Beiträge von Sensenbach

    Liebe Kirisha

    Es geht aktionsgeladen weiter. Du brennst ein wahres Feuerwerk an Ideen ab, mich überlastest du damit ein wenig. Einige Dinge erscheinen mir zudem noch nicht ganz glatt. Im Spoiler mehr dazu.


    Liebe Cory Thain

    Mein Geschichten-Ich steht logischerweise vor einigen Herrausforderungen. Dooferweise kann sie die alle mit Bravour lösen... weil ich mir die ja ausgedacht habe und Probleme aus meiner eigenen Denke sind recxht gut mit meiner eigenen Denke zu lösen.

    Die Problem und deren Lösung hängen mit den inneren und äußeren Gegebenheiten zusammen.


    Innere Problem

    Dein Prota hat vor etwas große Angst (Feuer, Ratten, große Höhen, Angst vor den eigenen Gefühlen, er stottert etc). Im Verlauf dieser Geschichte muss er sich dieser Angst stellen. Das kann auch etwas größeres sein: Luke Skywalker muss sich seinem Vater stellen bevor er ein Jedi werden kann.



    Äußere Probleme

    Die Protagonisten müssen von A nach B laufen um etwas zu erlangen. Dabei müssen sie Probleme bewältigen, die von außen kommen. Zum Beispiel ein Gebirge, einen Sumpf etc. Das kann man dann mit den "inneren Problemen" verbinden. Dein Prosa muss einen See überqueren, kann aber nicht schwimmen … Dein Prota möchte seine Liebe ansprechen ist aber schüchtern und stottert.



    Um ernsthafte Probleme zu erschaffen, ist es gut zuerst die Schwächen deines Protas kennen.

    Liebe Tariq

    :thumbsup: Den letzten Abschnitte war gut zu folgen. Jetzt bin ich aber gespannt, was in dem Gespräch noch enthüllt wird.


    Liebe Kirisha

    Raven scheint einen Komplex aus der Kindheit mitzuschleppen, interessant. Ist das eigentlich die übliche Taktik mit einem Trupp Männer loszuziehen, wenn Prinzessinnen entführt werden? So eine Entführung geht bestimmt auch diskreter, oder ist da etwas schiefgelaufen?


    Ich könnte mir durchaus vorstellen das Bäume ein gewisses Maß an Schmerzen fühlen können. Gut vielleicht nicht Schmerzen in dem Sinne, aber doch z. B. Temperaturen. So das Pflanzen im Allgemeinen die Abkühlung im Herbst fühlen können, so das sie wissen wann es an der Zeit ist all ihre Blätter ab zu werfen. Oder im Frühjahr wenn es wider wärmer wird ihre Blüten aus zu treiben.

    Das Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen können und auch darauf reagieren können ist keine Frage. Sie richten zum Beispiel ihre Blätter zum Licht aus, aber sie fühlen sich dabei nicht schön warm. Sie senden auch Warnsignale aus, zum Beispiel nach Käferbefall etc. So etwas wie Schmerz setzt per Definition jedoch ein zentrales Nervensystem (oder meinetwegen etwas ähnliches) voraus.


    PS: Unabhängig davon finde ich die Idee, dass alles mit allem verbunden ist. Ähnlich der "Macht" in Star Wars oder den Ideen in einigen Religionen sehr attraktiv. Ich habe große Sympathie für Pflanzen und fühle mich mit ihnen verbunden, aber die Begriffe umzudeuten, wie in diesem Fall den Begriff "Schmerz", finde ich nicht so zielführend.

    Hatte ich auch vor ein paar Wochen gelesen. Was mich insbesondere gestoert hat war, wie sehr Baeume personifiziert werden und ihnen Absichten unterstellt werden was einen schon ganz eigenen Eindruck hinterlaesst.

    So ist es mir auch gegangen. Grundsätzlich stellt er interessante wissenschaftliche Erkenntnisse dar, die aber teilweise ein alter Hut sind. Aber dann wird es teilweise esoterisch. Solche Dinge wie Bäumen Schmerzempfinden zuzuschreiben, oder sie als soziale Wesen zu beschreiben geht sehr weit.

    Ich hatte es erst letztens mit einem Kumpel... Rogue One fanden wir beide herausragend gut, alles was danach (vielleicht auch davor) kam, war eher so lala. Man schaut's halt, weils Star Wars ist. :pardon:

    In Rogue One hat sich die Diversität des Casts jedenfalls hervorragend für die Story geeignet. Da hat mich nix gestört, niemand vermittelte das Gefühl, nur aus moralischer Verpflichtung (oder sozialer Erpressung) dabei zu sein. Es ist allerdings schon wieder ein paar Jahre her, dass ich den Film gesehen habe. Vielleicht erinnere ich mich auch nicht mehr daran xD

    Den Eindruck hatte ich auch. Der "Mandalorien" ist ja anscheinend auch ganz gut gelungen. Und die Zeichentrickserie ist eigentlich auch ganz nett. Aber ehrlich, die letzten Filme sind der letzte :xeno: :xeno:

    Ich hab mir die letzten nicht mal im Kino angesehen und glaub mir, ich bin mit den alten Filmen aufgewachsen, mir tut das alles körperlich weh.

    Bei Star Wars scheint sich ein Machtkampf abzuspielen, zwischen der Frau im dunklen T-Shirt von Lucasfilm (siehe Spoiler), die eine feministische Aktivistin ist und dem Disney Konzern. Nach den kommerziellen Misserfolgen der letzten Star Wars Filme wurde ihr für den "Mandalorien" die Verantwortung entzogen.


    Hinter der Bewegung divers zu besetzen stehen oft Leute, die ein sehr grosses Sendungsbewusstsein haben. Mich stört es immer dann, wenn es zu offensichtlich belehrend gemeint ist und die Geschichte nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

    Ein Negativbeispiel ist Star Trek Discovery, wo zum Beispiel der Schiffsarzt homosexuell ist und dieses Eigenschaft ist auch seine einzige Funktion in der Serie. Besser wäre es doch einen coolen Schiffsarzt zu haben, der zufälligerweise auch schwul ist.

    Ein gutes Beispiel, wie es anders geht ist der Deep Space 9 Star Trek Ableger. Commander Sisko ist in erster Linie ein fähiger Anführer und erst in zweiter Line farbig. Auch beim "Witcher" sind farbige Schauspieler gekonnt eingefügt.

    Im Gegensatz dazu, sollten die letzten Star Wars Filme in erster Linie zeigen, dass jetzt die Frauen die Coolen sind und alte weise looser-Männer Milch aus Alienbrüsten trinken ;(


    In der neuen "Interview mit einem Vampir" Serie werden anscheinend Sklavenhalter von Farbigen gespielt. Das ist schon beinahe Geschichtsfälschung. Wenn meine Tochter das sieht, wird sie den Eindruck bekommen, dass es damals wirklich so war. Hmm. Ob das eine gute Idee ist. Wir werden sehen …


    Grundsätzlich denke ich, die ganze Sache muss sich noch ein wenig einpendeln. Die Zuschauer werden sich an eine größere Diversität der Schauspieler gewöhnen und die Filmemacher divers und sinnvoll besetzten.

    Das wäre mir persönlich auch etwas zu poetisch. Ein Vergleich dient für mich eher der Veranschaulichung. Musik ist ja etwas, dass bei jedem andere Gefühle hervorruft. Beim Bild würde man da einen subjektiven Eindruck mit einem anderen erklären, das passt dann noch irgendwie. In dem Textausschnitt handelt es sich aber ja um ein handfestes physikalisches Phänomen.

    Da haben wir eine andere Herangehensweise. Meine Geschichten bleiben allerdings nicht so poetisch, das hielte ja keiner aus. ;)


    Ich kenne mich mit Supernovae jetzt nicht so genau aus, vom Gefühl her ist das aber nichts, dass so plötzlich und unvorhergesehen eintritt, dass ein Raumschiff so nahe daran vorbeifliegt, dass es fast davon verschlungen wird. Eine heftige Sonneneruption oder Protuberanz wäre vielleicht realistischer. F

    Das mag sein, allerdings gehe ich in dieser Geschichte auch von der Existenz eines Hyperraumantriebes aus und damit verlassen wir eh die Gesetze der Physik und bewegen uns in Richtung Fantasy.


    Bei einer Supernova werden innerhalb von Sekunden große Energiemengen frei. Bei einer Protuberanz müßte man schon nahe an einem Stern vorbei fliegen. Gegen Sonneneruptionen habe ich meine (fiktiven) Energieschirme.

    Supernova – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Lieber Sci-Fi-Dave

    vielen Dank für deinen Kommentar, diesen finde ich sehr interessant.


    Es handelt sich tatsächlich um ein Kolonieschiff, auf der Reise gab es einen Computerfehler, daher hat das Schiff den Kurs verlassenen und ist der Nova zu nahe gekommen.

    Die Geschichte würde jetzt so weiter gehen, dass die Siedler auf einem anderen Planeten, als geplant ankommen und keinen Kontakt zur Erde aufnehmen können. Der fremde Planet ist jedoch nicht für eine Besiedelung von Menschen vorbereiten worden. In diesem Setting entwickelt sich die Geschichte.

    Spannend finde ich diesen Einstieg durchaus, er zieht mich direkt in die Geschichte rein oder würde es, wenn sie weiterginge. Etwas schief finde ich aber den Vergleich des Lichtes mit einer Melodie, weil man im Weltall ja keine Geräusche hört. So ein bisschen deutet sich da vielleicht schon die Filmmusik der Adaption für die große Leinwand an.

    Das ist natürlich poetisch gemeint :D So ähnlich, wie wenn man zu einem Gemälde sagt: "Dieses Bild bildet eine Melodie aus Farbe und Licht". Solche Vergleiche finde ich persönlich ganz schön und Bücher sind ja durchaus voll damit. Streng genommen sterben Sterne ja auch nicht, denn sie haben ja nie gelebt. etc

    Ich fand den Vergleich eigentlich am schönsten in diesem ganzen Abschnitt. Aber Sci-Fi Fans sind da wohl kritischer.

    Pass mal auf GaladrielOfLorien80


    Hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Dies ist kein Ort der unbeschränkten Meinungsäußerung. Das Forum ist eher so, wie die Kneipe nebenan, wo man sich auf ein Bier oder einen Schnack trifft. Alles easy soweit.

    Aber wenn jemand sich daneben benimmt, kommt der Wirt (oder hier eher die Wirtin) und setzt dich vor die Tür. Du bist ja bereits verwarnt worden. Warum setzt du so hartnäckig nach?

    Ich finde, dass du deine Meinung nachvollziehbar dargestellt hast. Wir haben deinen Standpunkt begriffen. Jetzt gleitet es aber Schritt für Schritt in eine rassistische Diskussion ab. Das will hier keiner haben!

    Liebe GaladrielOfLorien80

    Herzlich Willkommen im Forum. Wenn du möchtest kannst du dich gerne im Empfangssaal vorstellen. Empfangssaal


    Zur Serie hast du eine klare Meinung. Schade, dass du so klar definierst, wer ein "Wahrer Tolkienfan" ist. Solange sich Änderungen in eine gute Geschichte einfügen, finde ich es eigentlich in Ordnung vom Original abzuweichen. Es sollte halt nicht völlig zufällig sein. Peter Jackson hat ja auch den Aragorn Charakter etwas abgewandelt, Arwen mehr Raum gegeben und zum Beispiel Tom Bombadil weggelassen. Diese Änderungen fand ich nachvollziehbar.

    In der Serie finde ich den farbigen Elben im Moment am interessantesten. Werden an einer Stelle bei Tolkien Hobbits nicht sogar als dunkelhäutig beschrieben? Thorsten? Die Darstellung der Galadriel finde ich da problematischer, da sie vom Storytelling so mittel gut funktioniert. Ich schau es mir an und bin gespannt, ob sie die Kurve kriegen.