Beiträge von Burning Witch

    WG leerfeuern: Ist das bei Armbrüsten wirklich ein Problem? Ich weiß, das ein normaler Compoundbogen damit kein Problem hat -

    Heho, Blankbogenschützin hier. Compoundbögen wurden extra so entwickelt, dass sie die ganzen "unangenehmen" Nebeneffekte eines Bogens nicht mehr haben. Also auch den potentiellen Materialbruch, der durch Leerschüsse entsteht. Ich würde Compoundbögen deswegen nicht als Maßstab für traditionelle Bögen und, in diesem Fall, Armbrüste nehmen.

    Bei uns im Verein werden Leerschüsse mit einer Verwarnung geahned, weil das Material darunter extrem leidet. Stell dir vor, du würdest aus der 3. Etage deines Hauses springen und deine Gelenke müssten den Aufprall auf dem Asphaltweg aushalten. So ungefähr ist das für die Wurfarme.

    Ich weiß nicht, wie es sich für euch anfühlt, wenn ein kompletter Neuling plötzlich Kommentare zu Texten von teils deutlich älteren und erfahreneren Forentieren abgibt. Ich selbst bin mir teilweise unsicher, ob oder wie detailliert Feedback gewünscht ist. :blush:

    Dazu mein Tipp: Einige Autoren in diesem Forum benennen in ihren Startbeiträgen, welche Art von Feedback sie sich für ihre Geschichten wünschen oder sie reden über ihre Motivation (Veröffentlichung, reines Spaßprojekt usw.). Manchmal kommt es auch nach den ersten Kommentaren auf. Es lohnt sich also an diesen Stellen nachzulesen.

    Heho nochmal,

    Wie oben schon erwähnt, war dieser Text jetzt eher intern angedacht bzw. wurde so verfasst und habe deswegen nichts genaueres zu den Dingen erwähnt, die Vero und Urd mit der Gruppe erlebt haben (außer ab und an im Blog erwähnt was die Gruppe erlebt hat).

    Okay, der Text ist als internes Ding zwischen dir und deiner Runde gedacht. Ist gemerkt ^^ Dann muss dir aber auch bewusst sein, dass man deinen Text nicht so beurteilen, bzw. kommentieren kann, wie du dir das vielleicht wünscht. Du fragst unter anderem danach, ob die Emotionen bei uns ankommen. Emotionen kann ich als Leserin, die in dem Abenteuer nicht drinsteckt, nur dann nachempfinden, wenn ich einen Bezug zu den Charakteren aufbauen kann. Dazu müssen die Umstände aus dem Text heraus ersichtlich werden. An diesem Punkt ergeben sich zwei Bewertungsmöglichkeiten:

    1) Man nimmt den Text als interne Szene zwischen dir und deiner Runde, für den man dabei gewesen sein muss, um den Kontext vollständig zu erfassen und die Emotionen, die du mit der Szene ausdrücken willst, zu verstehen. In diesem Fall können wir hier im Forum aber wenig bis gar kein Urteil fällen, weil der Text von vornherein nicht dafür geschrieben ist, dass Außenstehende die Situation nachvollziehen können. 🤔

    Oder 2) Man betrachtet den Text als klassische Kurzgeschichte, beziehungsweise als Leseprobe eines längeren Werks. Das habe ich in meinem Kommentar gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich anhand der Fassung, wie sie derzeit im Forum steht, die nötige Bindung nicht aufbauen kann. Urds Tod und Veros Trauer sind mir dadurch, salopp ausgedrückt, einfach egal. 😅

    Punkt 2 hast du ja im Grunde schon ausgeschlossen. Bleibt also nur die Variante, dass wir (das Forum) deinen Text eigentlich nur konsumieren, aber nicht verinnerlichen können. Ich schreibe das nicht um dir zu sagen, wie und was du machen sollst. Ich möchte dir nur erklären, wieso sich deine Vorstellung zum Thema Feedback (die, die du im Startpost geäußert hast) zumindest meiner Meinung nach nicht, bzw. schlecht erfüllen lassen kann.

    Es war eher eine dramatische Ausschmückung und es sollte mehr als nur ein "Kratzer" sein. So eine richtig derbe Narbe, die man halt eben auch sieht.

    Wie gesagt, ich verstehe den Gedanken dahinter. Deine Wortwahl hat bei mir aber die Gedankengänge ausgelöst, die ich oben beschrieben habe. Tiefe Fleischwunde, stark blutend und in Herznähe. Also vielleicht ist das ein Anhaltspunkt für dich, dass die Beschreibungen an dieser Stelle uneindeutig sein könnten. :pardon:

    Hallo Tess,

    ich spiele ebenfalls in ein paar regelmäßigen Pen and Paper Runden mit und leite gelegentlich auch meine eigenen Abenteuer. Aus eigener Erfahrung kann ich deshalb gut nachvollziehen, dass ein Charaktertod für alle am Tisch für sehr viele Emotionen sorgen kann. Sich diese Emotionen aus dem System zu therapieren, indem man darüber schreibt, halte ich grundsätzlich für eine hervorragende Idee :thumbup:

    Grundsätzlich ist dein Text in dem, was du aussagen willst verständlich. Ich hatte zumindest an keiner Stelle den Moment, eine Passage nochmal lesen zu müssen, weil ich nicht verstehen konnte, worauf du hinaus möchtest.

    Allerdings merkt man deinem Text meiner Meinung an, dass du dich hauptsächlich auf deine eigenen Gefühle konzentriert hast und weniger darauf, diese Gefühle einem unbeteiligten Leser nahezubringen. Wenn ersteres deine Hauptmotivation war, dann ist alles Tuffi und du brauchst den Rest meines Posts nicht lesen :D Falls du uns aber richtig bewegen möchtest, habe ich folgende Anmerkung:

    Wir als Leser in diesem Forum sehen hier lediglich einen Ausschnitt aus eurem Abenteuer. Wir kennen deshalb weder Vero, noch Urd oder ihre Beziehung zueinander. Uns fehlt der Grundstein, um die Veros Trauer um Urd nachzuvollziehen. Du erzählst uns, dass Vero unsagbar traurig ist - und das war es. Um seine Trauer tatsächlich nachfühlen zu können, fehlt in meinen Augen mehr Kontext. Diesen könntest du deinen Lesern zum Beispiel dadurch geben, indem du Vero an gemeinsame Momente erinnern lässt, die die Freundschaft zwischen den Männern besonders hervorgehoben haben und man versteht, welchen Verlust Vero erlitten hat. Trauer ist ein außerdem ein unglaublich mächtiges Gefühl, das im Körper und im Kopf Dinge anstellt, die du uns näher beschreiben könntest. Besonders wenn die Trauer noch sehr frisch ist, gibt es als hinterbliebener viel durchzumachen. Man spricht nicht umsonst von den 5 Stufen der Trauer (vielleicht spricht die Wissenschaft mittlerweile auch von mehr. Mein Semester Psychologie liegt eine ganze Weile zurück :B )

    Die Verletzung, die Vero sich in Urds Ehren zufügt ... ich verstehe den Gedanken dahinter, halte eine tiefe Fleischwunde in Herznähe aber für zu viel des Guten. Ich bin keine Medizinerin, aber meines Wissensstandes nach kann in dieser Körperregion jeder halbe Zentimeter den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Also vielleicht sucht sich Vero vielleicht doch eher eine andere Stelle? Ich sage nicht, dass man dadurch zwangsläufig sterben muss - es löst aber Überlegungen bei mir aus, die mich komplett von deiner eigentlichen Absicht ablenken. Nämlich von Veros Trauer.

    So viel erstmal von mir. ^^

    Eine Freundin hat mir "Tusk Love" von Thea Guanzon gegeben, weil sie wissen wollte, was ich davon halte. Das Buch ist so gesehen Merchandise zu Critical Roll. Einer der Spielercharaktere liest ingame wohl einen Liebesroman und dieser wurde außerhalb des Spiels als echte Geschichte geschrieben. Da ich mich mit Critical Roll nicht beschäftige (habe nur Daggerheart gespielt) , entgehen mir mit Sicherheit viele Anspielungen. Denn so ist der Roman einfach nur das, was er ingame sein soll: eine blumige Liebesgeschichte, ohne Ablenkung durch eventuelle Nebenplots oder große Charakterentwicklung, die in 270 Seiten abgehandelt ist. Für junge Menschen, die noch keine eigene Erfahrungen mit ihrem eigenen Liebesleben haben und rote Ohren bekommen, sobald das Wort "Erektion" fällt, wahrscheinlich sehr unterhaltsam. Für mich fehlt die Substanz darin. Der "Spice" ist meiner Meinung nach auch nicht mehr als Schwarzer Pfeffer und die Geschichte ist dermaßen straight to the point, dass die Plotpunkte und Verhaltensweise der Figuren sehr vorhersehbar sind.

    Und ich weiß wirklich nicht, wie jemand nach Sternenlicht und Zuckerwürfeln riechen kann - und ich bin Synästhetikerin!

    Nice! :nummer1:

    Die Verschriftlichung von P&P-Runden als Roman kommen meistens gut rüber. Weiterhin viel Erfolg!

    Danke! Ich werde rausfinden, ob das auch auf mein Abenteuer zutrifft xD P&P-Abenteuer, besonders Oneshots/Fewshots sind ja doch ein bisschen anders strukturiert, als eine klassisch entstandene Geschichte. Mal sehen, wann mir innerhalb der Handlung meine eigenen Spielregeln auf die Füße fallen :D

    Es ist nicht direkt ein Vorsatz, aber ich arbeite seit 3 Monaten an der Romanfassung meines Pen and Paper-Abenteuers vom letzten Off-Treffen und fände es wünschenswert, wenn ich es in 2026 abschließen könnte. Ob sich das umsetzen lässt, kann ich bisher noch nicht einschätzen.

    Außerdem möchte ich einen neuen Pen and Paper Oneshot/Fewshot schreiben. Jenna hat sich schließlich schon einen Platz in der Runde gesichert :dwarf:

    Die Leerzeilen irritieren mich selbst. Sie entstehen jedesmal, wenn ich eine neue Zeile beginne. Hier auch schon wieder. Das sollten keinesfalls neue Absätze werden. Ich habe das hier im Forum auch schon bei Texten von anderen Autorinnen und Autoren beobachtet. Kann ich das irgendwo einstellen?

    Ich vermute, dass die Forensoftware an der Stelle komische Dinge tut. Man kann das umgehen, indem man einen Text als Quellcode einfügt, anstatt direkt in das Antwortfenster zu kopieren. In die Quellcodeansicht kommst du über den ersten Button in der Symbolleiste im Antwortfenster. Also hier:

    Diese Ansicht ignoriert Formatierungen wie Zeilenabstände oder künstlich hinzugefügte Leerzeilen. Es gehen dadurch aber kursive, dickgedruckte oder unterstrichene Formatierungen verloren, oder auch sowas wie Einzüge oder Tabulatoren.