Beiträge von Asni

    Hallo Nyel , vielleicht magst du dich im Empfangssaal einmal vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben. ^^


    Ansonsten nur eine kurze Anmerkung: "Die Wilde Jagd" kommt vielleicht in The Witcher vor, ist aber keinesfalls von Sapkowsky erfunden (vgl. hier), sondern ein Name aus dem weiten Feld der Volkssagen. Das kann dir auch gute Inspiration liefern.

    Du könntest dir auch eine Geschichte zur Gründung dieser Gruppierung überlegen und daraus einen Namen ableiten, etwa wenn sich die Dämonen am See XYZ getroffen haben: "Der Geist von XYZ" (was gleichzeitig andeuten könnte, dass es sich nur um ein Wesen handelt und daher bei unwissenden Ausenstehenden mehr Angst erzeugen soll). Genauso ginge die (Jahres)Zeit als Motivation: "Die Kinder des Herbstes". Auch eine metaphorische Beziehung zu irgendetwas... etwa wenn es einen mythologischen Vordenker dieser "Lehre" gibt... könnte in "Die Kinder des..." enthalten sein. Die Frage könnte für dich auch sein: Wer ist der Namensgeber? Wenn man sich selbst einen Namen gibt, dann möchte man damit vielleicht etwas anderes ausdrücken, als derjenige, der jemand anderem einen einen Namen gibt.

    Hallo und herzlich willkommen, Neodym ! :hi1:


    Interessanter Name :hmm: Ich kenn das hautpsächlich als Material, das für den Bau von Lautsprechern verwendet wird. xD


    Viel Spaß beim Lesen, Schreiben, Kommentieren, im Chat und so weiter und so fort. Leb dich gut ein! ^^

    Hallo und herzlich willkommen, Daemonia ! :hi1:


    Viel Spaß beim Lesen, Schreiben, Kommentieren, Chatten und was du hier sonst noch für dich entdecken magst. ^^

    Sorry, fuer Martin als Erzaehler hab' ich persoenlich nur ein :thumbdown: uebrig...

    Das kann ich ein Stück weit verstehen, auch wenn ich das anders sehe. Ich versuche Martin so zu verstehen, dass er versucht, die Entwicklung von historischen, turbulenten Zeiten (v.a. so etwas wie die engl. Rosenkriege) in die Fantasy zu übertragen. Da ist es halt nicht immer so, dass die Geschichte(n) einen klaren, vernünftigen, logischen etc. Ausgang haben, sondern eher so, dass aus der scheinbaren Lösung eines Konflikts eine neue Spannung entsteht. Dass man das nicht mögen muss, ist natürlich klar.

    Das Problem der Serie ist, dass das im Verlauf der Geschichte noch mehr werden werden... (das war der Grund dass ich irgendwann das Lesen aufgehoert habe - den Anfang fand ich auch noch gut, aber nachdem sich die Geschichte immer mehr verlaufen hat statt auf einen Punkt zu kommen...)

    Ja, das stimmt ein Stück weit. Allerdings muss ich auch sagen, dass es irgendwie schon auch gut so ist. Es ist irgendwie so, wie kalkwiese gerade gesagt hat: Am Anfang fokussiert die Erzählung im Wesentlichen auf die Familie der Starks. Später... ich hoffe ich spoilere jetzt nicht zu viel... werden immer mehr andere Aspekte und Bereiche für eine der zentralen Fragen - Wer sitzt auf dem Thron? - wichtig. Dementsprechend zerfasert die Erzählung, wird breiter und beleuchtet eben Charaktere, die am Anfang überhaupt nicht wichtig waren oder von denen keiner etwas wusste, während andere Charaktere und damit Erzählstränge und Inhalte sterben, verschwinden oder sonst wie irrelevant werden.

    Klar, der Preis dafür ist die Unübersichtlichkeit und das Gefühl der Überladenheit. Und dass Herr Martin so ewig braucht, bis mal ein weiterer Teil erscheint.

    Oh, da darf eines meiner Lieblingsbücher nicht fehlen: Die Grüne Wolke von A. S. Neill. Der Lehrer eines Internats erzählt seinen Schüler*innen, wie durch eine grüne Wolke alle Menschen zu Stein werden. Nur seine Zuhörer, er selbst und der Millionär Pycraft überleben, weil sie mit einem Luftschiff gerade über der grünen Wolke sind. Es ist absurd lustiger, englisch-schwarzer Humor mit netten philosophischen, politischen und pädagogischen Überlegungen gewürzt. Beste Schullektüre aus der 5. Klasse :D

    Uh, spannender Thread!

    Ich verstehe unter Postapokalypse mal das, was auch wikipedia dazu sagt.

    Die Postapokalypse ist die Zeit nach einem Ereignis, das große Teile der Menschheit sowie die durch sie aufgebaute Zivilisation vernichtet hat.

    Was einen Klassiker ausmacht... habe ich leider keine Ahnung.


    Als erstes fällt mir dazu Margaret Atwood - Oryx and Crake ein. Ob das jetzt ein Klassiker ist... :hmm: Ich finde das Buch jedenfalls hervorragend. Darin geht es unter anderem auch darum, wie die Apokalypse herbeigeführt wird. Und durch was die menschliche Zivilisation ersetzt wird. In diesem Sinne ist das Buch auch eine Dystopie.


    Metro 2033 von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski passt vielleicht auch ganz gut hierher. Meiner Meinung nach vor allem, weil es storyintern ein cooles Setting - die Moskauer Metro - hat und relativ offen lässt, wer für die atomare Apokalypse verantwortlich ist. Für mich gibt's noch einen weiteren Grund, aber der würde das Ende spoilern.


    Diskutieren ließe sich auch H.G. Wells The Time Machine. Die einzige Einschränkung, warum es nicht hierher passen sollte, ist, dass es nicht ausschließlich postapokalyptisch ist und durch die Zeitreise die Postapokalypse vielleicht eher in den Bereich des Möglichen (statt des Faktischen) geschoben wird. Hm... je länger ich darüber nachdenke, desto mehr kommt es mir eigentlich so vor, als wäre das genau der Prototyp einer postapokalyptischen Geschichte :hmm: Letztlich geht es ja immer irgendwie auch darum, eine Verbindung zwischen unserer heutigen prä-apokalyptischen Welt und der postapokalyptischen herzustellen. Ob das jetzt durch eine Zeitreise, Zeitsprünge (etwa in Oryx and Crake) oder durch in die Erzählung eingeflochtenen, berichteten und gedachten Erinnerungen passiert, ist letztlich zweitrangig.

    Kennen wir unsere Leser und wenn ja. Na und?

    Meine Leser "kennen" tue ich selten, eigentlich höchstens dann, wenn ich für den Schreibwettbewerb hier im Forum etwas schreibe. Da habe ich immerhin eine Vermutung, wer das lesen könnte und was im Allgemeinen hier gut ankommt. Darüber hinaus... keine Ahnung,... vermutlich habe ich auch (noch) keine Leser ^^

    Macht ihr euch über solche Dinge Gedanken?

    Das ist jetzt nach meinem Gefühl ein bisschen eine andere Frage.

    Für die Geschichten von mir, die mir wichtig sind, habe ich als Leser eher eine*n abstrakten Mainstreamleser*in im Kopf1, mache mir aber keine Gedanken bzgl. Sprache oder so. Da ich aber in den meisten Geschichten einen bestimmten Effekt erzielen möchte, komme ich natürlich nicht daran vorbei, mir darüber Gedanken zu machen, wie ich den Leser so manipulieren kann, dass eine bestimmte Erwartungshaltung vorliegt, die dann gebrochen werden kann (um den Effekt zu erzielen).


    Tatsächlich halte ich es für eine gute Übung, eine Geschichte gezielt auf verschiedene Zielgruppen zu schreiben. :hmm: Je nachdem, wie man auch den Erzähler / die Erzählsituation gestaltet, lassen sich da ja ganz unterschiedliche Dinge mit anstellen.


    1Je länger ich darüber nachdenke, destso mehr glaube ich, dass ich eigentlich davon ausgehe, dass diejenigen, die meine Geschichten lesen, in etwa so sind wie ich.

    Abgesehen davon, dass das hier irgendwie im flaschen Thread abläuft, doch teilweise spannende (wenn auch nicht neue) Diskussionen ^^


    Vor ein paar Monaten habe ich bei einem Militaerhistoriker im Blog eine Eroerterung von der Strategie und Taktik beim Angriff auf Minas Tirith gelesen

    Zufällig bei Bret Devereaux? Da hab ich das gelesen und etwas später ein sehr guter Vergleich mit Sarumans Fehlern in dessen Strategie bei seinem Angriff auf Rohan. Das ist schon krass, was ein Militärhistoriker noch aus den Büchern zieht, was mir in der Tiefe völlig entgangen wäre.

    Vielen dank schon mal an jeden, der das hier noch liest.

    ^^ Zugegeben, die ganzen Details der Völker hab ich mir nicht merken können. Das war schon sehr eine Info-Flut, die noch dazu im Grunde keine große Relevanz für die Geschichte hat. Zumindest ist das mein Eindruck. Das ist keine Kritik, bloß eine Feststellung. Worldbuilding lebt ja auch davon, "ein schönes, buntes Bild" mit vielen Völkern zu malen.

    Wenn du mehr Leser*innen für dich gewinnen möchtest, könntest du im Gegenzug auch bei anderen lesen und kommentieren. Nur so als gut gemeinter Rat ^^


    Die kurze Zusammenfassung der geplanten Geschichte finde ich nicht schlecht. Der Grund für die Reise ist mal etwas ungewöhnlicher und im Vergleich mit dem klischeehaften "Held zieht aus, um die Welt zu retten" geradezu banal. :thumbup:

    In der Ausgangssituation liegt auch genug Material, um die Heldin zu charakterisieren und ihr im Laufe der Reise Zeit und Raum zu geben, sich zu entwickeln (denn sie kommt dann ja aus einer Situation, in der sie eigentlich nichts lernt und sich vermutlich hauptsächlich langweilen müsste :hmm: ).

    eine Karte zur verschollenen Stadt Ontaris,

    Hier stellt sich mir die Frage: Wie geht eine Stadt verloren? Was muss hier auf "weltpolitischer", geschichtlicher Ebene passiert sein, dass das möglich ist? Vielleicht ist die Frage auch sinnlos, aber ich würde mir das überlegen, um Logikbrüche zu vermeiden.

    Die zweite Frage zur Karte schließt sich direkt daran an: Woher wissen die Feinde, dass die Heldin bzw. die Leiche im Besitz dieser Karte ist?


    Viel Spaß beim Schreiben!

    Ich lese gerade immer wieder Ursula K. LeGuin "Am Anfang war der Beutel"*.

    Im Prinzip sind es gesammelte Aufsätze, Reden, Gedichte oder einfach niedergeschriebene Gedanken von LeGuin zu allen möglichen Themen. Sie setzt sich besonders mit Feminismus & Patriarchat, Fantasy & Science Fiction und Geschichten allgemein auseinander. Ich finde es schön zu lesen, informativ und es eröffnet immer wieder einen neuen Blickwinkel auf "the things that go without saying". Daher kommt auch der Titel... es geht um die Ansicht / Hypothese einer Anthropologin, die vermutet, dass das erste Werkzeug nicht etwa eine Waffe oder ein Faustkeil oder so war, sondern ein Beutel, in dem man Nahrungsmittel mitnehmen und aufbewahren konnte (was für eine Sammlerkultur auch durchaus nicht so doof ist).



    *Ja, ich muss da auch immer wieder an "Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld" (Das Känguru) denken, aber es hat nicht so viel damit zu tun.

    Ich quäle mich derzeit durch Tad Williams' "Der Drachenbeinthron". Vielleicht hat das ja schon mal jemand gelesen.

    Ich hab die englische Version vor ein paar Jahren geschenkt bekommen und bestimmt zwei oder dreimal angefangen und wieder aufgehört, weil's mir gar zu langweilig war.

    Ich melde mich mal für eine Woche oder so ab. Digitaler Detox und so. Ist mal wieder nötig.


    Macht's gut und bis bald,

    Asni

    Die Knebel von Mavelon

    Das wäre der perfekte Titel für eine Parodie auf "Die Nebel von Avalon"... aber in deiner Beschreibung erkenne ich irgendwie keine großen Parallelen. :hmm: Ich muss aber auch gestehen, dass ich die Nebel von Avalon das letzte Mal vor gefühlt 100 Jahren gelesen habe.... und ohne Übertreibung könnte es tatsächlich im letzten Jahrhundert gewesen sein :hmm:


    Ich lese gerade Metro 2034. Hab's von einem Kollegen ausgeliehen, der es als das schlechteste Buch in der Reihe und irgendwie doof angepriesen hat. Mir gefällt's bisher erstaunlich gut. Die Erzählperspektive ist insofern anders, als quasi das Spotlight von Charakter zu Charakter weiterwandert, ohne jemanden je doppelt zu treffen (zumindest bisher). Also fast so, als gäbe es keine wirkliche zentrale Figur. Bin mal gespannt, ob das so bleibt oder ob das nur am Anfang so ist.

    Hallo Iskaral ,


    das Magiesystem hatte ich mir bisher noch nicht angesehen, weil mir der erste Blick so nach einem starren Rollenspiel-Magiesystem aussah, eben mit verschiedenen Fertigkeiten und Stufen. Das reizt mich persönlich nie so, weil es für mich weniger wie eine natürliche Art wirkt, wie die Magie ist, sondern eher wie eine künstliche, wissenschaftliche Art (von Menschen), verschiedene Möglichkeiten der Magiewirkung zu klassifizieren und zu beschreiben. Hilfreich ist es vermutlich trotzdem, wenn man sich so ein System anlegt :hmm:

    Man benötigt einen aufgeladenen Astilla (Schwierigkeitsstufe 4) und kann anschließend mit jedem offenen Geiste Kontakt aufnehmen. Wobei über große Entfernungen nur ein sehr geschulter Geist die "Signale" präzise genug aussenden bzw. aufnehmen kann. Weshalb sowohl am Anfang, als auch am Ende der Kommunikationskette ein Telephat steht.

    Was ist für dich ein offener Geist? Ein anderer Telepath, der das theoretisch auch selbst aktiv wirken könnte, oder gibt es auch nicht-magiebegabte Menschen (oder Wesen), die trotzdem Signale wahr- und aufnehmen können? Wie stellst du dir die Signale vor? So wie Radiowellen, die sich quasi breitflächig ausbreiten, aber nur von entsprechenden Sendern empfangen werden können? Oder ist es eine direkte Verbindung wie mit einem Schnurtelefon? Gerade die erste Möglichkeit oder etwas ähnliches würde es wieder ermöglichen, dass jemand anderes mithört, was gerade für deine doch an Intrigen und Machtspielen ausgerichtete Welt ziemlich hilfreich sein könnte :hmm:


    Für die Expansion finde ich es tatsächlich naheliegener, wenn zuerst vielleicht eine kleine Serie von Kriegen größere Gebietsgewinne ermöglicht und gleichzeitig die Machtposition so stärkt, dass es danach für den Kaiser möglich ist, leichter mit eher politischen Mitteln seine Politik zu betreiben. Vielleicht reicht sogar ein Krieg oder sogar eine einzige Schlacht (oder Zweikampf), um eine Schlüsselposition (vielleicht eine Ressource zur Herstellung der Astilla?) einzunehmen und damit genug zu kontrollieren, dass eine schnelle, großflächige Reichsgründung möglich ist. Da wäre noch die Frage: Was war vorher in diesem Gebiet? Wie waren die Bewohner in sich und untereinander organisiert? Wenn der Kaiser Nomaden dazu zwingen möchte, in einer engen Stadt zu leben, ist mit mehr Widerstand zu rechnen als wenn die sozialen Dorf-Stadt-Strukturen so weiter bestehen können, wie sie eh schon waren und nur der Kopf sich ändert oder etwas mehr Steuern gezahlt werden müssen, die wiederum aber mit einem gewinnbringenden Austausch verbunden sind. Sehr schön dazu anzusehen: Das Leben des Brian. :D


    Ach ja, Worldbuilding kann so viel Spaß machen ^^