Beiträge von VäterchenFrost

    Aaalso...


    zunächst einmal habt ihr natürlich vollkommen recht. Nett kann richtig langweilig werden. Wenn nix dahintersteckt ist das natürlich doof. Aber gegen gewisse Grundprinzipien wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, gelegentliche Selbstlosigkeit und Ehrlichkeit ist ja nix einzuwenden, oder?


    Dann muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht über Frauen herziehen möchte. Da hab ich gar keinen Grund zu. Wann immer ich selbst mich über eine wundere/aufrege oder nicht kapiere, wie man so komisch ticken kann, bin ich mir vollkommen bewusst, dass Frauen genau das gleiche über Männer denken. Das passiert einfach, wenn die Menschen nicht wissen, was sie wollen - oder generell etwas komisch, launisch, jähzornig, wechselhaft etc. sind. Oder gedankenversunken. Ihr wisst schon, was ich meine.


    Allerdings würde ich noch ganz gerne was zu Klimbim sagen (und zu den ganzen anderen Leuten, die sich so gerne und unfassbar stolz als Zyniker bezeichnen):
    Von der Dummheit der Masse auszugehen, das würde für mich Sinn machen. Das schützt mich immer ein bisschen vor dem Verzweifeln.
    Aber auf allen einreden wollen, dass sie im Innern ja superschlecht seien? Selbst davon ausgehen, dass der Grundgedanke des menschlichen Handelns tiefschwarzer, böser Egoismus sei? Das ist krank.
    Dr. House ist eine witzige Serie, aber man sollte nicht das ganze Leben nach seinen Lehren ausrichten. Wenn du/ihr eine andere Begründung für diesen Gedankengang habt, dann würd ich die gerne mal hören. Aber so klingt das sehr nach verbittertem Selbstmitleid...

    Ich habe eigentlich nichts dazu sagen wollen. Aber da ich jetzt ein paar Bier intus und wenig gegessen habe, tu ich es jetzt doch.


    Zunächst zwei Dinge:
    1.) Dein Text ist nicht unwahr.
    2.) Ich bin einer dieser "netten" Typen.


    Ich möchte zunächst einmal deinen Punkt mit dem manipulativen Nett-Sein entkräften. Diejenigen, die sich darüber beschweren, dass nur die Arschlöcher von Frauen gemocht werden, sind im Allgemeinen nicht manipulativ. Zumindest bin ich das nicht. Beziehen wir meinen Beitrag also lieber auf mich.
    Ich versuche zunächst, jedem Menschen die gleiche Menge Respekt gegenüber zu bringen. Den muss man sich bei mir nicht verdienen, ich sehe es als selbstverständlich an, Mitmenschen mit Respekt zu behandeln. Häufig bei Männern mache ich Ausnahmen, wenn sie mir übertrieben machomäßig erscheinen, beispielsweise.
    Manipulativ nett wäre es, wenn ich nur denjenigen gegenüber nett bin, von denen ich etwas möchte. Worauf meiner Ansicht nach viele Frauen "reingefallen" sind (Ja, ich impliziere an dieser Stelle, dass viele Frauen ihr gegenüber nicht durchschauen können oder damit zufrieden sind, dass er/sie nur zu ihnen nett ist, und sich anderen gegenüber scheiße verhält).


    Was ist noch nett? Mich hat es lange ausgemacht, dass ich für jeden ein offenes Ohr hatte. Soll heißen, ich kümmerte mich um Menschen. An einem Beispiel erklärt:
    Ich höre ihr zu, bin für sie da und rede ihr gut zu, wenn sie Probleme hat oder gerade verlassen wurde oder whatever. Und einige Zeit später muss ich feststellen, dass sie nichts aus der Sache gelernt hat und mit einem offensichtlichen Lappen zusammen ist (Ich denke von mir selbst, dahingehend ein gutes Radar zu haben. Ernsthaft. Meistens erkenne ich Idioten, wenn ich sie sehe. Und ich weiß dann schon vorher, dass das nicht lange hält.) Und zieht sie aus dieser Beziehung ihre Schlüsse? Vermutlich nicht.


    Man könnte stundenlang faseln übers Nettsein und über Altruismus und den gesellschaftlichen oder evolutionstechnischen Vorteil, den einen so etwas bringt.
    Und man könnte auch stundenlang darüber reden, warum die "netten" keine Frauen abbekommen. Ich will mich aber kurz fassen:
    Die "netten" versuchen es nicht genug. Das ist das erste. Sie haben so viel Respekt und gleichzeitig Angst vor anderen Personen/dem anderen Geschlecht, dass sie von sich aus nicht "angreifen", weil sie Rücksicht auf andere nehmen. Dass diese Haltung komplett bescheuert ist, weiß doch in dem Alter (14-21) niemand.
    Und dann müssen sie mit ansehen, wie die Machos aus der Klasse/dem Kurs/whatever sich durch eine Reihe von willigen, geilen Schlampen vögeln, die offenbar nichts geiler macht, als von Leuten mit plumen "ich hab den längsten" Sprüchen an den Arsch gefasst zu werden.
    Machos, die sich im Schwimmunterricht beschweren, weil das Wasser in den Duschen so kalt ist, und denen dann der Mund offen steht, wenn der schmächtige Nerd, von dem man nie hört, was für eine große anaconda er doch habe und wie gerne er pumpen gehe, bei kaltem wasser duscht und aufgrund der Dummheit seiner Klassen/Kurs/whatever Kameraden kopfschüttelnd aus der Dusche geht...


    Lange Rede, kurzer Sinn: Niemand ist zu "nett", um jemanden abzukriegen. Man kann nur Pech mit Erfahrungen haben udn daraus die falschen Schlüsse ziehen. Und: Menschen, die von sich selbst denken, sie seien die einzigen, die zur Selbstreflexion fähig sind, habe ich echt gefressen. Ich war selber mal so und hab gedacht, ich wäre der einzige, der nen Plan vom Leben hat.
    Nein.
    Reg dich einfach nicht über so ne Scheiße auf, sondern versuch zu verstehen, was dahinter steckt.
    Und manchmal gibt es einfach nur unsäglich dumme Menschen, sowohl Frauen als auch Männer als auch Transen als auch Hermaphroditen. Deal with it.

    Es gab dieses Jahr nen Herkules FIlm? Gott, der ist komplett an mir vorbei gegangen....



    Witzigerweise hab ich den Trailer heute auch gesehen. "The Rock" macht schon seit einer ganzen Weile (seit immer?) nur drittklassige Movies (G.I Joe zum Beispiel), und nach dem, was ich gesehen habe, wird diese Neuinterpretation von Herkules auch nichts großartiges...zumal ein schokobrauner Herkules fast so lächerlich ist wie die pestbefallenen, sexgeilen Priester von 300 (Sorry, No Racism, aber in meinen Augen ist Herk einfach nicht schwarz^^)


    Also: Vielleicht geh ich mal rein, um mich darüber aufzuregen, wie sie die Mythologie wieder verhunzt dargestellt haben...oder wie klein die Hydra ist. :D

    Ach, Böse gibt's immer genug. Zur Not beschreibt er einfach den Werdegang von Murthag und Dorn nach den Geschehnissen.


    Allerdigns stört es mich sehr, dass jeder Autor meint, es könne nie genug sein. Zunächst war Eragon eine Trilogie, jetzt sind es schon vier Teile, und irgendwann soll ein fünfter kommen.


    Genau das Gleiche auf für die Zwerge von Markus Heitz. Irgendwann reicht es, dann gibt es einen schönen Abschluss einer Geschichte, und man muss nicht mehr daran weiterschreiben.


    Das ist jedenfalls meine Meinung.

    Zum Thema Terry Pratchet:


    Einigen dürfte bekannt sein, dass der alte Mann Alzheimer hat und seine Texte nicht selber tippt, sondern diktiert. In diesem Film findet man allerdings eine Seite des Autors, der ich mir nicht bewusst war.


    Ganz davon abgesehen bin ich immer wieder beeindruckt von seiner Integrität, Wortgewandheit und Philosophie.


    http://www.youtube.com/watch?v=slZnfC-V1SY - Terry Pratchet, Choosing to Die

    Nephilim: Tu dir bitte nichts an. Ich weiß nicht, was dir passiert ist, aber vielleicht findest du ja Hilfe beim Weißen Ring oder bei der Deutschen Depressionshilfe. (http://www.deutsche-depression…ftung/fields-for-hope.php)


    Du hast dir vermutlich von einigen Menschen anhören müssen, dass du nicht mehr du selbst wärst. Das ist Bullshit. Take your time und komm mal aus deinem Alltagszyklus raus. Keine banale Reise, sondern vielleicht etwas, das du schon seit 20 Jahren machen möchtest.


    Wir freuen uns darauf, dich wiederbegrüßen zu dürfen, sobald du durch diese Phase deines Lebens gekommen bist, wie lange sie auch dauern mag.


    LG
    Josh

    Arathorn: Gut, dass du danach nicht auf Bände warten musst. Bis du mit den bestehenden Romanen der Scheibenwelt durch bist, kann ne ganze Weile Zeit vergehen...ich hab sie auch nicht alle gelesen. Zudem schreibt Terry Pratchet in einem Abstand von etwa nem halben bis dreiviertel Jahr neue Romane, jetzt ist schon wieder der nächste draußen.

    Nein, bei der Scheibenwelt muss man nicht mit dem ersten Buch anfangen. Nimm einfach das Buch, das dir vom ersten Eindruck am besten gefällt. Du wirst es höchstwahrscheinlich lieben. Gevatter Tod und Wachen!Wachen! sind meine Lieblinge.


    Terry Pratchet kann und muss man ernstnehmen, weil er 1. eine Welt geschaffen hat, die dem Werk von G.R.R.Martin in Vielfältigkeit und Komplexität in nichts nachsteht (eher im Gegenteil) und 2. es vermag, durch gelungene Wortspielereien hochphilosophische Ansichten und Betrachtungsweisen in seine Bücher mit einfließen zu lassen.


    Alopex Lagopus: Von Sergej hab ich noch Bücher im Regal...wenn du interessiert bist ;)

    Nicht schlecht Alopex Lagopus, nicht schlecht :)


    Hast ja schon alle Leute für dich gewonnen...


    Ich muss dich ja auch noch begrüßen: Willkommen im Forum, du Sack! Äh...schön, dass du hier bist :)


    Das beste ist...jetzt können wir hier miteinandner schreiben, während wir quasi nebeneinander sitzen! Yeah!