Beiträge von Eegon2

    Interessant ist auch die Frage, wer diese Sprachge- und -verbote eigentlich festlegt.

    Kürzlich habe ich mir einmal die komplette "I have a dream"-Rede Dr.Martin Luther Kings angehört, von der man sonst nur kurze Ausschnitte präsentiert bekommt.

    In dieser Ansprache verwandte er ständig das Wort "negroe" als Selbstbezeichnung. Es heißt ja auch nichts anderes als "schwarz".

    Für ihn war das okay. Und er war immerhin der Sprecher und Initiator der schwarzen Bürgerrechtsbewegung.

    Wer sind die Leute, die es besser wissen wollen als er? Nach heutigen Maßstäben könnte man ihm "rassistischen Sprachgebrauch" vorwerfen. Wird seine Rede bald zensiert?

    In Filmen und Serie wird gezeigt, dass Menschen dieser Hautfarbe sich untereinander so nennen (dürfen), aber, vor allem für Weißbrote ist dieser Begriff tabu.

    Es ist einfach sinnlos mit Dir zu diskutieren., sorry.

    Wenn es Personen, Vereine, wasauchimmer gibt, die an Klassikern der Rockmusik Anstoß nehmen, ist die Saat bereits gelegt, dass andere auf den Zug aufspringen. Allein, dass es zur Sprache kommt, zeigt, dass Menschen sich damit beschäftigen (wollen). Was am Ende dabei herauskommt (meiner Erfahrung nach, selten Gutes) wird die Zukunft zeigen.

    Und es ist kein unfaires Statement, denn die Aktionen dieser Dame, die noch in der gleichen Nacht mit Fahnen und Trommeln vor dem Hotel Stellung bezogen, sind Vorurteile und Vorverurteilung! Sich hinterher noch nicht einmal einsichtig zu zeigen, sondern nur mit den Schultern zu zucken, zeugt von übler Arroganz.

    Und damit bin ich raus. Danke fürs Gespräch.

    Aber dass die Songs deswegen nicht gespielt werden, dafuer gibt der Artikel nichts her.

    Das habe ich nie behauptet.

    Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben. Das Kinderbuch-Thema sind wir nun schon durch. Anstatt einen "Klassiker" unverändert zu lassen und ihm stattdessen ein erklärendes Vorwort beizufügen, indem die kritischen Stellen oder Begriff genannt und erklärt, in den geschichtlichen Kontext gesetzt werden, geht man den leichteren Weg und verschafft sich das angenehme Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

    Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben.

    Bsp. der Fall Gil Ofarim: Sehr schnell wurde nach seinem Video vor dem Leipziger Westin-Hotel eine Antisemitismus-Demo organisiert, u.a. durch Irena Rudolph-Kokot, SPD-Mitglied und stellv. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt. Als sich nach vielen Monaten das Blatt wendete, es zur Verhandlung gegen Ofarim kam und sie auf diese Demos angesprochen wurde, antwortete sie sinngemäß: Es ist nicht an uns, das zu recherchieren. So einfach kann die Welt sein - schließlich steht man auf "richtigen" Seite.

    Reset (ZDF-Mediathek)

    Eine bekannte TV-Moderatorin muss den Suizid ihrer Teenagertochter verkraften. Kurz bevor sie daran zerbricht, erfährt sie von der Firma "Plan B", die Reisen in die Vergangenheit anbietet.

    Spannende Prämisse + sehr starke Schauspieler = eine Serienperle aus Deutschland.

    10/10

    Es mag ungerecht sein, aber ich habe den Eindruck viele Ideen stammen von einer kleinen "Bildungselite", die dann versuchen diese Ideen mit moralisierenden Argumenten durchzusetzen und weniger mit Sachargumenten.

    Das ist nicht ungerecht, sondern leider die Wirklichkeit. Häufig von Menschen aus Bildungsschichten und Bildungsfamilien geäußert, die eine andere Lebenswahrnehmung haben als "Werktätige".

    Bsp. Berlin-Prenzlauer Berg/Pankow/Friedrichshain/Keuzberg: Dort wählen fast 40% Grün. In Pankow soll eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden - und die gleichen Menschen laufen dagegen Sturm. Die Welt retten? Ja, aber bitte nicht bei mir vorm Haus ...

    "Betreutes Denken" eben.

    Aufgrund der Vielfältigkeit der Medien höhlt der stete Tropfen den Stein. Auch, wenn die "ältere Generation" sich immer wieder hinstellt und (wie hier von einigen zu lesen) sagt: "Nö, mach ich nicht mit!", ändert das nichts an der schleichenden Entwicklung. Mein obiges Posting hat sehr wohl mit damit zu tun, denn Frau Stolla und Herr Türmer haben sich nicht selbst in ihre Positionen bestimmt - sie wurden von den Mitgliedern ihrer Nachwuchs-Organisationen gewählt. D.h. diese Mitglieder stimmen mit deren Meinungen, Ansichten und Forderungen im Großen und Ganzen überein.

    Einfaches Beispiel: In der ARD-Audiothek ist mir bislang KEIN einziger Podcast untergekommen, in dem NICHT gegendert wird. Und deren Produzenten sind zumeist jüngere, und oft auch studierte Leute.

    Nächstes Beispiel: Mein Arbeitskollege, 51 hat zwei Kinder. Aus seiner Jugend hat er eine Sammlung "Der kleine Vampir"-Bücher, die er letztens beschloss, dem Nachwuchs vorzulesen. Schon nach kurzer Zeit wurde es ihm, aufgrund des Inhalts u./o. der Begrifflichkeiten unangenehm - und die Bücher wanderten allesamt in die blaue Tonne. Und das sehe ich noch als harmlosen Fall an.

    Was letztendlich bleibt, ist die individuelle Entscheidung, sei es, "solche" Bücher sich im Antiquariat zu besorgen oder aber diese Entwicklung hinzunehmen. Im ersten Fall, einen Diskurs darüber mit Andersdenkenden einzugehen, führt, jetzt noch leise, in Zukunft aber sicher, ins Abseits. Eine Auseinandersetzung mit Dingen, "die nicht sein können, weil sich nicht sein dürfen" wird niemandem auf der argumentativen Ebene gelingen, wenn die andere Seite ausschließlich moralisch urteilt. Und das als Endgültigkeit ansieht. Der normale Menschenverstand ist schon lange nicht mehr gefragt ...

    Letztens gab es einen Artikel im Focus(?), in dem eine Auswanderin nach Deutschland zurückkehrte und bemängelte, das Land sei nach rechts gerückt. Wenn ich mir die Meinungsumfragen zum Wahlverhalten anschaue, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Dank Frau Merkel, die die rechte Mitte nach links gezerrt hat. Egal, ist passiert. Gleichzeitig hat der Hamas-Überfall den linken Antisemitismus z.B. an Unis zutage gefördert, ganz zu schweigen von abgesagte Veranstaltungen, weil der Dozent/die Dozentin anderslautende Meinungen verbreiten wollte. Siehe Lucke in Hamburg oder Vollbrecht in Berlin. Gestern Abend war Katharina Stolla von der Grünen Jugend bei Lanz und auch diese Vereinigung ist, wie die Bildungseinrichtungen unseres Landes eine Kaderschmiede. Von den linkslastigen Redaktionen der Öffis und vielen Printmedien ganz zu schweigen.

    So, wie es heute ist, werden wir Deutschland in zehn Jahren nicht wiedererkennen.

    Fear the Night (Prime)

    In diesem Machwerk wollen eine paar Frauen, irgendwo in der Wildnis, eine Junggesellinnen-Party feiern. Allerdings sind die stumpfen Rednecks schon in der Nähe. Die Macher schaffen es, dass wirklich jede Figur unsympathisch ist und hier habe ich mir wirklich gewünscht, dass ALLE Charaktere draufgehen!

    -1/10

    Mea Culpa (Netflix)

    Kelly Rowland (Destiny's Child) als Anwältin. Was ein griffiger Thriller hätte werden können, wandelt sich nach dem ersten Drittel in einen schwülstigen Sex/Psycho-Müll, der mit einem fetten Logikloch endet.

    1/10

    Wish (Prime)

    Zwei Songs sind bei diesem Disney-Animationsfilm, nach Schema F, okay, der Rest ist uninspiriert und zieht alles nur in die Länge. Hätte gut werden können, aber die Easter Eggs im Film und die Bilder im Abspann machen den Zuschauer nur wehmütig, was Disney mal für tolle Filme gemacht hat.

    4/10

    Gran Tourismo (Netflix)

    Ein toller David Habour (Stranger Things, Black Widow) in einem mehr als zweistündigem Werbespot für ein Konsolen-Rennspiel, eine Automarke und vieles mehr. Nett und auf einer wahren Geschichte basierend.

    6/10

    "Uncharted" ist im Stream, also für quasi ein paar Cent, keine Lebenszeitverschwendung. Aber auch nicht DER Knaller, der er hätte sein können.

    "Dallas" habe ich auf DVD und, wenn ich mich recht entsinne, sind die Staffeln im dritten Viertel (6/7/8?) sehr stark, aber zum Ende hin verliert die Serie deutlich. Ist trotzdem Kult. PS.: In der ersten Staffel gibt (auf DVD) es mind. eine Folge, die nicht im deutschen TV gezeigt wurde und deshalb auch keine Synchro hat.


    Töte mich, wenn Du Dich traust (Netflix)

    Was eine spritzige und böse Komödie über ein Ehepaar, das durch einen Lottogewinn plötzlich Millionäre wird, hätte sein können, eiert kraftlos einem schlappen Ende entgegen.

    4/10

    Upgraded/First Class (Netflix)

    Eine Valentinstags-Feelgood-RomCom, bei der der Loveinterest die fünfte(!) Geige hinter der Hauptdarstellerin, Marisa Tomei, Lena Olin und Anthony Head spielt. Nett

    6/10

    Players (Netflix)

    RomCom, bei der fünf Freunde aus dem Journalistenmilleu sich gegenseitig zu ONS verhelfen. Dabei tragen die jeweiligen Maschen die Namen von Spielzügen im Sport. Auch Lucifer-Darsteller Tom Ellis kann den völlig vermurksten Schluss nicht mehr retten.

    4/10

    Das Apartment - Willkommen im Albtraum (Prime)

    Eine junge, wohnungssuchende Frau findet in einer Wohnanlage ein Zimmer. Ihr fällt auf, wie sehr die anderen Bewohner sich umeinander kümmern ...

    Meine Fresse, der hat mir richtig gut gefallen. Spannend und beklemmend.

    9/10

    Bed Rest (Prime)

    Eine hochschwangere Frau bekommt acht Wochen Bettruhe verordnet. Allerdings scheint es in ihrem Haus nicht mit rechten Dingen zuzugehen und auch die Vergangenheit lässt sie nicht los.

    Nun ja, der Schluss war erst gut, dann Mist und am Ende so mittel. Wie der ganze Film

    6/10

    Der Goldene Handschuh (Prime)

    Anfang der 1970er Jahre tötet und zerstückelt Fritz Honka in Hamburg mehrere Frauen und versteckt die Leichenteile u.a. in seiner Wohnung. Durch einen Brand im Haus fliegt das Verbrechen auf.

    Die Produktion hat keine Mühen gescheut: Der Hauptdarsteller bekam ein lebensechtes Make-up, die Schauspielerinnen wurden nach Bildern der Opfer gecastet und die Kulisse akribisch nach Tatortfotos nachgebaut.

    Fazit: Absolut sehenswert

    9/10

    The Witch next Door (Prime)

    Alle Zutaten sind vorhanden, trotzdem ist dieser Horrorfilm merkwürdig unspannend.

    4/10