Beiträge von Mad Bull

    Hallo werte Schreibwerkstatt des Fantasy-Geschichten-Forums,


    bin selber lang in diesem Geschäft tätig.
    Darum halte ich es an der Zeit euch mit zu teilen,
    wie ich eine Kritik abgebe.


    Zum Ersten ist schonungslose Ehrlichkeit eine Grundvoraussetzung.
    Jeder souveräne Kritiker muss ganz in eigener Sache sprechen
    und muss es darauf ankommen lassen, dass es einen nicht geringen
    Lobbyverschleiß geben wird.
    Ein Kritiker, der stets mit dem Strom schwimmt und sich wie ein Fähnlein im Winde verhält,
    kann ich nicht ernst nehmen.
    Er muss die Macht haben, mit seiner Meinung völlig alleine stehen können.
    Ein gutes Textkritikforum kann manches erleichtern.
    Verrisse gehören dazu.


    Zum Zweiten ist Ort und Zeit sehr wichtig.
    Ganz besonders für die Hedonisten und Schöngeister.
    Es ist verboten immer und überall zu kritisieren.
    Notorische Kritiker brauchen zeitweise ein Hausverbot,
    bevor es unerträglich mit ihnen wird.
    Sobald aber ein Schreiber eine Schule oder ein Kritikforum aufsucht,
    hat dieser auch ein Recht auf die Wahrheit,
    ohne irgendwelche Schönfärbereien und Tatsachenverdrehungen.
    Diesen Mist kennen wir aus der Politik.
    In einer ordentlichen Schreibwerkstatt hast das nichts zu suchen!
    In weiterer Tip zur Psychohygiene:
    Problematische Texte stets am frühen Morgen lesen.
    Das sagte auch der Kriminalpsychologe Thomas Müller.
    Er begründet es damit, dass es ein Grund mit ist,
    warum er in diesem schwierigen Beruf seinen Kollegen überlebt.
    Kritikforen sind "schmutzige Foren".


    Zum Dritten ist das Werk zum Abschuss freigegeben und nicht sein Erschaffer.
    Wenn ich kritisiere, spreche ich die Person nicht mehr an,
    sonder ich spreche darüber wie es bei mir ankommt.
    Wenn es gut ist, dann ist es gut.
    Wenn es schlecht ist, dann ist es schlecht.
    Und wenn das geschaffene Werk völlig verunglückt ist,
    also alles schlecht ist, dann gibt es einen Verriss.
    Wenn ich nicht gutes finde, gibt es auch kein Lob. Punkt.
    Man kann gnadenlos kritisieren und doch sich gegenseitig respektieren.
    Das eine schliest das andere nicht aus.
    Es wird einfach nur gesagt was los ist.


    Zum Vierten gilt es zu verzeihen.
    Es gibt nicht wenige unter uns, die sozial recht ungeschickt sind.
    Es gibt Kritiker, die nicht ihre eigene Medizin vertragen.
    Kritik kann herablassend, besserwisserisch, anklagend und
    ein hässliches Gesicht an den Tag legen,
    mit dem man nicht gerechnet hat.
    Es gibt Kritiker, die sich weigern Verrisse zu geben
    und wollen auch in keinster Weise damit in Verbindung gebracht werden.
    Auch kann für den Schreiber der Tag gelaufen sein.
    Kritik stößt die Menschen eher ab, während Verständnis sie anzieht.
    Nicht selten kommt es vor, dass Schreiber und Kritiker verlieren.
    Es gilt nicht nur dem Kritiker zu verzeihen, sondern es gilt auch sich selbst zu verzeihen.
    Das ist nicht leicht, den vielerorts herscht immer noch eine mangelnde Fehlerkultur.
    Das habe ich im Thread "Wir können nicht genug Fehler machen" ausführlich kommentiert.


    Zum Fünften gilt es, dass der Schreiber das letzte Wort hat.
    Dem Kritiker ist es erlaubt seinen Kommentar abzugeben,
    aber es besteht kein Anspruch darauf, dass dieser auch übernommen wird.
    Kritiker, die von dem Wohlwollen der Allgemeinheit abhängig sind,
    werden in diesem Geschäft nicht alt.


    Zum Sechsten gilt, dass es vor allem mal auf das geschaffen Werk
    und nur auf das geschaffene Werk ankommt.
    Hierarchie und Klüngelei haben in der Kritik nichts zu suchen.
    Alle Ränge fallen weg.
    Ich kann auch Werke von Leuten kritisieren, die ich überhaupt nicht leiden kann.


    Zum Letzten gilt es die Zeit arbeiten zu lassen.
    Sie heilt nicht nur alle Wunden, sonder trägt auch bei, das eigene Können immer mehr zu perfektionieren.
    Wir werden es nur aus zwei Gründen nicht schaffen.
    Entweder noch nicht angefangen oder zu früh aufgehört.


    Gruß Mad Bull

    Hallo Fantasy-Geschichten-Forum,


    das ist eine gute Idee von der Akissi neuen einen Thread ins Leben zu rufen,
    einen Thread, in denen auch Spiele jenseits des Mainstreams vorgestellt werden.
    Da sind nicht nur billige Abklatsche dabei. Das steht fest.
    Darum ist es immer mal an der Zeit, tiefer nach kleineren Juwelen zu graben.
    Gute Arbeit setzt sich durch.


    Ich möchte mit diesem Posting ein weiteres Game präsentieren.
    Eines der anderen Art.
    Gleich eine Warnung vorweg: Dieses Spiel sollte nicht gespielt werden,
    wenn man selbst in irgendwelchen Problemen steckt.
    Ja, ich kann sagen, es ist depremierent gut.


    Ich präsentiere das Spiel This War Of Mine.


    Krieg ist ja in vielen Spielen und Geschichten ja nichts neues.
    Ja mittlerweile regelrecht vertraut.
    Aber was ist bei This War of Mine den anders?
    Vieles.

    Diesmal spielen keine Special Forces die Hauptrolle,
    wie man es vielleicht bei Call of Duty kennt.
    Es wird gleich von anfang an klar gemacht, dass Zivilisten auf der Bühne sind.
    Also Leute, die aus einem normalen Leben gerissen wurden,
    wie man es auf dem ersten Blick von Survival Horrors á la Dawn of the Dead kennt ...
    Also wirklich aus allen Berufs- und Lebenslagen.
    Mit etwas Glück sind auch ein paar Cobatanten dabei,
    obwohl der eine Exsoldat manchmal ein Arschloch ist.


    Es gibt einen Zufallsgenerator, der mal für schlechte und mal für schlechtere Startbedingungen sorgt.
    Das Spiel selbst zeichnet sich durch Bedienungsfreundlichkeit aus, und ist für alle Altersklassen geeignet.
    Auch Körperbehinderte werden wahrscheinlich nicht die Schwierigkeiten haben, die sie in anderen Games hätten.
    Okay, kleine Kinder sollten vielleicht noch nicht sowas spielen, und wenn doch, dann mit einem lieben Elternteil.
    Nach meinem technischen Verständnis braucht man dafür auch keinen Hochleistungrechner
    um ein flüssigis Spiel zu haben.


    Die Graphik selbst wird von einem düsteren Grau dominiert.
    Unterstrichen wird die Athmosphäre mit melancholischen Saitenklängen.
    Das Spiel hat auch ein internes Radio, dass ein wenig über die Geschehnisse informiert und zur Abwechslung bringt es traurige Violinklänge oder ein bis zwei Popsongs. Ich aber würde Rage against the Machine passender finden.


    Die Blicke der Zivilisten sind dem ersten Blick feindselig und verbittert
    und auf dem Zweiten hoffnungvoll, traurig und verletzt.
    Sobald einer gestorben ist, schliesen sich die Augen.
    Ziel von This War Of Mine ist es: Über die Runden zu kommen, bis der Krieg vorbei ist.
    Es gilt Hunger, Kälte, Gewalt, Drogenentzug (Zigaretten, Kaffee) und psychischen Erkrankungen zu überstehen.


    Wie weit ist man selbst bereit, um zu tun was getan werden muss?
    Will man seinen Nachbarn helfen oder raubt man sie aus?
    Fasst man sich ein Herz und nimmt einen weiteren von der Strasse auf
    oder überlässt man ihn seinem Schicksal?
    (Wodurch man eben auch einen Esser weniger hat.)


    Fazit: Krieg geht alle an und Krieg ist kein Spass.


    Ein paar Lichtblicke sind natürlich auch vorhanden,
    den Krieg bring immer das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor.


    Gruß Mad Bull

    Ja, ich habe ihn gesehen und der Film war gut! :thumbsup:


    Man hätte von der Handlung her eine kleine Serie drehen können.
    Mads Mikkelsen, einer meiner Lieblingsschauspieler, war wieder durch seine darstellerischen Qualitäten überzeugend.
    In Rogue One ein mitfühlender Vater, sonst spielt er eher die gruseligen Typen.


    Die Rebellen selbst sind in diesem Film keine coolen Cowboys.
    (30 Jahre Krieg ist kein Spass.)
    Es wurde treffend gezeigt, dass auch bei den Rebellen ist kein Platz für Gauner und Ganoven ist,
    selbst wenn diese nur vom Imperium gesucht werden.
    Meilenweit keine Rodaner und Twileks zu sehen.


    Die Hauptdarstellerin überzeugt mit ihren weichen, kindlichen Gesichtsausdruck
    und durch den Konflikt ihrer Spielfigur, mit den fragwürdigen Methoden seitens der Rebellen.


    Darth Vader verkörpert wieder den charismatischen Schurken,
    wie man ihn kennt und liebt. :)


    Das sind meine Eindrucke davon.



    Euer Mad Bull

    Hallo Rainbow, hallo Fantasy-Geschichten-Forum,


    ich selber mag das Vertraute und bin umso überraschender,
    wenn ein gewiefter Autor mir etwas präsentiert,
    womit ich nicht gerechnet habe.


    Wenn man selbst aus den Bauch schreibt,
    mag das zwar auf den ersten Blick individuell erscheinen,
    doch vieles deckt sich mit der menschlichen Natur.
    Darum sind Klischees schon vorprogrammiert,
    ohne das man es beabsichtigt hat.


    In einem anderen Forum war eine echte Leseratte am Ende aller Fantasy angekommen.
    Die Aha-Effekte wurden bei ihr immer vertrauter und so war sie immer weniger beeindruckt.
    Eben durch die Klischees.


    Ich meine, die Kunst ist eben, dass es nicht mit ihnen, aber auch nicht ohne sie gehen wird.

    Hallo liebes Fantasy-Geschichten-Forum, :)


    das wird hier mal das letzte Posting über die Fehlerhaftigkeit sein.
    Den ich denke, dass mit den zwei vorherigen alles geklärt ist.
    In dem Dritten möchte ich euch zeigen, dass sie nicht nur graue Theorien sind.


    Ich habe im letzten Jahr an zwei Theaterstücken mitgearbeitet.
    Wovon eines ein voller Erfolg war - mal in aller Bescheidenheit.
    Unsere Gruppe war familiär und Inklusion eine Selbstverständlichkeit.
    Die Amateure waren in der deutlichen Überzahl, die Requisiten wenig und auf der
    Werkhausbühne des Nationaltheaters haben wir, vor unserem großen Auftritt, nur zweimal proben können.


    Im Theater gibt es eine Fehlerkultur.
    Sobald die Bühne auch nur mit einen kleinen Schritt betreten wird,
    gibt es kein Zurück mehr. :D
    Wir Schreiber können viel editieren,
    bevor wir unsere geschaffenen Werke auf die Menschheit loslassen.
    :grumble:
    Aber auf der Bühne gilt es nicht nur den Text fehlerfrei zu beherschen,
    sondern ich finde es viel wichtiger die Rolle auch zu verkörpern, sie richtig leben.
    Also wird bei Texthängern improvisiert und das nicht zu knapp.
    Und zwar so, dass der andere auf Bühne noch mitkommt und alle wieder zurückfinden.
    Hauptsache das Stück hat seinen Lauf.
    :crazypilot:


    Wir waren deswegen so gut, weil wir einander respektiert und zugehört haben
    -wodurch wir effektiver arbeiten konnten.
    :angel:


    Weitere praktische Beispiele liefern uns Spielevorführungen auf der Videoplattform Youtube.
    Ich denke an die Gamer EinQuantumPro und die charmante Pandorya.
    Sie schildern bei den Spielen ihre Erlebnisse.
    Das Motto von EinQuantumPro ist: Ein schlechter Spieler kommentiert seinen Leidensweg.
    Ich habe sehen können, wie viele seiner Pannen von ihm ins Netz geschickt worden sind.
    Er gerät zeitweise in Panik und auch das wird gesendet. Das macht ihn so menschlich.


    Pandorya nimmt sich selbst mit der Kamera auf, während sie spielt.
    Sie pienzt in Stresssituationen und macht oft ein Gesicht wie ein Kind, dass zur Strafe keine Bonbons bekommen wird.
    Sie gibt auch zu, dass es bei ihr immer mal bei den Aufnahmen zu technischen Pannen kommt,
    wodurch immer mal längere Wartzeiten entstehen.
    Und einmal gab Pandorya zu, dass sie mal locker einen Tag durchspielte, bevor sie wieder auf Sendung war.
    Sie meinte ein Energiedrink könnte wieder alles ins Lot bringen, was dem aber nicht so war, hi, hi.
    :joker:
    Pandorya und ein EinQuantumPro sind weitere Beisspiele von praktizierter Fehlerkultur,
    durch Intuition und Charisma.


    So hier ist von meiner Seite erstmal schluss.
    Aber vielleicht fällt euch noch etwas ein,
    wie Fehler für uns eine Bereicherung sein können.


    Euer Mad Bull 8)



    Auf zu neuen Abenteuern!

    Operation gelungen, Patient tot
    -alter Arztwitz



    Hallo liebes Fantasy-Geschichten-Forum,


    mit dem ersten Posting ist das Wichtigste bereits mitgeteilt worden.
    Es braucht nicht gelesen werden, wenn einer richtig Spass an der Sache hat
    und Rückschläge gewohnt ist.
    Für die Psychopathen unter uns reine Zeitverschwendung.


    Heute geht es um Schuld und Versagen. :/


    Auf den ersten Blick ist dieses Posting ein Widerspruch zum angefangenen.
    Ich kann aber garantieren, dass es sich hier um eine Ergänzung handelt.
    Eine intuitive Klugheit, wann das eine oder das andere von nutzen ist,
    ist nicht von Nachteil.


    Worauf will ich den hinaus? :rolleyes:
    Ich habe uns im ersten Thread doch ermuntert mal richtig Dampf zu machen,
    es krachen zu lassen, Schrecken verbreiten, wodurch das Forum noch berühmter, aber auch berüchtigter werden könnte.
    Und jetzt rede ich davon auf die Bremsen zu treten?
    Das ist nicht das Problem. Selbst so mancher Hazadeur hat sich im Griff.
    Es geht mir in diesem Posting um die inneren Widerstände.
    Gas geben wollen, ohne auch nur einen Fingerbreit vorwärts zu kommen. ?(
    Um die tiefsitzende Angst Fehler zu begehen, die man nie wieder gut machen kann.
    Künstlerberufe werden immer Risikoberufe bleiben.
    Nicht jeder will aber einsamer Rufer in einer Wüste sein.



    Nun zu der Frage, wie wir uns diesen inneren Widerständen entledigen und aktiver werden können,
    den man lebt nicht ewig und ein schönes Werk sollte doch dabei sein, oder?
    Emotional können die Fehler am ehesten verkraftet werden, wenn man es sich und den anderen aufrichtig verzeiht. :saint:<3
    Einsieht, dass man nicht immer gut drauf sein kann. Es gehört auch dazu, dass man durch die erlittenen Frustrationen der allgegenwärtigen Fehlerhaftigkeit Zorn, Wut und Hass empfindet. Manche haben einen inneren Drachen zu reiten und nicht jeder ist cool. X(
    Darum einander verzeihen und einander danken. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Ja,ja, die Sachlichkeit ...


    Eine zweite Chance der Besserung ist da, dass man Rücksichtsloses Verhalten nicht persönlich nimmt.
    Leicht ist das nicht, doch es hat pragmatische Gründe. Das Wahrnehmungsvermögen ist beschränkt und man merkt nicht immer,
    ob andere gekränkt werden. Gerade Kritiker können da unangenehm auffallen und eine höheres Risiko tragen als ein Hobbyschreiber.
    Doch wo einem auf die Füsse getreten wird, da ist auch Bewegung, die voraussetzt, dass es voran geht.


    Und zum Dritten:
    Es gibt für alles einen Ist-zustand und einen Soll-zustand.
    Um den Soll-zustand zu erreichen, muss man den Ist-zustand akzeptieren.
    Gilt besonders bei Schreibblockaden und Fehler, mit denen man nie gerechnet hat.



    Und was ist, wenn dieses Posting nicht verstanden worden ist?
    Da gibt es ein radikal einfaches Mittel: Vertrauen. :)


    Bis die Tage
    Eurer Mad Bull ;)

    "Das Fehlerhafte durchstreift das Leben und es ist noch lange kein Ende in Sicht"
    -altes Ägyptisches Sprichwort


    "Es gibt keine sicheren Weg zum Erfolg, doch einen sicheren zum Misserfolg: Es jedem Recht machen zu wollen"
    -Platon


    "Willst du Erfolg haben, dann erhöhe die Anzahl deiner Fehlschläge"
    -Edison



    Hallo liebes Fantasy-Geschichten-Forum,


    ganz gleich wie sehr man sich Mühe gibt,
    die Fehler sind stets dabei, da kann man nichts machen.
    Danach hält man sich für schlauer, schwört sich, es das nächste Mal besser zu machen
    und ehe es versehen wird, ist der eine Fehlschlag durch ein paar andere ersetzt worden.
    Das Tragikomische daran, dass man es nun für perfekt hält.
    Bis der eine oder andere Kritiker diesen eines besseren belehren wird.
    Verdammt!


    Nun wieder ein wenig sachlicher an die Herangehensweise der Fehlerhaftigkeit.
    Vor dem Erfolg eilen diesem viele Misserfolge voraus.
    Auch da kann man nichts machen.
    Mit einem Mentor kann natürlich der Weg zur Professionalität beschleunigt werden.
    Doch zuerst ist man ein Amateur und erfahrene Leute können das auf ihren
    Wissensgebieten schnell erkennen. Da kann man auch nichts machen.


    Profis sind hochspezialisiert und machen in ihren vertrauten Gebieten so gut wie keine Fehler mehr.
    In anderen Wissensgebieten sind sie leider Stümper.
    Kann man da auch nichts machen? Ja, aber nicht sofort.
    Lernen braucht Zeit. Zeit, die man sich im schnellen, modernen Leben nicht mehr nimmt.
    Ich nehme mir die Zeit um später gute Arbeit zu leisten, damit die Leser eine Freude haben.


    Leider gehört die deutsche Sprache zu den schwersten der Welt.
    Mark Twain versuchte sie zu lernen, gab aber auf.
    Vielleicht kennt der eine oder andere Schreibkollege ein Zitat dazu.
    Ein alter Deutschlehrer hat selbst alle drei Rechtschreibreformen erlebt
    und behauptete ernsthaft: "Es kann keiner mehr richtig schreiben"
    Korrektoren natürlich ausgenommen.
    Da fragte ich den alten Hasen: "Warum soll den nicht eine vierte Reform starten, um die Rechtschreibung noch stärker vereinfachen?"
    Seine Antwort darauf: "Die deutsche Sprache eignet sich gut dazu vieles genauer zu betonen."
    Das leuchtete mir ein.


    Vorerst ein Schlusswort dazu:
    Wer keine Fehler macht, ist auch nicht aktiv.
    Durch sie kriegt man Erfahrung, echte Praxis.
    Mangelnde Fehlertoleranz hemmen die Entwicklung.
    Wer ein professioneller Autor werden und eine Tages zur Elite gehören will,
    kann nicht genug Fehler machen.


    Mad Bull

    @Skadi, Miri, Phi


    Eure Bedenken sind zur Kenntnis genommen worden. :)
    Und ich bitte um Entschuldigung, wenn ich hier jemanden zu sehr
    vor dem Kopf gestossen habe. Das ist keine Absicht gewesen.
    Bin selbst bekennender Hedonist und Schöngeist.
    Und auch die Stärksten unter uns brauchen immer mal eine Auszeit,
    und daher ist es völlig normal, dass man Oasen findet muss in denen
    man wieder Kraft schöpfen kann.


    Und Miri, das leanring by doing funktioniert wirklich,
    darum werbe ich hier und anderswo für den Mut mehr Fehler zu machen.
    Scheiter-heiter. :)



    Felix, das ist mal ein Wort. :)

    Alopex, Tnodm0309, Skadi, Kisa, Kelamith, Skalee, Kyelia, Chaos Rising, Akissi, Phi, Aztiluh,


    ich danke euch für diese Willkommensgrüße.
    Es ist mir klar, das hier viele Hedonisten sind und es sich gut gehen lassen wollen.
    Das wird von mir auch nicht infrage gestellt.
    Wir werden genug Mittel und Wege finden,
    wie wir hier unseren Spass haben und uns weiterentwickeln können.


    Bis die Tage Fantasy-Geschichten-Forum :)