Beiträge von Nicole Doll

    die Eigenschaft haben nach unten zu fallen und Schnee diejenige, sich darüber zu legen. Wenn dann noch Gras und Gehölz dazukommt, scheint es mir unmöglich, darunter einen Ring zu sehen.

    Ich dachte, ICH wäre hier die sachlich-nüchterne Wissenschaftlerin mit Hang zur Sciencefiction. Wir bewegen uns doch im Bereich der Phantasie bei Mythen und Legenden aus vergangenen Zeiten. Und da fällt mir ganz spontan J.R.R. Tolkien und der Schaaatz ein. Wenn der Ring magisch ist, leitet er seinen neuen Besitzer zu sich - egal wie dick die Schneedecke oder alles sonst darüber dann ist.


    LG Nicole


    Und noch ein anderer Aspekt:


    Film und Buch - zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. - Dann lese ich immer wieder die Empfehlung für das Schreiben: "Show, don't tell". Ist es aber nicht gerade der Umstand, dass die Geschichte in einem Buch ERZÄHLT und nicht wie im Film einfach gezeigt wird, was hier den Unterschied ausmacht?


    Wie auch @Rainbow bin ich gespannt, wie diese schön erzählte Geschichte einmal filmtechnisch umgesetzt wird. Beim Lesen entstehen die Bilder aus der Phantasie und den persönlichen Erfahrungen heraus im Kopf des Lesers. Das ergibt bei jedem ein anderes Bild. Beim Film kann ich mich nur zurück lehnen und hin sehen. Und ob es mir gefällt, hängt davon ab, wie stark meine Phantasie und die des Regisseurs miteinander überein stimmen.


    In einem Text kann ich beschreiben, welche Gefühle und Erinnerungen das Gesehene bei mir auslösen. Im einem Film kann ich nur das Bild zeigen und hoffen das es beim Betrachter genau diese Gefühle hervor ruft.


    LG Nicole

    Oh Leute, da habe ich doch glatt wieder den Steuerknüppel meines Raumschiffs verrissen. Aber eigentlich sollte ich es ja wissen. Warum muss ich nur immer wieder dieses Sonnensystem mit seinen völlig verkommenen und durchgeknallten Bewohnern ansteuern. Nur einmal angezapft, was da so durchs Internet geistert, und hier bricht wieder Panik aus.


    Moment bitte.


    Wieso wird jetzt auf meinem Bildschirm der Jupiter immer größer? Da wollte ich doch gar nicht hin. Diese WUTZ- (Weltraum User Terminierungs Zentrum) Programmierer der GU (Galaktische Union - grenzenloses Unheil würde aber vielleicht besser passen) bekommen das PISS- (Planeten Identifizierung Suche und Steuerung) System einfach nicht fehlerfrei.


    Also Handsteuerung.
    Mist, reagiert nicht.


    Ich habe mir da wieder irgendwo so einen Andromeda-Kabelwurm eingefangen. Sind echt nervig, diese Viecher. Und mit einer Hyperraum-Hochspannungs-Falle erwischt man die auch nicht mehr. Da gab es den Neutrino-Antimaterie-Neutralisator, dann die Quanten-Vakuum-Falle und was weiß ich sonst noch. Funktioniert alles nicht. Sind einfach zu schlau, diese Biester.


    Und jetzt hänge ich wieder hier im Kabelkanal bei dieser Urzeit-Technik für die Handsteuerung. Der WUTZ-Kram geht drahtlos - wenn er denn mal funktioniert. Aber da habe ich es. Und wie schon vor 1000 Kosmischen Epochen: abisolieren und Klemme drauf. Und zurück zum Kommandostand.


    Was ist das jetzt?
    Ganymed rast auf mich zu. Was hat mich denn bloß wieder geritten, in dieses Chaos-Planetensystem einzudringen?


    Also Ruhe bewahren, Raumschiff herum drehen, und jetzt ganz vorsichtig den Plasma-Antigravitations-Generator hoch fahren, bis sich Blutleere im Kopf bemerkbar macht. So komme ich sofort von der Implosionsgschwindigkeit in den Hyper-Warp-Bereich. Ach ja, vorher noch die Materie-Antimaterie-Booster aktivieren. Dann aber die Antigravitation ganz schnell wieder runter fahren, bevor es vor den Augen schwarz wird.


    - Erst mal geschafft. -


    Jetzt ist der Kabelwurm dran. So 100 Volt bei etwa 350 Kiloherz mag der am liebsten um sich aufzuladen. Also kommt wieder mein selbst gebastelter Wechselstrom-Generator zum Einsatz. Und wenn der Wurm sich dann da einklinkt, komme ich mit meinem Positronen-Plasma-Schwert aus der Deckung. Ist zwar auch wieder aus der Urzeit, diese Methode, aber sie funktioniert wenigstens. Dann kann ich nur wieder ewig lange den Boden schrubben um diese ätzende Elektrolyt-Brühe zu beseitigen, die den Körper dieser Würmer durchströmt.


    Na Ja. ich muss mich sowieso länger hier aufhalten GOPS (Galaktisches Ortungs und Positionierungs System) ist gestört, weil wieder einmal die Wok gegen die Rucolaner Krieg führen. Vermutlich wurde bei einem Staatsbesuch nicht richtig salutiert. Die Wok sind bei so etwas extrem empfindlich. Und ich kann mir jetzt den Kurs zurück nach hause so halb von Hand mit einer uralten Software berechen.


    Liebe Intergalaktische Grüße
    Nicole

    Hallo,


    das ist jetzt für mich ein sehr interessantes Thema. Worum es speziell bei mir dabei geht, beschreibt, glaube ich, recht gut der Entwurf zum Vorwort meines seit etwa einem Jahr fest steckenden und jetzt wieder weiter geführten Sci-Fi-Roman-Projekts (Arbeitstitel: Im Auge des Stieres).



    Ich beschreibe in diesem Roman bisher zwei - es sollen noch weitere folgen - technisch hoch entwickelte außerirdische Zivilisationen mit völlig unterschiedlichen Lebensräumen. Das ist im klassischen Sinne wohl - wie bei Star Wars - eher wieder Fantasy. Für meine Elfen, deren "Sichtkristalle" beispielsweise mit "eingefangenem Sonnenlicht" betrieben werden, konnte sich jedenfalls bisher kaum jemand irgendwie begeistern. Auch die gesellschaftlich-politischen Aspekte passten da nicht hin.


    Hinzu kommt, dass ich schlicht und einfach technische Dinge und biologisch-kosmologische Zusammenhänge besser beschreiben und erklären kann als mit beschriebenen Bildern oder Stimmungen irgendwie Spannung aufzubauen. Und damit sollten Leser, die Science-Fiction erwarten, doch wohl eher zurecht kommen als die klassische Fantasy-Gemeinde.


    Liebe Grüße
    Nicole

    Hallo @Donovan,


    So richtig weiß ich auch nicht, wie man eine Traumszene aufbaut und beschreibt. Das hat mich allerdings auch nicht davon abgehalten, dies zu tun. Hier also Aransils Traum in 'Die Rache einer Elfe':



    ... vielleicht hilft es ja irgendwie weiter.


    Liebe Grüße
    Nicole

    Hallo Forum,


    wieder einmal eine Diskussion, wo die Experten oder Forum-Dauer-Schreiber unter sich bleiben!? 8|:S:saint:


    Also kurz mein Problem bei dieser Problematik. Ich bin als Autorin absoluter Späteinsteiger und offensichtlich auch nicht besonders talentiert. Meine Mutter hätte gesagt: Lass diese dumme Schreiberei und mach etwas Ordentliches. Das machte ich auch, aber verzweifelte immer mehr daran. Schreiben gelernt habe ich mit technischen Berichten als Ingenieur. Dann habe ich mich in der Freizeit mit Parawissenschaft beschäftigt und meine Ideen dazu einfach irgendwie schriftlich fest gehalten. Dann mussten meine Empfindungen irgendwie raus. Über mich selbst brachte ich aber kein Wort heraus, also verlegte ich die Handlung in eine lange zurück liegende Vorzeit mit Elfen und Zwergen, in der ich als Drachenreiter in einem sinnlosen Kampf Zog. Daraus wurden drei Romane. Nachdem nun die Essenz meines Werkes in Form von Ebooks veröffentlicht ist (siehe den Link in meinem Profi), suche ich einen Weg, wie Nicole Doll als Autorin weiter existieren könnte oder sollte.


    Da ich quasi aus der Verzweiflung heraus schrieb, machte ich mir überhaupt keine Gedanken darüber, wie das bei einem Leser ankommen könnte. Für mich selbst war die Thematik so wichtig, dass man sich dafür einfach interessieren MUSSTE. Wenn es also keiner las, lag es daran, dass ich einfach an die RICHTIGEN Leser nicht heran kam. Aber wie sollte ich das auch, wenn da kein Verlag gezielt Werbung für mich machte? Meine in der Rolle als Mann immer größer gewordene Sozialphobie verhinderte zudem, dass ich die nötigen Kontakte knüpfte (online oder auch sonst wie).


    Hätte ich nun statt der Elfen-Romane autobiographische Sachbücher über Depressionen schreiben sollen? Solchen "Sch.." lese ich selbst nicht gerne, aber Romane und Fantasy werden doch gerne gelesen. Also sah ich da eine Möglichkeit für einen Einstieg. Nur passt ein anarchisch denkender Drachenreiter, der in einer demokratisch organisierten und hoch technisierten Elfen-Gesellschaft verzweifelt gegen das Ende des Zeitalters der Elfen ankämpft, überhaupt nicht in das Genre. Wie hier im Thema bereits angesprochen, ist der Leser enttäuscht. Das Thema ist falsch. Es wird als langweilig empfunden. Zudem beschreibe und erkläre ich mehr als ich erzähle. Erzählen hat viel mit Gefühlen zu tun. Und da muss ich erst einmal lernen, wie man die zeigt und dann auch in Worte fasst.


    Im Prinzip sind meine Elfen-Geschichten eher Science-Fiction als Fantasy, weshalb ich noch als Nikolai Fritz ein Sci-Fi Projekt unter dem Arbeitstitel "Rebellen im Weltraum" startete. Dabei trat ich mit dem Aldebaran als Ort des Geschehens bereits ordentlich in den Neonazi-Fettnapf, obwohl ich von deren Ideologie absolut nichts wissen will. Hinzu kommt, dass der Antrieb meiner Raumschiffe nach Viktor Schaubergers Wirbelprinzip (Repulsine, Plasma-Schwebekreisel) funktioniert, wie es auch bei den 'Reichsflugscheiben' und dem NS-Geheimprojekt 'Glocke' zum Einsatz gekommen sein soll. Das hat jetzt aber mit meiner Parawissenschaft und nichts mit den Nazis und deren Verschwörungstheorien zu tun.


    Auf der Suche nach einer Orientierung auf meinem weiteren Weg als Autorin lese ich mich hier gerade durch die Beiträge. Dann werde ich wohl wieder Textfragmente präsentieren und auf Kommentare hoffen. Ich selbst fühle mich aber komplett inkompetent und wage es daher kaum an den "Ikonen" und "Ewigen Göttern" herum zu kritisieren. Wenn ich es versuche, kommt kein vernünftiges Wort heraus.


    Liebe Grüße
    Nicole


    Nur so zur Info: Der Entwurf für das Titelbild zu meinen Sci-Fi-Roman.


    Warum läßt Du den Drachenreiter nicht "als Narren auftreten". Dieser Berufszweig ist schon sehr alt und ich glaube, auch an elfischen Höfen könnte er besetzt gewesen sein.

    Danke für den Tipp. :thumbsup: Der LIKE ist mir da aus Gewohnheit so raus gerutscht. ;)


    Sonst hat sich das Thema wohl erst mal erledigt. Im Moment denke ich jedenfalls nicht an eine Neuauflage des Romans.


    LG Nicole

    Hallo @Zarkaras Jade,


    herzlichen Dank für Deine ausführlichen Kommentare.


    Wie ich in meiner Vorstellung bereits erwähnte, habe ich meine Gefühle und meine Lebensgeschichte mit J.R.R Tolkien als Vorbild in drei Fantasy-Romanen verarbeitet, da ich sie ganz normal über mich selbst nicht äußern konnte. Da hätte der alte verbitterte und verzweifelte "Nikolai Fritz" kein einziges Wort heraus gebracht. Ein wirkliches ICH gab es nicht. Das ist erst vor knapp zwei Jahren zunächst ganz zaghaft mit "Nicole Doll" erwacht.


    Nikolai Fritz hat sich am Ende mit Parawissenschaften praktisch seine ganze Freizeit "zu gemüllt", weil er es anders ohne Drogen, zu denen ich auch Psychopharmaka zähle, nicht ausgehalten hätte. Dann musste mit den drei Romanen alles irgendwie raus. Siehe dazu auch "Scharanhturim der Drachenzähmer" bei "High-Fantasy". Ich habe mich hier im Forum angemeldet um heraus zu finden ob Nicole Doll als Buch-Autorin weiter machen soll oder besser nicht. Beiträge in diversen Internet-Foren - insbesondere zu Thema Transgender - wird sie wohl immer schreiben.


    Du machst mir jetzt schlagartig klar, in was für einer Echokammer ich die ganze Zeit steckte. Klar: Nazi-Flugscheiben, Aldebaran und die ganze braune Kacke! Warum habe ich nicht einfach ein anderes Sternbild gewählt? Da hatte ich mal Tau Zeti im Hinterkopf. Und sonst habe ich vielleicht zu viel Stanilav Lem gelesen. Da ist auch alles immer ziemlich seltsam.


    Nun konkret zu Deinen Kommentaren:



    Liebe Grüße
    Nicole

    Natürlich sollten die Chars so reden, wie wir heute. Wenn sie reden würden, wie die Menschen vor xy Jahrhunderten, dann würde sie keiner verstehen.


    Also dann versuche ich totale Anfängerin auch einmal mich hier einzubringen.


    Sicherlich kann ich keinen Dialog in Mittelhochdeutsch verfassen. Das würde zwar gut in eine lange vergangene Zeit passen, nur es würde heute keiner verstehen. Also habe ich meine Elfe Amandrin in "Die Rache einer Elfe" einfach wie gewohnt sprechen lassen. Meine Frage: Ist es jetzt schlimm, dass die Elfen vor langer Zeit sicherlich nicht wussten, was ein Hampelmann ist, und es auch wohl im Theater noch keine Komiker im heutigen Sinne gab? (Und: Meine Elfen sind technisch weit fortgeschritten; auf dem Flugplatz starteten und landeten die Gäste des 'Drachenparks in den Feuerbergen'; nach dem Ende des Flugbetriebes am Abend nutzte man die Start- und Landebahn zur Unterhaltung der Gäste)


    Hier also mein Text:



    Ein alter Astronaut erzählt ...


    Es ist Sternzeit 8754-6826-374-21. Meine Position ist nach IgWA 5-155-103-1. Der erste Planet eines ziemlich merkwürdigen Sonnensystems in der Nähe des Aldebaran. Also es erscheint für die Bewohner des Planeten, wo ich ursprünglich her komme, so, als wäre dieser Stern beim Aldebaran. Dieser Planet ist IgWA 5-157-87-3. Der dritte Planet eines mittelgroßen Sterns, vom Aldebaran aus gesehen irgendwo zwischen den Sternbildern Schütze, Adler und Schlange, soweit man diese Sternbilder von hier aus überhaupt erkennen kann. Ohne den IgWA, den intergalaktischen Weltraum-Atlas, würde wahrscheinlich selbst ich als ehemaliger Raumschiff-Kommandant nicht mehr dort hin zurück finden.


    Die Bewohner dieses Planten, zu denen ich mich auch einmal zählte, haben nichts anderes in ihren hohlen Köpfen, als sich ständig gegenseitig das Leben schwer zu machen und sich zu bekämpfen. Sie nennen ihren Planeten 'Erde' und ihren Zentralstern 'Sonne'. Als unser letztes Raumschiff der Aldebaran-Mission wieder zurück zur Erde startete, blieb ich einfach hier. Ich hatte keine Lust mehr auf Macht, Gier und Krieg. Sollen doch meine jungen Kollegen da jetzt versuchen irgend etwas auszurichten. Der alte Nemo ist jetzt müde.


    Ja 'Nemo', nach Jules Vernes U-Boot-Kapitän der Nautilus, das war mein Deckname, als ich vor langer Zeit bei den Weltraum-Rebellen das Kommando über mein erstes Raumschiff übernahm. Damals hatten wir noch Hoffnung mit Hilfe der Bewohner eines Planeten beim Sirius, IgWA 5-157-92-2, etwas ändern zu können. Die meinten aber nur, wir sollten einfach ein paar tausend Jahre abwarten, bis wir den dafür erforderlichen geistigen und technischen Entwicklungsstand erreichen. Jetzt bin ich Aldebaraner oder eigentlich lieber Aldebaranerin, obwohl es da jetzt bei uns eigentlich keinen Unterschied gibt. Aber auf der Erde finde ich die Frauen schöner, und fühle mich vielleicht deshalb immer mehr weiblich. Für die Aldebaraner bin ich einfach §W&%qx?”22!, ob Mann oder Frau unterscheiden die nicht.


    Also nun sitze ich jetzt hier am Strand. Der Wind weht mir seitlich von hinten meine langen weißen Haare ins Gesicht. Die Wellen rauschen. Die Sonne steht da, wo sie immer steht, ziemlich hoch oben in einem immer gleichen, rötlich grauen Himmel. Das Wasser, auf dem sich mit weißer Gischt die Wellen kräuseln, erscheint grünlich bis tief schwarz. Einen Horizont gibt es nicht. In der Ferne löst sich einfach nur alles im Dunst auf und geht dann fließend in die Farbe des Himmels über, je höher man hinauf schaut. Die Sonne steht immer am selben Platz und geht nie auf oder unter. Ein Wechsel von Tag und Nacht ist hier unbekannt.


    Vor mir ist das Meer und hinter mir ist Wüste, soweit man sehen kann. Sonst gibt es hier nur unser Haus der Astronauten von der Erde, das mit einer recht hohen Mauer nach außen um einen Garten herum gebaut ist. Die Mauer hält den Wind ab, der hier ständig vom Land zum Meer hinaus weht. Die Sonne heizt das Wasser auf, während ihr Licht vom Sand der Wüste reflektiert wird. Also steigt ständig warme Luft über dem Meer auf, und kühlere Luft strömt vom Land nach.


    Unsere Raumschiffe sind schon lange wieder unterwegs zurück zur Erde. Für mich und zwei weitere ehemalige Mitglieder unserer Mannschaften gibt es eine kleine Flugscheibe, mit der wir die Städte der Aldebaraner oder die riesigen Wälder, weit entfernt bei den hohen Gebirgen, erreichen können. Dort bei den Gebirgen regnet es fast immer und hier in der Wüste nie. Ganz weit in der Ferne kann man die gewaltigen dunkelgrauen Wolken erahnen, die an den Bergen nach oben steigen müssen und es dabei über den Wäldern regnen lassen.


    Nun stelle ich uns drei Erdlinge einmal kurz vor: Da bin ich, Ex-Kommandant 'Nemo', 'Salome', eine Biologin aus der Mannschaft des Kommandanten 'Humboldt', und 'Smörebröd', der Koch aus meinem Raumschiff. 'Smörebröd' und ich sind schon recht alt und würden nach der langen Abwesenheit auf der Erde wohl kaum jemanden unserer Verwandten oder Bekannten noch lebend antreffen. 'Salome' ist hier geblieben, obwohl ihr Sohn und ihre Tochter mit den Raumschiffen zurück zur Erde aufgebrochen sind. Und dann gibt es noch Ilja oder jetzt %&3WxZ?ß, den Sohn meiner ersten Offizierin Jelena, der nun ganz bei den Aldebaranern lebt und hier nur gelegentlich zu Besuch kommt.


    .....

    Hallo @Asni,


    Die Geschichte mit dem Baum gefällt mir.


    Die Fotos erwecken den Eindruck, die leisen, brummigen Worte des alten Mannes hätten dem Baum noch eine letzte Kraft gegeben, den häufigen Stürmen zu trotzen, die ihn und den anderen Baum schon gewaltig in Schräglage gebracht hatten. Nun kam der alte Mann nicht mehr, und der Baum gab auf. Den anderen Baum hat es nicht so schlimm erwischt. Er stand aber auch noch nicht so bedenklich schief.


    Wenn ein Baum also eine Seele besitzt, die mit der Seele eines alten Mannes in Kontakt treten kann, so muss die durch die widrigen Bedingungen des Standorts lange schrecklich gelitten haben. Das hat der alte Mann vielleicht erkannt und deshalb dem Baum seine Lebensgeschichte anvertraut. Sonst hörte ihm ja keiner zu.


    Das sind so spontan die Ideen, die mir zu dem Baum in den Sinn kommen. Ich bin gespannt, was Du daraus machst.


    LG Nicole

    Spontan


    Ich soll ganz spontan
    hier zum großen Dichter werden.
    Doch wie fang ich an
    ich kleines Licht auf Erden?


    Man dichtet mit Kitt
    bei einem Fenster die Scheiben.
    Da mache ich mit!
    doch? - ich soll ja was schreiben.


    Nur weiß ich nicht,
    muss es jetzt hier so sagen,
    wie geht ein Gedicht?
    ach, wie muss ich mich plagen!


    Was nur macht ihr mit mir?
    So was ist doch nicht fair!
    Und spontan will ich hier
    überhaupt gar nicht her.


    Nun fällt mir spontan
    überhaupt nichts mehr ein.
    also Abschied, bis dann.
    und jetzt bleib ich allein.


    Jetzt ist es aber gut! Sonst komme ich hier noch mit Goethes „Dr Errlgäänich” in einer völlig dialektfreien Fassung frei nach Gert Fröbe: „Guud, dass mir Sachsen geen Dialekt ham.”


    Gert Fröbe habe ich noch mit Schillers Glocke im Kopf:


    Rinnen muss dr Schweeß
    von dr Stirrne heeß,
    soll das Weark dn Meestr loubn,
    doch dr Sääschn gommd von oubn.


    Erlkönig ist aus dem dänischen Ellerkonge oder Elverkonge abgeleitet - also richtig: Elfenkönig. Also dann greife ich doch einfach mal Goethes „Erlen” auf und gebe mit „Im Reich der Elfen” an @Tariq weiter.


    LG Nicole

    Hallo @Blindseher


    herzlich willkommen! :) Ich dämpfe Schlauch, dass es eine ausgebrochen schnute Qual war, sich Bier Anzugmelden. :huh:?(


    So herum ist es im Gegensatz zu meinem Vorgehen sicherlich richtig oder besser. Ich habe erst einmal drei etwas seltsame Fantasy-Romane veröffentlicht und mich dann vor Kurzem hier angemeldet um heraus zu finden, warum die kaum jemand lesen will.


    Aber bei mir ist sowieso immer alles irgendwie falsch 'rum. Und so schreibe ich auch: kreuz und quer und manchmal ohne Zusammengang. Und wenn dann im Reich der Drachen, Zwerge und Elfen U-Boote oder Digitalkameras auftauchen, können da wohl nur wenige etwas mit anfangen. Meine fantastischen Welten sind halt etwas "komplex". ;):D


    Also viel Spaß hier und hoffentlich auch Hilfe zum Erfolg.


    LG Nicole

    Dann versuche ich noch einmal ganz neu von vorne mit typischen Szenen :/:D aus dem Leben der Elfen und Kobolde:



    Irgendwelche Ähnlichkeiten des Kugelmugelns mit einem heute sehr beliebten Mannschaftsspiel sind natürlich rein zufällig. ^^ - Mit dieser Version der Geschichte habe ich den „alten Fritz” hoffentlich endlich in die Rente geschickt. Deshalb erscheint er auch nicht mehr als Autor. Sonst dürfte es so um schweifend wohl wieder ein ganzer Roman werden.


    Hier noch ein kurzer Faden wie es weiter gehen könnte:



    Und nun warte ich auf Rückmeldungen. - Und soll auch noch mal eben ein Gedicht zum Thema "spontan" schreiben ?( .


    Liebe Grüße und eine guten Rutsch
    Nicole

    Danke @Thorsten und @Rainbow.


    Mit meinem Coming Out als Transgender habe ich ein wenig gelernt, mit Kopfkino fertig zu werden. Nikolai Fritz hätte es jedenfalls nie gewagt seine Texte hier zur Diskussion zu Stellen. Der hat sie lieber viel zu teuer und mit langweiligen Klappentexten und Titelbildern als Ebook veröffentlicht und sich dann gewundert, warum das niemanden interessiert.


    Mein beschreibender Erzählstil resultiert aus meiner Tätigkeit als Ingenieur (technische Erläuterungen) und meinen Sachbüchern zur Parawissenschaft (von deren drei nur eins veröffentlicht wurde). Wegen meiner Probleme mit sozialen Kontakten glaubte ich früher Asperger-Autist zu sein. Als Nicole sind aber diese Symptome nun weitgehend verschwunden. Ich lese am liebsten etwas zu wissenschaftlichen Themen. Romane interessieren mich eigentlich nur, wenn sie irgendwie "schräg" sind, wie beispielsweise die Krimis von Dürrenmatt.


    Was mir die Lehrer in der Schule immer erklärten, brachte mich zu der tiefen Überzeugung, dass ich einfach zu doof dazu bin eine Geschichte zu schreiben. Dann mussten meine Gedanken und Gefühle aber raus, als meine Mutter verstorben war. Also schrieb ich einfach. Und da ich über mich nichts raus brachte, verlegte ich die Handlung in eine andere Zeit.


    Wie bereits erwähnt, hänge ich bei einem Sci-Fi-Roman fest. Warum? Wahrscheinlich weil mir dieser Erzählstil des Nikolai Fritz jetzt selbst nicht mehr gefällt. Aus dem Blickwinkel meiner Verzweiflung und der Sinnlosigkeit meines Lebens empfand ich das aber vorher als wichtig und interessant. Wie soll es also weiter gehen?


    Ich warte erst einmal auf weitere Kommentare.


    - Fortsetzung folgt demnächst -


    LG Nicole

    Hallo Forum,


    eigentlich hat Nicole kein Interesse mehr an den Elfen-Geschichten des Nikolai Fritz. Sie schreibt lieber im Internet über ihre Verwandlung von Nikolai zu Nicole. Und einen angefangenen (und zur Zeit fest gefahrenen) Sci-Fi-Roman gibt es da noch.


    - Ja eigentlich hat sie kein Interesse!? Aber was will sie dann überhaupt in diesem Forum? -


    Sie will sich und Nikolai Fritz bekannt machen. Dazu könnte sie nun einfach etwas aus seinen drei Fantasy-Romanen zitieren. Könnte sie. Einfach. - Aber das wäre jetzt irgendwie zu einfach. Also greift sie ein Thema aus einem der Romane für eine neue (kurze? - oder vielleicht auch längere?) Geschichte auf:




    Ich habe diese neue Geschichte einfach mal bei „High Fantasy” rein gestellt, da sie nirgendwo so nichtig hin passt.


    Nachfolgend beginne ich also nun mit dem alten Lied aus dem Roman. Danach folgt die nacherzählte Geschichte von Scharanthurim dem Drachenzähmer im Zusammenhang mit den Ereignissen, als Elfen und Kobolde gerade begannen die Erde zu besiedeln:



    Fortsetzung folgt, falls gewünscht.


    Liebe Grüße
    Nicole

    Hallo Forum,


    was soll das bitte sein, ein Lieblingsuniversum? Es gibt nur ein Universum, und das ist riesig groß und vielfältig und existiert ewig. Das mit dem Urknall ist Unsinn. Nur diese eingebildeten, spießigen und nach Macht und Reichtum gierigen Bewohner auf einem kleinen, unbedeutenden Planeten, den sie "Erde" nennen, wollen das nicht erkennen oder wahr haben. Deshalb träumen sie gerne von "besseren" Welten - entweder weit draußen im Weltraum wie bei Star Treck oder Star Wars, oder in einem fiktiven Mittelerde oder Arda.


    Als ich in meiner Rolle als Mann immer unglücklicher wurde und erfolglos an Fach- oder Sachbüchern über Grenzwissenschaft herum schrieb, sprang ich auf den Mittelerde-Zug auf, um meine Gedanken und Gefühle äußern zu können. Über mich selbst brachte ich kein einziges Wort heraus. Schrieb ich aber über einem unglücklichen Drachenreiter in einem fiktiven Reich der Elfen, Kobolde und Zwerge, sprudelte es plötzlich nur so. So entstanden drei Romane. Mein ganzes Universum ist aber viel größer: Sterne mit phantastischen bewohnten Planeten in vielen Galaxien, soweit man blicken kann. Und dann höre ich immer die selbe blöde Frage: Warum besuchen die uns nicht? - Ganz einfach: würde ich einer hoch entwickelten außerirdischen Zivilisation angehören und hätte ein interstellares Raumschiff, würde ich um diesen Planeten mit seinen Kriegen und dem ganzen Elend darauf einen riesigen Bogen machen.


    Mit meiner Verwandlung von Nikolai zu Nicole war das Interesse an Elfen, Zwergen und Drachen plötzlich nicht mehr da. Ich habe mich geoutet und kann jetzt direkt über mich schreiben. Das kleine bedeutungslose Ich, das hinter meiner Rolle als Mann verborgen war, zeigt sich jetzt.


    Und wieso habe ich mich dann hier in diesem Forum angemeldet? - Weil meine Träume und Phantasien mit meinem Outing nicht aufgehört haben, sondern zunächst einmal nur weit in den Hintergrund gedrängt wurden. So langsam erwachen sie nun wieder. Ich weiß nur noch nicht, in welcher Art und Weise ich sie schriftlich äußern soll. Und da ich als Nicole nun einen leichteren Zugang zu meinen Mitmenschen habe, würde ich diese Frage gerne hier diskutieren. Dazu werde ich demnächst etwas hier rein stellen. Ich schreibe gerade noch daran.


    Liebe Grüße und frohes Fest
    Nicole

    Hallo @Cory Thain,


    ich habe irgendwie gar nicht richtig registriert, dass ich da direkt aufgefordert wurde. Also versuche ich es einfach mal:


    Neues Jahr, neues Glück.
    Ich weiß nicht vor und nicht zurück.
    Wenn's so wird wie jetzt zuletzt,
    bin ich einfach nur entsetzt.
    Wieder nur im Kreis sich drehen?
    Und wirklich nichts will voran gehen.
    Immer nur die selbe Leier,
    Stillstand oder 'rum Geeier.
    Was bringt er denn, der neue Start?
    Für viele wird's doch wieder hart.
    Keinen Job und wenig Geld,
    wer braucht denn eine solche Welt?


    Mir muss das ja jetzt nicht gefallen,
    doch neues Glück wünsch' ich Euch allen.


    Nun wieder irgendwie nur Chaos und Schnauze voll!? - Na ja, aber es reimt sich. Dann gebe ich jetzt mit "Schöne Bescherung" an @Cory Thain weiter.


    LG Nicole

    Hallo @Jennagon,


    zum Thema Weihnachten und Advent habe ich letztlich noch was verfasst. Ich setze es jetzt einfach mal hier rein, auch wenn es so gegen die Spielregel verstößt. :D


    Meiner Freude an alten, geheimen und fremden Sprachen (die der Elfen, auf einem Planeten des Sirius, beim Aldebaran) möchte ich hier mit Masematte zum Ausdruck bringen. Darauf bin ich bei einer Wilsberg-Folge (spielt in Münster) im Fernsehen gestoßen und habe dann ein wenig gegoogelt.


    Sonst hoffe ich nur, dass ich keinen Ärger wegen Loriot bekomme, von dem ich die letzte Strophe abgeschrieben habe. Hoffentlich gilt das jetzt so als Zitat. ^^


    LG Nicole


    Advent


    - Olf (1): -
    Advent, Advent, die Zeit, die rennt.


    - Bes (2): -
    Da kann ich ständig nur noch laufen,
    für jeden noch Geschenke kaufen.


    - Kimmel (3): -
    Für'n Opa einen Wanderstock,
    der soll mal raus, der alte Bock.
    So möcht' ich den nach draußen treiben,
    doch wird der schön zu hause bleiben.


    - Dollar (4): -
    Für den Mann noch 'ne Krawatte,
    der brüllt dann laut auf Masematte:
    Jetzt maloch mich doch am Tokus,
    wat soll der schofle Hokus Pokus.


    - Hei (5): -
    Fürs Töchterchen 'ne schöne Puppe.
    Dann koch ich uns noch eine Suppe.
    Die Tochter macht die Puppe fein,
    und schmeißt sie in die Suppe rein.


    - Woff (6): -
    So muss ich mit den schönen Sachen
    doch allen eine Freude machen.


    - Sögen (7) -
    Die Zeit, die rennt. Ein Lichtlein brennt.
    Dann wird es still. Es ist Advent.

    Danke für eure Kommentare (ich habe mich drüber Aufklären lassen, dass das nur Kommentare und keine Rezensionen sein sollen; aber es ist ja wohl egal, welchen Namen das Kind nun hat ;):D ).


    Also zunächst das: Die zweite Strophe ändere ich in "der lieber mehr als Bär gern wär". Das ändert nichts am Unsinn der Zeile und ist sauberer. In der letzten Strophe tut es für mich nichts zur Sache ob "beschweren" oder "beschwären". Gutes Deutsch ist ja das ganze Gedicht nicht.


    Interessant ist, dass es hier deutlich weniger Kritik zu diesem Gedicht hagelte als vor Kurzem in einem Transgender-Forum. Man regte sich schrecklich darüber auf, dass sich im Zusammenhang mit dem Transbären die ganzen anderen Bären nicht beschweren. Mir wurde Diskriminierung unterstellt, obwohl ich doch selbst betroffen bin. Zitat: "Wenn das jetzt von Heinz Erhardt gewesen wäre, hätte ich mich damit ja abfinden können". - Es lebe die Gruppendynamik und die starke Resonanz in einer Echokammer! ;(


    Ich denke, hier hat sich einfach niemand etwas dabei gedacht. Da gibt es keinen "Transbären" im näheren Bekanntenkreis und die meisten "Bären" in unserer starren und langweiligen Gesellschaft beschweren sich ja leider nicht. Sie werden lieber unglücklich in der Rolle, in die sie sich wegen mangelnden Selbstwertgefühls hinein drängen lassen.


    LG Nicole

    Danke @Klimbim.


    Also werde ich erst einmal versuchen, selbst ein wenig zu kommentieren, obwohl mir das wegen negativer Erfahrungen schwer fällt (was du nicht willst, das man dir tu ...). Ich habe nach 10 Beiträgen schon einmal mit einem kleinen Gedicht angefangen (es muss ja nicht gleich ein halber Roman sein).


    Das Problem "Werbung" habe ich erst einmal mit einem Link zu meinem Facebook-Profil umgangen. Darin gibt es dann gleich mehrere Links zu meinem Autorenprofil und meinen Ebook-Verkaufs-Seiten. Facebook ist ja nach wie vor kostenlos. :/:?: Also ist mein Profil dort auch keine kommerzielle Seite. ;):D Youtube könnte ich auch noch verlinken, da gibt es aber nichts, was mit meiner Schreiberei zu tun hat.


    Sehr viele Gäste scheint es in diesem Forum auch nicht zu geben, weshalb es sich als Werbeplattform wohl sowieso kaum eignen dürfte. Für den typischen Facebook-Nutzer dürfte wiederum das, was ich schreibe, viel zu speziell sein.


    Wenn ich ganz früher in der Schule versucht habe so zu schreiben, wie es die Lehrer für einen guten Stil hielten, wurde daraus eine totale Katastrophe. Mit meinem logisch-mathematischen Denken baute ich Cicero-Sätze zusammen, die eine halbe DIN A4 Seite füllten. Da blickte ich dann selbst nicht mehr durch. Erst viel später lernte ich, dass man auch einfach mal öfter einen Punkt machen kann. Und wenn man sich beim Ausschmücken eines Satzes immer nur blöd anstellt, kann man auch mit einem einfachen, eher schmucklosen Satz seine Botschaft rüber bringen. Das trifft vielleicht nicht unbedingt immer den Geschmack jedes Lesers, aber es funktioniert.


    Ein guter Stil gehört sicherlich dazu. Aber wenn der irgendwie künstlich oder gequält rüber kommt, möchte man so ein Buch oder einen Aufsatz einfach nur in die Ecke schmeißen. Dann doch lieber so: "... Es ist Sternzeit 23567-322-117-43. Wir erreichen IgWA 6-322-217-3. Es ist ein seltsamer Planet. Er scheint unbewohnt zu sein. Wo kommen aber dann die vielen Funksprüche her? Wir müssen näher heran. Achtung! Da kommen Raumschiffe. Die kreisen uns ein. ..."


    Liebe Grüße
    Nicole