Beiträge von Stadtnymphe

    Runde 10 - mag wieder jemand raten?:alien:


    Ein Junge mit Legasthenie erfährt, dass er vom griechischen Meeresgott abstammt, und rettet eine Menge Leute vor Ungeheuern.

    Eine Fernsehshow mit Jugendlichen auf einer Insel endet tödlich.

    Ein Soldat lernt zu überleben und stirbt dann am ruhigsten Tag des Krieges.

    Ein Mädchen macht mit altmodischen Kassetten all ihren Mitschülern Schuldgefühle.

    Von ihrem mürrischen Vormund vernachlässigt, treibt sich ein kleines Mädchen viel in einem Garten herum.

    Eine junge Frau wäre gern Kupplerin, übersieht aber die eigenen Gefühle.

    Teilzeitstudium?

    Geht das heute? Dann sollte ich mich vielleicht nochmal einschreiben... ^^^^^^

    Fürs Einschreiben ist es nie zu spät. ;) (Außer wenn die Frist rum ist...)

    Mit Teilzeit meine ich allerdings, dass Sprachwissenschaft nur ein Teil von vielen anderen Modulen ist und deshalb nur teilzeitartig dran kommt. Das Studium an sich behauptet, Vollzeitstudium zu sein.:P

    Hallo McFee !

    Wieder sehr unterhaltsame Episoden. Ich frage mich just, ob eigentlich schon bekannt ist, wie Mundburt in etwa aussieht (außer, dass er erst riesig, dann winzig und dann normal groß gewachsen war). Und mich würde interessieren, wie alt er ist, als er mit seinem Vater diese Unterhaltung auf der Kutsche führt -- denn seine Antworten sind ja schon sehr intelligent, aber er scheint viele essentielle Dinge gleichzeitig noch nicht zu wissen.


    Hier noch die Perlen im Schlamm, die ich ganz besonders toll fand:

    Vaters Versuche, mir Bildung beizubringen, wirkten immer etwas unbeholfen.

    Ach, das erinnert mich an mich selbst... :D

    Im Compendium daemonis naturalis des Magisters Schwafelus Schwafelius kommt er jedenfalls nicht vor.

    Petersilius Pilzschnitzel hat hier einen fast würdigen Nachfolger gefunden! :D Aber nur fast! An den Namen kommt nichts ran. Das Buch selbst wirkt auch nicht gerade wahnsinnig spannend:D:D

    „Der Seigneur blieb diesmal standhaft, von den anderen weiß ich´s nicht.“

    Ohhh. Schwarzer Humor. -- Und dann wird das sogar nochmal extra "auf dem Tablett" serviert...:P

    Genau das sagte ich, Mumdburt, genau das sagte ich!“, rief er,

    Hier müsste es dann allerdings Mundburt heißen, nicht wahr?


    Ich mag deine Charakterisierungen. Der Vater ist ja rundum gelungen. Keine böse, keine gute Figur, mittendrin dazwischen, bisschen (sehr) verlogen, aber liebenswürdig, sehr vulgär, aber scheinbar großzügig. Ich bin gespannt, ob ein derartiges Licht auch noch auf die Mutter geworfen wird.

    Generell bin ich gespannt.

    Also, bis demnächst!

    LG

    Ich würde auch lieber mit Word schreiben, habe aber leider nicht die Möglichkeit dazu.

    Ohh, dann verstehe ich das. Hast du denn keinen Computer oder Laptop? Ich stelle es mir unglaublich schwierig vor, ganze "Bücher" auf dem Handy zu tippen!=O=O

    Hi AFG ,

    ich kann Der Wanderer nur zustimmen. Deshalb die Frage: Wie und wo schreibst du denn? In einem Schreibprogramm? Mach unbedingt die Rechtschreibprüfung an. Nicht nur die Form ist nämlich zu bemängeln, ich fand auch viele Groß-/Klein-Fehlerchen, Kommasetzungen fehlten oder waren an der falschen Stelle etc. Das alles findet Word dir von selbst, daher beschränke ich mich auf das, was Word nicht kann.

    Ein Lob von mir: Ich finde, es ist (wenn man sich durch die bedauernswerte Aufmachung hindurchschlängelt) wirklich unterhaltsam geschrieben und bedient den klassischen "Ich bin der Boss und hier geht ja alles schief, wie scheiße" Zug. Gefällt mir. Der erste Satz lädt für mich nicht unbedingt zum Weiterlesen ein (inhaltlich), ist aber schön trocken und humorvoll geschrieben. Generell finde ich die Unterhaltungen und Johnsons (Achtung, seinen Namen schreibst du auch unterschiedlich) Meinung amüsant.

    Ohne von seiner Tastatur aufzusehen, wandte sich Lian, die eine der besten Computerspezialistin war, die Johnson je gesehen hatte und das sollte etwas heißen, in seiner Branche.

    Hier noch: Der Satz geht irgendwie nicht weiter. --- Wo wendet sie sich denn hin?


    Generell würde ich dir raten, eine Überarbeitung formaler und grammatischer Art vorzunehmen, ehe du hier etwas postest. Leser könnten vielleicht (ich weiß es nicht, kann es mir aber denken) abgeneigt sein, allzu viel über deinen Inhalt zu kommentieren, wenn sie vor lauter Form- und Rechtschreibfehlern nicht durchsehen. Das ist ehrliche Kritik von mir und soll nicht zu harsch rüberkommen.:saint: Ich denke du hast da (wenn auch grobe) gute Ideen, und es wäre ja schade, wenn sie niemand wertschätzen kann.


    LG

    Stadtnymphe

    Das Fantastische kommt demnächst. Z. B. gute und böse Riesen, Leute, die sich ständig küssen und dabei fast verhungern, welche, die mit dem Kopf unter dem Arm herumlaufen, Würste, die sich bekriegen, ein Fischer, der vergossene Tränen fischt, ein Vogelfänger, der statt Vögel Schreie einfängt, ein König, der gerne sein Reich verschenkt hätte und es nicht los wird, und und und...

    Das ist ein guter Teaser, dann bleibe ich gespannt.


    Ich meine mit dem @ folgendes:

    Erst @ eingeben und direkt dahinter ohne Leerzeichen den Anfang des Usernamens, dieser wird dann auch vorgeschlagen. Sodass der gesamte Name dann hinterlegt wird: McFee . Tadaa.^^

    Hey McFee ,

    am besten wäre es übrigens, wenn du mich ver- @gst (also ein @ setzt), dann kriege ich mit, dass du mit mir redest:D

    Ich bin übrigens noch sehr gespannt, warum du die Erzählung ins "High Fantasy" eingeordnet hast. Bis auf die Mundgeburt und einige reichlich fabulöse Elemente, die man aber gut und gerne dem mündlichen Ausschmücken von Geschichten wie auch Till Eulenspiegel, Münchhausen und anderen Sagen zurechnen kann, ist mir da nämlich noch nichts richtig aufgefallen.?( Bisher hätte ich es einfach in derartige Erzählung aus dem Mittelalter eingeordnet.

    Ja, das mit der Fäkalsprache finde ich für den Kontext auch okay. Es ist im Schriftlichen aber doch noch mal ein Unterschied zum Mündlichen, wo derlei Worte natürlich längst Einklang gefunden haben. Ist natürlich eine Umstellung, aber wie gesagt, für den Rahmen, den du vorgibst, vollkommen ok.


    LG

    Stadtnymphe

    McFee , ich habe nun mal den zweiten Teil gelesen. Um ehrlich zu sein, finde ich die Posts fast ein bisschen lang! Wenn ich wirklich etwas zu kritisieren oder rauszuschreiben hätte, würde ich mich ein bisschen verirren:D Aber wie gut, dass ich nach wie vor immer noch begeistert bin und nix zu meckern hab. Klar ist das Verrucht-Obszöne nicht jedermanns Sache (meine jedenfalls nicht!), aber zugunsten der Authentizität kann man da mal drüber hinwegsehen.

    PS: Schlauer Schachzug, direkt erstmal den Dialog mit dem Schreiber einzubauen, gerade wenn es spannend wird.;)

    Ich habe heute "Im Schatten des Himmels" von Guy Gavriel Kay beendet.

    Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch, stark inspiriert von der chinesischen Tang-Dynastie, laut dem Autor aber trotzdem Fantasy. Das einzige fantastische Element außerhalb der Tatsache, dass die Geschichte in einer erfundenen Welt spielt, war jedoch das Vorkommen von Geistern, die erst dann ihre Ruhe finden, wenn ihre Körper begraben sind.

    Mal davon abgesehen: Das Buch zeichnet sich durch einen sehr poetischen Schreibstil aus, immer wieder durchbrochen von meta-artigen Einwürfen, dass Historiker dies und jenes konstruiert hätten. Das verleiht dem Buch noch mehr Tiefe, die Ereignisse werden rückblendend und fast schon archiviert aufgerollt. Von der (vom Autor selbst angepriesenen) Charakterentwicklung konnte ich nicht so viel erahnen. Die Zahl der Protagonisten erscheint zunächst unübersichtlich, ist jedoch auf einen angemessenen Rahmen festgelegt. Der Klappentext hinten verkündet "Game of Thrones in China". So ganz kann ich da nicht mitgehen: Erstens ist die Handlung deutlich übersichtlicher, kürzer und weniger vielperspektivisch, zweitens sind die Charaktere noch mehr nach dem Gut-/Böse-Prinzip konstruiert und es gibt auch keine unangekündigten Tode geliebter Personen zu beklagen. Im Prinzip geht es um Staatsaffären, Intrigen um den Kaiser herum, im Zentrum ein junger Mann, dem durch eine ehrenvolle Aufgabe (das Bestatten zigtausender Kriegsgefallener) ein wahnsinnig krasses Geschenk zuteilwird, um das sich dann alle reißen, besonders, als ein Bürgerkrieg ausbricht. Zentrale Schauplätze sind verschiedene chinesisch angehauchte Städte, Freudenhäuser, Gasthäuser, Poststationen, blühende Gärten, die Wildnis und die sogenannte "Lange Mauer".

    Was ich besonders mochte (neben dem Schreibstil), war die Art des Autors, die Handlung gemächlich, langsam, detailliert aufzurollen. Die Gedankenströme und das Innenleben der Personen waren sehr liebevoll gezeichnet und nachvollziehbar. Es wurde Wert darauf gelegt, selbst bei den vielen chinesischen Namen immer sicherzugehen, dass der Leser weiß, wer wer ist. Die Handlung war damit gut zu verstehen. Am Ende ging sie nicht ganz so aus wie erwartet, aber wie erhofft.

    Und noch mal meinen Senf hier dazu... Etiam

    Runde 9 --- Errät jemand welche? ^^


    Eine Neunjährige mit exotischen Haustieren wird permanent von ihrem Vater vernachlässigt, der beruflich unterwegs ist.

    Ein Mann stiehlt Brot, kommt ins Gefängnis, adoptiert ein Mädchen und wird zum Wohltäter.

    Ein genialer Ermittler verfolgt Hundespuren im Moor.

    Ein Fünfunddreißigjähriger macht eine Sightseeing-Tour in der Hölle.

    Eine naive Literaturstudentin verliebt sich in einen Milliardär, der sie fesselt, sich in ihre Karriere einmischt und sie kontrolliert.

    Weil eine Königstochter ihren toten Bruder bestatten will, wird sie lebendig eingemauert.

    Hi Etiam !

    Hey Etiam , irgendwie hatte ich diese neue Geschichte vergessen weiterzulesen. Schande über mein Haupt!!!

    Ich werde mich nun langsam vorarbeiten und du bekommst meine Rückmeldungen häppchenweise. Als Ausgleich für meine Ignoranz werde ich mich bemühen, recht ins Detail zu gehen.:saint:


    Der Krisenstab

    Auf eine bekannte, unbestimmte Weise geschwungen erzeugt er furchtbare Krisen in der Umgebung.

    Auf eine unbekannte, bestimmte Weise geschwungen löst er alle Krisen in der Umgebung.

    GEBRAUCHSANLEITUNG für "Krisenstab" Modell "Superdiktator 38X2" der Marke UMSTURZ


    Liebe Kundin, lieber Kunde,

    vielen Dank, dass Ihre Wahl auf ein Qualitätsprodukt der Marke UMSTURZ gefallen ist. Wir gratulieren Ihnen zu dieser Kaufentscheidung und möchten Ihnen im Folgenden kurz die faszinierende Historie Ihres Erwerbsproduktes und seine Handhabung darlegen.


    Der "Krisenstab Superdiktator 38X2" eignet sich mit seiner edlen Eschenholzverkleidung und dem handlichen Griff für Benutzer jeden Alters. Aus dem Holz von auf Häuser gestürzten Bäumen gefertigt, wird der "Krisenstab" bereits seit 1789 in Paris handgefertigt und hat sich von dort aus über Europa in alle Welt verbreitet. Für Sammler und Kenner vertreiben wir in unserem Sortiment auch Krisenstäbe mit persönlicher Handsignatur von erfolgreichen Benutzern wie Maximilien de Robbespierre, Benito Mussolini, Mao Zedong oder Fidel Castro. Früher eher traditionell im Einsatz, kann der moderne "Krisenstab Superdiktator 38X2" heutzutage mit technischen Raffinessen wie Eliminierungslaser auf Knopfdruck, einem eingebauten Megaphon für optimale Propagandaverstärkung und einer eindrucksvollen Katastrophen-Lichtshow aufwarten. Aus diesem Grund haben wir für jeden Anlass Ihres Krisenmanagements die passende Anwendung für Sie verbaut - egal, ob Sie Krisen herbeiführen oder abwenden wollen.


    Die Handhabung:

    Krisenerzeugung:

    Da unsere Kunden und Kundinnen sich schon seit 230 Jahren auf die Erzeugung von Krisen spezialisiert haben, wollten wir es Ihnen so einfach wie möglich machen. Benutzen Sie den Krisenstab auf eine von Ihnen gewünschte Weise, etwa durch Herumschwingen, Berühren eines Gegenstandes oder Verstärken Ihrer Gestik. Ein schriller Piepton zeigt Ihnen, dass eine Krise unmittelbar produziert wird. Je intensiver die Benutzung, desto unvorhersehbarer wird die Krise - ob im Katastrophenfall, politischem Eklat, Börsencrash oder der internationalen Stimmung.

    Krisenbewältigung:

    Diese Anwendung ist nur für Kenner und Spezialisten zu bewältigen. Achtung! Die kleinste fehlerhafte Benutzung führt zu einer verstärkten Krisenerzeugung. Schwenken Sie den Stab fünfundzwanzigmal exakt 40° Richtung Mekka. Sagen Sie währenddessen in absolut gleichbleibendem Tempo und ohne Sprechfehler das althochdeutsche Gedicht "Hildebrandslied" in korrekter Aussprache auf. Notieren Sie gleichzeitig, welche Probleme Sie zu bewältigen wünschen, in grammatikalisch korrekten Sätzen, die alle auf -e enden müssen.


    Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Benutzung Ihres "Krisenstabs Superdiktator 38X2"!



    Die "Rattenflöte".

    Sagenumwobenes Instrument, das jedoch ausschließlich Kinderlieder produziert, setzt man es an die Lippen. Eignet sich besonders gut für Personen, die einen begründeten Hass auf eine Kleinstadt haben und deren gesamte minderjährige Nachkommenschaft entführen wollen. Enthält im Repertoire beliebte Kindergarten- und Grundschulschlager wie "Stups der kleine Osterhase" oder "Alle Kinder lernen lesen". Achtung: Nachwuchs, der diese Klänge vernimmt, ist äußerst schwer wieder loszuwerden.