Beiträge von Thorsten

    :friends:

    Boah, ich liebe Schachtel-und Kettensätze :rofl: Ich weiß, dass das eine meiner größten Schwächen ist.

    ich erkenne mich so wieder... Mein Chef an der Duke University hat mich mehr als einmal wissen lassen dass man im Englischen einen Punkt macht und einen neuen Satz anfaengt statt wieder und wieder ein Komma und weiter.


    So lange Saetze sind ja auch schoen fuer die Beziehungsportraits die Du so oft beschreibst - nur bei Action geben die so ein Flair das den Leser von der Handlung distanziert.


    Keine Angst vorm Zerhacken von Saetzen :chainsaw: das geht schon :)

    Ich wuerd's mir auch ein bisschen ausfuehrlicher wuenschen was in ihr vorgeht (was Rainbow da geschrieben hatte)... dieses 'ausgeliefert sein' ist ja ein starkes Thema - kann man schoen was draus machen finde ich.


    'verhuscht' finde ich uebrigens... nett - es passt irgendwie zu Murissa, ich weiss auch nicht, ich kannte es vorher nicht, aber es hat mich gleich ueberzeugt. Geschmaecker sind verschieden... :)

    Hm, es ist nicht schlecht, aber da ist Luft nach oben. Ich denke man koennte mit der Sprache Susan's Verwirrung und Panik besser einfangen, Du erzaehlst immer noch ruhig weiter, mit langen Saetzen und Nebensaetzen - das koennte ohne weiteres abgehackter und ein bisschen gehetzt geschrieben werden und wuerde dann noch intensiver wirken.



    und zog sich ihre Bluse über den Kopf, unter der sie noch ein helles Top trug,


    Was fuer ein Top sie traegt finde ich hier eine eher nebensachliche Information - sie will ihren Freund verarzten, Mode ist in dem Moment zweitrangig.


    „Ich werde uns hier rausholen“, sagte sie bestimmt.


    Finde ich zu schnell von 'weinen' zu 'sagen' - wuerde meines Erachtens besser wirken wenn sie das 'schniefen' wuerde oder so, noch verheult, aber doch entschlossen da rauszukommen,


    Der Abstand verkürzte sich binnen weniger Sekunden und schließlich blieb keine Zeit mehr, weitere vorteilbringende Weisheiten zu wälzen, da Susan zuletzt nur noch erschrocken und zutiefst bestürzt zur Seite springen konnte, bevor sie von dem vorbeirasenden Auto erfasst worden wäre.


    Das war mein Paradebeispiel fuer 'ruhiger Erzaehlfluss mit langen Saetzen und Nebensaetzen - das ist ein Satz!


    Vergleich' mal mit der abgehackten Version:


    Das Auto raste heran. Er musste anhalten, er musste! Die Zeit schien still zu stehen. Leuchtende Scheinwerfer, die Spiegelnde Windschutzscheibe. Er musste!


    Sie stolperte zur Seite, der Fahrtwind zerzauste ihre Haare. Einen Moment starrte sie auf die Ruecklichter des Autos das sich schnell entfernte. Sie war zur Seite gesprungen, im letzten Moment...


    Sprache kann da 'ne Menge machen um die Situation einzufangen :)

    Da ich die Geschichte gelesen habe, versuche ich natürlich auch die Handlung ein Stück weit wiederzufinden. Ist bestimmt nicht leicht, so einen Teaser zu machen, wenn man nur knappe zwei Minuten Zeit hat und keine Dialoge oder ähnliches einspielen kann.

    Der ist - glaube ich - ganz anders entstanden als Du Dir vorstellst...


    Erstmal war ja der Dreh fuer diesen Sommer geplant, aber danke der Schwangerschaft der Hauptdarstellerin ging das nicht - also gar keine handlungstragenden Szenen mit Dialogen und so, statt dessen habe ich viel Zeit fuer Natur und Stimmungsaufnahmen gehabt.


    Also hatte ich vage die Idee den Teaser primaer mit Landschaftsaufnahmen von Rordan's Aufflug zu machen (warum wollen wir ihn ueberhaupt dieses Jahr? Weil er auf die Trollschatz-DVD soll...) und eine kurze Vision am Ende.


    Also angefangen moegliche Musik rauszusuchen - das Stueck braucht ein eher melancholisches Thema, was dann zur Vision ins bisschen mystische geht.


    Gleichzeitig hatte ich die Idee, Visionen und Anderswelt mit 'larger than life' Himmel zu filmen - das ist vergleichsweise einfach, denn den Himmel bekommt man schnell ueberbelichtet, und dann kann man ihn per Bluescreen-Filter rausnehmen und durch einen schoeneren Himmel ersetzen (das hab' ich bisher schon dreimal gemacht, und ich denke nicht dass jemand die Szenen bemerkt hat). Also an einem richtig schoenen Abend Sonnenuntergang gefilmt - und dann ploetzlich die Eingebung gehabt, mit viel Zoom auf die entwickelnde Wolkenkante zu halten und das nachher schneller zu rechnen. Das sah dann wirklich gut aus, also wollte ich das in die Vision mit reinnehmen.


    Die Musik war dann so dass eigentlich das Vision-Thema recht schnell kam, und dass dann viel mehr Raum fuer Vision als fuer Reise oder irgendwas vorher war - das war dann der Punkt wo ich mir unsicher wurde, denn der Bilderbogen daraus ist dann wirklich eher kuenstlerisch als erzaehlerisch - aber gut, Katharina und den Kindern hatte es gefallen, also brauchten wir dann als Kroenung dazu nur noch ein kurzes Bild des Rabenkoenigs - da hatte ich dann erst mal ein Photo vorgeschlagen (das kann man digital naemlich recht sauber bearbeiten...) und dann spaeter Bluescreen-Konzepte dafuer.


    Also - das ganze fand sich eher zusammen als aus einem Guss geplant gewesen zu sein...:)

    Das Buch ist von einer Historikerin geschrieben, und es leidet drunter dass sie keinen Einblick in die Sache 'Schamanismus' an sich zu haben scheint - aka, was geht eigentlich im Schamanen vor?

    Okay, ich bin jetzt an dem Punkt angekommen dass mich die akademische Blasiertheit an machen Stellen wirklich aergert.


    Es geht um Jenseitsvorstellungen, und anscheinend wird in weiten Teilen des Feldes argumentiert - Grabstaetten nahe beim Dorf und Grabbeigaben = Vorstellung dass der Tote da im Grab wohnt.


    Echt jetzt?


    Heutige Friedhoefe sind teilweise in den Staedten, und wie an den Wohnungstueren stehen auch auf den Grabsteinen Namen drauf - und auf vielen Graebern sind Laternen - bedeutet dass das die Menschen weithin glauben dass die Toten da wohnen und nachts rauskommen und ein Licht brauchen? Und die Tatsaeche dass so viele Blumen ins Grab gelegt werden bedeutet dann dass man die Vorstellung hat dass es im Jenseits keine Blumenlaeden gibt oder was?


    Der Bronzezeitmensch war ein Homo Sapiens - die waren genauso intelligent wie wir und genauso faehig zu komplexen Gedanken. Genauso faehig zur Introspektion - es gibt keinen Grund anzunehmen dass sie nicht auf ihre Art ein genau so genaues Verstaendnis von Psychologie und Seelenleben hatten wie wir (tatsaechlich gibt's auf Aegyptisch einen Text 'Diskussion eines Mannes mit seinem Ba' der beschreibt wie ein Mensch psychische Probleme entwickelt). Die Literatur die man aus der Zeit kennt hat kraftvolle Sprache und intelligende Metaphern (Sinuhe kommt mir in den Sinn...) - braucht sich vor der heutigen nicht zu verstecken.


    Es gibt keinen Grund dass die Vorstellung der Bronzezeitmenschen vom Jenseits nicht genauso komplex sein koennten wie die der heutigen Menschen. Auf keinen Fall war der Bronzezeitmensch irgend ein daemlicher Halbaffe der immer die duemmste anzunehmende Vorstellung hatte.


    Meh - ich verstehe wenn Archaeologen Probleme haben die Jenseitsvorstellung aus der Info von Ausgrabungen zu ermitteln - aber manchmal ist ein einfaches 'geht halt nicht' besser als die Menschen anderer Zeiten summarisch fuer daemlich zu erklaeren.

    So, und hier ist der fertige Teaser (mit duesterem Rabenkoenig in der Vision):



    (sagt Bescheid welchen Eindruck er hinterlaesst - es ist doch ein gutes Stueck anders als ich sonst gemacht habe...)

    Ich habe diesen Teil stark gekürzt, nachdem er beim letzten Mal hier im Forum aufgrund meiner "übertriebenen und klischeehaften Darstellungen" kritisiert worden war.

    Echt?


    Ich stimme jetzt fuer die Action, das kann jetzt schon eskalieren. Die Sache mit dem Toten finde ich gut beschrieben, dass er schon Tote gesehen hat, aber eben nur nach Behandlung durch den Bestatter. Den 'Atompilz' wuerde ich rausnehmen (das schafft auch ein grosser Tankstellenbrand nicht), aber ansonsten liest sich das recht solide.:thumbup:


    Nur sowas kann Susan dann mit Actionteil nicht mehr machen:



    Fasziniert starrte Susan zum Fenster hinaus.

    So schnell sollte der Schock fuer sie nicht vorbei sein dass sie schon wieder fasziniert Interesse zeigt, sowas sitzt schon eine ganze Weile.

    Suomalainen saamanismi (Finnischer Schamanismus) von Anna-Leena Siikala


    Der Aufhaenger des Buches ist die Frage - weisen die in der Kalevala beschriebenen Reisen von Väinämöinen nach Tuonela oder in das Innere des Riesen auf eine schamanische Tradition in Finnland hin?


    Es geht also darum was Schamanismus ausmacht, was davon man in der Kalavala findet, wie die Kalevala ueberhaupt datiert werden kann, was der vermutete kulturelle Kontext der einzelnen Strata ist,...


    Im Prinzip finde ich das alles sehr interessant und spannend... aber:


    Das Buch ist von einer Historikerin geschrieben, und es leidet drunter dass sie keinen Einblick in die Sache 'Schamanismus' an sich zu haben scheint - aka, was geht eigentlich im Schamanen vor? Ich bin also schon durch Definitionen von 'Weltanschauungsgeschichte', was ihrer Meinung nach 'Beobachtung, Vorstellungsbild und mythische Phantasie' unterscheidet,... (was in vielen Faellen einfach eine akademische Aufblaehung eines einfachen Sachverhalts zu sein scheint - dass etwa die Norm wie ein gutes Gedicht gemacht wird von der umgebenden kulturellen Norm abhaengt braucht meiner Meinung nach nicht fuenf Seiten mit Zitaten aus anderen Werken zur Erklaerung...)


    Ich stelle mir vor was passieren wuerden wenn jemand ohne Kenntnis von Mathematik versuchen wuerde darueber zu schreiben was denn ein theoretischer Physiker so tut. Irgendwie wuerde er zu komischen Schluessen kommen - erst mal tut der ja nicht viel ausserhalb seines Kopfes (bei 'Big Bang Theory' gibt's eine schoene Szene wo die Protagonisten zu der dramatischen Musik von 'Eye of the Tiger' regungslos auf eine Tafel mit Formeln starren), offensichtlich verwendet er kultische Symbole die auf irgendwas anderes verweisen, und wenn er erklaeren soll was er so tut, dann geht's um Zuege und Uhren und Meterstaebe (das ist so der Inhalt der populaerwissenschaftlichen Darstellung der Relativitaetstheorie).


    Was genau da eigentlich passiert kann man nicht verstehen ohne zu wissen wie Menschen mathematische Intuition entwickeln oder Formeln visualisieren, wie sie die kryptischen Kritzeleien auf einer Tafel in irgendeine sinnvoll bearbeitbare Repraesentation im Kopf uebersetzen - und jeder der darueber schreibt ohne das (zumindest rudimentaer) zu verstehen wird irgendwas ganz wesentliches weglassen und statt dessen gezwungen sein, einen Eiertanz aussenrum zu machen.


    So aehnlich kommt mir das hier vor - die Frage ob 'Hexer/Weiser' jetzt 'trancereisender Hexer/Weiser' bedeutet oder nicht kommt mir sinnlos vor, ich kenne kein einziges Beispiel einer Tradition wo Trancereisen nicht dazugehoeren wuerde.


    Naja, ich hoffe dass trotzdem interessantes Material drin zu finden sein wird...

    Ich versuche Martin so zu verstehen, dass er versucht, die Entwicklung von historischen, turbulenten Zeiten (v.a. so etwas wie die engl. Rosenkriege) in die Fantasy zu übertragen.

    Ich kenne auch dieses Genre, die 10 Baende von 'The Malazan Book of the Fallen' sind voll von Culture-Clashes, anthropologischen Erkenntnissen, Zeitenwenden und es gibt da auch im engeren Sinn keine Protagonisten - sowas muss aber meiner Meinung nach anders erzaehlt werden als eine Geschichte die wirklich Protagonisten folgt - was Erikson hinbekommt und Martin halt nicht.


    (Im direkten Vergleich der beiden Epen wuerde ich sagen dass Erikson etwa 20 x (!) mehr an kulturellen Schichten und Dynamik in sein Werk einfliessen laesst als Martin - bei dem das alles eher an der Oberflaeche schwebt. Z.B. behandelt Martin Religion ja wie man das heute halt so tut - als traditionelles Geschehen ohne rechten Inhalt - bei Erikson geht's z.B. um das Aequivalent eines Djihad wo Religion eine ganz andere Dynamik entwickelt - also, fuer das Ziel die Strata von Zeitenwenden in Fantasy reinzubringen weiss Martin einfach viel zu wenig darueber wie das in der Realitaet denn so war... Erikson ist halt als Archaeologe/Anthropologe ausgebildet, Martin ist Journalist)

    Hätte ich jetzt irgendwie nicht von der Reihe erwartet, da ja anscheinend nh Menge Menschen sterben

    Ja, Du beginnst mein Problem zu sehen - die Leute an die ich mich gewoehnt habe und deren Perspektive ich interessant fand werden umgebracht, andere werden dafuer eingefuehrt - um ihrerseits wieder umgebracht zu werden, und viele interessante Themen die am Anfang angerissen werden werden dann unterwegs liegengelassen.


    Sorry, fuer Martin als Erzaehler hab' ich persoenlich nur ein :thumbdown: uebrig...

    Die vielen Handlungsstränge (neun Protagonisten!) machen die Handlung ziemlich träge.

    Das Problem der Serie ist, dass das im Verlauf der Geschichte noch mehr werden werden... (das war der Grund dass ich irgendwann das Lesen aufgehoert habe - den Anfang fand ich auch noch gut, aber nachdem sich die Geschichte immer mehr verlaufen hat statt auf einen Punkt zu kommen...)

    Ich versuchte ihn zu fassen, spürte seine Kraft meine Arme zum Glühen zu bringen und war auf einmal voller Energie.

    Das kann sie einfach so?


    Ich hab' immer noch die vageste Vorstellung von Murissa's Faehigkeiten, eine Zeitlang dachte ich sie ist nur eine clevere Betruegerin die ausser der Gabe Geister zu sehen nicht viel hat, aber anscheinend kann sie verschiedene arten von Magie spueren und auch vorbereitete Magie benutzten - und jetzt auch speichern?


    ***


    Also, der neue Abschnitt funktioniert so besser - dass wir Turris folgen wie er die anderen Hexen zusammenstaucht nimmt den Fokus von dem Problem, Muru's Innenleben in der Stressituation gut einzufangen - so sind wir gleich mehr bei Turris und wie er hier etwas haerter durchgreift, und das gibt der Szene gleich einen anderen Spin.

    R.P.R. Wurde aber in vorigen Kapiteln schon erklärt.

    Die Abkuerzung wurde aufgeloest - aber eine Erklaerung ist mehr als ein Wort durch ein anderes zu ersetzen. :) Ich wuerde mich wundern wenn Floh wuesste was er sich jetzt unter einem Raetsel-Pruefungs-Roboter vorstellen sollte...

    Nach einer langen Pause geht es hier also weiter... Fast haette ich die Sache verpasst. Die Verwandlung(?) des Drachen ist dann doch ein unerwarteter Twist - schoen mysterioes, stimmungsvoll geschrieben. Wenn ich jetzt bis Maerz warten muss wie es damit weitergeht bin ich aber sauer...:D

    Im Grunde genommen ist das für uns Menschen normal, für die Engel aber nicht. Ich überlege gerade, ob ich das blöd oder missverständlich beschrieben habe...oder ganz einfach nicht so, wie ich es meinte. Der Widerspruch kommt hier wahrscheinlich nicht richtig rüber, dass Micah das als "besondere Eigenschaft" verkauft, was für Freddy eigentlich zumindest ansatzweise eine normale menschliche Eigenschaft ist...

    Mit etwas mehr Zeit und Nachdenken...


    Ich waere felsenfest davon ueberzeugt gewesen dass Dein Konzept genau andersrum ist - dass die Engel hier um Zusammenhaenge in der Welt wissen die den Menschen nicht klar sind, und dass Micah echt versucht, Freddy das klar zu machen.


    Die Interpretation die Du hier gibst, dass Menschen Intuition haben und das fuer Engel unnormal ist, die hatte ich so ueberhaupt nicht im Kopf.


    Vielleicht hab' ich einfach zu viel Vorwissen ueber Engelvorstellungen?( Die Rationalitaet und der Mangel an Intuition ist traditionell was, was die gefallenen Engel um Satan auszeichnet - denen fehlt eben das Vertrauen in das Unsichtbare, in die Wege Gottes. Deswegen ist eben das Vertrauen in Eingebungen das Charakteristikum der im Glauben gebliebenen Engel.


    Also, okay - jetzt wo ich Dein Konzept verstehe macht die Szene anders Sinn, Micah macht sich also ein bisschen laecherlich... Hm, bin nicht siher ob es an der Stelle dann nur mich aus der Kurve traegt.


    Eigentlich soll Micah tatsächlich der Bruce Willis unter den Engeln sein und ich bin mir relativ sicher, dass ich hier und da mal solche Charakterzüge von ihm habe einfließen lassen.


    Echt? Ich hab' grade nochmal die erste Begegnung mit Micah in Band 1 nachgelesen, da trifft er ja Elias nachdem der in die andere Sphaere degradiert wurde und sagt ihm:


    . Ich meine, jeder weiß, dass der Posten mit Maruth fehlbesetzt ist, aber du hättest in dem Wortgefecht vor versammelter Mannschaft nicht so offen deine Überlegenheit demonstrieren müssen. Du hast Maruth ziemlich bloß gestellt und damit seine Autorität ganz schön ins Schwanken gebracht. Das ist bei den Fürsten nicht wirklich gut angekommen, könnte ich mir vorstellen. Ebenso, wie deine letzte offene Meinungsäußerung zum Thema ´irdische Geschehnisse`, als du die Menschheit mit einer Art Krankheit verglichen hast, die die Erde befallen habe. Ich erinnere mich noch daran, wie urplötzlich alles um uns herum still wurde und du von bösen Blicken durchbohrt wurdest.

    Hier ist Elias der Engel der ausgerastet ist und Micah der, der ruhig bleibt, analysiert und Elias auseinandersetzt wo er uebertrieben hat. Das hat meinen Eindruck von Micah halt gepraegt, einen Bruce Willis lese ich da drin eher nicht :(