Beiträge von Stratos

    Hi Kirisha

    Vielen Dank für deinen Verbesserungsvorschlag.Ich finde es toll das du dir die Zeit genommen hast.

    Das Format muss unbedingt noch von mir angepasst werden, damit die Absätze verschwinden :thumbsup:


    Ich habe mich für die 1.Szene bewusst für die Perspektive des Beobachters entschieden.Im weiteren Verlauf des Romans ,werde ich aus der Perspektive der verschiedenen Hauptfiguren weitererzählen. Die 1. Szene ist quasi eine kleine Einstimmung auf den Rest der Geschichte.Ich wollte Askimos, Kartos und Rodius in einer Szene zusammenbringen, ohne die Perpektiven wechseln zu müssen.

    Ich freue mich das du dich für meine Geschichte interessierst und hoffe das du damit noch viel Spass haben wirst.


    Liebe Grüße

    Hi Rainbow

    Das ist echt ein klasse Vorschlag mit dem Publikum. Ich sollte das Verhalten der Menge etwas unterschiedlicher beschreiben. Das sie allesamt so blutrünstig sind, ist irgendwie zu einfach und einfallslos. Sie sollten ,genau so wie du es beschrieben hast, etwas variabler in Ihrem Verhalten sein.Vielen Dank :thumbsup:


    Das mit den Krähen ist ein kleines aber feines Detail , was schon ein bisschen was hermacht.


    Ja kursiv sollte es natürlich sein ich Bödian :patsch:


    Vielen Dank und Liebe Grüße

    Hi Der Wanderer


    Ich finde es toll , das du etwas zu meinem Prolog schreibst.

    Der letzte Satz, hat eine Bedeutung die sich im weiteren Verlauf der Geschichte herauskristallisiert. Er hat etwas mit Askimos Empfindungen zu tun, die von Charakteren, die Ihm im Verlauf der Geschichte begegnen, nur teilweise oder gar nicht wahrgenommen werden.


    Zitat:


    "Askimos Zähne bissen in Hakons Hals, rissen dem Gegner das Fleisch von den Knochen. Aus der Wunde spritzte das Blut, wurde herausgepumpt vom noch schlagenden Herzen. Dann war es vorbei. Askimos warf Harkons leblosen Körper nach hinten."


    Wow das ist ein überragendes Beispiel , wie ich es besser beschreiben kann. Es ist weder brutaler, noch grausamer. Es ist einfach viel besser geschrieben. Ich danke dir für diese Veranschaulichung.

    Ich werde die grosse Anzahl der Hauptsätze verringern müssen , um es lebendiger zu gestalten.Vielen Dank für den Hinweis.


    Viele Grüße


    Novize ich danke dir für deine netten Worte und natürlich für die Zeit dir du dir dafür genommen hast, um meinen Prolog zu lesen und mir Verbesserungsvorschläge zu machen.

    Ich hab noch nicht so wirklich herausgefunden, wie ich richtig zitiere und das was ich will zu markieren.Kommt aber noch,das verspreche ich.


    Zitat:

    Die Rufe finde ich von der Sprache und vom Feeling her gut, aber sie machen für mich nicht so viel Sinn, weil Askimos ja gerade den einzig verbliebenen Gladiator in der Arena getötet hat. :D Die Zuschauer müssten eher nach einem neuen Gegner verlangen.


    Das stimmt tatsächlich. Ich wollte damit ausdrücken, das obwohl der Kampf schon vorüber ist, die blutrünstige Menge sich an der passiven Verhaltensweise von Askimos stört und ihn für dämlich hält. Sie denken, das sie ihn mit ihren wiederholten Rufen aus seinen tranceartigen Zustand aufwecken können.Ihnen wird weder eine Siegerpose, noch irgendein Anzeichen von Befriedigung seitens Askimos geboten. Sie halten Ihn für ein dummes und blutrünstiges Tier.Deshalb sind sie von seiner passiven Art enttäuscht. Egal ob da noch ein Gegner steht oder nicht. Er soll einfach irgendetwas machen


    Zitat:


    Hmm.. die (konkrete) "Gefahr erkennen" ist glaube ich als unwissender Beobachter schwierig. Vielleicht könnte man aber "das listige Funkeln in seinen Augen" oder "die Kälte in seinem Gesichtsausdruck" oder sowas erkennen. Irgendwas, was man halt wirklich sehen oder fühlen / spüren kann


    Absolut. Das muss ich konkreter ausdrücken.


    Zitat:


    Schönes Detail


    Vielen Dank.Ich freue mich sehr darüber das es dir gefallen hat


    Zitat:


    Kartos hat ja schon gesehen, wie Askimos einen Gladiator geköpft hat. Dass er ihn hier als "Anfänger" einschätzt fände ich also nicht so glaubwürdig.

    Auch der Leser weiß ja schon dass Askimos es drauf haben muss. Sprich, die Tatsache, dass er im Anschluss steil geht kommt nicht mehr ganz so überraschend.

    Und zuletzt müssten ja eigentlich auch Nirtonia und Hakon Askimos besser einschätzen können, wenn er bereits einen Ruf hat und sie ihn (als freie Gladiatoren?) von weit her gezielt aufgesucht haben.


    Kartos hat einen gewöhnliche Kampf zwischen 2 Gladiatoren gesehen, bei dem der Eine enthauptet wurde. Dies war jetzt nicht unbedingt etwas besonderes. Einen Mann zu sehen , der alleine gegen ein eingespieltes und zum Töten trainiertes Duo in so kurzer Zeit besteht, ist wiederum etwas besonderes. Für das was Kartos vorhat, braucht er aussergewöhnliche Kandidaten. Ein Spion von Rodios (Zolta) hat Ihn auf Askimos aufmerksam gemacht.


    Zitat:

    Die Kampfszene finde ich jetzt schön anschaulich und eindrücklich erzählt.

    Das Ende finde ich atmosphärisch auch gut gemacht. Respekt, wenn das dein erster Text war!



    Ich danke dir. Ich fasse es tatsächlich als Kompliment auf und möchte mich nochmal für deine Zeit und Mühe bedanken.


    Viele Grüße


    Hi Rainbow


    Ich danke dir für deine tollen Worte und Vorschläge.Vor allem danke ich dir für deine Zeit und deine Mühe etwas zu meinem Prolog zu schreiben.


    Zitat:

    Das hat mir gut gefallen. Das ist so richtig schön atmosphärisch. Ich musste zwangsläufig an den Film "Der Gladiator" denken (wohlgemerkt einer meiner Lieblingsfilme ^^), nur dass die da "Maximus, Maximus, Maximus" rufen :D


    Ja, da gibt es auf jefen Fall eine Gemeinsamkeit.

    Der Unterschied ist allerdings, das Maximus auf eine Art und Weise bewundert wurde von der Menge. Sie liebten seine Kampffertigkeiten und die Art und Weise wie er ständig dem Tode entkommen konnte.

    Askimos hingegen wird für ein dämliches und blutrünstiges Tier gehalten.Ob er stirbt oder nicht, ist der Menge absolut gleich.Er wird angefeuert und gleichzeitig verspottet.Ich wollte eine groteske Szene beschreiben.


    Zitat:


    Du versuchst hier schon sehr gut, die Atmosphäre in der Arena zu beschreiben, indem du uns "zeigst", was da abgeht. Wobei du dich in erster Linie auf die Zuschauer konzentrierst und ihre Reaktionen. Ich glaube, wenn ich so einen Part schreiben müsste, würde ich versuchen diese ganze verdammte Stimmung dort zu erfühlen. Ich stelle es mir atemberaubend-gespenstig und komplett überwältigend vor, dort inmitten dieser wild gewordenen Menschenmenge zu stehen und alle diese Eindrücke aufzunehmen...Das klangvolle Echo der tausenden Rufe, die Vibration des Bodens, der Geruch von Schweiß und Blut, die sengende Hitze, die den Sand in der Arena zum Flimmern bringt, eventuell kommen auch Tiere zum Einsatz (Tiger waren ja sehr beliebt), die hinter Gitterstäben fauchen.... sowas in der Art. Mit Sicherheit ist es auch Geschmacksache, wie viel Beschreibung man gerne drin hätte, aber für mich persönlich ist sowas das Salz in der Suppe. :)


    Wow ,das ist was meiner Geschichte fehlt. Dieses beklemmende und erdrückende Gefühl der Kampfarena.Danke für deine tolle Beschreibung.


    Zitat:


    Hier und da hast du ein paar Wortwiederholungen drin, die ich nach Möglichkeit vermeiden würde, indem ein Synonym verwendet wird.


    Ja absolut. Da muss ich in meiner Wortwahl variieren.Vielen Dank


    Zitat:


    Was hat es mit den Sternchen auf sich? :hmm: Sollten das Gänsefüßchen werden?


    Ich wollte damit anzeigen, das etwas nur gedacht und nicht ausgesprochen wird. Wie kann ich das besser machen?



    Ich danke dir abschliessend nochmal für deine tollen Anmerkungen.

    Ich freue mich sehr darüber das es dir gefallen hat und das du dich auf die Forzsetzung freust.


    Viele Grüße

    Thorsten Wow ich danke dir Thorsten. Mit den Hauptsätzen hast du vollkommen recht. Am Besten in einem Satz zusammenfassen.Sehe ich genaus.

    Mit den von dir vorgeschlagenen, verschiedenen Erzählperspektiven muss ich mich noch etwas mehr auseinandersetzen.

    Ja diese 300 ist so eine Sache.Ich denke ich muss da einen anderen Vergleich für die Anzahl des Publikums finden. Ein ganzes Dorf würde zwar zu der Anzahl passen, aber irgendwie hat mir das nicht so gut gefallen.

    Das mit der Axt und der Rüstung.....nunja. Ich wollte Askimos übermenschliche Kraft mit diesem Detail hervorheben.Ich dachte das ist noch im Rahmen. Wenn Nirtonia jetzt noch 10 Meter weit nach hinten geflogen wäre, dann wäre es nicht mehr im Rahmen.

    Was ich noch kurz anmerken wollte ist, das ich die Kampfszene bewusst relativ kurz und weniger detailliert beschrieben habe.Ich wollte keine 4 Seiten Attacken und Paraden beschreiben, um daraus ein überragendes Spektakel zu kreieren.

    Die Teilnahmslosigkeit,Gefühlslosigkeit,enorme Brutalität umd Kraft von Askimos, standen mehr im Fokus.

    Ich finde deine Empfehlungen absolut Spitze und werde das Kapitel an einigen Stellen bearbeiten.


    Vielen Dank :thumbsup:

    Liebe Community.Dies ist das 1.Kapitel meines Fantasyromans.Das ist das erste Mal das ich etwas schreibe.Ich bitte euch um Nachsicht, bezüglich der Kommasetzung und Formatierung.Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen.




    Der Kopf des enthaupteten Gladiators ,flog im hohen Bogen direkt auf die Zuschauertribüne der kleinen Arena von Ukor.

    Es hatten sich fast 300 Zuschauer versammelt um den wöchentlichen Kämpfen beizuwohnen.

    Die Menge kreischte und war völlig außer sich.

    Sie johlten und lachten ,als ob gerade eine Komödie aufgeführt würde.

    Einige von Ihnen waren mit dem Blut des Gladiatorenkopfes bespritzt worden, was sie gleich um einiges hysterischer wirken ließ.

    Einer von Ihnen schrie völlig außer sich „Askimos wir wollen mehr.Gib uns mehr Blut“

    Einige fingen an einen Namen zu sagen.


    Erst leise vor sich hin summend,dann immer lauter und schließlich,als alle Zuschauer wie in Trance in den Gesang mit einfielen,konnte man den Namen den sie sangen wahrscheinlich meilenweit noch hören“Askimos,Askimos,Askimos“.


    Sie stampften mit ihren Füßen auf den Boden und klatschten dabei in ihre Hände."Askimos du hässliches Monster beweg deinen Arsch und töte."

    Der Mann, dem dieser Gesang und der ganze Spott galt,stand völlig regungslos in der Mitte der Arena und sah auf den enthaupteten Körper des anderen Gladiators hinab.

    Askimos war ein Riese von einem Mann.Fast 2m groß und sein Körper schien nur aus Sehnen und Muskeln zu bestehen.

    Er trug nur einen ledernen Lendenschurz ,der fest um seine schmale Taille geschnallt war.Eine schwere blutige Kampfaxt lag in seiner rechten Hand.

    Doch für den Betrachter war das alles nur Nebensache,sobald man das Gesicht von Askimos erblickte.

    Die linke Hälfte seines Kopfes war völlig verbrannt und hatte einen dunkelgrauen fast schon schwarzen und verkohlten Farbton.

    Von seiner Nase fehlte vorne die Nasenspitze ,so das man nur noch die Nasenlöcher sehen konnte.

    Um sein rechtes Auge herum zog sich eine kreisförmige breite Narbe.

    Askimos stand wie eine Statue ,völlig teilnahmslos dort und schien die Rufe und Beleidigungen der Zuschauer nicht wahrzunehmen.

    Sein Blick war starr auf den Leichnam gerichtet.

    Ein tiefer Gong ertönte und die Zuschauer schrien und jaulten voller Euphorie.

    Der Herold der Arena,ein untersetzter fettleibiger Kerl mit dem Namen Casso erschien auf einem hölzernen Podest am Kopfende der Arena.

    "Ich bitte euch alle euch zu beruhigen, sonst werden die Kämpfe abgebrochen" rief Casso den Zuschauern zu.

    Der Grossteil der Zuschauer schien sich tatsächlich zu beruhigen und schaute mit Spannung zu Casso hinauf.

    Einige jedoch fluchten und schrien einfach weiter.

    Casso ignorierte diese wenigen und setze seine Rede fort.


    "Der Sieger der ersten Runde unseres heutigen Wettkampfes steht fest.Askimos der Hässliche hat Brato aus Malandia besiegt"

    Der blutige Kopf des unglücklichen Gladiators kam plötzlich von der Tribüne geflogen und fiel Casso direkt vor die Füsse.

    Der sprang mit einem mädchenhaften schrillen Schrei nach hinten und wäre beinahe von seinem Podest gefallen.

    Die Menge brach in schallendes Gelächter aus und machte sich über den zwergenhaften Herold lustig.

    "Ihr verfluchten Bastarde" schrie Casso den Zuschauern auf der Tribüne zu.Sie lachten einfach nur weiter.

    "Wir wollen die Missgeburt weiter kämpfen sehen" schrie einer der Zuschauer.

    "Na los macht weiter "schrie ein anderer.

    Mitten unter den Zuschauern befanden sich zwei Männer die hier nicht hingehörten.

    Der eine war ein grosser weisshaariger Mann mittleren Alters.

    Er trug einen weissen Bart und hatte seine Haare schulterlang.

    Er war komplett in schwarz gekleidet und trug einen Umhang über seinen Schultern.

    Bei genauerem Hinsehen konnte man seinen athletischen Körper durch die engangliegende schwarze Kleidung erkennen.

    Der andere Mann war ziemlich klein und untersetzt.

    Schätzungsweise 50 Sommer alt.

    Er hatte eine Glatze auf der mehrere hässliche Narben glänzten.

    Seine Kleidung war völlig verdreckt und heruntergekommen.

    Auf den ersten Blick sah er wie ein Bettler aus.

    Wenn jemand sich allerdings die Zeit genommen hätte ihn zu beobachten und genauer hinzusehen,was die übrigen Zuschauer auf der Tribüne natürlich nicht taten,dann hätte man vielleicht die Gefahr erkennen können die von diesem scheinbaren Bettler ausging.

    So lehnte sich der Bettler zu dem weisshaarigen Mann hinüber und sprach in dessen Ohr:"Ich glaube Zulta hatte Recht gehabt,als er sagte er habe einen geeigneten Kämpfer für unser Vorhaben gefunden Kartos".

    Kartos antwortete ohne seinen Blick von der Arena zu wenden:"Das werden wir noch sehen Rodios".Sei nicht so voreilig".


    Casso rückte sein weisses Hemd, das in seiner grünen Leinenhose steckte zurecht und setzte seine Rede fort.

    "Für die zweite Runde haben wir uns heute etwas besonderes ausgedacht".

    Askimos wird gegen 2 Kämpfer antreten.


    "Ich präsentiere euch mit voller Stolz Hakon und Nirtonia aus Stolin".


    Von Trommelschlägen begleitet wurde das Gitter der Arena hochgefahren und 2 Gestalten betraten den Kampfplatz.

    Hakon war ein muskulöser und hochgewachsener Barbar mit einer ebenholzfarbenen Haut.

    Sein schwarzes Haar war zu einem langen Zopf geflochten.

    Er trug aufallend viel Goldschmuck am ganzen Körper.Ohrringe und Nasenringe glänzten in der Sonne.

    In der linken Hand hielt er einen fies aussehenden Krummsäbel der mehrere Zacken aufwies.

    Einen kleinen schwarzen Dolch hielt er in der rechten.

    Nirtonia, seine Partnerin, hatte ihr dunkelbraunes Haar ebenfalls zu einem Zopf geflochten.

    Sie hatte einen sonnengebräunten athletischen Körper und trug eine leichte Lederrüstung ,durch die man an mehreren Stellen ihre nackte Haut sehen konnte.

    Sie war mit einer kleinen sichelartigen Klinge bewaffnet die sie geübt zwischen ihren Händen hin und her warf.

    Einige Zuschauer pfiffen ihr zu und machten ziemlich eindeutige Gesten.

    Nirtonia liessen diese Gesten und die Pfiffe ziemlich kalt.

    Der Herold fuhr mit der Vorstellung fort:"Weit im Süden sind die beiden als das Paar des schnellen Todes bekannt.

    Unzählige Menschenleben haben sie sich bisher genommen und jetzt wollen sie sich auch das von Askimos dem Hässlichen holen."

    Langsam ging das tödliche Liebespaar in die Mitte der Arena wo Askimos immer noch regungslos dastand.

    Hakon nahm eine Kampfstellung rechts von Askimos ein und Nirtonia ging auf der linken Seite langsam um Askimos herum.

    Sie hatten vor,ihn mit einem schnellen kombinierten Angriff zu überrumpeln ,so wie sie es schon unzählige Male davor mit anderen Gegnern getan hatten.

    Askimos starrte immer noch auf die kopflose Leiche des Gladiators und schien die Gefahr durch das tödliche Paar gar nicht wahrzunehmen.

    "Hey wach auf Hübscher" rief ihm Hakon provozierend zu.

    "Willst du einfach so von uns in Stücke gehauen werden?"

    Sie hatten diese Taktik schon etliche Male benutzt.

    Hakon provoziert das Opfer und Nirtonia,die meistens unterschätzt wurde schlachtet es von hinten ab.

    Eigentlich eine einfache Sache.

    Hakon rief nun lauter"Komm schon du Hurensohn.Kämpf du Feigling".

    Askimos wand sich plötzlich Hakon zu und hob seine rechte Hand zu einem weit ausgeholten Schlag.

    Hakon bereitete sich mit einem Grinsen auf seine perfekte Parade vor.

    Er wollte Askimos schweren aber langsamen Schlag ins Leere laufen lassen und den Riesen dann mit seinen beiden Klingen aufschlitzen.

    Nirtonia musste sogar laut lachen.

    *Wegen so einem Anfänger sind wir den weiten Weg nach Ukor gekommen?Einfach lächerlich*.

    Die Zuschauer waren ausser sich und hielten gespannt ihren Atem an.


    Kartos verzog voller Enttäuschung sein Gesicht.

    *Ich sagte doch das Rodios viel zu voreilig war.Dieser Askimos ist ein absoluter Anfänger.*

    Askimos Axt senkte sich und schlug an Hakon vorbei.

    Der Riese drehte sich plötzlich mit seiner Axt und warf sie mit einer gigantischen Wucht aus der Drehung heraus hinter sich nach links.

    Nirtonia war gerade dabei anzugreifen und hatte keine Chance der geworfenen Axt auszuweichen.

    Die Axt traf Nirtonia direkt in ihre Brust,frass sich durch ihre leichte Lederrüstung und kam ein Stück hinten an ihrem Rücken wieder raus.

    Mit einem überraschten Gesichtsausdruck und einem langgezogenem Schrei fiel sie in den Dreck.

    Hakon stach mit seinem Krummsäbel nach Askimos,doch der war schneller.

    Er packte Hakons Handgelenke mit seinen Pranken und zog sie auseinander.

    Hakon konnte der brutalen Kraft von Askimos nichts entgegensetzen.

    Er stiess einen langen Schrei aus und verpasste Askimos eine Kopfnuss.

    Askimos Kopf ruckte nach hinten,kam allerdings sofort wieder vor.

    Seine Zähne bissen in Hakons Hals und rissen die Hälfte davon weg.

    Das Blut spritze aus Hakon wie aus einer Fontäne.

    Askimos warf Hakons leblosen Körper mehrere Meter weit nach hinten.

    Die Zuschauer kreischten und jubelten.

    "Askimos.Askimos.Askimos" sie schrien seinen Namen und waren völlig ausser sich.

    Rodios wandte sich mit einem Grinsen Kartos zu:"Ich sagte doch,er ist perfekt für unser Vorhaben geeignet.

    Kartos sah zu ihm rüber und entgegnete:"ich hoffe nur das er auch etwas Hirn im Kopf hat.

    Lass ihn uns heute Abend in seiner Zelle besuchen und mit ihm sprechen".

    Der Herold rief von seinem Podest in die Arena:"Somit steht der Tagessieger für heute fest.

    Askimos hat Hakon und Nirtonia aus Stolin besiegt.

    Die Kämpfe sind für heute beendet.Wir erwarten euch in 3 Tagen zu den Qualifikationskämpfen für die Meisterschaft der Begnadigung".

    Daraufhin stieg Casso von seinem Podest und verschwand durch eine dicke Holztür auf der Nordseite der Arena.

    Die Zuschauer fingen an die Tribünen zu verlassen und drängelten sich die schmalen Gänge zum Ausgang der Arena zu.

    Einige Minuten später war die Arena leer.

    Naja fast.

    Askimos stand blutüberströmt noch immer an der Stelle an der er Hakon den Hals abgebissen hatte.

    Nachdem völlige Stille eingekehrt war,ging Askimos zu Nirtonias leblosen Körper.

    Er drehte sie mit seinem Fuss auf den Rücken.

    Nirtonias Augen standen offen und blickten starr ins Jenseits.

    Askimos stützte sich mit seinem Fuss auf ihrem Bauch ab und zog seine Kampfaxt aus Nirtonias Brust.

    Die grosse Wunde füllte sich schnell mit dunklem Blut.

    Daraufhin drehte sich der Riese um um fortzugehen,hielt aber in seiner Bewegung inne und schaute Nirtonia ein letztes Mal an.

    Seine Augen schauten traurig auf sie herab und eine Träne rann ihm über seine Wange.


    Askimos der Traurige.

    ich finde es merkwürdig, woher Menschen diese Energie hernehmen,um sich solche Gedanken über ein Genre zu machen.

    Wahrscheinlich ist es aber eher so, das diese Menschen sich gar keine Gedanken machen und deren Aussagen ihrer Oberflächlichkeit entspringen

    Ich finde es ziemlich riskant einen toten Charakter wiederzubeleben.Das gilt auch für Situationen, in denen die Wiederbelebung plausibel und logisch dem Leser erläutert wird.

    Einen Hauptcharakter sterben zu lassen, muss der Leser als tatsächlichen Verlust empfinden.Durch eine Wiederbelebung, verliert der erzeugte Verlust an Wirksamkeit

    Ich finde deine Schreibweise sehr erfrischend und auch sehr fliessend zu lesen.Es ist halt ein Thema ,welches man entweder auf Anhieb interessant findet, oder überhaupt nichts damit anfangen kann.Ich glaube die Wortwahl schreckt viele Leser ab.

    Ich habe die Klingenromane von Joe Abercrombie zuletzt gelesen und habe sehr viel Spass dabei gehabt.Ich finde ,das seine Art und Weise bestimmte Szenen (vor allem Kampfszenen) zu beschreiben, ziemlich grenzwertig sind.Er schafft es meiner Meinung nach trotzdem im Rahmen zu bleiben.Dieser Spagat zwischen : Den Leser schockieren zu wollen oder völlig unnötige und geschmacklose Beschreibungen zu verfassen, ist ziemlich anspruchsvoll.Die Reihe im Ganzen betrachtet ,ist sehr spannend und abwechslungsreich geschrieben.Wer von euch hat sie schon gelesen und wie fandet ihr sie?

    Ich heiße Stratos und habe mich gerade neu registriert.Ich lese Fantasy und Science Fiction seit über 30 Jahren.Angefangen hat es mit Elric von Melnibone über Die Vergessenen Reiche bis Shadowrun.Ich habe schon sehr lange mit dem Gedanken gespielt etwas eigenes zu schreiben.Ich habe mir meine eigene Fantasywelt erschaffen,mit einer Landkarte,verschiedenen Völkern und deren Gottheiten.Natürlich muss ich alles noch sehr sorgfältig ausarbeiten.Ich habe das Anfangskapitel, also quasi den Prolog jetzt fertig und würde ihn gerne hier hochladen,um von euch eure ehrlichen Meinungen und Ratschläge zu bekommen.Ich hoffe dies ist der Anfang eines regen Austauschs untereinander.


    Viele Grüße,

    Stratos