Beiträge von Novize

    Moin Mad Bull

    also ich muss zugeben so ganz bin ich durch deinen Text noch nicht durchgestiegen :D, also sorry, wenn ich was falsch interpretiert habe:

    aber auch Lügen sind eine weitere Chance zur Inspiration.

    Ich weiß nicht an was für eine Form von Inspiration du da denkst. Ich glaube das prominenteste, am besten dokumentierte Beispiel dafür, zu welchen Taten Lügen inspirieren können ist der der zuletzt abgewählte US-Präsident. Auf diese Art von Inspiration kann ich ehrlich gesagt verzichten.

    Recherche ist ein wesentlicher Teil der schriftstellerischen Arbeit.

    Weswegen eine Krimiautorin es sich nicht nehmen lies,

    ihre Kontaktbörse auch in der Unterwelt zu vergrößern.

    Das kann durchaus Sinn machen, allerdings macht es das für mich nur, wenn man sich auch auf diese Gruppe einlässt und nicht schon im Vorhinein für einen feststeht, dass die "asi" sind. Selbst wenn man eine komplett andere Weltanschauung hat kann man eigentlich nur einen Gewinn aus so einem Unternehmen ziehen, wenn man versucht zu verstehen, warum sich die andere Gruppe so verhält wie sie es tut. Aus

    Es ist auch von Vorteil in deren Sprache zu reden.

    Also ruhig auch öfters mal ein bischen asi sein.

    geht für mich ehrlich gesagt nicht hervor, dass das deine Absicht ist. Ich kann mich täuschen.

    Es geht darum, wie man sich in einem destruktiven Umfeld zurechtfinden kann.

    Eine Komfortzone kann auf Dauer richtig langweilig werden

    Das mit der Komfortzone mag sein, aber es ist ja eigentlich nicht die Kernaufgabe dieses Forums, dass man lernt "sich in einem destruktiven Umfeld zurechtzufinden". Ich würde die eher darin sehen, sich über Geschichten auszutauschen. Oder so wie ich es interpretiere: sich gegenseitig möglichst gutes Feedback zu geben. Da sehe ich den Zusammenhang mit dem destruktiven Umfeld irgendwie nicht. Da hilft eher ein konstruktives.

    Nicht jeder kann die Wahrheit vertragen

    Und wenn das so sein sollte UND MAN ES WEISS, dann macht es wenig Sinn einen Text von einer solchen Person knallhart auseinander zu reißen, weil die betreffende Person daraus keinen Gewinn ziehen wird - und auch sonst niemand.

    Ich gehe schon mit, dass da manchmal ein Zielkonflikt zwischen rücksichtsvoll sein und wichtige Kritik herüber bringen ist, aber bei dieser Abwägung sollte man sich m.E. immer fragen: wie formuliere ich meine Kritik so, dass es meinem Gegenüber am meisten bringt? Naturgemäß funktioniert das nur dann wenn man das Gegenüber einschätzen kann, also selten perfekt.


    Gerne korrigieren, wenn ich etwas falsch verstanden habe!

    Sorry, dass ich jetzt auch noch meinen Senf dazu geben muss :whistling:, ich versuche es kurz zu halten:

    Was man ganz trocken und faktisch korrekt so sagt, kann leider auch Dinge implizieren, die man vielleicht gar nicht meint. Dass es ein Missverständnis war, glaube ich gerne.

    So ähnlich habe ich das auch wahrgenommen. Ich kann nachvollziehen, dass man das als "Nachtreten" wahrnimmt. Was mich tatsächlich gewundert hat war allerdings die vergleichsweise heftige Reaktion darauf. Aber vielleicht war das ja im Nachhinein auch nicht alles so scharf gemeint.

    Die Forenleitung ist dazu verpflichtet die geposteten Inhalte zu überprüfen, was sie aber nicht kann wenn der Inhalt in einer Sprache verfasst ist, den sie nicht versteht.

    Und das ist vmtl. der entscheidende Punkt, der mir auch in den Sinn kam. Wenn man so ein englisches Unterforum machen würde, braucht man also auch jemanden, der das prüft und da könnte ich absolut verstehen, wenn das dann zu viel Aufwand wird. Was ich schon denke ist, dass man es auf deutsch und englisch begrenzen könnte, weil da ja schon der wesentliche Bedarf wäre.

    Generell bin ich beeindruckt, wie viel Mühe sich das Foren-Team beim Prüfen der Beiträge und Posts gibt. Mit den zugrunde liegenden Regeln kann man es naturgemäß nicht allen Recht machen und man kann auch nicht alles "demokratisch" diskutieren. Tatsächlich könnte ich mir aber schon vorstellen, dass so eine öffentliche Diskussion über ein mögliches englisches Unterforum sinnvoll sein kann - ob in diesem Thread oder woanders. Selbst wenn dann raus kommt, dass es am Ende nicht umsetzbar ist.

    Bei diesem Kapitel bin ich etwas gespalten. Wie sich die Handlung entwickelt finde ich gut. Aber wie sie erzählt wird gefällt mir zum Teil nicht so ganz, was aber halt auch wieder sehr subjektiv ist. Ich probiere es mal zu erklären:

    Ich finde auch, dass die Atmosphäre gelungen ist. Denke auch der Zeitpunkt ist gut gewählt, um mal ein Geschehen außerhalb des Ringes zu zeigen. Die Idee, dass er über das Motiv des verkauften Bildes gedanklich mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird ist gut. Eine Sache stört mich, die ist aber sehr subjektiv - würde mir also keine Gedanken darüber machen, solange es dich nicht stört und / oder anderen Lesern das nicht ähnlich geht. Aber da wir ja bei deiner Geschichte auf hohem Niveau kritisieren, äußere ich das trotzdem mal:

    auch wenn der Ablauf sich gut lesen lies, fehlt mir hier ein Teaser / cliffhanger / etwas, dass mich neugierig macht, wie es mit diesem Handlungsstrang weiter geht. Bei Tevor ist es einfach so, dass er ein Sympathieträger ist - außerdem macht der Ring selbst und sein Aufbau / die Abläufe darin neugierig. Bei Ares und Etienne ist es die Krimi-artige Story, die neugierig macht. Bei Elas fehlt mir da irgendwie noch etwas. Da könnte der mysteriöse Käufer, das Leben außerhalb des Ringes generell, sein Reichtum vor dem Hintergrund, dass wir eher eine Dystopie erwarten o.ä. als Aufhänger dienen. Vielleicht kann man da noch etwas mehr Neugierde wecken. Aber wie gesagt: sehr subjektiv.

    Er saß er mit der Staffelei auf der Terrasse seines Ferienhauses

    Finde die Überarbeitung hat die fragwürdigen Stellen klarer gemacht. Hier noch ein paar Details / Einschätzungen zu ggf. noch unklaren Stellen:

    Hi Tariq

    eine spannende Entwicklung! Sehr schön geheimnisvoll beschrieben. Bleibt abzuwarten, wie die Ereignisse mit denen der vorangegangenen Kapitel zusammenhängen. Hier ein paar Anmerkungen:

    Ein spannendes Thema! Ich gehe jetzt mal weniger auf den Schreibstil ein (das können glaube ich andere besser / haben mehr Erfahrung), aber ich hätte eine Anmerkung zum Thema im Allgemeinen und auch speziell zur Umsetzung in dieser Geschichte.
    Die Idee, der Erde zu entfliehen, weil sie (zumindest zum Teil) durch Menschenhand unbewohnbar gemacht wurde und Zuflucht auf einem anderen Planeten zu suchen, findet sich ja immer wieder. Und die Idee ist ja auch spannend, hat also absolut ihre Daseinsberechtigung im Science Fiction Genre. Und sie hat ja auch prominente wissenschaftliche Unterstützung. Nicht zuletzt Stephen Hawking ist der Meinung, dass die Menschheit nur eine Zukunft hat, wenn sie (auch) den Weltraum besiedelt.
    Ich muss sagen, dass ich diese Idee schwierig finde. Interstellare Raumfahrt (das Szenario aus der Geschichte) an sich ist ja schon eine immense Herausforderung. Nehmen wir einfach mal an es gäbe diesen Exoplaneten, den wir besiedeln könnten und die technischen Hürden würden wir auch bestmöglich meistern. Die Besiedelung eines Planeten wäre eine Aufgabe über viele Generationen, bei der es wahrscheinlich immer wieder Nachschub von der Erde bedürfte und die eigentlich nur klappen kann, wenn die gesamte Bevölkerung ein Interesse hat, über längere Zeit signifikant in dieses Vorhaben zu investieren.
    Daraus folgen für mich zwei Dinge:
    1. Es gibt wenige Szenarien auf der Erde, die so gravierend wären, dass ihre Lösung ein größerer Aufwand wäre als die Besiedelung eines neuen Planeten. Um konkret auf die Geschichte einzugehen: ein Aidsvirus, dass durch die Luft übertragen wird in den Griff zu bekommen stelle ich mir deutlich unkomplizierter vor, als ferne Planeten zu besiedeln.
    2. Wenn man sich zu so einem Raumfahrtprojekt entscheidet, stelle ich mir das eigentlich nur aus der Position einer Stärke heraus als möglich vor. Also wenn man auf der Erde ausreichend Ressourcen, Arbeitskräfte, Zeit und breite Unterstützung hat, dieses Vorhaben durchzuführen. Wenn man am Rand einer Katastrophe ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man schnell ein paar Raumschiffe zusammen zimmern kann und sich aus dem Staub macht. Neben den o.g. Dingen braucht man ja auch eine „Ground Crew“, auf die man sich verlassen kann – und eben Zeit und Nachschub.
    Dagegen könnte man jetzt folgendes argumentieren: Was wenn ein kosmisches Ereignis die Erde bedroht? Z.B. ein Meteorit, dessen Kurs wir nicht verändern und den wir nicht zerschlagen können und der den Planeten auslöschen könnte. Das wäre ggf. tatsächlich ein unlösbares Problem. Oft wird auch die Vorstellung angeführt, dass die Menschheit einen nicht zu stoppenden Drang nach Expansion hat – insbesondere nach immer mehr Energie und damit zwangsläufig Verbrauch von Ressourcen. Manche argumentieren sogar, dass Leben an sich einen natürlichen Drang nach immer größerem Energieverbrauch hat. Ob das stimmt – keine Ahnung, aber ich könnte zumindest nicht ohne weiteres dagegen argumentieren.
    Die Bedrohung in der Geschichte ist allerdings kein solches Szenario, sodass ich hier argumentieren würde: die Lösung des Problems liegt nicht in der Flucht in den Weltraum sondern in der „Reparatur“ des eigenen Planeten. Vielleicht läuft die Geschichte ja sogar darauf hinaus? In jedem Fall fände ich es gut diesen Konflikt im Hinterkopf zu haben.
    Jetzt noch eine spezielle Anmerkungen zur Umsetzung: ich kann mir relativ schwer vorstellen, dass man zwar Techniken zur interstellaren Raumfahrt entwickelt hat, aber noch nicht einmal weiß, ob es am Ziel bewohnbare Planeten gibt. Ich würde mir vorstellen, dass zu dem Zeitpunkt, an dem man technisch so weit ist längst duzende unbemannte Missionen das andere Sonnensystem erkundet haben. Würde zwar einige Zeit dauern (mehrere Generationen), aber solange brauchen wir locker, bis wir technologisch in der Lage sind bemannt dorthin zu reisen. Man könnte jetzt viele technische Details diskutieren, ich kenne mich mit Raumfahrt aber auch nur wenig aus und ich glaube der Fokus der Geschichte soll vmtl. auch nicht auf der exakten technischen Umsetzung liegen. Trotzdem noch eine Anmerkung: Ich fände es sinnvoller, wenn die Raumschiffe im All / auf einer Basis auf dem Mond errichtet würden und aus der Erde nur die wichtigsten Dinge aufwändig gegen das Schwerefeld „hochgeflogen“ würden (insbesondere die Menschen selbst). Ich fürchte bei aller Liebe müssten wir da auf unsere Haustiere verzichten. :D

    Hey Tariq

    ich bin konstant beeindruckt von deinem Schreibstil. Im Abschnitt, den du gerade gepostet hast finde ich die Gefühlswelt von Trevor super geschildert. Im Abschnitt davor finde ich die rätselhaften Vorgänge innerhalb des Rings spannend erzählt. Die Abstandsregeln als pragmatisches Mittel zum Erschweren der Kontaktaufnahme und Metros Reaktion könnte ich mir schon plausibel vorstellen. Etwas Probleme beim vorstellen habe ich weiterhin bei der Vision. Hier ein paar Details:

    Hi Tariq,

    hat wieder Spaß gemacht diesen Part zu lesen - sehr schön geschrieben. Was mir gefällt ist, dass du die Neugierde des Lesers sowohl bzgl. der Hintergründe der Welt (was hat es mit diesem Gefängnis auf sich, was ist auf der Welt passiert?) als auch bzgl. der zwischenmenschlichen Beziehungen (Ares scheint klar zu sein, dass er einen Anschiss bekommt) weckst. Hier ein paar Anmerkungen:

    Spannend, was es mit den Machenschaften des Onkels auf sich hat - für mich ist da noch alles denkbar. Hier ein paar Anmerkungen zum Text:

    Hi Tariq

    am zweiten Kapitel finde ich besonders interessant, dass du in einer Rückblende auf die Vergangenheit und die Welt außerhalb des Rings eingehst - mit einem inhaltlichen Bezug zum Prolog. Das macht neugierig darauf, was genau auf der Welt passiert ist und wie dieser ominöse Ring mit seiner Organisation / Gesellschaftsordnung damit zusammenhängt. Es gefällt mir, dass du sehr dosiert Informationen preisgibst, sodass man viel neues über die Welt erfährt aber andererseits auch neugierig wird, was es mit den Fragestellungen auf sich hat, die du nach und nach aufwirfst. Die neuen Handlungsstränge finde ich jetzt weniger problematisch. Bin ja von Game of Thrones einiges gewöhnt :D. Hier meine Anmerkungen im Detail:

    Hey Stratos,

    mir hat der Prolog schon sehr gut gefallen. Ein kleiner Teaser zum Einstieg, ein paar schön beschriebene Details und eine Story und ein Charakter, die neugierig machen auf mehr. Hier ein paar Ideen im Detail:

    Hallo Tariq,

    mich hast du mit deinem ersten Kapitel und der Art von Dystopie, die du hier zeichnest wirklich gut abgeholt. Ich finde vor allem, dass man sehr gut mit dem Protagonisten mitfühlen kann, der nach den kleinen Freuden in seiner gefühlten Normalität strebt. Der gewinnt schnell die Sympathie des Lesers, weil er scheinbar eher anspruchslos am unteren Ende der Nahrungskette sitzt. Gleichzeitig übertreibst du mit diesem Bild nicht, was Klischees vermeidet und mehr Parallelen zur eigenen Situation vieler Menschen im täglichen Hamsterrad zulässt. Dass dir die Beschreibung der Welt und Atmosphäre beeindruckend gut gelingt haben ja schon viele hier ausreichend ausgeführt. Ein paar Fragen sind bei mir zurück geblieben. Das kann durchaus gewollt sein und sich im späteren Verlauf noch erledigen, aber ich habe sie mal festgehalten - vielleicht hilft es dir ja zu wissen, wie weit ich bisher gedanklich mitgekommen bin:

    Hi Kirisha,
    wow, da mangelt es nicht an Action. ^^ Ich gebe Rainbow Recht, dass man etwas schnell den Überblick verliert. Allerdings hat gerade der Teil, den du gelöscht hast meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch wenn man die Szene nicht so genau vor Augen hatte ist doch ein Bisschen die unheilvolle Atmosphäre um die Kutsche rüber gekommen. Und ich bin sehr neugierig geworden, was es mit dem Zauber auf sich hat.

    Hier ein paar Anmerkungen:

    Hi Kiddel Fee

    das war wieder ein cooles Kapitel! Du hast echt ein Talent dafür, die Spannung / Neugierde so konstant aufrecht zu erhalten, dass man ganz automatisch weiterlesen will. Fand es sehr gut dargestellt, wie Rorys wahre Identität nach und nach enthüllt wurde. Erst konnte man es ahnen, dann wurde es langsam klar. Über Effed vermutet man aufgrund der Gerüchte zunächst mal nichts Gutes. Sein Verhalten ist bisher nicht wirklich durchschaubar und kann sich noch in jede Richtung entwickeln. Er scheint aber - auch wenn seine Ziele noch im Dunkeln liegen - geschickt vorzugehen, in dem was er macht.

    Ich habe nicht wirklich was unstimmiges gefunden. Daher halte ich es diesmal kurz.


    den darauf liegenden Kuchen

    Seufzend griff Cedric nach dem Bier

    Das nenn ich mal ein Frühstück :D

    Hi Kirisha,

    cool, finde die Überarbeitung ist gelungen! Mir kommt das ganze Geschehen jetzt jedenfalls viel nachvollziehbarer vor. Finde auch die Kampfszene im spannend geschrieben. Die Anmerkungen die ich habe sind daher eher Details: