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Beiträge von Thess
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Ein etwas verspätetes Willkommen.

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Ich darf in der eigenen Welt meines Spielleiters von der Dragon Bane Runde mit basteln. Es ist auch noch jemand anderes beteiligt und so wie diese Person, habe ich auch eine Gottheit (zu der es noch nichts festes Gab außer der Grundidee) mit meinen Rollenspielcharakter ausgebaut.
Mein Charakter ist eine Priesterin und da wäre es halt schon gut zu wissen, was diese Gottheit ist. Daraus sind dann Lore, Zauber, Rituale und anderes herausgekommen. Mir macht sowas auch immer Spaß und ich werd heute noch gefragt, wie ich das eigens gebastelte System zu der Welt finde (es ist noch nicht fertig).
Das Freut mich auch persönlich immer sehr, da ich ja offenbar doch gute Ansätze vorweisen kann und man mir in der Hinsicht auch vertraut. Ich hätt auch nichts dagegen hier, bei so einem Forumsprojekt was beizutragen (solange man Horror/Dark Fantasy in der Welt erlaubt).

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Fleggi Willkommen bei uns.

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Den Hintergrund von meinem Dragon Bane Charakter, lasse ich euch gern mal als Inspiration hier. Kritik ist nicht wirklich verlangt, man darf sich aber gern zu den Ideen äußern und bei Interesse erkläre ich auch gern weitere Einblicke in den Text (Gedanken, Wortwahl usw.).

(Hinweis: Das ganze obere Zeug ist alles über die Familie ansich und weiter unten dann, kommt der eigentliche Hintergrund des Charakters.)
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Weg des Kriegers
„Die Waffe fest in den Händen,
den Blick gen Gegner gerichtet
und das Ziel nie aus den Augen verlierend…...so schlächte den Feind,
wahre deinen Frieden
und kämpfe entschlossen für den Sieg!“Vornamen & der Familienname
Familienname:
Schon seit Generationen arbeitet die Familie Hand in Hand mit dem Tod zusammen, statt gegen diesen. Egal ob als Totengräber, Söldner, Monsterjäger oder einfach nur Abenteurer, jedes Mitglied dieser Familie wählt einen Weg des Todes. Die einen tun es wissentlich, die anderen eher unbedacht.
Der Ursprung des Namens führt auf einen einst gefürchteten und nun fast vergessenen Mann namens Graban zurück. Er war nicht nur ein namhafter Krieger, sondern auch ein großer Monsterjäger und Gründervater der Familie.
Nach seinem Tod, würdigte die Familie ihn nicht nur mit einem angemessenen Begräbnis, sondern auch, indem sie sein Erbe fortführten. Die Nachfahren nahmen aus Ehrfurcht vor ihm, seinen Namen an, um so die damit verbundene Ehre in die Welt hinauszutragen.
Vornamen:
Auch die große Mutter soll nicht vergessen werden, die einst die ersten Nachkommen der Familie gebar. So soll mindestens eines des eigenen Nachwuchses jeder Familie, einen Namen mit V tragen. Meist sind es die Erstgeborenen, die dieser Ehre zuteil werden, aber auch die nachfolgenden Abkömmlinge haben mit ihrer Geburt ein Recht darauf, als würdige Namensträger in Betracht bezogen zu werden.
Traditionen, Brauchtum & der KodexDie Grabans sind eine Familie voller Tradition, Kampf und Stärke. Die Familie selbst besteht aus fähigen Kämpfern, die nur allzu gern mit vollem Stolz ihre eigene Stärke anderen beweisen. Auch das Niederlassen in Ortschaften mit festen Unterkünften lehnen sie meist ab und bevorzugen es eher, das Land, auf dem sie wandeln, als ihre Heimat zu sehen.
Auch lässt sich die Familie gern vom Leben selbst leiten und wandert frei durch das Land, bis sie ein geeignetes Ziel für sich finden. Dort, wo sich die Plagen häufen, wird man sie finden. Leute, die auf ihre Art und Weise ihren Teil dazu beitragen, die Welt vor den gierigen Griffen der Schatten zu schützen.
Das Nomadendasein allein ist eine Herausforderung für sich selbst. Eine auferlegte Prüfung des Lebens, welche mit zahlreichen Risiken und einigen Opfern verbunden ist. Nicht alle sind dieser Aufgabe gewachsen und manche hatten von Anfang an keine Chance. Nur die Starken überleben und die Schwachen sterben draußen in der rauen Welt, die sie ihr Heim nennen.
Traditionen & Bräuche:
erste Jagd
Dem Ruf der Jagd haben all jene Mitglieder der Familie Folge zu leisten, die das 6. Lebensjahr vollendet haben. Von da an nehmen die Eltern ihre Nachkömmlinge mit zur Monsterjagd und lehren ihnen alles Wichtige zum Erlegen dieser Kreaturen.Prüfung der Stärke
Mit dem Erreichen des 16. Lebensjahres, müssen sich die Nachkommen gegenüber ihrer Familie erneut beweisen. Um als eigenständiges Mitglied angesehen zu werden, wird die eigene Reife dieser erprobt.
Einen ganzen Mondzyklus lang, muss dieser allein in der Wildnis ohne die Hilfe und Unterstützung von anderen auskommen. Erst wenn der Kampf ums Überlebens überstanden wurde, ist der Nachkömmling bereit, seinen eigenen Weg zu beschreiten.
Recht des RespektsEin anerkanntes Familienmitglied kann andere Familienmitglieder zu einem Duell herausfordern und bei einem Sieg deren Respekt verlangen. Der Herausforderer muss bei einer Niederlage, die Stärke des Herausgeforderten anerkennen und diesem die Hochachtung entgegenbringen, die er für sich selbst eingefordert hatte.
Narben der Ehre
Um derer zu gedenken, die nicht mehr unter ihnen weilen und sich trotz dessen immer an ihre Geliebten erinnern zu können, fügt sich manch einer eine tiefe Narbe zu. Auch der Schmerz und das Leid, welche mit der Erinnerung einhergehen, werden so nicht vergessen.
Anhand des Körperteils, können die Verluste desjenigen abgelesen werden und auch die Stelle selbst ist von Bedeutung. So etwa ist der Hals für nahestehende Familienmitglieder und die linke Brust für Gefährten, Kameraden und Freunden angedacht.
Die Körperstelle der Narben selbst, zeugt von einem eisernen Willen. Sie zeigt nicht nur die Entschlossenheit des Einzelnen, sondern auch dessen Qual, die er für den Verstorbenen durchgestanden hat, um diesem zu gedenken.
Namensschwur der Grabans
„Ein ehrenwertes Familienmitglied trägt den Grabannamen von Geburt bis zu seinem Tode.“Nach der Prüfung der Stärke, schwören alle Überlebenden, unter wachsamen Augen im engsten Kreise der Familie, auf den Familiennamen, dass sie diesen nicht besudeln und keine Schande über den Gründervater bringen werden.
Mit dem Schwur, nehmen sie die Ehre, aber auch die Bürden ihrer Vorfahren an.
„Niemals sollen weder ich, noch mein eigenes Blut in den Schatten versinken.“Ein jeder, der den Bruch des Namensschwurs durch Schandtaten begeht, soll durch die Hand der Erzeuger angemessen bestraft werden. Schandtaten wie, seiner Gier nach Macht zu folgen, die Ruhe der Toten zu stören oder sich den Schatten hinzugeben.
„Auge um Auge, Zahn um Zahn, der Verräter soll mit seinem Namen zahln!“Die Schänder des Grabannamens werden von der Familie ausgestoßen. Verbannt auf ewig, sollen sie nun mit verformten Namen oder gar namenlos durch die Weiten der Lande wandern.
Vero Graban
Seit seiner Jugend wurde Vero auf die Härte dieser Welt vorbereitet und äußerte schon früh seine Neigung zu Stangenwaffen. Mit den ersten seiner Schritte, folgte alsbald auch die eigens erste Waffe. Ein Stab.
Das darauf folgende Training, das ihn zu einem Krieger formte, war nicht nur für seinen Körper, sondern auch für seinen Geist zermürbend. Blut, Schweiß und Tränen flossen in dieses hinein und sein eigenes Können wuchs Tag für Tag und Nacht für Nacht.
Auch erlernte er Lesen und Schreiben durch das Totengräberhandwerk, vom Hauen der Gedenktafeln. Er half gern seiner Familie bei Begräbnissen aus, um die Toten zu ehren.
Zeit für die Liebe oder andere Spielereien hatte er nicht. Sobald er die Prüfung der Stärke hinter sich hatte, war er bereit, seine Klinge entgegenzunehmen. Er packte seine Sachen und mit dem Speer in der Hand, folgte er seiner großen Schwester hinaus in die große weite Welt.Knochenpfeife
Die erste Jagd brachte ihm vieles über das Leben als Monsterjäger bei. Er lernte durch das Jagen nicht nur das Fallenstellen und die Lockrufe, sondern auch die Schwachstellen der Kreaturen selbst. Auch erfuhr er, dass einige der Monster Plagen glichen und andere wiederum seltener zu finden waren.
Aus seinem ersten, eigenständig erlegten Monster, nahm er sich als Beute einen kleinen Knochen heraus und behielt diesen als Trophäe. Später schnitzte er eine Knochenpfeife aus jenem Knochen, die ihm fortan als Erinnerungsstück, an den Tag seiner ersten alleinigen und erfolgreichen Jagd, dienen sollte.
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Willkommen im Forum und viel Erfolg bei deinen Projekten.

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Amafiori Das ist sehr schön zusammengefasst.

Vero ist und Urd war Teil einer Abenteurer-Gruppe. Diese hat einen Kampf mit einer anderen ausgetragen, bei dem alle außer einem Feigling, der geflohen ist, getötet wurden. Bei diesem Kampf ist Urd gestorben. Vero scheint der einzige der Gruppe zu sein, der um Urd trauert. Oder zumindest derjenige, der am meisten um ihn trauert, weil diese beiden eine besondere Beziehung verbunden hat. Freund, Kamerad, Waffenbruder. Veros Trauer ist immens. Es genügt ihm nicht, um den verlorenen Freund zu weinen oder ihn zu begraben, sondern er fügt sich eine schmerzhafte Wunde zu, die ihn für immer an den Freund erinnern soll und an das Versprechen, das er ihm gibt, den geflohenen Feigling zu finden und Urds Tod zu rächen.
Es ist schwer zu sagen was die anderen machen werden, aber sie werden auch eine Entwicklung durch machen in irgendeiner Form sowohl als Spieler, als auch die Charaktere selbst. Ich bin jemand der macht halt immer "etwas mehr", wie halt diesen Moment der Charakterentwicklung für Vero bzw. meines Charakters auszuarbeiten. Das Ganze ist halt auch einfach sein Weg es zu verarbeiten.
Du als Spielerin hinter Vero bedauerst außerordentlich, dass der Charakter Urd, zu dem dein Vero eine besondere Beziehung hatte, nicht mehr im Spiel ist. Veros Handlung soll dem Spieler oder der Spielerin hinter Urd verdeutlichen, wie groß deine Betrübnis darüber ist. Wäre ich die Spielerin hinter Urd, wäre das bei mir zumindest so angekommen.
Es nimmt mich schon sehr mit, weil der Charakter über 14 Runden (wir spielen 3 Stunden am Stück) dabei war und jetzt halt nicht mehr. Das hinterlässt Spuren an jeden der Gruppe. Bei mir ists halt auch noch der Fakt, dass ich beim Helfen versagt und das Ganze beschleunigt habe.
Für mich ist es schön, wenn du und auch andere das nachempfinden können und mir auch gern mal ihre Meinung dazu da lassen. Danke dir dafür.

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Burning Witch Ich bemerk grad das das hier in die falsche Richtung geht. Die Kritik war allgemein gedacht, auch für spätere Texte. Dafür muss ich mal entschuldigen (dachte das kommt so an?). Kritik ist ja auch immer eh freiwillig und wollte halt den Leuten eine Möglichkeit geben dies gleich bei diesem Text auch zu tun (wenn sie möchten).

Allerdings merkt man deinem Text meiner Meinung an, dass du dich hauptsächlich auf deine eigenen Gefühle konzentriert hast und weniger darauf, diese Gefühle einem unbeteiligten Leser nahezubringen.
Das war auch genau das, was ich erfragen wollte. Ob man rausliest, dass ein Mensch das geschrieben hat (spezifisch für den Text oben).
Wie gesagt, ich verstehe den Gedanken dahinter. Deine Wortwahl hat bei mir aber die Gedankengänge ausgelöst, die ich oben beschrieben habe. Tiefe Fleischwunde, stark blutend und in Herznähe. Also vielleicht ist das ein Anhaltspunkt für dich, dass die Beschreibungen an dieser Stelle uneindeutig sein könnten.
Habe ich zur Kenntnis genommen und wollte nur meine Sicht der Dinge schildern.
Ich will auch an den Punkt hier keine Disskussion lostreten oder so nur weil ich unfähig war, die Kritik als allgemein zu deklarieren.
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Burning Witch Danke für das sehr schöne Feedback.
Allerdings merkt man deinem Text meiner Meinung an, dass du dich hauptsächlich auf deine eigenen Gefühle konzentriert hast und weniger darauf, diese Gefühle einem unbeteiligten Leser nahezubringen. Wenn ersteres deine Hauptmotivation war, dann ist alles Tuffi und du brauchst den Rest meines Posts nicht lesen

Das kann gut sein, da ich diesen Text ja für den Spielleiter geschrieben habe und es aber zu schade fand den nur einmal zu verwenden (wenn man sich schon Mühen macht). Kann es dir also nicht übel nehmen, sondern freue mich eher das es dir aufgefallen ist. Es ist immer schwer anderen etwas nach zu erzählen, wenn diese nicht gerade dabei sind und Rollenspiel zählt da sehr dazu.

Wir als Leser in diesem Forum sehen hier lediglich einen Ausschnitt aus eurem Abenteuer. Wir kennen deshalb weder Vero, noch Urd oder ihre Beziehung zueinander. Uns fehlt der Grundstein, um die Veros Trauer um Urd nachzuvollziehen. Du erzählst uns, dass Vero unsagbar traurig ist - und das war es. Um seine Trauer tatsächlich nachfühlen zu können, fehlt in meinen Augen mehr Kontext. Diesen könntest du deinen Lesern zum Beispiel dadurch geben, indem du Vero an gemeinsame Momente erinnern lässt, die die Freundschaft zwischen den Männern besonders hervorgehoben haben und man versteht, welchen Verlust Vero erlitten hat. Trauer ist ein außerdem ein unglaublich mächtiges Gefühl, das im Körper und im Kopf Dinge anstellt, die du uns näher beschreiben könntest. Besonders wenn die Trauer noch sehr frisch ist, gibt es als hinterbliebener viel durchzumachen. Man spricht nicht umsonst von den 5 Stufen der Trauer (vielleicht spricht die Wissenschaft mittlerweile auch von mehr. Mein Semester Psychologie liegt eine ganze Weile zurück :B )
Ja diesen Teil hab ich mir von dir auch durchgelesen (lese generell erstmal alles was jemand postet) und ich teile meist auch sehr gern meine Charakterideen, aber bei Vero ist es wohl etwas untergegangen...

Es ist verständlich, dass er nicht so nahe geht wenn ich nichts über ihn erzähle. Da ich eh plane seinen Hintergrund hier zu teilen, poste ich auch gleich mal den Steckbrief mit von ihm. Ich bin mir sicher, dass ich noch öfters über ihn mal im meinen Blog schreiben werde, weil er einer meiner aktivsten und recht beliebtesten (laut der Gruppe) Charaktere ist.
Wie oben schon erwähnt, war dieser Text jetzt eher intern angedacht bzw. wurde so verfasst und habe deswegen nichts genaueres zu den Dingen erwähnt, die Vero und Urd mit der Gruppe erlebt haben (außer ab und an im Blog erwähnt was die Gruppe erlebt hat). Auch hatte ich mir überlegt das die Wunde der erste Schritt zur Akzeptanz ist, die Bestattung der emotionale Abschied und die Rache dann den Seelenfrieden wiederherstellt (so wäre der Plan für seine Entwicklung, kann sich aber noch ändern).
Die Verletzung, die Vero sich in Urds Ehren zufügt ... ich verstehe den Gedanken dahinter, halte eine tiefe Fleischwunde in Herznähe aber für zu viel des Guten. Ich bin keine Medizinerin, aber meines Wissensstandes nach kann in dieser Körperregion jeder halbe Zentimeter den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Also vielleicht sucht sich Vero vielleicht doch eher eine andere Stelle? Ich sage nicht, dass man dadurch zwangsläufig sterben muss - es löst aber Überlegungen bei mir aus, die mich komplett von deiner eigentlichen Absicht ablenken. Nämlich von Veros Trauer.
Also die Trauer versucht er ja durch den Schmerz zu lindern, weil manchmal ist körperlicher Schmerz einfach besser als seelischer. Tief ist ja auch so eine definitions Sache, aber wenn er sich hätte schwerst also in Richtung Selbstzerstörung, dann hätte ich das auch definitiv anders betont. Es war eher eine dramatische Ausschmückung und es sollte mehr als nur ein "Kratzer" sein. So eine richtig derbe Narbe, die man halt eben auch sieht.
Ich bin auch nicht vom medizinischen Fach, aber man bedenke das Muskeln ja auch nicht wesentlich wenig Masse haben und da gibt's ja noch die Rippen bzw. den Brustkorb die das alles schützen.

Ich hoffe, dass ich nochmal ein bisschen mehr Einblick verschaffen konnte und nochmals danke das du dir die Zeit genommen hast.

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Da ich endlich etwas habe, das ich mit euch teilen kann, mache ich auch gleich ein Sammelthema daraus, da es sicherlich in Zukunft öfter dazu kommen wird.
Die Geschichte, die ich mit euch teilen möchte, ist eher nur eine Szene, die aber sehr wichtig für meinen Charakter Vero ist. Das Ganze bezieht sich auch auf den aktuell letzten Blogpost von mir: Post #8 (ganzer Blog ist verlinkt)
Was die Kritik angeht, so geht es mir eher um die Ideen selbst, die ich in meine Texte einfließen lasse, die Lesbarkeit und Verständlichkeit meines Stiles, sowie die Emotionen, die ich versuche herüberzubringen. (Ich hoffe, dass man damit was anfangen kann.)
Ansonsten wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen, die mal einen Blick wagen.

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Narbe der Erinnerung
(Abschied von Urd)
Als langsam das Licht der Sonne erlosch und sich die Schatten der Dunkelheit erhoben...
Sich die Gruppe auf die kommende Nacht vorbereitete...
Die Erschöpfung des Kampfes im Körper und Geiste ausbreitete und der erholsame Schlaf verwehrt blieb, war einer wach.
Spät in der Nacht, als bereits die meisten von ihnen schliefen, tat es einer jedoch nicht. Vero war trotz seiner enormen Müdigkeit wach. Er saß allein, etwas abgelegen von den anderen und dachte nach. Der Schlaf würde für ihn heute nicht mehr kommen, nicht bei dem, was passiert war. Was ihm sämtliche Ruhe raubte und so miesgelaunt stimmte, dass er selbst keinen klaren Gedanken fassen konnte bei all der Trauer und der Schuld, die er durch den Verlust von Urd verspürte.
Nach einer Weile des einsamen Trauerns und des Nachdenkens, traf Vero eine Entscheidung. Langsam richtete er sich auf und lief leise zu Urds leblosen Körper hinüber. Er kniete sich vor diesem nieder und senkte sein Haupt. Auch wenn Urd, Veros Worten nun nicht mehr hören konnte, so sprach er dennoch zu ihm.
„Urd... Du warst nicht nur ein Gefährte auf unseren gemeinsamen Reisen, sondern auch ein Waffenbruder, mit dem ich Seite an Seite kämpfte. Ein Kamerad, den ich stolz zu meinen Freunden zählen durfte.“ Daraufhin zog sich Vero sein Hemd aus und griff nach seinem Langspeer. „Du wirst ewig in meinem Herzen erinnert werden!“ Mit zusammengepressten Zähnen, stieß er sich die Klinge in sein Fleisch und verpasste sich eine tiefe Wunde über seiner linken Brust, die eine Narbe der Erinnerung nach der Heilung zurücklassen würde.
Keinen Laut gab er von sich, als das scharfe Metall der Speerspitze seine Haut Stück für Stück zertrennte und einen deutlich, stark blutenden Riss hinterließ. Der körperliche Schmerz, der ihn durchzog, half Vero bei seiner tiefen Trauer um seinen verstorbenen Freund. Keuchend ließ er seinen Langspeer fallen und presste seine Hand gegen die Wunde, während er die andere auf Urds Brust legte. Veros Blick hingegen, lag auf dem ruhenden, friedlich aussehenden Ausdruck von Urds Gesicht, als er ihm ein letztes Versprechen gab.
„Ich werde den Feigling finden, der von dieser miesen Gruppe voller Bastarde geflohen ist und ihn töten! Ich schwöre dir, Urd, bei meinem Speer … dass auch der Letzte von ihnen sein Ende gefunden hat, so wie sie dir deines bescherten.“ Mit dem letzten gesprochenen Wort, verblieb Vero an Urds Seite und hielt die restliche Nacht lang Totenwache über seinen Freund.
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Schön das du hergefunden hast. Willkommen im Forum!

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Ich bin jung und kenne auch nicht alle Begriffe, aber das lernt man mit der Zeit und je nachdem, was man schreibt/womit man sich beschäftigt, begegnet man interessanten Worten *hust* Mittelalter *hust* ...
Auf jeden Fall willkommen bei uns!

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Ist doch schön, dass du es nachgeholt hast. Da gibt's von mir natürlich auch ein herzliches Willkommen.

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