Beiträge von Jennagon

    Mephistoria


    Eegon2 hat dir schon so viele Hinweise, Tipps und Ratschläge gegeben, und wieder drehen wir uns hier im Kreis, anstatt dass du einfach in kleinen Schritten deine Geschichte "erzählst".


    Zum SM oder BDSM hatte ich dir bereits vor Ewigkeiten im Chat gesagt, dass mich an den Thema an sich nichts stört. Was mich dazu bringt, deine Texte nicht zu lesen, ist, dass sie für mich völlig überzogen wirken. Ich hatte dir gesagt, dass es eigentlich keine einzige normale Person im ganzen Buch gibt. Alle sind entweder Sadisten, völlig geschädigte Sklaven, Gewaltopfer, Entführte ect. Entweder homosexuell oder weiß der Himmel. Es gab für mich keinen Charakter, mit dem ich mich A identifizieren oder B den ich nur ansatzweise nachvollziehen konnte.


    Was du nebenbei im Bett gerne hättest, ist mir dabei völlig Banane. :pardon:


    In keinem der Teile, die du hier gepostet hast, kam irgendwann mal rüber, dass es zwischen Sklave und Master ein Vertrauensverhältnis geben muss oder gibt, dass die Chemie stimmen muss. Dass die sich davor oder danach in einem Restaurant treffen, bisschen ausm Alltag erzählen, fragen, was die Familie so macht. Das kommt in der Szene nämlich tatsächlich vor ... =O

    Wir haben dir schon sehr oft gesagt, dass es keine "Normalität" gibt.

    Nachdem du im Chat mal nachgefragt hast, wie das mit Gewaltszenen ist, haben Chaos Rising und ich dir einen Auszug aus unserem Buch geschickt, um dir zu erklären, wie wir eine äußerst gewaltätige Szenen gestaltet haben. Innerer Monolog, dass sich der Prota aber trotzdem dazu gezwungen fühlt, dass er leidet unter dem, was die Welt aus ihm macht ... Das sowas auch mitunter wichtig ist für Leser, das zu verstehen und zu erlesen. Was hast du gemacht? Random ne Szene verfasst, in der ein Kerl ein Baby zerstückelt und die Leichenteile aus einem Fenster wirft. Du hast nicht versucht, zu verstehen, was wir dir sagen wollten, sondern du wolltest dann einfach brutaler sein, schockierender und hast dich dann dem Medium "Baby" bedient. :tired:


    Es mag hart klingen, aber es wirkt tatsächlich so, als wolltest du allein Leser über die Gewalt, den Sex und Co. generieren, anstatt über eine gute Geschichte dazu. Und allein deswegen kann es gefühlt nichts werden. Den Plot hast du bereits runtererzählt und fragst jetzt wieder nach Kotplay und darf man das im Forum schreiben ... Schreib doch erstmal deine Geschichte, anstatt dich mit ungelegten Eiern zu beschäftigen oder Szenen, die iwann mal kommen "könnten".

    Wie hart darf es eigentlich im Forum in Sachen Gewalt Sex BDSM werden?


    Ich habe nämlich auch eine Stelle mit Kotplay.

    An deiner Stelle würde ich mich erstmal mehr mit der realen BDSM Szene befassen und nicht mit Fäkalfetisch. Manchmal hab ich etwas das Gefühl, du verwechselst da was oder verallgemeinerst zu sehr. In meiner beruflichen Laufbahn hatte ich viel Kontakt zu Dominas, Prostituierten ect. auch Damen aus der Swingerszene waren nicht selten. Die Darstellungen von 50. Shades of Grey und Konsorten entsprechen nicht dem wirklichen Bild der Szene. Petplay gehört dazu, aber Kotplay ist eine ganz andere Hausnummer und ein Fetisch, der größtenteils in eine andere Richtung geht. Es ist manchmal so, als würdest du alle "abartigen" Dinge einfach mit BDSM gleichsetzen und verbinden. Das finde ich der Szene gegenüber nicht fair. Du hast Lustsklaven, Folter, sexuelle Gewalt und Psychoterror in deinen Geschichten. Es ist für deine Darstellung der Vampire anscheinend wichtig, hat aber wenig mit dem BDSM zu tun, den ich durch Mitglieder der Szene kennenlernen durfte.

    Zudem haben wir dir schon gesagt, dass so ziemlich alles erlaubt ist, wenn es Hand und Fuß hat. Also einen geschichtlichen Nährwert. Nicht, um es einfach drin zu haben, weil Baum.

    Einmal was Cory Thain gesagt hat und zum anderen, kann man historische Personen auch seinem Leser, der keine Biografie über Person XY gelesen hat, näherbringen, indem man ihn durch ein paar Sätze hin und wieder und durch seine Taten "erzählen" lässt, wer und wie er ist. Dazu braucht ein Leser keine Allgemeinbildung in französischer Geschichte. Vor allem würde ich mir als Autorin auch nicht den Schuh anziehen, zu wissen, wie XY tatsächlich war, denn egal wie man solche historische Personen darstellt, es wird immer Experten geben, die einem da widersprechen. Man kann sich von historischen Personen demnach maximal inspirieren lassen.

    Eine Frage: So wie ich das verstanden habe kann man bei Fantsy ohnehin sein eigenes Design anbieten. Wo besteht dann der Unterschied zu diesem Wettbewerb?

    Man kann nicht selbständig auf Fantsy designen, da die Software quasi im administrativen Bereich ist. Dazu haben keine Kund:innen oder Verkäufer:innen Zugriff. Man kann aber Designs (Bilder im passenden Format) einreichen, wenn man Buchmerch und Co veröffentlichen möchte. Also Designs, die auf eigene Bücher bezogen sind, auf den eigenen Blogbereich. Das wird natürlich vertraglich geregelt, da Fantsy die Nutzungsrechte von Autor:innen benötigt. 😋 Auf einer Bestellliste können sich dann Autor:innen aussuchen, worauf sie gerne ihre Bilder hätten. Hoodies, T-Shirts, Tassen u.v.m.

    Der Wettbewerb hier soll einfach Spaß machen. Vor allem, da wir lange keinen Zeichenwettbewerb mehr hatten. Nebenbei kann man damit ein kleines Taschengeld verdienen. Natürlich könnte man auch so Bilder einreichen, aber andersherum ist die Nutzung des Foren-Namen dann wieder eine Sache, die Fremde nicht einfach nutzen dürften 🤣

    (Wobei was Du schreibst ja zwei Paar Schuhe sind. Wenn die Leserzahl hier relativ überschaubar ist, dann ist es für das Sammeln von Followern auch uninteressant. Aber ich kann Dein Argument trotzdem gut nachvollziehen.)

    Also, wenn sie im Mitgliederbereich stehen, ist es natürlich überschaubar, aber das muss nicht immer so sein. Als ich allein für das Forum eine humoristische Geschichte geschrieben hatte, hatte sie am Ende 150 000 Zugriffe, und hat sogar neue User ins Forum gelockt. ^^"


    Es kommt drauf an ...

    Hey Salomo


    ich klink mich mal ein :D

    Erstmal hier auch ein herzliches Willkommen von mir im Forum. :party:


    Wir haben hier im Forum auch einen Bereich, der von außen nicht einsehbar ist. Heißt, nur angemeldete User können deine Geschichten sehen. Gäste nicht. Mitgliederbereich <--- klick!


    Naja, nach der Veröffentlichung im Internet ist so ein Text würde ich sagen halt leider verbraucht.

    Nein, eigentlich ist für Verlage das Gegenteil der Fall. Verlage suchen sich mittlerweile gezielt Autor:innen und Geschichten, die bereits eine Community besitzen. Ihnen geht es nicht mehr oder nicht ausschließlich um die Exklusivität der Geschichten. Deswegen suchen sie auf Plattformen wie (früher Sweek) Wattpad. Die Geschichten werden dann natürlich, nachdem ein Verlagsvertrag unterzeichnet wurde, aus dem Netz genommen. Meist bleiben dann nur noch Leseproben zurück. Das liegt daran, dass Verlage gerne Autor:innen haben, die bereits eine gewisse "Followerzahl" vorzeigen können. Davon versprechen sie sich mehr Werbung, Verkäufe ect.

    Natürlich werden auch unbekanntere Autoren genommen. Die Chancen stehen aber meist besser, wenn die Autor:innen bereits zuvor Werbung für sich und ihre Werke betrieben haben. ^^ Die Bücher von Chaos Rising und mir standen zuvor auch hier, bei Wattpad und Sweek online - und wir wurden 2018 als Gewinner in der Kategorie "Roman" von Sweek ausgezeichnet. Wäre unsere Story in irgendeiner Weise verbraucht gewesen, wären wir wohl nicht 2020 ins Verlagsprogramm aufgenommen worden. :crazy:

    Das Bewerben kann man vor allem bei Buchblogger:innen beobachten, die dann von größeren oder kleineren Verlagen verlegt werden, da sie meist durch Instagram (1000 Follower +) bereits einen Fuß in der Tür haben, was eine Fangemeinde angeht. :pardon:


    Grundsätzlich verstehe ich aber, was du meinst. Wie gesagt, es kann gut sein, dass sich ein paar Leser bei dir über eine PN melden. Als Alternative können wir dir den Mitgliederbereich anbieten. Du kannst das Modteam oder mich auch jederzeit anschreiben, wenn deine Geschichte aus dem "Netz" verschwinden soll. Also, hier zu posten ist dann keine ultimative Entscheidung, sondern wir achten darauf, gerade bei Autor:innen mit Veröffentlichung, dass die Geschichten dann in einen komplett unzugänglichen Bereich verschoben werden.

    Bis zum Mars mit aktueller Technik braucht man zwischen 3 und 5 Jahre je nach Entfernung auf der elyptischen Bahn. Und dort wird eine neue Siedlung aufgebaut. Jedenfalls versucht. So wie es die NASA als tatsächlichen Notfall Plan hat. Also eine Technik die es in Ansätzen schon heute gibt. Und ob das in 50 oder 100 Jahren spielt ist ja noch sehr offen in der Geschichte.

    Notfallplan hin oder her. Der Mars ist um Vieles unfreundlicher als es die Erde vermutlich so schnell sein könnte - zumindest mit den geschilderten Problemen.


    Vorteil: Der Mars hat keine Atmosphäre oder Ozonschicht, die wir zerstören könnten. Ebenso ist der Boden bereits "giftig"! Ohne ausgeklügeltes Terraforming sehe ich da leider keinen Grund, warum die Menschheit auf diesen Planten umgesiedelt werden sollte, anstatt das, was auf dem Mars gemacht würde, auf die Erde anzuwenden :pardon:

    Es wirkt halt mit einer Umsiedlung auf den Mars etwas wie: "Mir ist es an der Arktis zu kalt, deswegen ziehe ich an die Antarktis!" X/

    Naja Deutschland und homescooling wo der Lehrer rund fahren muss mit den Aufgaben weil viele kein Netz haben z.b. Schwer. Aber genau die Gedanken mit der los Bude Hatte ich auch schon.

    Als Mutter, die 1 1/2 Jahre Homeschooling hinter sich hat, muss ich sagen, dass es das Angebot trotzdem gab, auch, wenn Ausnahmefälle es nicht wahrnehmen konnten. Es lief trotzdem gefühlt 90% digital.

    Hey Inkwriter,


    Ich habe mal gewartet, bis etwas Text zusammengekommen ist, bevor ich kommentiere. :tee:

    So weit, so gut.

    An sich finde ich die Idee einer Welt, die dann in naher Zukunft "untergehen" wird, gut. Ist mal was anderes, als wenn sie bereits untergegangen ist.

    Womit ich mich etwas schwertue ist die geschilderte Gesamtsituation. :blush: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege - oder was falsch verstanden haben.

    Die Nachrichten sagen, dass in 10 Jahren die Erde so gut wie unbewohnbar sein wird, das Ozonloch hat bereits den Geist aufgegeben und nun sollen Lose verteilt werden, die bestimmen, wie, wann, wer in ein Raumschiff darf.

    Hier mal, was mein Hirn sich dabei denkt: :whistling:


    1. Losbuden: In einer Welt, in der das meiste digital ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass man dazu ausschließlich körperlich aus dem Haus muss. Ich finde, hierzu kann man unseren Lockdown als gutes Beispiel nehmen. Selbst da waren Terminvergaben zwecks PCR-Tests recht schnell über das Internet möglich. Vieles wurde auf digitale Bearbeitung umgestellt. Dieser Aspekt fehlt mir in der Darstellung.


    2. Die Hälfte wird das nicht glauben, alle sind brave Bürger und stellen sich bei den Losbuden an. :hmm: Also, wenn ich in T-10 Jahren als vielleicht Zurückgelassene auf einem kaputten Planeten leben muss, würde das etwas mit mir machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen da ruhig bleiben - zumindest der Großteil. Ganz im Gegenteil. Das ist schon ein Grund für Massenpanik. Was ist mit den eigenen Kindern? Wie soll es weitergehen? Bekommt man ein Los? Was, wenn nicht? Wer hat Vorrang? Das schreit nach Protesten, Plünderungen - viele werden nichts mehr zu verlieren haben (Vor allem, wenn man wegen kleinen Delikten bereits kein Los bekommt). Etliche Menschen werden ihre Arbeit niederlegen. Warum auch noch zur Arbeit gehen, wenn man seinen Rucksack packen und woanders seine Zeit genießen kann? Ein Appell der Nachrichten, alles so zu machen wie bisher, ist da, glaube ich, nutzlos. Es gab zur Coronazeit Leute, die wegen einer Packung Toilettenpapier und Nudeln handgreiflich geworden sind ... Was passiert da erst, wenn jemand sich in der Losbuden-Schlange panisch vordrängelt oder am Schalter gesagt bekommt, dass er kein Recht auf ein Los hat? :panik:

    3. Raumschifflogistik. Ich glaube, da würde es reichen, wenn die Nachrichten sagen, dass "Experten" versuchen, die Kapazitäten der Raumschiffe zu erhöhen. Weil, an sich ist das nicht so einfach. Ich halte Raumschiffe dieser Art jetzt nicht für Luxusdampfer. Selbst wenn man ein paar Schränke entwendet, gewinnt man nicht viel Platz - geschweige Kilogramm, um erwähnenswert mehr Menschen (weltweites Durchschnittsgewicht von 62kg) mitzunehmen. Mal abgesehen davon, dass Reisen zu einem erdähnlichen Planten - nehmen wir hier mal Proxima Centauri b - mit derzeitig/zukunftsnaher Technik rund 6300 Jahre dauert. Diese Reise dauert also Generationen an. Und das auf engsten Raum? Mit vollgestopften Raumschiffen? ?( Schwer vorstellbar.


    Ich glaube, deine Grundidee ist gut. Vielleicht bedarf es mehr Recherche? Es ist vermutlich schwerer, ein Endzeitszenario zu gestalten, dass nicht erst im Jahr 3500 spielt und man viel mehr mit Technik und neuen Erkentnissen herumspinnen kann/darf.

    Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir etwas weiter.


    Liebe Grüße

    Jennagon

    Der Himmel ist böse weil der Leser auf der Seite der Vampire steht. Diese Vampire verehren Luzifer.

    Das kannst du nicht festmachen. Wenn ich an deine Vampire denke, mit all ihrem BDSM und ihren Sklaven und Gewalt, wäre ich als Leserin sicherlich nicht auf deren Seite. Die Seite wählt der Leser je nach eigener Moralvorstellung - und wie sehr Leser:innen Handlungen nachvollziehen können. Das kannst du der Lesergemeinschaft nicht vorschreiben. Es kann genauso gut sein, dass deine Leser:innen die Vampire ätzend finden und eher beim Himmel mitfiebern, dass die gewinnen und die Vampire ausrotten. :pardon:

    Trevor schaute Esther nach, die sich auf den Weg zurückbegab. Dann betrachtete er die Münzen, die verstreut herumlagen und wandte sich Edmund zu. „Zumindest grenzt Esthers Fund unseren Suchraum ein.“
    „Das stimmt“, meinte Edmund.
    Die beiden schauten sich um und bewegten Sträucher zur Seite, schauten noch einmal in das Loch, in das Esther gerutscht war. Dass die Besatzung die Kiste in das Loch geworfen hatte, schloss Trevor aus. Wahrscheinlich wäre sie auf halben Weg steckengeblieben.
    „Hier ist was!“, rief Edmund, und Trevor begab sich umgehend zu ihm.
    „Was ist es?“
    „Sieht aus wie ein schmaler Höhleneingang.“
    Edmund war ein paar Meter den Hügel hinuntergelaufen und hatte unweit von ihnen einen Eingang entdeckt.
    „Na, das sieht schon eher wie eine Stelle aus, an der man eine Kiste voller Gold lagern würde.“
    „Vermutlich haben sie auf den Weg nach unten ein paar Münzen verloren“
    , mutmaßte Edmund. „Nur haben wir kein Licht.“
    „Das stimmt.“

    Beide hörten leises Plätschern aus dem inneren der Höhle. Anscheinend lief Wasser aus den Wänden und tropfte zu Boden. Aber ohne Fackel war nichts zu erkennen.
    Sollten sie schnell zurücklaufen und Stoff holen? Eine Lampe vom Schiff?
    Trevor stöhnte. Den ganzen Weg zurücklaufen … Das würde sie kostbare Zeit kosten. Deswegen riss er sich kurzerhand die Ärmel seines Hemdes ab und wickelte den Stoff um einen Ast. Mit den Feuersteinen, die er bei sich trug, zündete er die improvisierte Fackel an.
    Edmund grinste. „So geht es natürlich auch.“
    Beide ließen den schmalen Eingang hinter sich und betraten die Höhle. Spinnenweben hingen von der Decke, und Edmund umging diese mit einer Eleganz, die beinahe bewundernswert war. Trevor hatte aufgrund seiner Größe und Masse nicht die Möglichkeit und befreite sich lieber nach und nach von den klebrigen Fäden.
    Plötzlich stand Trevor vor einem Abgrund. „Hier geht es nicht …“, setzte er an, aber weiter kam er nicht, als Edmund ihm im Halbdunkel anrempelte. „Pass doch …“ Fluchend ergriff er den Händlersohn und wollte sich an ihm festhalten.
    „Spinnst d…“, schrie Edmund auf, aber wurde davon unterbrochen, dass er Trevors Körpergewicht nichts entgegenzusetzen hatte.
    Was auch Trevor schnell merkte, und beide den Abhang hinunterrutschten.
    Schreiend und wehklagend glitten sie den Hang hinunter, wodurch auch die Fackel erlosch.
    Als beide kaum noch Atem zum Schreien hatten, landeten sie auf etwas Weichem.
    Dem Schreien wich Husten. Irgendetwas war in der Luft, das die Atemwege reizte.
    „Großartig“, sprach Edmund und stöhnte schmerzerfüllt. „Jetzt sitzen wir in einem Loch!“
    „Ich kann die Hand nicht vor Augen sehen, so ein Mist“, ergänzte Trevor.
    „Wo ist diese Fackel?“, fluchte Edmund und begann anscheinend wie Trevor, die Umgebung abzutasten.
    „Ich hab sie!“, gab Edmund von sich.
    „D… Das ist nicht die Fackel!“
    „Oh …“
    Kurz herrschte Schweigen.
    „Würdest du deine Hand da bitte wegnehmen?“, fragte Trevor und bemerkte gleichzeitig, wie sich unwillkürlich seine Mundwinkel bewegten.
    Bevor Edmund darauf antwortete, brachen beide in heiteres Gelächter aus.
    „Warum lachst du?“, wollte Edmund von Trevor wissen.
    Der hatte aber darauf keine Antwort. Er musste einfach lachen, obwohl an der Situation nichts komisch war. Sie hockten orientierungslos in einer Höhle fest.
    Beide krochen auf dem sandigen Boden herum, ohne zu wissen, in was sie alles griffen – und das schien nicht mal Edmund zu stören. „So habe ich mir mein Grab nicht vorgestellt“, gestand dieser und lachte weiter.
    Irgendetwas stimmte nicht mit ihnen. Das merkte Trevor deutlich daran, dass er nicht aufhören konnte zu lachen. Edmund ebenfalls nicht. Normalerweise hätte Trevor kreative Hasstiraden zu ihrer Situation von Edmund erwartet, aber dieser lachte, kicherte und gluckste, während er das Offensichtliche aussprach.
    „Vermutlich hat das was mit dem Zeug in der Luft zu tun, was wir eingeatmet haben …“, erinnerte Edmund Trevor an ihre Landung.
    Natürlich, das musste es gewesen sein. „Wir müssen uns zusammenreißen!“, erwiderte Trevor, aber sein Lachen untergrub die Ernsthaftigkeit seiner Aussage.
    „Siehst du auch diese bunten Farben? Ich glaube, ich kann Gerüche sehen“, sprach Edmund.
    Trevor sah keine bunten Farben, dafür aber ein violettes Pferd, dass durch die Luft ritt. „Darum kümmere ich mich später …“, murmelte der Formwandler.
    Sie krochen weiter, nachdem sie die Fackel nicht finden konnten. Den Abhang hinaufzuklettern, den sie runtergerutscht waren, war hoffnungslos – erstrecht ohne Licht. Aber vielleicht gab es noch einen Ausgang. Wenn der Schatz hier unten war, mussten die Schiffbrüchigen auch irgendwie hinausgekommen sein.
    „Gibt es tanzende Pilze?“, fragte Edmund unterdessen.
    „Siehst du welche?“, wollte Trevor wissen.
    „… Vielleicht …“
    Wieder kicherten beide. Trevor versuchte währenddessen, den blauen Bären, der in der Dunkelheit saß, zu ignorieren. Beide Männer wussten, dass es nicht real war, was sie sahen. Aber ihr Verstand ging trotzdem auf diese Halluzinationen ein. Sie konnten sich nicht wehren. Sie begannen immer wieder zu lachen, sich mit den Gnomen und Feen zu unterhalten oder diese Wesen nach dem Weg zu fragen. Edmund versuchte sogar, hin und wieder zu reimen. Von ihrem Tod in der Höhle, aber auch das konnten beide kaum ernst nehmen, wenn sie sich darüber amüsierten.
    Doch dann sahen Trevor und Edmund das gleiche, nachdem sie um eine Ecke gebogen waren. Da war Licht – und das konnte keine Halluzination sein, denn beide sahen es.
    Um eine weitere Ecke in etwas Entfernung schimmerte das Licht von Feuer.
    Ohne sich wirklich zu fragen, wer dieses Feuer am Leben hielt, richteten sich beide auf und folgten dem Licht wie Motten.
    Nachdem sie um die Ecke gebogen waren, standen sie in einer großen Höhle, erhellt von mehreren Fackeln und Feuerschalen. Große Felsen dienten anscheinend als Ablagen, überall lag Gerümpel herum, das Edmund und Trevor als Überbleibsel eines Schiffes ausmachten. Aber dann sahen sie auch die Kiste am anderen Ende. Das Gold darin schimmerte rötlich und zauberte bunte Reflektionen an die Höhlenwand. Das, oder ihre Halluzinationen verursachten das göttliche Bild ihres Ziels.
    „Wunderbar! Wir haben ihn gefunden … den Schatz! Ich werde mir erstmal neue Kleidung kaufen und zu einem Barbier gehen. Ich sehe aus wie ein Hinterweltler …“, schwärmte Edmund.
    Trevor folgte ihm und wollte auch schon von einer Rüstung anfangen, als sie das Rasseln von Ketten hörten.
    „Ich hoffe nur, diese Fantasien hören auf“, motzte Edmund und wedelte mit seiner rechten Hand vor seinem Gesicht herum. „Diese dummen, geldgierigen Schmetterlinge … Die wollen nur unseren Schatz!“
    Trevor hatte seine Probleme damit, das Pferd, das immer noch penetrant um sie herumritt, loszuwerden. Ständig duckte er sich unter den Hufen hinweg. „Dir folgt zumindest kein violettes fliegendes Pferd!“
    Wieder erklang Rasseln. Und mit dem Rasseln bog um eine andere Ecke der Höhle eine seltsame Gestalt. Die Kleider hingen in Fetzen vom Körper – und der rechte Arm schien zu fehlen.
    „Ehm … Edmund?“, sprach Trevor, während Edmund den Inhalt der Schatzkiste untersuchte.
    „Münzen, Ringe, Ketten und …“
    „Edmund?“, wiederholte Trevor lauter und tippte dem Händlersohn wild auf die Schulter. „Siehst du das Ding da?“
    Edmund wandte sich genervt um. „Was sehe ich?“, schimpfte er. „Dieses entstellte Etwas? Wir wissen doch beide, dass wir unter dem Einfluss von irgendwas stehen.“
    „Ja, aber … wir sehen es beide!“
    Edmund schluckte trocken. „Hat deine Halluzination Kleidung der letzten Saison an?“
    „Eher der vorletzten“
    , nuschelte Trevor.
    Der Händlersohn legte eine Perlenkette beiseite. „Hässlich?“
    „Schon!“
    „Ketten?“
    „Japp!“

    Jetzt schrien beide zur Abwechslung, während jemand anderes lachte.
    „Da sind uns Diebe ins Netz gegangen“, sprach eine fremde Stimme und eine zweite Gestalt kam in die Höhle. Dieser jemand sah nicht frischer aus als die Gestalt, die an einem Fuß an einer Kette hing.
    Erst jetzt nahmen Trevor und Edmund den Gestank in der Höhle wahr.
    „Frischfleisch für die nächsten Wochen …“, sprach der Fremde weiter und grinste, wodurch seine faulen Zähne zutage kamen.
    Trevor versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen, aber der tanzende blaue Bär im Hintergrund machte es ihm nicht einfach. Er musste seine Stärke fokussieren, aber das Misslingen brachte ihn nur wieder zum panischen Lachen.
    Edmund verlor anscheinend keine Zeit und warf dem Kerl einen goldenen Krug gegen den Kopf.
    Trevor wandte sich ihm zu und formte lediglich ein tonloses „Warum?“
    „Die wollen uns fressen! Wollen wir noch auf das Rezept warten, das er benutzen wird? Solche Leute kauen einem doch immer erst ein Ohr ab, bevor sie versuchen, einen zu töten. Ersparen wir uns das. Töte sie einfach!“ Dann lachte Edmund. „Ohr abkauen … verstehst du?!“
    „Ja, aber mit was denn?“, schrie Trevor, während der blaue Bär hinter Edmund auftauchte. „Ich habe keine Waffen bei mir!“ Trevor kicherte. „Der Wortwitz war aber gut … Ohr abkauen, weil sie Kannibalen sind. Ich verstehe …“
    Zwei weitere Gestalten tauchten hinter dem auf, der sich den Kopf rieb. „Fesselt und tötet sie. Die Reihenfolge ist egal …“
    Trevor schaute sich hektisch um, ob er etwas als Waffe benutzen konnte und ergriff einen Knochen vom Boden.
    „Ist das ein Oberschenkel?“, wollte Edmund wissen.
    „Ist das wichtig?“, fragte Trevor, aber rümpfte selbst die Nase, als er die verwesenden Fleischfetzen daran bemerkte. „Der ist nicht mal ordentlich abgekaut. Schämt euch!“
    Die drei nicht in Ketten liegenden Gestalten rannten umgehend auf Edmund und Trevor zu.
    Edmund ergriff alles Schwere, das in seiner Nähe lag und warf es nach den Kannibalen.
    Trevor hingegen ging auf sie zu und haute dem ersten den Knochen über den Schädel. Er musste die Enge zwischen dem Gerümpel ausnutzen, dass sie nicht gleichzeitig angreifen konnten.
    „Ducken!“, rief Edmund und warf einen Kerzenständer samt brennenden Kerzen.
    Trevor duckte sich, und der Kerzenständer flog einem der Kannibalen mitten ins Gesicht, wodurch seine verdreckten Haare Feuer fingen. Schreiend drehte sich dieser im Kreis und sprang kopfüber in einen Kessel.
    Trevor schlug danach mit dem Knochen zu. Blut spritzte dem Formwandler ins Gesicht, während der Kannibale vor ihm mehrere Zähne verlor. Der Formwandler trat dem Kerl gleichauf gegen den Oberkörper, aber dieser fiel nur dem Hinteren in die Arme, der ihn umgehend wieder Trevor entgegenschubste.
    Edmund rannte in die andere Richtung. Ihm gingen anscheinend die Wurfgeschosse aus, sodass er nach etwas anderem Ausschau hielt.
    Trevor versperrte den beiden den Weg und wog den Knochen in seiner Hand. Gezielt schlug er wiederholt zu, bis der morsche Knochen abbrach. Mit zertrümmerten Gesicht ging aber zumindest der erste Kannibale zu Boden, sodass Trevor seine Chance sah, Edmund zu folgen.
    Der Kannibale, dessen Haupt gebrannt hatte, richtete sich dampfend wieder auf und hatte überall Fetzen von Fleisch an sich hängen. „Meine Haare! Meine wunderschönen Haare“, beschwerte er sich.
    „Das nanntest du Haare?“, hinterfragte Edmund lautstark. „Sei froh, ich habe dich von dem Vogelnest befreit.“
    Auch wenn Edmund souverän konterte, konnte Trevor die Panik in dessen Augen sehen. Aber ihm ging es nicht anders. Gegen Kannibalen hatte der Pirat noch nie gekämpft. Er hatte von solchen Leuten gehört, die nach einem Schiffbruch Unaussprechliches getan hatten, aber noch nie sollte er selbst auf dem Mittagstisch solcher Menschen landen. Es mussten Männer der Crew sein, die noch lebten. Anders konnte er sich ihre Anwesenheit nicht erklären.
    Zudem ließ die Wirkung ihrer Halluzinationen allmählich nach, wodurch Trevor und Edmund immer mehr erkannten, wo sie sich befanden. Hatten sie zuvor nur das Schimmern des Goldes wahrgenommen, hingen nun plötzlich Gliedmaßen von der Höhlendecke, überall war getrocknetes Blut zu sehen – und zu riechen.
    „Vorher war es angenehmer“, stellte Edmund fest, und dem konnte Trevor nur zustimmen.
    „Hier!“, meinte Trevor und drückte Edmund den abgebrochenen Knochen in die Hand.
    Sichtlich unterdrückte Edmund den Kotzreiz. „Widerlich …“
    Trevor durchwühlte rasch das Gerümpel vor ihnen und fand ein kleines Messer. Dieses gab er dann Edmund und nahm lieber wieder den Knochen an sich. Die beiden Kannibalen kamen von beiden Seiten um den Felsen herum. „Ihr kommt hier nicht mehr raus. Wir haben den Ausgang versperrt, um die Steuern des Königs zu beschützen“, erklärte der menschenfressende Kassenwart.
    „Hah! Aber es gibt einen Ausgang!“, wiederholte Edmund euphorisch.
    Trevor und Edmund standen Rücken an Rücken, um beide Seiten abzudecken. Der Händlersohn fuchtelte wild mit dem Messer vor sich her, während Trevor dem Kassenwart das spitze Ende des Knochens entgegenhielt.
    „Tut uns leid, wir sind ungenießbar“, meinte Trevor.
    „Du vielleicht, aber bei dir muss man das Muskelfleisch nur lange genug kochen …“
    Trevor stach zu, aber der Kannibale wich aus. Er warf dabei die Feuerschale neben sich um und steckte die Stofffetzen am Boden in Brand.
    Trevor schlug mit seiner Faust zu und traf diesmal den Kannibalen. Ein zweiter Schlag brachte den Kerl zu Boden, weshalb er sich zu Edmund wandte und diesen neben sich stellte. Noch einmal stach Trevor mit dem Knochen zu und traf den Kerl, dessen Haupt gebrannt hatte, im Kehlkopf. Ein Schwall Blut trat hervor, der Edmund mitten im Gesicht, und Trevor am Oberkörper traf.
    Der Kannibale röchelte, und Trevor rammte ihm den Knochen tiefer in den Hals, weshalb ein zweiter Blutschwall auf ihnen landete.
    Geradezu apathisch stand Edmund da und spuckte das Blut aus. Nur sein rechtes Augenlid zuckte. Trevor war sich nicht sicher, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen war.
    Unterdessen rappelte sich der Kannibale hinter ihnen wieder auf.
    Edmund und Trevor wandten sich ihm zu. Edmund betrachtete das Messer, dann seine Kleidung. Danach nahm er Anlauf, schrie und schubste den Kerl rücklings ins Feuer am Boden.
    Trevor stand erstaunt da. Edmund schien wirklich die Schnauze voll zu haben – und das nicht nur vom Blut. Aber nach der heroischen Tat, stolperte der Händlersohn über einen kleinen Felsen direkt in die Arme des angeketteten Kerls, der wohl teils die letzte Mahlzeit war. Zumindest hätte das den fehlenden Arm erklärt. Dabei flog das Messer quer durch den Raum. Trevor ignorierte den brennenden Kannibalen, der wild mit seinen Armen herumfuchtelte und in die Richtung rannte, aus der Edmund und Trevor gekommen waren. Stattdessen ergriff der Formwandler den Knochen, der noch im Hals des anderen steckte und lief auf beide zu.
    Ein spitzer Schrei erklang von Edmund, als der angekettete Kannibale ihn zu Boden warf. Anscheinend versuchte der Kannibale, Edmund in die Nase zu beißen. Gesicht an Gesicht biss der angekettete Kerl ins Leere, solange, bis ihm Trevor den Knochen in den Hinterkopf rammte. Zumindest landete dieses Blut nur auf Edmunds Kleidung und diesmal nicht in seinem Gesicht.
    „Das ist alles widerlich!“, schrie der Händlersohn und warf den Toten von sich. „Wie kann man so leben?“
    Trevor zuckte mit seinen Schultern. „Vermutlich sind sie wahnsinnig geworden.“
    „Ach wirklich?! Mir kamen sie ganz bei Sinnen vor ...“
    Trevor reichte Edmund seine Hand und half ihm auf. "Dann stell keine Fragen, wenn du die Antwort kennst."

    Beide waren über und über mit Blut bedeckt und sahen oder rochen selbst nicht besser als die Kerle aus der Höhle. „Aber wir haben den Schatz“, versuchte Trevor die Stimmung zu verbessern.
    Edmund wimmerte. „Ich will mich nur noch waschen. Diesen Geruch werde ich nie wieder los, das weiß ich.“
    „Lass uns erstmal hier rauskommen!“, erwiderte Trevor und klopfte Edmund aufmunternd auf die Schulter.
    Rasch sammelten sie alles Gold ein, verstauten es in der Kiste und schlossen sie. Der Ausgang befand sich sicherlich in dem Teil der Höhle, aus dem die Kannibalen gekommen waren. Allerdings bereuten die beiden schnell, nicht mehr gänzlich unter dem Einfluss der Substanz zu stehen, die sie eingeatmet hatten. Haut hing an Leinen von der Decke. Sicherlich war über die Hälfte der Crew gegessen worden. Knochenberge lagen herum und es stank bestialisch. Selbst Trevor musste sich zusammenreißen. Der Geruch brannte ihm in den Augen. Edmund schnappte sich ein einigermaßen – nicht blutverseuchtes – Tuch und wickelte es sich um Nase und Mund.
    „Halte nach einem großen Felsen Ausschau“, meinte Trevor. Er war sich sicher, dass die Besatzung damit den Ausgang versperrt hatte.
    Zu ihrem Unmut befand sich nur ein großer Felsen in der Höhle. Und dieser befand sich hinter dem größten Berg an Fleisch und Knochen.
    „Es war klar … so klar“, nuschelte Edmund wütend hinter seinem Tuch.
    Trevor hielt sich seinen Arm schützend vor die Nase und schaute sich den Felsen genau an. Durch einen kleinen Ritz erkannte er Tageslicht. „Ja, das ist der Fels … Allerdings müssen wir die Leichenteile wegschaffen, damit ich ihn schieben kann.“
    „Du hast nicht zufälligerweise noch eine Schippe in deiner Hose?“
    „Wenn, würde ich mir Gedanken machen“
    , erwiderte Trevor nachdenklich.
    Wenn sie in die Freiheit wollten, kamen sie nicht drum herum. Sie mussten den Ausgang freischaffen.
    „Kein Wort hierrüber … zu niemanden!“, forderte Edmund.
    „Keine Sorge … Es ist auch nicht mein glorreichstes Erlebnis.“
    Tatsächlich schafften es beide, den Ausgang so weit zu befreien, dass Trevor den Felsen wegschieben konnte. Sie ergriffen die Kiste und machten, dass sie aus der Höhle kamen.


    Es dauerte eine Weile, bis sie mit der Schatzkiste durch den unwegsamen Dschungel gelangt waren. Am Strand angekommen, ließen beide die Kiste hinter Esther und Nelli fallen, welche sich mit großen Augen zu ihnen herumdrehten.
    „Was ist denn … mit euch passiert?“, fragte Nelli schockiert, während Esther versucht war, sich die Nase zuzuhalten. Wer wollte es ihr verübeln?
    „Nichts!“, sprachen Edmund und Trevor mit einer Stimme. „Wir wollen nicht darüber reden!“
    Trevor schnipste ein Stück Fleisch von seiner Schulter, und Edmund ergriff ein Stück Haut von seiner Kleidung und warf es angewidert zur Seite.
    „Wir haben den Schatz gefunden!“, ergänzte Trevor und lachte unsicher mit hoher Stimme. „Und jetzt gehen wir uns waschen. Einfach … nur … waschen.“
    Die beiden ließen die verwundert dreinblickenden Frauen hinter sich und liefen geradewegs zum Strand.

    Edmund fuchtelte gehend mit seiner rechten Hand vor sich herum. "Scheiß Schmetterlinge ... haut ab!"

    „Wie war dein Tag so?“, wollte Trevor von Edmund wissen.
    „Ich bin froh, gerade keine Gerüche mehr sehen zu können …“
    Trevor nickte, während das violette Pferd Richtung Sonnenuntergang ritt.

    Hey ho,


    ich habe mir mal das Vorwort durchgelesen. An sich bin ich auch der Meinung, so viel Müll einzusparen wie es geht, vor allem, da wir ein 4-Personenhaushalt mit 3 Tieren (Großer Hund und zwei Katzen) sind.

    Wir verzichten auf Plastiktüten beim Obst/Gemüseeinkauf, pflanzen vieles im Garten selbst an, bliblablub ...

    Ich muss aber gestehen, dass ich, wenn ich das lese, nicht mit allen Punkten konform gehe.

    Z.B. der Punkt mit Tinte und Füller (= Papier). Den Punkt oder Einwand finde ich missverständlich, da er nicht den genauen Bereich eines Menschen erfasst, wann er diesen Müll einspart, wenn er Tinte/Füller/Papier benutzt. In allen Bereichen? Kann ich mir nicht vorstellen :pardon:


    Ich z.B. verzichte zugunsten der Papiergewinnung auf so viel Papierschriftverkehr wie möglich und mache alles via Email. Sogar meine Steuer gebe ich digital über ein Formular ab.

    Angesichts der Energiekrise haben wir Autoren mitbekommen, dass es momentan ein Problem im Buchdruck gibt - es zu Lieferschwierigkeiten kommen kann. Dazu habe ich einen Artikel gelesen, der beschreibt, dass die Papierherstellung ähnlich aufwendig ist wie die von Stahl. Wenn jeder Mensch wieder auf Papierverkehr umstellen würde, würde der Verbrauch dafür extrem steigen. Mal abgesehen davon, wenn ich mich verschreibe und ausbessern muss, dass ich immer wieder neues Papier verbrauchen müsste. Das ist auf dem Laptop oder Handy anders, da ich eine Löschtaste besitze. Natürlich verbraucht Strom auch Energie, verursacht Kohlenstoffdioxid, aber wer wie ich viel Büroarbeit hat, würde einen Haufen Müll verursachen, der auch wieder irgendwohin muss.

    Mein Fazit zum Tinte/Füller oder digital ist daher, dass sich das vermutlich nicht viel nimmt, wenn man alles haarklein einbezieht, bzw. Papier bei Büroarbeit viel schlechter abschneidet. Auch bei meiner Arbeit als publizierte Autorin wäre der Papierverbrauch immens, wenn ich für alles den Verlag ect. via Brief anschreiben müsste, anstatt schnell eine E-Mail zu versenden. Oder man bedenke mal das Lektorat xD Alles ausdrucken, abschicken ... Und Chaos Rising und meine Bücher haben einmal 550 und dann 660 Seiten :rofl: In handschriftlicher Form will ich mir das Ausmaß an Seiten nicht einmal vorstellen müssen. Getippt spart man dann doch viel Platz auf einem Blatt Papier ein.


    Dieser Abschnitt im Vorwort liest sich daher eher wie eine Rechtfertigung/Begründung dafür, dass du nichts abtippen möchtest?! :blush:

    Und klingt für uns Autoren dahingehend ziemlich belehrend? vorwurfsvoll? Irgendwie sowas ... auch, wenn es gar nicht so gemeint ist.


    PS: Fehlt bei dem abgeschriebenen Blatt der untere Rest? Ab 1000 Einwohner hört es auf ^^

    Ich denke das ist aber was anderes als bei Star Wars - denn die Fans hoeren ja nicht auf Episode 4-6 gut zu finden - die finden nur die neuen Filme nicht mehr gut.

    Ja, so ähnlich ist das ja. Ich lache ja noch bei dem Gedanken an den Fabrikverkauf in Nussloch "Keine Tasche kannse tragen, aber Europaletten wegschieben, das geht ..." oder über "Der Käse wusste Bescheid, aber ich nicht!" Das waren halt Shows von 2005? Ich finde deswegen nicht jeden Witz von ihm heute im Nachhinein per se scheiße oder nicht mehr lustig. Es sind halt nur die neuen Shows, die mich jetzt nicht mehr ansprechen. Es kommt mir nur so vor, dass es nun so ist, dass er sich selbst als Krönung der Schöpfung sieht, und sein Umfeld quasi die Lächerlichen/Lachnummern sind.

    Der ganze Unfug nachgewachsener Generationen zum Thema sei den nachgewachsenen Generationen überlassen.

    Ich hatte letzt eine Überlegung in eine andere Richtung zu so etwas. Früher ... heute ... Verändert sich die Welt oder verändere ich mich?

    Ich konnte nachts nicht schlafen und habe mich etwas durch Facebook gezapped.

    Unweigerlich kam ich dann auf einen Sketch von Mario Barth. Der Ausschnitt seiner neuen Show hieß "Mario ist Vater geworden" so oder so ähnlich. Und ich dachte mir "Häh, das hab ich gar nicht mitbekommen ..." und bin drauf gegangen.

    Und nein, er war nicht Vater geworden, vielmehr ging es darum, dass er die Geburt eines Kindes von einem seiner Kumpels parodierte. Das ganze spielte sich während Corona ab und er erzählte erstmal, wie er dank seinem Promistatus dafür sorgen konnte, dass sein Kumpel bei der Geburt dabei sein durfte, obwohl Begleitpersonen im Kreissaal nicht gestattet waren. Weil Verbindungen zum Chefarzt ... Da zog sich schon meine Braue nach oben. Ich weiß nicht, ob ich als Comedian so etwas thematisiert hätte. Natürlich ist mir bewusst, dass Comedy/Stand up immer etwas überzogen ist, bin ja selbst eine Ulknudel, aber ... ne, so ... Da war für mich kein Witz zu finden. Keine Pointe. Sich selbst in den Himmel zu preisen, weil man einem anderen wegen seines Status bei so etwas helfen konnte. Jedenfalls war die Basis des Ausschnittes, dass er sich eigentlich nur über die Frau seines Kumpels lustig gemacht hat. Wie sie wegen Wehen stöhnte, wie es zu einem Missverständnis kam, dass er der Geburt beiwohnte ... Grundlegend hat er sich aber nur über die werdende Mutter amüsiert - darauf bauten seine Witze auf. Ich weiß, dass ich den Mann irgendwann mal ganz lustig fand - so vor 20 Jahren. Da drängte sich mir der Gedanke auf: Wirst du alt? Kannst du schon nicht mehr über dich selbst lachen? (Weil ja auch Mutter und war Schwangere in Wehen) Das hat mich tatsächlich beschäftigt. Ich weiß von mir, dass ich keine Feministin bin. Und ich weiß, dass ich über so etwas lachen könnte, auch, wenn die Geburten bei mir zwecks Frühchen etwas heikler waren. Ich kann so etwas abschalten. Warum habe ich dann nicht ein Mal gelacht? Ich kam zum Schluss, dass ich tatsächlich älter geworden bin und viel analytischer an alles herangehe als mit 16-20. Humor ist immer Geschmackssache, das ist klar. Mit übertriebenen Fekalhumor konnte ich aber noch nie etwas anfangen. Bei dem Sketch kam ich zum Schluss, dass ich nicht drüber lachen kann, wenn ein Comedian die Hilflosigkeit einer Person parodiert - und der ganze Witz darauf beruht, dass man eine andere Person ins Lächerliche zieht - und NUR eine andere Person. Ich habe Micheal Mittermeiers "Achtung Baby!" live gesehen und mich fast bepisst vor lachen. Klar, ist dieser Mann auch net jedermanns Sache, aber bei ihm war "sich selbst als werdender Vater durch den Kakao ziehen" und "anderes durch den Kakao ziehen" ausgewogen. Er machte auch seine Frau als werdende Mutter nicht lächerlich, sondern betonte z.B. wie "sexy" er sie fand, egal, ob sie zugenommen hatte.

    Mario Barths Vorstellung basierte einzig und alleine darauf - anscheinend wie immer - andere lächerlich zu machen. Er simulierte einen Kotzreiz, als man ihm das Kind gab, weil Babys nun mal geknautscht aussehen ect. Einen Kotzreiz ... (wartete auf den Witz, der nie kam) :schiefguck: Nur er stand als Strahlemann da, der letzten Endes die Situation suverän meisterte. Er gab dem Kind dem Namen "Bärbel", was mir irgendwie von Werner Beinhart geklaut vorkam, genauso wie die "Handquetsch"-Situation, die in hunderten Filmen bereits zu Tode getreten wurde ... Humor oder Selbstdarstellung? Beides?

    Der Mann hat seinen Fankreis, das ist auch voll in Ordnung. Genauso wie ihn die Star Wars Filme haben, man kann aber für sich beschließen, das nicht gut zu finden. :rofl: Ich war aber tatsächlich zufriedener mit mir selbst, dass ich für mich begründen konnte, WARUM ich es nicht lustig fand, ohne festzustellen, dass es daran lag, dass ich selbst in der Situation gewesen war oder jetzt zu einer Feministin mutiere.

    Ich habe dann auch beschlossen, seine Videos und Shows denen zu überlassen, die es gut finden. Ich selbst musste sagen, dass diese "Kennste, kennste"-Nummer für mich iwann mal lustig gewesen ist, so vor 20 Jahren ... jetzt wirkt es auf mich wie eine Endlosschleife des immer gleichen Witzes.

    Ich muss sagen, ich identifiziere mich auch nicht über mein Geschlecht oder Hautfarbe mit Figuren. Es kommt ja vielmehr auf den Charakter an, mit dem ich mich identifiziere. :hmm: Also für mich.

    Vielleicht brauch' ich einfach nicht in jedem Film eine weisse (oder auch nur maennliche) Identifikationsfigur? Ich mag durchaus japanische Filme sehr gerne....

    Ich mag die chinesische Verfilmung von Mulan total gerne"Mulan - Legende einer Kriegerin". Finde ich vor allem besser, als die neue Realverfilmung von Disney. Man hat das Gefühl, man ist näher an der Geschichte dran. Ganz ohne Hollywood-Glitzer-Fantasy.

    Leider hat man mit solchen Aktionen die Büchse der Pandora geöffnet.

    Ich denke, genau das ist das Problem. Wenn etwas übertrieben wird, ist es selten gut oder besser als davor. Ich bin der Annahme, dass sich das erst einpendeln muss. Das ist jetzt etwas, wonach geschrien wird und irgendwann flaut das wieder ab und man wird eine Mitte finden. Man muss da bisschen abwarten. Vermutlich sind viele Filme-Serienmacher momentan auch echt verwirrt und vorsichtig. Machen zu viel, anstatt zu dosieren. Wie in der Literatur auch, gibt es die bekannten Hypes und darauf steigen erstmal viele auf, damit es sich "verkauft". Vorher waren es halt keine Ethnien oder sexuellen Orientierungen, aber man bedenke mal der Hype um Vampire. Sie waren überall. "Vampire Diaries" "Twilight" Comic, Mangas, Animes. Und jeder hat seine Interpretation vertreten. Glitzervampire, Internate mit Vampiren bla. Und das hat sich auch erstmal JAHRE gehalten - und alte Vampirfans haben sich über die hübschen Hugo-Boss Models aufgeregt. Dann jetzt immer noch Werwölfe/Vampire - überall die Alpha-Geschichten. Son Hype hält immer erstmal an, bis es abflaut und das nächste in den Fokus gerät.

    Wenn's passt, okay, aber mein Eindruck der forcierten Diversität in Film und TV wird dadurch nicht gemildert.

    Man muss auch nicht alles gut finden, wenn man merkt, dass da bisschen arg abgewichen wurde. Selbst bei HdR wurde jetzt nicht gesagt, dass die Argumente völlig daneben sind, nur, WIE sie rübergebracht werden. Ob sachlich oder vollkommen übertrieben macht den Unterschied. Ich versuche, da immer ojektiv zu sein. Und nicht nur eine Seite zu betrachten. Den Shirtstorm, den solche Serien ausgelöst haben, haben sie eben nicht verdient. Wenn ich mal Filme nehme wie "Kampf der Titanen", oder eine Serie wie "Spartacus" - in welchem Unsiversum waren Griechen und Italiener alle blond?

    Dieses Bild besteht seit Ewigkeiten und fußt, laut einigen Theorien, darauf, dass Römerinnen und Griechinnen sich das Haar von mitteleuropäischen Sklaven in ihr eigenes Haar eingearbeitet haben. Sie haben blonde Haarteile benutzt, um sich blond zu machen. Eigenhaar wurde mit Zitronenwasser und Sonne gebleicht ... ect. Und das hat sich eingebrannt. Trotzdem löst die Darstellung, dass die alle mitteleuropäisch und nicht südeuropäisch aussehen nie einen solchen Shitstorm aus.


    Bei "Bridgerton" habe ich - wie in einem Departtierclub - einfach die Gegenseite eingenommen. :rofl: Und wie man es in den Wald schreit, so schallt es raus ;)

    Das kann man aus Deinem ersten Post im Thread anders verstehen :) Mir ging's darum die Info in den Raum zu setzen, nicht darum ein Argument pro oder contra einer Serie zu machen die ich gar nicht kenne.

    Ja, mir ist bewusst, dass man das anders verstehen kann. Und ich stehe auch dazu, dass ich das für durchaus möglich halte. Ich hatte jetzt auch nur 10Minuten, um das irgendwie zu recherchieren, was Netflix sagt. Und es gibt bei vielen Theorien oder Vermutungen immer Historiker, die sagen, so war etwas, und andere, die sagen, dass das nicht so war. Ohne Zeitmaschinen können wir das wohl nicht alles immer beweisen. :pardon:



    Fakt ist aber, dass Bridgerton eine fiktive Serie ist, in der die Theorie, dass es mal eine etwas dunklere Dame auf dem Thron gab, aufgenommen wurde - und wie es wohl wäre, wenn bereits im 18. Jahrhundert die Rassenschranken gefallen wären. Es ist erfunden, fiktiv, eine "Was wäre wenn"-Geschichte. Und nicht wie GaladrielOfLorien80 behauptet, eine absichtlich anders dargestellte Serie bzw. exakt historische Wiedergebung, die böswillig optisch verändert wurde, weil sie nicht verklagt werden wollen. Die Serie ist extra so gemacht, dass sie quasi ein Paralleluniversum zeigt.


    Mir geht es hier und das nochmal deutlich, darum, dass man nicht alles verallgemeinern kann. Und Äußerungen wie: "Schwarze brauchen kein Talent" oder "Machen alle nur noch, um nicht verklagt zu werden" gehen nunmal gar nicht. Egal wie. No-Go! Pfui Bah ... Böses Faul!

    Generell faengt mein Problem da an wo man anfaengt, einen guten Plot/den besten Schauspieler fuer die Rolle/eine Idee der Originalgeschichte/... wegen anderen Erwaegungen zu opfern - also kuenstlerisch Abstriche am Werk macht (das hatte ich anderswo schon mal geschrieben) - in den Faellen merkt man das dann auch am Werk und nicht nur etwa an der Hautfarbe der Schauspieler.

    Ja, aber da ist ethnisch unabhängig, wie du schon sagst.

    Der Wanderer Du kannst dahingehend gern recherchieren, ich habe nur recherchiert, da in der Erklärung von Netflix genau das stand.

    Dass sie sich an den Gerüchten - und ich habe nicht behauptet, dass sie richtig schwarz gewesen ist, sondern, dass es Indizien dahingehend gibt, dass sie dunkler gewesen sein soll - orientiert haben. Und dass das durchaus möglich sein könnte. Vor allem, da es Gemälde gibt, wo die gute Dame dunkler aussieht. Sowie, dass es dazu Quellen gibt.

    Die Serienmacher haben das als Inspirationsquelle genutzt - für eine fiktive Serie:

    Quelle: https://www.filmstarts.de/nachrichten/18533935.html


    Thorsten Das gleiche, ich sage nicht, dass das so gewesen sein muss, nur, dass es dahingehend Gerüchte gibt, Indizien, Vermutungen, Theorien von einem Historiker, Nachweise von Quellen. Und DAS verwendet wurde. Und man die auch respektieren muss/sollte, wenn es so gewesen war. Dass es möglich ist, dass es auch mal SO jemanden gab, vor allem, wenn es Generationen zurückliegt. Dass man genauer recherchieren muss, und vermutlich dabei rauskommt, dass man sich die Wahrheit aussuchen kann.
    Dass es also historisch nicht an den Haaren herbeigezogen ist, dass es mal eine "schwarze Königin" gegeben hat, sondern, dass es historische Nachweise (Wie die Züge auf alten Gemälden)/Indizien dafür gibt.

    Ich hab mich gegen den Vorwurf gewehrt, dass diese Serie wegen "Wir brauchen Schwarze in der Serie" die Entscheidung getroffen hat, was nachweislich nicht so ist, sondern genutzt haben, was da ist.

    Und habe dann die Quellen zitiert, auf die sich Netflix in ihrer Entscheidung quasi stützt!

    Selbst wenn Sophie Charlotte weiß gewesen ist - die Gerüchte sind da. Viele historische Dinge fußen auf Überlieferungen. Man nehme mal die Gerüchte, dass Elisabeth I eigentlich keine Frau war, sondern ein femininer Mann, den man in Kleider gesteckt hat, weil die richtige Elisabeth I an einer Krankheit gestorben sein soll - und das ein Desaster gewesen wäre. Das Beispiel der Päpstin. Vieles lässt sich heute nicht mehr 100%ig nachvollziehen oder beweisen. Aber als Fantasyautoren nutzen wir solche Dinge, um unsere eigenen Geschichten zusammenzuspinnen. Darum ging es mir. Die Freiheit zu haben, in einer fiktiven Geschichte mit Wahrheit und Fiktion spielen zu können. Ich finde es falsch, alles, was jetzt "anders" ist, auf blackfacing zu schieben - oder gar sich darüber aufzuregen. Und das so massiv, dass es rassistisch wirkt.


    Edit: Daher brauche ich keinen 100%igen Beweis, ob sie nun weiß oder etwas dunkler war. Mir reicht es, dass Netflix bei seiner Entscheidung sagt, dass sie sich an dieser Geschichte orientiert haben und deshalb die Wahl getroffen haben, mal eine schwarze Königin einzubauen. Um diese Fantasy-Serie zu gestalten. Dass sie nicht gewollt historische Fakten verfälschen, sondern rein fiktiv mit etwas Inspiration aus der realen Welt gearbeitet haben. Das respektiere ich - und finde es gut, auch wenn die Serie allgemein nichts für mich ist. Aber nur, weil ich sage, dass sie mich jetzt nicht anspricht, ist sie per se nicht scheiße. Sie wird schon ihre Zielgruppe und Puplikum haben. :pardon:

    Selbst wenn vor 6 Generationen oder länger mal eine Mulattin unter ihren Vorfahren gewesen sein sollte, so wäre Charlotte mit größter Wahrscheinlichkeit weiß gewesen, da alle anderen Vorfahren von ihr weiß wären.

    Stimmt nicht. Das nennt sich Genetik - und entlädt sich manchmal sogar erst Generationen danach. Meine Cousins sind zum Beispiel recht hell, obwohl ihr Vater wirklich dunkel war. Eine Oma ausm Dorf einer Bekannten hat schwarze Enkel, während ihr Sohn komplett weiß aussieht (auch einen schwarzen Vater) ... Bei uns sind 90% blond, aber meine Tanten, mein Vater und ich haben schwarzes Haar (ich habe Naturlocken), schneeweiße Haut und dunkle Augen (Weil wir nach einer Genuntersuchung Griechen in der Erblinie haben) Es können 9 Generationen dazwischen liegen und plötzlich kommt ein dunkelhäutiges Kind zur Welt. Und meinen Cousins hast du bei der Geburt nicht mal angesehen, dass sie afroamerikanischer Abstammung sind. Wenn es bei Charlotte nicht extrem war, dann war sie einfach etwas dunkler. Ein Experte dafür ist aber Sensenbach Er darf mich als Biologe gern korrigieren :rofl: