ZitatInsgesamt danke ich dir aber für deine Anmerkungen und ich schaue Mal was ich davon alles einbauen werde 🤔
Danke. Schön zu sehen wenn jemand gut mit Kritik umgehen kann.
ZitatInsgesamt danke ich dir aber für deine Anmerkungen und ich schaue Mal was ich davon alles einbauen werde 🤔
Danke. Schön zu sehen wenn jemand gut mit Kritik umgehen kann.
Ich nickpicke ok? Der Text ist insgesamt gut und ich kann folgen, aber ein paar Dinge stören mich:
ZitatDer Abend rauschte nun in dem weiteren wilden Treiben und der Feierlaune der Gäste wie im Flug da hin, dass ich keine weitere Minute Zeit fand mir über irgendwelche Dinge, die nicht wirklich wichtig waren, Gedanken zu machen.
Als endlich die Mehrheit der Gäste gegen halb eins den Weg aus der Tür und in ihr kuscheliges Bett fanden, wurde es etwas ruhiger, sodass wir alle eine Verschnaufpause hatten.
Den ersten Satz würde ich entfernen. Der ist unhandlich und wenn ein Gedanke unwichtig ist warum sollte man dann darüber nachdenken wie sehr man nicht darüber nachdenkt? Außerdem passiert genau danach ein Zeit Sprung bis nach der Öffnungszeit. Das Pacing wäre also besser wenn du gleich springst und nicht erst eine Szene etablierst in der wir sowieso nicht bleiben.
ZitatJay machte sich daran unserem Chefkoch Sunny in der Küche zur Hand zu gehen und aufzuräumen. Während Lana Tanner, Jays Schwester und unsere Kellnerin, und Mandy Trannton, ebenfalls unsere Kellnerin, sich schon einmal daran machten die nunmehr leeren Tische abzuräumen und abzuwischen.
Das finde ich stilistisch nicht so toll, weil wir hier ausschließlich Namen und die Grundidee von Handlungen bekommen. Ich würde das hier nutzen im Charaktere zu etablieren. Anstatt: „Jay hilft Sunny in der Küche“ könntest du schreiben:
„Sunnys Hände waren aufgedunsen vom Spülwasser, auch wenn er sich nicht beklagte. Ich war nicht der Einzige der es bemerkte. „Das ist dann wohl meins!“, scherzte Jay und zog einen Stapel Teller zu sich. „Lass nichts fallen, Bursche!“ brummte Sunny anstelle von Dank.“
Es ist nicht viel aber diese Kleinigkeiten etablieren und festigen Persönlichkeit. So kann man sich auch besser merken über wen wir hier lesen.
Mir fallen hin und wieder unnötige Füllwörter auf. „…unsere Kellnerin, sich schon einmal daran machten die nunmehr leeren Tische abzuräumen und abzuwischen.“ Die vorherigen Absätze erklären schon das die Bar leer ist. „…die leeren Tische abzuräumen“ wäre genug. „die nunmehr“ ist Füller. Oder das hier:
„Zu so später Stunde kam selten noch neue Gäste herein. Deswegen überraschte es mich dann doch das eine junge Blondine herein kam“ Dies sind die Gedanken des Protagonisten. Wenn Gäste zu dieser Urzeit ungewöhnlich sind dann ist es redundant zu erklären das sie davon überrascht ist.
ZitatIhre schlanke, fast schon zierliche Gestalt wurde noch durch die perfekt anliegenden Klamotten, die dem neusten Trend zu entsprechen schienen, betont. Als sie ihren Kopf hob und sich einmal in der Bar umblickte, konnte ich auch ihre feinen Gesichtszüge mit einer erhabenen, fast schon versnobt aussehenden Nase, ausmachen. Sobald ihre leuchtend blauen Augen auf mein Gesicht trafen, breitete sich auf ihrem Antlitz ein strahlendes Lächeln aus, das jeden Mann in die Knie zwingen konnte.
Das ist Geschmackssache. Ignorier mich ruhig, aber ich finde die Beschreibung eher generisch und uninteressant. Und warum interessiert die Protagonistin was ihr Anblick mit Männern macht?
„Ein blonder Engel, segnete uns mit seiner Gegenwart. Ein schulterfreies, rotes Kleid aus einem französischen Designerlabel, klammerte sich an ihren zierlichen Körper. Sie reckte ihr Kin nach oben und spähte über meine Belegschaft. Jeder einzelne hielt inne. Der Blick der blauäugigen Sirene traf den meinen. Sie lächelte.“
Zitat„… konnte ich das hastige Schnappen nach Luft, leises Gestöhne und murmelnde Stimmen hören.“
Benutzt hier vielleicht was anderes als „Stöhnen“. ![]()
Beste Freundin wird viel zu oft erwähnt. Rascher Schritt UND eilen.
Zitat„Die restlichen Gäste beäugten Nika. Einige misstrauisch, andere skeptisch, aber alle mit einem versonnenen Funkeln in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen. Es war merkwürdig, aber oft auch recht nützlich.“
Die Reaktion der Männer hier finde ich ziemlich übertrieben. Wenn das ein Zauber ist, sollte Rika ihr Personal davor schützen und das nicht einfach als gegeben hinnehmen. Besonders dann, wenn ihr die Wirkung nicht klar ist. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Figuren die sowas nützlich finden, aber den freien Willen einfach mal weggezaubert zu bekommen ist nicht harmlos.
Ich finde der Dialog zwischen Rika und Nika hat noch Luft nach oben. Da ist wieder eine Menge „Tell dont Show“ . Wie die Erklärung das sie gestern telefoniert haben und sie da noch in New-Orleans war. Das wissen doch beide. Warum es also nochmal erwähnen? „Solltest du nicht in New-Orleans sein und Quater-Karten legen?“ fertig.
Dann wird uns erzählt das Nika ein Adrenalin-Junkie und Freigeist ist, davon sehen wir aber nichts. Im Gegenteil: der Drink ist ihr zu stark. Ich würde es konkreter machen. Vielleicht so:
„Ich kannte Nika nur stinkreich oder bettelarm, gelangweilt oder in Gips-Verbänden. Immer extrem, immer alles oder nichts. Ich glaube sie konnte nicht anders. Adressen, Männer, Jobs, alles flüchtig und situationsbedingt. Meine Bar war viel zu langweilig für sie. Sie suchte etwas anderes.“
Der Ausstauch ist zu langatmig. „Ich brauche deine Hilfe.“ Kommt vor „Meine Hilfe?“ das bremst das Pacing. Überspring die erste Frage und spring besser gleich nach „Wobei?“.
„Ach nicht wichtig“ impliziert im Kontext der Szene bereits das sie lügt, weil sie zu viel Aufwand auf sich genommen hat um die Hilfe einer bestimmten Person zu bekommen. Eine wegwerfende Handgeste braucht auch keine extra Erklärung um zu verstehen das sie ihr Anliegen als unwichtig verkaufen will. Dann kommt aber auch noch: „sie will nicht das ich mir sorgen mache, deswegen tue ich es.“ Das ist einfach zu viel. Hier solltest du kürzen und nur drin behalten was wirklich die Handlung voran bringt.
Das mit dem Apelltini kann man machen. Es ist aber nicht mein Geschmack.
Apelltini bitte.
Das mache ich hier nicht!
Warum?
Weil ich das nicht mache!
*Serviert Hurricane*
Das schmeckt mir nicht… (sonst hätte ich es bestellt..)
Ist irgendwie kindisch… und zeigt auch das Rika eine schlechte Barkeeperin ist, weil sie rät was ihre Kundin will und falsch liegt. Vll könnte man es so schreiben das Rika ihrer Freundin etwas serviert das sie noch nicht kannte und sie feststellt, dass sie es mag. Das würde besser passen da sie sich ja angeblich gut kennen. Nur meine Meinung… Damit würdest du auch vermeiden das dem „Adrenalin-Junkie“ ihr Drink zu stark ist.
Das mit dem „du hast meine Frage nicht beantwortet“ verstehe ich leider gar nicht. Die letzte Frage ehe es um den Drink ging war „Wobei?“ also Wobei soll ich helfen? Das ist aber etwas das sie beantworten muss, wenn sie Hilfe haben will. Warum drückt sie sich also?
Danach sagt sie sinngemäß, dass sie es nicht alleine machen will. Was wieder unlogisch ist, weil sie andernfalls nicht dort wäre. Sie hält hier auch übrigens das Glas das sie vorher zurückgeschoben hatte.
Die Frage warum sie angenommen hatte beantwortet sie zuerst mit „wird gut bezahlt“ was aber irrelevant ist, weil wir danach erfahren das sie keine Wahl hatte. Sie kann also genauso gut auch gleich sagen das es um Schulden geht.
Die Antwort auf die Frage wobei Rika helfen soll kommt nicht. Versteh mich nicht falsch. Das kann man so schreiben, aber sie muss Motive haben warum sie Dinge verheimlicht oder ablenkt. Zum Beispiel sagt sie „Ich konnte nicht sein sagen“ und wenn Rika nachhackt blockt sie ab mit „ist kompliziert“ obwohl sie es war die das Thema angesprochen hat. Will sie die Info also teilen oder nicht? Und dann „das verstehst du nicht.“ Es tut mir leid, aber will diese Frau das die Protagonistin hilft oder nicht?
Meine Empfehlung wäre das den Fokus änderst. Lass Nika klar und direkt erklären was sie will und erst dann geheimnistuerisch werden, wenn die Protagonistin nach Motiven und Hintergrundinformationen fragt, damit klar ist das sie unehrlich ist ohne, dass sie dabei ihrer eigenen Agenda im Weg steht.
Leute ich schreibe nicht vor jede meiner Anmerkungen: „Meiner Meinung nach…“ bin ich der Auffassung das ergibt sich von selbst. Mein Problem mit dem Satz:
Zitat„Ich hoffte inständig, dass keiner von uns an dieser Geschichte beteiligt war. Das wäre wirklich unschön und würde ein riesiges Problem werden.“
…ist der fehlender Kontext. Dieser Gedanke kann genauso gut von einer normalen Person kommen (wenn sie Grund zur Annahme hat das man sie grundlos verdächtigen könnte), aber auch von einem absoluten Monster das kein Problem mit dem Verschwinden von Menschen an sich hat, sondern bloß nicht erwischt werden will. Das zeigt außerdem klar das sie nicht ausschließt das es eben doch „einer von uns“ gewesen sein könnte. Sie drückt also indirekt Misstrauen gegenüber ihren Leuten aus. Das ist was bei mir ankommt, wenn ich den Absatz ohne Erklärungen lese. Ich weiß auch nicht auf welcher Seite der Zeitung im realen Leben eine Vermisstenanzeige stehen würde. Wenn das also relevant ist geht das an mir vorbei. Sorry.
Nur als Beispiel:
Ich blätterte geistesabwesend durch den Politik-Teil der Zeitung und überflog welche neue Studie zum zwanzigsten Mal festgestellt hatte das Softgetränke zu viel Zucker enthalten. (Hier könnte man beliebiges Wordbuilding einfügen. Was steht den in diesem Setting in der Zeitung?). Ich stoppte auf der sechsten Seite. Jemand war vor zwei Tagen nicht vom Cheerleader-Training nach Hause gekommen. Weiblich, sechszehn Jahre, welliges blondes Haar, roter Hoodie aus Boston. Die Art Mensch die es meistens trifft. „Scheiße…“ murmelte ich leise vor mich hin. Die Polizei-Präsenz in unserem Viertel würde für eine Weile zunehmen. Ich hatte nichts zu verbergen, aber die Idee von wütenden Menschen die sich das Recht nehmen meine Räume und Schränke zu durchsuchen stieß mir sauer auf.
So setzt die Protagonistin entmenschlichte Eckdaten aus der Zeitung im Kopf zu einer Person zusammen ohne dabei übermäßig traurig über das Verschwinden einer Fremden zu sein. So ist auch klar das sie unschuldig ist, sich aber Sorgen macht verdächtigt zu werden. Der ursprüngliche Satz ist in Ordnung du solltest dir nur bewusst sein das es eben doch über die Protagonistin informiert, wenn ein Aspekt der Anzeige ihre Aufmerksamkeit hat, der andere aber nicht.
Zur altersgerechten Sprache:
Ich spiele viel Vampire die Maskerade. Klar ist es legitim das ein Vampir bemüht ist seine Sprache an zu passen und jung klingt obwohl er es nicht ist. Aber ich finde das nicht annähernd so interessant wie die Unterschiede zwischen Jahrhunderte alten Vampiren und brandneuen. Ich würde einen Kompromiss versuchen. Lass sie sie die meisten Zeit normal sprechen aber benutzte vielleicht ab und zu veraltete Wörter wie „Kleinod“ oder „Kraftfahrzeug“ um eine Idee von ihrem Alter zu vermitteln. Ich würde es sehr schade finden, wenn ich weiterlese und feststelle das ihr Alter nur in den Notizen eine Rolle spielt und in der Geschichte selbst niemals zum Tragen kommt.
Du musst mir keine Hintergrundinfos geben. Ich kann dir besseres Feedback geben wenn ich es blind lese. Wie eben jemand der dein Buch gerade erst aufmachen würde. Wenn dein Charakter 700 Jahre alt ist dann sollte sie Dinge wie: „Okay" oder "Teenager" nicht sagen. Die Ausdrücke sind zu neu.
ZitatDa das erst der erste Teil ist, kann dieser eine Satz aus meiner Sicht noch nichts über die Moral meiner Figur aussagen, da es nur eine gedankliche Bemerkung ist, dass sie sich sorgen macht oder das Probleme auftauchen können. Aus diesem ersten Part kannst du nicht die Moral meiner Figur heraussehen und herzlos finde ich diesen einen Satz auch nicht gerade, wenn sie wirklich herzlos gewesen wäre, dann wäre es ihr vollkommen egal und sie hätte sich keine Gedanken darüber gemacht, warum diese Vermisstenanzeige auf Seite 6 anstatt auf Seite 1 auftaucht!
Du musst deinen eigenen Stil finden, aber darüber würde ich echt nochmal nachdenken. Die Prioritäten die deine Protagonistin hier setzt sind herzlos.
„Ich hoffte inständig, dass keiner von uns an dieser Geschichte beteiligt war. Das wäre wirklich unschön und würde ein riesiges Problem werden.“
Das sind die Gedanken eines Vampirs, die durchaus Menschen anfallen und töten könnte. Ich als Leser kenne sie ja noch nicht. Sie schließt nicht einmal aus das es einer ihrer Leute gewesen sein könnten. Das Verschwinden/die Entführung/der Tod der jungen Frau ist „unschön“ und könnte ihr Probleme machen. Darüber nach zu denken ob man beschuldigt werden könnte ist legitim, aber sie zeigt hier 0 Bedauern oder Sorge um irgendjemanden anderen.
Das diese Szene früh im Text kommt macht es nicht besser, sondern schlimmer, weil es der erste Eindruck ist. Danach muss ich alles im Kontext dieser Gedanken lesen. Idealerweise sollte alles was eine Figur sagt denkt oder tut zumindest einen Teil ihrer Persönlichkeit transportieren.
Ohh, Vampire! Gib, gib! ![]()
Die ersten Zeilen sind ein bisschen doppelt gemoppelt. „rasche Schritte“ implizieren zum Beispiel schon Eile. Ich würde nicht beide Ausdrücke benutzen. Ich denke auch das es mehr Wucht hätte, wenn „Endlich Ruhe“ gleich die erste Zeile wäre, weil das die Stimmung und die Ausgangssituation schneller etabliert.
Die Beschreibung warum der Laden voll ist kommt mir etwas ungeordnet vor.
-Ich kann im Büro abschalten + meine Pause verbringen
-Ich muss meine Schicht hinter mich bringen
-Habe meine Pause dringend nötig
-Ich muss rennen
-Der Laden ist voll
-Kollege ist krank +Kein Ersatz
-Es ist Donnerstag +Highschool Spiel
-Die ganze Stadt ist auf den Beinen + will nicht heim gehen
-Das wird ein langer Abend
Das liest sich wie und…und…und… außerdem sind viele dieser Informationen sehr ähnlich. Ich würde diese Sätze entweder sekundär für Worldbuilding verwenden oder besser miteinander verknüpfen.
Du könntest zum Beispiel erwähnen das die Protagonistin sich auf den Stuhl fallen lässt und ihre Füße dabei zum ersten Mal seit 12 Stunden den Boden verlassen oder so. Das zeigt das hier eine Pause von mühevoller Arbeit gemacht wird und deckt praktisch Punkt 1 bis 4 in einem Satz ab.
Erwähne vielleicht nicht einfach das der Laden voll ist, sondern dass sich die Schlange aus Menschen in blau-weißen-Fan-Trikots der „Aurelia-Falls Sportleute“ bis auf die Straße zieht. Dann kann man sich auch die Feierlaune besser vorstellen, als es einfach nur gesagt zu bekommen.
Ich würde den fehlenden Kollegen etwas knapper gestalten. Ich denke das die Situation den aller meisten Leuten vertraut ist. Vll „Eigentlich wäre jetzt Feierabend gewesen aber Tammy hatte „typische Krankheit für die Region“ eingefangen und zwei Minuten vorher abgesagt.“ Es muss auch nicht am Ende nochmal wiederholt werden das eine Kellnerin fehlt.
Ich finde es etwas abrupt die Protagonistin es anscheinend bequem hat und ihren Kaffee genießt, dann aber plötzlich über Kopfschmerzen jammert. Ich würde mich da entscheiden was überwiegt. Kann sie -trotz- den Kopfschmerzen entspannen oder halten sie die Kopfschmerzen von ihrer Pause ab?
Dem Gehör eine „Atempause“ geben ist kein guter Ausdruck finde ich. Ohren atmen halt nicht.
„Seufzten“ ist überbeansprucht. Das Wort fällt auf. Stirnrunzeln auch.
Zitat„Ich hoffte inständig, dass keiner von uns an dieser Geschichte beteiligt war. Das wäre wirklich unschön und würde ein riesiges Problem werden.“
Ich mag die Zeile eigentlich total, weil sie mega interessant ist. Aber du musst hier aufpassen, weil das extrem viel über die Moral der Protagonistin aussagt. Wenn ihr einziger Gedanke ist „Oh, hoffentlich macht -mir- dass keine Probleme“ Angesicht von einem entführten und vielleicht ermordeten Menschen, kommt das herzlos rüber und wirft Zweifel daran auf ob der Erzähler überhaupt unschuldig ist oder bloß nicht erwischt werden will.
ZitatDas hier auch: „Rina!“, rief sie begeistert aus, als wenn wir uns Jahre nicht gesehen hätten und ich nicht nur gerade Mal 10 Minuten Pause gemacht hatte.“ Das kommuniziert das sie diese Person eigentlich nicht mag, weil ihre Gedanken nicht bei Wiedersehensfreude, sondern Verlust der Pause sind.
Die Dialoge verwenden zu oft die Namen der Personen die angesprochen werden. Wenn du dir natürliche Dialoge im realen Leben anhörst wirst du merken, dass sowas eher untypisch ist. Das macht man eigentlich nur wenn man stark betonen will das sich eine Aussage an eine bestimmte Person richtet. Du musst auch nicht jedes gesprochene Wort ausschreiben. „Begrüßte mich freundlich“ oder „Sie brachte mich auf den neusten Stand“ sind absolut akzeptabel, wenn der genau Wortlaut für den Plot unwichtig ist.
Der Name von dem Hund nimmt extrem viel vom Text ein. Vielleicht möchtest du kurz erwähnen warum das der Protagonistin so wichtig ist? Ich hab mich beim Lesen gefragt worauf sie die ganze Zeit hinaus will.