Beiträge von Cory Thain

    Als ich die Karte gesehen habe, fand ich die Kupferburg am spannendsten... aber nach der Lektüre der "Kartenlegende" ist mir das "Refugium der Motten" der schönste, berührendste und besuchenswerteste Ort in jener Welt.


    Aber auch die anderen Orte machen mich neugierig, sie sind, selbst in dieser Kürze, gut durchkonzipiert und authentisch.


    Ich freu mich auf die Geschichten in UnterDrunter.

    Huh!?! Eine fertige Geschichte von Dir!?!


    ... und sogar eine recht gute! Ohne großes Erklär-Bimbumm, ohne Defintion, wer was wie aufzufassen habe... einfach "nur eine Geschichte".

    Jetzt nur noch mal mit dem großen Komma-Streuer drüberbröseln und fertig!


    Gut gemacht! :thumbsup:

    ... und zusätzlich zu Jennagon s absolut berechtigtem Einwurf möchte ich noch hinzufügen, dass mir persönlich Geschichten viel lieber sind, bei denen ich erst herausfinden muss, wer "gut" und wer "böse" ist. Nichts ist langweiliger als eine Story, in der ich schon beim ersten Satz erklärt bekomme, dass das jetzt hier der gute Hauptheld ist und ich den gefälligst ganz dolle zu mögen hab... das löckt mir wider den Stachel...

    Kunst ist alles, was mehr ist, als es im ersten Augenblick aussehen mag. Und sei es auch nur im Kopfe einer einzelnen Person.

    Es spielt keine Rolle, wieviele Personen "nichts" denken beim guggen oder hören oder fühlen oder riechen. Es reicht ein einziger wahrnehmender Geist, der sich davon inspirieren läßt... Wenn es für nur eine Seele "Kunst" ist, ist es Kunst.

    Hallo Faradim

    herzlich willkommen im Forum!

    by the way man nennt mich Faraleas, ein Faradim ist mir nicht bekannt :sekt:

    by the wayway :D Es gibt hier einen Faradim und es gibt eine Autovervollständigung, wenn man jemanden "anpinnen" möchte. Und es gibt Leute, die sich dann manchmal vertun. Es war also keine böse Absicht, Faraleas


    Herzelich willgekommen im Universum der Texte. Meine ältesten stammen auch von Neunzehnhundertundso...

    Aber, Der Wanderer , "torkeln" und "sinken" sind zwei komplett unterschiedliche Bewegungen. Sinken ist geradlinig, torkeln ist... das nun eben nicht. Hast Du je ein Blatt beim Fallen beobachtet? Nicht nur "gesehen", sondern wirklich zugeguggt, bis es am Boden ankam? Das schaut schon ein wenig "ratlos" aus, ein wenig "unsicher", ein wenig "torkelig".

    Ich würde "torkeln" auch nicht (nur) mit sturzbetrunkenen Leuten vergleichen, sondern eher mit alten Leuten. Solche, die ihr Leben gelebt haben und nun im Alter einen unsicheren Gang haben. Sie schwanken etwas hin und her, wenn sie plötzlich die Richtung ändern wollen, setzen auf unbekanntem Boden die Schritte vorsichtiger, müssen bei Unebenheiten sichtbar mehr ums Gleichgewicht ringen.

    (Außerdem hat Tariq das "sinken" bereits in der zweiten Strophe benutzt...)


    Liebe Tariq Dein Gedicht ist wunderschön. Melancholisch und doch voller Energie und (ja auch) Lebensfreude.

    Ich mag den Herbst, wegen der Farben, dem Rascheln der Blätter, die bereits mit dem Winde getanzt haben und dem Wirbeln, wenn eine Böe weitere Blätter vom Baum zum Tanzen auffordert... Danke dafür!

    Ich hatte den Satz

    Letztlich will man wenn man sowas sagt ja eher verminteln, womit man es vergleichen kann und nicht, wer sich vorher was durchgelesen hat.

    eher so verstanden, dass Jemand (der Vergleicher) vermitteln möchte, wie sich das Lesen "anfühlt", wie der Eindruck ist, um jemand Anderem zu erklären, was ihn erwartet, wenn er denn das Buch kaufte (und läse).


    Wobei ich derartige Vergleiche, gerade in der Literatur durchaus gewagt finde. Wenn ich Fantasy-Leser bin und deshalb fragend vor einem Pratchett stehe, hilft mir der Vergleich mit D. Adams kaum weiter, wenn ich nicht auch SciFi lese. Man hat (als lesende Person) höchstwahrscheinlich von diesem Autor gehört, ja, aber ob man ihn gelesen hat...? Ich zum Beispiel hab ihn nicht gelesen.

    Genauso könnte mir jemand mit Vergleichen zu Harry Stotter, zum Herrn der Augenringe und zu Ursula K. Le Guins Erdsee-Dingsie kommen. Ich wüßt genauso viel wie vorher, da nie gelesen.


    :pardon:

    Zu 1:

    Du klixxt in der Menüleiste des Antwortfeldes auf das letzte Icon in der Auswahl (ein durchgestrichenes Auge). Dann tut sich ein Extra-Textfeld innerhalb auf, da tippst Du Deinen "versteck-mich-"Text rein oder ein Bild oder ein Link zu Blubbs irgendwo...

    ... und wenn Du unter dem Spoilerfeld weiterschreiben magst, klixxt Du mit der Maus unter das Feld und...äh... ja, nech... schreibst halt weiter im "sichtbaren" Bereich.


    zu 2: Ich weiß grad nicht, ob es "erlaubt ist".

    Es war keine "unbekannte" Schreiberin. Nur weil ich ihren Namen vergessen hab... Sie hat schon ziemlich viel veröffentlicht. Ich glaub, der Text stand hinten in einem ihrer Bücher drinnen. Ich hab halt nur ein Schietes Namensgedächtnis. Bin schon froh, wenn ich weiß, auf welche Namen ich alles reagieren sollte...

    Und wieder eine blödliche Frage. Zur selben Geschichte gehörend, deshalb im selben Faden.


    Es geht um Worte. Alte Worte, neue Worte...


    Ich habe letzthin gelesen, dass eine Schriftstellerin (Namen vergessen hab) gesagt hat, dass sie versucht, für ihre historischen Geschichten auch historische Worte zu nutzen. Sehr weise! So bekommt beispielsweise keine ihrer Heldinnen ein Baby, sondern ein Kind. Und wenn darüber geredet wird, heißt es "das Kind" oder "der Säugling". Das bringt mich jetzt zu folgender Frage:


    Wenn im frühen Mittelalter jemand spioniert hat, hatte er danach hoffentlich Informationen für seinen Arbeitgeber. Welcher Terminus würde wohl benutzt worden sein, damals? "Raus mit den... ?" Ich rolle das grade hin und her in meinem kleinen Kopp und komme zu keinem Ergebnis.

    Nachricht trifft die Sache nur ansatzweise, Botschaft wäre wohl sehr daneben und Tip ist auch erstmal was anderes und stammt mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht aus diesen Zeiten.


    Die eigentliche Grundfrage jedoch für mich ist: Dieses Wort ist ja nicht das einzige, was zurück-übersetzt werden müsste. Wo würdet Ihr recherchieren, um derartige Informationen herzubekommen?

    Gut, ich merke schon, dass ich nicht wirklich weiterkomme. Ich wwrde wohl tatsächlich auf die "normale Art", Geschichten zu schreiben, zurückkommen müssen.


    Danke für all Euer Input! Hat mir gut beim Denken geholfen. :hi1:

    Da das ganze zur selben Story gehört, fang ich keinen neuen Faden an.


    Ich habe ein Problem mit Problemen.

    Mein Geschichten-Ich steht logischerweise vor einigen Herrausforderungen. Dooferweise kann sie die alle mit Bravour lösen... weil ich mir die ja ausgedacht habe und Probleme aus meiner eigenen Denke sind recxht gut mit meiner eigenen Denke zu lösen.


    Ich habe irgendwie keinen echten Eindruck, wie ich ein Problem "konstruieren" kann, dass ich nicht lösen könnte. Versteht jemand, was ich meine? In dem Moment, wo ich das Problem baue, weiß ich ja den Aufbau und das "System", das dahintersteht. Es ist also "bekannt" quasi sozersägen.


    Ich hab so gar keine Idee, wie ich unlösbare Probleme bauen soll... ich weiß, klingt doof, is aber so.


    Kann mir jemand die Synapsen entknoten, bitte?

    Ich denke, bei den Umfragen (egal welches Grundthema) kommt es immer auch auf die Fragestellung an.


    Fragt man: "Was lesen Sie gerne?" bekommt man ein bis hmpfzig Genre gesagt. Wenn man aber ein fertiges Manuskript hat (selbst geklöppelt oder als Bearbeiter im Verlag) und die Leute fragt: "Mögen Sie dieses hier?" kann man trotz eventueller vorheriger Antwort "ische lese de Fäntäsie!" tief fallen, weil "Egon und die elf Drölfen" zwar ein Fantasy-Buch ist, aber dem bevorzugten Schreibstil des Lesers nicht zusagt.

    Ich zum Beispiel lese Fantasy. Ehrlich: Gern sogar! Und trotzdem habe ich Tolkiens Ringe-Dings nicht gelesen und werde es auch nicht mehr tun in diesem Leben, da ich den Stil für mich nicht schigg finde.

    Wenn ich als Fantasy-Konsument gezwungen wäre, alles an Fantasy zu lesen, was der Markt bereithält... würde ich mich lieber dem Lesen ganz verweigern, als das zu tun.


    Ein Genre mögen ist nicht gleichbedeutend mit "alles davon gelesen haben wollen"....