Beiträge von Feron

    Hat man einen guten Überblick über die Cahracktäre?


    Ich habe die vorrangegangenen Kapitel nicht gelesen aber von dem Text der mir vor liegt kann ich kaum schließen wie viele Leute da überhaupt miteinander reden, oder wo sie sich im Raum befinden sollen. Meistens ist nicht mal klar wer was sagt, weil es nicht beschrieben wird. Ich finde auch die Sprachbarrieren extrem verwirrend.


    Ist die Beschreibung der Zelle zu genau und zu lang?


    Nicht zwingend zu lang aber zu langweilig. Der Zustand der Zelle oder was der Protagonist davon hält lässt sich kaum erschließen. Hätte da „Raum“ gestanden und nicht „Zelle“ dann hätte ich genauso gut an ein billiges Hotelzimmer denken können.


    Übertreibe ich es mit Bachbluts nationalsozialistischen Äußerungen?


    Übertrieben finde ich es nicht aber aufgesetzt. Der Typ liest sich wie der Schurke in Kinderserie der halt einfach grundlos böse ist und nicht wie ein Mensch der er sich raus nimmt andere wie Dreck zu behandeln weil er sich selber überzeugt hat zu einer überlegenen Nation zu gehören die das darf.


    Verherrliche ich in Irgendeinem Punkt das Naziregime?


    Finde ich persönlich nicht, aber du stellst diese problematische Ideologie extrem simpel da was –eventuell- auf lange Sicht dazu führen könnte das deine Geschichte Faschismus verharmlost, das lässt sich aber derzeit schlecht beurteilen.


    Sind Adams gefühle und die reaktionen die daraus entstehen Nachzuvollziehen.


    Nein. Tut mir leid. Wenn die Charaktere nicht aussprechen würden was sie fühlen hätte ich als Leser keine Ahnung.


    Sind es zu viele Informationen?


    Meiner Meinung nach sind es zu wenige wichtige Informationen in viel zu viel Text.



    Ich bin ein bisschen eifersüchtig auf deine Produktivität. Du scheibst sehr viel auch wenn der Text an sich heftige Schwächen hat. Ich kann wie immer ohne große Mühe erkennen dass dir deine Story wichtig ist und will dich fast nicht kritisieren um deine Motivation nicht zu zerstören, aber meiner Meinung nach solltest du wirklich noch üben und nachbessern. Du hast Talent und sicher eine epische Story im Kopf aber es kommt einfach noch nicht so richtig rüber.


    Ich würde dir empfehlen dir ein paar klassische Kurzgeschichten von berühmten Autoren raus zu suchen und sie aufmerksam zu lesen. Kurzgeschichten sind naturgemäß gute Beispiele dafür wie man Handlungen auf den Punkt bringt und viele Details mit wenigen Worten vermitteln kann, ohne die Aufmerksamkeit des Lesers zu verlieren, weil eben jedes Wort kostbar ist und gut überlegt sein muss.


    Über den Text an sich…


    Ich bin kein Freund davon wenn Leute am Ende von Sätzen den Namen der Person anhängen mit der sie reden. „Jetzt Höre auf und lasse Naomi los, Theodor!“ Das machen Menschen einfach in einer normalen Konversation nicht. Ich hätte auch gerne kurze Beschreibungen wie die Stimmen klingen. Das kann man zur Not mit Wörtern wie „blaffte“ oder „…knurrte er“ machen. Einfach irgendetwas das hilft her zu leiten wer gerade spricht.


    Wenn in einer meiner Geschichten Nazis vorkämen, würde ich darauf achten das niemand sich selber als designierten Schurken der Geschichte sieht, auch Rassisten nicht. Du könntest zum Beispiel schreiben das er kein Problem damit hat einem dunkelhäutigen Zellengenossen eins mit nem Stock über zu ziehen „weil die dickere Haut haben als wir“ oder ein vorangegangenes Versagen auf „den niedrigen I.Q. dieser Leute“ schieben. Es kommt mir einfach glaubhafter vor wenn irgendeine Rechtfertigung dabei ist, mit der sich dieser Typ sein Weltbild aufbaut.


    Du könntest auch beim Beschreiben ruhig mehr Adjektive benutzen oder Details die von einer Sache auf eine andere schließen lassen. Wenn eine Wand schimmelig ist oder in den Zwischenräume der Bodenfliesen Algen wachsen, dann weiß ich dass der Raum feucht ist und du hättest das elegant und interessant vermittelt.

    Ich finde aus narrativer Sicht auch Eier interessanter. Ich verstehe aber nicht warum sich jeder darauf fest beißen muss das Greifen ein Löwen-Hinterteil haben. In meinen Augen macht es viel mehr Sin die Löwen-Krallen an den Vorderbeinen zu haben und die Adler-Gliedmaßen samt dem schönen Feder-Schweif hinten.


    Ich stelle sie mir als natürlich entwickelte Tierart vor, daher ist für mich nicht mal die Löwe-Adler Sache fest. Es gibt andere schöne Großkatzen und Vögel.

    Es ist natürlich schwierig etwas vor zu schlagen ohne viel über die fiktive Welt zu wissen. Ich würde darauf achten das es ein Name ist der in dem Scenario natürlich zustande kommen kann, irgendetwas das auf gemeinsame Ziele oder Herkunft verweist oder eventuell an den Gründer der Organisation erinnert. Und dann vielleicht noch eine versimpelte Version davon wie man sie zwanzig Generationen später umgangssprachlich nutzen würde, wenn der Ursprung nicht mehr so gegenwärtig ist.



    „Brüder des XY“ „Die Brüder“

    „Blutschlinger“

    „Aschenherzen“

    „Das Tribunal“

    „Hunde des XY“

    „Die dunklen Richter“ "Richter"

    Wir kommen auf Parkplatz an, der immer viel zu groß wirkt weil hier nachts außer uns niemand parken darf. -Wir- das sind in dieser Stadt dreißig Personen von denen ich weiß, dreißig blutrünstige Raubtiere die praktisch auf einer Briefmarke zusammen leben müssen. Es ist niemals genügend Blut für alle da, zumindest ist es das was unser Instinkt uns sagt. Jeder der Ahnen kontrolliert sein eigenes Gebiet und lässt wenn er oder sie großzügig ist zwei oder drei Andere dort Jagen. Ich hatte mehr Glück als die meisten, das war von Beginn an offensichtlich. Die besten Stücke der Innenstadt sind Toreador-Gebiet und mein Erzeuger ist der Stärkste aus dem stärksten Clan. Wäre ich von einen anderen erschaffen worden hätte ich mich mit Zähnen und Klauen hoch kämpfen müssen und hätte ich diese geheime Welt clanlos betreten dann würde ich nicht bloß hungern sondern müsste jede neue Nacht um mein Unleben fürchten, da unsere Gesetze nur Clans-Vampire schützen.


    Vincent parkt den Mercedes und sein Blick ruht auf einer Limousine schräg gegenüber. Maiweiler ist schon hier. Die Diener unserer Gastgeberin passen gut darauf auf das sich hier zu dieser Zeit keine Sterblichen mehr her verirren, deswegen ist es hier nicht mehr so wichtig als Mensch durch zu gehen. Der alte Mann der aussteigt trägt eine Magier-Robe aus dunkelroter Seide und Brokat. Nicht nur das sie so aussieht es –ist- eine. Die Tremere sind nicht wie wir. Unsere Blutslinien, besonders meine, reichen Jahrtausende zurück, seine nicht einmal achthundert Jahre. Sie stammen nicht von den ersten Vampiren ab, sondern waren sterbliche Magier die versucht haben dem Tod durch ihre Magie zu entkommen, egal wie hoch der Preis war. Sie haben sich einen Platz in der Welt der Dunkelheit gestohlen und sich durch ihre Magie für die anderen Clans mit der unentbehrlich gemacht.


    Maiweilers Fahrer steigt mit ihm aus. Ich frage mich noch warum wir warten aber dann beugt er sich zum Fenster an der Rückbank des Wagens hinunter und spricht eine Anweisung durch die halb geöffnete Scheibe. Mein Willen schickt das Blut das mich durchströmt in meine Ohren. Ich schärfe meine Sinne und gebe mich ganz den Schallwellen hin die von der anderen Seite des Parkplatzes zu mir durchdringen. Vincent tut es mir gleich.


    „Bleib im Wagen und warte bis ich doch holen komme.“ Erklingt Maiweilers strenge, raue Stimme. „Verschließ die Türen und lass die Scheiben unten. Du bist ein Küken, niemand hat etwas von dir zu wollen, verstanden?“


    Eine jüngere, komplett verschüchterte Männerstimme antwortet ihm. „Darf ich mein Mobiltelephon benutzen während ich warte, Regend?“ Der Ahn nickt und verschwindet dann die enge Kellertreppe hinunter ins Elysium. Ein vorbeirasendes Motorrad reist mich aus meiner Konzentration weil ich den Lärm gerade hundertfach verstärkt höre. Brujah… ich hasse diesen Clan! Niemals leise, niemals subtil und niemals rücksichtvoll. Ich reibe mir die schmerzenden Schläfen während sie an uns vorbeifahren und sich freie Plätze suchen um ihre dröhnenden, stinkenden Bikes ab zu stellen. Vincent schaut mich an und nickt dann zur verschlossenen Limousine.


    „Du mochtest heute lieber nicht mitkommen oder?“ Der Schmerz lässt nach und das Pfeifen in meinen Ohren klingt langsam ab.


    „Hör auf zu fragen!“ Verlange ich. „Wenn du mich nicht entscheiden lässt dann gib mir nicht die Illusion! Mach den Käfig auf oder zu aber täusch mich nicht ständig! Hör auf mich…”


    Er legt den Finger auf meine Lippen „Schweig!“. Wieder ein Kopfnicken zu dem anderen Fahrzeug. „Das Tremer-Küken da ist weniger als zwei Wochen hier. Der ist noch grüner als du. Die perfekte Zielscheibe deine Kräfte zu erproben.“


    Vincent lässt mich los. Ich kann ihn durch die abgedunkelten Scheiben nicht sehen aber ich erinnere mich genau in die Verwirrung und die Angst die mein Unleben in diesen ersten schwierigen Wochen bestimmt hat. Ich weiß worauf das hinauslaufen wird.


    „Ich möchte dass du zu ihm gehst solange er allein ist. Bring ihn dazu die Scheibe runter zu kurbeln und Freunde dich mit ihm an.“


    Das was er will ist nicht ungefährlich aber es ist verlockend. Er hat selber gesagt ich bin nicht mehr die Jüngste. Der Junge da drüben, dieses Kind, dieses Baby hat nicht die mentale Stärke meinen Kräften zu trotzen. Zum ersten Mal könnte ich diejenige sein welche die Fäden eines anderen hält. Ich weiß tief im inneren wie armselig es ist so zu denken, aber ich zerbreche innerlich an meinem angestauten Frust. Wenn ich es nicht tue macht es ohnehin jemand anders.


    „In Ordnung. Verfolgst du irgendein bestimmtes Ziel?“ Richte ich an meinen Erzeuger.


    „Wenn er in den nächsten paar Wochen etwas Magisches aus dem Gildenhaus stielt und es dir schenkt hast du gewonnen, ok?“ Ich denke zurück an die mit Schmuck gefüllten Schubladen in unserer Zuflucht. Ich habe nicht für einen einzigen Ring aus diesem Schatz bezahlt. Nicht ist einfacher als der Sammlung noch ein Stück hinzu zu fügen.


    „Ich gehe runter in die Bar und texte dir sobald Maiweiler zurückkommt, damit er dich nicht überrascht während du dir den Neuen vornimmst.“ Technologie ist wahrhaft ein Segen. Ich öffne mir dir Tür selber ehe er reagieren kann. Das ärgert ihn aber nicht so sehr wie es ihn ärgern wird heute Nacht die Kontrolle über mich zu verlieren. Wenn Darthia Wort hält werde ich zu einer Neonatin erhoben der er nichts mehr befehlen kann. Oh, Maiweilers Küken wird mir magischen Schmuck schenken! Aber ich werde ihn für mich behalten… Heute Nacht ändert sich alles.

    Also… man merkt definitiv dass du eine interessante Geschichte zu erzählen hast und selbstbewusst schreibst, aber ich finde du könntest die Umsetzung noch stark verbessern. Ich hab versucht den Text so zu lesen als ob ich die Charaktere und deren Hintergründe kennen würde, da es ja nur ein Textfragment ist aber es ist sehr schwierig zu verstehen. Außerdem vermisse ich emotionale Reaktionen. Es liest sich im Moment leider wie ein Schach Spiel. „Bauer auf B12“ , „Springer auf C4“ usw… deine Figuren –tun- Sachen. Denken und fühlen aber kaum.


    Das hier zum Beispiel:


    „Ich starrte die beiden an und hoffte, dass mein Onkel sich nicht darauf einließ.“


    Belaß es nicht dabei. Schmück es aus. Lass den Leser die Unsicherheit und Sorge des Protagonisten spüren.


    „Ich drehte den Kopf und blickte über meine Schulter zu der halb verfallenen Treppe auf welcher mein Onkel stand. Sein starrer Blick ruhe auf Aree und seine Lippen teilten sich als ob er kurz davor wäre diese abstoßende Forderung mit einer Antwort zu würdigen.“


    Oder auch, da es Vampire sind:


    „Ich drehte den Kopf und blickte über meine Schulter zu der halb verfallenen Treppe auf welcher mein Onkel stand. „Ließ meine Gedanken! Ließ meine Gedanken!“ betete ich stumm. Er durfte seine Forderung auf keinen Fall erfüllen oder wir wären alle verdammt!“


    Das hier ist auch wieder so eine Zeile wo ich denke dass du jede Menge Potenzial einfach verschenkst. Arek bekommt hier eine negative Reaktion darauf dass er mit einem anderen Mann zusammen ist. (Oder empfindet den Ausstauch zumindest so). Das könnte eine unheimlich schöne emotionale Scene sein die Bände über den Charakter und dessen Hintergründe offen legt wenn du nur über die bloßen gesprochenen Worte hinausgehst.


    Wenn es meine Story wäre würde ich anstatt:


    „Du liebst deinen Cousin?“, fragte Gabriel.„Ja, das tue ich! Ein Problem damit, Gabriel! Ein Problem damit, dass ein Drago, der Sohn des großen Alessandro schwul ist?“, knurrte Arek vorwurfsvoll.


    Eher so was schreiben:


    „Du liebst deinen Cousin?“ Ich fühle wie mein Finger sich enger um den Hörer schlossen als wäre das Plastik der Hals einen alten verhassten Widersachers. Da war es wieder… diese überraschte, fast erschrockene Tonlage die meine… unsere Liebe an den Rand der Normalität zu drücken versuchte. Die unser Glück und unsere Zukunft zu einer Entartung erklärte und jede Unterstützung für mich zu einem Akt der Toleranz und Wohltätigkeit. Er und alle anderen die ihr Wort an mich richteten würden nicht länger mit Dankbarkeit überschüttet werden für dieses armselige Minimum an Toleranz und Verständnis.

    „Ja.“ Sprach ich. Ruhig und zum ersten Mal im Leben furchtlos. Ich hatte es so unendlich satt mich zu rechtfertigen. Der Sohn des großen Alessandro war schwul und Gabriel war es nicht. Zwei Wahrheiten im Universum die auf der goldenen Wage in meinem Kopf endlich dasselbe wogen.“


    Das werden manche vermutlich als Klichee sehen aber ich denke du könntest die Scene in der Kirche vielleicht entwirren wenn du einen weg findest den Plot so zu organisieren das der Kampf und die Geburt von Arees Kind in verschiedenen Räumen passieren zwischen denen die Geschichte springt.


    Dann Kämpft auf einer Seite der Protagonist gegen den Entführer um sein Leben in einer dramatischen Aktion Scene während nebenan ein Freund oder ein Heiler versucht das Leben einer hoch schwangeren Frau und deren Kind zu retten. Dann kann der Kampf enden und vielleicht gerade Sieges-Stimmung aufkommen wenn die Tür zum Nebenraum quietschend auf geht. Idealerweise am Ende eines Kapitels um die Spannung zu schüren.



    Wilde Mooskätzchen bevorzugen die Pflanze die ihre Eltern im Fell tragen.


    Es kommt aber vor das die Jungen sich trotzdem für eine andere entscheiden. Ein schwaches Jungtier aus einem „Adlerfarn-Rudel“ das übermäßig viel von seinen Geschwistern drangsaliert wird kann sich beispielsweise für eine Hecken-Rose entscheiden weil eine dornige Mähne es besser vor Attacken schützt. Wenn es überlebt und selber Junge hat werden die meisten von denen wiederrum eine Symbiose mit Heckenrosen haben. Sollten in einem Gebiet plötzlich mehr Raubvögel auftauchen und Tarnung wichtiger werden, dann entscheiden sich mehr Junge für Moos und Gräser, die sie besser mit der Umgebung verschmelzen lassen.


    Eine Population folgt so gewissermaßen einem „Trent“ welche Partner-Pflanze in einer Generation gerade beliebt ist.

    Mooskätzchen


    Mosskätzchen sind kleine, warmblütige Wesen deren Körperbau mit dem von Eichhörnchen vergleichbar ist. Das dichte Fell ist grau, wobei Albinos existieren. Auf der Brust befindet sich bei Jungtieren ein etwa wallnussgroßer Beutel. Die beiden Geschlechter sind gleich groß und äußerlich nicht zu unterscheiden.


    Die Art ist in der ganzen Sonnenwelt verbreitet wobei sie in eine Hand voller Unterarten aufgeteilt ist wie zum Beispiel die höhlenbewohnenden Pilzkätzchen und Flechtenkätzchen.


    Die Paarungszeit ist im Frühjahr. Eine Trächtigkeit dauert sechzig Tage und resultiert in einem Wurf von zwei bis vier Welpen welche das Weibchen ein halbes Jahr lang alleine aufzieht.


    Mooskätzchen tragen ihren Namen aufgrund einer biologischen Besonderheit. Es handelt sich um eine symbiotische Lebensform die einen pflanzlichen Partner benötigt um zu gedeihen. Junge Mooskätzchen wählen im Alter von zwei bis drei Wochen instinktiv einen Pflanzensamen aus und platzieren ihn in ihrem Brustbeutel, wo die Pflanze keimt und sich verbreitet. Das ausgewählte Gewächs breitet sich im Fell aus und bildet eine „Mähne“ sowie einen langen Streifen den Rücken und Schweif entlang.


    Das Mooskätzchen teilt eine Art von mentaler Verbindung mit seiner Partner-Pflanze und reguliert instinktiv die Feuchtigkeit und den Lichteinfall, während es dafür Nährstoffe durch dessen Photosynthese erhält.


    Ein Mooskätzchen das keinen Samen findet oder dessen Pflanze aus irgendeinem Grund abstirbt verlieren an Gewicht und stirbt unweigerlich innerhalb weniger Wochen.


    Wilde Mooskätzchen wählen Pflanzen aus welche Dornen bilden, giftig sind oder erheblich zu ihrer Tarnung beitragen anders als jene Verwandte die als Haustiere gehalten werden.


    Tierhändler haben herausgefunden das junge Mooskätzchen die keine Wahl haben wiederwillig einen vom „Züchter“ angebotenen Samen in ihren Beutel einfügen. Dabei kann es sich je nach Bedarf um Zierpflanzen wie Rosen und Lillien aber auch duftende Kräuter oder nützliche Heilpflanzen handeln. Es sind auch Fälle bekannt in welchen diese besonderen Tiere genutzt wurden um seltene Pflanzen, die in Menschenhand nicht gut wuchsen vor dem Aussterben zu retten.

    Zitat

    Und Gembries war nie der Typ, der geheult hätte.

    Füg das deiner Geschichte hinzu. Sowas ist super. Aber versuch es nicht einfach in neutralen "Fakten" aus zudrücken sondern denk dir Situationen aus in denen dein Protagonist zeigt das er abgehärtet ist.

    Ich glaube nicht dass das Intro so funktioniert, tut mir leid.


    Die ganze Geschichte verstößt ziemlich arg gegen das Prinzip von „Show don`t tell“. Ich würde zum Beispiel statt: „….es sollte vieler Helden gedacht und die Toten geehrt werden“ , eher beschreiben wie sich diese Tatsache äußert: „Ein Herold probte ein letztes Mal die Rede zu Ehren der gefallen Krieger. Die Namen derer auf zu zählen deren zerschlagene Körper die Schlachtfelder bedeckt hatten würde mehr als eine ganze Stunde dauern. Dennoch… sie wollte nicht einen einzigen Helden der Vergessenheit überlassen.“


    Dann fallen auch zu viele Begriffe die an dieser Stelle der Geschichte für den Leser noch keine Bedeutung haben wie „Hohes Volk“. Ich denke das kann man ein oder zwei Mal machen wenn es aus dem Kontext möglich ist zu erahnen wovon der Text spricht. Das ist hier aber meiner unbedeutenden Meinung nach nicht gegeben. Wenn es meine Geschichte wäre würde ich diese Leute beschreiben wie sie sind und dadurch vermitteln was genau der Ausdruck bedeutet ehe er das erste Mal benutzt wird. Baue doch einfach mehr Scenen ein in denen auf Verhalten oder Aussehen eingegangen wird. „Der Wind zerrte an ihren roten Locken“ „Er mochte nicht wie niedrig die Tische waren, weil er seine Knie kaum darunter quetschen konnte.“ „Sein Bauch quoll unter dem Lederwams hervor, der letztes Jahr noch gepasst hatte.“ „“Das Kleid steht dir wundervoll!“ …log er.“ So etwas halt.


    … nackte Charaktere sind in meinen Augen keine gute Idee. Besonders nicht zu Beginn der Geschichte. Ich bin der Meinung dass es den Leser eher aus der Geschichte raus reißt. Geht aber vielleicht nur mir so…


    Die ersten drei Absätze reden viel davon was das Fest bewirken soll. Dann kommt dieses ominöse „zumindest war das die offizielle version“ und dann noch ein Satz über die Musik und die Speisen. Verleg vielleicht diesen letzten Satz vor oder lösch ihn damit die Tatsache dass dieses Spektakel offenbar etwas vortäuscht besser wirkt. Eventuell könntest du hier auch mit Leser-Erwartung arbeiten. Ich würde von Frieden und Eintracht schreiben und so richtig rein drücken wie opulent und hübsch alles ist und dann wenn etabliert ist wie gut es allen geht schreiben: „Schaden nur das es gelogen war.“ Oder irgendetwas in der Richtung. Ich finde das hält das Interesse besser.


    Ich finde die Familienverhältnisse des Hauptcharakters sehr verwirrend. Ich musste das mehrmals lesen um zu verstehen wie die zueinander stehen. Und selbst dann finde ich die Motive noch sehr wackelig. Versuch Sachen indirekter zu erklären sodass der Leser ein paar Schlüsse selber ziehen kann. Anstatt zu beschreiben wie genau die geliebte Kuh zu Tode gekommen ist kann der Protagonist zum Beispiel in der Stelle vorbei gehen an welcher er sie tot vorgefunden hat und du könntest beschreiben wie er seinen Wutanfall nochmal durchlebt und in diesem Zusammenhang aufdecken welchen Hass er auf seinen toten Verwandten hat.


    Da spricht vermutlich jetzt die Horror/Drama Queen in mir aber ich finde die Sache mit der Kuh schreit nach deutlich mehr Grausamkeit. Wäre es meine Story dann wäre der Protagonist weg geschickt wurden, hätte zum Abendessen überraschend richtig gute Steaks bekommen, sie dankbar gegessen und wäre dann in den Stall gegangen um seiner Kuh gute Nacht zu wünschen um deren ausgeweideten Kadaver zu finden… und sich vielleicht heulen und Schlurzen zu übergeben. Wenn „traurig“ dann geh ruhig auf 100%

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    Nur den ersten Satz habe ich nicht verstanden. Das "Bäh!" war ja gar keine Lüge. :hmm: Erkläre es mir ^^;

    Die kriegen da zum ersten Mal nen Tier zu fressen das sie nicht kennen und Zilla tut so als wäre es eklig damit ihre Brüder verschwinden und sie alleine fressen kann.

    Der Winter kam und ging. Zwar fiel im flüsternden Dschungel niemals Schnee aber die kurzen, kalten Tage setzten den Bäumen dennoch zu. Als die Baumkronen über ihnen immer lichter wurden begann Rasia über dem Nest ein Gitter aus Ranken und Zweigen zu flechten damit ihre Feinde das Nest und die hilflosen Jungen vom Himmel aus nicht entdecken konnten. Zilla betrachte ihr Spiegelbild in einer Pfütze. Die Muskeln an ihren Schultern waren in den vergangenen Wochen sehr gewachsen. Sie trug ihre ledernen Schwingen nicht mehr schlaff an ihren Flanken sondern konnte sie endlich zu ihrer vollen Größe ausstrecken. Die Veränderung ihres Körpers brachte ein stummes Versprechen. Du wirst fliegen.


    Plötzlich bohrten sich Troys Klauen in ihren Rücken und ihr Bruder drückte sie zu Boden. „Hab dich! Du bist tot!“ Rief er und drückte ihr Gesicht mit seiner rechten Klaue in die schlammige Pfütze. „Lass los! Das war unfair!“


    Zilla drehte sich unter seinem Griff, verlagerte ihr Gewicht auf ihre Schultern und zog die Hinterläufe an um sie unter den Bauch ihren Bruders zu bringen und ihn mit einem Tritt von sich zu schleudern. Früher hatte er seine Energie üblicherweise an Brisk ausgelassen, aber ihr Bruder hatte die kalte Jahreszeit nicht überlebt.


    Zuerst war er nur müde gewesen und hatte nicht mehr fressen wollen, aber ihre Mutter musste bereits gewusst haben dass er krank war. Sie hatte Brisk ein Stück entfernt ein neues Nest in einem hohlen Baumstamm gebaut und ihm Kräuter aus den Bergen mitgebracht wenn sie von der Jagt zurückkam, aber es war zu spät gewesen. Die Drüsen im Hals des jungen Drachen die ihm einmal das Feuerspeien ermöglicht hätten, hatten sich entzündet und raubten ihm die Luft zum Atmen. Zäher, klebriger Speichel war unaufhörlich aus seinem Maul getropft und eines Morgens hatte er zuckend und röchelnd zwischen den Blättern gelegen bis sein Todeskampf endlich zu Ende ging.


    Rasia hatte sorgfältig darauf geachtet seinen Körper nicht zu berühren. Sie hatte seine Ruhestädte mit Erde bedeckt um die Krankheit ein zu dämmen und lange Zeit trauernd vor seinem Grab verweilt, als könne sie das Band zu ihrem Sohn einfach noch nicht zerreißen. Für Zilla war der Schmerz den ihre Mutter litt schwerer zu ertragen gewesen als der Verlust eines Wurfgefährten selbst. Gerne hätte sie Trost gespendet, wusste aber nicht wie. Dieser Tag hatte etwas Wichtiges in ihr zerstört. Man konnte sterben ohne einen Fehler gemacht zu haben. Egal wie groß sie einmal sein würde und egal wie mächtig sie war. Eines Tages würde sie sterben und wie Brisk im kalten, nassen Waldboden liegen.


    Sie trainierte unter dem wachsamen Blick Rasias mit ihrem Bruder und übte ihre Kampftechniken an ihm. Beide ließen ihre Klauen nun eingefahren und wurden boshaft ermahnt wenn sie dem jeweils anderen doch die Schuppen zerkratzten. Es war mehr Spiel als Kampf. Zumindest jetzt noch, also musste kein Blut fließen. Troy gewann und pinnte sie erneut mit seinem größeren Gewicht zu Boden, diesmal auf Konter-Attacken mit ihren Hinterläufen gefasst. „Du benutzt deine Zähne nicht genug.“ Belehrte er sie als plötzlich ein Schatten über ihn fiel.


    Ihre Mutter war aufgestanden und zu ihnen gelaufen. Sie bedeckte ihn und Rasia mit ihren Flügeln und schaute an ihnen vorbei in den Wald, während sie die Jungen mit ihrem Schweif enger an sich schob.


    „Mama? Was ist?“ Piepste Zilla erschrocken und folgte dann ihrem Blick. Zwischen den Stämmen der Bäume näherte sich etwas. Zweige zerbrachen und Blätter raschelten als es zielstrebig auf sie zukam. Mit der Wange an die Brust ihrer Mutter geschmiegt konnte sie fühlen wie ein Knurren in ihrer Kehle aufstieg.

    Es hat denke ich jeder seine eigene Methode für gutes Worldbuilding.


    Ich persönliche finde es wichtig das Lore den Plot nicht überschattet. Es ist wichtiger dass deine Geschichte und deine Charaktere interessant sind. Erst danach sollten die Feinheiten des fiktiven Universums dran kommen. Sonst verlierst du dich in Arbeit die du später entweder gar nichts brauchst oder mühsam und unorganisch rein zwingst.


    Ich fange immer folgendem Set Fragen an:


    -Wie heißt diese Welt/Kontinent/Land/Ort?

    -Wer hat es so genannt?

    -Warum wurde es so getauft?


    Mir hilft das immer die Vergangenheit meines Settings zu bilden. Vor allem weil so daraus kein „So ist es. Punkt.“ wird, sondern weil so von Anfang an die Perspektive der Bewohner berücksichtigt wird.


    Zum Beispiel so:


    Die „Sonnenwelt“ hat ihren Namen weil das Leben in dieser Welt nicht aus dem Meer kam sondern von unter der Erdoberfläche. Als die ersten Völker, die eine eigene Sprache hatten, anfinden ihre Höhlensysteme zu verlassen und die Oberfläche zu erkunden war die Tatsache dass es eine Sonne gibt, das bemerkenswerteste Detail für sie. Und als sich die Völker ausbreiteten, entwickelten und teilweise dauerhaft unter dem freien Himmel zu leben begannen bliebt der Ausdruck „Sonnenwelt“ als Bezeichnung für die Oberfläche hängen. Dabei ist zu beachten dass „Sonnenwelt“ nicht kollektiv den Planeten meint, sondern ausdrücklich nur die Landmasse, nicht das Meer und auch nicht den Untergrund, die eigene Namen haben.

    Der erste Absatz verwirrt mich. Ich kann mir diesen „verschneiten Ort“ einfach nicht räumlich vorstellen. Es hat „kleine Hügel der Büsche“, „Parklaternen“ „Steinsarkophage“ … es ist ein „einstiger Friedhof“ aber die „Karpelle“ steht noch… neben dem „Skatepark“ und dem „Spielplatz“. Was ist das denn nun? Ein alter Friedhof in einem Park über den ein Spielplatz gebaut wurde? Das könnte wirklich klarer sein.


    Ich bin ein großer Fan von Drama und Horror und finde Protagonisten in der größtmöglichen Not und Angst besonders spannend. Die Story an sich wäre also wahrscheinlich genau mein Ding, ich bin aber der Meinung dass es in dem Fall nicht so gut funktioniert wie es könnte weil etwas Wichtiges fehlt:


    In den meisten Geschichten wird einem der Protagonist, dessen Persönlichkeit und dessen normales Leben für einige Seiten gezeigt. Das verursacht manchmal einen etwas langsamen Start, aber ich finde das wichtig. Warum soll ich mich um das Wohl von jemanden sorgen den ich nicht kenne oder nicht mag? Wie soll ich ausmachen welche Auswirkungen die Gefangenschaft auf den Protagonisten hat wenn ich nicht weiß wie er sich natürlich verhält? Warum soll ich hoffen dass er wieder nachhause findet wenn ich nicht weiß was er zurückgelassen hat?


    Wenn es meine Geschichte wäre dann würde ich wahrscheinlich mit Rückblenden arbeiten. So kannst du zu Beginn direkt in die Aktion springen und trotzdem den Charakter und dessen Hintergrund vertiefen. Beschreib zum Beispiel das Essen das er bekommt und lass ihn für ein paar Absätze darüber nachsinnen wie sehr er wünschte dass er seiner Mutter öfter für das tolle Essen gedankt hätte das sie ihm gekocht hat. Das gibt in meinen Augen ein stärkeres Gefühl von Reue und Verlust. Nur meine Meinung dazu. Ist natürlich alles Geschmacksache.

    Ich hab die Kampf-Scene von der ich in Tipps und Tricks geschrieben habe angefangen. Es ist natürlich etwas doof den Fetzen zu beurteilen wenn man den Rest nicht gelesen hat, aber das fällt mir gerade echt schwer und hätte gerne Hilfe und Feedback. Ich packe die Verwandlung der ersten Wer-Krabbe in nen Spoiler damit es nicht zu lang wird.


    Die panischen Schreie der überraschten Uldunen vermischten sich mit dem Zischen der Werkrabbe. Selbst Kerowyn und Tarik, die am nächsten zum Lagerraum gesessen hatten verloren kostbare Sekunden ehe sie ihre Schwerter zogen.


    Isabella hob ihre Scheren hoch über ihren Kopf und ließ sie auf die gedeckte Tafel nieder sausen. Das andere Ende der Tischplatte schnellte mit einem ohrenbetäubenden Knall nach oben und schlug Tarik gegen den Unterkiefer, so heftig dass er von seinem Stuhl geschleudert wurde und rückwärts gegen einen der Stützbalken fiel. Der Zweihänder den er gezogen hatte fiel aus seinen Händen und rutschte über den Holzboden genau vor Havdans Füße, während sie sich ein Duell mit Kerowyn lieferte. Der junge Krieger hob die Waffe auf und stellte sich schützend vor Vieka. „Renn!“ Blaffte er über seine Schulter und machte einen Schritt zurück um sie Richtung Tür zu drängen. Ihr Körper war steif vor Schreck und ihre Augen weit aufgerissen. „Sie wird damit fertig. Komm mit mir!“ Sie packte ihren Gefährten am Schwertarm und versuchte ihn mit zu ziehen, doch er hielt stand. „Renn!“ Wiederholte er und stieß sie weg um der Hauptjägerin zur Hilfe zu kommen, die in diesem Moment nur Knapp der schnappenden und klappernden Schere ihrer Gegnerin auswich.


    Plötzlich öffnete sich ein Riss in der dünnen Außenwand zu seiner Linken und eine weitere, Werkrabbe, verheddert in blaue Stofffetzen, stürzte von draußen hinein. Sie lag auf dem Rücken und stach mit ihren spitzen Beinen auf Feron ein, der auf ihren Bauch stand und ihre Angriffe mit seinem Degen abwehrte. Abgebröckelter Putz und Staub trafen Havdans Augen. Er wischte mit seiner freien Hand in einem großen Bogen hinter sich um sich zu vergewissern das Vieka geflüchtet war ehe er sich mit einem kraftvollen Sprung auf den Feind vor ihm warf.


    Der Kampflärm drang ins Obergeschoss wo sich eine Reihe kleine, vermietbare Zimmer aneinander reihten. Belen hockte auf dem niedrigen Stroh-Bett und war gerade dabei gewesen sein Hemd ab zu streifen, während Mantka frustriert versuchte die seitlichen Schnüre an ihrem Kleid zu lockern.


    „Was ist da los?!“ Sprach er und drückte sich hoch um zu lauschen. Mantka ließ von dem widerspenstigen Knoten ab und stand in ihrem blauen Kleid einen Augenblick lang still neben ihm um keine unnötigen Geräusche zu machen, ihren Blick starr auf die Tür gerichtet. Der Klang von splitterndem Holz drang von unten zu ihnen durch, dann Hilferufe und plötzlich abbrechende Schmerzensschreie.


    Belen stieß die Tür auf, eilte durch den Flur und blickte die schiefe Treppe hinab in den Schankraum.

    Ich mag die Scene in der er sich an seinem schlafenden Onkel vorbei schleicht und einen großen Schritt über eine quietschende Bodendiele machen muss. Ich denke das ist eine Situation die sehr viele Leute nachvollziehen können. Soetwas ist sehr gut für die Glaubwürdigkeit von Geschichten. Man kennt es ja aus dem realen Leben.


    Ich finde auch cool dass er es offenbar mag wenn die Dorf-Mädchen mit wuscheligen Haaren zum Waschen gehen. Übermäßig bescheidene Charaktere die nie etwas wollen oder gern haben langweilen mich zu Tode.


    Da sind natürlich einige Schreibfehler drin. Mich stören auch die vielen Wortwiederholungen. „Asche“ ist hier der schlimmste Übeltäter. Nenn es vielleicht nachdem das Wort das erste Mal gefallen ist „schwarze Wolke“ oder „Wand aus heißem Qualm“ . „Ruß“ geht vielleicht auch an manchen Stellen. Die Absätze sollten wenn möglich immer neue Bilder im Kopf des Lesers erwecken, die sich nicht oder zumindest nicht oft wiederholen um das Interesse zu halten.


    Ich finde es auch nicht nötig mehrmals auf den alkoholkranken Onkel zu verweisen. Erst wird neutral erklärt dass er dem Alkohol zugetan ist (1) Er ist außerdem ein Säufer (2) Sein Enkel muss sich um sich mehr um ihn kümmern als umgekehrt (3), der Bäcker nennt ihn einen Säufer(4), Er bewegt sich nicht vom seinem Platz am Tisch weg (5) er stinkt nach Alkohol (6)… Das ist einfach zu eintönig. Ich würde persönlich das Haus beschreiben und auf die leeren Bierflaschen verweisen die überall herum stehen. Vielleicht noch erklären dass es die Lieblings-Marke von seinem Onkel ist um klar zu stellen das es nicht der Protagonist ist der trinkt. Das bringt rüber was du sagen willst aber überlässt viel mehr der Vorstellungkraft des Lesers.


    Das ist wahrscheinlich nur mein Geschmack aber ich finde dass es auch weniger Adjektive vertragen könnte. Wenn beispielweise jemand „unerwartet“ die Augen aufreißt. Das ist doch bereits eine Mimik die Überraschung ausdrückt. Das Wort ist an der Stelle nicht nötig und klingt einfach nur merkwürdig. Warum muss das Dorf den „ruhig“ UND „verschlafen“ sein? Oder die Stelle wo nur ein „geringes Maß an Eile geboten ist“ er aber im nächsten Moment doch „zügig“ geht.


    Naja das sind so meine 50 Cent dazu… alles in allem ist es interessant. Es braucht halt hier und da noch ein bisschen Arbeit.

    Da ist noch Luft nach oben denke ich. Ich hab damals den größten Teil der ersten Staffel gesehen, bin aber kein totaler Super-Fan der sich mit allem auskennt. Es hat auch ein paar Schreibfehler. Ich bin mir ziemlich sicher dass zum Beispiel „Freitod“ ein Wort ist.


    Ich persönlich würde auch bei Fan-Fiktion darauf achten das die Geschichte in sich geschlossen Sin macht und man eben auch als neuer Leser erklärt bekommt was mit „Taube“ gemeint ist. Du willst ja auch als Fan-Fiktion Autor eine tolle Geschichte schreiben und nichts was nur von der Originalität und dem Wiedererkennungswert der eigentlichen Serie lebt. Ich würde es so schreiben als wüssten meine Leser nicht was ein Ghoul ist, allein schon um den immensen Schrecken und die Veränderungen im Leben des Protagonisten wirken lassen.


    Anstatt zum Beispiel einfach zu erzählen das die Ghoule im Cafe Antik von Selbstmördern leben, schreib vielleicht lieber eine Scene wie der Protagonist etwas isst. Du könntest beschreiben das der Kerl auf dem Tisch noch Blutergüsse am Hals hat von der Schlinge mit der er sich erhängt hat, dann müsstest du nicht extra erwähnen dass es ein Selbstmord war. Der Protagonist könnte über den Geschmack sprechen und darüber das er es immer furchtbar finden wird, die Alternative … Hunger… aber für seine Spezies das Schlimmste Schicksal überhaupt ist. Einfach Dinge welche die Welt ausschmücken.


    Außerdem könntest du versuchen mehr Sinneneindrücke zu benutzen. Man könnte von der Küche aus das fröhliche Getuschel der Gäste hören oder die gerösteten Kaffeebohnen riechen. Vielleicht kann man die Straße draußen nicht gut sehen weil „die Wärme von drinnen die Scheibe beschlägt.“ Das kommuniziert auch die Info dass das Cafe beheizt ist, aber trägt eben noch ein kleines bisschen mehr zu Atmosphäre bei.

    Ich hab zuerst überlegt das Nest in den Rumpf eines abgestürzten Luftschiffes zu setzen dass wiederum hoch oben in ner Baumkrone hängt. Aber im flüsternden Dschungel leben zu Beginn der Geschichte keine Menschen und es macht auch wenig Sin weil die größte Bedrohung von Kaiser-Greifen und/oder anderen Drachen ausgeht. Man würde es sehen wenn man über die Bäume fliegt deswegen habe ich entschieden dass die Grünen ihre Gelege am Boden haben... Tieger legen sich nicht mit Drachen-Mama`s an. Und die Babys können dann auch nicht raus fallen.