Beiträge von Cory Thain

    Vielen lieben Dank für Eure Löbserer! Das freut mich so, dass Euch der Dunkel-Tänzer gefällt!


    Einige Leut'ln hier haben mich darauf angesprochen, dass sie dieses Bild gern würden haben wollen. Leider ist das Objekt bereits verschenkert. Sorry. 8( Ich hoffe, das ist jetzt nicht gar allzu schlimm...

    LadyK Im WIP sind die Farben auch echter. Das "Fertig" wurde leider in einem blöden Licht aufgenommen...


    Kirisha: Acrylfarben dickflüssig anrühren. (Hier) schwarz dick auf die Leinewand "kippen", dann die Farben drauftröpfeln und puuuuuuuusten. Oder ein stärkeres Gebläse nutzen und die Farben auf dem sogenannten "Kissen" verteilen. Dann trocknen lassen und schauen, was sich im Bild so alles versteckt... Nachdem ich den Tänzer gesehen und hervorgelockt hatte (verstärkend mit weiß gemalt), habe ich noch ein paar beobachtende Gesichter gesehen und einen Schutzgeist, der den Tänzer behütet... Aber jeder sieht halt was anderes in den Pourings (so heißt die Technik).

    Fernsehen - ARD-Mediathek


    "Ich bin Dein Mensch"


    Ich bin ja nicht so der Filmegugger. Wenn ich "in anderer Leute Leben" reinschauen möchte, lese ich lieber ein Buch. Aber dieser Film wurde mir von meiner Mama empfohlen und ich hab ihn mir aus der Mediathek gepflückt.


    Kurzinhalt:

    Alma, eine Wissenschaftlerin, läßt sich auf einen Studie ein: Drei Monate soll sie mit einem Roboter verbringen, und im Anschluß einen Bericht schreiben. Der Knackpunkt ist, dass dieser Roboter konzipiert ist, einen menschlichen Partner zu ersetzen.

    Alma weiß das, steht der Sache jedoch sehr skeptisch gegenüber. Und so verhält sie sich Tom (so heißt der Roboter) gegenüber auch sehr reserviert.

    Toms Programmierung ist aber gar nicht darauf ausgelegt, "Liebe" zu erzeugen oder darzustellen. Er ist lediglich bestrebt, die Bedürfnisse seines menschlichen Besitzers zu erfüllen... und so stellt er sich nach und nach immer besser auf Almas Befindlichkeiten ein...


    Meine Meinung:

    Ich gebs zu, ich wollte den Film nicht sehen. Und ich gebs zu, ich bin an ihm hängengeblieben, weil ich den Darsteller des Tom (Dan Stevens) sehr gern spielen sehen mag.

    Im Endeffekt bin ich jedoch durchaus angetan von diesem Film. Alma und ihre Skepsis sind nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt. Toms Versuche, seine Aufgabe zu erfüllen, sind rührend und liebevoll rübergebracht. Almas "Abschlußbericht" bringt eigentlich alle Argumente, die auch ich hätte und habe... und ihre denoch gegenteiligen Aktionen am Ende sind trotzdem vollends glaubwürdig... Ich denke, dieser Film ist eine berührende Annäherung an ein Thema, das sehr sensibel behandelt werden sollte... und es vielleicht nie wird.

    Hallihallo!


    Momentan bin ich an einer Geschichte dran und hab gemerkt, dass Google doch nicht alles weiß. Vielleicht weiß es ja einer vom Euch?


    Für Leute mit zahnmedizinischem Wissen folgende Frage: Wie etwa würden (eigentlich völlig gesunde, intakte) Zähne aussehen, wenn man sie zwei Monate nicht reinigen konnte und auch keinerlei feste, kaubare Nahrung bekommen hat (die ja auch n bissel "abschleift")?


    Für alle Männer hier folgende Frage: Wenn man ein normalerweise glattrasiertes Gesicht zwei Monate nicht rasieren kann, wie üppig wäre der Bart dann? Zugewuchert? Und: Wächst Barthaar schneller als Kopfhaar - hab ich mal gehört, stimmt das?

    dass du die gewählten Elemente dann auch durchhalten und auflösen musst.

    ... und schon wieder eine Möglichkeit, zu scheitern. Wenn ich diese Elemente, wieviele auch immer, im Text drinnen hab und es mir aber nicht bewußt ist, weil ich nicht strukturiert schreibe...

    ... MUSS man wirklich? Ist eine Geschichte automatisch Schrott, wenn man das so nicht tut?

    Danke kalkwiese ! :friends:


    Würde mich diese Einordnung jetzt quasi dazu "zwingen", dieses Element weiter zu führen? Oder könnt ich übergangslos in ein andres schwenken. Nicht, dass ich wüßte, wie das ginge, aber so rein theoretisch?


    Ich könnte mir vorstellen, dass Magno jetzt beginnt, innerlich mit sich zu hadern, weil er sich schon wieder für Peanuts hat kaufen lassen (-> Char???)

    Oder ein noch größerer Drache kommt und Magno erkennt, dass er noch viel vor sich hat (-> Event???)


    :pardon:

    Hausaufgabe:


    "Hah! Du wirst niemanden mehr töten, Ungeheuer!" Triumphierend sah Magno in die Runde. Doch es jubelte niemand. Denn es war niemand da. Magno war allein... Allein mit einem toten Drachen.

    Einem Drachen, der nicht mal halb so groß war wie in den Legenden der Dörfler, die Magno angeheuert hatten.

    Ich habe mich zwar nicht rechtzeitig "angemeldet", aber ich hock von Anfang an in der hintersten Bank des Auditoriums und lese zu... Die erste Hausaufgabe hat meine Katze gefressen (mir ist echt keine Kurzgeschichte eingefallen...)

    Hausaufgabe
    Was haltet ihr von den Gattungsmerkmalen? Findet ihr, dass sie sinnvoll sind, oder schränken sie die Kreativität ein? Fallen euch noch weitere Merkmale eindrucksvoller Kurzgeschichten ein?

    Ich bin immer wieder beeindruckt, dass man Geschichten und auch Gedichte nach irgendwelchen regeln und Merkmalen auseinandernehmen kann. Also jetzt "man". Nicht ich. Ich war darin immer eine Niete.

    Aus diesem Nieten-Grunde helfen mir diese Merkmale auch nicht wirklich, um meine eigenen Geschichten zu beurteilen (gut-naja-bäx).

    Allerdings kann ich, bei vollstem eigenen Unvermögen, durchaus die Sinnhaftigkeit von derlei Kategorisierungen erkennen. Vielen strukturierten Schreibern helfen sie sicherlich, ihre Werke nochmal nachzubessern und zu feilen. Ob es im Vorfeld nutzt, kann ich aber nicht sagen.


    Ich persönlich schreibe ja gar keine Kurzgeschichten. Ich schreibe immer Romane, die aus Versehen schon nach 3 Seiten fertig sind. Meistens.

    Wunderbarer Text. Er reißt mit und... ich gebs zu, er macht Hunger auf mehr. Ein wenig klingt er wie ein Prolog zu etwas größerem. Und ein wenig klingt er wie ein Epilog von etwas Größerem... Es sind meist die kleinen Dinge "dazwischen", die fesseln...


    Mal eine veredelte (verfilmte) Schmonzette


    Der Duke und ich

    Julia Quinn

    Erstes Buch der Reihe "Bridgerton"


    Prinzipiell handelt diese Reihe von der Familie Bridgerton, eine adlige Truppe im London des Regency und den Versuche der acht Kinder, einen geeigneten Ehegesponns zu finden.

    (WIkipedia sagt: Der Begriff des Regency umschreibt eine kurze Epoche (ca. 1810–20) in der Geschichte des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Irland, die durch Umbrüche in der Technik (beginnende Industrie) und Kultur gekennzeichnet ist. In Teilgebieten der Geschichtswissenschaft wird der Zeitraum unterschiedlich abgegrenzt. Die Epoche der Regency ist zu unterscheiden von der Régence in Frankreich.)


    Dieses Geschichte ist eigentlich eine recht übliche Liebesgeschichte. Obwohl sich beide gegenseitig mögen, gibt es Komplikationen, die ein Happy End um reichlich 300 Seiten nach hinten verschieben. Prinzipiell hat man zu Beginn den Eindruck, dass es wichtig sei, dass die Story in Adelskreisen spielt. Aber es ist nicht wirklich wichtig. Weder wird wirklich thematisiert, dass ihre Familie rangmäßig unter der Seinen steht (was im wahren Leben vielleicht doch hie und da eine Rolle gespielt haben mag) und auch die Hierarchie zwischen Mann und Frau klingt sehr sehr heutig. Es gibt keine. (Bis auf das Daphnes (die Protagonistin aka "ich") Bruder fast Schnappatmung bekommt, als er die Brüste seiner Schwester sieht =O )

    Geschrieben ist die Geschichte in einem heiteren Ton und fliegt leicht über die Seiten. Trotz einiger Prügeleien und einem Duell kommt (für mich jetzt) wenig Dramatik auf. Aber das ist ja auch nicht wirklich nötig.


    Was hat mich an dieses Buch gebracht? Das Internetz!

    Ich habe bei YT einige Trailer und Fanvideos der Verfilmung gesehen. Ich gebs zu, ich fand den Darsteller des Simon recht... ansprechend. ^^

    Dummerweise hat man sich beim Cast der Verfilmung nur recht ungenau an Julia Quinns Beschreibungen gehalten. Man wollte wohl beim Cast bunt und divers daherkommen, so ist Simon im Buch ein blonder Blauäugling, im Film jedoch ein Mann mit dunkler Haut und dunklen Augen. Die ganze Londoner Gesellschaft dieser Zeit ist in der Filmreihe von dunkelhäutigen Leuten durchsetzt, selbst Königin Charlotte kann ihre weit südliche Herkunft nicht verleugnen.

    Da England zu diesen Zeiten schon viele Kolonien in Übersee hatte, sind dunkle Leute nicht per se unwahrscheinlich, aber dass der Duke of Hastings (Simons Vater) ein sehr sehr afrikanisch anmutender Mann gewesen sein soll... Ich weiß nicht. Der Titel des Duke ist in der Rangfolge der britischen Peers damals der Höchste nach dem König gewesen.


    Irgendwie bin ich immer über Simons "stahlblaue Augen" in Quinns Beschreibung gestolpert und es hat mich doch aus dem Lesefluß gerissen.


    Meine Einschätzung:

    Schreibstil dem Genre entsprechend angenehm leicht. Inhaltlich keinne überbordend überraschenden Wendungen (auch Genre-typisch). Lesbar, wenn man Liebesromane mag.

    Man sollte sich halt den Film oder Teile davon entweder nicht ansehen oder gekonnt temporär von der internen Festplatte schubsen.


    Vier Sterne von Fünfen :heart: :heart: :heart: :heart:


    Wenn ich ganz ganz dolle ehrlich bin, habe ich nie verstanden, warum dort noch ein Komma hin soll. Das Teil hat doch schon ein Satzzeichen.


    Ich bin mir sicher, dass es gar wunderbare Erklärungen gibt, warum das so ist und sein muss, aber in meinen alten Augen sieht das immer nur irgendewie bleede aus... Ich persönlich vergess das Komma da auch.