Beiträge von Cory Thain

    Du scheinst außerdem mit starkem Akzent zu sprechen, vielleicht passt das ja gar nicht

    Nein, Akzent würde ich das nicht nennen. eher eine "dreckig klingende leicht angesächselte Hochdeutschversion"


    Und was die Technik angeht: Challenge accepted.


    Ich habe grade gelernt, dass man an ein Foto eine Audio-Botschaft anhängen kann.

    Ich habe grade gelernt, wie man ein Mailkonto aufm Handy einrichtet.

    Ich habe gerade gelernt, wie man mit dem Handy Bilder verschickt.


    Jetzt bräuchte ich Hilfe: Die Audio-Notiz wird nicht mitgesandt... Hmpf.

    Um Joddes Wüllen... ich hab keinerlei Dechnik für so enne Offnahme!


    Ich bin froh, dass ich weiß, wie mein Handy telefonisch zu bedienen ist... Kannich nicht lieber was stricken? :cursing:

    ^^



    Hallihallo!
    @Tom Stark hat mich mit seinem "Briefroman" dazu ermutigt, eine etwas ältere Geschichte, eine Reihe von Briefen, hier einzustellen.


    Er ist sehr milieu-lastig. Und zwar Patcher-Milieu. Deshalb für alle Genre-Fremden eine kleine Einführung:
    In einigen Patch-Communities gibt es Aktionen, bei der viele Näherinnen je einen kleinen Block nähen, ihn zu einer zentralen Stelle schicken und dort entsteht ein Quilt aus den Teilchen. Meist wird dieser Quilt dann verschenkt: An eine Näherin, dies grade besonders schwer hat oder auch (wenns ein Babyquilt ist) an eine junge Mutter... Die Näherinnen wissen vorher, für wen sie den PW-Block arbeiten... So eine Näherin war ich einmal. ^^



    ... oder Du beginnst mit dem, was Du kannst (oder behauptest zu können): Ausschmücken.


    Beginne mit einem Wort, einem Gedanken und schmücke ihn aus. Wenn Du einigermaßen der Logik folgst, kommt eines zum anderen.


    Du hast bereits viele Worte in Deinem "groben Geschichten-Abriß". Beginne mit einem.


    Erzähl mir doch zum Beispiel etwas über....


    - Den Kronensplitter, der als erstes gefunden wird. Wie groß ist er? Welches Material ist es? Kann man ihn als das erkennen, was er ist? Wirkt er "nur" ungewöhnlich oder auch wertvoll...?
    - daraus ergibt sich: WO wurde er gefunden? War er versteckt wie ein Schatz oder eher unbeachtet liegengelassen und eingestaubt? Ist der Ort noch bewohnt oder ist es eine Ruine, ein Gräberfeld, eine Wüstenei?
    - daraus ergibt sich: Wer fand ihn? Was für eine Art Mensch würde sich an so einen Ort begeben, wie Du ihn oben beschrieben hast? Jemand, der Zuflucht sucht? Oder ein Dieb? Der "neue Besitzer" einer alten Hütte (oder what ever)?
    - Wie muss ein Mensch sein, der "dorthin" geht und auch einen Blick für solche Dinge wie den Splitter hat? Neugierig? Ängstlich? Täppisch (er reißt sich die Fußsohle am Splitter auf, vielleicht)?
    - Wenn dieser Mensch "so" ist... wie reagiert er auf den Splitter? Verächtlich? Neugierig? Achtlos?
    ... und so weiter und so weiter...


    Deine Geschichte ist doch schon da (mir gefällt der grobe Plott durchaus). Tu, was Du kannst: Schmücke es aus!


    EDIT


    Zitat von Cory

    Erzähl mir doch

    meint nicht, dass Du es MIR erzählen sollst. Nimm einen Stift (oder die Tastateuse) und erzähl es dem Schreibgrund!

    Hm... wie soll ich Dir das jetzt erklären, @Polarfuchs ohne ins Spoilern zu geraten?
    Es wird eine Aufklärung und ERklärung geben.


    Aber versuchen wirs mal so: Versetz Dich in Orlandos Position. Du vermutest etwas, klopfst dezent auf den vielgenannten Busch und findest Deine Bestätigung.
    Ist es da nicht erklärlich, dass Orlando herausfinden möchte, was sein eigentlicher Auftraggeber möchte? Indem er ihn einfach und direkt fragt: Was soll ich tun, was verlangst Du von mir?


    ... is nur son Gedanke.


    (Heute kommt kein Part, ich habe dezentes Schädelbrumm)


    EDIT: Sorry, den letzten Absatz hatte ich grade irgendwie verpennt.


    Berichtige mich, wenn ich das falsch verstanden habe, aber Boris ist der Enkel von Mister Mendaltschuk, und dessen Sohn (Boris' Vater) ist verschwunden.

    Fast korrekt.


    Boris wollte ihn suchen,

    Korrekt.


    aber das will Mendaltschuk nicht. Oder er will nach Orlandos Schlussfolgerung vielleicht doch genau das, weil er weiß, dass Boris seinen Vater suchen will.

    ... wenn wir das erfahren, ist die Story vorbei. :)


    "Hast Du noch Fragen?" Ottkar schien es plötzlich eilig zu haben. Er klang nicht, als ob er noch Willens war, Fragen zu beantworten. Also schüttelte Orlando den Kopf, obwohl er noch sehr sehr viel hätte hinterfragen wollen. Doch Ottkar verschwand so hastig wie immer, Geschäftigkeit vortäuschend.

    Orlando ließ es geschehen und sah abschätzend seinen neuen Klienten an: "Nun? Was machen wir jetzt?"
    Der Junge blinzelte verwirrt: "Ähm... was?"
    "Wir brauchen eine Strategie!", erklärte Orlando ernsthaft.
    Der Junge wurde nervös: "Ich dachte.... ich dachte, SIE hätten eine...?"
    Orlando verzog das Gesicht: "Ich habe einige. Aber die werden uns nichts nützen. Wir müssen etwas Unkonventionelles tun!"
    In die Augen des Jungen kehrte die Überheblichkeit zurück: "Tun Sie doch einfach, was Sie immer tun in solchen Fällen!"
    "Das wäre genau das, was derjenige will, der die Drohung geschickt hat...", Orlando beobachtete genau die Reaktion des Jungen. Der schluckte und versuchte seine Sicherheit mit untergeschlagenen Armen zu demonstrieren. "Ist es nicht so?" setzte Orlando nach.
    Der Junge sackte einige Millimeter in sich zusammen, fast unmerklich, doch Orlando hatte damit gerechnet. Er lächelte: "Wir beide wissen, wer Deinen Vater bedroht, nicht wahr?"
    Wider Erwarten straffte sich der Junge. Würdevoll antwortete er: "Er ist mein Großvater! Mein Vater ist... tot!"
    Die kleine Pause in Boris' Worten ließ Orlando aufhorchen: "Ist er das?"
    Der Junge nickte, als habe er einen Entschluß gefasst: "Großvater behauptet, Vater sei tot!" , erklärte er und Orlando spürte, dass sie sich dem Kernpunkt des Problems näherten. "Großvater sagt, Vater wurde erschossen, aber.... ich spüre, dass er noch lebt! Können Sie das verstehen?"
    "Und Du hast die Gelegenheit genutzt...", begann Orlando, doch der Junge unterbrach ihn: "Ich habe sie geschaffen!"
    Jetzt nickte Orlando: "Das dachte ich mir fast. Kann es sein, dass Dein Großvater es nicht lustig findet, dass Du Dich auf die Suche gemacht hast?"
    Boris schnaubte verächtlich: "Großvater! Der denkt, er regiert die Welt! Aber ich werde Vater finden!"
    Orlandos Augenbrauen wanderten nach oben: "Und wenn es genau das ist, was Dein Großvater will?"
    Es dauerte einen langen Augenblick, ehe dieser Gedanke im Hirn des Jungen Fuß gefasst hatte. Man konnte den Moment förmlich sehen: Die Augen wurden kugelrund, sein Mund öffnete und schloß sich - ein Bild kompletter kindlicher Ratlosigkeit: "Das... NEIN!"

    Orlando tat der Junge leid, dennoch sagte er: "Glaubst Du wirklich, Dein Großvater wäre Chef einer ganzen Stadt, wenn er dumm wäre? Wenn er nicht fast alles wüßte, was vorgeht? Wenn er seinen eigenen Enkel nicht kennen würde?"

    "Verdammte Scheiße!!!"

    Der Titel, mein lieber Mister Stark, erscheint mir zwar arg plakativ, aber der Brief der armen (?) Xinestra hat doch meine Neugier geweckt, so dass ich gerne "Mäuschen" spielen werde in den folgenden Sequenzen...


    Dich lesend,
    Coraly


    Die wahren Herren der Welt





    „Hallo, mein Freund!“ Der feiste Kerl, der Orlando schief grinsend die Hand entgegenstreckte, war vieles, aber gewiß kein Freund. Trotzdem gab Orlando Derkson Heideschmitt brav die Hand, denn dieses Ekelpaket von Mensch war sein Auftragsbeschaffer. Und diesen Job tat er gut und gewinnbringend.
    „Ich nehme an, Du hast was für mich?“ Orlando hörte selbst, dass seiner Stimme die Schmiere eines guten Whiskeys fehlte. Aber er war gerade klamm, deshalb hoffte er, dass der fette Kerl, den er nur unter Ottkar kannte, etwas für ihn zu tun hatte.
    „Schau mal, wen ich Dir mitgebracht habe!“, grinste Ottkar süffisant und zog unerwartet sanft ein schmächtiges Kerlchen aus seinem eigenen Schatten ins Licht. „Dein neuer Job!“
    Der Junge war zehn, oder vielleicht elf, flachsblond und so dünn, dass Orlando Angst hatte, er würde gleich in der Mitte durchbrechen. Dennoch lag in seinen stahlblauen Augen eine Überheblichkeit, die Orlando aufs Äußerste mißfiel.
    „Wohin soll ich ihn bringen?“, fragte Orlando betont geschäftsmäßig. Sein derzeitiger finanzieller Status ließ keine Ressentiments zu.
    „In Sicherheit!“, war Ottkars nichtssagende Antwort.
    „Vor wem oder was?“ Orlando war nicht gewillt, sich mit Phrasen abspeisen zu lassen, und er wusste, dass Ottkar seine Infos gerne aus sich herauskitzeln ließ. „Na? Spucks schon aus!“
    „Mister Mendaltschuk möchte den kleinen Boris hier...“, er strich dem Jungen väterlich übers Haar, was den mißmutig abducken ließ, „in Sicherheit wissen, bis die Geschäfte, die grade anstehen, ausgehandelt sind. Es gibt da einige, die da gerne … nun sagen wir: stören möchten.“
    „Wer? Seine Geschäftspartner?“
    „Nein. Gegner. Mister Mendaltschuk hat Drohungen gegen sich und seine Familie erhalten... „
    „Von wem?“ Orlando wurde etwas ungeduldig.
    „Das weiß Mister Mendaltschuk nicht. Er...“
    „Was??? Mendaltschuk WEIß das nicht?“ Orlando war dem Boss der Moskauer Unterwelt nur einmal begegnet und er war sich sicher, dass dieser Mann alles wußte, was in „seiner“ Stadt und drumherum vorging. Dass Mendaltschuk etwas nicht wußte (und es auch noch zugab), war ein kleines Wunder... und auch besorgniserregend.
    Ottkar zuckte nur die Schultern, aber in den Augen des Jungen glomm ein Glitzern auf. Orlando entging das nicht.




    Sodala. Ich habe mir hier mal ein Lesezeichen angepinnt.


    Eigentlich kann ich nicht sehr gut am Compi lesen, aber hier bei diesem Anfang war der Text schon wieder vorbei, ehe mir kömisch wurde. Das heißt: Der Text ist gut (zumindest für meine Bedürfnisse). Ich werd mir da mal hier ein Bänkchen aufstellen und weiterer Text-Teile harren...

    Und tu dir einen Gefallen mache deinen Spässlin mit Kumpels und nicht mit wildfremden Leuten. :patsch:

    Welch "Spässlin" meinest Du?


    Ich habe an keiner Stelle irgendetwas humoristisch gemeint. Mir ist das Lachen, selbst das Lächeln, ob Deiner unglaublichen Überheblichkeit vollends vergangen.
    :huh:


    Ach, noch etwas. Wenn Du (endlich?) mal Taten folgen lassen würdest Deinen ach so hehren Worten... und nicht andren die Pinnwand sinnfrei zuspammen (während die Deine tunlichst gesperrt scheint)... könnte man vielleicht den Eindruck erhalten, dass Du nicht nur heiße Luft produzieren kannst.


    Kannst Du mehr?

    Ich sage nur, was mit der Story nicht stimmt und wenn die Schreibe müllig ist, gibt es keine Gnade.

    Falsch. Du sagst nur, was Dir an der Story nicht gefällt. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sehr manche (Du vorneweg) ihren Geschmack und ihr Leseverhalten als Non-Plus-Ultra sehen und auch rüberbringen.


    Ich bleibe auf der Spur, aber das tut nicht jeder Kritiker.

    Ahja. Seit wann? Du verschwindest regelmäßig für einen längeren Zeitraum, nur um dann mit derart ... eigentümlichen Ankündigungen wieder aufzutauchen. Dann gibt es zwei bis vier ebenfalls eigentümliche Texte von Dir und Du bist wieder bis auf "Weiß-nicht-wann" verschwunden.

    Auch ich möchte Spass haben, ich will eine guten Film anschauen, einen brillianten Song hören, eine schaurig-schöne Geschichte lesen.

    Und natürlich haben alle Songs und Geschichten und Filme, die DIR nicht zusagen, keinerlei Daseinsberechtigung. Sie müssen solange durchkorrigiert werden, bis sie Mad-Bull-tauglich sind. Ansonsten sind sie Müll... Merkst Du noch, wie abgehoben Du rüberkommst oder ist Dir der Blick von oben aufs unfähige Fußvolk schon zu verschleiert?

    Ihr sollt auch wissen, dass das Leben nicht ausschlieslich im Forum stattfindet.
    Darum war ich auch gezwungen eben nicht ständig zur Verfügung zu stehen.

    Jaaa, der große Meister! Wenn er meditieren muss oder nur mal kacken, kann man als klein-dümmlicher Autor natürlich nicht verlangen, Antwort zu bekommen. Welch Gnade Du uns hier zuteil werden lassen möchtest, ist kaum zu erfassen von unseren kleinen mülligen Hirnen.

    doch wisst, dass es viele Kritiker gibt, die ihre eigene Medizin nicht vertragen
    und deswegen sollen sie auch in Ruhe gelassen werden.

    Oh. DAS hätte ich zuerst lesen sollen. Natürlich lass ich Dich jetzt in Ruhe!


    Übrigens: Auch in Deinen hier obigen Texten sind Schreibfehler drinnen, oh Unfehlbarer! :rofl:



    Kritik wird es von mir nur geben, wenn es vom Künstler grünes Licht gibt.
    Dann werde ich als Feind kommen.

    Gut: Dann ganz offiziell und ohne jede Ironie: Lass die Finger und Augen von meinen Texten! Es sind nicht viele und sie sind meist nicht vollständig. Aber es sind meine und stehen nicht für eine Bullifizierung zur Verfügung.

    Nun, ein Kalender ist ja (meines Wissens nach) "nur" eine Art Zeitenbenennung. Es ändert ja im praktischen Jahresablauf nichts, ob der Monat nun Goggelmuff oder Pillepull heißt. Entweder ist es der Ernte-Monat oder er ist es nicht. (Nur als Beispiel jetzt.)


    Das einzige, was ich mir an "Komplikationen" vorstellen könnte, wäre, dass die Leute durcheinanderkommen: "Du, ich müsste am dritten Goggelmuff mal zum Arzt... ach ne, is ja der dritte Pillepull...".
    Und sowas ist einfach nur Gewohnheitssache. Es gibt zum Beispiel bei uns immer noch Leute, die "Mark" sagen, weil sie sich nicht gewöhnen können (oder wollen).
    Inwieweit allerdings die bestimmende Obrigkeit damit umgeht, wenn Leute immer noch Goggelmuff sagen... obs egal ist oder unter Strafe gestellt wird: Da finge bei mir der Gedanke an echte Komplikationen an.

    Hallo, @Tariq


    ... schön, dass der Geschichtenerzähler in Dir wieder da ist! :friends:


    Aus meiner Sicht ist das (ich hoffe vorläufige) Ende durchaus verständlich. Martin ist ein Mensch unserer heutigen Zeit, er hat (offenbar) keine Fantasy-Geschichten im Hinterkopf und auch keine Raum-Zeit-Tor Spinntisereien. Wer weiß, vielleicht guggt er Fußball, während seine Frau "Jamie und Claire" liest. Oder er bastelt Modell-Eisenbahnen.
    Nicht jeder auf der heutigen Erde hat sofort ein Märchen vor dem inneren Auge, so, wie wie Fantasy-Schreiber. Es gibt auch noch völlig "normale" Leute. Was jetzt nicht böse gemeint ist.
    Wir hier erwarten hinter jeder Ecke ein Mysterium, erhoffen uns in den Blicken anderer Menschen etwas königliches oder heldenhaftes, sehen in jedem Zufall einen Funken Magie.
    Für Menschen wie Martin hat einfach das Wetter umgeschlagen (vielleicht war er ja doch ein bissel bewußtlos?) und da sind Leute, denen er (als Förster) vielleicht helfen kann. Warum sollte er also wegrennen? Oder Flüstern? Und warum schreien?


    Sag, Tariq: Es geht doch weiter, ja? Geht es doch!?