Beiträge von Alcarinque

    Ohne die Welt an sich zu kennen ist das immer schwierig, was aber immer geht ist Geschichte:


    Als bestes reales Beispiel fällt mir da natürlich Rom ein: Die Gebäude und Paläste der Römer wurden über Jahrhunderte hinweg immer wieder umgenutzt und verfielen nur langsam, wurden auch mal umgebaut, überbaut etc.


    Oder es war/ist der Geburtsort bzw. das Zentrum einer Religion, sodass viele Pilger hier zum Heiligtum etc kommen. Alternativ natürlich auch das Zentrum für eine Naturwissenschaft/Magie/Philosophie/Waffen/Waffeln etc.
    Aus all dem das lässt sich natürlich auch komplett unproportional ein gigantisches Fantasy-Ding machen...
    Mach dir ein paar Gedanken, schau dir an was reale Städte so an Wahrzeichen haben und hatten (z.B. die Weltwunder der Antike).


    Du wirst doch nicht wollen das man dir eine komplette Idee vorkaut und dann ein markantes Wahrzeichen in deiner Welt nicht mal deine eigene Idee war?

    So, ich habe mir tatsächlich einen Joystick gekauft! Ein geiles Teil inklusive "Gashebel" oder wie auch immer das auf Deutsch heißt, und mit endlos vielen Tasten und Möglichkeiten.


    Entsprechend werde ich nun wohl einige Zeit in Elite:Dangerous verbingen, da das Fluggefühl damit natürlich sehr sehr geil ist...
    Ich muss mir nur noch eine entspannte Lösung fürs Sofa überlegen, da ich alles auf die beiden Joystick-hebel legen kann, sollte das eigentlich kein Problem sein.
    An der großen Wand ist das dann noch ein Zacken cooler. ^^

    Ich dachte nur, Realitätsfanatiker greifen normalerweise nicht zu Vampirstories.

    Was soll der Seitenhieb und dieser Extremismus? Nur weil man eher für einen sehr glaubwürdigen Zugang in einem Setting ist, das auf der realen Welt basiert, darf man nichts anderes mehr mögen und machen? :S



    @Mephi: Nochmal: Es ist deine Geschichte und dein Weltensetting, mach was dir richtig erscheint!
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hast du ja eigentlich eine parallele Welt geschaffen in der die Vampire an der Macht sind, da würde es mir eigentlich etwas seltsam vorkommen wenn sich das gar nicht von unserer Welt unterscheidet, die müssen doch auch ihre Spuren hinterlassen haben?
    Wenn es da nun zu Schlachten und Ereignissen kommt die es in unserer Welt nicht gab, ist dann halt die Frage ob und wie sich das auf den weiteren Verlauf der Weltgeschichte auswirkt...

    Das hängt extrem mit der Story und damit zusammen wie ich das Setting in der Realität verankern möchte.


    Ich hätte da vermutlich den Anspruch bei einem realen Ort, diesen dann auch so realistisch wie irgendwie möglich zu beschreiben bzw. zu kennen. Das wäre mir dann auch gleich wieder zu viel Aufwand, wenn ich ihn nicht eh schon kennen würde oder sich das mit einem tollen Urlaub verbinden lassen würde.


    Ansonsten würde ich das zwar als Vorlage nehmen, aber bewusste einen Namen wählen, den es nicht gibt. Dann ist man freier im Beschreiben und kann ohne Sorge ausschmücken wie man will...


    (Aber das ist halt auch immer eine Frage der eigenen Ansprüche, wenn man ein Stadt Hamburg nennt, dann aber Konstanz beschreibt, um ein extremes Beispiel zu nehmen, muss man halt auch damit rechnen das Leser die beide Städte kennen, sich verarscht fühlen, wenn es keine gute Erklärung dafür gibt)

    Die Tattoo-Idee finde ich sehr spannend!


    Haben die auch bestimmte Limits bzw wie äußern sich dieses? Brennt das Tattoo aus oder wird da nur "leichte" Magie tätowiert um eben eine konstante Verbesserung z.B. der Sicht zu ermöglichen und keine extrem Magie um mal eben eine Stadt in Schutt und Asche zu legen, was vermutlich merklich mehr benötigt?


    (So gesehen hätte das natürlich auch viel Potential: ein übermächtiges Tattoo außerhalb der Traditionen und der Träger muss konstant damit kämpfen es nicht ausbrennen zu lassen oder irgendwie so was :hmm: )




    Übrigens spannend das du Alpe hast, die tauchen ja sonst nicht so oft auf, waren aber auch bei meiner Welt die Vorlage für ein Volk... ^^

    So langsam kommst du auch zu den besseren Romanen, hier findet Pratchett immer mehr zu dem was die Scheibenwelt sein soll und werden wird. Es besteht auf jeden Fall die Möglichkeit das dich das eine oder andere noch mitreißen kann. ^^

    Grad noch einen interessanten Artikel zuKingdom Come gefunden, da ich immer noch mit mir hadere gefällt mir der Ansatz das als Geschichtssatire zu sehen und zu testen was für Blödsinn möglich ist. XD


    Ansonsten bin ich aktuell natürlich weiterhin in GW2 und Warframe unterwegs.
    Und aktuell auch ein bisschen in Portia, in der Neuauflage von Prey und grad recht intensiv wieder mal TotalWar:Attila: Nachdem ich im Urlaub in Haitabu war, hatte ich Lust da mal als Wikinger unterwegs zu sein: Aktuell gehört mir schon Nordeutschland, die Beneluxstaaten und ich roll grad die Britischen Inseln vom Süden her auf. ^^
    Ein Fränkisches Reich wird es wohl auch eher nicht geben, die habe ich auf die Wanderung nach Spanien geschickt... XD

    Lol, die Idee mit dem ewig wachsenden Mundwinkel hat was. ^^
    Könnte dann ja tatsächlich eine Krankheit geben bei der das passiert und irgendwann fällt der Kopf ab führt zu frühzeitigem Tod oder so...


    @Schnabel: Ja genau, so grob in die Richtung, da sind ja wieder mehrere Versionen denkbar.
    Über die Zähne habe ich bei meinen noch gar nicht so genau nachgedacht, und mich auch noch nicht informiert wie das bei den Dinosauriervorbildern so war.
    Vielleicht haben die Als Junge nur ein paar Zähne die mit wachsender "Schnauze" nach vorne wandern und hinten kommen dann die nächsten Zähne nach. :hmm:
    Da meine Dinoiden keine Schnauze mehr haben, könnte das aber einfach so bleiben: Als erstes kommen die Schneidezähne und die anderen kommen dann nach und nach bis grob zum Ende der Pubertät. :hmm:


    @Füße: So eine Kralle nach hinten ist sicher super zur Stabiliät auf Bäumen und auf unsicherem Grund wenn man langsamer unterwegs ist. Scheint sich bei schnelleren Zweibeinern aber wohl immer zurück gebildet zu haben, da das vermutlich dann wiederum keinen Sinn macht?


    @Schädel: Beim Kasuar hat man ja auch festgestellt das sie das zur Temperaturregulation nutzen können, Schwitzen wie wir das tun, können ja nur erstaunlich weniger Tiere. Wenn die in wärmeren Regionen leben, könnte das vielleicht noch eine Funktion sein?
    Und ja, vielleicht ein bisschen mehr Variation als unser Erröten als ausgleich für die fehlende Mimik durch den Schnabel?



    @Kopfschüttel: Hm, das kann natürlich auch sein, was ich dazu grad gefunden habe deutet darauf hin, das es zumindest ähnliche Bewegungen gibt die das Gegenteil bedeuten. Wäre ja auch zu einfach wenn es anders wäre. ;)
    Ohne etwas so universelles wie das Säugen, könnte sich die Gesten natürlich noch wesentlich diverser entwickelt habe, zumindest wenn es mehrere mehr oder weniger getrennte Kulturräume gibt. :hmm:

    Woah, ja, die schauen echt cool aus! :D
    Vielleicht ist das auch eine Entwicklungssache? Also das der Mundwinkel es in der Pubertät nach hinten wandert? (Wie auch immer das funktionieren sollte XD)


    Das h war vermutlich kein so guter Vergleich, sorry, finde aber deine Interpretation sehr interessant. Auch wenn die Backenzähne im Schnabel echt irritierend sind.
    Ich hatte mir das etwa so vorgestellt (und sollte echt mal etwas mehr mit meinem Zeichentablett üben XD):



    Grundsätzlich scheint mir ja ein Straußen-Fuß einem Saurierfuß sehr ähnlich zu sein. Ob und wie sich der dann aber für einen Humanoiden
    (zurück-) gebildet hat, ist eine spannende Frage bei der man sehr viel spekulieren kann. ^^
    Vögel haben ja teils noch eine Kralle nach hinten, diese ist wohl fürs Festhalten von Vorteil. Wenn deine Echsen eher im Wald unterwegs sind, hatten ihre Vorfahren vielleicht auch so etwas? :hmm:


    Die Frage bei den Schädelknochen ist ja, was für eine Funktion die (noch) haben? Zum Kampf ja vermutlich eher nicht nehme ich an?
    Der Helmkasuar hat ja so ein Knochendings am Kopf welches wohl zur Temperaturregelung verwendet wird, entsprechend ist das das auf jeden Fall durchblutet und könnte entsprechend also auch Farbig sein. Wie groß das Farbspektrum ist und wie sehr sie das beeinflussen können, ist eine andere, sehr sehr spannende Frage. :D
    Oder es funktioniert eher wie ein Geweih und wird regelmäßig abgeworfen und wächst wieder nach? (Wobei das irgendwie zu viel Albernheiten ermöglichen würde XD )


    Unsere Gesten, auch das Kopfschütteln, ist ja eine reine Kulturfrage, in Asien (nicht sicher ob Indien oder Ostasien) haben Nicken und Kopfschütteln doch genau verdrehte Bedeutung bilde ich mir ein. :hmm:
    Nicken als Imponiergehabe (oder einer Abwandlung davon) hätte was, damit könne man die Schädelknochen etwas besser zeigen oder ein Hacken mit dem Schnabel andeuten. Vielleicht zeigen sie Emotionen auch über Töne, Klickgeräusche die sie mit dem Schnabel machen.
    Oder Beinbewegungen? Wobei diese eigentlich zu weit aus dem Sichtfeld sind, müsste schon alles eher im Kopfbereich sein um von anderen sofort erkannt zu werden...


    Ich gehe mal davon aus das sich die Knochen auch sehr an die Lebensgewohnheiten anpassen. Die Beinknochen eines reinen Bodenbewohners werden sich entsprechend anders anpassen/entwickeln als die eines flugfähigen Tieres.
    Die die wirklich großen, ausgestorbenen Vögel waren ja teil extrem schwer und haben die Beine teils noch als Waffe eingesetzt. Bei Humanoiden Echsen würde ich also etwas erwarten was von der Dicke unseren Unterschenkeln ohne Muskeln entspricht. :hmm:


    Die Bilder finde ich sehr stimmig, für meinen Geschmack wird das Bein nach unten hin etwas zu früh breit, aber das ist rein subjektiv. ^^
    (Und ich beneide dich nochmals darum, das mal eben so hinzeichnen zu können! :D)



    Ein Triceratops hatte ja durchaus eine beachtliche Menge an "Mahlzähnen", eine Kombination ist da also sicher möglich. Ggf. müsste sich der Mund aber weiter öffnen lassen, die Mundwinkel also nicht beim Schnabel sondern weiter hinten enden? :hmm:
    Hast du schon versucht wie das ausschauen würde wenn sich der Schnabel etwas zurück gebildet hätte? *rumüberleg*


    Oder der Schnabel hat nicht nur eine scharfe Kante vorne sondern direkt dahinter noch eine Fläche zum zermahlen der Nahrung? Wie ein umgedrehtes h im Querschnitt, und von unten dann nur die Fläche die auf die Fläche stößt. (Ist das irgendiwe verständlich formuliert?)


    Hm, vielleicht können sie zur Kommunikation auch die Knochen am Kopf irgendwie verwenden? Sie das durch Bewegung, sei das, in dem sie sie irgendwie verfärben. (Rötlich wenn mehr Blut rein fließt oder tatsächliche Farbänderungen?)
    Ich glaub bei Vögeln geht wohl sehr viel über den Ton oder die Gestik, aber die Komplexität des Menschens erreicht da ja, glaube ich, keine andere Tierart. :hmm:



    Edit: Da es grad so semi-dazupasst: Auch Europa hatten einen großen Laufvogel

    Hui, das geht hier ja doch gut ab im Moment. ^^


    Nur auch mal mein Senf dazu, da sich anscheinend viele daran festbeißen: Für Menschen die ohne Gewissensbisse oder größere Probleme andere umbringen können, gibt es eine Bezeichnung: Psychopathen und/oder Soziopathen.
    Als soziale Wesen ist es nun einmal nicht "normal" das einfach so wegstecken zu können.


    Klar gibt es das auch im größeren Stil, aber da sind dann meiste recht komplexe Mechanismen am Laufen. z.B. in dem der Gegner "entmenschlicht" wird. Nicht umsonst kommt in Nazichargon so oft der Begriff "Tiere" für andere Menschengruppen vor.


    Aber ob man hier im sichere Mitteleuropa gegen die "Wirtschaftsflüchtlinge" wettert und sich tatsächlich drüber freut wenn diese im Mittelmeer ersaufen, oder ob man diese tatsächlich selbst umbringen müsste, da liegen noch immer Welten dazwischen. Und nur ein sehr kleiner Bruchteil würde letzteres tatsächlich machen, die bereits erwähnten Psychopathen.
    (Ist ja nicht so das das dazu klares Bild gibt, das kann sich noch mit vielen anderen Sachen kombinieren, z.B. Soziopathie)


    Oh, und zu den gefühlskalten Soldaten: Etwa 25% der Soldaten entwickeln wohl eine Posttraumatische Belastungsstörung, und das sind "nur" diejenigen die das zeigen, bei denen das auffällt.
    (Aber klar, die haben eher Verarbeitsungsmechanismen entwickelt, hochkommen kann das aber natürlich trotzdem...)



    @Authentisch: Ja, ich mokiere gerne mal, das eine Fanatsywelt in sich nicht schlüssig ist oder eine komplett unrealistische Gesellschaft darstellt. Aber das sind kleine Details auf denen ich einfach gerne rumreite. ;)
    Aber einen so integralen Bestandteil des Menschseins wegzulassen, entmenschlicht diese doch komplett?
    (Und natürlich verlangt niemand eine seitenlange Abhandlung, mir ist es nur grad erst so richtig aufgefallen als es jetzt mal wirklich thematisiert wurde, wie oft der Protagonist anscheinend ein absoluter Psychopath sein muss... -.-)




    Wie schon erwähnt bin ich grad am ersten Band von "the Expanse" dran und stolpere gerade über ein Thema das in sehr vielen Romanen nicht oder eigentlich viel zu wenig thematisiert wird:
    Das Töten eines anderen Menschen/Wesen.


    Bei the Expanse (also dem ersten Band um genau zu sein) wird das nun (für mich ungewöhnlich) intensiv beleuchtet: Die Polizisten auf einer eigentlich moralisch eher flexiblen Station werden, wenn sie einen Menschen umbringen, egal unter welchen Umständen, beurlaubt und einen Termin beim Psychologen (wie das in der Realität ist weiß ich nicht, so einfach wegstecken wie die Detectives in den Serien, wird es aber wohl nicht sein). Es ist dort absolut nicht an der Tagesordnung und wird auch immer wieder thematisiert, auch wie jemand damit umgeht zum ersten Mal einen Menschen erschossen zu haben, und das es eigentlich die normale Reaktion eines geistig und moralisch einigermaßen gesunden Menschen wäre, das man daran erst mal (wenn nicht sein Leben lang) zu knabbern hat...


    Das hat mir sehr zu denken gegeben, da es nach meinem Empfinden extrem selten thematisiert wird. In US-Serien (speziell in Ermittlungsserien) ist es ja gang und gäbe Leute zu erschießen.
    In der Fantasy wird das einfach mit "bösen" Wesen gerechtfertigt, aber auch der eine oder andere Bandit hat dran zu glauben ohne das das die Protagonisten anscheinend groß kratzt, egal ob der bisher gut behütet aufgewachsen ist oder schon ein zynischer Veteran ist.
    Eigentlich sollte jeder Mensch eine gewisse Hemmung haben und auch noch länger dran zu kauen haben, wenn er einen anderen Menschen umbringt, egal ob derjenige "Gut" oder "Böse" war. Wieso ist das so selten ein Thema?


    Sind wir durch diese ganze Darstellung da es eben kein Thema ist, so abgestumpft das wir uns darüber tatsächlich keine Gedanken mehr machen?


    Ist es wie Klogänge etwas das einfach nur langweilig ist und niemanden interessiert?


    Oder verrenne ich mich da grad und es ist mir tatsächlich noch nie aufgefallen?
    Wie handhabt ihr das?

    Ah, hier wollte ich ja schon ewig mal antworten!


    Einen mythischen Aspekt bringt halt inzwischen kaum mehr ein Fantasyautor mit rein, "mythische Wesen" die anfänglich vielleicht erwähnt werden dann aber mit großer Sicherheit auch auftauchen, sind doch nicht mythisch. -.-


    Ein ganz wichtiges Element dabei ist ja auch, das es nicht den einen Myhtos gibt sondern dieser sowohl Zeitlich als auch regional teils massiv variiert.
    Um nochmals zu Tolkien zu kommen: Durch seine konstante Überarbeitung von Arda und ihrer Geschichte, kommt er dem ja erstaunlich nahe, zumal sein Sohn das teils auch so fragmentiert publiziert hat sodass man tatsächlich verschieden Versionen und gewisse Entwicklungen sehen kann.


    Campell klingt interessant, aber ich glaube ich würde mich da erst mal nach etwas neuerem umschauen, in den Bereichen kann sich einiges getan haben... oder auch nicht. ;)
    (Bei gutenberg.org gibt es eine Abhandlung über die Germanischen Götter aus dem 19.Jhdt,sehr spannend teils kommt da aber auch noch eine sehr antiquierte Menschen- und Weltsicht durch...)




    Gefühlt habe ich in letzter Zeit tatsächlich mehr SciFi gelesen/gesehen/gespielt, die nicht im Weltraum gespielt haben. :hmm:
    Altered Carbon habe ich angefangen aber noch nicht fertig geschaut glaube ich. Spannendes Setting auf jeden Fall.
    (Die BlackMirror-Serie schlägt ja in eine ganz ähnliche Kerbe, nur noch etwas eindrücklicher finde ich, da es näher an unserer Zeit ist)

    @Schulterknochen: Vielleicht haben Kinder ja noch überhaupt keine Knochen und die tauchen erst mit der Pubertät auf?
    Dann würde das Kleinfeilen kein Kindchenschema bedienen sondern tatsächlich das Erwachsenwerden... vielleicht also wird das bei Jugendlichen tatsächlich erst mal Wachsen gelassen?
    Wobei das auch wieder Regional unterschiedlich sein könnte. :hmm:


    @Beine: das die tendenziell dünner sind, liegt doch am grundsätzlichen Aufbau, habe ich zumindest immer interpretiert. Dieser ändert sich ja vom Dino- bis zum mordernen Wolfsbein nur in den Proportionen: Die meisten Muskeln liegen an den Oberschenkeln, dann noch einige an den Unterschenkeln. Diese bewegen dann über Sehnen alles unterhalb des Knöchels, entsprechend sollte alles was danach kommt relativ schlank sein. :hmm:
    Stämmiger kommt dann ja wortwörtlich nur von dickeren Knochen. ^^


    Aber grundsätzlich eine spannende Frage die man sich überlegen sollte... nur kann man sich bis zu dem Punk noch an Referenzen orientieren. Wen man nun beginnt die Muskelgruppen neu zu ordnen, wird es merklich schwieriger das es noch "richtig" ausschaut glaube ich. :hmm:


    Der Mensch hat sich in der Steppe entwickelt, das auf jeden Fall, seine Vorfahren kamen aber aus dem Wald und hatten entsprechend sehr flexible Schultergelenke vom Fortbewegen in Astwerk. Die wenigsten Tiere, auch die wenigsten Dinosaurier, könnten ihre Arme so weit nach oben und hinten verdrehen wie wir (und andere Primaten) das können. Ein weiteres Puzzlestück für die Entwicklung des Homo Sapiens.
    Natürlich könnte sich das auch von 0 auf entwickeln, aber das läuft ja eigentlich immer über sinnvolle Zwischenschritte.


    Beim Menschen haben sich ja alle "natürlichen Waffen", wie z.B. Spitze Zähne, komplett zurückgebildet als er immer effizienter mit den Werkzeugen wurde, da sie nicht mehr benötigt wurden und irgendwann eher im Weg waren...
    So ein Schnabel war doch tatsächlich einer bei Pflanzenfressern? Der Triceratops scheint ja recht ausgeprägte Backenzähne gehabt zu haben.
    Für die Sprache wäre er ja eher hinderlich (andererseits gibt es ja auch Vögel die problemlos die Menschliche Sprache imitieren können). Ggf. müsste man sich einfach nur noch ein paar Alternativen für die damit wegfallende Mimik überlegen, die ist beim Menschen ja sehr ausgeprägt und schon die subtilsten Muskelzuckungen werden (teils unbewusst) erkannt...

    Jeden Abend ein bisschen mit Sandstein drüber reiben und die Platten bleiben schön flach oder so. ^^ Müsste man vermutlich noch genauer ausarbeiten wenn das ernsthaft ein Thema wird. Aber ich werde mir sowas auf jeden Fall im Hinterkopf behalten...



    Die Fußklaue ist mir noch gar nicht aufgefallen! Sehr cooles Detail! :D
    Ich bin mir für meine nicht sicher ob ich mich bei den Beinen wirklich an Dinosauriern orientieren will oder doch lieber auf Vögel gehe, da diese eigentlich eine ähnlichere Haltung haben müssten als Dinosaurier, welche ja durch den Schwanz eine ganz andere Haltung und Balance brauchen... Wobei auch Vögel natürlich nicht komplett aufrecht stehen. :hmm:


    Ich habe meine mit 4 Finger ausgestattet, da der Daumen als eine der grundlegenden Elemente für das ausbilden des menschlichen Gehirns gesehen wird, entsprechend nehme ich das dann doch auch gerne als Grundlage.
    Bei den Füßen bin ich mir noch nicht sicher wie nahe/weit weg ich vom menschlichen Fuß sein will, da dieser ja für langandauerndes gehen/laufen optimiert ist, scheint das ja schon seine Gründe zu haben das sich z.B. der abstehende große Zeh so zurückgezogen hat. Breitgefächerte Krallen/Zehen sind vermutlich eher für kurze, schnelle Sprints von Vorteil... aber wenn sich deine eher im Wald entwickelt haben, sind das ja etwas andere Voraussetzungen. ^^


    Der Vorteile einer gewissen Vorgeschichte im Wald wäre ein Thema mit dem ich mich noch etwas rumschlagen (ich kann mich sehr in Details verbeißen): der Menschliche Körper ist anscheinend extrem aufs Werfen (Steine, Speere) optimiert, dies ist natürlich nur mit einem sehr beweglichen Schultergelenk möglich welches wir von unseren baumbewohnenden Vorfahren geerbt haben. "Laufsaurier" wie Troodon u.ä. haben absolut keine derartigen Schultern. Eine gewisse Anpassung an den Wald wäre da also sehr von Vorteil. ^^


    @Schnabel: Hier schein es ja mehrfach die selben/ähnliche Entwicklung gegeben zu haben, sollte also kein Problem sein, das zu erklären.
    Allerdings meist bei Pflanzenfressern. Sind deine Draz'el denn Pflanzenfresser? Allesfresser?

    Joa, das Wizard Unite muss man dann wohl fast mal anschauen...


    Dank irgend einem Bullshit den ich gar nicht genauer wissen will muss ich mir das aber über den galaxy Webstore holen. :patsch:

    Oh, stimmt, Rime liegt bei mir auch noch unbeendet rum...


    Ich hab gestern mal ein bisschen in Kingdom Come:Deliverance reingeschnuppert. Hatte es damals bei Kickstarter unterstützt, die Demo gespielt, aber dann nie wirklich angefangen. U.a. gab es ja recht negative Presse das sie modernen Nationalismus ins Mittelalter verfrachten...


    Naja schon in der ersten Stunden wird von "den Deutschen" und "den Österreichern"(WTF² ???) und "uns Tschechen" geredet. Mal schauen wie lange ich das aushalte...
    (Und ja, ich sehe da die Gefahr sehr gut diese ungesunde Nationalistische Einteilung des 19Jhdts. in eine sonst recht realistische Darstellung des Mittelalters vorzuverlagern und es als "war schon immer so" zu verkaufen. SEHR SEHR gefährlich. -.-)