Beiträge von Stadtnymphe

    So, liebe Tariq , ich bin wieder hier und habe deine mir noch fehlenden Abschnitte in einem Rausch durchgelesen. Schön, interessant und zuweilen sehr unerwartet ging es weiter. Während ich mir Dinge wie unvollständige Überwachung und deren skrupellose Ausnutzung schon vorstellen konnte, dass also durchaus Willkür ausgeübt wird, fand ich besonders Elas eine gelungene Neuperspektive. Und zudem ist mir Tevor richtig ans Herz gewachsen. Dem tust du also besser nix! :essen: :essen:


    Ein paar Dinge sind mir aufgefallen. Ich hab sie mir rauskopiert und schmeiße sie dir hier nun in den Ring - ich bin sicher, eine Suchfunktion in Word wird dir helfen, sie in deinem Dokument zu finden, jedenfalls bei den Zitaten.


    - Ares redet davon, dass es nicht schlimm ist, ein paar Straffällige zu ersetzen.

    Das finde ich etwas seltsam, denn ich hatte ihn als einen doch sehr "guten" und schon moralischen Menschen eingeschätzt, der sich im Gespräch zu seinem Vater eindeutig abgrenzt, diesen hinterfragt und auch die Willkür der Gardisten alles andere als gutheißt. Deshalb hat mich dieser Satz, dass ein paar Straffällige draufgehen und die dann ersetzt werden, irritiert. Ich hoffe, ich habe nichts falsch verstanden.



    - "Kleine Tier huschten durch das Grün"

    hier fehlt ein e


    - Außerdem kommt in dem gleichen Absatz sehr oft das Wort "Grün" (Kapitel 5 1/1). Klar, es ist ein Wald, aber sicher gibts da Synonyme. Der Leser weiß ja, dass ein Wald grün ist :)


    - "Wir könnten einfach nur etwas Trinken gehen. In unsere Lieblingsbar."

    Trinken wird hier klein geschrieben.


    - "Heute hatte er sogar die Staffelei beschweren müssen, damit sie nicht umgeweht wurde.

    Gedankenverloren starrte er aufs türkisblaue Meer hinaus, während der Pinsel in seiner Rechten das Blau mit etwas Weiß vermischte. Das Wasser war so klar, dass man bis auf den steinigen Grund hinabschauen konnte."

    Hier habe ich mich gefragt: Wie kann das Wasser klar sein, wenn es so extrem windig ist? Vorallem am Meer hat man dann Wellen, die eine Klarheit (das heißt für mich: Ich kann nach unten, evt. bis auf den Grund sehen) verhindern.



    -" Inzwischen beunruhigten ihn andere Dinge. Einmal hatte er für einen Augenblick Werkzeuge auf dem Arbeitstisch liegen sehen, die es in seinem Bereich gar nicht gab. Und als er vor ein paar Tagen die Uhrzeit wissen wollte, hatte er nicht den Computer gefragt, sondern auf sein linkes Handgelenk geschaut. Manchmal glaubte er Stimmen zu hören, die er nicht kannte. Und einmal in der Nacht, als er in seinem Bett lag, war da zuerst das Gefühl gewesen, nicht allein zu sein, und dann hatte sich jemand an ihn geschmiegt."

    UHHHHHHH!!! Déjà-vus! Gehirnwäsche? Amnesie? Was auch immer es ist: Es kommt mir sehr bekannt vor :D Jetzt bin ich noch gespannter!



    Liebe Grüße :)

    Skrupellose Deutsche sind schon ein bisschen klischee - wer denkt da nicht gleich an Nazi-Schergen?

    Dem muss ich mich hier anschließen, dachte instinktiv genau dasselbe... :alien:


    Zu der Bestrafung, die die gute Frida wohl organisiert - komplett gebrochen zu werden durch drei Tage intensivste Folter - da habe ich richtig unangenehme Gänsehaut bekommen. Passt natürlich auch zum Klischee. Ganz genau verstehe ich es ökonomisch jedoch noch nicht. Erstens ahnen die Ontas nicht, was auf sie zukommt und welche Konsequenzen ihr Tun haben wird. Es ist vermutlich nicht sehr wahrscheinlich, dass ihnen vorangegangene Gefolterte viel erzählen, wenn sie total gebrochen sind. Dann schätze ich die Möglichkeit, dass da menschliche Wracks entstehen, die man eben nicht zur Reinigung, als Gärtner u.a. rauskommen, als nicht gering ein. Umso weniger verstehe ich insgesamt das Prinzip des "Rings" ... gibt es nicht effektivere Methoden der Umerziehung? :censored:


    Interessant wäre es natürlich, käme es mal zu einem Aufstand der Ontas. Insofern handeln die Mächtigen im "Ring" schon ganz sinnvoll, Kontaktaufnahmen zu verbieten - wobei das ja auch nur in den Fluren geschieht, wenn ich es richtig verstanden habe? ?(

    Hi Tariq :)


    hier kurz meine Anmerkungen:

    Bis bald!!

    Liebe Tariq ,


    dass du auch hier wieder sehr schön und malerisch erzählst, sei es die Beschreibung der Arbeitskleidung oder generell die Worldbuildingdetails, muss ich vielleicht nicht nochmal wiederholen. :)

    Ich habe kein Problem mit neuen Einstiegen und neuen Leuten, vorallem, wenn man direkt die Verweise präsentiert bekommt. Ares ist offenbar einer der wenigen (Axiome sind wohl selten), die die Ontas überwachen, und möglicherweise spielt er auf den Zwischenfall an, den auch Tevor erlebte. Auch einen Verweis zum Prolog haben wir: Ares ist offenbar der Sohn von Metros Daktyl, dem Typen, der eine "Lösung" für die Überbevölkerung entwickelt hat.

    Etwas schwer tue ich mich mit der Erzählweise. Ich musste den Text zweimal lesen, um wirklich zu verstehen, aus wessen Perspektive (Etienne) er nun erzählt ist, da es a) sehr oft um Ares geht und b) dessen Handlungen manchmal fast personal erzählt werden ("Ares überlegte kurz" - Ich würde es ändern in "Ares schien kurz zu überlegen"). Solche Ungenauigkeiten, mögen sie auch noch so klein sein, verwässern die Grenze zwischen personalem und auktorialem Erzähler. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr um Etienne als den Erzähler gegangen wäre, auch wenn du es mit Etiennes Vergangenheit natürlich andeutest. Allerdings musste ich auch hier nachlesen, ob es wirklich um Etienne oder doch um Ares geht: Abhilfe könnte schaffen, das Personalpronomen "Er" in der Rückblende einfach mal durch Etiennes Namen zu ersetzen. Denn wir haben es hier mit zwei brandneuen Figuren zu erzählen, beide arbeiten als relativ angesehene Tiere (?) im Ring, sind Freunde, werden gleichzeitig vorgestellt - da muss die Abgrenzung möglichst deutlich sein.

    Ich frage mich zum Schluss, ob der ehemalige Chef der Sicherheitsabteilung einfach nur so krank geworden ist, oder ob das plotrelevant ist. Und warum die Freunde sich "heimlich" in Etiennes Zimmer (?) treffen. Aber ich hoffe, dass mir das durch den Text beantwortet wird. ^^


    Liebe Grüße

    Stadtnymphe ^^

    Die Szene hat so eine feine Traurigkeit... wie er so allein heimkommt und sich in ein anderes Leben traeumt, aber die Traeume eben nicht um einen echten Wald gehen, sondern nur um eine bessere Technologie die ihm das Erlebnis verschaffen soll. Das ist subtil, und subtil gefaellt mir. :thumbup:

    Ich kann da nur zustimmen. Sehr berührend, poetisch, die kleinen Alltagsdinge melancholisch eingewebt. Und auch irgendwie sympathisch, dass er den Wald dem Strand vorzieht!


    Was nun der "Ring" ist, darüber ist meine Vorstellung allerdings grad zusammengefallen :D Habe auch noch keine neue. Mal schauen, ob du sie wieder füllen wirst!

    Tariq - ich habe gerade festgestellt, dass du die Spiegelreflexion angepasst hast und finde sie um Weiten besser! Das ist mehr die Reflexion, an die ich gedacht hätte, weitaus selbstkritischer, weniger "Ich bin braunäugig und blond", sondern tiefergehender, daher mehr in Tevors Gedanken! :)

    Außerdem bin ich durch die fehlende Information bezüglich seines konkrekten Aussehens nun gespannt, wie er denn aussieht.

    Liebe Tariq ,


    Liebe Grüße

    Stadtnymphe :)

    Liebe Tariq ,


    LG! :)

    Hey kalkwiese ,


    LG^^

    Hey Etiam ,



    LG :)

    kalkwiese ,

    herzallerliebst, und der Tausendabsätze-Satz erinnert mich an Loriot:


    Zitat von Loriot (aus: Das Frühstücksei)

    Bundestagsrede:


    Meine Damen und Herren, Politik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch - ohne darum herumzureden - in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenige Worte zusammenfassen: Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens, und das ist es, was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens, die konzentrierte Be-in-hal-tung als Kernstück eines zukunftweisenden Parteiprogramms.

    Wer hat denn, und das muss vor diesem hohen Hause einmal unmissverständlich ausgesprochen werden. Die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in keiner Weise... Das wird auch von meinen Gegnern nicht bestritten, ohne zu verkennen, dass in Brüssel, in London die Ansicht herrscht, die Regierung der Bundesrepublik habe da - und, meine Damen und Herren... warum auch nicht? (...)

    Loriot macht keine einzige richtige Aussage. Du beschränkst die Katzengedankengänge auf den primären Wunsch, den Schinken zu fressen, und zettelst ringsum noch ein paar nette hypotaktische Schlachten an. Man merkt, das geschieht vollkommen absichtlich (auch ohne Spoiler), und daher ist es literarisch schon hochgestochen. Anstrengend zu lesen, durchaus, aber Anspruch verdient ja Aufmerksamkeit :D


    Ehrlich gesagt, finde ich die Geschichte inhaltlich besser zusammenpassend als die Palladiumgeschichte. :P


    LG :)

    Wie hat sich der gute Mann verraten? xD

    Na blond, traurig, groß, Hüne - das schreit mir alles nach "Tjelvar".

    Du könntest vielleicht den "Hünen" rausnehmen, dieses Wort hattest du immer im Zusammenhang mit ihm. Dann kommt es, besonders, wenn du ihn noch deutlich älter/erfahrener/trauriger etc. darstellst, am Ende krasser raus, wenn der andere Typ, Frod (?) ihn mit "Tjelvar" anspricht. Und ich nehme an, du wolltest den Leser ja mit diesem kleinen Ende etwas schocken :P So könntest du das verstärken.


    Naja, naiv ist ja an sich nix schlechtes. :) Nur wenn Elina schon so oft enttäuscht wurde, müsste sie es ja besser wissen. Mir gefällt dein erster Vorschlag mit dem Hoffnungs-Satz auch besser, der wäre nicht so ganz unpassend. Vielleicht kannst du die vorherigen Wiederholungen rausnehmen und diesen Satz nehmen.



    Und erst mal abwarten, ob mir der nächste Part "nicht gefällt" :P Wenn's mir prinzipiell nicht gefallen würde, würd ich's ja nicht lesen :)

    Hey Etiam ,


    Hey AFG ,


    einmal komplett Wörtliche Rede, also. Fiel mir etwas schwer zu lesen, da es so ein großer Blocktext ist. Vielleicht ein paar mehr Absätze rein machen, dann ist es nicht so ein gewaltiger Brocken? Zunehmend finde ich den Spannungsbogen immer wirkungsvoller. Ich mache mir Sorgen um und wegen des Tintenfischs :D Ich glaube, das könnte dem guten Angelo (nettes Alter Ego, übrigens :P) wirklich noch Probleme bereiten, was er sich da heranexperimentiert hat...


    Du könntest auch überlegen, zwischendurch oder danach die Memo kurz für etwas Erzähltext zu unterbrechen. Allerdings wär's dann natürlich keine reine Memo mehr... hm..?(


    LG :)

    Hey kalkwiese !

    Ich kann mich Rainbow nur anschließen. Sehr einfühlsam, sehr berührend, wie immer ein wunderbar zu verfolgender, besonderer Schreibstil. Abschied ist manchmal Schmerz und Freude zugleich. Das hast du sehr gut eingefangen.

    Ich frage mich nur, ob die Überblendung mit dem Palladium nicht hätte sinnvoller, fließender sein können. Beim Lesen hab ich mich manchmal gefühlt wie ein Lehrer, der die sehr unzusammenhängenden Argumentationsstränge eines Schülers in der schriftlichen Diskussion liest, ganz dem Sanduhrprinzip ähnlich. Oft las man "Die Katze wusste vom Palladium nichts" - und genau da fehlt mir dann tatsächlich der Sinn, warum Palladium, ja rein willkürlich gewählt, in dieser Erzählung vorkommen sollte. Aber das war vermutlich durch den beinahe surrealistisch anmutenden Tonfall so gewollt. :)

    Ich hätte das Palladium vermutlich (wie auch immer! :0 ) als direktes Element in die Geschichte einfließen lassen, als so eine Metaebene aufzumachen, der die Katze gar nicht angehört. Andererseits könnte man da jetzt schön über den potentiellen Erzähler, der hier spricht, schwafeln :D


    Eine Frage noch: Was hat die besondere Kleinschreibung bei der Wörtlichen Rede des Geistes (?) zu bedeuten? Ich verstehe, dass du ihn abheben willst vom Lebenden, vom "Sprechenden" (Nun ja, wenn auch Katzen nicht derart sprechen), aber steckt da noch etwas anderes dahinter?


    LG :)