Beiträge von Katharina

    Asni

    Da fällt mir jetzt spontan Prinz Hans (oder was auch immer sein Titel war) aus Frozen ein. Fand ich einen sehr schönen Twist, denn ich hätte Disney gar nicht zugetraut, einen solchen komplexen Charakter zu erschaffen, der erst als der schöne und hilfsbereite Jüngling auftritt, am Ende des Filmes dann aber sein wahres Gesicht zeigt. Und dabei ist er ja nicht mal wirklich der "Böse", sondern handelt aus völlig nachvollziehbaren, rationalen Gründen. Er steht so sehr am Ende der Erbfolge, dass er es nie zu was bringen wird und Prinzessin Anna von Arendel zu heiraten ist das Beste was ihm passieren kann. Erst als er seine Karierre tatsächlich bedroht sieht, wird er fies - aber sind wir ehrlich: wer würde sich so eine Chance entgehen lassen?

    In der Hinsicht (und in ein paar mehr) fand ich Frozen 2 recht schwach, denn da gibt's praktisch keine Überraschungen und die Charaktere handeln alle sehr vorhersehbar.


    Vermutlich ist es auch eher das, was mich generell stört: wenn Protagonisten vorhersehbar sind. Meiner Meinung nach muss ein Charakter nicht vollkommen umgekrempelt werden, um interessant zu werden. Stattdessen ein paar Fehler, ein paar Aktionen, die man dem Charakter vielleicht nicht ohne weiteres zugetraut hätte - das finde ich spannend und das macht die Protagonisten menschlich. Aber natürlich, da geb ich dir Asni vollkommen Recht, immer auch irgendwie aus einem bestimmten Beweggrund heraus. Wenn das Motiv unglaubwürdig oder nicht vorhanden ist, kann der Charakter noch so viele unerwartete Aktionen bringen, er enttäuscht dann nur noch oder wirkt wie ein Psychofall (was natülich auch beabsichtigt sein kann ^^ ).

    Kleiner Einwurf zur Benutzung von Anführungszeichen: "wörtliche Rede(kein Satzzeichen, außer? oder !)", sagte xy.

    Meiner Meinung nach war das auch in alter Rechtschreibung schon so. Die Kombination .", gibt es nicht, noch weniger ,", Die einzigen erlaubten Satzzeichen sind (wie oben schon gesagt) Frage- und Ausrufezeichen, also "Ist das dein Ernst?", fragte Der Wanderer. "Ja!", antwortete Katharina. "Na dann ist ja alles geklärt", gab Der Wanderer zufrieden zurück.


    Hier noch ein Link zum entsprechenden Abschnitt im Duden.

    Und bei den Pronomen nárthem: wir síella: es faellt auf - die sind sehr lang. Typischerweise sind oft gebrauchte Woerter in Sprachen kurz - und Pronomen gehoeren zu den am haeufigsten gebrauchten Woertern ueberhaupt.

    Können aber auch lang sein, z.B. wenn man sie eigentlich selten benutzt, weil sie typischerweise anders (z.B. als Affixe) benutzt werden. In dem Fall würde das Ausschreiben das Pronomen besonders hervorheben, oder vielleicht gibt es sogar eine eigene Form der Pronomen, wenn sie besonderes Gewicht erhalten sollen. (Oder alternativ ist es sogar eine eigene poetische Variante :) ) Interessant ist noch, dass -m im übrigen ein sehr häufiger Marker für die 1. Person Plural ist (soweit ich mich erinnere zumindest, aber für näheres dazu müsste ich meine Aufzeichungen aus Uni-Tagen hervorkramen)...

    Der Wanderer

    Vielen Dank! :)

    Ich wollte dir schon längst mal eine Nachricht schicken, wegen ein paar Sätzen und Rufen, die ich gern von euch hätte, wenn ihr Lust habt, was aufzunehmen. Aber während der Nachvertonung kamen mir dann immer wieder ein paar kleine Stellen unter, wo ich auch noch was brauchen könnte, daher wollte ich erst mal alles zusammentragen, anstatt dich mit vielen kleinen Fetzen zu bombardieren. Wenn ich weiß, dass ihr euch nächsten Sonntag trefft, setz ich mir das mal als Deadline und schick dir bis dahin ein paar Sätze, die wir für den "Beltaine-König" noch brauchen.


    Die "weniger lustigen Tavernenszenen" entstehen zur Zeit erst mal nur in unseren Köpfen. Ich hab die letzten Tage wie besessen am Drehbuch für den "Trollschatz" gearbeitet (hauptsächlich, weil ich jetzt eine Regieassistentin habe, die aber halt Finnisch spricht, weshalb ich alles im gleichen Zuge übersetzen muss) - da brauchen wir dann sozusagen einen Lynchmob ;)

    Klingt nach richtiger Wirtshaus-Atmosphäre

    Ist allerdings draußen beim Beltaine-Feuer ;)


    Für den nächsten Teil schreib ich euch noch mal an (also so in einem halben Jahr oder so), da haben wir eine Tavernen-Szene, aber die ist weniger lustig. Da haben die Leute Angst und planen ihren Feldzug gegen die Trolle...

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an, dass es vermutlich auf das Maß ankommt und wie genau der allwissende Erzähler eingesetzt wird. Nur weil er alles weiß, muss er den Leser ja nicht an jeder Kleinigkeit teilhaben lassen.


    Was mir spontan einfällt (hat auch Asni schon angedeutet) ist, dass man eine Situation/Person recht schnell aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten kann. Sowas wie: "Die Liebenden Romeo und Julia saßen unter dem Sternenzelt. Julia erinnerten die vielen funkelnden Punkte an kleine Diamanten, die an den Himmel gesteckt worden waren. Romeo schaute auf seine beleuchtete Rolex und fragte sich, ob er den Spätfilm verpassen würde." Das nur so als (vielleicht nicht ganz so gutes) Beispiel :D Was ich sagen will: man kann z.B. bestimmte Spannungen zwischen den Figuren entstehen lassen, die den Protagonisten selbst in dieser Situation noch gar nicht bewusst sind. Der Leser weiß dann, was die beiden denken, sie selbst wissen es aber vom jeweils anderen nicht. Natürlich werden sie Spekulationen anstellen, aber nur der Leser weiß, ob diese Annahmen richtig oder falsch sind. Das richtig eingesetzt kann auch spannend sein, wenn man anfängt zu denken: "Nein, nein, nein, Romeo, gaaaaanz schlechter Schachzug." und dann hilflos zusieht, wie der Gute besten Gewissens in ein riesiges Fettnäpfchen tritt. Für solch zwischenmenschliche Situationen kann so ein allwissender Erzähler meines Erachtens gut funktionieren und interessant und lehrreich sein.


    Was ich persönlich allerdings als schönen Kompromiss empfinde (weswegen die Schwarze Göttin auch so geschrieben ist) sind mehrere personale Erzähler. Anfangs hatte ich nur einen Erzähler, aber ich hatte das Gefühl, dass dadurch viel von der Geschichte verloren geht, weil seine Perspektive so eingeschränkt ist. Dadurch, dass ich zwei weitere personale Erzähler dazugenommen habe, hat die Geschichte viel Tiefe gewonnen. Der Erzähler ist nicht allwissend, also wenn alle drei Protagonisten etwas falsch verstehen, wird sich die Sache einfach nie aufklären. Und ich kann selbstverständlich nicht immerzu hin und her springen, daher trenne ich die Perspektiven durch Absätze.

    Willkommen Diu  :)

    Ich versteh' dich gut - ein guter Partner für Projekte aller Art ist Gold wert! Bei mir ist es vermutlich hauptsächlich das Motivationsproblem: wenn ich selbst keinen Bock mehr darauf hab, mich mit dem gemeinsamen Projekt auseinanderzusetzen, zieht der andere mich halt wieder mit und auch wenn ich manchmal nur widerwillig weitermache, so lohnt es sich am Ende doch und ich bin froh weitergemacht zu haben. Außerdem ergänzt man sich im besten Fall eben: der eine kann das besser, der andere das, und auch der Ideenreichtum ist doppelt so groß :) Zeig halt mal was von deinem Geschreibsel her und guck in die Geschichten der anderen - ich denke schon, dass du hier jemanden finden kannst, mit dem du sozusagen auf einer Wellenlänge tippst ^^

    Der Wanderer

    Drei Männer und eine Frau haut auch gut hin. Ein paar Sachen hätte ich vielleicht, wo ich nur ein paar Männerstimmen brauche, die durcheinander reden, aber genug andere, wo eine Frau auch super mit von der Partie sein kann. Ich versuch am Wochenende mal zu gucken, was wir da alles bräuchten, dann melde ich mich per Konversation bei dir :)


    Ein großes Dankeschön auch von mir euch allen!!! :friends:

    Sabrina

    Heisere Stimme macht gar nichts, ganz im Gegenteil: wenn du dich krank fühlst, sagst du halt genau was, was dazu passt :D "O Mann, mir geht's heute gar nicht gut", "ich brauch heute eine warme Suppe" oder so XD


    Der Wanderer

    da ich nicht mal ein Smartphone habe

    :thumbup: (von uns hat auch keiner eins)


    Ich höre da jetzt "Band-Projekt" und "können wir alle vier das einsprechen"... *Händereib* :D Da könnte ich tatsächlich eine Liste machen! (Reden wir von vier männlichen Personen?)

    Kannich nicht lieber was stricken?

    Wir bräuchten ein paar Trollkostüme ;)

    (die sehen gestrickt bestimmt geil aus :rofl: )


    Um Joddes Wüllen... ich hab keinerlei Dechnik für so enne Offnahme!

    Du scheinst außerdem mit starkem Akzent zu sprechen, vielleicht passt das ja gar nicht :D

    Nee, ernsthaft, wem das aus irgendwelchen Gründen zu aufwendig ist oder wer halt einfach nicht will dem sind wir auch nicht böse. Aber wie Thorsten schon sagt: es war noch nie so einfach, bei einem Film mitzumachen!

    Und weiter geht's :)


    Wenn du gerade keine Zeit hast, dich mit dem Band zu befassen, brauchst du auch nicht auf jeden meiner Posts hier einzeln zu antworten. Wenn hier eh gerade keiner sonst was schreibt, werde ich einfach diesen Post hier immer editieren, wenn ich weitergelesen habe (zu manchen Abschnitten gibt's ja auch nicht immer viel zu sagen) - das Forum zeigt das ja dann trotzdem als ungelesenen Beitrag an.


    EDIT 29.11.


    EDIT 2.12.

    Oi cool, da tut sich ja schon einiges. Dankeschön!


    Bezüglich piepsiger Stimmen (:D ) -> Wenn ihr erst mal was geschickt habt und ich merke, dass eure Stimme vielleicht nicht ganz zu dem gesagten passt (z.B. Tavernen-Szene, piepsendes "Bier her, Schnecke" in hoher Tonlage oder so), dann denk ich mir u.U. ein paar andere passendere Sätze aus, die in der Szene im Hintergrund zu hören sein könnten. Aber in der Regel können wir alle Stimmen irgendwo gebrauchen!

    Ich versichere euch an der Stelle auch noch mal, dass wir kein Schindluder damit treiben. Egal, welchen Mist ihr sonst noch alles ins Mikrofon gesabbelt habt, das hören nur Thorsten und ich (und unter Umständen ein weiterer Mitarbeiter, so wir einen für die Szene haben) und wir ziehen uns das beste raus. Der Rest wird nie-nicht-niemals irgendwem vorgespielt! :)


    Ich tue normalerweise die Namen von allen, die sich in irgendeiner Form beteiligt haben, in die End-Credits (ja, auch diejenigen, die nur "ein Bier" in die Runde rufen). Wenn ihr das nicht wollt, sagt Bescheid, genauso wenn ihr vielleicht nicht unter eurem bürgerlichen Namen geführt werden wollt, sondern vielleicht unter einem Synonym (z.B. Forumsnick) oder vielleicht einfach nur unter eurem Vornamen.

    Auch wenn mir hier eh keiner helfen will, riskiere ich es trotzdem noch eine Frage zu stellen.

    Kleiner Hinweis: seine Frage so einzuleiten führt vermutlich nicht zu Enthusiasmus bei dem, der eventuell antworten würde und ist außerdem ein ziemlicher Tritt in den Allerwertesten derjenigen, die sich bereits die Mühe gemacht haben, dir in diesem Thread zu helfen (und das z.T. sehr ausführlich und geduldig) ;)


    Was Synonyme angeht, so ist mir in fast allen Lebenslagen Woxikon eine große Hilfe. Ich würde mich nicht zu sehr in exotischen Worten ergehen, die u.U. gar nicht in deine Welt passen, sondern eher allgemein bleiben. Als Synonym für "Kaiser/Großkönig" geht z.B. "Regent" - da kann man immer etwas Abwechslung reinbringen, wenn man diese Wörter durchtauscht.


    Und noch was zu "fang einfach mal an": Schreiben ist eine Fertigkeit, die nur durch Übung erlernt und perfektioniert werden kann. Genauso verhält es sich mit dem Schreiben von Geschichten. Wenn du einen Handstand können willst, wirst du auch nicht darum herumkommen, einfach mal anzufangen und zu versuchen, dich auf die Hände zu stellen - alles rumüberlegen, wie der Handstand am besten gelingen könnte, bringt dich leider nicht besonders weit. Also Schwung holen, Hände auf den Boden, Beine in die Luft und gucken, ob man stehen bleibt - fällt man um (und das wird dir beim ersten Mal garantiert passieren), muss man irgendwas ändern. Mir scheint (wie schon vielen meiner Vorredner), dass du erst mal die ganze Theorie durchkauen willst in der Hoffnung, dass dir der Handstand gleich im ersten Durchlauf gelingt...

    Danke, @Rainbow :)


    Ja, Reinhard für die Stimme des Schmieds war schon ein absoluter Glücksgriff, das hat sich auf jeden Fall gelohnt! (Er ist sowohl Synchronsprecher als auch Leser für Hörbücher - unter anderem "Game of Thrones" usw. hat er gelesen.) Mit Caoileanns Stimme sind wir auch nicht zufrieden, aber wir haben ums verrecken niemanden sonst bekommen können (ohne, dass ich mir noch einen längeren Deutschlandurlaub leiste). Gerade weil das so viel Text ist, ist das nichts, was ich nur per Mailaustausch machen will, jedenfalls nicht mit einer ungeübten Sprecherin - und geübte Sprecher (die ich dann auch noch kenne und die sich beteiligen wollen) sind rar. Die einzige andere deutsche Frauenstimme, die wir vor Ort zur Verfügung hatten, musste für die alte Hexe am Anfang herhalten, denn da war es mir wichtig, dass sie gut klingt. Na ja, Caoileann wird wohl noch mal vorkommen (allerdings nur mit wenig Text) und da werden wir ihr einfach eine andere Stimme verpassen (vielleicht war sie in der Folge hier ja auch etwas kränklich :D )


    Ach ja, und Doris als Zwillingsschwestern ist natürlich mit am genialsten :thumbup: Ich mag Caoimhe auch lieber, aber das Paar macht's irgendwie ;) Die beiden werden im Beltaine-König ja auch noch einen Auftritt zusammen haben - der war etwas schwerer zu drehen, weil's draußen ist...


    Ach ja,... noch was. ich finde ja diese Rituale, in denen Katharina diese fremdklingenden Formeln spricht total genial!

    Danke ^^ Nee, das ist kein Elbisch. Meistens hab ich einfach eigene Formeln ins Irisch-Gälische übersetzt (mit meinem bescheidenen Wissen über die irische Grammatik und Aussprache :rolleyes: ). Der Totenspruch ist tatsächlich ein Fragment aus einem alt-keltischen Segensspruch, den ich mit Hilfe einer Bekannten (die die Sprachen besser beherrscht *hüstel*) etwas abgewandelt habe. Im Orginal heißt es in etwa "Möge Michael, hell und gütig, hoher König der geweihten Engel, die geliebte Seele Heim geleiten zur Dreifaltigkeit der ewigen Liebe." Wir haben da Michael etc. mit "Göttin, hohe Königin der geweihten Geister" ersetzt, damit es nicht so christlich anmutet - die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Film sieht, der das versteht, geht zwar gegen Null, aber mir ist das rein aus Prinzip wichtig, dass ich zumindest versuche, irgendwas sinnvolles von mir zu geben :D Ach ja und der Spruch kam auch schon in Folge zwei ganz am Ende vor, wo Caradocs Seele in den Himmel steigt.


    Na ja,...dann kommen wir zu der Szene, wo Rordan der Hexe eine Szene macht. Ich musste hier ein bischen lachen, weil du (Thorsten) Katharina mit deinem ausgestreckten Zeigefinger fast erdolcht hättest War schon ganz schön krass, was der armen Hexe so alles an den Kopf geworfen wurde...aber ein bisschen Wahrheit lag ja schon dahinter. Geil fand ich dann den fluchenden Abgang von Rordan: Hexen. Verdammt, verdammt!

    Ich glaub, die Szene hat Thorsten durchaus Spaß gemacht :D Auch wenn er natürlich nicht mit mir meckert, ich war hinter der Kamera... :rolleyes: Das am Ende "verdammt, Hexen" hat Thorsten beim Einsprechen im Nachhinein dazugedichtet und es war eigentlich ein Scherz, aber @Oriane hat das dann einfach eingebaut. Das fanden wir dann doch ganz cool. :P


    Am Ende habe ich mich gefragt, ob die Hexe nun wirklich ihren gewohnten Weg verlassen hat, nur weil Rordan sie getadelt hat. Ich meine, war sie denn selber kein bisschen überzeugt von ihren eigenen Heilungsmethoden? Oder hatte sie einfach nicht mehr genug von diesem Blutwurz-Zeug und konnte nur mit Rordans Hilfe diesen Saft brauen. Anfangs hatte sie aber ja zu der Mutter gesagt, dass der andere Saft wirkungsvoller gegen das Fieber sei. Also, was hat sie jetzt umgestimmt? Alleine die Tatsache, dass die Dorfbewohner ihr nicht vertrauen und vorher alles anders gemacht wurde, kann ja eigentlich nicht der Grund sein...das ist für mich nicht richtig deutlich geworden.


    Am Ende ist es eigentlich so, dass Rórdán Clíodhna im Grunde überzeugt hat. Sie glaubt zwar immer noch, dass ihr Mittelchen besser helfen würde, aber sie ist Hexe genug, um zu wissen, dass es manchmal besser ist, ein nicht ganz so effektives Mittel zu verwenden, das die Leute aber beruhigender finden. Trotz allem wendet sie ja noch ihre Zauberei an - in einer Szene recht am Schluss sieht man sie ja wieder ihr Amulett über einer Kranken pendeln, während Rórdán die neue Medizin abmisst. Im Endeffekt macht es vermutlich keinen großen Unterschied, welche Medizin man den Leuten gibt. Es handelt sich hier einfach um zwei verschiedene Philosophien: Fionnula hat mehr Wert darauf gelegt, Fieber zu senken, Clíodhna hingegen ist der Überzeugung, dass das Fieber ausgeschwitzt werden muss (passiert im wirklichen Leben auch: ich hab schon auch derartige Diskussionen mit Kollegen und Angehörigen von Bewohnern in unserem Heim führen müssen ;) ). Clíodhna war vermutlich hauptsächlich beleidigt, dass man sie MAL WIEDER mit Fionnula vergleicht.


    Clíodhna offenbart im Übrigen (noch) nicht, dass es sich hier um einen Fluch handelt - sie ist die einzige, die von dem Schutzzauber um das Dorf weiß und dass jemand ihn durchbrochen hat. Das wird vermutlich dann nochmal thematisiert werden in einer späteren Folge. Also dranbleiben ^^


    Und noch mal vielen Dank für dein Lob :love:

    So, und um die Sache zu einem Abschluss zu bringen: Gestern Abend war die Premiere des neuen Films. Das Gemeinschaftshaus unseres Dorfes war gut gefüllt (26 zumindest haben sich ins Gästebuch eingetragen). Der Film ist gut angekommen und ich konnte ein bisschen über das Projekt erzählen und was wir als nächstes alles so planen. Die Presse war auch da, da ich der Chefredakteurin der Korpilahti-Zeitung einen Tipp gegeben habe 8) Wir können dann wohl also am Mittwoch, wenn die neue Nummer rauskommt, was über uns lesen.



    Mein Plan fürs nächste Jahr sieht im Übrigen vor, dass ich im Januar Fördergelder beantragen werde. Den Film zu machen, kostet zwar nicht wirklich was (zumindest in der Form, wie wir ihn gerade machen), aber immer wenn es dann um die Premiere geht, merke ich, dass ein beträchtliches Budget notwendig wäre, um ihn in angemessenem Umfang unter die Leute zu bringen: Plakate, Flyer, Werbung in der Zeitung und nicht zuletzt die Miete für einen Vorführraum direkt in Korpilahti, oder vielleicht sogar in der nächstgrößeren Stadt Jyväskylä - wenn man da ordentlich reininvestiert, könnte man schon sehr viel mehr Menschen erreichen. Da der Film bisher aus eigener Tasche finanziert wurde (nämlich meiner) und ich mein Geld (welches jetzt auch nicht im Überfluss vorhanden ist) lieber in den Film selbst als in Werbung stecke, hat dieser Teil des Projekts bisher immer etwas gelitten. Aber wenn die Kulturstelle von Jyväskylä uns wenigstens teilweise finanzieren würde, könnte man da sehr viel mehr machen :)


    Den Film selbst gibt's in verringerter Auflösung auf


    und Fragen und Anmerkungen können entweder hier oder im "Rauhnachtfluch"-Thread gestellt/gemacht werden.


    Ach ja, @Falkefelix und @Kleiner Liki - ihr seid in der Szene zu hören, die etwa bei 17:05 anfängt.
    Danke für eure Beteiligung! Jede Kleinigkeit hilft uns! :friends:


    Und Danke natürlich wieder an @Oriane, die die schwierigen Teile des Sound-Designs übernommen hat :thumbup:

    So, Thorsten und ich haben jetzt zum ersten Mal den gesamten Film am Stück angeguckt (ein paar Kleinigkeit müssen noch behoben werden, ich hab schon pflichtbewusst rumgemeckert!) und ich muss sagen, dass er gar nicht so schlecht ist. Eher ruhig, aber das liegt am Thema - und vermutlich generell an unserer Art Filme zu machen ;) Ein paar Sachen, die ich gerne anders hätte, gehen halt nicht so, wie ich gern möchte, aber egal - ich sag jetzt nicht, welche Stellen es sind, die mir sauer aufstoßen :D Wenn es niemand sonst anmerkt, ist's vielleicht gar nicht soooo schlimm.


    Ihr könnt jetzt noch mal in Ruhe die Geschichte lesen. In Kürze bringen wir dann vermutlich den Film raus, dann könnt ihr direkt vergleichen :)

    Ein wenig hatte ich gehofft, Rordan könnte es schaffen, einige auf seine Seite zu bringen, was aber augenscheinlich nicht geglückt ist.

    So halb hat er, ohne es zu wissen, aber schon was erreicht:

    "Schluß damit.", schnitt Ailbhes Stimme durch den Lärm. "Offensichtlich wird Rórdán den Trupp nicht führen - Bradach?" Sie blickte den Jäger an, aber aus einem unerfindlichen Grund starrte der zu Boden und schüttelte unglücklich den Kopf.

    Kleine Erinnerung: Bradach ist der, der den Ring gefunden hat ;)


    @Rainbow
    Ich denke, ich ahne, was du meinst, wenn du sagst, dass Clíodhna zu schnell darauf kommt. Aber ich glaube, im Film haben wir viele Möglichkeiten, die Wahrheitsfindung visuell auszugestalten und das ganze noch etwas in die Länge zu ziehen :)