Beiträge von Jennagon

    Guten Morgen ihr Lieben,


    da Tariq uns auf eine Rezi von Myrtana222 s Buch hingewiesen hat und dass diese ja sicherlich einen Platz im Forum verdient hätte, haben wir mal überlegt, was wir machen können. Nur wusste Tariq nicht, wohin sie es posten soll. In Rücksprach mit dem Modteam, haben wir beschlossen, dazu ein eigenes Unterforum aufzumachen. Literatur aus dem Forum <---

    Mittlerweile haben wir ja mehrere Autoren, die es geschafft haben, ihre Bücher zu veröffentlichen ( Tariq  Alopex Lagopus  Rael  Myrtana222 ect.) . Sei es selfpuplish oder durch einen Verlag. Diese Autoren können nun ihre Bücher in dieses Unterforum setzen.


    Eines müssen wir aber dazu sagen: Im Gegensatz zu den anderen Bereichen, ist dieser moderiert. Das liegt einfach daran, dass zunächst jeder Autor seinen Thread selbst erstellen soll und geprüft wird, ob dieser auch ein "Altes Forentier" ist. Nicht, dass sich dann viele Autoren von Außerhalb dazu berufen fühlen, ihre Bücher hier zu bewerben. Dort können die Autoren auch ihre Informationen erweitern z.B. zwecks Fortsetzungen.

    Zudem können User dort gefundene Rezensionen verlinken und einstellen oder auch eigene schreiben, jedoch sollte das mit dem Autoren des Threads und Buches abgesprochen sein. Daher werden alle Beiträge erstmal geprüft und dann freigeschaltet.


    (Mal hoffen, dass die Einstellunge dazu richtig gesetzt wurden 8))


    Das war es soweit erstmal. Wenn ihr Fragen habt, immer raus damit.


    Liebe Grüße

    Jennagon

    So, ich habe nochmal von vorne angefangen ^^


    Der Anfang ist sehr harmonisch und die Beziehung zum "Lehrer" finde ich auch sehr gut. Es muss ja nicht immer toternst ablaufen.

    Die Vorgeschichte mit dem Urchaos fand ich auch super.

    Ysabelle ist also die zukünftige Königin und wird ausreichend darauf vorbereitet ... Kein Wunder, dass die Lehrstunden mit zunehmenden Alter strenger werden. ^^ Aber vielleicht steckt ja noch mehr hinter der Sorge, vor allem, wenn man die Tatsache betrachtet, dass ein "weißer" Drache so selten ist. :hmm:


    Ich fand die Kürze der Teile nicht störend. ^^



    Liebe Grüße :love:

    Jenna

    So, so, da hat sie ihr Büchlein wieder. Wie schön und die Flucht ist gerade so geglückt. ^^ Dass Seiten herausgerissen worden sind, dachte ich mir bereits. Gut nur, dass es nicht die für ihre Arbeit waren, wobei ich glaube, dass das, was fehlt, noch von Bedeutung sein wird. :D


    Die Flucht selbst erinnerte mich iwie an eine Situ aus der Jugend, als ein Kumpel, ich und ne Freundin vor einem Betrunkenen davorgerannt sind, der uns verfolgt hat. Wir sind über Mauern und Grundstücke gerast und allgemein muss das wie Assassins Creed für Arme ausgesehen haben. Die Freundin unterlag unterwegs ihrem Asthma und versteckte sich - natürlich haben wir sie zurückgelassen. :rofl: Aber nicht ohne dem theatralischen Zitat "Lauft ohne mich, dann seid ihr schneller." Joar, haben wir halt gemacht. :rofl:


    Aber dieses Gefühl von kalter Novemberluft in der Lunge, während die pfeift wie der Rattenfänger von Hameln ist mir noch gut in Erinnerung. Mir gings vermutlich wie Hazel. :panik:


    Ich bin gespannt, was die Falle für Nachwirkungen hat. ^^


    LG

    Jenna

    HAHAH Wie sehr habe ich den Bärenmorph in diesem einen Teil gehasst.

    War ja klar, dass irgendeiner reinspazieren muss, wenn die beiden dabei sind, Nägel mit Köpfen zu machen.


    Und dann brechen sie in den Bahnhof ein. xD Scott natürlich wie ein Profi vorbereitet. Sehr gut, wenigstens einer. Sehr spannend und Hazel auf eine Matratze zu werfen, wäre wohl eine andere Art Revier markieren als das Pissen in den Pub. :rofl:

    Blöd nur, dass die Banshee dabei ist. :D

    Ein netter Abend unter Freunden, wenn da nicht immer die hilfreichen Tipps von Außenstehenden wären, die so viel über Beziehungen wissen, allesamt aber Single sind. :rofl:

    Schade, dass ich mein Lesezeichen für morgen schon gesetzt hatte. :patsch: Genau da, wo sie in die Garage gehen. Warum hab ich das Gefühl, das endet im Streit? :hmm: Naja, mal abwarten. Vielleicht dauert der Garagenaufenthalt ja auch länger *hust* Ich werde es bald erfahren.

    „Heute Abend singt hier niemand. Kein Star, keine Amsel, keine Drossel und kein Fink.

    HAHA, da musste ich wegen gestern im Chat so lachen.


    Und auch diese Schilderung wegen der Spinne in der Vorratskammer fand ich genial, wobei ich mich mit einem Schutzanzug und einem Flammenwerfer nach dieser Diskussion hätte reinspazieren sehen. Aller: "Du stellst mir in meinem Haus ein Ultimatum?!"


    Großartige Teile!!


    Liebe Grüße

    Jenna

    Hach ja, was sind die beiden süß. Da mag man sich danebenstellen und ihnen die Köpfe tätscheln.


    Wobei mein Kopfkino bei der Wolfgeschichte - also mit dem Rudel - seltsame Auswüchse annahm.

    Als Scott und Hazel gingen, musste ich die ganze Zeit an West Side Story denken. :rofl:

    Vor allem, als sie dann gegangen sind und Scott meinte, dass da das Revier seines Vaters anfängt. Hätten nur noch so zwei Rudel gefehlt, die schnipsend, hüpfend und singend aufeinander zugehen und dann "kämpfen". Und Scott so: "Da mach ich nicht mit!" Man man man ...


    Ich finde es super, dass Hazel weiterhin ihr Notizbuch sucht. Vor allem auch, dass sie GERADE heraus Scott sagt, dass er genug Zeit hatte. Das bringt die Sache schnell auf den Punkt. Auch, wenn das ja ein Buch zur Unterhaltung ist/keines, das iwann veröffentlich werden soll, und man sich nun darüber streiten könnte, was man anmerkt, liebe ich es, dass die beiden da nicht rumstottern und dann alles für sich behalten - diese Gefühle unbegründet zur Endlosschleife werden - sondern dass eine feurige Diskussion entbrennt, weswegen ich noch zwei Parts zusätzlich gelesen habe. :nummer1:

    Aller: "Gibs ihm, Schwester! Immer in die Fresse!"

    Ja, okay, ich wollte Scott leiden sehen ... :blush:


    Freu mich auf morgen.


    LG

    Jenna

    So, weitergelesen. xD

    Das ist dann aber ein sehr fragwürdiges Vorbild :D Btw. hab ich zuerst statt "Skalli" "Skadi" gelesen und war kurz verwirrt :rofl: "Heh, wie was ich?"

    Ja, das mit "Skadi" geht vielen so. xD Vor allem im Discord.


    Oh ja. Die Iren sind ein Völkchen, man muss sie einfach mögen. Und je mehr ich wegen meiner Geschichte über die Iren recherchiere und rausfinde, desto mehr Platz erobern sie mit ihren Eigenarten in meinem Herzen

    Ja, der würde sich über ein Pub wie diesen freuen, denn in Irland gilt ja mittlerweile ein beinah strengeres Rauchverbot als bei uns. :rofl: Darüber regt er sich immer auf, was viele "fuck" und "fucking" Bezeichnungen im Wortlaut findet. :rofl:


    Zu den Teilen:


    Collin tat mir in dem Teil richtig leid. "Ich komme nicht mit!" - Er kam mit. Iwie dachte ich mir das schon. Das sind diese Sprüche, die dann ohnehin nicht funktionieren. Wie er dann aber im Off steht und nichts hören kann. :rofl: Abby ist einfach nur knuffig. Als sie die Banshee trösten will, ging sie in meinem Kopf irgendwie auf sie zu wie so eine englische Gräfin. So mit ausgestrecken Armen, die nach den Händen der anderen greifen und dann so ein "Darling ..." :rofl:


    Iwie dachte ich mir schon, dass das mit dem Rudel ein Nachspiel haben wird. Schön zu sehen, dass der Cheffe noch Zeit für einen Sukkubus findet. Scott leicht überfordert :D Hazel am durchdrehen :dead:

    Und dann wurde noch in die Kneipe geschifft, igitt.


    Ich bin ja mal gespannt, wie die Begegnung mit den Wölfen ausgeht. Stehen ja einige gegen 1 1/2 Portionen. xD


    LG

    Jenna

    Ist damit der aktuelle Zustand gemeint? Denn Keime von anderen Planeten wären ja auch heutzutage schon eine Gefahr für uns, eben weil sie unbekannt sind. Oder ist die Erde in eurem System/ eurer Zukunft "noch" steriler und die Terraner dadurch noch anfälliger? Ihr schreibt zwar, dass sie eine abgeschottete Lebensweise besitzen, aber ist das im Bezug auf das alleinige Leben auf der Erde gemeint oder generell unabhängig von anderen Systemen, dass sie sich quasi die Erde zu steril gemacht haben und von daher gegenüber Personen anderer Planeten als "labil" gelten?

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich verständlich genug ausgedrückt habe. Oder vielleicht mache ich mir auch wieder zu viele Gedanken.

    Nein, du hast schon recht mit deinen Gedanken. Aber das kommt nach und nach in der Geschichte. ^^ Das wäre am Anfang zu viel Infodumb gewesen. ;)

    Sirrah kann ich noch nicht so richtig einschätzen, ob sie tatsächlich so kühl ist, wie sie tut, es nur Fassade gegenüber ihrer Ware ist oder nur Fassade speziell in Jasons Fall.

    Es ist Absicht, dass sie erstmal schwer einzuschätzen ist. :rofl: Aber ich denke, im nächsten Kapitel wird ihre Art schon etwas klarer.


    Danke für die Kommentare. Die Anmerkungen werden wir bei einer Überarbeitung dann direkt einbauen. :nummer1:


    So, ich mach mal weiter, dass es nach zwei Tagen nicht gleich wieder einschläft.



    Die Welt drehte sich. Immer und immer schneller, während Sirrah seufzend an die Decke starrte. Aber bevor ihr noch schlecht wurde, hielt sie ihren Bürostuhl an, der ihr ferner als Karussell gedient hatte und schaute auf die Projektion der medizinischen Daten.
    Sie hatte jedes der geplanten Crewmitglieder auf Herz und Nieren getestet. Sie waren gesund. Die Navigatorin war es, die Pilotin, ihre Leibwache sowieso und der Captain ebenfalls. Nur der Cyborg gab ihr zu denken. Als Ärztin war es ihr oberstes Ziel, Menschen zu helfen. Dies war nicht nur ein Beruf für sie. Es war ihre Berufung! Sie hatte die Akte des Piraten studiert, sie wusste, was ihm widerfahren war. Als junger Mann zerfetzte ihn ein Sprengsatz während des Unabhängigkeitskrieges auf dem Mars, und danach schien nicht nur seine militärische Laufbahn Geschichte gewesen zu sein.
    „Ama, wie ist die jetzige Prognose für Patient 203?“, fragte sie ihren medizinischen Assistenten, der nichts anderes darstellte, als eine männliche Computerstimme, der mit ihrer Datenbank verbunden war.
    „Patient 203 ... Berechne neue Prognose ... Anhand der Daten, die mir zusätzlich vorliegen, ist die derzeitige Prognose mittelmäßig gravierend. Es wird zu einer Wiederherstellung der Extremitäten geraten. Derzeitige Prothesen unzureichend. Die erhöhte Metallanreicherung in seinem Blut - und es ist mit einem Anstieg zu rechnen - wird in der Zukunft zu einem Totalversagen seiner Organe führen. Errechnete Lebenserwartung von Patient 203 betrifft achtunddreißig Jahre.“
    Nachdenklich wischte sich Sirrah über ihren Mund. Mit so etwas hatte sie gerechnet. „Ama, simuliere Wiederherstellung!“
    Auf der Projektion wurden Auge, Hand und Wirbelsäule durch neuartige Prothesen ersetzt. Er würde demnach ein Cyborg bleiben, aber die Technik von TI war wesentlich fortgeschrittener im Bereich der Wiederherstellung von Menschen als anderswo, sodass Mister Carlyle seine Arbeit als Mechaniker wieder normal nachgehen könnte. Er würde allgemein wieder normal leben können.
    „Simulation abgeschlossen! Errechnete Lebenserwartung nach Wiederherstellung und medizinischer Betreuung von Patient 203 beträgt mindestens fünfundsiebzig Jahre.“
    Es war also noch nicht zu spät für den ehemaligen Soldaten. Das erleichterte Sirrah ungemein. Denn somit musste sie ihm die Prothesen nicht sofort verpassen. Immerhin war er ein Pirat. Sie wollte nicht zu viel Vertrauen in diese Crew investieren, damit sie am Ende ohne dastand, nur weil sie zu voreilig handelte. Den Piraten direkt wiederherzustellen war zu riskant. Danach könnte er sich ohne das Geld aus dem Staub machen und sie brauchte jemanden, der das Schiff am Laufen hielt. Es handelte sich bei diesem um einen Prototyp, dem noch nicht alle Kinderkrankheiten ausgetrieben worden waren.
    Es klingelte und die Ärztin verbarg durch eine Wischbewegung die Anzeige der Projektion, bevor sie den Türknopf betätigte.
    Die Tür zu ihrem Büro ging auf und Mister Anderson trat ein. „Miss Sinclair, Ihr Kleid für die Stationseröffnung ist da. Die Stylisten wären dann auch soweit.“
    Nickend nahm Sirrah diese Information hin. Sie hätte beinahe vergessen, dass an diesem Tag die neue Kinderstation eröffnet wurde. Zu viel ging ihr im Kopf herum, das nicht mit dem Komplex zu tun hatte.
    „Vielen Dank“, ergänzte sie noch schnell, bevor Anderson wieder verschwand.
    Lächelnd nickte der Mittdreißiger, dessen Familie weitreichend für TI und für die Talitheas selbst arbeitete. Zumindest hatte er das mal in der Cafeteria erwähnt. Sirrah war Smalltalk nicht gewohnt und auch nicht sonderlich gut darin. Was vermutlich daran lag, dass sie ihr halbes Leben mit Lernen und weniger mit Menschen verbracht hatte.
    Bereit als Abteilungsleiterin der Erde entgegenzutreten, erhob sie sich, betrachtete die digitale Uhr an der weißen Wand und seufzte. Sie hatte noch drei Stunden Zeit, bevor die Reichsten der Reichen die Hallen von TI stürmen würden, um die Erneuerungen zu bestaunen. Einige der Gäste, die kommen wollten, hatten weitreichend in die neue Station investiert, also mussten sie gebührend empfangen werden. Sirrah vermutete aber, dass sie sich mehr für das Buffet interessieren würden, als für das medizinische Geplänkel. Nach dem offiziellen Empfang sollte es eine ausgelassene Feier geben, der auch für die Mitarbeiter von TI bestimmt war. Sie hoffte, dass sich all der Aufwand lohnen würde. Es war nicht alltäglich, die Empfangshalle in einen Festsaal zu verwandeln.
    Die Ärztin verließ ihr Büro und kehrte an diesem Morgen in ihr Zimmer zurück, in dem ein aufgeregter Haufen von Marketingexperten wartete, der versuchte, ihr die wichtigsten Namen der Investoren einzubläuen. Unterdessen machten die besten Stylisten aus der jungen Frau ein Abbild der heiligen Jungfrau Maria. Perfektion war das Aushängeschild von TI, das wusste Sirrah. Nichts durfte schiefgehen, nichts wurde dem Zufall überlassen. So waren die sogenannten Experten – namenlose Fremde für sie – der Meinung, dass bei einer Kinderstation ein familiäres, aber perfektes Bild abgegeben werden musste. Deshalb stellten sie ihr Alec, ihren Bodyguard, als männliche Begleitung an die Seite. Da wäre er ohnehin gewesen, aber in einen feinen Anzug gehüllt, wirkte er wie ihre Kurzzeitaffäre und nicht wie ein Angestellter. Ein absurder Gedanke für sie, aber ein Nein ließen die Leute vom Marketing nicht gelten. Der Schein stand über der Wahrheit. Aber es würde ohnehin nur unangenehm werden, sollten die später anwesenden Reporter nach den eigenen Nachwuchsplänen von Sirrah fragen.
    „Au ...“, stieß die Ärztin aus, nachdem ihr einer der Stylisten vor Eile beinahe den weißen Kajal ins Auge gesteckt hatte. „Warum hetzen sich alle so ab? Der Empfang beginnt erst in zwei Stunden.“
    Keine Antwort kam von dem jungen Mann mit den bunten Haaren in seinem farbenfrohen Anzug. Er arbeitete einfach weiter.
    „Familie Odessa hat das meiste Geld zum neuen Flügel hinzugesteuert, den Namen sollten Sie sich besonders gut merken. Der Großvater sitzt im Firmenrat von TI“, sprach jemand hinter ihr, der vom Marketing stammte.
    „Üsch weiß ...“, antwortete Sirrah augenrollend, während man ihr den zartrosafarbenen Lippenstift aufmalte. Ratsmitglieder musste ihr nun wirklich niemand gesondert auftischen.
    „Und Familie Pomer...“
    „Ich weiß! Ich weiß das alles! Es ist mein Job, das zu wissen!“, wurde Sirrah ungehalten, nachdem die Herren um sie herum seit einer Stunde redeten und nichts Neues zu erläutern hatten. „Ich habe die Eröffnung von Anfang bis Ende ...“
    „Den Lippenstift gerade etwas auf das Tuch drücken“, unterbrach sie der Stylist und Sirrah nahm das Tuch zwischen die Lippen und presste jene darauf.
    „Ich meine ... das ist nicht meine erste Eröffnung. Dass der Firmenrat mir das immer noch nicht zutraut und mich ständig überwacht ist frustrierend.“
    „Bitte nicht über die Stirn wischen, das Make-up und die Haare ...“, ermahnte sie der bunte Kanarienvogel vor ihr und unterbrach sie erneut, woraufhin sie ihn mit ihrem Blick wütend anfunkelte.
    „Es geht hierbei um Millionen!“, erinnerte sie der ältere Herr im Anzug. „Der Firmenrat will nur sichergehen, dass Sie das Protokoll verinnerlicht haben.“
    „Verinnerlicht?“, hinterfragte Sirrah und richtete sich etwas vom Kosmetikstuhl auf. „Ich habe es gefrühstückt und es ist mein Mittagessen!“
    Reichlich unbefriedigend, wenn sie ihrem leeren Magen lauschte.
    „Bereiten Ihnen die Herren Probleme?“, wollte urplötzlich Alec wissen, der beobachtend auf einem Sessel saß und sich dann erhob.
    „Nein, nein, Alec, bleib ruhig sitzen“, antwortete die junge Frau und pfiff so ihren Wachhund zurück, der den Verstand eines KI-Welpen besaß. Was irgendwie auch ... passend war. „Setz dich einfach hin und seh hübsch aus. Das ist heute vollkommen ausreichend.“
    Nickend setzte sich Alec wieder, der überaus attraktiv in seinem sündhaftteuren Anzug aussah. Sein braunes Haar war in Perfektion nach hinten frisiert und sein kurzer Bart auf den Millimeter genau getrimmt worden. Unter seinem engen weißen Hemd setzten sich seine Brustmuskeln ab, die wohl einigen Frauen feuchte Träume beschert hätten, aber ... seine Art von Mann war nicht für gutes Aussehen gemacht worden. Das war wohl mehr ein genetischer Nebeneffekt. Er war im Grunde dafür da, sich eine Kugel einzufangen, sollte jemand versuchen, Sirrah zu schaden. Und die junge Frau war zudem für seine optischen Reize unempfänglich. Immerhin fand sie eine Stehlampe auch nicht begehrenswert und sabberte ihr nach.
    Nachdem ihr Haar perfekt hochgesteckt, ihre Schminke nachgebessert worden war, zog sie das silbern schimmernde Kleid an und verbarg ihre Tätowierung am linken Handgelenk unter einem breiten Diamantenarmband. Passend dazu reichten ihr die Stylisten eine enge, breite Kette, die sich wie eine zweite Haut um ihren Hals legte. Ein goldener Reif wurde ihr zusätzlich noch in die Frisur gearbeitet, der wie ein Heiligenschein aussah. Durch seine Farbe setzte er sich vollständig vom restlichen, in Silber gehaltenen Schmuck und Kleid ab. Das war wohl Absicht, da sie für die Eröffnung der Kinderstation als eine Art Schutzpatronin der neuen Erdenbewohner auftreten sollte. Ihr sollte es recht sein. Es war nicht das erste Ideal, dem sie entsprechen sollte.
    Zudem liebte Sirrah es, solche Dinge zu tragen, aber es hätte ihr mehr zugesagt, nicht noch die Namen der Designer auswendig lernen zu müssen, die alles für diesen Anlass gesponsert hatten.
    Porizell... Popozell... Sind das Nudeln? Warum können die keine einfachen Namen haben?
    Sie lugte kurz auf die Visitenkarte und betrachtete ebenso noch einmal den Preis. Kurz überlegte sie, ob sie die Zusammenstellung, die sie trug, kaufen sollte, aber als ihr das Vorhaben der kommenden Wochen einfiel, verwarf sie den Gedanken wieder. Sie würden ohnehin in nächster Zeit nicht dazu kommen, edlen Schmuck und teure Kleider zu tragen, also wäre es eine unnötige Investition gewesen. Zudem war es wahrscheinlich nicht die beste Idee, teuren Schmuck auf einem Raumschiff voll Piraten zu tragen. Immerhin kosteten das Armband, die Kette und passenden Ohrringe zusammen mehr, als die reinen Dienstleistungen der gesamten Crew.
    Gefühlt stand Sirrah noch eine ganze Weile da, während der Stylist nervös um sie herum sprang und jede Strähne mit Haarspray separat befestigte. Nichts sollte verrutschen! Zuletzt sprühte er ein zartschimmerndes Öl über ihren Oberkörper. Es hinterließ keinen schmierigen Film, aber der Stylist meinte, dass jeder, der sie anfasste, bemerken sollte, welch weiche Haut sie besaß. Sirrah rollte mit den Augen. Sie hoffte bloß, dadurch besser durch Menschenansammlungen zu flutschen. Das kurze Kopfkino daran ließ sie grinsen.
    „Dann wären wir fertig!“, verkündete der Stylist und die Dame, die für das Kleid verantwortlich schien, richtete die beiden Schleppen. Jene begannen an den Trägern des Kleides an den Schultern und glitten ein ganzes Stück weit über den Boden.
    „Ist das nicht alles etwas dick aufgetragen?“, hakte Sirrah nach, die das Gefühl bekam, sie besäße zwei hauchdünne Flügel. „I.. Ich mein nur so ein bisschen?“
    „Angesichts der Eröffnung einer Station für designte Kinder, wurde das Bild der Jungfrau Maria vom Rat als sehr ansprechend empfunden. Immerhin werden die Kinder ohne Geschlechtsverkehr ... produziert“, antwortete der Mann vom Marketing, der sich seine Brille auf der Nase zurecht schob.
    Sirrah nickte. „Ich verstehe das schon, nur ... Ich bekomme die Kinder ja nicht selbst. Ich überwache lediglich deren Entwicklung ... Zusammen mit einem Team.“ Sie grunzte etwas vor Lachen, als ihr etwas einfiel. „Sollte ich dann nicht lieber als Gott verkleidet hingehen?“
    Der Herr vor ihr starte sie erbost an. „Unterlassen Sie es am besten, zu lachen“, konterte er trocken, und Sirrah war schon still.
    Obwohl noch über eine Stunde Zeit war, sollte sie sich bereits in die Empfangshalle begeben, weil dort einige Reporter und Fotografen auf sie warteten, die vorab Fotos schießen wollten. Noch bevor sich unzählige Köpfe vor die Abteilungsleiterin schoben und reine Schnappschüsse zuließen. Erst danach sollten die Türen für die Gäste und weitreichenden Mitarbeiter geöffnet werden. Jeder durfte kommen und war geladen. Sirrah wusste, dass sie bereits die Sekunden zählte, bis das alles wieder ein Ende haben würde.

    So, jetzt habe ich auch hier angefangen.

    Es ist schon etwas irritierend, wenn man morgens versucht, eine Geschichte in Ruhe zu lesen, während der hauseigene Wolf-Hund-Morph einem an der Kleidung zerrt, eine Wasserflasche vom Tisch fegt und sich - während man beim Kapitel von Hazel ankommt - über die Packung Hasenohren hermacht. Fast so, als hätte Skalli Scott nacheifern wollen :rofl:


    Ich mag die "Geschichte" jetzt schon.

    Bei der Sache mit den Drachen und dem Durchfall musste ich so derb lachen, dass ich schon Angst hatte, das halbe Haus zu wecken.

    Obwohl das ja quasi "nur" eine Geschichte zum Unterhalten ist, nicht veröffentlich werden soll, finde ich, dass du ein Talent hast, deinen Figuren mit wenigen Sätzen so viel Leben einzuhauchen, wie es manche Autoren auf etlichen Buchseiten nicht schaffen. Man hat gleich die Bilder vor Augen. Was irgendwie zeigt, wie durchdacht diese Geschichte ist. Du gibst dir viel Mühe dabei, was manche Leser einer Geschichte, die in der Humoistik angesiedelt ist, leider nicht zusprechen. Vor allem ist der Humor nicht komplett überzogen, wirkt nicht erzwungen.

    Auch die vielen kleinen Details sind hammer. Vor allem, wenn ich an unseren irischen Kumpel Garrett denke, der quasi auch Tag und Nacht am Fluchen ist - passt Scott irgendwie großartig in das Bild, das ich durch ihn von Iren bekommen habe. :rofl:


    Wegen der Situ mit den anderen Wölfen im Pub musste ich auch ein Lachen unterdrücken. Bitch ... ja, ich dachte auch gleich daran, dass das ja weniger eine Beleidung ist. :patsch: Diese irritierten Blicke ... großartig.


    Scott kommt halt wirklich als eine Art Gefühlslegastheniker rüber. So ein guter Freund, der die Banshee rumheulen lässt und sich lieber verpisst.

    Hazel ist wohl auch mehr so die gute Seele des Pubs - neben Kolja.


    Eine bunte Mischung, die trotzdem irgendwie zusammenpasst.


    Werde die nächsten Tage weiter dran lesen - genau mein Humor.


    LG

    Jenna


    PS: Ich habe Episode 1 mal in die abgeschlossenen Geschichten verschoben. ^^

    Seit gefühlten Stunden humpelte Hyde bereits mit diesem ... Etwas durch die karge Landschaft und es wurde windig. Immer mehr Sand wurde aufgewirbelt und so langsam bekam Emilia das Gefühl, dass sie sich einen Unterschlupf suchen sollten.

    "Es wird hier gleich sehr ungemütlich werden!", meinte Hyde deswegen und schielte zu ihrem gefräßigen Begleiter hinüber.

    "Warum?", verlangte C zu wissen, und etwas erstaunt sah Emilia ihn an.

    "Na, weil hier gleich ein Sandsturm aufziehen wird ... und der scheuert immer so."

    C schaute in den Himmel. Anscheinend wusste er nicht, was sie machen sollten. Wie auch? Abgesehen von der Kirche, scheint er noch nicht viel von der menschlichen Welt mitbekommen zu haben.

    Hyde atmete tief durch und schaute sich um. "Wir sollten uns einen Unterschlupf für die nächsten Stunden suchen. So ein Sandsturm raubt einem die Luft zum Atmen."

    C zeigte skeptisch auf ein etwas entferntes Autowrack, und Hyde betrachtete das gute Teil. Es besaß zumindest noch alle Scheiben, obwohl die meisten gesprungen waren. Die Reifen fehlten und Emilia vermutete, vermutlich auch die gesamte Elektrik sowie Motor. Solche Fahrzeuge wurden meist bis auf das Gehäuse und ein paar Sitze ausgeschlachtet. Allerdings behagte nicht einmal ihr der Gedanke, mit C auf kleinsten Raum eingesperrt zu sein. So ein Auto bot wenig Raum für Gegenwehr, sollte dem Ding anfangen, der Magen zu knurren.

    "Ja, das käme hin", räumte sie ein, schaute aber musternd zwischen dem Unterschlupf und C hin und her.

    "Auf was warten wir dann?", verlangte C zu wissen, der sie fragend ansah.

    Emilia rieb sich über die Stirn und atmete tief aus. "In Ordnung, aber behalte deine Reißzähne da, wo sie hingehören. Ein lüsternder Blick Richtung meiner Schlagader und ich verpass dir solch einen Tritt, dass die nächsten Genexperimente noch etwas davon haben!"

    "Ich habe kein Interesse an deiner Schlagader", erwiderte C und ging vor zum Wagen. Emilia trottete wenig begeistert hinterher. Wo war sie da nur reingeraten? Es sollte ein einfacher Auftrag werden. Reingehen, Zielperson einfangen, rausgehen, abends an der Bar einen mit den Jungs kippen ... Die Jungs hatte sich C gekippt, und vermutlich stand Emilia ganz oben auf der Abschussliste der VEN. Aber das reichte ja noch nicht für den ultimativen schlechtesten Tag aller Zeiten. Nein, jetzt sollte sie sich noch mit diesem Vampir-Zombie-Monster in ein Auto drängen. Es klang furchtbar romantisch. "So geht es Jackel wohl bei ihren Dates ...", nuschelte Hyde vor sich hin und schaute dann kurzerhand ins Innere des Autos.

    "Was ist ein Date?", fragte C und schaute Emilia über ihre Schulter, um ebenfalls ins Auto zu sehen.

    "Psssss ...", antwortete Hyde und gab C mit einer wedelnden Handbewegung hoffentlich zu verstehen, dass das zu nah war.

    Verwirrt legte C seinen Kopf auf die Seite und trat einen Schritt zurück.

    "Ein Date ist ...", setzte Hyde an und zog mit einem Ruck die rostige Autotür auf, "wenn man sich mit einer anderen Person verabredet." Aber irgendwie ahnte Emilia, dass diese Erklärung wahrscheinlich nicht ausreichen würde. Sie stieg ins Auto, in dem selbst die Sitze geplündert worden waren und hockte sich nach hinten auf das blanke Metall.

    C folgte ihr und es wirkte, als hätte er seine Beute in dem Klapperkasten ausgemacht. Sein fragil wirkendes Erscheinungsbild kroch bedächtig in das Fahrzeug, und ließ Emilia noch etwas weiter zurück rutschen. Selbst der taffen Agentin ging bei diesem Anblick der Arsch auf Grundeis.

    "Wozu verabreden?", bohrte C weiter und blieb hockend vor ihr sitzen.

    "Wenn ein Mann eine Schnalle geil findet, dann ...", setzte sie an, wurde aber von C unterbrochen.

    "Eine was?"

    Hyde seufzte, dann anders. "Wenn ein Mann eine Frau geil findet, dann ..." Wieder wurde sie unterbrochen.

    "Was heißt 'geil'?"

    Hyde bekam Risse in den Augen. "Wenn ein Mahann eine Frahau ausreichend nett und ... gutaussehend findet, dann läd er sie zum Essen ein."

    "Um sie zu essen?", wollte C wissen, und Hyde sah ihn mit zuckendem Augenlid an.

    "Nein, du Freak!", schimpfte sie. "Um mit ihr gemeinsam zu essen ... in einem Restaurant. Einem Ort, an dem man etwas zu essen kaufen kann!"

    C nickte verstehend und schwieg einen Moment, in dem Emilia ihre Beine an sich zog und mit ihren Armen fest umklammerte. Er schien es verstande zu haben. Sie schaute kurz aus dem Fenster, aus dem sie erkannte, dass der Sandsturm sich alle Mühe gab, die Umgebung in einen milchig orangenen Brei zu verwandeln.

    "Was heißt 'kaufen'?", setzte C plötzlich die Frage nach, und ein wütender Schrei schwängerte die Umgebung um das Auto herum, der sich langsam im tosenden Wind verlor.

    C schaute verwirrt. "Hast du Schmerzen?", wollte er wissen, und Hyde befürchtete, dass er sie noch aus Mitleid aufaß, deshalb verneinte sie das, auch wenn es nicht ganz stimmte.

    "Pass mal auf, mein Freund, ich gebe dir jetzt mal einen Crashkurs darin, was Menschen sind und was sie so machen. Nur, damit wir in der Siedlung nicht gleich so dermaßen auffallen, dass man uns gleich verhaftet. Was bei deinem Geruch beinahe unmöglich ist, aber ... was solls."

    Kurzerhand versuchte sie C klarzusammen, was Menschen waren, aßen, tranken - vor allem sich nicht gegenseitig. Es sei denn, man war ein "Monster". Dass man die Sachen, die man haben wollte, bezahlen musste. Dass man Geld verdiente, in dem man arbeiten ging oder plünderte. Alles das, was ihr auf Anhieb einfiel.

    C hörte zu, versuchte sich anscheinend alles zu merken und starrte sie unentwegt an. "Und eine andere Regel sagt: Starre niemals dein Gegenüber an! Blinzle zumindest mal, du wirkst wie ein Serienkiller ... Der du auch bist, aber ... das muss man ja nicht auf Anhieb merken."

    C blinzelte überrascht.

    "So ist es besser!", meinte Hyde und sah wieder aus dem Fenster. Der Sturm würde anhalten und die Sonne ging bereits unter. Ihr Mage begann zu knurren und ihre Lippen waren bereits vollkommen ausgetrocknet. Sie ahnte, dass sie unbedingt die Siedlung erreichen mussten, wenn sie bei Kräften bleiben wollte. Ansonsten sah C es vielleicht noch als Akt des Mitleids an, sie zu essen. Nachdenklich schwieg die taffe Frau und wurde sich allmählich über die Tragweite der Geschehnisse bewusst. Jackel hatte Recht. Sie hatten beide alles verloren - mal wieder. Erst den gesunden Menschenverstand, jetzt ihre Identitäten. Schon oft hatte Hyde auch Jackel mit ihren Aufträgen an den Rand des Wahnsinns geführt, aber nie war es so schlimm gewesen. Nie standen sie auf der Abschussliste ihrer Arbeitgeber. Und für was das alles? Hyde schielte kurz zu C, der eher wahllos seine Umgebung musterte. Für ein Wesen, das den Charakter eines Neugeborenen besaß. Einem Neugeborenen, das Menschen aß. Was für eine kranke Scheiße lief bei VEN? Was sollte jemand wie er der Organisation bringen? Reinen Mord an anderen? Einen strategischen Vorteil? Waren die Menschen nicht mehr gut genug?

    "Es wird dunkel", merkte C an, und Hyde nickte.

    "Sag mir jetzt nicht, dass du Angst im Dunkeln hast", antwortete sie müde.

    "Ich jage im Dunkeln", konterte er und ja, das machte mehr Sinn.

    "Daraus wird heute Nacht nichts. Der Sturm wird das verhindern. Wir sollten bis morgen früh warten, bis wir irgendetwas tun."

    Nach Stunden des Schweigens schlief Hyde ein, obwohl sie mit aller Macht versucht hatte, das zu verhindern. Wer wollte schon in der Gegenwart eines Menschfressers einschlafen? Aber diesen Kampf verlor sie, bevor der Morgen graute.

    DER HESSISCHE LANDBOTE

    in Zeiten von Tod und Corona

    von

    weiser.ffm

    - für Jennagon -

    Hey Unkel, schee dassde do bischd. :smoker:

    Vielleischt willschde zu Uffklärung doiner Person e Wink vunn dir verzäjle. Des löst vermudlich die Verwirrung uff. Ghihihihi


    LG

    Jenna

    Guten Moment Naduschka,


    Willkommen im Forum und ich hoffe, du lebst dich gut ein.

    Wenn Fragen auftauchen, steht es dir frei, ein Ticket zu eröffnen oder wende dich an die Community, jeder hilft sich hier auch gegenseitig weiter. ^^


    Lg

    Jenna

    Lieber User, liebes Forum, (ich richte es auch an die Allgemeinheit, damit ich es nicht jedem einzeln sagen muss) ;)


    nachdem wir unzählige Nachrichten darüber erhalten haben, dass du, besagter User, die Community anschreibst, um irgendwie deine Verwirklichung von harter und echter Kritik anzutreiben, möchte ich allgemein darauf antworten, da ich ja weiß, dass du erst zurückkommen möchtest, wenn ich deine Art der Kritik erlaube. Zudem hast du ja einigen geschrieben, dass ich anscheinend etwas gegen ehrliche Kritik hätte - und nur ein 'im übertragenen Sinne' Flauschieinhorn bin, das mit seiner Regenbogentruppe anderen das Bäuchlein krault. Und wehe, irgendwer weint, dann komme ich gleich mit meinen Regenbogenstrahlen und trockne die Tränchen ... :jennagorn:

    Ich möchte eines dazu sagen: Sie ist und war nie verboten! Die ehrliche, mitunter auch mal harte Kritik. Nur möchte schlichtweg der Großteil - und man darf mich gerne korrigieren - keinen reinen Verriss in seinen Geschichten, so wie du deine Art der Kritik darstellst. Hier möchten sich - und wieder darf man mich korrigieren - Autoren/Leser/Filme- und Fantasyfans austauchen. Das voneinander lernen kommt meist von selbst, wenn man sich auf einer gesunden Diskussionsebene begegnet. Klar darf es auch mal hitziger werden, wenn nicht gleich der Esel oder die Mütter beleidigt werden. Dennoch. Jeder Mensch ist anders und das wollen wir hier respektieren. Bei einem User darf ich einen direkten Ton anschlagen, bei einem anderen muss ich vorsichtiger rangehen, damit er bei negativer Kritik nicht direkt den Kopf dicht macht und sich angegriffen fühlt. Wir möchten hier aufeinander eingehen und nicht unsere Art des Kommentierens jedem aufzwängen, der sie gar nicht haben möchte. So etwas schadet einer Gemeinschaft und hilft niemanden. Das dauert manchmal ein bisschen, bis man jemanden einschätzen kann und ab und an ist es besser, wenn man den Autoren zuvor fragt, was er für Kritik haben möchte. Wir werden hier niemanden eine monotone, harte Art der Kritik einprügeln, weil uns irgendjemand dazu auffordert.

    Hier geht es nicht um reines Bauchpinseln oder eine Harmoniegesellschaft, die keine ehrlichen Worte verträgt, sondern darum, trotzdem einen gewissen Respekt vor der Arbeit anderer zu haben. Egal wie weit der Stand der Kenntnisse ist oder welchen Geschmack jemand hat.

    Deine Äußerung: "Den Asis zeigen ..." stößt mir immer noch bitter auf, da ich hier keinen einzigen Asi kenne. :pardon: Daher weiß ich nicht, wen du damit hier im Forum meinen könntest und worauf du dich da beziehst. Es geraten mal User aneinander, es gibt mal Streit, aber niemand hier ist ein Asi. :crazy:

    Wenn jemand gut schreibt, muss ich ihn nicht belehren, sondern kann demjenigen helfen, vielleicht alles abzurunden, da vier Augen mehr sehen als zwei. In deine Ankündigungen stellst du voraus, dass hier jeder sich verbessern müsste. Sorry, das ist nicht nur anmaßend, das ist absoluter Nonsens. Wir sind keine Eliteschule und du nicht das Maß aller Dinge. Du machst das seit 15 Jahren, gut, aber nur weil ich Strickpullover trage, rede ich hier nicht Leuten rein, die gerne stricken. Nur weil ich seit 33 Jahren Fernseh gucke, weiß ich nicht, wie man Filme dreht. Ich kann nur beurteilen, ob mir das gefällt, was ich sehe oder nicht. Und so sehe ich das auch in den Bildern/Geschichten/Filme. Klar, kann ich paar Rechtschreib - oder Tippfehler anmerken, mal eine Logiklücke bemerken, aber letzten Endes dreht es sich bei der Einschätzung, ob es ein gutes Buch ect. ist, um den eigenen Geschmack. Niemand ist hier gezwungen, etwas zu kommentieren, was er nicht lesen möchte. Niemand ist gezwungen, jedwede Kritik anzunehmen, den Geschmack eines anderen anzunehmen, um aufzusteigen in das Allwissendtum des Schreiberhandwerks. Jeder kann Kritik verteilen wie er will. Solange sie respektvoll und auf den Text bezogen ist - und der Autor verträgt und möchte. Ich verstehe dein Problem nicht, dich dabei normal an das Forum zu wenden, sondern lieber hintenrum unzählige Mails zu verfassen, die verlauten lassen, wir würden dein Genie hier nicht wollen, wobei die meisten Angeschriebenen nicht einmal wissen, was los ist. Mit mir einbegriffen. Du behauptest Sachen, wie, dass wir Kritik löschen würden, kannst aber nicht ein Beispiel nennen, wo das direkt der Fall gewesen wäre. Wir haben noch nie Kritik gelöscht, wenn der Verfasser das nicht wollte und/oder Geschichten als Gesamtwerk auf dem Friedhof gelandet sind, weil z.B. ein Autor - DANK DER KRITIK - nochmal neu anfängt.
    Du redest und redest von Kritik, machst dafür einen apokalyptischen Thread auf, dass du seit ... 20 Jahren Erfahrung hast, hier knallhart Geschichten zerreißen willst, aber wenn du aufgefordert wirst, mal Taten folgen zu lassen, kommt nichts. Du wurdest bereits mehfach gebeten, doch mal zu kommentieren, hast dich Geschichten zugewandt und ich verwette meinen Pöter darauf, dass diese Leute heute noch auf deinen "Verriss" warten. Das würde nämlich passen. Erst Wind machen und dann sich verabschieden, wenn andere auf das Ergebnis deiner Worte warten.

    Das muss ich mir nicht aus dem Hintergrund gefallen lassen, wenn ich mich (das Team ebenso) bloß dafür einsetze, dass es bei jeder Art Kritik trotzdem gesittet zugeht und nicht wie am Gazastreifen. Soll es hier um Spaß gehen? Ja, im Grunde schon. Wenn nicht jedem einzelnen hier das Schreiben/Zeichnen/Filmen Spaß machen würde, würde es keiner tun und niemand sollte einem anderen diese Freude nehmen. Ein Grund, warum es ja auch keinen Forenaward mehr gibt, da wir dadurch gemerkt haben, dass dieser eben User unbeabsichtigt wehtun kann und wir DESWEGEN lieber etwas vorsichtiger sind, bevor jemand mit dem Brecheisen um die Ecke kommt und dann andere verjagt. Mit Spaß ist aber nicht gemeint, dass wir hier nur anderen den Zucker in den A**** blasen, sondern ehrlich sollte man schon sein dürfen. Was den eigenen Geschmack oder die eigene Meinung angeht, ebenso, wenn ein Text noch massive Fehler aufweist. Wenn sich denn der besagte Autor weiterentwickeln möchte. Die Leser, die merken, dass ein Autor daran kein Interesse hat, müssen bei diesem Autor ja nicht ihre konstruktive Zeit verschwenden. Shit happens. Ich denke aber, dass hier jeder sein Medium finden kann und wird. Wo viele Menschen sind, sind auch unterschiedliche Meinungen vorhanden - unterschiedliche Sichtweisen. Die werden hier ausgetauscht. Dein Aufruf, ob man vielleicht ein anderes Forum bräuchte, finde ich hier absolut deplatziert - und dem Team gegenüber zudem respektlos, die hier in die Gestaltung Zeit investieren - ebenso gegenüber den Usern, die hier fleißig mitgestalten. Wenn dir das Forum nicht passt, dann hat der Webdesigner einen Knopf gelassen, wo man sich ausloggen kann. Das gilt für alle, die für schonungslose Kritik sind, ohne mit einem Wort einmal zu erwähnen, dass einem ein Werk auch gefallen "könnte", nur könnte. Für alle, die hier einen riesen Wind machen, aber dann nur eine Briese verströmen. Oder gar Mitgleider als Asis betiteln. Und so viel können wir nicht falsch machen, wenn wir seit acht Jahren bestehen, während andere Foren ihre Schotten dicht gemacht haben. Danke dabei auch an Deku .


    Liebe Grüße


    Euer Flauschiadmin und seine Glücksbärchis.
    :party:

    Hey wickie,


    So, das sieht erstmal viel aus, was da im Text angemerkt ist, aber im Grunde sind es nur sich wiederholende Punkte.

    Man merkt, dass du versucht hast, die gelieferten Vorschläge und Details umzusetzen, das finde ich schon mal gut und gegen die Namen finde ich nichts einzuwenden. Es können ja nicht alle "Hope Sky" oder "Aiden Jerome" heißen. ;)

    Wie zuvor finde ich den Anfang gar nicht schlecht. Er wirkt nun durch das Ausschmücken farbiger als zuvor. :thumbup:

    Allerdings ist eine Begleiterscheinung von der Umgangssprache, dass es sich nicht immer flüssig lesen lässt. Oftmals wirken die kurzen Sätze etwas abgehakt und irgendwie bekommt der Leser das Gefühl, dass da noch etwas fehlt. Beschreibungen, Details, Erklärungen zum Aufbau der Umgebung.

    Beispiel ist da die oft erwähnte "Stube". Nimmt man ein mittelalterliches Bauernhaus, gab es da oftmals nur ein oder zwei Zimmer. Man schlief zusammen und den Luxus, evtl. ein eigenes Zimmer zu besitzen, besaßen maximal Einzelkinder. Meist bestanden die Häuser aus einem großen Raum mit Koch-und Schlafstelle, einem Tisch und ein paar Stühlen. Man kann zwecks Fantasy natürlich etwas gnädiger sein und ein paar Räume hinzufügen. :pardon: Allerdings ist Stube eine eher unglückliche Beschreibung, denn das kann alles sein. Ein Schlafzimmer, der Raum, wo gekocht wird ect. ... Deshalb sagen ältere Leute ja auch zum Wohzimmer oftmals "Wohnstube." Wie das jetzt in Österreich ist, weiß ich natürlich nicht. ^^


    Ich weiß nicht, auf welchem Programm du schreibst, aber ich würde dir ein Korrekturprogramm empfehlen, das dir die Groß- und Kleinschreibung etwas verbessert. Das gibt es bei Word oder OpenOffice. Zudem solltest du deine Texte nach einem Tag immer nochmal selbst querlesen, dann fallen sicherlich einige Fehler weg. :thumbup:

    Kyelia erklärte dir ja bereits, dass Zahlen ausgeschrieben werden. Das liest sich einfach angenehmer, wobei die Regel sagt, dass man das bis zwölf macht und danach ist das wahlweise. Insgeheim ist sich aber jeder Autor darüber bewusst, dass sich "Er war noch keine dreißig." besser lesen lässt als "Er war noch keine 30." ;)


    Etwas anderes, was es anzumerken gibt, sind die handelnden und sprechenden Personen. Oftmals weiß man im Text nicht, wer da gerade etwas macht oder wer da gerade spricht.

    Allgemein beginnt man nach einem Dialog, wenn danach jemand anderes etwas macht als der, der zuvor gesprochen hat, eine neue Zeile. Wie oben bei Johanna, als sie in die Scheune geht.

    Wenn Phillip dann weiterarbeitet, sollte da entweder sein Namen oder ein Synonym für ihn stehen, damit der Leser nicht den Faden verliert, wer denn da nun etwas macht. Wenn ein Autor das etwas übt, geht es in Fleisch und Blut über. Klar habe wir alle mal Bezugsfehler drin, das ist kein Beinbruch, aber hier hast du oft mit "Er" begonnen und Er könnten im Text bei dir mehrere sein. Der Vater, Phillip oder sein kleiner Bruder. Das gilt auch für "Sie" wenn die Mehrzahl oder seine Schwester gemeint ist. ^^


    Für das Genre, in dem du dich bewegen magst, kann ich dir zur Wortvielfalt nur anraten, zu lesen. Der Satzbau wiederholt sich oft, daher bekommt der Text einen leichten Aufzählungscharakter. " Er hatte, er ging, er schlufte ..." Das lernt man mit der Zeit, es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber Lesen ist da echt eine gute Fortbildungsmaßnahme. :smoker:

    Les dir deine Texte zudem durch und schau, ob sich Worte häufig wiederholen und bewerte dann, ob du dafür Synonyme finden kannst - oder ob es durch Ausbauen der Sätze anders klingen könnte. Variiere mit Worten und mit Satzanfängen.


    Alles in allem ist das bereits ein solider Anfang. Du hast ja selbst gesagt, dass das für dich Neuland ist (Roman + Fantasy) und Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.


    LG

    Jenna

    Hey ihr ^^


    ich finde den Anfang schon sehr gelungen. Die Spannung im Prolog hält von Anfang bis Ende und auch der Anfang von Frank liest sich gut.

    Der Prolog erinnerte mich an die Horrorfilme, wo Jugendliche im Wald von irgendwem angegriffen werden und wo es einer zum Auto schafft, aber wegen der Geschwindigkeit und dem unvorsichtigen Fahren iwo am Baum landet und man sich immer denkt "Nein, warum? Wärst du mal langsamer gefahren, du Depp!"

    Kyelia hat ein Händchen für Horrorstimmungen, Hut ab :hail:

    Frank liest sich direkt danach wieder harmonisch, aber man hält den Jagdausflug gleich für eine schlechte Idee. :rofl: Da sitzt man bereits jetzt schon gespannt vor dem Text und fragt sich, wann das Monster auftaucht. :panik:

    Gut, die beiden haben zumindest Waffen dabei, das ist schon mal ein Vorteil.

    Frank konnte ich mir beim ungelenken Zusammenfriemeln seines Zeltes gut vorstellen - da ist Frau mal schneller fertig, diesen Kontrast lob ich mir. ^^

    Wie jedes Jahr um die gleiche Zeit unternahmen er und Renée einen mehrtägigen Jagdausflug in die wunderschönen kanadischen Wälter nahe Shamattawa

    Meinst du hier Wälder? Ich will keine Rechtschreibkorrektur machen, aber das Wort fiel mir auf. ^^

    In vollster Zuversicht, dieses Mal etwas Großes ins Visier zu bekommen. Nicht immer nur Waschbären oder Dachse.

    Foreshadowing? :rofl:


    Mal schauen, wie es weitergeht ... und wer überlebt :dead:

    Das alleine könnte eine wahnsinnig coole Geschichte geben. Der Bauernjunge sammelt im ganzen Reich junge Menschen auf, die er glaubt später oder gleich für irgendetwas gebrauchen zu können, und verspricht ihnen eine Stellung. Er muss dafür allerdings schon charismatisch sein, sonst glaubt man ihm kaum. Und/oder seine Gefolgsleute auch sehr verzweifelt oder sie haben gerade nichts besseres zu tun. Aus verschiedenen Erzählperspektiven klingt das in meinem Kopf für eine Menge Dialog- und Figurenkonstellationsspaß ^^ Ich fände es hier auch irgendwie witzig, wenn das ganze Unterfangen im Sand verläuft und die Krone einfach unvollständig bleibt :D #PointlessAdventure

    Das wäre es natürlich. Alles so umsonst, aber an Erfahrung gewonnen ... ^^ Fände ich aber recht gut, da die Moral auch sein könnte, dass man mit dem zufrieden sein soll, was man hat. So oder so ähnlich ...

    Was das Sammeln von Leute angeht, daran dachte ich auch, wobei ich persönlich es so machen würde, dass das dann nicht alles nur "Jugendliche" sind ... vielleicht eine verschrobene Kräuteroma, die man z. B. für das Ritual braucht, der man irgendwas angelastet hat/ die irgendwie bei ihrem Lehnsherr ect. in Ungnade gefallen ist und sie sich deshalb den Jünglingen anschließt, da mindestens einer von ihnen zumindest ein Schwert halten kann - und die sie halt eben brauchen. Die Möglichkeiten des Charakterbaus sind da ja wirklich beinahe unbegrenzt.

    führt gar kein Weg daran vorbei, dass der Hauptprota unsympathisch wird, weil machthungrig, manipulativ, vielleicht auch ein Großmaul mit nix dahinter.

    Was man vielleicht auch der Krone und den gefunden Splittern zuordnen kann. Es besteht ja auch die Möglichkeit, dass die Krone aus einem bestimmten Grund zerhackstückelt wurde. Da nicht der Träger regiert, sondern die Krone vielleicht selbst. Da käm man dann auch wieder zum PointlessAdventure. Wenn es irgendwann nicht mehr darum geht, das Ding zu tragen, sondern zu verstecken oder zu zerstören. Und am Ende sitzen alle (die, die übrig sind) noch da und sind einfach froh, heim zu dürfen. :rofl:

    Mir gefällt das gut! ^^ Gerade die Alternative zum vielleicht eher jugendlichen Gedanken "Jeder will König werden", dass der Vater weiß, dass mit der Macht eines Königs auch viel Verantwortung und noch mehr Zwang (Staatsräson, Regieren-müssen, Verwalten etc.) kommt. Auch die Idee des Durchbrennens ließe sich in eine feurige Geschichte einbauen

    Eben drum. Der Kontrast alt vs. jung. Vor allem, da Bauern jetzt auch nicht die Schulbildung haben, die ein adliger Jüngling genießt - könnte der Vater auf ihn einreden. Aller: "Wie willst du ein Land regieren, du kannst kaum deinen Namen schreiben?!" Das sind dann auch mögliche spätere Zweifel des Jungen an sich, wenn nicht alles gut läuft. Eben, ob sein Vater recht hatte ect. Charakterentwicklung incomming ... :rofl:


    Eine Verfolgung könnte man dadurch rechtfertigen, dass der Vater zum hiesigen Schultheiß, Lehnsherr oder Grafen geht (zwecks Splitter verkaufen), je nachdem, was man für eine Hierarchie dort ansiedelt und wenn der Schultheiß/Lehnsherr/Graf dann zum Bauernhof kommt, ist der junge Mann bereits verschwunden. (Beweis für die anderen, dass sie wirklich einen Splitter gefunden haben, könnte die Gravur in der Steinplatte sein) Der Schultheiß ect. könnte dann seine Männer losschicken, den Jungen einzufangen und ihm den Splitter abzunehmen. Wahlweise da tot oder lebendig, wenn er sich wehren sollte - kommt drauf an, was man dem hohen Herrn für einen Charakter mitgibt. Dann wäre der junge Bauer nicht nur unterwegs, die Splitter zu finden, so ließe sich auch eine Verfolgung rechtfertigen, die große Ausmaße annehmen kann, wenn immer mehr davon spitz bekommen, dass da ein Splitter gefunden wurde. Der Splitter (weil magisch) selbst könnte dann dem Bauerjungen als Karte dienen, wo die restlichen zu finden sind, vielleicht bei Berührung ... oder so ... wie man möchte ... Und unterwegs bleiben einem Autoren dann viele Möglichkeiten offen, Gefährten einzuflechten. Trifft einen anderen Jüngling - Holzfäller oder Schmied - Schmied würde sich da anbieten, der sich dem Bauern anschließt, weil er auch mehr will als ewig Metall zu bearbeiten. Bauerjunge könnte ihm eine Stellung an seinem geplanten Hof zusichern ect. ... Man muss eben abwiegen, was man da gebrauchen kann. Da ein Bauer jetzt nicht der Krieger schlechthin ist und ich persönlich es immer etwas lame finde, wenn solche Chars von Zero to Hero mutieren und das binnen einer Woche, könnte man auf diesem Weg einen Gefährten einbauen, der bereits mit Waffen (weil Schmied) umgehen kann und vom Körperbau etwas stabiler ist. :pardon:

    Da frage ich als alter Demokrat ketzerisch mal: Warum eigentlich? Nur weil ein Typ eine Krone auf dem Kopf hat oder angeblich "blaues Blut" ist es doch noch lange kein Grund, ihn zum Großkönig zu machen.

    Spaß beiseite: du musst natürlich das nicht erklären, es ist ja immerhin eine Geschichte und wer die Krone auf dem Kopf hat, ist halt König. Fertig.

    wickie erwähnte ja bereits, dass es schon mehrere Dürren gab. :hmm: Vielleicht verleiht die Krone die Macht, ein Land nicht nur politisch zu regieren, sondern sorgt auch für ein Wettergleichgewicht - aller Magie - oder KANN für ein Gleichgewicht sorgen, wenn der Träger guter Gesinnung ist. Auch Tyrannei mit dem Ding aufm Kopf wäre nicht ausgeschlossen, das würde den Spannungsbogen erhöhen, wenn Antagonisten den Protagonisten jagen, wo sich der Leser denkt "Nein, bloß den nicht auf den Thron setzen!". :pardon: Zur Krone könnte man dann sagen: "Mit dieser Krone gestaltet sein Träger sein Reich!" (Und das eben in jeder Weise ;) ) Wäre so mein Gedanke dazu. Dann könnte man Träger = König rechtfertigen. Man muss sich da vielleicht nur gewisse Regeln überlegen, weil sonst könnte ja jeder dat Ding tragen oder der König geht abends zu Bett und sein Kammerdiener setzt sich die Krone auf ... schwubb neuer König. Die einfachste Version wäre da vermutlich, dass der Träger, der sie zuerst aufsetzt, mit seinem Leben an die Krone gebunden ist. Das würde auch keine Probleme mit dem Anfang machen, da 1. Nur ein Splitter gefunden wurde und 2. der letzte Träger in einem Krieg/in einer Schlacht gefallen ist/sein könnte.


    Ich spinn nur ein bisschen rum .. ^^


    LG

    Jenna

    Punkt 1 sind die Überlegungen wie es nach dem Brunnen weitergeht. Bei Punkt 4 trifft er auf Verbündeten, man könnte da vielleicht auch ne Beziehung einbauen. Da es aber kein Ende gibt weiß ich jetzt noch nicht wohin die Reise geht oder in welchem Zeitrahmen was Pasiert.

    Derzeitig bereitet mir folgende Sachen noch Kopfzerbrechen: wie viele Charaktere schicke ich auf die Reise? Wie viele Splitter hat die Krone? 5 oder 7? Lasse ich welche sterben? Lasse ich die Krone zusammensetzen und wie oder bekommt keiner die Krone?

    Wenn ich da mal einen Vorschlag machen dürfte ...


    Du hast ja deinen Prota am Anfang. Nehmen wie den Sohn ... dazu müsstest du den Anfang umgestalten und den Brunnenbau etwas nach hintenschieben - nur etwas, damit man den Charakter/ sein Leben kennenlernt.

    Ich nenne 1 jetzt einfach mal Vinzenz (nur damit ich ihn nicht 1 nennen muss)

    In mittelalterlichen Verhältnissen war es nicht üblich, dass die Eltern nur ein Kind hatten - oftmals erreichten nur wenige das Erwachsenenalter, das stimmt, aber meist waren es doch etwas mehr.

    Wenn man Vinzenz zum Ältesten macht, muss er sich natürlich wie sein älter werdender Vater um alles kümmern. Wenn du ihm Eigenschaften gibst, dass er zum Beispiel die Schnauze voll hat vom harten Bauernleben, von Dürren/Launen der Natur abhängig zu sein, sieht wie verlumpt seine jüngeren Geschwister rumrennen müssen, weil Kleidungen von älteren Geschwistern von den jüngeren aufgetragen werden ... kann man ihm den Antrieb geben - wenn sie von der Sage wissen, dass der, der Krone besitzt König ect. wird - die Krone selbst zusammenzusetzen. Um seine Familie aus der Armut zu holen, das Überleben seiner Geschwister zu sichern.

    Sein Vater will den Splitter vielleicht verkaufen, da dieser bescheidener ist und um die Gefahr weiß, dass sicherlich andere dafür töten würden, der Sohn jedoch will sich aus jugendlichem Eifer nicht damit zufrieden geben.

    Das würde wiederum die Möglichkeit offen lassen, dass Vinzenz mit dem Splitter durchbrennt und es auf eigene Faust probiert. :pardon:

    Ob sie (mit Gefährten) oder nur es dann schafft/schaffen ist dann zu überlegen ...


    LG

    Jenna