Beiträge von Rainbow

    Hi Kitsune,

    ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was mich so sehr an dieser Geschichte fasziniert, weil ...so richtig passieren tut ja eigentlich nichts....außer, dass diese verworrenen Beziehungen dargestellt werden. Trotzdem versucht man, sich in Samuel hineinzuversetzen und man will unbedingt verstehen, was die Hintergründe sind...das weckt eine unterschwellige Spannung. Ich bin schon sehr neugierig, wo du uns hinführen möchtest...

    Meine Anmerkungen findest du wie immer im Spoiler:

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    blieb mit einem erwarteten Ruck nach der Hälfte an einer von Hitze nach oben gewölbten hängen.

    Über diesen Satz bin ich gestolpert bzw. musste ihn 2 x lesen, weil das irgendwie umständlich formuliert ist. Vielleicht kann man den zweiten Teil dieses Satzes ja auch ganz streichen (?)

    versuchte ich mehr aus dem schweigsamen Jungen zu bekommen.

    Ich würde hier vielleicht eher "herauszubekommen" schreiben.

    »Tut mir leid, was hast du gefragt?«, stammelte mein Gegenüber.

    Hier gefiel mir das "Gegenüber" nicht so gut. Es klingt so kalt und so distanziert. Vielleicht ist das von dir in dieser Situation auch beabsichtigt...weil Samuel eigentlich kein Mitleid haben will...und trotzdem hat er es ja. :hmm: Wie gesagt, ich bin einfach dran hängengeblieben, weil es für mich nicht ganz gepasst hat.(nur so ein Gefühl)

    Dann ist mir aufgefallen, dass du ein paar Lieblingsgesten hast. (Habe ich übrigens auch :) ) Hier zwei Beispiele:

    Er schüttelte abermals den Kopf und einige Haarsträhnen fielen ihm in die Stirn. Mit bebenden Finger strich er sie sich zurück..........Dennoch fuhr ich mir durch meine kurzen Locken und schnaufte.

    Die Sache mit den Haaren...das ist auch eine meiner Lieblingsgesten...in diesem Fall taucht es nur kurz hintereinander auf, deshalb ist es mir aufgefallen. (Ist vielleicht auch nicht weiter schlimm)

    Dann das Seufzen:

    Seufzend lehnte ich mich auf dem Stuhl zurück und rieb mir über die gesenkten Lider...

    Ich seufzte gedehnt und lehnte mich zurück.


    Seufzend ließ ich die Arbeit erneut ruhen, verschränkte die Arme vor der Brust und lauerte darauf, dass er den ....

    Oder die Brauen:

    Mit gehobenen Brauen drehte ich mich um.

    Langsam hob ich eine Braue.

    Ich zog die Brauen zusammen

    Vielleicht könnte man versuchen, das ein bisschen zu variieren...

    So, das war`s...mehr ist mir nicht aufgefallen...

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hey,

    deine Überarbeitung hat sich gelohnt, würde ich sagen...es ist nun um einiges leichter nachvollziehbar. :)

    Beim zweiten Lesen habe ich mir aber dennoch eine Frage gestellt: warum setzt sich Samuel überhaupt in den Schneidersitz, um die Pfeife zu stopfen? Mein Eindruck war, dass er sich in der Situation mehr als unwohl fühlt. Ich weiß nicht, ob es dann angebracht ist, sich vor seinem Herrn zusätzlich "klein" zu machen. Der Schneidersitz vermittelt für mich eine bequeme, entspannte Sitzposition, die irgendwie nicht so ganz in das Geschehen passt... (kannst du mir folgen?)

    So, jetzt zu dem nächsten Teil: Ich finde, er ist gut geschrieben und es ist wirklich interessant, was man so alles erfährt...

    Meine Anmerkungen findest du im Spoiler:

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    Alles hinderte mich daran, ihn als einfach Mann zu sehen

    ...als "einfachen" Mann oder "einfach als Mann" ???

    Sein Haar klebte ihm im Gesicht; seine weißen Strähnen im sonst pechschwarzen Schopf, die von Jahr zu Jahr auffälliger wurden, zogen mich in eine alte, kindliche Faszination. Ich konnte mich gerade noch davon abhalten, die Hand auszustrecken und die Haare durch meine Finger gleiten zu lassen.

    Ich habe mich gefragt, ob man seine Finger durch nasses Haar "gleiten lassen" kann, das dem anderen im Gesicht "klebt". Das "gleiten lassen" erinnert mehr an locker fallendes, seidenes Haar...(vielleicht irre ich mich auch-ist nur so ein Gefühl :) )

    »Wie lange kennst du mich nun schon?«, fragte er nach einem Moment des Schweigens.
    »Über siebzig Jahre, Herr.«

    Ich habe mir die Zwei bisher nicht wie Greise vorgestellt...bist du sicher? SIEBZIG??? Oder habe ich das jetzt komplett falsch verstanden?

    Damit verließ er den Raum und zog die Tür schwer hinter sich ins Schloss.

    vielleicht eher: "...und zog die schwere Tür hinter sich ins Schloss" (?) Weil, wie kann man etwas schwer ziehen?

    So, das war`s. Hat Spaß gemacht zu lesen. Bin gespannt, wie es weitergeht :)

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hi Kitsune,

    also, zunächst muss ich sagen, dass mir deine Geschichte, trotz des ernsten Hintergrundes gefällt. Mich hat dieser kleine Ausschnitt sehr an eines meiner Lieblingsbücher erinnert, indem es auch zumindest am Rande um einen Leibeigenen geht und die Art und Weise, wie er von seinem Herrn auf übelste Weise schikaniert und demoralisiert wurde, bevor er dann aber zu einem mächtigen Heerführer wird. Die Szene, die du hier beschreibst, hat direkt die Erinnerung an dieses Buch in mir geweckt.

    Meine Anmerkungen findest du im Spoiler:

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    Mir hat gut gefallen, wie du die Gefühle von Samuel beschreibst...für mich muss das nicht deutlicher sein. Ich finde es gut, dass man als Leser ein bisschen im Dunkeln tappt und nicht so recht weiß, in was für einer Art Beziehungsgeflecht er sich da befindet.Seine Wut und seine Hilflosigkeit kamen meiner Meinung nach eigentlich gut rüber...ebenso wie sein kläglicher Versuch, dem allen gleichgültig gegenüberstehen zu wollen.

    Womit ich allerdings auch Probleme hatte war, mir bildlich vorzustellen, wer sich wann wo im Raum befindet. Vor allem am Anfang.

    Ich selbst stand auf dem mir zugewiesenen Platz neben dem Bett und starrte zur nächstgelegenen Wand. Auf dem Nachttisch verbrannte in einem Schälchen ein Rest getrockneter Zweige, deren bitterer Geruch mir Tränen in die Augen trieb. Ich schluckte eine altbekannte Übelkeit herunter und blinzelte, richtete den Blick auf einen dunklen Fleck an der Wand, der zuvor noch nicht da gewesen war.

    Das neben dem Bett konnte ich mir in dem Fall nicht so recht vorstellen...heißt das Kopf-oder Fußende und die Wand an die er starrt, liegt die hinter dem Bett oder gegenüber von dem Bett oder neben dem Bett. Also, ich frage mich einfach, aus welcher Perspektive beobachtet er das Geschehen und ist er gezwungen, sich das Spektakel anzusehen oder hat er den Blick abgewandt.(dann wiederum könnte er natürlich die Szene nicht eschreiben, aber das hat Asni bereits erwähnt, glaube ich.)

    Ach ja, @Asni, die Sache mit dem Schneidersitz kann ich, glaube ich, aufklären...wenn ich das richtig verstanden habe, dann erhebt sich Samuel wieder, bevor sein Herr sich an ihn ranschmeißen will. Insofern ist er doch kein Zwerg :)

    Ohne Eile stopfte ich alles zurecht, reichte Mika seine Pfeife und richtete mich auf...


    Ansonsten hat mir dein Schreibstil wirklich gut gefallen...ich habe da nix zu meckern. Mich würde brennend interessieren, wie das weitergeht...

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Gratulation @Chnorzi :) Freue mich umso mehr, weil ich dir meine Stimme gegeben habe... die Idee mit der Seriennummer am Ende- sehr geil!

    Ich muss allerdings sagen, dass es mir auch nicht ganz leicht gefallen ist, mich zwischen den anderen, ebenfalls durchgängig gut geschriebenen Geschichten, zu entscheiden....

    Super, dass sich dieses Mal so viele beteiligt haben...hat Spaß gemacht zu lesen...

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hi Tintenzirkel,

    zunächst mal muss ich sagen, ich finde es erstaunlich, wie du die Emoticons einsetzt. :) Ich glaube, vor allem über den staubsaugenden muss ich in dem Zusammenhang nochmal nachdenken... :hmm:

    Sport und Geschichten schreiben finde ich außerdem ziemlich coole Hobbys... zumindest, was letzteres betrifft, wirst du hier viele Gleichgesinnte treffen.

    Also, fühl dich <3 -lich aufgenommen... viele Grüße,

    Rainbow

    Hi Xarrot,

    okay, ich muss gestehen, mir schwirrt der Kopf. Mir kommt es so vor, als ob ich mittendrin gewesen wäre in diesem Chaos :)

    Meine Anmerkungen findest im Spoiler:

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    Da ich kein Experte bin, was die Analyse solcher Kampfszenen betrifft, halte ich mich hier lieber zurück. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ausführlich oder detailliert man sowas für gewöhnlich beschreibt... wenn ich also sage, dass mir das eine Spur zu viel Durcheinander war, dann ist das meine rein subjektive Wahrnehmung. Ich fand es schwierig, den Überblick zu behalten zwischen Fraks, Gremlins, Nordern, Menschen, Gardrim, Westpack, Koikonr, Dog und Rog,....und was da sonst noch so alles rumkreuchte bzw. von dir ins Geschehen geworfen wurde. :)

    Was für mich das Lesen an manchen Stellen zusätzlich erschwert hat, waren wieder irgendwelche Kettensätze oder schwierig verständliche Sätze. Beispiele:

    Überall zwischen den mächtigen Felsen am Hang zu seiner Linken tauchten bleichhäutige, leicht gebeugt laufende Kreaturen auf mit Händen, die eigentlich viel zu groß im Vergleich zum restlichen Körper wirkten

    Ich finde, du versuchst oft ziemlich viele Informationen in so einen Satz zu packen, weshalb es dann leicht verworren wirkt. Man fragt sich hier zum Beispiel: ist das jetzt wichtig, dass der Hang zu seiner Linken ist? Und warum müssen die Kreaturen "leicht" gebeugt laufen? Verstehst du, was ich meine? Vielleicht solltest du deine Sätze mal daraufhin überprüfen, ob du dich von der einen oder anderen Information trennen kannst. (nur so ne Idee)

    Ihre ebenfalls fahlen Augen machten

    das "ebenfalls" kann man in diesem Fall vielleicht auch streichen....


    Jedoch bestand diese Armee leider nicht aus nur selten in etwas stabileres als Felle und Leder gekleideten Gremlins oder Goblins.

    Ich glaube, hier hast du deinen Satz in den Mixer geworfen, oder???


    Nun stürmte eine ganze Armee dieser Bestien den Hang hinab und brüllte und fauchte dabei, was das Zeug hielt, begleitet wurden sie vom Klang der Kriegstrommeln und Hörner, um die Truppen noch weiter anzuspornen und in all dem Durcheinander noch irgendwie Befehle vermitteln zu können.

    Ich glaube, hier kannst du locker zwei Sätze draus machen....ich versuche nach Möglichkeit das Wörtchen "und" nicht mehr al einmal in einem Satz zu verwenden.... (ist vielleicht auch nur so ne Macke von mir) In diesem Satz zähle ich es gleich 4x.


    Es gibt noch ein paar davon, die ich jetzt aber nicht wiederfinde...

    Keine Ahnung, ob du was damit anfangen kannst...schau einfach mal...


    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hi Inu,

    hier kommen noch ein paar Anmerkungen von mir:

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    aber vielleicht lässt sie sich ja überarbeiten um etwas verständlicher zu werden ...

    das ist bestimmt kein Problem.

    Was für mich zum Beispiel nicht ganz klar war, war folgendes:

    Mama hatte immer gesagt: 'Geh nachts nicht in die Küche, sonst werden dich die Monster finden!' 'Was werden die Monster denn tun, wenn sie mich gefunden haben?', hatte ihr Kind einmal gefragt....

    Du fängst an mit: Mama hatte immer gesagt....das suggeriert mir, dass das Kind sich gerade zurückerinnert...du hast also die Perspektive des Kindes gewählt, richtig? Dann schreibst du aber am Ende: "...hatte ihr Kind einmal gefragt...", womit du die Perspektive des Kindes verlässt, oder nicht? An der Stelle war ich also das erste Mal verwirrt.

    Bis er eines Nachts aufwachte und von einem schrecklichen Hunge geplagt wurde.

    Hier wurde ich das nächste Mal stutzig und zwar wegen dem "er". Da du ja vorher immer von Kind gesprochen hattest, hätte es logischerweise "es" heißen müssen. Da dachte ich aber schon, dass jetzt irgendwas kommen muss.

    Eine andere Möglichkeit, die Geschichte enden zu lassen, wäre ja auch, dass das Mädchen über ihn herfällt. Quasi so, als ob die Menschen die waren Monster sind und die Monster die Opfer sind. Dann wäre es am Anfang die Monstermutter gewesen, die ihr Kind vor den gefährlichen Menschen gewarnt hätte...Ich glaube, das fände ich fast noch ein bisschen cooler :)

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hi Inu,

    I`m quiet amused :) Sehr schön...wobei mir die erste Geschichte ehrlich gesagt, etwas besser gefällt, weil sie für mich eindeutiger war. Ich konnte nicht anders, als über dieses makabere Ende zu lachen.

    Bei der zweiten habe ich das Ende zuerst nicht geschnallt, bzw. ich dachte in die gleiche Richtung wie windweber...

    Ansonsten würde ich auch gerne mehr davon lesen...so als kleiner Snack für zwischendurch :)

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Jetzt muss ich mir doch mal diesen Thread zunutze machen und hoffe, dass mir irgendjemand helfen kann :)
    Als ich anfing zu schreiben, habe ich mir überhaupt keinen Kopf über die Erzählperspektive gemacht. Alles was ich wusste war: Es ist nicht die Ich-Perspektive!

    Ich habe dann also (aus heutiger Sicht weiß ich das) die personale Erzählweise gewählt, wobei ich ohne Sinn und Verstand innerhalb der Kapitel die Perspektive zwischen den Protas habe wechseln lassen. Damals fand ich das nicht weiter schlimm, inzwischen stört es mich, weshalb ich auch alles noch einmal komplett überarbeite. Ich versuche nun darauf zu achten, die Perspektive zumindest kapitelweise einzuhalten.

    Jetzt habe ich folgendes Problem: Ich habe ein Kapitel, in dem es mir echt Probleme bereitet, mich für eine Perspektive zu entscheiden. Das Problem ist, dass die Person, aus deren Sicht ich gerne schreiben möchte, erst später in der Szene hinzukommt. Hier müsste insofern ein Wechsel stattfinden. Und das mittendrin....denn vorher müsste ich ja jemand anders auswählen, der erzählt. (Frage: Muss ich das? Oder könnte ich vielleicht komplett darauf verzichten, die Perspektive von jemandem einzunehmen?)

    Ansonsten ergibt sich für mich quasi ein grundsätzlches Problem für mein Vorhaben: Wenn ich das wie geplant durchziehen wollte, dürfte es in Zukunft rein theoretisch keine Szenen mehr geben, in denen der Erzählende früher geht oder später kommt, ...weil dann Wechsel! Oder anderes Beispiel: Mein erzählender Prota bekommt ein paar auf den Kopf und ist quasi außer Gefecht gesetzt, aber dennoch geht die Szene weiter...auch in diesem Fall hätte ich ja einen Wechsel...

    Vielleicht mache ich mir auch einen zu großen Kopf darum und das ist alles halb so schlimm. Ich habe keinen Bock, das Kapitel komplett umzuschreiben...

    Jemand eine Idee? Oder wie handhabt ihr das so?

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Nach einigem hin und her bin ich @Rainbow gefolgt und habe die Einleitung ersatzlos gestrichen.

    Jähhh!...Jemand hört auf das, was ich sage :) Find ich gut! Ich freue mich, wenn meine Vorschläge Berücksichtigung finden und nicht nur als dummes Geschwafel abgetan werden. (was es wohlgemerkt sicher auch oft genug ist - aber egal!)

    Gefällt mir so besser und auch das abgehackte und offene Ende stört mich jetzt schon nicht mehr so sehr...regt zum Nachdenken an :)

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Ich habe nach einen Namen gesucht und wusste nicht wie ich mich nennen sollte. Und da ein Bademantel frisch aus der Wäsche aufgehängt war, zum trocknen, habe ich mich einfach Bademantel genannt...

    Das ist wirklich verrückt...ich glaube, du passt gut hierher :) Außerdem ist das Leben schon ernst genug. Insofern schadet es sicher nicht, wenn man sich selber ein bisschen auf den Arm nehmen kann...Bademantel... :rofl:

    Hi Xarrot,

    ich finde, der Teil liest sich sehr flüssig. Mit deinen Beschreibungen malst du ein detailliertes Bild, weshalb ich mich in das Geschehen super hineinversetzen kann. Die Gremlins habe ich inzwischen wirklich ins Herz geschlossen. Hätte ich anfangs nicht gedacht :)

    Hier nur eine kleine Wortwiederholung, die mir aufgefallen war:

    ,,Eeeeeeey!´´, empörte sich Warkz laut....

    kurz darauf

    ,,Ey ich hatte den fast!´´, empörte sich Koratzash


    Achja...danke außerdem, dass du meinen Wortschatz erweitert hast...der "krude Pfeil" ganz am Ende hat mir nichts gesagt und ich musste es googeln. (muss mir das peinlich sein? :hmm: )

    Also, ich fand`s gut...freue mich, zu erfahren, wie`s weitergeht...

    Viele Grße,
    Rainbow

    Hey,

    bin gerade über deine Geschichte gestolpert. Hier kommen meine Anmerkungen dazu:

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    Nachdem ich durch war, kam mir die Idee, dass man das ganze Vorgeplänkel vom Anfang eigentlich auch gut weglassen und den Leser direkt in die Szene schmeißen könnte. Innerhalb des Dialoges wird ja ansatzweise deutlich, wie die Rahmenbedingungen sind und was den Menschen dazu veranlasst hat, das Attentat zu verüben. Wenn man an der einen oder anderen Stelle noch einige Informationen einfließen lassen würde, dann wäre die Einleitung quasi übeflüssig. Ich persönlich finde es immer schöner, wenn der Leser anhand der Handlung erfährt, was lost ist und nicht anhand von Beschreibungen, die oftmals nüchtern klingen. (nur so ne Idee)

    Den Neuen, den man gerade herein geschleift hatte, hatte er noch nie gesehen.

    Aufgrund dieses Satzes habe ich mir zuerst vorgestellt, dass sich beide eine Zelle teilen würden. Später war ich dann verwirrt, als es hieß:

    Nur ruhige, wenngleich schwere Atemgeräusche, waren aus seiner Zell zu hören.

    Vielleicht könnte man das direkt zu Beginn deutlicher machen...dass er in die Nachbarzelle gebracht wird, meine ich.

    Nochmal kurz an den Anfang. Solltest du ihn beibehalten wollen:

    Um die geschwächten Reiche der Menschen vor weiteren Invasionen zu schützen, beschloss das Elfische Großreich, Truppen in den wichtigsten Städten und Garnisonen, an den wichtigsten Verkehrswegen in den Menschenreichen zu stationieren.

    In einem Satz taucht hier 3 x Reich auf. Vielleicht kann man das ein bisschen variieren? Vielleicht, um den "Lebensraum der Menschen" zu schützen, oder so....oder "beschloss die elfische Regierung"...

    Den Neuen, den man gerade herein geschleift hatte, hatte er noch nie gesehen.

    Ich persönlich versuche 2 x hatte hintereinander wenn möglich zu vermeiden. Weil ich es einfach nicht so schön finde. Alternativ könnte man schreiben: "Der Neue, den man gerade hereingeschleift hatte, war ihm noch nier zuvor zu Augen gekommen"...oder so.

    Elf nickte anerkennend, dass der Mensch sich danach sogar noch halbwegs auf den Beinen halten konnte. Nicht vielen Menschen gelang das, nicht einmal allen Elfen.
    Schwer fiel die Zellentür ins Schloss und der Mensch blieb noch, stur oder stolz, solange stehen, bis die Wärter außer Sicht waren. Dann fiel er schwer auf seine Lieg

    Das Wort Mensch taucht für meinen Geschmack im gesamten Text ein bisschen zu oft auf. Es ist natürlich schwierig, das zu varrieren, weil er ja keinen Namen hat. (warum eigentlich nicht?) Ansonsten vielleicht junger Mann, Zellengenosse,der Attentäter ...

    Weil die sich am ehesten bewegen. Man muss bei einem blockierten Weg den Felsblock bewegen, den man bewegen kann.

    Ich bin mir nicht sicher, ob unser Freiheitskämpfer hier nicht einen Denkfehler hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Familie, die gerade durch ein Attentat 8 Angehörige verloren hat, sich dazu bewegen lassen wird, die Beweggründe des Schuldigen in irgendeiner Form gutzuheißen geschweige denn, sich für seine Ziele stark machen werden. (nur so mein Gefühl ;) )

    Ansonsten:
    Für eine Kurzgeschichte fand ich das Ende irgendwie unspektakulär, weil es hört irgendwie mittendrin auf.Ich schreibe für gewöhnlich keine Kurzgeschichten...(bin eher son "Ich schlachte die Geschichte bis ins letzte Detail aus-Typ" :) ) aber braucht eine Kurzgeschichte nicht eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss? Letzteres fehlt mir irgendwie...ich meine, ich hätte nichts dagegen, wenn du die Geschichte fortführen würdest....aber dann wäre es keine Kurgeschichte. Verstehst du ansatzweise, was ich meine???

    Ansonsten fand ich es ganz unterhaltsam...wie gesagt, du könntest das ruhig weiterspinnen...könnte interessant werden :)

    Viele Grüße,
    Rainbow

    Hi Josh,

    habe wie immer etwas länger gebraucht, um mich durch deinen Text zu wühlen. Erst kommt wochenlang gar nichts und dann haust du direkt einen ellenlangen Abschnitt heraus. Es fällt mir dann immer schwer, auf alles gleichzeitig zu achten. (Rechtschreibung, Inhalt, Stil)

    Also bekommst du nur einen groben Abriss meines Gesamteindrucks :)

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    Wie immer hast du mal wieder ziemlich abgedrehte Ideen bewiesen, indem du die mächtige Tan, als mädchenhaften Zuckerjunkie darstellst, der außerdem über "alles Kristalline" herrscht und den Zucker nach belieben verformen kann. (verrückt!)

    Denn mächtig war sie wahrhaftig. Sie war, wie auch ihre Schwester Selia, ein Kind der Lova, die damals das Innere des Ersten Sternes herausriss um die Welt zu formen. Sie entsannte danach ihre Kinder, die sie aus sich selbst erschaffen hatte, auf die neue Welt der Sterblichen, damit diese geformt werden sollte.

    Du beschreibst sie als Prinzessin. Sie selber hat sich den Namen Zuckerprinzessin gegeben. Aber was ist sie jetzt genau? Sie stammt von einer Göttin ab (die Lova?) und wurde auf die Erde geschickt? Habe ich das richtig verstanden?Dann ist sie quasi selber eine Göttin? oder eine Halbgöttin?

    Die ist ja ein ganz schönes Luder :) Den Dialog am Anfang fand ich gut...die Widersprüchlichkeit zwischen dem mächtigen Wesen, das sie ja offensichtlich ist, und der verzogenen Göre, kam meiner Meinung nach gut rüber. Erst, als sie Balgod bezichtigt, auf kleine Mädchen zu stehen, dachte ich: "Och nö!" Das hat irgendwie für mich nicht reingepasst.

    Sehr gut fand ich die Idee mit dem Splitterreich. Du hast das gut erklärt und das klang für mich irgendwie logisch und nachvollziehbar.
    Etwas kompliziert wurden dann wieder deine Erleuterungen zu A-Wert, Arkanwert (ich nehme mal an, das ist dasselbe?) und Mana. Aber ich glaube, ich habe es geschnallt :) (nach zweimaligem Lesen)

    Was Balgod letztendlich wirklich vorhat, bzw. was sein Fluch ist, habe ich hingegen noch nicht ganz durchschaut. Er hat es sich scheinst zur Aufgabe gemacht, dem Zeitalter der Götter ein Ende zu bereiten...und er will Rache nehmen an Thorn, weil der ihm gemeinerweise den Kopf abgeschlagen und ihn somit zu seiner körperlosen Existenz verdammt hat.

    Das war`s erst mal von mir...
    Viele Grüße,

    Rainbow

    Danke @Windweber, dass du für mich die Definition rausgesucht hast :) Sie ist mir nicht gänzlich unbekannt. Ich wusste, da war irgendwas mit "meist mittelalterlich geprägt". Das steht, glaube ich, sogar auf der Hauptseite des Forums unter der Kategorie High-Fantasy, wenn ich mich nicht irre. ABER: das bedeutet ja auch, dass es nicht zwangsläufig so sein muss.Man merkt vielleicht, ich versuche gerade Wortklauberei zu betreiben und im Prinzip ist es auch eigentlich egal. Wahrscheinlich habe ich einfach keine Lust zu bügeln und philosophiere stattdessen lieber über belangloses Zeug.

    Viele Grüße,
    Rainbow