Beiträge von Iskaral

    Etiam

    Puh, da muss ich ein bisschen kramen.


    Also das hier sind die Kasten der Echsen:

    Königin: Die Anführerin, nur sie kann Eier legen, die Mutagen bilden und aussondern, weitaus größer als ihre Untertanen

    Schrecken: Die Assassinen und persönlichen Leibwächter der Königin, stärker und größer als die anderen Kasten

    Lords: Aristokraten und Feldherren, die obersten Handlanger der Königin, mit Flügeln ausgestattet, beinahe Drachen ähnlich

    Doktoren: Für die Anwendung der Mutagene verantwortlich, grazil, körperlich schwach

    Hexen: Die einzigen Magie-Begabten, sie sind die zahlenmäßig kleinste Art

    Krallen: Die einfachen Soldaten Drohnen, Stacheln und Dornen wachsen aus ihrem Körper

    Buddler: Die einfachen Arbeiter Drohnen, mittelgroß mit breiteren und stärken Krallenwerkzeugen

    Kriecher: Die kleinste Art, sie sind mit zusätzlichen Gliedmaßen ausgestattet, Aufklärer

    Unreine: Können weiter mutieren und auch andere Lebensformen absorbieren, meistens mutieren sie um Brutstöcke zu formen, sie haben meist eine unförmige Gestalt


    Genauere Gedanken habe ich mir zum Aussehen noch nicht gemacht...

    Also, ich bin gerade fast alles nochmal umzubauen und umzuordnen, damit die einzelnen Versatzstücke besser passen.

    Aber das hier ist noch etwas, dass ich auf jeden Fall beibehalten werde. (Diesmal sogar mit originaler groben Bleistiftskizze:D)


    Städte

    Die meisten Städte befinden sich an Orten, die von den Alten vorgesehen waren, denn nur dort, wo sie eine Schildsphäre schufen, kann eine Stadt zwischen den Ungeheuern, der Witterung und sterblichen Feinden existieren. So mussten die Bewohner sich an die Umgebung der Städte anpassen.

    Um sich zu ernähren, werden in gemäßigten Gebieten Felder außerhalb der Städte angelegt, die dann jedoch jedes Jahr aufs neue wieder erschlossen werden müssen, dabei können kleinere Felder auch innerhalb der Sphären angelegt werden, oder die Pflanzen werden vertikal angebaut, sowohl innerhalb der Stadt, in den Zitadellen, als auch außerhalb, in tiefen Erdspalten.

    Insgesamt sind 31 Städte auf Alveraan bekannt.



    Der Wanderer

    Skadi,

    freut mich das es euch gefällt:).

    Da ich hauptsächlich Cthulu-Spieler bin, hatte ich beim PnP selten das Vergnügen von Dungeon-Crawls.

    Habe hauptsächlich an MMO-Dungeons gedacht. Die Art von Dungeons, bei denen alle fünf Schritte irgendwelche Tutorial Meldungen einem die Sicht versperren und man ebenso gut mit verbundenen Augen durchlaufen könnte. (Dementsprechend gering ist dann auch die Herausforderung:D)

    Hey,

    in einem plötzlichen Anfall von Kreativität, hervorgegangen aus qualvoll zehrender Langeweile, habe ich mal diesen Text geschrieben. Ich hatte herrlich viel Spaß dabei und hoffe, daraus ist etwas einigermaßen unterhaltsames entstanden.



    Eine Orkhorde vor den Toren


    Mephistophelus Tenebraeus saß in einem bequemen Sessel, dessen Polsterung ihn geradezu zu verschlingen schien, hinter seinem imposanten Schreibtisch und spitzte Bleistifte an. Der Fürst der Finsternis, Bringer von Schrecken und Zerstörung und CEO des Unternehmens Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG pflegte diesen Prozess zu seiner Hauptbeschäftigung zu machen. Er steckte die stumpfen Stifte in die Öffnung seines Anspitzers, einen sehr teuren und modernen Apparat, welcher mehrere abgerichtete Spechte enthalten mochte, welche die Mine des Schreibwerkzeuges von ihrer hölzernen Hülle befreiten. Ein fantastisches Gerät, das jedoch einiger Pflege bedurfte, denn Mephistophelus Tenebraeus hatte feststellen müssen, dass Spechte sich nicht ausschließlich von Holzspänen zu ernährten.

    Sein Blick der unergründlichen, brennenden Boshaftigkeit streifte einen Trinkpokal, welcher umgedreht an der rechten Kante seines Schreibtischs stand. Eine Schnur führte vom Pokal zur Decke empor, wo sie zwischen den Dielen verschwand.

    Seine rechte Hand, der Ritter der Finsternis, die Schwinge des Chaos Sir Alfi hatte ihm diese seltsame Vorrichtung organisiert.

    „Zum Zwecke einer reibungslosen, innerbetrieblichen Kommunikation in Rekordzeit!“, hatte er damals begeistert mitgeteilt.

    Mephistophelus Tenebraeus hatte sich hingegen – nicht zum ersten Mal – gefragt warum Sir Alfi überhaupt des Sprechens mächtig war, den Otter pflegten normalerweise nicht zu sprechen. Man hatte ihn zwar über die Zunft der sprechenden Tiere aufgeklärt, doch ihn hatte dies nur verwundert, denn in seiner Jugendzeit hatte es derartiges nie gegeben. Zumindest glaubte er das.

    Noch war keine Heldensaison, doch normalerweise gab es während dieser Ruhephasen in der Dungeon-Branche eine Menge zu tun. Verträge liefen aus, neue Marketingkonzepte mussten erdacht werden, Sammelbestellungen von Heiltränken mussten aufgegeben werden, damit sie in Fässern verstaut werden konnten. Diese mussten ihrerseits auf den Korridoren schön platziert werden, damit die Abenteurer geradezu über sie stolperten und so weiter und so fort.

    Er hatte für diesen Zweck extra Gutscheine und Coupons der Alchemisten-Gilde gesammelt, um Rabatte auf die Tränke zu bekommen. Seine Schubladen quollen geradezu über vor Coupons, Gutscheinen, Rechnungen (manche persönlicher Natur und noch unbezahlt), des weiteren Einschreiben und Bewerbungen. Manche davon waren bereits mehrere hundert Jahre alt, aus einer Zeit als die meisten Dungeons noch nicht an der Gnombörse notiert waren und keine gewinnorientierten Großkapitalisten der Geschäftsleitung auf die Dächer stiegen.

    Gut, dass diese Zeiten vorbei waren. Nichts erfreute Mephistophelus Tenebraeus so sehr, wie das Steigen seines Börsenkurses.

    Wie dem auch sei, er genoss den Moment der Ruhe, indem er Bleistifte anspitzte. Doch ihm kam es nun so vor als sei es zu ruhig. Mit jeder Sekunde die verstrich wuchs in ihm die Sorge, auf ein gewaltiges Problem zuzusteuern. Irgendetwas braute sich zusammen.


    Plötzlich zog es an der Schnur. Mit einer Mischung aus Vorsicht und neugieriger Erwartung ergriff er den Pokal und hielt ihn an sein zerkautes, grässliches, pechschwarzes Ohr. Sir Alfis Stimme ertönte:

    „Notfall, ein Notfall, Alarmstufe Grün, die Orks haben sich zu einer Gewerkschaft zusammengeschlossen und den Streikzustand ausgerufen!“

    „Gewerkschaft?“ Für eine Stimmer aus unglaublicher Bösartigkeit, die Generationen von Helden in die Flucht geschlagen hatte, klang die Mephistophelus Tenebraeus äußerst verwundert.

    „Aye, sie weigern sich, sich weiterhin von Helden abschlachten zu lassen.“

    „Dafür haben wir doch die Wiederbelebungszauber.“

    „Aye, aber sie scheinen weniger den Akt des Sterbens selbst problematisch zu finden, als vielmehr die Tatsache, dass sie diesen Prozess – saisonal bedingt – mehrmals täglich durchlaufen müssen.“

    „Dann stuft sie doch einfach in die Kategorie Untote, die können das aushalten. Oder haben die Untoten auch eine Gewerkschaft gegründet?“

    „Negativ, allerdings gebe ich zu bedenken, dass ein guter Dungeon-Betrieb, der, wie unserer, mit Einsteigerfreundlichkeit wirbt, eine Orkquote von mindestens 50% aufweisen sollte.“

    „Was?“

    „Hat die Marketing-Abteilung herausgefunden.“

    „Wie wäre es mit Spinnen?“

    „Erinnern sie sich noch was letztes Mal passiert ist, als wir große Mengen an Spinnen eingesetzt haben?“

    Mephistophelus Tenebraeus schauderte, damals hatten Spinnennetze nicht nur die Dungeon-Pfade, sondern auch die Rückzugsräume der Angestellten verklebt, um von dem Fiasko in den Toiletten gar nicht erst anzufangen.

    „Spinnen sind schlecht für die Arbeitsmoral.“

    „Aye, Boss.“

    „Halten Sie durch, ich komme. Sind sie bei den Ork-Quatieren?“

    „Negativ, die Orks haben sich an den Toren versammelt, sie schwenken Fahnen und Plakate. Beeilen Sie sich, hier wird es langsam eng und soeben haben sie den ersten Streikbrecher entlang der Wirbelsäule gespalten.“


    Die Orks hatten sich vor den Eingangstoren versammelt. Glücklicherweise war Montag und keine Saison, also war kaum mit Abenteuerlustigen zu rechnen. Es wäre sonst eine PR-technische Katastrophe, wenn die Anfänger-Helden es mit mehr als fünf Orks gleichzeitig zu tun bekämen und das auch noch bevor sie den Dungeon überhaupt betreten hätten.

    Mephistophelus Tenebraeus seufzte als er die Meute sah. Auf ihren Schildern hatten sie mit roter Farbe wütende Orkgesichter gezeichnet und hielten sie an ihren Speeren in die Höhe, während sie dazu unartikulierte Laute von sich gaben. Er vermutete, dass es sich bei der Farbe um Blut handelte.

    „Wer ist hier der Anführer?“, fragte er Sir Alfi, der gerade alle Otterpfoten voll damit zu tun hatte einige besonders eifrige Orks davon abzuhalten, die ideologisch weniger sattelfesteren zu verspeisen.

    „Ich glaube es ist der mit den großen Hauern… Nein, aus! lass ihn gehen, er ist doch auf eurer Seite! … es ist der, der Aussieht als wäre sein Vater ein Mammut gewesen …. Nein! an dem sind doch nur Haut und Knochen!“

    Händeringend versuchte Alfi den Kopf eines Orks aus dem gewaltigen Gebiss eines anderen zu befreien und scheiterte kläglich. Ein Otter, selbst ein sprechender, hat einem Ork eben nichts entgegenzusetzen. Nun ja, wofür hatte man den Wiederbelebungszauber?

    „Verstehe“, grollte Mephistophelus Tenebraeus, doch die dezente, bedrohliche Nuance seiner Stimme, ging in dem Pandämonium der Orkstimmen völlig unter.

    Er versuchte es nun mit Handzeichen – was wiederum gar nicht bedrohlich und diabolisch aussah – um den, von Alfi beschriebenen, Ork herzubeordern.

    Schlurfend bahnte sich das grüne Ungetüm einen Weg durch die Masse. Mephistophelus Tenebraeus musste feststellen, dass seine Hauer wirklich beachtlich waren. Der Ork hinter den Hauern war jedoch nicht minder gewaltig: Groß, grün, muskelbepackt und vernarbt, wie man sich einen schönen, großen Ork eben vorstellte.

    Als die Distanz soweit geschrumpft war, dass sie sich gegenseitig verstehen konnten, setzte Mephistophelus Tenebraeus an. Doch ehe er auch nur ein Ton herausbringen konnte, begann der Ork bereits polternd: „Nur eine vollkommene Zustimmung zu unseren Forderungen wird akzeptiert.“

    Mephistophelus Tenebraeus stutzte, es war das erste Mal, dass er einen Ork einen ganzen Satz hatte sprechen hören.

    „Verzeihen Sie, war Ihr Vater ein Mammut?“

    Anders konnte Mephistophelus Tenebraeus sich den scheinbaren Intelligenzgrad seines Gegenübers nicht erklären.

    Der Ork schien nicht gerade amüsiert: „Nein, ich bin Vollork! Und als Angestellter in einem Dungeon auch Vollzeitschauspieler. Wer würde Orks als Einsteigerkreaturen einstellen, wenn sie wüssten, dass wir unsere Namen buchstabieren können?“

    „Namen?“, selten klang Mephistophelus Tenebraeus´ Stimme so überrascht, wie in diesem Moment.

    Der Ork grunzte nur verächtlich und brachte dann eine Aufzählung der Forderungen vor. Genaugenommen waren es nur zwei Punkte:

    „Wir fordern, eine Anhebung des Schwierigkeitsgrades. Wir wollen auch mal gewinnen und sind es Müde uns von blutigen Anfänger verhauen zu lassen. Des weiteren wollen wir Urlaub! Ich habe meine Familie seit Jahren nicht gesehen. Ich weiß nicht einmal, ob sie überhaupt noch leben, oder ob sie von mordwütigen Abenteurern, wegen ein paar Goldmünzen oder gut gefertigter Schuhe, niedergemacht wurden.“

    Mephistophelus Tenebraeus nickte bedächtig und in seinem diabolisch, abgründig bösem Hirn, nahm bereits ein Plan gestalt an. Ein Plan so bösartig, wie er nur sein konnte und es gab nur eine Gruppe, die skrupellos genug war, um ihn umzusetzen.

    Er winkte Sir Alfi heran und befahl ihm: „Kontaktieren Sie die PR-Abteilung, ich habe eine Pressemitteilung für sie.“



    Nun nach reiflichen Beratungen und Überlegungen hat die Geschäftsleitung der Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG Beschlossen, die langwierig angestrebte Aufstufung zum Dungeon für Fortgeschrittene zu vollziehen. Dies sei ein langfristiges Projekt, welches nun die Konzeptionsphase überstanden habe und noch vor der nächsten Heldensaison umgesetzt werden soll.

    Wir haben den Markt lange Zeit sondiert und haben uns mit den Aktionären gemeinsam für diesen Schritt entschlossen“, so der Geschäftsführer Mephistophelus Tenebraeus.

    Damit würde die Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG Nicht länger als Einsteiger-Dungeon gelten und Mephistophelus Tenebraeus verspricht persönlich, der neuen Zielgruppe ein rundum sorgloses, genau im richtigen Maße herausforderndes, Dungeon-Erlebnis.

    Um weiterhin vorausschauend im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit zu handeln, gewährt Mephistophelus Tenebraeus seinen Mitarbeitern zwei Urlaubstage, zwischen den Saisons. Er lege es der Konkurrenz nahe, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, denn die herkömmlichen Arbeitsbedingungen in der Dungeon-Branche seien aus sozialer Sicht nicht länger tragbar.

    Es ist wirklich bemerkenswert, wie mutig und progressiv die Geschäftsleitung von Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG sich dieser Tage verhält.

    Hi Etiam

    das hast du genau auf den Punkt gebracht. In den Oberen Bereichen gibt es so eine gastfreundliche Heile-Welt-Vorstellung, während sich weiter Unten Frustration und Wut breitmachen. Dieses System fördert genau das.


    Mittlerweile sind die Kor´or aber von mir etwas umgearbeitet worden. (Ebenso wie das Magiesystem. Dämlicherweise ist mir gestern aufgefallen, dass ich das viel enger mit den Monden verknüpfen sollte:patsch:)


    Aber dieses "härteste Highfantasy Feeling" wird dir hier vielleicht noch häufiger begegnen. Vor allem wenn ich genauer zu den Städten komme^^

    Puh, komme kaum hinterher damit alles zu ordnen und zu überarbeiten, was ich hier noch reinschreiben will.

    Das ist wirklich großartig!:D


    Also ich weiß nicht, was die beste Reihenfolge wäre, für das folgende.

    Ich bin mal gespannt, welche Logikfehler und Lücken fremde Gehirne entdecken und hoffe, dass sich offene Fragen ergeben


    Psionik

    Wie bereits erwähnt, ist die Welt in die Spirituelle und Körperliche Welt einzuordnen. Die Magie ist die Kraft, welche die Brücke zwischen dem spirituellen und dem körperlichen schlägt und dadurch unglaubliche Dinge bewerkstelligen kann.

    Psionik ist die geistige Fähigkeit, mit deren Hilfe Sterbliche Magie kanalisieren können und damit sowohl die spirituelle als auch die körperliche Welt beeinflussen. Diese Kraft ist an das Eron als Energiequelle gebunden und weitaus instabiler als die Magie, welche die Alten nutzten konnten.

    Die Grundlage der Psionik ist es zunächst, den Schleier zu lüften und die Zusammenhänge zwischen dem körperlichen und spirituellen zu erkennen. Anschließend geht es darum diese Verbindungen zu manipulieren, zunächst jeweils in der körperlichen und spirituellen Welt getrennt. Derartige psionische Fähigkeiten sind noch relativ rudimentär. Es beschränkt sich darauf, die Gedanken einer Person zu erahnen und eine mentale Analyse durchzuführen. Doch im fortgeschrittenen Studium, wenn die Kunst erlernt wurde die Verbindungen in der spirituellen Welt, mit der materiellen in Beziehung zu setzten, verstärken sich die frühen Fähigkeiten und neue, vielfältigere Möglichkeiten ergeben sich: Telekinese, begrenzte Telepathie, Elementarkontrolle, Kontrolle körperlicher Prozesse, die Errichtung von Körperschilden oder tiefgehende mentale und stoffliche Analysen, um nur ein paar zu nennen.

    Die Maiji

    Der Begriff Maiji wird umgangssprachlich als Bezeichnung für jede Art Psioniker oder Alchemist benutzt.

    Tatsächlich ist die mächtige Gilde der Sada-Maiji jedoch eine elitäre, streng hierarchische Gruppe von Pionikern, die unabhängig von jedem Staat operiert. Die Mitglieder dieser Gilde, treten stets verhüllt auf und nicht mal ihre niederen Handlanger und Novizen kennen ihre Namen oder ihr Aussehen. Ihnen wird nachgesagt sich nur von ihrer eigenen Machtgier treiben zu lassen, in Wahrheit kennt jedoch niemand ihre wahren Absichten.

    Obwohl die Gilde nicht viele Mitglieder hat, gelten die Sada-Maiji als die besten Psioniker der Welt. Unter der Zunft der freien Maiji geht das infame Gerücht um, dass die Sada-Maiji die Veränderungen des Erons akzeptieren und sogar begrüßen. Dass sie die Eron-Geister zu bändigen vermögen.

    Darüber hinaus sind die „freien Maiji“ nicht überregional organisiert, beinahe jede Stadt hat ihre eigene Gruppierung, bzw. sind derartige Maiji-Organisationen Teil größerer Gesellschaften, wie der Quint-Liga, einer Gruppierung von Assassinen und Spionen.

    Der Umgang von Maiji mit dem Eron ist unterschiedlich, viele gehen aber dazu über, sich Spuren von Eron unter die Haut tätowieren zu lassen, um stets einen Vorrat parat zu haben. Anhand dieser Tätowierungen, bzw. dem zurückbleibenden Narbengewebe (wenn das Eron aufgebraucht ist) lassen sich die Maiji erkennen.


    Talismane

    Die Talismane stellen den ersten Versuch von sterblichen dar, Magie nutzbar zu machen und vor dem Aufstieg der Maiji stellten diese Objekte die einzige hierfür Möglichkeit dar. Hergestellt und genutzt wurden sie in alten Tagen vor allem von Eron-Priestern, eine Zunft die heutzutage jedoch ausgestorben ist. Im Gegensatz zur Psionik ist die Nutzung von Talismanen für Menschen weitaus weniger gefährlich und es bedarf kaum der Übung. Die Herstellung dieser Objekte, die verschiedenste Formen haben können, ist noch immer sehr kostspielig, sodass sie nur für wenige erschwinglich sind. Die meisten Maiji haben hingegen nur müde Blicke für diese „archaischen Spielereien“ übrig.

    Doch es gibt jene Maiji, sogenannte Alchemisten, die sich mit den Talismanen auseinandersetzten. Alchemie basiert auf einer ausdifferenzierten und komplexeren Form der stofflichen Psi-Analyse. Ein Alchemist kann die genauen Eigenschaften eines Gegenstandes in Erfahrung bringen und somit auch die Wirkungsweise von Talismanen erkennen. Auch das aufladen eines Talismans mithilfe von Eron ist ihm möglich. Denn die Kraft, die in einem Talisman haust, kann nur ein einziges Mal aktiviert werden, um seinen Zauber auszulösen. Danach ist die Energie verbraucht und muss wieder aufgeladen werden.

    Der Zauber eines Talismans ist immer nur von kurzer Dauer. Die Bandbreite der Fähigkeiten reicht von der Beschwörung tödlicher Flammenzungen, bis hin zur kurzfristigen Veränderung der Augenfarbe.

    Talismane sind bei der Oberschicht als luxuriöse Spielerei beliebt, werden aber auch ebenso von Söldnern, Spionen und Assassinen eingesetzt, weil die Talismane die einzige Alternative zu einem langwierigen Psionik-Training darstellen.

    Hi Etiam,

    auch ich muss konstatieren, was für ein großartiges Kapitel das ist!

    Der Sturm, der sich aufgebaut hat, ist in einem Hurrikan explodiert. Wie bereits von den anderen angemerkt, ist dir die Kampfszene sehr gut gelungen. Kurze Sätze, ohne unnötiges drumherum so macht man das:thumbup:

    Merke gerade, dass ich ins schwärmen komme, aber das lesen hat mir wirklich viel Spaß gemacht.:)


    Alle Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, wurden bereits genannt, also brauch ich sie nicht zu wiederholen.


    Bleibt nur noch eine Frage: Was hat dir der arme Tjelvar angetan, dass du all seine Lieben über die Klinge springen lässt?? ;(

    Feron,

    das ist eine ziemlich gute Frage, die ich bisher aber etwas vernachlässigt habe.

    Einige Plotideen habe ich:

    - z.B. eine Geschichte über Söldner o.ä. die in einer der Städte wider Willen in Angelegenheiten der Magier geraten (genaueres zum Magiesystem und den Organisationen kommt hier bald)

    - deinen Vorschlag mit einer Geschichte über die Schürfer finde ich ebenfalls super interessant

    - zudem könnte ich noch in die Mythologie etwas einsteigen und einen Teil der Hintergrundgeschichte (coming soon) als Geschichte erzählen

    - was schwierig werden könnte, wären irgendwelche Questing-Plots, weil Reisen in dieser Welt ja schon etwas kompliziert sind


    Ich habe eine Menge Ideen was Figuren angeht, nur die dazu passenden Geschichten fehlen mir irgendwie noch.


    Was ich aber unbedingt vermeiden möchte: Sofort mit einer überepischen Handlung gegen den Untergang der Welt oder sowas ähnliches einzusteigen. Bei sowas verzettel ich mich ungemein:S

    Daher will ich erstmal eher Geschichten erzählen, die keine so große Dimension ausfüllen.

    Hi Etiam,

    erstmal Danke für dein Interesse:)

    Also der Begriff "Aré" ist nicht mehr aktuell, war nur ein Wort für meine alte Welt, die ich auf Eis gelegt und für diese hier ausgeplündert habe.^^

    Also der Namen "Die zerbrochenen Reiche" ist auch nur ein "Arbeitstitel" auf den ich gekommen bin, als ich diese Inselkarte gezeichnet habe.

    Auch wenn ich mittlerweile schon dutzende neue Weltkarten hierfür angefertigt habe und bei meiner aktuellsten das Wasser-Land-Verhältnis sogar eher umgekehrt ist. (Ich bezweifle dass ich mich jemals auf eine Karte werde festlegen können:D)

    Der aktuellste Name des Planeten lautet "Alveraan", wobei auch das nur ein Platzhalter ist. Ich will ja nicht immer nur von "dieser Welt" oder "den zerbrochenen Reichen" sprechen.

    Bin gerade hochtourig dabei alle Ideen zu ordnen und in eine verständliche Form zu bringen. Denke, dass ich in Zukunft genauere Aussagen darüber treffen kann, wie was heißt;)

    Hi Tinti,

    im Großen und Ganzen finde ich den Text sehr solide und gut lesbar (die Tipveeler blende ich einfach mal aus;))


    Es wird zwar nicht wirklich klar worum es eigentlich geht, außer das irgendeine Jagd stattfindet (jedoch nicht warum diese stattfindet.) Das finde ich aber nicht so schlimm, weil der Text auch recht kurz ist. Ich bin sicher, dass sich diese Frage im Folgenden klären wird. Lass dir ruhig Zeit die Geschichte so weit auszubreiten, wie du es für richtig hältst. Ich bin da sehr geduldig ^^


    Die Geschichten der Menschen stimmten alle überein, das es ein einzelner gewesen sein soll, doch Krisan wusste, das Wolfsreiter niemals alleine umherzogen.

    Diese Textstelle fand ich ein bisschen komisch. Schreib doch: "die Gerüchte stimmten alle überein"

    (Wenn du das an der Stelle gemeint hast).


    Ansonsten finde ich es aber gut, das du nicht zu viele Begriffe der Welt in den Raum wirfst. Diejenigen, die du nutzt könntest du aber etwas genauer erklären, z.B. wäre es vielleicht noch angebracht den einen oder anderen Satz darüber zu verlieren, wer oder was Wolfsreiter eigentlich sind.


    Das Gespräch zwischen Kuro und dem König ist dir gut gelungen, man bekommt schon einen Eindruck davon, wie die beiden ticken.:thumbsup:

    Au weia, Therianthropie klingt nach richtig fiesem Zeug, so wie du die Verwandlung beschreibst.=O

    Aber es ist eine coole Idee, traditionelle "Werwolf-Konzepte" auf ein Tier wie Krabben anzuwenden (die mMn auch so schon gruselig genug sind)


    Einige vermuten das die Netze der Fischer auf dem Meeresgrund etwas aufgewühlt hatten, das nicht für das Festland bestimmt war,

    Sehr schöne Formulierung. Die ganze Sache erinnert mich etwas an die Geschichte "Schatten über Innsmouth" von H.P. Lovecraft.

    Und jetzt kommt noch etwas!

    Mir ist aufgefallen, dass mein Konzept von den Monden in diesem Thread noch nicht so klar ersichtlich ist, deswegen breite ich dies nun in aller Ausführlichkeit aus.


    Diese Welt hat mehrere Monde. Himmelskörper, die je ungefähr 90 Tage, also knapp ein Viertel des Jahres. Jeder prägt eine der Jahreszeiten, durch seinen magischen Einfluss.


    Yanve prägt den Frühling, während ihrer Herrschaft blüht und gedeiht Flora und Fauna. Dies dient den Menschen zur Nahrungsbeschaffung als Vorteil, jedoch bekommen sie es dann auch mit bestialischen Tieren zu tun. Wie Schahlendrachen, Bullenkröten oder Flutmäulern, die allesamt eine absurde Größe erreichen können, wenn sie Yanves Einfluss Jahr um Jahr ausgesetzt sind. Endet Yanves Zeit, so wird das Fest der Bäume gefeiert, aus Dankbarkeit für die Ernte und der Umstand selbst noch nicht gefressen worden zu sein. Kinder, die unter Yanve geboren werden, erhalten den Beinamen Runa, Blumenkind und gelten als liebevoll und einfühlsam.


    Ophne steht für den Sommer, dieser Mond leuchtet beinahe so hell, wie die Sonne selbst, sodass es niemals dunkel wird. Ebenso wird es währenddessen so unerträglich heiß, dass ganze Flüsse verdunsten können und jene Pflanzen die vor nicht allzu langer Zeit noch wuchsen, nun verdorren, wenn sie sich nicht anpassen können. Gewisse Pflanzen, wie die des Arbonons, scheinen sich jedoch besser auf die Hitze einzustellen, als andere. Die meisten Tiere hingegen ziehen sich ebenfalls zurück, entweder in Höhlen, den Erdboden oder in die Perma-Wälder. Endet Ophnes Zeit, so wird das Fest des Tages gefeiert, aus Dank, dass noch Wasser übrig blieb und das Licht die bedrohliche Nacht ferngehalten hat. Kinder, die unter Ophne geboren werden, erhalten den Beinamen Quura, Sonnenkind und gelten als stark und widerstandsfähig.


    Dem Sommer folgt der Herbst, also Darwe, deren kühle Macht Stürme über die Welt schickt. Während des Herbstes bringen die Stürme all jenes Wasser zurück, dass Ophne nahm. Dies führt wiederum zu Überflutungen. Nicht nur die Küsten sind davon bedroht, sondern auch die Täler und Erdspalten, die das Land wie tiefe Narben entstellen werden gefüllt. Wer sich den Stürmen ungeschützt aussetzt wird fortgerissen, oder zumindest von fliegenden Steinen und hölzern verletzt. So seltsam es klingt, leben auch Tiere in diesem Sturm, sie lassen sich vom Winde tragen, zu ihnen zählen die Wolkenquallen, Himmelsschlangen oder Aasflöhe, die im Sturm auf Beutejagd gehen. Endet Darwes Zeit, so wird das Fest der Winde gefeiert, aus Dank, dass das Wasser zurückgekehrt ist und der Sturm einen nicht mitgerissen hat. Kinder, die unter Darwe geboren werden, erhalten den Beinamen Vora, Sturmkind und gelten als temperamentvoll und ungezügelt.


    Nach den Stürmen kommt die Stille, kommt Lunve. Mit ihr führt sie Kälte und Dunkelheit. Der Mond selber wirkt am Himmel wie schwarz und schluckt jedes Licht, der Sterne und der Sonne, sodass diese ebenso gut nicht dar sein könnten. Das Wasser, dass sich zuvor angesammelt hat gefriert und es bilden sich gletscherartige Gebilde. Mitten zwischen Schnee, Eis und Dunkelheit streifen gräuliche Kreaturen einher, auf der Suche nach Nahrung. Werbären, Zarke und Schneewyrmer, um nur einige zu nennen. Unnötig zu erwähnen, dass einzig und allein die selbstmörderischsten Eremen sich in diese Umwelt wagen. Endet Lunves Zeit, so wird das Fest der Winde gefeiert, aus Dank, dass das Wasser festgehalten wurde und die Kreaturen der Nacht einen verschont haben. Kinder, die unter Lunve geboren werden, erhalten den Beinamen Gata, Schneekind und gelten als ruhig und nachdenklich.


    Immer, wenn sich eine Jahreszeit dem Ende neigt gibt es einen Zeitpunkt, eine Nacht, in welcher zwei Monde am Himmel zu sehen sind. Dieses Ereignis nennt man den „Zwillingsmond“.


    Die Existenz eines fünften Mondes ist umstritten, denn er erscheint nur selten und wenn dann nur kurz. Ob der Himmelskörper, den die Maiji Baal oder Baale nennen, als Mond zu kategorisieren ist, ist noch ungeklärt. Jedoch wird Baales Erscheinen in Zusammenhang mit dem Eron gebracht und die Zeit, in der er am Himmel thront wird Endzeit genannt. Währenddessen sind die Grenzen zwischen körperlicher und spiritueller Welt gering, der durch Eron herbeigeführte körperliche Zerfall beschleunigt sich und gewisse Kreaturen (deren groteske Gestalt kaum zu beschreiben ist) beginnen zu erwachen und wandeln auf Erden. Kinder, die in dieser Zeit geboren werden erhalten den Beinamen Unta, Nachtmähne, unterscheiden sich äußerlich extrem von anderen Menschen (gelbliche Augen, fahle Haut, schwarz-weiße Haare) und ihre Geburt wird stets als schlechtes Omen gewertet.

    Soo, ich habe einfach mal eine Idee wieder ausgekramt, das ich in einer meiner ersten Welten verwendet habe und auf diese angewandt. Ich hoffe, dass dies einige der fehlenden Zusammenhänge überbrückt.


    Ich möchte noch einmal erwähnen, dass dieser Thread für mich bisher nur eine Ideensammlung ist und das ich mich demnach sehr häufig widersprechen werde und Dinge im Nachhinein umschreiben werde. Bin gerade erst dabei alles zu ordnen und werde vielleicht in Zukunft (möglicherwiese) in einem anderen Thread eine voll ausgearbeitete Version präsentieren :)


    (Hab den Planeten spaßeshalber "Alveraan" getauft, damit ich nicht immer von "der Welt" oder so sprechen muss)


    Die Alten erschaffen die Welt

    Das Multiversum, so wie es einst existierte befand sich am Ende seines Seins. Als Raum und Zeit schwanden, wurden die Grenzen zwischen den Universen durchlässiger und auch die Grenze zu dem, was außerhalb lag.

    Wir wissen nicht genau, wer den Versuch unternahm, doch es muss ein äußerst verzweifeltes und ebenso mächtiges Volk gewesen sein, welches versuchte ihre sterbende Welt in ein anderes lebendigeres Universum zu transferieren. Heute nennen wir sie „die Alten“.

    Dieser Versuch hat die schwachen Grenzen der Realität gesprengt und zum Kataklysmus geführt. Die Magie, das Ur-Chaos, bahnte sich einen Weg durch die entstehenden Risse in die Realität. Wir glauben zu wissen, dass die Entitäten der Alten mithilfe der Magie versuchten aus Bruchstücken eine neue Welt zu formen, Alveraan. Dabei bediente sie sich nicht nur der Dimension des Raumes, sondern auch der Zeit und brachten längst vergessene Völker zurück. Am Zustand unserer Welt sieht man, das diese Handlung wohl aus der Not geschah, den die Bruchstellen zwischen den Versatzstücken sind noch immer klar erkennbar.

    Sicher ist nur, dass die Alten Alveraan so schufen wie es heute ist, den Kataklysmus herbeiführten und das sie die einzigen sind, welche sich der Magie in konzentrierter Form bedienen können.

    Ungeklärt bleiben zwar noch die Fragen, warum sie die Menschen und andere Völker auf diese neue Welt brachten, doch vermuten wir, dass sie diese Welt auch als ein Gefängnis konzipierten. Die Monde sind in gewisser Weise die Wächter, welche die Völker Alveraans bändigen sollen.

    Wie die Geschichte der Welt weitergeht, nachdem sie geschaffen wurde, wie sich die sterblichen der Alten entledigten, soll an anderer Stelle Thema werden.

    Danke Feron für das Feedback :)

    Ich finde es etwas erschreckend, wie du scheinbar in meinen Kopf gucken kannst.:D

    Über viele Dinge, die du geschrieben hast, habe ich mir auch Gedanken gemacht und bin teilweise zu ähnlichen Ideen gekommen. (z.B. das Sträflinge mit dem Abbau des Erons beauftragt werden), andere habe ich nur hier noch nicht aufgeschrieben (denn die Schürfer lassen sich das tatsächlich nicht gefallen vom Eron zugerichtet zu werden)


    Zu den fehlenden Zusammenhängen: Das ist etwas, dass auch ich erkenne und du hast darüber hinaus ein paar sehr gute Vorschläge gemacht (Vor allem, dass die Magie zurückgehalten wurden bis zum Kataklysmus. So was in der Art hatte ich mir auch schon gedacht)

    Dies ist auch der Grund, warum ich diesen "Almanach" überhaupt angefangen habe. Die Welt soll sich von einer groben Ideensammlung ausgehend weiterentwickeln.


    Allerdings sind das teilweise auch Probleme, die ich noch nicht unbedingt lösen möchte. Ich hab momentan noch mehrere Ansätze, die von High Fantasy bis hin zu eher Postapokalypse reichen. Weil ich mir noch nicht ganz so sicher bin, welches ich bevorzuge, möchte ich mich noch nicht so ganz festlegen und lasse manche Dinge noch eher offen.


    Der Vergleich mit der Chimäre gefällt mir aber ziemlich gut und auch den Vorschlag, den du daraus ziehst. Ich habe schon mit einbezogen, dass nach dem Kataklysmus sich die Aspekte der Welten mischen (z.B. das auch Völker der anderen Welten überlebt haben) aber so wie du es formulierst sorgt das bei mir für einen Strom an neuen Ideen.

    Nochmals danke dafür :hail:

    Dieser Text ist entstanden als Teil des „Almanachs“ den ich vor kurzem angefangen habe, ein Kompendium in dem ich alle Ideen genau ausführe und versuche sie in eine lesbare Form zu bringen.

    Ich hoffe, er ist nicht allzu langweilig und trocken geworden.


    Eron

    (Weitere Bezeichnungen für das Eron sind Lith, Lech oder Aton.)

    Wie bereits erwähnt, ist das Eron eine Substanz, mit dessen Hilfe Menschen psionische Fähigkeiten anwenden können. Auf die genaue Natur dieser Fähigkeiten wird an anderer Stelle eingegangen, hier werden die Eigenschaften des Erons genauer dargelegt.

    Nun das Eron ist ein Feststoff, welcher von selbst zu leuchten scheint. Dabei gibt es verschiedene Gattungen, wie das blaue Eron, welches am häufigsten vorkommt. Auch rotes, grünes, schwarzes und weißes Eron kommt vor, ist aber weitaus seltener. Einerlei welche Farbe das Eron hat, es wird auf gleiche Art und Weise gewonnen: Es wird „geschürft“, was im genaueren heißt, dass das Eron als Feststoff vom Grunde sogenannter Eron-Brunnen gefördert werden. Das Wasser dieser Brunnen ist vom Eron kontaminiert, sodass der Kontakt nicht spurlos am Körper vorbeigeht. Es ist noch nicht geklärt wie das Eron entstand, bzw. wie es immer noch entsteht, viele vermuten aber, dass es eng mit dem Zyklus der Monde zu tun hat, insbesondere mit dem „fünften“ Mond Baale.

    Um das Eron als die gefährliche Substanz zu erkennen, die es darstellt, muss man verstehen wie es auf einen Körper wirkt. Es erweitert nämlich die Kapazitäten und kognitiven Fähigkeiten des Geistes und macht ihn somit empfänglicher für die psionischen Techniken. Ohne eine psionische Ausbildung ist das Eron in magischer Hinsicht nutzlos, da das Eron allein keine besonderen Kräfte verleiht. Jedoch ist zu beobachten, dass der verzehr von Eron den Geist und Körper verändert und ihn abhängig macht. Zum einen werden beide spirituell „geweitet“, wodurch einerseits die Fähigkeit zur Wahrnehmung der spirituellen Welt erhöht wird, zum anderen die Aufnahmekapazität für einen Geist erhöht wird. Des weiteren verlängert sich die Lebensspanne und die Resistenz gegenüber Krankheiten erhöht sich, jedoch ist gleichzeitig ein Abbau der Muskeln zu beobachten. Ein Mensch, der dem Eron über lange Zeit ausgesetzt ist, verliert sich mit der Zeit und driftet in Wahnsinn ab.

    Die Maiji haben zwar Techniken dagegen entwickelt, gegen den geistigen und körperlichen Verfall, jedoch verfügen die Schürfer nicht darüber und werden diesen Nebenwirkungen alleine überlassen.

    Das Endstadium der „Eron-Krankheit“ ist das sogenannte „Brechen“. Dies geschieht wenn Eron-Geister vom Körper besitzt ergreifen. Diese Wesen sind zwar schwächer als andere Formen der Geister, doch ein zerstörter und gebeutelter Körper kann ihnen nichts entgegensetzten. Während des Brechens wird der Mensch an sich vollkommen zerstört, seine körperliche Hülle wird zum Gefäße des Geistes und transmutiert zu einer grotesken Abscheulichkeit. Das Wesen, dass dabei entsteht wird „Ghul“ genannt. Es ist eines der obersten Aufgaben der Maiji diese Ghule zu jagen und zu vernichten.

    So, anscheinend habe ich die letzten Monate unter einem Stein verbracht und gleich zwei Parts verschlafen.

    *erstmal sorgfältig das Thema abonniert*


    Nun zum letzten Part kann ich ja noch was beitragen

    Tjelvar ließ den Kopf hängen. Die Worte, die seine Schwester gesagt hatte, oder besser wie sie es getan hatte, brachten ihn zum nachdenken. Die Rachegelüste von eben waren verschwunden.

    Prinzipiell bin ich ein Fan davon, solchen Rache nicht zum Hauptmotiv einer Figur zu machen, aber hier geht es mir ein kleines bisschen zu schnell. Vielleicht könnte man Tjelvar einen oder zwei Sätze länger zögern lassen, bevor er sich entscheidet. Zumal er zuvor noch recht entschlossen schien.


    Davon abgesehen finde ich den Abschnitt ziemlich rund und mir gefiel vor allem die bedrohliche Atmosphäre=O

    Das Feuer in den Schalen ... es brannte, doch das vertraute Rauschen der Flammen war verschwunden.

    Tjelvars Magen drehte sich ihm um, als er verstand, was diese plötzliche Stille zu bedeuten hatte.

    Großartige Textstelle, wie die Ruhe vor dem Sturm:thumbup:

    Hi Feron,

    freue mich immer über neuen Weltenbau-Iput und hab gleich mal alles nachgeholt, was du dazu schon geschrieben hast.

    Ich finde deine Welt außerordentlich gelungen, du machst dir wirklich Gedanken darüber und hast einige ziemlich coole Ideen. :)

    (Witziger Weise hatte ich auch einige Ideen, die den deinen ein bisschen ähneln z.B. magische Tätowierungen)


    Allgemein wirkt es so, als wenn du etwas gut ausgearbeitet hast, wenn du es hier postest. Darf man fragen ob und wie du deine Ideen ordnest und den Überblick behälst?

    Würde mich ziemlich interessieren, denn ich habe momentan einige Probleme damit.:(

    Runestamp,

    freut mich, dass es dir zu gefallen scheint und mich muss dir zustimmen: Dies hier ist wirklich etwas chaotisch, allerdings ist es soweit nur eine Ideensammlung und ein Forum eignet sich kaum um etwas geordnet auszuführen, dass sich stetig verändert.:D

    Tatsächlich habe ich so ein geordnetes Nachschlagewerk schon zu anderen Welten von mir gemacht (allerdings noch nie wirklich ausführlich)

    Diese Welt befindet sich jedoch weitesgehend noch in der "Konzeptions- und Sammlungsphase", aber man könnte das schonmal ins Auge fassen.


    Auf jeden Fall: Danke für den Hinweis:thumbup: