Beiträge von Novize

    Hi Tariq,


    und hier die nächsten Kommentare:

    Hi Tariq,


    hier meine Kommentare:

    Tariq,

    Kapitel 8 3/3 ist super geworden. Ich erinnere mich noch, dass wir in der ersten Fassung viel über Kameras und die Logik hinter Coholts Verhalten diskutiert hatten. Ich habe mir die Plausibilität jetzt ein paar mal durch den Kopf gehen lassen und muss sagen, dass es in dieser Fassung wirklich einen guten Eindruck macht - Hut ab. Ich denke Ares und Etienne handeln sehr nachvollziehbar und das ist glaube ich hier für den Leser wichtig. Mal schauen, was das noch für Konsequenzen hat, dass in der neuen Version ein anderer Axiom als Ares den Onta entdeckt hat.

    Hi Kirisha


    Hier meine Anmerkungen zum letzten Kapitel:

    Hi Tariq,

    Hallo Kirisha,


    da ich leider lange nicht zum Lesen gekommen bin, habe ich auch wenige Kommentare da gelassen. Ich bin jetzt wieder up to date und habe gesehen, dass du gemeinsam mit Sensenbach und Rainbow hart am Text gearbeitet hast – insbesondere an Ravens Auftritt in der Vulkanstadt. Ich habe ja jetzt nur das finale Ergebnis gesehen und muss sagen, dass mir das sehr gut gefällt.


    Ich glaube, dass die Vulkanstadt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal deiner Geschichte sein könnte. Und auch eins, dass sich interessant liest. Die Idee, dass eine Stadt in einen Berg hinein gebaut wurde, um einerseits möglichst nah an der magischen Quelle zu sein, sich andererseits aber vor den häufigen Vulkanausbrüchen zu schützen, gefällt mir. Du hast auch schon angefangen, einige Worldbuilding-Elemente einfließen zu lassen – z.B. die „erdbebensichere“ Bauweise der Wohngebäude bzw. die Problematik mit Tierherden im „Außenbereich“.


    Würde ich jetzt deine Geschichte schreiben, dann würde ich persönlich diese Elemente noch stärker strapazieren – denn sie sind nach meinem Verständnis ein ganz zentraler Baustein deiner Geschichte – vielleicht passiert das ja aber auch noch. Man könnte z.B. darauf eingehen, wie die Vulkanstadt sich mit Nahrung versorgt. Die Gegend scheint ja für Äcker und Wiesen nicht geeignet. Ggf. versorgen sie sich aber über Handel und können im Gegenzug seltene Erze o.ä. bieten.


    Ein zentrales Element in Ravens Geschichte scheint der Konflikt mit den Hexen zu sein. Dessen Ursache liegt derzeit noch etwas im dunklen. Das ist soweit auch OK, solange wir nach und nach mehr über die Hintergründe erfahren, denn wir müssen uns ja zumindest etwas in Raven hinein versetzen können.


    In der letzten Fassung der Geschichte haben wir Ravens Überfall auf die Hochzeitsgesellschaft live miterleben dürfen. Die Form der Nacherzählung, die du hier gewählt hast, macht sich aber m.E. auch gut. Ich glaube die wesentlichen Informationen sind rüber gekommen und die Vorstellung der Vulkanstadt fand ich persönlich wichtiger als die Schilderung des Überfalls. Ich hoffe trotzdem, dass wir nochmal eine Szene erleben dürfen, wo sich Raven mit seiner Gefolgschaft in die Lüfte erhebt.


    Die Art und Weise, wie der König den bisher erfolgsverwöhnten Raven einschüchtert, erscheint geschickt. Ich gehe davon aus, dass die ganze Szene von vorne bis hinten inszeniert ist – also, dass der König Raven bewusst erst bei der Hohepriesterin hat antanzen lassen und dann im Angesicht des Todes in letzter Sekunde zu sich zitiert hat. Während man bei Raven als Hauptcharakter schon davon ausgeht, dass er diese Szene überlebt, kann man doch gut mit ihm mitfühlen und hat damit auch einen klaren Eindruck der Motivation, die er für den nächsten Auftrag mitnimmt.


    Was Cheneela angeht, kann ich mir noch kein vollständiges Bild machen. Dass sie von dem Heiratsvorstoß ihres Vaters alles andere als begeistert ist, kann man verstehen. Es macht allerdings den Eindruck, dass sie seinen grundsätzlich guten Willen dahinter gar nicht erkennt (anders wäre das ja z.B. wenn er sie aus politischer Zweckmäßigkeit heraus verheiraten wollte). Sie scheint sehr stark mit denjenigen zu sympathisieren, die sich gegen den König und sein „Unrechtsregime“ auflehnen. Allerdings aus einer Position heraus, die sehr gut beschützt ist. Ob ihre Einstellung hier mutig oder eher naiv ist, wird sich wohl erst im weiteren Verlauf herausstellen.


    Was Schreibstil und (Bild-)Sprache angeht, gibt es wenig zu meckern. Das liest sich wie immer sehr flüssig und macht Spaß!

    Hallo Tariq,


    Sorry, dass ich etwas hinterher hänge, aber hier meine Kommentare zu den letzten Kapiteln

    Allgemein:


    Die Überarbeitung und die veränderte Story gefällt mir bis her sehr gut, ist schlüssig und nach wie vor spannend. Super – ich freue mich auf weitere Teile!

    Die Vater-Sohn Beziehung kommt im Text gut rüber. Zumindest von Ares Seite. Ohne weiteres Vorwissen würde ich nun von Mestor vermuten, dass er denkt, wegen der Vernachlässigung in der Kindheit etwas bei seinem Sohn gut machen zu müssen. Hier eine kleine Anmerkungen

    Hi Tariq,

    gefällt mir soweit gut deine Neuauflage des Rings. Da ich sehr spät wieder eingestiegen bin, sind eigentlich die wesentlichen Anmerkungen schon gemacht worden. Darüber hinaus habe ich bisher eigentlich nichts wichtiges zu sagen, was über meine Kommentare zur vorherigen Version hinaus gehen würde. Eine Anmerkung noch zum letzten Teil:

    sie kannte seinen Jähzorn und seine unbegreifliche Neigung zu Gewalt

    Ich weiß nicht, ob ich Frieda im Kopf schon richtig charakterisiert habe aber diese Neigung zur Gewalt sollte ihr doch nicht ganz fremd sein, oder?

    Selbst Tolkiens Kinder sprachen sich in den Jahren vor ihrem Tod gegen diese Serie aus, die wollten nicht, dass dieser Müll produziert wird, aber die geldgierigen Amazon-Produzenten haben keinen Respekt vor Tolkiens Erben

    Die Begeisterung der Tolkien Kinder hat sich aber auch schon bei der Herr der Ringe Triologie in Grenzen gehalten [1]. Meine Interpretation wäre, dass der Schritt von der HdR Verfilmung zu der Amazon Serie für sie ein kleinerer ist als von Tolkiens Werken zu der HdR Verfilmung, die Christopher Tolkien als "Aktionfilm für 15-25 jährige" bezeichnet.


    [1] https://www.filmstarts.de/nachrichten/18476619.html

    Hallo GaladrielOfLorien80 und willkommen im Forum. Bei deiner Ringe der Macht Kritik drängt sich mir eine Frage auf:

    Ich als großer Tolkienfan werde dieses grottenschlechte Machwerk niemals anschauen

    Wenn du die Serie nie gesehen hast, warum bist du dann so felsenfest davon überzeugt, dass sie grottenschlecht ist? Klingt ein bisschen wie die Buchkritik zu Precht und Welzers "die vierte Gewalt", die schon vernichtend war bevor das Buch überhaupt geschrieben wurde :)

    Ich schließe mich da klar Sensenbach s Einordnung an. Sicher kann man von der Buch- / Worldbuilding-Vorlage abweichen, wenn man das gekonnt macht (auch das ist ja künstlerische Freiheit). Letzteres ist halt extrem schwierig, wie nicht zuletzt die letzten GoT Staffeln zeigen.

    Gib der Serie doch einfach Mal eine Chance und wenn du nach Folge zwei angewidert abbrechen musst, dann ist es halt so.

    Habe mich wieder extrem gut unterhalten gefühlt von den Geschichten in diesem Wettbewerb. Fünf Geschichten, die wieder mal eine bunte Vielfalt an Genres und Atmosphären bieten konnten.


    DEAD END

    Das Lost-Place Setting wurde ja zu Recht viel gelobt. Da schließe ich mich voll an. Die Atmosphäre war hier so gut und eindrücklich geschildert, dass es dem Ende der Geschichte etwas zum Verhängnis wurde. Dafür waren dann - nehme ich an - nämlich nicht mehr so viele Zeichen übrig J, so dass es mit dem brillianten Anfang nicht ganz mithalten konnte. Zudem hat der Titel die Pointe für meinen Geschmack etwas zu stark vorweg genommen.


    Dreizehn Stufen

    Die Geschichte hat im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwarze getroffen. In der düsteren Atmosphäre war von vorneherein klar, dass das Ganze kein gutes Ende nehmen würde und doch hat es einen als Leser dann kalt erwischt. Atmosphärisch, erzählerisch und inhaltlich absolut gelungen. Glückwunsch zum verdienten Sieg.


    Das Singen der heiligen Flamme

    Eine Geschichte mit wunderbaren fantasievollen Bildern und einer mindestens so fantasievollen Handlung. Ich schließe mich da meinen Vorrednern in ihren Ausführungen an und habe diese Geschichte nur nicht gewählt, weil mir das düstere Genre mehr zugesagt hat als dieses.


    Ritter der Kellertreppe

    Hier war es auch vor allem das Genre, was mich hat zögern lassen, meine Stimme zu verteilen. Das Gedicht war nämlich wunderbar unterhaltsam und ließ sich flüssig lesen. Aber in der Welt der Poesie bin ich eben nicht so zuhause …


    Hoffe, das nächste Thema motiviert mindestens genauso viele Schreiber!

    Der Einstieg gefällt mir jetzt deutlich besser!

    Formulierungen, wie

    so selten waren wie ein Hund mit sechs Beinen

    Hat noch die Eierschalen hinter den Ohren

    passen finde ich atmosphärisch gut.

    Bei diesem Satz

    Ich denke, es ist wohl besser, wenn er wieder nach Hause geht und seiner Mutter bei der Wäsche hilft, anstatt sich einzumischen, wenn Erwachsene Karten spielen

    bin ich mir nicht sicher, ob er passt. Nach meinem Verständnis der Szene spielen die zwei Männer allein am Tisch - da gäbe es also nicht, wo sich der Blonde hätte einmischen können. Falls das anders ist, sollte man es vielleicht in einem Halbsatz erwähnen.

    Bin jedenfalls gespannt, wie es mit der Schlägerei weitergeht.

    Hallo Thorak,

    willkommen im Forum und schöne Atmosphäre, die du da in der Kneipe vermittelst. Die wichtigsten Sachen sind schon gesagt worden. Ich fasse hier Mal zusammen, was mir noch aufgefallen ist:

    Hi Kirisha,

    ich bin auch wieder gerne bei der Geschichte dabei. In der Annahme, dass es sich um einen Traum handelt, fand ich fand den Prolog grundsätzlich sehr gelungen. Schöne Wortwahl, unheimliche Atmosphäre und die typischen Situationen, die Träume so bieten. Hier ein paar Anmerkungen:

    Hey Kirisha,


    Das war ein vielversprechender, spannender Einstieg – gerade die ersten Worte

    Vor diesem Tag hatte er sich sein ganzes Leben gefürchtet. Denn heute würde er sterben.

    Das hat gesessen. Auch weil es bei so einer Kurzgeschichte ja ohne Weiteres vorkommen kann, dass der Protagonist tatsächlich stirbt.

    Die Sonne dieses Tages eben aufgehen zu sehen, die sich schamhaft hinter Wolken versteckte, zeigte ihm deutlich, dass es nun kein Entrinnen mehr gab.

    Wie man hier und an vielen anderen Stellen sieht, hast du (wenig erstaunlich) Übung mit Worten und es ist eine Freude das zu lesen.

    Was die Story angeht: zuerst hat mich das natürlich sehr an die Spartaner aus „300“ erinnert. Aber hier verhält es sich schon etwas anders. Zum einen ist die Überlebenschance in der Wolfshöhle sehr gering. Zum anderen scheinen die Wölfe mehr als nur stumpfe Bestien zu sein. Vielmehr scheinen die Menschen im Dorf eine Art „Deal“ mit ihnen zu haben – was die Tiere in meiner Wahrnehmung als intelligente Wesen charakterisiert.

    Die Wölfe überfielen nie einen Dörfler, der ihre Regeln beachtete. Dafür garantierte das Opfer, das sie ihnen in der Mittsommernacht brachten.

    Mir kam hier natürlich sofort der Gedanke, was es mit diesem „Opfer“ auf sich haben könnte? Es scheint nicht rein um die Nahrungsversorgung zu gehen. Sonst könnte man den Wölfen ja auch Schafe o.ä. opfern. Mit der Höhlenszene gewinnt das Ganze dann ja auch immer mehr Ritualcharakter. Da scheint also noch einiges mehr dahinter zu stecken.

    Dann muss die Fortpflanzung vor dem 18 Lebensjahr erfolgen und die Kinder lernen ihre Väter nicht kenne. Interessante Sache.

    Auch diesen Aspekt fand ich sehr interessant im positiven Sinne: man macht sich so seine Gedanken, wie so etwas die Gemeinschaf im Dorf beeinflusst.

    Tatsächlich war eines der ersten Dinge, die ich mich gefragt habe, warum Rick sich nur von seiner Mutter verabschiedet und nicht von seiner Freundin / Frau / Geliebten. Gemeinsam mit dem Ritual in der Höhle suggeriert es, dass er bis zu seinem 18. Lebensjahr noch kaum Kontakt zum anderen Geschlecht hatte.

    Das ist ein interessantes Konzept. Dazu zwei Gedanken. Wenn die Zeit so kurz ist, sollten sich da nicht schon früher Liebschaften mit Kindern als Konsequenz ausbilden? In einer mittelalterlichen Welt ist 18 ja schon recht alt und auch heutzutage warten nicht alle bis 18 …

    Wenn jetzt alle 24 (zwei dutzend) Mädchen an diesem Abend Sex haben, dann werden höchsten 1-2 schwanger und das Dorf wäre ausgestorben. Die jungen Frauen haben ja nicht gleichzeitig ihren Eisprung und nicht jeder Paarungsversuch ist erfolgreich, was die Vermehrung angeht

    Daher bin ich hier ganz bei Sensenbach. Selbst wenn alle Frauen in der Höhle schwanger werden sollten, hätten sie ja nur halb so viele Kinder gezeugt, wie sie mindestens für den Fortbestand des Dorfes benötigen würden. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass die wenigen überlebenden Männer einiges im Dorf zu tun hätten :), was sie wahrscheinlich auch nicht mehr in einer monogamen Partnerschaft hinkriegen würden. Durchaus möglich - dann hätte diese Dorfgemeinschaft eher so etwas von einem Löwenrudel, wo nur das stärkste Männchen sich fortpflanzen darf.

    In einer langen Reihe neben den Waffen seiner Schicksalsgenossen. So als hätten die Besitzer dieser Schwerter und Äxte, anstatt zu kämpfen, diese lieber fein säuberlich der Größe nach nebeneinander gelegt, wie in einem Museum.

    Dieser Abschluss macht gelungenerweise neugierig. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil!

    Liebe Kiddel Fee,

    den Abschnitt fand ich gut. Die unerwartete Wendung ist gelungen: aus Cedriks Perspektive macht es Sinn, dass er eher eine Zurechtweisung erwartet. Aus der Perspektive der anderen ist wiederum das Verhalten von Lord Symon das logische. Dass das für Cedriks Vater nicht gilt, liegt vielleicht daran, dass er wusste, dass sein Sohn nicht nach dem Jungen gesucht hatte.

    Zwei Dinge sind mir aufgefallen:

    Offenbar schien die Suche nach dem Prinzen jetzt weitläufig und von vielen Leuten durchgeführt zu werden, es wurde immer lauter.

    Auf den ersten Blick scheint es gewagt, den Prinzen in einer öffentlichen Aktion zu suchen. Sobald bekannt ist, dass der (noch hilflose) Prinz verloren gegangen (und unbewacht) ist, eröffnet das für zwielichtige Gestalten natürlich die Möglichkeit ihn zu entführen oder zu beseitigen. Ich persönlich würde dezent ein paar professionelle Suchtrupps los schicken. Damit die Szene funktioniert brauchst du aber diese öffentliche Suchaktion. Ungefährlich würde das ganze dann, wenn aus dem Hof so ohne weiteres niemand ungesehen rein oder raus kommt. So kann Lord Symon sicher sein, dass der Prinz noch auf dem Gelände ist und sich gleichzeitig nur vertrauenswürdige Personen auf dem Hof befinden. Man könnte also in einem Halbsatz irgendetwas von den Wachen am Tor fallen lassen o.ä.

    Dir fehlt noch immer das Gespür für Verantwortung. Deshalb werde ich dir mehr davon übertragen. Vom heutigen Tage an bleibt Cedric an deiner Seite.

    Hier habe ich nicht ganz verstanden, in wieweit das Eneas mehr Gespür für Verantwortung bringen soll. Im Prinzip überträgt er doch damit die Verantwortung auf Cedrik, oder?

    Zum anderen wirkt es ein kleines Bisschen zu spontan, dass Symon Cedrik so schnell diese wichtige Aufgabe überträgt. Vielleicht würde es Sinn machen, zu erwähnen, dass er ihn oder vielleicht seinen Vater zumindest ein Bisschen kennt. Alternativ könnte er ihm noch ein Bisschen auf den Zahn fühlen - nur so eine Idee. Was aus meiner Sicht durchaus passt ist, dass der ausschlaggebende Grund für seine neue Aufgabe das Auffinden von Eneas war.

    Moog

    Tolle Geschichte! Kreativ und unterhaltsam - war eine echte Bereicherung für die Feiertage. Ich hoffe wir können hier im Forum in nächster Zeit mehr von dir lesen. Glückwunsch zum verdienten Sieg!


    Kamar

    Die Geschichte hat meine Stimme bekommen, weil ich die erzählerische Herbeiführung der Wendung wirklich gelungen fand. Der Kontrast zwischen dem Liebesspiel und dem Todesurteil war schon stark. Und auch sonst konnte man die Geschichte - finde ich - gut lesen.


    Wielin

    Da schließe ich mich kalkwiese an. Mir hat auch die Stimmung sehr gut gefallen, mit der du das Thema vielleicht sogar am besten getroffen hast.

    Hätte ich geahnt, welche geballte Ladung fachspezifisches Wissen mir hier engegendröhnt, hätte ich die Schlittschuhe gar nicht erst untergeschnallt.

    Ehrlich gesagt habe ich das direkt geahnt :D

    Ich würde aber zustimmen, dass das Hintergrundwissen, das der Lehrer in der Geschichte vermittelt, im großen und ganzen stimmen sollte. Mathe-Lehrer erzählen zwar auch viel Müll, aber wenn das hier passiert, dann funktioniert die Geschichte nicht.

    Irgendwie ist bei den ganzen mathematischen Details aber - finde ich - das Grundgerüst der Geschichte viel zu kurz gekommen. Ich habe das high level so verstanden, dass ein Junge über die Unendlichkeit nachdenkt, fasziniert davon ist, Bezüge zum eigenen Leben herstellt und schließlich von seiner eigenen Endlichkeit eingeholt wird. Soweit ein Konzept, dass ich gut finde.

    Prinzipiell hätte ich da allerdings einen anderen Aufhänger gewählt als die Nachkommastellen der Zahl Pi. Tatsächlich wäre mir da auf der mathematischen Seite auch eher sowas wie Hilberts Hotel in den Sinn gekommen. Was ich unabhängig davon viel spannender gefunden hätte, ist wenn man den Part mit dem Lehrer etwas kürzer gehalten hätte und Jorin stärker über die Bezüge zum eigenen Leben nachgedacht hätte, was dann unweigerlich zur (Un)Endlichkeit von Raum und Zeit führt. Ein paar gute Ansätze hast du da ja schon drin gehabt, aber da gäbe es denke ich noch viel mehr Potential.

    Letztendlich gebe ich Jota recht, dass man auch aus dem Ende etwas mehr machen könnte. Man könnte hier z.B. viel mehr Bezug nehmen auf die Aspekte der Unendlichkeit, die innerhalb der Geschichte angesprochen werden. Die Bilder von Jorins Leben könnten vor seinem Inneren Auge vorbei rauschen, wie die Nachkommastellen der Zahl Pi. Und ob diese Bilderflut jemals aufhört wird dann offen gelassen. Vielleicht habe ich aber auch gar nicht verstanden, was du uns mit dem Ende sagen willst. Hoffe mit diesem Feedback kannst du was anfangen. Frohes Neues! :)