Beiträge von Eegon2

    Nun ja, einen eigenen Verlag "nebenbei" führen, empfinde ich nicht als Freizeitaktivität wie Angeln oder der Besuch auf dem Flohmarkt. Du listest ja selbst Tätigkeiten auf, die mal nicht so im Vorbeigehen zu machen sind. Von daher kann ich die Vorgesetzten verstehen. Immerhin wirst Du am Ende hoffentlich weitaus besser als viele Rentner dastehen ...

    Welcher Aufwand wofür?

    Im Grunde genommen hast du die Frage schon beantwortet: Ich meinte Social-Media, Lesungen. Kurzgeschichtenwettbewerbe, Messen etc.

    Meiner Erfahrung nach ist Martketing der einzige Weg um seine "Reichweite" zu vergrößern.

    edit: Vorausgesetzt, man ist daran interessiert.

    Zunächst brauchst Du erst einmal ein physisches Ergebnis, sprich fertiges Buch.

    Und ja, auf FB, Tiktok, Insta solltest Du präsent sein, zumindest als SP. Wenn Du bei einem Verlag untergekommen bist, ist es etwas einfacher.

    Ganz einfach: Ich bin neugierig, was ihr aus euren Geschichten macht.

    Wie veröffentlicht ihr sie (außer hier)? Welche Werbung und Social Media Maßnahmen betreibt ihr? Wollt ihr gelesen werden? Welcher Aufwand neben dem Schreiben ist ok für euch?

    Im Grunde veröffentliche ich gar nicht, außer häppchenweise in einem anderen Forum. Das dient aber eher meiner Weiterentwicklung und der des momentanen Textes.

    Werbung? Brauche ich dafür nicht.

    Jeder, der schreibt, möchte gelesen werden. Allerdings solltest Du zwischen "gelesen werden" und "veröffentlichen" (in gedruckter Form) unterscheiden. Ersteres kann man im Internet erreichen, zweiteres am ehesten über SP.

    Welcher Aufwand wofür?

    Erstmal Danke für die durchaus interessanten Ansichten. Ich bin eher ein Freund von Paperbacks, also warte ich ab, denn es geht hier ja nicht um ein Spenderorgan.

    PS.: Meine Frau ist um einiges jünger, deshalb könnte ich mir vorstellen, dass sie das hätte ansprechen können.

    Lt. u.a. Amazon ist "Fourth Wing - Flammengeküsst" von Rebecca Yarros in Sachen Storytelling und Spannungsbogen eine Offenbarung. Kann das jemand bestätigen? Hatte das Buch heute in der Hand, ist leider eingeschweißt (€28) und wollte es meiner Frau kaufen, da es sich im Romtasy handeln soll.

    Interessant ist auch die Frage, wer diese Sprachge- und -verbote eigentlich festlegt.

    Kürzlich habe ich mir einmal die komplette "I have a dream"-Rede Dr.Martin Luther Kings angehört, von der man sonst nur kurze Ausschnitte präsentiert bekommt.

    In dieser Ansprache verwandte er ständig das Wort "negroe" als Selbstbezeichnung. Es heißt ja auch nichts anderes als "schwarz".

    Für ihn war das okay. Und er war immerhin der Sprecher und Initiator der schwarzen Bürgerrechtsbewegung.

    Wer sind die Leute, die es besser wissen wollen als er? Nach heutigen Maßstäben könnte man ihm "rassistischen Sprachgebrauch" vorwerfen. Wird seine Rede bald zensiert?

    In Filmen und Serie wird gezeigt, dass Menschen dieser Hautfarbe sich untereinander so nennen (dürfen), aber, vor allem für Weißbrote ist dieser Begriff tabu.

    Es ist einfach sinnlos mit Dir zu diskutieren., sorry.

    Wenn es Personen, Vereine, wasauchimmer gibt, die an Klassikern der Rockmusik Anstoß nehmen, ist die Saat bereits gelegt, dass andere auf den Zug aufspringen. Allein, dass es zur Sprache kommt, zeigt, dass Menschen sich damit beschäftigen (wollen). Was am Ende dabei herauskommt (meiner Erfahrung nach, selten Gutes) wird die Zukunft zeigen.

    Und es ist kein unfaires Statement, denn die Aktionen dieser Dame, die noch in der gleichen Nacht mit Fahnen und Trommeln vor dem Hotel Stellung bezogen, sind Vorurteile und Vorverurteilung! Sich hinterher noch nicht einmal einsichtig zu zeigen, sondern nur mit den Schultern zu zucken, zeugt von übler Arroganz.

    Und damit bin ich raus. Danke fürs Gespräch.

    Aber dass die Songs deswegen nicht gespielt werden, dafuer gibt der Artikel nichts her.

    Das habe ich nie behauptet.

    Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben. Das Kinderbuch-Thema sind wir nun schon durch. Anstatt einen "Klassiker" unverändert zu lassen und ihm stattdessen ein erklärendes Vorwort beizufügen, indem die kritischen Stellen oder Begriff genannt und erklärt, in den geschichtlichen Kontext gesetzt werden, geht man den leichteren Weg und verschafft sich das angenehme Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

    Sei es der Rugby-Verband oder irgendein Musikredakteur - die Zahl der Berufsempörer wächst. Es werden einfache Anlässe gesucht, den eigenen moralischen Kompass über alle anderen Meinungen zu erheben.

    Bsp. der Fall Gil Ofarim: Sehr schnell wurde nach seinem Video vor dem Leipziger Westin-Hotel eine Antisemitismus-Demo organisiert, u.a. durch Irena Rudolph-Kokot, SPD-Mitglied und stellv. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt. Als sich nach vielen Monaten das Blatt wendete, es zur Verhandlung gegen Ofarim kam und sie auf diese Demos angesprochen wurde, antwortete sie sinngemäß: Es ist nicht an uns, das zu recherchieren. So einfach kann die Welt sein - schließlich steht man auf "richtigen" Seite.

    Es mag ungerecht sein, aber ich habe den Eindruck viele Ideen stammen von einer kleinen "Bildungselite", die dann versuchen diese Ideen mit moralisierenden Argumenten durchzusetzen und weniger mit Sachargumenten.

    Das ist nicht ungerecht, sondern leider die Wirklichkeit. Häufig von Menschen aus Bildungsschichten und Bildungsfamilien geäußert, die eine andere Lebenswahrnehmung haben als "Werktätige".

    Bsp. Berlin-Prenzlauer Berg/Pankow/Friedrichshain/Keuzberg: Dort wählen fast 40% Grün. In Pankow soll eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden - und die gleichen Menschen laufen dagegen Sturm. Die Welt retten? Ja, aber bitte nicht bei mir vorm Haus ...

    "Betreutes Denken" eben.

    Aufgrund der Vielfältigkeit der Medien höhlt der stete Tropfen den Stein. Auch, wenn die "ältere Generation" sich immer wieder hinstellt und (wie hier von einigen zu lesen) sagt: "Nö, mach ich nicht mit!", ändert das nichts an der schleichenden Entwicklung. Mein obiges Posting hat sehr wohl mit damit zu tun, denn Frau Stolla und Herr Türmer haben sich nicht selbst in ihre Positionen bestimmt - sie wurden von den Mitgliedern ihrer Nachwuchs-Organisationen gewählt. D.h. diese Mitglieder stimmen mit deren Meinungen, Ansichten und Forderungen im Großen und Ganzen überein.

    Einfaches Beispiel: In der ARD-Audiothek ist mir bislang KEIN einziger Podcast untergekommen, in dem NICHT gegendert wird. Und deren Produzenten sind zumeist jüngere, und oft auch studierte Leute.

    Nächstes Beispiel: Mein Arbeitskollege, 51 hat zwei Kinder. Aus seiner Jugend hat er eine Sammlung "Der kleine Vampir"-Bücher, die er letztens beschloss, dem Nachwuchs vorzulesen. Schon nach kurzer Zeit wurde es ihm, aufgrund des Inhalts u./o. der Begrifflichkeiten unangenehm - und die Bücher wanderten allesamt in die blaue Tonne. Und das sehe ich noch als harmlosen Fall an.

    Was letztendlich bleibt, ist die individuelle Entscheidung, sei es, "solche" Bücher sich im Antiquariat zu besorgen oder aber diese Entwicklung hinzunehmen. Im ersten Fall, einen Diskurs darüber mit Andersdenkenden einzugehen, führt, jetzt noch leise, in Zukunft aber sicher, ins Abseits. Eine Auseinandersetzung mit Dingen, "die nicht sein können, weil sich nicht sein dürfen" wird niemandem auf der argumentativen Ebene gelingen, wenn die andere Seite ausschließlich moralisch urteilt. Und das als Endgültigkeit ansieht. Der normale Menschenverstand ist schon lange nicht mehr gefragt ...

    Letztens gab es einen Artikel im Focus(?), in dem eine Auswanderin nach Deutschland zurückkehrte und bemängelte, das Land sei nach rechts gerückt. Wenn ich mir die Meinungsumfragen zum Wahlverhalten anschaue, zeigt sich ein völlig anderes Bild. Dank Frau Merkel, die die rechte Mitte nach links gezerrt hat. Egal, ist passiert. Gleichzeitig hat der Hamas-Überfall den linken Antisemitismus z.B. an Unis zutage gefördert, ganz zu schweigen von abgesagte Veranstaltungen, weil der Dozent/die Dozentin anderslautende Meinungen verbreiten wollte. Siehe Lucke in Hamburg oder Vollbrecht in Berlin. Gestern Abend war Katharina Stolla von der Grünen Jugend bei Lanz und auch diese Vereinigung ist, wie die Bildungseinrichtungen unseres Landes eine Kaderschmiede. Von den linkslastigen Redaktionen der Öffis und vielen Printmedien ganz zu schweigen.

    So, wie es heute ist, werden wir Deutschland in zehn Jahren nicht wiedererkennen.

    Sorry, aber vergleichst Du Dich gerade mit Stephen King?

    Mach, wie Du denkst. Es gibt aber Menschen, die schlagen im Buchladen das Buch eines unbekannten Autors auf und treffen nach ein, zwei Seiten eine Entscheidung.

    keineswegs. Ich wollte damit sagen, dass es auch andere Fälle gibt. King konnte mich oft anfangs nicht überzeugen.

    Und nochmal: das Werk wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (!!!) nicht in einen Buchladen schaffen und ist als atmosphärisches Hörbuch angelegt.

    Es könnte durchaus sein, dass Dein Talent eher im Bereich Hörbücher/Hörtexte liegt. Wird interessant werden, das herauszufinden :)

    Alles nur Vorschläge

    MfG


    Wenn Du den Leser nicht auf den ersten beiden Seiten packst, gibt es keine zweite Chance!

    Dann würde sich Stephen King sehr schwer verkaufen lassen, da viele seiner Werke ordentlich Anlaufzeit benötigen.

    Mein Prolog ist ne knappe DinA4-Seite lang.

    Sorry, aber vergleichst Du Dich gerade mit Stephen King?

    Mach, wie Du denkst. Es gibt aber Menschen, die schlagen im Buchladen das Buch eines unbekannten Autors auf und treffen nach ein, zwei Seiten eine Entscheidung.

    Auf der Plus-Seite: Die Geschichte ist flüssig und lebendig geschrieben. Rechtschreibung, Satzbau, Formulierungen sind in Ordnung.

    Bei der Formatierung könntest Du darauf achten, dass jede Dialogzeile eine eigene ist. Bsp.:

    Er rief: „Wo ist der Truchsess? Oder der Bürgermeister? Wer hat hier die Verantwortung? Es eilt! Es geht um euer aller Leben!!“

    Aseries öffnete die Tür des Herrenhauses, welches er während seiner Amtszeit bewohnen durfte und sprach: „Weshalb schreit Ihr so…? Ich bin der, den Ihr sucht und heiße Aseries.“

    „Eilt Euch! Ihr müsst fliehen! Schnell! Sucht Schutz!“ Komma schrie der Reiter Komma ohne sich vorzustellen Komma aufgebracht vor Angst und mit aufgerissenen Augen.

    „Langsam, langsam“Komma versuchte Aseries den Mann zu beruhigen: „Weshalb sollten wir im tiefsten Winter unsere warmen Feuer verlassen?“

    Leider empfinde ich diesen Einstieg als schwach, denn er ist viel zu allgemein und distanziert gehalten.

    Warum sollte ich mit einem fernen Dorf, dessen Einwohner ich nicht kenne, mitfühlen? Wieso sind die Goblins & Co. eine Gefahr? Warum glauben die Dorfbewohner einem fremden Reiter, der weder Herkunft noch Namen hat? Am Ende hat der Reiter nichts ausgerichtet und das Dorf wäre so oder so untergegangen.

    Du könntest aus der Perspektive eines der fliehenden Dorfbewohner oder des Reiters erzählen. Das wäre viel dichter am Geschehen und würde den Leser emotional eher erreichen. Dann hätte auch der letzte Satz einen stärkeren Impakt.

    Nur Vorschläge.

    MfG

    Ist nett. Weder zu aufdringlich, noch zu kitschig.