Beiträge von Etiam

    Ein schöner Vergleich und Gedanke, trotz des Gefühlschaos auch recht selbstreflektierend, gefällt mir gut.

    Danke :D


    Dachte mir es passt, weil er ja an nichts anderes denkt xD Um es mal überspitzt zu formulieren.



    Hatte nur den Eindruck, dass Tjelvar gerne irgendwelche Versprächen macht, da sollte er vielleicht aufpassen, dass es nicht zu viele werden.

    Macht er das wirklcih so oft? Vielleicht sollte ich einen VersprechenCounter einbauen xD



    Ja warum denn nicht? Und danach kann man ganz frisch von vorne anfangen.

    Mit ganz neuen Chars. xD Am besten noch eine ganz neue Geschichte :P



    Als letztes wollte ich noch sagen, dass ich ganz fasziniert vom Feedback, den Kommentaren und von den dabei entstanden Gesprächen bin, die sich hier so tummeln. Da ist einiges dabei, das mir z.B. im Text nicht aufgefallen ist, ich dann einen Kommentar gelesen habe, der zu einer Stelle etwas anmerkt und dann denke: ja, stimmt, hab ich so gar nicht gedacht! Die vorhanden Kritik ist auch überwiegend Konstruktiv, was auch sehr schön ist. Letztlich gefällt mir noch, wie du darauf wieder eingehst und dir die Zeit nimmst, außerhalb von der Geschichte, deine Gedankengänge zu erklären. So reicht aber auch wieder mit der Lobeshymne.

    Ja, da hast du recht. Mir gefällt die Kommunikation hier im Thread auch sehr gut :)

    Deswegen will ich mich auch nochmal bei allen für ihre tollen Kommentare bedanken.

    (Ich spar mir das jetzt mal jeden zu markieren. Da würde ich nur wen vergessen xD)

    Es freut mich riesig, dass euch die Geschichte zu gefallen scheint und eure Kommentare helfen mir wirklich sehr.
    Danke :love:

    „Informationen? Was denn für Informationen?“, sprudelte es aus ihr heraus.

    Ich hab dir diesen sehr langen Part ja schon als Memo vorgelesen ^^


    Aber hier nochmal kurz die Stichpunkte von dem, was ich angemerkt hatte. Dann hast du es auch im Thread :D


    Also. Silas fand ich vollkommen logisch. Da waren wenn nur Sachen, die ich anderes geschrieben hätte, aber die aufs Selbe hinausgekommen wären.

    Ich hatte ja dieses Gefühl, dass mit dem beschworenen Dämon nicht unbedingt Dagon gemeint seien müsste und man sich das nochmal anschauen soll. Aber vielleicht hatte ich da auch eifnach was übersehen.


    Mir gefällt in welche Richtung sich das jetzt bewegt. Und ich bin gespannt welche Richtung Silas in Zukunft einschlagen wird. Der ganze Strang um ihn gefällt mir zumindest sehr gutz :thumbsup:

    Wilkommen im Forum Traumschwingen


    AoT ist aktuell meine lieblingsgeschichte genreübergreifend.
    Ich warte aber bis die aktuelle Halbstaffel durch ist und werde es dann in einem Stück durchziehen. So mach ich das schon seit beginn^^

    Kirisha


    Ja, ausgerechnet Sigi die letzte Überlebende ist, ist nicht sehr wahrscheinlich. Aber ich hab mich in diesem Part bewusst für den Effekt, den ich erzielen will und gegen den realismus entschieden.

    Also es ist möglich, halt sehr unwahrschienlich und normal würde ich das auch ankreiden. Aber es "reicht" für das, was ich zeigen will und was in den nächsten zwei Parts passiert.


    Ich werde aber noch erwähnen, dass sich zwischen den Leichen auch ein paar Draugr befinden.


    Dass der Dialog dir gefallen hat freut mich aber.

    Hi, Rainbow


    Ich finde das Gespräch (und Giovanni) sehr gut.

    Wie Silas das Gespräch vorantreibt hast du gut gestaltet. Es war spannend und ich war interessiert zu erfahren, wie Emilia reagieren würde und was sie ihm alles erzählt. Auf letzteres muss ihc wohl noch was warten, da das Gespräch ja noch nicht vorbei ist.
    Auf Silas letzte Sätze war ich etwas überrascht.

    Völlig perplex über seinen plötzlichen Stimmungswandel sah sie ihn fragend an.

    Dieser Satz hier, ist zwar auf Emilia bezogen, aber hätte er genau so gut zu Silas gepasst. ICh dachte sogar zu erst er ist damit gemeint.


    Im ganzen Gespräch ist Emilia eher passiv, ruhig und am nachdenken. Hier handelt sie das erste mal impulsiv. Und die Frage die sie stellt ist absolut berechtigt. Ich hatte gedacht, dass Silas hier klar wird, wie forsch er gerade ist. Darauf hätte dann auch gepasst, dass er sich zu erklären versucht.

    So wirkt das Ende ein bisschen Unrund, finde ich. Nicht viel. Aber das ist das, was ich oben meinte. Silas "Taktik" ändert sich im Gespräch sehr schnell, dass ich nicht genau ausmachen konnte wieso er jetzt solche Infos raushaut. ODER, wenn er sie raushauen will, warum er das nicht früher im Gespräch gemacht hat. Weil an seiner Sicherheit oder an den Informationen, die er hat, hat sich seit Anfang des Gesprächs nichts verändert.


    Das wärs aber uach schon. Ist nur eine Kleinigkeit.

    Wie gesagt den Rest fand ich sehr gut^^

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sich genauso anfühlt, wenn man aufgeputscht durch das ganze Adrenalin so einen Kampf überstehen muss und man plötzlich wieder klar im Kopf wird...ich finde es wichtig, solche Dinge einfließen zu lassen. Das ist für mich das Salz in der Suppe!

    Freut mich, dass das funktioniert hat ^^

    Ich hab in meinem Post zu deiner Geschichte ja schon erwähnt, dass ich bei dir sehr gut nachvollziehen kann, dass sich x oder y genau so anfühlen. Umso schöner jetzt das Gleiche jetzt von dir zu hören :D


    Den Kritikpunkt oder die Punkte hatte ich mir auch gestellt. Zuerst dachte ich, ich komm damit durch :P Dann habe ich aber doch kleine Veränderungen angefügt und dachte das reicht. Anscheinend nicht ^^; Aber lass mich kurz was zu den Punkten sagen. Sie sind nämlcih berechtigt. Aber wie du sagst vielleicht/hoffentlich nicht so tragisch.


    Es kommt mir ein wenig unwirklich vor, dass Tjelvar gerade kommt in dem Moment, wo alle niedergemezelt sind und augerechnet seine Schwester sich als einzige Überlebende gegen zwei übrig gebliebene Zwerge zur Wehr setzen muss.

    Es wirkt sehr ... zufällig, dass es genau so ist. Ich habe mich aber nach längerem hin und her aber bewusst dafür entschieden. Es hätte auch andere Überlende geben können. Das wäre vielleicht realistischer gewesen und hätte die Handlung in keinsterweise geänedrt. Ich habe mich dann aber für das entschieden, was mehr Wirkung erzielt. Ich finde die Szene, wenn er auf die Toten blickt, oder durch die Halle auf Sigi einfach cineastisch stärker. (In meinem Kopf natürlich :P)
    Also hab ich für diese eh Alptraum ähnliche Situation, den realismus in Kauf genommen zugunsten des dramatischen.
    Keine Sorge, sowas wird wohl nicht mehr vorkommen, weil ich sowas eigetnlcih acuh nicht gerne mag :hmm: Aber hier fand ich es irgendwie um einiges Wirkungsvoller.

    Man fragt sich, wo all die anderen Zwerge hin sind?

    Die sind tot :hmm: Ich weiß gerade nicht ob ich es in den Text geschrieben habe (wenn nicht hole ich das nach), aber die Toten in der Kirche sollen nicht nur aus Menschen bestehen. Da liegen Vertretter beider Fraktionen.
    Wie gesagt, sie haben gekämpft. Ich schau mir das nochmal an.


    und Tjelvar mit seiner Schwester am Ende so viel Zeit hat diesen Dialog da abzuhalten.

    XD Daran hab ich auch gedacht. Weil ich doch auch bei magische Welten mal so eine Szene drin hatte, wo sich erst Mal gemütlich unterhalten wird. Erinnerst du dich vielleciht noch dran.

    Hier finde ich geht das aber noch in Ordnung. Zum einen ist das Gespräch recht kurz und zum anderen werden sie ja nicht "verfolgt".
    Es stimmt, die Kirche ist das Ziel der Draugr. UNd früher oder später werden sie den Ort finden. Aber noch suchen sie ihn, oder sollen ihn suchen.

    Ich kann dir aber versprechen, dass ich sowas im Hinterkopf habe^^ Und verweise damit einfach mal auf den nächsten Part.

    Ich finde den Dialog an sich gut und es kommen wichtige Dinge zur Sprache, aber können die das nicht vielleicht auf dem Weg nach draußen besprechen?

    Fänd ich irgendwie unpassend. Gerade der Streit am Ende wirkt komisch im laufen, denke ich :hmm:

    Das ist aber vielleicht auch Meinungssache.


    Oder würde man sich nicht zwischendurch zumindest öfter mal umdrehen...zum Fenster herausschauen...sich vergewissern, dass keine Gefahr mehr in Verzug ist?

    Ja, ich bin am überlegen, ob ich Tjelvar mal durch die Tür schauen lasse.

    Allerdings nimmt mir das dann wieder zu viel Zeit :hmm: Am liebsten würde er ja nicht durch die Tür schauen, sondern laufen. Sie haben ja keines Wegs vor, in der Kirche zu verweilen. Sie sind auf dem Tritt (vielleicht mach ich das deutlicher) aber ab dem Zeitpunkt wo Tjelvar meint, er bringt sie jetzt in Sicherheit und sucht danach die Mutter, wollen sie eigentlich los.
    Da steht er ja schon zwischen den Bänken. Vielleciht schreibe ich da, dass er sich auf die Tür zubewegt ehe er wieder durch Sigis Worte gestoppt wird.

    Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber mir kommt die Szene dadurch so gestellt vor...


    dennoch, gestellt sollte es eigentlcih nicht wirken. :hmm:


    Ich hoffe es kommt ein bisschen mehr hektik rein, wenn ich Tjelvar schon Richtung Tür schicke. Dnach wird es ja wieder hektischer. Er pocht ja die ganze Zeit darauf, dass sie gehen sollen.

    Wäre das dann besser? Oder was genau macht das Gestellte aus?

    «Ich hab doch keine Vase geklaut, Herr Partan!», protestierte ich, doch er unterbrach mich: «Sondern was?»
    Beinahe hätte ich mich verraten.
    «Gar nichts!»

    Ich glaube hier in dem Abschnitt stimmt was nicht.


    Ich finde das Ende war ein bisschen gerusht. Zum einen hätte man es dramatischer darstellen können. Sie wurde immerhin gerade verbannt und so wie du den Wald beschreibst wohl "quasi" zum Tode verurteilt.
    Ich würde mir das schrecklich vorstellen, wenn sich vor mir diese schweren Tore shcließen würden und alles was ich kenne und liebe sich hinter einer unüberwindbaren Mauer befinden würde :/
    Das Wort "kickte" hatte mich auch kurz rausgerissen.


    Was auch noch dazukommt ist das einbrennen des Symbols der Spinne auf ihrem Handrücken. Das fällt quasi nebenbei und dann echaufiert sie sich darüber, dass sie doch keine Hexe sei. Ich glaube zu allererst wäre sie mit dem Schmerz beschäftigt xD Generell könnte man die Szene etwas mehr ausarbeiten.


    Das zweite, was mir nicht so gefallen hat, war die Art und Weise wie du uns die Informationen hast zukommen lassen.
    Was der Bruder macht wurde reingeworfen und ich dachte mir nur, wenn es doch so unrealistisch ist, dass er kommt, würde man dann an ihn denken? Vielleicht. Es hatte sich aber so angefühlt, als will man hier einfach diese Info unterbringen. Das hat schon etwas besser mit dem Vater und der Geschichte des Meereskönigs funktioniert. Das wirkte dann nicht mehr ganz so random. Allein schon, weil eine zweite Person "Der Büttel" mit involviert war.


    Den Büttel fand ich auch am besten. Er hat dem Weg zur Stube leben eingehaucht, hat sie mitgezogen und realistisch auf ihre Geschichten reagiert :hmm:

    Die Idee mit dem Fächer fand ich auch gut und hier auch wieder die Reaktion des Büttels. Allein dass er nachher verschwindet und sie alleine zurücklässt hätte ich vielleicht anders gemacht.


    Auch gut war ihr beharren darauf, dass sie keine Hexe sei. Das muss für sie ja alles mega konfus vorkommen. Ich bin gespannt darauf, ob sie in den kommenden Parts über das Geschehene sich noch mal Gedanken macht und vielleicht überlegt, warum geschehen ist, was geschehen ist.

    Weil wenn ich sie wäre, käme mir das mit dem Fächer im nachhinein auch komisch vor.

    Wie sich herausstellt, hat Sigi überlebt. Da lag ich wohl voll daneben :D

    Ich kann ja nicht jeden umbringen lassen xD



    Besonders hat mir der Dialog der Geschwister gefallen. Wie Sigi ihrem Schrank von Bruder die Stirn bietet und dann zerbrechlich wird, als sie von Eriks Tod erfahren hat. Die Kurve hast du gut genommen. Auch, wie Tjelvar da mit sich ringt und gar nicht so genau weiß, wie er ihr das sagen soll, zeigt mir, dass er im Inneren ziemlich angreifbar ist.

    Das beruhigt mich sehr, dass dieser Dialog so ankommt, wie ich es mir gewünscht habe. Ich war mir da lange unsicher und habe viel daran gebastelt.

    Ich frage mich gerade nur, ob die Draugar nicht weiter auf dem Vormarsch sind.

    Sind sie ^^;



    Immerhin haben die Geschwister Zeit, sich zu unterhalten. Aber mir ist noch in Erinnerung geblieben, dass die quasi überrannt wurden. Aber gut, das Gespräch hat vielleicht ein paar Minuten gedauert - so viel Zeit sollte in all dem Chaos wohl drinnen sein

    Ihr einziger Zeitbonus ist, dass die Draugr den genauen Standort der Kirche nicht kennen ... Tja, hätten sie nicht mal so einen Nebel verursacht :P

    Aber Spaß beiseite. Du hast natürlich recht. Vorallem an der Menge von Draugar kann man wohl erahnen, dass es nicht lange dauern wird, bis sie das Gebäude gefunden haben. Die schwärmen ja gerade aus.

    So, ohne den vorigen Part noch im Kopf zu haben, hört sich das komisch an xD

    ja, glaube ich dir xD
    Aber im Normalfal ist hier ja gar kein Cut. Der war nur fürs Forum.

    Den ersten Satz finde ich hier etwas unelegant, bin über den Ausdruck "von dem Zwerg steigen" gestolpert. Das klingt, als wäre er auf ihm rumgetrampelt wie auf einem Teppich. Oder als würde er von einer Bergbesteigung zurückkehren.

    Also hier das Gleiche :D



    Sorry für die Klugscheißerei!

    Und wegen der das/dass Regel. Alles gut^^ Ich hab mir das mal durchgelesen und versuche das in den folgenden Parts so umzusetzen. Danke für die Hilfe ^^



    Hm ... kroch?

    krabbeln erinnert mich an Babys xD

    Jetzt weiß ich, was mich die ganze Zeit an dem Satz gestört hat xD

    Den Kloß erwähnst du mMn recht oft im ganzen Text bisher. Entweder machst du hieraus eine Art Running Gag, was ich in der Situation allerdings nicht so schön finden würde, aber als Beispiel:

    - Schon wieder erschwerte ein Kloß im Hals ihm das Schlucken.


    Ansonsten könntest du auch einfach variieren und schreiben, dass es ihm vorkam, als würde ihm jemand die Kehle zudrücken oder so

    Ja, du hast recht. Das ist mir auch aufgefallen. Irgendwie hab ich mir dass dann für später vermerkt und dann doch vergessen. Aber aus deinem Vorschlag bastel ich was schönes ^^



    wäre ich zufällig ein kampferprobter Wikingerabkömmling mit Familie

    xD

    Hier allerdings muss ich mal abweichen von der Lobeshymne auf Tjelvars Reaktion. "Geräusche eines Kampfes" gehen für mich nicht mit "Herz hüpft" zusammen, denn Letzteres impliziert mir aus dem gängigen Gebrauch Freude, Aufregung, Fröhlichkeit. Ich verstehe, dass er auf Überlebende (=seine Schwester) hofft, aber die Geräusche des Kampfes dürften doch ziemlich an dieser Hoffnung zehren, oder?

    Ja, sehe ich jetzt auch so ...

    Ich werde das was umbasteln und mal schauen, ob ich ein bisschen von beidem einbauen kann.



    Also DAS war für mich DER Absatz des Kapitels. Hammer --- "Nun waren sie alle tot." Hut ab. Ich kann gar nicht beschreiben, wieso, aber ich kriege Gänsehaut.

    Wenngleich auch: das Komma nach "Nun" muss weg

    Sehr cool xD
    Dabei wäre es fast gestrichen worden, weil ich dachte damit vielleicht ein bisschen zu viel des GUten beisteuern zu wollen ^^;


    danke für eure beiden Kommentare. Und sry wegen des pqp, ich versuche mich weiterhin zu bessern, so, dass das(<- könnte ich ersetzen durch dies :D ) den Lesefluss nicht mehr so behindert.

    Es war kurz vor neunzehn Uhr, als Emilia die Tür hinter sich zuzog und das kalte Treppenhaus betrat. Elias war fort.

    Zu aller erst. ICh finde das aufrollen der Vergangenen Ereignisse, so wie du es hier machst nicht schlcht. Zumal sie nicht alle aufeinmal kommen, sondern schön dosiert zwischen der Gefühlswelt der JETZIGEN Emilia :D


    Die Frage ist nur, wie sehr das noch von nöten sein wird, wenn du beide Bände zusammenschieben willst. Und ob es dann nciht eher stören wird.

    Der Part an sich gefällt mir gut. Du schaffst es oft Gefühle zu beschreiben, wo ich dann nicken muss und denk "Ja, so fühlt sich das an."


    Auch hat mir gefallen, wie du beschreibst dass Silas wohl nervös ist. Das ist eine Kleinigkeit, aber wir als Leser wissen ja was dahintersteckt.


    Ansonsten: Was ich nohc interessant fand war der Gedanke, von Emilia, dass Silas und Elias das genaue Gegenteil zueinander scheinen. Dabei musste ich da kurz widersprechen, als du allerdings dann dargelegt hast, warum sie so dachte, konnte ich dem doch zustimmen :D

    Mit anderen Worten, du hast etwas dargelegt, dass nicht offensichtlich schien, uns aber eigentlich vor der Nase presäntiert wurde. Sowas hab ich immer gerne.

    Vorsichtig begann ich den Deckel der Delfindose nach oben zu schieben. In wirbelnden Strömen glitt magische Energie hinaus.

    Ok, ich glaube das war von den Parts die ich bisher gelesen habe der beste. Er las sich am flüssigsten. Und mir gefiel die Interaktion in der Küche. Das Einzige, dass mich gestört hatte war das Tesma so außersich war, im Bezug darauf dass sie eine Hexe sei. Immerhin ist das eine Welt in der magische Gegenstände auf dem Markt verkauft werden :hmm:


    Da kommt mir der Aufruhr deswegen ein bisschen seltsam vor.


    Ansonsten hat mir der Umschwung der Stimmung gut gefallen .

    So, nach längerer Pause wegen Unistress und co melde ich mich mal mit einem Part zurück ^^

    Ich hoffe ich knn über die Weihnachtsferien hier (sowohl im Thread als auch im Forum) noch ein bisschen weiter machen.


    Bevor ich aber den neuen Part poste, wollte ich noch auf ein paar kleine Änderungen aufmerksammachen. Damit sie nachher nciht komisch vorkommen.
    - Sigi hat nun mehrere Armreife, die auch direkt im ersten Part mit ihr erwähnt werden.
    - In der Mitte der Stadt verläuft ein Bach, den Tjelvar per Brücke überquert, wenn er zum Thing stiefelt.
    Auch wird der Bach nochmal in der Szene erwähnt, in der er zurück zur Kirche hetzt. Da durchwartet er ihn allerdings einfach und rennt nicht erst zur Brücke.

    - In den ersten Parts wurden noch Infos über die Flucht von Tjelvars Familie eingebaut. Dass sie zum Beispiel Tage lang durch den Wald gestreift sind, ehe sie auf diese Stadt trafen.

    -Auch habe ich im Bezug darauf kurz erwähnt, wie sie in ihrer neuen Heimat aufgenommen wurden und sie bis heute eigentlcih nicht wissen, ob ihnen jemand die Geshcichte von damals überhaupt abgekauft hatte.

    - Die Umgebung der Stadt habe ich näher beschrieben, als Tjelvar auf dem Hügel sitzt und seinen Blick schweifen lässt.

    - und ansonsten noch ein paar andere Sachen, die ihr in den Kommentaren erwähnt habt, an die ich mich auf die Schnelle aber nicht mehr erinnern kann ^^;


    Also jetzt noch einen Spoiler, für Kalki und dann geht es weiter c:



    So, nun aber weiter im Text


    Kapitel 3:

    Stille


    Teil 2

    Tjelvar stieg von dem Zwerg und schaffte es, sich zu einer Wand zu schleppen, an welcher er sich zu Boden sinken ließ. Sein Blick fiel zuerst auf Erik und wanderte dann nach unten, auf die eigenen blutverschmierten und zitternden Hände.

    Das Gefühl, das ihn eben noch beflügelt hatte, war vollkommen verflogen. Jetzt, da der Rausch erloschen war, kam Tjelvar alles so unwirklich vor. Von dem Kampf hatte er nur ein paar Bilder im Kopf und er schaute sogar noch mal zu dem entstellten Leichnam des Draugr, um sich zu vergewissern, dass er sich das nicht nur eingebildet hatte.

    Die letzten Sekunden, ja sogar Minuten fühlten sich an wie ein flüchtiger Traum. Doch die Draugr und die Stille, das alles war Realität. Erik war tot. Bei seinem Vater hätte er es vielleicht verhindern können, hier nicht. Er hatte nicht einmal gesehen, wie sein Freund gestorben war.

    Mit wackeligen Armen stützte sich Tjelvar von der Wand ab und richtete sich wieder auf. Schmerzlich kam ihm dabei die Erinnerung an seine Bisswunde hoch. Er ignorierte das Brennen in seiner Schulter.

    Für Sigi oder seine Mutter war es noch nicht zu spät. Er wünschte sich für seinen Freund ein anständiges Begräbnis, durfte jedoch keine Zeit verlieren. Wenn er zumindest seinen Leichnam bergen könnte.

    Er entfernte den Speer aus Eriks Rücken und schloss die Augen des Toten.

    Unmittelbar stieg wieder die schwere Trauer in ihm auf, welche er aber zu unterdrücken versuchte. „Sigi wird nicht das Gleiche passieren, das verspreche ich dir“, sagte Tjelvar. Das ewige Schreien und der Kloß, der ihm heute schon öfter im Hals gesessen hatte, forderte ihren Tribut. Von seiner kräftigen Stimme war nur noch ein heiseres Flüstern übriggeblieben. „Ich werde sie retten und dich rächen!“

    Er richtete seinen Blick auf das Licht, welches durch den Nebel drang. Seine Aufmerksamkeit galt jetzt nur noch seiner Familie. Er musste sie aus dieser Stadt schaffen.

    Humpelnd schleppte er sich zu seiner Axt und wandte sich dann dem hoffnungsvollen Leuchten zu.

    So schnell ihn seine müden Beine ließen, eilte er über den Platz. Erst nach und nach zeichnete sich das gesamte Gebäude vor ihm ab.

    Wie ein großer schwarzer Berg ragte die Kirche in den nebelverhangenen Himmel und schuf in Tjelvar das Gefühl, vor einer unüberwindbaren Aufgabe zu stehen.

    Die große Tür stand einen Spalt weit offen und präsentierte nur einen kleinen Blick ins Innere.

    Die Geräusche eines Kampfes waren zu hören und ließen Tjelvars Herz schneller schlagen.

    Überlebende!
    Ein seltsames Gefühl von Erleichterung und Panik kam in ihm auf.

    Er huschte durch den Spalt und sofort keimte neue Hoffnung. „Sigi!“

    Seine Schwester wehrte sich mit einem Kerzenständer gegen einen Draugr, dessen Schwert nur noch aus einer abgebrochenen Klinge bestand.

    Sigi ließ sich von Tjelvar nicht ablenken und schaffte es, dem Untoten einen Schlag zu versetzen, so das dieser zu Boden fiel und nicht mehr aufstand.

    Die Gefahr war jedoch nicht gebannt. Hinter der großen Steintafel kam ein weiterer Zwerg zum Vorschein, der Sigi packte.

    Sie kreischte und strampelte, als die kräftigen Arme sie umschlangen. Obwohl der Draugr einen Helm trug, der den gesamten Kopf umschloss, sah es so aus, als versuchte er, sie zu beißen.

    Hastig lief Tjelvar auf sie zu und rammte dem Zwerg seine Axt in den Nacken.

    Als er sie rauszog, fielen sowohl der Untote als auch Sigi zu Boden. Panisch kroch sie von ihrem Gegner weg und erkannte Tjelvar erst, nachdem sie sich umgedreht hatte.

    Sie starrte ihn mit großen Augen an, als könnte sie es nicht glauben, ihn lebend zu sehen.

    Erst nachdem Tjelvar einen Schritt auf sie zu machte, rappelte sie sich auf und fiel ihm schluchzend in die Arme.

    Er drückte seine Schwester an sich und spürte, wie jegliche Spannung von ihm abfiel. Erleichtert festzustellen, dass es seiner Schwester gut ging, gab ihm wieder Hoffnung. Auch wenn er sich eingeredet hatte, dass sie am Leben sei, waren die dunklen Gedanken im Hintergrund immer stärker geworden.

    Aber jetzt spürte er ihre Umarmung, hörte ihre Stimme. Für einen Moment, schien die Welt wieder in Ordnung.

    Sie auch noch zu verlieren, hätte er sich nicht verziehen. Ist doch Erik schon ...

    Der Gedanke daran schnürte ihm die Kehle zu.

    Erik.

    Tjelvar kniff schmerzerfüllt die Lider zusammen.
    Wie sollte er Sigi erzählen, dass Erik tot war? Dass er zu spät gekommen war, um ihn zu retten?
    Er konnte es nicht. Er wollte es, aber es ging nicht.

    Sigi spürte wohl, dass etwas nicht stimmte. Sie löste die Umarmung und musterte sein Gesicht.

    Es fiel ihm schwer, ihr in die Augen zuschauen und so wich er ihrem Blick aus. Dabei bemerkte Tjelvar erst jetzt, welches Bild ihm zuvor entgangen war.

    Er hatte nur auf Sigi geachtet und bei ihrer Rettung die Zerstörung der Kirche gar nicht wahrgenommen. Viele der Bänke und Fenster waren durch den Einfall der Draugar zerstört worden und zwischen den Trümmern des Angriffs lagen die Opfer dieses Grauens.

    Tjelvars Plan, dass sich möglichst viele der Frauen und Kinder hier versammeln sollten, hatte funktioniert. Nun, waren sie alle Tod.

    Zwar lagen auch ein Dutzend erschlagene Draugr zwischen den Leichen. Doch das war es niemals wert gewesen.

    Unbewaffnet und ohne Hilfe der Krieger am Tor hatten sie keine Chance gegen diesen Gegner gehabt. Es muss ein göttliches Wunder gewesen sein, dass Sigi dieses Massaker überleben konnte.

    „Wir haben gekämpft“, sagte Sigi und lenkte Tjelvars Aufmerksamkeit wieder auf sie. Ihre Arme und die Ringe, die sie an ihnen trug, waren mit Blut besudelt. Aber augenscheinlich hatte sie es geschafft, selbst von Verletzungen verschont zu bleiben. In den Augen seiner Schwester sah Tjelvar jedoch, dass dies nur physisch gelten konnte.

    „Wir haben gekämpft“, wiederholte sie mit zitternder Stimme, „Als sie eindrangen, ist keiner von uns geflohen. Wir wussten, dass sie euch in den Rücken fallen würden, sobald sie mit uns fertig gewesen wären. Keiner von ihnen ist umsonst gestorben. Sie ... sie.“ Sigi war kurz davor sich in Rage zu reden, doch ihr fehlten die Worte. Mit starrem Blick und offenem Mund fuhr sie sich durch die Haare. „Wo ist Mutter?“, entfuhr es ihr mit einem Mal.

    „Sie ist nicht hier gewesen?“, fragte Tjelvar.

    „Nein, ich habe sie nicht gesehen. Hattest du ihr denn gesagt, dass ...“

    Ein stummes Nicken war Tjelvars Antwort. Als er über die vielen Leichen blickte, kam ihm der Gedanke, dass es vielleicht besser war, dass seine Mutter nie hier eingetroffen war. Doch wo könnte sie sein? Und wichtiger, lebte sie noch?

    Mit Axt und Schwert ausgerüstet, stand er zwischen den Bänken und winkte Sigi zu sich.

    „Komm, Sigi. Wir müssen hier schnell weg. Die Draugar sind auf dem Weg hier her! Ich bringe dich aus dem Dorf und werde dann nach Mutter suchen.“

    „Ich werde dich nicht allein lassen“, dementierte seine Schwester. Unter den ganzen Tränen zeichnete sich in leichten Zügen die Entschlossenheit ab.

    Sie hatte Angst vor diesen Wesen, das sah Tjelvar ihr mehr als deutlich an, dennoch würde sie bei ihm bleiben. Auch wenn er ihre Stärke bewunderte, wollte er sie lieber außerhalb des Tumults wissen. „Du kannst nicht bei mir bleiben“, sagte er ruhig.

    Sigi wollte gerade etwas sagen, da würgte Tjelvar sie ab. „Nein, Sigi. Ich habe gesehen was diese Monster machen. Ich ...“

    „Ich war genauso mittendrin, wie du“, gab ihm seine Schwester zu verstehen und zeigte auf die vielen Toten im Raum.

    „Ich kann dich und Mutter nicht gleichzeitig beschützen. Ich selber habe es nur knapp zur Kirche geschafft. Ich verspreche dir, ich bringe dich hier lebend raus und schicke Mutter so schnell ich kann zu dir.“

    Mit großen Augen starrte Sigi ihn an. Sie musterte sein Gesicht genau und ging einen Schritt auf ihn zu. „Du ... warte, was meinst du, mit ‚du wirst Mutter so schnell es geht zu mir schicken‘? Du wirst bei ihr sein!“

    Tjelvar senkte kurz den Kopf, ehe er mit ruhiger Stimme versuchte zu verdeutlichen, was sein Plan war. „Ich werde diese Stadt nicht verlassen.“

    Seine Schwester starrte ihn nur unverständlich an. „Jetzt red keinen Schwachsinn!“

    „Wenn ich Mutter gefunden habe, werde ich sie zu dir schicken. Ihr beide rennt dann soweit euch eure Beine tragen.“

    Sigi guckte ihn nur entsetzt an und schüttelte wild den Kopf. „Hör auf damit! Hörst du überhaupt, was du da sagst? Was solltest du hier noch wollen?“

    „Ich werde sie umbringen. So viele ich kann, so viele wie mich die Götter lassen. Ich werde sie alle mit nach Hel nehmen.“ Tjelvars Griff um die Axt wurde fester und er wandte sich von seiner Schwester ab. „Diese Hurensöhne müssen für das bezahlen, was sie getan haben.“ Mit starrem Blick schaute er zur Tür, hinter der die Monster lauerten.

    „Ist es wegen Vater?“ Sie flüsterte diese Worte beinahe.

    Es war das erste Mal, seit seinem Tod, dass sie über ihn redete. „Bitte ... Du musst das nicht tun.“

    Tjelvar schüttelte den Kopf. „Irgendjemand muss es tun“ Seine Stimme wurde nun energischer. „Ich habe heute viele ehrenhafte Krieger sterben sehen. Sie gaben ihr Leben, um diese Stadt zu beschützen. Wenn ich nicht dasselbe versuche, dann war ihr Tod umsonst!“

    „Aber sie haben doch nicht nur für die Stadt gekämpft, sondern auch für unser überleben. Wenn du es jetzt wegwirfst, dann sind sie umsonst gestorben!“ Ihre Stimme klang nun flehender.

    Tjelvar wollte keine Sekunde länger hierbleiben und doch drehte er sich noch einmal zu ihr um. „Sigi, wir haben jetzt keine Zeit zum diskutieren, ich werde ihren Tod rächen und meine Schuld begleichen.“

    „Was denn für eine Schuld?“ Seine Schwester schüttelte nur abermals verständnislos den Kopf. „Redest du von Vater? Dich traf keine Schuld, verdammt. Du warst noch ein Kind. Du hättest nichts tun können.“

    Tjelvar mahlte mit den Zähnen. Warum konnte Sigi nicht einfach auf ihn hören? Nur einmal. Sie hatten dafür jetzt keine Zeit. Er begann mit dem Fuß zu wippen. Wollte sie am liebsten packen und mit sich ziehen. „Schluss!“, versuchte er es ein letztes Mal ruhig. Doch seine Stimme begann zu beben.

    Sigi war es jedoch letzt endlich, die explodierte. „Du bist dumm, hörst du? Weißt du, warum ich nicht mehr mit euch über Vater sprechen wollte? Weil man mit euch darüber nicht reden konnte. Mutter wurde immer wütend, wenn ich das Thema anschnitt, und du verfällst immer in Selbsthass und Trauer.“ Aufgebracht fuhr sie sich durch die Haare. „Glaubst du, ich wüsste nicht, warum du so hart trainierst? Warum du jeden Tag mit der Axt hantierst? Verdammte scheiße, du warst ein Kind! Und ich will dich nicht verlieren, nur weil du das nicht in deinen Schädel bekommst. Du musst nichts beweisen und auch nichts wieder gut machen.“

    Tjelvars Halsschlagadern traten hervor. „Du begreifst es einfach nicht.“

    „Wenn es nicht darum geht, worum dann? Rache? Glaubst du Vater hätte das gewollt?“ Sigi fing an zu zittern und Tränen sammelten sich in ihren Augen.

    „Das hat verflucht nochmal nichts mit Vater zu tun“, gab ihr Tjelvar lautstark zu verstehen. Zornig schlug er seine Axt in eine der Bänke.

    „Was dann? Willst du beweisen das stark du geworden bist?“

    „Nein!“

    „Willst du zeigen, wie mutig du bist?

    „Nein!“

    „Was ist es dann, Tjelvar?“

    „Erik ist tot!“

    ...

    Die Worte hallten mehrmals durch die Kirche, ehe sie verklungen und beide in schmerzlicher Stille alleine ließen.

    Jegliche Anspannung war aus Sigis Körper verschwunden. Ihre großen blauen Augen starrten ihn nur an. Dann schloss sie sie und presste ihre Lippen aufeinander. Tjelvar wusste nicht, was er machen sollte. Es fühlte sich an, als könnte er jetzt nichts Richtiges mehr tun. Er atmete nicht mal. Er beobachtete nur, wie ihr die Tränen über die Wangen liefen und wie sie zitternd die Hand vor den Mund hob.

    „Nein.“ Ihre Stimme war kaum zu hören. Sie wiederholte das Wort noch einige Male, bevor sie die Kraft verließ und sie auf die Knie fiel.

    Sie krallte ihre Finger in den Stoff ihrer Hose und ließ ihrer Trauer freien lauf. Ihr Weinen schallte durch Nekjols Haus und zerriss Tjelvar das Herz.

    Danke, Chaos Rising

    dann behaupte ich jetzt einfach, dass Etiam auch fleissig war und Tag 9 hinterherwirft!

    Mich so in die Bredouille zu bringen :P


    Thema 9 - Herrscher




    „Lassen sie mich durch, ich habe eine Audienz beim König“, keifte Schauda den sichtlich genervten Wachmann an.
    „Ich wiederhole mich, Eure Majestät hat sich noch nicht warm gesessen. Vor Zwölf Uhr dürfen wir niemanden reinlassen.“
    Ungeduldig ging der Expeditionsleiter auf und ab. „Aber es ist dringend. Das Schicksal der Welt hängt davon ab.“
    „Ja, das haben die militanten Veganer letzte Woche auch behauptet.“
    Verdutzt blickte Schauda in seine Richtung. „Diese Druiden interessieren mich nicht. Hören sie, wann haben sie mich das letzte Mal hier antanzen sehen?“
    „Ich habe sie noch nie gesehen, sonst schicken sie doch immer einen ihrer Untergebenen“, murmelte die Wache und pulte im Ohr herum.
    „Eben. Wenn es nicht wirklich wichtig wäre, dann würde ich doch nicht persönlich hier auftauchen?“
    „Nun gut“, entgegnete der Wachmann und verdrehte die Augen. „Wenn sie dann endlich aufhören zu nerven.“ Ohne ein weiteres Wort zu verlieren ging der Mann voran und Schauda folgte ihm.
    Sie traten in einen großen Saal mit großen roten Säulen und goldenem Stuck an der Decke.
    Es war ein sehr länglicher Raum und am anderen Ende saß auf einem großen gepolsterten Thron König MIregal.
    „Eure Majestät, ihr habt Besuch“, sagte der Wachmann zögernd.
    „Mein Thron ist noch kalt“, sprach der König.
    „Verzeiht Milord, aber es hat höchste Priorität und konnte nicht mehr warten.“
    Miregal zuckte nur mit den Schultern. „Das haben diese Kohlfresser auch behauptet.“
    „ich weiß Milord aber …“
    „Verehrte Hoheit, es ist dringend.“, unterbrach Schauda den Wachmann.
    „Nun gut“, meinte Miregal und winkte seinen Untertan hinfort.
    Mit einer tiefen Verbeugung verabschiedete sich der Wachmann, allerdings nicht, ohne Schauda noch einen bissbilligenden Blick zuzuwerfen.
    Sich davon nicht unterkriegend wandte sich der Expeditionsleiter wieder zum König. „Eure Majestät, ich bin Schauda. Vielleicht habt ihr schon mal von mir gehört.“
    Miregal kratzte sich an der Stirn „Ja, ich habe von Euren Nachforschungen im Norden gehört.“
    „Gut, gut. Vor einigen Tagen haben wir eine faszinierende … eine grausame Entdeckung gemacht. Ein geheimer Durchgang in Gorak Thor brachte uns zu einer tiefergelegenen Ebene. Wir fanden Leichen, die vor tausenden von Jahren umgebracht worden sein müssen. Da sie alle auf die gleiche Weise umgebracht wurden, dachte ich natürlich gleich an eine Exekution. Allerdings halte ich mittlerweile auch ein Ritualmord nicht mehr für unwahrscheinlich.“
    „Kommt zum Punkt, Schauda“, sagte der König und gähnte ausladend.
    „Als meine Helfer mit den mechanischen Kriegern zu mir stießen, spielte ihre Technologie verrückt. Sobald sie diesen Ort des Grauens betreten hatten, fingen sie an uns anzugreifen. Ich kann Euch nicht sagen warum, aber ich habe das Gefühl, dass irgendetwas Übernatürliches dafür verantwortlich war. Und vor diesem … Ding, habe ich Angst.“
    „Aha“, kam nur vom König, welcher sich gelangweilt den Bart kratzte. „Und was wollt ihr nun von mir?“
    „Ich fürchte mich vor dem, was wir finden werden, wenn wir in tiefere Ebenen der Ruine vordringen sollten, aber das bewegt mich nicht dazu jetzt das Handtuch zu schmeißen. Aber wollen wir dem Geheimnis von Gorak Thor wirklich auf die Spur kommen, dann brauche Männer. Männer, die bereit sind zu kämpfen.“
    „Um Euer Hirngespinst zu bekämpfen? Wie sollen meine Ritter gegen einen Geist antreten?“
    Schauda schüttelte den Kopf. „Selbst wenn es kein Wesen gibt, dass für diesen abrupten Angriff unserer Maschinen verantwortlich ist, so wird es in den tieferen Ebenen sicherlich mehr von den mechanischen Kriegern geben, mit denen wir uns messen müssen.“
    „Mhm.“ Miregal schien Schauda gar nicht richtig zugehört zu haben. Sein Blick war leer und es sah so aus, als würde er geradewegs durch den Expeditionsleiter hindurchschauen. Nach einer langen Pause, in denen keiner was sagte, wippte der König sacht mit dem Kopf. „Mir scheint, als ob Eure Forschungen hier ein Ende finden.“
    „Was?“ Vor Schreck blieb Schauda der Mund offenstehen.
    „Mir ist egal, was für alten Plunder sie da unten zu finden hoffen, aber dafür werde ich sicherlich nicht einen meiner Männer erübrigen.“
    „Eure Majestät … Ich glaube sie verstehen das Ausmaß dieser Sache nicht.“
    Miregal hob die Augenbrauen und in seiner Mimik lag ein Ausdruck von Ärger.
    „In diesen Ruinen gibt es ganz klar Hinweise über eine Katastrophe, die eine ganze Zivilisation ausgelöscht hat. Wenn wir nicht herausfinden, was da vorgefallen ist, wie können wir dann sicher sein, dass uns nicht gleiches ereilt?“
    Der König streckte sich und lehnte sich dann leicht nachvorne. „Schauda … Was glaubt ihr, wie lange ist diese … Katastrophe schon her?“
    Verblüfft über diese Frage, musste Schauda erstmal seine Gedanken sortieren. „Ähm, wir sind uns nicht sicher … Vielleicht, vor … drei oder viertausend Jahren?“
    „Aha … Und warum geht Ihr dann davon aus, dass uns ein solches Ereignis in absehbarer Zeit erwartet?“
    „Das weiß ich nicht, aber wir gehen davon aus, dass es periodisch auftritt und …“
    „So so … Also könnte es auch erst in weiteren … was sagtet Ihr? Drei bis viertausend Jahren auftreten?“
    Schauda wusste, worauf dieses Gespräch hinauslaufen würde und ließ entrüstet die Schultern hängen. „Ja, theoretisch schon aber …“
    Der König gähnte und unterbrach so abermals das Wort des Expeditionsleiters. „Nun gut. Ich denke dann können diese mechanischen Krieger noch etwas in ihrer Muffigen Ruine warten.“
    „Das haben die Bewohner Garok Thors vielleicht ähnlich gedacht“, murmelte Schauda.
    „Was war das?“, wollte Miregal wissen.“
    Schauda räusperte sich. „Eure Majestät, ich sagte lediglich, dass das Volk Garok Thors, so fortschrittlich sie auch waren, … dumm genug war, den Warnungen keine Beachtung zu schenken.“
    Schauda wusste nicht, ob der König die Beleidigung nicht bemerkt hatte, oder absichtlich überhört hatte. Er saß nur da und stützte seinen massigen Kopf gegen seine Hand. „Was das Volk Garok Thors gemacht hat, ist mir einerlei. Hier bestimmte ich, was das Beste für das Volk ist.“
    „Dann werden sie weiter Tatenlos bleiben, bis uns das gleiche Schicksal ereilt?“
    „Das, ist das beste für das Volk.“
    Schauda schüttelte, seine Niederlage anerkennend den Kopf. „Dann muss ich wohl wo anders Unterstützer für meine Sache finden.“
    „Hm“, brummte der König nur beiläufig und inspizierte seine Fingernägel.
    Schauda verbeugte sich noch einmal und sagte, während sein Haupt gen Boden zeigte: „Eure Majestät. Ich hoffe sehnlichst, dass die Katastrophe nicht eintritt und wir alle verschont bleiben. Doch wenn der schlimmste aller Fälle doch eintreten sollte, dann wird es für die Unvorbereiteten keine Rettung geben.“
    Miregal hörte jedoch schon nicht mehr zu, sondern war viel zu sehr damit beschäftig das Kissen auf seinem Thron zu richten.
    Ohne ein weiteres Wort zu sagen drehte Schauda sich um und verließ den Saal.

    So, da bin ich wieder. Sry, für die harte verspätung aber ich hab momentan echt wenig Zeit ;(


    Ich hoffe das geht noch klar, wenn ich unseren Tag 7 hier jetzt veröffentliche:sack:


    Aber dafür war Chaos Rising auch fleißig und schmeißt Tag 8 direkt hinterher :D



    Schon seit jeher, wurde der Morast von Dalagur gemieden. Man erzählte sich, dass dort üble Dinge geschehen, die weit über die Kräfte der Natur hinausgingen. Es war diesen Präsenz, die man spürte, wenn man in das verschlungene Unterholz starrte. Ein Präsenz, die die Angst nährte und doch zu locken schien.
    Eines Tages verirrte sich ein Rabe nach Dalagur. Auf der Suche nach Futter überflog er den Morast und landete schließlich auf einer Lichtung. Er pickte mit seinem Schnabel auf den Boden und hoffte so Insekten an die Oberfläche zu locken. Nach einigen vergeblichen Sekunden hüpfte er zur nächsten Stelle und versuchte sein Glück erneut.
    Ein Wind über die Lichtung und zerzauste sein Federkleid. Als er seinen Kopf reckte, um sein Gefieder wieder zu richten, blickte er auf etwas, dass man nur äußerst selten in Dalagur zu Gesicht bekam.
    Zeichen von Leben.
    Vor ihm befanden sich die Überreste einer versunkenen Tempelanlage. Auch wenn sie mal von schierer Größe gewesen sein musste, ragte nur noch ihre Kuppel aus dem Boden. An der Seite, die dem Raben zugewandt war, klaffte ein großer Riss im Mauerwerk.
    Neugierig legte der Vogel den Kopf schief und blickte in die Finsternis des Tempels. Zögerlich schritt er auf die Öffnung zu, bis er sich schließlich innen umschauen konnte. Es war stockdunkel, doch das hinderte ihn nicht daran weiterzugehen.
    Immer weiter hüpfte er und schon bald war nichts mehr vom Morast hinter ihm zu sehen. Dafür tat sich vor ihm ein neues Licht auf.
    Ohne auch nur einmal zu stoppen oder sich umzudrehen hielt der Rabe darauf zu. Erst als er die Öffnung erreicht hatte blieb er stehen und blickte von oben in einen großen runden Raum. Durch ein Loch in der Kuppel, unter der er sich befand drang schummriges Licht.
    In einem Gleitflug segelte der Rabe nach unten. Direkt begann er wieder auf dem Boden zu picken und seine alte Taktik zu versuchen. Doch auch hier schien ihm kein Glück hold zu sein. Er hüpfte ein paar Zentimeter weiter und versuchte es erneut.
    Nichts. Wieder wechselte er den Standort und-
    Eine Hand packte ihn und hob ihn empor. Wild wehrte sich der Vogel pickte in die Finger, die ihn umschlossen, hielten und krächzte schließlich in das Gesicht eines Mannes.
    Seine Augen waren leer und blutunterlaufen. Seine Haut wirkte blass und faltig, dabei schien er noch nicht sehr alt zu sein.
    „Ganz ruhig“, raunte er.
    Seine blutende Hand schien ihn nicht zu kümmern. Er hielt den Raben bestimmt, drückte allerdings nicht zu fest. Er trug ein rotes Gewand, das selbst von dutzenden schwarzen Federn geschmückt war. Es sah sehr alt aus und auch wenn es wohl mal sehr Prunkvoll gewesen sein muss, so hing es heute teils in Fetzen an ihm herunter. Der Vogel unterließ nun jeglichen weiteren Versuch sich zu befreien und sein Blick leerte sich.
    „Es ist gut, dass du hier bist.“ Sein Blick wandte sich nun von dem Tier ab und er schaute in die Mitte des Raumes.
    Mit Ketten an Armen und Beinen waren dort zwei nackte Männer und Frauen an den Boden gefesselt. Sie waren alle geknebelt und nur erstickte Laute drangen zu dem Mann im roten Gewand.
    Aus einer Tür hinter ihm kamen nun weitere Personen in gleichen Roben. Ihre Gesichter waren verhüllt. Es waren sowohl Männer als auch Frauen unter ihnen und während sie ihre Plätze rund um die Gefangenen einnahmen, begann er, der wohl ein Vorsitzender war, an zu sprechen. „Brüder … Schwestern …“, er senkte seinen Kopf zu den gefesselten. „Ungläubige … Es ist so weit.“ Feierlich breitete er seine Arme aus. Den Raben immer noch im Griff. „Wir sind nicht mehr viele. Doch wir sind unerbittlich und so hat er uns ein Geschenk gemacht, dass wir heute empfangen werden. Ihr wisst was das heißt. Nicht länger werden wir die Last dieser irdischen Leiden spüren müssen. Aber was noch viel wichtiger ist, wir kommen der Reinigung dieser Welt einen großen Schritt näher. Heute ist der Tag, an dem wir…“
    „Du scheiß Irrer.“ Einer der Gefangenen hatte es geschafft sich seinem Knebel zu entledigen und spuckte nun, so gut es seine Position zu ließ dem Vorsitzenden vor die Füße. „Ihr werdet damit niemals davonkommen.“
    Der Redner schaute ihn mit nichtssagendem Blick an und stand weiterhin reglos dar.
    „Sie werden euch jagen und jeden einzelnen von euch umbringen. So, wie es der Auserwählte getan hat.“
    Wortlos hielt der Vorsitzende einem seiner Schwestern den Raben entgegen. Als sie ihn ihm abnahm, trat er langsam in die Mitte des Raumes und beugte sich zu dem Gefangenen hinunter.
    Harsch packte er sein Gesicht und schmierte damit das Blut seiner verletzten Hand an die Wangen des Mannes.
    „Ihr seid wütend“, stellte der Redner fest. „Weil ihr wisst, dass jede Jagt, dass jede Rettung zu spät kommen wird. Ihr seid wütend, weil ihr dachtet ihr hättet uns ausgelöscht. Ihr dachtet, ihr könntet uns vergessen.“
    Die Stimme des Redners wurde energischer und er drückte den Kopf des Gefangenen zur Seite auf den Boden. „Ihr seid eine Schande. Seid wütend, weil ihr nicht in Euer langweiliges Leben zurückkehren könnt.“
    Tränen rannen über das Gesicht des Gefesselten. „Ihr wisst nicht…“
    „ICH BIN WÜTEND“, schrie der Redner und riss das Wort somit wieder an sich. „dass ihr die Tragweite des ganzen nicht versteht! Ich brodele vor Wut, wenn ich sehe, wie eure Königreiche uns ächten. Dabei werden sie Zeitalter um Zeitalter vom Antlitz dieser Welt gefegt, während wir überdauern.“ Die Fingernägel des Vorsitzenden gruben sich mittlerweile ins Gesicht des Gefangenen, während er weiter in Rage zu seinen Brüdern und Schwestern sprach. „Sie glauben sie seien die Helden dieser Welt, reden von Auserwählten und preisen all jene, die uns heimtückisch abschlachten. Dabei sind sie nicht mal in der Lage zu erkennen, was direkt vor ihnen liegt.“
    Die Stimme des Vorsitzenden senkte sich wieder und die Anspannung verließ seinen Körper. „Und was machen wir? Wir laden unsere Schänder dazu ein am kostbarsten aller Tage mit uns die Geburt eines neuen Gottes zu feiern.“
    „Darum geht es euch“, ächzte der Gefangene. „Ihr glaubt tatsächlich an dieses Märchen?“
    Der Redner lächelte nur süffisant. „Wir glauben nicht. Wir wissen schon längst.“
    „Wenn diese Geschichte wahr ist, dann werdet ihr mit draufgehen“, der Mann stockte. „Die Last des irdischen Leidens“, murmelte, als er verstand. „Ihr seid Wahnsinnig!“
    „Nein“, sagte der Vorsitzende, als er den Knebel zurück in den Mund des Gefangenen stopfte. „Wir sind die einzige Konstante.“
    Eilig Schritt er zurück an seinen Platz und gab einen Schwenk mit dem Arm. Sofort fingen einige der Kultisten an einen unheimlichen Gesang anzustimmen. Von irgendwo war auch das Geräusch einer Trommel zu hören, die ihren tiefen Klang zum rhythmischen Auf und ab der Stimmen beifügte.
    Hastig streckte der Redner der Schwester seine Hand entgegen. „Wir haben nicht mehr viel Zeit!“
    Sie gab ihm den Raben zurück und er fing an etwas in dessen Ohr zu flüstern.
    Nach nur wenigen Worten entließ er das Wesen aus seiner Gefangenschaft und sofort flatterte es durch das Loch in der Decke davon.
    Der Redner breitete seine Arme aus und legte seinen Kopf in den Nacken, während der Chor um ihn herum immer lauter wurde. „Ich spüre deine Präsenz, oh erster aller Blutraben. Sie umarmt mich und heißt uns alle dabei willkommen, Zeuge deiner Macht zu werden. So beginnen wir nun mit dem Ritual der Wiedergeburt. Mögest du unser Erlöser erst uns und dann dem Rest der Welt den Frieden bringen.“ Nun stimmte auch der Vorsitzende den Gesängen ein und vier der acht Kultisten im Raum hoben die Arme.
    Ein weiteres Geräusch war zu vernehmen. Erst war es leise und durch die Stimmen der Blutraben nicht richtig auszumachen. Erst als die Quelle näherkam, konnte man das Krächzen hunderter Krähen hören.
    Wie ein Wasserfall und augenscheinlich ohne Ende schossen die Vögel durch die Öffnung in der Decke.
    Die Vier welche zuvor ihre Arme gehoben hatten fingen nun an ausgiebige Bewegungen zu vollführen. Synchron fuhren sie herum und schienen mit ihrem furiosen Tanz den Schwarm durch den Raum zu lenken. Als die Musik ihren Höhepunkt erreichte, richteten sie sich nach vorne und strecken ihre Finger nach den Opfern aus.
    Keine Sekunde später brach die Schar Vögel über sie herein. Krächzen vermischte sich Schreien des Schmerzes. Es dauerte nicht lange, und die Gefangen waren unter einem schwarzgefiederten Berg verschwunden.
    Die Gesänge hielten ihren Höhepunkt und dem Redner entglitt ein Ausdruck der tiefsten Begierde, als er den roten Lebenssaft sah, der unter dem dunklen Federteppich hervorquoll.
    „Jetzt!“, flüsterte er mit erregter Stimme.
    Sogleich fingen die Kultisten die bis jetzt untätig waren damit an, ähnliche Armbewegungen zu vollziehen wie ihre Brüder und Schwestern zuvor.
    Doch sie lenkten nicht die Raben, sondern das Blut.
    Langsam und vorsichtig, als würden sie ein zerbrechliches Glas an einer Schnur ziehen, setzten sie ihre Magie ein, um die Flüssigkeit über den Boden zu bewegen.
    Es sah aus wie ein Heer von blutroten Feuerameisen, dass sich auf sie zu bewegte und schließlich vor ihnen stoppte.
    Sie änderten ihre Bewegungen und fingen an, die gesammelte Masse vor sich aufzurichten. Schlangenähnlich arbeitete sich das Blut nach oben und verharrte dann in eben jener Position.
    Die Gesänge, Schreie und die Raben, auf ein Mal war alles Still.
    Starr saßen die Vögel mit blutverschmierten Federn und Schnäbeln. Blickten durch den Raum, ohne wirklich etwas zu fokussieren.
    Der Vorsitzende hielt den Atem an, schloss die Augen und atmete tief ein. Als er die Lider wieder öffnete und sich umschaute, sammelte sich der Schweiß auf seiner Stirn.
    „Meister wir …“
    Mit harschem Ton, brachte der Redner seinen Bruder zum Schweigen. Offensichtlich konnte dieser die Magie nicht mehr lange aufrechterhalten, aber sie mussten warten. „Dalagur … wo bist du?“, flüsterte er kaum hörbar.
    Als einer der Raben zuckte, lenkte das das Augenmerk des Redners wieder direkt auf den Haufen schwarzer Vögel.
    Urplötzlich schnellte eine blutige Hand nach oben, die die Vögel aufschreckte.
    „Das ist das Zeichen!“, brüllte der Redner und sofort richteten alle Kultisten ihre Arme auf den zerfetzten Arm.
    Das gesammelte Blut stieß Wellenartig in der Mitte zusammen und vermischte sich mit den Raben und Leichen, die sich dort befanden.
    Einige der Tiere versuchte zu entkommen, doch das Blut griff förmlich nach ihnen und verleibte sie sich wieder ein.
    Ohrenbetäubender Lärm brachte die Wände zum Wackeln und aus der ekelhaften Masse aus Fleisch, Federn und Blut schien sich ein grässliches Wesen zu formen.
    war es in seiner Grässlichkeit doch unbeschreiblich, fing der Redner an Freudentränen zu vergießen, als sich das Monstrum erhob und so einen langen Schatten in seine Richtung warf.
    Es brüllte, krümmte sich vor Schmerz und fuhr seine unzähligen Klauen aus.
    Einer der Kultisten schien dem Wahnsinn nicht gewachsen und er versuchte zu flüchten.
    Blitzschnell packte das Wesen, welches immer noch nicht seine Endgültige Gestalt erreicht hatte, den Mann.
    Es zuckte am ganzen Körper, als es ihm ins Gesicht kreischte und ihm die Tränen in die Augen trieb. Wuchtig schmetterte das Monster ihn gegen eine der Säulen im Raum. Leblos landete der Kultist am Boden.
    Jetzt sprang das Ungetüm aus der Mitte und packte sich sogleich den nächsten Kultist. Es zerfetzte, fraß oder zerquetschte jeden, der im Weg war. Es war, als sein es von einer unbändigen Tobsucht befallen.
    „Meister, wir müssen hier weg!“
    Der Redner wandte sich verwirrt zu der jungen Frau, die an seinem Ärmel riss und wollte gerade etwas zu ihr sagen, als sie von etwas erwischt wurden.
    Benommen hievte der Vorsitzende den Leichnam von sich und sah noch wie sich seine Kreation vor ihm aufbaute. Die roten Vogelaugen blickten ihn zornig an und es sträubte alle Federn am Leib, als es ihn anschrie.
    „Es ist … wunderschön.“
    Mit rasenden Klauen riss es den Körper des Redners auseinander und wandte sich dann seinem nächsten Opfer zu.


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    So dann bleibt nur abzuwarten wann ich mit Tag 9 um die Ecke komme:/

    Tag 5 Thema 5

    Embleme


    Er seufzte, als auch die letzten Sonnenstrahlen verblassten und der Spielball des Sonnengottes hinter dem Horizont verschwand.
    Die drei Tage des Entspannens waren vorbei und schon morgen sollte er schon wieder zu neuen Heldentaten aufbrechen. Pflichtbewusst packte er schon jetzt seine Ausrüstung zusammen. Dabei bekam er auch seine Weste in die Finger, welche er immer trug, wenn er im „Dienst“ war.
    Sie war gespickt mit den Emblemen und Wappen der Organisationen, in denen er mittlerweile Mitglied war. Seltsam war nur, dass er sich nie freiwillig für eine dieser Gilden gemeldet hatte. Irgendein dummer Zufall ließ ihn immer in Situationen stolpern, die schließlich dazu führten, dass er und nur ER die einzige Rettung für die jeweilige Gruppe war.
    Er musste schmunzeln und schüttelte leicht den Kopf. Es war schon fast albern, dass ausgerechnet sein Blut die Rettung war, oder dass es nur ihm möglich war das Schwert aus dem Amboss zu ziehen.
    Mittlerweile war es zu seinem Hobby geworden, die ganzen Mitgliedschaften zu sammeln und deren Embleme zu tragen. Deswegen war er schon fast überall im Königreich Esten.
    Bei den Assassinen, die durch gezielte Morde versuchen das Geschehen der Welt in die „richtigen“ Bahnen zu lenken. Selbst den Namen König Miregals meinte er mal auf der „Liste“ gesehen zu haben.
    Auch war er schon bei den Drachenreitern. Immerhin war er es doch, der es verstand mit den Drachen zu kommunizieren.
    Mit besonderem Stolz strich er über das Wappen der Sirenen. Ein Bund weiblicher Magier, die nur äußerst selten einen Mann in ihre Reihen ließen, um ihre Art vor dem Aussterben zu bewahren. Diese Ehre wurde allerdings nur den tapfersten und bestaussehendsten Abenteurern zu Teil.
    Aber er war auch wirklich ein Bild von einem Mann, dachte er so bei sich, als er in den glattpolierten Helm sein Spiegelbild betrachtete. Ein Siegerlächeln kam ihm über die Lippen und er erinnerte sich daran, wie oft er sich schon in seinen eigenen Augen verloren hatte.
    Schnell riss er den Kopf zur Seite, bevor er wieder diesem magischen Bann verfiel und wandte sich wieder seiner Weste zu.
    Zwischen den ganzen Wappen gab es eine freie Stelle. Das war nicht immer so. Der Aufnäher der Blutadler, einer Sekte aus dem Westen hatte hier mal ihren Platz. Es hätte ihm früher auffallen sollen, dass diese allmonatlichen Opferungen keinem guten Zweck dienten … Besonders als er selbst als das ultimative Opfer herhalten sollte, wurde ihm das alles zu bunt und er entschied sich dafür den Orden schnellstens auszurotten.
    Und ohne Sekte, gab es auch keinen Grund mehr ihr Emblem am Leib zu tragen.
    Nun musste diese kahle Stelle auf seiner Weste allerdings gefüllt werden und er wusste auch schon welche Gilde er diese Ehre zukommen lassen wollte.
    Es gab nur eine namenhafte Gruppe, in denen er bisher noch kein Mitglied war. Das Expeditionsteam.

    So, wie schon von Chaos Rising erwähnt, werden unser beiden Beiträge von der gleichen Welt handeln.

    Die noch keinen Namen hat :hmm:


    Thema 3: Technologie


    Sehr geehrter Expeditionsleiter Schauda


    Ihr Fund ist ohne jeden Zweifel eine wahre Entdeckung für die Geschichtsbücher. Auch, wenn sie wohl nie im selben Raum mit eben jenen stehen wird. Der ganze Dampf würde dafür sorgen, dass die Seiten aufweichen und die Regale morsch werden würden. Gerade jetzt steht einer dieser „mechanischen Rüstungen“ wie sie sie in ihrem Schreiben bezeichnet haben im Thronsaal und wird König Miregal präsentiert.

    Leider scheint Eure Majestät nicht ganz so angetan von dieser Errungenschaft vergangener Jahre. Mir scheint, als müsse ich euer Gesuch nach weiteren Ressourcen ablehnen.


    Zumindest offiziell. Da Eurer Hoheit der Inhalt der königlichen Schatzkammer schon immer unerheblich schien, wird es wohl nicht auffallen sollten die ein oder anderen Gelder fehlen. Ich hoffe, dass sie diese Großzügigkeit meinerseits nicht vergessen werden. Einer Ihrer Untergebenen erzählte mir von einer Maschine, von der ich sehr angetan war. Er erzählte mir, damit endlich die lästigen Falten aus meinen Gewändern kriegen zu können.


    Naja, wie dem auch sei. Ich hoffe, dass sie mit den neuen ihnen zur Verfügung gestellten Gütern herausfinden können, welche Nation in der Lage war solch fortschrittliche Technologie zu entwickeln und warum sie heute in Vergessenheit geraten ist.


    Bereit gestellt werden in den kommenden Tagen

    -fünftausend Goldstücke

    -zwölf Pferde

    -vier Karren

    -acht Truhen,

    sowie ein Becher neuer Ausgrabungspinsel


    Mit großen Erfolgswünschen,

    Schatzmeister Gönnedir