Beiträge von Chaos Rising

    Nusto en datra

    von Kamar


    Er konnte es nicht glauben, wen er im Kreuzgang erblickte. Bruder Bastikanus? Der oberste Glaubenswächter, „Der Krieger, der Hand Gottes? Der Dornenkönig?“ Wie sie ihn nannten. Wenn er hier war konnte es nur eines bedeuten, „Blut und Schmerz“. Hastig sah er sich um. Bruder Efarius ging eiligst in die Armenausgabe, wich verstohlen seinem Blick aus. Schlagartig wurde ihm klar, wer ihn verraten hatte. Schnell drehte er sich um und eilte zur alten Andacht, die sich im untersten Gewölbe des Heiligtums befand. Hier verirrte sich selten wer hin.

    Vor der Tür blieb er stehen, atmete noch einmal tief durch. Das Metall der Klinke kühlte seine Hand, nur konnte es sein Zittern nicht verbergen. Wie würde er reagieren? Was sagen? Verwandeln, wie er es erlebt hatte? Vorsichtig schob er die schwere Eichentür auf und trat hinein. Der Junge kniete vor dem kleinen Altar des Monbutu, die Ellbogen darauf abgestützt, die Hände vor seinem Gesicht gefaltet, den Kopf leicht nach vorne geneigt. Er sah aus wie ein achtzehnjähriger Bauernjunge, mit seiner einfachen, rötlich-gelben, Tunika, dem schlichten, zerschlissenen Schuhwerk. Eigentlich müsste er frieren aber hier unten war es ungewöhnlich warm, seitdem er ihn hier versteckt hielt. Seit einem Monat hatte er ihn nicht gesehen, schob sein Essen, nur durch die kleine Lucke am Boden. Er zögerte, der Zweifel war wieder da, tat er das Richtige? Er schluckte, fasste Mut.

    „Ich wusste nicht, dass du betest“, seine Stimme zitterte, er hoffte, dass er es nicht bemerkte.

    „Ich meditiere, das ist ähnlich“, kam es ruhig von ihm, „es hilft mir, zusammen zu halten was auseinanderdriftet“, der letzte Satz hatte dabei eine ganz andere Tonlage.

    Eine die ihm die Nackenhaare aufstellte. Wie würde er reagieren?

    „Ihr müsst diesen Ort verlassen“, sagte er unsicher, „die obersten Glaubenswächter haben von deiner Anwesenheit erfahren.“

    „Ihr wurdet verraten“, der Junge kicherte, „genau wie ich“, fügte eine raue Stimme hinzu.

    „Ihr müsst gehen, schnell“, drängte er, „sie werden euch einer peinlichen Befragung unterziehen, das werdet ihr nicht überleben.“ Der Junge lachte, auf einer Art und Weise, dass seine Zweifel bestärkte.

    „Weder das Eine, noch das Andere wird geschehen“, kam es ruhig von ihm, er blickte auf, seine Hände sanken auf den Altar, „habt ihr getan worum ich euch gebeten habe?“

    Irritiert sah er ihn an, fasste dann unter seine Kutte und zog es hervor, „ja ganz wie ihr es wünschtet“, sprachs und legte vorsichtig, das kleine Buch neben ihm auf den Altar.

    „Erst in der zweiten Hälfte habe ich angefangen, aufzuschreiben was ihr mir sagtet und es ist noch genügend Platz für weitere Einträge, ganz wie ihr es wolltet.“

    Er nickte nur, fasste unter seine Tunika. Schmerz verzerrte sein Gesicht, etwas ratschte. Dann hob er das Büchlein an und legte etwas darunter und oben auf. Seine Lippen murmelten etwas, in Worten, die er nicht verstand. Er reichte es ihm. Verwundert stellte er fest, dass sein sorgsam gefertigter Ledereinband verschwunden war. Eine Art Hornplatte hatte sich gebildet und der Abdruck seiner Hand zeichnete sich deutlich oben ab, während die Unterseite glatt war. Er schlug es auf, blätterte darin. Seine Geschichte erschien ihm anders und die ersten Seiten waren nun ebenfalls beschrieben.

    „Anas dago“, sprach der Junge, das Buch veränderte sich, „sprecht diese Worte und nur ihr könnt sehen, was es in Wirklichkeit ist. Für alle Anderen ist es ein Buch mit einer spannenden Geschichte.“

    Er blätterte darin, als er die ersten Seiten berührte, schlug es von selber auf. Der ursprüngliche Einband hatte dreizehn Vertiefungen bekommen, ein rauchiger Duft strömte ihm entgegen, mit einem Hauch von…? Schwefel?

    „Wozu das Ganze?“, die Zahl Dreizehn warnte ihn. Sollte er dem Leibhaftigen aufgesessen sein?

    „Ihr und die die euch folgen, werdet finden und zusammenfügen, was zerschlagen wurde.“

    „Und wenn nicht?“, Widerstand regte sich bei ihm. Schwefel ist der Geruch des Teufels, eindeutig.

    Der Junge erhob sich, er sah ihn direkt an, „dann wird diese Welt brennen“, die Worte kamen so, sachlich, nüchtern herüber, dass Angst in ihm aufstieg, wie Lava in einem brodelnden Vulkan.

    „Da gibt es nur ein kleines Problem“, mit äußerster Mühe, hielt er dem Blick des Jungen stand, „uns Brüdern ist es nicht erlaubt, Nachkommen zu …..“

    Das Lachen des Jungen erschütterte die Andacht, „ihr werdet diese Freude kennen, lieben und schätzen lernen, genauso sicher, wie ihr diesen Ort für immer verlassen werdet.“

    „Niemals werde ich sündigen oder freiwillig, diesen heiligen…“, begehrte er auf.

    „Dann ist diese Welt verloren, ihr und alle Anderen, werdet einen sehr hohen Preis entrichten.“

    „Welchen Preis meint ihr?“, hakte er verunsichert nach.

    „Das spielt dann keine Rolle mehr“, der Junge blickte zur Decke, „das was ihr die Hölle nennt, wird euch, wie ein gemütlicher Plausch am Lagerfeuer vorkommen. Ihr werdet eure Seelen verlieren.“

    Einen Moment lang, sahen sie sich direkt an. Die Augen des Jungen, sie ließen keinen Zweifel an seinen Worten. Er öffnete den Mund, wollte etwas fragen. Nur wo, sollte er anfangen?

    „Ihr habt gesehen wozu ich fähig bin, gesehen was Besitz von eurer Welt ergreifen will, gesehen was ich zerfetzt habe, abgeschlachtet. Ich konnte das Tor verschließen, aber es wird nicht ewig halten.“

    „Sagtet ihr nicht, es gäbe viele wie ihr…?“,

    „Das was ich tat, geschah noch nie“, flüsterte der Junge, „ihr wisst nicht wie tief der Verrat reicht.“

    „Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr sicher, was ich gesehen habe“, äußerte er zögerlich.

    „Mein Bruder, der Erfahrenste von uns allen, war es, der mich ausgebildet hat. Er zeigte mir die Kristalle, in der wir unsere Seele verbergen, damit wir eure Welt betreten können.“

    „Dann war er es, gegen den ihr gekämpft habt? Zerrissen?“, so langsam dämmerte es ihm.

    „Ich habe ihm blind vertraut. Sein Schlag war so heftig, des der Kristall in mir, zersplitterte, wie eine eurer Glasperlen, die zwischen Hammer und Amboss gerät. Nur einen trägt der Junge noch und ich kann ihn nicht halten. Nicht einmal an diesem heiligen Ort. Das Band zwischen uns ist zerrissen und ich weiß nicht was geschehen wird, wenn der Splitter entweicht.“

    „Was ich nicht verstehe….“, er zögerte, „wenn euer Bruder, der Stärkste von allen, euch ausgebildet hat, wie konntet ihr ihn dann so einfach besiegen, wie ich es gesehen habe?“

    „Einfach?“, ein Lächeln huschte übers Gesicht des Jungen, was selbst mein Bruder nicht wusste… Ich bin ein Ashant. Ich weiß um die Dinge, bevor ihr auch nur einen Gedanken daran verschwendet.“

    „Aber dann...? Ihr hättet es verhindern können“, warf er hastig ein, seine Angst verflüchtigte sich.

    „Ja, das hätte ich. Nur habe ich meinen eigenen Sinnen nicht getraut. Wie konnte es sein, was es seit Anbeginn der Zeit, noch nie gab? Und ausgerechnet der eigene Bruder?“, eine Träne lief dem Jungen über die Wange.

    „Aber können dann nicht, eure anderen Br.., ich meine..“, er suchte nach den richtigen Worten, „verhindern was…, ich dachte…, sie könnten doch?“

    Der Junge schüttelte den Kopf, „noch nie wurden die Tore von dieser Seite verschlossen. Statt nur dem einen, habe ich sie in meiner Hast, alle verriegelt. Niemand ist hier, der mir oder euch helfen könnte. Und niemand wird kommen, um dies zu tun. Und wenn die Tore brechen, wird nicht einmal euer Gott, euch helfen können. Alles liegt nun an euch, allein, glaubt mir oder eure Seele verbrennt.“

    „Was ist mit euch und dem Jungen?“

    „Das weiß ich nicht und das macht mir Angst“, die Augenbrauen des Jungen verzogen sich zu Sorgenfalten, „mein Körper wurde zerstört, ich kann nie mehr zurück. Die Splitter meiner Seele haben den Jungen tief verletzt und ein Teil von mir, verlangt nach Macht über ihn. Ich denke er wird sterben“, sagte die raue Stimme, „endlich, dreihundert Jahre sind genug“, fügte der Junge hinzu.

    „Wieso?“, wollte er nachhaken aber der Junge blickte zur Tür.

    „Geht Bruder Hillarius, geht, denn sie kommen.“, sagte er leise. Er aber blieb stehen, er hatte noch so viele Fragen, „geht sage ich“, brüllte er ihn an. Erschrocken wandte er sich zur Tür, öffnete sie.

    „Nusto en datra“, sagte der Junge laut, „blickt nicht zurück.“

    Draußen atmete er tief durch, sein Verstand kämpfte mit den Worten des Jungen. Schwere Schritte mahnten zur Eile. Schnell aber ohne Hast verließ er den Heiligen Bezirk, als sich hinter ihm ein mächtiges Getöse erhob. Er blieb stehen, wollte sich umsehen, „Nusto en datra, blicke nicht zurück“, erklang es in seinem Kopf und blieb wie ein Mantra in seinen Gedanken hängen. „Nusto en datra.“


    „Und hier befinden wir uns nun am Ursprung des heiligen Bezirkes von Ganguella, der kleinen Andacht, mit dem Altar des Monbutu und dahinter das sogenannte Seelenloch. Damit endet unsere Führung durch die Ruinen. Ich hoffe ich konnte ihnen die Geschichte dieses Ortes etwas näher bringen und danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit“, wie geölt liefen ihr die Worte über die Lippen.

    „Äh, ich hätte da noch eine Frage“, meldete sich der junge Mann, der ihr schon die ganze Zeit, mit dummen Fragen, auf den Keks ging. Mit einer Handbewegung fordert sie ihn höflich auf.

    „Die Kratzer, die man hier überall sieht, an Wänden und am Boden, das sind doch Drachenspuren oder?“, siegessicher, provokant und herausfordernd sah er sie an.

    Aber sie machte den Job nicht erst seid gestern, sonder schon sechs lange Jahre.

    „Drachen? Nicht ihr Ernst, oder?“, antwortete sie betont lässig, „haben sie schon einmal, irgendwo etwas, was nach Drachen aussieht, oder dem auch nur ähnlich wäre, gesehen? Nein. Knochen von Trollen, Orks oder Ogas können sie in jedem guten Museum bewundern. Sogar ganze Skelette von Pixies und Centauren finden sie in Einigen. Von den ganzen versteinerten Dinos wollen wir gar nicht erst anfangen. Aber Drachen? Ich bitte sie. Nicht mal eine Schuppe oder eine Kralle…“

    „Und das Drachentor hinter ihnen?“, versuchte er es erneut, „die tiefen Kratzer an der Wand, sehen mir verdammt nach Drachenkrallen aus. Und der Stein ist aus härtestem Granit.“

    Ein kleines Kind, das etwas Glänzendes vom Boden aufhob, erlangte ihre Aufmerksamkeit.

    „Bitte gib mir das, Kleines, nicht das du dich schneidest“, sie machte einen Schritt vor und die kleine reichte ihr die Glasscherbe, „weißt du? Manchmal feiern solche Trolle wie der junge Mann hier, Drachenpartys und hinterlassen einen Mordssaustall, schlimmer wie eine Herde Ogas“, zwinkerte sie ihr zu. Die Leute lachten. Der Mann sah sie genervt an und …, trollte sich schließlich.

    „Würden sie mir bitte ihren Namen verraten?“, eine alte Frau sah sie erwartungsvoll an, sie hielt den Führer in der Hand und tippte mit dem Finger auf eine Zeile „hier steht nur Anette, H. D. drin.“

    Sie lächelte, das wollte noch niemand wissen, „Anette, Hillarius, Dragant.“

    „Ah, ein sehr ungewöhnlicher, alter Name“, die alte Frau zog die Augenbrauen hoch und lächelte verschmitzt, „wissen sie das Dragant, ein anderes Wort für Drache ist?“

    Verschwörerisch lächelt sie, „aber sagen sie es bitte nicht dem jungen Mann.“

    Die Frau blickte an ihr vorbei, zum Sonnenuntergang, „es wird Zeit für sie, er erwartet sie bereits.“

    Sie blickte zur untergehenden Sonne und fragte sich was die Frau meinte, als ihre Stimme hinter ihr ertönte; „Nusto en datra, blicke nicht zurück, mein Kind.“ Erschrocken sah sie sich um, sie war alleine. Ihre Hand pochte, sie öffnete sie. Ja, das ist einer, so rein wir er glänzte, musste es der letzte sein. Sie kramte ihr Buch aus der Tasche, das aussah als wäre es in den über Tausend Jahren, die es in ihrer Familie, weitergegeben wurde, nie benutzt worden, sondern gerade frisch von einem Buchmacher kam. Ihre Hand passte genau in den Abdruck, der Drachenschuppe.

    „Anas dago“, flüsterte sie. Das Buch öffnete sich und vorsichtig legte sie den letzten Splitter hinein. Sie blickte zum Horizont. Also lag es nun an ihr. Wäre sie bereit dafür? Bereit für was? Was wird geschehen, wenn sie das Tat, was auf der letzten Seite stand? „Dragon, Dragonis, Dragant. Wenn der letzte Splitter sich offenbart, die Sonne das Wasser berührt, dem Seelenloch heißer Atem entsteigt, somit der Kreis des Lebens, sich schließt, ist der einzige Tag, der zusammen fügt, was bewacht.“

    Sie kramte ihr Handy aus der Gesäßtasche. Ihre Hand zittert, als sie auf die Direktwahl drückte.

    „Hallo Schatz“, hörte sie seine melodische Stimme. Sie wollte etwas sagen aber ihre Stimmbänder versagten ihren Dienst.

    „Alles in Ordnung bei dir?“, hakte er nach, schweigen folgte, „du hast ihn gefunden?“

    Sie versuchte es, scheiterte aber als sie die Stimmen ihrer Kinder im Hintergrund hörte, „Mammy hab dich lieb.“ „Ich auch“, schrie ihr jüngster, „aber viel lieber als der olle Torfkopp.“

    Tränen suchten sich den Weg über ihre Wange, ein Schluchzen entkam ihren Lippen. Ist sie bereit alles hinter sich zu lassen? Ihre Familie? Ihren Mann, den sie liebte? Ihre Kinder? Auch wenn es nicht ihre eigenen waren, denn sie konnte keine bekommen. Was würde geschehen? Würde sie, ihre Lieben jemals wiedersehen? Was, wenn alles nur eine Lüge war? Eine Verführung, ein Verrat?

    „Schatz?“, seine Stimme klang belegt, „egal für was du dich entscheidest. Eines solltest du wissen. Wir alle lieben dich von ganzen Herzen“, der schrille Ton, der folgte, zerriss ihr fast das Herz.

    Ein aufdringliches Pfeifen riss sie aus den Gedanken. Der Atem des Seelenlochs erklang. Unsicher zerrte sie den Schlüssel aus der Hose und ging hinter den Altar. Als sie sich über das Gitter beugte, raubt ihr die heiße, aufsteigende Luft fast den Atem. Sie öffnete das Gitter und ließ einen Stein hinein fallen, zählte mit. 76 Meter tief sollten es sein aber selbst bei vierzig, hörte sie ihn nirgends anschlagen. Der Wind nahm zu, der Atem heißer. Sie blickte zur Sonne, der Glutball berührte, das Wasser. Jetzt oder nie. War sie bereit? Nein. Aber wie in Trance, stellte sie sich vor das Loch. Sie hob das Buch mit der Rechten, in die Sonne, ihre Linke schwebte über dem Handabdruck. Mechanisch hob sie den rechten Fuß, bereit den fehlenden Schritt zu machen? Wird die Welt brennen, wenn sie es nicht tat? Oder wird sie nur am Boden des Loches zu einem unansehnlichen Brei werden? War es dass Wert? Der Preis, den sie zahlte, nicht zu hoch? „Nusto en datra“, sprach sie, ihre Linke legte sich auf den Abdruck und ihr Fuß machte den fehlenden Schritt, „blicke nicht zurück.“

    Wege durch den Nebel von Aveloan

    von Sensenbach


    Den Weg durch die Nebel von Aveloan vermag nur der Eingeweihte zu beschreiten. Mehr noch als geschicktes Navigieren können hier nur fundierte Kenntnisse im Gebrauch des Zuunasaftes hilfreich sein. Der Genuss des Saftes lässt den Wanderer Wege durch Raum und Zeit erkennen, die normalen Sterblichen sonst verborgen bleiben. Allerdings sind nur wenige in der Lage dem Wahnsinn zu entgehen, den der Saft bei unbegabten Menschen hervorruft. Nur einige Auserwählte haben die Gabe, die sie zu echten Navigatoren macht. Folgerichtig ist das Imperium allseits darauf bedacht, die wenigen magisch bewanderten Talente, schon in jungen Jahren ausfindig zu machen und in Dienst zu nehmen. Wenig erfreut zeigen sich indes die Lenker des Sternenreiches, wenn sich einer der wertvollen Navigatoren als eigensinnig oder gar abtrünnig zeigt. Diesem eilen sie mit aller Macht nach, um den entflohenen Vogel zurück in den goldenen Käfig zu verbringen.


    Das Raumschiff des imperialen Kopfgeldjägers hat sich vom Mutterschiff gelöst, verlässt die Passage durch den Nebel und nähert sich ohne Umschweife dem dritten Mond, der den einzigen Planeten dieses vergessenen Sternensystems umläuft. Mit viel gutem Willen kann dieser namenlose Trabant bewohnbar genannt werden. Das einzig wirklich lebensfreundliche an diesem Ort ist allerdings die kleine Kneipe im Tal der Dünen. Unweit dieser Schänke sinkt das Schiff des Jägers zu Boden und versinkt einen halben Meter tief im Sand.
    Der junge Jäger hat keinen Blick für die kunstvollen Schattierungen von Grau der Umgebung, als er die stählerne Rampe hinabsteigt und den Weg von seinem Schiff zur sandigsten Gaststätte des Universums antritt.


    Die Stahltür im Felsen öffnet sich und der Mann tritt ein. Seine graue Rüstung ist neu und der Blaster an seiner Seite glänzt.
    Die Musik verstummt. Besorgt folgt der Blick des Pianisten den Weg des jungen Mannes.
    "Vikram van Norden, man sagt, Ihr liebt eure Freiheit mehr als Euer Leben. Das kann ich nicht glauben. Ihr seid nur ein Relikt aus einer lang vergessenen Zeit! Ihr habt noch romantische Vorstellungen! Das ist verzeihbar. Kommt mit mir. Das Imperium wird sich nachsichtig zeigen."
    Vikram van Norden schaut auf und zieht die rechte Augenbraue hoch, dann widmet er sich wieder seinem Bier und starrt in die flackernde Kerze auf dem zerschundenen Tisch aus ölgetränkter noisanischer Eiche.
    "Ich rede mit Euch. Seht mich gefälligst an, wenn ich mit Euch rede." Der junge Mann schlägt den Mantel zur Seite, der Blaster an seiner Hüfte glänzt silbrig.
    Die Gäste weichen ängstlich zurück.
    "Kopfgeldjäger", flüstert die Barfrau halb fasziniert und halb besorgt. "Lasst mir den Laden heil."
    Vikram nimmt einen Schluck aus dem Glas.
    Gestenreich wendet sich der Jäger an die Gäste. "Macht euch keine Sorgen. Das Imperium schickt mich. Das Imperium hat nichts dagegen, wenn ihr hier in Ruhe ein Bier trinkt. Ich nehme diesen Mann jetzt mit mir. Es wird keine Schwierigkeiten geben", ruft er selbstbewusst in die Menge und beugt sich zu dem grauhaarigen Mann hinab. "Man vermisst Euch. Ihr solltet besser mit mir kommen. Es hieß ‚Tot oder lebendig‘".
    "Warum zögert Ihr dann und tötet mich nicht einfach? Seid Ihr euch Eurer Sache nicht sicher?"
    "Ich war mir einer Sache noch nie so sicher. Ich nehme Euch mit. Um jeden Preis."
    "Gut!" Vikram nickt. "Umso besser."
    Navigator Vikram van Norden trinkt sein Bier aus und betrachtet die Kerze. Sie flackert lebendig und verlöscht dann abrupt. Es gibt viele Wege durch die Raumzeit und doch keinen Weg zum Frieden für einen alten Mann.


    Das Blut des jungen Jägers rinnt in die Ritzen zwischen den Bohlen. Sein Schädel wirkt, als hätte ihn die Hand eines Riesen zwischen Daumen und Zeigefinger genommen. Blut und Hirn fließt in Richtung Theke. Die Schenke scheint nicht ganz gerade gebaut.
    "Scheiße, nicht schon wieder." Die Barfrau wirkt resigniert.
    "Hier!" Van Norden wirft ihr eine Münze zu. "Entschuldigt die Sauerei. Ihr solltet besser darauf achten, wen ihr bewirtet. Dennoch, das Bier war nicht schlecht."

    Der letzte Kampf

    von Drachenlady2001


    Adreanna stand noch im Schatten verborgen in dem Tunnel, der zur Arena hinaus führte. Das war nun ihre Chance. Alles hing nun davon ab, ob sie nach ihrer Gefangenschaft seit dem verlorenen Kampf in Feria, nun wieder mit Ehre in Freiheit leben durfte.

    Die Gefangenen, welche als Sklaven gehalten wurden, konnten sich in einem Kampf um Leben und Tod in der Arena ihre Freiheit zurück erobern. Sicher nur unter der Prämisse, dass sie sich dem Herrscher Korcal unterwarfen und ihm die Treue schworen. Doch Adreanna hatte mitbekommen, dass die Krieger im Land umherstreiften, um die Flüchtigen zu jagen. Dies war ihre Chance, endlich nach ihrer verloren gegangenen Familie zu suchen.

    Die Menge auf den Rängen tobte bereits. Kobolde, Elfen, Tikans, die eine Mischung aus Reptil und Mensch waren, waren gekommen, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.


    Adreanna griff entschlossen in ihre langen, braunen Haare und begann damit, den oberen Teil hinter ihren halb spitzen Ohren in Windeseile zu einem Zopf zu binden. Das hatte sie schon immer getan, wenn ihr eine wichtige Aufgabe bevor stand und es gab ihr die Sicherheit, dass sie es schaffen würde.

    Sie erinnerte sich einen kurzen Augenblick daran, wie ihre Schwester Lykera sie immer dafür bewundert hatte. „Dafür, dass wir uns vielleicht bald wiedersehen!“, sagte sie leise und erhob nun furchtlos ihren Kopf.


    Die Gaukler, welche die Meute auf den Rängen schon in Stimmung brachten, waren am Ende ihrer Vorstellung angekommen und verneigten sich, ehe sie den Platz verließen. Adreanna mochte sie nicht, da diese Kobolde den Tod als etwas Harmloses und Lächerliches darstellten.

    Eine dunkle Stimme ertönte: „Verehrtes Publikum, am heutigen Tage werden wir wieder einen Kampf auf Leben und Tod zu sehen bekommen. Korcal verspricht dem Sieger die Freiheit!“ Die Zuschauer tobten so sehr, dass der Redner kurz innehalten musste. „Zu meiner Linken, aus dem Hause der Herions, Adreanna: Halbelfin und Kriegerin aus Feria!“ Die Wesen auf den Rängen buhten.

    Adreanna hatte nichts anderes erwartet, denn Elfen waren im Allgemeinen nicht bei anderen Völkern beliebt, weil sie in vielen Fähigkeiten den anderen Rassen - und ganz besonderen den Menschen - überlegen sind.


    Adreanna trat ins Licht und das Getöse von den Rängen nahm zu. Doch Adreanna ignorierte es, denn sie wollte nur eins: überleben, um danach ihre Familie suchen zu können. Dies war ihr einziges Ziel.

    „Zu meiner Rechten, aus dem Hause der Dahlen: Sierenya. Alvarr und Kriegerin, ebenfalls aus Feria.“, rief der dicke Kartan, wie die Diener der Herrschenden genannt wurden. Er grinste Adreanna feixend an, denn ihm war bekannt, dass die Zwei sich kannten.

    Alle Kampfeslust und Entschlossenheit wichen aus Adreannas Gesicht. Sierenya? Nein! Sie ist meine Freundin. Sie war jene gewesen, die mich hier in der Gefangenschaft versorgt hatte. Ihre Magie hatte sie für meine Heilung eingesetzt und mich im Lager auf diesen Tag vorbereitet. Sie hatte mir immer wieder den Mut gegeben, sich dem zu stellen, um eines Tages frei zu sein, schoss es ihr durch den Kopf.

    Sie sah zu Korcal hinauf, der breit grinsend und erwartungsvoll auf sie zurück blickte. Er wusste, was er tat. War das der Preis für meine Freiheit? fragte sie sich.

    Sie sah zu ihrer Freundin hinüber und sah ebenso das Entsetzten in ihrem Blick, wie sie es selbst haben musste.


    Korcal erhob sich und seine raue Stimme donnerte erhaben durch die Arena, so dass nun auch die letzte, quasselnde Stimme erstarb.

    „Verehrte Untertanen, am heutigen Tage werde ich mich wieder sanftmütig zeigen und dem Sieger die Freiheit versprechen. Dieses wird ein Kampf auf Leben und Tod werden. Nur der Überlebende wird diese Arena als freies Wesen verlassen. Möge nun der Kampf beginnen!“, sagte die kräftig, anmutende Gestalt in einer goldschimmernden Rüstung.
    Er war ein Lewean. Eine Mischung aus Löwe und Mensch. Diese hatten die Kraft, die Schnelligkeit und die Ausdauer einer Hundertschaft und wirkten dabei mit ihrer halbstarken Statur eher schwächlich. Das löwenhafte Gesicht grinste sie an und er machte eine Handbewegung; sie sollten nun beginnen.


    Beide wurden mit einem Schwertstab ausgerüstet.

    Sierenya sah sie an und nickte. Wie schon so oft im Lager stellten sie sich gegenüber und machten sich auf einen heftigen Kampf gefasst. Denn auch Sierenya wollte wieder in die Freiheit. Doch sie wollte keine Familie suchen, sondern Rache üben an jenen, die ihr Dorf in Schutt und Asche gelegt hatten.

    „Möge die Bessere gewinnen.“, sagte Sierenya und griff sie an.

    Schlag um Schlag verfiel Adreanna wieder in einen Kampfmodus, den sie hatte, wenn sie trainierten. Sie hatte ihren Geist und Körper darauf trainiert, dass nur noch das Überleben zählte. Mehr als einmal traf sie Sierenya hart am Rumpf, Arm und Beinen und holte sie von den Füssen. Doch auch Adreanna blutete bereits am Oberschenkel und der Brust. Doch Schmerz fühlte sie keinen.

    Sie ließ Sierenya wieder auf die Beine kommen und gab ihr eine kurze Atempause, ehe sie wieder angriff. Sierenya´s Stab flog durch die Luft und sie lag erneut im Staub. Ihre Freundin sah sie geschlagen an.

    Adreanna hielt ihr die Schneide an den Hals. Erst jetzt vernahm sie wieder das Rufen und Gejohle der Menge.


    „Blut, Blut, Blut,…“, begann einer zu rufen, was der Ausdruck für den Tod war, der gefordert wurde. Die Masse stimmte mit ein. Adreanna sah zu Korcal hinauf, der nur grinsend nickte, damit sie den Todesstoß durchführte.

    Adreanna traf Sierenya´s leeren Blick. Sie schloss die Augen und hörte wieder die Rufe nach dem Tod: „Blut, Blut, Blut!“


    Sie wusste, was ihre folgende Tat bedeuten würde. Dieses jedoch war das Einzige, dass ihre Ehre verlangte.

    Sie trat zwei Schritte zurück und zerbrach den Stab. Mit hoch erhobenem Kopf sah sie Korcal an, der triumphierend grinste. Der Ruf der Menge erstarb. Dann eine fallende Hand des Leweans, was nur den Tod bedeuten konnte.
    Adreanna schloss die Augen. Dieser Preis für die Freiheit war zu hoch gewesen, den sie nicht bereit war zu zahlen. So wählte sie die einzige Freiheit, die ihr geblieben war. Selbst ein so grausamer Herrscher konnte ihr diese nicht nehmen.


    Ende!

    Hi Sensi :D

    Danke für dein Kommi xD


    Ja, der arme Kerl :rofl: Keine Sorge, es wird jetzt nicht so weitergehen, dass er alle halbe Seite ne abfuhr kassiert. Die Empfangsdame findet er gar nicht so schlimm, die is nicht sein Typ, wenn er dann mehr über sie weiß :rofl:


    zu deiner Frage:

    Ich hab mich gefragt, ob ihm die Firma nicht eine praktischere Prothese spendieren könnte. Das hört sich ja nach einem ziemlich unhandlichem Ding an.

    gibts eine Antwort:

    Sirrah ergänzte, dass bei erfolgreichem Abschluss der Mission noch ein Trinkgeld auf ihn warten würde.
    „Und woraus besteht dieses Trinkgeld?“, wollte Jason wissen und spielte mit seinem am Kinn zu einem kurzen Zopf gebundenen Bart. „Ich nehme auch ...“ Eine wischende Geste der Ärztin später drehten sich dreidimensionale Blaupausen für eine Prothese eines rechten Armes und Auges auf dem Bildschirm. „... Sie ...“, stammelte er seinen Satz zu Ende, überfordert von dem, was er vor sich sah. Er traute sich kaum, zu glauben, dass es das bedeutete, wonach es aussah.
    „Ein vollständiger Ersatz ihrer verlorenen Körperteile, inklusive der Korrektur ihrer Wirbelsäule und allem, was damit zusammenhängt“, zählte sie auf, was ihn noch erwartete, sollte er zustimmen, für Miss Talithea zu arbeiten.

    Is schon ein Weilchen her, aber ja, das ist das Trinkgeld xD
    Das kriegt er natürlich erst nach der Mission, sonst könnte er sich ja auch damit verpissen :D


    LG Chaos/Jenna

    *Pustet mal den Staub weg*


    So, nachdem Band 1 von ZLuT (bzw. WdG :D ) jetzt beim Satz ist ( :kyelia: ) hatten wir auch mal wieder etwas Zeit und Muse hier weiterzumachen :D


    Natürlich auch noch danke für eure Kommis xD
    Der Becher wird sich zeigen, Zarkaras Jade :P


    ____________________


    Es dauerte eine ganze Weile, bis alles wieder so soweit hergestellt war, dass es so etwas Ähnliches wie funktionierte. Soweit man das eben von einer selbstgebauten Prothese behaupten konnte. Zufrieden mit seiner Arbeit öffnete er die Kralle und bewegte seinen mechanischen Arm. Jason war damit nicht so schnell, wie er es mit seiner gesunden Hand war, geschweige denn so geschickt. Zudem sorgte das enorme Gewicht für so einige Probleme, doch das interessierte ihn nicht. Er brauchte seinen Arm. Gerade als Mechaniker war es oft sogar ein Vorteil, eine hydraulische Klaue dabeizuhaben. Langsam erhob er sich von der Werkbank und schlurfte erneut ins Bad. Kurz betrachtete er seinen tätowierten Oberkörper im Spiegel und erinnerte sich daran, wofür die Bilder auf Brust und Arm standen.

    Niemals aufgeben.

    Zum ersten Mal seit vierzehn Jahren hatte Jason eine reale Chance darauf, wieder wie ein normaler Mensch leben zu können und er musste dafür nur seine Seele an einen Großkonzern verkaufen. Das gefiel ihm nicht, aber viel Wahl hatte Miss Sinclair ihm schließlich nicht gelassen. Und vielleicht würde die Ärztin ihn ja doch noch genauer untersuchen. Sie waren schließlich eine ganze Weile unterwegs. Grinsend zwängte er seinen asymmetrischen Körper wieder in das von TI bereitgestellte Ganzkörperkondom und zog den Reißverschluss zu. Er trat erneut an das riesige Fenster und starrte auf die Welt hinaus, ehe er tief durchatmete und sich auf den Weg nach draußen machte.

    Unendlich lange schien ihm die Fahrt in dem Aufzug nach unten, was nicht nur an der hohen Zahl der Stockwerke lag, die er zu überwinden hatte. Jason war aufgeregt wie lange nicht mehr. Dabei gab es eigentlich keinen Grund dazu, schließlich wollte er nur einen Spaziergang machen. Dieser allerdings würde auf der Erde stattfinden, einem Ort, den er niemals zu sehen erwartet hätte. Ein Spaziergang zwischen Bäumen! Vielleicht gab es sogar einen See auf dem Gelände von TI. Wie ein kleines Kind drückte er ungeduldig auf dem Knopf herum, der ihn zum Erdgeschoss bringen würde. Dem Mechaniker war durchaus bewusst, dass sich der Aufzug deshalb nicht schneller bewegen würde, aber irgendwo musste seine überschüssige Energie hin, die er in der Zeit seiner Gefangenschaft und der Kryostase angesammelt hatte. Zudem behagte ihm das sterile Weiß des Lifts nicht. Sein ganzes Leben hatte er in Bunkern, Raumanzügen und -schiffen verbracht, sodass er eine beengte Umgebung mehr als gewohnt war. Doch nun wollte er nichts mehr, als diesem kalten, von indirektem Licht erhellten Kasten zu entfliehen. Endlich ertönte das erlösende Pingen, das seine Ankunft im Erdgeschoss kundtat. Am liebsten hätte er die Schiebetüren aufgedrückt, die vor ihm zur Seite krochen und die Lobby des TI-Gebäudes enthüllten.

    Ein kreisrunder Tresen stand in der Mitte der gewaltigen Eingangshalle, die sich über mindestens zwei Etagen erstrecken musste. Ebenfalls in weiß gehalten fügte er sich nahtlos in das sterile Design des Wolkenkratzers. Lediglich ein dunkelroter Teppich, der von der verglasten Doppeltür, beidseitig um den Tresen herum, bis zum Aufzug führte, deutete die wichtigste Firmenfarbe an. Diese fand sich auch an den hautengen Anzügen, wo sie in einem schmalen Streifen die Schultern schmückte. An den Wänden war groß das stilisierte TI-Logo in derselben Farbe mit goldgelben Akzenten zu sehen. Man wollte offenbar keinerlei Zweifel daran aufkommen lassen, wessen Territorium man dort betrat.

    Eine Frau mit schulterlangem, rotblonden Haar saß in der Mitte der Rezeption und lächelte Jason freundlich an.

    Dieser hatte jedoch ausnahmsweise kein Auge für das schöne Geschlecht und hielt geradewegs auf den Ausgang zu.

    „Guten Tag, Mister Carlyle“, begrüßte sie ihn.

    Jason nickte nur kurz, rang sich ebenfalls ein Lächeln ab und wunderte sich gar nicht erst darüber, dass sie seinen Namen kannte. Schließlich hatte er einen Vertrag unterschrieben und meist war sein Dasein als Cyborg ohnehin das Erste, was andere über ihn wussten – es war schließlich auch mehr als offensichtlich.

    Die gläsernen Türen verrieten ihm bereits, was ihn draußen erwartete. Eine grüne Fläche, die in regelmäßigen Abständen von Bäumen bewachsen war zwischen denen sich Tische und Bänke befanden. Er beschleunigte seine Schritte und kaum war er am Ausgang angekommen, fuhren sie schon beinahe geräuschlos auf. Ehrfürchtig blieb er stehen, als ein Luftzug ihn trag und er das erste Mal in seinem Leben frische, natürliche Luft atmete. Mit geschlossenen Augen sog er sie ein, behielt sie in der Lunge, wollte sie gar nicht wieder hergeben. Erst, als seine Brust brannte, atmete er aus und blickte nach draußen. Rasch überwand er die letzten Schritte, bis er schlussendlich vor dem TI-Gebäude auf der Wiese stand. Jason wusste gar nicht, was er dort überhaupt tun sollte, weshalb er einfach über das Grün schlenderte und sich einem der großen Bäume näherte. Beinahe andächtig legte er seine Hand auf die raue Rinde, fühlte das Holz unter seinen Fingern und fuhr die Konturen nach. Irgendwie erwartete er, dass ihn jemand bei diesem für ihn besonderen Moment stören würde, doch nichts geschah. Nur das Zwitschern eines Vogels über ihm zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Bisher kannte er solche Töne nur von Aufnahmen und obwohl es exakt so klang wie aus den Lautsprechern, war es anders. Jason erspähte den kleinen bunten Vogel in den Ästen, wo das kleine Wesen geschickt von einem zum anderen hüpfte. Endlich riss er sich von den ungewohnten Eindrücken los. Vermutlich starrten ihn bereits hunderte Geldsäcke aus den Fenstern des TI-Wolkenkratzers und den umliegenden Gebäuden an und amüsierten sich über den Cyborg, der sich in ihren Augen wohl lächerlich bis grenzdebil verhielt. Auch wenn es ihm eigentlich egal war, was die Oberschicht der Menschheit von ihm dachte, hatte er keine Lust, es sich den Rest seiner Arbeitszeit anzuhören. Grinsend fragte er sich, was die Geldsäcke wohl in seiner Welt machen würden? Wahrscheinlich sterben.

    Gemütlich setzte er seinen Weg über den Rasen fort und überlegte kurz, ob er seine Stiefel ausziehen sollte. Er entschied sich jedoch dagegen und begnügte sich damit, eine gute Stunde durch den firmeneigenen Park zu spazieren. Bemüht, so viele Eindrücke davon in sich aufzusaugen, wie er nur konnte, genoss er sanfte Brise in seinem Gesicht. Es war ein ungewohntes Gefühl, denn obwohl er die Zugluft aus Lüftungen und Klimaanlagen kannte, fühlte es sich anders an. Vielleicht bildete er es sich auch nur ein, aber im Endeffekt war es ihm egal. Hätte man ihn danach gefragt, hätte er niemals zugegeben, dass allein dieses Erlebnis schon jede Strapaze wert war, die ihn auf der Reise erwartete. Was sollte schon geschehen? Viel gefährlicher als einen Kreuzer der Föderation zu überfallen oder in einem Krieg zu dienen konnte es schließlich auch nicht sein.

    Langsam aber sicher machte sich der für eine Kryostase typische Hunger bemerkbar, sodass er seinen Ausflug für beendet erklärte. Nachdenklich spazierte er in den Eingangsbereich des TI-Gebäues und musterte erneut die rotblonde Empfangsdame. Vielleicht konnte er sich noch einen Nachtisch mit aufs Zimmer nehmen. Er näherte sich dem Tresen und legte sein – seiner Meinung nach – verführerischstes Lächeln auf.

    „Können Sie mir vielleicht helfen?“, säuselte er.

    „Ihr Zimmer befindet sich im einhundertvierundachtzigsten Stock, Mister Carlyle“, entgegnete sie, ohne auf seine Frage zu warten.

    Etwas überrascht von ihrer Antwort brauchte er einen Moment, ehe er weitersprach. „Würde es Ihnen etwas ausmachen, mich zu begleiten? Ich bin neu hier und ...“

    „Leider ist es mir nicht gestattet, meinen Arbeitsplatz zu verlassen“, würgte sie ihn ab. „Aber ich kann gerne Mister Anderson Bescheid geben, er wird sie geleiten.“

    „Nein, danke“, lehnte er ab. Den Teilzeitkomiker brauchte er nun wirklich nicht. Schon gar nicht in seinem Zimmer. Erneut musterte er sie. „Das klingt, als würden Sie eine Pause vertragen“, meinte er. „Wollen Sie mir nicht beim Essen etwas Gesellschaft leisten?“

    Sie hob den Kopf und sah ihn mit ihren grünen Augen an. „Gesellschaft zu leisten ist nicht Teil meiner Aufgabe. Wenden sie sich an den Escort Service der Talithea Industries. Dort finden sie Gesellschaft für jeden Anlass.“

    „Was?“, nuschelte Jason, denn mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. „Teil ihrer Aufgabe? Sie können doch wohl selbst entscheiden, wem sie Gesellschaft leisten?“ Er bemühte sich, überzeugender zu klingen, als er sich fühlte. „Oder gehen sie auch nur mit Männern aus, die ihnen ihr Boss erlaubt?“

    „Meine Aufgabe ist es, Gäste des Unternehmens zu empfangen und fragen zum Firmenkomplex zu beantworten. Weitergehende Interaktionen jeglicher Art sind nicht Teil meiner Aufgabe.“ Sie klang wie ein Roboter, der vorprogrammierte Sätze von sich gab.

    Jason nickte etwas verwirrt und wandte sich dem Aufzug zu. Er hatte beschlossen, auf die Gesellschaft der jungen Frau zu verzichten. Wenn sie im Bett genauso mechanisch war wie ihre Antworten, konnte er auch seinen rechten Arm dafür benutzen. Und das wollte er nicht. Vielleicht würde er später einmal den angepriesenen Escort Service näher betrachten. Immerhin wurde ihm gesagt, dass die Firma für alle seine Unkosten aufkäme. Er ging zum Aufzug und ließ sich in das einhundertvierundachtzigste Stockwerk befördern. In seinem Zimmer angekommen, warf er einen Blick auf die Speisekarte und wählte ein Steak mit Bratkartoffeln. Ein richtiges Steak mit richtigen Bratkartoffeln. Kein synthetisch hergestelltes Produkt aus Nährstoffbrei und Farbstoffen.

    Gespannt wartete er, bis seine Bestellung eintraf und fragte sich, was die kommenden Tage noch so mit sich bringen würden.

    das ist nicht neu, denn die reelle Welt war schon immer brutal, oder hast du nie was von Folter, Krieg und Verteibung gehört?

    Trotzdem kann es für ihn neu sein so etwas zu schreiben. Also sprich ihm nicht ab, etwas für sich neues zu machen, nur weil es das in der Realen Welt gibt. Wenn ich Fallschirmspringen gehe, probiere ich auch etwas neues aus, obwohl die Menschheit es schon kennt.

    nicht dir, sondern dem Leser soll er gefallen!

    Diese Aussage ist so pauschal nicht korrekt. Primär muss es mal dem Autor gefallen, was er schreibt. Ob es dann noch jemand anderem zusätzlich gefällt ist erstmal vollkommen egal. Sofern man keine Absicht hat, einen Text zu veröffentlichen (und damit meine ich "kommerziell", hier im Forum zählt nicht) ist es vollkommen irrelevant, was der Leser denkt (ungeachtet der Tatsache, dass es dem Autor vmtl mehr Spaß macht, wenn das Feedback positiv ist)

    Dass es dir persönlich nicht gefallen hat ist - sofern du es halbwegs sachlich begründest (ob du das hier getan hast oder nicht sei an dieser Stelle mal dahingestellt) - natürlich vollkommen in Ordnung. Aber deine Forderung ist schon allein deshalb nicht umsetzbar, weil es IMMER Leser geben wird, die eine Geschichte nicht mögen. Ich mag humoristische Fantasy nicht besonders gerne. Macht das jede humoristische Fantasy schlecht, weil sie mir - dem Leser - nicht gefällt? Nein, natürlich nicht.
    Ich wäre mit solchen pauschalen und absoluten Aussagen etwas vorsichtiger.

    ich hab zwar nicht alles Wort für Wort gelesen

    Das wäre meiner Meinung schon eine Voraussetzung, wenn man eine Geschichte kritisieren will.

    Mir stockt der Atem. Sind wir hier im alten Russland, wo Ehemänner ihre Frauen bis aufs Blut prügeln durften, und die dann am nächsten Tag sagten, warum prügelst du mich nicht, liebst du mich nicht mehr (Dostojewski). Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Frau freiwillig auspeitschen lässt (Männer ja, aber viele sind ja auch abartig veranlagt), das sind Männerfantasien, aber du wolltest doch nicht fantasieren. Und wenn diese da es doch will und der da es dann tut, dann ist das nicht mutig, sondern Körperverletzung, und wenn die Dame auch geistig so veranlagt ist und will ihre Kasse aufbessern, dann zeigt sie ihn an und macht ihn fertig.

    Ich finde es etwas frech, dass du behauptest, dass nur Männer sich freiwillig auspeitschen lassen, weil "viele" davon ja abartig veranlagt sind. Als Mann könnte ich jetzt durchaus beleidigt sein - egal ob ich einer dieser deiner Meinung nach "abartigen" bin, oder nicht. Ich weiß nicht, was du in deinem Leben für Männer und Frauen kennengelernt hast, dass du zu diesem Schluss gekommen bist, aber ...

    Ich wäre mit solchen pauschalen und absoluten Aussagen etwas vorsichtiger. (ich wiederhole mich)


    Im übrigen finde ich Geschichten, in denen Menschen aus Rache etwas abgeschnitten wird, nicht mehr zeitgemäß.

    Ich denke, dass es - wie eigentlich immer - auf die Umsetzung ankommt. Man kann aus dem ausgelutschtesten Plot noch was rausholen, wenn man es richtig umsetzt. Im Gegensatz dazu nutzt die beste, neueste und interessanteste Idee nix, wenn die Umsetzung nicht gut ist :pardon:
    Ich wäre mit solchen pauschalen und absoluten Aussagen etwas vorsichtiger.

    Also weg mit den ersten Kap. und so begonnen:

    Nichts für ungut, ist alles nur meine Meinung.

    Das passt nicht zusammen. "Es ist meine Meinung, aber du MUSST es so machen, sonst ist es scheiße." (ich weiß, das hast du so nicht gesagt, aber zwischen den Zeilen steht das - zumindest für mich)

    Du formulierst deine Verbesserungen immer sehr absolut und fordernd. Nicht als Anregung, nicht als Vorschlag, nicht als Idee - sondern als "so oder nicht"
    Aber auch deine Art etwas zu schreiben gefällt nicht jedem. Vielleicht auch dem Autor, dem du es vorschlägst nicht. Was machst du dann? Er ist immerhin der Leser deiner Vorschläge :hmm:

    Ich wäre mit solchen pauschalen und absoluten Aussagen etwas vorsichtiger.


    Ich bitte dich daher ein weiteres - und letztes - mal, deinen Kommentarstil etwas zu überdenken.



    Thráin
    Ich habe deine Geschichte auch gelesen und musste tatsächlich auch an den Mitternachtsfleischzug denken :D

    Marvin, genannt Marv, Macintosh stand am Bahnsteig einer New Yorker U-Bahn-Station. In zwei Minuten sollte seine Bahn mit der Nummer 17 einfahren. Es war ein früher Donnerstagabend und der 27jährige war auf dem Heimweg von der Arbeit, in einem Büro irgendeines Unternehmens in Downtown.

    Das ist als Einstieg imo okay - es ist eine Situation, die jeder kennt, das schafft etwas Vertrautheit und führt seicht in den Text ein. Würde es jetzt so weitergehen, wäre es vermutlich nicht mehr wirklich interessant, weil auf den Zug warten so das langweiligste ist, was ich mir vorstellen kann :rofl: Zum Glück tut es das aber ja nicht und es wird uns was über Marvs doch recht bewegtes Leben erzählt. (Etwas viel imo, siehe unten) :thumbup:

    Technischer hinweis: Zahlen ausschreiben. Das ist besser Lesbar und schöner im Schriftbild. (Bei der Straßenbahnlinie kann man sich vmtl drüber streiten, weil "Linie 17" vermutlich auch die "offizielle" Schreibweise auf der Straßenbahn ist :D Aber "siebenundzwanzigjährig" würde ich ausschreiben.) Theoretisch darf man Zahlen über 12 (zwölf :P ) als Ziffern schreiben, aber meist ist es besser lesbar, wenn man sie ausschreibt.

    Doch als er 17 war, verstarb sie. Und da hatte er begonnen, das zu tun, was er auch jetzt tat: trinken, von einem Job zum nächsten hetzen, mit der Miete im Minus sein (doch in der Gegend, in der er wohnte, schien das den Vermieter nicht besonders zu interessieren) und sich wild durch die Nachtclubs der Stadt zu vögeln.

    Klammern werden im deutschen Schriftsatz oft als schlechter Stil gesehen - falsch ist es aber nicht. Aber wenn man sie vermeiden kann, schadet es nicht dies zu tun. Hier sind sie imo auch gar nicht nötig.


    Gut, in Szene eins bekommen wir also den ganzen Background von Marv erzählt. Imo ein bisschen zu viel davon, da absolut nichts passiert in dem Part. Das einzige, was wirklich geschieht, ist dass er auf den Zug wartet, was wie gesagt ... nicht sooo spannend is :D

    Diesen Part könntest du imo etwas eindampfen und/oder ausbauen- weglassen würde ich ihn nicht. Also eventuell noch ein paar Dinge ergänzen, die Marv tut, während er wartet und über sein Leben nachdenkt. Läuft er auf und ab? Schaut er ungeduldig auf die Uhr? Spielt er gelangweilt etwas am Handy? Mustert er eine Frau auf dem anderen Bahngleis? Krallt er sich nervös in die Armlehnen seines Stuhls, weil er Angst hat, nochmal auf die Idee zu kommen, vor den Zug zu springen?
    Das alles kann uns extrem viele Informationen über ihn geben, ohne sie und zu sagen. Das ist dieses "show, don't tell" von dem alle sprechen :D Da lässt sich viel verpacken ohne es direkt anzusprechen.


    Dass er ein Verhältnis mit der Freundin seines besten Freundes hat ... okay. Er scheint aber ein recht loses Freundschaftsverhältnis zu haben, daher kann man es schon nachvollziehen :D Nur, ob ich dann von meinem "besten Freund" reden würde, wenn ich ein peitschenreiches Verhältnis mit seiner Freundin habe, ( :rolleyes: ) und es mir vollkommen egal ist, ob er da ist oder nicht ... ich weiß nicht :D

    Auch, wenn er Marvs einziger Freund ist, wirkt der nicht auf mich, als wüsste er ned, dass Greg weit davon entfernt ist ein bester Freund zu sein.


    So, dann springen wir in Szene 2, die exakt da ansetzt wo 1 geendeet hat. Warum ist da eine neue Szene? Warum ist diese Szeneneinteilung überhaupt da? Sie unterbricht den Lesefluss imo nur unnötig und man könnte es auch einfach weglassen :hmm: Bei Zeitsprüngen etc einfach einen Absatz (oder eine Leerzeile, wenn der Sprung größer ist) würde imo völlig genügen. :) Zumal die Szenen teils EXTREM kurz sind - Nummer 9 zb


    Aber für ihn persönlich reichte dieses Decken als Rechtfertigung. Denn was war schlimmer – die eigene Freundin mit irgendwelchen leichten Mädchen aus dem Night Life zu betrügen oder den „besten“ Freund zu hintergehen, indem man dessen Freundin fickt?

    Ersteres, ohne Frage.


    Interessanter Gedankengang, den er da hat :hmm: Diese Frage wird wohl jeder anders beantworten :D


    Bei szene 3 das gleiche Problem - es geht einfach weiter, wo 2 geendet hat. Und dann geht es um die Nachricht aus der ersten Szene.
    Das ist alles eine Szene imo, daher brauchst du diese Einteilung nicht :) Oder hat es einen tieferen Sinn, den ich einfach nicht raffe? xD Kann durchaus sein :D Dann sag es einfach :D


    Also Schau die ersten drei parts nochmal an, fass ein bisschen zusammen, und bau an anderer Stelle etwas aus. Dann ist der Einstieg denke ich doch gelungen :)


    So, für mehr habe ich jetzt leider keine Zeit :D

    LG Chaos

    Einen schönen guten Tag Forengemeinde!


    Mit dem heutigen Tag startet unser kleiner foreninterner Schreibwettbewerb in die nächste Runde.

    Asni hat als Sieger des letzten Wettbewerbs folgendes Thema vorgegeben:


    "(Nicht) Um jeden Preis"


    Da ihr lockdownbedingt grade eh alle nur zuhause rumhängt, erwarte ich mindestens 10 Einsendungen! Sonst bin ich enttäuscht und muss weinen ;(

    Und das wollt ihr doch nicht!?


    Einsendeschluss : 10. Mai 2020

    ‡ Die Geschichte muss in Form einer Konversation (PN) (NICHT per E-Mail!) an Chaos Rising geschickt werden. (Betreff: "Schreibwettbewerb Februar/März 2020: [Username]")

    ‡ Die Geschichte muss im Fantasy-Genre angesiedelt sein. Dh. Es müssen Elemente der Fantastik darin enthalten sein.

    ‡ Die Geschichte muss einen Titel haben.

    ‡ Die Geschichte muss mindestens aus einer A4-Seite und darf höchstens aus drei A4-Seiten (3500 - 10'500 Zeichen) bestehen.

    ‡ Die Geschichte muss formatiert sein (siehe auch -> Texte richtig formatieren)

    ‡ Die Geschichte darf keine farbige Schrift enthalten.

    ‡ Die Geschichte muss Absätze haben und darf kein reiner Textblock sein.

    ‡ Nur eine Geschichte pro Teilnehmer.

    ‡ Nur deutschsprachige Texte erlaubt, mit Ausnahme von Fremdwörtern, die zum Verlauf der Geschichte passen.

    Der amtierende Gewinner darf nicht am Wettbewerb teilnehmen, da er/sie das Thema vorgibt und sich so einen Vorteil erspielen könnte.

    ‡ Nach Einsendeschluss werden alle Geschichten anonym in einem Thread veröffentlicht und ihr habt einen Monat Zeit, per Umfrage eure Stimme abzugeben. Diese darf nicht an sich selbst vergeben werden.

    ---------------------------------------

    Preise im Wettbewerb:


    Der Sieger:


    ‡ Darf das nächste Thema für den Schreibwettbewerb vorgeben.

    ‡ Wird in die Rangliste eingetragen.

    ‡ Bekommt für zwei Monate einen eigenen Rang und die Sonderrechte eines Super Users.

    ‡ Bekommt eine einzigartige Foren-Trophäe.


    ---------------------------------------

    Wer noch Fragen hat, stellt sie bitte hier im Thread. smile.png

    In diesem Sinne viel Spaß beim Schreibwettbewerb und beim Geschichtenausdenken wink.png

    Euer Fantasy-Geschichten Forum[/align]

    Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb die Abstimmung dieses Mal anonym war?

    Ich habe vergessen, den Haken zu setzen :D

    Also kein direkter Grund, es ist nur riskant das im nachhinein umzustellen, weil es sein kann, dass es die Abstimmung dann zurücksetzt xD


    nächstes mal gehts hoffentlich wieder :D

    So, mit etwas Verspätung die Auflösung für den Wettbewerb - Verzeihung, war viel los :D Lektorat und so :grinstare:


    Gewonnen hat mit 8 von 11 Stimmen (73%)

    Asni mit der Geschichte Mein Schicksal

    Herzlichen Glückwunsch!

    Du wirst in unsere Ruhmeshalle aufgenommen und darfst das Thema des nächsten Wettbewerbs vorgeben :) (Bitte per PN an mich ;) )


    Wie immer könnt ihr nun bei den Geschichten nachsehen, wer sie geschrieben hat und eure Kommentare zu den Geschichten könnt ihr gern hier reinstellen :)


    LG Chaos

    Mein Schicksal

    von Asni


    Als ich gerade das neunzehnte Lebensjahr vollendet hatte, rief Pater Bennatar mich zu sich. „Mein Sohn,“ sprach er in der ihm eigenen knorrigen, würdevollen Stimme, „du lebst jetzt seit zehn Jahren hier als treuer Diener des Klosters. In all der Zeit hast du die schützenden Mauern kaum verlassen. Es ist an der Zeit, dass du wie so viele unserer Brüder auch auf Mission gehst und dich um die Bewohner dieser Welt kümmerst. Sie alleine sind zu schwach und bedürfen unserer Leitung und Fürsorge.“ Ängstlich und begierig zugleich nickte ich eifrig und fragte voller Ehrerbietung: „Was für eine Aufgabe habt Ihr für mich, Pater?“

    „Eine schwierige, mein Sohn, aber gewichtig. Ein großer Elfenkrieger, vielleicht ist er gar Herzog, ist seit einiger Zeit Gast in unserem Kloster. Sein Name lautet Belath. Er ist ein Verlorener auf der Suche nach einem heiligen Gegenstand, von dem er sich die Linderung seiner Sünden erhofft. Wo dieser Gegenstand zu finden ist, wie er aussieht oder wie er zu erwerben ist, weiß er nicht. Das ist auch nicht Eure Aufgabe. Eure Aufgabe, Bruder Magnor, soll es sein, mit all den Euch zur Verfügung stehenden Mitteln die Menschen vor Belath zu schützen und den Elfen vor den Menschen. Kümmert Euch um sein körperliches und geistiges Befinden und steuert ihn durch die Lande, so wie es seit je her Aufgabe unseres Ordens ist.“


    In meinem jugendlichen Überschwang sah ich die Aufgabe als wenig ruhmreich und in keinster Weise als gewichtig an. Kurz und knapp formuliert sollte ich Leibdiener eines hochnäsigen Elfenvagabunden sein. Wenn mir auch die nötige Demut fehlte, so gehorchte ich dennoch und tat, wie mir geheißen.

    Mit einer kurzen, aber feierlichen Zeremonie wurde ich dem Elfenkrieger Belath zum treuen Begleiter gegeben. Er war der erste Elf, den ich mit eigenen Augen zu sehen bekam. Groß und schlank, immer in eine schwarze Rüstung gekleidet, die mit seinem Körper verwachsen schien. Den dazu passenden Helm hielt unter den Arm geklemmt, die Hände lagen lässig, aber bereit auf dem Knauf eines Schwertes und eines Dolchs, die er am Gürtel trug. Die langen, goldenen Haaren strömten wie ein seidiger Wasserfall von seinem Kopf herab über die Schultern bis hin zu seiner Hüfte. Für meine Menschenaugen wirkte er überirdisch schön, geradezu unantastbar und entrückt wie aus einer anderen Welt.

    Der Eindruck verstärkte sich während der ersten Tage unserer gemeinsamen Reise. Wenn Belath überhaupt mit mir sprach, dann redete er in der dritten Person zu mir. Einen anderen Fall als den Imperativ schien er dabei nicht zu kennen oder nicht für nötig zu erachten. Ich gewöhnte mich schnell daran, denn anders als die alten Mönche im Kloster musste er nicht gepflegt werden.

    Ab und an drifteten seine Gedanken in eine dunkle, weit entfernte Vergangenheit. Dann redete er davon, wie es war, als es noch keine Sonne gegeben und kein Mensch seinen Fuß auf die Erde gesetzt hatte. Nur die Kinder des Nebels zogen unter dem Leuchten des Mondes und der Sterne durch die Wälder. Mehrfach versuchte ich Belath dazu zu bewegen, mehr von diesen geheimnisvollen Dingen zu erzählen, doch vergeblich. Er hörte mich nicht.


    Nach einigen Tagen erreichten wir ein winziges Dorf. Ein Bauer hatte uns zuvor erzählt, dass es dort einen Schrein mit einer heiligen Drachenschuppe gab, der man heilende Kräfte nachsagte. Belath hatte beschlossen, dass wir eben diese Drachenschuppe um jeden Preis erobern mussten, denn sie würde auch ihm Heilung bringen.

    Nun standen wir auf dem kleinen Platz vor dem Schrein, etwas außerhalb des Dorfes, in dem wir unsere Packesel zurückgelassen hatten. Alles menschengemachte hier war ärmlich. Ein winziger Verschlag, von dem aus ein uralter Mann allerlei Tand zum Kauf anbot. Das Dutzend bunt gemischter Menschen, die zum Schrein unterwegs waren oder von dort zu kommen schienen, wirkten als könnten sie sich nicht einmal ihre nächste Mahlzeit leisten.

    Die Mauer, die den Schrein umgab, drohte beim nächsten Windstoß umzustürzen. Der Schrein selbst überragte die Mauer nur deshalb, weil er auf einem kleinen Hügelchen stand. Es war ein schmuckloses, eckiges Gebäude aus nur grob behauenen Steinen. Das einzige, was heilig und ehrfurchtgebietend aussah, waren zwei Jahrhunderte alte Bäume, die Schrein und Mauer um ein Vielfaches überragten.

    In einem Durchgang in der Mauer stand ein in orangefarbene Gewänder gehüllter Priester. Ich beschloss kurzerhand, dass es sich lohnen würde, mit ihm zu reden und ihn zur Herausgabe der Drachenschuppe zu bewegen.

    „Wartet hier, edler Belath. Ich werde mit dem Priester sprechen und Euch Zugang zur Drachenschuppe erwirken.“ Wieder einmal schenkte er mir keine Beachtung, sondern stand nur stoisch, mit in die Ferne gerichtetem Blick da.

    Mit zielgerichteten Schritten ging ich los. Die Waffen des Elfen, die ich von den Packeseln bis hierher getragen hatte, nahm ich zur Sicherheit mit. „Mein Bruder,“ begrüßte mich der Priester erfreut. Das Lächeln in seinem von Gram und Kummer gezeichneten, faltigen Gesicht war ehrlich. „Tretet ein und beehrt unseren bescheidenen Schrein!“ Den Kopf demütig senkend, winkte ich ab. „Verehrter Bruder,“ erwiderte ich mit gedämpfter Stimme, „kann ich mit Euch kurz unter vier Augen reden?“ Das Lächeln des alten Mannes verschwand und machte einem besorgten Ausdruck Platz.

    „Kommt,“ sagte er knapp und nahm mich beiseite. Mit langsamen Schritten begannen wir, an der Außenseite der Mauer entlang den Schrein zu umrunden. „Ich bin Bruder Magnor. Mein Begleiter ist ein Elfenkrieger, der auf der Suche nach einem heiligen Gegenstand ist, von dem er sich Heilung verspricht. Wir hörten, dass Ihr hier eine heilige Drachenschuppe besitzt, der heilende Kräfte zugesprochen werden. Ich weiß, dass es ungewöhnlich ist, aber könnten wir die Schuppe für eine kurze Zeit ausleihen, so dass Belath sie mit seinen Händen berühren kann?“

    „Ausgeschlossen!“, erwiderte der Priester ohne zu zögern. „Wenn jeder die heilige Schuppe mit seinen Fingern betatschen würde, wo bliebe denn da die Heiligkeit?“

    „Ich verstehe Euch und Eure Bedenken,“ hakte ich schnell ein. „Aber ich befürchte, dass sich mein Begleiter davon nicht abhalten lassen wird. Um Schlimmeres zu vermeiden, ersuche ich Euch, eine Ausnahme zu machen.“

    Der alte Priester sah mich ernst an, während wir die letzte Ecke der Umfriedung umrundeten und wieder zum Platz vor dem Schrein zurückkehrten. Es verschlug mir augenblicklich die Sprache, ob des grässlichen Anblicks, der sich uns darbot. Alle Leute auf dem Platz waren nun tot. Ihre Körper lagen obszön ausgestreckt im Dreck, während sich unter ihnen das Blut sammelte. Meine Finger verkrampften um Belaths Waffen. Genau so etwas hatte ich verhindern wollen. Ich war gescheitert. Der alte Priester stieß einen klagenden Laut aus und griff nach meiner Schulter. „Warum?“

    Ich konnte ihm keine Antwort geben.

    Belath trat indessen unter dem Tor zum Schrein hervor. In der Linken hielt er etwas, das nur die Drachenschuppe sein konnte, in der Rechten hatte er sein Brotmesser. Mit enttäuschten Augen sah er mich an und seine Stimme war brüchig als er sprach: „Dies ist ein falsches Heiligtum... kraftlos. Es vermag die Splitter meiner Seele nicht zu heilen. Folge er mir, wir ziehen weiter.“ Achtlos ließ er die Drachenschuppe in den Dreck fallen und schritt über den Platz in Richtung des Dorfes.

    Der alte Priester seufzte. Wir sahen uns zitternd an. In seinem Gesicht wohnte nun noch mehr Gram und Trauer als zuvor. Doch in seinen Augen lag auch Verständnis und Mitgefühl.

    „Die Götter haben Euch ein schwereres Schicksal zuteil werden lassen als ihm. Mögen sie Euch besser helfen als meinen Schützlingen.“ Noch einmal drückte er meine Schulter, dann machte er sich auf, sich um die Toten zu kümmern. Ich stand da, hilflos und verlassen. Mein Blick wanderte zwischen dem alten Priester und Belath hin und her. Schließlich folgte ich auf wackeligen Beinen und mit hängendem Kopf dem verrückten, verlorenen Elfen, der ab sofort mein Schicksal war.

    Die Seuche

    von bigbadwolf


    „Redet endlich!“, schrie der Kommandant den Zwerg urplötzlich an.

    Gilbert hatte ihn noch nie derart unkontrolliert erlebt. Nach allem, was dem Gefangenen angelastet wurde, war ihm dies zwar nicht zu verdenken, aber dennoch… Gilbert schauderte.

    „Es ist, wie ich es gesagt habe“, entgegnete der Zwerg abermals ruhig.

    „Wer soll euch das glauben?“, fuhr der Kommandant nun wieder etwas ruhiger fort. „Das ist schlicht unvorstellbar.“

    Der Zwerg sah ihn an. Es lag an sich nichts Bedrohliches in seinem Blick, doch Gilbert kam es vor, als würde der Zwerg nicht nur den Kommandanten, sondern alle Anwesenden gleichzeitig betrachten.

    „Habt ihr je etwas Geliebtes dahinsiechen sehen“, brandete seine Stimme über sie hinweg, „je Euer Innigstes verloren?“

    Gilbert musste schlucken und er war nicht der Einzige.

    „Natürlich!“, brauste der Kommandant auf. „Dies gibt Euch jedoch noch lange nicht das Recht –“

    „Was gibt Euch das Recht?“, übertönte ihn der Zwerg mit fester Stimme.

    Ungläubig sah sich der Kommandant nach seinen drei Soldaten um, die jedoch nicht minder irritiert waren.

    „Seid Ihr Euch in vollem Umfang bewusst, was in Aolund geschieht?“, fuhr der Zwerg fort.

    Der Kommandant sah eine lange auf den gefesselten Zwerg hinab. Gilbert dachte über den Verlauf der Seuche nach, wie alles begann, wie viele Bürger inzwischen betroffen waren und was die verlautbarte Ursache war. Inzwischen hatte die Stadtwache alle Hände voll zu tun, eine Massenpanik zu verhindern. Sogar zusätzliche Söldner aus den Nachbarländern waren angeheuert worden, um die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen. Auch den beiden anderen Soldaten war er noch nie begegnet.

    Niemand rührte sich, bis der Kommandant schließlich demonstrativ die Arme verschränkte.

    „Der Tod verhandelt nicht. Er nimmt und gibt. Wir vom Orden des Langen Todes treten für diese Grundfeste der Existenz ein. Krieg, Krankheit, Hunger, sie sind Diener unseres Herrn.“

    „Ich kenne die Prinzipien Eures sogenannten Ordens“, entgegnete der Kommandant durch zusammengepresste Lippen. „Kommt zur Sache!“

    Der Zwerg schwieg nur kurz. „Habt Ihr die Kranken je gefragt, ob sie leben oder sterben wollen?“

    „Wieso sollten wir das tun?!“

    „Habt Ihr?“

    Gilbert überlegte nun selbst, ob er je direkt mit einer dieser armen Seelen darüber gesprochen hatte.

    „Natürlich nicht! Das Ziel jeder Existenz ist es zu leben!“, herrschte der Kommandant den Zwerg an.

    „Das Ziel ist der Tod“, stellte er richtig. „Das Leben ist nur der Weg.“

    Das Verhörzimmer war nun totenstill. Gilbert sah vor seinem geistigen Auge erneut die Toten. Wie viele mochte der Zwerg getötet haben?

    „Die Seuche, welche Aolund heimgesucht hat, ist nicht natürlichen Ursprungs. Sie verwindet den Weg in sich selbst. Sie ahmt meinen Herrn nach und nimmt, doch Sie gibt nicht.“

    Unversehens fokussierte der Zwerg Gilbert und unwillkürlich umklammerte der Soldat das Heft seines Schwertes.

    „Sie sind innerlich bereits tot“, hörte sich Gilbert sagen und der Gefesselte nickte.

    „Schweigt, Soldat!“, fuhr der Kommandant herum.

    „Ihr wäret gut beraten, intelligente Worte nicht zu unterbinden“, sagte der Zwerg.

    Während der Kommandant den Gefangenen wüst beschimpfte, begannen Gilberts Gedanken zu rasen. seine Augen verengten sich zu Schlitzen, sein Griff festigte sich.

    Einen Moment später ruhte die Spitze seines Schwertes unter dem Kinn des erstarrten Kommandanten.

    Die beiden überrumpelten Soldaten zögerten und verharrten schließlich an ihrem Platz, die Hände auf den Heften ihrer Schwerter.

    „Sprecht weiter, Zwerg!“, forderte Gilbert mit scheinbar ruhiger Stimme. Er hoffte inständig, dass er mit seiner Vermutung richtig lag.

    Der Gefangene konnte sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen.

    „Die Seelen eurer Kranken wurden zerschlagen und ihnen bis auf einen kleinen Teil genommen. Welchen Zweck hat ein Weg ohne Ziel? Und so war ich ihnen lediglich ein Wegweiser in ihrer Not.“

    „Ihr spracht von einem unnatürlichen Ursprung der Seuche…“

    Der Blick des Zwerges heftete sich erneut an die aufgerissenen Augen des Kommandanten.

    „Es ist, wie ich es gesagt habe“, wiederholte er langsam und betont. „Krieg, Seuche, Hunger, sie sind die Söldner unseres Herrn.“

    Gilbert schaffte es gerade noch, den Kommandanten an seine Seite zu ziehen, sodass die Schwerter der beiden anderen Soldaten seinen Vorgesetzten knapp verfehlten.

    Der Zwerg konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

    Hallo Zusammen smile.png

    Die Bearbeitungszeit ist abgelaufen und ich habe zwei Geschichten für euch! Ich hoffe, sie gefallen euch smile.png

    Um es nochmal allen ins Gedächtnis zu rufen: das Thema wurde von unserer letzten Gewinnerin @Kiddel Fee  vorgegeben und lautete:

    Der letzte Seelensplitter


    Die Geschichten werden in willkürlicher Reihenfolge geposted.

    .

    ACHTUNG: Beim Voten

    ist man nicht anonym. Somit wird Schummeln ausgeschlossen. Zudem dürfen

    einmal abgegebene Stimmen nicht mehr verändert werden. Bedenkt das bitte

    bei eurer Stimmenabgabe!

    Das Voting dauert bis 29. März 2020 um 23:59:59 Uhr.

    Viel Spass beim Lesen und Voten! smile.png

    Euer Fantasy-Geschichten Forum

    PS: Sollte etwas fehlen, oder auf andere Weise nicht stimmen, bitte mir möglichst schnell per PN Bescheid sagen!

    Einen schönen guten Tag Forengemeinde!


    Mit dem heutigen Tag startet unser kleiner foreninterner Schreibwettbewerb in die nächste Runde.

    Kiddel Fee hat als Sieger des letzten Wettbewerbs folgendes Thema vorgegeben:


    "Der letzte Seelensplitter"


    Einsendeschluss : 8. März 2020

    ‡ Die Geschichte muss in Form einer Konversation (PN) (NICHT per E-Mail!) an Chaos Rising geschickt werden. (Betreff: "Schreibwettbewerb Februar/März 2020: [Username]")

    ‡ Die Geschichte muss im Fantasy-Genre angesiedelt sein. Dh. Es müssen Elemente der Fantastik darin enthalten sein.

    ‡ Die Geschichte muss einen Titel haben.

    ‡ Die Geschichte muss mindestens aus einer A4-Seite und darf höchstens aus drei A4-Seiten (3500 - 10'500 Zeichen) bestehen.

    ‡ Die Geschichte muss formatiert sein (siehe auch -> Texte richtig formatieren)

    ‡ Die Geschichte darf keine farbige Schrift enthalten.

    ‡ Die Geschichte muss Absätze haben und darf kein reiner Textblock sein.

    ‡ Nur eine Geschichte pro Teilnehmer.

    ‡ Nur deutschsprachige Texte erlaubt, mit Ausnahme von Fremdwörtern, die zum Verlauf der Geschichte passen.

    Der amtierende Gewinner darf nicht am Wettbewerb teilnehmen, da er/sie das Thema vorgibt und sich so einen Vorteil erspielen könnte.

    ‡ Nach Einsendeschluss werden alle Geschichten anonym in einem Thread veröffentlicht und ihr habt einen Monat Zeit, per Umfrage eure Stimme abzugeben. Diese darf nicht an sich selbst vergeben werden.

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    Preise im Wettbewerb:


    Der Sieger:


    ‡ Darf das nächste Thema für den Schreibwettbewerb vorgeben.

    ‡ Wird in die Rangliste eingetragen.

    ‡ Bekommt für zwei Monate einen eigenen Rang und die Sonderrechte eines Super Users.

    ‡ Bekommt eine einzigartige Foren-Trophäe.


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    Wer noch Fragen hat, stellt sie bitte hier im Thread. smile.png

    In diesem Sinne viel Spaß beim Schreibwettbewerb und beim Geschichtenausdenken wink.png

    Euer Fantasy-Geschichten Forum[/align]

    So, mit etwas Verspätung die Auflösung für den Wettbewerb - Verzeihung, war viel los :D


    Gewonnen hat mit 6 von 10 Stimmen (60%)

    Herzlichen Glückwunsch!
    Du wirst in unsere Ruhmeshalle aufgenommen und darfst das Thema des nächsten Wettbewerbs vorgeben :) (Bitte per PN an mich ;) )


    Wie immer könnt ihr nun bei den Geschichten nachsehen, wer sie geschrieben hat und eure Kommentare zu den Geschichten könnt ihr gern hier reinstellen :)
     
    LG Chaos