Beiträge von Cory Thain

    Mal eine veredelte (verfilmte) Schmonzette


    Der Duke und ich

    Julia Quinn

    Erstes Buch der Reihe "Bridgerton"


    Prinzipiell handelt diese Reihe von der Familie Bridgerton, eine adlige Truppe im London des Regency und den Versuche der acht Kinder, einen geeigneten Ehegesponns zu finden.

    (WIkipedia sagt: Der Begriff des Regency umschreibt eine kurze Epoche (ca. 1810–20) in der Geschichte des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Irland, die durch Umbrüche in der Technik (beginnende Industrie) und Kultur gekennzeichnet ist. In Teilgebieten der Geschichtswissenschaft wird der Zeitraum unterschiedlich abgegrenzt. Die Epoche der Regency ist zu unterscheiden von der Régence in Frankreich.)


    Dieses Geschichte ist eigentlich eine recht übliche Liebesgeschichte. Obwohl sich beide gegenseitig mögen, gibt es Komplikationen, die ein Happy End um reichlich 300 Seiten nach hinten verschieben. Prinzipiell hat man zu Beginn den Eindruck, dass es wichtig sei, dass die Story in Adelskreisen spielt. Aber es ist nicht wirklich wichtig. Weder wird wirklich thematisiert, dass ihre Familie rangmäßig unter der Seinen steht (was im wahren Leben vielleicht doch hie und da eine Rolle gespielt haben mag) und auch die Hierarchie zwischen Mann und Frau klingt sehr sehr heutig. Es gibt keine. (Bis auf das Daphnes (die Protagonistin aka "ich") Bruder fast Schnappatmung bekommt, als er die Brüste seiner Schwester sieht =O )

    Geschrieben ist die Geschichte in einem heiteren Ton und fliegt leicht über die Seiten. Trotz einiger Prügeleien und einem Duell kommt (für mich jetzt) wenig Dramatik auf. Aber das ist ja auch nicht wirklich nötig.


    Was hat mich an dieses Buch gebracht? Das Internetz!

    Ich habe bei YT einige Trailer und Fanvideos der Verfilmung gesehen. Ich gebs zu, ich fand den Darsteller des Simon recht... ansprechend. ^^

    Dummerweise hat man sich beim Cast der Verfilmung nur recht ungenau an Julia Quinns Beschreibungen gehalten. Man wollte wohl beim Cast bunt und divers daherkommen, so ist Simon im Buch ein blonder Blauäugling, im Film jedoch ein Mann mit dunkler Haut und dunklen Augen. Die ganze Londoner Gesellschaft dieser Zeit ist in der Filmreihe von dunkelhäutigen Leuten durchsetzt, selbst Königin Charlotte kann ihre weit südliche Herkunft nicht verleugnen.

    Da England zu diesen Zeiten schon viele Kolonien in Übersee hatte, sind dunkle Leute nicht per se unwahrscheinlich, aber dass der Duke of Hastings (Simons Vater) ein sehr sehr afrikanisch anmutender Mann gewesen sein soll... Ich weiß nicht. Der Titel des Duke ist in der Rangfolge der britischen Peers damals der Höchste nach dem König gewesen.


    Irgendwie bin ich immer über Simons "stahlblaue Augen" in Quinns Beschreibung gestolpert und es hat mich doch aus dem Lesefluß gerissen.


    Meine Einschätzung:

    Schreibstil dem Genre entsprechend angenehm leicht. Inhaltlich keinne überbordend überraschenden Wendungen (auch Genre-typisch). Lesbar, wenn man Liebesromane mag.

    Man sollte sich halt den Film oder Teile davon entweder nicht ansehen oder gekonnt temporär von der internen Festplatte schubsen.


    Vier Sterne von Fünfen :heart: :heart: :heart: :heart:


    Wenn ich ganz ganz dolle ehrlich bin, habe ich nie verstanden, warum dort noch ein Komma hin soll. Das Teil hat doch schon ein Satzzeichen.


    Ich bin mir sicher, dass es gar wunderbare Erklärungen gibt, warum das so ist und sein muss, aber in meinen alten Augen sieht das immer nur irgendewie bleede aus... Ich persönlich vergess das Komma da auch.

    Mal sehen, vielleicht schau ich mir die jeweilgen Vorlagen auch noch an.

    Ich fand "Die glorreichen Sieben" gradezu genial, muss ich sagen. Also, jetzt die Version von 1960 (?). Die Art, wie die "Helden" beschrieben, gezeigt werden, macht aus diesem Western so sehr viel mehr als nur einen Haudrauf-Film.

    Schon allein die Auswahl der Schauspieler spricht da für sich. Ich halte (auch nach all der langen Zeit) diesen Film für sehr empfehlenswert! *empfehl* :thumbsup:

    STAR WARS ist mitnichten Fantasy. In dem Augenblick, wo die Fähigkeiten auf diese kleinen Midichlorianer im Blut zurückzuführen sind, wird aus der Magie der Macht ein schlichtes Pimpen durch Blutparasiten... Sorry.

    Ich muss zugeben, ich bin auch eher der Keine-Bilder-Fan. Ich möchte mir das Buch gerne selber optisch ausmalen.


    Andererseits würde ich wahnsinnig gerne meine eigenen Geschichten illustrieren.


    Ersteres kann ich steuern, indem ich entsprechende Bücher auswähle. Zweiteres auch, indem ich eventuelle Zeichnungen für mich behalte...


    Wenn ich allerdings ein Buch wärmstens ans Herz gelegt bekomme und es das nur mit Bildern gibt: Ich werd auch daran nicht sterben. Ist die Story gut, darf ein Buch fast alles.

    Melde mich vom Feindflug zurück!



    Nachdem ich den neuen PC hatte, hab ich ne Woche oder so keine Probleme gehabt. Das Leben war schön.


    Dann tauchte in der WLAN-Liste meines PC ein, dann zwei neue WLAN-Netze auf... und meines sagt: Tschüffi! Immer, wenn die zwei off waren, konnt ich mal kurz netzen, kamen sie on, ging meins hopps... Ein Kollege meinte, es würden sich Funkmaus und WLAN-Signal überlagern: Kauf dich ne Strippenmaus! hatt er gesagt. Hab ich gemacht. Pustekuchen!


    Jetzt grad hier und heute hab ich ein Ethernet-Kabel installt und siehe einer staun: Ich bin net(z).


    Dat Leben ist schön.


    Jetzt muss ich nur noch schauen, was ich mit meinem Handy mach... das lebte an den WE's vom WLAN und ich konnte Datenvolumen-sparend Youtuben... mal sehen.

    Ich könnte ein bis drölf Tipps gebrauchen. Endlich, nach endlosem Drumrumgeschleiche, hab ich meine Aquarellbunties eingeweiht... geöffnet und angeguggt...


    Und nun weißich nicht weiter... Blatt naßmachhen? Oder erst zeichnen, dann drüberwässern? Oder ganz anders? Oder wie?

    Hilfe? Hilfe hilfe hilfe...?

    (oder auch nicht, es klingt hier an dass Du da ein Problem siehst)

    Njama problemi: Ich sehe da mitnichten ein Problem. Ich wollt nur erzählt haben, was ich mal gelesen habe: Dass die Schubladen-Denkerei quasi Menschentypisch ist und zu vielen Zeiten durchaus beim Überleben geholfen hat. Ich sag nur: Säbelzahntiger...


    ... hatten die damals schon Schubladen???:hmm:

    Was meiner Meinung nach das Grundproblem ist bei dieser (und tausend anderen) Sache: Rassismus und viele andre -ismusse sind zu vorderst "Grobes Schubladendenken". Die Welt heutzutage ist derartig komplex, dass man sich nicht jedem Aspekt soifort (!) ausführlich gedanklich widmen kann. Eigentlich war die Welt schon immer "so komplex".

    Wir hören oder sehen etwas und müssen es aufgrund von "grad nicht wichtig" oder "wenn ich jetzt denke, ist es zu spät" möglichst fix in Schubladen tun in unserem Hirn.

    Wenn der Ur-Neandertaler früher mächtiges Gebrüll gehört hat, ist er geflitzt. Säbelzahntiger sind nicht nett. Dass es diesmal nur der Nachbar Hmpfwoltke war, der sich den Zeh gestoßen hat, kann man hinterher diskutieren...

    Und wenn wir keine eigenen Schubladen haben, weil uns noch kein Säbelzahntiger übern Weg gelaufen ist, übernehmen wir (von Kindesbeinen an) erstmal Schubladen-Kategorien anderer.


    Solange wir ein bestimmtes Bild vor uns haben, wenn wir lesen: "Der Ork hob die Axt"... und positiv überrascht sind, wenn der Ork die Axt gehoben hat, um die Prinzessin von ihren Fesseln zu befreien...

    Solange wir bei Ghoulen ein ganz bestimmtes Verhalten erwarten und von hübschen Königssöhnen, solange wir verwundert sind, wenn ein Ork Blümchen pflückt, ein Drache sich in einen schwatzigen Esel verliebt oder ähnlich "abstruse" Dinge... solange haben wir auch in uns noch Rassismus. Ork? Schublade "Ork" auf, Bild rein, fertig...


    Wichtig ist in meinen Augen, dass wir in der Lage sind, im Nachgang diese Bilder nochmals hervorzuholen und genauer zu betrachten... was natürlich dem zusammengeschlagenen Schwarzen auch nix mehr nützt. Aber vielleicht wäre es ein Anfang...

    So wurde ja nachträglich etwa die Bezeichnung "N*gerkönig" aus den alten Pippi Langstrumpf-Büchern entfernt. Finde ich persönlich ja sehr problematisch sowas. Wenn man die Auseinandersetzung umgeht und nur die Augen verschließt, wird sich kein Problem beheben lassen, im Gegenteil.

    So sehe ich das auch. Zur Zeit wird (meiner Meinung nach) Rassismus (und Sexismus und allsowas) "bekämpft", indem man an Worten deutelt. Sprache folgt immer der Realität. Nicht andersrum. Es nutzt nichts, Schaumküsse zu verkaufen, wenn in brenzligen Situationen zuerst der Dunkelhäutige von der Polizei aus der Situation gezogen wird. Es nutzt nichts, sprachtechnisch über dutzende Binnen-I-s zu stolpern, wenn die Frau diejenige ist, die wegen der Kinder zu Hause bleibt, weil sie ja eh weniger verdient. Und es nutzt nichts, "m/w/d"-Azubis anzuwerben, wenn sowieso nur die genommen werden, die genug Vitamin B gebildet haben...

    Wusstet Ihr übrigens, wie braun-denkende Menschen "m/w/d" interpretieren? "Männlich, weiß, deutsch". Darf ich mir öfter von meinem netten Kollegen anhören...

    Ich sag mal vorsichtig "schüssieh!"

    Mein PC nimmt etappenweise die Hufe hoch.

    Zur Zeit beliebt er, sich in mitten von irgendwas einfach selbsbestimmt runterzufahren. Sieh zu, Alte, wie de kommst.


    Wenn ich also mal ne Zeit nix sag: Bin ich auf Jagd nach dem Grünen Diam...äh ne, nach nem PC.


    Hat jemand einen preiswerten Tipp?

    Ich möchte schreiben können und ab und an ä bissi Musik hören (was aber aufgrund beginnender Ohren-Harte auch nicht brillischant sein muss...

    Ondine Deine Geschichte hat einen sehr bitteren Beigeschmack von Wahrscheinlichkeit. Sie hinterläßt in mir eine unangenehme Art Schauder...


    Klasse gemacht!

    Ich bin gerade etwas irritiert. Du willst ernsthaft DEINE (?) Geschichte von uns erzählt bekommen?


    Wenn DU nicht weißt, was wie warum passiert, woher soll'n wir das dann wissen?


    Entschuldige bitte, aber ich sehs grad nicht ein, dass Du hier Ideen abgreifst um sie dann als "Deine Geschichte" zu verkaufen...


    Ich hab auch grad nen Prota. Der heißt Hans-Jürgen. Was könnte dem denn so passieren, damit es eine spannende Geschichte wird?


    :|

    Offiziell kam "The greatest showman" am 4. Januar '18 in Deutschland in die Kinos. Ich habe die Vorpremiere zu Sylvester 2017 gesehen (Die Karte war ein Weihnachtsgeschenk von meiner Mum).

    Wenn ich ehrlich bin: Ich liebe diesen Film der Musik wegen. Die Geschichte ist nicht so meins. Aber die Musiiiiiiik... *schwärm*


    Ich fand leider die Stimmen etwas zu komprimiert. Man hat kaum Dynamik gespürt, also Unterschiede zwischen laut und leise. Das fand ich sogar ein kleines bisschen unangenehm, wenn mal etwas Hauch in den Stimmen war, weil man das gleich so überdeutlich hören konnte.

    Diesen Eindruck hatte ich gar nicht. Vielleicht wollte ich es auch nicht hören, oder die Tontechnik unsres Kinos ist eine andre. Oder oder oder? Gerade "From now on" beginnt ja leise, nachdenklich... und wird dann aktiv, dynamisch, ja sogar fast euphorisch... Ist aber halt meine Auffassung. Güldet nich für jeden.


    Ich habe das Filchmchen auf Silberscheibe und ziehs mir ab und an komplett rein, ansonsten läuft immer mal wieder ein Titel über DuRöhre.