Beiträge von AFG

    Vielen Dank Kyelia und Iskaral (Im Übrigen ein sehr hübsches Bild. :thumbsup: Auch, wenn ich in den zwei Drachen nicht unbedingt Biester gesehen habe,sondern ehr liebevolle Lebewesen, (naja in "Die Schöne und das Biest", würde ich das Biest glaube auch nicht so betieteln.) Naja, das Auge des Betrachters und so.^^)

    Und vielen Dank natürlich auch an alle anderen, die für mein Bild gestimmt haben.:love:


    Ps: Mich würde ja mal interessieren, wen oder was ihr im Bild als Monster seht.


    Lg und bleibt mir alle schön gesund.:saint:

    Hallo ihr Freunde des Since Fiction.^^

    Wie angekündigt hatte ich eine kleine Pause. (Bei der in puncto meines anderen Projektes leider nicht wirklich viel zu Stande kam. Die Klausurphase hat mir dann doch mehr zeit als erwartet genommen.)

    Ich habe die Zeit aber genutzt, um über die Handlung nachzudenken und sie zu verbessern.

    Daher musste ich eine kleine Korektur in Kapitel 1 vornehmen.

    Aus dem "ein Jahr zuvor" muss ich nun gezwungener Maßen "fünf Jahre zuvor" machen.

    Ansonsten viel Spaß bei:


    Kapitel 6

    Evolution in sechs Schritten


    Wie hypnotisiert saß Angelo vor der Scheibe, hinter welcher sich das hoffentlich erfolgreichste Experiment seiner Karriere lahm und beinahe tot über den Boden des Beckens zog.

    Etwas Elementares war ihm misslungen. Er hätte wissen müssen, dass eine Neubildung und Umstrukturierung von Zellen viel Energie verlangte. Doch bei all den anderen Aspekten, welche er zuvor zu beachten hatte und überdenken musste, war ihm einfach nicht der Gedanke gekommen, dass eine Portion Hering wohl nicht reichen würde.

    Das erwas nicht stimmte war ihm einige Stunden nach der Behandlung aufgefallen. Glücklicherweise hatte er die gesamte Zeit nicht ein Auge abgewandt, so schnell genug reagieren und provisorisch das Vierfache an Futter einer gewöhnlichen Tagesportion ins Becken werfen können.

    Im Normalfall hätte der Oktopode niemals diese Menge an Fisch inerhalb einer Stunde verspeisen können, doch zum Erstaunen Angelos verdrückte sein Freund soeben das letzte Stück des Fisches. Er hatte dem Tintenfisch zwar ein verbessertes Verdauungssystem verpasst, welches bei erhöhter Gehirnleistung auch vonnöten war, um die Energiezufuhr sichern zu können, doch hatte er nicht mit einer so guten Funktion gerechnet.

    Da das Futter nun alle war, schien der Tintenfisch seine Kräfte zu sparen, indem er sich auf den Boden schmiegte. Allein seine Armspitzen zuckten scheinbar unkontrolliert umher.

    Inzwischen war es einundzwanzig Uhr zehn und Angelo hätte sich schon vor Stunden um die Versorgung der anderen Tiere kümmern müssen. Doch er konnte den Blick einfach nicht abwenden. Musste bei jeder noch so kleinen Bewegung dabei sein. Auch wenn Kameras alles dokumentierten, was im Becken geschah, wollte er den Tintenfisch doch nicht mit seinem Schicksal alleinlassen. Schließlich war allein er dafür verantwortlich.

    Mit jeder Minute konnte man die Veränderung des Tieres besser betrachten. Inzwischen war der ehemals kleine Achtärmer auf die doppelte Größe angewachsen. Zwar war er damit immer noch kein Riese und würde wohl noch immer mit Leichtigkeit in den Eimer passen, mit welchem Angelo ihn vor wenigen Tagen aus dem Handel geholt hatte, doch war der Wachstumschub des Kleinen gelinde gesagt enorm. Seine zuvor dünnen und zierlichen Ärmchen glichen zugespitzten Gartenschläuchen. Sein Kopf war inzwischen länglicher und hatte nun eine rundlichere Form, wie es normalerweise bei älteren Tieren seiner Art üblich war.

    Doch mit dieser Art von Wachstum hatte Angelo gerechnet. Denn hauptsächlich hatte seine Behandlung auf die Entwicklung von Nervenzellen gesetzt, welche bei Oktopoden nicht nur im Gehirn, sondern auch in den Gliedmaßen massig vorhanden sind.

    Stunde um Stunde verstrich. Und der Tintenfisch schien sich tatsächlich langsam zu erholen.

    Ein Brummen in seiner Hosentasche ließ Angelo bemerken, dass es inzwischen um vier Uhr morgens sein musste. Um diese Zeit überprüfte er normalerweise das Entwicklungsstadium seiner anderen Experimente und führte die morgenliche Fütterung durch.

    Ja, auch sonntags.

    Durch seine Arbeit und das damit verbundene regelmäßige frühe Aufstehen hatte er sich so an diese Uhrzeit gewöhnt, dass es ihm schwerfiel, etwas später noch aus dem Bett zu kommen. Wenn er diese Uhrzeit verpasste, schlief er meistens bis zum Mittag durch, was glücklicherweise noch nicht oft geschehen war.

    Inzwischen verlangsamte sich die äußerliche Veränderung. Und auch das Zucken der Tentakelspitzen hatte vor wenigen Minuten aufgehört. Das inzwischen Basketball-große Tier schien sich stabilisiert zu haben. Mit wachen Augen musterte es die Umgebung, machte aber keine Anstalten, sich zu bewegen.

    Angelo entschied sich daher dazu, seinem Patienten etwas Kraftnahrung zuzuführen.

    Langsam versuchte er sich aufzurichten, was sich als recht unangenehm erwies. Seine Beine waren taub und sein Genick verkrampft. Versteift schlurfte er zu den Kühltruhen und holte eine Portion an Muscheln, welche er extra zur Feier des Tages besorgt hatte, heraus und trug diese zurück zum Becken. Als sein Blick hinein fiel, konnte er erkennen, wie etwas im Wasser abwechselnd in hellen und dunklen Farben leuchtete.

    "Luciferasebildung Check." Er strich in Gedanken einen von vielen Punkten. Zwar gehörte dieses Phänomen zu den leichteren Punkten seines Experimentes und es war auch nicht das erste Mal, dass er es erfolgreich beobachten konnte. Trotzdem freute er sich wie ein kleines Kind.

    Als er näher kam, erlosch das Leuchten und der Tintenfisch nahm wieder Farbe und Form des sandigen Untergrunds an. Interessiert betrachtete er den Oktopus.

    Und es schien, als starte dieser ebenso interessiert zurück.

    "Verdammt, ich Trottel!" Angelo zog sein Handy aus seiner Hosentasche.

    "Google: Zeig mir die Farbe Grün!" Ein kurzes Bling signalisierte ihm die Kenntnisnahme des Gerätes und kurz darauf leuchtete der Bildschirm in einem grellen Grün.

    Er hielt daraufhin das Handy an die Glasscheibe des Beckens und stieg gleich darauf die kurze Trittleiter hinauf. Er entleerte die Schachtel mit den Muscheln in das Becken, schloss den Deckel und stieg wieder hinab. Langsam trudelten die angetauten Muscheln auf den Grund.

    Gespannt spähte Angelo ins Aquarium.

    Doch der Tintenfisch machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Selbst nachdem ihm ein oder zwei Muscheln direckt auf den Kopf gefallen waren, regte er sich nicht.

    Angelo drückte erneut den Grün leuchtenden Bildschirm gegen das Becken. Wieder geschah nichts.

    Doch sobald er das Handy von der Scheibe nahm, erwiderte der Tintenfisch das leuchtende Grün mit einem kurzen gleichfarbigen aufstrahlen seiner selbst.

    Angelo blieb die Luft weg. Zwar hatte er auf genau eine solche Reaktion gehofft, jedoch noch keineswegs in dieser frühen Entwicklungsstufe.

    Er musste sich selbst zur Ruhe zwingen.

    "Beachte deine Reihenfolge, Angelo. Schritt Eins und Zwei hast du geschafft. Es handelt sich hier um ein intelligentes Lebewesen. Es braucht jetzt wahrscheinlich Ruhe, um sich an seinen eigenen Körper zu gewöhnen und mit all den neuen Informationen zurechtzukommen. Also jetzt Schritt drei. Halte Abstand und lass ihm etwas Freiraum." Voller Unwillen, seine erfolgreichste Schöpfung allein zurückzulassen, entschloss er sich zu einer schnellen Fütterung der Tiere, welche eigentlich schon am Abend etwas zu Fressen hätten bekommen sollen.

    Mit zittrigen Händen führte er die Fütterung der Axelotls und der Funken, wie er seine leuchtenden und zum Teil geklonten Laubfrösche nannte, durch und verließ unter Zwang das Labor. Jedoch nicht ohne noch den einen oder anderen Blick ins Aquarium des Tintenfisches zu werfen. Hätte er am Montag nicht wieder zur Arbeit gemusst, hätte er sich vielleicht nicht an seinen Sechs-Punkte-Plan gehalten. So musste er sich aber eingestehen, dass er den Schlaf mehr als nötig hatte, und so schloss er um sechs Uhr morgens die Tür zum Labor hinter sich zu.



    Stechender Schmerz. Farben. Hunger. Gefahr? Gut oder schlecht? Nahrung gut. Nadeln schlecht. Beides von Weiß erhalten. Gut oder schlecht? Farbe Weiß = Angst? Grün Nahrung? Grün gut? Weiß geht. Hunger. Grün Narung. Grün Gut. Schmerz weniger. Mehr Nahrung. Weiß weiß wo. Wo Weiß?




    Eine Gesunde Adventszeit euch allen❤

    Auch vom mir ein Herzliches willkommen ^^


    Ich finde es mega cool das du mit deinem Sohn zusammen schreibst.:thumbsup:

    Kinder, bei welchen die Fantasie gefördert wird haben es im Leben leichter, Logische zusammenhänge zu begereifen und zu verstehen.

    (Grüße der Bio und Genetik Nerd. :rofl:)

    Hallo zusammen.

    Ich wollte meine Leser mal kurz informieren, dass das folgende Kapitel erstmal das letzte für nächste Zeit sein wird, da meine liebe kleine Korrekturfee ( Tariq ) alle Hände voll zu tun hat, die Forumsanthologie zu überarbeiten.

    Ich hoffe ihr habt also Verständnis für diese kleine Pause.

    Ich würde hier nämlich gern nur wirklich schön zu lesene Text veröffentlichen.

    (Vielleicht kann ich die Zeit ja nutzen, um an dem Lied für Orden des Untergrunds zu arbeiten.) Viel Spaß beim Lesen. ^^

    Kapitel 5

    Kochstunde à la Biologie

    Angelo nahm ein Stück Fisch aus der Kühltruhe, in der er das Futter für seine Tiere auf Vorrat lagerte.

    Endlich war es so weit. Heute würde er hoffentlich Geschichte schreiben. Oder besser, heute würde er damit beginnen, eine gänzlich neue zu kreiren.

    Er schob den gefrorenen Hering in eine durchsichtige Plastikröhre. Das Ziel hinter dieser selbstersonnenen Apparatur war es, dem kleinen Oktopoden den Stress des Einfangens zu ersparen. Um an den Leckerbissen zu gelangen, war es nämlich notwendig, dass sich der Tintenfisch zur Gänze im Behälter befand, ehe er an den Fisch kommen konnte. Im Deckel hatte er ein schmales Loch eingelassen, durch welches sich das Tier zuerst quetschen musste.

    Auch wenn er ansonsten sehr ruhige Hände hatte, zitterten sie doch leicht, als er vor das Becken seines achtarmigen Probanden trat. Dem Kleinen schien sein neues Heim wirklich zu gefallen. Er tarnte sich schon seit dem Morgen nicht mehr und schien sogar mit Steinen, die vereinzelt im Sand des Aquariums lagen, zu spielen. Angelo hatte nicht gedacht, dass sich der Kleine inerhalb eines Tages so gut eingewöhnen würde, aber anscheinend hatte er genau seinen Wohnungsgeschmack getroffen.

    Langsam ließ er die Röhre ins Wasser tauchen. Angelo konnte beobachten, wie der Kopffüßler die Farbe des Sandes annahm. Nach ungefähr fünf Minuten gab er seine Tarnung auf. Er schien das neue Objekt als ungefährlich einzustufen oder er begann den Fisch zu riechen. Oder auch beides. Jedenfalls schwamm der Oktopode nun auf die Röhre zu und betastete sie von allen Seiten. Als ihm klar zu werden schien, dass es nur einen Eingang gab, begann er auch schon, sich durch das winzige Loch zu quetschen. Erst einen, dann zwei, dann drei Arme und letztendlich den Kopf. Sobald der Tintenfisch damit begann, seine Beute zu verzehren, zog Angelo die Röhre wieder aus dem Wasser. Et voilà. Oktopus in der Flasche. Bevor der Achtarmige an Flucht denken konnte, verschloss er das Loch mit einem Stopfen. Vorsichtig trug er den nun deutlich schwereren Behälter in den Arbeitsbereich des Labors. Er hatte bereits alles vorbereitet und so konnte er sofort beginnen.

    Zuerst befreite er den Oktopus aus seiner Falle, welcher erst jetzt zu merken schien, dass er sich nicht mehr in seinem Becken befand. Dazu öffnete er die Unterseite des Behälters mit zwei kraftvollen Drehungen. Er hate recht gehabt mit der Annahme, dass der Tintenfisch an der Stelle, an der der Geruch des Fisches aus dem Behälter strömte, nach einer Öffnung suchen würde. Als er mit Hilfe eines Holzstabes den Tintenfisch aus dem Behälter holen wollte, stieß dieser eine winzige Tintenwolke aus. Natürlich hatte das kleine Tier Angst vor dem Menschen, welcher versuchte, ihn aus dem Wasser zu bekommen. Irgendwie gelang es Angelo aber schließlich, den Oktopoden auf die Arbeitsplatte zu hieven. Er hatte extra ein flaches Becken bereit gestellt, damit sein Freund auch nicht zu lange außerhalb des Wassers bleiben musste. Bevor der Kleine fliehen konnte, nahm sich Angelo die sehr niedrig dosierte Betäubungsspritze, welche er am Donnerstag von seiner Arbeit hatte mitgehen lassen.

    Nun kam der unangenehmste Teil für Angelo. Obwohl er schon hunderte, wenn nicht tausende Spritzen gesetzt hatte, hasste er es. Nicht etwa das Gefühl, wenn man selbst gespritzt wurde, oder die Tatsache, dass er dabei seinen kleinen Freund verletzen könnte, waren unangenehm für ihn. Es ekelte ihn, Spritzen zu setzen, wie manche Leute eine Spinne oder Schlange ekelte. Er konnte in Horrorfilmen die schlimmsten und blutigsten Morde betrachten, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Sollte er aber mit ansehen müssen, wie eine Nadel oder ein Schlauch langsam unter die Haut eines Lebewesen drang, überkam es ihn jedesmal eiskalt. Auf seiner Arbeit musste er auch ständig Blutproben sammeln oder Ähnliches und daher hatte er gelernt seine Abneigung zu überwinden.

    Vorsichtig drückte er die Nadel in den Arm-Ansatz des Oktopoden, darauf bedacht, keines seiner drei Herzen zu treffen. Gar keine so leichte Aufgabe. Vorallem da der Tintenfisch glitschig wie ein Aal war.

    Nachdem das Narkosemittel injiziert war, hielt er den Oktopus noch eine Minute lang fest, ehe die Wirkung einsetzte und die Bewegungen des Kleinen langsam und schläfrig wurden. "Das Schwerste wäre damit geschafft", sagte er in Gedanken zu sich selbst. Sacht hob er den Tintenfisch auf eine Wage, welche direkt neben ihm stand. "Etwas mehr als ein Kilogramm", notierte er sich auf seinem ebenfalls daneben befindlichen Tablet. Nach dem Wiegen legte er den Oktopus wieder in das kleine Wasserbecken. Im Wissen, dass sein Patient nicht verschwinden würde, begab er sich zu den Kühltruhen und suchte nach seinem vorbereiten 'Elixier der Zukunft', wie er sein speziell für den Oktopus modifiziertes CRISPR genannt hatte. Sicherheitshalber hatte er sich die Gen-bestantteile nicht aufgeschrieben, sondern gemerkt. So würde niemand sein Experiment kopieren können.

    Erwartungsvoll ging er zum Arbeitstisch zurück. Bevor er dem Tintenfisch jedoch die Genomveränderung verabreichte, nahm er dem Tier noch etwas Blut ab. So konnte er später die Werte miteinander vergleichen.

    "Oder vielleicht nimmt er mir das ja ab", schmunzelte er in sich hinein.

    Dann spritzte er dem Tintenfisch das CRISPR, was, wenn alles gut verlief, eine zweite intelligente Lebensform auf den Plan rufen sollte.

    Genau das was Etiam sagte.

    Der Baum sieht viel zu Star und alt und knorrig aus, als das er vielleicht ein Mangrovenbaum sein könnte.

    Mich erinnert es eher an einen alten Apfelbaum LadyK .

    Und daher würde es hier Sinn machen, das der Baum so im Buch steht, dass das Buch diese Lücken fühlt, die Etiam angesprochen hat. Dafür müsste dann das Buch entweder nach hinten verlängert werde (was meiner Meinung aber vielleicht mehr kaputt machen könnte, als das es verbessert), Oder du verschiebst den Baum einfach ein stück nach unten, sodass keine Lücken mehr zu erkennen sind.


    Ps: Um Himmels Willen lass die Wurzeln so! Sagte ich schon das ich die ungeheuer gelungen finde. Nein? Schande auf mein Haupt! :D


    Pps: Hoffe du weißt jetzt was ich meine.^^

    Ding Dong!

    * Charon öffnet verwundert die Tür

    "Hallo AFG! Schön das du da bist! Doch warum die Verspätung?"

    "Verspätung? Pah!

    Zitat

    Ein Zauberer erscheint immer genau dann, wenn er es beabsichtigt."

    (Jede Woche wird mindestens ein Lehrer in der ersten Stunde von mir so gegrüßt :D)


    Ja spät melde ich mich dann auch mal zu Wort.^^

    Zuerst muss gesagt werden das ich deine Geschichte wunderbar detailliert finde. (Fürs geistliche Auge) von wegen da musst du dran arbeiten ..., im Gegenteil. Mach mal ist das hier sogar störend, wie ich finde. Durch deine Erzählweise kann ich mir alles recht gut vorstellen.:thumbup:

    Auch die Idee und Umsetzung ist spitze, auch wenn mir hier noch ein paar fragen aufgefallen sind, welche du vielleicht beantworten solltest. (Dazu brauch es auch nicht mal unbedingt viele Sätze)

    1. Samuel hat ja ein sehr gestörtes Verhältnis zu seinen Eltern, welche ihn ja definitiv loswerden wollen. So sehr, dass sie sogar über Mord gehen würden, was ihnen aber nicht gelingt. In der Situation der Eltern wäre dann doch eigentlich die beste Option, Samuel auszusetzen und ihn sich selbst zu überlassen. (Nebenan ist ja ein großer Wald.)

    Was mich zur zweiten sache führt.

    Wann und wie wurde festgestellt, dass Samuel magiebegabt ist? Ein meiner Meinung nach wichtiger Punkt, da die Katastrophe ja erst deshalb entstanden ist, weil sein Vater ihn aufgrund seiner Fähigkeiten erwürgen wollte. Also muss ja irgendetwas unmittelbar davor passiert sein. (Der Vater wird wohl nicht ein halbes jahr stillschweigen bewahren, nur um seinen Sohn irgendwann zu töten.)

    Die dritte frage, welche ich mir stelle ist, weshalb Samuel bei seinen Eltern bleibt. Wenn ich mir der Tatsache bewusst wäre, sollte jemals wer über meine Fähigkeiten erfahren meine Familie sterben müsste, würde ich zu ihrem wohl das weite suchen. (Und bei versuchten Mord auf mich sowieso) Also was hält Samuel bei seiner Familie?


    Ansonsten finde ich die Story echt toll.:thumbsup:

    (Vor allem weil ich die Vermutung habe, das sich gut und böse, Licht und Schatten, hier stark überschneiden werden. Was es für mich um ein vielfaches realer wirken läßt.


    Ich hoffe es geht bald weiter ;).

    Boah, sieht echt gut aus:thumbsup:.

    (Ein verschnörkelter Rahmen in Kupfergrün und ich würde sofort zugreifen :D)

    Ps: Wenn du es nochmal zeichnest, solltest du den Baum noch etwas mehr nach unten Ziehen, damit er eine schönere Demensionalität bekommt. Damit er fest im Buch steht. In der jetzigen Version schwebt er ja etwas. (Ich weiß, meckern auf hohem Niveau.):P

    Tolle Arbeit :thumbup:

    Danke für die Reflexion Charon ^^

    Zitat

    Ganz so korrekt ist das allerdings nicht, denn im Gegensatz zu CRISPR wird ja die Erbsubstanz nicht tiefgreifend verändert.

    Vielmehr greift dieser Prozess eher in die Genexpression ein und interpretiert den Code zum Teil anders. Das ist ein feiner Unterschied. ;)

    Genau das habe ich ja auch geschrieben oder?

    Ich sagte ja nie, dass hier keine CRISPR zum Einsatz kommt, sondern, dass das Ergebnis der Genmanipulation mit CRISPR Fehler entstehen lässt, welche mit den Protein des Tintenfisches umgangen werden können. (Natürlich nur hypothetisch, ist ja immerhin mindestens 20 % Fiktion hier;).)


    Zitat

    Aber für mich erzählt er dann mehr, als ich es zum Beispiel machen würde, wenn ich für mich ein Memo aufnehmen würde. So Kommentiert er sich selbst (z.B.: "Kein Scherz.") und es wirkt eher so, als ob das Memo extra für den Leser gedacht ist oder vielleicht sogar für spätere Ermittler, die das zufällig finden?

    Angelo redet nunmal gern viel.:P

    Und wenn er einmal in Fahrt ist verfällt er in eine Art Vortragsweise.

    (Wird man denke noch öfter merken)


    Ansonsten großen Danke an euch alle für euren Support :love:.

    Kapitel 4

    Projekt 1.8 Sprachmemo

    "Erster Eintrag am Samstag, dem einundzwanzigsten September, um 12:30 Uhr.

    Proband Octopus vulgaris hat sich inzwischen an seine Umgebung gewöhnt.

    Er weist ein für Kraken typisches Verhalten auf und zeigt bereits reges Intresse bei der Fütterung.

    Ich glaube zwar nicht, dass ich jemals der Öffentlichkeit preisgeben werde, wie meine Forschung funktioniert, aber sag niemals nie, wie es so schön heißt. Abgesehen davon hilft mir das, meine Gedanken etwas zu ordnen, um in der Zukunft eventuelle Fehler aufzuspüren. Also ..., ja. Weshalb habe ich mich ausgerechnet für einen Oktopus entschieden?

    Zum einen sind Oktopoden von Natur aus ungeheurer schlau und besitzen eine ähnliche Veranlagung zum kreativen Denken wie Menschen. Desweiteren sind sie aufgrund ihrer Knochenlosigkeit extrem flexibel und sind daher in der lage fast überall hindurchschlüpfen. Jeder Arm des Tieres kann in begrenztem Maße selbständig denken. Neben einigen weiteren Faktoren wie Tarnung oder Ausdruck von Emotionen durch Verfärbung der Haut haben Oktopoden eine weitere, einmalige Besonderheit. Vor einigen Jahren hat eine Studie ergeben, dass Tintenfische in der Lage sind, ihren genetischen Code mit Hilfe eines Proteins zu manipulieren und zu stabilisieren, was der Grund für seine Verbreitung und Anpassungsfähigkeit ist.

    Darüber war man sehr verwirrt, da Oktopoden rein evolutionär betrachtet keinen Grund zur Ausbildung einer solchen Anomalie haben. Damals hatte die These im Raum gestanden, dass Oktopoden potentiell von einem anderen Planeten stammen könnten. Kein Scherz. Diese Theorie wurde aber nicht weiter verfolgt, da man keinerlei Beweise finden konnte.

    Aber das ist ja auch nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass Tintenfische in jedem Fall devinitiv etwas Besonderes sind. Das Problem, welches wir mit CRISPR-cas9 haben, ist, dass wir unser Erbgut damit zwar manipulieren können, dies aber zu keinen langanhaltend oder stabilen Ergebniss führt. Es sei denn, man ersetzt "kaputte" DNA-Fragmente durch stabilere, was zumeist nur innerhalb einer Art funktioniert. Heißt, dass wir mit CRISPR allein zwar inzwischen viele Arten von Krankheiten oder sogar Krebs zuverlässig heilen können, wir aber nicht die Möglichkeit haben Mischwesen zu erschaffen, da nicht artspezifische DNA nicht ohne Nebenwirkungen kompatibel ist.

    Kleine Erinnerung an die Biohacker in Amerika, welche sich in meiner Jugend mit CRISPR behandelt hatten. Sie waren davon überzeugt, dass sie Superkräfte erhalten könnten, wenn sie ihre DNA mit der eines Frosches vermischen. Tja, bescheuerte Aktion, würde ich sagen. Die meisten der Idioten haben es damit nur geschafft, ihre natürlich Lebensspanne um circa die Hälfte zu reduzieren.

    Da das Problem der DNA-Destabilisierung bei Tintenfischen jedoch nicht auftreten kann, sind sie, soweit die Theorie, die einzigen Lebewesen auf diesem Planeten, welche problemlos "umdesigned" werden können.

    Aber was bringt es mir oder der Menschheit, Oktopoden genetisch zu modifizieren? Tja, sollte sich meine These bewahrheiten und unser kleiner Freund nach seiner Behandlung weiterhin fit sein, kann ich mit seinen zuvor entnommenen Proteinen jedes Lebewesen ..., nun ja, verbessern.

    Viele Menschen würden diese Forschung als höchst bedenklich und unethisch erachten, doch wir sollten der Tatsache ins Auge sehen, dass wir uns - und das ist allein unsere Schuld - inmitten des größten Massenaussterbens der Erde befinden. Größere und komplexere Lebewesen werden devinitiv Ende zweitausendeinhundertfünfzig ausgestorben sein. Von Beginn dieses Jahrhunderts bis zu dessen Ende wird sich die Erde um mindestens sechs Grad erwärmt haben. Es wird davon geredet, dass wir den Klimawandel stoppen können, wenn wir nur alle etwas dafür tun. Doch Fakt ist, dass wir ihn maximal verlangsamen, um vielleicht weitere einhundert Jahre für unsere Spezies herauszuholen. Die Idee hinter meiner Forschung ist also nicht etwa den Klimawandel zu stoppen oder aufzuhalten, sondern die Anpassung des Lebens an unsere verzapfte Scheiße. Damit ich unserer nachfolgenden Generation nicht erklären muss, dass sie wohl die letzte ist. Man könnte also sagen, dass die Hoffnung der Menschheit auf diesen acht kleinen Ärmchen hinter mir im Aquarium ruht.

    Memo Ende."





    (Wer keine Ahnung hat, was CHRISPR-Cas9 ist sollte sich darüber informieren. Ich werde es wohl sehr häufig in dieser Geschichte verwenden und abgesehen davon ist es wohl eine der Größten Errungenschaften der Genetik.)

    Lg^^

    Kapitel 3

    Um Gott zu spielen, braucht es nicht viel

    Sacht hob er den Behälter des Oktopoden an. Der kleine hatte sich an der unteren Kante des Eimers festgesaugt und tastete mit seinen dünnen, gummiartigen Ärmchen in Richtung des Deckels.

    "Gleich kannst du raus", sagte Angelo zu seinem neuen Mitbewohner.

    Hinter der Geheimtür verbarg sich ein winziger, quadratischer Raum, auf dessen anderer Seite eine weitere Tür eingelassen war. Bis auf einen kleinen Kasten an der rechten Wand war der Raum kahl und schmucklos.

    Angelo schlüpfte in den kleinen Geheimraum und zog das Regal hinter sich zu. Nun umfing ihn Dunkelheit. Allein der Kasten, auf welchen er nun seinen Daumen legte, spendete ein schwaches, grünes Licht. Nach wenigen Sekunden entriegelte sich die Tür vor ihm mit einem leisen Klicken.

    Er fand sein Labor genau so vor, wie er es am Morgen zurückgelassen hatte.

    Der Raum war grob in zwei Sektoren aufgeteilt. Zum einen war da der vordere Bereich, wo sich die meisten seiner Gerätschaften befanden. An den Wänden standen Schränke und Kommoden, welche auch als Arbeitsplatte dienten. Desweiteren waren vier große Kühltruhen auf der linken Seite des Labors aufgereiht.

    Im hinteren Teil befanden sich große, gläserne Tanks sowie Aquarien und Terrarien von unterschiedlichster Größe. Das größte Becken lag recht zentral am Ende des Labors und war liebevoll mit Steinen und künstlichen Korallen ausgestattet.

    Angelo, der den Raum inzwischen durchquert hatte, stellte den Eimer davor ab und holte sich eine kleine Leiter, welche an der Seite eines kreisrunden Tanks voller grün leuchtender Quallen lehnte. Nachdem Angelo die Leiter aufgestellt hatte, hinaufgestiegen war und den Deckel des Beckens geöffnet hatte, wandte er sich wieder dem kleinen Achtärmer zu.

    "Ich hoffe, dir gefällt dein neues Heim. Die Nachbarn sind eigentlich auch echt ruhig und freundlich. Wobei die Hummeln gelegentlich etwas brummig sind. Ja, blöder Witz, ich weiß. Ich bin aber mindestens genauso aufgeregt wie du ..."Ich hoffe, er behält sich dieses dämliche gerede nicht"...Lebe dich erstmal ein. Danach können wir das mit der Kommunikation klären." Mit diesen Worten ließ er seinen achtärmigen Freund ins Becken.

    Angelo hatte sich den gemütlichen Drehstuhl aus dem vorderen Bereich des Labors geholt und beobachtete nun, wie der kleine Oktopus ängstlich und zögerlich seine neue Umgebung erschloss. Dabei ging er äußerst schlau vor, wie Angelo fand. Der Tintenfisch bewegte sich von Nische zu Nische, passte seine Farbe dem Untergrund an und ließ seine Bewertungen wie von einer Strömung getrieben aussehen.

    Ein Oktopus war einfach die geeignetste Lebensform für sein Experiment.

    Stundenlang hätte er noch dabei zusehen können, wie der Kleine sich in seiner ungewohnten Umgebung verhielt, doch hatte er leider nicht genug Zeit. Er musste sich noch um seine anderen Haustiere kümmern und seine E-mails checken.

    Vor kurzem erst hatte er den Crispr Anbieter gewechselt und wartete nun schon seit zwei Tagen auf seine Kaufbestätigung.


    Notiz an mich: Gedanken über potentielle Komonikationsmöglichkeiten machen.


    Soweit zu Kapitel 3


    Ps : Tariq du bist die Beste :thumbsup:

    Kapitel 2

    Arbeit ist Leben und Leben ist Arbeit

    Nach einer Fahrzeit von einer guten halben Stunde stieg Angelo aus dem Bus.

    Er wohnte keine hundert Meter entfernt in einem der vielen Häuserblöcke, welche sich grau und trist in den Himmel schoben.

    Inzwischen war es später Nachmittag und goldenes Sonnenlicht fiel durch die vertrockneten Äste der jungen Lindenbäume, die ursprünglich die Umgebung der Wohnanlage verschönern sollten.

    "Kein Wunder, wie sollt ihr auch ohne Wasser überleben?"

    Es hatte seit über einem Monat nicht mehr geregnet und die Regierung hatte aufgrund von Grundwasserknapheit verboten, in den Gärten zu wässern.

    Traurig über die toten Jungbäume und die generelle Situation schüttelte Angelo den Kopf. Jeden Tag wurde ihm schmerzlicher bewusst, wie wichtig seine Arbeit und sein Hobby waren. Doch die Gedanken an seine neusten Fortschritte vertrieben seine Traurigkeit wieder.

    Mit einem lauten Klacken öffnete er die vom Wetter gezeichnete Eingangstür und schob sich mit dem Eimer voran ins Haus. Sein weiterer Weg führte ihn aber nicht in höher gelegene Etagen, sondern nach unten, wo sich nur die Keller und Abstellräume befanden.

    Nachdem er die Kellertreppe hinabgestiegen war, begab er sich nach links und folgte dem Gang bis an sein Ende, wo eine stählerne Tür in die Wand eingelassen war. In Gedanken versunken tastete er in seinen Taschen nach seinem Wohnungsschlüssel. Nach wenigen Sekunden betrat er seine Kellerwohnung.

    Sicherlich konnte er sich etwas anderes leisten. Bei seinem Gehalt hätte er genau so gut in einem Apartment in Berlin leben können. Aber jeder hat im Leben Prioritäten. Und Angelos war ganz klar sein 'Hobby'.

    Lautstark quietschend öffnete sich die dicke Stahltür und er betrat seine Wohnung. Er betätigte den Lichtschalter und mit einem kurzen Flackern erstrahlte die Deckenleuchte.

    Die Wohnung setzte sich aus nur zwei großen Räumen zusammen. Jedenfalls war für die Uneingeweihten nicht mehr zu erkennen. Das Zimmer, in welchem er sich nach dem Eintreten befand, sah einem modernen Wohnzimmer änlich. Die Wände weiß und mit Korktafeln versehen, an welche Bilder und Notizen geheftet waren. In der linken hinteren Ecke befand sich eine Eckcouch und ein kleiner Glastisch, auf welchem viele kleine Kakteen in unterschiedlichen Farben und Größen standen. Neben dem Sofa stand ein großes Aquarium, welches nur zur Hälfte mit Wasser gefüllt war. Am Rest der Wand verlief gegenüber des Eingangs ein großes Bücherregal. Auf der anderen Seite des Regals war ein großer Schreibtisch an der rechten Raumwand montiert. Mehrere Bildschirme leuchteten dort in unterschiedlichen Blautönen. Abgesehen von der Öffnung, durch die es in Schlafzimmer und Küche ging, der Tür für's Bad und den zahlreichen Pflanzen gab es nichts interessantes im Raum.

    Angelo ging quer durch das Zimmer auf das Bücherregal zu. Dort angekommen, stellte er den Eimer mit seinem kleinen Freund neben sich, drückte mit einer Hand an die Seite des Regals und trat einen Schritt zurück. Die solide Wand und der sich daran befindliche Schrank begannen sich zu bewegen. Mit einem sanften Zischen schwang ihm die nun deutlich zu erkennene Tür entgegen. Wie jedes mal musste er bei diesem Vorgang grinsen. Er liebte dieses Feature.



    So, dann wollen wir mal ...:D



    Kapitel 1

    ●Octopodanett●

    (Fünf Jahre zuvor)

      

    Ein leises Klingeln ertönte, als Angelo "Jago's Aquarium" betrat. Er war voller Vorfreude, als er sich in den Laden an der Spandauer Straße schob. Mit einem zufriedenen Lächeln ging der Achtundzwanzigjährige durch die nur schwach erleuchteten Reihen der Regale, welche mit allerhand Utensilien der Aquaristik ausgestattet waren. Normalerweise stöberte er hier noch etwas zwischen den Dekorationen und Futtermischungen umher, bevor er ins Ladeninnere drang. Doch heute hielt er zielstrebig auf den Tresen zu, welcher sich in der Mitte der Einrichtung befand und an dem die Einkäufe abkassiert wurden.

    Als er ihn beinahe erreicht hatte, stellte er fest, dass auf den ersten Blick niemand zu sehen war. Wie so oft.

    "Hallo?" Keine Antwort. "David?!", rief Angelo daher etwas lauter.

    "Sind Sie's, Doktor? Kommen Sie ruhig her. Ich bin gerade noch am Auspacken der neuen Waren. Ihr Schätzchen ist im übrigen auch dabei", kam es aus einem Hinterzimmer, das sich hinter den Süßwasserbecken an der Rückseite befand.

    Also ging Angelo in den hinteren Teil des Geschäfts, welcher eigentlich nur für Personal zugänglich war. Da er aber einer von Davids Stammkunden war und sie inzwischen ein fast freundschaftliches Verhältnis zueinander hatten, hatte dieser ihn schon das ein oder andere Mal mit nach hinten kommen lassen.

    "Hier drüben!", hörte er David auf sich aufmerksam machen, nachdem Angelo durch den Rahmen der großen, stählernen Tür getreten war, die das Lager und den Laden voneinander trennte. David trug die dunkelblauen Arbeitsklamoten des Ladens, welche seinen hellgrauen Kinnbart besonders gut zut geltung brachten. Er war zu seiner Linken über eine große Kiste gebeugt und arbeitete an etwas.

    "Hi, David. Na, wie geht's?", erkundigte er sich und kam auf den älteren Mann zu.

    "Soweit ganz gut, wäre da nicht der Rücken ..." David hielt kurz inne und streckte sich demonstrativ.

    "Haben Sie immer noch keine Aushilfe gefunden?"

    ,,Pah. Aushilfen ... Alle, die sich beworben haben, genügen gerade mal zum Regale putzen. Und das schaffen ich und Conrad allemal allein."

    Conrad war Davids siebzehnjähriger Enkel. Und, soweit Angelo mitbekommen hatte, noch in der Schule, was hieß, dass er seinem Großvater nur bedingt helfen konnte.

    Suchenden Blickes sah sich der alte Mann um. Kurz darauf blieb sein Blick an einem der Eimer hängen, welche zu seinen Füßen standen, und er machte Anstalten, den Eimer anzuheben.

    "Lassen Sie. Ich helfe Ihnen."

    David ließ von seinem Vorhaben ab. "Meinetwegen. Ist sowieso Ihrer."

    Vorsichtig hob Angelo den schweren, mit Wasser gefüllten Eimer an. Durch den durchsichtigen Deckel konnte er einen kleinen lila-schwarzen Oktopus erkennen.

    "Ein wirklich goldiges Exemplar, das Sie da haben. Er wird sich sicher bei ihnen wohlfühlen."

    Gedankenverloren betrachtete Angelo das kleine Wesen. "Ja, das wird er ganz bestimmt."


    Genauso fröhlich, wie er den Laden betreten hatte, verließ er ihn auch wieder.

    Zwischen Arm und Brustkorb hatte er den Eimer mit dem kleinen Achtärmer geklemmt, auf dem immer mindestens eines seiner Augen ruhte. In seiner Linken hielt Angelo des Weiteren einen kleinen Beutel, in welchem sich Futter für seine inzwischen zahlreichen Axolotls befand.

    Auf dem Weg zur nächsten Haltestelle grübelte er darüber nach, wie er seinen kleinen Familienzuwachs wohl nennen würde.

    "Oktagon? ... Ne." Angestrengt überlegte er und verwarf einen Namen nach dem anderen. Es wollte ihm einfach kein passender Name in den Sinn kommen. "Ach, weißt du was?", sprach er auf den Eimer ein, "du kannst dir einfach selbst einen aussuchen, sobald du dazu in der Lage bist."

    :patsch:Mensch das war nicht mit Absicht.:rofl::dance:

    Bei "Chefsesel" habe ich hab ich das mit dem Doppel f übersehen.

    Und die fehlenden Kommas warscheinlich auch.:threeeyes:

    Das mit dem Englischen Namen ist ein guterTipp.👍

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    Hm stimmt ...:hmm:

    Das "um" ist da zu viel.

    Es sollte er heißen: "wandte sich an sie", oder,"sprach zu ihnen".

    Das muss ich da glaube Nochmal umschreiben.:D

    Lieben Dank dir Der Wanderer<3

    (Du bist und bleibst irgendwie auch Teil meiner ... Lehrerschaft? (Wobei man sich mit einem Lehrer oft nicht so gut unterhalten kann.:hmm:) Ich hoffe du weißt was ich meine. :D)

    Hab nochmal etwas drübergeschliffen.

    Wie Der Wanderer schon vermutet hat, habe ich das einfach so in die Tasten gehauen und hochgeladen.

    Stadtnymphe

    Ich würde auch lieber mit Word schreiben, habe aber leider nicht die Möglichkeit dazu. Da ich alles vom Handy aus machen muss sind meine Korrekturmöglichkeiten begrenzt. (Die online Korrekturen sind nunmal nur für grobe Fehler zu gebrauchen):/


    Vielen Lieben Dank an Tariq , die mir angeboten hat, meine Texte vor dem Post zu überprüfen.

    Du weißt gar nicht, wie viel mir das weiterhilft.<3


    Danke für euer erliches Feedback.:love:

    Wie soll ich's denn auch anders lernen?^^

    Jup genau so :)

    Was genau findest du daran so schlimm?

    Soll ich die Dialoge verbessern oder den Inhalt ändern?

    Ja war jetzt der Idee entsprungen und ohne schriftliche Vorarbeit.

    Trotzdem würde mich interessieren was ich verbessern kann.

    Danke für's Feedback :D