

    Beide Hexen sahen sich gegenseitig an. Doch dann zuckte Quorra mit ihren Schultern, nahm sich ihren Zauberstab und wedelte mit ihm in Richtung des Tisches. Dabei sprach sie auch einige Worte, welche sich für ihre Menschlichen Freundinnen sehr fremd an hörten. Doch tatsächlich begann der Tisch kurz darauf durch den Raum zu schweben. Nach einiger Zeit ließ Quorra den Tisch wieder auf den Platz hernieder sinken so er auch zuvor schon immer stand. Gina und Bea bestaunten ungläubig den Tisch.

    Dann drehte sich Gina zu beiden Hexen um und fragte verblüfft: " Also, jetzt mal im Ernst, wie habt ihr das gemacht? "

    Na durch Zauberei, denn wohl sonst? Aber es ist schon recht spät, wenn ihr wollt kommt doch mit in den Speisesaal. Dort können wir eine genüssliche Abendspeise zu uns nehmen. "

    Also gingen die vier Frauen in den Speisesaal und hier zeigte Gunhild einladend auf den runden Tisch und sagte dabei: " Bitte, setzt euch doch wo es euch gerade gefällt. "

    Was Gina und Bea dann auch taten, gleich darauf setzten sich auch, Gunhild und Quorra zu Tisch. Dann fragte Gunhild ihre Gäste was sie denn gleich wohl speisen möchten? Die Menschen Frauen antworteten leicht verblüfft. Dann schwangen beide Hexen wider mit ihren Zauberstäben redeten wieder für die Menschen Frauen wirres Zeug und kurz darauf war der Tisch mit den besten Köstlichkeiten gedeckt.

    Gina und Bea viel aus diesem Anlass die Kinnlade hinunter. Doch Quorra sagte nur: " Aber meine lieben seit bitte nicht so sehr überrascht. Bei unsereins gehört so etwas zum Alltag. "

    " Ja, und jetzt last es euch schmecken. " Fügte Gunhild noch hinzu.

    Dann aßen alle genüsslich ihr Abendessen, danach zauberten beide Hexen einfach alles wieder hinfort und Gina sagte mit einem Lächeln: " Also das war wirklich lecker und jetzt glaube ich euch auch das ihr echte Hexen seit. "

    Bea nickte nur bewundert mit ihrem Kopf und sagte in echter Bewunderung: " Oh ja, also hätte ich das alles heute nicht selbst gesehen, könnte ich es nicht glauben. Aber so, meine Herren und danke für das gute Essen. "

    Daraufhin gingen alle vier hoch in's Wohnzimmer und schauten noch längere Zeit Fernsehen. Doch nach einiger Zeit fragte Bea: " Sagt mal ihr zwei wie alt seit ihr denn jetzt eigentlich genau? "

    Gunhild sah Bea aus diesem Grund fragend an und fragte zurück: " Was genau bitte meinst du damit, meinst du in Hexenjahren, oder in Menschenjahren? "

    Jetzt fragte Gina: " Wieso, gibt es denn dabei einen Unterschied? "

    " Ob ja, einen großen sogar. " Antwortete Quorra.

    In dieser Sekunde sagte Gina: " Na dann sagt uns doch einfach beide. "

    Quorra sagte sogleich: " Also ich bin 1831 Geboren und daher am heutigen Tage 32 Hexenjahre und bereits 156 Menschenjahre alt. "

    " Du bist wann geboren? " Fragte Gina völlig außer sich.

    " Aber das ist ja noch garnicht's, " sagte Gunhild darauf mit ruhiger Stimme: " Ich wurde bereits 1786 Geboren und bin daher bereits in meinem 31. Hexenjahr und meinem 173. Lebensjahr. "

    " Wow, " rief Gina perplex: " dann bist du ja sicherlich schon ... "

    " 173 Menschenjahre. " beendete Gunhild sogleich den Satz.

    Doch Bea fragte jetzt noch: " Und in Hexenjahre bist du dann, weil du ja sagtest daß es einen Unterschied gibt? "

    Lächelnd sagte Gunhild so eben: " Ja, in Hexenjahren bin ich gerade mal 31 Jahre alt. "

    Erstaunt sagte Bea jetzt: " Man o man, also das nenn ich wirklich mal einen Unterschied. Doch wie kommt der denn zustande? "

    Jetzt mischte sich Quorra wieder in das Gespräch ein: " Also das ist so, wir Hexen altern in unseren ersten 22 Lebensjahren ganz gewöhnlich, ebenso wie ihr Menschen auch. Doch dann altern wir nur noch in jedem vollendeten zehnten Erdenjahr um ein Hexenjahr. Ja ich weiß, ich benötigte auch lange um das zu verstehen. "

    In diesem Moment machte Gina ein sehr nachdenkliches Gesicht und sagte daraufhin: " Moment mal, wenn das so stimmt was die Quorra gerade sagte. Dann bist du, liebe Gunhild nicht 173 Menschenjahre, und 31 Hexenjahre alt. Sondern schon 38 Hexenjahre und bereits 202 Lebensjahre alt. Also echt erlich ich will dich ja nicht beleidigen, aber rechne es doch selbst noch einmal nach. "

    Jetzt rechnete auch Gunhild noch einmal gründlich ihr eigenes Alter nach während dessen wieder ausser ordentliche stille herrschte. Dann sah sie plötzlich Gina an und versicherte ihr: " Du hast Recht, dann hatte ich mir ja all die vielen Jahre selbst etwas vorgemacht. "

    Gina fragte verblüfft: " Und du bist jetzt nicht sauer auf mich, weil ich dich gerade eben so 29 Jahre älter gemacht habe? "

    Indes sagte Gunhild erfreut: " Nicht doch, ich würde sogar ehr sagen, es beruhigt mich sehr. "

    So schauten sich die Hexen und die Menschen noch eine wunderschöne Sendung im Fernseher an. Bis am späten Abend Gina und Bea beschlossen das es in zwischen an der Zeit ist nach Hause zu fahren. Also brachten die zwei Hexen ihre Freundinnen noch bis zur Haustür und verabschiedeten sich hier herzlich von einander.

    Dann als die Menschen Frauen in Richtung ihres Auto liefen und den Hexen somit den Rücken zu kehrten holte Gunhild ihren Zauberstab herraus und schwang ihn in großzügigen Bewegungen.

    Später dann als beide Hexen wider in ihrem Wohnzimmer saßen, fragte Quorra ihre Mutter: " Sag bitte, warum hattest du gerade Bea und Gina verzaubert? Die beiden sind doch unsere Freundinnen! "

    Mutter Gunhild antwortete darauf gelassen: " Das war nur eine Vorsichtsmassnahme. Weißt du Menschen sind in gewissen Situationen doch recht gesprächig. Daher hatte ich sie mit einem leichten Zauber belegt. Somit kommt es beide ihren niemals in den Sinn ihren Schwur zu brechen und unser Geheimnis bleibt für immer gewahrt. "

    Somit schauten die Hexen noch, in aller Ruhe etwas weiter Fern und gingen dann fröhlich in ihre Betten.

    Ende? =O

    Ist die Geschichte zu Ende oder nur der Part mit der Montage der Satellitenantenne?

    Nein, die Geschichte geht ganz normal weiter.

    Nein, ich meinte mit dem "Ende" auch nur das der zweite Teil des 24. Kapitel zu Ende ist. Aber du hast Recht, ich hatte mich damit echt ziemlich blöd ausgedrückt!!

    24) Ein Unfall bei der Montage der Satelliten Antenne: {2}

    Gleich am nächsten Morgen holten sich beide Hexen aus dem Operationssaal einige Rollen Verbände und gingen damit wider ins Krankenzimmer Nummer eins, worin ja gegenwärtig der schwer verletzte Monteur lag, denn gestern spät Abend waren beide einfach schon zu müde um gefahrlos weiter Arbeiten zu können. Somit umwickelten aktuell, je eine der Hexen den Knochenbruch am linken Schienbein und eine den, am rechten Oberarm, extra fest mit den Verbänden. Dies dient dazu das sich Herr Baumann, falls er sich in Kürze einmal schnell, oder unvorsichtig bewegen sollte die gerade erst beginnenden aus zu heilenden Verletzungen wieder neu aufbrechen. Oder auch zum anderen das, wenn Herr Baumann befreundete Menschen besuchen kommen, diese gleich erkennen können welch schwere Verletzungen er davon getragen hatte.

    Als beide dann mit ihrer Arbeit fertig waren, gingen sie sogleich in's Speisezimmer, worin sie sich ein köstliches Frühstück herbei zauberten. Doch nur kurze Zeit nach dem die Hexen zu Ende gefrühstückt hatten, pochte es auch schon wieder heftig gegen die Haustür. Sogleich sahen sich Gunhild und Quorra erschrocken an, dann gingen beide recht vorsichtig zur Haustür. Doch bevor Gunhild die Tür öffnete legte sie ihre flache Hand darauf und konzentrierte sich, wer draußen wohl für solch einen Lärm verantwortlich war.

    Kurze Zeit darauf atmete sie tief durch und sagte zu Quorra: " Gut, es ist nur der Herr Heck mit einem zweiten Monteur. " Gleich darauf öffnete sie die Haustür und bat beide Menschen hinein.

    Jedoch bleiben beide Menschen vor den Hexen stehen und Herr Heck zeigte freundlich auf den Mann neben ihm und sagte dabei in einem freundlichen Ton: " Guten Morgen, da mein Kollege ja auf Grund seines schrecklichen Unfalls gestern, noch hier in Behandlung liegt, hatte sich mein Chef Herr Platzeck bereit erklärt, heute mit mir unsere Arbeit zu beenden. "

    Daraufhin lächelte Herr Platzeck beide Hexen an, welche er ja auch noch für gewöhnliche Frauen hielt und sagte daraufhin: " Eben, dennoch würden wir erst nur zugern den Herrn Baumann besuchen und einfach mal nach ihm sehen. Es sei denn natürlich, er ist zur Zeit noch so schlecht zurecht, das er noch keinen Besuch empfangen kann. "

    Gunhild antwortete etwas verblüfft: " Aber sicher, wie wir Herrn Heck gestern ja schon versichert hatten. Kann er und auch selbstverständlich sie, heute zunächst Herrn Baumann besuchen gehen. Er liegt gleich hier im Krankenzimmer mit der Nummer eins, bitte folgen sie doch meiner Tochter Quorra. Die wird ihnen den Weg dort hin zuweisen. "

    Quorra lächelte die Monteure an und sagte dabei nett: " Aber gerne doch. " damit lief sie auch schon langsam los. Gleich darauf öffnete sie die Tür mit der Nummer eins und Herr Platzeck sowie Herr Heck betraten das Krankenzimmer und gingen sogleich voller Ehrfurcht auf den guten Herr Baumann zu.

    Herr Platzeck sah voller Mitleid auf seinen Angestellten hinunter und fragte ihn dabei: " Mein lieber Herr Baumann, ich kann nur für sie hoffen das sie bald wieder auf den Beinen sind. Denn sie müssen ja schreckliche Schmerzen haben. "

    " Ach ich muß sagen, Schmerzen habe ich eigentlich keine. Doch die Verbände und das ich nicht aufstehen kann, störten doch schon etwas. " Antwortete Herr Baumann.

    Jetzt unterhielten sich die drei Herren noch einige Zeit, bis Herr Platzeck doch sagte: " Entschuldigung, aber ich befürchte das es nun doch an der Zeit ist. Wider unsere Arbeit zu Ende zu bringen. "

    Somit verließen die Herren Platzeck und Heck den schwer verletzten Herr Baumann und gingen sogleich wieder an die Arbeit. Dabei ging Herr Heck zunächst mit seinem Chef in's Wohnzimmer hinein, um ihm dort die schöne Zimmerdecke zu zeigen. Dabei sagte er noch: " Also das steht hier mit Sicherheit alles unter Denkmalschutz. Daher können wir auf keinen Fall irgendwelche Durchgangslöcher dort hinein bohren. "

    Herr Platzeck nickte, überlegte dabei kurz und sagte darauf: " Ja, ich würde sagen, dann bleibt uns nur noch eine Wahl. Wir verlegen das Antennenkabel an der Außenwand und bohren dann ein Durchgangsloch, dort im Winkel wo sich der Boden und die Zimmerwand begegnen, von hier nach aussen. "

    Jetzt nickte Herr Heck vielsagend und meinte: " Ja, so zerstören wir hier am wenigsten und unsere Kunden sehen kaum etwas von dem Kabel. "

    Somit gingen beide wieder nach draußen und Herr Heck stieg die lange Leiter hinauf. Doch gerade als er die Hälfte seines Weges hinter sich gebracht hatte. Hörte er von unten die erheiterte Stimme seines Chef's: " Hey, sehen sie zu das sie nicht auch noch von der Leiter fallen! "

    Doch Heck kümmerte sich nicht darum, er stieg zunächst die Leiter weiter hoch. Dann lief vorsichtig bis zur Satellitenschüssel und nahm sich das Antennenkabel welches sein guter Kolege Herr Baumann, ja gestern bereits mit Kabelbinder an das Halterohr befestigt hatte. Also klemmte er jetzt mit speziellen Kabelhalter das Antennenkabel Stück für Stück über die Dachpfannen bis zur Dachkante hinab. Hier verlegte er das Kabel zunächst hinter der Regenrinne und führte das Antennenkabel dann immer weiter an der Hauswand hinab.

    In der Zeit bohrte Herr Platzeck mit einer Schlagbohrmaschiene ein Loch mit dem korrekten Durchmesser des Antennenkabel in die doch recht dicke Aussenwand. Gleich darauf baute er dann auch schon mal das teure Fernsehgerät auf, so das er es nachher gleich anschließen konnte. Darauf folgend wurde auch schon das vordere Kabelende aus dem Loch von der Außenwand sichtbar. Sogleich nahm Herr Platzeck das Antennenkabel an sich, montierte den Anschluss für das Fernseher daran und steckte es in die TV Buchse hinten an dem Gerät ein.

    Kurz darauf kam auch schon Herr Heck mit beiden Hexen ins Wohnzimmer. Augenblicklich stellte Herr Heck die Reihenfolge der Progamme so ein wie es sich die Hexen wünschten. Dann übergab er noch Quorra die Fernbedienung und Gunhild übergab inzwischen Herrn Platzeck die ausstehenden 5.649,- DM womit die Geräte und die Arbeiten am Schloss beglichen wären.

    Gleich darauf verabschiedeten sich die zwei Monteure und die beiden Hexen voneinander. Gleich darauf packten die netten Menschen wieder alles in ihren Wagen und fuhren davon.

    Die Hexen kümmerten sich in dieser Situation wieder sorgsam um den noch immer schwer verletzten Herrn Baumann. Denn in der Zeit, als die zwei Monteure hier in und um das Waldschösschen am arbeiten waren, trauten sie sich das nicht. Zu groß war ihre Angst als Hexen enttarnt zu werden.

    Doch zur Zeit wo niemand sonst hier bei den Hexen war. Konnten sie diesen armen Mann mit allen ihnen zur verfügung stehenden Mittel helfen. Also setzten beide viele mächtige Zauber ein und nach zwei Wochen war der nette Herr Baumann wider in soweit gesundet das es ihm frei stand wieder nach Hause zu fahren.

    Daher rief er mit sein Klapphandy überglücklich seine Frau an und sagte ihr, sie solle ihn doch schnellstmöglich abholen kommen. Dann übergab er Gunhild sein Handy und diese beschrieb Frau Baumann den genauen Weg hier her. Das auch dieses Wissen reine Zauberei war konnte Herr Baumann ja nicht wissen und in dieser Sekunde störte er sich auch nicht wirklich daran.

    Eine gute halbe Stunde später klopfte es auch schon an der Haustür, Quorra ging sogleich dort hin und bat Frau Baumann herrein. Dann gingen beide in's Wohnzimmer, wo Gunhild und Herr Baumann mittlerweile saßen und Kaffee und Kuchen genossen. Augenblicklich sprang Herr Baumann auf und das Ehepaar, viel sich überglücklich in die Arme.

    Nach dem sich beide stürmisch begrüßt hatten. Forderte Gunhild, Frau und Herr Baumann auf, sich doch wieder zu ihnen zu setzen. Was beide dann auch gerne nachkamen, indes kam Quorra mit zwei weiteren Gedecken für Frau Baumann und sich selbst an. Daraufhin tranken alle vier einen guten Kaffee und den herzhaften Kuchen. Dabei unterhielten sich auch alle angeregt miteinander bis zum späten Abend. Dann verabschiedeten sich das Ehepaar freundlich und Frau Baumann übergab Gunhild Jung noch zwei einhundert DM Scheine, als dank für all die Fürsorge die beide Hexen ihrem Mann haben zu kommen lassen. Dann stiegen sie in ihr Auto und fuhren heimwärts.

    Die Hexen wunderten sich noch über so viel Dankbarkeit. Gingen hinein und zauberten alle Reste aus dem Wohnzimmer hinfort. Dann zauberten sie noch das erste Krankenzimmer wieder ordentlich und genossen danach noch lange Zeit die Vielfalt der Fernsehprogramme.

    Ende

    24) Ein Unfall bei der Montage der Satelliten Antenne {1}:

    Am Morgen nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages zauberten sich beide Hexen wider wie jeden Morgen ein schmackhaftes Frühstück und genossen dies in aller Ruhe. Dann nach dem beide wieder alles fort gezaubert hatten und die Speisekammer wieder wie neu wirkte, setzten sie sich in's Wohnzimmer und warteten voller Ungeduld auf die Monteure. Dabei kam ihnen die Zeit bis zu deren Eintreffen doch reichlich lang vor. Doch kurz vor zehn Uhr vernahmen sie ein heftiges klopfen an ihrer Haustüre. Sogleich sprangen Mutter und Tochter aus ihren bequemen Sesseln auf und eilten zu Tür.

    Davor standen zwei Handwerker, welche bereits eine lange Leiter aufgestellt hatten, die bis oben hinauf zur Dachrinne reichte. Ebenso lehnte gegen der Außenfassade eine große runde Sat Schüssel. Auch ein Werkzeugkoffer stand zwischen den Monteuren und daneben noch ein Karton, auf dem ein Fernsehgerät abgebildet war.

    Beide Männer begrüßten die Frauen herzlich und stellten sich zunächst einmal vor, so sagte einer der Monteure: " Guten Morgen meine Damen, dies ist mein Kollege Herr Baumann und ich bin Herr Heck. Wir sind heute her gekommen um diese Sat Anlage, ... " dabei zeigte er auf die große Schüssel; " und ihr Fernseher, ... " dabei zeigte er auf den Karton; " ordnungsgemäß an zu schliessen. Daher bitte ich sie uns als erstes zu zeigen, wo sie denn das Fernsehgerät auf gestellt haben möchten? "

    Gunhild sagte darauf: " In unserem Wohnzimmer, aber bitte kommen sie doch erst einmal herrein. Dann zeigen wir ihnen den Ort genau. "

    Somit hob einer der Handwerker den Karton mit dem Fernseher an. Dann liefen die zwei Hexen vor und die zwei Menschen folgten ihnen hinauf in das erste Stockwerk. Hier betraten alle vier das Wohnzimmer und Quorra zeigte auf einem kleinen Schränkchen worauf die Hexen das Fernsehgerät gerne stehen haben möchten.

    Herr Baumann sah sich zunächst einmal erstaunt, hier im Wohnzimmer um und sagte anschließend: " Also wenn ich mir die wunderbaren Stuckarbeiten an der Decke betrachte, und auch alles was mir auf dem Weg hier her aufgefallen ist. Könnte ich mir sehr gut vorstellen das dieses ganze Gebäude unter Denkmalschutz steht. "

    Quorra und Gunhild sahen sich erstaunt an und Gunhild sagte infolgedessen verlegen: " Also ehrlich gesagt, hatten wir uns damit noch nicht beschäftigt. Denn wir wohnen ja auch erst seit fünfzehn Jahren hier. "

    " Ja gut, " erwiderte Herr Heck darauf: " doch leider können wir die nötigen Leitungen jetzt nur oberflächlich an den Wänden verlegen. Das sieht zwar nicht so schön aus, aber es geht nun mal nicht anders, bei diesem Gebäude. "

    " Also gut, wenn es denn sein muss, dann soll es ebenso sein. " Bestätigte Quorra.

    Somit fingen die Monteure mit ihrer Arbeit an. Herr Heck nahm sich sogleich einige Einzelteile, so wie die Werkzeugkiste und ging die Treppen hinauf bis unters Dach. Hier hob er eine der Dachfannen vorsichtig hoch und aus den Rest der Dachfannen herraus, dann legte er sie auf den Boden. der

    Währenddessen nahm Herr Baumann die Satellitenschüssel, ein spezielle Dachfanne aus Blech mit einer Aussparung in der Mitte und stieg damit die Leiter empor und betrat so auf das Dach. Hier setzte er äußerst vorsichtig die neue spezielle blecherne Dachfanne in die frei gewordene Aussparung ein. Kurz darauf schob Herr Heck ein stabiles Rohr durch die Aussparung, hinauf bis sein Kollege über ihm: " Stopp! " rief. Jetzt schraubte Herr Heck das Stahlrohr an einem Dachbalken fest. Während dessen dichtete Herr Baumann zunächst einmal oben alles gut ab, damit auch ja keine Feuchtigkeit eindringen konnte. Zum Schluss verschraubte er noch die Sat Schüssel an dem Rohr und schloss das Antennenkabel an.

    Jetzt wollte er eigentlich wieder hinab steigen. Dabei stand er gerade eben auf seiner Leiter oben, als die Leiter nach hinten kippte und samt Herrn Baumann im weiten Bogen zur Erde hinunter sauste. Der arme Mann wurde sogleich nach dem er auf dem harten Erdboden aufgeschlagen war, Bewusstlos.

    Quorra sah kurz darauf ihre Mutter an und fragte: " Sag an hast du nicht auch gerade diesen schrecklichen Schrei gehört? "

    " Aber ja, lass uns gleich einmal nachsehen was dort draußen geschehen ist! " Antwortete Gunhild darauf.

    Somit eilten beide zur Haustür hinaus und fanden dort den bewusstlosen Monteur weit hinten zwischen den angrenzenden Bäumen. Die lange Leiter lag ebenfalls dort, wenn auch ein großes Stück von ihm entfernt. Quorra konzentrierte sich zunächst einmal ob eventuelle Menschen in der Nähe waren. Aber nein, Menschen waren nirgends auf zu spüren. Auch der zweite Monteur war immer noch tief im Haus mit seiner Arbeit beschäftigt. In der Zeit in der sich Quorra auf diverse Menschen konzentrierte, hatte Gunhild bereis eine Diagnose erstellt.

    Daher sagte sie zu ihrer Tochter: " Schnell der Mensch hat rechts ein gebrochenen gebrochen Oberarm, ebenso ist sein Schienbein links gebrochen und ebenfalls links hatte er einen heftigen Schädelbasisbruch erlitten! "

    Ohne ein weiteres Wort, eilte Quorra ins Waldschösschen hinein und holte eine große Decke. Darauf legten die Hexen mit äußerster Vorsicht den schwer verletzten Herrn Baumann und trugen ihn ebenso vorsichtig in den Operationssal. Hier legten sie ihn langsam auf den Operationstisch und zauberten die Decke hinfort. Während Quorra anschließend die Zimmertür schloss, entkleidete Gunhild den schwer verletzten Monteur.

    Danach kümmerten sich beide Hexen zunächst um den Schädelbasisbruch, einfach weil bei dieser Fraktur einige verschieden große Knochensplitter unterschiedlich tief ins Gehirn eingedrungen waren und der arme Mann so für den Rest seines Lebens mit einer Geistigen Behinderung weiter existieren müsste. Also stellten sich beide Hexen am Operationstisch gegenüber. Dann wünschen sich beide eins der Beistelltischchen mit verschiedenen Medizinischen Instrumente herbei, so das diese gleich zu jeweils einer der Hexen angerollt kamen. Jedoch standen diese nur zur Tarnung bei den Hexen, falls einmal der Kollege des Herrn Baumann herrein kommen sollte. Dann hatte Quorra zunächst alle Haare von der Bruchstelle und deren Umgebung fort gezaubert. Während dessen hielt Gunhild ihre Fingerspitzen im weiten Abstand auf verschiedene Stellen des gesamten Schädels und konzentrierte sich so auf die Größe und Lage der einzelnen Splitter. Dieses Bild sendete Gunhild per Gedanken Übertragung auch an ihre Tochter.

    Daraufhin fingen beide sogleich an, dieses Knochenpussel wieder fein säuberlich zusammen zusetzen. Dabei mussten sie jedes einzelne Knochenstück unter der Kopfhaut, an seine korrekte Stelle platzieren und es auch sogleich wider halbwegs fest wachsen zu lassen. Schlussendlich liessen sie auch noch die Hinterbliebenen Schäden des Gehirns verheilen und umwickelten den Schädel, von der Stirn bis hinunter zum Genick, in einem strammen Verband. Alles in allem dauerte diese eine Behandlung tatsächlich fünf Stunden.

    Doch gerade als sich Mutter und Tochter Jung um die Knochenbrüche am Arm und Bein kümmern wollten, hörten sie wie Herr Heck draußen nach seinem Arbeitskollegen rief. Demzufolge lief Quorra sogleich zu Herrn Heck welcher hier überall nervös umher lief und ständig den Namen seines Kollgen rief.

    Doch Quorra konnte ihn wieder einigermaßen beruhigen, dann führte sie ihn mit in den Operationssal und sagte: " Lieber Herr Heck, ihr werter Kollege ist mit der Leiter hinten über zu Boden gefallen. Doch zum Glück hatte er bereits etwas mehr als die Hälfte des Weges von der Leiter hinter sich gebracht. Er hatte daher legentlich eine mittelschwere Kopfverletzung, welche wir aber schon komplett ausbehandelt haben. Dazu müssen wir uns jetzt noch um das gebrochene Bein und den gebrochenen Arm dort kümmern. Allerdings benötigen wir dazu unbedingte Ruhe. Daher bitte ich sie inständig wieder zurück zu ihrer Firma zu fahren. "

    Gunhild sagte infolgedessen: " Ja, dem Stimme ich vollkommen zu, wenn sie morgen ihr Werk hier vollenden. Können sie ja noch einmal ausgiebig nach ihren netten Kollegen sehen. "

    Damit nickte Herr Heck nur traurig und verließ das Waldschösschen um draußen wieder alles fein säuberlich in den Firmenwagen zu packen und ab zu fahren. Währenddessen kümmerten sich beide Hexen weiter intensiv um Herr Baumann. Daher stellte sich Quorra seitlich unter dessen Knie, hielt die Spitze ihres Zauberstab kurz über den großen dunkel blauen Flecken in der Mitte des Unterschenkel. Legte dann ihre Stirn auf das Oberer Ende ihres Zauberstabes, schloss ihre Augen und konzentrierte sich somit ausschließlich auf das, was im Inneren des Unterschenkel vor sich ging. So hatte Quorra sehr bald eine genaue Vorstellung davon wie dieser komplizierte Bruch behandelt werden muß. Gunhild handelte in zwischen genau so, an dem Oberarm des Unfallopfer. So hatten beide bereits nach kurzer Zeit eine korrekte Diagnose erstellt. Beide Hexen machten sich also sogleich daran die jeweiligen schweren Verletzungen zu Behandeln.

    Infolgedessen drückten beide als erstes in Handarbeit die jeweiligen Knochenbruch Enden wieder in ihre korrekte Position. Dann fügten sie noch durch Zauberei, ohne die Haut darüber weiter zu verletzen sämtliche Splitter dorthin, wo sie während des Aufprall herraus gebrochen waren. Zuletzt sorgten Mutter und Tochter Jung wie immer durch Zauberei, dafür das die Knochenbrüche korrekt zusammen wachsen.

                         Ende Teil 1