Beiträge von Sensenbach

    Liebe Kiddel Fee

    Du befindest dich mit deiner Geschichte ja im Genre des dystopischen Romans und bist in guter Gesellschaft mit George Orwell (1984), Philip K. Dick (Minority Report), Ray Bradbury (Fahrenheit 451), Suzanne Collins (Die Tribute von Panem).

    Der dystopische Roman wird traditionell dem Science Fiction zugeordnet, hier macht man sich also Gedanken wie eine Welt von morgen aussehen könnte und platziert die Protagonisten und ihre Abenteuer in diese Welt. Wir gehen also von dem Jetzt aus und beschreiben was passieren könnte. Aus meiner Sicht ist es sehr bedeutsam in einem dystopischen Roman zu erzählen, wie man dorthin gekommen ist.


    Bei deiner Geschichte interessiert mich.

    - Was war das für ein Krieg? Du sagst es könnte in Australien spielen. Wer greift denn Australien an? Die Chinesen? Oder gab es einen Bürgerkrieg?

    - Warum ist deine Welt so unbewohnbar? Verseucht? Zombies? Wilde Tiere(Monster)?

    - Warum entwickeln die Elementaren ihre Fähigkeiten? Bei uns gibt es sowas ja nicht. Hat es etwas mit dem Krieg zu tun?

    - Warum verlassen die Bewohner die Downs nicht? Menschen sind über das Meer gefahren, um nach Amerika zu kommen. Gerade wenn sie am verhungern und verzweifelt sind, würden sie sich nicht aufhalten lassen. Du hast angedeutet, dass die Menschen in den Downs nicht gefangen sind. Warum machen die Freunde dann so einen verzweifelten Versuch mit ihren Fahrzeugen durch den Tunnel zu fliehen?

    - Was ist die Physik hinter Astras Licht. Da sind viele Ungereimtheiten. "Die Kerze brennt noch aber du siehst es nicht" Wie geht das? Was ist ein Impulslaser?


    Natürlich kannst du auch einfach eine Geschichte schreiben, wo eine Gruppe von Menschen ihre entführten Freunde rettet. Allerdings würde es dem Ganzen sehr viel mehr Tiefe verleihen, wenn sich alle in einer authentischen Welt bewegen würden.


    Zum Beispiel.

    Aufgrund von Nahrungsknappheit wegen weltweiter Klimaveränderungen ist es zu globalen Kriegshandlungen gekommen. Es werden keine Atomwaffen eingesetzt.

    Irgendwann wird eine Biowaffe (ein Virus) freigesetzt. Niemand weiß, ob dies absichtlich geschah oder unabsichtlich. Die Biowaffe tötet zahllose Menschen weltweit und die Zivilisation bricht zusammen. Gleichzeitig führt die Waffe zu Mutationen bei Wildtieren, diese werden aggressiv. Ausserhalb der Städte ist es daher lebensgefährlich. Die überlebenden Menschen sind resistent gegen den Virus. Als Nebenwirkung entwickeln einige ungewöhnliche Fähigkeiten, wie Astra.

    Interessant, wie sehr ihr euch alle in der Hinsicht uneinig seid :rofl:

    Halt! Halt! Da sind zwei unterschiedliche Dinge gemeint! Siehe unten.


    Ich bin in diesem Moment mit der letzten Folge der ersten Staffel durch.


    Puhh!

    Ich habe die Bücher nicht gelesen. Also kein Vorurteile meinerseits. Aber …


    Was für eine richtig geile Fantasyserie. Ich hab in den ersten zwei drei Folgen etwas gefremdelt. Tricktechnik und Ausstattung war so mittel.

    Ausserdem hab ich die Zeitsprünge nicht sofort begriffen. Aber eigentlich, das haben sie richtig cool gemacht! Nicht lineare Erzählweise! Im Film!

    Das sich die Macher das getraut haben…


    Und was für Charaktere! Ich liebe sie alle! Yennefer <3


    Die letzte Folge war ein echtes Highlight. Ich hatte Tränen in den Augen.

    Liebe Kiddel Fee

    Ich fand die letzten Abschnitte gut lesbar und freue mich schon auf die weitere Reise. Ein paar Fragen habe ich in den Spoiler gepackt.


    Liebe Rainbow

    Die letzten Kapitel haben mir gut gefallen. Insbesondere, dass die höheren Engel hier im Gegensatz zu Elias schön distanziert rüber kommen. Das macht deutlich, dass Elias etwas besonderes ist.

    Ich finde auch, dass Elias angemessen emotional reagiert. So hast du ihn durchaus vorher angelegt.


    Lieber Necroghoul7


    Dein Anliegen ist ja sicher ehrlich gemeint. Ein wenig seltsam kommt es für mich schon rüber, wenn jemand gleich nach der Anmeldung einen "Geschäftsvorschlag" macht.


    Ich habe einige Fragen zu deiner Vorgehensweise.


    1. Du sagst Korrektur, Satz und Veröffentlichung machst du.

    Hast du irgendwelche Erfahrung in diesem Bereich?

    Gibt es ein Lektorat?


    2. Hast du schon mal selbst etwas als Autor veröffentlicht?


    3. Wie machst du Werbung für das Buch?

    Hast du eine eigene Website?

    Bist du auf den sozialen Netzwerken unterwegs?


    4. Hast du schon mal Selfpublishing betrieben?

    Oder sind wir dein Versuchskaninchen?


    5. Wie wird veröffentlicht?

    Nur E-book?

    Book on Demand?

    etc


    5. Hast du Erfahrung beim Erstellen eines Covers?


    6. Wie stellst du die Qualität der Geschichten sicher?

    Wird jede Geschichte genommen?

    Gibt es eine Auswahl der Besten?


    7. Bist du besonders qualifiziert?

    Germanistikstudium?

    Erfahrung im Verlagswesen?

    Fleissiger Leser?



    Meine Fragen sind nicht böse gemeint, ich hätte möglicherweise sogar Interesse. Aber nicht, wenn ich nicht weiss, mit wem ich es zu tun habe!

    ^^

    Liebe Rainbow

    Ein neuer Abschnitt, der mir gut gefallen hat. Insbesondere, wie Micah vergeblich darauf vorbereitet wird, wie chaotischen die Menschen sind. Ich bin jetzt sehr gespannt was Micah vorfindet und ob er Emilia überhaupt findet.


    Lieber Der Wanderer

    Ich hab es jetzt in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte gefällt mir bisher sehr gut. Du erweckst die Protagonisten schnell zum Leben. Deine Beschreibungen der Personen sind gerade ausführlich genug, um dem Leser Anhaltspunkte zu geben, sich eine eigene Vorstellung zu machen. Das mag ich.


    Der Aufbau folgt im Moment der klassischen Heldenreise. In eine friedliche Gegend bricht das "Böse" ein und die Protagonisten sind gezwungen sich aufzumachen, um ein Geheimnis zu Lüften.

    Ich fand die Schilderung gut gelungen, wo das Amulett zum ersten Mal wirksam wird und die Warnung vermittelt, so habe ich es zumindest verstanden. Der Bogen zur Eingangsgeschichte ist geschlagen, das Amulett hat seinen Finder gefunden. Bin gespannt, was sich da entwickelt.

    Ich hab jetzt nicht mehr richtig in Erinnerung was mit dem Köhler passiert ist, macht sich sein Sohn jetzt Sorgen um seinen Vater? Den Aufbruch könnte man noch "dramatischer" gestalten, das ging für mich etwas zu glatt.

    Jetzt treffen sich die Handlungsstränge. Die Jungen und die "Zwergenreisegruppe" vereinen sich. Ich war mir hier nicht sicher, ob die Jungen die Info von dem Amulett nicht zu vertrauensselig weitergegeben haben, aber sie wissen ja wohl selbst noch nicht, was sie da gefunden haben.

    Die Dialoge und die Interaktionen sind gut gelungen, finde ich. Die Schilderung der Feinde ist im Moment noch nicht sehr vielschichtig, muss aber im Moment auch noch nicht sein.



    Legst du bei den Kommentaren Wert auf Kleinigkeiten wie Rechtschreibfehler und sonstiges? Es sind aber nicht viele vorhanden:)

    Lieber Der Wanderer

    Aber was willst du machen?

    Lucas hat Star Wars schon bei seinem Remastered verraten (ab da, wo Han die Waffe in der Catina Bar erst als zweiter zieht). Dark Crystal habe ich aus Gründen abgebrochen, stimme dir da zu, hab aber keine Ahnung was Oz sich mal gedacht hat. Ein reine Lehre gibt es da möglicherweise auch nicht.

    Grundsätzlich ist es verständlich, wenn Leute aus etwas, das Geld gemacht hat mehr Geld machen wollen. Mit dem SUV vor dem Ökoladen vorfahren scheint insofern super zu funktionieren.

    Viele freuen sich auf die "Herr der Ringe" Serie. Warum ist mir nur begrenzt begreiflich. "Der Hobbit" war ja ein auch ein super Erfolg. Weil "the fuck" keiner mehr die Bücher liest.

    Ok. Babykinder!

    Wenn ihr Netflix-Zugang habt, schaut mal bei "Love, Death and Robots" rein.

    Kurzgeschichten verfilmt. Ein wenig zu Computeranimiert, aber schöne Geschichten. Frei ab 18.

    Liebe Kiddel Fee

    Jetzt erfahren wir mehr von Astra Fähigkeiten, dass finde ich gut. Insgesamt hat mir der Abschnitt nicht so gut gefallen, der Grund dafür im Spoiler.


    Lieber Der Wanderer

    Ich hab hier nicht kommentiert, weil mir die Sache von Anfang an komisch vorkam und ich nicht Unwissend, unsinnigen Unsinn posten wollte.

    Ganz am Anfang dieses "Starlog" und "Powerblaster". Ich muss gestehen, ich hab gedacht: Der Wanderer schreibt doch keine Science Fiction Geschichte in diesem Stil. Das passte nicht zu den bisherigen Erzählungen.

    Im zweiten Abschnitt habe ich dann geahnt, dass es ein Computerspiel ist, die Dialoge deuteten darauf hin. Und die Leichtigkeit der Abschüsse. Kurz habe ich als Möglichkeit an "Enders Game" gedacht. Wo Computerspiel und Realität ja verschwimmen.

    Am Schluß ist es also für mich keine so große Überraschung, dass es alles in einer Spielhalle stattgefunden hat.^^

    Brennen muß Salem

    Stephen King, Heyne Verlag


    Ein Schriftsteller zieht in die Stadt seiner Jugend. Dort hatte er eine glückliche Zeit verbracht, aber auch ein Trauma erfahren, dass ihn niemals ganz losließ. Unheimliche Dinge gehen um, im Marsten Haus, damals, wie heute.

    Als ein neuer Besitzer das Marsten Haus bezieht, nimmt das Unglück seinen Lauf.


    Ein klassisches Stephen King Setup. Eine idyllische Kleinstadt in Maine, mit guten und weniger guten Menschen. Dann schleicht das Böse in die Idylle.

    Ich habe den Roman vor langer Zeit gelesen. Ich bin gespannt wie es mir jetzt gefällt.


    Vielen Dank für die vielen hilfreichen Kommentare ;) Ich werde meine Sachen mal durchforsten und die Szenen zumindest abschnittsweise einem Protagonisten zuordnen. Dann wird es dem Leser einfacher zu folgen und das mit der auktorialen Erzählweise überdenke ich noch einmal. Es geht mir nicht darum alles über den Haufen zu werfen, aber ich denke ich könnte besser Schreiben, als ich es jetzt tue, wenn ich besser verstehen würde, was ich da eigentlich tue^^


    Mir gefällt die Ich-Erzählweise für kürzere Sachen ganz gut. Bei längeren Erzählungen bin ich sehr von meiner Leseerfahrung geprägt (zumindest was Fantasy angeht) und lehne mich aktuell ein wenig an Robert Jordan an (Rad der Zeit).

    Allerdings zeigt Patrick Rothfuss mit seinem Ich-Erzähler, dass es auch bei epischen Erzählungen funktioniert:hmm:.

    Den Vergleich zum Film finde ich interessant. Weil man hier sehen kann, was im Buch im Vergleich zum Film geht und was nicht. Ich stelle mir beim Schreiben häufig Szenen filmisch vor und versuche es dann in Schrift zu übersetzen. Dabei hat man beim Schreiben die Fantasie des Lesers zu Hilfe, beim normalen Hollywoodfilm ist das ja eher nicht gefragt.

    Frage zur Erzählperspektive


    Ich bin gerade etwas unsicher, was die Erzählperspektive angeht. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Wenn ich die auktoriale Erzählweise wähle, dann weiß der Erzähler alles, was in der Welt geschieht und was die Personen denken.

    Ich kann also von Protagonist zu Protagonist springen und aus unterschiedlicher Sicht erzählen.

    Also „Peter macht dies und das und denkt sich dies und jenes“ und dann später „Martin macht dies und das …“ usw


    Jetzt wird gesagt, man sollte eine Zeitlang bei einem Protagonisten bleiben, zum Beispiel innerhalb eines Kapitels schildern was ein Protagonist macht und dann erst wechseln. Kann ich den Protagonisten aber auch hin- und her wechseln? Also eine Szene beschreiben und nicht einem Protagonisten folgen.

    Zum Beispiel innerhalb eines Kampfes: „Martin schlägt mit dem Schwert auf den Drachen ein, während Peter einen Pfeil nach dem anderen abfeuert. Derweil spricht der Zauberer einen Bannspruch“


    Ich habe das Gefühl, ich sollte es eigentlich wissen, aber ich bin mir unsicher.