Nun ja, einen eigenen Verlag "nebenbei" führen, empfinde ich nicht als Freizeitaktivität wie Angeln oder der Besuch auf dem Flohmarkt. Du listest ja selbst Tätigkeiten auf, die mal nicht so im Vorbeigehen zu machen sind. Von daher kann ich die Vorgesetzten verstehen. Immerhin wirst Du am Ende hoffentlich weitaus besser als viele Rentner dastehen ...
Beiträge von Eegon2
-
-
Welcher Aufwand wofür?
Im Grunde genommen hast du die Frage schon beantwortet: Ich meinte Social-Media, Lesungen. Kurzgeschichtenwettbewerbe, Messen etc.
Meiner Erfahrung nach ist Martketing der einzige Weg um seine "Reichweite" zu vergrößern.
edit: Vorausgesetzt, man ist daran interessiert.
Zunächst brauchst Du erst einmal ein physisches Ergebnis, sprich fertiges Buch.
Und ja, auf FB, Tiktok, Insta solltest Du präsent sein, zumindest als SP. Wenn Du bei einem Verlag untergekommen bist, ist es etwas einfacher.
-
Ganz einfach: Ich bin neugierig, was ihr aus euren Geschichten macht.
Wie veröffentlicht ihr sie (außer hier)? Welche Werbung und Social Media Maßnahmen betreibt ihr? Wollt ihr gelesen werden? Welcher Aufwand neben dem Schreiben ist ok für euch?
Im Grunde veröffentliche ich gar nicht, außer häppchenweise in einem anderen Forum. Das dient aber eher meiner Weiterentwicklung und der des momentanen Textes.
Werbung? Brauche ich dafür nicht.
Jeder, der schreibt, möchte gelesen werden. Allerdings solltest Du zwischen "gelesen werden" und "veröffentlichen" (in gedruckter Form) unterscheiden. Ersteres kann man im Internet erreichen, zweiteres am ehesten über SP.
Welcher Aufwand wofür?
-
Erstmal Danke für die durchaus interessanten Ansichten. Ich bin eher ein Freund von Paperbacks, also warte ich ab, denn es geht hier ja nicht um ein Spenderorgan.
PS.: Meine Frau ist um einiges jünger, deshalb könnte ich mir vorstellen, dass sie das hätte ansprechen können.
-
Lt. u.a. Amazon ist "Fourth Wing - Flammengeküsst" von Rebecca Yarros in Sachen Storytelling und Spannungsbogen eine Offenbarung. Kann das jemand bestätigen? Hatte das Buch heute in der Hand, ist leider eingeschweißt (€28) und wollte es meiner Frau kaufen, da es sich im Romtasy handeln soll.
-
Bitte: Es heißt -die Statue- und -die Statuen-!
Danke
-
Interessant ist auch die Frage, wer diese Sprachge- und -verbote eigentlich festlegt.
Kürzlich habe ich mir einmal die komplette "I have a dream"-Rede Dr.Martin Luther Kings angehört, von der man sonst nur kurze Ausschnitte präsentiert bekommt.
In dieser Ansprache verwandte er ständig das Wort "negroe" als Selbstbezeichnung. Es heißt ja auch nichts anderes als "schwarz".
Für ihn war das okay. Und er war immerhin der Sprecher und Initiator der schwarzen Bürgerrechtsbewegung.
Wer sind die Leute, die es besser wissen wollen als er? Nach heutigen Maßstäben könnte man ihm "rassistischen Sprachgebrauch" vorwerfen. Wird seine Rede bald zensiert?
In Filmen und Serie wird gezeigt, dass Menschen dieser Hautfarbe sich untereinander so nennen (dürfen), aber, vor allem für Weißbrote ist dieser Begriff tabu.
-
Bei König und Sohn in der Öffentlichkeit würde ich "Ihr" und "Euer" benutzen, um damit den Respekt vor dem Oberhaupt zu bezeugen.
-
Alles anzeigen
Das habe ich nie behauptet.
Doch, hast Du - hier ist Deine originale Aussage:
Das mit den "Einschränkungen" geht (leise) in eine weitere Runde, nachdem ich heute eine Playlist von Songs gelesen habe, die kaum oder gar nicht gespielt werden (sollen).
***
Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst.
Hm.
Hat eigentlich heute noch jemand eine Vorstellung wie die Ankunft der Rockmusik so in Europa begruesst wurde? Ich war ein bisschen spaet dran, aber der Sound meiner Kindheit ist Kritik am latenten oder offenen Satanismus, backward-masking von satanischen Botschaften, schwarze Messen der Musiker (wo Bands wie 'Black Sabbath' dankbar drauf eingestiegen sind).
Hat man natuerlich trotzdem ueberall gespielt, oder? Nee, hat man nicht.
Da wurde aber empoert - Kunstfreiheit hin- oder her.
Bsp. der Fall Gil Ofarim: Sehr schnell wurde nach seinem Video vor dem Leipziger Westin-Hotel eine Antisemitismus-Demo organisiert, u.a. durch Irena Rudolph-Kokot, SPD-Mitglied und stellv. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt. Als sich nach vielen Monaten das Blatt wendete, es zur Verhandlung gegen Ofarim kam und sie auf diese Demos angesprochen wurde, antwortete sie sinngemäß: Es ist nicht an uns, das zu recherchieren.
Das ist ein eher unfaires Statement.
Hier stehen ja zwei Prinzipien im Widerstreit - auf der einen Seite muss die Aufarbeitung durch die Justiz auf Basis der Unschuldsvermutung funktionieren, auf der anderen Seite ist gegenueber einem mutmasslichen Opfer ein 'hey, warte erst mal ein paar Monate bis der Prozess durch ist, und dann kann ich solidarisch zu dir sein, so lange behandle ich dich als moeglichen Luegner' keine moralisch akzeptable Position.
Das Dilemma ist nicht aufloesbar (es ist die Variante davon dass einer Frau die eine Vergewaltigung anzeigt immer geglaubt werden soll - funktioniert in einem Rechtsstaat nicht) - aber man kann die juristische und die persoenliche Ebene trennen und eben persoenlich Solidaritaet mit mutmasslichen Opfern zeigen ohne verbal einem Urteil vorzugreifen.
In jeden Fall eine Gratwanderung, die kann auch mal schief gehen - aber die gute Frau hat Recht - es ist nicht an ihr das zu recherchieren, sowas macht die Polizei.
Es ist einfach sinnlos mit Dir zu diskutieren., sorry.
Wenn es Personen, Vereine, wasauchimmer gibt, die an Klassikern der Rockmusik Anstoß nehmen, ist die Saat bereits gelegt, dass andere auf den Zug aufspringen. Allein, dass es zur Sprache kommt, zeigt, dass Menschen sich damit beschäftigen (wollen). Was am Ende dabei herauskommt (meiner Erfahrung nach, selten Gutes) wird die Zukunft zeigen.
Und es ist kein unfaires Statement, denn die Aktionen dieser Dame, die noch in der gleichen Nacht mit Fahnen und Trommeln vor dem Hotel Stellung bezogen, sind Vorurteile und Vorverurteilung! Sich hinterher noch nicht einmal einsichtig zu zeigen, sondern nur mit den Schultern zu zucken, zeugt von übler Arroganz.
Und damit bin ich raus. Danke fürs Gespräch.
-
Aber dass die Songs deswegen nicht gespielt werden, dafuer gibt der Artikel nichts her.
Das habe ich nie behauptet.
Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben. Das Kinderbuch-Thema sind wir nun schon durch. Anstatt einen "Klassiker" unverändert zu lassen und ihm stattdessen ein erklärendes Vorwort beizufügen, indem die kritischen Stellen oder Begriff genannt und erklärt, in den geschichtlichen Kontext gesetzt werden, geht man den leichteren Weg und verschafft sich das angenehme Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.
Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben.
Bsp. der Fall Gil Ofarim: Sehr schnell wurde nach seinem Video vor dem Leipziger Westin-Hotel eine Antisemitismus-Demo organisiert, u.a. durch Irena Rudolph-Kokot, SPD-Mitglied und stellv. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt. Als sich nach vielen Monaten das Blatt wendete, es zur Verhandlung gegen Ofarim kam und sie auf diese Demos angesprochen wurde, antwortete sie sinngemäß: Es ist nicht an uns, das zu recherchieren. So einfach kann die Welt sein - schließlich steht man auf "richtigen" Seite.
-
-> https://de.nachrichten.yahoo.com/darf-man-diese…-070000363.html
Die Titel u./o. Texte werden heute von einigen als anstößig empfunden.
-
Das mit den "Einschränkungen" geht (leise) in eine weitere Runde, nachdem ich heute eine Playlist von Songs gelesen habe, die kaum oder gar nicht gespielt werden (sollen). Darunter "Money for Nothing", "In the Ghetto", "Walk on the wild Side" und "Delilah". Darunter waren auch die Beatles ...
-
Es mag ungerecht sein, aber ich habe den Eindruck viele Ideen stammen von einer kleinen "Bildungselite", die dann versuchen diese Ideen mit moralisierenden Argumenten durchzusetzen und weniger mit Sachargumenten.
Das ist nicht ungerecht, sondern leider die Wirklichkeit. Häufig von Menschen aus Bildungsschichten und Bildungsfamilien geäußert, die eine andere Lebenswahrnehmung haben als "Werktätige".
Bsp. Berlin-Prenzlauer Berg/Pankow/Friedrichshain/Keuzberg: Dort wählen fast 40% Grün. In Pankow soll eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden - und die gleichen Menschen laufen dagegen Sturm. Die Welt retten? Ja, aber bitte nicht bei mir vorm Haus ...
-
"Betreutes Denken" eben.
Aufgrund der Vielfältigkeit der Medien höhlt der stete Tropfen den Stein. Auch, wenn die "ältere Generation" sich immer wieder hinstellt und (wie hier von einigen zu lesen) sagt: "Nö, mach ich nicht mit!", ändert das nichts an der schleichenden Entwicklung. Mein obiges Posting hat sehr wohl mit damit zu tun, denn Frau Stolla und Herr Türmer haben sich nicht selbst in ihre Positionen bestimmt - sie wurden von den Mitgliedern ihrer Nachwuchs-Organisationen gewählt. D.h. diese Mitglieder stimmen mit deren Meinungen, Ansichten und Forderungen im Großen und Ganzen überein.
Einfaches Beispiel: In der ARD-Audiothek ist mir bislang KEIN einziger Podcast untergekommen, in dem NICHT gegendert wird. Und deren Produzenten sind zumeist jüngere, und oft auch studierte Leute.
Nächstes Beispiel: Mein Arbeitskollege, 51 hat zwei Kinder. Aus seiner Jugend hat er eine Sammlung "Der kleine Vampir"-Bücher, die er letztens beschloss, dem Nachwuchs vorzulesen. Schon nach kurzer Zeit wurde es ihm, aufgrund des Inhalts u./o. der Begrifflichkeiten unangenehm - und die Bücher wanderten allesamt in die blaue Tonne. Und das sehe ich noch als harmlosen Fall an.
Was letztendlich bleibt, ist die individuelle Entscheidung, sei es, "solche" Bücher sich im Antiquariat zu besorgen oder aber diese Entwicklung hinzunehmen. Im ersten Fall, einen Diskurs darüber mit Andersdenkenden einzugehen, führt, jetzt noch leise, in Zukunft aber sicher, ins Abseits. Eine Auseinandersetzung mit Dingen, "die nicht sein können, weil sich nicht sein dürfen" wird niemandem auf der argumentativen Ebene gelingen, wenn die andere Seite ausschließlich moralisch urteilt. Und das als Endgültigkeit ansieht. Der normale Menschenverstand ist schon lange nicht mehr gefragt ...
-
Letztens gab es einen Artikel im Focus(?), in dem eine Auswanderin nach Deutschland zurückkehrte und bemängelte, das Land sei nach rechts gerückt. Wenn ich mir die Meinungsumfragen zum Wahlverhalten anschaue, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Dank Frau Merkel, die die rechte Mitte nach links gezerrt hat. Egal, ist passiert. Gleichzeitig hat der Hamas-Überfall den linken Antisemitismus z.B. an Unis zutage gefördert, ganz zu schweigen von abgesagte Veranstaltungen, weil der Dozent/die Dozentin anderslautende Meinungen verbreiten wollte. Siehe Lucke in Hamburg oder Vollbrecht in Berlin. Gestern Abend war Katharina Stolla von der Grünen Jugend bei Lanz und auch diese Vereinigung ist, wie die Bildungseinrichtungen unseres Landes eine Kaderschmiede. Von den linkslastigen Redaktionen der Öffis und vielen Printmedien ganz zu schweigen.
So, wie es heute ist, werden wir Deutschland in zehn Jahren nicht wiedererkennen.
-
Sorry, aber vergleichst Du Dich gerade mit Stephen King?
Mach, wie Du denkst. Es gibt aber Menschen, die schlagen im Buchladen das Buch eines unbekannten Autors auf und treffen nach ein, zwei Seiten eine Entscheidung.
keineswegs. Ich wollte damit sagen, dass es auch andere Fälle gibt. King konnte mich oft anfangs nicht überzeugen.
Und nochmal: das Werk wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (!!!) nicht in einen Buchladen schaffen und ist als atmosphärisches Hörbuch angelegt.
Es könnte durchaus sein, dass Dein Talent eher im Bereich Hörbücher/Hörtexte liegt. Wird interessant werden, das herauszufinden

-
Alles anzeigen
Ich poste das angesprochene erste Kapitel jetzt einfach:
Die Begegnung
Es schneite. Durch den mit weißer Pracht bedeckten, dicht gewachsenen Buchenwald schritt ein Mann mit grünem Umhang und
einemlangen Wanderstab aus schwarzem Ebenholz. Er trug einen ebenfalls grünender spitz zulaufen sollte, jedoch sorgte die lange Zeit auf Wanderschaft dafür, dass diedessen Spitze sich mittlerweile zur Seite neigte. Eine leichte Briese wehte und trug den unverkennbaren Geruch von Frost mit sich. Dennoch schritt der Mann unbeirrt weiter seinem unbekannten Ziel entgegen. Also geht er nur aus Spaß?Der Stab und der Hut waren Zeichen seiner Zunft und die Farbe seines Umhangs zeigte, dass er sich erst in der Mitte seiner Ausbildung befand, die fast sein gesamtes Leben dauern würde. Es würden noch Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte vergehen, bevor er die weiße Robe eines Meisters tragen dürfte. Er war ein Zauberer und trug den Namen Esra.
Schon lange war er auf Wanderschaft. Jahrzehnte. Schließlich gehörte es
ebenfallsdazu, wenn man ein guter Magus werden wollte. Je länger und abwechslungsreicher diese Wanderung ausfiel, desto mehr lernte man Wer ist man? und mit jeder bestandenen Prüfung, sei es die, die einem das Lebeneinemauferlegte oderaberdie, die Meister-Magier einem stellten, würde man einklein wenigbesser und weiser. Er hatte schon zahlreiche solcher Prüfungen bestanden, manche mit Bravur und manche nur mit Glückund knapper Not. Aber aus jeder einzelnen hatte er gelernt und wurde besser, weiser und ein klein wenig mächtiger. Wie lange er noch unterwegs sein würde, spielte für ihn keine Rolle, denn irgendwie gefielen ihm die Wanderjahre ausnehmend gut.Der Waldweg schlängelte sich durch den im Winterschlaf liegenden dichten Wand, wodurch ein Reisender selten weiter als einhundert Schritt sehen konnte. Die Buchen, die hier wuchsen und zwischen denen eine dichte Vegetation prächtig gedieh, welche nun jedoch mit einer dünnen Eisschicht überzogen war, hoben sich gewaltig in den grauen, wolkenverhangenen Himmel. Ein sanfter Wind brachte die trockenen, vereisten Grashalme zum knistern. Es schien, als wäre der Wald so alt wie Allwelt selbst. Ein dicker Teppich aus Moos wuchs auf der Wetterseite der Stämme und zeigte dem Wanderer stets die Himmelsrichtung an. Gerade war alles noch von einer Eisschicht überzogen. Esra ging über eine Hügelkuppe und wurde plötzlich umgerannt, so dass er in den weichen Schnee am Wegesrand fiel. Ein schmutziger und mit teilweise zerrissenen Lumpen bekleideter Junge lag barfüßig neben ihm, schaute ihn erschrocken und panisch vor Angst an und sprang auf die Füße. Wie wurde er umgerannt? Oder nur angerempelt? War er erschrocken? Verwundert? Wie stürzt er in den Schnee? Was hört und sieht er dabei?
„Langsam, langsam, junger Mann“, sagte Esra mit einem gütigen Lächeln, dachte an das heiße Feuer seiner eigenen Jugend zurück und rappelte sich auf seinen Ebenholz-Stab gestützt wieder hoch.
Er bemerkte, dassDer Junge war wieder zu Boden gesunkenwarund hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den linken Knöchelhielt. Offenbar war er zu schnellund dadurch unglücklichaufgesprungen. Dabei schaute er in die Richtung des Unterholzes, durch das er gerannt kam. Aus seinen rehbraunen Augen sprach nackte Panik. Panik hattest Du oben schon benutzt.Der Zauberer trat an den Burschen heran und wollte
gerade beginnen,sich um den verletzten und zu Tode verängstigten Jungenzukümmern, als er aus der Richtung, in die der Bube geblickt hatte, wütende Rufe und Flüche vernahm. Die tobende Stimme wurde lauter undzeigte so, dass sichihr Besitzerden beiden Menschennäherte sich. Verzweifelt versuchte das verletze Kind weiterzukriechen, weg von den Rufen.Schon brach ein Hüne von einem Mann durch das Gehölz, eine eiserne, große Axt über seinen hochroten Kopf erhoben. Seine Kleider waren wenig besser, als die des
am Boden liegendenJungen, allerdings trug der Mann derbe, abgenutzte Lederstiefel, die ihn zumindest ein wenig vor der Kältezuschütztenschienen. Er hielt inne und einen Augenblick lang schaute er verdutzt aufden grün gekleideten MannEsra, der sich zwischen ihm und demoffensichtlichenGrund seines Zorns befand. Doch als sein Blick auf den am Boden liegenden Jungen traf, entflammte in seinen stahlblauen Augen erneut sein Zorn, seine Mine verdunkelte sich bedrohlich und er trat einen Schritt auf den Magusund damit auch auf den Jungenzu.„Tritt zur Seite, dies ist nicht deine Angelegenheit!“, grummelte der vor Kraft strotzende Mann, der an die zwei Meter
großund damit deutlich größer als Esra war Punkt Welcher jedoch unbeeindruckt von dem Hünenzwischen ihm und dem armen, ängstlichen Jungen stehenblieb undseelenruhig sprach:„Wohl wahr, aber ich MACHE es zu meiner Angelegenheit.“
„Törichter Wicht!!“, rief der Hüne zutiefst erbost mit hochrotem Kopf und erhob seine Faust zum Schlag. Seine Wut machte ihn offensichtlich blind und unachtsam. Doch bevor der Mann zuschlagen konnte, sprach Esra mit solch donnernden Stimme, so dass ein hundertfaches Echo in dem Winterwald erscholl:
„ES REICHT!!“ Dabei stieß er mit seinem Ebenholz-Stab kräftig auf den Boden, dass dieser
heftigerbebte und der erzürnte Angreifer heftig ins Wanken geriet und hinfiel. Während hier ein Fasan aufflog, dort ein Kaninchen das Weite suchte und rings um die drei Menschen neben Schneeflocken auch abgestorbene Zweige aus den mächtigen Baumkronen herabfielen.Eine tiefe Stille trat ein, die durch Mark und Bein drang. Eine Stille, die fast Substanz hatte und beinahe zu greifen schien. Eine Stille, die jedes andere Geräusch verschluckt hätte, wäre dort auch nur ein einziges Geräusch gewesen. Der Magier schaute zuerst unendlich finster den Raufbold an, der Komma wie erstarrt am Boden lag und den Fremden mit erschrockenen Augen musterte Punkt Dann drehte er sich langsam zu dem Jungen um und
während der Drehungdabei veränderten sich seine Züge und strahlten unendliche Güte aus.„Sagt, was für einen Frevel hat der Knabe begangen, dass Ihr ihn dermaßen hetzt und er offensichtlich den Tod durch euer Beil verdiente?“, fragte Esra
und drehte sichfreundlich lächelndzu den am Boden liegenden Aggressor herum.„S…Sagt, wer seid Ihr…?“, fragte der muskulöse Mann voller Furcht.
„Ich bin Esra von Endwelt, Zauberer vierten Grades“, antwortete der grüne Zauberer Punkt „Und jetzt sprecht!“
„V…verzeiht, Herr, dass ich in meinem Leichtsinn versucht habe, Euch anzugreifen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass Ihr ein Magus seid. Mein Name ist Mortekai und ich bin ein bescheidener Holzfäller vom Stand. Dieser unnütze Tunichtgut“ Komma dabei machte er eine
abwertendeHandbewegung in Richtung des Jungen „Trägt den Namen Jason. Er ist ein Waisenjunge, den ich in meiner Güte aufnahm und ihm Obdach und Nahrung gab. Alles, was ich dafür erwartet habe, war, dass er bei meinem Tagewerk tatkräftig mit anfasst, aber er ist zu schwächlich und konnte nicht einmal mein kleinstes Beil ordentlich führen. Also kostet er mich nur wertvolle Lebensmittel. Und heute hat er zu allem Überfluss meinen Schleifstein zerbrochen! Wie soll ich denn mit stumpfen Äxten meinen kärglichen Lohn verdienen…?“„Weil Ihr mich geschubst habt!“, schrie der Junge
namens Jasonvoller Wut mit Tränen in den Augen.„Zu Recht!“, donnerte Mortekai „Du ließ
est die letzten Eier anbrennen und ich habe deshalb nichts zu Essen mehr!“ Und schickte sich an, erneut den hilflosen Jungen anzugreifen. Esra jedoch versperrte dem Holzfäller den Weg mit seinem Stab,den er schon fast lässig zwischen die Kontrahenten hielt.Dennoch konnte der Hüne den Stab keinen Yota bewegen. Dafür müsste er ihn anfassen, wovon aber keine Rede ist!Ruhig sprach der Magus: „Dies rechtfertigt keineswegs solch einen Wutausbruch, geschweige denn das Auslöschen eines solch jungen Lebens. Nur wegen ein paar angebrannten Eiern…? Habt Ihr kein Respekt vor dem Leben? Ich mache Euch ein Angebot: Wenn ich Euren Schleifstein zu reparieren vermag und dafür sorgen würde, dass Eure Axt, die Ihr mit Euch führt, nie an Schärfe verlöre, würdet Ihr mir dann den Jungen überlassen, der offenbar nur eine Last für Euch ist?“
Mortekai überlegte
ein wenig, dann antwortete er: „Nun gut, ich will keinen Ärger mit einem Magus. Wenn Ihr die Dinge wirklich zu tun vermögt, so soll der Balg fortan Euch gehören.“„Gut, dann führt mich bitte zu einer Kiefer. Wir sind hier ja von Buchen umgeben, aber sie sind für meine Zwecke ungeeignet"
, sprach Esra.„Ihr habt Glück, ein wenig weiter des Weges steht eine mächtige Kiefer gleich am Wegesrand“, erzählte der ortskundige Mann.
„Wir können dich hier nicht im Schnee zurück lassen,“ sagte der Magus zu dem Knaben.
„Ich schon!“ grollte Mortekai.
Mit bösem Blick sah ihn der Zauberer an
und sagte dann: „Nun, ICH kann dich nicht hier zurück lassen. Lass Dir helfen.“Als er Jason jedoch auf helfen wollte,Doch dieser zucktedieservoller Angst zurück.„Hab keine Furcht, junger Freund,“ sagte Esra so sanft
er konnte:Punkt „Ich möchte nur nicht, dass du hier im Schnee erfrierst und laufen kannst du schließlich alleine schlecht Leerzeichen…“Das sah der gequält blickende Junge schließlich ein und ließ sich helfen, war aber dennoch misstrauisch
jeder Bewegung gegenüber. Esra stützteden humpelnden Jungenihn und zu dritt begaben sie sich zu besagtem Baume. Dort angekommen Komma entfachte der Zauberer mit einer kompliziert wirkenden Handbewegung ein prasselndes Feuer und lagerte Jason in dessen Wärme.„Durch meine Schuld hast du dich verletzt, dann ist es nur gerecht, dass ich auch für deine Genesung Sorge trage kein Komma“ Komma sagte Esra
unsagbarsanft oben spricht er auch dauernd sanft, griff in seinen Umhang und holte einen Beutel hervor, dem er einige Kräuter entnahm. Schnell war Jasons Knöchel verbunden. „Ruh dich aus und lasse die Kräuter wirken. Dir wird kein Leid geschehen, solange ich in der Nähe bin Punkt“sprach er zu dem Knaben.Er wandte sich zu dem mächtigen Gehölz und griff erneut in sein Gewand. Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, hielt sie ein kleines, mit Runen verziertes Messer. Mit diesem schnitt er so leicht in den Kieferstamm, als schnitte er einen Laib Käse. Harz quoll aus dem Schnitt, welches der Zauberer mit einem Stück Rinde auffing. Anschließend griff er erneut in den Kräuterbeutel, entnahm mehrere und bröselte sie über das Harz.
„Gebt mir nun Euer Beil,“ befahl Esra
dem Holzfäller. Mit dem Messer begann der Magus damit, Runen in die Axtklinge zu schneiden, während er ununterbrochen Beschwörungsformeln murmelte. Ein blau schimmerndes Gleißen kroch dabei die Klinge entlang und ein Summen Komma wie von tausend Bienen war zu vernehmen. Gebannt schaute Mortekai dem mystischen Treiben zu. Kaum war der Magus fertig, riss er die Axt hoch und führte sie mit gewaltigem Schwung gegen einen Felsen in der Nähe. Gerade war er im tiefsten Wald! Der Holzfäller riss voller Schreck und Angst um sein wertvolles Arbeitsgerät die Augen auf und rief: „Seid Ihr des Wahnsinns?!?“ Da brach der massive Fels auch schon knirschend entzwei. Wütend entriss Mortekai seine Axt den Händen des lächelnden Zauberer.„W…Wie…? A…aber…“stammelte der Hüne und staunte wie ein kleines Kind
staunend:„Die Klinge Leerzeichen… Sie ist völlig unbeschädigt Leerzeichen… Und sie ist schärfer, als ich sie je hätte schleifen können Leerzeichen… Selbst, wenn ich tagelang mit dem Schleifen beschäftigt wäre. “
Der Magus grinste breit, was sein Gesicht trotz des schon ansehnlichen Bartes, welchen die ersten grauen Strähnen durchzogen, sehr jugendhaft wirken ließ. Der Bart hätte schon am Anfang erwähnt werden müssen! Hier wirkt es wie angeklatscht.
„Nun zum zweiten Teil unserer Abmachung, gebt gut Acht, denn Ihr werdet dies bei Euch daheim wiederholen, schließlich kann ich Euch nicht begleiten.“ sprach Esra, nahm die Borke mit dem Harz, bestrich beide Bruchseiten des geborstenen Felsens und presste diese kräftig gegeneinander.
„So, versucht, die Teile von einander zu lösen Ausrufezeichen kein Komma“ Komma sprach er mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht.
„Ihr beliebt zu scherzen,“ lachte der muskelbepackte Holzfäller schallend und ergriff die eine Seite des harten Steines: „Das ist doch für mich überhaupt kein Probl…“
Aber
egalwie sehr Mortekai sich auch bemühte, es gelang ihm nicht, die Steinhälften von einander zu trennen.„Gebt von dem Harz ein wenig auf die Bruchkanten des Schleifsteines und drückt sie kräftig zusammen. Er wird wie neu sein,“ dozierte Esra.
„D…das ist… ist ein Wunder…“ staunte Mortekai noch immer Punkt
, dann sagte er:„Nun gut, abgemacht ist abgemacht. Der Junge gehört fortan Euch.“„Verbindlichsten Dank,“ erwiderte Esra mit einer Verbeugung: „Ich wünsche Euch lange Tage und angenehme Nächte.“
„Euch wünsche ich das Gleiche,“ sagte der Mann breit lächelnd: „Ihr habt mir wahrlich geholfen. Ich freue mich schon, die Axt an meinem nächsten Baum zu versuchen.“ Nur als sein Blick den Jungen streifte, huschte einen Augenblick lang Verachtung über sein sonnengegerbtes Gesicht. Dann wandte er sich um und ging seines Weges.
Alles nur Vorschläge
MfG
Wenn Du den Leser nicht auf den ersten beiden Seiten packst, gibt es keine zweite Chance!
Dann würde sich Stephen King sehr schwer verkaufen lassen, da viele seiner Werke ordentlich Anlaufzeit benötigen.
Mein Prolog ist ne knappe DinA4-Seite lang.
Sorry, aber vergleichst Du Dich gerade mit Stephen King?
Mach, wie Du denkst. Es gibt aber Menschen, die schlagen im Buchladen das Buch eines unbekannten Autors auf und treffen nach ein, zwei Seiten eine Entscheidung.
-
Auch war das nur der Prolog
Wenn Du den Leser nicht auf den ersten beiden Seiten packst, gibt es keine zweite Chance!
-
Auf der Plus-Seite: Die Geschichte ist flüssig und lebendig geschrieben. Rechtschreibung, Satzbau, Formulierungen sind in Ordnung.
Bei der Formatierung könntest Du darauf achten, dass jede Dialogzeile eine eigene ist. Bsp.:
Er rief: „Wo ist der Truchsess? Oder der Bürgermeister? Wer hat hier die Verantwortung? Es eilt! Es geht um euer aller Leben!!“
Aseries öffnete die Tür des Herrenhauses, welches er während seiner Amtszeit bewohnen durfte und sprach: „Weshalb schreit Ihr so…? Ich bin der, den Ihr sucht und heiße Aseries.“
„Eilt Euch! Ihr müsst fliehen! Schnell! Sucht Schutz!“ Komma schrie der Reiter Komma ohne sich vorzustellen Komma aufgebracht vor Angst und mit aufgerissenen Augen.
„Langsam, langsam“Komma versuchte Aseries den Mann zu beruhigen: „Weshalb sollten wir im tiefsten Winter unsere warmen Feuer verlassen?“
Leider empfinde ich diesen Einstieg als schwach, denn er ist viel zu allgemein und distanziert gehalten.
Warum sollte ich mit einem fernen Dorf, dessen Einwohner ich nicht kenne, mitfühlen? Wieso sind die Goblins & Co. eine Gefahr? Warum glauben die Dorfbewohner einem fremden Reiter, der weder Herkunft noch Namen hat? Am Ende hat der Reiter nichts ausgerichtet und das Dorf wäre so oder so untergegangen.
Du könntest aus der Perspektive eines der fliehenden Dorfbewohner oder des Reiters erzählen. Das wäre viel dichter am Geschehen und würde den Leser emotional eher erreichen. Dann hätte auch der letzte Satz einen stärkeren Impakt.
Nur Vorschläge.
MfG
-
Alles anzeigen
Hat eventuell jemand Zeit und Muse sich diese Kuss-Szene durch zu lesen? Romantische Szenen sind nicht unbedingt meine Stärke, aber das ist wichtig für die Handlung.
--------
„Abgemacht!“ Er versuchte Komma Phillipe die Hand zu reichen, aber dieser griff
aberstattdessen über das Bügelbrett hinweg, packte seinen Kragen und zog ihn zu sich. Er zog seinen Handrücken ganz sachte über die gerötete Wange und strich die langen blonden Strähnen liebevoll beiseite. Ganz sacht strich er mit dem Handrücken über die gerötete Wange und dabei liebevoll eine der blonden Strähnen beiseite.Laffayetts Augenlieder wurden schwer und er atmete den Duft von Phillipes Eau de Cologne tief ein. Die sonnenverwöhnte Haut roch nach Zitrusöl, Bergamotte und Waldkräutern. Kurz bevor sich ihre Lippen berührten, erinnerte er sich daran, dass seine Ohren nicht verdeckt waren.
„Stop
p! Nicht!“ Er zog sich zurück und bedeckte hastig seinen Makel mit beiden Handflächen. Er hält sich die Ohren zu?„Was hast du?“ Phillipe ging um das Bügelbrett herum und musterte ihn, seine Augen gezeichnet von Sorge und Schuld. „Bin ich dir zu stürmisch?“
„Es sind meine Ohren“ Komma jammerte Laffayett. „Die stehen ungleichmäßig vom Kopf ab. Ich habe mein Haar lang wachsen lassen, damit man es nicht mehr sieht.“
„Zeig her!“ Er packte seine Hände und zog sie auseinander. Vorsichtig griff er nach den Händen des anderen und hielt sie zwischen seinen fest.
Nach einem kurzen Moment bestätigte er dann den Defekt, die Unvollkommenheit, die Abnormalität, die ihn sein halbes Leben lang gequält hatte. „Ja. Ich sehe es auch.“ Er hatte es immer gewusst, aber es mit seiner Stimme zu hören, fühlte sich an, als würde er in Treibsand versinken und langsam die Fähigkeit zu atmen verlieren.
„Es tut mir leid. Ich kann daran nichts ändern.“ Stammelte er und schaute weg, nicht länger fähig den hingebungsvollen Blick des Jägers zu erwidern. Diesen Absatz verstehe ich nicht. Haben beide solche Ohren? Wer bestätigt was? Wer hat was immer gewusst? Wer hört von wem was?
„Blondie, ich erinnere mich an nichts in meinem Leben, das mich je weniger gestört hätte Komma als das. Du bist eine neuneinhalb von zehn, absolute Perfektion.“
Er hielt seine Hände fest, beugte sich vor und ihre Lippen fanden einander zum allerersten Mal. Ein wohliger Schauer ging durch Laffayetts Körper. Als sich Philipp schließlich von ihm losriss, trafen sich ihre Blicke erneut und zwischen ihnen schwebte das stille Einverständnis, dass sie beide mehr wollten.
„Ich liebe dich.“ Laffayetts Herz machte einen Sprung, weil er sich nun absolut sicher war Komma dass es stimmte.
Ist nett. Weder zu aufdringlich, noch zu kitschig.