Beiträge von Asni

    Ich habe gestern mit Sandman (Netflix-Serie) nach einer Graphic Novel von Neil Gaiman angefangen. Ich bin wieder einmal ein bisschen begeistert ^^ . Mir gefällt die Art, wie Neil Gaiman seine Geschichten erzählt. Wie schon bei American Gods ist die Serie nicht auf eine einfache Art spannend, aber visuell und erzählerisch eben für mich ansprechend. Wieder einmal werden alle möglichen Namen aus Mythologien verwendet und in einen etwas eigenen Kontext gesetzt. Gemischt mit ein bisschen britischer und amerikanischer Kultur ergibt sich daraus ein schöner Mix, in dem Magie nicht immer im Vordergrund steht.

    Besonders gut gefällt mir, dass immer wieder auf sehr allgemeine Themen der menschlichen Kultur eingegangen wird, z.B. in einer Szene, in der ein Mensch mit Hilfe eines magischen Rubins, der Träume wahr werden lässt, Schicht für Schicht die kleinen Lügen des Alltags durch Ehrlichkeit ersetzt. Die oberflächliche Harmonie in einem typischen amerikanischen Diner mit allerlei kleiner alltäglicher menschlicher Tragödien wendet sich dadurch und immer mehr dringen die Konflikte an die Oberfläche. Einersteits wird dadurch Klarheit geschaffen und die Charaktere werden sich ihrer hoffnungslosen Situation bewusst, andererseits entstehen dadurch aber auch neue Konflikte und letztlich endet alles in einem Blutbad. Das klingt jetzt vielleicht abgedroschen, aber es ist einfach echt cool gemacht und super umgesetzt, vor allem weil der auslösende Mensch (mit dem Rubin) die ganze Zeit relativ unbeteiligt im Pyjama das Geschehen beobachtet und sich dann einen Eimer Eiscreme holt... Skurril und auf nachdenklich machende Art unterhaltsam.

    Wer schnelle, knallharte Action braucht, wird hier vermutlich enttäuscht werden. Selbst ein Duell in der Hölle zwischen dem Sandman und Lucifer kommt ziemlich ohne Gewalt aus, ist aber trotzdem spannend und cool gemacht.

    Hey, spannende Frage.

    Wie nennt man die Person, die auf dem Schafott steht und die Anklage sowie das Urteil verkündet?

    Gibt es da vielleicht sogar eine spezielle Amtsbezeichnung?

    Ich weiß nicht, ob es nötig ist, die Bezeichnung zu kennen. Dadurch, dass hier schon niemand sofort eine Antwort zu wissen scheint, kannst du schließen, dass auch kein Leser das weiß.

    Abgesehen davon stelle ich mir mir das nicht so vor, dass Anklage, Verhandlung, Urteil und Urteilsvollstreckung an einem Tag sofort am Schafott stattfinden. Je nach Vergehen dürfte sich das über ein paar Tage ziehen und verschiedene Zeugen angehört werden. Der Ort der Verhandlung ist dann auch nicht das Schafott, sondern vielleicht eine Gerichtshalle, ein Saal im Rathaus, vor dem Heiligen Baum (je nachdem wann man im Mittelalter ist; wenn man grob von 500 - 1500 ausgeht und nicht nur das christliche Mittelalter betrachtet, dann fallen da ja eine ganze Menge an kulturellen Gepflogenheiten mit hinein).

    Prinzipiell würde ich die Aufgabe jemandem von Rang geben. Das könnte in einem Dorf einfach eine von vielen respektierte Person sein, ggf. Pfarrer / Priester, ein Mönch / heiliger Mann, Dorfältester, der Dorfschulze, Vogt,... Gleiches gilt für den / die Richter oder Geschworenen (je nachdem, wie das Urteil ausgehandelt und gefällt wird). Je größer die Gemeinde, desto professioneller darf die Rolle sein. Ein kleines, abgelegenes Bergdorf wird sich kaum einen hauptamtlichen Richter leisten (können), aber eine reiche Handelsstadt schon.

    Das wäre jetzt so mein pragmatischer Zugang ^^


    Den Inquisitor würde ich als Begriff eher vermeiden, weil der schon sehr starke Assoziationen mit sich bringt, die du vielleicht nicht haben möchtest.

    Das sind wieder Fragen, zu denen man ewig schreiben könnte ^^

    Gibt es Themen, zu denen ihr automatisch immer wieder greift? (Hexen, nordische Mythologie, Drachen, Diebe, Ritter …)

    Ein Thema, das mich früher stark interessiert hat, sind Interpretationen der Nibelungen-Sage. Da gibt's ein paar Werke, die eher für Jugendliche geschrieben sind und die mir heute nichts mehr geben, weil Stil und Erzählung irgendwie zu einfach sind. Von Wolfgang Holbein gibts da Hagen von Tronje, was die Sage eben aus dessen Sicht erzählt, was ganz cool ist. Für mich ist das irgendwie auch Fantasy, auch wenn Wikipedia das als Historisches listet. Meine Lieblingsbearbeitung ist Siegfried und Krimhild | Die Nibelungen von Jürgen Lodemann. Das ist schon eher anstrengend zu lesen (mindestens beim ersten Mal), aber sprachlich so reich, stimmungsvoll und von der Erzählung her so dicht, dass es mir unglaublich gut gefällt. Das ist jetzt auch keine klassische Fantasy.

    Von Zeit zu Zeit schaue ich hier immer noch, ob es was neues gibt, was ich gerne dazu mal lesen würde.


    Mein Zugang zu neuem Lesestoff ist oft ein bisschen literaturwissenschaftlich geprägt. Klingt jetzt hochtrabender als es ist. Es gibt einfach Romane / Reihen / Schriftsteller, die in irgendeiner Art wegweisend oder besonders für die Fantasy als Genre sind. Hier versuche ich ab und zu, denen eine Chance zu geben und das mal zu lesen. In diesem Sinne, wären die Völkerromane etwas, was ich nicht aus diesem Grund lesen würde.



    Achtet ihr stark aufs Genre oder habt gemerkt, dass es eine Sparte gibt, die euch sehr gefällt? (Völkerfantasy, Grim Dark, Dystopie, Weird Fiction, Steampunk …)

    Ich mag die Sparte mir kreativem Worldbuilding. Die liegt jetzt irgendwie quer zu den von dir aufgeführten Kategorien ^^ . Grim Dark finde ich auch cool (zumindest lese ich jedes Werk von Joe Abercrombie und bisher wurde ich nie enttäuscht). Dystopien haben auch ihren Reiz, hier gehe ich oft auch so vor, wie oben beschrieben (z.B. könnte man 1984 mal lesen, wenn man sich für Dystopien interessiert, weil die halt doch eine sehr hohen Stellenwert hat - ich würde allerdings niemals ein Buch lesen, damit ich mitreden kann oder "weil man das gelesen haben muss". Das finde ich blödsinnig.). Im Prinzip kann ja jede Art von Literatur unterhaltsam sein, wenn sie für einen ansprechend geschrieben ist. In der Hinsicht bin ich dann auch sehr offen und greife kreuz und quer durch die verschiedensten Spielarten der Fantasy und darüber hinaus zu neuen (und alten) Büchern.


    Hat sich das in den Jahren bei euch geändert? Oder ist das sogar eine „Phasen“-Frage übers Jahr verteilt?

    Früher musste ein Buch für mich spannend sein. Da habe ich dann gerne auch darüber hinweggesehen, wenn es im Prinzip dem gleichen Muster folgte wie schon die zehn Bücher, die ich davor gelesen habe.

    Heute bin ich da kritischer, aber auch offener. Bücher, bei denen mir nach der Hälfte noch nicht ganz klar ist, worum es geht oder worauf es hinauslaufen wird, hätte ich früher nicht gelesen. Heute toleriere ich das oft (aber auch nicht immer; oder ich rege mich danach auf, wenn es sich halt nicht gelohnt hat, bis zum Ende durchzuhalten).

    Früher wollte ich eher, dass es ein Happy Ending gibt, dass das Erzählmuster so endet, wie es sich halt gehört. Heute finde ich es cooler, wenn mich der Autor überrascht und Wendungen einbaut, die nicht vorhersehe und somit die Geschichte ganz anders ausgeht als ich mir das vorgestellt hatte.

    Das mal eher so allgemein.


    Phasen gibt's bei mir immer noch. Vor allem deshalb, weil ich gerne Abwechslung habe. Ich lese gerne mal ein paar Geschichten von Lovecraft, aber mehr als einen Monat halte ich da auch nicht aus. Dann brauche ich was anderes. So geht es mir mit den meisten Autoren / Welten / Themen / ...

    Im Grunde hätte ich gerne, dass mich ein Buch nicht nur unterhält, sondern mir auch noch etwas Neues zeigt oder vermittelt. Das hat sich im Vergleich zu früher also auf jeden Fall geändert. Herr der Ringe war als Jugendlicher geil zu lesen, aber einen Klon davon würde ich heute vermutlich nicht lesen wollen.

    Ja, also, der Gedanke war, dass die Struktur den Inhalt reflektieren sollte. Die offensichtliche Veränderung ist sicherlich das Reimschema in der vierten Strophe, wo ich statt einem Paarreim (aa bb) einen umschließsenden Reim genommen habe (ab ba).

    Mich hat die Stelle beim Lesen auch extrem gestört, also aus dem Lesefluss gerissen. Ich dachte mir schon, dass du das bewusst passend zum Inhalt gemacht hast. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich das gut oder eher schlecht finden soll. :hmm: Ich glaube, beide Varianten haben einen gewissen Reiz.

    Die Änderungen in den Kadenzen sind mir jetzt nicht aufgefallen, aber ich bin auch noch ziemlich müde.


    Unabhängig von diesen technischen Sachen gefällt mir das Gedicht ziemlich gut. Die Metaphern sind zwar vielleicht nicht außergewöhnlich kreativ, aber sehr schön umgesetzt, gerade im Zusammenhang mit den Sternen, dem Navigieren, den verschiedenen Tänzen, dem Wind... es passt einfach gut zusammen ^^

    dass sie sich in einer Art Zeitmaschine mit Fehlfunktion befinden, die sie in sowas wie einer Zeitschleife gefangen hält, an die sie sich dann jedes Mal nicht mehr erinnern können.

    Das gefällt mir.


    Stattdessen könnte das aber auch zum Beispiel eine Art Traumdimension sein, die irgendjemand/irgendetwas aus dem Unterbewusstsein der beiden Charaktere erschaffen hat. Stefan mag vielleicht sehr gerne alte Filme in denen es hauptsächlich um Degenkämpfe geht. Marvin könnte Angst vor Wasser und allgemein Unbekanntem haben. Dieses Szenario gefällt mir besser, weil es die Ungereimtheiten, von denen zwar einige aber nicht alle Absicht waren, ganz gut erklärt.

    Das gefällt mir vielleicht noch besser ^^ . Da würde ich direkt versuchen, bekannte Zitate aus bekannten Mantel-und-Degen-Filmen einzubauen. Allerdings fällt mir da gerade nichts ein :hmm: Das Ziel wäre dabei, dass du die Charaktere und ihr Unterbewusstsein anhand von Aussagen, Handlungen oder ihrer Wahrnehmung charakterisiert und darstellst. Evtl. könnte sich das auch in den Gegenständen/Möbeln in der Wohnung zeigen. Gerade bei Filmen wäre ja ein DVD-Regal oder ein Collectable (eine Jack-Sparrow-Perücke? oder ein Umhang/Hut passend zu Die drei Musketiere) hervorragend geeignet, um das zu erreichen und außerdem noch die Wohnung mit mehr Leben zu füllen.

    Jetzt noch ein paar Worte zu euren anderen Anmerkungen:

    Ich verstehe die Idee dabei leider überhaupt nicht. Welchen Zweck soll dieser Gegenstand dann erfüllen? Und inwiefern würde es den "Es geht wieder von vorne los"-Schluss ersetzen? :hmm:

    Meine Idee war, dass Stefan oder Marvin am Ende den Gegenstand aus dem Haus werfen. Damit fällt dann auch seine Wirkung auf die Wohnung der beiden weg. Das hab ich anscheinend nicht gut rübergebracht.

    Moin, Astrael Xardaban ,

    mir gefällt der Schluss der Geschichte! Dieser Wechsel aus der Ausnahmesituation zurück zum Normalen, gefolgt von der Andeutunng, dass es wieder von vorn losgeht, hat was. Wahnsinnig außergewöhnlich ist es zwar an sich nicht, aber hier funktioniert es mMn sehr gut und ich kann mir gut vorstellen, wie sich die beiden dann fühlen werden.

    So ganz finde ich allerdings deren Beziehung zueinander nicht schlüssig. Dass gute Freunde auch mal streiten (oder meinetwegen auch dauern) wäre kein Thema, aber dass Stefan Marvin mit einem Brotmesser in den Fuß schneidet, während sie mit Degen gegeneinander kämpfen, ist halt doch irgendwie ne andere Hausnummer :hmm:

    Eine Idee möchte ich noch loswerden: Falls du keine Lust auf einen "Es geht wieder von vorne los"-Schluss hast, könntest du auch irgendeinen Gegenstand einbauen, den einer der beiden auf einem Flohmarkt kauft (z.B. eine rote Alarmleuchte), im Flur anbringt und die sie am Ende beschließen, wegzuwerfen. Dann würde allerdings der Fokus etwas mehr genau darauf liegen :hmm: Ich weiß auch noch nicht, ob das gut ist, aber das ist mir halt noch so eingefallen, als das rote Licht zuerst bei dir aufgetaucht ist ^^


    Grüße,

    Asni

    Hey, Astrael Xardaban !

    Da hast du dir ja ein interessantes Setting zurecht gebastelt! Mir gefällt das bisher ganz gut, auch wenn mir sofort anderen Ideen kommen ^^

    Ich verpacke mein detailliertes Feedback mal in einen Spoiler.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht und was das Ganze überhaupt soll :hmm: :D

    Der Kinderdieb von Brom

    Insgesamt gefällt mir das Buch bisher ziemlich gut. Der Autor schafft es, das unschuldige und unbeschwerte Flair von Peter Pan mit doch recht brutalen und blutigen Schilderungen zu verbinden, ohne dass es irgendwie erzwungen wirkt. Ich bin gespannt, wo die Story noch hinführt.

    So, bin jetzt seit gestern damit durch. So Rückblickend fällt es mir irgendwie schwer, ein klares Urteil zu fällen. Es war keine Zeitverschwendung, aber nochmal lesen würde ich es auch nicht. Das World-Building und die verwursteten Anleihen aus vor allem der Irischen Mythologie waren cool, die Story auch irgendwie bis zum Schluss spannend, die Wechsel in der Erzählperspektive waren auch gut und haben geholfen, die gesamte Situation doch irgendwie vielschichtig wirken zu lassen. Das Ende war in einem Detail überraschend, sonst aber nicht außergewöhnlich. Mir fehlt leider das Gefühl, dass man auch nach dem Lesen noch in der Geschichte / der Welt gefangen bleibt und gefangen bleiben möchte. :hmm:

    Ich lese gerade "Der Kinderdieb" von Brom. Ja, der Autor nutzt nur seinen Nachnamen.

    Dem ersten Anschein nach handelt es sich bei "Der Kinderdieb" um eine horrorige-splatterhafte Nacherzählung der Story von Peter Pan. Vermutlich hat der Autor noch weitere Inspirationsquellen herangezogen, wie etwa die irische Sagenwelt mit Avalon (statt Neverland), einer Art Herrin des Sees, dem Gehörnten, allerlei Feen, Elfen, Mischwesen und Dämonen, Menhiren und einem magischen Nebel. Nach bisher 270 Seiten bin ich mir noch nicht zu 100% sicher, worin der Konflikt zwischen den Teufeln (= den von Peter "gestohlenen" Kindern aus unserer Meschenwelt) und den Fleischfressern begründet ist oder wo er hin führt. Das sorgt für Spannung. Neben dem Kinderdieb Peter ist Nick der zweite (oder vielleicht auch eher der erste) Hauptcharakter. Aus New York von Peter durch den Nebel geführt, versucht er sich im recht dystopisch gezeichneten Avalon zurechtzufinden. Sozusagen typische Portal-Quest-Fantasy. Bisher steht eindeutig das World-Building im Vordergrund. Charakterentwicklung gabe es bei Nick noch nicht wirklich (er ist aber auch erst ein paar Tage in Avalon). Die Geschichte von Peter wird teilweise in Rückblenden und Erinnerungen erzählt. Da passiert schon mehr.


    Insgesamt gefällt mir das Buch bisher ziemlich gut. Der Autor schafft es, das unschuldige und unbeschwerte Flair von Peter Pan mit doch recht brutalen und blutigen Schilderungen zu verbinden, ohne dass es irgendwie erzwungen wirkt. Ich bin gespannt, wo die Story noch hinführt.

    Hey, kalkwiese , mir gefällt das Gedicht sehr gut. Bei der Kombination Schwermetall und Oktober denke ich unweigerlich an October Rust von Type O Negative, auch wenn das gar nicht so dazu passt :hmm:

    Mir gefällt die Leichtigkeit, die das Gedicht vermittelt und damit auch die Stimmung des (von dir vermutlich) erlebten Augenblicks gut einfängt.

    Und so viele schöne Formulierungen: während Oktobers Geister tanzen, Zeit blüht in Gesprächen. Ich find's auch schön, wie neben der Leichtigkeit noch diese Spannung zwischen dem lyrischen Ich und dem imaginär angesprochenen (?) Du hervorkommt und dieses vorsichtige Verlangen nach dem "Darf ich dich küssen".

    Das Gedicht ist dir echt gut gelungen! Mir gefällt's! <3

    Hi,


    ganz allgemein:


    Direkt am Markt ein großes Gebäude für die Büttel und mit Gefängnis (mir fehlt hier ein richtiges Wort, das nicht Polizeirevier ist.)

    "Die Wache", alternativ Hauptwache, Marktwache oder "Alte Wache", je nachdem, ob es eine oder mehrere kleinere weitere gibt. Vielleicht wäre auch ein Spitzname gut, wie "die Büttelburg" (oder "der Büffelbau", wenn die Mitglieder der Wache als Büffel bezeichnet werden xD )


    Ein Spital für die Versorgung der Kranken wäre noch passend.


    Je nachdem, wie gut dein Englisch ist, kann ich dir acoup-blog - cities empfehlen. Das ist der Blog eines (Militär-?)Historikers, der eigentlich einen pedantisch-kritischen Blick auf die Pop-Kultur wirft, also z.B. die "einsame Stadt" (wie Minias Tirith in den Herr-der-Ringe-Filmen) historisch auf Herz und Nieren prüft. Dabei kann man eine ganze Menge lernen ^^


    Soll die Stadt am Meer liegen? Wenn nicht, sollten die Docks sehr klein sein. Außer die Schifffahrt auf dem See hat einen großen Stellenwert für die Stadt. In dem Sinne, wenn du richtig fantastisch unterwegs sein möchtest, fände ich es irgendwie cool, einen Aufzug für Schiffe zu haben, der die Schiffe vom See hoch auf den Fluss (der dann als Wasserfall herunterstürzt) hievt. :D Warum die dann da oben herumfahren... tja, das müsstest du dann noch überlegen xD

    Zwei Friedhöfe (Ich bin nicht sicher, ob das genug ist xD)

    Könntest du auch komplett weglassen, wenn Bestattungen grundsätzlich per Boot auf dem See / den Fluss hinab stattfinden. Das würde auch den Stellenwert von Docks, Schiffbauern und der Versorgung der Stadt mit Bauholz (vielleicht über besagten Fluss und Wasserfall) erhöhen.


    Das mal meine spontanen Gedanken dazu.


    Viel Spaß beim Weiterbauen!

    Hallo Thorak ,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Mir ist leider auch schmerzlich bewusst, dass dieses wirklich kleine Projekt schon wieder viel zu lange liegen (und auf der Strecke) bleibt. Aber für die Überarbeitung brauche ich einfach Zeit und Ruhe. Beides fehlt mir gerade aus verschiedenen Gründen.

    Trotzdem möchte ich dir gerne eine Rückantwort geben.

    Bzgl. Low Fantasy: Mir ist es persönlich nicht so wichtig, ob meine Geschichte den Genre-Merkmalen der Kategorie, der ich sie zugeordnet habe, entspricht. Aus meiner Sicht passt sie hier von allen Kategorien im Forum am ehesten rein. Dass das für dich jetzt irreführend ist und dich etwas anderes erwarten lässt als du bekommst, ist ärgerlich und schade.

    Davon abgesehen hatte ich mir dieser Geschichte aber auch nie vor, bestimmte Merkmale zu erfüllen. Daher...

    Des weiteren störe ich mich etwas an den Namen deiner Protagonisten.

    Du kannst es doch, siehe Tianon oder Baku aus Yamun, warum muss man da Namen wie Fritz, Krupp oder Össbek lesen?

    Für mich müssen die Namen der Charaktere am ehesten zu der Welt und dem jeweiligen Hintergrund passen. Bei einer Geschichte, die neben dem eher außergewöhnlichen Tianon auch den ganz alltäglichen Fritz als Protagonisten enthält, finde ich es einfach richtig, wenn es auch ganz alltägliche Namen gibt. Daran werde ich also vermutlich nichts ändern.

    Aber ich nehme mit: Ich muss es irgendwie schaffen, dass die alltäglichen Namen sich gut in die Geschichte einfügen und auch ohne anscheinend langweilige Einführung in Land und Leute für überzeugende Charaktere stehen. :hmm:

    Ich hoffe du bist mir jetzt nicht böse wegen meinen Kommentaren.

    Natürlich nicht ^^ Bitte andersherum auch meine sehr knappen Antworten nicht als aggressiven oder beleidigt-verteidigenden Ton interpretieren. Ich kann problemlos sachlich über die Geschichte diskutieren, ohne das mit einer Diskussion über mich zu verwechseln.

    In diesem Sinne nochmal: Danke für dein Feedback und die Erinnerung, hier mal wieder weiterzumachen! Es ist angekommen ^^


    Tippfehler sind meiner aktuellen Übermüdung geschuldet... :tired: :kaffee:

    Quality Land hab ich auch mal gelesen. Bin mir gerade nicht mehr ganz sicher, wie mein Gefühl damals war :hmm: Aber jetzt, so rückblickend, stimme ich dir da zu, Thorsten . Vielleicht ist die Leistung von Kling, dass er diese Themen einem breiteren Publikum in nett zu lesender Art präsentiert? Wobei ich das jetzt auch nicht verteidigen will... für mich sind gute Bücher ja eher die, die ich gerne nochmal ein zweites Mal (oder häufiger) lesen möchte. Den Wunsch verspüre ich da jetzt nicht unbedingt. Ist eher ein so "Zur Kenntnis genommen".


    Bzgl. "Snow Crash": Würdest du das jetzt noch empfehlen? Also ist es noch aktuell. Bei - ich lehne mich mal bis zu den Zehenspitzen aus dem Fenster - im weitesten Sinn Dystopien, Utopien, Sci-Fi mit Vorhersagecharakter für unsere Gesellschaft und ähnliche Themen gibt's ja immer welche, die halt in der Zeit, in der sie geschrieben wurden, aktuell sind und nach 10 Jahren von der Realität überholt werden. Und andere, die auch Jahre später noch etwas darstellen, was (leider) immer wieder aktuell wird.