Beiträge von Asni

    Aber traut ihr euch zu, auch einen kitschigen Liebesroman zu schreiben?

    Ich denke schon. Wobei ich vielleicht gar nicht so kitschig schreiben würde. Bzw. ich könnte es nicht wirklich einschätzen, weil ich mich in dem Genre zu wenig auskenne.

    Ich würde auch mal an Thorsten und Rainbow anknüpfen und sagen, dass es vielleicht sogar schneller und leichter zu schreiben wäre, weil ich eben nicht all mein Herzblut da reinstecken, sondern das eher so zum Spaß machen würde. Das nimmt vielleicht auch ein wenig den Druck, den man sich beim Schreiben oft selbst macht (dass es ja besonders gut werden soll).


    Haltet ihr so eine Schreibübung für sinnvoll? Habt ihr schon mal etwas völlig anderes geschrieben als Fantasy/Science Fiction ?

    Ich halte das auf jeden Fall für sinnvoll, denn es zwingt einen dazu, eine andere Perspektive auf manche Dinge einzunehmen. Wenn man sich einen typischen Fantasy-Roman anguckt (klischeehaft und völlig überzogen), dann sind z.B. die Figurenbeziehungen eher einfach und klar. In einem Liebesroman ist aber vielleicht die Phase des Kennenlernens bis zur beginnenden Liebesbeziehung lang und durchaus emotional turbulent. Wenn man sowas schreibt, dann lernt man das ja auch und kann es vielleicht auch mal ein einen Fantasyroman mit einbauen. Das muss man ja auch nicht 1:1 übertragen und einen Fantasy-Liebesroman schreiben, sondern könnte es in eine Hintergrundstory mit aufnehmen. Selbst wenn man das nicht möchte, so lernt man durch das Schreiben vermutlich auch etwas über das Schreiben. Selbst wenn man lernt, dass man romantische Stimmungen nicht schreiben kann, hat man ja was sinnvolles gelernt.

    Ich hab einige wissenschaftliche Artikel und Beiträge geschrieben. Das ist etwas völlig anderes. ^^

    Früher hab ich auch noch mehr realistische Kurzgeschichten geschrieben (die ich aus meiner damaligen, jugendlichen Sicht als politisch und sozialkritisch aufgefasst habe). Ich muss dazu aber sagen, dass ich nicht gezielt darauf achte, ob ich jetzt Fantasy oder was realistisches schreibe. Ich habe meist eine bestimmte Idee für eine Geschichte und manchmal bietet es sich an, dass darin Zwerge und Elfen auftauchen und manchmal halt eher nicht. Ich würde aber von mir selbst nicht sagen, dass ich nur Fantasy schreibe oder gar ein Fantasyschriftsteller wäre. Ich schreibe gerne, weil ich Geschichten mag und gerne mit Sprache spiele. Letzteres schlägt sich aber auch in kleinen Gedichten und Liedtexten nieder, die überhaupt nichts mit Fantasy zu tun haben.

    Hallo und herzlich willkommen im Forum, Mel ! :hi1:


    Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Kommentieren und was du hier sonst noch für dich entdecken magst ^^

    Daran sind wir schuld :D - bei bigbadwolf ist das Schwert normalerweise in einer Schwertscheide.

    Ne, ne, ich meine schon nur hier im Text. Vielleicht hab ich's überlesen, dass an einer Stelle mal etwas fallen gelassen wird. Am Anfang stützt sich der Held auf die Keule, dann zieht er mal sein Schwert und dann hält er mal seinen Leuchtkristall von sich gestreckt weg. Mir fällt sowas irgendwie immer auf und dann denke ich: Moment, der hat doch schon beide Hände voll. :hmm:

    Ein Schwert, eine Holzkeule und ein Leuchtkristall... irgendwie kommt mir das so vor, als wäre das ein Gegenstand zu viel für zwei Hände. :hmm:

    Abgesehen davon wieder ein schöner Part! Ich kann mittlerweile gar nicht mehr anders als Thorsten vor meinem geistigen Auge durch eine finnische Kanalisation waten zu sehen :D In der Rolle des Schwertes wäre ich dann auch darüber sehr froh:

    Der Vorteil daran, dass ich beliebig an deinen Sinnen teilhaben kann, erklärte die magische Waffe bestimmt, ist, dass ich auch nicht daran teilhaben kann.

    ^^

    Ich lese gerade "Die Kunst des stilvollen Wanderns - Ein philosophischer Wegweiser"* von Stephen Graham. Dem Titel nach könnte es einer dieser zahllosen Ratgeber sein, die irgendein C-Promi geschrieben hat und irgendwann zwischen 2000 und 2020 erschienen sind. Ist aber nicht so. Es handelt sich um ein 1926 erschienenes Werk eines schottischen Schriftstellers, Journalisten und Reiseberichtschreibers. Im Vorwort heißt es, das Buch leide ein wenig an dem Wörtchen "Wandern" im Titel, weil es eher ein allgemeiner Ratgeber für lang andauernde Outdoorexkursionen und Pilgerreisen ist. Der Stil dabei ist vermutlich vor allem für Liebhaber schön und witzig zu lesen. Ich zähle mich da einfach mal dazu ^^

    Ein Zitat mit einem Ausrüstungstipp verdeutlicht das ganz gut:

    Zitat


    In einer Tasche des Rucksacks sollte man Schlips und Kragen aufbewahren, die man notgedrungen anlegen kann, falls man gezwungen ist, eine Post, eine Bank, einen Geistlichen oder die Polizei aufzuscuhen. Ansonsten lassen wir den obersten Hemdknopf bevorzugt offeen und sind mit freien Hälsen und Kehlen unterwegs.

    Daneben gibt es natürlich auch wirklich zeitlos gute Tipps, die immer ein wenig philosophisch begründet werden. Philosophisch ist dabei (zumindest am Anfang) nicht tiefschürfend zu verstehen, sondern eher so Alltagsphilosophie. Gewürzt wird das Ganze zusätzlich mit einer Menge an literarischen Verweisen und Zitaten von allerlei (un)bekannten Schriftstellern.

    Ich hab's als Geschenk bekommen und muss sagen, dass man das für jeden Wanderbegeisterten eigentlich bedenkenlos ebenfalls als Geschenk auswählen kann. Wer also was für jemanden in der nächsten Zeit braucht, wird hier vielleicht fündig.



    *Im Englischen Original lautet der Titel: "The Gentle Art of Tramping", was mehr die Idee der "Mehrtagestour" oder des ohne Ziel durch die Welt Wanders mit transportiert. Das gefällt mir fast besser :hmm:

    Hallo und herzlich willkommen im Forum, Panda ! :hi1:


    Schöne Vorstellung! Kreativ, aussagekräftig und doch immer noch etwas geheimnisvoll :hmm: Zumindest meint das mein noch etwas verschlafenes Gehirn. ^^

    Viel Spaß hier bei allem, was du so für dich entdeckst!

    Ich hänge an der Scene zu sehr um sie ganz raus zu nehmen,

    Ich hab nie gesagt, dass du die Szene rausnehmen sollst. Du hast ja um Hilfe zur Charakterisierung gebeten, ich hab dir nur gesagt, dass ich es anders machen würde, nämlich nicht in dieser Szene. Ihren Mut zeigst du ja schon durch das, was sie tut. Also ein bisschen Charakterisierung hast du ja eh drin. Aus meiner Sicht ist halt die Szene zu actionreich, um sie für eine tiefergehende oder umfassendere Charakterisierung zu nutzen.

    Die werden danach nicht zur Polizei gebracht sondern erstmal ins Krankenhaus.

    Auch dort können sie von der Polizei befragt werden. Oder von einer Ärztin oder einem Krankenpfleger. Auch ein Gespräch mit einer Zimmernachbarin könnte eine gute Idee sein, um Harriet zu charakterisieren.

    So, hab jetzt doch mal Zeit gefunden, dein Fragment zu lesen, Feron .


    Hallo und herzlich willkommen im Forum, Ameise ! :hi1:


    Leb dich gut ein, durchstöbere die Tiefen des Forums und lass dich nicht von einem Ameisenbären erwischen ^^

    Ich würde dir gerne ein Bild von der Schablone schicken, aber meine Dateien sind ständig zu groß und es ist immer sehr mühsam, sie kleiner zu machen - ich hoffe, du kannst es dir vorstellen

    Hier helfen Anbieter wie WeTransfer oder GigaMove (wobei letzteres glaube ich nur für Mitarbeiter an einer Uni oä verwendet werden darf). Ich hab damit immer ganze Konzert- / Probenmitschnitte an meine Bandkollegen verschickt. Das ging probremlos und bis 2 GB pro Sendung ist es auch umsonst.

    Wow! Ich hab's jetzt mehrfach auch laut gelesen. Der Inhalt erschließt sich mir jetzt nicht unbedingt so klar, dass ich es selbst formulieren könnte, aber der Ton und die Stimmung bringen trotzdem viel Bedeutungsgefühl rüber. Rhythmisch finde ich es sehr gelungen! Es macht Spaß, es aufzusagen! ^^ Vor allem die letzte Zeile gefällt mir gut, die bietet rhythmisch einen schönen Abschluss.

    Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich letztes Jahr alles gelesen habe. Aber mit dabei war:


    1. The Trouble with Peace (Joe Abercrombie)


    2. Das mechanische Herz (Dru Pagliassotti)


    3. Metro 2033 und Metro 2034 (Dmitri Alexejewitsch Gluchowski)


    4. Könige der Finsternis (Nicholas Eames)


    5. Per Anhalter durch die Galaxis (Douglas Adams)


    6. Camber von Culdi (Katherine Kurtz)


    7. Im Prinzip die gesamte Hexer-Saga (Andrzej Sapkowski), auch wenn ich mit "Das Erbe der Elfen" schon Ende Dezember angefangen habe.


    Dazwischen hab ich noch MacBest von Terry Pratchett, Star Wars X-Wing: Die Mission der Rebellen von Michael A. Stackpole und vielleicht noch ein paar andere Bücher gelesen, die ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm habe.

    Hallo und herzlich willkommen, Reynbow ! :hi1:


    Das ist mal eine etwas andere Art, sich vorzustellen... xD


    Viel Spaß hier beim Stöbern, Entdecken, Lesen, Kommentieren und irgendwann vielleicht auch mal selbst schreiben! ^^

    Danke Cory Thain für den Hinweis. Ich stimme da voll zu. Mir ist das beim Lesen gar nicht mehr aufgefallen.

    Dafür seh ich im "Fantastisches Blattwerk", das auf dem Buchrücken (heißt das so? hochkant in dem Bild) einen blauen Punkt zwischen h und e von fantastisches. Der sollte da nicht sein, oder?