Beiträge von Klimbim

    Nun, das soll meine Geschichte nach Möglichkeit auch nicht erzeugen.
    Aber wieso würdest Du Dich für dumm gehalten fühlen wenn der Autor eine fiktive Gruppe mit Merkmalen einer realen Gruppe bestückt?
    Kannst Du das bitte ein bisschen erklären?


    Ich stimme Cory zu - die Vergleiche sind zu offensichtlich. Genauso gut kannst du deinem Bösewicht ne Narbe im Gesicht verpassen, ihn in nen weissen Anzug stecken und ne Katze zum streicheln geben. Es gibt Anlehnung und es gibt das völlige Klischee, und du beschreibst leider letzteres.


    Nazis werden in fiktionalen Geschichten ständig kopiert, und selten sehr subtil. Beispiele wären da vor allem Star Wars, wo ALLE bösen Mächte das dritte Reich im Weltall darstellen. Wir haben Sauron in Herr der Ringe, und seine Armeen von Orks, die die Welt in ein neues Zeitalter bringen wollen. Etc.


    Solche Aspekte aus unserer Welt zu übernehmen finde ich sehr gut (tatsächlich gehört das, seitdem ich Pratchett kenne, für mich zu guter Fantasy - dass man unserer Welt den Spiegel vorhält und einen zum Nachdenken über die eigene Situation bringt). Aber das benötigt EXTREM viel Nachforschen und Recherchieren:


    - Wo war dein Nazivolk, bevor es diese Ideologie annahm? (sprich, du solltest Deutschlands Geschichte seit dem ersten Weltkrieg studieren und versuchen zu verstehen, was in den Köpfen der Leute vorging zu der Zeit)
    - Welche Mittel wurden eingesetzt, um ein Volk derart politisch zu einen? (Propaganda? Gezielte Unterdrückung der Bildung? (das wäre wohl eher China :hmm: ) Oder ist es dem Volk einfach Wurst? [Russland, sehr spitz gesagt])


    Es reicht nicht, die Leute einfach rumrennen und "Sieg heil" rufen zu lassen. Menschen machen sowas nicht einfach so. Du musst dein Volk verstehen und ihm eine Geschichte geben, die passt. Und das heisst nun mal, dass du die Geschichten von solchen Reichen anschauen musst (zum Beispiel das Römische Weltreich, Babylonien, Persien, Deutschland, Russland, China (!), Japan, und Himmel, guck dir mal die Völkermorde in Ruanda und die Geschichte dort an). Und theoretisch wäre extremer Islamismus heute auch ein Thema, das in die Richtung geht, allerdings halt Religionsbasiert. Aber theoretisch könnte man auch Hitlers Ideologie eine Religion nennen.


    Anthropologie und Geschichte.


    Anyway - ich habe das Gefühl, dass diese Nachforschungen bei dir noch passieren müssen und du dich vor allem auf die offensichlichsten Klischees des Nazitums beschränkst. Aber damit wird dein Reich extrem eindimensional und nicht sehr glaubwürdig. Wenn du sowas richtig gut machen willst, muss einiges an Zeit investiert werden.


    Grundsätzlich hab ich nichts gegen die Idee, aber es muss sehr gut durchgedacht werden.

    Nennt mich egoistisch, aber ich bin der Meinung, das gute Geschichten hier im Forum sowieso die Runde machen.
    Fast jeder kennt Jennas "Ritual der Wanderschaft", Chaos und Jennas "Zwischen Leben und Tod", Raels "Weiße Magierin" - um nur einige zu nennen. Und die Geschichten gab es schon vor dem Award ^^°

    Wobei ich schon denke, dass User sich wegen so nem Wettbewerb ne Story angucken, die sie sonst nicht interessieren würde. Klar sind die "grossen" immer da, aber deshalb lebte der Wettbewerb auch davon, dass andere Nominiert wurden. Ich selbst habe dabei einige ziemlich klasse Stories entdeckt, die ich so wohl nicht nochmals angeschaut hätte ^^

    Wie außerirdisch das alles ist, was ich schreibe, habe ich in meiner kurzen Vorstellung bereits erwähnt. Nun warte ich auf Rückmeldung, bevor ich hier los lege und dabei möglicherweise direkt mit einem Admin oder Moderator aneinander gerate.

    Wenn du die 10-Beiträge-Regel (siehe PN von der Forenfee) erfüllt hast, steht dem nichts im Wege. Die Admins und Mods sind die mit den Fähnchen (wie bei mir) unterm Profilbild - hau rein, wenn du noch Fragen hast.


    Beachte bitte auch unsere Forenregeln zum Thema "Werbung" *klickmich* auch hier bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung :)


    Mit Rezensionen stehe ich gewaltig auf dem Kriegsfuß. Da wird meistens an einem künstlerischen Anspruch herum gefeilt, an den ich selbst in 1000 Jahren nicht heran kommen würde. Bei meinen Büchern geht es mir um den Inhalt. Und da genügt es mir, wenn ich den verständlich rüber bringe. Ob nun beispielsweise mit oder ohne Inqiut bei direkter Rede ist mir da egal (man sollte ja an der jeweiligen Formulierung erkennen, wer da gerade spricht - sollte, aber muss nicht!). Es sollte nur im ganzen Text einheitlich sein. Sonst hat das wohl mit einem Schreibstil nicht mehr viel zu tun.


    Re: Rezension möchte ich anmerken, dass wir kritisieren und Feedback geben, nicht rezensieren. Das Ziel davon ist, dass jeder, der diese Feedbacks liest, selbst als Autor dran wächst (du natürlich am meisten) und besser wird.


    Der richtige Stil macht 50% des Inhalts aus und macht ihn lebendig, verständlich, dreidimensional - dein Stil IST der Inhalt.


    Insofern verstehe ich dein Problem diesbezüglich nicht so wirklich. Aber ich empfehle dir, offen zu bleiben und unsere Antworten (die, ganz nebenbei, oft Stunden in Anspruch nehmen und die dementsprechend wertgeschätzt werden sollten - wir investieren viel Zeit in dich, wenn wir dir antworten!) ernst zu nehmen und sie als Hilfe und Unterstützung zu sehen, nicht als Steine im Weg. Wir wollen hier besser werden, nicht bebauchpinselt. Dazu gibt es andere Foren.

    Das ich dieses Forum nun zu meiner Rückkehr "back to the roots" wähle, liegt daran, dass ich aufgrund von Hörensagen annehme, das hier ein angemessener, höflicher, netter und konstruktiverTon herrscht.

    Und das trotz der Mods?? Wir machen unsere Arbeit nicht gut genug!! :sarcasm:



    Um später nicht Ärger zu bekommen, den ich nicht beabsichtige: Wäre es möglich hier auch Geschichten einzustellen und gegenlesen / kritisieren zu lassen, welche ich später veröffentlichen möchte? Als Autor ist mir der direkte Austausch mit den Lesern ungemein wichtig, hilft es doch hervorragend dabei Schwachstellen und Stärken eines Werkes zu erkennen, was gut ankommt, was no-go ist, usw. Ich verspreche auch im Gegenzug jede Menge eurer Geschichten zu lesen, konstruktiv zu kritisieren (positiv wie negativ) und bin auch ganz ehrlich neugierig darauf, euch als Persönlichkeiten und eure Werke kennenzulernen.

    Da wärst du nicht der erste. Wir haben einen Mitgliederbereich, wo nur angemeldete User Einblick haben - ich empfehle dir, sowas da zu posten :)


    Dann möchte ich dich aber noch auf die 10-Beiträge-Regel hinweisen (die Forenfee müsste dir ne PN diesbezüglich geschickt haben). Also bevor du vom Enthusiasmus getrieben loslegst, guck dich in aller Ruhe um und sieh, wie wir hier so sind ^^


    Hab gute Zeiten und finde Freunde und hey - viel Spass ^^


    Willkommen!

    Inzwischen ist Staffel 11 ja fast vorbei und ich konnte mir ein Bild machen.


    Es gefällt mir nicht.


    Die erste Episode war damals ja nicht der Brüller, aber auch nicht komplett schlecht. Okay mit Luft nach oben, das ist für eine erste Episode ein guter Anfang. Der Bösewicht war schön eklig, die Charaktere interessant, ich war traurig, dass


    Insgesamt war ich happy und freute mich darauf, mehr von allen zu sehen und zu hören. Auch Jodie als der Doktor war in meinen Augen echt okay, wenn nicht gar super. Alles sah rosig aus.


    Leider konnte der Rest der Staffel gar nicht überzeugen. Wieder und wieder wurde ich von extrem schlechten Dialogen genervt, die Geschichten, die jedes Mal so vielversprechend begannen, endeten stets enttäuschend (bis auf die Indien/Pakistan Episode, die beste in meinen Augen). Wie kann man solche Set-Ups so langweilig schreiben?


    Indem man die Charaktere nur reden lässt (das T-Shirt in der Norwegen-Episode sah man erst 3 Szenen, nachdem darüber geredet wurde).
    Indem man die Action komplett idiotisch schneidet (zweite Episode - Flucht vor einem landenden Raumschiff - in einem Moment stolpert Ryan und muss aufgehoben werden, während das Raumschiff näher kommt, im nächsten sind sie oben auf dem Hügel in Sicherheit. Oder in der Hexen-Episode; Doktor springt ins Wasser, um die Frau zu retten, und im nächsten Moment zieht sie sie an Land, ohne dass irgend sowas wie Spannung aufkommt).
    Indem der Doktor unendlich DUMM ist (ich hab grade gestern wieder den Bildschirm angeschrien, als sie einen ihrer idiotischen Monologe hielt und alles offensichtliche nochmals darlegte. Gott, wie blöd war sie in der Spinnen-Episode).


    Wir haben aus Frust die alten Episoden wieder geschaut, und Leute - da wird aus NICHTS so eine Spannung, so ein Horror aufgebaut, der Doktor ist schlau und weiss das auch, die Schauspieler sind gut gecastet...


    Was diese Staffel in mir auslöst, ist dies:


    Ich will ne Doctor Who Fanfic mit nem weiblichen Doktor schreiben, weil das hier ein komplettes Desaster ist.
    Ich bin kurz davor, mit Doctor Who aufzuhören.


    Die Showrunner haben komplett in die Kacke gelangt hiermit. Die Storywriter sind absolut unfähig. Mir wird hier eine Politische Agenda um die Ohren gehauen, die in Doctor Who nichts verloren hat. Die Schauspieler geben ihr bestes, aber weder die Dialoge, Musik oder Kamera erweisen sich als Hilfreich. Ich kann die "guten" Momente an einer Hand abzählen.


    Kein Vergleich zu der Bill-Ära, die ja in meinen Augen schon ein grosser Schritt zurück war. Wenn die Showrunner nicht schnell abdanken und fähigere Leute ans Ruder lassen, werde ich diese Serie aufgeben.

    Ab irgend einem Zeitpunkt wirkt das recht abschreckend auf jemand Neuen.

    Wir hatten uns schon gefragt, ob diese Aussage mal wieder kommt.


    Ich sags mal so: Klar haben wir relativ enge Freundschaften hier.


    Wir halten aber keinen davon ab, sich bei den Spielen in der Taverne zu beteiligen.
    Wir fordern Neue sogar dazu auf, mal zu uns in den Chat zu kommen, um sich direkt beschnuppern zu lassen.
    JEDER (!) im Forum ist eingeladen, an den Forentreffen teilzunehmen und uns persönlich kennenzulernen.


    Das ist wie im richtigen Leben: Wenn ich an einen neuen Ort ziehe und neue Freunde suche, muss ich mich in diese Freundeskreise einarbeiten, muss Zeit mit den Menschen verbringen, und das ist oft sehr awkward, unangenehm und benötigt einen Haufen Überbindungskraft. Ich bin da jetzt seit ich 16 bin zweimal komplett alleine durch, und das in der Schweiz, wo die Leute fast so verschlossen sind wie der durchschnittliche Finne.


    Es ist machbar. Mehr tun als die Plattformen (also Taverne, Shoutbox, Forentreffen, Chat, PN) zu bieten können wir nicht. Wenn Neue zu schüchtern/ängstlich/stolz sind, das zu nutzen, können wir sie nicht zwingen.


    "Es existieren bereits Freundschaften und Gruppen" ist schlicht kein Argument. Du bist selbst dafür verantwortlich, ob und wie du dich integrierst. Das war schon immer so.

    Radikaler Gegenvorschlag: Lost jemanden aus dem Forum aus der User des Monats wird. Dann schaut euch an was der so macht, und ueberlegt euch warum es schoen ist dass gerade der da ist - und schreibt es ihm.

    Das würde den Sinn des UdM nichtig machen, diejenigen zu belohnen, die sich besonders hervortun. Wir haben hier so, so viele User die sich anmelden und in die wir Stunden (!) investieren, ihre Geschichten lesen, kommentieren, verbessern, Ratschläge geben, und wir werden ignoriert. Nicht mal der Daumen-hoch-Button wird genutzt.


    Geschichten, die auf Seite 3+ untergehen, haben einen Grund, warum das geschieht - der Autor ist nicht mehr aktiv. Wenn er aber gelesen werden will, wenn er Likes und Nominationen will, MUSS er aktiv werden. Das gilt hier für jeden. Wer gehört und gesehen werden will, muss sich zeigen und hörbar machen.


    Genau darum gehts. Wir wollen Aktivität belohnen, wir wollen belohnen, wenn Leute hilfreich und gute Freunde sind. Ich persönlich werde keinem User besondere Aufmerksamkeit zuwenden, weil ein Zufallsgenerator mir gesagt hat, ich soll das tun. Ich lese da, wo ich mich interessiere, wo mein Feedback angenommen wird, wo mir Leute sagen, dass es sich lohnt weil es richtig, richtig gut ist (aka Nominationen !!!)


    Ich habe nichts dagegen, dass wir eine Art "Geschichte des Monats" einrichten, wo jemand die Arbeit eines anderen vorstellt und bissi *Werbung" macht, was grade für Neuzugänge ein interessanter Einstieg sein könnte und für alteingesessene die Aufmerksamkeit von den bekannten Geschichten ablenken könnte. Aber nicht mehr.

    Also ein "schön, dass DU da bist."

    Den Gedanken finde ich klasse :) Ich frag mich grade, ob sich das irgendwie unkomplizierter machen liesse, ohne ein monatliches, forenweites Voting :hmm:


    Wobei es ja schon schön ist, jemandem sowas auf die Pinwand zu posten :) ist immer sehr persönlich und lieb, wenn das jemand macht.

    Ginster sass zwischen den beiden Frauen auf dem Kutschbock und fühlte sich auf dem sich stetig beschleunigenden Wagen immer weniger wohl. Die beiden Pferde mühten sich wacker unter Adelles Rufen ab, während sich hinter ihnen der ältere Mann offenbar nach Waffen umsah.


    Was zum Kuckuck ging hier eigentlich vor sich?


    Die Staubige Strasse lag leer vor ihnen, und die untergehende Sonne liess in der Ferne einen Fluss aufglitzern. Soweit Ginster wusste, gab es da eine Fähre zur anderen Seite.


    Wollten die etwa mit ihm übers Wasser? Ihm wurde plötzlich noch mulmiger zumute. Hatten sie überhaupt einen Plan? Wusste überhaupt irgend jemand, was hier vor sich ging?


    "He", sagte er laut, um in dem Hufgetrappel hörbar zu sein, "Was genau habt ihr Leute vor?"