Beiträge von Stadtnymphe

    Hi Etiam ,

    schön dass es weitergeht. Dieser Part - vor allem durch die knackige Kommunikation ohne allzu viele Redebegleitsätze - liest sich sehr schnell und unterhaltsam runter.


    Hier hab ich mich gefragt:

    Es war Kommandant Durin, gefolgt von seinem immer loyalem Vetter Birk und zwei weiteren Soldaten.

    Einer von ihnen war Metjan, welcher am Abend zuvor Elina beschimpft hatte. Er wich ihrem Blick aus, doch als er Tjelvar sah, verzog er angewidert das Gesicht.

    ...ob ich die erwähnten Personen schon kennen sollte (Metjan etc.), ob sie unter Elinas POV schon mal erwähnt wurden. Durin ja anscheinend nicht, aber die anderen? Wenn ja, hab ich das nämlich vergessen.



    Und das hier:

    Im Laufe der Jahre hatte sich Elina mit vielen Soldaten unterhalten. Utjans Taverne war sehr beliebt und nicht weit von der Halle der Krieger. Nach wenigen Wochen hatte Elina mit den meisten Kriegern Bekanntschaft geschlossen und ihnen krügeweise Met ausgeschenkt. Am Anfang kamen sie wegen des goldenen Weins und den köstlichen Speisen, doch blieben viele von ihnen wegen der Gesellschaft und der Möglichkeit Gehör zu finden.

    So kam es, dass Elina die Menschen häufig durch deren Sorgen und Ängste kennengelernt hatte. Nur einer hatte sich ihr nie geöffnet - Durin. Während es für sie ein Leichtes war, die meisten Gäste Utjans wie ein Buch zu lesen, blieb der Kommandant für sie nichts weiter als eine leere Seite Papier. Und wenn er mal den Mund aufmachte, gelang es ihm mit Leichtigkeit, ihr unsympathisch zu erscheinen. Allen voran, weil er es zu lieben schien auf Ille rumzuhacken.

    Sie verstand nicht, warum sich ihr Freund das gefallen ließ. Von einem Mann, der einen Trunkenbold wie Metjan zu seinem Thanen ernannte, würde sie sich nicht herumkommandieren lassen.

    ...ist ein klassisches Tell don't Show - aber es wäre andersherum viel schöner. Zum Beispiel so, dass Elina sich aktiv an Durin erinnert, der irgendwas konkretes gesagt hat oder sich ganz bestimmt verhalten hat in der Schenke. Auf diese hier beschrieben Weise wirkt es auf mich ein wenig... flach. Man kann "unsympathisch" auch anders zeigen, als es direkt hinzuschreiben ;) Und du tust es im Nachsatz ja sogar auch. Man könnte den Satz daher ändern zu: "Und wenn er mal den Mund aufmachte, dann nur, um auf Ille rumzuhacken." So hätte man a) mürrische Schweigsamkeit und b) Arroganz gleich in einem Satz verbaut und die Unsympathie gleich mit.


    Huch, das war jetzt schon wieder wirr beschrieben und ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine :)


    Liebe Grüße,

    Stadtnymphe

    Hallo Tarani , du hörst dich ja extrem sympathisch an, fühl dich wohl hier! :) Ich bin gespannt auf deine (komplizierten und weniger komplizierten) Geschichten und Figuren.

    Liebe Grüße!

    Falls du jedoch meintest, wo Tjelvar Ursprünglich herkam. Also wo er mit Sigi und co lebte, da halte ich mich noch geschlossen :D

    Warum denn das? Ich glaube, in einem richtigen Buch wäre ich verwirrt, dass das geheimgehalten wird, da dort ja wesentliche Inhalte spielen. Vor allem, wenn's eine Karte gibt. Die lädt einen ja schon ab Seite 1 ein, abzugleichen, wo in der Welt man denn nun ist. ?(

    Hey Etiam -

    also, du, deine Karte und deine Mama müsst euch da echt nicht verstecken. ^^ Ich find die Karte gut! Habe ähnliche auch schon in tatsächlich gedruckten Fantasybüchern entdeckt. Von der Optik und der Funktionalität passt's gut, find ich.

    Und jetzt glaube ich mich auch zu erinnern, wo Tjelvar herkommt. Ich wage das allerdings nicht hier zu schreiben, da ich eventuell total dumm bin und der Gedanke falsch. :dash: Auf jeden Fall hab ich jetzt ne bessere Vorstellung von der ganzen Welt. Danke!

    Ich hab mir heute ein bisschen leichte Lektüre (tatsächlich nur wenige Gramm schwer) gegönnt: Das Impfbuch für alle. Vom RKI. Kann man sich kostenlos bestellen oder herunterladen, um im Gespräch mit Freunden, Skeptikern, Besserwissern, Überzeugten, Leugnern, Impfbefürwortern - sprich, einfach allen - genau das zu bringen, was heutzutage scheinbar vielen Leuten fehlt: eine solide Faktenlage. Und diese sind in diesem Büchlein, das optisch tatsächlich wie ein Impfausweis aussieht (nur innen etwas voller ist), sehr übersichtlich und logisch aufbereitet, gewürzt mit kleinen unterhaltsamen Kommentarspalten von Dr. von Hirschhausen (der sich selbst für diese Position legitimiert, dass er früher Kinder geimpft hat, sagt er). Es geht nicht nur um Covid, es geht um alle möglichen Impfstoffe, um die Geschichte des Impfens - vaccinate kommt von "vacca"(lat.), also "Kuh", weil die erste Pockenimpfung, moralisch und ethisch nicht vertretbar, durch Kuhpocken ermöglicht wurde - ebenso wie die Geschichte der Impfgegner. Klar, das RKI befürwortet Impfen und empfiehlt es ausdrücklich, doch trotzdem möchte dieses Büchlein, so der Klappentext, informieren und dem geneigten Leser ermöglichen, seine eigene Entscheidung zu fällen. Aber nicht aus einem unfundierten Bauchgefühl heraus, sondern basierend auf Fakten. Davon gibts auch viele mundgerecht präsentiert. Nicht zuletzt wird eine Impfpflicht diskutiert und Querverweise zu Dumas' Drei Musketieren werden gezogen.

    Ich kann's nur empfehlen, denn Wissen über Fakten hat heutzutage noch keinem geschadet - und was man damit anfängt, ist dann abhängig vom gesunden Menschenverstand. Und auch nur 78 Seiten. Ideales Weihnachtsgeschenk für alle, die noch unschlüssig sind.

    Ich habe vor kurzem die Biografie über meinen hochgeschätzten Herrn Frédéric Chopin von Eva Gesine Baur beendet. Bei Biografien bin ich immer vorsichtig, vor allem, wenn sie so extrem dick sind wie dieses Exemplar; reichern doch die Autoren gern die eher dünne Faktenlage mit ausschweifenden Eigenkreationen an, und dann kommen oft Affären, Intrigen, Charakterzüge und Dialoge vor, die in Wahrheit so nie passiert sind/sein könnten. Nicht so bei Baur; im ganzen Buch findet sich kein einziger ausgedachter Dialog. Tatsächlich formuliert die Autorin alles, was sie nicht weiß, in Fragen: "Ist er verunsichert, weil Liszt beim Publikum so herausragend ankommt? Betrachtet er ihn als Konkurrenz?" und so ähnlich. Chopins Innenleben wird nie blumig nach außen gekehrt - das ist für Realisten ohnehin ein unmögliches Unterfangen -, sondern immer nur mit konkreten Dokumenten, Briefen, Tagebucheinträgen und Aussagen von Augenzeugen gearbeitet, alles andere sind vorsichtig formulierte Fragen, Vorschläge, Andeutungen im Schatten. Somit bleibt Chopin für den Leser ein Rätsel, man kommt ihm nicht sehr viel näher, sondern macht sich lediglich Vorstellungen über ihn. Und das ist auch gut so.

    Hm ja, ich bin am überlgen wie ich das mache, oder ob ich das überhaupt ändern will :hmm:

    Vielleicht könntest du diesbezüglich mal deine anderen geneigten Leser befragen, wie die sich denn Ymir vorstellen - oder, ob überhaupt. Ich finde, so eine konkrete Vorstellung ist schon nicht ganz unwichtig, vor allem, da Tjelvar und Frod ja tatsächlich weit gereist sind. Ich als Leser verorte gerne, wo was stattfindet. Und wie gesagt, führen bei mir die verschiedenen Städtenamen ohne genauere Einbettung zu etwas Verwirrung.

    Und Karten gibt's in Fantasybüchern mittlerweile zuhauf, meistens im Innenumschlag. Eigentlich kenne ich eher kaum noch ein Buch, das keine Karte hat :DD


    Ich freu mich tatsächlich auch. Ich versuche jetzt auch schneller was zu posten. Habe eine neue Strategie, wie ich am besten schreibe und bis jetzt funktioniert das ganz gut mit dem Tempo. Also ich bin zufrieden ^^

    Überanstreng dich nicht und mach ganz entspannt! ^^ Studium und Leben geht vor. Und wenn's andersherum zu viel wäre, käme ich ja auch nicht mehr hinterher :P

    Hallo Etiam ^^

    Diesmal kann ich mich an den vorigen Part besser erinnern und muss dich somit weniger mit "Wie war das noch gleich?"-Nachfragen nerven.

    Vom Aufbau hat mir dieser Part gut gefallen. Beim "Lichterfest" kamen mir unwillkürlich Vorstellungen von Rapunzel/Tangled (Disney). :D Aber der Anfang mit Elinas Gedanken ist gut aufgebaut und führt schön an das (künftige) Geschehen heran.



    Gefangen zwischen dem Dis- und dem Jenseits irrten die Verstorbenen ziellos unter dem Dach der Welt.

    *Diesseits


    Elina hatte mit den unterschiedlichsten Sitten und Bräuchen gelebt, während sie durch das Land gereist war. Sie wusste gut über die verschiedenen Gewohnheiten in Ymir Bescheid. Und sie konnte mit Fug und Recht behaupten, dass kein anderes Volk so viele und so große Feste feierte, wie das der Dun. Deswegen war sie schon gespannt auf den heutigen Abend.

    Hier bin ich kurz durcheinander gekommen und meine nach ein wenig Nachdenken erklären zu können, warum. Vielleicht liegt's daran, dass mir Prologe zu distanziert vorkommen oder dass die Erklärungen dazu schon weit weg liegen, aber unter deiner Welt - Ymir - kann ich mir vom konkreten politischen Aufbau her nichts vorstellen. Ich habe jetzt gerafft dass die Dun ein Volk sind und Dunhaven wohl ihre Hauptstadt. Und Tjelvar kommt von woanders her... war da nicht was mit Hellhaven? *verwirrt*

    'ne Karte würde mir helfen... oder ein Kommentar, haha :P


    Ansonsten freu ich mich generell, dass du weitermachst. :)

    LG!

    Ich habe jetzt (selbstverständlich nach dem entsprechenden Netflix-Konsum, hier bin ich tragischerweise auch ein Kind des Mainstreams) den Roman "Das Damengambit" von Walter Tevis gelesen. Oh. So. Gut!

    Natürlich ist die Handlung nichts Neues und auch sehr schachdetail-lastig. Doch der Schreibstil und die sehr interessante Zeichnung der Hauptfigur bringen trotzdem vieles mit hinein, das noch einmal eine neue Perspektive auf die Handlung aufmacht. Ein paar kleine Zwischenhandlungen haben es nicht in die Serie geschafft, während diese hin und wieder ein paar dünne Szenchen hinzuerdacht haben. Insgesamt orientiert sich Netflix aber sehr sehr eng an Mr Tevis, und das ist gut so, denn der hat es echt drauf. Klare Empfehlung. Wie man gleichzeitig so gefühlsdistanziert, aber auch so einfühlsam schreiben kann, ist eine große Kunst. Habe das Buch in zwei Stunden verschlungen und das sagt eigentlich alles aus, was der geneigte Leser über Lesemotivation und Mitfieberung wirklich wissen muss.

    Daher: Los gehts, Bauer e4 und Buch auf!

    Sehr interessant, dass du den Inhalt des Videos tatsächlich doch von der Message her abgewandelt hast, Tariq . Die Spannung wurde super aufgebaut und natürlich hat die bildreiche Beschreibung ihr Übriges getan, um mich völlig ins Geschehen hinein zu saugen. Während im Video eher eine Metapher für das gesamte menschliche Verhalten in der Umwelt entsteht, machst du den Protagonisten zu einem einzelnen, aus eigennützigen Gründen getriebenen Handelnden. Tatsächlich fand ich es im Video krass zu sehen, dass der Mensch nicht besser wurde, auch nicht als ihm eine zweite Chance gegeben wurde. Das hat mich noch mehr zum Nachdenken gebracht als die Brombeerranken in deiner Handlung. Was mir bei dir jedoch besser gefällt, ist die Darstellung des Baumwesens. Ich habe deine Geschichte zuerst gelesen und fand danach die Gestaltung im Film etwas seltsam. Da lob ich mir doch meine Vorstellungskraft, die beim Lesen solch guter Geschichten ordentlich gefüttert wird. :)

    Ohje, wir haben ja bald Oktober! Da bekomme ich Lust auf Gothic-Ästhetik,

    I feel you, vorallem wenn man auf den social media mit "dark academia" nur so zugedröhnt wird :D


    Aber die ganze Zeit englische Begriffe bei der Lektüre googeln zu müssen, wäre nix für mich. Ich käme da voll aus dem Lesefluss raus... Geht es dir da nicht auch so?

    Das erste Buch dieser Locked Tomb Tetralogy hab ich jetzt mal gegoogelt, weiß aber nicht so richtig, ob das was für mich wäre. ?(

    Hallo Etiam !

    Ich war sehr überrascht, diesen Abschnitt zu lesen. Er war stilistisch auf deutlich höherem Niveau als sonst und auch rechtschreibtechnisch unauffällig :D Ich habe die Vermutung, dass hier jemand drübergelesen hat und kann das nur begrüßen. Das Lesen war gleich ein ganz anderes.

    Viele Formulierungen haben mir extrem gefallen; es war mir eine Freude zu lesen, dass einiges angedeutet und doch nicht verraten wird, wie z.B. hier - das schafft eine Art Rätselhaftigkeit:

    Es war Tjelvar kein Geheimnis, wonach sein Begleiter wirklich strebte. Er erinnerte sich noch genau an diesen grauen Morgen, als sie beide dachten, es würde ihr letzter sein. Damals hatte Frod ihm erzählt, wofür er im Leben kämpfte.

    Würde Frod es heute wieder tun? Würde er dem Jarl verraten, woraus der Wind in seinen Segeln bestand?


    Auch diese Formulierung ist für mich ein Geniestreich, weil bedrohlich und klangvoll zugleich:

    Tjelvar schüttelte nur leicht den Kopf. „Egal wie hoch Eure Mauern sind und wie stark Eure Tore auch sein mögen ... Wenn der Nebel kommt, werden sie Euch nicht beschützen.“


    Hier gefällt mir, dass wir Tjelvars Gedanken wunderbar direkt und dadurch absolut nachvollziehbar durch den personalen Erzähler präsentiert bekommen. Man fiebert sogar mit dadurch:

    „Und um welches Artefakt soll es sich bei Euren Erzählungen handeln?“

    Hatte Frod ihn am Haken?


    Hier noch ein paar kleine Auffälligkeiten:


    Mal abgesehen davon, dass ich hier nun wieder ins PQP wechseln würde, musst du hier mal wieder die berüchtigte das/dass Regel anwenden ;)

    Als Frod ihm damals verraten hatte, wonach er im Leben gierte, erzählte Tjelvar ihm von dem Lied, dass ihn seit jeher antrieb.


    Hier finde ich Jorans Reaktion irgendwie... komisch. Schief lächeln ist für mich was sympathisches, zischende Laute hingegen nicht und passen für mich nicht zusammen.

    Joran gab einen zischenden Laut von sich und schüttelte nur schief lächelnd den Kopf.


    Hier fehlt ein Satzschlusszeichen:

    Frod klappte der Mund auf. „Aber wir...“, begann er, kam jedoch nicht weit


    Ein Knall ist doch was Kurzes, wie soll der die Halle "fluten". Das würde für mich mehr bei einer längerdauernden Geräuschkulisse, die plötzlich hereinbricht, Sinn ergeben:

    Ein lauter Knall flutete die Halle


    hier das Adjektiv klein schreiben:

    Ihr seid nur Feige.“


    Inhaltlich frage ich mich natürlich, was dieser Besuch jetzt denn nun gebracht hat. Beim Jarl haben sie unerfreulicherweise nichts erreicht. Tjelvars kleinen Ausbruch fand ich nachvollziehbar und war bisschen enttäuscht, dass Frod dann katzbuckelnd alles zurückgenommen hat. So jedoch bekommt man einen guten Einblick in beide Charaktere. Allerdings konnte ich auch das Argument des Jarls nachvollziehen, warum man das Grab lieber geschlossen halten würde. Die Argumentation fand ich demnach schlüssig.

    Jetzt frage ich mich allerdings, was diese Stippvisite insgesamt noch bewirken wird... mal schauen.


    Ich freue mich auf den nächsten Teil.

    Liebe Grüße,

    Stadtnymphe

    Hi AFG ,

    schön, dass es weitergeht.

    Dem Oktopus das Lesen beizubringen - okay, darauf wäre ich nie gekommen. Aber ich bleibe gespannt. :rofl:

    Hier noch ein paar Anmerkungen zum Text:

    falls sich der Tintenfisch verletzen sollte oder gar andere Lebewesen verletzte.

    vielleicht ist es intendiert, aber hier hast du eine Wortwiederholung


    um seinen kleinen Freund aufzuheben

    Warte mal, der Oktopus ist klein? Ich dachte, der wäre immer mehr gewachsen und hätte dauernd Zeug gefressen und und und? Also, in meiner Vorstellung war das schon ein richtiger Koloss! Vielleicht müsstest du das klarer kommunizieren.

    Viele Bunte Fische dümpelten vor der Kamera

    *bunte

    Nachdem er den etwas veralteten PC,

    Hier habe ich kurz die Stirn gerunzelt. Ein begnadeter Genforscher hat nur einen veralteten PC? Müsste er als Forscher nicht die neueste Technik haben oder so?

    Dazu wendete er das Blatt und riss Stücke davon ab. Auf die Zettel schrieb Angelo einzelne Buchstaben. Er nahm sich einen der Zettel, auf welchem sich ein „C“ befand und hielt es an das „C“ im Alphabet auf dem Monitor.

    Also, auf diese Weise würde ein Kind meiner Meinung nach nicht lesen lernen :D Denn Lesen ist ja die Abbildung von Lautlichem: Laute werden in bestimmte Buchstaben(kombinationen) schriftlich übersetzt. Deswegen finde ich es für den Oktopus, der keinen dieser Laute aussprechen kann, etwas fragwürdig, ihm einzelne Laute beizubringen. Was soll das nützen? Ich würde über die Ganzworttheorie gehen und ihm komplette Wörter beibringen, am besten anhand eines visuellen Codes. Heißt also, das was Angelo am Anfang versucht hat: Ein Bild und dazu das entsprechende Wort. Anfangen könnte man mit einem sehr kurzen Wort ("Meer" oder so), das man dem Oktopus auch tatsächlich vorschreibt. Er soll realisieren, dass Schrift durch Schreiben gewonnen wird. Das könnte man ihn dann selber üben lassen. Vielleicht kann Angelo eine Art Schablone für den Oktopus bestellen, deren Wortkonturen er dann ausfüllen und somit ersten Zugang zu Buchstaben haben kann. Auch in der ersten Klasse wird sehr anschaulich und sehr haptisch gearbeitet.

    Hm. Vielleicht sind meine Gedanken mit mir durchgegangen. :D :D


    Bis demnächst!

    LG

    Stadtnymphe