Beiträge von Stadtnymphe

    Hey Etiam !

    Gleich vorweg will ich sagen, dass deine Kampfbeschreibungen mich bisher nie so wahnsinnig vom Hocker gerissen haben. Zum Einen hatte ich das Gefühl, nicht so richtig dabei zu sein, sondern es wurde (vorallem durch deine Syntax) ne gewisse Distanz bei mir gewahrt. Hin und wieder hattest du ja in der Vergangenheit wirklich schöne Metaphern, die aber immer kleine Stilbrüche waren.

    Deswegen frage ich mich jetzt: Was ist passiert?? 8o8o Das ist ja bisher wohl das beste Kapitel, das ich von dir gelesen habe!!!

    Was ich dir bei irgendeinem Kampfpart mal gesagt hab, nämlich dass du das Geschehen unmittelbarer machen sollst, ist hier super umgesetzt. Ich befand mich beim Lesen direkt in diesem Haus, bei Tjelvar, zitterte innerlich ein bisschen mit. Fantastisch! Gleichzeitig hast du hier auch eine schöne Bildsprache entwickelt. Die Emotionen sind überwiegend nachvollziehbar.

    Ich hab es mir nicht nehmen lassen, sowohl meine positiven als auch (hoffentlich) konstruktiv kritischen Anmerkungen mal rauszusuchen:

    Er ließ Tjelvar keine Sekunde zum Verschnaufen und ließ sein Schwert auf ihn niedersausen.

    Wortwiederholung

    Ich bin zu langsam, bemerkte er keuchend, als er gegen die Wand stolperte.

    Das ist hervorragend. Es baut herrlich nochmal Spannung, Angst, Entsetzen auf. Ein schöner knackiger Satz inklusive Tjelvars Innenleben.

    Er rammte dem Dunklen seine Schulter in den Bauch, hielt seinen Gegner umklammert und schob sich weiter nach vorne.
    Erst eine Bank, in die die beiden krachten, stoppte seinen Lauf. Hart prallte er mit der Stirn gegen das Holz. Benommen spürte er das Blut, das über sein Gesicht rann. Sein ganzer Körper schmerzte. Seine Wunden signalisierten ihm, dass die Zeit zum Kämpfen schon längst vorbei war. Als Tjelvar seine Augen öffnete, sah er die Gelegenheit, seinem Gegner den Garaus zu machen.

    Das hier will ich als Beispiel hervortun, wie ich eine gute Kampfbeschilderung lesen will. Die Sätze sind nicht zu lang - heißt, unmittelbar, man kann sie zügig, wie es ja auch der Kampf ist, lesen. Alles passiert Schlag auf Schlag.

    Kurz bevor er es schaffte die Brust des Dunklen zu durchstoßen, schaffte dieser es, das Schwert mit seinem Panzerhandschuh zu umschließen.

    Wortwiederholung

    Nur wenige Zentimeter trennten die Spitze von dem schwarzen Gewand, dass dieses Wesen umhüllte.

    Oh oh. Vielleicht war meine Eselsbrücke doch nicht so hilfreich? :patsch: (Ich wette, du kommst aber sicher selber drauf, deshalb keine grüne Farbe hier.)

    Noch einmal krallte er sich an der zerstörten Armlehne fest und zerrte seinen Leib in die Höhe.
    Noch nicht wieder auf den Beinen, packten ihn schon die kalten Finger seines Gegners am Hals.

    Hier Wortwiederholung am Satzanfang (Noch).

    Die schiere Angst, lähmte sie.

    Das ist ein Hauptsatz - kein Komma.

    „Nein!“, jammerte Tjelvar

    Jammern finde ich hier etwas unpassend, klingt nach nörgelndem Kleinkind. Wie wärs mit:

    flehte Tjelvar

    stieß Tjelvar hervor

    schrie Tjelvar

    er schrie und schrie, ohne jemals einen Ton über die Lippen zu kriegen.

    "kriegen" klingt für mich arg umgangssprachlich, aber nicht konzeptionell schriftlich. Würde also "bekommen" nehmen.

    Wellen der Trauer überkamen ihn.
    Wieso? Wiederholte er ständig in seinen Gedanken, kam aber zu keiner Antwort. Wütend und traurig schlug er sich selbst gegen den Schädel. Er hasste sich! Er hasste sein Versagen, seine Schwäche. Er hasste alles und jeden! Vorsichtig blinzelte er durch seine Finger hindurch zu seiner Schwester.

    Möglicherweise ist es etwas zu früh hier, um gleich die ganze Schuldschiene zu fahren. Ich glaub, im ersten Moment ist er erstmal geschockt. Das war jedenfalls bei mir so, wenn jemand Geliebtes gestorben ist. Ich konnte das gar nicht glauben. In einer Kampfhandlung ist es sicher ähnlich, du musst erstmal verarbeiten, was hier grad passiert, möglicherweise sind die Emotionen sogar abgeschwächt durch Taubheit und Schock. Ich verstehe hier, dass du quasi Tjelvar am Ende seines Lebens (das du versuchst dem Leser weiszumachen) nochmal mit Schuld konfrontieren willst, aber mich hat es bisschen rausgeworfen aus der aktuellen Handlung.


    Dabei möchte ich anmerken, dass ich es fantastisch finde, dass du Sigi sterben lässt. Hut ab! Das trauen sich nicht viele! Als Leser bin ich jetzt natürlich etwas geschockt. Sigi tut mir nicht leid, aber Tjelvar. Verliert erstmal so viele Leute.... an einem Tag...


    Eine logische Anmerkung hab ich noch. Meiner Meinung nach nimmt sich der Draugr ganz schön viel Zeit, um Sigi/Tjelvar abzumurksen - was ja der Grund ist, warum Sigi sich nochmal auf ihn stürzen kann. Außerdem scheint er mit der Faust (?) zuzuschlagen? Er hat doch ne Klinge? Warum trennt er seinen Feinden nicht effektiv und schnell den Kopf ab? Das ist für mich so eine typische "Wir müssen Zeit schinden" Szene, die man auch aus dem Film kennt. Vlt. hab ich es aber auch falsch interpretiert.


    Also, Zusammenfassung: hammer Kapitel!!


    LG :)

    Liebe Kiddel Fee ,


    danke für diese berührende Geschichte. Eigentlich lese ich hier im Forum immer schon mit dem innerlichen Lektorenhabitus, aber der ist hier gar nicht nötig. Sehr bewegend, sehr emotional, wunderschöne Metaphern und Vergleiche. Mutiges Thema - manchmal muss man jemanden gehen lassen, auch wenn es schmerzt.


    Danke dir.

    Hi Panda !

    Inhaltlich und stilistisch sehr erfrischender Einstieg. Ich muss schon sagen, die Aufmachung hat was. Auch in der "verbeamteten Hölle" seh ich da viel Potential. Jetzt frag ich mich natürlich, wo das Ganze hingehen soll. Einen Urknall und die Schöpfung mal von anderer, unterhaltungstechnischerer Perspektive aus zu betrachten, ist sicher amüsant, aber ich schätze, es wird dann schwierig, die Kurve zu kratzen, wenn man was Eigenes einstreuen will und sich von dem Altbekannten mal entfernen möchte. Aber naja. Warten wir mal ab.

    Trotz dessen, dass du schreibst, die Rechtschreibfehler wären alle beabsichtigt, würde ich da an deiner Stelle nochmal drüberschauen ^^ Liest sich einfach, äh, intellektueller...


    Außerdem frag ich mich, ob das eine längere Geschichte werden soll, einfach nur ein Sprungbrett für deine Welt darstellt oder als Kurzzeiler verbleiben soll.


    Grüße!

    Stadtnymphe

    Mich hat schon lange kein Buch mehr derart sprachlos zurückgelassen wie Ilja Leonard Pfeijffers „Grand Hotel Europa“ (2019) – was problematisch ist, wenn man dann anschließend eine Rezension drüber schreiben will. Auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht doch gar nicht so wortwörtlich sprachlos bin, versuch ich’s trotzdem.


    Will man wissen, worum es geht, liest man am besten nicht den Klappentext. Keine Ahnung, wer sich den ausgedacht hat, aber er hat im Prinzip ein Dreiviertel des Buchinhalts mal eben ganz elegant – oder auch weniger elegant – weggekürzt. „Grand Hotel Europa“ ist faszinierenderweise eine wilde Melange aus Gattungen, die der Autor so übergangslos ineinander mischt, dass man schwerlich einen Überbegriff für das Ganze findet. Unzweifelhaft finden sich starke autobiografische Bezüge, dann ist da das klassische postmoderne Liebesdrama inklusive retardierendem Moment, die Komik kommt auch nicht zu kurz, stark durchschlagend sind auch die Reisereportage und sogar ein fast schon kriminalistischer Kunsthistoriker-Quest-Thriller. Und steht das Buch auch völlig zu Recht im Belletristik-Regal jeder gut sortierten Bibliothek, fasziniert doch am meisten das, was nicht ausgedacht ist: Pfeijffer streut so mühelos Fakten, Entwicklungen, Prozesse über Europa, den Massentourismus, Alte Meister, Fluggesellschaften, klassische Musik, AirBnB, den Untergang Italiens und Globalisierungstrends ein, dass es eine wahre Freude ist, sich auf diese Weise weiterzubilden.


    Ja, okay. Und worum geht es jetzt eigentlich?


    Ein Schriftsteller, etwas verleibt, wie von seiner (Ex)Freundin ständig betont wird, und in den besten Jahren, zieht sich in ein altes Nobelhotel der Extraklasse zurück, um dort den Niedergang seiner großen Liebe (eben jene nörgelnde Exfreundin) aufzuschreiben. Zunächst oberflächlich die Mechanismen, den Verfall und die Neukreation dieses Grandhotels bestaunend und mit dem Piccolo des Hotels über dessen traumatisierende Flucht aus Afrika philosophierend, taucht er schon bald in die Tiefen seiner holländisch-italienisch-europäischen Vergangenheit ab. Das hehre Ziel, von seiner Exfreundin, der Historikerin Clio („die Muse der Geschichtsschreibung“) zu berichten, hält er aber nicht stringent durch, sondern teilt seine ursprünglichen literarischen Absichten schon bald in eine facettenreiche Kritik des Tourismus, das mysteriöse Lebensende Caravaggios und die Bemühungen mehrerer verpeilter Kleinkünstler auf, die aus seinem letzten Buch einen Avantgarde-Kunstfilm machen wollen. Zwischendurch philosophiert er über Europa, das so sehr zu seiner Heimat geworden ist, dass er den Verfall, den schlechten Ruf, das Leben inmitten von kultureller Vergangenheit (die sich nicht mehr reproduzieren lässt) ebenfalls vielseitig beleuchten kann. Natürlich nicht, ohne eine gewisse Wehmut zu verspüren.


    Zwischendurch recht essayistisch angehaucht, sind der elegante, detailgetreue Schreibstil und die ausgemacht feinsinnige Komik dahinter zwei weitere Glanzlichter des Romans. Beim Lesen geschah es nicht selten, dass mir der Mund offen stehenblieb – so vieles, was man am Phänomen Europas oder des Tourismus unterbewusst schon kennt, hat Pfeijffer gnadenlos in Fakten verpackt auf Papier gebändigt, so dass man ein ganz neues Verständnis davon bekommt, was es heißt, als Städtereisender durch Museen und Paläste zu marschieren, überall Fotos zu machen, um zu beweisen, dass man dort war, und damit nicht besser zu sein als die Horden aus China, die sich eine Europareise einmal im Leben leisten und demzufolge alles und jeden abknipsen. Und ja, ich weiß, dass ich gerade einen extremen Schachtelsatz über viele Zeilen geschrieben habe.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Fünf Sterne. Auch, wenn man nach dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet, wird man nicht enttäuscht.

    dann versuch ich mich auch mal^^

    7/8 gewusst!!!:party:



    Frühantiker Weltumsegler findet sich in den haarsträubendsten Situationen während seiner zehnjährigen Reise wieder und erkennt, endlich wieder zuhause angekommen, seine Heimat nicht mehr.

    DAS wusste ich...

    und das:

    Eine ältere, durchaus sympathische Dame aus einer anderen Welt sorgt in der unseren regelmäßig für Verkehrschaos und Kälteeinbrüche, wenn sie den Muff aus ihrem Bettzeug vertreibt.

    Doch dass ich so wenig wusste, liegt am geringen Wissen. Auf jeden Fall geniale Umschreibungen!!:D

    Hi Etiam - bin auch mal wieder hier :D Cool, ich kann mich tatsächlich noch an alles erinnern, was passiert war.


    Hier meine 2 Cents:

    Interessantes Ende, bin gespannt auf den Fortgang! :)


    LG!

    Ich bin mir nicht sicher, ob das hier nur ein Einzelprojekt meinerseits ist, aber egaaaal. Ich hab die Zusammenfassungen ja nicht für die Schublade geschrieben.:D


    Neue Runde also! Wie immer: Achtung Spoiler (im doppelten Sinne...)


    Ein Hochzeitspaar hat Vorbereitungsstress, Elfenkönig und -königin streiten sich und Handwerker üben im Wald Theater.

    Eine siebzehnjährige Zeitreisende verliebt sich in den einzigen Jungen, der zufällig auch zeitreisen kann.

    Ein Mädchen bekommt zu Weihnachten eine Holzfigur, die sie in fremde Welten mitnimmt.

    Ein Rechtsanwalt übernachtet bei einem blutgierigen Gastgeber, der ihn und seine Verlobte bis nach London verfolgt.

    Ein Querschnittsgelähmter verliebt sich in seine Pflegerin, entscheidet sich aber für aktive Sterbehilfe.

    Eine Gruppe kleinwüchsiger Krieger heuert einen nicht gerade ausgebildeten Meisterdieb an.

    Außerdem kehrt Mundburt, einer neuen Herrin ergeben, nach langer Reise wieder nach Burg Wolkensten zurück. Es juckte mich in der Feder, in etliche deftig-absurde Abenteuer eine Satire auf das Menschlich-Allzumenschliche hineinzuschummeln ohne allzu deutlich zu werden, und ich verspreche,


    dass meine Narretei nie ganz frei von tieferer Bedeutung sei.

    Nun denn --- ich werde das mal weiterverfolgen.:whistling:

    Hallo McFee ,


    ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht mehr ganz bis zum Ende gelesen habe. Dein Schreibstil ist toll wie immer, keine Frage. Für mich hat die einstige mittelalterlich angehauchte Erzählung aber inzwischen einen Grad der Absurdität, fast schon des Surrealismus erreicht, an dem ich die Handlung einfach nicht mehr ernsthaft nachvollziehen kann... Aus diesem Grund habe ich beispielsweise auch Kafka (obwohl der bei Weitem nicht so humorvoll ist wie du) nicht gut weggesteckt: Es war mir einfach zu abstrus. Ich bin sehr begeistert von deinem Einfallsreichtum und Wortwitz. Zur Charakterentwicklung kann ich nicht viel sagen, zwar hat sich Mundburt mittlerweile ordentlich gemausert, aber ich halte ihn für einen unzuverlässigen Erzähler (da er sich selbst ja in gewisser Weise darstellt^^) und bin mir auch unsicher, ob und wann er mal wieder völlig ins Fettnäpfchen tritt...

    Acephlos, wie sollen wir Euch nennen

    Hier dachte ich, das wäre ein Rechtschreibfehler. Hieß der Gute nicht anders? Acephalos?

    Wenn ich ehrlich bin, und ich bin es, und, zum Henker, dabei soll´s auch bleiben (denn ein Erzähler kann leicht die Gunst des Publikums verspielen, wenn er beim Flunkern erwischt wird)

    Hier haben wir ein sehr schönes Beispiel für den unzuverlässigen Erzähler. Mundburt behauptet ehrlich zu sein, aber der Leser kann ihm das beim besten Willen nicht ganz abnehmen - zu komisch, zu übertrieben wirkt es zuweilen und das machte bisher ja auch den Charme aus. Jetzt, da sich die Welten so rasch ändern, komme ich als Leserin und großer Fan von festgesteckten Atmosphären, nicht mehr mit. Da fehlt mir wahrscheinlich die Vorstellungskraft. Die Burg war ein bisschen das Zuhause dieser Erzählung, aber in der großen, weiten und sehr unregelhaften Welt, die du da jetzt eröffnest, fühle ich mich sehr orientierungslos. Tja, vielleicht ist auch einfach die Schilderung von irgendwelchen Wurst-Kämpfen nix für mich, wer weiß :D

    Immer noch großartig finde ich die Namen und Personengestaltung, die du vornimmst. Das macht dir so leicht niemand nach und dafür braucht man eine große Portion Witz und Esprit. Hut ab.


    LG

    Stadtnymphe

    Werter McFee ,


    natürlich ist mir dies bereits aufgefallen:

    Nicht nur das, meine Liebe.... Erdo-Ghan = berüchtigter Möchtegern-König in einem mit der EU assoz. Morgenland; Hohenegg = Honecker, ehem. Staatsratsvorsitzender der DDR; Kim-Junkim, Xi-Pnigpink = die leicht verfremdeten Namen der Parteichefs von Nordkorea bzw. China; allesamt berüchtigte Querkopfjäger...

    ... aber nochmal herzlichen Dank!! Diese kleinen Bonmots und Anmerkungen machen die Geschichte doppelt lesenswert.

    Die Bezeichnung Deutschland wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet, ist in einzelnen Schriftstücken aber schon früher bezeugt; in der Frankfurter Übersetzung der Goldenen Bulle (um 1365) heißt es Dutschelant.

    Und hier danke ich für die Erleuchtung!!


    Freundlichst^^

    Stadtnymphe

    Liebe Tariq (ich bin's schon wieder),

    das Gedicht erinnert mich an ein Lied, das man mit Kindern singen könnte. Müsste man also nur eine passende Melodie komponieren. Sehr süß. Nein, je öfter ich es lese, desto besser finde ich es für den Grundschulunterricht passend. Hoffe, das ist für dich keine Beleidigung. 8o Das Versmaß und das Reimschema sind schön übersichtlich, es kommt jedes Mal eine Wiederholung, klare Bilder werden gemalt. Schön.<3 Könnte mir direkt vorstellen, dass eins von den Kids das auswendig lernt.

    Liebe Tariq ,


    Also, über diesen Abschnitt scheinst du dir ja ordentlich den Kopf zerbrochen zu haben:D , McFee !

    Meine endlose Lamentei darüber, dass es sehr vergnügsam zu lesen und stilistisch hochgradig niveauvoll ist, kennst du ja schon zur Genüge. Heute also mal nur das, was mir aufgefallen ist. Denn vielleicht war dein Kopf ja manchmal andernorts ;)

    Endlich hatte ich Klarheit über zwei Probleme, die mich brennend interessiert hatten, die mir aber auf Burg Schwarzenraben niemand beantworten konnte oder wollte

    Wenn Mundburt diese Probleme schon auf der Burg so brennend interessiert haben, warum tauchen sie dann hier zum ersten Mal auf? Ich entsinne mich nicht, darüber vorher schon mal was gelesen zu haben.

    zuckte der Spinner mit den Schultern und wechselte die Weinsorte.

    Sehr nonchalant! :D

    Während mein Graf gerade seine Feder spitzt,

    Interessant. Das schreibt der Graf also im Prinzip nicht mit, es ist also nicht medial schriftlich. Dass es trotzdem da steht, ist eigentlich fast schon einer linguistischen Analyse würdig. :alien:

    Ach schien es mir,

    *Auch

    kommen aus Deutschland, unserem lieben Vaterlande.

    Hmmm. Im Mittelalter hat man es doch schwerlich schon als "Deutschland" bezeichnet. Das war das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Oder??

    König Erdo-Ghan I.

    Köstlicher Name!

    „O ja, lieber Herr, sogar sehr! Früher, da war viel Unzufriedenheit im Volk. Einer mit einem Dummkopf hätte gerne einen Schlaukopf gehabt; ein Schwachkopf lieber einen Schafskopf; ein Sturkopf einen Starrkopf oder umgekehrt; ein Flachkopf einen Dickkopf; ein Zylinderkopf einen Mützenkopf; ein Brückenkopf einen Gelenkkopf; ein slawischer Rundkopf einen ägyptischen Langkopf; ein Kleinkopf –“

    „– einen Quatschkopf!“, rief ich, doch der Querkopf redete unverdrossen weiter.

    Der Abschnitt hat mir ganz besonders hervorragend gefallen. Jaja, diese Querköpfe... hat man heutzutage immer noch... aber nun sind sie ein ganz anderes Problem.

    ach, ach, es ist ein Trauespiel!

    *Trauerspiel

    „Schaut mal wer da kommt“, raunte Gerhild

    Momentchen --- ich habe immerhin aufmerksam genug gelesen um zu wissen, dass die Gute Gerlind heißt.

    Kim-Junkim, Xi-Pnigpink

    Noch mehr köstliche Namen!!

    Es handelt such um Baobabs

    *sich



    Auf bald!

    Stadtnymphe