Beiträge von Cory Thain

    Darf ich ne Anmerkung anmerken? Ich weiß, geht mich nüscht mehr an, aber ich würde die Worttrennungen im Klappentext rauswerfen. Gerade das erste Vi- ist irgendwie irritierend.

    Dadurch wird der Text zwar (wahrscheinlich) 'ne Zeile länger, aber es macht die Sache übersichtlicher...


    Wie gesagt, geht mich nix an. Wollt Euch nur 'n Gespräch anne Bagge nageln...:D

    Hallihallo!


    Ich bin grade in einer Phase des "Schreibenwollens" und stelle fest, ich bin genauso grade irgendwie nicht kreativ genug. Deshalb erbitte ich Eure Hilfe.


    Ich habe eine Textstelle, in der mein Protamädel erkennt, dass sie mit ihren Gedanken gängen ziemlich falsch liegt, was den Prota-Jungen angeht. Ich habe flüssig-flockig drauflosgeschrieben: "Oh je, da hatte sie völlig daneben getippt"


    Das "daneben getippt" bekomme ich gut ausgebügelt, allerdings hänge ich an dem "Oh je!" fest. Welchen gedanklichen Ausruf könnte man verwenden, da ja "Oh je" eine Ableitung von "Oh Jesus" ist und der Kerl in "meiner Welt" nicht existiert. Bei mir existiert eine Göttin, die allerdings im Alltag sehr viel weniger präsent ist als Jesus und Gott in unserem. Goddl nee...


    Hilfe? Hilfe hilfe hilfe?:| Ich hab grade nur Sieb, Korngröße 37 Mü im Kopf.

    Ich studiere Grundschullehramt mit Deutsch, Mathe und Kunst.

    Diese Mischung! :friends: Dafür mag ich Dich schon mal per se. Das war die gesamte Schulzeit über mein Lieblings-Fach-Trippel... :heart:


    Herzlich willkommen im Club der bunten Geschichten, der noch bunteren Bilder und....äh... erschrick nicht: Hinter mancher Ecke lauert ein Kitzel-Ork. :pleasantry:

    Donovan

    Diese Deine Frage ist so oder ähnlich hier schon oft gestellt worden. Und die Antwort darauf lautet genauso, wie dort (und wie bei vielen anderen Themen auch): Das musst Du für Dich selber rausfinden. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch schreibt anders.

    Was nutzt es Dir, zu wissen, wie ich arbeite oder wie XYZ arbeitet oder Blahblups von Silberblick?

    Selbst wenn Du den Schreibstil eines der vorgenannten Autoren toll fändest, es hülfe Dir nichts, sein "Vorgehen" zu imitieren. Weil: Wenn zwei das Gleiche tun, muss nicht zwingend das Gleiche bei rumkommen.

    Schreib einfach. Und wenn Du das Gefühl hast, Dir vorher planerische Gedanken machen zu wollen: Tu es! Und wenn Dir die Ideen spontan Salsa im Hirn tanzen: Schreib es auf!

    Es ist nicht nur so, dass die Menschen verschieden sind: Auch ein Mensch alleine kann mal so eine und mal solch eine Phase haben.

    Und wenn man sich zu eng an fremder Leute Regeln anschmiegt... was soll da bitte an Wundervoll-Niedagewesenem rauskommen? Das ergibt nur eine Kopie.


    Willst Du kopieren oder unique sein?

    Heyho Donovan

    "Pacing" auf's Schreiben anwenden zu wollen ist Blödsinn.


    Vergiß es.

    "Erzählungen" im Film haben nichts mit Erzählungen zu tun.

    Du bist ziemlich drastisch mit Deiner Meinung, Der Wanderer .

    Gerade die Posts vor dem Deinigen sagen genau etwas anderes. Ja, es sind auch nur "Meinungen", das mag sein. Aber Meinungen als "Blödsinn" abzustempeln, ist keine gute Diskussionsgrundlage.


    Ich persönlich finde, dass man mit Pacing, das bewußt gesetzt wird, durchaus Spannung in eine geschriebene Geschichte reinbringen kann, oder rausnehmen. Wie mans grade braucht. Sich darüber Gedanken zu machen, wie man die gewünschte Wirkung am besten erzielt, ist kein Blödsinn. Egal, ob man ne Geschichte schreibt, verfilmt, oder einen Manga draus macht. Wichtig ist, dass man sich selber wohlfühlt mit der Geschichte, dass sie so abläuft, wie man sie selber gern lesen/hören/sehen würde.


    My two pennies im Senf

    Rune , Der Wanderer


    Ich verstehe den Wortwechsel jetzt gerade nicht wirklich. Gerade diese Begrifflichkeiten sind es doch, die einem Text das mystische, märchenhafte Glitzern verleihen. Will wirklich irgendwer eine Fantasy-Geschichte mit Orken und Hexen lesen, die klingt wie für den Pathologen-Kongress der Uni Hinterbergtalhofen geschrieben?


    Nur weil man einen Begriff selber nicht nutzen würde (weil er nicht im aktiven Wortschatz präsent ist), muss das nichts sein, was man bemängeln müsste. Und als Autor nichts, wofür man sich entschuldigen muss...


    Wenn ich als Autor nur Worte nutze, die meine potentielle Leserschaft auch unter Garantie kennt... wirds echt dumpf, Alter, ey!

    Ich glaube nicht, dass es Mephistoria darum ging, ein AC-Fanfic zu schreiben. Sie hat diese Begrifflichkeiten gewählt, um eventuelle AC-Spieler zum Lesen zu verleiten.


    Im Grunde ist diese Geschichte wie alle ihre Geschichten. Mit allem Potential, das sie haben und allen Fehlern. Leider mag Mephi nicht auf Fehler hingewiesen werden, sondern sieht sich gebasht von uns, gemobbt.


    Sie hat wirklich sehr spezielle Schreibvorlieben und versucht, sie mit Macht unter die Leute zu bringen. Es ist schade, dass sie nicht wirklich daran arbeiten mag.... wirklich schade, denn prinzipiell haben auch solche Geschichten ein Publikum. Wenn sie denn je fertig würden.

    Also, wenn das Dein erster Hirschn-Versuch ist/war... dann zieh ich mir mal ganz fest die Decke übern Kopp. Meine ersten Versuche von was weiß ich nicht alles waren nie erkennbar. "Oh, ein Hundi!?" - "Ne, man, das ist ein Schloßportal!" :cursing:


    Sei hier willkommen und schau Dich um: Es gibt viel zu sehen!


    Cory

    Die Historiker-Analogie war echt zu kompliziert?

    Ich weiß nicht, ob für jeden... aber für mich war der Gedanke, selbst als Metapher oder Analogie, dass Historiker Sagen erfinden, um Sagen zu erklären... irgendwie völlig abgedreht und... sagen wir: wenig glaubhaft.


    Ist das wirklich so "passiert" oder ist es echt nur eine Analogie?

    und etwa zu AdS/CFT muss man eigentlich nur wissen dass das 'eine Theorie' ist mit der man eine Welt ausrechnen kann die nicht unsere ist.

    Ja.

    Das weißt DU, dass das reicht.


    Nein, falsch: Das DENKST Du, dass das reicht.


    Und: Selbst wenn es wahr wäre, dass das reicht... woher soll ich das wissen? Du erzählst davon, als sei es Teil der Allgemeinbildung. Isses aber nicht. Sorry.


    Manchmal schwebst Du erklärerisch sehr (sehr!) weit über dem Boden, der Normal-Sterblichen vorbehalten ist. Und wenn dann jemand nachfragt oder anmerkt, erklärst Du großzügig, was zu wissen reichen würde und merkst nicht, dass auch dieses Wissen... ach was solls.