Beiträge von Cory Thain

    Ich verstehe nicht ganz. Wenn es nur "benutze" wäre, müsste man sich als Testleser dann benutzt fühlen? xD

    ... genau das meine ich. Wenn ich irgendwo irgendwas "testläse", fände ich es äußerst despektierlich, würde der Autor formulieren: Ich habe Frau Thain als Testleser benutzt... Ich bin kein Ding, das man "benutzt".

    Als es herrisch laut an der Pforte klopfte, beeilte sich der Diener Anrik, um zu öffnen. Noch immer fehlten die Abgesandten des Hauses Har'k und O'huk, das Abendmahl würde erst beginnen, wenn diese zwei Häuser anwesend waren.


    Doch was Anrik erblickte, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren: Eine bleiche dünne Person mit übergroßen schwarzen Augen sah, aufgrund ihrer Größe, auf ihn herab.


    "Wegen hatte der Seegarten?" sagte sie im hohen Singsang der Eis-Wesen. Die Frage war derart absurd, dass Anrik aus seiner Schockstarre erwachte.


    "Gehen Sie!" sagte er, so höflich es ihm möglich war "Gehen Sie, Sie sind nicht eingeladen!"


    Das Eiswesen starrte ihn ausdruckslos an: "Der Seegarten! Wegen hatte er?" wiederholte es. Und Anrik begriff.


    "Der Sehengar ist dort drüben, in der nächsten Seitenstraße!" Anrik wies mit ausgestrecktem Arm in die entsprechende Richtung. Das Wesen wandte seinen Kopf ebenfalls und sagte: "Sehengar! Ja!"


    In diesem Moment trat der Herr des Hauses von hinten an Anrik heran. "Was ist hier los!"


    Anrik versuchte sich kleinzumachen: "Diese Person hat den Weg verfehlt. Sie möchte zum Sehengar..."


    "So, zum Sehengar..?" Der Hausherr war ein großer kräftiger Mann, er konnte dem Eis-Wesen fast gerade in die Augen sehen. Er war auch einer der wenigen, die Anrik kannte, die das auch konnten, ohne nervös zu werden. "Da drüben!" wies der Herr in die gleiche Richtung, die auch Anrik gezeigt hatte. Das Eis-Wesen wandte sich in einer fließenden Bewegung um und begab sich in die gewiesene Richtung. Anrik konnte sehen, dass es einen Handbreit über dem Boden schwebte...


    ... und obwohl der Hausherr gutgelaunt Anriks Mut lobte, hatte der Diener das ungute Gefühl, soeben einer großen Katastrophe entronnen zu sein...



    (eine Korrektur, 17.09.2017)




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    Thorsten Weber stand vor dem Bürogebäude der Tränking AG (TM) und starrte verwirrt auf den kleinen braunen Zettel in seiner Hand.


    "Wenn Ihr nicht zurückkehrt, werden mehr Wesen sterben, als Ihr je kanntet!"


    Das Verwirrendste war nicht der Text, sondern die Tatsache, dass Thorsten Weber imstande war, ihn zu lesen. Mühelos konnte er die verschnörkelten Schriftzeichen entziffern, obwohl er absolut sicher war, dieses Schriftbild noch nie zuvor in seinem Leben gesehen zu haben. Wenn er darüber nachdachte, verschwamm die Schrift zu einem filigranen geschwungenen Schmuckband ohne Bedeutung. Hob er jedoch kurz den Blick, um sein Gegenüber anzusehen, jenen Mann, der ihm den Zettel gebracht hatte, war die Botschaft wieder klar und eindeutig erkennbar...


    "Ich verstehe nicht..." sagte Thorsten Weber ehrlich.


    Sein Gegenüber runzelte die Stirn, er wirkte irritiert.


    "Schaha'in hat gerufen" war die Antwort, der Tonfall machte sie zu einer Frage.


    "Ich kenne keinen Scho'in" erwiderte Thorsten Weber und wußte selbst nicht, weshalb er den Namen absichtlich falsch aussprach. Die Reaktion seines Gegenübers kam jedenfalls überraschend. Thorsten Weber sah nur noch eine dunkle große Faust auf sein Gesicht zufliegen, dann wurde es schwarz vor seinen Augen.


    Als er zu sich kam, blickte er in große dunkle Augen direkt über sich. 'Liege ich?' war sein erster Gedanke... Er fand keine klare Antwort. Er fand nicht mal mehr einen zweiten klaren Gedanken, denn urplötzlich überrollte Schmerz sein Bewußtsein. Jeder einzelne Knochen in seinem Gesicht schien gebrochen und nach seinen Zähnen wagte Thorsten Weber gar nicht erst mit der Zunge zu tasten. Wahrscheinlich alles... 'auuuuuuuuuuuu'


    "Wenn Du des Schaha'in lästerst, wird es Dich töten, nachdem Du Deine Aufgabe erfüllt hast!" Die Stimme war leise, doch der drohende Unterton drang mühelos durch die Wellen des Schmerzes und setzten sich im Gehirn fest... "Komm, sobald Du... kannst! Sonst bist Du schuld am Tod Tausender!"


    (eine Korrektur 17.09.2017)



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    ... eines nach dem anderen. In vorherbestimmten Bahnen verläuft das, was wir später "Geschichte" nennen werden. Oder "Geschichten". Nur die Tatsache, dass wir immer nur an einem Ort sein können, läßt uns vermuten, dass die Dinge nicht zusammengehören, dass ihr Fluß unvorhersehbar ist, dass "hier" und "dort" nichts miteinander zu tun haben.


    Die Dinge geschehen. Unbeeindruckt von dem, was wir glauben.



    Die Zeit hockt mir im Nacken.
    Als großes graues Tier
    versucht sie mich zu packen,
    greift voller Gier nach mir.


    Die Tage meines Lebens
    vergehen wie im Flug.
    Ich wehre mich vergebens
    und werde doch nicht klug.


    Denn über sie zu siegen,
    dazu fehlt mir die Kraft.
    In tausend kleinen Kriegen
    zeigt sie mir ihre Macht


    Ich tue immer wieder,
    als gäb es keine Zeit.
    Ich singe meine Lieder...


    ... und bin zum Kampf bereit!

    @Skadi : Du schreibst genial! Deshalb möchte ich Dir (natürlich völlig uneigennützig, nicht wahr) die Bücher von Jude Deveraux empfehlen. Und zwar dort ganz speziell "Clarissa" "Judith" "Alicia" und "Fiona". Das ist eine Quasi-Serie, die sich um die Ascott-Brüder dreht, junge stramme Burschen, die ganz gerne....äh, naja. Du verstehst sicher. Alles wild-verzwickte Geschichten (*hüstel*), die Deinem augenblicklichen Lesegeschmack (?) durchaus entsprechen könnten...


    Soll heißen: Bitte mehr von Deinen skadilösen Buch-Zusammenfassungen! :nummer1: (Man beachte, es ist der ZEIGEfinger!)

    Hm... ich versteh den Driss jetzt nicht so ganz. Ich hatte eigentlich verstanden, worum es dem nebulösen Wanderer ging. Eine Stil-Beratung für den überleitenden Satz. Ich kann jetzt auch nicht wirklich erkennen, was man da noch hineindeuten könnte in die gestellte Frage und die zwei Textfragmente.


    Und@ bbw: Wenn Du im ersten Part nur das

    weil Version 1 aus einem einzigen, mich aus dem Lesefluss bringenden Satz bestand

    gesehen hast, rate ich Dir zu einem Besuch bei Fielmann. Der Tägg 1 hatte genauso viele Sätze wie der Tägg 2, nur der letzte Satz war umformuliert... Und selbst wenn Dir die Satzzeichen entgangen sein sollten, so zeigt Deine obige Antwort, dass auch Du die Intension des Fragestellers verstanden hattest: Was ist eingänglicher, zugänglicher, leseflußfreundlicher... wie immer man es nennen mag.


    ^^



    (Muss man jetzt immer dazuschreiben, dass der erstellte Post durchweg freundlich gemeint war und man keinem etwas Böses wollte? Okay, dann sag ich das jetzt auch: Ich bin lieb und nicht streitsüchtig... :D )


    Co

    Als ich begann, diesen Faden zu lesen, vermutete ich eine Geschichte und eine folgende rege Diskussion dazu... Hab mich getäuscht. Allerdings gefällt mir Dein Schreibstil ziemlich gut und Shorties mag ich ja generell sehr gerne.


    Ich möcht Dich deshalb schon jetzt um Verständnis bitten, dass ich mich von vorn durcharbeite, lesetechnisch und komentatös. Weil mehr als ein, zwei Stories aufs Mal verarbeitet mein Denkapparat nicht. Der arbeitet noch teil-mechanisch. :D


    Horror in Grau


    Sehr intressanter Gedankengang, aber mich stört (rein lesetechnisch), dass das Mädel am Empfang erst noch den Chef kontaktiert. Immerhin scheint sie den Feldner und sein Problem bereits zu kennen. Irgendwie erschiene es mir logischer, wenn er reinkäme, die Kleene die Sicherheit ruft, der Chef sich meldet und fragt, was da so trubelt unbd sie dann sagt: "Ach, nur der Feldner schon wieder...". Ist aber nur mein Empfinden.


    Höllenfahrt


    Diese Geschichte bringt mich ins Grübeln. Einerseits scheint auf jener Welt nicht so sehr viel "los" zu sein, wenn bereits ein Unfall mit Todesfolge zu so drastischen Strafen führt. Denn "die Hölle" scheint ja durchaus gefürchtet zu sein. Andererseits scheint wahnwitzig viel zu geschehen, was hölle-würdig ist. Man muss sich ja mal nur die Geburtszahlen auf der Erde vor Augen führen... oder werden wir von mehreren Welten beliefert? Der Gedanke ist aber sehr intressant und würde vielleicht weiterführend erklären, wieso sich einige an ein früheres Leben erinnern...



    (Morgen les ich noch zwei, oder so. Okay?)

    Das mit den Borsten klingt plausibel.
    Ich hatte mich für das "schwelten" entschieden, da es ja das Sprichwort gibt: "Da schwillt mir der Kamm an".


    Dann ist das aber die falsche Beugung: schwelten käme von schwelen, das tun Brände, bevor sie ausbrechen oder nachdem sie fast gelöscht sind (siehe "Schwelbrand")
    Die korrekte Form zu schwellen hieße in diesem Falle "die Borsten schwollen an".

    Ich mach da mal: Alles was mir auffällt in ROT, oki? Doki!


    So, das wärs erstmal stilistisch, was aufgefallen ist. Mir zumindest.


    Hilft das weiter? :huh:

    Hm... da hab ich mich wohl etwas ungut ausgedrückt. Ich wollte mitnichten irgendjemandem vorwerfen, seinen Tellerand nicht zu finden. Ich wollte nur sagen, was mir spontan zu Deiner Farbe eingefallen ist. Tut mir leid, wenn es falsch rüberkam.


    Und ich werde mir definitiv nichts kaufen, um damit rumzuexperimentieren. Meine Experimente finden dann statt, wenn ich etwas zu einem bestimmten Zweck gekauft habe und es entweder diesen Zweck nicht erfüllt, wie ich möchte, oder aber ich noch Reste übrig habe. Oder beides. Dann beginnt die Probier-Phase.


    Ich habe definitiv nicht genug pekuniäre Mittel, um nur fürs Experimentieren zu kaufen und vor allem habe ich noch genug Dinge im Hause, die als Reste oder "Ging-nicht-wie-ich-will" herumlungern... Aber da ich ja eh 126 Jahre alt werde, bleibt mir ja noch genug Zeit...

    :|


    ;(



    Ich schrieb extra "mit Draht" umweben, außerdem muss man Glas"scherben" auch nicht wortwörtlich als Bruchglas verstehen. Man kann die Kanten verputzen (schleifen) , man kann in speziellen GlasPöttchen für die Mikrowelle die Ränder rundschmelzen...


    Und das "Papier färben" war so gemeint, dass einige Farben eine andere Textur ausbilden, wenn sie aushärten. Window-Colour zum Beispiel wird folienartig (dafür ist es gedacht), auf Papier verarbeitet ergibt es eine Art Beschichtung. Ich weiß ja nicht, welchen "Griff" Skadis Glasfarbe nach dem Aushärten hat, das müsste man probieren.


    Wenn es flexibel bliebe nach dem Trocknen, könnte ich mir sogar textile Anwendungen vorstellen, da die Optik ja ein bissle an rauhes Glas erinnert. Ein genähtes Spielhaus mit "Fenstern" aus Folie mit dieser Glasfarbe bearbeitet? Große Knöpfe mit Stoff bezogen, diese Farbe drauf (klecksuell vielleicht?) und dann als "Brosche" (Kinder lieben bunten Schmuck)?


    Kreativität ist für mich auch ein bissle dieses "Think outside the box". Skadis Farbe eignet sich offenbar nicht gut für filigrane Gestaltung auf Glas... was kann man sonst noch damit tun? Die Tatsache, dass das Zeug für Glas konzipiert wurde, sollte einen doch nicht daran hindern, es woanders einzusetzen. Das Austesten ist für mich eigentlich immer der größte Spaß-Faktor bei neuen "Kreativ-Materialien". Und ich versuche dabei wirklich, mein Breitband-Funkeln zu aktivieren... ^^


    Es gibt Leute, die machen aus Badsilikon (für die Fugen) Formen für Gießmassen. Manche färben mit Nagellack ihre selbsterstellten Schmuckstücke ein (manche malen auch damit). Aus Streichholzschachteln hab ich schon viele tolle Adventskalender gesehen... War nie dafür gedacht, glaub ich.


    Die Edit hat hier was gefunden: Man muss schon sehr fummeln, um als Schmuckträger hier an die Glaskanten zu kommen:


    Ich könnte mir die Gläser gut als Teelicht-Lichtlinge vorstellen. (sind doch trotz Farbe noch immer durchscheinend, ja?) Ich stell mir grade die von @Chaos Rising erwähnten Masken in Sternchenform vor (oder etwas diffiziler: Einhörnaaaa), dann das Pink drüber. Hm, ja, gefiele mir. Als Geschenk für irgendwelche caritativen Tombolanten oder Basare. (Weiß jemand die korrekte Mehrzahl von Tombola?) So würde man die Farbe zumindest los...


    Oder Glasscherben damit färben und dann mit Draht umweben für Schmuckies oder Lichtfänger für in Gartenbäume zu hängen... Oder Tüten-Folie einfärben und als Geschenk"papier" verwenden? Würde Papier mit der Farbe vielleicht stabiler -> Origami????



    Also: Die Farbe an und für sich scheint wenig Kreativität auszulösen aufgrund ihrer Unvermalbarkeit. Aber Weiterverarbeitung gefärbter Dinge könnt ich mir schon etliches vorstellen... Hast Du noch was übrig??? :D

    Ich hab ehrlich keine Ahnung, worauf die Handlung hinauslaufen könnte. Im 2. Band wurde zum Ende hin etwas angedeutet, von dem ich dachte, dass es die Haupthandlung des Finales wäre. Aber das wurde dann doch schon in den ersten 2 Kapiteln abgehakt, also... .
    Mal sehen :hmm:


    Das ist eigentlich ein richtig gutes Lob für den Autor... Ein Ende, was man bereits auf Seite zwei nicht nur erahnt, sondern weiß, tät mich nicht reizen, das Buch weiterzulesen...