Beiträge von Feron

    KruemelKakao , Traumschwingen , Etiam, Astrael Xardaban , Cory Thain , Novize . Danke für all die Vorschläge. Ich denke dann bleibe ich bei der Maske.


    Schamaninen der Frostriesen werden, wenn ihre Mentorin stirbt und sie deren Platz einnehmen, einem Ritual unterzogen das sie sozusagen mit den wilden Geistern und dem Land selbst verheiratet. Sie machen neben dem Häuptling und dem Hauptjäger ein Drittel der Führung der Stämme aus und sind die einzigen die ihre Nachfolger selbst auswählen, anstatt das sie von den anderen Mitgliedern des Stammes gewählt werden. Die Position darf also auch mit großen magischen Kapazitäten verbunden sein.


    Die Masken-Sachen ist inspiriert von verschiedenen Zweigen von Afrikanischem Schamanismus, in welchem die Tier-Masken dazu dienen mit dem Geist des Tieres zu kommunizieren welches die Maske da stellt. Beldrana hat insgesamt vier verschiedene Masken zur Auswahl. Diese zu stehlen würde nichts nutzen, weil nur sie, nach jahrelanger Ausbildung, darauf eingestimmt ist.


    Der Geist übernimmt dabei ihren Körper, in dem Einvernehmen ihn wieder zurück zu geben, wenn ihre Aufgabe erfüllt ist. Abseits von Notfällen wie diesem werden die Masken benutzt um den, sonst körperlosen, Wesen Opfergaben zu überreichen oder sich mit ihnen zu beraten.

    Ich schreibe eine Kampf Scene, welche vorsieht, dass sich eine alte Schamanin in eine Grizzlybärin verwandelt. Die Frage ist wie.


    Ich hatte die Idee dass sie einen mysteriösen Trank von ihrem Gürtel nimmt und den runter kippt. Aber ich mag auch das Konzept das sie eine Bären-Maske aufsetzt, um die Gestalt zu verändern.


    Der Leser würde sich den Trank vermutlich cooler vorstellen, weil das Konzept von magischen Tränken weiter verbreitet ist, aber eine Maske würde ihre Funktion als Medium zwischen dem Land und den Menschen besser unterstreichen. Gibt’s eventuell eine dritte Möglichkeit an die ich nicht gedacht habe?

    Das fällt denke ich ziemlich in die Kategorie „Warum ist mir das nicht gleich eingefallen!?“, aber ich hab heute in einem Youtube-Video von Jenna Moreci den Tipp gehört, man soll sein Manuskript in einen Text-Reader kopieren und es sich laut vorlesen lassen.


    Es hilft nicht wirklich bei meinem Erzfeind, dem Komma-Fehler. Aber man hört viele andere Sachen sofort raus. Zum Beispiel wenn man beim editieren „dann“ statt „denn“ geschrieben hat, oder dergleichen. Es hilft auch ein Gefühl dafür zu kriegen wenn das Pacing irgendwo nicht gut ist, oder man ein Wort zu oft wiederholt.

    Cory Thain Die Monrastaner haben -gegenwärtig- Kaffee. :tee: Aber nur weil ich diesen Vergleich geschrieben habe, der nicht klappen würde wenn sie das Getränk nicht hätten. Ich mag Vergleiche lieber die nicht zu spezifisch sind, weil ich es fesselnder finde wenn ein Satz mehr Vorstellungskraft verlang. Wenn jemand eine bessere Idee hat, dann aber immer her damit.

    "tonfarben", "ton-farben" und "tonfarbene" werden auch rot angestrichen. Ich denke Word kennt das einfach nicht. Danke für die Hilfe.


    Ferons Hautfarbe wird ein Kapitel weiter hinten nochmal mit "milchiger Kaffee" beschrieben, daher finde ich Ton hier ok. Nen Leser sollte sich denken können das normaler Ton gemeint ist und kein grauer oder grüner. Und wenn sich jemand die genaue Farbe ein paar Nuancen anders vorstellt als ich, macht das ehrlich gesagt nichts, weil es nirgends plot-relevant ist.

    Ich habe Schwierigkeiten mit einem bestimmten Satz:


    "Eine aufkommende Böe zerstörte die wärmende Schicht ruhender Luft auf seiner Ton-Farbenen Haut und die Tautropfen an den Gräsern hatten seine Hosenbeine von den Stiefeln bis zu den Knien durchgeweicht."


    Die Rechtschreibkorrektur streicht mir hier natürlich "Tonfarbend" an weil das kein richtiges Wort ist. "tonfarbend" stimmt aber auch nicht und wenn ich es "Ton farbend" schreibe beschwert sich bei mir die Grammatik. ||


    Ist der Ausdruck schlichtweg falsch? Oder gibt es das so und die Auto-Korrektur ist das Problem?

    Delikatessen der Sonnenwelt


    Ich hab hier mal vier interessante Nahrungsmittel zusammengefasst die man auf den Märkten so findet. Das ist bei weitem nicht Alles, aber wenn`s um Essen geht greift auch bei mir die „Wordbuilding-Krankheit“.


    Stutenkäse


    Ein Hartkäse aus Monrast, welcher aus der Milch säugender Pferdestuten hergestellt wird. Die Pferdezüchter melken ihre Tiere weniger, als das sie sich ein oder zwei Tassen Milch schnappen, nachdem das Fohlen mit Trinken fertig ist. Daher ist die Produktions-Menge sehr gering. Der Käse wird in Ton-Förmchen gepresst und mit Meersalz eingerieben. Stutenkäse wird gerne zu familiären Anlässen als Geschenk überreicht, wie zum Beispiel bei Hochzeiten oder um die Geburt eines Babys zu feiern. Einen Block Stutenkäse überreicht zu bekommen impliziert Führsorge, Zusammenhalt und enge Freundschaften. Die Textur ist cremig mit einem intensiven, herzhaften Aroma.


    Anglerfisch-Leber


    Spieße aus der Leber von Angler-Fischen sind eine Spezialität der Amazonen-Inseln. Die Leber der ansonsten schleimigen und wenig appetitlichen Fische wird entnommen, in Würfel geschnitten und im Saft saurer Zitrusfrüchte gebeizt, anstatt sie zu kochen. Bei der traditionellen Variante werden die Rückenstacheln des Tieres als Spieße benutzt, wodurch eine unbedenkliche Menge Gift zurück ins Fleisch gelang. Es heißt dass Personen welche dieses Gericht regelmäßig essen eine Resistenz gegen das Rückenstachelgift entwickeln und sich schneller erholen sollten sie einmal versehentlich auf einen Fisch treten und gestochen werden. Das Gericht schmeckt saftig und süßlich, angeblich mehr nach Fleisch als nach Fisch und wird üblicherweise mit gehackten Frühlingszwiebeln oder Paprikapulver gewürzt. Man isst es so frisch wie möglich. Traditionell wird der Fisch sogar erst getötet wenn alle Gäste eingetroffen sind.


    Quarzblumenhonig


    Echter Quarzblumenhonig stammt immer von der südlichen Küste der Raureifinsel. Die Delikatesse entsteht wenn Weißfuss-Hummeln die Pollen von Quarzblumen sammeln und in ihrem Nest zu Honig verarbeiten. Weder Weißfuss-Hummeln noch Quarzblumen sind selten, allerdings blühen die Pflanzen nur für wenige Wochen im Frühling und die Hummeln-Nester sind nicht annähernd so ergiebig wie es Bienenvölker wären. Quarzblumenhonig wird von den Frostriesen als Arznei gegen Infektionen verwendet und eigentlich nicht als Lebensmittel angesehen. Der Honig hat eine schöne, weiße Farbe, einen erdigen Duft und eine sämige Textur, welche ihn an den Tafeln wohlhabender Monrastaner beliebt macht. Der Honig wird zum Süßen von Gebäck und Tee verwendet. Er steht aufgrund der hohen Anschaffungskosten üblicherweise in einem speziell dafür vorgesehenen Silber-Gefäß, aus welchem sich Gäste bedienen können, nachdem sie das Statussymbol ausreichend bestaunt haben.


    Sauerfleisch


    Sauerfleisch stammt aus den bergigen Regionen der Raureifinsel. Es handelt sich um das fermentierte Fleisch von grünen oder roten Drachen. Da das Klima auf der Raureifinsel die Verwesung verlangsamt und ohnehin Fermentierung stattfindet, wird Sauerfleisch auch aus den Kadavern von Drachen hergestellt die natürliche Tode gestorben sind und nicht zwingend von Jägern erlegt wurden. Die Jagd-Saison beginnt im Spätsommer, zur Paarungszeit der roten Drachen. Dominante Männchen, die an den zerklüfteten Küsten ihre Nester haben, vertreiben zu dieser Zeit alte oder noch nicht ausgewachsene Rivalen und zwingen diese so sich neue Territorien im Landesinneren zu suchen. Das Sauerfleisch wird in Lagerhäusern zum Trocknen und Reifen aufgehängt und gelegentlich mit Salz und Alkohol eingerieben. Der Geschmack ist fettig, säuerlich und herb mit einem sehr stechenden Ammoniak-Geruch. Die äußere Schicht hat einen öligen Glanz und für gewöhnlich wird ein Stück entschuppte Haut hängen gelassen, sodass man die Unterart identifizieren kann wenn dies gewünscht ist. Das gereifte Fleisch wird in Würfel geschnitten und Suppen oder Eintöpfen hinzugefügt. Man sagt der Geschmack wäre bei grünen Drachen milder als bei Roten. Die fermentierte Haut an sich ist wenig nahrhaft, aber viele Uldunen kauen darauf herum um in Zeiten großen Hungers Magenschmerzen vor zu beugen. Sauerfleisch ist trotz aller Kunstfertigkeit, welche die Herstellung erfordert ein Gericht für schwere Zeiten.

    Etiam


    Die Liga der Hochmagier ist in dem Buch zu 99% als antagonistische Kraft vorgesehen, deswegen darf die Magie in meinen Augen gruselig und überpowert sein. Es dauert ja auch Jahrzehnte brauchbare Zauber zu lernen und wenn man es übertreibt bekommt man Mana-Brandt.

    Redewendungen:


    „Ich leuchte nur in ihrem Licht.“


    In etwa: „Ist doch selbstverständlich.“ Oder „Danke. Ich tue mein Bestes.“ Wird von Monrastanern als bescheidene Reaktion auf ein Kompliment benutzt. Das Licht bezieht sich auf die Göttin Ordorna.


    „Lasst ihnen nichts!“


    Ein besonderer Schlachtruf der Uldunen, welcher die Absicht ausdrückt den Feind unter allen Umständen töten zu wollen. In etwa: „Keine Gefangenen!“ Die Redewendung wird aber seit einigen Jahren auch von „coolen“ jungen Monrastanern im Zusammenhang mit Sport und Spielen genutzt und heißt dann in etwa so viel wie: „Hau sie aus den Socken!“ Uldunen sind von diesem Trend verwirrt und verärgert, da der Schlachtruf sonst ihren Todfeinden vorbehalten ist und niemals bei friedfertigem Kräftemessen genutzt werden darf.


    „Schnee auf Wolle.“


    Sprichwort der Sika-Faun. Bedeutet so viel „Ich schweige wie ein Grab.“ Oder „Dein Geheimnis ist bei mir sicher.“ Aber auch als allgemeine Aufforderung etwas unauffällig zu tun: „Sie werden nie merken das ich da war.“


    „Lass die Sonne nicht wissen dass du weg warst.“


    Wird von den Amazonen benutzt um morgens ihre Kinder zu wecken. Bedeutet so viel wie: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Oder „Morgenstund hat Gold im Mund.“


    „Das wird nach deinem Kopf treten.“


    In etwa: „Das wird dir später leidtun.“ Das Sprichwort stammt von den Pferdezüchtern aus Monrast und bezieht sich darauf, mit dem Kauf eines zu jungen oder schlecht erzogenen Pferdes, ein unnötiges Risiko ein zu gehen. Man sagt es beispielsweise wenn ein betrunkener Freund dabei ist etwas Unvernünftiges zu tun.

    Etiam


    Glaub es oder nicht aber den Gedanken hatte ich auch. Mein erster Lösungsansatz waren magische Schwungfedern an den Rändern der Schwingen, die auf übernatürliche Art und Weise mehr Auftrieb geben als es normale Federn könnten. Die Idee hab ich aber verworfen weil das zu „Exploids“ seitens der Monrastanern führen würde. Wenn man reich und … ein Arsch ist… könnte man dann nämlich die Segeln von Schiffen mit den Dingern bedecken, um rasend schnell über das Meer zu kommen und denn, immer auf der Lauer liegenden, Leviathan einfach abhängen. Anti-Fallschaden-Umhänge wären dann auch möglich. Und Luftschiffe eventuell auch. Das ist an sich nen schönes Konzept, aber es passt in dieses eine Buch halt nicht rein. Der Leser wird einfach akzeptieren müssen das sie fliegen und das ist hin und wieder auch ok.


    Wegen dem Gewicht. Ein großer Afrikanischer Löwe wiegt ca. 250 Kg. Aber ich fand dass die Größe von denen zum Reiten, besonders in Plattenrüstung, eher nicht ausreicht. Außerdem kommen ja noch die Schwingen hinzu. Also hab ich das Gewicht verdoppelt.


    Ich orientiere mich bei so was gerne an großen Tieren die ich gut kenne. Bei mir sind das Clydesdale-Pferde, die bei uns im Dorf immer die Karnevals-Wagen gezogen haben. Ich weiß in etwa wie breit die sind und um wie viel die mich überragen und nehme das als Maßstab dafür wie groß (und bedrohlich) ich ein Tier haben will. Die wiegen ausgewachsen ca. eine Tonne, da ist auch das Umrechnen nicht so schwer.

    Iskaral


    Palontras beherrscht die Sprache des Universums „Vox Arcana“ und kann sich daher wenn er es wünscht auch sterblich machen, was er wahrscheinlich tun wird wenn „Jedes Wort gesprochen, jeder Gedanke zu Ende gedacht und jede Aufgabe erfüllt ist“ so wie bei den Erstgeborenen. Das einzige was er –nicht- tun kann ist Miasmata tilgen, weil sie ein Aspekt seiner selbst ist.


    Er kann seine Gestalt nach Belieben ändern und tut das auch sehr gerne. Ehe es Menschen gab hat er mit den Tieren (und manchmal Pflanzen) gelebt. Sein wahres Wesen enthüllt er niemals, da er keinen Bedarf und auch nicht den Wunsch hat angebetet zu werden. Er wünscht sich die Freundschaft und Liebe seiner „Kinder“ und zwar ganz ohne Drohungen oder Bestechung.


    Und ja. Er hat sich ein paar Mal in die Geschichte eingemischt, weswegen die Völker überzeugt sind das es mehrere Götter geben muss. (Wobei nur die Uldunen zumindest den richten Namen haben.)

    Die Entstehung der Sonnenwelt


    Zu Beginn der Zeit trennte sich eine schöpferische Gottheit von der Leere. Sein Name war Palontras und sein Wesen war erfüllt von Neugier, Güte, Fröhlichkeit und Hoffnung. Als das Gegenstück zu allem was leer und kalt war, hatte er Liebe zu geben. Aber er wusste dass er allein war.


    Palontras riss sich all seine leuchtenden Augen heraus und behielt nur die letzten beiden für sich selbst. Aus den Übrigen formte er die Sterne des Universums, die um ihn herum in allen Farben funkelten. Er wählte den Schönsten aus, eine perfekte, glatte, graue Sphäre ohne Berge oder Ozeane. Aus seinem Blut und der Wärme seines Atems erschuf er eine kleine Gruppe von Wesen, die ihm ähnlich waren, um unter ihnen zu leben.


    Die Erstgeborenen kannten weder Schmerz noch Tod. Sie brauchten keinen Schlaf, kein Wasser und keine Nahrung. Niemals alterten ihre Körper auch nur eine Sekunde. Palontras blieb bei ihnen für viele Millionen Jahre. Sie erfanden Sprachen und Handzeichen um einander mit zu teilen, bauten Dinge, sie als schön empfanden und schwelgten in Philosophie und Kunst wie es sie nach ihnen nie wieder geben würde.


    Aber als die Welt älter und älter wurde bemerkte Palontras das seine Kinder still geworden waren. Jedes Wort war gesprochen, jede Idee artikuliert und jedes Ziel das sie hatten verwirklicht. Wie Steine lagen die Erstgeborenen auf dem Boden, wo er sie zurückgelassen hatte, ohne einen Grund jemals wieder auf zu stehen. Palontras glaubte sein Herz würde vor Kummer zerspringen. Er hatte ihre Körper ewig gemacht, aber ihr Geist war an der Unendlichkeit zerbrochen. Sie waren jetzt wie Stein. Sie existierten, aber diese Existenz war bedeutungslos, sie war…leer.


    „Stillstand hat dieses Übel über euch gebracht!“ Rief er in die Weite des Weltalls, wohl wissend dass er das Schicksal der Erstgeborenen eines Tages teilen und ins Nichts zurückkehren würde.


    „Es muss sich bewegen! Ich will das es in Bewegung ist!“ Und die Welt gehorchte seinem Befehl. Palontras Essens teilte sich in zwei Teile und Miasmata, die Göttin des Todes, der Krankheiten, der Fäulnis und des Verfalls, stand vor ihm.


    „Leben allein genügt nicht.“ Sprach er und Tränen rannen seine Wagen herunter. Das salzige Wasser füllte die Ozeane und wusch tiefe Gräben und Krater aus. Für einen Moment wollte er die Hand heben und seinen geliebten Stern zur anfänglichen Perfektion zurück bringen, dich Miasmata hielt seine Schulter und stoppte ihn.


    Die Erstgebornen wurden alt und starben, aber in den Staub ihrer zerfallenen Körper pflanzte Palontras neues Leben und schenkte diesen neuen Wesen die Gabe selbst Kinder in die Welt zu setzen. Leben war endlich geworden und manchmal starben so viele einer bestimmten Art, dass sie ganz verschwand, aber Palontras ließ die Natur gewähren. Verfall und Wachstum waren im Einklang, so wie er es befohlen hatte. Das Leben nahm Millionen von Formen an, die das Land, den Himmel und die Meere bevölkerten und ihr Schöpfer liebte sie alle, von der kleinsten Amöbe bis zum mächtigsten Drachen.


    Menschen tauchten auf und Palontras lebte als Mensch unter ihnen wie er es immer getan hatte. Sie kämpften, sie litten und sie starben, aber sie teilten auch seine Liebe, seine Fröhlichkeit und seine Hoffnung auf die Zukunft. Sie gaben ihren Leben selbst einen Sin. Wie ein stolzer Vater blickte der neue Gott des Lebens über sein Werk, das auf so wundersame Weise kaputt und gleichzeitig perfekt zu sein schien.


    „Sonnenwelt“ taufte er es.

    Geographie und Grenzen


    Ich hab eine grobe Karte der Sonnenwelt gezeichnet wie ich sie mir vorstelle. Da sind im Moment nur die Hauptstädte drauf und die Orte welche im Roman derzeit nicht vorkommen sind weniger detailliert, aber ich denke man sieht das die Monrastaner die größte Landfläche kontrollieren und sich gerne nahegelegene Inseln unter den Nagel reißen.


    Die Sika-Faune aus Sikara und das Lapin-Volk aus den Kenderlanden sind Verbündete. Uldunen von der Raureifinsel, Amazonen und die benachbarte Alp-Kolonie werden geduldet und König Phillip versucht Handelsbeziehungen auf zu nehmen.


    Das trockene und warme, Lakerta war einmal ein Reich, bewohnt von „blutrüstigen“ Echsenwesen. Aber die Monrastaner wollten da halt lang, auf dem Weg zum Meer… alsooo…. Darüber habe ich bislang noch nichts geschrieben, aber meine Idee war eine ordentliche Portion historischer Revisionismus seitens der Monrastaner.


    „Die Amazonen wurden von denen an den Rand der Auslöschung gedrängt! Die armen Frauen.“ Obwohl die in Wahrheit einfach immer ein kleines Volk waren und sich außerdem hervorragend selber verteidigen können, wenn sie müssen. So etwas in der Art. Das soll dazu dienen das Misstrauen der Amazonen und Uldunen zu untermauern, die am liebsten ihre Inseln nehmen und sich so weit wie möglich vom Festland entfernen würden, da Monrastaner einfach keine guten Nachbarn sind.


    Der flüsternde Dschungel ist bewohnt… aber niemand auf dem Hauptkontinent kann sagen wovon. Expeditionen dahin sind immer fehlgeschlagen. Die Siedler verschwanden entweder oder waren nicht mehr ansprechbar wenn man sie Wochen später am Strand gefunden hat.


    Ich weiß als Autor natürlich wo es hackt. In dem Gebiet wachsen mehre Arten von Pflanzen deren Pollen Halluzinationen auslösen und Menschen sind zufällig sehr empfindlich dagegen. Personen die zu lange bleiben hören Stimmen flüstern und bilden sich ein von allen möglichen Kreaturen verfolgt zu werden, sodass niemals jemand verlässig aufschreiben konnte wen oder was er tatsächlich gesehen hat. Das ist einer von den Orten der noch nicht vorkommt, aber ich wollte da ein Volk von pilz-basierten Parasiten unterbringen die einen Wirt befallen und dann in dessen Körper leben als wäre es immer ihr eigener gewesen. Eventuell wird die Infektion in späteren Büchern auch nach Monrast getragen.

    Ich hätte hier noch ein Stück Text. Es ist ca. 1000 Wörter lang. Ich hoffe das fällt noch unter Textfragmente.

    Das hier ist die Scene in welcher die Protagonistin stirbt. Für Kontext:


    Um im World of Darkness-Universum neue Vampire zu erschaffen muss ein Mensch sterben, komplett blutleer sein und von einem bereits bestehenden Vampir dessen Blut eingeflößt bekommen. Der Körper muss noch warm sein und es funktioniert nicht mit völlig unschuldigen Menschen, weswegen es keine Kinder-Vampire gibt.


    Der Vampir „Carver“ hat sich nach mehreren Treffen entschieden das er Harriett in seine Familie aufnehmen will. Er liebt Blut voller Adrenalin und hetzt daher seine Beute gerne ein Stück ehe er zubeißt. Harriett ist aber weil sie nun mal ist wer sie ist, zunächst nicht gerannt sondern hat ihr Klappmesser gezogen und es ihm einmal quer über die Kehle gezogen, was natürlich nicht ausreicht um ihn auf zu halten.


    Vampir-Zähne haben in Vampire die Maskerade die Eigenschaft in Menschen einen Rauschzustand aus zu lösen sobald der Eigentümer zubeißt. Opfer werden ruhig, wehren sich nicht und schreien nicht herum. Manche werden sogar süchtig nach dem Glücksgefühl und bieten sich wenn sie jemals rausfinden was ihnen zugestoßen bewusst Vampires als Nahrungsquelle an. Naja und für die Blutsauer selbst ist das ohnehin das einzige was sich „gut“ anfühlt.


    -Mein Problem ist folgendes:

    Es ist überraschend einfach hier in Romantik ab zu driften, da beide Personen in gewisser Weise Vergnügen empfinden, auch wenn es künstliche Glücksgefühle sind, die das Fressen bzw. Stillhalten und fressen lassen belohnen. Es ist trotz allem ein Mord und ich will dass es sich wie ein Mord liest, auch wenn dem Leser an dieser Stelle noch nicht 100% bestätigt wurde das Carver ein Vampir ist. Geht das so? Oder würdet ihr irgendwas ändern um Harrietts Ende (im Rahmen des Lores) grauenvoller zu machen? Es soll am Gesamtbild eine Horror-Geschichte sein.


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    Der Mann in der dunkelblauen Demin-Jacke beugte sich herab um ihren Kragen zu packen, riss sie auf die Füße und drückte ihren Rücken gegen den knirschenden Maschendraht, der ihren Fluchtweg versperrt hatte. Sie packte seine Handgelenke, trieb ihre Fingernägel in sein Fleisch und versuchte sich los zu reißen, aber seine ausgestreckten Arme hielten stand wie dicke Stahlträger.


    „Du sollst los lassen!“ Schrie sie mitten in sein grinsendes Gesicht. Sie zog ihr rechtes Knie an und stieß die Haken ihres Stiefels immer und immer wieder in seinen Magen, so fest sie es konnte. Aber Carvers Bauchmuskeln gaben nicht nach. Er zuckte nicht einmal. Seine eisigen Augen drifteten langsam über ihre Schultern, ihr Schlüsselbein und ihr Gesicht. Es schien als hätte er alle Zeit der Welt.


    „Du hast immer gefühlt wie besonders du bist nicht wahr?“ Begann er und beugte seine Arme, um sie näher an sich zu ziehen. Ihr Blick huschte panischen zwischen den dreckigen Mauern umher. Niemand kam.


    Die Dunkelheit verschluckte ihre schrillen Hilferufe und zum ersten Mal fühlte Harriett sich wahrhaft allein. Dies war das Herz einer Millionenstadt und niemand kam, als ihre Bewegungen immer kleiner und kraftloser wurden. Ihre Muskeln schmerzten von der Flucht und dem aussichtlosen Kampf, aber ihr Widersacher zeigte kein noch so keines Zeichen von Erschöpfung. Im Gegenteil; er wirkte aufgeregt, fast schon verspielt.


    Ein Geräusch hallte zwischen den dreckigen, mit Graffiti beschmierten Gebäuden wieder. Der Klag von leichten Gummi Rädern auf nassen Asphalt. Der Radfahrer war in etwa so alt wie Adrian, aber er trug eine gebügelte Jeans, ein sauberes, weißen Hemd und einen Rucksack mit Reflektoren. Hätte sie raten müssen, hatte sie vermutet dass er ein Student auf dem Heimweg war. Er schob sein Rad noch drei Schritte weiter, nachdem er ihr Sichtfeld betreten hatte und stoppte dann abgrubt. Sie konnte sehen wie sich seine Augen weiteten und sein ganzer Körper erstarrte. Harriett sammelte ihre ganz Kraft um noch einmal nach ihrem Peiniger zu treten. Eine weitere Chance auf Rettung würde sie nicht bekommen.


    „Hilfe! Bitte!“ Schrie sie. Ihre Lungen brannten von der Anstrengung und bunte Flecken begannen vor ihren Augen zu tanzen. Carver drehte langsam seinen Kopf, als er bemerkte dass er beobachtet wurde und blickte den jungen Mann über seine Schulter hinweg an. Genau in seine Augen.


    Der Student überwand seinen Schrecken, schwang sich zurück auf den Sattel und radelte in die Richtung davon aus der er gekommen war. Einfach so. Etwas tief in ihr zerbrach in diesem Moment. Es war nicht nur Hoffnung, sondern Bestimmung. Ihre Heimat, die Stadt die sie verteidigt und an welches sie geglaubt hatte, existierte nur in ihrem Kopf. Und selbst dort fegte ihre Enttäuschung die Wolkenkratzer davon wie eine Flutwelle, bis nicht einmal mehr Grundmauern standen. Als sich das Geräusch des klappernden Fahrrads entfernte, wandte das Monster seinen Blick wieder auf sie allein. War das Mitleid in seiner Miene?


    Ich will dein Mitleid nicht! Dachte sie und kämpfte gegen den Drag an in Tränen aus zu brechen und ihre Verzweiflung in die Nacht hinaus zu heulen.


    „Es sind nur Menschen, Harriett. Du erwartest viel zu viel von ihnen.“ Hauchte er. „Meine Familie und ich müssen weiter ziehen, aber ich gehe nicht ohne dich, hörst du?“ Seine Stimme war klar und samtweich, trotz der tiefen Wunde die immer noch in seiner Kehle klaffte. Sie war sich so sicher gewesen das sie gesehen hatte wie das Messer seine Kehle bis zur Luftröhre aufgeschlitzt hatte, aber nun blutete der grauenvolle Schnitt nicht einmal mehr.


    „Was willst du von mir!?“ Wimmerte sie und blickte ihm trotzig an, obwohl sie die Wahrheit gar nicht hören wollte. Sie begann sich ein Zeitlimit zu geben. Wie lange würde es dauern bis er mit ihr fertig war? Eine Stunde? Nein, zu optimistisch. Egal was passierte, bei Sonnenaufgang würde sie tot sein und weder Schmerz noch Demütigung fühlen. Ihr Leid war endlich und es würde früher oder später wie ein langer Schatten hinter sie fallen.


    „Du verdienst so viel mehr.“ Er legte seinen Kopf an ihre linke Schulter. Der Geruch Tabak und Erde stieg ihr in die Nase. „Ich werde dich töten und wie einen wundervollen Phönix wiederauferstehen lassen.“ Säuselte er. „Ich werde derjenige sein der endlich deine Augen öffnet und dir eine Welt zeigt in der du ein Raubtier sein kannst. Eine Höllenhündin unter den Wölfen! –Meine- Tochter.“


    Plötzlich zuckte ein stechender Schmerz, wie ein elektrischer Schlag durch ihren Körper. Etwas Scharfes drang tief in ihren Hals ein und sie konnte fühlen wie es ihre Blutgefäße auf riss. Ihre Muskeln, eben noch bereit sich in den Kampf zu stürzen, wurden weich und entspannt. Sie leistete keinen Wiederstand mehr und war sich selbst nicht im Klaren ob sie nicht mehr wollte oder nicht konnte. In diesem Zustand wurde ihr bewusst dass er sie gebissen hatte. Die Kraft seines Kiefers trieb die nadelspitzen Zähne tiefer in ihre Wunde, bis sie kaum noch Luft bekam. Die Haare an ihren Armen stellten sich auf und zu dem Schmerz gesellte sich ein wohliger, kühler Schauer, der wie eine Armee von Spinnen ihr Rückgrat herunter krabbelte. Wenn sie gezwungen gewesen wäre es zu beschreiben, dann hätte sie fast von Genuss gesprochen. Fühlt es sich so an wenn man stirbt? War sie so kaputt das sie „falsch“ starb?


    Alles um sie herum war dunkel und still. Es gab kein großes Unrecht mehr gegen das sie kämpfen konnte, keine ungewisse Zukunft, keine Angst mehr. Sie war so tief gefallen wie sie jemals fallen würde. Alles was jetzt kam erstreckte sich vor ihr wie ein neues großes Abenteuer. Sie war bereit. Sie ließ Carvers Handgelenke los und schob ihre zitternden Finger stattdessen seine Rippen entlang, den Rücken hinauf in einer letzten, morbiden Umarmung. Ihr Kopf fühlte sich so leicht an das sie glaubte sie könnte fliegen. Ihre Lieder wollten zu fallen, aber Harriett zwang sich sie wieder zu öffnen. Was auch immer das hier sein mochte. Sie wollte es mit all ihren Sinnen erleben, so intensiv sie konnte. Die Wärme wich langsam aus ihren Gliedmaßen und ihr Herz schlug so schnell das sie die einzelnen Schläge, die von innen gegen ihre Rippen hämmerten, kaum noch wahrnahm. Sie fühlte sie sich so wach wie niemals zuvor. Für einen Moment glaubte sie sogar sich jeder einzelnen Zelle in ihrem Körper bewusst zu sein. Doch dann spürte sie nur noch Leere.


    Carver ließ mit einem befriedigten Seufzten von ihr ab und lockerte den Griff um ihren Kragen. Ihr Körper rutschte am Zaun herunter und sie blieb reglos liegen wo sie gefallen war. Die Gasse erschien ihr dunkler, obwohl sich an den Lichtquellen nichts geändert hatte. Sie wollte nur noch schlafen, lange, lange schlafen. Es gelang ihr nicht mehr ihren Kopf ganz zu heben, aber sie hätte schwören können dass er sich mit dem Handrücken den Mund abwischte. Ein letztes Mal beugte er sich zu dem sterbenden Mädchen zu seinen Füßen herunter und kämmte ihr zerzaustes Haar beinahe liebevoll hinter ihre Ohren zurück.


    „Sei stark! Dann sehen wir uns gleich wieder.“


    Etwas berührte ihre Lippen. Es war kalt und schmeckte salzig auf ihrer Zunge. Ein metallischer Nachgeschmack breitete sich in ihrem Mund aus und ihr letzter wacher Gedanke war die Realisierung das sie ihn kannte: Blut.

    Ich finde gut wie das geschrieben ist, aber für einen High-Fantasy Plot mit mehreren Fantasy-Rassen erscheint mir das Pacing viel zu eilig.


    Ich bin der Meinung das Sätze in einem Roman neben den Informationen zu sie vermitteln müssen auch einen Eindruck im Leser wecken sollten wie genau es ist ein Soldat, Magier oder König in dieser Welt zu sein. Ich würde mir an deiner Stelle mehr Zeit für die einzelnen Scenen nehmen.


    Zum Beispiel der nervöse Soldat im Lager ganz am Anfang. Der weiß dass irgendwas Gefährliches im Wald lauert. Aber du hackst das einfach in zwei Sätzen ab, obwohl es anscheinend so wichtig für das Setting ist. Schreib doch beispielsweise das er versucht hat tagsüber Wachdienst zu bekommen und das nicht ging weil die anderen Soldaten genau dieselbe Idee hatten. Wird vielleicht Öl, Kohle oder Brennholz knapp weil alle versuchen so viel Licht wie möglich zu haben? Ist die blutige Schleifspur vom letzten Opfer (welche der Anführer verzweifelt zu entfernen versucht hat damit die Moral keinen Schaden nimmt) vielleicht noch nicht trocken? Lass den Leser die Angst die umgeht spüren!


    Ich würde auch:


    „Ich weiß, dass ich keine Nachfahren habe, die den Thron erben könnten, doch sei unbesorgt, freund. Das Königreich wird nicht untergehen, dafür habe ich gesorgt.“


    …nicht so schreiben. Das ist ein klassischer Fall von „Wie du weist“-Dialog. Wenn der Magier das weiß und der König weiß dass er es weiß dann muss die Information nicht wiederholt werden. Wenn du willst dass der Leser das erfährt dann würde ich es subtiler machen. Lass die Königin anwesend sein und jemanden besorgt auf ihren flachen Bauch schauen oder dergleichen. Es muss nicht immer alles direkt erklärt werden damit der Leser es versteht. Schlüsse ziehen ist viel interessanter.

    World-Building macht schon Spaß. Aber hast du dir auch schon überlegt wer die Protagonisten deiner Geschichte sein sollen und welcher Plot in dem Setting gut funktionieren würde?

    Etiam Ein Grollheuler Pelz bringt vielleicht nicht ganz hundert Mal so viel ein, aber er ist genug um sich bequem zur Ruhe zu setzen. Es gibt mehre Gründe warum Uldunen das trotzdem nicht machen. Frostriesen beten Palontras, den Gott der Jäger und Beutetiere an. In ihrer Kultur gibt es vier heilige Tiere, die nur zu der für sie vorgesehenen Jahreszeit getötet werden dürfen. Graubüffel im Frühling, Flussbestien im Sommer, Gletscherböcke im Herbst und Grollheuler im Winter.


    Beute außerhalb ihrer Saison zu fangen ist ein religiöses Tabu das nur in Zeiten äußerster Verzweiflung gebrochen wird. Der schwarze Pelz ist natürlich im Winter am prächtigsten, aber der Winter auf der Insel ist allgemein hart, ganz besonders in den Bergen.


    Zudem sind Grollheuler selten, da sie Einzelgänger sind und riesige Territorien haben in den sie keine weiteren Artgenossen dulden, man müsste also erstmals einen finden um ihn zu erlegen.


    Der dritte Grund ist der wichtigste… Grollheuler vergessen nicht. Wenn man einen von ihnen nur verwundet und nicht tötet wird er zum Fluch der eigenen Familie, da er deine Nachfahren stets am Geruch erkennen wird. Und vielen Jägern ist dieses Risiko einfach viel zu groß.

    Der Leviathan


    Der Leviathan ist eines der größten Mysterien der Sonnenwelt und der Grund dafür das viele Inseln-Ketten und Kontinente noch immer unerforscht sind.


    Die Kreatur stellt das einzige bekannte Exemplar seiner Art da, eine gigantische Seeschlange von mehr als 300 Metern Länge, dessen regelmäßige Beute Riesenkraken und erwachsene Blauwale sind. Er ist so massiv das er auf seinem Rücken einen Tang-Wald trägt und an seiner Bauch-Unterseite ein Korallen-Riff.


    Das Geschlecht ist unbekannt und es gibt keine mündlichen oder schriftlichen Beweise für Zivilisationen welche den Levithan nicht in seinem jetzigen Zustand kannten.


    Seefahrer der Sonnenwelt kommunizieren Sichtungen der Kreatur untereinander durch ein System von Signalfeuern und Steppen-Greifen, welche Nachrichten von einem Hafen zum anderen tragen. Ist der Leviathan in der Nähe einer Handelsroute, so kommt der Schiffs-Verkehr an dieser Stelle zum Erliegen, da er jedes Schiff das er bemerkt sofort angreift und versenkt. Es wurde noch nie beobachtet das Menschen, welche nach dem Angriff im Wasser trieben, gefressen worden. Da eine große Menge abgebrochene Harpunen überall im Rücken und den Flanken stecken, gehen die meisten Gelehrten davon aus das sich das Wesen an vergangene Angriffe erinnert, welche es lediglich mit Schiffen in Verbindung bringt und nicht mit Menschen selbst.


    Da das Meer zwischen Monrast, den Amazonen-Inseln und der Raureif-Insel eher ruhig und leicht befahrbar ist, sehnen viele Monrastaner den Tag herbei an welchem der Leviathan endlich stirbt und auf den Grund des Meeres sinkt, da dieser Moment der Beginn eines neuen Zeitalters der Seefahrt sein wird, und ihnen dann, wie viele sagen, das Tor zur Welt weit offen steht.


    Versuche den Levianthan zu erlegen sind bislang immer gescheitert, da gewöhnliche Harpunen die Haut einfach nicht durchdringen. Belagerungs-Waffen des Militärs von Monrast wurden häufig ursprünglich für die Jagd auf die Seeschlange entwickelt, ehe sie an Land eingesetzt wurden.


    „Die Uldunen fürchten den Leviathan nicht, den sie kennen ihn aus ihren frühesten Tagen, wie die Berge und das Meer selbst.“


    Beldrana, Schamanin des Splintholz-Stammes



    Etiam Die Instinkte und Triebe von Alp in der Sonnenwelt sind insektenartig angelegt, ähnlich wie Ameisen. Wenn ein Individuum in dem Teil der Kolonie in dem es lebt zu bedrängt ist und sich nicht mehr richtig zurückziehen kann, hört dessen Körper von selber auf bestimmte Hormone zu produzieren und der Fortpflanzungstrieb nimmt ab. Für gewöhnlich kommen aber lange vorher die höheren Hirnfunktionen zum Tragen und die Anführer verkünden je nach Situation das kein Nachwuchs mehr erwünscht ist, oder das die Kolonie geteilt wird, damit es nicht zu einer Nahrungsknappheit kommt. Ein Alp denkt immer zuerst an das Wohl der Kolonie und dann an sich selbst, deswegen haben sie zum einen so gut wie niemals korrupte Politiker und zum anderen keine „Bürger“ die aus Eigennutz die Regeln brechen. Wie Insekten eben…

    Therianthropie


    Ehemals war das Volk der Frostriesen in 3 Stämme geteilt. Der Stamm der Klaue im bergigen Norden, der Splintholz-Stamm im Landesinneren und der Selkie-Stamm, der zahlenmäßig größte von ihnen, an der Küste im Süden. Wie genau der Selki Stamm seinen Fluch auf sich geladen hat ist nicht sicher. Einige vermuten das die Netze der Fischer auf dem Meeresgrund etwas aufgewühlt hatten, das nicht für das Festland bestimmt war, andere denken das der Häuptling eine oder mehrere Gottheiten der Tiefe verärgert haben muss. Aber in jedem Fall ist bereits die Hälfte des Frostriesen-Volkes an dieses Unheil verloren.


    Der Fluch überträgt sich auf Humaniode welche Fleisch von Infizierten verzehren. Die Gefahr einer Übertragung besteht auch wenn Blut oder Speichel eines Trägers in offene Wunden gelangen sollten.


    Neu-Infizierte spüren in den ersten vier Wochen nach dem Kontakt noch gar nichts. Mit der Zeit werden sie sich aber dem Wandel von Ebbe und Flut bewusst, selbst dann wenn sie das Meer nicht sehen oder hören können. Es stellen sich nach einer Weile eine trockene Zunge und großer Durst ein. Die Opfer werden zunehmend aggressiv und beginnen Salzwasser hoch zu würgen, was für gewöhnlich das letzte, unverkennbare Warnzeichen darstellt.


    In der letzten Phase des Fluches werden Opfer bei Eintreten der nächsten Flut von Hunger und Zorn überwältigt. Die Wirbelsäule verbiegt sich innerhalb von wenigen Sekunden und die Schultern schwellen an. Bei Frostriesen fallen an dieser Stelle ebenfalls die Hörner aus. Die Augen werden von langen, flexiblen Stielen aus ihren Augenhöhlen gehoben, während die Haut aufreißt und einem rauen, rot-weißen Krabben-Panzer nachgibt.


    Verwandelte Wehr-Krabben verbleiben bis zur Ebbe in dieser Form und erliegen fast immer dem Drag Menschenfleisch zu verzehren. Der Fluch kann von bestimmten komplexen Ritualen der Uldunischen Schamaninnen gebrochen werden, aber nur solange das Opfer noch nicht gefressen hat.


    Ältere Wehrkrabben erlangen mit der Zeit mehr Kontrolle über ihre Verwandlung und können nach einer Weile auch in ihrer Krabben-Form bewusst handeln, allerdings ist dies für die anderen Stämme eher eine größere Bedrohung als eine Hilfe, da die Gefühle von Zorn und Hunger nicht weichen.


    Der Selkie Stamm agiert als eine organisierte Horde Gestaltwandelnder Monster und entführt gezielt Mitglieder anderer Stämme um sie zu fressen oder zu infizieren und damit ihre eigenen Reihen zu vergrößern. Der Splintholz-Stamm, welcher eine Grenze mit ihnen teilt, versucht verzweifelt sie an die Küste zurück zu drängen, sind aber zahlenmäßig unterlegen und Mann gegen Mann oft nicht stark genug die Therianthropen zu überwältigen.


    Gerüchte besagen das die Schamanin des Selkie Stammes ihre Schülerin und sich selbst von einer Klippe gestürzt hat damit sie das Ende ihres Stammes nicht mit ansehen müssen. Die hoffnungsvollere Alternative ist das sie geflohen ist um sich selbst vor der Infektion zu schützen und im Exil nach einem Weg sucht ihre Leute zu retten.