Beiträge von Iskaral

    Wow :pupillen: , erstmal herzlichen Glückwunsch an KruemelKakao und Cory Thain, die beide fantastische farbenfrohe Bilder abgeliefert haben. Ich habe letztlich für "Morning has broken" gestimmt, weil mir die Thematik und die Farbarbeit so gut gefallen hat.Ich bin aber auch sehr glücklich, dass "Fremder Besuch" ebenfalls gewonnen hat. Kruemel weiß auf jeden Fall, wie man eine "magische" Stimmung erzeugt.

    (Außerdem ging mir das Herz auf, als ich gesehen habe, dass das Bild mit Krita entstanden ist. Ich liebe dieses Programm, auch wenn ich längst nicht so gut bin <3)


    Bei dem Bild von Traumschwingen ist es vielleicht etwas zu viel des Guten. Auf jeden Fall sehr kreativ und voller Ideen, eigentlich schon surrealistisch. Aber auch mir ging es so, dass schwer zu erkennen ist was eigentlich gemeint ist. Trotzdem auch ein sehr schönes Werk :thumbsup:


    Was mein eigenes Machwerk angeht...

    Als ich gesehen habe was die anderen hier eingereicht haben, war mir meines schon fast peinlich :sack: , weil ihr anderen euch so mit der Farbgestaltung ins Zeug gelegt hab. Ich habe zwar auch eine farbige Version angefertigt, die sah mMn aber wirklich furchtbar aus. Entweder lag das an meinen Farben oder an meiner Technik. Wahrscheinlich aber an beidem. Nächstes Mal will ich mich an etwas Digitalem versuchen. Jetzt wo ich mir endlich ein eigenes Grafik-Tablet zugelegt habe * freu*


    Auf jeden Fall noch einmal Glückwunsch an die Gewinner und danke an alle, die abgestimmt haben. Auch vielen Dank an Kyelia, die wieder alles organisiert hat.

    :super:

    Hey Tariq

    Woraus entnimmst du, dass sie aus allen Schichten stammen und welche Schichten meinst du hier?

    Deswegen:

    Einige Ontas waren in der Computerindustrie und in der Forschung tätig, bevor sie hierher kamen.

    Gesetzt den Fall, dass die Ontas zuvor "normale" Menschen waren bis sie straffällig geworden sind, lese ich hier raus, dass sie zuvor in diesen Branchen gearbeitet haben. Das würde für mich auf sehr diverse Hintergründe und Lebensgeschichten der Ontas schließen lassen.

    Hey Tariq,

    wieder ein sehr schönes Kapitel, dass viele Fragen aufwirft und Raum zur Spekulation bietet. Ich bin sehr gespannt darauf wie das alles weitergeht.

    Die Onta erwecken immer mehr meine Aufmerksamkeit. Das liegt einerseits daran, dass ich das Konzept einer „Dienerklasse“ sehr interessant finde, vor allem wie du dies in die Gesellschaft einbaust. Andererseits ist die Art und Weise wie du sie schreibst und die Informationen nur so Stück für Stück durchsickern großartig.

    Ich bin sowohl gespannt darauf, was letzten Endes dahintersteckt, als auch fasziniert davon, dass jede neue Info mehr Fragen aufwirft als sie zu beantworten scheint. :hmm:

    Wir wissen:

    - die Onta sind „Diener“ die auch in öffentlichen Einrichtungen arbeiten

    - dennoch leben sie streng bewacht in speziellen Unterkünften

    - dabei werden sie überwacht und Kontakt zwischen ihnen ist untersagt

    - sie sind irgendwann einmal auf irgendeine Art und Weise straffällig geworden

    - sie stammen aus allen Schichten und Berufsgruppen


    Habe ich bisher etwas übersehen oder falsch verstanden?


    Ich bin vielleicht noch zwei Kapitel davon entfernt, eine dieser Verschwörungswände bei mir aufzuhängen, um alle Infos und Hinweise zusammenzutragen und in Beziehung zu setzten. :D

    Hey Tariq,


    wieder ein sehr interessanter und schön geschriebender Abschnitt. Ich finde es wirklich gut, wie du die Situation schilderst und dabei viele Details was das Worldbuilding betrifft einstreust. Von daher hat mir der Abschnitt an sich wieder gut gefallen.

    Allerdings finde ich es etwas schwierig, dass wir hier im dritten Teil (Prolog, Kapitel 1, Kapitel 2) den dritten Einstieg in die Geschichte bekommen. Nicht, dass ich mehrere Handlungsstränge nicht begrüßen würde, doch diese drei verschiedenen Anfänge zu Beginn der Geschichte auf den Leser loszulassen finde ich etwas zu viel.

    Ich glaube so etwas kann auch abschrecken: Zum einen scheint es so, als wenn die Handlung nicht vorankommt, wenn es immer neue Einstiege gibt, zum anderen fällt es dann eher schwer sich jetzt schon mit einer Figur zu identifizieren, was auch evtl. Leser entmutigen kann.


    Meine persönliche Neugier weckst du trotzdem, weil ich mich jetzt frage, wie das alles zusammenhängen kann. So herum kann es also auch gehen.


    Habe ich das richtig verstanden, dass die Onta so eine Art Sklavenkaste sind? Wenn ja, wer denkt sich sowas aus und wer kontrolliert sie? Wo kommen sie her? Wird man als Onta geboren oder rekrutiert? :hmm:


    Ich bin mir sicher, dass die Geschichte einige dieser Fragen aufgreifen wird und ich brenne darauf, dies zu erfahren.


    LG

    Stratos

    Hi Tariq,


    ich wollte an erster Stelle meine Hochachtung zum Ausdruck bringen. :hi1:Da ich momentan selbst versuche aus der Fantasy-Ecke in die Sci-fi-Ecke zu kommen, kann ich mir vorstellen, wie „ungewohnt“ sich das beim Schreiben manchmal anfühlen kann. Aber ich finde du hast soweit etwas sehr ordentlich geschaffen.

    Den Prolog fand ich übrigens schon in Ordnung, auch wenn ich die Kritikpunkte nachvollziehen kann. Dennoch: der Worldbuildung Aspekt hat mich angefixt und mich immerhin zum weiterlesen gebracht,... also Mission erfüllt!


    Zu Kapitel 1 kann ich dem vorherigen nur zustimmen. Wie du die Szene hier beschreibst, mit all den berührenden „Kleinigkeiten“ ist großartig. Dass das erste Kapitel vom Inhalt her so gänzlich anders ist als der Prolog finde ich nicht schlimm. Zunächst hat es mich zwar etwas irritiert, bin aber jetzt umso gespannter, wie du die im Prolog angesprochenen Themen in die Handlung einflechten wirst.

    Auch das Worldbuilding in Kapitel 1 fasziniert mich total, weil es so „nebenbei“ passiert und du eher bestimmte Sachverhalte und Dinge nur andeutest. Ich liebe es, wenn ich aus dem Text die Welt nur erahnen kann und sie mir selber zusammenpuzzeln kann. Das will allerdings auch erst einmal vom Autor gekonnt werden. Du schaffst es bisher auf jeden Fall.

    Ich bleibe unbedingt dabei.:nummer1:


    LG

    Meine Güte, das hat jetzt aber lange gedauert…:patsch:

    Nach einer schier endlosen kreativen Pause habe ich endlich wieder etwas zu Papier gebracht. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, hat mich aber auch etwas traurig gestimmt...


    Lieferengpässe


    „Aduron, der Lichtbringer, legendäre Waffe des legendären Elfenkönigs Thulinath, die Klinge geschmiedet aus purem Mondlicht, der Griff aus dem Geweih eines goldenen Zwölfender-Hirsches, der Knauf ist ein Flakon aus Diamant, in der die letzten Tränen der Königin Arethendil gesammelt sind,welche sie kurz vor ihrem Tod am See Nuizéth vergossen hat.“

    Zufrieden umkreiste Mephistophelus den Artikel aus dem Prospekt mit einem roten Wachsmalstift. Rot für besonders Interessante Produkte. In grober Handschrift fügte er neben dem Bild des Schwertes hinzu: „Sammelbestellung: 30 Stück“.

    Man konnte nie wissen, wann das Angebot erneut so günstig sein wird. Im aktuellen Angebot verringerte sich der Stückpreis von 100 auf 90 Goldstücke. Natürlich bestand die Gefahr, dass eine Inflationäre Menge an derartig Legendären Waffen die Glaubwürdigkeit seines Dungeons in Zweifel ziehen würde. Doch der verbindliche Verkaufswert des Schwertes für Helden war so niedrig angesetzt, dass die Klingen wohl oder übel in Lagerkisten enden würden.

    Derartige Gegenstände hatten den Vorteil, dass die Helden aus Respekt vor der vermeidlichen Bedeutung sie nicht um jeden Preis verschacherten, sondern Aufbewahren und dann vergessen würden.

    Mephistophelus lehnte sich in seinen Plüschsessel zurück, mit dem wohligen Gefühl ein Schnäppchen geschlagen zu haben und mahlte sich bereits aus, wie sich diese Investition in der Saison in Gewinnen niederschlagen würde. Die glücklichen Gesichter der Aktionäre konnte er beinahe vor sich sehen. Dies war allerdings auch die einzige Form der Freude, die er sich vorzustellen vermochte. Doch es schien, als wenn er allein mit diesem Gedanken bereits dunkle Wolken über der AG beschworen hatte, denn Alfi platzte hechelnd in sein Büro. Der sprechende, auf zwei Beinen laufende Otter musste sich strecken, um auf Mephistophelus` Schreibtisch einen versiegelten Brief zu drapieren. Keuchend brachte er hervor: „Von der Aktionärsversammlung…, Dividenden… zu niedrig.“

    Da Mephistophelus das Grauen und der Schrecken in Person war (tatsächlich war ein Bild von ihm Teil der Definition von „Schrecklichkeit“ in Jacob Gnimms Gnom-Lexikon), scheint es unmöglich, dass er selbst so empfinden konnte, doch bei diesen Worten bekam er eine Gänsehaut. Und zwar die schlechtest möglich Art von Gänsehaut, denn unter seiner Robe besaß er weder Haut noch Haare, nur Knochen. Das Grauen ging ihm gewissermaßen bis ins Mark und seine nicht-existenten Nackenhaare sträubten sich.

    „Alfi, du weißt was zu tun ist?“

    Der Stellvertreter nickte betrübt: „Ich fürchte wir müssen unsere Belegschaft verkleinern. Ich schlage vor wir entlassen zuerst die Geister. Die sind ohnehin schwer zu treffen und daher bei unserer Heldenkundschaft unbeliebt.“

    Vor Empörung sprang Mephistophelus aus seinem Sessel auf.

    „Wie bitte? Entlassen? Nein, nein, nein! Ganz entschieden nein! Ich habe noch nie in meinem Leben einen Mitarbeiter entlassen müssen, dass ist meinem innersten Wesen zuwider.“

    Verwirrt glotzte Alfi ihn an. Otter sehen außergewöhnlich niedlich aus, wenn sie glotzten, doch Mephistophelus` eiskaltes, pechschwarzes Herz konnte dies nicht erweichen.

    „Alfi, denk doch nur einmal an die Abfindungen, die wir zahlen müssten.“

    „Was schlagt Ihr also vor, Eure allerekligste Erzdiabolifizienz?“

    „Wir haben momentan Lieferengpässe, was Wiederbelebungszauber angeht. Im unternehmerischen Sinne, sollten wir das beste draus machen. Lasst uns ein Firmeninternes Turnier auf Leben und Tod ausrichten.“

    Alfi applaudierte ob dieses boshaften Geniestreiches und ließ sogleich bei den Schreibkobolden eine Memo verfassen.


    Etwa eine Woche später traten im Dungeon die Teams der Belegschaft gegeneinander an. Damit im Zweifelsfall keine Position unterbesetzt werden würde, achtete Mephistophelus ganz penibel darauf, dass sich zwar alle Abteilungen beteiligten, jedoch nicht alle in gleicher Kampfstärke.

    Die Schreibkobolde traten nur zu siebt an, die Hexenmeister und Wahrsagerinnen der Marktforschung nur zu dritt, die Banshees der Service-Abteilung zu zehnt. Die Orks waren fast in voller Gänze vertreten. Siebenunddreißig Grünhäute drängelten sich auf dem Kampfplatz, eine Sandgrube, mit grob behauenden Granitwänden, welche nach oben hin von einem Eisengitter begrenzt wurde. Hinter diesem Eisengitter schaute Mephistophelus nach unten auf die, sich drängelnden Freiwilligen Turnierteilnehmer. Es wäre für ihn eine nicht sehr schmeichelhafte Pose, wenn in diesem Moment einer der Kobolde die Situation mit einem Bild-Mach-Apparat festhalten wollen würde. Denn seine Robe, war nach unten hin offen. Glücklicherweise, waren sie zu sehr damit beschäftigt, sich nicht von den Orks zertrampeln zu lassen.

    Alfi gesellte sich neben den Herren der Finsternis und schaute auf die wuselnde Menge herab.

    „Sie können einem fast schon leidtun,“ murmelte er. Auch für ihn wäre die Position auf einem Bild sehr unvorteilhaft, allerdings werden Otter mit Doppelkinn eher als niedlich angesehen, was wiederum seinen Stolz verletzt hätte.

    „Wann beginnt das Turnier endlich?“, brüllte einer der Orks und schwang dabei seine Axt.

    „Genau,“ stimmte einer der Kobolde ein, „ich muss heute rechtzeitig zu Hause sein, es gibt Ohrenschmalzkuchen!“

    Alfi schaute Mephistophelus fragend an: „Äh, wissen die da unten eigentlich, dass wir keine Wiederbelebungszauber mehr haben?“

    Mephistophelus´, unter der Kapuze verborgenes, Gesicht war (wie immer) ausdruckslos. Dennoch sagte dies Alfi genug und er schwieg.

    „Lasst das Turnier beginnen!“, rief Mephistophelus und bedeute der Dungeon-Regie anzufangen.

    Ein Spalt tat sich in der Granitwand auf und vergrößerte sich zu einem Durchgang, aus dem unangenehme, eigentlich sogar beunruhigende Geräusche und Gerüche zu den zusammengepferchten Kämpfern drangen.

    „Wer es schafft sich vor Ablauf der Zeit nicht vom Verschlinger fressen zu lassen gewinnt!“

    Der Verschlinger war eine Kreuzung aus Hydra, Basilisk und Mantikor: Der fette Torso war gespickt mit, vor Gift triefenden Stacheln, ein Skorpionenschwanz wuchs dem Biest aus dem Steiß und auf den vier Schlangenhälsen thronten vier gefräßige Löwenköpfe mit weit aufgerissenen Mäulern. Sie entblößten giftige Schlangenzähne und allein der Blick ihrer Augen tötete.

    Mephistophelus hatte einen wahrlich sündhaft teuren Preis für diese geradezu lächerlich gefährliche Kreatur bezahlt. Im Grunde war diese Investition der Grund für den Umsatzeinbruch des Unternehmens und für die ausbleibenden Dividenden, ebenso auch dafür, dass das Budget nicht mehr für Wiederbelebungszauber reichte.

    Für Alfis unbedarftes Otterhirn war die Ironie viel zu schrecklich, als das er sie begreifen konnte und Mephistophelus empfand einfach viel zu viel rohe Freude an dem Massaker.

    Gesteigert wurde diese Freude nur noch davon, dass in keinem einzigen Arbeitsvertrag der Dungeon AG eine Unfall- oder Lebensversicherung inbegriffen war. Das Bild von glücklichen Aktionären breitete sich wieder vor Mephistophelus innerem, diabolischen Auge aus.

    Etiam,

    Eieieieiei, ich hasse den 1. April :chainsaw: wegen genau solcher Sachen

    Zumal ich gestern auf mehrere solcher "Scherze" reingefallen bin. *Grummel, Grummel*


    Naja, nächstes Jahr werde ich mich einfach unter einen Stein legen. :sack:


    Also habe ich das richtig verstanden, dass dieses Kapitel nicht kanonisch ist und Tjelvar in einem Fiebertraum die Grenze zwischen den Welten überschritten hat? ^^

    Etiam,

    ich bin ziemlich gespannt darauf, wie ihr eure Geschichten zusammenbringen wollt. Ein äußerst interessantes Projekt, das sich dar ergibt. Zumal ich Chaos` Geschichte bisher kaum verfolgt habe und das dann wohl nachholen werde.

    Bin auf jeden Fall schon ziemlich heiß darauf zu erfahren, wie das Ergebnis aussehen wird.:popcorn:


    Allerdings, was diesen Part betrifft, muss ich Rainbow zustimmen. An einigen Stellen bin ich erstmal etwas gestutzt und es haben sich einige Fragezeichen in meinem Kopf aufgetan.


    der Herr der Raben

    Das hat was. Klingt nach einer ziemlich wichtigen, zwielichtigen und gefährlichen Person...

    Feron Sehr schöne, fast schon tragische Hintergrundgeschichte.

    Großartig finde ich diese absurde Ironie, dass es kein Leben ohne Wandel, keinen Wandel ohne Vergehen geben kann und das Palontras deswegen Leid und Tod zulässt.

    Allerdings frage ich mich: Wenn Palontras unter den Menschen lebt, hat er dann seine Göttlichkeit aufgegeben oder ist er buchstäblich ein lebender Gott?

    Und wenn letzteres zutrifft, muss das dann nicht ziemlichen Einfluss auf die Geschichte haben, selbst wenn er sich nicht zu erkennen gibt?


    Menschen tauchten auf und Palontras lebte als Mensch unter ihnen wie er es immer getan hatte.

    Sorry, aber diesen Satz verstehe ich nicht so richtig. Wie kann er immer unter Menschen gelebt haben, wenn sie erst vor kurzem aufgetaucht sind?

    Etiam

    Puh, da muss ich ein bisschen kramen.


    Also das hier sind die Kasten der Echsen:

    Königin: Die Anführerin, nur sie kann Eier legen, die Mutagen bilden und aussondern, weitaus größer als ihre Untertanen

    Schrecken: Die Assassinen und persönlichen Leibwächter der Königin, stärker und größer als die anderen Kasten

    Lords: Aristokraten und Feldherren, die obersten Handlanger der Königin, mit Flügeln ausgestattet, beinahe Drachen ähnlich

    Doktoren: Für die Anwendung der Mutagene verantwortlich, grazil, körperlich schwach

    Hexen: Die einzigen Magie-Begabten, sie sind die zahlenmäßig kleinste Art

    Krallen: Die einfachen Soldaten Drohnen, Stacheln und Dornen wachsen aus ihrem Körper

    Buddler: Die einfachen Arbeiter Drohnen, mittelgroß mit breiteren und stärken Krallenwerkzeugen

    Kriecher: Die kleinste Art, sie sind mit zusätzlichen Gliedmaßen ausgestattet, Aufklärer

    Unreine: Können weiter mutieren und auch andere Lebensformen absorbieren, meistens mutieren sie um Brutstöcke zu formen, sie haben meist eine unförmige Gestalt


    Genauere Gedanken habe ich mir zum Aussehen noch nicht gemacht...

    Also, ich bin gerade fast alles nochmal umzubauen und umzuordnen, damit die einzelnen Versatzstücke besser passen.

    Aber das hier ist noch etwas, dass ich auf jeden Fall beibehalten werde. (Diesmal sogar mit originaler groben Bleistiftskizze:D)


    Städte

    Die meisten Städte befinden sich an Orten, die von den Alten vorgesehen waren, denn nur dort, wo sie eine Schildsphäre schufen, kann eine Stadt zwischen den Ungeheuern, der Witterung und sterblichen Feinden existieren. So mussten die Bewohner sich an die Umgebung der Städte anpassen.

    Um sich zu ernähren, werden in gemäßigten Gebieten Felder außerhalb der Städte angelegt, die dann jedoch jedes Jahr aufs neue wieder erschlossen werden müssen, dabei können kleinere Felder auch innerhalb der Sphären angelegt werden, oder die Pflanzen werden vertikal angebaut, sowohl innerhalb der Stadt, in den Zitadellen, als auch außerhalb, in tiefen Erdspalten.

    Insgesamt sind 31 Städte auf Alveraan bekannt.



    Der Wanderer

    Skadi,

    freut mich das es euch gefällt:).

    Da ich hauptsächlich Cthulu-Spieler bin, hatte ich beim PnP selten das Vergnügen von Dungeon-Crawls.

    Habe hauptsächlich an MMO-Dungeons gedacht. Die Art von Dungeons, bei denen alle fünf Schritte irgendwelche Tutorial Meldungen einem die Sicht versperren und man ebenso gut mit verbundenen Augen durchlaufen könnte. (Dementsprechend gering ist dann auch die Herausforderung:D)

    Hey,

    in einem plötzlichen Anfall von Kreativität, hervorgegangen aus qualvoll zehrender Langeweile, habe ich mal diesen Text geschrieben. Ich hatte herrlich viel Spaß dabei und hoffe, daraus ist etwas einigermaßen unterhaltsames entstanden.



    Eine Orkhorde vor den Toren


    Mephistophelus Tenebraeus saß in einem bequemen Sessel, dessen Polsterung ihn geradezu zu verschlingen schien, hinter seinem imposanten Schreibtisch und spitzte Bleistifte an. Der Fürst der Finsternis, Bringer von Schrecken und Zerstörung und CEO des Unternehmens Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG pflegte diesen Prozess zu seiner Hauptbeschäftigung zu machen. Er steckte die stumpfen Stifte in die Öffnung seines Anspitzers, einen sehr teuren und modernen Apparat, welcher mehrere abgerichtete Spechte enthalten mochte, welche die Mine des Schreibwerkzeuges von ihrer hölzernen Hülle befreiten. Ein fantastisches Gerät, das jedoch einiger Pflege bedurfte, denn Mephistophelus Tenebraeus hatte feststellen müssen, dass Spechte sich nicht ausschließlich von Holzspänen zu ernährten.

    Sein Blick der unergründlichen, brennenden Boshaftigkeit streifte einen Trinkpokal, welcher umgedreht an der rechten Kante seines Schreibtischs stand. Eine Schnur führte vom Pokal zur Decke empor, wo sie zwischen den Dielen verschwand.

    Seine rechte Hand, der Ritter der Finsternis, die Schwinge des Chaos Sir Alfi hatte ihm diese seltsame Vorrichtung organisiert.

    „Zum Zwecke einer reibungslosen, innerbetrieblichen Kommunikation in Rekordzeit!“, hatte er damals begeistert mitgeteilt.

    Mephistophelus Tenebraeus hatte sich hingegen – nicht zum ersten Mal – gefragt warum Sir Alfi überhaupt des Sprechens mächtig war, den Otter pflegten normalerweise nicht zu sprechen. Man hatte ihn zwar über die Zunft der sprechenden Tiere aufgeklärt, doch ihn hatte dies nur verwundert, denn in seiner Jugendzeit hatte es derartiges nie gegeben. Zumindest glaubte er das.

    Noch war keine Heldensaison, doch normalerweise gab es während dieser Ruhephasen in der Dungeon-Branche eine Menge zu tun. Verträge liefen aus, neue Marketingkonzepte mussten erdacht werden, Sammelbestellungen von Heiltränken mussten aufgegeben werden, damit sie in Fässern verstaut werden konnten. Diese mussten ihrerseits auf den Korridoren schön platziert werden, damit die Abenteurer geradezu über sie stolperten und so weiter und so fort.

    Er hatte für diesen Zweck extra Gutscheine und Coupons der Alchemisten-Gilde gesammelt, um Rabatte auf die Tränke zu bekommen. Seine Schubladen quollen geradezu über vor Coupons, Gutscheinen, Rechnungen (manche persönlicher Natur und noch unbezahlt), des weiteren Einschreiben und Bewerbungen. Manche davon waren bereits mehrere hundert Jahre alt, aus einer Zeit als die meisten Dungeons noch nicht an der Gnombörse notiert waren und keine gewinnorientierten Großkapitalisten der Geschäftsleitung auf die Dächer stiegen.

    Gut, dass diese Zeiten vorbei waren. Nichts erfreute Mephistophelus Tenebraeus so sehr, wie das Steigen seines Börsenkurses.

    Wie dem auch sei, er genoss den Moment der Ruhe, indem er Bleistifte anspitzte. Doch ihm kam es nun so vor als sei es zu ruhig. Mit jeder Sekunde die verstrich wuchs in ihm die Sorge, auf ein gewaltiges Problem zuzusteuern. Irgendetwas braute sich zusammen.


    Plötzlich zog es an der Schnur. Mit einer Mischung aus Vorsicht und neugieriger Erwartung ergriff er den Pokal und hielt ihn an sein zerkautes, grässliches, pechschwarzes Ohr. Sir Alfis Stimme ertönte:

    „Notfall, ein Notfall, Alarmstufe Grün, die Orks haben sich zu einer Gewerkschaft zusammengeschlossen und den Streikzustand ausgerufen!“

    „Gewerkschaft?“ Für eine Stimmer aus unglaublicher Bösartigkeit, die Generationen von Helden in die Flucht geschlagen hatte, klang die Mephistophelus Tenebraeus äußerst verwundert.

    „Aye, sie weigern sich, sich weiterhin von Helden abschlachten zu lassen.“

    „Dafür haben wir doch die Wiederbelebungszauber.“

    „Aye, aber sie scheinen weniger den Akt des Sterbens selbst problematisch zu finden, als vielmehr die Tatsache, dass sie diesen Prozess – saisonal bedingt – mehrmals täglich durchlaufen müssen.“

    „Dann stuft sie doch einfach in die Kategorie Untote, die können das aushalten. Oder haben die Untoten auch eine Gewerkschaft gegründet?“

    „Negativ, allerdings gebe ich zu bedenken, dass ein guter Dungeon-Betrieb, der, wie unserer, mit Einsteigerfreundlichkeit wirbt, eine Orkquote von mindestens 50% aufweisen sollte.“

    „Was?“

    „Hat die Marketing-Abteilung herausgefunden.“

    „Wie wäre es mit Spinnen?“

    „Erinnern sie sich noch was letztes Mal passiert ist, als wir große Mengen an Spinnen eingesetzt haben?“

    Mephistophelus Tenebraeus schauderte, damals hatten Spinnennetze nicht nur die Dungeon-Pfade, sondern auch die Rückzugsräume der Angestellten verklebt, um von dem Fiasko in den Toiletten gar nicht erst anzufangen.

    „Spinnen sind schlecht für die Arbeitsmoral.“

    „Aye, Boss.“

    „Halten Sie durch, ich komme. Sind sie bei den Ork-Quatieren?“

    „Negativ, die Orks haben sich an den Toren versammelt, sie schwenken Fahnen und Plakate. Beeilen Sie sich, hier wird es langsam eng und soeben haben sie den ersten Streikbrecher entlang der Wirbelsäule gespalten.“


    Die Orks hatten sich vor den Eingangstoren versammelt. Glücklicherweise war Montag und keine Saison, also war kaum mit Abenteuerlustigen zu rechnen. Es wäre sonst eine PR-technische Katastrophe, wenn die Anfänger-Helden es mit mehr als fünf Orks gleichzeitig zu tun bekämen und das auch noch bevor sie den Dungeon überhaupt betreten hätten.

    Mephistophelus Tenebraeus seufzte als er die Meute sah. Auf ihren Schildern hatten sie mit roter Farbe wütende Orkgesichter gezeichnet und hielten sie an ihren Speeren in die Höhe, während sie dazu unartikulierte Laute von sich gaben. Er vermutete, dass es sich bei der Farbe um Blut handelte.

    „Wer ist hier der Anführer?“, fragte er Sir Alfi, der gerade alle Otterpfoten voll damit zu tun hatte einige besonders eifrige Orks davon abzuhalten, die ideologisch weniger sattelfesteren zu verspeisen.

    „Ich glaube es ist der mit den großen Hauern… Nein, aus! lass ihn gehen, er ist doch auf eurer Seite! … es ist der, der Aussieht als wäre sein Vater ein Mammut gewesen …. Nein! an dem sind doch nur Haut und Knochen!“

    Händeringend versuchte Alfi den Kopf eines Orks aus dem gewaltigen Gebiss eines anderen zu befreien und scheiterte kläglich. Ein Otter, selbst ein sprechender, hat einem Ork eben nichts entgegenzusetzen. Nun ja, wofür hatte man den Wiederbelebungszauber?

    „Verstehe“, grollte Mephistophelus Tenebraeus, doch die dezente, bedrohliche Nuance seiner Stimme, ging in dem Pandämonium der Orkstimmen völlig unter.

    Er versuchte es nun mit Handzeichen – was wiederum gar nicht bedrohlich und diabolisch aussah – um den, von Alfi beschriebenen, Ork herzubeordern.

    Schlurfend bahnte sich das grüne Ungetüm einen Weg durch die Masse. Mephistophelus Tenebraeus musste feststellen, dass seine Hauer wirklich beachtlich waren. Der Ork hinter den Hauern war jedoch nicht minder gewaltig: Groß, grün, muskelbepackt und vernarbt, wie man sich einen schönen, großen Ork eben vorstellte.

    Als die Distanz soweit geschrumpft war, dass sie sich gegenseitig verstehen konnten, setzte Mephistophelus Tenebraeus an. Doch ehe er auch nur ein Ton herausbringen konnte, begann der Ork bereits polternd: „Nur eine vollkommene Zustimmung zu unseren Forderungen wird akzeptiert.“

    Mephistophelus Tenebraeus stutzte, es war das erste Mal, dass er einen Ork einen ganzen Satz hatte sprechen hören.

    „Verzeihen Sie, war Ihr Vater ein Mammut?“

    Anders konnte Mephistophelus Tenebraeus sich den scheinbaren Intelligenzgrad seines Gegenübers nicht erklären.

    Der Ork schien nicht gerade amüsiert: „Nein, ich bin Vollork! Und als Angestellter in einem Dungeon auch Vollzeitschauspieler. Wer würde Orks als Einsteigerkreaturen einstellen, wenn sie wüssten, dass wir unsere Namen buchstabieren können?“

    „Namen?“, selten klang Mephistophelus Tenebraeus´ Stimme so überrascht, wie in diesem Moment.

    Der Ork grunzte nur verächtlich und brachte dann eine Aufzählung der Forderungen vor. Genaugenommen waren es nur zwei Punkte:

    „Wir fordern, eine Anhebung des Schwierigkeitsgrades. Wir wollen auch mal gewinnen und sind es Müde uns von blutigen Anfänger verhauen zu lassen. Des weiteren wollen wir Urlaub! Ich habe meine Familie seit Jahren nicht gesehen. Ich weiß nicht einmal, ob sie überhaupt noch leben, oder ob sie von mordwütigen Abenteurern, wegen ein paar Goldmünzen oder gut gefertigter Schuhe, niedergemacht wurden.“

    Mephistophelus Tenebraeus nickte bedächtig und in seinem diabolisch, abgründig bösem Hirn, nahm bereits ein Plan gestalt an. Ein Plan so bösartig, wie er nur sein konnte und es gab nur eine Gruppe, die skrupellos genug war, um ihn umzusetzen.

    Er winkte Sir Alfi heran und befahl ihm: „Kontaktieren Sie die PR-Abteilung, ich habe eine Pressemitteilung für sie.“



    Nun nach reiflichen Beratungen und Überlegungen hat die Geschäftsleitung der Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG Beschlossen, die langwierig angestrebte Aufstufung zum Dungeon für Fortgeschrittene zu vollziehen. Dies sei ein langfristiges Projekt, welches nun die Konzeptionsphase überstanden habe und noch vor der nächsten Heldensaison umgesetzt werden soll.

    Wir haben den Markt lange Zeit sondiert und haben uns mit den Aktionären gemeinsam für diesen Schritt entschlossen“, so der Geschäftsführer Mephistophelus Tenebraeus.

    Damit würde die Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG Nicht länger als Einsteiger-Dungeon gelten und Mephistophelus Tenebraeus verspricht persönlich, der neuen Zielgruppe ein rundum sorgloses, genau im richtigen Maße herausforderndes, Dungeon-Erlebnis.

    Um weiterhin vorausschauend im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit zu handeln, gewährt Mephistophelus Tenebraeus seinen Mitarbeitern zwei Urlaubstage, zwischen den Saisons. Er lege es der Konkurrenz nahe, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, denn die herkömmlichen Arbeitsbedingungen in der Dungeon-Branche seien aus sozialer Sicht nicht länger tragbar.

    Es ist wirklich bemerkenswert, wie mutig und progressiv die Geschäftsleitung von Drachen, Dunkelheit und Dungeon AG sich dieser Tage verhält.

    Hi Etiam

    das hast du genau auf den Punkt gebracht. In den Oberen Bereichen gibt es so eine gastfreundliche Heile-Welt-Vorstellung, während sich weiter Unten Frustration und Wut breitmachen. Dieses System fördert genau das.


    Mittlerweile sind die Kor´or aber von mir etwas umgearbeitet worden. (Ebenso wie das Magiesystem. Dämlicherweise ist mir gestern aufgefallen, dass ich das viel enger mit den Monden verknüpfen sollte:patsch:)


    Aber dieses "härteste Highfantasy Feeling" wird dir hier vielleicht noch häufiger begegnen. Vor allem wenn ich genauer zu den Städten komme^^

    Puh, komme kaum hinterher damit alles zu ordnen und zu überarbeiten, was ich hier noch reinschreiben will.

    Das ist wirklich großartig!:D


    Also ich weiß nicht, was die beste Reihenfolge wäre, für das folgende.

    Ich bin mal gespannt, welche Logikfehler und Lücken fremde Gehirne entdecken und hoffe, dass sich offene Fragen ergeben


    Psionik

    Wie bereits erwähnt, ist die Welt in die Spirituelle und Körperliche Welt einzuordnen. Die Magie ist die Kraft, welche die Brücke zwischen dem spirituellen und dem körperlichen schlägt und dadurch unglaubliche Dinge bewerkstelligen kann.

    Psionik ist die geistige Fähigkeit, mit deren Hilfe Sterbliche Magie kanalisieren können und damit sowohl die spirituelle als auch die körperliche Welt beeinflussen. Diese Kraft ist an das Eron als Energiequelle gebunden und weitaus instabiler als die Magie, welche die Alten nutzten konnten.

    Die Grundlage der Psionik ist es zunächst, den Schleier zu lüften und die Zusammenhänge zwischen dem körperlichen und spirituellen zu erkennen. Anschließend geht es darum diese Verbindungen zu manipulieren, zunächst jeweils in der körperlichen und spirituellen Welt getrennt. Derartige psionische Fähigkeiten sind noch relativ rudimentär. Es beschränkt sich darauf, die Gedanken einer Person zu erahnen und eine mentale Analyse durchzuführen. Doch im fortgeschrittenen Studium, wenn die Kunst erlernt wurde die Verbindungen in der spirituellen Welt, mit der materiellen in Beziehung zu setzten, verstärken sich die frühen Fähigkeiten und neue, vielfältigere Möglichkeiten ergeben sich: Telekinese, begrenzte Telepathie, Elementarkontrolle, Kontrolle körperlicher Prozesse, die Errichtung von Körperschilden oder tiefgehende mentale und stoffliche Analysen, um nur ein paar zu nennen.

    Die Maiji

    Der Begriff Maiji wird umgangssprachlich als Bezeichnung für jede Art Psioniker oder Alchemist benutzt.

    Tatsächlich ist die mächtige Gilde der Sada-Maiji jedoch eine elitäre, streng hierarchische Gruppe von Pionikern, die unabhängig von jedem Staat operiert. Die Mitglieder dieser Gilde, treten stets verhüllt auf und nicht mal ihre niederen Handlanger und Novizen kennen ihre Namen oder ihr Aussehen. Ihnen wird nachgesagt sich nur von ihrer eigenen Machtgier treiben zu lassen, in Wahrheit kennt jedoch niemand ihre wahren Absichten.

    Obwohl die Gilde nicht viele Mitglieder hat, gelten die Sada-Maiji als die besten Psioniker der Welt. Unter der Zunft der freien Maiji geht das infame Gerücht um, dass die Sada-Maiji die Veränderungen des Erons akzeptieren und sogar begrüßen. Dass sie die Eron-Geister zu bändigen vermögen.

    Darüber hinaus sind die „freien Maiji“ nicht überregional organisiert, beinahe jede Stadt hat ihre eigene Gruppierung, bzw. sind derartige Maiji-Organisationen Teil größerer Gesellschaften, wie der Quint-Liga, einer Gruppierung von Assassinen und Spionen.

    Der Umgang von Maiji mit dem Eron ist unterschiedlich, viele gehen aber dazu über, sich Spuren von Eron unter die Haut tätowieren zu lassen, um stets einen Vorrat parat zu haben. Anhand dieser Tätowierungen, bzw. dem zurückbleibenden Narbengewebe (wenn das Eron aufgebraucht ist) lassen sich die Maiji erkennen.


    Talismane

    Die Talismane stellen den ersten Versuch von sterblichen dar, Magie nutzbar zu machen und vor dem Aufstieg der Maiji stellten diese Objekte die einzige hierfür Möglichkeit dar. Hergestellt und genutzt wurden sie in alten Tagen vor allem von Eron-Priestern, eine Zunft die heutzutage jedoch ausgestorben ist. Im Gegensatz zur Psionik ist die Nutzung von Talismanen für Menschen weitaus weniger gefährlich und es bedarf kaum der Übung. Die Herstellung dieser Objekte, die verschiedenste Formen haben können, ist noch immer sehr kostspielig, sodass sie nur für wenige erschwinglich sind. Die meisten Maiji haben hingegen nur müde Blicke für diese „archaischen Spielereien“ übrig.

    Doch es gibt jene Maiji, sogenannte Alchemisten, die sich mit den Talismanen auseinandersetzten. Alchemie basiert auf einer ausdifferenzierten und komplexeren Form der stofflichen Psi-Analyse. Ein Alchemist kann die genauen Eigenschaften eines Gegenstandes in Erfahrung bringen und somit auch die Wirkungsweise von Talismanen erkennen. Auch das aufladen eines Talismans mithilfe von Eron ist ihm möglich. Denn die Kraft, die in einem Talisman haust, kann nur ein einziges Mal aktiviert werden, um seinen Zauber auszulösen. Danach ist die Energie verbraucht und muss wieder aufgeladen werden.

    Der Zauber eines Talismans ist immer nur von kurzer Dauer. Die Bandbreite der Fähigkeiten reicht von der Beschwörung tödlicher Flammenzungen, bis hin zur kurzfristigen Veränderung der Augenfarbe.

    Talismane sind bei der Oberschicht als luxuriöse Spielerei beliebt, werden aber auch ebenso von Söldnern, Spionen und Assassinen eingesetzt, weil die Talismane die einzige Alternative zu einem langwierigen Psionik-Training darstellen.

    Hi Etiam,

    auch ich muss konstatieren, was für ein großartiges Kapitel das ist!

    Der Sturm, der sich aufgebaut hat, ist in einem Hurrikan explodiert. Wie bereits von den anderen angemerkt, ist dir die Kampfszene sehr gut gelungen. Kurze Sätze, ohne unnötiges drumherum so macht man das:thumbup:

    Merke gerade, dass ich ins schwärmen komme, aber das lesen hat mir wirklich viel Spaß gemacht.:)


    Alle Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, wurden bereits genannt, also brauch ich sie nicht zu wiederholen.


    Bleibt nur noch eine Frage: Was hat dir der arme Tjelvar angetan, dass du all seine Lieben über die Klinge springen lässt?? ;(