Beiträge von Tnodm0309

    Ich habe wirklich lange niemanden mehr hier begrüßt 8| wird Zeit, das mal wieder zu tun.


    hOiii :hi2: schön, dass du zu uns gefunden hast. ich bin tnodm, die Taube. und hiermit wünsche ich dir eine guuurrrrrrrrtee Zeit in diesem Forum :wein: hoffentlich liest man sich mal. das heißt, wenn ich es endlich mal wieder schaffe, länger als zwei Minuten hier online zu sein :doofy:

    ich vertrete die selbe Meinung wie meine Vorgänger. Mit dem Unterschied, dass mich das Ende meiner Geschichten oft nicht interessiert. Ich sehe gerne dabei zu, wie meine Charaktere Einfluss auf die Handlung nehmen und bin dann meist selbst überrascht vom Ende :huh:


    wenn ich hingegen versuche, eine Handlung vorher festzulegen, dann komme ich nicht vorran. Es ist zu langweilig, wenn ich genau weiß, wie wer was macht. Das fühlt sich falsch an :schiefguck:


    was das Überarbeiten angeht... ich habe irgendwie ein Talent dafür, dass Dinge Sinn machen, von denen ich Anfangs nicht einmal weiß, was sie eigentlich dort zu suchen haben. Es ist fast so, als schreibe nicht ich die Geschichte, sondern die Geschichte sich selbst. Das ist mit unter ein Grund dafür, warum ich Kurzgeschichten erst per Hand schreibe. Das fließt irgendwie schneller :hmm:

    Sehr gut formulierte Tipps mit Beispielen! Vor allem das mit den 'Masken zeigen' ist sehr wichtig. Wir mögen vielleicht immer von uns denken, das wir innen wie außen zeigen, wer wir sind, aber das ist selten bis gar nicht der Fall. Abhängig der Menschen, mit denen man sich auseinandersetzt, zeigt man ganz andere Gesichter. Charaktere zu haben, die so handeln, ist ein wichtiger Punkt, der von Anfängern oft vernachlässigt wird :hmm:

    ich hab mich endlich mal dazu bewegen können, Final Fantasy VII zu kaufen und bin bisher sehr zufrieden damit! War ja auch lange überfällig...


    Alien: Isolation wird übrigens noch viel lustiger, wenn man es livestreamed und daraus ein kleines Trinkspiel macht...
    @Aztiluth :grinstare::wein:

    Lovecraft hat sehr wohl zusammenhängende Geschichten geschrieben :hmm: zumindest die, welche Teil des Cthulhu-Mythos sind. Diese Geschichten Teilen sich alle das gleiche Universum mit den gleichen furchtbaren Wahrheiten, außerirdischen Lebensformen und großen Alten, die vor der Menschheit existiert haben. Namen und Schauplätze wie die Miscatonic University oder Insmouth tauchen immer wieder auf. Die Reptiloiden aus der namenlosen Stadt findet man, wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen, ebenfalls in Wandreliefs bei 'Berge des Wahnsinns' und unter den umfangreichen Gästen der Yith in 'Schatten aus der Zeit', wo der Protagonist einige Rassen aus anderen Geschichten trifft und sich mit ihnen eine Bibliothek jenseits der Zeit teilt.


    Lovecraft hat im übrigen befreundete Schriftsteller dazu ermutigt, dieses Universum mit eigenen Ergänzungen weiter auszubauen, weshalb das meiste davon ebenfalls zum Kanon gezählt wird. Es war sein eigener Wunsch, das dies so ist :D aber genug von ihm, ich schweife langsam ab 8o

    die sehen wirklich sehr interessant aus :hmm: eine Brücke zwischen Reptilien und Vögeln. Zu sekundären Geschlechtsmerkmalen hätte ich die Idee, den Männchen eventuell bunte Federn und den weibchen keine bis sehr dunkle zu geben.
    Bei manchen tropischen Vögeln dient ein buntes Federkleid dem Balz um die Weibchen. Da die Weibchen dann die meiste Zeit bei den Eiern im Nest verbringen, haben diese dann sehr an die Umgebung angepasste Federn, um sich und den Nachwuchs zu tarnen.
    ....eigentlich würde das mehr zu den Viechern von @Alcarinque passen, fällt mir gerade auf :rofl:

    @Carpe Es erinnert dich stark an seine Cthulhu Geschichten, weil es im selben Universum angesiedelt ist :D ich vermute ja, dass die namenlosen Reptiloiden aus der namenlosen Stadt Nyarlathotep verehrten. Einer seiner vielen Gestalten war die eines Pharaos, womit eine Verbindung zu den Ägyptern besteht, die parallel zu den Reptiloiden existierten. Nyarlathotep ist dafür bekannt, im Gegensatz zu den anderen großen Alten ein großes Interesse an der wachen Welt zu zeigen. Es wäre also durchaus denkbar, dass er sich von beiden Kulturen hat verehren lassen um so Konflikte zu schüren :hmm:


    In 'Rats in the Walls' wird Nyarlathotep als eine Finsternis beschrieben, die im Zentrum der Erde haust. Das würde ebenfalls erklären, wieso die Reptiloiden sich so tief in den Untergrund zurück gezogen haben. Wobei das allerdings im Kontrast zu

    wenn ich an Echsenmenschen denke, kommen mir direkt die namenlosen Wesen aus H.P. Lovecrafts 'Die namenlose Stadt' in den Sinn (hatte ich schon erwähnt, dass sie namenlos sind?). Viel erfährt man leider nicht über sie. Sie waren eine kriechende Hochkultur, die scheinbar parallel mit den Ägyptern ihr noch recht insignifikantes Dasein gefristet hat. Sie haben des öfteren Kriege untereinander geführt, hin und wieder rituelle Opferungen durchgeführt, bei denen gerne auch mal Menschen drauf gegangen sind. Am Ende ihrer goldenen Ära haben sie sich schließlich tief, sehe tief unter die Erde verkrochen und kriechen dort auch noch heute :hmm: Wahrscheinlich dienten sie sogar als Inspiration für die Silurianer. So ziemlich alles vom guten alten Howard ist ja heute noch irgendwie zu schmecken :rofl:

    *hust* als der Vogel, der dich rekrutiert hat, liegt es in meiner Verantwortung, ebenfalls hallo zu sagen unddaraufzuhoffendasdunichtverschwindestwiederrestallermenschendenenichdiesesforumvorgestellthabe


    :hi1:

    Willkommen, willkommen, du sibirischer Frosch! Ich hab immer großen Respekt an Menschen, die sich die deutsche Sprache freiwillig um die Ohren hauen :rofl: ich als gebürtiger Deutscher war und bin heute noch kein Freund unserer Grammatikstrukturen :schiefguck: naja, Quak dich gut ein :sekt:


    over and out,
    Tnodm

    Ich würde gerne 'Nicht schlafen können' von @Cory Thain nominieren. Es ist nicht besonders lang, spricht aber etwas an, das wir bestimmt alles schonmal erlebt haben. Es ist spät. Du bist müde. Du gehst ins Bett.


    Und dann knallen dir tausend neue Ideen in den kreativen Hinterhof, jede gut genug, aufgeschrieben zu werden!
    Aber es ist schon furchtbar spät, du musst DRINGEND schlafen, wenn du morgen früh aus dem Bett kommen willst :threeeyes:
    Zeilen, die absolut jedem hier aus der müden Seele sprechen :rofl:

    Wenn du solchen Horror brauchst, suche ihn, den gibt es.


    Aber du solltest vielleicht mal lernen mehr als nur deine eigenen Kommentare zu lesen, bisher bist du nämlich auf nichts eingegangen, was wir dir zu dem Thema erklärt haben.




    Zitat

    Jedoch etwas mehr Abwechslung als "Ich schreib eine Geschichte. Aber weil mir nichts einfällt, füge ich noch eine 'große Liebe' hinzu." bitte.


    Übrigens ist es höchst unverschämt Autoren Faulheit vorzuwerfen, weil sie etwas in ihre Geschichte einbauen, was du da nicht haben willst :D

    Ich finde es grundsätzlich falsch zu behaupten, Horror müsste nur Horror und Spannung sein. Horror ist zudem ein vielfältiger Begriff, aus dem sich sehr unterschiedliches heraus definieren lässt. Jeder Mensch hat verschiedene Ängste und erlebt Horror anders. Wie Chaos oben schon erwähnt hat, gibt es für manche Menschen nichts schlimmeres, als einen geliebten Menschen zu verlieren. Das ist eine legitime Angst, auf die sich Horror konzentrieren kann.
    Und das ist auch nur eine simple Form, die sich noch tausendfach aufteilen lässt. Bodyhorror ist auch eine Möglichkeit, die mir spontan einfällt. Einer der beiden beginnt sich plötzlich in ein widerliches Monster zu verwandeln und der Partner kann nur hilflos zusehen (wie zum Beispiel in 'The Fly' von 1986). Muss ja nicht mal eine körperliche Verwandlung sein. Jack Torrance in Stephen Kings 'The Shining' wird über die Geschichte hinweg immer tiefer in das Böse des Overlook-Hotels gezogen und entfremdet sich immer weiter von seiner Frau und seinem Sohn, entgegen seines eigentlichen Vorhabens, das Verhältnis zwischen ihm und ihr wiederherzustellen.

    :rofl: das Gedicht ist super. Das fängt so richtig diesen kreativen Kopf ein, der einfach nicht aufhören will, zu arbeiten.


    'ach ja, das und das wollte ich noch aufschreiben'
    'nein, wir bleiben liegen, können wir auch morgen machen'
    'aber was wenn die Idee dann weg ist'
    'nein...'
    'WAS WENN SIE IN DER ZEIT SCHON WER ANDERS HAT UND WENN DU SIE LETZTENDLICH VERÖFFENTLICHST WIRST DU DES PLAGIATS ANGEKLAGT UND MUSST DEN REST DEINES LEBENS IM KNAST VERBRINGEN UND EINSAM STERBEEEEEN'
    'ist ja gut, ich steh auf! :panik: '
    'Kaffee nicht vergessen :kaffee: '

    aaahhhh, sehe ich da einen Hauch Solipsismus? Alles außer ich selbst ist nur ein Traum? :hmm:
    ich fand diese Denkweise schon immer sehr spannend. Was, wenn wir wirklich nur träumen? Was, wenn alles um uns herum nie existiert hat? Und was kommt nach dem erwachen... ein neuer Traum, ein neues Leben? Ein anderer Ort, eine andere Zeit?


    also, das heißt übrigens, ich mag das Gedicht. Wenn ich drüber grübel, dann gefällt es mir :doofy::thumbsup:

    Tatsächlich hab ich beim verfassen lyrischer Texte immer ne Melodie im Kopf :hmm: war auch schon am überlegen, ob ich dazu nicht noch ne Melodie machen soll, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass ich keine Ahnung von Musiktheorie habe :rofl:


    vielen dank fürs lesen und deine Zeit, Sensi :ugly:

    Ich schlafe nie eine Nacht über irgendwas. Wenn es raus muss, muss es raus, ist wie beim kotzen :puke:


    erst einmal danke für deine Zeit und Kritik, @McFee :angel: ich habe gestern wahrscheinlich wirklich nicht mehr genug darüber geguckt, da sind einige seltsame Fehler drinne :doofy:



    Worauf bezieht sich 'das'? Oder ist 'dass' gemeint?

    der da zum Beispiel. Was hat sich Hirn bei dem das Gedacht? Da gehe ich nochmal drüber 8o vielleicht sogar über die ganze zweite Strophe :sack:




    Zitat

    Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber zu viele würde in einem Gedicht ist nicht gut.

    da gehen unsere Meinungen auseinander. Die Würde wird an dieser Stelle bewusst widerholt 'attackiert', da der Protagonist mit seiner eigenen 'Würde' zu kämpfen hat.


    überarbeiten werde ich einige Stellen dennoch. :thumbsup: da ist noch Potential vorhanden, das rausgeschliffen werden kann :golly:

    ich würde nicht sagen, das es so sein muss
    ich würde nicht fragen, ob du schon gehen musst
    ich würde dich tragen, bis zum letzten Kuss
    und das alles wäre wirklich so, sogar ganz sicher
    wäre da nicht die Frage:
    werde ich mich später irgendwo,
    daran erinnern?

    wir haben uns geeinigt auf fernem Sand
    wo die Sonne hat auf uns niedergebrannt
    das wir niemals in unsere Händen sehen
    das wir niemals versuchen einander zu verstehen
    wir haben ein Versprechen gehabt
    einen Schwur dem Andern gesagt
    das wir nie auch nur einmal in der Lage sind
    jenem Schlag zu trauen, der im Herz beginnt

    Wenn der Sand verrinnt
    erinnere ich mich dann
    zurück an den Pakt
    in dieser Richtung
    haben wir da wirklich
    alles richtig gemacht?
    die ganzen Geschichten
    von kühlen Nächten
    was wenn wir verzichten
    die Stränge vernichten
    Wolken vor die Sonne schieben
    und auf den Regen zu warten
    es Stünde allein in unserer Macht
    aber ich habe in die Wüste
    einen Regenschirm gebracht.

    es gab da mal einen Fehler in meinen Uhren
    wussten wir zwar nicht, wohin wir Beide fuhren
    aber ganz bestimmt merkten wir uns unsere Strukturen
    und das alles ist wirklich so gewesen,
    aber schon in diesen Tagen habe ich gefragt
    ist es wahr, ist es Sinn, das ich es für immer
    wissen mag?

    kein Steuer
    kein Halt
    kein Morgen
    kein Alt
    keine Sorgen
    kein Bald
    keine Zeit
    kein Heim
    kein Seit
    keine Jahre
    keine Ahnung

    kein Problem
    kein Mensch
    kein Geld
    keine Konvergenz
    kein Held
    keine Differenz
    nein, kein Regen in der Wüste
    und doch trage ich einen Schirm

    _______________
    ein Blitz, der gerade durchgezuckt ist. Auf Papier gebracht und gleich geteilt, damit er nicht verloren geht :ninja:


    edit: ein überarbeiteter Blitz, der jetzt weniger reim dich oder ich fress dich ist.