Beiträge von Thorsten im Thema „Aurelia Falls - Todeskuss“

    Es ist Fantasy, was du schreibst (und alle hier). Ob dieser eine Hund nun in irgendwelchen realen Quellen belegt ist oder nicht, spielt für mich als Leserin keine Rolle

    Also, da muss ich jetzt widersprechen. Es ist eine Geschichte die in die reale Welt eingebettet ist, wir lesen von der recht realen Stadt Boston etc.

    Wenn man sowas macht, spart man sich viele Dinge beschreiben zu muessen - der Leser kennt die Gesellschaft im Prinzip schon,er weiss etwa was ein Sheriff macht und wie man sich eine Bar vorzustellen hat (bei einer komplett erfundenen Fantasywelt weiss der Leser halt nicht unbedingt was eine Tugendwache tut oder wie man sich einen Abend im Wegehaus vorzustellen hat und der Autor muss das beschreiben). - aber davon dann einzelne Elemente ausnehmen ist heikel.

    Es kann effektvoll sein eine Welt zu beschreiben die in vielen Details grade neben unserer ist (etwa wenn die Protagonisten in Washington D.C. unterwegs sind und dann am Hexagon aussteigen) - das muss aber sehr gut gemanaged werden. Und ich hatte nicht den Eindruck dass das hier der Plan ist.

    Eine fremde Mythologie in ein Setting der fast realen USA zu erfinden - davon wuerde ich dringend abraten.

    Kisa - warum ist der Name des Hundes so wichtig? Ist der den Aerger wert dass er nicht einfach Kerberos heisst? (Ja, mich irritiert sowas auch kolossal...)