Hey Ninja
und dank deinem Komentar und auch den Komentaren der anderen, war ich angehalten mich selber nochmal zu reflektieren. dadurch kann ich auch selbstsicherer weiterschreiben, weil ich für mich einen klaren standpunkt gefunden habe und den jetzt auch für mich besser vertreten kann.
Oh ja. Das kenne ich 
Kurze Frage mal zu dem neuen Part: Vielleicht habe ich da irgendwas nicht mehr auf dem Schirm, aber warum genau müssen sich jetzt Joel und Lilly vor der Vermieterin verstecken? das habe ich jetzt nicht so ganz gecheckt. Schuldet Lilly ihr noch Geld? Gab es da irgendwas, das diese Reaktion hier rechtfertigt? Es las sich für mich sonst ein bisschen konstruiert, so als müssten die beiden einfach in dieser Nische unter der Treppe landen. Weißt du, was ich meine?
Ansonsten noch etwas, wobei das höchstwahrscheinlich Geschmacksache ist. Aber ich lasse dich dennoch mal an meinen Gedanken teilhaben ....
Als Joel ebenfalls oben ist, stützt er sich rechts und links am Türrahmen ab, beugt sich zu meinem Ohr und flüstert mit tiefer Stimme, "war es was versautes?"
Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein bisschen Erotik in Geschichten und ja, von mir aus soll auch Sex drin vorkommen, wenn er gut beschrieben und einigermaßen sauber in die Handlung eingewebt ist. Aber ich ertappe mich neuerdings öfter dabei, dass ich, wenn ich Bücher lese, die Erotik oder Sex zum Thema machen, an manchen Stellen genervt die Augen verdrehe oder bei mir so eine Art ... ich nenne es jetzt mal Fremdschämen einsetzt, weil Dinge gesagt oder getan werden, die ich mir so gar nicht vorstellen kann oder die für mich irgendwie out-of-character sind.
Eine solche Stelle wäre für mich die oben zitierte. Bei all dem Knistern und der erotischen Spannung, die sich da vielleicht aufbaut (wohlgemerkt, weil Lilly sich da ja reinsteigert), verpufft für mich die Wirkung hier an dieser Stelle durch die (wie ich finde) ziemlich plumpe und übertriebene Geste von Joel. Ich meine, dass er sie da quasi an der Tür einkesselt, um ihr dann die Worte ins Ohr zu hauchen...
Es geht gar nicht um die Frage an sich...dass er die stellt, würde zu seiner durchgängigen Provozierei passen. Aber dass er selbst aktiv wird und sie da halb an die Tür nagelt, das fand ich dann etwas too much. Da ich aber weiß, dass es ein sehr breites Publikum gibt, das sich womöglich nicht an solchen Dingen stößt, ist meine Kritik sicher nur sehr persönlicher Natur.
Für mich wäre es etwas schade, wenn sich deine Geschichte durchgängig und schwerpunktmäßig mit diesen erotischen Themen befassen würden. Dass es einen Teil des Ganzen ausmacht fände ich hingegen witzig und ich denke, mit der einen oder anderen Szene bist du da ja auch auf einem guten Weg. Du müsstest nur aufpassen, dass es nicht kippt und es sich abnutzt.
"Wo ist das Problem, wenn sie sich im Zimmer ein wenig selbstbefriedigt?"
Ich würde das glaube ich anders nennen...Wo ist das Problem, wenn sie sich ein bisschen Spaß verschafft ... oder so. 
LG
Rainbow
p.s. Die Fehlerquote im Text ist sehr hoch, was die Lesbarkeit stark beeinflusst. Vielleicht magst du doch vor dem Posten mal ein Rechtschreibprogramm benutzen?