Beiträge von Chaos Rising

    Die Handlung des Textes is zwar ...überschaubar :D aber ich finde ihn recht gut geschrieben.
    Mir sind vor allem deine Farbbeschreibungen aufgefallen.
    Die Beschreibung der Prinzessin hat bei mit ein etwas.. buntes Bild von ihr entstehen lassen, wobei das auch an mir liegen kann (Ich-trage-so-lange-schwarz-bis-ich-was-dunkleres-finde-Club-Mitglied).



    Bei einer Stelle musste ich ein paar mal drüberlesen:

    Nur die Königsfamilie ist es gestatten in diesem Buch zu lesen, aber natürlich nur, da es der größte Schatz von Eradin

    Da ist dir der Satz etwas entglitten :D
    Ansonsten sind noch ein paar kleinere Kommafehler drin :)

    Hi Liinaa,
    also, ich kann Inhaltlich nicht viel dazu sagen, da ich nicht weis wie sich Depressionen anfühlen (zum Glück). Es tut mir leid dass du diese Erfahrung machen musst(est?).
    Zum Schreiben kann ich sagen, dass ich den Stil an sich sehr gut und passend zum Thema finde.
    Allerdings wechselst du öfter zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Ist das Absicht? Ansonsten würde ich persönlich es komplett in der Gegenwart schreiben, da sich das dann unmittelbarer anfühlt und mMn besser zum Thema passt. :)

    Ih habe vor kurzem die Infected Triologie von Scott Sigler gelesen.


    Es erzählt die Geschichte eines Auserirdischen Virus der Menschen befällt. Was auf den ersten Blick ausgelutscht erscheint entpuppt sich beim lesen als eine unvorhersehbare Geschichte, die viele Wendungen enthält.


    Sigler geht mit seinen Charakteren ähnlich "verschwenderisch" um wie George RR Martin in der "A Song of Ice and Fire" Reihe. Allerdings fokussiert er sich auf weniger Personen.
    Die Büher sind Teilweise echt hart zu lesen aber mich haben sie gut unterhalten.


    Ich würde sie jeden empfehlen, der dem Zombie Genre nicht abgeneigt ist und mit der teils sehr drastischen Beschreibung zurechtkommt:)


    PS: Ich habe sie im Englischen Original gelesen. (Tu ich immer wenn möglich) aber die deutsche Übersetzung aoll katastrophal sein. Also falls ihr Interesse habt und des e
    Englischen mächtig wisst ihr was ihr zu tun habt ;)


    PPS: Falls es jmd von euch liest würde ich gerne eure Meinung hören :)


    Lg
    Chaos

    Danke für das feedback:) @Phi


    Ursprünglich schon (war mal ein Prolog^^) aber inzwischen hab ich diese szene aus der geschichte (zumindest in dieser form) gestrichen.
    Also weis ich noh nicht ob eine Fortführung kommt ;)
    Vlt schreibe ich eine "unabhängige" Fortsetzung wenn mir was passendes einfällt :)

    Hallo Zusammen,
    Ich möchte euch heute meinen ersten selbst verfassten Text vorstellen. Diese Idee ist mir irgendwann gekommen, und ich wollte sie einfach aufschreiben. Ist schon etwas älter aber ich würde trotzdem gerne einmal Feedback haben :)
    Also (hoffentlich) viel Spass damit ;)


    Sie war ursprünglich als Prolog zu Flammen von Narak geplant, wurde aber verworfen, da sie nicht mehr zum Plot passt xD
    Also seht es einfach als unabhängige Kurzgeschichte, ohne Zusammenhang :)


    LG Chaos




    Der Grenzposten



    Sand. Egal wohin er blickte sah er nichts als Sand. Tagsüber von einer hellen, an Mehl erinnernden Farbe war der staubige Wüstenboden nachts nicht von gewöhnlicher Erde zu unterscheiden. Die Einöde zeigte sich in der kühlen Dunkelheit wesentlich freundlicher als in der brennenden Hitze des Tages, weswegen er durchaus froh war, diesmal die Nachtwache abbekommen zu haben. Langweilig war es immer noch, stundenlang durch die leere Wüste zu laufen und den Grenzposten an der Handelsstraße nach Hadrum zu bewachen, aber immerhin wurde man nicht in seiner Rüstung gebraten. Die Beziehungen zwischen seinem Heimatland Lycerien und Hadrum waren gelinde gesagt angespannt, was dazu führte, dass kaum Händler, geschweige denn Reisende vorbeikamen. Dementsprechend war es hier recht langweilig – aber sicher. Dies war auch der Grund warum Balor sich für diesen Posten gemeldet hatte. Er hatte einfach keine Lust, sich in den umkämpften Grenzgebieten im Norden von Lycerien von den immer wieder einfallenden Kriegern des Eisvolks aus Odea den Schädel einschlagen zu lassen. Odessra, die Hauptstadt Odeas hatte keinerlei Kontrolle über die primitiven Nomadenvölker im Nordwesten des Landes und es war nur eine Frage der Zeit bis sie das Gebiet aufgaben um Geld zu sparen. Zwar stellten die Überfalle der mit einfachen Speeren und Eismagie kämpfenden Barbaren selten eine echte Gefahr für die gut ausgebildeten und ausgerüsteten Soldaten Lyceriens dar, aber hin und wieder kam es vor, dass ein Wachposten ausgelöscht wurde. Da an jedem Grenzposten ein Magier stationiert war, wurden die Schneekrieger so gut wie immer von diesem vernichtet – selbst wenn sie vorher die Soldaten getötet hatten.
    Er war erst seit zwei Tagen hier stationiert und bisher war erwartungsgemäß gar nichts passiert. Also hatte er die Zeit genutzt seine Kameraden etwas besser kennen zu lernen. Das Wachbataillon bestand aus zehn Soldaten und einem Magier.
    „Balor!“, hörte er seinen Namen durch die Dunkelheit.
    Er erkannte die Stimme des Captains und antwortete prompt:
    „Ja, Sir?“
    „Ihr seid dran, rauf auf den Wachturm. Schickt Brendan runter.“
    Drei der zehn Mann waren auf jeweils einem der Wachtürme des Postens positioniert, um Ausschau zu halten und bei Kämpfen gegebenenfalls mit dem Bogen zu unterstützen. Balor bestätigte den Befehl und führte ihn aus.
    Brendan war erfreut vom Turm runterzukommen.
    „Viel Spaß da oben“, meinte er, „schlaf nicht ein.“
    Balor brummte und übernahm den Bogen von Brendan.
    Die nächste Zeit verbrachte er damit, in die Dunkelheit zu starren und sich wachzuhalten. Als er sich gerade fragte, was er tun musste um nicht einzuschlafen – während der Wachschicht zu schlafen war ein Vergehen, welches er nicht begehen wollte – sah er ein Leuchten in etwa hundert Metern Entfernung das rasch heller wurde. Bis er merkte was da auf ihn zukam Schlug der Ball aus Feuer und schwarzer Magie schon in seinen Wachturm ein, riss ihn von den Beinen und brachte den Turm gefährlich ins Schwanken.
    „Angriff!“, brüllte er während er sich wieder aufraffte und spannte den Langbogen. Er versuchte etwas in der Dunkelheit auszumachen aus der der Feuerball kam, als er erneut das Leuchten erkannte. Er zielte auf den Ausgangspunkt des Zaubers und schoss einen Pfeil ab. Kurz danach schlug der Feuerball ein und Balor spürte, wie der Turm unter ihm zusammenzubrechen begann. Er versuchte sich auf den Beinen zu halten und die Leiter hinunterzukommen, bevor der Wachturm endgültig in sich zusammenfiel. Es gelang ihm nicht. Etwa auf halber Höhe der Leiter gaben die Standbeine der Plattform auf und knickten ein. Balor fiel etwa drei Meter tief als die Leiter nach hinten umkippte. Der harte Aufprall auf dem zu seinem Glück recht weichen Sand raubte ihm dennoch den Atem und lies ihn benommen liegen. Verschwommen sah der Soldat die Reste seines Wachturms in einem Funkensturm verschwinden und seine Kameraden durcheinanderlaufen.
    Sein Captain schrie Befehle durch das Chaos welche er aber nicht verstand.
    Brendan kam zu ihm und half ihm auf.
    „Alles in Ordnung? Was hast du gesehen?“, wollte er wissen.
    Balor nickte und keuchte:
    „Feuerball.“
    Sie sammelten sich und begaben sich in Richtung der restlichen Männer. Die umfallende Leiter hatte ihn wohl weit genug vom Turm wegbefördert um Balor abgesehen von einem brummenden Schädel vor Verletzungen durch das zusammenbrechende Holzbauwerk zu bewahren. Auch sein Bogen, welchen er nun mit eingelegtem Pfeil und gespannter Sehne vor sich hielt, war erstaunlicherweise Heil geblieben.
    Seit der zweite Feuerball eingeschlagen war, war es ruhig, aber die Wachmannschaft war angespannt und harrte der Dinge die da kommen sollten. Die Männer liefen in einer Reihe nebeneinander her, die Waffen gezogen. Der Captain deutete Balor wortlos sich in die zweite Reihe zurückfallen zu lassen.
    Er gehorchte, reihte sich etwa fünf Meter hinter Brendan ein und war insgeheim froh, nicht in der ersten Reihe stehen zu müssen, sollte tatsächlich ein weiterer Angriff folgen. Er blickte sich um und sah die beiden anderen Bogenschützen auf den Türmen, welche wie er mit halb gespanntem Bogen in die Dunkelheit zielten.
    Die Zeit nach dem ersten Angriff erschien Balor wie eine Ewigkeit. Dann tauchten plötzlich wie aus dem nichts drei Kreatur aus der Dunkelheit auf und es ging los. Die Wesen aus Schatten und Feuer begannen auf die Soldaten einzuschlagen. Zwei der Männer schafften es ihre Schilde hochzureißen und zwischen sich und den Angreifer zu bringen, sodass die Klingen der Angreifer an diesen abprallten. Brendan war jedoch zu langsam und wurde vom X-förmigen Hieb der Kreatur getroffen, taumelte kurz und zuckte dann zusammen, als der Angreifer seine Klingen in seinen Bauch rammte bis sie am Rücken wieder sichtbar wurden. Er stand einen Moment da ohne sich zu bewegen und viel dann stumm nach hinten um. Balor sah die tiefen Kratzer, die der eröffnende Hieb in der Rüstung des gefallenen hinterlassen hatte. Soweit er das in der vom Feuer des brennenden Wachturms flackernd beleuchteten Umgebung erkennen konnte, hatte der erste Angriff die Rüstung nicht durchdrungen. Dem darauf folgenden Stichangriff hatte der Brustpanzer aber nichts entgegenzusetzen. Als das Wesen Balor anstarrte und begann auf ihn zuzurennen löste er sich aus seiner Schockstarre und lies den gespannten Pfeil auf den Angreifer los. Kurz bevor dieser in sein Ziel einschlagen konnte verschwand dieses in einer Explosion aus schwarzem Rauch. Balor traute seinen Augen nicht als der Pfeil ins nichts flog und sein Angreifer direkt vor ihm wieder auftauchte. Da er einen Bogen trug war sein Schild auf seinem Rücken verstaut und nicht zur Abwehr des Hiebes zur Hand. Er versuchte also den Angriff mit seinem Bogen abzuwehren, was nur von mäßigem Erfolg gekrönt war. Der Bogen zersplitterte in seinen Händen und er wurde getroffen. Der Hieb lies ihn zurücktaumeln wie zuvor Brendan und er wusste, dass der nächste Angriff ihn durchbohren und töten würde, also lies er sich nach hinten umfallen und hoffte einfach, dass der Angriff ins Nichts gehen würde. Er war selbst erstaunt als es funktionierte und sein Angreifer ins Straucheln geriet, da er offensichtlich nicht damit gerechnet hatte, keinen Widerstand für seine Attacke zu spüren. Er trat ihm mit aller Kraft in das was ein Gesicht sein könnte und nutzte die kurze Zeit, die er so gewann um sein Schwert zu ziehen und am Boden liegend nach dem Wesen mit den rot leuchtenden Augen zu schlagen. Er war sich sicher die Kreatur am Bein getroffen zu haben, spürte aber keinerlei Widerstand. Er fluchte innerlich und machte sich bereit den nächsten Angriff nicht zu überleben. Das Wesen machte den Eindruck, als wäre es zu der selben Ansicht gelangt. Es stand über ihm und Balor konnte erkennen, dass die Waffen der stummen Angreifer direkt mit den Armen verwachsen waren.
    Als er ohne Chance an sein Schild auf dem Rücken zu kommen dalag, fragte er sich ob seine Militärkarriere nicht eine falsche Entscheidung war. Er schloss die Augen und versuchte in einem letzten verzweifelten Angriff sein Schwert in die Brust des Angreifers zu rammen, spürte aber wie seine Waffe aus seiner Hand glitt und der Stoß ins nichts ging. Plötzlich hörte er einen schrillen Schrei und öffnete die Augen wieder. Das Wesen über ihm wankte zurück als es von vielen kleinen Lichtkugeln getroffen wurde.
    „Der Magier!“, fuhr es ihm durch den Kopf.
    Balor hatte seinen Namen vergessen, war aber dennoch sehr froh, dass er da war und offensichtlich ein Mittel gegen die Wesen gefunden hatte. Jeder Treffer eines magischen Geschosses lies das Wesen weiter zerplatzen bis es schließlich in einer Rauchwolke verschwand. Alles was von dem furchterregenden Angreifer übrig blieb war ein schwarzes Skelett, welches nun zusammenfiel und schwarzen Staub über Balor verteilte.
    Dieser blieb liegen und sah sich um. Er sah wie das letzte der Schattenwesen von den schnellen Angriffen des Magiers zerplatze.
    „Schattenläufer“, erklärte dieser, „ein Wesen aus schwarzer Magie, aber sehr empfindlich gegen Licht.“
    „Deswegen Schattenläufer“, kommentierte der Captain, welcher einer der Glücklichen war die den Angriff der Schattenwesen überlebt hatte. Die beiden unterhielten sich weiter, während Balor sich aufrappelte und überlegte was da gerade passiert war. Die dunklen Wesen hatten sechs der zehn Soldaten getötet, wobei außer ihm und dem Captain nur die beiden Bogenschützen in den Türmen überlebt hatten. Zusammen mit dem Magier waren also noch fünf Leute am Leben und kampffähig. Die anderen waren in erbärmlichen Zustand. Brendan hatte wohl noch Glück gehabt. Einer der Soldaten die Anfangs den Angriff mit dem Schild abwehren konnten, hatte die weiteren Angriffe offensichtlich nicht viel besser ertragen als Brendan. Sein Schild lag samt des Arms das es trug etwa einen Meter neben dem Rest des Körpers, dessen zerschnittenes Gesicht mit aufgeschlitzter Kehle in den klaren Nachthimmel starrte.
    Die übrigen Gefallenen sahen nicht viel besser aus und trugen allesamt klaffende Wunden im Gesicht oder am Oberkörper.
    Seit dem ersten Feuerball waren nur etwa zwei Minuten vergangen und dennoch schienen die Ruhe und Langeweile Jahre her zu sein. Gerade noch war alles in Ordnung und jetzt stand nur noch knapp die Hälfte der Soldaten im Blut der gefallenen Kameraden. Genau das wollte Balor vermeiden, darum hatte er sich hier gemeldet. Aber es war wie es war und er versuchte sich an die neue Situation anzupassen. Er nahm sein Schild vom Rücken und hob sein Schwert auf. Er war bereit.
    „Zweite Runde!“ rief der Captain und deutete in den Nachthimmel, wo sich deutlich eine Kugel aus Feuer und Schatten abzeichnete.
    Sie schlug in einen der beiden verbleibenden Wachtürme ein. Anders als bei Balors Turm wurde diesmal die Plattform selbst getroffen, wodurch dem Bogenschützen keine Chance blieb. Er wurde herunter geschleudert und landete brennend mit einem dumpfen Geräusch im Wüstensand. Ohne jemals sein Bewusstsein wiederzuerlangen verbrannte er in kurzer Zeit im schwarz magischen Feuer zu einem Haufen verkohlter Knochen und Reste seiner einst glänzenden Rüstung lagen dunkel und verrußt zwischen den Überresten des Turmwächters.
    Sofort begann der andere Schütze den Abstieg von seinem Turm. Keinen Moment zu früh, denn der Turm wurde ebenfalls getroffen und ging in Flammen auf.
    Weitere Schattenläufer erschienen aber wurden fast umgehend von den magischen Angriffen des Zauberers, welcher diesmal nicht von deren Auftauchen überrascht wurde, vernichtet. Es hatte einen Grund, dass jeder Wachposten von einem Magier begleitet wurde.
    Wieder gab es eine kurze Pause. Dieses warten auf den Angriff machte Balor fast verrückt. Als das warten endlich vorüber war wünschte er sich die Ruhe vor dem Sturm sofort wieder zurück. Diesmal war es anders. Es waren keine schnellen, in Rauchwolken verschwindenden Schattenwesen die aus dem Nichts auftauchten und ohne Vorwarnung die Soldaten aufschlitzten. Er sah zwei Gestalten in der Dunkelheit auftauchen, wobei eine jedoch ungewöhnlich groß, breit und muskulös gebaut war, dazu trug er eine Kriegsaxt, welche das Schwert der lycerischen Soldaten fast wie Spielzeug aussehen lies. Die andere war von großer aber schlanker Gestalt, fast wie ein Elf. Balor konnte sich nicht vorstellen, dass ein Elf sie angreifen würde, aber er hatte schon von Elfen gehört die der Dunkelheit verfallen waren.
    Einige Sekunden standen sich die beiden Parteien fast fünfzig Meter voneinander entfernt gegenüber ohne dass etwas passierte, dann verlor der Bogenschütze, der sich vom Turm gerettet hatte die Nerven und feuerte einen Pfeil in Richtung der beiden Gestalten.
    Zu Balors Erstaunen traf er sogar.
    Der Pfeil drang in die Schulter des Hünen ein und lies ihn brüllend zurück zucken. Die Antwort folgte sofort. Die andere Gestalt hob wortlos die Arme und ihre Hände begannen dunkelrot zu leuchten. Plötzlich brach ein wahrer Höllensturm los als hunderte von kleinen Schattenfeuerbällen auf sie zuflogen.
    „Schilde Hoch!“ brüllte der Captain, wobei Balor nicht das Gefühl hatte darauf hingewiesen werden zu müssen. Er riss das Spitzschild hoch und versteckte sich dahinter so gut es ging. Die Feuerbälle Schlugen prasselnd auf das Schild ein und aus den Augenwinkeln sah er wie der arme Wurm der den Pfeil abgeschossen hatte mangels Schild förmlich in Stücke gerissen wurde.
    Der Magier hatte zwar versucht sein magisches Schutzschild auf ihn auszuweiten, schaffte es aber nicht, da die feurigen Geschosse des Angreifers die Energie des Schildes verbrauchten. Als das Prasseln aufhörte senkte er das Schild und sah wie die Gestalt mit der Axt anfing auf die kleine Gruppe von drei Leuten loszustürmen. Als der Angreifer zum Sprung ansetzte und die Axt über den Kopf hob wusste er dass sein Schild den Schlag nicht abfangen würde. Er riss erneut das Schild hoch und spürte – nichts. Der Magier hatte ihm zum zweiten mal das Leben gerettet und einen Wall aus magischer Energie erschaffen, an der der Axthieb abprallte.
    Plötzlich zerriss ein weiterer Feuerball des dunklen Magiers den Oberkörper des Magiers, der erschöpft von den Anstrengungen seine Verteidigung aufgegeben hatte um diesen Lycerier – kurzzeitig – zu retten. Das Schild brach augenblicklich zusammen und der Weg war wieder frei. Balor starrte entsetzt in das vernarbte Gesicht des Hünen, der seine Axt in dem Schild einhakte und es dem einen guten Kopf kleineren Soldaten mit einem Ruck aus den Händen riss.
    Balors halbherziger Schwerthieb wurde mühelos abgewehrt und der Angreifer rammte ihm den Stiel seiner Axt in die Brust.
    Die Luft blieb ihm weg als der Stiel der Axt ihn traf und seine Rippen brach. Die Kraft des Stoßes war unglaublich. Er wurde zurück geschleudert und landete im noch glühenden Holzgerüst seines ehemaligen Arbeitsplatzes. Mit dem Kopf knallte er hart gegen einen verkohlten Holzbalken. Einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen, ehe sein Blick sich wieder etwas klärte.
    „Bleibt noch einer“, knurrte der Hüne und wandte sich dem letzten überlebenden des Wachpostens zu.
    Der Captain erwies sich als entschlossenerer Kämpfer als der Rest seiner Truppe. Der feindliche Krieger hatte mit seiner verletzten Schulter einige Mühe, ihn endlich mit seiner massiven Waffe zu treffen, aber jedes Ausweichmanöver kostete den Captain Kraft und schon nach wenigen Angriffen gelang es ihm nicht mehr den Axthieben auszuweichen. Die Klinge durchtrennte das Bein des Soldaten mühelos und dieser brach schreiend zusammen. Das vernarbte Gesicht des Hünen verzog sich zu so etwas ähnlichem wie einem Grinsen als er die Axt ein letztes mal hob.


    Auch wenn das Gesicht des Hexenmeisters sonst keine Gefühlsregung zeigte, glühten seine Augen kurz rot auf, als das Schreien des Captains mit dem Stumpfen Geräusch der fallenden Axt verstummte. Er ging langsam in Richtung seines Gefährten, wobei er, ohne seine Bewegung zu unterbrechen in einer Rauchwolke verschwand und knapp neben dem verstümmelten Leichnam des Captains wieder auftauchte. Das Wandeln in den Schatten hatte sich als äußerst nützliche Fähigkeit erwiesen und befähigte ihn sich über einhundert Meter im Bruchteil einer Sekunde zu bewegen. Seinen Schattenläufern hatte er auch ermöglicht sich so fortzubewegen – wenn auch nur über kurze Distanzen.
    Er sah sich um und erkannte die traurigen Überreste des Magiers. Er rümpfte die Nase. Die Magier Lyceriens waren zwar keine Gefahr für ihn, aber ihre magische Barriere konnte er in seinem momentanen Zustand nicht durchdringen. Sein Widersacher hätte problemlos den Schutzzauber aufrecht erhalten können und verschwinden. Der Hüne mochte denken er habe mit seinem Angriff die Verteidigung des Magiers gestört. Der Hexer selbst wusste es besser. Wäre der Magier weggelaufen hätte er bis zum nächsten Posten der Lycerier mindestens 6 Stunden gebraucht. Eine lange Zeit, um vor einer anstehenden Invasion zu warnen, und der Marsch durch die Wüste war auch für einen Magier ohne Ausrüstung und Trinkwasser nicht ungefährlich. Starb ein Magier aber im Kampf wurde sein Tod augenblicklich von seinem Ausbilder, einem der Erzmagier in Silas Jorun, der Hauptstadt Lyceriens, wahrgenommen und als Warnung verstanden. Eigentlich eine höchst unangenehme Angewohnheit dieser Zunft aber er wusste dies gegen sie zu nutzen. Er warf einen letzten verächtlichen Blick auf den blutigen Haufen, der gerade noch seine Schattenläufer vernichtet hatte, dann wandte er sich in Richtung des Wachturms in dessen Ruinen der Soldat geschleudert worden war. Er wusste dass dieser noch am Leben war. Gerade so. Der Hexenmeister ließ Balor mit einer Bewegung seiner rechten aus dem Schrotthaufen vor sich schweben. Er hielt dem schlaffen Körper, der wie an unsichtbaren Fäden aufgehängt vor ihm hing, die Hand vors Gesicht und dünne rotschwarze Rauchfäden wanderten von seinen Fingerspitzen in die Körperöffnungen des Gesichts vor ihm. Als er den Zauber vollendet hatte lies er den dunklen Griff vom Körper, welcher augenblicklich in sich zusammensackte und liegenblieb.


    Der erste Schritt war getan.
    Bald würde er seine wahre Macht zurückgewinnen.





    EDIT: Einige Tippfehler Korrigiert

    • (danke@Phi)

    Name: Ser Daryk Hylon „der Gezeichnete“ / „Ogerschlächter“



    Alter: 28



    Geschlecht: Männlich



    Rasse: Mensch



    Klasse: Kopfgeldjäger, Söldner, Krieger, Todesritter



    Herkunft:
    Daryk kommt aus Lyc, einem Land, weit im Norden. Es ist geprägt von Schnee und Eis, sowie dichten Nadelwäldern.
    Sein Vater war ein Holzfäller in den Wäldern Lycs. Die Holzfällerhütte seines Vaters steht kurz außerhalb der Hauptstadt von Lyc an einem Fluss. Dort ist er aufgewachsen bis der Krieg ausbrach. Die Hauptstadt von Lyc ist die größte Stadt des Landes und von hohen Mauern umgeben. Die Hütte steht außerhalb dieser Mauern und daher einem Angriff schutzlos ausgeliefert.



    Waffen/Ausrüstung:
    Daryk benutzte früher eine Einhandaxt und ein hölzernes Rundschild im Kampf. Er trug eine Kettenrüstung, schwere Lederstiefel und -handschuhe, und einen einfachen Helm. Außerhalb des Kampfes trug er auch gerne einen langen Mantel mit großer Kapuze, welche sein Gesicht in Schatten hüllt. Zusätzlich führt er ein Seil mit einem Haken am Ende mit sich, welches er im Kampf einsetzen kann und außerdem nutzen kann um Mauern etc. zu besteigen. Zudem verwendet er diesen, um Leute die er lebend beschaffen muss gefesselt hinter sich her zu zerren (oder zu ziehen falls diese sich weigern sollten zu laufen oder dazu nicht mehr in der Lage sind).
    Diese Ausrüstung hat er verloren, als er von Soldaten Bornholms gefangen genommen wurde. Kurz darauf hat er von den Soldaten aus Devyleih eine neue Rüstung erhalten. Es handelt sich um einen schwarzen Plattenpanzer, deren Brustplatte ein blutroter Edelstein in Form einer Fliege ziert.
    Seit seinem Besuch im Tempel von Xhar ist es ihm möglich, diesen nach Wunsch um sich herum erscheinen oder verschwinden zu lassen. Ebenso hat er von Xhar „Seelenspalter“ erhalten, einen Sponton aus schwarzem Stahl, verziert mit Blutrot leuchtenden Runen. (siehe Fähigkeiten)


    Um seinen Hals trägt er eine Kette mit einem Anhänger der jedoch nie zu sehen ist. Es handelt sich um ein Amulett von Xhar, des „Herrn der Fliegen“, der Gott des Todes in seiner Heimat, zu dem er betet. Es hat die Form einer stilisierten Fliege. Nur Menschen die es seiner Meinung nach geschafft haben ein Leben zu führen, dass sich den Leben anderer opfert (wie sein verstorbener Freund Alistair) respektiert er.
    An seinem rechten Stiefelschaft trägt er einen kurzen Dolch „für Notfälle“, wie er selbst sagt.



    Begleiter:
    keiner



    Fähigkeiten:
    Daryk ist für seine Größe überdurchschnittlich (aber nicht übernatürlich) kräftig und schnell.
    Er ist auch in der Lage die meisten anderen (gewöhnlichen!) Waffen (Schwerter, Streitkolben, Speere, begrenzt Bogen) im Kampf zu führen. Seine „Paradewaffe“ ist aber der Sponton, die Gardewaffe, die er in der Königswache von Lyc benutzt hat. Auch der unbewaffnete Kampf ist ihm nicht fremd, jedoch muss er an dieser Fähigkeit noch arbeiten. Bewaffnet kann er mehrere durchschnittliche Gegner abwehren und auch gegen einen starken Gegner kann er gut bestehen.


    Egal wie der Kampf läuft, wer wird niemals aufgeben und immer nach einer Möglichkeit suchen, die Umstände zu seinem Vorteil zu ändern. Dabei schreckt er auch nicht vor „schmutzigen Tricks“ zurück.


    Probleme hat er gegen Gegner, die sehr schnelle, kurze Angriffe ausführen und immer wieder aus dem Hinterhalt angreifen.


    Sein Hakenseil konnte er sowohl als Werkzeug nutzen, als auch falls nötig als Ersatzwaffe. Durch den Umgang mit dem Seil ist er mit der Zeit – trotz seiner Größe – ein guter Kletterer geworden.


    Daryk ist normal intelligent und lässt sich im Kampf eher von seinen Emotionen und seiner Intuition leiten.


    Er kann lesen, wenn auch nicht besonders schnell, und auch schreiben (wobei seine Schrift sehr schwer zu entziffern ist). Beides ist eher ungewöhnlich für seinen Berufsstand als Söldner und ist seiner Ausbildung als Ritter der Königswache zu verdanken.


    Er ist ein guter Reiter (aufgrund seiner Zeit bei der Armee) und kann auch vom Rücken eines Pferdes aus kämpfen. Den Bogen allerdings kann er nicht (effektiv) vom Pferd aus nutzen.


    Nach einem Besuch im Tempel von Xhar hat Daryk neue Fähigkeiten und Ausrüstung erhalten.


    Höllenfeuer:
    Er kann nun den Sponton (Stangenwaffe) „Seelenspalter, die Klinge von Xhar“ in seine Hände beschwören sowie einen Plattenpanzer um sich erscheinen lassen. Zudem ist er in der Lage sich selbst (sowie die Waffe und Rüstung) in unheiliges Feuer zu hüllen. Er kann kleinere Feuerbälle von sich schleudern und das Feuer lenken, sodass es nur beschädigt, was er wünscht. Abgesehen von der Tatsache, dass sie jederzeit beschworen werden können und brennen, sind die Waffe und die Rüstung nicht außergewöhnlich. Ihre Effektivität hängt immer noch von Daryks Fähigkeiten ab. Lediglich entwaffnen kann man ihn nicht mehr.


    Leider muss Daryk auch einige Nachteile in Kauf nehmen. Zum einen wird er erneut „gezeichnet“ (diesmal von Xhar) und trägt dessen Zeichen. Zum anderen schwächt ihn das Feuer auf Dauer, da es sich von einem Teil seiner Lebenskraft nährt. Normalerweise ist das kein größeres Problem, da Daryk diese regeneriert, solange das Feuer nicht brennt. (Anmerkung: Das bedeutet nicht, dass er unsterblich/unverwundbar ist oder seine Wunden sofort/schneller heilen. Es bedeutet nur, dass er das Feuer nicht unbegrenzt nutzen kann, aber normalerweise nicht an einer „Überdosis“ sterben kann. Sollte er die Kraft aufbrauchen, aber nicht die Kontrolle verlieren erlischt das Feuer und er fällt geschwächt zu Boden) allerdings kann es auch vorkommen, dass er die Kontrolle über das Feuer verliert (in Zeiten großer Wut z.B.) was dazu führt, dass er unkontrolliert brennt, eine Gefahr für alles um ihn herum ist und entweder irgendwann erschöpft zusammenbricht oder gar stirbt. Normalerweise kann er das Feuer etwa 30 bis 45 Minuten aufrechterhalten, in Extremsituationen bis zu einer Stunde (dies führt aber auch zu einer verlängerten Regenerationsphase).


    ???




    Aussehen:
    Daryk ist 2,09 Meter groß und ca. 150 kg schwer. Er ist sehr muskulös und massiv gebaut. Sein kahler Schädel, sein Oberkörper und sein Gesicht, das er teilweise unter einem dichten schwarzen Vollbart versteckt, waren von Brandnarben gezeichnet, bis Daphne diese geheilt hat. Seit diesen Zeitpunkt sieht er wieder Seine eisblauen Augen sind meist ausdruckslos und zeigen nur selten was er denkt. Durch seine Größe und massive Figur, hat er eine natürliche Autorität, und zieht die Blicke aller auf sich wenn er einen Raum betritt. Trotzdem gelingt es ihm durch seine ruhige Art in der Masse zu verschwinden, wenn er dies für nötig hält.


    Unter seiner Rüstung trägt er ein einfaches Leinenhemd sowie eine Leinenhose. Er trägt gern dunkle Farben.


    Nach dem Besuch im Tempel wurde er erneut gezeichnet. Er trägt nun schwarze Linien und Zeichnungen von Xhar, die sich über seinen rechten Arm bis zu seiner Brust ziehen und an Tattoos erinnern. Auf diesen Linien befinden sich blutrote Runen. Sollte er seine Waffe/Rüstung beschwören, so beginnen diese ebenfalls mit Xhars unheiligem Feuer zu brennen und Daryks Augen scheinen ebenfalls zu brennen. Ebenso wird seine Stimme weniger menschlich und mehr dämonisch klingen, sollte er den Helm tragen.


    Daryks Zeichung: (ohne Runen)


    Daryks Rüstung:



    Persönlichkeit:
    Daryk ist eine sehr zurückgezogene Person die nur selten redet. Sollte er dies jedoch tun (müssen), tut er es ohne Umschweife und sagt sofort und in kurzen Sätzen was gesagt werden muss. Magiebewanderten Wesen ist er im besten Fall sehr misstrauisch, im schlechtesten Fall sehr aggressiv gegenüber. Er hat keine Angst vor ihnen, aber seine Vergangenheit hat ihn sehr Misstrauisch gegenüber Magiern werden lassen.


    Früher versuchte er meistens Magier zu meiden. Seine Motivation irgendetwas zu tun war einfach: Geld. Er hätte jeden Auftrag übernommen, sofern man ihn ausreichend dafür bezahlt. Selbst potenziell tödliche Aufträge hätte er angenommen sofern das Geld stimmt.


    Durch die Zeit in der Gruppe hat er erkannt, dass es auch für ihn noch andere Motivationen gibt, etwas zu tun und dass nicht alle Magier so sind wie die in seiner Heimat.
    Inzwischen wird er wieder alles tun, um seine neuen Freunde zu schützen und mit ihnen zusammen durch das Land zu ziehen. Er hat erkannt, dass er nicht alleine in der Welt sein muss und dass die anderen ihm beistehen wo sie können.


    Er gibt sich die Schuld am Tod seines Freundes Alistair und seiner Familie und wird zwar alles tun um zu überleben, ist aber der Meinung, dass der Herr der Fliegen nun über sein Leben entscheiden wird und hat keine Angst vor dem Tod.


    Seine Emotionslose Art ist sehr gefährlich für seine Feinde, da er von einer Sekunde auf die andere angreifen kann.


    Daryk ist auch in der Lage Probleme ohne Gewalt zu lösen, sofern sich der „Aufwand“ für ihn lohnt.


    Anderen Personen gegenüber war er sehr zurückweisend und lässt niemanden an sich heran – weder körperlich noch emotional. Er hat große Verlustängste, wodurch er sich selbst auferlegt hat keine tiefergehenden Beziehungen mehr einzugehen – so kann ihm seiner Meinung nach niemand mehr genommen werden. Nach einiger Zeit in der Gruppe gelang es ihm jedoch wieder emotionale Bindungen aufzubauen und sieht die Gruppe daher als Freunde.


    Daryk hält nicht viel davon, Kämpfe unnötig in die Länge zu ziehen und er versucht immer Auseinandersetzung so schnell wie möglich zu lösen. In Alltagssituationen hingegen ist er extrem geduldig und nur schwer aus der Reserve zu locken. Falls er jedoch einmal die Nerven verliert ist nicht mit ihm zu Spaßen.


    Nachts plagen ihn Alpträume was sich für außenstehende in sehr unruhigem Schlaf und schlecht verständlichen Worten in seiner Muttersprache, die er im Schlaf murmelt, äußert. Er träumt von seiner Familie und deren Tod, sowie seiner Folter im Gefängnis. Zudem sendet Xhar ihm Nachrichten in seine Träume um ihm den Weg zu weisen.


    Daryk ist Rechtshänder.



    Geschichte:
    Daryk redet nicht viel über sein früheres Leben. Die Brandnarben in seinem Gesicht und auf seinem Schädel zeugen von einer Vergangenheit in einem Kerker von Lyc. Das Land Lyc ist dafür bekannt, seinen Gefangenen Brandzeichen zuzufügen, um die Gefangenen zu zwingen sich jeden Tag mit ihren Verfehlungen auseinanderzusetzen (sei es im Spiegel, oder in der Interaktion mit anderen Menschen/Personen). Scheinbar ist er nach seiner Gefangenschaft in Lyc hierhergekommen, um ein neues Leben als Söldner und Kopfgeldjäger zu beginnen. Er, „der Gezeichnete“, ist jetzt seit fünf Jahren hier, und hat sich einen Namen als zuverlässiger Söldner oder Kopfgeldjäger gemacht, der selten Fragen stellt und für entsprechende Bezahlung beinahe alles macht.


    Daryk wurde als Sohn eines Holzfällers geboren. Seine Mutter starb bei seiner Geburt. Durch die harte Arbeit in der eisigen Wildnis wurde er bereits in jungen Jahren sehr Kräftig. Als er alt genug (16) war wurde er, zusammen mit seinem 2 Jahre älteren Bruder Hylon, zur Armee eingezogen. Lyc stand zu dieser Zeit kurz vor einem Krieg mit dem Nachbarland. Nach einer kurzen Grundausbildung, die er aufgrund seiner Beeindruckenden körperlichen Fähigkeiten und natürlichen Autorität als Truppführer abschloss. Der Krieg war kurz und brutal und forderte neben vielen anderen auch das Leben von Hylon. Daryks Trupp konnte einige Gefechte für sich entscheiden, bis sie in einen Hinterhalt gerieten und in Gefangenschaft endeten. Diese dauerte nur kurz, da Lyc den Krieg durch einige fragwürdige Aktionen des Magierzirkels schnell für sich entscheiden. Diese Aktionen umfassten zum Beispiel die Vernichtung einer Grenznahen Stadt des Nachbarlandes, um diese zur Aufgabe zu bewegen. Nach seinen Erlebnissen im Krieg entschied er sich, bei der Armee zu bleiben. Nach einigen Beförderungen konnte er den König bei einem Turnier von sich überzeugen. Er wurde mit nur 18 Jahren zum Ritter geschlagen und zu einem der Jüngsten Mitglieder der Königsgarde aller Zeiten. Seinen Familiennamen durfte er selbst wählen und wählte den Namen seines im Krieg gefallenen Bruders Hylon, damit dieser, wenn auch nur als Namensgeber einer niederen Adelsfamilie, weiterlebt.


    Wappen


    Bei diesem Turnier lernte er auch seine spätere Frau Khyla kennen, die er bald heiratete und eine Tochter, Lyenne, mit ihr bekam. Daryk war fünf Jahre lang ein Teil der Königsgarde in Lyc. In dieser Zeit starb auch sein Vater bei einem Unfall im Wald. Der Magierzirkel in der Hauptstadt Lycs war mit der Regierung des Königs unzufrieden, da dieser der Meinung war, die hohe Stellung von Magiern in der Gesellschaft von Lyc sei schlecht. Der König wollte die Privilegien des Magierzirkels reduzieren und deren politische und magische Macht reduzieren, da er sie als Bedrohung für den Frieden sah. Nach einem erfolgreichen Mordanschlag des Zirkels, kam der Sohn des Königs (welcher am Komplott beteiligt war) an die Macht und hat Daryk „auserkoren“ der Sündenbock für die Ermordung zu sein. Daryk wurde eingekerkert und mit den Brandmalen versehen um ihn zu zeichnen und ein normales Leben in der Gesellschaft unmöglich zu machen. Er musste wochenlange Folter über sich ergehen lassen, bis er schließlich kurz vor seiner Hinrichtung mit Hilfe seines Freundes Alistair (der dabei starb) aus dem Gefängnis entkommen konnte. Seine Peiniger versuchten ihn in der Haft zu brechen, indem sie seine Familie (Khyla, Lyenne) ermordeten. Sie wurden nacheinander schwer verletzt zu ihm in die Zelle geworfen, wo er ihnen nicht helfen konnte und ihnen beim Sterben zusehen musste. Er floh aus Lyc und führte ein Leben als gesetzloser Söldner bis er auf die Gruppe traf. Seitdem reist er mit ihnen durch das Land und bezeichnet sie inzwischen sogar als Freunde.
    Besonders für Daphne hat er mit der Zeit mehr als nur freundschaftliche Gefühle entwickelt, mit welchen er noch nicht zurechtkommt.


    Nach dem Zusammentreffen mit der Gruppe, half er ihnen, seine Auftraggeber, die die Gruppe gefangen nehmen wollten, zu besiegen.
    Sie fanden heraus, dass ein Mann namens „Heinrich“ der eigentliche Auftraggeber war und besonders daran interessiert war, Daphne zu fangen, da sie seine Verlobte war.
    Nach einem Zwischenfall in Felodun wurde Daphne getötet (kam aber mit der Hilfe ihres Gottes Rhenus wieder zu den Lebenden zurück) und Heinrich wurde von Daryk getötet.
    Herzog Wendel von Felodun half, die Wahrheit um Heinrichs Tod zu verschleiern und so konnte Daphne ihr wortwörtlich neues Leben in Freiheit beginnen.
    In Felodun wurde die Gruppe von einem Mysteriösen Soldaten davor gewarnt, dass eine Armee auf Ymilburg zumarschiert und konnten so die nötigen Vorbereitungen treffen.
    Mit der Hilfe von den Männern aus Daphnes Heimat und einigen Elfen gelang es, die angreifende Armee zu besiegen.
    Für die Schlacht wurde Daryk von Zacharas verzaubert, um seine Kampfkraft zu steigern, was es ihm erlaubte einen Oger zu töten. Dafür haben die Nordmänner ihm einen neuen Spitznamen „Ogerschlächter“ verliehen.
    Leider sorgte der Fluch zusammen mit den Verletzungen aus der Schlacht und Daryks eigenen Zweifeln dafür, dass er drei Tage mit schwerem Fieber ans Bett gefesselt war. Da der Fluch Daphnes heilende Magie blockierte, gab es keine Möglichkeit ihn von den Alpträumen zu bewahren, die der Fluch auslöste.
    Nachdem er wieder genesen war trat er zusammen mit dem Rest der Gruppe die Reise nach Delyveih an, wo er unterwegs den Tempel von Xhar besuchte. Dort erhielt er neue Fähigkeiten und Ausrütung und konnte mit dem Tod seiner Familie vorerst abschließen.


    Neues Wappen:

    Vielen Dank für die Willkommensgrüße :)


    Windweber: Richtige RPG erfahrung habe ich (außer PC-Spiele und eines Create-your-own-adventure-Buchs) leider keine. Ich hätte gerne Pen and Paper Rollenspiele ausprobiert, habe aber leider nie Mitspieler gefunden :/

    Hallo zusammen,


    Nach einigen Tagen des Mitlesens, habe ich beschlossen, mich hier anzumelden um am RPG, und eventuell auch an einem Schreibwettbewerb teilzunehmen. :)
    Ich bin 25 Jahre alt und hoffe dass die Leute hier genauso nett sind, wie es bisher den Anschein hatte ;)


    viele Grüße
    Chaos