Beiträge von Der Wanderer

    "Die Vergangenheit ist ohne Bedeutung, denn du kannst sie nicht mehr verändern. Deine Zukunft hingegen ist lebendig wie ein junger Baum. Du entscheidest, wo es sich für ihn lohnt, zu wurzeln, und wie weit er seine Krone in den Himmel strecken soll."


    Über den ersten Satz denke ich gerade ernsthaft nach, vertrete dabei jedoch nicht Thorsten 's Meinung.

    Andererseits heißt dieser Thread "Eure Lieblingspassagen".

    meines Erachtens kommen viele Probleme der Welt daher, dass man die Vergangenheit fuer alle praktischen Zwecke halt erschreckend gut aendern kann.

    Daher wäre in der Tat jedwede Diskussion zum Inhalt hier völlig fehl am Platz, also...

    Keine Ahnung - wollt ihr das wo anders diskutieren?

    Sehr gerne, weil ich a) nicht der Meinung bin, daß die Vergangenheit für die Zukunft ohne Bedeutung ist und b) ebenfalls nicht der Meinung, daß man sie für praktische Zwecke "erschreckend gut" verändern kann.


    Könnten wir den Thread am Sonntag starten?

    Weil heute muß ich...

    ...meinen alten Freunden von CONTRADICTION Beistand leisten, die nach 23 Jahren ihre letzte Show spielen. Und das wird ein langer Abend.


    Daher ab Sonntag gerne.

    Heyho.

    Ziemlich witziges Ding. Der Autor beschließt, die gesamte "Encyclopedia Britannica" zu lesen. 32.000 Seiten. Um zum einen gegen seinen Übervater anstinken zu können, der selbst 27 Fachbücher geschrieben hat, zum anderen, um andere mit seinem angelesenen Fachwissen zu beeindrucken. Was meistens in die Hose geht. Dazu wartet er während der Lektüre auch noch drauf, daß seine Frau endlich schwanger wird, macht bei "Wer wird Millionär" mit und verliert natürlich, lässt sich aber von seinem Fernziel niemals abbringen.

    Kurzweilige Zwischenlektüre. ^^

    in diesem Abschnitt können sich alle eintragen,

    die mit harter Kritik ausdrücklich einverstanden sind.

    Unwillkürliche Assoziation beim Lesen dieser Ankündigung:

    Chorus. Zeile 1&2.


    Und es heißt: Der Wanderer


    Danke.

    Heyho McFee


    Sehr schöne kleine Alptraumgeschichte!

    Sowas hat wohl jeder mal, wenn er müde ist und kurz wegpennt. Nur die zwei "ihn" solltest Du noch korrigieren, dann ust das Ding rund.


    Danke schön.

    Heyho Miri

    Warum im Fantasy-Bereich also nicht mal ein weiblicher Schmied?

    Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Spricht für mich eigentlich nichts dagegen. Ausser vielleicht die Körperkraft, die die Arbeit mit dem Material zwischen Hammer und Amboß tatsächlich fordert. Die ist und bleibt ein nicht zu unterschätzender Faktor.


    Was den o.g. Blog betrifft:

    Ich habe mich da durch diverse Beiträge gelesen. Interessant, aber ermüdend. Zumindest für mich. Weil's mich noch nie interessiert hat, welche Hautfarbe ein Mensch hat.

    Mir da Ewigkeiten lang die "Unterschiede" (da hort es bei mir schon auf: welche Unterschiede???) verschiedener Hauttönungen erklären zu lassen und welche davon "cool" oder "uncool" sind (meint die Verfasserin das jetzt echt so?!?), wenn man sie benutzt...


    Nö, danke.

    Ich halte es da simpler: Ein Mensch ist ein Arschloch oder er ist es nicht. Seine Hautfarbe ist mir dabei völlig egal.

    Heyho.

    Ich kann mich eigentlich an keinen "schlechten" Fantasyroman erinnern - eher an langweilige. Oder, und von denen gibt's leider mehr als genug: Schlecht übersetzte.

    Wer mal S.Lawheads Artus-Saga probiert hat, weiß, was ich meine (und kauft sich das Original).

    Ansonsten würde ich sagen ist die Frage kaum adäquat zu beantworten, weil subjektiv.

    Entweder, mich packt eine Geschichte nach spätestens dem ersten Kapitel oder eben nicht. Deswegen muß sie noch lange nicht schlecht sein.

    Heyho.

    Eigentlich steckt im Trailer schon alles drin, was man wissen muß.

    Sean Penn hat Jon Krakauers Reportage über Christopher J. MacCandless, der unmittelbar nach seinem Highschool-Abschluß alle Brücken hinter sich abbrach und trampend durch die Vereinigten Staaten zog, auf der Suche nach Glück und Lebenszufriedenheit, die er sich in der Einsamkeit der Natur erhoffte in wunderschönen Bildern verfilmt.

    Und wenn die Sache auch nach unseren "normalen" Maßstäben tragisch ausgegangen ist hatte ich nach dem Film nicht den Eindruck, daß Chris MacCandless ein Spinner gewesen ist.

    Eher jemand, der für seinen Traum alles gegeben und damit früh den Preis bezahlt hat, den jeder für sein Leben zahlen muß.


    10/10 Punkte

    C.J.MacCandless

    Heyho Nitram65

    Warum sollte ich mir einen Film ansehen von dem ich nicht ein Wort verstehe?

    Das sollst Du ja gar nicht. Nur ist der Film international so unbekannt, daß bisher noch keiner wenigstens mal einen englischen Trailer auf YT hochgeladen hat.

    Ich nehme dann den jeweils verfügbaren, damit man sich wenigsten ein Bild von dem machen kann, was einen erwartet.

    Und in dem Fall war's eben der original japanische Trailer.

    Den Film selbst gibt als DVD auf Deutsch.

    Heyho.

    Cover und Klappentext des 2011 hierzulande erschienenen Dramas waren genau so irreführend wie nötig, um den potentiellen Interessenten für Kriegsepen zuschlagen zu lassen.

    Dabei ist der Film nach dem Roman "Deguchi no Nai Omi" von Hideo Yokoyama eigentlich nur die leise Erzählung eines der 106 japanischen Soldaten, die kurz vor dem Ende des alliiert - japanischen Pazifikkrieges von der militärischen Führung noch mal eben für Kaiser und Vaterland geopfert wurden - schlimmer noch: Die sich selbst opferten im Irrglauben, damit ihrer "Nation" dienen zu können.

    Der Film ist entsprechend.

    Eine stille Hommage an Glauben, Hoffnung und Träume.

    Spektakuläre Explosionen sind da nicht zu erwarten.

    Kaiten

    Heyho.

    Drei Tage, drei Filme und ein eher durchwachsenes Endergebnis:

    Den hatte mir ein Kollege auf der Arbeit wärmstens anempfohlen. Und fürwahr: Der Soundtrack ist grandios, die Opening Credits desgleichen. Das wars denn aber auch schon.

    Für eine gute Parodie auf den Western reicht's nicht, für eine stringente Story auch nicht und viele der Gags zünden nicht wirklich oder müssen erst mal erklärt werden, damit sie lachbar sind.

    Der hat mich völlig verwirrt zurückgelassen:

    Eine tolle Geschichte, hervorragende Darsteller und ein Bombensoundtrack. Ein echt geiler Film. Aber 6 Oscars und 7 Golden Globes dafür?

    Verstehe ich nicht,es sei denn, die Konkurrenz des Jahres war so schlecht...

    Nicht mißverstehen. Es ist mein subjektiver, persönlicher Eindruck. Aber Kritiker, welche die Tanzszenen von Ryan Gosling und Emma Stone in "La La Land" mit denen von Ginger Rogers und Fred Astaire vergleichen...die haben von den beiden letztgenannten wahrscheinlich noch nie etwas gesehen.

    Vor dem habe ich mich immer gedrückt, obwohl er hier schon ewig lange steht. 193min. lang und der letzte Film von James Dean.

    Und eigentlich nichts anderes als ein s.g. "Spätwestern".

    Angesiedelt in der Zeit zwischen Rindertrail und beginnender Industriealisierung und darüber hinaus. Und von vorne bis hinten voller Rassismus und den ersten zaghaften Versuchen, etwas dagegen zu tun (was 1956 sicher alles andere als einfach war...).

    Nach drei Stunden hat sich der Film für mich nicht angefühlt - und das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen.

    Okay, aus welchem Jahr ist der nochmal?

    Steht ja im Spoiler, also alles klar.

    Darf man als Jugendsünde von Tom Hardy betrachten, ebenfalls jedoch als den Qualitätsstandard von Chris Pine, zumindest, was dessen Rollenauswahl seither angeht.

    Wer nichts besseres zu tun hat, verplempert seine Zeit für 95min. damit, während er seine Abendmahlzeit zu sich nimmt.

    Heyho Sensenbach

    Meiner Ansicht nach ist Grass nicht lesbar. Das muss so eine Obsession der Intellektuellen sein, Grass gut zu finden. Wahrscheinlich ohne ein einziges Buch gelesen zu haben.

    Nicht lesbar gibt's nicht. "Nicht mögen" ist akzeptabel. (Wobei ich hier zur Sicherheit nochmal nachgesehen habe: Ich habe hier nix von G.Grass rumstehen...)

    Damit bin ich glücklicherweise wohl nicht mal pseudointellektuell... :thumbsup:

    Puh, okay, so macht du mich aber wirklich neugierig. :D Aber ich frage nicht. Ich kann mich beherrschen

    Das ist gut. Belassen wir es dabei.

    Heyho kalkwiese

    Und Die Blechtrommel hat mich fasziniert, mir Trost und Ablenkung gespendet und irgendwie auch das Tor in die Weltliteratur aufgestoßen. Danach war nichts mehr wie vorher.

    Das war die Inspiration. Entstanden aus inneren wie äusseren Eindrücken und Initialzündung G.Grass *BÄNG*

    Alles andere entscheidest Du, nicht Grass.


    Unmöglich habe ich es genannt, weil ich sehr selten Bücher abbreche.

    Ich habe vier Bücher abgebrochen zu lesen. Über die spreche ich aber nicht, weil ich sie für giftig halte. Je weniger Öffentlichkeit sie bekommen, umso besser ist es.

    Heyho kalkwiese

    Ich habe es getan, das UNMÖGLICHE! Ich habe ein Buch abgebrochen.

    Na denn: Applaus.

    Was spricht dagegen?

    Nur weil irgendwer hochgelobt wird für das eine goldene Ding, ist längst nicht alles von dem der Mühe wert.

    Ich persönlich freue mich über jede Erzählung, die mich packt (zuletzt: Sten Nadolny - Die Entdeckung der Langsamkeit), das bedeutet für mich aber nicht, daß ich mir deshalb alles andere des Autors antue, es sei denn, ich wollte dem in seiner ganz persönlichen Entwicklung folgen.

    Inspiration ist wichtig und wesentlich, aber nur, weil einer Günter Grass geheissen hat, ist nicht alles aus seiner Feder lesenswert.


    Daher: Gute Entscheidung.

    Heyho.

    Was macht man mit noch zwei Wochen Urlaub?

    Man sieht sich abends die Zweieinhalb- bis Vierstünder an, zu denen man im Alltag eher selten kommt. Da traf es sich gut, daß ich heute mittag den hier im Secondhand meines Vertrauens gefunden habe:

    Wenn in Hollywood Bibelstoff verfilmt wird, sollte man nicht hoffen, daß da allzuviel der literarischen Vorlage Eingang findet.

    Das war schon bei Cecil B. deMilles "Die zehn Gebote" (1956) so.

    Regisseur Ridley Scott legt da gerne noch eins drauf. So tritt Gott persönlich in Gestalt eines etwa 12 jährigen Jungen auf, auch wenn den nur Moses sehen kann.

    Patrick Seyboth von epd Film (Nachfolger des "Evangelischen Filmdienstes") bezeichnet es vielleicht am treffendsten: "Ein Bibelepos, das selbst für Agnostiker verträglich" sei (Quelle:Wikipedia).

    Jo, stimmt.

    Das Ganze ist ein Actionkracher mit opulenten Bildern, jeder Menge Statisten (ungefähr 10.000) und bei der Darstellung der zehn Plagen - zwanzig Minuten in einem Rutsch - hat's mich auf dem heimischen Sofa doch hier und da unangenehm gejuckt. :)

    Sehr blass dagegen der Konflikt zwischen Moses und Ramses, überhaupt sehr wenig, was das 2.Buch Moses inhaltlich für mich so dramatisch beim Lesen gemacht hat.

    Man kann eben nicht alles haben...


    Randnotizen:

    Andererseits hatte ich aus irgendwelchen Gründen nur noch sieben Plagen im Kopf - an die anderen drei konnte ich mich gar nicht mehr erinnern... :blush: :blush: :blush:

    Und Sigourney Weaver habe ich zum ersten Mal überhaupt in ihrer Rolle nicht erkannt!

    Dabei gibt es keine lebende Schauspielerin, die ich mehr bewundere - Schande über mich!!! ;(


    Amen.