Beiträge von Katharina

    Kurzes Update, weil ich heute den Bescheid bekommen habe: Der Trollschatz bekommt von der Stadt Jyväskylä einen Kulturzuschuss über 500 Euro für Werbung und Mietkosten für die Premiere :)


    Den hatten sie uns eigentlich letztes Jahr schon gewährt, allerdings für das ganze Paket, also Produktion und Premiere. Da wir die Premiere nicht machen konnten (und den Film auch noch nicht ganz fertig hatten :whistling: ), konnten wir das also nicht einfordern (wird rückwirkend ausgezahlt). Da die Produktion uns aber praktisch kaum etwas kostet und das meiste eh für Werbung geplant war, hab ich das einfach noch mal beantragt.

    Jepp, wir haben jetzt mal aufgenommen "Alles klar? Noch Fragen?" (also auch deine Lösung ^^ ) Mal gucken, wie das dann aussieht, aber es könnte ganz gut funktionieren, weil er einmal den einen (der nickt) und dann auch noch den anderen (der den Kopf schüttelt) anguckt ;)


    Das Problem lag darin, dass wir mit zwei Finnen aufgenommen haben und denen nicht ganz klar war, was Thorsten eigentlich genau sagt - nur, dass sie irgendeine Reaktion zeigen müssen... :D

    Mir ist das jetzt schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit passiert, dass ich irgendwo getagt wurde, davon aber keine Benachrichtigung bekommen habe (hab's dann erst beim durchblättern des Threads gesehen) :hmm: Ich hab noch mal direkt im Benutzerkonto die Benachrichtigungen durchgeguckt und da steht die Erwähnung drin und jetzt auch im "Benachrichtungsglöckchen" - war aber vorher definitiv nicht da :hmm:


    Wurde da irgendwas geändert?

    Ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass das einen Leser/Zuschauer vielleicht stutzen lässt, aber auch das muss ja nichts schlechtes sein. Bei den meisten wäre der erste Gedanke wahrscheinlich: Eiskalt und leblos - da muss man doch Erste Hilfe leisten, anstatt über die Frau herzufallen! :D Wobei anzumerken ist, dass die effektivste Erste Hilfe bei akuter Unterkühlung (wenn man sonst keine Hilfsmittel zur Hand hat) tatsächlich ist, sich und den anderen nackt auszuziehen und sich gemeinsam unter eine Decke zu kuscheln...

    Rainbow

    Vom hexischen Standpunkt ist der Ausgang der Reise schon sehr nachvollziehbar ^^


    (Fun fact: Es hat keinen Einfluss auf die Geschichte gehabt, die ist im Groben schon länger so konzipiert, aber wir haben seit neuestem sogar ein Samhain-Kind, welches unter ganz ähnlichen Umständen entstanden ist - wenn auch nicht genau an Samhain :D )

    Kleiner Einwurf meinerseits bzgl. Fachbegriffen:


    Im richtigen Maß eingesetzt finde ich, dass Fachvokabular auch viel zum Flair einer Geschichte beitragen kann. Wenn ich es in einer Geschichte mit einem Biologen zu tun habe, komme ich durchaus damit klar, dass da hin und wieder Wörter aus seinem Fachbereich fallen und z.T. unerklärt bleiben (solange die Geschichte an sich noch verständlich ist). Ich denke, man kann dem Leser auch mal zumuten, mit ein bisschen Unkenntnis umzugehen und muss ihm nicht alles erklären oder alles so herunterbrechen, dass selbst der letzte Idiot es kapiert (es sei denn, ich schreibe eben für Idioten - da wären wir wieder bei der Frage, ob wir den Leser kennen oder eine gewisse Zielgruppe haben :D ).

    Ich bin hier am Überlegen, ob ich Clíodhna (zumindest im Drehbuch) das alles ein bisschen anders formulieren lassen sollte. Das Prinzip, von dem sie spricht, ist eigentlich ganz simpel: Die Göttin verkörpert die Polarität der Dinge (im Grunde das, was auch die andere Hexe/die "Widersacherin" schon im Rauhnachtfluch gesagt hat: "Hitze und Kälte, Leben und Tod - das ist die Wirklichkeit hinter den Dingen") und der Beltainekönig und der Rabenkönig sind ihre jeweiligen Gefährten im Kreislauf des Jahres. Zwei Mal im Jahr muss der eine durch den anderen abgelöst also besiegt werden. Die Göttin ist auch zugleich Lebenspenderin wie Totenmutter - sie gibt das Leben und sie nimmt es auch wieder, denn nur so kann das Gleichgewicht aufrechterhalten werden. Ohne Dunkel kein Licht, ohne Tod kein Leben...


    Ich glaube, um den Zuschauer (der häufig nicht so viel mythologische und ethnologische Vorbildung hat) nicht noch verwirrter als Rórdán zurückzulassen, muss sie ihre Erklärung hier in wirklich einfache Worte kleiden oder das Prinzip irgendwie veranschaulichen. In einem Buch kann man den Text einfach noch mal in Ruhe lesen, im Film sollte der Zuschauer möglichst gleich verstehen :hmm:

    Éowyn, die frustrierte Feministin


    "Die zwei Türme" ist ein Buch aus den 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Tolkien war auch nur ein Kind seiner Zeit - niemand hätte es ihm verübelt, wenn sein Frauenbild von damals nicht den Zahn der heutigen Zeit getroffen hätte. Niemand hätte aufgeschrien und ihn als Sexisten beschimpft, wenn seine Protagonisten der Meinung gewesen wären, Frauen hätten im Krieg nichts verloren und man kann die Film-Éowyn schon verstehen, die frustriert ist von der Männerwelt, die sie absolut nicht am Krieg teilnehmen lassen möchte und ihr stattdessen aufträgt, sich um die Frauen und Kinder zu kümmern. Wie demütigend.


    Aber Moment mal - hatte Tolkien tatsächlich dieses Bild von Éowyn und der Welt, in der sie sich bewegte?


    Ein Blick in dieses alte, verstaubte Buch, dass jetzt auch schon siebzig Jahre auf dem Buckel hat, zeigt uns eine ganz andere Person und eine andere Gesellschaft. Als König Théoden die Leute nach Helm's Deep führt, lässt er seine Nichte Éowyn zurück und gibt ihr den Auftrag, eine Heerschau durchzuführen und ihn in Dunharrow wiederzutreffen - mit dem Heer, das sie für ihn zusammengestellt hat. Okay, genaugenommen ist es nicht Théoden selbst, der auf die Idee kommt. Genaugenommen überlegt er erst noch, wen er mit der Aufgabe betrauen könnte, denn sein treuer Neffe Éomer (dazu wird Thorsten noch etwas schreiben) muss mit ihm nach Helm's Deep reiten. Théodens eigene Leute schlagen ihm schließlich Éowyn vor, der sie - laut ihrer eigenen Worten - alle folgen würden.


    Wir erleben Éowyn hier also tatsächlich als Schildmaid Rohans, eine fähige Anführerin, deren Kompetenz von keinem der Herren im Heer in Zweifel gezogen wird. Sie wird die neue Kommandantin des neuen Heeres, welches Rohan in den Krieg schicken wird - eine Aufgabe von enormer Verantwortung.


    Warum reitet Éowyn dann trotzdem heimlich und als Soldat verkleidet mit den Rohirrim in die Schlacht? Traut ihr wirklich keiner zu zu kämpfen? Es stellt sich heraus, dass sie hier offenbar doch ein bisschen einem Traum erliegt, mit den Männern in den Kampf reiten zu können. So fortschrittlich war Tolkien hier dann doch nicht, dass er eine Gesellschaft entworfen hätte, in der es keine Rollenverteilung der Geschlechter gegeben hätte ;) Frauen gehören eben normalerweise nicht in die Schlacht. Dass Éowyn hier so viel Verantwortung übertragen wurde hat wahrscheinlich auch viel mit ihrer Abstammung zu tun und der Tatsache, dass sie derartige organisatorische Dinge von klein auf gelernt hat. Dass sie den Männern dennoch nicht ganz gleichgestellt ist, äußert sie in einem schwachen Moment, als sie Aragorn darum bittet, sie mitzunehmen auf die Pfade der Toten. Aragorn lehnt dies vehement ab, aber nicht etwa weil sie eine Frau ist, sondern weil sie das Kommando über Rohans Heer hat. Übersetzung: Wir sind im Krieg. Du hast einen Posten in diesem Krieg. Und du darfst deinen Posten nicht einfach verlassen (das dürfte auch kein Mann, wenn er an ihrer Stelle stünde!). Hier zeigt sich Éowyn ein bisschen beleidigt und argumentiert, dass es immer nur die Männer sind, die heroische Taten vollbringen dürfen. Das ist ein wenig kindisch, daher meine Vermutung dass sie hier ein Heldenbild vor Augen hat, vermutlich gründend auf Geschichten aus der Kindheit, dem sie gerne auch einmal gerecht werden würde. Dass die Aufgabe, die ihr hier bereits übertragen wurde, eben auch nicht von jedem Mann mal eben gemeistert werden kann, verliert sie etwas aus den Augen. Als sie später mitreitet, ist ihre Aufgabe im Grunde erfüllt: sie hat das Heer zusammengestellt und organisiert, jetzt reiten alle in die Schlacht und sie muss zurückbleiben. Das ist ihre einzige Chance, doch mal mitzuspielen und sie kann ja nicht viel verlieren: was nützt es zurückzubleiben, wenn vielleicht keiner zurückkehrt?


    Was wurde jetzt im Film aus dieser durchaus fähigen, etwas eigenwilligen Schildmaid gemacht?


    Zunächst mal fällt auf, dass wir Éowyn im Film kein einziges Mal irgendeine kompetente Handlung ausführen sehen. Man sieht sie tatsächlich nur einmal ein Schwert schwingen. Laut ihren eigenen Worten gegenüber Aragorn sind die Frauen Rohans geübt in solchen Dingen und haben gelernt, sich zu verteidigen. Nun ja, entweder hat sie Aragorn hier angeschwindelt oder Rohan bildet seine Frauen zwar aus, hat dann aber keine Lust sie tatsächlich im größten Notfall auch einzusetzen: bei der Schlacht um Helm's Deep werden sogar Greise und Kinder eingezogen, aber keine einzige Frau!


    Aber Éowyn macht auch sonst keinen besonders kompetenten Eindruck in irgendeiner Hinsicht: ihr wird gesagt, sie soll sich um die Frauen und Kinder kümmern und das einzige, was man sie machen sieht ist, ein Kind zu trösten. Wo ist die Organisatorin in der Notunterkunft, die von erhobener Position aus andere anweist, Decken zu verteilen, Vorräte zu rationieren und Kranke zu versorgen? Ihr größter Einsatz ist, dass sie "in die Höhlen" ruft, als praktisch schon alle auf dem Weg dorthin sind.


    Auf dem Weg nach Helm's Deep bekommt Éowyn es nicht mal hin, eine genießbare Suppe zu kochen - der absolute Tiefpunkt in ihrer Charakterisierung. Hier sind die Filmemacher offenbar der Vorstellung der neumodischen Feministin erlegen, die so damit beschäftigt ist, möglichst wenig einem Rollenbild zu entsprechen, dass sie es rein aus Prinzip schon immer abgelehnt hat, Kochen zu lernen. Andererseits bin ich ziemlich sicher, dass praktisch jeder Krieger von Rohan in der Lage ist, seine Sachen selbst zu flicken und sich aus den mitgeführten Notrationen eine Suppe zu kochen, die man nicht gleich wieder ausspeien möchte. Éowyn kann offenbar nicht mal das und man beginnt zu verstehen, warum ihr keiner irgendwas zutraut...


    Tja, was soll ich sagen? Tolkien hat hier in den 1950er Jahren eine kompetente Anführerin erschaffen, die man sich durchaus zum Vorbild zu nehmen bereit ist. Im Film des 21. Jahrhunderts wurde daraus eine weinerliche Emanze, die sich zwar die ganze Zeit beschwert, dass sie keiner Ernst nimmt, die aber auch an keiner Stelle die Gelegenheit bekommt (oder wahrnimmt) sich zu beweisen. Stattdessen schmachtet sie die meiste Zeit nur Aragorn hinterher und schafft es nicht mal ihrem Bruder eine zu knallen (oder auch nur ein einziges Gegenwort hervorzubringen) als dieser ihr sagt, Krieg sei Männersache. Echt schade, dass eine der wenigen starken weiblichen Rollen so degradiert wurde.

    Kann man die Texte einer Cory (das bin ich) nach den gleichen Kriterien aufdröseln wie die Texte eines Kant, eines Tolkien oder eines Konsalik? Ja, gut, können kann man sicher, aber ist es fair, jemanden nach wissenschaftlichen Kriterien auseinander zu nehmen, der einfach nur aus Spaß am Vergnügen schreibt?

    Können kann man schon ;)

    Du schreibst gewiss auch einige Dinge auf eine bestimmte Weise und bist der Meinung, dass man sie so und nicht anders schreiben sollte, weil du ein Gefühl für Ästhetik, Stil oder was auch immer hast. Du kannst vielleicht nicht immer genau benennen, warum das jetzt in deinen Ohren gut klingt, aber eine Textanalyse kann da Stilmittel aufdecken, die du unbewusst reingebracht hast. Du brauchst also nicht immer ein Bewusstsein für diese Dinge, um sie anwenden zu können - aber helfen tut es schon (weniger zum Schreiben als viel mehr zum Verstehen von fremden, aber auch eigenen Texten).


    Kritisch wird es immer bei Fragen wie "was will uns der Autor damit sagen?", wie sie in der Schule häufig gestellt werden. Bei bestimmten Autoren kann man da vielleicht eine begründete Vermutung anstellen, weil man weiß wie sie die Welt betrachtet und über sie geschrieben haben, aber Cory kann man da dann vielleicht keine geniale Absicht unterstellen, wenn sie bestimmte Stilmittel nur benutzt hat, weil's gerade gut klang :D Aber auch das macht nichts, denn auch in die Texte großer Autoren wurden schon Dinge hineininterpretiert, die von selbigen Autoren persönlich vehement abgestritten wurden. Genützt hat es ihnen nichts, denn die Textanalyse hat das eben so ergeben.

    Gestern haben wir übrigens noch das Gespräch zwischen Ailbhe und Rórdán gedreht (in dem Rórdán ihr erklärt, dass sie eine Trollspur gefunden haben, er aber meine, dass das ein einmaliges Ereignis wäre). Das Set hierfür sollte das selbe sein wie das, welches wir schon für die Diskussion zwischen Ailbhe und Caoimhe zu Beginn des Films "Rauhnachtfluch" benutzt hatten - also praktisch Ailbhes und Caoimhes Wohnzimmer samt Kamin. Dafür mussten wir wieder nach Petäjävesi fahren, das ist ca 40/50 Minuten mit dem Auto. Ich bin immer noch stolz darauf, dass ich dieses Set gefunden habe. Damals haben wir ein paar Monate mit Suchen zugebracht, aber ein Kamin, der 1. gut aussieht, 2. mit offenem Feuer betrieben werden kann (also keine Glastüren als Schutz davor hat) und 3. in einer brauchbaren Umgebung steht (der beste Kamin nützt nichts, wenn die Wände links und/oder rechts nicht zu gebrauchen sind), war einfach nicht zu finden - und das, obwohl hierzulande praktisch jeder einen Kamin hat! Der ist in Einfamilienhäusern sogar vorgeschrieben, damit die im Falle eines Stromausfalls noch beheizt werden können.


    Per Zufall hatte ich dann in einem Facebook-Post einer Bekannten diesen Kamin gesehen, der in einem Landhof zu finden ist, der auch ein kleines Restaurant betreibt und ansonsten seine Räume für Feste zur Verfügung stellt. Ich hab sofort in Erfahrung gebracht, wo das Ganze ist und hab mich mit dem Familienbetrieb in Kontakt gesetzt. Die fanden mein Anliegen erst komisch, haben sich dann aber über unsere Projekte erkundigt und mir dann mitgeteilt, dass sie den Kamin gern zur Verfügung stellen, wenn sie gerade keine Kundschaft haben. Der erste Drehtermin war letzten Sommer für den "Rauhnachtfluch" und gestern eben für den Trollschatz.


    Also Auto vollgeladen:


    Und zum Set (oben Vorbereitungen, unten Ausschnitt aus der Szene):


    Die Szene ist eigentlich gar nicht mal lang, aber das ist eben der Aufwand, den man manchmal betreiben muss :)

    Zum Glück schlafen wir normalerweise nicht in der Gerümpelkammer im Holzlager auf dem Fußboden :/ (ich hab während des Drehs außerdem noch einen spektakulären Krampf im Bein bekommen, weil ich - schwanger und so - so völlig komisch daliegen musste :D )


    Leute, die sich einigermaßen für diese Art Sprachen interessieren, werden das sicher auf Anhieb erkennen.

    Die merken dann wahrscheinlich auch, dass das Null mit Trollen und dergleichen zu tun hat, was da steht :D (ich weiß, dass einige unserer Elbisch-Bekannten von damals die Serie verfolgen, daher werden wir diese Szenen nur gaaaaanz kurz zeigen, damit die keine Lachanfälle bekommen ;) )

    Ich glaube, wir können das mit dem Rabenkönig vielleicht ein wenig andeuten. Clíodhna kann direkt sagen, dass sie zu dem Thema nichts erzählen kann (wegen altem, geheimem Wissen blabla) und Rórdán wirkt erschöpft genug, dass man ihm abnimmt dass er erst mal nicht weiter nachfragt - oder er kann alternativ resigniert aussehen, so dass der Leser/Zuschauer nicht ganz sicher sein kann, ob diese Nachricht nicht vielleicht seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.


    Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich Clíodhna hier schon erklären lassen würde, dass die andere Hexe was gegen die Menschen im Tal hat. Meines Gefühls nach kann Clíodhna selbst das noch gar nicht so genau wissen. Sie weiß nur, dass die andere Hexe sie und Fionnula als Verräterinnen bezeichnet hat. Sie hat vielleicht ihre Vermutung, warum, aber so auflösen würde ich das hier vielleicht nicht - und ich gebe zu, die Andeutung hier zu machen, wirft mehr Fragen auf als für das Ende einer Folge vielleicht gut ist :hmm: Vielleicht kann Clíodhna hier nur erzählen, wo sie die Hexe schon mal getroffen hat (das ruft das ganze auch für den geneigten Leser/Zuschauer wieder ins Gedächtnis) und zugeben, dass sie sich selbst noch nicht ganz im Klaren ist, was diese Hexe von ihr will. Sie könnte vielleicht vorsichtig die Vermutung äußern, dass es was mit den Menschen im Tal zu tun hat, aber dann muss sie das wenigstens kurz erklären, sonst lässt man den Leser/Zuschauer mit zu vielen Fragezeichen zurück. Ein rätselhaftes Ende, das Raum für weitere Folgen gibt, ist gut. Ein Ende, das zusätzlich in den letzten Minuten noch viele Fragen schafft, ist unbefriedigend.

    Kann ich leider nicht mehr :| - das ist ein Zitat das woertlich so in 'Sturmzinne' faellt als die andere Hexe das Cliodhna an den Kopf knallt kurz bevor sie sie in der Anderswelt festsetzt.

    Ich glaube, man kann sie trotzdem einfach "Verräterin" sagen lassen. Klingt vielleicht sogar natürlicher :hmm: Vielleicht könnte Rórdán an der Stelle etwas planlos gucken und Clíodhna erklärt es dann kurz und zitiert dabei die andere Hexe....

    Danke Kirisha :love:

    super fand ich die Szene mit der Magie zwischen Rordan und Cliodhna - so magisch, das hat mich richtig ergriffen!

    Hier geht noch mal besonderer Dank an Oriane - sie hat mit dezenten Soundeffekten der Szene genau die richtige Stimmung gegeben :) (die Standardvertonung bekommen wir inzwischen auch selbst ganz gut hin, aber Oriane hilft uns bei so kniffligen Sachen).


    Und wo habt ihr die Bären her?

    Frei verfügbares Material aus dem Netz :blush:

    Wir hätten hier auch gerade eine Bärin mit zwei Jungen in der Gegend, aber die zu finden ist schwierig... und mit gewissen Risiken verbunden.

    Trotzdem hab' ich am meisten bei der Fratzenschneiderei von Una (war doch Una, oder?) der blinden Caoimhe gegenüber lachen müssen. Herrlich fies und gleichzeitig urkomisch.

    Das war auch Treasa :D

    Die Charaktere der Kinder sind den "Original"-Kindern nachempfunden (auch die Namen sind übrigens entsprechend passend gewählt). Das Grimasseschneiden ist etwas, das hätte auch Riina einfallen können. Dazu dann die rüde, aber doch dezente Zurückweisung von Rathnait/Aino so ganz nebenbei - wie aus dem Leben gegriffen! Und Úna/Laura (Úna ist das "Lämmchen") als die unschuldige Süße, der keiner böse sein kann (denn sie weiß ihr "Süßsein" geschickt auszuspielen).


    Also ja, Thorsten lässt sich beim Schreiben und ich beim Szenenplanen da sehr inspirieren ;)

    Ton und Bildqualität waren wirklich gut. Das ist jetzt keine Amateurqualität mehr.

    Ja, ich finde man sieht hier sehr deutlich auch den Fortschritt, den wir technisch und künstlerisch gemacht haben :) (ein paar Kleinigkeiten stoßen mir natürlich immer noch auf, aber man selbst ist da ja häufig kritischer :D ). Das haben auch viele andere schon gesagt.


    Der "König", wie er morgens aufwacht und sich so schnell es geht davon macht!

    Besonders gut hat mir der nächste Morgen gefallen.

    Hihi... ja, ich dachte mir schon, dass das vielen gefällt. Soll ja ein ernsthafter Film sein, aber so ein paar Stellen zum Auflockern zwischendrin müssen schon rein - die Kinder eignen sich da auch immer ganz gut, eben z.B. wie Sensenbach schon sagt, wenn man die Welt durch ihre Augen sieht oder sie halt manches nicht so ganz verstehen (weiß nicht, ob das alle Zuschauer gleich schnallen, z.B. wie Treasa erzählt, ihre Mutter solle mit Rórdán übers Beltainefeuer springen... was Aoibheann damit natürlich meinte war, dass sie sich an Beltaine mit Rórdán zurückziehen soll - Treasa denkt halt nur, sie traut sich nicht allein übers Feuer zu springen ;) ).