Beiträge von Der Wanderer

    Heyho amelie

    Herzlich willkommen und keine Scheu beim Stöbern - auch wenn Du hier die absonderlichsten Sachen finden kannst.

    Ich persönlich habe die Schriftrolle von Blablabla gefunden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte... :D

    Heyho Etiam

    Also irgendwas ist an Deiner Tastatur rund um's "C" kaputt:

    Machen würde ich selber sowas aber wohl acuh nicht. Für Ymir bin ich selbst eine Sprache am schreiben, und lasse mich da "nur" inspirieren von verschiedenen nordischen Sprachen. Soweit musst du vielleciht nicht gehen. Wenn du dich damit besser fühlst, würde ich dir empfehlen vielleciht kleine Änderungen

    ;) ;) ;)

    Heyho Sensenbach


    Ich kann keine Respektlosigkeit in der Verwendung einer seltenen Sprache oder eines Dialektes sehen - es sei denn alles, was in dieser Sprache gesagt wird, wäre verletzend oder abwertend.

    Da könnte dann ein falscher Eindruck entstehen, die Nutzer dieser Sprache betreffend...


    Jetzt habe ich mich aber mal gerade auf Wiki schlauer gemacht, was die von Dir benutzte Sprache angeht Hmong-Mien Sprachen und durfte feststellen, daß es ca. 170.000 Leute gibt, die Deinen ausgewählten "Dialekt" zu sprechen scheinen.


    Also, nach meiner Ansicht:

    Selbst für den höchst unwahrscheinlichen Fall, daß Deine Novelle in den Print geht und irgendwie ihren Weg nach Sichuan oder Yunnan findet kann ich mir nicht vorstellen, daß sich da jemand drüber aufregen würde, wenn er "Lebe lang und stirb weise" in seiner Sprache dort lesen würde. Da vermute ich eher das Gegenteil.


    Wenn Du allerdings nur wenige Sätze fremdartig klingen lassen willst, würde ich mir persönlich einfach was "klingendes" ausdenken - also unsinnige Worte, die aber klanglich abbilden, was der Satz beinhaltet.


    "Lebe lang und stirb weise."


    In diesem Fall sowas wie:


    "Dor darath a sellan daun"


    "Lath breggan, kheddor desethle."


    "Sal moth - Terres tha Khun."


    Oder so ähnlich... :) :) :)

    Heyho Kirisha


    Puh!

    Dieser Teil ist schwer verdaulich.

    Wer ist denn jetzt auf einmal "Gohr" ?

    Und der Stil der Erzählung hat sich auch verändert...irgendwie. Kann ich nicht konkret beschreiben, aber irgendwas in diesem Teil ist völlig anders als das, was ich im ersten Teil gelesen habe.

    Ich schlafe da mal eine Nacht drüber und lese es erneut - vielleicht kann ich dann die Brücke schlagen

    Fesselnd ist der zweite Teil aber allemale!

    :thumbsup:

    Heyho Ringgeist

    Um mal zum Anfang bei den Hexen zu bleiben:


    Ich fand und finde die Gestalt der Baba Yaga völlig faszinierend, die in der slawischen Mythologie sehr bekannt ist.

    Vor allem die Idee, daß sie anstelle eines Besens in einem Mörser fliegt, den sie mit dem Stößel lenken kann. Warum und wieso habe ich bis heute nicht rausgefunden, ebenso wenig, daß sie in einem Haus wohnt, das keinen Eingang hat und auf Hühnerbeinen steht.

    Eine höchst mysteriöse und rätselhafte Gestalt...Baba Yaga

    Heyho Jota


    Vielen Dank für das Lob.

    Und natürlich hast Du recht, wenn Du Dich an Erhardt erinnert gefühlt hast. Den habe ich damals in allen Variationen aufgesogen und liebe ihn heute noch.

    Meine ewige Nummer 1 von diesem Mann:


    "In nur vier Zeilen was zu sagen

    ist gar nicht leicht, ist sogar schwer.

    Man braucht ja bloß mal nachzuschlagen:

    Die meisten Dichter brauchen mehr."


    Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen...

    :D :D :D

    Heyho Novize


    Habe Deinen Beitrag hier jetzt durch Zufall nochmal gelesen und stimme Deinen Ausführungen mittlerweile fast vollständig zu.

    Das größte Problem - sowohl hier als auch überall, wo reiner Text als Kommunikationsmittel dienen muß - ist die Absenz aller anderen Mittel, deren man sich in direktem Gespräch bedienen kann (Gestik, Mimik, stimmliche Modulation etc.).


    Dieses Problem läßt sich zwangsläufig nicht lösen - die Form der Kommunikation bedingt es.

    Aber einen Ansatz sollte man diesbezüglich vielleicht mal wieder wohlwollend betrachten: Zeitliche Entschleunigung.

    (Wobei ich das Wort "Entschleunigung" , mit Verlaub, einfach nur Scheisse finde.)

    Aber Fakt ist doch:

    Wir haben uns in der digitalen Welt schon so sehr daran gewöhnt, daß auf einen Post unmittelbar eine Reaktion zu erfolgen hat, daß wir geradezu zwanghaft entsprechend reagieren.

    Und das halte ich für den Fehler, der hauptsächlich dazu führt, mißverstanden zu werden.

    Mir ist das hier im Forum schon mehrmals passiert - und es hat immer einen Rattenschwanz von chriftlichen Erklärungsversuchen nach sich gezogen, ehe das Mißverständnis beseitigt wurde.


    Dieser "Sog" nach sofortiger Antwort ist extrem - je nachdem, wie es mich persönlich betrifft, bin ich nach wie vor versucht, auf einen Kommentar/einer Kritik umgehend zu reagieren.

    Das ist aber genau der Fehler. Mittlerweile "schlafe ich eine Nacht darüber" und Wunder über Wunder: Mit etwas zeitlichem Abstand kann ich dann viel sachlicher sowohl mit der Kritik/dem Kommentar umgehen als auch eine entsprechende Antwort darauf verfassen.


    Dabei sollte das für mich alten Sack eigentlich nicht wirklich was Neues sein:

    Ich habe ja noch handschriftliche Briefe geschrieben, deren Beantwortung im besten Falle ein bis zwei Wochen gebraucht hat.

    Da war man beim Empfang der Antwort durch den zeitlichen Abstand entsprechend runtergekühlt. :) :) :)

    Heyho Kirisha

    Das ist eine starke Eröffnung - die gefällt mir wirklich gut.

    Mit einem aller Wahrscheinlichkeit nach zu erwartenden Ende beginnen, Rick den seit alters her vorgegebenen Weg dorthin gehen zu lassen und das ganze mit einem Rätsel enden lassen

    So als hätten die Besitzer dieser Schwerter und Äxte, anstatt zu kämpfen, diese lieber fein säuberlich der Größe nach nebeneinander gelegt, wie in einem Museum.

    ...da zappel ich hier vor Neugier, wie sich das weiter entwickelt und die vielen kleinen Fragen beantwortet werden, die mir beim Lesen kommen.

    Einzig einen Satz fand ich nicht so ganz rund:

    Er hatte den Tod immer vor sich gesehen, hatte gewusst, dass er keinen Tag älter als 18 werden würde.

    Da würde ich "würde" durch "sollte" ersetzen.

    Mit "würde" lese ich es so, daß es vorherbestimmt, also unabwendbar ist.

    Mit "sollte" lese ich es so, daß es prophezeit wurde, eine Änderung des scheinbaren Schicksales aber durchaus noch möglich ist.

    Fantasy (Phantasie) ist für mich ein menschliches Prinzip.

    Sie wohnt in uns allen, kann von jedem genutzt werden, auch, wenn mancher scheinbar keinen Zugang findet. Aber auch dort findet sie sich wieder in der Hoffnung, diesem seltsamen Ding, das Menschen befähigt, auch in scheinbar ausichtslosen Situationen ein Bild dessen in ihrem Geist zu malen, daß das Gute letztlich immer über das siegt, das wir das Böse nennen.


    Die Hoffnung eines Soldaten im Schützengraben unter Trommelfeuer ist es den Augenblick zu überleben - seine Phantasie befähigt ihn, sich das Leben nach dem Krieg vorzustellen.

    Heyho Tarani

    Was soll ich da groß zu sagen?

    Dein Schreibstil ist elegant, die Sätze geschmeidig und flüssig. Grammatikalische Fehler sind nicht vorhanden, Rechtschreibfehler (beinahe) auch nicht. Zumindest habe ich beim ersten Lesen nur zwei finden können - und von denen ist meiner Meinung nach einer dem Fingerverrutschen auf der Tastatur geschuldet:

    Gwydion, mein kleine Bruder, wo bist du?

    Da fehlt ein "r".

    Galahad war auf einen der Apfelbäume geklettert, so hoch, wie er nun konnte.

    Soll wohl heißen: "So hoch, wie er nur konnte".


    Was mir noch auffiel:


    Du benutzt mit dem Wort "Base" (für Cousine bzw. nähere Verwandte jeder Art) ein sehr altes, heute fast nicht mehr gebrauchtes Wort. Ist das dort, wo Du lebst, noch gebräuchlich und wurde deshalb verwandt? Mich stört's beim lesen nicht im geringsten, aber ich könnte mir vorstellen, daß einige hier den Begriff erst mal nachschlagen müssen.


    Und was ich ebenfalls toll finde: Galahads Gedanken.

    Die sind direkt, schnörkellos, wie ein Kind eben denkt. Sehr schöner Kontrapunkt zum übrigen Text. :thumbup:

    Einzig bleibt die Frage: Wie alt ist der Junge denn jetzt?

    Ich würde mal auf etwa zehn Jahre tippen, das hier jedenfalls bringt mich nicht wirklich weiter:

    Der zarte Junge mit den dunklen Locken wirkte weit jünger, als er wirklich war.

    Freue mich auf Antwort und mehr aus Avalon...

    Heyho McFee

    Recht herzlichen Dank für den überaus bildhaften Neujahrswunsch!

    Hätte mich fast nicht erreicht, weil Du das "@" vergessen hast...


    Aber verraten mußt Du mir trotzdem, wer neben Hrafnáss ratgebenden Krächzgesellen jener ominöse "Hunin" sein soll, den Du erwähnst - der ist mir völlig unbekannt.

    Ich tippe hier mal auf einen Schreibfehler, sollte wohl "Munin" heißen.

    Und ich tippe daher ebenfalls mal auf einen Jahreswechsel hart am Glas, wenn ich so die Buchstabenanordnung auf der Tastatur betrachte, oder? :) :thumbup: :)

    Heyho Ihr alle hier,


    ich verabschiede mich aus dieser doch sehr mathematischen Debatte. Da mitzumischen fehlt mir einfach die Art zu denken. Das konnte ich noch nie gut.

    Auch wenn ich mittlerweile begriffen zu haben glaube, was mein alter Matheprof im Abi meinte, als er sagte:

    "Null ist auch was!"

    :) :) :)


    P.S.: McFee

    Hier geht es nicht um ein mathem. Seminar, sondern um eine kleine Erzählung über ein fantastisches Thema aus der Sicht eines nachdenklichen Knaben

    So habe ich das auch aufgefasst. Und das hat mir echt gut gefallen, allen nachfolgenden naturwissenschaftlichen Stürmen zum Trotz.

    :thumbsup:

    In diesem Sinne wünsche ich Dir ein gesundes sturmfreies Jahr 2022.


    Wir lesen uns.

    Heyho Dinteyra


    Hier vielleicht ein ganz interessanter Link zu diesem Thema: https://november.de/ratgeber/todesfall/verwesung/


    Da kann ich noch aus eigener Erfahrung hinzufügen, daß die komplette Zersetzung eines Körpers (einschließlich des Skelettes) am effektivsten in einer feuchten Umgebung funktioniert. Habe das mal selbst beobachten dürfen, als ich versehentlich einen Leichensack aus der Zeit aufgerissen habe, als die sich im Boden noch nicht mitzersetzten. Das Ding muß wie ein Treibhaus gewirkt haben, raus floß jedenfalls eine zähe, schwarz-dunkelgrüne Suppe, sonst war da nichts mehr drin (nach etwa 25 Jahren). Und nach dem Geruch frag mich jetzt bitte nicht...die Sekrete, die ein Stinktier absondert, sind jedenfalls harmlos dagegen... :puke:

    Was die Zersetzung von Knochen in trockener Luft angeht, würde ich Thorsten zustimmen: Das kann seeehr lange dauern. Gutes Beispiel dafür ist die Kapuzinergruft von Palermo, in der fast 1.000 Mumien resp. Skelette aus verschiedenen Jahrhunderten aufbewahrt werden. Kapuzinergruft


    Und der Schädel, den mein Onkel in seinen Medizinerstudienzeiten als Anschauungsobjekt nutzte und der jetzt auf meinem Schreibtisch steht, dürfte mindestens 80 Jahre alt sein. Die Knochensubstanz ist aber so, wie sie sein sollte: Hart, widerstandsfähig ohne Anzeichen von Porosität. Ich nehme an, daß das mit dem permanenten Verbleib in warmer, trockener Luft zu tun hat.


    Ich würde daher sagen:

    Dein Gerippe in dem verlassenen Haus kann einge hundert Jahre alt werden, ohne zu Staub zu zerfallen, solange sich die darauf einwirkenden Witterungseinflüsse nicht grundlegend ändern.

    Eine Einschränkung gibt es jedoch:

    Hat sich das Skelett in einem abgeschlossenen Raum befunden, kann es passieren, daß im Augenblick der Öffnung dieses Raumes die bisherige Konsistenz des konservierten Knochenmaterials durch das Eindringen "lebendiger" Luft schlagartig verändert, also zu Staub zerfällt.