Beiträge von Thorsten

    Im Urlaub mal Zeit fuer Das Kapital im 21. Jahrhundert von Thomas Piketty


    Das war vor ein paar Jahren mal ziemlich in den Zeitungen diskutiert - insgesamt ist es ein Sachbuch, aber Piketty kann gut erklaeren, daher ist es, denke ich, gut allgemeinverstaendlich ohne dass man Wirtschaft studiert hat.


    Worum geht's?


    Eine der Erzaehlungen unserer Gesellschaft ist, dass wir uns in einer Meritokratie befinden, wo die, die studieren, einen guten Job haben, Risiken eingehen, Ideen verwirklichen das meiste Geld verdienen und Vermoegen machen. Piketty konstantiert dass das so halb richtig ist, dass die letzten 50 Jahre da aber eine ziemliche Ausnahmesituation waren und das aller Wahrscheinlichkeit in Zukunft nicht mehr so sein wird - weil auch ein perfekter Markt den Einfluss des Kapitals nicht ausbremsen kann.


    Der relevante Parameter ist das Verhaeltnis von Kapitalrendite zu Wachstum - die Kapitalrendite war historisch immer so um die 5% - das Wachstum aber nur in Ausnahmefaellen.


    Was passiert wenn das Wachstum hoch ist - sagen wir 10% wie in China in vergangenen Jahrzehnten, ist, dass Loehne rasant steigen - im Lauf einer Generation um gut einen Faktor 15. Damit ist das, was die Eltern moeglicherweise verdient haben koennen und was zu vererben ist geringer als das, was die letzte Generation an Vermoegen erarbeitet hat. Bei hohem Bevoelkerungswachstum wird ein Erbe aber dann noch auf viele Kinder verteilt, so dass sich Erben nicht lohnt.


    Umgekehrt gab es historisch lange Zeit eine Gesellschaft in der man durch Arbeit nicht zu Reichtum kommen konnte - Piketty zitiert amuesanterweise Balzac mit Le Père Goriot um das zu verdeutlichen, wo einem jungen Adeligen klargemacht wird dass er sich ins Zeug haengen und Recht studieren kann, und wenn er zu den besten gehoert kann er Richter werden und 5000 im Jahr machen - oder wenn er jahrzehntelang Intrigen mitmacht kann er vielleicht einer der handvoll Advokanten werden die 50.000 machen - oder er heiratet eine Erbin, und bekommt so eine Million Vermoegen die auch 50.000 im Jahr abwerfen - ohne Anstrengung. Arbeit lohnt sich nicht, man kann so kein Vermoegen machen, das geht nur durch Heirat und Erben.


    Piketty zeigt anhand historischer Linien dass das die fast zwingende Folge aus kleinem Bevoelkerungs- und Wirtschaftswachstum ist - Kapital wirft mehr Rendite ab als Arbeit, Vermoegen vermehren sich selbst je groesser sie sind und lassen Arbeitseinkommen weit hinter sich, das Vermoegen konzentriert sich immer mehr in den Haenden weniger. Ohne die Zerstoerungen zweier Weltkriege die in grossem Umfang Vermoegen vernichtet haben wuerden wir immer noch in der Welt Balzac's leben.


    Und diese Gesellschaft steht uns wieder bevor - wer heute 25.000 Euro hat kann die nur mit kleiner Rendite zur Bank bringen, wer 250.000 hat kann sich eine Wohnung oder ein Haeuschen kaufen und damit immerhin 5% Kapitalrendite in Form von Miete (oder eingesparter Miete) erzielen, wer 2.5 Millionen hat kann sich einen Anlageberater leisten und hoehere Rendite erzielen - und wer 30 Milliarden hat (wie etwa die Harvard-Uni) - der kann sich fuer 100 Millionen im Jahr ein Team von Anlagespezialisten leisten und 10% Jahresrendite erziehlen.


    Wer hat dem wird gegeben - wenn man Piketty liest versteht man besser was die Mechanismen dahinter sind.


    Der Einblick hat mir gut gefallen.

    So, wir werden uns jetzt etwas rarer machen. Film ist abgedreht, Corona-Tests sind gemacht, Impfausweise ausgedruckt... und wir machen Familienbesuche. Geniesst den Sommer!

    So - ungefaehr 6 Wochen nachdem wir damit angefangen haben - wir haben die Sache im Wesentlichen abgedreht... :)


    Jetzt gibt's erst mal eine laengere Pause, und dann geht die Nachbearbeitung los, aber vielleicht schaffen wir diesen Film tatsaechlich mal im Zeitplan gegen Ende des Jahres...

    Insgesamt sehr solide und stimmungsvoll geworden - man folgt der Szene gerne und hat den Eindruck eines raetselhaften Geschehens ueber das man gerne mehr wissen mag. :thumbup:


    Ich geh' ein bisschen mit Novize mit dass die Formulierungen manchmal ein bisschen zu... informationsverknappend wirken.


    Z.B. hier:


    Ihr war bewusst, dass hier, nahe den Gassen, überall Messerstecher darauf warteten, einem passenden Opfer zu begegnen. Doch es war auch der sicherste Ort für sie, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

    Ein Windzug erhaschte sie und hastig griff sie nach der Kapuze. Sie musste unerkannt bleiben.

    In diesem Moment erreichte sie das Gasthaus, in dem sie sich mit ihnen treffen wollte und sie stieß die Tür auf.

    Einmal wird glaube ich die Bereitschaft von Messerstechern pitschnass im Regen in einer Seitengasse zu lauern und sich einen abzufrieren in der Hoffnung dass ein Opfer vorbeikommt ein bisschen ueberschaetzt...


    Dann ist aber die Referenz interessant - wer sind die 'ihnen' mit denen 'sie' sich treffen wollte - Pronomen beziehen sich ja auf vorher genannte Personen - und, nun ja, die einzige vorher genannte Gruppe auf die 'sie' sich logisch beziehen kann sind... die Messerstecher.


    Die Verbindung ist nicht besonders stark weil drei Saetze dazwischen sind, aber... eine andere Formulierung waere da vielleicht doch angebracht...

    Egon fuhr sich über das Kinn. „Ich werde auch helfen und den Berater informieren.“ Er lachte einmal kurz und hart. „Ich bin mir sicher, dass etwas passieren wird.“

    „Das werde ich zu verhindern wissen“, sagte Marena nachdrücklich und sah ein letztes Mal für diesen Abend in die Augen ihrer Verbündeten.

    Das hier wirkt seh bemueht mystifiziert... kann man vielleicht einen Tick natuerlicher wirken lassen - haben die Anwesenden denn einen Grund (ausser dass sie im Prolog stehen) nicht offen zu sprechen was sie befuerchten? Wenn ja, kann man den vielleicht auch andeuten?

    Ich gestehe, das hat mich jetzt ueberrascht (Ueberraschung ist gut...) - ich waere davon ausgegangen dass sich Ares vom Kyrios die naechste kalte Dusche holt und informiert wird dass man halt fuer das Grosse und Ganze auch mal Opfer in Kauf nehmen muss - aber Metros reagiert tatsaechlich unwirsch - was der Sache dann schon einen interessanten Spin gibt.


    Dass sie hier die Vetternwirtschaft (von der vermutlich eh jeder weiss) - so offen bereden ist Geschmackssache - es charakterisiert Daktyl als jemanden der eher wenig subtil ist (von Ares wissen wir das ja irgendwie schon, vielleicht liegt's in der Familie?).


    Jedenfalls ist die Szene interessant sowohl von der Vater/Sohn Dynamik, als auch von der Implikation was da dann nun wirklich vorgeht - offenbar kocht Frida da ihr eigenes Sueppchen und der Kyrios weiss gar nichts davon...

    Am liebsten würde ich euch direkt das nächste "Emilia und Dagon-Kapitel" zeigen

    Siehste' was Sensenbach sagt, mit Dagon ist sie einfach besser dran, der wird nicht langweilig. So ein Engel hingegen, immer frohlocken und Hosiannah - nah.


    Die Faszination des Boesen halt... :D

    Mich würde ja wahnsinnig interessieren, welche Ideen/Gedanken/Spekulationen diese Dagon-Teile mit den ganzen Hinweisen in euch hervorgerufen haben.


    Veera (mit Peruecke, ihre Kurzhaarfrisur waere nicht so passend...) als Dorfschoenheit die sich in wilder Magie versucht um ihren Freund zu halten und von Cliodhna zurechtgewisen wird:


    Doch er lachte nicht. Ein ungutes Gefühl war geblieben, denn er hatte der Ärztin erneut nichts von den Vorfällen erzählt.

    Er musste sich Klarheit darüber verschaffen, was mit ihm los war. Und weil der Schmerz, mit dem alles angefangen hatte, bei BuyVis zum ersten Mal aufgetreten war, hatte er beschlossen, dort zu beginnen.

    Eher direkt zu seinen Gedanken machen und ausfuehren als aus dritter Perspektive erzaehlen wuerde ich sagen... das ist schon wichtig.


    Hier würde mich interessieren, wie der Dialog zwischen Tevor und Thilia wirkt.

    Meine Hauptfrage ist- warum macht sie die Sache mit? Hat sie keine Angst? Ein netter Twist um das zu erklaeren waere, die Szene aus ihrer Sicht zu schreiben, denn ihr gehen bestimmt ganz viele ganz interessante Gedanken durch den Kopf wenn sie sich drauf einlaesst, Tevor hat das ja schon vorueberlegt, sie muss aber spontan reagieren.


    Ansonsten.... wie authentisch muss so ein doppelboediger Dialog wirken? Es wirkt kuenstlich wie sie sich offen unterhalten - weil es halt kuenstlich ist.

    Wieder ein sehr gelungener Abschnitt! Manchmal ist mir Lia eine Spur zu flapsig in ihrer Reaktion - ich waere bei so einer intensiven Szene extra-vorsichtig Dinge zu vermeiden die zu launig oder klamaukig wirken weil die die eher bedruekende Stimmung zu schnell aufheben - aber insgesamt... fragt man sich die ganze Zeit - wird er sie kuessen oder umbringen? :thumbsup:



    Während Elias– rein und unverdorben – in Emilia ein beruhigendes Urvertrauen hervorrief, stand Dagon mit seiner ungezähmten sündhaft schwarzen Seele für Unwägbarkeit und alles verschlingende wilde Leidenschaft.

    Sehr schoen!

    Warum nur rief er in ihr ein derartiges Gefühlschaos hervor? Hatte sich Eva so gefühlt, bevor sie von der verbotenen Frucht gekostet hatte?

    Eher nicht - das war mehr eine intellektuelle Versuchung... Die Schlange faedelt die Sache gekonnt ja so ein dass Eva das vor sich rechtfertigen kann.

    Tariq


    Vielleicht geniesst Du mal Deinen Urlaub 8) statt hier mit Texten und Kommentaren zu arbeiten :D ?


    Der neue Abschnitt wirkt sehr authentisch - viel Erfahrung wie Aerzte so reden merkt man da raus. Gefaellt mir, das hat fuer meine Begriffe genau die richtige Mischung an Atmosphaere, Tempo und kurzen Schlaglichtern auf die beteiligten Personen.

    Beren und Lúthien waren ein Thema das Tolkien auch persoenlich sehr nahe war (das Vorbild fuer Lúthien ist seine Frau Edith) - daher taucht die Geschichte an sehr vielen Stellen auf, im Silmarillion, im Herrn der Ringe, , aber auch in verschiedenen anderen Entwurfsversionen in der 'History of Middle Earth'. Die beiden sind das 'klassische' Liebespaar, aber wer den Herrn der Ringe genau gelesen hat, kann mitbekommen dass es auch bei einem Vasallen von Gondor in der Vergangenheit eine Verbindung zwischen Menschen und Elben gab... :)

    Aber die Selbstverständlichkeit, mit der sie die Herrscher von Gondor sind ... gut, Aragorn ist eben der legitime Erbe. Aber es wird teilweise ja sogar bedauert und als etwas Negatives dargestellt, dass die Menschen von Westernis sich mit den anderen vermischt haben.

    Ich wuerde vermuten dass Tolkien hier eher auf den 'Fall' von einem goldenen Zeitalter rauswill als auf verkappten Rassismus (?) - das Thema zieht sich ja durch's Silmarillion durch, die Elben die das Licht von Aman gesehen haben und dann nach Mittelerde gekommen sind sind 'besser' als die, die in Mittelerde geboren sind - da ist eben eine Welt in Duesternis, und dann kommen die Heere der Noldor aus Valinor und errichten auch in Mittelerde fuer eine Weile die Reiche des Lichts.


    Galadriel (als eine Noldo) ist ungleich machtvoller als etwa Legolas.


    Und bei den Menschen geht's dann ueber Blutlinien - im Guten wie im Schlechten, man liest ja auch von Aragorn's Zweifel ob er den gleichen Charakterfehler wie Isildur hat - und zum Herrscher von Gondor ungeeignet ist.


    Und dann gibt's ja noch die Geschichten ueber die Verbindungen der Menschen und Elben (Aragorn und Arwen sind ja nicht das erste Paar...)...

    42.1


    Da sind jetzt zwei Themen drin die beide interessant sind - Penthesilea's Plan mit Murissa und der Kampf - die gehen aber beide so durcheinander, dass ich sie irgendwie beide nicht so recht geniessen kann...


    Einmal der Kampf - sollte das nicht eine grosse und formelle Sache sein, die von vielen Zuschauerinnen bezeugt wird? Statt dessen wir das so beilaeufig ausgemacht wie ein Trainingsmatch? Und Penthesilea hat nicht mal richtig Zeit, sich drauf vorzubereiten?


    Die Sache mit dem Plan ist natuerlich... fies erzaehlt. Ich hatte schon spekuliert dass Muru's Erfolg moeglicherweise gewollt ist, aber nichts an Penthesilea's Strang schien das zu belegen - jetzt erfahren wir, dass Du asynchron erzaehlst...


    Hilft aber irgendwie nicht, ich hab' immer noch den Film im Kopf bei der Muru sich langsam durch das Lager bewegt und alle anderen rumstehen oder sie ignorieren - und Muru sich nicht mal drueber wundert warum.


    Und waehrend Penthesilea sich das alles ausdenkt und in die Wege leitet, bereitet sie sich dann auch irgendwie noch auf das Duell vor... ist mir irgendwie zu fett, die Straenge da zu entflechten und das nicht asynchron zu erzaehlen sondern vielleicht anders anzudeuten dass sie da einen Plan hat waere moeglicherweise eine Idee wert.


    „Arixes“, versuche ich die Schwimmerin zu beschwichtigen. „Das neue Zielland ist keine Wüste. Bedenke, dass diese Murissa Schwimmereigenschaften hat. Die kommen nicht vom Himmel gefallen – es muss auch im Hexenland Schwimmervölker geben. Ihr könntet auch dort Wassermänner einfangen, vermutlich sogar magisch begabte. Und alle anderen, die darauf nicht scharf sind, spüren dem Landvolk nach.“

    Das ist vollkommen deplatziert und mal wieder ein Beispiel fuer Penthesilea's Mangel an Gespuer. Arixes hat sie ja als Verraeterin am Willen der Goettin rausgefordert - sie da jetzt zu bestechen zu versuchen ist absolut kontraproduktiv.

    „Gottesverräterin!“

    Goettinverraeterin?

    Zu 42 erst mal (wegen Filmpremiere bin ich etwas hinterher...)


    Gefaellt mir im Prinzip gut, die Idee wie sie da versucht das alles zu drehen und eine Ansprache zu machen um alle auf ihre Seite zu ziehen.


    Ein paar Kleinigkeiten meckere ich dann aber doch wieder:

    Erstens: Dieses Pferdemädchen hat Raven getroffen und weiß etwas Lebenswichtiges über sie, und vielleicht auch über uns, das sie uns nicht sagen will – das ich aber noch herausbekomme. Versprochen.

    Wieso in aller Welt ist das ihr 'erstens' - Raven ist fuer den Rest der Truppe herzlich uninteressant, das nimmt eher Wirkung aus ihrer Rede - und warum sie der Truppe verspricht dass sie Murissa was ueber Raven entlockt ist mir schleierhaft.

    Ein Aufschrei aus hunderten von Kehlen erschüttert die Menge.

    „Das ist Blasphemie! Gegen den Willen der Göttin!“

    „Gotteslästerung!“

    „Verrat!“

    „Kamamé, verzeih uns!“

    Sollte da nicht eher erst mal geschocktes Schweigen herrschen? Da kollidiert ja erst mal Respekt vor Penthesilea mit Respekt vor der Goettin, da muss ja jede Kriegerin erst mal fuer sich sortieren.

    Du bist nicht mehr meine Königin. Ich fordere dich heraus – zum Königskampf!“

    Koeniginnenkampf? Sie scheinen ja eher die hardcore-Feministinnen zu sein, dem Erzxeuger so viel Ehre zu erweisen erscheint mir ungewoehnlich...


    Zu 42.1 dann spaeter...

    Hm, Ares emotional, Etienne eher der realistische Typ, Frida undurchschaubar. Vom Konzept her eine interessante Konstellation - koennte man mehr draus manchen wenn das nicht so schnell runtererzaehlt wird.


    Beim ersten Abschnitt ist die Erzaehlperspektive nur sehr schwach definiert - wir lesen einmal einen Gedanken von Etienne, die Szene ist also eigentlich aus seiner Sicht. Ich faende es interessant was er da denkt - was er seinem impulsiven Freund der Gutes tun mag da auf den Weg geben mag, was er befuerchtet, wie er die Sache reflektiert, vor sich rechtfertigt ueber den Tod des Onta zu schweigen - solche persoenlichen Dinge, so ist das fast von einem dritten erzaehlt der nur den Worten folgen kann.


    Beim zweiten Abschnitt ist das besser geloest, da merkt man mehr was in Ares vorgeht, aber auch da koennte man mehr aus dem Konflikt zwischen 'Wollen' und seiner realen Hilflosigkeit machen - zum Beispiel ging er ja mit einiger Sicherheit in das Gespraech in der Erwartung dass Frida beeindruckt ist - und realisiert irgendwann dass das nicht passiert - wie genau kippt das in ihm? Was passiert bei ihm?


    Solche Dinge finde ich interessant, die definieren die Charaktere genauso wie die Worte die gesprochen werden in der Art wie der Mann der Frida zurechtweisen will eben Ares ist und nicht irgend ein austauschbarer Gutmensch der auf eine Nazi-Schergin trifft.


    Trau' Dich ruhig da noch naeher ranzugehen, das sind intensive und gut angelegte Szenen, ich finde das schade wenn die so schnell erzaehlt werden.

    Auch dieser Abschnitt gefaellt mir richtig gut - Dagon ist ein Klasse-Charakter geworden. :nummer1: Und die Interaktion der beiden ist wirklich sehr spannend und stimmungsvoll.


    So Kleinigkeiten wie sie reagiert und das nur beobachtet, oder wie sie sich schreien hoert - das ist toll geworden.


    Ich haette einen Vorschlag zu machen wie ein paar Dinge noch ein ganz klein wenig anders akzentuiert werden koennten - Emilia reflektiert ja recht viel in diesem Abschnitt, ihre Gedanken rasen manchmal foermlich - und das passt auch, weil - ich hatte einmal in meinem Leben das Missvergnuegen mit einer Waffe bedroht zu werden, und das Gefuehl davon war eine irreale Distanz zur Situation - die Gefuehle bleiben eher auf der Strecke, statt dessen rasen die Gedanken und nehmen alles moegliche relevante und irrelevante auf, die eigene Stimme hoert sich fremd an,... Ich denke im Prinzip ist das alles bei der Emilia die Du uns schilderst zu finden - man koennte es nur an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen betonen, manchmal liest sich die Ueberlegung Emilias zu entspannt (?)


    Aber wie gesagt, das ist eine Anregung, der Text ist auch toll geworden wie er ist!

    So, es ist (endlich) so weit - heute war Premiere, und hier ist der Trollschatz als Film:


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    Viel Spass beim Anschauen, und nochmal vielen Dank an alle die - mit Stimme oder anders - bei der Entstehung geholfen haben!

    Also, ich mag keine grosse Sache draus machen und jetzt den Thread mit Diskussionen ueber Sinn und Unsinn fuellen - der Fehler die Nutzungsbedingungen nicht realisiert zu haben ist meiner und meiner alleine - falls eine oeffentliche Entschuldigung noetig ist - es tut mir leid, mir war nicht bewusst dass es eine so grosse Sache ist, es wird (zumindest von meiner Seite) nicht wieder vorkommen.


    Ich faende es schoen wenn wir's dabei belassen koennten, es ist die Sache nicht wert, die private Diskussion mit dem Mod-Team war sehr entspannt und zivilisiert (von mir aus kann man die auch gerne oeffentlich machen), es ist kein Wort gefallen das jemandem leid tun muss und inhaltlich ist die Sache gegessen - wenn englische Geschichten nicht reinpassen, dann poste ich halt keine.


    Mit "Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie und warum dem Forum gedient ist wenn eine Geschichte an der (mindestens) zwei Leser interessiert sind hier rausgenommen wird, [...]" lässt du uns als blöd dastehen.

    Ich bin ueber das 'warum' der Nutzungsbedingungen in der Konversation nicht informiert worden, das heisst ich wusste es wirklich nicht, die Info hat Chaos Rising in seinem Post gebracht. ich akzeptiere die Kritik dass das korrekte Statement an der Stelle gewesen waere


    "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie und warum dem Forum gedient ist, wenn eine ENGLISCHSPRACHIGE GESCHICHTE hier rausgenommen wird."