Beiträge von Alcarinque

    Vor allem, wenn du mit dem Etikett SciFi schreiben willst: Lies SciFi! Interessante und lesenswerte Vorschläge hättest du ja einige bekommen...


    Und wie du vielleicht gemerkt hast (oder auch nicht, so wie du alles was irgendwie mit SciFi zu tun hat, hier konsequent ignorierst): SciFi ist viel mehr wie Geballere aber auch viel mehr als "irgendwas mit Raumschiffen".
    Der typische SciFi-Leser will neben der Story auch ein gutes Setting, (mehr oder weniger) glaubwürdige Erklärungen wieso das Raumschiff fliegt und wie die Menschen technologisch da hin gekommen sind (was ist diese Allianz, wie ist sie entstanden etc), gesellschaftlichen Entwürfe (wie leben die Menschen im XX-then Jahrhundert) etc. etc. und das ganze wenn möglich einigermaßen glaubwürdig durchdacht und nicht von irgendwo einfach kopiert.


    Also Vorsicht mit dem SciFi - Label, wenn das für dich nur eine (sehr) dünne Grundlage für deine Romanze sein soll, dann dreh es auf jeden Fall um und betitle es eher als Romanze die in der Zukunft spielt oder so.
    Sonst wirst du es mit vielen negativen Rückmeldungen von SciFi Fans zu tun bekommen, da diese ganze andere Erwartungen haben als z.B. Fantasy-Fans.

    Inzwischen bin ich über ein mögliches Thema gestolpert welches mir gestern Abend beim nicht einschlafen können durch den Kopf gegeistert ist:
    Eine Sammlung diverser Viecher für ein mögliches Weltensetting (oder ein Bestehendes :hmm: ). Zwar habe ich aktuell nur 2 von denen ich wirklich weiß wie ich sie Umsetzen möchte, aber das sind 2 mehr als bisher. Und noch habe ich ja ein paar Tage, vielleicht stolpere ich noch über ein paar mehr. ^^


    Und nach spätestens eine Woche werde ich dann eh komplett Ideenlos das immergleiche wieder raus kramen. XD

    Thorsten hat ja schon einige bekannte Autoren genannt.


    Ich würde da eigentlich auch noch Asimovs Robotergesetze erwähnen, basierend auf denen hat er dann auch noch etliche Kurzgeschichten und Romane geschrieben die sich darum drehen ob und wie diese funktionieren und welche Schwachstellen sie haben.
    Darauf wird auch heute immer noch Bezug genommen...


    Stanislaw Lem würde ich hier noch erwähnen, teils herrlich absurde Gedankenspiele zur Raumfahrt und Fremden Zivilisationen.




    Für mich ist gute SciFi immer auch erst mal eher ein spannendes Gedankenspiel, ein interessantes Setting in einer mehr oder weniger positiven Zukunft. Gute SciFi hat auch immer ein gutes Setting, eine gut durchdachte Welt und Überlegungen wie die Welt der Zukunft ausschauen könnte. Ob man in der Welt dann ein eine Abenteuergeschichte, eine Intrigendrama oder eine Romanze spiele lässt, ist wiederum ganz dem Autor überlassen.

    Aber es das selbe wie in der Fantasy: Wenn man sich sein Setting einfach nur lieblos aus den Settings Anderer zusammenwürfelt, kann die Geschichte noch so gut sein, da wird immer was fehlen...

    Natürlich nur, wenn Microsoft nicht jedem Spieler seine Clouddienste aufdrückt (oder sonstigens Scheiß probiert). Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich will eine DVD im Laden kaufen und es einlegen und das Spiel dann spielen können, ohne EInschränkungen. Und ich fürchte, ich werde da enttäuscht werden.

    Dagegen habe ich mich auch lange gesträubt, als an dann aber in der DVD-Hülle nur noch einen Aktivierungscode drin hatte und nicht mal mehr eine DVD selbst, habe ich irgendwann angefangen das Zeug nur noch online zu kaufen, einige Seiten bieten das merklich günstiger an als die klassischen Händler, und wenn man, wie ich, doch recht oft unterschiedliche Dinge spielt, ist man schon ganz froh nicht dauernd eine DVD suchen und einlegen zum müssen. *faul*


    Beim Epic Gamestore gibt es grad die neuesten Batman und Batman-Lego-Spiele umsonst, musste ich mir natürlich holen und der neueste Teil ist, wenn auch auch eigentlich immer das selbe mit den immer selben, öden Gegenspielern, echt gut gemacht und hat mich den ganzen Sonntag beschäftigt. ^^

    Eine HD-Version gibts ja schon (ich glaub die gammelt auch irgendwo bei mir rum), bin ja mal gespannt was das wird... und wo sie mit dem 4 Teil ansetzen wollen, ist da was bekannt?



    Ich bin ja wieder mal bei Guildwars2 gelandet, nachdem der nächste Teil der living World gestartet ist. So eine grandiose neue Karte! :D
    (Und da soll nun wohl so einiges passieren die nächsten Monate)



    Und immer wieder mal TotalWar:Warhammer2, dadurch das die Runden so lange dauern ist das das perfekte Spiel um nebenbei zu Kochen/Aufräumen etc. ^^

    Mit Watchdogs1 bin ich nie so recht warm geworden irgendwie, ich glaub da fand ich Protagonisten einfach unsympathisch. Watchdogs2 fand ich allerdings grandios. SanFranzisco sowieso (da würde ich eigentlich mal wieder hin wollen!) , die kleinen und größeren Seitenhiebe gegen die ganzen Tech-unternehmen mit leicht geänderten Namen (allen voran natürlich "Nudl") und die ganzen Möglichkeiten mit Drohnen etc. hat mir doch sehr gut gefallen.


    Auch wenn meine Motivation irgendwo auf dem Weg eingeschlafen ist, ich weiß eigentlich auch nicht wieso. :hmm:
    (Vermutlich weil es zu viel Kleinkramsmissionen nebenbei gab, ich die zwar eigentlich alle machen wollten die dann aber doch zu langweilig werden oder so. XD)


    Da man da ja nicht viel schießt, sollte ich mir das vielleicht nochmals vom Sofa aus anschauen, ich werde mit dem Controller immer wärmer. Als alter PC-Spiele hänge ich aber eigentlich immer noch an Keyboard und Maus.
    Das Spiel mit Beamer an die Wand werfen und mit Controller aufs Sofa hat aber schon auch seinen Reiz... wenn man nicht schießen muss, das ist mit Controller einfach nur besch***eiden. XD

    Kingdom Hearts ist ja immer komplett an mir vorbei gegangen, ist das Nintendo? PS?


    Ich bin immer noch in Greedfall und finde die Welt und das Setting inzwischen doch sehr sehr cool gemacht. Die Fraktionen sind zwar sehr Klischeehaft, aber nicht die typischen Fantasyklischeefraktionen irgendwie. Es erinnert mich vom Design und dem Layout der Menüs sehr an Dragonage:Inquisition, nur das ich die Welt interessanter finde, da sie einfach neu ist.


    Leider sind zwar die Waffen und Ausrüstungen relativ gut und ganz passabel korrekt gemacht, nur bei der Verwendung davon haben sie sich leider absolut nicht informiert. Mit dem Rapier wird gekloppt wie mit einer Keule und der Bidenhänder geschwungen also ob man Hammerwerfen mit einem Baumstamm betreiben will. XD
    Aber gut, Waffenverwendung und Medien ist ja leider immer ein Autounfall. -.-

    Die Anno18irgendwas-Demo hat mir sehr zugesagt, mehr als frühere Anno-titel, aber da mich diese alle nie lange halten konnten, werde ich auch hier erst mal auf eine Aktion warten und dann zuschlagen. ^^
    (Oder wenn ich mal wieder Mal dringend was Neues brauche XD)


    Strategiemäßig habe ich im Moment TotalWar:Warhammer2 für mich entdeckt, die große Kampagne. Dadurch das die wirklich groß ist, dauert jeder Runde > 1 Minute bis alle andere Fraktionen durch sind. Perfekt um nebenbei Dinge(TM) zu tun, aufräumen, kochen etc. ^^

    Ich konnte mich ja bei Greedfall nicht zurück halten und habe mir tatsächlich mal wieder ein Spiel zum vollen Preis gekauft. XD
    Und bisher gefällt es mir sehr gut, ein Barock-Renaissance-Setting mit ungewohnten Mischungen (z.B. eine "Seefahrer"-Gilde mit ungewöhnlichen Regeln und Maori-esken Tattoos) einer bisher interessanten Story etc. Freue mich schon aufs We wo ich etwas mehr Zeit habe in die Welt einzutauschen...


    Anderes: Assassins-Creep:Odysee ist nun um den Discovery Mode (kostenlos) erweitert worden, wie schon im Vorgänger ist dieser Modus sozusagen ein Museums-Modus. Man kann die ganze Welt ohne Konflikte bewandern und bekommt an allen Ecken und Enden infos über die Griechische Geschicht inkl. Bilder von Orginalen und teils auch Hintergrundinformationen von den Entwicklern wieso sie etwas so oder so im Spiel umgesetzt haben. Was ich bisher davon gesehen habe war einfach nur Grandios! :D
    Und für Weltenbau auch eine tolle Anregung und Inspiration! (so würde jeder auch gerne seine Welt präsentiert sehen XD)

    Boah! Du kannst doch nicht sowas posten!
    Ich hab eh schon viel zu viele Fineliner herumliegen und sollte mich endlich mit meinem selbstgebauten Gpen-Füller vertrauterer machen!


    Aber mir ein bisschen Motivation mit neuem Kram kaufen...

    Jup, die Teilname ist bei mir auf jeden Fall wieder fest eingeplant, auch wenn ich noch nicht so recht weiß was und wie ich das angehen möchte. :hmm:



    @Plattform: Vermutlich bei Instagramm? Wobei ich das meiste über Twitter mitbekommen, weil meine "Blase" da aktiver ist. :D
    Aber nach dem Hashtag in den beiden zu suchen lohnt sich in der Zeit auf jeden Fall. ^^

    Wusste gar nicht das das nicht klar ist? Das verlinkte Zitat, das es verdorben Dunkelelben waren, schien mir immer recht eindeutig. :hmm:
    (Gut, man kann nun argumentieren das das Silmarillion eine wilde Zusammenstellung von Notizen ist und nicht Tolkiens letzten Stand sein müssen, aber mir scheint das dann doch etwas sehr ins Detail zu gehen. *g*)


    Bilwisse? Das musste ich erst nachschlagen, irgendwie lese ich den Hdr echt nur noch im Original. Irgendwo wird erwähnt das Bilwisse oder eben Goblins der Hobbit-Namen für Orks ist. Tolkien scheint sich da aber selbst nie entschieden zu haben und wirft alles fröhlich durcheinander. Aber klar ist das es eigentlich alles Orks bzw Ork-Unterarten sind,



    @Evolution: Arda war immer eine mythologische Welt, alles, von den Wesen über die Sterne bis zu den Bergen wurde von Illuvatar und in Folge darauf von den Valar erschaffen (oder eben verdorben).
    Aus Sicht der Bewohner Ardas wäre das vermutlich der "natürliche" Weg, aber eine Evolution gab es da eher keine. :D

    Ich musste mir ja erst nochmal den originalen Film anschauen, den habe ich damals irgendwie nur so zum Teil mitbekommen scheint mir. :/


    Aber die Umsetzung der neuen Serie (bin wohl jetzt etwas über der Hälfte) gefällt mir doch sehr gut. Ein bisschen viele Nostalgie-Momente in denen sie Sachen aus dem Film nachgebaut haben, aber sonst doch echt cool und mal was ganz anderes. ^^
    (Werde wohl erst am We weiter schauen, will das nicht nebenbei düdeln lassen)

    Nachdem wir im Urlaub irgendwie drauf gekommen sind das man mit den Romanen von J.Austen einen ganz interessanten Blick auf die englische Gesellschaft des 19.Jhdts bekommt, haben wir uns gefragt ob es nicht auch ähnliche Schriftstellerinnen im deutschen Raum gab...


    Entsprechend lese ich jetzt "Die zweite Frau" von E. Marlitt. :D
    (Also ja, gibt es offensichtlich ^^)

    Ich bin mir grad am überlegen ob man Ästhetisch mit Schön gleichsetzen kann und würde eigentlich behaupten das auch ein nicht schönes Motiv ästhetisch sein kann. Wobei das natürlich auch eine sehr subjektive Sache ist. :hmm:
    (Spontan fällt mir hier Dali ein, ich würde viele seiner Bilder nicht als schön bezeichnen, eine gewisse Ästhetik würde ich ihnen aber nicht absprechen wollen)


    Grundsätzlich hängt das aber eh immer von der Intention des Künstlers ab. Wenn es primär um so viele Likes wie Möglich auf einschlägigen Plattformen geht (oder, um es etwas weniger überspitzt zu formulieren: Um feelgood-Motive, sowohl für den Betrachter als vielleicht auch für den Künstler selbst), wird man immer versuchen so niedlich/schön/wasauchimmer zu sein wie möglich zu sein und auch entsprechend fröhlich/leichte Motive wählen.


    Wenn man aber mit dem Bild aber eher etwas (nicht ganz so leichtes) aussagen will, was über "Ui, toll" hinaus geht, kommt man eigentlich nicht drum herum damit zu brechen. Bei unerfreuliche Themen wird entsprechend dann auch gerne mit einem bewussten Bruch des Ästhetikempfindens die Wirkung noch verstärkt...
    Nur wen will man damit dann erreichen?

    Wer in Rom war, hatte die Chance Statuen und Mosaiken aus der Antike zu sehen - da kommt eigentlich Kleidung und Alltag der Roemer ganz gut raus.

    Naja, die Statue von MarcAurel hat z.B. nur deshalb überlebt weil man sie für Petrus (oder einen anderen Heiligen) gehalten hat. Ich gehe davon aus das im Mittalalterlichen Rom außer den Gebäuden(bzw. deren Ruinen) nicht so viel vom alten Rom zu sehen war.


    In den Abbildungen und Darstellungen die mir so einfallen, tauchen auch nicht viele Militärische Motive auf. (Was wiederum nicht viel heißen muß, logischerweise) :hmm:


    Wie auch immer die Mönche das kopieren alter Texte rechtfertigten, ansonsten war das Interesse an alten Kulturen vor der Renaissance nicht wirklich groß, unwichtig und ggf. hat man sich darüber tatsächlich keine große Gedanken gemacht.
    Auch sind die ganzen Bilder sei das in Kirchen oder später auch auf Leinwand etc. ja eigentlich auch nie von Mönchen gemacht worden. Auch in späterer Zeit nach der Renaissance, wo eine realistische Darstellung immer wichtiger wurde, werden eigentlich immer die grad aktuellen Rüstungen und Waffen gezeigt. Kann hier natürlich auch wieder damit zusammen hängen, das es ja keine "freie" Kunst war, sondern Auftragsarbeiten und auch wenn "nur" religiöse Motive erwünscht waren, man zumindest darin dann mit modernstem Kriegsgerät prunken konnte. :hmm: *ganzwildrumspekulier*



    Speziell bei Kathedralen etc. gibt es meines Wissens ja auch immer wieder Hinweise auf deren Vorgehensweise, auf der Rückseite von Steinen geritzt etc.
    Bei anderen Sachen wie z.B. eben den Schwertern (bei meinem Link lohnt es sich übrigens alleine die Bilder anzuschauen um ein Gefühl zu bekommen was er damit meint) gibt es halt nur die die Möglichkeit des Nachzeichnens und Spekulierens. Und da scheint es mir halt sehr viel Raum nach oben zu geben.


    Bei Städten finde ich die Idee auch sehr spannend, im zeitlichen Kontext könnte es vermutlich tatsächlich auch passen. Nur wie in der Doku gesagt wird: so präzise, riesige Bögen, sind gar nicht so einfach zu ziehen, und wieso man das dann immer nur bruchstückhaft gemacht hat und nicht wie bei Kathedralen dann richtig konsequent, will sich mir nicht erschließen, das wirkt alles ein bisschen... seltsam.

    Das müsste doch eigentlich hierher passen, dann müllen wir nicht Ladys Thread voll.

    Zitat von Thorsten

    ich glaube das war eher Mode - grade Buchillustratoren und Kopisten kannten die Werke der Antike ja oft selber.die muessen bei den ganz alten Werken in ihrer Klosterbibliothek schon gesehen haben dass die ganz anders gemacht waren. In Frankreich oder Italien hatte man wohl auch noch mehr roemische Ruinen mit Mosaiken als Anschauungsobjekt.


    Ich wuerde in den Raum stellen dass das vorherrschende Thema des Mittelalters der Fall aus der goldenen Antike war - dass alle relevanten Dinge eben schon frueher waren, dass da so Bauten wie das Colosseum stehen die heute keiner mehr machen koennte - und dass die Welt seitdem immer barbarischer und unzivilisierter geworden ist.


    Naja - faende ich interessant weiter zu diskutieren, gehoert aber nicht in den Thread :)

    Was aber im Mittelalter kopiert wurde, waren ja selten die Originale aus dem alten Rom sondern erst mal Versionen in Griechisch, wurde nach dem Fall von Byzanz ja ein großes Thema, die dann erst wieder ins Lateinisch zurück übersetzt werden musste. Später kamen dann auch noch arabische Schriften hinzu.
    Aber ob die wirklich reicht bebildert waren bezweifle ich irgendwie... oder zumindest habe ich noch nie davon gehört. :hmm:
    Historisches Interesse im heutigen Sinn entwickelte sich ja teilweise erst in der Renaissance, in der Form wie wir sie kennen aber erst im 19.Jhdt.
    Vermutlich waren es bei den Abbildungen eine Mischung aus beidem: Teils der Stil (wobei sich das mit den aktuellen Waffen ja über Jahrhunderte und diverse Stile und Kunstformen zieht), teils fehlendes Interesse und fehlendes Wissen.



    Die Einstellung im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war wohl wie du schreibst: Sie war sehr rückwärts gewannt. Alles Alte war gut und besser als man es aktuell machen konnte. Neuerungen waren waren nichts wert und ließen sich nur dann durchbringen wenn sie mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht werden konnten...



    Asni: Woha, irgendwie habe ich ja gar nie geantwortet. XD
    Eben weil diese Verhältnisse sehr leicht zu "finden" sind, kann man sie halt eben auch überall finden. Wenn ich zufällig ein paar Linien auf ein Blatt klatsche wird sich da vermutlich auch was finden.
    Allerdings stimmt es schon, das es speziell im Mittelalter einfach etwas zu oft und präzise vorkommt als das es reiner Zufall sein kann. Was sich da dann auch immer wieder findet, sind ja auch "religiöse" Zahlen und Verhältnisse, allerdings scheint mir da ja was zu jeder Zahl zu existieren. XD
    Aber für den Weltenbau ist das auf jeden Fall eine spannende Möglichkeit mit ggf. anderen Zahlen zu arbeiten!
    (Und ich schau die Doku grad noch mal. ^^ )

    Was mir sofort auffällt auf der Karte ist das Verhältnis von Stadt und Land: Die Städte sind viel zu groß im Verhältnss zum restlichen Land, auch wenn das alles Farmland wäre, würde man damit die Städte niemals ernähren können. Auch die heutige Landwirtschaft würde daran vermutlich scheitern und ich habe das einfach mal als tendenziell Mittelalterlich eingeschätzt? Da würde natürlich entsprechend mehr benötigt werden.


    Für die Größenverhältnisse hilft mir da übrigens immer eine reale Karte um das abzuschätzen. Wenn der Kontinent so groß ist wie Europa, vergleiche die mal: Wie groß sind die Städte eingezeichnet, wie weit liegen die großen Städte auseinander etc.
    Wenn er nicht so groß ist, z.B. die Größe von Deutschland, sind die Städte teils schon mehr als reine Punkte, aber dazwischen liegt weiterhin sehr viel Land. Kleiner Städchen und Dörfer kann man dann ja immer noch einstreuen.


    Dafür würde ich aber erst noch die Karte etwas erweitern, vielleicht basierend auf der derzeitigen Karte? Gebirge oder sonstige unfruchtbare Regionen sind gerne mal Grenzfläche. Was z.B. heute gerne vergessen wird: Vor der großen Regulierung der Flüsse im 19.Jhdt hatten die oft sehr große und breite Schwemmgebiebe, Auen- und Sumpflandschaften.


    Zudem entstehen Städte selten aus Spaß an der Freude: Meist liegen sie an wichtigen Handelsknoten. Z.B. weil mehrere Handelswege sich hier kreuzen oder es die zentrale Stammelstelle eine lokal produzierten Produktes ist. (Oder war, muss inzwischen ja nicht mehr zwingend sein, wenn du etwas Geschichte willst schadet es allerdings nicht der Welt etwas Tiefe zu geben, die den Bewohnern nicht zwingend bekannt sein muss).


    Speziell Catrellak und Nemarva liegen/lagen vermutlich auf einer wichtigen Nord-Süd Verbindung, fallen die vielleicht wichtige oder interessante Produkte ein die Nördlich/Südlich davon produziert/gehandelt wurden?



    Geschichtlich ist immer die Frage ob du eine statische Fantasywelt willst, oder eine dynamische, sich entwickelnde Welt wie die in der wir leben. In unserer Geschichte gab es nie einen Stillstand, wer beim wettrüsten nicht mitgemacht hat, ist unter gegangen. Seit das tatsächlich Waffen- und Kriegstechnisch aber auch in Handel und Wirtschaft...
    Gleichzeitig war das den meisten die längste Zeit nicht bekannnt/bewusst. Superspannend ist da die Darstellung der Römer bei biblischen (Kirchen-)Motiven: Sie sind meist in die Waffen und Rüstungen der Zeit gekleidet.
    Was ich damit sagen will: Die Geschichte der Welt kann in der Welt selbst ganz anders ausschauen als sie wirklich war...


    Ähm ja, *laber* ;)



    Wenn du geschichtlich wirklich, WIRKLICH tief rein willst: "Wer regiert die Welt?" von Ian Morris. Fetter Schmöker, aber eine sehr grandiose Übersicht über die Entwicklung der Menschheitsgeschichte und vor allem den Zusammenhängen, wie und wieso eine Kultur verschwand und eine andere entstand etc.