Beiträge von Alcarinque

    Geschichte des Waldes von Hans-Jörg Küster

    Danke an Thorsten fürs Erwähnen, finde ich sehr spannend und gibt interessante Hintergrundinformationen zu dem grad brandaktuellen Thema.
    Und auch aus weltbaulicher Sicht finde ich da ein paar spannende Ansätze.

    Oh, stimmt, für den Link wollte ich mich auch noch bedanken, war sind einige sehr spannende Artikel in dem Blog. :D


    Bin gerade über das "Eigenbrauer Syndrom" gestolpert: Unter bestimmten Umständen können sich Hefebakterien im Darm ansiedeln die dann den Körper konstant mit Alkohol versorgen.
    Ein dauerbesoffenes Volk könnte für einen nicht allzu ernstes Setting ja irgendwie ganz unterhaltsam sein. :hmm:

    Über die Logistik der Heere kann ich ja sogar noch drüber hinweg sehen, da fand ich die Darstellung mit der ewig langen Linie sogar recht cool, die war lang genug das die Wagen auch weiter hinten sein könnten. :hmm:

    Nur das in einer Schlacht mit offensichtlich trainierten Soldaten dann einfach ohne Formation wild durcheinander gelaufen wird, wie ein Haufen aufgeschreckter Hühner, ist doch einfach nur verschenktes Potential. -.-


    Die Magie der Witcher-Welt ist zwar komplett übermächtig, aber halt auch eher selten, zumindest in den Büchern wurde diese nie benutzt um Heere zu versorgen bilde ich mir ein? :hmm:
    Dafür ist mir eine Szene sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben: Nämlich als sie sich einem Heerlager nähern und der alles überlagernde Gestank menschlicher Fäkalien erwähnt wird. Das war ein Detail das so sonst selten erwähnt wird, würde mich freuen wenn sie diese Aspekte nicht unter den Tisch (oder die Scheißgrube) fallen lassen würden...

    Ich habe die Serie am We durchgeschaut als recht großer Fan der Welt, bin ich schon länger sehr gespannt drauf! :D
    (Ich mochte die ersten Bücher ja sehr gerne, das war genau mein Humor, welcher in den nachfolgenden Bänden leider immer mehr abnimmt...)

    Grundsätzlich hat es mir sehr gut gefallen, sonst hätte ich sie natürlich nicht so schnell durchgeschaut, auch wenn ich, dank der Spiele, natürlich ganz andere Bilder der Zauberinnen im Kopf hatte, da bin ich gespannt wie das weiter geht, also wie ich die zukünfitg visualisieren werde, bisher gab es zu einem Buch immer nur eine "Visualisierung" des Charakters der dann nach und nach mein eigenes Bild verdrängt hat. Jetzt haben wir Zwei. :hmm:

    Die Zeitlinien fand ich etwas extrem, auch mit Buchkenntnissen war ich mehrfach am grübeln ob diese nun parallel laufen, was natürlich nicht gepasst hätte und zum Glück nicht gemacht wurde.



    Zum Worldbuilding (wie immer XD): Fand ich ganz gut gelungen, sie schienen sich nicht zu knapp auch an den Spielen orientiert zu haben. Sogar die Waffen machen einen recht anständigen Eindruck. Allerdings ist die Verwendung unter aller Sau, wie immer. Die "Schlacht" ist natürlich wieder absoluter Schwachsinn, die Schwerter werden dauern falsch herum (!) gehalten und Geralds "offene" Scheide (nein, das ist keine Geschlechtskrankheit) ist so unglaublicher Schwachsinn, das das doch weh tun muss...
    Wieso informiert man sich nicht einmal ansatzweise zu den Waffen, die doch eine so essenzieller Bestandteil der Serie sind? :/

    Ich kann mich erinnern das ich damals als ich als Jugendlicher Karl May gelesen habe, immer etwas irritiert war das er Marien-Theresien-Taler erwähnte, da die gute Resi doch einiges vor dem Karl gelebt hat. Jetzt habe ich mir das genauer angeschaut, und wow, das ging ja richtig ab! :D


    Maria-Theresien-Taler
    (Und ja, mir ist klar das die wenigsten für eine glaubwürdige Geld-logik interessieren, einen spannenden Anreiz finde ich das trotzdem ^^)

    @MZB: Zu Darkover habe ich den kompletten Zyklus, auch auch meiner Jugendzeit wo mit der sehr sehr mitreißen konnte.
    Denn wollte ich schon lange mal wieder lesen... da ich aber irgendwie keine Lust habe den auf Deutsch zu lesen, habe ich da noch nichts gemacht... :/


    Ansonsten habe ich endlich ein Buch über irische Mythen und Sagen wieder ausgegraben und bin da wieder drin. (Habe das vor Jahren im Irlandurlaub gekauft und nie fertig gelesen)
    Und ja, das habe ich bewusst hier bei Fantasy gepostet, da für mich die Schnittmenge schon recht groß ist....

    Jedi:The Fallen Order
    Grandioses Spiel! Mit 20 Stunden nicht übermäßig lang, dafür eine dichte und mitreißende Story, tolle Planeten und sehr cool umgesetzte Machtfähigkeiten.
    Für mich das erste wirklich tolle Starwars Spiel seit der Jedi Knight Serie. ^^

    Sprachlich ist Europa ja auch erst in den letzten Jahrhunderten so einheitlich geworden, das war davor ja noch merklich diverser. ^^


    Apropos Sprache, ich bin gestern über diese Video gestolpert:
    Cockney
    "Level 3" fand ich da schon echt faszinierend und eine spannende Möglich der Sprache ein gewisses "Etwas" zu geben, auch wenn ich finde das es schon etwas in Absurde abdriftet. ^^




    Weltenbau =/= Roman. Nur weil man sich eine realistische und diverse Welt baut muss man damit ja nicht den Leser überfahren und alles nur darum drehen das man sich kaum verständigen kann, außer das man nutzt das bewusst als Storyelement.
    Z.B. könnte ich es mir durchaus interessant vorstellen wenn man sich auf einen Dolmetscher verlassen müsste oder man eben die Feinheiten einer Sprache nicht mitbekommt. Daraus alleine würden sich spannende bis urkomische Geschichten bauen lassen...


    (Geld wäre da übrigens ein ähnliches Thema, das war früher ja auch merklich komplexer)

    Die sind am Sonntag in die Kirche gegangen - da gab's die Namenstage der Heiligen, die besonderen Feiertage - natuerlich wussten die, wo sie im Jahr waren.

    Wobei ich die Frage interessant fände: Woher wussten sie das?
    Ich kann mir nicht vorstellen das jeder einen Kalender zuhause hatte, vermutlich wußte das der Dorfpriester am ehesten, aber auch der war nicht immer der gebildete Mensch wie es in den letzten Jahrhunderten üblich wurde... oder sie haben sich das tatsächlich gemerkt. :hmm:


    Selbstverständlich scheint das Wissen darum nicht gewesen zu sein, sonst wären in der Renaissance sogenannte "Kalenderschwerter", also Schwerter auf deren Klinge ein Jahreskalender eingeätzt war, nicht so populär gewesen. Das muss ja auch ein gewisses Statussymbol gewesen sein...



    Ansonsten, zum Thema: Wenn einfach nur ein Monat umbenannt wird und der Jahresbeginn verschoben wird, sollte ja eigentlich nicht soo ein großer Aufwand sein und die Bevölkerung wird erst mal eh den alten Namen weiter verwenden. ^^
    (Organisatorisch, speziell was Steuern etc angeht kann das natürlich ganz anders ausschauen, kann man natürlich gleich das Doppelte abkassieren wenn man sich beliebt machen will. XD)


    Schon die Umstellung auf den gregorianischen Kalender war wohl eine recht große Sache (Wiki) und lief nicht gerade einfach ab. Für einen geregelten Handel macht es natürlich absolut keinen Sinn wenn ein Land seine Monate und den Jahreanfang einfach so umstellt, in einer mittelalterlichen Welt gibt es schon gut Probleme mit Währungen, Sprachen etc. andere Zeitrechnungen helfen da dann nicht wirklich. :P

    @Pokemon: Ich kenne ja tatsächlich nur Leute die (gut) Ü30 sind, die das spielen. ^^


    @Clonk: Das fand ich damals ja sehr toll und konnte mich kaum losreißen. XD



    Aktuell nutze ich, wenn ich denn dann mal dazu kommen, endlich meinen neuen Joystick etwas mehr und erforsche die Galaxie in Elite:Dangerous. Wenn man nur die Systeme erforscht und scannt ist das unglaublich entspannend. Perfekt Abends nach einem nervigen Arbeitstag. ^^
    Jetzt wo die Abendsonne nicht mehr genau auf die Beamerwand scheint, auch richtig schön eindrücklich.

    Asimov hat ja erst mal seinen Robotegesetzten festgelegt und dann in etlichen Kurzgeschichten erforscht was die Auswirkungen davon sind und wie das von den AIs interpretiert bzw. missinterpretiert werden könnte, ohne die Regeln zu brechen. Auf jeden Fall sehr lesenswert und mit merklich mehr Tiefe als einfach nur Fantasy mit Technik. XD


    Der Fantasy-Aspekt bei SciFi würde ich am ehesten den sogenannten "Space Operas" zuweisen, dort ist ein großes, buntes Setting wichtiger als die Wissenschaftliche Erklärbarkeit (hat wohl mit Star Wars einen großen Aufschwung erlebt). Spontan fällt mir da Hamiltons Armangeddon-Zyklus ein, wobei das Setting da ebenfalls nicht einfach so hingeklatsch ist sondern ebenfalls relativ nachvollziehbar und durchdacht ist.


    Space Operas gibt es wohl auf die eine oder andere Art seit es SciFi gibt, aber sie waren nie die einzige Form der SciFi, wäre ja auch langweilig. ^^

    Ich glaub bei Civ3 wäre mir die Grafik inzwischne nicht mehr gut genug, da bin ich schon immer ein Augenmensch. ;)


    Bei TW:W2 ist das Problem das mit fortschreitendem Spiel, sich die einzelnen Fraktionen immer mehr zusammenschließen, und dann auch noch Allianzen bilden, anstelle von von 10 mittelmäßigen Nachbarn hat man plötzlich noch 3 Nachbarn von denen jeder so stark ist wie man selbst und die alle gemeinsam in einen Krieg eintreten, also auch wenn ich der Agressor wäre, würden mir die anderen beiden in den Rücken fallen. XD
    Als Vampir hat man dort aber auch schlechte Karten da man von Menschen und Zwergen umgeben ist und wenn man 2-3 Fraktionen zerstört, degenerieren die Verhältnisse mit den anderen immer mehr...


    Aber ich hab dann einfach eine andere Fraktion genommen wo ich nun zumindest in einer Richtung den Rücken frei habe.
    Das grandiose der TW:Warhammer Spiele ist für mich, wie unterschiedlich sich die Fraktionen spielen, das ist bei rein menschlichen Fraktionen in der Form selten der Fall. (Außer SciFi und da gibt es nicht viel was mich im Moment reißen könnte...)

    Boah, abstürzende Spiele sind natürlich das fieseste überhaupt! Kein Autosave am Ende jeder Runde?


    Ich habe ja immer noch TotalWar:Warhammer2 neben Hausarbeitsdingen, weil die Gegnerrunden so lange sind, klappt das für mich hervorragend. Da war ich als Vampir grad richtig gut dran, als eine Fraktion unmotiviert Krieg mit mir anfing und ALLE Nachbarn da mit reingezogen hat. Einzeln wäre das kein Problem gewesen, aber so wurde ich dann doch etwas sehr schnell überrannt. -.-


    Ich habe das neueste Batmanspiel dann auch angspielt und wurde erst mal auch richtig rein gezogen. Aber die immer gleichen öden Gegner gehen mir dann doch meist recht schnell wieder auf die Nerven...



    Da nun die Abendsonne nicht mehr auf meine Beamerwand knallt, habe ich wieder Elite:Dangerous ausgepackt, dazu habe ich mir vor ein paar Woche ja tatsächlich einen neuen Joystik+Schubregler gekauft, und jetzt cruise ich Abends, auf dem Sofa liegend, durchs Universum. Das ist grandios und super entspannend. Perfekt nach einem nervigen Arbeitstag. ^^

    Ich würde ja mal vorschlagen erst mal Lese- und Textverständnis zu lernen, irgendwie scheint es daran grad massivst zu mangeln. :hmm:


    @Masseffect: Das ist nicht nur ein "Abenteuer im Weltraum", da haben sich die Macher sehr sehr viele Gedanken über die Rassen, deren Interaktionen, die Technik, die Geschichte, die Optik etc. gemacht. Viel davon wird über die Bilder transportiert, welche bei einem Buch natürlich fehlen. Wenn du schreiben willst, solltest du erst mal LESEN lernen und schauen wie andere ihre Raumschiffe, Welten und Geschichten beschreiben, Filme und Spiele als Grundlage zu nehmen ist vielleicht inhaltlich ganz interessant, aber dort wird einem viel gezeigt was man in schriftlicher Form ganz anders rüber bringen MUSS.


    Die Zahl der Leute die eine wilde Affäre auf einem nicht weiter definierten Raumschiff, in einem komplett unbekannten Universum lesen wollen, ist wohl verschwindend gering.


    Andererseits, wenn man das als bewusstes Stilmittel einsetzt ließe sich das sicher auch was draus machen. :hmm:


    Aber ganze ehrlich? Wenn ich Romanzen und Sexszenen lesen will, würde ich mir Nackenbeißer-Romane kaufen. Wenn ich SciFi lesen will, nerven mich solche Szenen nur, wenn wie zu ausführlich beschrieben sind.

    Nachdem ich nun tatsächlich drei Bücher von Marlitt gelesen haben (war erstaunlich kurzweilig und das Setting des deutschen Adels im 19.Jhdt war so herrlich exotisch) bin ich nun wieder an the expanse dran:

    Abaddon's Gate
    by James S. A. Corey


    Der dritte Band und aktuell der letzte den es bisher als Serie gibt. Gefühlt haben sie sich mit jeder Staffel etwas mehr Freiheiten genommen, was das Buch natürlich spannender macht und man bekommt wie immer auch etwas mehr Einblick in die Welt und die Beweggründe der Charakter.
    Auch wenn ich weiß was geschieht, hibble ich dem tatsächlich etwas entgegen. Noch mehr natürlich dem Nachfolgenden Band von dem ich von den Schauspielern schon die eine oder andere Andeutung gehört habe...

    Vor allem, wenn du mit dem Etikett SciFi schreiben willst: Lies SciFi! Interessante und lesenswerte Vorschläge hättest du ja einige bekommen...


    Und wie du vielleicht gemerkt hast (oder auch nicht, so wie du alles was irgendwie mit SciFi zu tun hat, hier konsequent ignorierst): SciFi ist viel mehr wie Geballere aber auch viel mehr als "irgendwas mit Raumschiffen".
    Der typische SciFi-Leser will neben der Story auch ein gutes Setting, (mehr oder weniger) glaubwürdige Erklärungen wieso das Raumschiff fliegt und wie die Menschen technologisch da hin gekommen sind (was ist diese Allianz, wie ist sie entstanden etc), gesellschaftlichen Entwürfe (wie leben die Menschen im XX-then Jahrhundert) etc. etc. und das ganze wenn möglich einigermaßen glaubwürdig durchdacht und nicht von irgendwo einfach kopiert.


    Also Vorsicht mit dem SciFi - Label, wenn das für dich nur eine (sehr) dünne Grundlage für deine Romanze sein soll, dann dreh es auf jeden Fall um und betitle es eher als Romanze die in der Zukunft spielt oder so.
    Sonst wirst du es mit vielen negativen Rückmeldungen von SciFi Fans zu tun bekommen, da diese ganze andere Erwartungen haben als z.B. Fantasy-Fans.