Beiträge von AFG

    Hi AFG ,


    bin etwas spät dran, aber jetzt bekommst du auch noch von mir paar Anmerkungen zum Text. Allgemein kann ich sagen, dass der Text mit wieder gut gefallen hat und es ist interessant, wie du Angelo zeichnest. Er ist etwas angelehnt an ein größenwahnsinniges, sich selbst überschätzendes Genie, dem dann doch alles durch die Lappen geht, aber auch irgendwie sympathisch (vielleicht auch geringfügig tollpatschig?) und sich dennoch vom typischen Klischee abhebt. :thumbsup:

    Ach das macht doch nichts.^^ Ich freue mich über jeden Kommentar oder auch einfach nur darüber, dass diese Geschichte von einigen gern gelesen wird. Egal wann und ob du ein Kommentar schreibst, ich freu mich.:D<3


    Danke Rainbow für dein Kommentar.^^:love:


    Zwar geistern mir gerade die verrücktesten Ideen im Kopf herum, aber die sind allesamt irgendwie ziemlich abgedreht :rofl:

    Jup, es ist so abgedreht, dass man es überhaupt nicht für möglich halten will...:D


    Zitat

    Zitat von AFG Natürlich sollte dann auch in der mithilfe von CRISPr beigefügten DNA die Stelle vorhanden sein, die beim Tintenfisch dafür zuständig ist, das neue Proteine gebildet werden, um eine Falschauslesung der modifizierten DNA zu verhindern.

    Den Satz fand ich etwas holprig. Er ist ein bisschen verschachtelt und liest sich deshalb ein wenig kompliziert. Vielleicht war das von dir an der Stelle aber auch gewollt, weil es dadurch wie Fachchinesisch klingt :D

    Ja, also es soll sich schon nach Fachchinesisch anhören, aber ich bin mit dem Satz trotzdem noch nicht wirklich zufrieden. Bei Gelegenheit schreibe ich denn vielleicht etwas um.^^

    Fiel mir etwas schwer zu lesen, da es so ein großer Blocktext ist. Vielleicht ein paar mehr Absätze rein machen, dann ist es nicht so ein gewaltiger Brocken?


    Ja ich denke das lässt sich machen.^^



    Ich mache mir Sorgen um und wegen des Tintenfischs :D

    ^^


    Ich glaube, das könnte dem guten Angelo (nettes Alter Ego, übrigens :P) wirklich noch Probleme bereiten, was er sich da heranexperimentiert hat...

    Oh, das wird es … aber komplett anders, als ihr es vermutet.:D (Was ich in den Kommentaren bisher so gelesen habe.)


    Danke für dein Feedback Stadtnymphe :love:

    Hallo BlueRosesInMyHeart smilie_winke_006.gif


    Ich habe mir jetzt deine Geschichte durchgelesen und finde sie bisher sehr interessant.:love::thumbup:



    Notfallplan W ist in Kraft getreten.

    Da musste ich echt lachen. Schön, dass die Menschheit inzwischen bei Plan W angekommen ist. XD


    Auch deine Charaktere finde ich super charakterisiert! Ich kann mir beide richtig gut vorstellen.:D


    Was ich mich aber gefragt habe: Warum siedeln die Menschen sofort um?

    Die Geschichte scheint ja irgendwann nach 2364 zu spielen. Die Probleme könnten aber genau so gut auch in dieses Jahrhundert passen. (Auch wenn der technische stand, wie er bei dir zum teil geschildert wird noch nicht ganz erreicht ist.) Und zu einem Zeitpunkt, wo die Zivilisation so weit vorgeschritten ist, gäbe es sicherlich auch andere Lösungsmöglichkeiten. ( Bsp. das "Einfrieren" der Ozonschicht. etwas, was tatsächlich schonmal diskutiert wurde)

    Aber lassen wir die Theoretischen Möglichkeiten mal bei Seite. ( Immerhin sind wir ja schon bei Plan W, weshalb andere Möglichkeiten anscheinend nicht geholfen haben.:D;))

    Es stehen jetzt schon Pläne für eine Mondbasis, Marsbasis, Titanbasis, ...

    Es wäre also sinnvoll, wenn dort ebenfalls Menschen leben würden. Hier könntest du eventuell Politische Hintergründe einbauen (verfeindet, kein bock auf Asylanten von der Erde, etc.)

    Und da dein erster Prolog den Anschein macht, dass du die Geschichte von mehreren Menschen erzählen willst, würde es sich vielleicht anbieten, dass einige Menschen versuchen auf eigene Faust dorthin zu fliehen. ( Nur so ein Gedanke meinerseits.)

    Falls du jedoch schon eine Feste Richtung hast, würde ich die Zeit in der deine Story spielt vielleicht um ein par Jahrhundertchen verschieben.


    Ich freu mich auf mehr.:thumbsup:

    LG AFG^^

    Kapitel 9

    Projekt 1.8 Sprachmemo 2


    „Zweiter Eintrag am Sonntag, dem zweiundzwanzigsten September, um 14:35 Uhr.

    Ja …, also wo soll ich anfangen? Projekt 1.8 ist ein voller Erfolg. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich in dieser Geschwindigkeit Fortschritte erzielen würde. Es ist noch kein Tag vergangen und der Proband scheint seine Transformierung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Er zeigt keine Anzeichen für Schmerzen oder Ähnliches und scheint auch ansonsten mit seiner Situation recht zufrieden zu sein. Tatsächlich sitze ich gerade neben ihm im Labor und nehme mit ihm zusammen mein verspätetes Frühstück ein.

    Es ist höchst erstaunlich, wie gut er nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit seinem neuen Körper zurechtkommt. Woran das liegt, das kann ich nur vermuten. Doch bin ich mir sicher, dass diese Form des biologischen Umbaus auch bei allen anderen Lebewesen möglich sein wird, sobald man Tintenfischproteine in der richtigen Menge hinzugibt. Natürlich sollte dann auch in der mithilfe von CRISPr beigefügten DNA die Stelle vorhanden sein, die beim Tintenfisch dafür zuständig ist, das neue Proteine gebildet werden, um eine Falschauslesung der modifizierten DNA zu verhindern. Sobald ich diese Stelle in der Tintenfisch-DNA also gefunden habe, könnte ich eine gezielte Modifikation an allen Lebensformen durchführen. Diese Stelle herauszufinden sollte für mich glücklicherweise kein Problem darstellen. Dank meiner Arbeit bei ReGen AGC wird es wohl nur noch eine Frage von Monaten sein, bis die DNA des Oktopoden komplett ausgelesen und analysiert ist. Technischer Fortschritt ist doch gelegentlich ganz nützlich …

    Aber zurück zum Probanden. Im Verlauf seiner Entwicklung ist der Tintenfisch auf gut das Dreifache seiner ehemaligen Größe angewachsen. Des Weiteren macht er inzwischen starken Gebrauch von seiner Lumineszenz. Er nutzt diese in Verbindung mit seiner natürlichen Fähigkeit, seine Hautfarbe nach Belieben zu ändern. In der Natur verwenden sie diese Fähigkeit nicht nur, um sich zu tarnen, sondern auch zur Kommunikation mit der Umwelt oder Artgenossen. Beispielsweise schrecken sie mit grellen Farben Fressfeinde ab oder signalisieren einem potentiellen Partner ihre Paarungsbereitschaft. Und anscheinend verwendet er diese ihm von Natur aus gegebene Fähigkeit, um mit mir zu kommunizieren. Durchaus war dies meine Hoffnung gewesen, doch hatte ich nicht damit gerechnet, dass er darauf ohne Weiteres und nach weniger als einem Tag zurückgreifen würde. Soweit ich es beurteilen kann, zeigt er sogar menschenähnliche Verhaltensweisen wie beispielsweise Scham. Sein Verhalten, wenn es um Problemlösung geht, ist meiner Meinung nach sogar schon ausgeprägter als es bei den meisten Menschen der Fall ist. Seinen Beckendeckel konnte er mit Leichtigkeit öffnen, obwohl dieser “ausbruchssicher“ sein sollte. Des Weiteren habe ich noch immer keinen Plan, wie er die Kühltruhe öffnen konnte. Mit einer solch rasanten Entwicklung hatte ich zu keinem Zeitpunkt meiner Arbeit gerechnet, was mich nun ganz schön in die Bredoullie bringt.

    Denn der morgige Tag ist leider ein Montag und ich müsste dann zur Arbeit. Die einzige Möglichkeit, die mir bleibt, ist mich krank zu melden. Was ich wiederum äußerst ungern tue, da ich dann mit meiner Forschung nicht vorankommen werde. Langfristig muss ich mir also was einfallen lassen. Denn allein kann ich den Tintenfisch für längere Zeit definitiv nicht lassen. Nicht dass er letzten Endes noch meine anderen Haustiere frisst.

    Aus diesem Grund werde ich meinen Trainingsplan wohl etwas verkürzen müssen … oder besser gesagt komplett über den Haufen werfen und neu erstellen. Das Wichtigste hierfür ist es, die Kommunikation meiner und seiner Spezies auf einen Nenner zu bringen. Am besten eignet sich dafür, die wie eben erwähnte, Kommunikation über Farben. Was ja in gewisser Weise bereits funktioniert hat. Sobald mir das gelingen sollte, kann ich weitere Schritte planen, da ich im Moment in keinster Weise beurteilen kann, in welche Richtung, beziehungsweise wie schnell sich der Tintenfisch entwickeln wird. Zwar macht mir diese Ungewissheit Angst und die sollte jeder klardenkende Mensch auch haben, jedoch überwiegen die Nutzen eines Erfolges bedeutend mehr als die Verluste eines Misserfolges. Denn wie ich in der vorigen Memo bereits sagte, steht unsere Welt, so, wie wir sie kennen, kurz vor dem Aussterben. Und ich zweifle nicht daran, dass die Menschheit bei unserem momentanen Kurs ebenfalls sterben wird. Ich möchte jedoch betonen, dass ich Menschheit und Menschen nicht gleichsetze. Denn unsere Spezies ist inzwischen so weit entwickelt, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass ein winziger Anteil überleben würde. Wie auch immer dies aussehen mag. Das, was aber definitiv untergeht, wäre unser Fortschritt und unser Wissen, wodurch sich meiner Meinung nach der Begriff Menschheit definiert.

    Die Meinung, dass technischer Fortschritt uns irgendwann von der Natur unabhängig machen wird, mag zwar stimmen, doch dürfen wir nicht vergessen, wie wir diesen Fortschritt überhaupt erst erreichen konnten. Die meisten unserer Maschinen sind im Grunde nichts anderes als Kopien aus der Natur. Und auch aus der genetischen Perspektive ist die Natur einer unserer größten Schätze. Einige Krankheiten hätten beispielsweise nie geheilt werden können, wenn Menschenaffen vor einigen Jahren ausgestorben wären.

    Folglich ist es trotzdem wichtig, die Natur und deren Vielfalt zu erhalten, was wir als Spezies, wovon ich leider überzeugt bin, allerdings nicht von uns aus schaffen werden. Was heißt, dass die Natur allein gegen uns ankommen muss, was, sollte sie es schaffen, aber mit unserer Vernichtung als Menschheit verbunden ist. Also muss ein Mittelweg her. Ein Weg, wo Mensch und Natur auf selben Stand koexistieren. Und dazu müssen Mensch und Natur optimal aufeinander abgestimmt sein, was sie schon seit mehreren Jahrhunderten nicht mehr sind. Doch was wäre, wenn Tiere dazu in der Lage wären, zwischen Wilderer und Tourist oder Ranger zu unterscheiden? Wenn Bäume das doppelte an CO2 speichern könnten und bei Wassermangel Elektrosingnale an entsprechende Geräte abgeben würden und ein Austrocknen oder Waldbrände verhindern würden. Wenn Meerestiere Zwischen einer Plastiktüte und einer Qualle unterscheiden könnten? Und wenn Menschen dazu in der Lage wären, sich ihren Lebensbedingungen optimal anzupassen und so weniger auf technische Geräte zurückgreifen müssten und somit nachhaltiger leben könnten?

    Ja, was wäre wenn … Die Möglichkeiten sind so gigantisch, dass ich sie wohl nie in Gänze erfassen werde. Und wenn alles nach Plan verläuft, dann sind mir allein diese Möglichkeiten bald gegeben. Und ich werde sie nicht mit der Welt teilen. Zumindest vorerst nicht. Denn genauso wie man diese Möglichkeit für Gutes nutzen kann, so kann man es auch für Böses nutzen. Und das Letzte was diese Welt jetzt gebrauchen kann, ist, ein weiterer machtgeiler Spinner mit der Möglichkeit, die geballte Macht der Natur zu nutzen.“


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    Charon

    Oh das freut mich sehr!:love:



    Der neue Textabschnitt gefällt mir übrigens super, komplett ohne Ausnahmen. :thumbsup:

    Tja da ist mir doch glatt noch was aufgefallen, als ich deinen Post gelesen habe. XD

    Zitat

    Wie auch immer der Oktopus die Verriegelung entsperrt hatte, auf eine verlässliche Sicherung seiner Sachen konnte Angelo sich nun wohl nicht mehr verlassen.

    Da ist mir ne Dopplung aufgefallen, die nicht Nötig war XD.

    habe das gleich mal angepasst.:D

    Kapitel 8

    Ja und Nein


    Stirnrunzelnd griff er nach dem Schlüssel im Hängeschrank, welcher einst dazu gedient hatte, seine Kühltruhen zuverlässig zu verschließen. Er war sich ziemlich sicher, dass dieser noch genauso im Regal lag, wie er ihn zurückgelassen hatte. In Gedanken versunken schritt er zu den Truhen auf der anderen Seite des Raumes. Dort angekommen, besah er sich das Vorhängeschloss, welches der Tintenfisch ja irgendwie hatte aufbekommen müssen.

    „Wie hast du das gemacht?“ Er drehte das Schloss mehrfach in der Hand. „Komisch, nicht ein Kratzer oder ähnliches. Und …“ Er verriegelte und entriegelte das Vorhängeschloss mit dem Schlüssel, „es funktioniert noch.“ Wie auch immer der Oktopus die Verriegelung entsperrt hatte, auf eine verlässliche Sicherung seiner Sachen konnte Angelo nun wohl nicht mehr hoffen.

    Angelo öffnete die mittlere Truhe, in welcher sich glücklicherweise noch immer das Futter für seine Tiere befand. Wobei er dem Tintenfisch inzwischen eher die Rolle eines nervenaufreibenden Mitbewohners zusprechen würde. Er entnahm der Kühltruhe ausreichend Fisch, um damit einen ausgehungerten Seehund zu sättigen. „Lieber gebe ich ihm etwas zu viel, als dass er mir letzten Endes noch meine anderen Haustiere frisst.“

    Mit voll beladenen Armen wandte sich Angelo wieder in Richtung des Tintenfischaquariums. Als seine Blicke dieses trafen, blieb er überrascht stehen. Der Achtarmige war aus seinem Becken geklettert und streckte ihm, während er sich mit sechs seiner acht Tentakel an der Oberkannte des Beckens festhielt, zwei seiner Arme fordernd entgegen. Mit einem grünen Pulsieren machte er zusätzlich auf sich aufmerksam, damit er auch ja nicht übersehen werden konnte.


    „Junge, du bist ja noch verfressener als ich!“ Angelo ging auf die gierig ausgestreckten Arme zu. „Du solltest vielleicht warten, bis der Fisch etwas angetaut ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das deiner Verdauung bekommt.“ Als er in Reichweite kam, versuchte der Oktopus ihm einen der noch verpackten Fische zu entwenden. „Jetzt bleib mal ganz unruhig, Freundchen. Bevor du noch was zu fressen bekommst, möchte ich dir mal was sagen, ja? Wenn du das hier …“, Angelo wedelte mit einer Packung vor dem Tintenfisch herum, „… willst, dann kannst du dich hier nicht benehmen wie die Axt im Walde, verstanden? Das mit den Embryonen verzeihe ich dir, aber du kannst nicht einfach deine Mitbewohner fressen, klar?“ Angelo tastete mit der freien Hand nach seinem Handy. „Google, zeig mir die Farbe Rot!“ Wie erwartet leuchtete der Bildschirm seines Handys rot auf. Und im selben Moment zuckte der Tintenfisch erschrocken zurück. Anscheinend assoziierte er die Farbe Rot aus Instinkt und genau wie Angelo es gehofft hatte, mit Gefahr.

    Angelo ging zum geplünderten Quallentank hinüber. „Das hier geht gar nicht, klar?“ Und weil er gerade einmal dabei war, eine Moralpredigt zu halten, machte er auch gleich damit weiter. „Von den Kühltruhen eins und drei lässt du bitte auch die Tentakel.“ Er schritt von einer Truhe zur anderen und hielt das rot leuchtende Display vor die Schlösser. Die zweite Truhe ließ Angelo bewusst aus. Wenn der Tintenfisch einen solchen Hunger hatte, dass er der Meinung war, aus seinem Aquarium zu klettern und ein Vorhängeschloss zu knacken, dann wollte er es ihm nicht verbieten. Außerdem interessierte ihn, wie zum Teufel noch eins der Oktopode die Truhe aufbekommen hatte. Er ging zum Tintenfisch zurück, welcher aufgehört hatte grell grün zu leuchten und scheinbar etwas verunsichert am Beckenrand hing. „Wenn du dich daran hältst, dann sind wir cool miteinander, okay?“ Angelo ließ sein Handy kurz grün aufleuchten. Und wie es schien hatte sein Gegenüber zumindest im Ansatz verstanden, was er von ihm wollte. Denn kurz darauf ließ der Tintenfisch seinen Körper ebenfalls grün aufleuchten. Angelo lächelte zufrieden. „Alles klar, Kleiner. Hier, die hast du dir jetzt verdient, glaube ich.“ Angelo öffnete eine der Fischpackungen und hielt dem Oktopus den Inhalt hin. Zuerst machte der Achtarmige keine Anstalten, ihm den Fisch aus der Hand zu nehmen, doch als Angelo sein Handy erneut grün leuchten ließ, schien der Tintenfisch zu verstehen, dass er es gut mit ihm meinte und er das Futter nun nehmen durfte.

    „Aber wehe, du platzt. Dann wäre nämlich nicht nur die Arbeit von Monaten dahin, man hätte mir auch noch die Haare vom Kopf gefressen. Apropos, jetzt habe ich selbst noch nichts gegessen. Meinst du, ich kann dir kurz den Rücken zuwenden, ohne dass du sofort alles inhalierst?" Angelo legte die restlichen Packungen auf den Boden und ging sich sein eigenes Essen holen, gespannt darauf, ob der Tintenfisch auf ihn warten, oder selber die Initiative ergreifen und sein Futter alleine auspacken würde.





    Ein frohes Osterfest euch allen.^^

    Schön, dass es euch gefällt Stadtnymphe , Charon und Rainbow :blush:

    Gleich vorweg: Ich bin beileibe kein Sci-Fi-Fan. Ich kenne mich mit Genetik Null aus. An der Wissenschaft schreite ich, belletristisch gesehen, mit träumenden Augen vorbei. Hier aber anders. Ich habe gerade mal interessiert in deine letzten zwei Posts reingelesen, ohne irgendetwas vom Inhalt zu wissen.

    Ich glaube, dass macht nicht allzu viel.^^ Man kann denke ich auch Spaß am lesen haben, wenn man etwas nicht versteht. (Bsp. Magie :D)

    Dazu kommt, dass du dich mit deinen Rechtschreibfehlern (außer dass man "direckt" nicht mit ck schreibt) wirklich verbessert hast (denn ich hatte mal den allerersten Post hierzu gelesen).

    Das reiche ich mal an Tariq weiter.^^

    Ohne sie würde die Rechtschreibung immer noch ein kunterbuntes Abenteuer sein.X/:D


    Auch mir macht das Schreiben an dieser Story gerade mega viel Spaß.

    (Und naja ... Über die Osterferien habe ich eigentlich nichts weiter zu tun^^)

    Also kommen da wohl in nächster Zeit wohl auch ein par Kapitel.:D


    Charon :

    Das mit dem belebten beschreiben von Räumlichkeiten oder ähnlichen ist wirklich noch etwas, was mir noch nicht immer so gelingt, wie ich es gern hätte. (Danke daher, dass du mich da drauf hingewiesen hast.^^)

    Aber das Piep-piep bleibt.:P

    (Auch wenn du Natürlich recht damit hast, dass man das durchaus flüssiger einbauen könnte.)

    Kapitel 7

    Unordnung und Massenmord


    „Piep, piep. Piep, piep.“


    Verschlafen tastete Angelo nach seinem Handy, um den nervtötenden Klingelton abzustellen. Mit halb geöffneten Augen schaute er auf seine Uhr. Tatsächlich war es inzwischen zwölf Uhr mittags. Er hätte schwören können, dass nicht eine Stunde vergangen war, seitdem er seine Augen geschlossen hatte. Aber das Gewunder würde ihm auch nichts nützen und so schleifte er sich kurz darauf aus dem Bett. Kaum dass er aufgestanden war, spürte er auch schon, wie die Müdigkeit von ihm wich und seine Gedanken von Neugier erfüllt wurden. Doch abgesehen davon bemerkte er auch noch, wie hungrig er inzwischen war. Zuletzt hatte er ein durchschnittliches Samstagsfrühstück gehabt. Von da an hatte er sich nur noch auf das Experiment konzentriert und seine eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund gestellt. Nun konnte er das ohrenbetäubende Knurren seines Magens jedoch nicht mehr ignorieren.


    Zuerst schlug er den Weg ins Badezimmer ein, denn er fand seinen eigenen Geruch inzwischen unerträglich. Auch seine Hygiene hatte unter dem gestrigen Tag gelitten und so Duschte er sich die nächste halbe Stunde ausführlich. Nachdem er wieder frisch war und sich in seinen weißen Laborkittel geworfen hatte, begab er sich in seine kleine Küche, wo er sich nun ein Frühstück, oder eigentlich Mittag, aus allem, was er so finden konnte, zubereitete. Sechs Spiegeleier, Toast, eine halbe Mohrrübe und ein letzter Rest O-Saft direkt aus der Packung bildeten sein, für seine Verhältnisse, karges Mahl, mit welchem er sich sofort in Richtung Labor aufmachte. Normalerweise vermied er es, hier etwas zu sich zu nehmen, doch machte er den Umständen entsprechend eine Ausnahme diesbezüglich.


    Mit seiner rechten Schulter öffnete er die Labortür, denn in seinen Händen hatte er sein “Frühstück“. Als der Blick auf das Labor frei wurde, wäre ihm vor Schreck beinahe alles zu Boden gefallen.


    Die hinterste der drei Kühltruhen war geöffnet und deren Inhalt über den Boden verstreut worden. Und natürlich musste es gerade jene Truhe sein, in welcher er seine Embryonen gelagert hatte. Wie das geschehen sein sollte, konnte Angelo sich nicht so recht erklären, da er alle Behälter mit einem Vorhängeschloss gesichert hatte. Als er sich weiter umsah, bemerkte er, dass das säulenförmige Becken, in welchem sich einst viele seiner fotosynthesefähigen Quallen tummelten, bis auf wenige Tiere wie ausgestorben wirkte. Einige Exemplare ließen sich sogar in Form von grünem Schleim auf dem Boden identifizieren. Nachdem er sich wieder gefasst hatte, begab er sich wachen Auges durchs Labor, schloss aber zuvor sicherheitshalber die Tür hinter sich. Er war sich ziemlich sicher, wer für diese Unordnung verantwortlich war. Doch wollte er weder seiner Kreation auf die Tentakel treten, noch konnte er zulassen, dass diese aus dem Labor entkam.


    Sein Essen stellte er am Eingang ab. Er würde sein Mahl später beenden.


    Als er an der geplünderten Kühltruhe ankam, musste er mit Missfallen feststellen, dass hier wohl nichts mehr zu retten war. Er musste auf jeden seiner Schritte achten, um nicht auf denn von Wasser benetzten Fliesen auszurutschen. Wie er befürchtet hatte, hatte die Kühlung der Embryonen wohl schon länger versagt. Nach einem prüfenden Blick ins Innere des Behälters schloss er frustriert den Deckel.


    „Toll. An die fünfhundert Embryonen tot und monatelange Arbeit für die Katz …“. Er wollte nicht weiter darüber nachdenken. Das, was zählte, war das Hier und Jetzt. Und dass sein Experiment allem Anschein nach wunderbar funktioniert hatte. So wunderbar, dass er sich vor dem schöpferischen Potential, welches er nun theoretisch nutzen konnte, etwas fürchtete.


    Im hinteren Teil angekommen, stellte er fest, dass der Deckel des Tintenfischbeckens kaputt war. Irgendwie musste der Achtarmige diesen zerbrochen haben. Als er schon am Aquarium vorbei zu den kleineren Terrarien und Becken ging, bemerkte er aus dem Augenwinkel eine Bewegung, welche aus dem gläsernen Heim des Oktopoden kam. Als er sich umwandte, erkannte er zunächst nichts und wollte sich schon wieder wegdrehen, als er einen kieselsteingroßen grünen Punkt durch das Becken schweben sah. Interessiert beugte er sich vor, um sich eine bessere Sicht auf diesen Punkt zu verschaffen, welcher eigenartig zu pulsieren schien. Und da erst erkannte er, dass dieser grüne Punkt die Spitze eines Tentakels war, der in seine Richtung zu deuten schien. Verwirrt runzelte er die Stirn. „Was zum Geier macht er da?“, fragte sich Angelo in Gedanken. Kurz darauf entfernte sich die Tentakelspitze wieder etwas und deutete nun in eine andere Richtung. Angelo wandte sich um, um zu sehen, worauf der Tintenfisch nun zeigte. Als er der gewiesenen Richtung mit seinen Blicken folgte, erkannte er, dass das Wesen eindeutig in Richtung der Kühltruhen wies. Verblüfft wandte sich Angelo wieder dem bis auf die Tentakelspitze unsichtbaren Tintenfisch zu.


    „Dein scheiß Ernst?“ Er musste schmunzeln, „Jetzt fragst du, ja? Nachdem du hier sowieso schon alles durcheinandergebracht und geplündert hast?“ Angelo fasste sich an die Stirn. „Ich weiß, dass es eigentlich meine Schuld ist und ich dir mehr zu essen hätte geben müssen, aber hättest du nicht zumindest die richtige Truhe nehmen können? Wie hast du die überhaupt aufbekommen?“ Kopfschüttelnd kramte Angelo in seinen Taschen. „Ich hole dir was zu essen, okay?“ Er zeigte den grünen Bildschirm seines Handys in Richtung des Beckens. „Da, siehst du? Grün. Dass das Essen heißt, hast du ja anscheinend inzwischen begriffen. Du bleibst hier und ich hole dir was, verstanden? Selbstbedienung ist fürs Erste tabu, ja?“


    Natürlich wusste er, dass der Tintenfisch ihn nicht verstehen konnte und er daher auch mit einer Wand hätte sprechen können. Aber trotzdem hatte der Oktopode scheinbar geahnt, dass er über dessen Ausbruch nicht erfreut sein würde. Jedenfalls schlussfolgerte er das aus der Tatsache, dass sich der Tintenfisch unsichtbar gemacht hatte und damit so etwas wie Unterwürfigkeit zu signalisieren schien.


    Keiner hatte gesagt, dass es leicht werden würde ...




    Soweit zu Kapitel 7

    Erster Text, welchen ich mit Word (und nicht übers Handy) geschrieben habe. Wenn ihr Fehler findet, sagt also gern bescheid.^^ 

    Es waren alles sehr tolle Einsendungen.:thumbsup:

    Was es dann in der Abstimmung für mich umso schwerer gemacht hat.

    Vor allem Feron s und LadyK s Bild fand ich besonders gut.

    Auch wenn ich letzten Endes für Ladyk's Bild gestimmt habe, aus den Gründen, die Stadtnymphe schon nannte und es auch in meinen Augen ein wirklich sehr gelungenes Bild ist, ist für mich Feron ,für seine Idee, ein Bild von CWD (eine Krankheit, die Hirsche und ähnliches sozusagen zu Zombies werden lässt) zu zeichnen, genau so Platz 1 wie Lady.

    Denn einfach die Idee war unfassbar gut.:love::thumbsup:

    Hey Feron

    Ich habe mir deinen Text mal durchgelesen und finde ihn doch ziemlich gut^^:thumbsup:.

    (Abgesehen von einigen Rechtschreibfehkern, da bin ich selbst nicht besser. XD)

    Du hast die Situation sehr schön beschrieben. Gerade am Anfang war das meiner Meinung nach sehr gelungen, auch weil du einem zunächst im Dunkeln gelassen hast, wo und warum die beiden an einer Hauswand rum klettern.

    Zunächst dachte ich, die beiden hätten eine Bank überfallen.:D (was sich später dann ja als falsch rausgestelt hat)

    Doch an zwei Stellen muss ich leider sagen, dass ich da nicht ganz verstehe, was sache ist.


    Zitat

    „Ich verlier meinen Job!“ Erklärte er und seinen Daumen und Zeigefinger aneinander.

    Was macht er da? XD


    Und auch am Ende ist mir unklar, was dazu führt, dass die Wachmänner/Wachfrauen dazu bringt, plötzlich komplett aus zu rasten und so auf die beiden los zu gehen.

    Ansonsten schön Geschrieben.^^

    Ich wollte dich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen Charon

    Ich finde deine Geschichte einfach nur unheimlich toll!:blush:


    Und das mit dem Klonen ... sagen wir einfach, ich bin dran.;):P


    Nun jedoch zum eigentlichen Thema.

    Wieder ein sehr schöner Abschnitt.<3

    (Mit ein zwei Fehlern hier und da, über die ICH mich als aller letztes beschweren würde oder dürfte.:D)


    Inhaltlich fand ich nur diese Stelle komisch:

    Zitat

    und die scharfen Zähne bohrten sich tief in den Knochen.

    Also entweder sind das SEHR scharfe Zähne oder der Knochen wurde beim Erweckungs Ritual gekocht.:D

    Ich würde vielleicht ehr sowas schreiben wie: Der Enorme Druck, der von dem Tier auf den Knochen ausgeübt wurde, ließ den Knochen Sekunde für Sekunde dem bärsten immer näher bringen.


    Aber ich will dir da nicht reinreden. Ist ja schließlich High Fantasy.^^


    Oh Cool!8|

    Diese Woche noch ein Nächstes Kapitel! ?

    Juhu!<3:thumbsup:

    Willkommen du kleines wunderbares Krabbeltier!

    Ameise


    (Ameisen sind Toll!)


    Ich hoffe es gefällt dir hier.^^

    Eine Fleißige Ameise kann man immer gebrauchen!:D


    (Vor allem, wenn sie sechs Arme zum Tippen hat.=O)