Beiträge von Etiam

    Hi Charon und Rainbow


    Okay geht klar und ist für mich nachvollziehbar. Von der Absicht der Wiederholung bin ich ausgegangen, die zuvor angemerkte Stelle 3) würde ich dennoch anpassen aus besagten Gründen.

    Jo, ich werde es mir dann nochmal angucken ^^



    Naja angewidert ist er ja schon, also quasi dem Ekel schon zum Teil verfallen. Klingt für mich daher etwas widersprüchlich.

    Ja, etwas blöd formuliert ... An sich hast du recht :hmm:

    Muss irgendwie klar machen, dass ich meinte, dass er dadurch nicht paralysiert wird oder so.


    Vielleicht "Anstatt vollends dem Ekel zu verfallen, ..."?


    Warum ist der Draugar eigentlich schon aus dem Haus gekommen, hat er seinen Kumpanen im Stich gelassen und wollte fliehen?

    Uff. Vielleicht dachte er, er hatte seinen Gegner erlegt ... Oder irgend ein anderer Trieb hat ihn auf die Straße gelockt :hmm:


    Okay, wie die Draugar so heimlich da sein können, erklärst du, aber wann ist das Schlachtgetümmel draußen entstanden? Entweder ich habe da etwas nicht mitbekommen oder das ging dann doch etwas schnell. Immerhin ist Tjelvar doch gerade erst los, um die Leute zu warnen und um das Dorf zu verteidigen. Erst wirkte es auch so, dass er der erste am Tor ist, hätte also eher damit gerechnet, dass andere an ihm vorbeirennen und nicht schon tot draußen liegen.

    Hier habe ich genau wie Charon kurz gestutzt und mich gefragt, wie sich die Situation so schnell zuspitzen konnte. Die Idee dahinter finde ich cool und auch, dass das alles geräuschlos abläuft....aber wie ist es zu der "Schlacht" gekommen? Wie konnten so viele Leute kampffähig am Tor erscheinen? Oder sind es in erster Linie die Stadtwachen, die da kämpfen mit ein wenig Unterstützung durch die Bewohner, die gerade auf die Schnelle verfügbar waren? Man fragt sich einfach, wie das gekommen ist. haben die nicht eine Art "Signalhorn"...eine Art Frühwarnsystem mit dem die Bewohner auf nahende Gefahren hingewiesen werden? .... ich finde, da könntest du noch ein bisschen dran schleifen, um das deutlicher zu machen. Entweder du tauschst das Wort "Schlacht" aus, weil das schon nach etwas viel größerem klingt...oder vielleicht beschreibst du das Bild, das sich Tjelvar bot noch etwas genauer. Eventuell sieht er den Glöckner im großen Glockenturm an der Warn-Glocke baumeln, ohne, dass auch nur ein Ton zu ihm herüberweht ... :rofl: (geiles Bild....muss mich gerade über meine eigene Idee beömmeln)...Dann würde auf jeden Fall klar werden, dass der Angriff schon viel früher gestartet ist und sie einfach nichts davon mitbekommen hatten....allerdings passt das nicht so ganz zu deiner Beschreibung am Anfang. Da gab es doch die Versammlung, bei der ja eigentlich die ganzen Oberen des Dorfes (ist es noch ein Dorf? Oder ist es jetzt eine Stadt?) versammelt sind....die dürften da ja noch immer tagen, denn so viel Zeit ist gar nicht vergangen, seit Tjelvar die anderen in der Kirche getroffen hat...also ich habe im Moment Probleme, mir das vom Ablauf bzw. von der "Größenordnung" her vorzustellen. Ist aber nicht viel, was man da überarbeiten müsste. Nur hier und da ein Sätzchen vielleicht, um das deutlicher herauszuarbeiten

    Okay okay ^^;
    Also zu aller erst. Ja, vielleicht ist das Wort "Schlacht" für diesen Umfang doch ein bisschen zu viel. Immerhin findet das alles noch auf den Straßen der Stadt statt (höhö Stadt statt ... na egal) ehm. Ja, die sind vor so einem Tor natürlich etwas breiter, aber bieten in der Regel nicht genügend Platz um da jetzt die Endschlacht um Minas Tirith nachzuspielen ^^; Also in dem Fall, ja. Ich muss mir ein anderes Wort dafür überlegen.


    Dann noch kurz zu dem Signalhorn. Natürlich gibt es eins ... aber was nützt das, wenn der Ton nicht bis zu den restlichen Bewohnern durch dringt? ^^;

    Deine Idee mit der Glocke ist gut und wird an anderer Stelle der Geschichte verwertet.


    Wenn ich die Menge der Teilnehmenden einschränke, dann müsste es doch klappen, oder? Was die Leute auf dem Thinghügel gemacht haben wissen wir ja nicht genau, seit dem Tjelvar sie verlassen hat. Dazwischen liegt das in der Kirche, die Feststellung auf dem Platz, sowie sein Lauf zur Mutter und der kurze Kampf mit dem Draugr.
    Wenn ich das also alles ein bisschen zusammenstauche. auch im Bezug auf die Toten, die da schon rumliegen könnte es möglich sein.


    Und deswegen hab ich es auch zur Stadtumgebaut. Ich wollte dort genug Leute kämpfen haben, OHNE erklären zu müssen, warum das ganze Dorf nun so schnell da ist. Es sollen nur ein paar vom Thing, die Wachen und anliegende Anwohner sein. Was mit den anderen Bewohnern los ist? Die sind entweder Tjelvars Warnung gefolgt oder stehen immer noch träge (Ja, das Wort wird noch geändert :P) Vor ihrem Haus rum :pardon:



    das nämlich würde ich rausnehmen. Unötiges Füllwort. Ich weiß, ich schmeiße damit für gewöhnlich auch gerne um mich, aber bei anderen Texten fällt es mir viel besser auf, wenn da wo was reingerutscht ist. Ohne das "nämlich" liest sich der Satz für mich prägnanter und nicht so nach einer "offensichtlichen" Erklärung.


    Mit der darauffolgenden Formulierung bin ich jetzt nicht so glücklich. ich bin regelrecht darüber gestolpert, weil mir das "präsentierte" so sehr nach einer Art "Zirkusauftritt" klang. So nach dem Motto: Achtung, meine sehr verehrten Damen und Herren...wir präsentieren Ihnen nun den schrecklichen Draugr"

    Ja, gut xD

    Glaubst du, es geht auch, wenn ich "zeigte" stat "Präsentierte" benutze? Oder hängt es mit der gesamten Satzstruktur zusammen.


    Und zu dem Füllwort. Es ist schon komisch xD Sie werden mir ja angezeigt und ich überleg dann immer, ob ich sie rausnehmen soll. Der Satz klingt für mich aber irgendwie besser. Aber vielleicht ist das so ein mysterium, dass für einen selber Füllwörter immer ganz töffte sind für andere dann aber wiederrum nicht ^^; Ich werde es mal rausnehmen.


    Mhh... kann man sich jetzt sicher unterschiedlicher Meinung sein, aber ich glaube kaum, dass ihn in dem Moment seine Anspannung verließ. Vielleicht zu seiner Anspannung kam nun Resignation dazu? Ein bisschen anders formuliert natürlich

    Findest du? Ich verstehe unter Resignation schon so etwas wie aufgeben. Und da passt das erschlafen der Muskeln meiner Meinung nach ganz gut.


    Ich meinte also tatsächlcih eine Körperliche Anspannung, falls das unklar war.

    Damit nimmst du vorweg, was sich der Leser genauso gut selbst denken kann....ein bisschen vorschlaghammer-mäßig. So nach dem Motto: hast du es kapiert? Der Zwerg hat soeben jemanden abgemurkst...Ich würde Tjelvar bei dem Anblick eher hart schlucken lassen...sämtliche Farbe könnte aus seinem Gesicht weichen und sein schlimmster Albtraum Realität werden...da ist viel mehr Kopfkino bei, als wenn du nüchtern schreibst, welche Tat der Zwerg eventuell "vollzogen" haben könnte. Das Wort schafft auch ziemlich viel Distanz finde ich. :hmm: (Sorry, wenn ich heute morgen kleinkariert bin-ich bin gerade erst bei meinem Guten-Morgen-Kaffee :D )

    Mh ja... hast recht. Hatte ich letztens noch mit Lady drüber gesprochen. Das macht das Horror Genre ja auch ganz gerne. Das nicht Gezeigte ist meist das schlimmste. Ich mag das eigentlcih auch ganz gerne so ... hier bin ich dann selbst in die Gegenrichtung gelaufen ^^;


    Und das kleinkarrierte geht in Ordnung. Mein guten Morgen Kaffee war nämlich dein Lob zu Anfang des Kommis :D Von daher gehts mir gut :D



    Nur, weil es mir neulich in meiner Geschichte geraten wurde: In actionreichen Szenen besser kürzere Sätze, weil die mehr Tempo reinbringen. Ich weiß, es fällt schwer so schöne Sätze zu zerhacken, aber das Ergebnis ist manchmal wirklich gut. Ich selbst komme auch gerne in den "Erzählmodus", was aber bei solchen Szenen eher hinderlich ist. Dass den Draugr es nicht kümmert, seinen Helm zu verlieren ist zum Beispiel ein Gedankengang, der Tjelvar wahrscheinlich gar nicht kommen wird. Er wird jetzt nur noch "automatisch" reagieren... und zwar ziemlich schnell.


    Also Vorschlag: Als sich dieser zu ihm umdrehte, fiel der lose sitzende Helm von seinem Kopf. Aus dem Wanken wurde ein Laufen. Aus dem anfänglichen dumpfen grollen ein Kampfgeschrei. (ist ziemlich experimentell, ich weiß. ich übe mich im Moment selbst darin, öfter mal einen Punkt zu machen. Aber du kannst es ja mal im Hinterkopf behalten ^^ )

    Ja ja ja, ich kenne den Tipp. Gleiche Spiel wie oben mit dem Horror Vergleich... Man müsste meinen, nach Magische Welten in denen ja auch ab und zu :rolleyes: mal eine physische Auseinandersetzung vorkam, sollte ich das hier jetzt hinbekommen...

    Es wurde mir sogar schon vorab zu dieser Szene geraten. Aber ich glaube ich hab mich dagegen gewehrt, weil es der erste Kampf in der Geschichte ist? Und ich hab immer diesen blöden Gedanken, dass ich klein Anfangen muss, um mich dann steigern zu können. Ist natürlich dumm. Aber deswegen war mir egal ob es sich hier erstmal etwas langsamer liest. Das war mir nämlcih bewusst.


    Mir gefallen aber deine Vorschläge ganz gut und deshalb werde ich das auch so umsetzen.

    Muss dann halt anders schauen, wie ich später auftrumphen kann^^



    Dieser ganze Abschnitt hier gefällt mir sehr gut. Den Kampf hast du meiner Meinung nach gut und nachvollziehbar geschildert.

    Na immerhin etwas :P



    Hab kurz überlegt, ob ich die Stelle anmerken soll. Aber da ich hier zumindest kurz hängen geblieben bin, teile ich dir einfach mal kurz meine Gedanken dazu mit. Der Gedanke ist mir wieder so "offensichtlich" und weist den Leser zu sehr mit Gewalt darauf hin...lass ihn doch lileber seine eigenen Schlüsse ziehen. Finde ich persönlich cooler, wenn ich als Leser etwas mitdenken darf.

    Tjelvar könnte einfach denken: Oh nein! Wie ist das möglich?... irgendwie so. Den Rest wird der Leser schon selbst auf die Kette bekommen.

    Hmm :hmm: Joa ...ich glaub das macht Sinn.

    Hier war ich kurz verwirrt, weil es zuerst um die Leiche des Zwerges ging und dann sagt Knut "Er lebt". Kurz dachte ich deshalb, dass der Zwerg gemeint sein könnte, bevor dann aufgeklärt wird, dass es sich um Knuts Vater handelt, von dem die Rede ist. Vielleicht könnte Knut sagen: "Mein Vater ... er wurde von diesen Monstern überrascht." (Ohne das "er lebt"... :hmm: )

    :patsch: Ja....
    Dummer Fehler. Ist mir nicht aufgefallen, danke.



    Geiler letzter Satz :thumbsup:


    Insgesamt ein sehr starker Abschnitt :thumbup:

    Teil 2 gefällt mir auch sehr gut.

    Danke Leute.


    Hatte gestern einen Scheiß-Tag.


    Eure Kommis lassen das zumindest ein bisschen vergessen ^^

    Waldläufer ist in diesem Fall ein Zuname des Charakters, wie bei uns die Nachnamen welcher eine Eigenschafft oder die Berufung angibt.

    Die Schatten welche im Brief erwähnt werden, sind eine Gemeinschaft welche im laufe der Geschichte noch deutlicher wird.

    Ah ok, verstanden.


    Gut, dann les ich mal weiter.



    Nachdem er das letzte Haus hinter sich gelassen hatte, blieb er einige Augenblicke im Schatten der Wand stehen und wartete.

    Zweimal wollte ich was anmerken, aber dan hattest du im Folgesatz etwas, dass es ein bisschen reguliert hat. Ich sag es dir trotzdem mal.

    Beim ersten mal als die Wölfin auftaucht, und er sie streichelt, hatte ich kurz das Gefühl dass er den Kampf völlig vergessen hatte. Dann erwähnte er aber, dass sie verfolgt werden. Er hat es also nicht vergessen gehabt, trotzdem kam mir die Situation komisch vor. In meinem Kopf war die Gefahr noch so nahe, dass selbst die Wölfin mit ihrer Größe ein leichtes Ziel für die Schützen gewesen wären.


    Das zweite mal war an der Brücke, wo er sie kneift und einen Spruch abgibt, obwohl man gerade gefühlt in einer Deckungshaltung keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte. Aber auch hier schreibst du direkt im Anschluss, dass er das nur machte, wenn die Zeit es zuließe. joa. Könnte passen. Muss ich nochwas drüber nachdenken. Schlimm ist es nicht, aber ich fand es ein bisschen komisch.


    Die Idee der Wölfin gefällt mir bisher sehr gut, auch wie du damit umgehst, bzw. ihr Verhalten beschreibst.


    In dem Gespräch mit den zwei Schatten könnte man ein paar Absätze einfügen, dass man direkt weiß, wann eine neue Person handelt. Das liest sich leichter.


    Ansonsten geht mir der Schüler ein wenig auf den Sack, aber das ist denke ich mal von dir geplant :D

    Fokussierte sie sich lieber auf Donnelly; das hatte beim letzten Mal geholfen, ihrer Libido einen Maulkorb umzulegen.

    Autsch. Das will wohl kein Mann über sich hören ^^;


    Aber gut, vielleicht braucht Hazel sowas gerade einfach... Denn ihre anderen Gedanken suggerieren, dass sie es ziemlich nötig zu haben scheint xD
    Wenn sie auf das Dominante Gehabe steht, ist sie bei einm Poly-Wolf wahrscheinlich sehr gut aufgehoben :D


    So, nun aber zu den neusten entwicklungen. Mit Donnely hatte ich recht. Er wollte insgeheim helfen. Bei O'Rourke ging ich davon aus, dass er die Wahrheit sagt. Also, dass das Bullet Journal zwar bei den Wölfen ist, er davon aber nichts weiß, weil Sully oder so ähnlcih. Aber gut. Er weiß bescheid und es befindet sich unmittelbar in seiner Nähe.

    Ich kann noch nichts mit Scotts Plan anfangen denke aber mal, dass da mehr dahinter steckt. Weil an das klauen hab ich auch gedacht. Mir hatte aber der Geruchssinn der Wölfe einen Strich durch die Rechnung gemacht :hmm:
    Aber mal schauen, was er sich so einfahllen lässt.

    Hey, Leute^^


    Sry, dass ich erst jetzt zum Antworten komme, aber die letzten Tage waren ziemlich voll. Dafür habe ich aber direkt den nächsten Part im Gepäck :P



    Kapitel 2

    Wie an jenem Tag


    Teil 2

    Das Haupttor war nicht mehr weit entfernt und bis jetzt waren noch keine Draugar zu sehen.
    Vielleicht haben sie es noch nicht ins Dorf geschafft. Trotz brennender Beine und stechender Lunge kam ihm ein müdes Lächeln über die Lippen. Denn was er sah, schien seinen Gedanken zu bestätigen.
    Durch den Nebel erkannte er Smilias Heim, welches das letzte in der Reihe war. Er musste nur noch um die Ecke und ...
    Die Tür des Eckhauses öffnete sich und mit schlurfendem Gang zeigte sich die Zerstreuung seiner vorherigen Hoffnung.
    Ein Zwerg trat auf die Straße. Die Haut war grau und an vielen Stellen von dunkelblauen und schwarzen Flecken versehen. Die Rüstung, die er trug war früher vielleicht mal ein Schmuckstück unter den gepanzerten Kleidern gewesen, doch nach Jahrhunderten hing das verwitterte Schuppenhemd nur noch halb an seinem Träger.
    Die Anspannung verließ Tjelvar für einen Moment und ein Hauch von Resignation überkam ihn. Sie haben es geschafft ... Sie sind hier!
    Der Untote verweilte auf der Straße, als müsse er sich umsehen. Seine Axt und sein Bart waren voller Blut und ließen in ihrer Erscheinung Tjelvar hart schlucken.
    „Du Missgeburt“, stieß Tjelvar durch die Zähne und richtete die Aufmerksamkeit des Draugr damit auf sich.
    Als dieser sich zu ihm umdrehte, fiel der lose sitzende Helm von seinem Kopf. Aus dem Wanken wurde ein Laufen. Aus dem anfänglichen dumpfen Grollen ein Kampfschrei.
    Auch Tjelvar rannte nun seinerseits auf das Wesen zu, welches ihm nicht mal bis zur Brust reichte.
    Sich der gegnerischen Schneide zu entziehen war ein leichtes, doch folgte dem ersten Schlag des Gegners direkt der zweite.
    Mit einer schnellen Drehung parrierte er den Angriff des Draugr, sodass sie sich mit ineinander verhakten Waffen gegenüberstanden.
    Tjelvar hatte die Geschwindigkeit der eher schwerfällig anmutenden Zwerge unterschätzt.
    Drohend brüllte der Zwerg ihn an, wobei Tjelvar der üble Gestank des Todes ins Gesicht blies. Die kleine Kreatur gewann an Kraft und würde es bald schaffen, dieses Wettdrücken zu gewinnen, da verlagerte Tjelvar sein Gewicht auf den Kopf seiner Axt.
    Die Waffe glitt an der des Zwerges entlang und traf ihn mit der Schneide ins Gesicht. Tjelvar stolperte an seinem Kontrahenten vorbei, welcher keinen Schmerz zu fühlen schien. Als sich der Zwerg zu ihm umdrehte, sah Tjelvar, welchen Schaden er angerichtet hatte.
    Der Unterkiefer des Draugr war auf der rechten Seite von jeglichem haltenden Fleisch und Sehnen befreit. Nicht mehr in der Lage den Mund zu schließen, schrie ihn der Untote an, während er einen erneuten Angriff startete.
    Diesmal gelang Tjelvar sein Plan besser. Nachdem er dem ersten Schlag auswich, war er schnell genug, um seine Waffe mit voller Wucht in die Schulter seines Gegners zu rammen.
    Als er sie wieder herausriss, kam ein Schwall schwarzen Blutes zum Vorschein, das stinkend und zäh den Arm hinab tropfte. Angewidert verzog Tjelvar das Gesicht. Anstatt vollends dem Ekel zu verfallen, führte er den nächsten Schlag aus.
    Der Zwerg wusste zwar erneut zu parieren, doch brach ihm diesmal der Schaft seiner alten Axt entzwei.
    Ohne zu zögern, versenkte Tjelvar seine Waffe in den Brustkorb des Draugr und atmete erleichtert auf, als dieser zu Boden ging.
    Doch ihm blieb keine Zeit für eine Pause. Mit einem schmatzenden Geräusch zog er die Axt aus dem fauligen Leib und setzte sich wieder in Bewegung. Er war gerade mal ein paar Schritte weit gekommen, da hörte er das grausige Grollen, das nur aus der Kehle eines Draugr stammen konnte. Er drehte sich wieder um und dachte, dass ein zweiter Zwerg aus Smilias Haus gekommen war. Mit Entsetzen stellte er fest, das dem nicht so war.
    Mit einer unnatürlichen Bewegung richtete sich der vermeintlich geschlagene Gegner wieder auf.
    „Aber ich ...“ Tjelvar packte seine Axt fester und biss die Zähne zusammen.

    Bei Nords Bart ... Wie ist das möglich?
    Der Wiedergänger fokussierte seinen alten Gegner und marschierte schreiend auf ihn zu.
    Etwas unschlüssig, wie er nun vorgehen sollte, stand Tjelvar auf der Straße. Auch wenn er noch nicht wusste, wie es diesen Gegner zu besiegen galt, so wusste er jedoch, was auf dem Spiel stand und wen er zu beschützen versuchte. Es musste eine Möglichkeit geben. „Und wenn ich dich in kleine Stücke hacken muss!“
    Gerade als Tjelvar brüllend über seinen Gegner herfallen wollte, kam aus Smilias Hütte eine Axt geflogen, die dem Zwerg den Schädel spaltete.
    Überrascht starrte Tjelvar zu der offenstehenden Tür und sah einen verletzten Mann im Schatten der Stube. Humpelnd trat er an die Leiche des Draugr und zog das Wurfbeil aus dessen Kopf. „Hier musst du sie treffen, siehst du? Das hat bei dem da auch funktioniert.“ Mit seiner Waffe wies er in Richtung des Hauses und im Inneren konnte Tjelvar neben der Verwüstung den kopflosen Körper eines Zwerges ausmachen.
    Der Mann, der dies bewerkstelligt hatte, musste der gleiche sein, der nun vor ihm stand. Smilias Sohn, Knut. Er blutete an vielen Stellen. Seine Arme sowie Beine waren mit dem roten Lebenssaft bedeckt. Aber auch mit dem schwarzen Sekret, das aus den Draugar floss, sobald man sie verletzte.
    „Du siehst schlimm aus“, murmelte Tjelvar, der noch nie in seinem Leben einen Menschen so besudelt gesehen hatte.
    Knut schaute an sich herab und presste die Lippen zusammen. „Das ist nicht nur mein Blut.“
    Tjelvar spähte ins Innere der Hütte, doch er sah bis auf die Leiche des Zwerges niemanden.
    „Mein Vater“, sagte Knut nur. „Er wurde von diesen Monstern überrascht. Er gab seinen Arm, um mich zu beschützen. Er verliert viel Blut.“
    „Bring ihn in die Kirche, wir versammeln alle dort, die nicht kämpfen können und ...“
    „Oh ich werde kämpfen!“ Mit mehreren zusammengebunden Tüchern am Stumpf und kreidebleichem Gesicht stand Knuts Vater plötzlich im Türrahmen. „Die Kinder Nords lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen bis in den Tod“, brüllte er so laut, wie es seine Kräfte zuließen.
    „Vater“, Knut eilte zu ihm. „Es ist vorbei. Raikson und ich haben die Gefahr gebannt.“
    Mit hochgezogenen Augenbrauen zeigte Tjelvar seine Überraschung über diese Äußerung. Wie konnte Knut der Meinung sein, dass es sich nur um zwei Draugar handelte. Doch die folgenden Worte Knuts schlugen ein wie der Blitz.
    „Oder hörst du noch irgendwo das Schreien dieser verdammten Zwerge?“
    Er hatte recht. Es war verdächtig ruhig. Man hörte kein Brüllen, kein Kampfgetümmel. Es war totenstill. Ein ungutes Gefühl überkam Tjelvar und etwas in ihm befürchtete, das Rätsel gelöst zu haben. Langsam Schritt er auf das Ende des Hauses zu, hinter dessen Ecke sich die Straße zum Haupttor befand.
    Konnten sie uns deswegen überrumpeln? Waren sie schon damals ... Still?
    Seine Augen weiteten sich, als er auf das Haupttor blicken konnte.
    Mehr als ein Dutzend Krieger kämpften hier gegen eine Überzahl an Draugar und zu ihm drang nichts. Das Klirren der Waffen und Rüstungen blieb aus. Die Schmerzens- und Todesschreie verstummten, noch bevor sie ihn erreichten.
    Zorn breitete sich in ihm aus, als er die vielen Toten sah, welche bereits im matschigen Boden lagen. Vielleicht waren schon ein Haufen Draugar in die Stadt vorgedrungen, ohne das es jemand bemerkt hatte. Sie hatten das alles nicht unter Kontrolle.
    „Bei Nords Barte“, hörte er hinter sich Knuts Vater fluchen. „Welch fauler Zauber! Kommt, wir müssen unseren Kameraden helfen!“ Mit erhobenem Schwert stürmte der Einarmige voran, gefolgt von seinem Sohn.
    Entschlossen rannte Tjelvar den beiden hinterher. Auf dem Weg kamen ihnen zwei Krieger entgegen, welche offensichtlich vor dem Kampf flohen. Als einer an Tjelvar vorbei stolpern wollte, packte dieser den Flüchtenden am Kragen und zog ihn zu sich. „Was machst du? Kämpfe gefälligst!“ Er kannte den jungen Mann, den er da vor sich hatte. Sein Gesicht war angstverzehrt und die Panik erlaubte es ihm nicht mal, zu antworten. Stattdessen schlug er wie ein kleines Kind um sich und versuchte, sich loszureißen.
    Als ihre Blicke sich trafen, war Tjelvar schockiert davon, wie unverkennbar der Einfluss der Untoten auf diesen Mann wirkte. Entgeistert ließ er den Krieger wieder frei. Auch wenn er ihn in diesem Moment verabscheute, so verstand er, dass er nicht mehr dazu fähig war, zu kämpfen. Das Antlitz des Todes hatte ihm den Mut gestohlen.







    Es gab keine Wasserwelten. Die Geschichten, die ich darüber gehört hatte, waren Ammenmärchen. Und Leute, die mich zur Freundin haben wollten, gab es auch nicht.

    Hui, that escalated quickly ^^;


    Hi Kirisha

    Komischer und unerklärlicher Weise ist mir deine Geschichte NIE in dem Forum aufgefallen. Und das obwohl sie schon über 25 Thread Seiten hat O.o
    Erst als ich mit der Maus über das Profil eines Users gehovert bin, las ich dort, dass er in dem Thread "Meermädchen" war und hab schon gedacht "Oh, eine neue Geschichte" Aber dann fiel mir auf dass ich sie nirgends finden konnte.
    Zwar konnte ich durch den Link über den User in den Thread, aber so fehlte er bei mir einfach in der Liste und irgendwann fiel mir auf ... dass ich das Thema auf meiner ignoreliste hatte O.o Und ich hab keine Ahnung warum ^^; Da war auch noch ein andere Thread, von dem ich noch nie was gelesen habe.


    Naja, soviel dazu. ich hab einfach beide wieder von der Liste entfernt und hab mich dann entschieden hier mal reinzulesen :D


    So. Dein erstes Kapitel ist ein Diebstahl. Die Flucht durch die Stadt gefällt mir gut. Das Wort "Unterschenkel" könnte man glaube ich auch mal durch "Bein" ersetzen, sonst wiederholt es sich zu arg. Zum Beispiel wenn du von den Schmerzen schreibst. Wir wissen ja, dass diese im Unterschenkel sind, nachdem du es einmal erwähnt hast^^


    Was mir noch aufgefallen ist, du erwähnst zwei mal, dass dein Prota es wohl nicht so gut hat. Die eine Stelle hab ich oben zitiert, die andere ist, sobald er die andere Flussseite erreicht. Ansich ist es immer cool, solche Informationen einzufädeln, aber hier wirkten sie wie mit dem hammer in den Text geschlagen^^; Sie kamen aus dem nichts. In dem Zitat hast du zwar versucht einen Gedankenübergang zu kreieren, aber der ist dir meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Viel besser fand ich es dann später in der Hütte, wo man live erleben konnte, dass da irgendwas komisch ist. ICh hab mich direkt gefragt, warum die anderen sie nicht beim Essen haben wollten und die Gedanken des Protas bezüglich der kleinen Schwester gingen ja auch in diese Richtung.


    Ähnlch war das mit dem Gedanken der Unterwasserwelt. Allerdings nicht so schlimm. Da fiel mir das mit der schrecklcihen Lebenssituation mehr ins Auge. Bei beiden würde ich mir aber überlegen, ob man das nicht vielleicht auch im nachfolgenden Part/s erwähnen kann. Man muss ja nicht am Anfang penetrant darauf hinweisen, in welche Richtung es sich vielleicht bewegen wird. Kann man... muss man aber nicht. Hier hat es meiner Meinung nach manchmal den flow genommen.


    Gut, dann bin ich gesoannt, wie es weitergeht ^^

    Gelangweilt saß Johnsen in seinem Büro.

    uh, gefällt mir. Vom Flow vielleicht sogar besser, als deine andere Geshcichte. Näheres lässt sich aber erst nach mehreren Parts sagen. Mir gefällt es bisher zumindest ganz gut. Auch waren hier gefühlt weniger Fehler drin. Top.

    Eine kleine Sache hätte ich nur zu ... naja, bemängeln ist schon zu viel gesagt. Als die KI mehrere Doppelgänger findet hätte man vorher schon zeigen können, das etwas nicht stimmt. D beschreibst, das Jonsen es bemerkt, aber zeig es uns doch lieber. Er kan es ja trotzdem bemekren ^^ Sinn Blick kannst du zum Beispiel beschreiben. Also, woran merkt er es? Huschen neue Bilder über den Monitor? Sowas halt.


    Ansonsten denke ich, dass das Mysterium mit dem erwähnten Genetiklabor zusammenhängt Und denke da tatsächlich an Doppelgänger oder an Formwandler :hmm:

    Kapitel 2

    Wie an jenem Tag


    Teil 1
    Nein, das kann nicht wahr sein.
    Die Kälte, der modrige Geruch ... der Nebel. Es war genau wie damals.
    Mit aufgerissenen Augen stand Tjelvar zitternd auf dem Marktplatz, während seine Arme und Beine sich verkrampften. Es war ihm unmöglich, sich zu bewegen.
    Unweigerlich wanderten seine Gedanken zu dem Tag, an dem er all seine Freunde verloren hatte. „Nein ... Es geschieht schon wieder“, murmelte er. Fast flehend kam ihm dieses Wort über die Lippen, als er starr in den grauen Vorhang blickte. Immer dichter wurde der unheilverkündende Schleier und von Sigi war schon nichts mehr zu sehen. Doch selbst wenn, vor Tjelvars Augen spiegelten sich andere Bilder wider. Bilder, die ihm die Axt zeigten, wie sie im leblosen Leib seines Vaters steckte. Sie ließen ihn die Hitze des Feuers wieder spüren, welches zuerst ihr Haus und schließlich ihre gesamte Heimat verzehrte. Doch zu den Illusionen seiner Vergangenheit gesellten sich neue. In einem Getümmel, sichtete er Erik, wie dieser einer Überzahl von Gegnern unterlag und wie seine Schwester umzingelt wurde. Er sah ein Schwert, wie es im Rücken seiner Mutter versenkt wurde.
    „Nein!“, zischte Tjelvar durch zusammengebissene Zähne. Wie von einem gewaltigen Sturm wurden die Bilder hinfortgefegt. „Dieser Tag wird sich nicht wiederholen!“
    Eilig Schritt Tjelvar durch den Nebel, bis er seine Schwester erreichte, welche sich panisch umsah. Sie zuckte zusammen, als ihr Bruder sie am Arm griff.
    „Hör zu“, sagte er harsch. „Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren. Renn so schnell du kannst und versammle alle Frauen und Kinder in der Kirche.“
    Immer noch reglos stand seine Schwester da und schaute ihn entgeistert nur an. Sie konnte nicht verhindern, dass ihr schon jetzt die Tränen kamen.
    „Sigi, was damals geschehen ist, geört der Vergangenheit an. Es lässt sich nicht mehr ändern. Aber diesmal wird alles anders sein. Ich verspreche es dir!“
    „Was ist denn los?“, wollte Erik wissen.
    Hektisch drehte sich Tjelvar zu ihm um. „Lauf zum Jarl und gebe ihm Bescheid.“
    Sein Freund merkte, dass es Tjelvar ernst war, das sah man an seinem besorgten Gesicht. „Was ist denn überhaupt los?“, forderte Erik lautstark eine Antwort auf seine Frage.
    „Wir werden angegriffen.“
    „Angegriffen von was?“, schrie Erik jetzt fast schon panisch.
    „Draugar.“
    In den Gesichtszügen seines Freundes zeichnete sich das pure Entsetzen ab. Natürlich wusste er, warum Sigi und Tjelvar damals aus ihrer Heimat geflüchtet waren. Die Geschichte hatten sie ihm schon oft genug im Dorf erzählt.
    Tjelvar war sich nie sicher gewesen, ob er ihnen tatsächlich geglaubt hatte. Jetzt tat er es.
    „Scheiße“, war das erste Wort, das ihm über die Lippen kam und er fuhr sich durch sein verwuscheltes Haar. „Gut … gut. Was machst du?“
    Tjelvar schaute die Straße zum Haupttor entlang. „Ich werde diesen untoten Bastarden entgegen rennen und jeden kampffähigen Krieger mitnehmen, der mir begegnet.“
    Erik nickte viel zu oft, bis er sich endlich umdrehte und zum Hügel des Things lief.
    Noch einmal wandte sich Tjelvar zu seiner Schwester um, welche sich immer noch nicht vom Fleck bewegt hatte. „Lauf“, harschte er sie an.
    Als wäre sein Schrei eine kraftraubende Welle gewesen, brach sie vor ihm zusammen und hielt sich schluchzend die Hände vors Gesicht. „Ich kann nicht.“
    Tjelvar versetzte dieser Anblick ein Stich in seinem Herzen. Das hatte er nicht gewollt. Er beugte sich zu ihr hinunter und fasste sie an der Schulter. „Bitte, Sigi“, sagte er ruhig. „Du musst jetzt stark sein.“
    „Es ist hier, ich kann es spüren.“
    Bevor Tjelvar fragen konnte, was sie meinte, schaute sie zu ihm auf und redete weiter. „Dieses dunkle Wesen. Es ist hier, ich kann nicht ... Ich kann ...“ Sie fing wieder an zu weinen und vergrub ihr Gesicht in seine Schulter.
    „Uns ist Schreckliches widerfahren. Das darf den Menschen hier nicht auch geschehen. Deswegen musst du die, die nicht kämpfen können in Sicherheit bringen.“ Langsam stand Tjelvar auf und hob Sigi dabei mit sich empor. Er schob sie leicht von sich weg und schaute ihr in die Augen. „Ich verspreche dir, dass dieses ... Ding nicht einen Fuß über die Schwelle dieser Kirche treten wird.“
    Sie nickte kaum merklich. „Was ist mit Mutter?“
    „Ich werde auf dem Weg zum Tor bei ihr Halt machen und sie zu dir schicken. Und jetzt geh. Wir dürfen keine Zeit verlieren.“
    Zögerlich ging Sigi zwei Schritte nach hinten, ohne ihn aus den Augen zu lassen, erst dann drehte sie sich um und rannte los. Es dauerte nicht lange, bis der Nebel sie verschluckte und nicht mal mehr eine Silhouette von ihr übrig ließ
    „Gut“, meinte Tjelvar zu sich selbst und ballte die Fäuste. Entschlossen startete er seinen Lauf die Straße hinunter, die er heute Mittag gekommen war. „Wir werden angegriffen“, rief er immer wieder aus voller Kehle. „Draugar!“ Er schrie so laut, dass sich sein Hals schon nach kurzer Zeit rau anfühlte. Doch seine Stimme durfte jetzt nicht heiser werden.
    Wir wurden überrumpelt ... Das war der Grund, warum wir vor sieben Jahren alles verloren haben.
    Tjelvar erinnerte sich an den Moment, wie die Draugar plötzlich im Dorf erschienen waren, ohne dass es zuvor eine Warnung gegeben hatte.
    Diesmal wird alles anders sein. Diesmal sind wir vorbereitet.
    Er legte noch mal einen Zahn zu und verfluchte sich selbst dafür, dass seine Beine ihn nicht schneller laufen ließen. Das Adrenalin pumpte durch seine Venen und trieb ihn zur Höchstleistung.
    „Draugar“, schrie er noch einmal, während er an den vielen Häusern vorbei hetzte.
    Durch den Nebel erkannte er, wie vereinzelt Menschen ihre Häuser verließen, doch sie bewegten sich nur zögernd. Er glaubte Verwirrung in ihren Gesichtern gesehen zu haben.
    Verdammt! Warum reagieren sie nicht?
    Wut schnaubend blieb er vor einem der Umstehenden stehen und brüllte ihm ins Gesicht. „Jetzt mach schon!“
    „Sag mal, hat Nord bei dir mit’m Hammer einmal zu viel drauf gehauen?“ Erbost stieß der Anwohner Tjelvar zurück.
    „Ihr versteht nicht. Die Draugar werden hier alles niederbrennen, wenn wir sie nicht aufhalten“, versuchte er sich zu erklären. Um ihn hatten sich schon ein paar Menschen versammelt, die ihn alle misstrauisch anstarrten. Mit mitleidigem Gesicht trat eine Frau hervor. „Jungchen, Draugr leben tief unten in der Erde. Hier bist du vor ihnen sicher.“
    Wild schüttelte Tjelvar den Kopf. „Nein, verdammt. Ich habe das alles schonmal durchgemacht. Jetzt scheint es ruhig, doch ehe ihr euch verseht, stehen sie vor eurer Haustür.“ Es nützte nichts. Sie glaubten ihm einfach nicht, das konnte er in ihren Augen sehen.
    Knurrend riss er sich los und stürmte davon. Wenn er sie nicht zum Kämpfen animieren konnte, musste er wenigstens die Menschen die ihm wichtig waren in Sicherheit bringen.
    Eilig stolperte er den kleinen Hügel hinauf, auf denen ihr Wohnhaus stand. Als er die Tür aufschlug und in die Stube preschte, befand sich seine Mutter mit bangem Blick am Fenster.
    „Mein Sohn, was ...“
    „Keine Zeit, du musst dich sofort zur Kirche begeben. Dort bist du in Sicherheit.“
    Wie Sigi zuvor, blieb seine Mutter regungslos stehen.
    Aber dafür hatte Tjelvar jetzt keinen Nerv. Hastig packte er sie am Handgelenk und führte sie nach draußen.
    „Vielleicht ist das nur ein ganz normaler Nebel“, stotterte seine Mutter und befreite sich aus dem Griff ihres Sohnes. „Wir können nicht schon wieder alles aufgeben“, flüsterte sie.
    „Das habe ich auch nicht vor. Ich werde zusammen mit den Wachen diese Bestien aus unserer Stadt vertreiben.“
    Die Worte Tjelvars trieben ihr die Tränen in die Augen. „Nein, tu das nicht. Dein Vater hatte es auch versucht. Man kann diesen Monstern nicht beikommen. Ich will dich nicht auch noch verlieren. Dieses Dorf hat doch genug Krieger.“
    Tjelvar presste die Lippen aufeinander. „Ich muss jetzt gehen.“
    Seine Mutter senkte den Kopf.
    „Geh zu Sigi und verbarrikadiert euch so gut es geht im Hause Nekjols. Wenn alles vorbei ist, werde ich euch dort holen kommen.“
    Unten liefen ein paar bewaffnete Männer in Richtung des Haupttores. Seine Warnung hatte also doch etwas gebracht.
    Tjelvar schenkte seiner Mutter nur einen kurzen Blick, ehe er sich wieder in Bewegung setzte. Dabei rannte er an dem Feuerholz vorbei und zog die Axt aus dem Baumstumpf, welcher ihm als Hackblock diente. Mit einem Sprung überwand er den hüfthohen Zaun ihres Grundstücks und war wieder auf der Straße.
    Er schaute noch einmal über seine Schulter, doch sah er seine Mutter nur schemenhaft vor dem verschleierten Haus stehen.
    Ich werde Vater rächen. Das verspreche ich dir!


    nächster Part

    Hallihallo.


    Ich wollte nur mal ein kleines Update geben, weil hier schon länger nichts mehr kam.

    Also das Projekt läuft noch, das schonmal zu Anfang :D


    Nur ich schreibe immer ein Kapitel komplett fertig, bevor ich es euhc in Parts zerstückelt poste. Deswegen dauert das gerade ein bisschen länger. Zumal das auch mehr Seiten geworden sind, als gedacht. Bald bin ich aber fertig.

    ich wollte diesen Post hier aber mal kurz dazu nutzen um euch ein paar Änderungen näherzubringen, die ich wahrscheinlcih mit erscheinen des nächsten Parts in den älteren Teilen einfügen werde.

    1. Ich werde Dorf und Stadt tauschen.


    Bisher wurde ja gesagt, dass Tjelvars Familie aus einer Stadt stammen, die von Draugar zerstört wurde und dann in ein Dorf geflüchtet sind.


    Das änder ich. Er soll vorher in einem Dorf gelebt haben. Zum einem, weil ich denke so ist es realistischer, dass sich dieses Phänomen nicht herumgesprochen hat und zum zweiten weil ich in den kommenden Kapitel/n gemerkt habe, dass die Kulisse etwas zu klein ist. Vorallem, weil damals Dörfer ja noch um einiges kleiner waren, als heutzutage ein Dorf (Soweit ich weiß)


    2. Tjelvars Vergangenheit


    Es wurde zwar schon beschrieben, dass sein Vater tot von ihm aufgefunden wurde, aber nicht wo. Das werde ich dahingehend ändern, dass es bei ihm zuhause war und er selbst sich unter einem Tisch versteckt hat. Und er sich deswegen schämt bzw wütend darüber ist, dass er nichts unternehmen konnte/ unternommen hat.


    3. Sigis Vergangenheit.


    Ich werde einfügen, dass Tjelvar erwähnt, dass sie wenige Monate nach ihrer Flucht es partout ablehnd über die Geschehnisse zu reden. Also sei es über ihren Vater, über die Gestalt die sie gesehen hat noch sonst etwas während des Draugarangriffes.


    So, ich denke das wars erstmal. Falls noch Sachen hinzukommen, werde ich die zusammen mit dem neuen Teil erwähnen.
    Ich denke mal es wird nicht mehr lange dauern, dann könnt ihr euch auf "Kapitel 2 Wie an jenem Tag" stürzen^^

    Bis dahin ^^
    LG Eti

    Hi Stadtnymphe

    Zum Thema Humor gleich vorneweg: das, was mir im aktuellen Teil hier am besten gefallen hat, war das Gespräch zwischen den dreien. Da kam ansatzweise Humor durch, und ich als Leser würde es total amüsant finden, wenn der noch mehr ausgebreitet würde, immerhin hast du ihn jetzt angedeutet. Hättest du dich bereits endgültig für eine eher dramatische/melancholische/spannungsvolle Atmosphäre entschieden, wäre dieser Teil sicher anders geworden. Immerhin machen die Charaktere hier ja eine nicht unwichtige Entdeckung. Ich mag deine Entscheidung, diese in Humor zu kleiden, aber dann könntest du auch mehr in die Vollen gehen. So wirkt es ein wenig halbherzig. ^^ Was ich damit sagen will: Wenn du noch nicht weißt, welchen "Touch" die Geschichte generell haben soll, würde ich dir raten: Entscheide dich jetzt.

    Hm. Es ist schwer ^^;
    Meist liegt meine Komik ja an den Chars und nicht an Dingen, die Geschehen.
    Ich kann also versuchen, die Charaktere extremer auf die Situationen reagieren zu lassen. Sofern es natürlich passt.
    Vielleicht funktioniert das. In Bälde sollte ein Charakter kommen, denn ich ruhig etwas "alberner" gestalten kann.

    und ich denke, auch Papyrus!

    Tatsächlich nicht. meine Seite in Papyrus ist blank. Also solange ich nur den Duden anhabe. Das ist mir relativ schnell aufgefallen, weil cih mein Kommaproblem schon kenne. Ich habe deswegen aus Jux einfach mal hinter jedes Wort ein Komma gesetzt. Das hat ihn aber nicht gejuckt. Nur ganz selten wird mir ein Komma angezeigt. Ich weiß acuh nicht, woran das liegt :( Vielleicht ist bei mir was in den Einstellungen falsch. Aber ich werde den Text ab jetzt vor dem Posten immer nochmal in Word reinhauen. Vielleicht findest das ja dann ncoh etwas.



    Er kennt den Stein – den er im letzten Abschnitt des vorigen Teils ja schon etwas beschrieben hat – gar nicht? Das macht ja wenig Sinn.

    Er hatte bisher noch nicht gelesen was auf dem Stein steht. Er weiß ja nur, dass es ein Teil einer Saga ist, weil er ihn nun genauer betrachtet. r wollte ja eingentlich nichts mit dem zu tun haben.



    Ok, das hätte man evt. auch etwas eher einflechten können, denn jetzt kommt es so: Ach ja, er ist was Besonderes und ich muss das noch schnell beweisen :) )

    Aber es braucht ja einen Auslöser, dass sie das sagt. Selbst jetzt redet sie ja nicht wirklcih darüber.



    Ach ja, er ist was Besonderes und ich muss das noch schnell beweisen :) )

    Also an sich muss ich das nicht. ICh kann den Satz auch streichen, wenn er unpassend ist ^^;
    Denn DAS er etwas "besonderes" ist, merkt man hier auch so. Ich wollte eher auf Sigi, statt auf Tjelvar verweisen. Das mit ihr was ist...



    Ihre Stimme klang ruhig und entspannt. Echt? Aber wenn er doch grad so eine krasse Entdeckung macht?

    Ok, entspannt ist vielleicht das falsche Wort ^^;



    Ich hoffe, dass dies die Anspielung auf die musikalische Titelgebung ist!

    Zum Teil :D
    Hinter dem Titel steckt eine größere Überlegung. Aber wäre die Tafel hier nicht vorgekommen, dann hätte ich wohl einen anderen Titel gewählt, weil die Berührungspunkte für euch sonst zu gering gewesen wären... denke ich :hmm:



    das macht er oft; oder: die Augenbrauen zusammenziehen :D)

    Anscheinend ^^;



    nur kein Druck,

    Zu spät :P


    Aber ich denke es wird funktionieren^^



    (Naja, das widerspricht dem vorigen Satz doch aber.)

    findest du?


    Ich wollte hier den Kontrast darstellen. Es ist eigentlich so, wie es da steht. Es gibt Stellen in dem Text, die sich ihm komplett verwehren. Ich wollte deutlich machen, dass mit diesen Zeilen etwas ist/nicht stimmt. Das ist kein Zufall.


    Chorus --- was ist das nochmal? Ich hab das grad irgendwie nicht ganz gepeilt. Bezieht sich das jetzt nur auf das Lied oder ist das auch eine Zeitangabe? (Ich muss wirklich aufmerksamer lesen... :dash: )

    Der Chorus ist der Teil eines Liedes, der sich immer wiederholt und häufig den Höhepunkt darstellt. Also der Refrain. Das Wort ist vielleicht gängiger. Aber es passt leder nicht so gut in den Sprachgebrauch dieser Geshcichte ^^;

    (Du nutzt in diesem ganzen Teil viele Phrasen, die man in vielen Büchern oft liest: Kopfschütteln, sich irgendwo kratzen, Augen hochziehen etc. Das ist ein bisschen plump finde ich. Du zeigst ja anderswo, dass du hervorragend metaphorisieren kannst, könntest du liebend gern auch hier tun. :))

    Hervorragend metaphorisieren? XD
    Also wenn Charaktere meine Stärke sind, dann ist das meine Schwäche.
    Es ist mir wegen dem alltertümlichen vieleicht hier und da mal geglückt. Aber ich würde das gerne viel öfter hinbekommen.



    . (schööööne Metapher!!!)

    Auf die bin ich auch sehr stolz c:



    Guter Cliffhanger am Ende!!

    THX :D



    Um mir in Erinnerung zu rufen, was genau damals mit diesen Unwesen und Arn passiert ist (das war doch so ein Kain&Abel-Ding, oder?)

    Es ist nur überliefert, dass Arns Bruder (Dorn) die Vykr in ihre Heimat folgen wollte, nachdem sie von Ymir vertrieben wurden, um sie endgültig zu vernichten. Arn war dagegen. Er wollte zurück zu seinem Vater nach Odhal (Stadt der Götter).
    Diese Uneinigkeit mündete in einem Verrats Arn, der misslang und für den er dann zusammen mit seinen Leuten verbannt wurde. Er bewacht nun zusammen mt seinen Luten unter de Namen "Ewige Wacht" die Grenze zu Ymir, vor den Vykr.


    Ob diese Tafel mit den Runen jetzt im Dorf schon bekannt und alltäglich ist

    Nein die ist erst seit kurzem im Dorf. So richtig unter Augenschein haben sie wohl nur die Leute genommen, die bei der Ausgrabung und dem Tarnsport dabei waren.

    - Ich mag deine Metaphern, leider sind sie sehr spärlich gesät.

    Ja, sry ^^; Ich versuche mich da echt zu bessern.

    Du beweist damit, dass du stilistisch höher schreiben könntest, wenn du wolltest.

    Will ich, glaub mir :O

    Papyrus müsste dir eigentlich auch anzeigen, dass du viele Modalverben (brauchen, haben...) benutzt.

    Ja, ich hab mir auch schonmal was dazu durchgelesen, weil ich nicht ganz dahintergestiegen bin, was die machen, wieso man sie weghaben will und wie man das am besten anstellt.

    Ich mag deinen Humor sehr gern und bin der Meinung, dass hier auch dein großes Potential liegt.

    ^^; Vielleicht.
    Ich hatte es damals so versucht. War dann aber schließlich mit dem Gesamtprodukt nicht zufrieden.



    in denen die Spannung dem Humor in nichts nachsteht.

    Ich war auch lange Zeit verfechter der These, dass sie sich gegenseitig auch anfeuern können. Gerade der Humor die Spannung.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Charaktere, mit denen man lacht meist eine engere Bindung zum Leser haben. Und wenn diese dann in besondere Situationen geworfen werden... kann man schon mal mit denen mitfiebern.


    Letztendlcih war das auch der Plan hinter meinem Erstling. Für den ich aber leider noch nicht so gut schreiben kann, wie ich es gerne hätte.

    Vielleicht bin ich aber auch ein Leser, der Humor sehr wichtig findet.

    im Normalfall finde ich ihn ch sehr fördernd. Gerade in der Charakterarbeit. Immerhin können diese auch eine verschiedene Art des Humors haben.


    Und danke für deine Kommentare. Hat mich gefreut ^^

    Insofern fand ich die Entscheidung, das auf dem Wege zu "zeigen" und es Emilia selbst erleben zu lassen, ungleich besser.

    Jo, fand ich auch^^



    Vielleicht erklärst du mir bei Gelegenheit mal, was du in dem Zusammenhang mit "Kontaktfreudigkeit" meinst.

    Das er sie ständig betatschen muss :P



    Spielst du damit auf die Umarmung an?

    Nein, nicht die Umarmung an sich. Das hat gut gepasst. Ich meinte eher die kleinen Gesten zwischendurch. Er geht ihr zum Beispiel sehr oft über die Wange. Ich find das schon sehr "nah" für das, was die beiden bis dato sind. Verstehst du, was ich meine? Vielleicht sehe ich das aber auch nur komisch O.o



    Hey, er ist ein Engel. Ich glaube nicht, dass er sich in dem Moment Gedanken darüber macht, zurückgestoßen zu werden

    Generell, weil er ja deswegen einfach anders ist, will ich das auch nicht als Kritik äußern. Es ist wie gesagt nur etwas, mit dem ich warm werden muss.



    Ich habe diese Gedanken an der Stelle nachträglich auf Leserwunsch eingefügt,

    Oh xD So entwickelt sihc dann eine unendliche Leserwunschkette :P



    Gut, dass DU nicht Emilia bist.

    :D


    „Eine Sache ist mir aber nach wie vor nicht ganz klar“, lenkte Emilia schließlich ein „Du bist, wenn ich das richtig verstanden habe, strafversetzt worden, um Seelen von verstorbenen Menschen einzusammeln, richtig?“

    Kann sein, dass mein Problem daher rührt, dass ich was vergessen habe, wegen meiner langen Pause. Aber war Emilia zuvor klar, dass es damals Elias war, der in Engelsgestalt zu ihr kam? Wenn nicht, fände ich ihre Reaktion hier etwas mau. Mir würden die Schuppen von den Augen fallen, wenn ich uaf einmal 1 und 1 zusammenzählen würde.


    Ich würde gerne wissen, was Emilia denkt, was Elias von ihr hält. Dass er in sie verschossen ist (und wenn er ein Mensch wäre, wäre das wohl etwas gruselig, so wie es hier geschildert wurde.) sollte sie ja schon geblickt haben :hmm:


    Und was sollte das mit dem Telefon? O.o Ich hab das Gefühl, dass nicht Freddy dafür verantworltich ist. Der nächste Kapitelname klingt nicht so freudig :( Wir werden sehen.

    Hey Etiam , irgendwie hatte ich diese neue Geschichte vergessen weiterzulesen. Schande über mein Haupt!!!

    Ich dachte schon, du seist abgesprungen ^^;



    ch werde mich nun langsam vorarbeiten und du bekommst meine Rückmeldungen häppchenweise. Als Ausgleich für meine Ignoranz werde ich mich bemühen, recht ins Detail zu gehen.

    yey ^^



    Die Komik hierbei war gut überlegt, du hättest sie sogar noch ein wenig vertiefen können.

    Hm ja. Meine erste Geshcichte hatte öfter humoristische Elemente. Hier wollte ich das nicht ganz so stark aufbauschen. Komme aber ohl nicht ganz aus meinem alten Geschreibsel/Stil raus ^^;


    Zum Schreibstil --- ich finde ihn zunehmend besser, er ist gut nachvollziehbar und schön unkompliziert. So stelle ich mir auch Tjelvar vor. Von ihm selbst erhoffe ich mir noch mehr Tiefe.

    Danke ^^ Und ich hoffe das mit der Tiefe bedienen zu können. Ich denke, dass Charakterarbeit zu dem gehört, dass ich am besten kann.

    Hier fiel mir auf, dass du oft solche unfertigen Sätze verbaust. Irgendwann kam bei mir das Gefühl auf, dass da etwas fehlt... Es soll wohl ein Stilmittel sein, aber für meinen Geschmack ist es etwas zu ausufernd geworden :D

    Ich werde mal drauf achten ^^


    Witzig fand ich auch das Intermezzo in der Kirche... wobei man die Komik hier ebenfalls noch verstärken könnte, wenn man wollte.

    Ja, wenn man "wollte" ^^; Ich bin mir ehrlich gesagt noch nciht ganz sicher. Ich wollte eigentlich etwas humorloser schreiben. Nun ist es mir aber trotzdem reingerutscht. Entweder ich gebe mich dem wieder hin oder versuche es zu unterbinden. Das muss ich mir mal überlegen, in welche Richtung ich damit will. Aber danke, fürs drauf aufmerksam machen. Das ist mir selbst nicht so aufgefallen.



    Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen, und da mir das Setting bisher recht gut gefällt, werde ich auch hoffentlich zügig weiterlesen. ^^

    Bis bald

    Stadtnymphe

    Ja, das hat mir geholfen, danke ^^
    Und freut mich, dass es dich interessiert.


    Ps.
    Das hatte ich ganz übersehen.

    Wenn es sich hierbei um Tjelvars Gedankenstrom handelt, würde ich das kursiv setzen. Ist es jedoch eher im narrativen Modus, würde ich es dringend ändern in "Das konnte doch nicht ihr Ernst sein."

    Das ist eigentlich auch kursiv gesetzt. DOch seit dem ich auf Papyrus gewechselt bin, habe ich ein Problem damit den Text hier ins Forum zu setllen. Entweder alles Kursive ist weg oder er verhaut mir komplett die Absätze. Ich muss da noch einen Trick finden O.o

    Wie Puzzleteile fügten sich die zerstückelten Segmente zu einer neuen Kulisse zusammen, Farben und Formen traten deutlicher hervor und nahmen mehr und mehr ein klares Bild an.

    Um schonmal deine Frage zum Schluss zu beantworten: Ja, für mich funktioniert das so. Aber auch nur wegen einem Satz, den du nachdem Transfer eingebaut hast.

    Die Änderung ist spürbar und sie führt dazu, das Emilia sich denkt:

    aber sie war es leid – so leid, ständig gegen das anzukämpfen, wonach sie sich sehnte

    Das verstärkt es für mich nochmal. Und dass sie auf ihn abfährt wissen wir ja nun schon etwas länger ^^;


    Ansonsten fand ich gut, dass wir hier zum Tribunal kamen und nicht noch weitere Zwischenstationen einlegen mussten. Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass sie das fühlt, was Elias zu dem Zeitpunkt gefühlt hatte.


    Über das ende des Transfers war ich etwas überrascht. Wobei, eher über Emilias Reaktion. Sie wurde ja richtig aufgeputscht davon. Ich hätte das wahrscheinlcih anders geschrieben und eher überwältigt und fertig. Aber ich gehe absolut d'accord mit deiner Idee :D Denn wie so ein Transfer auf einen Menschen wirkt, kannst du in deiner Geschichte für dich entscheiden. Und dazu hat mir das auch gefallen :D


    An Elias "Kontaktfreudigkeit" muss ich mich zwar immer noch gewöhnen, aber an sich geht das ok, dass die beiden dann da zusammen sitzen.

    Eine Sache nur, die mich irritiert hatte. Emilia hat so viele Fragen im Kopf. Warum stellt sie nicht eine davon? Sie ist doch zu dem Zeitpunkt (Bevor die Müdigkeit sie überkommt) high... euphorisiert ... du weißt schon :D

    Gerade die Frage nach Gott ... Eine so große Frage. Es gibt kaum größere auf dieser Welt und sie stellt die sich ja auch schon selbst. Ich weiß nciht, was sie davon abhält sofort solch fundamentale Fragen zu stellen :hmm:


    Das Ende ist tückisch. Aber gut :D xD

    Sie lässt sich von Elias einlullen, dass alles schon gut so ist, wie es ist. Dass er sie nur beschützen will und ihr deswegen nciht alles gezeigt wurde. Sie will dann auch garncihts mehr über den brennenden ABgrund wissen. Das ist gut geschrieben und ich nehme es ihr ab ... MICH KRIEGST DU ABER NICHT SO EINFACH! Ich bleib da drann! Ich glaube immernoch, dass da mehr dahinter steckt. Gerade, weil diese Fragen zum Ende nochmal aufgeworfen worden :D

    Langsam setzten sich die Teile ihrer Umgebung wieder zusammen, nahmen nach und nach neue Formen an und Emilia fand sich in einer überdimensional großen Halle wieder, die bis zum Rand gefüllt war mit diesen fantastischen Wesen, die sie bislang nur aus ihren Kinderträumen kannte.

    Okay, dieser Part überbrückt ein bisschen. Zumidnest empfinde ich es so. Wir bekommen zwar informationen, wie das Leben von Elias wohl abgelaufen ist, aber so was richtig wichtiges kam bis jetzt nicht vor, oder ich habe es überlesen/nicht mitbekommen. (Bis auf eine Sache, die ich aber später erwähne.)

    Interessant finde ich aber die Darstellung des ganzen. Wie vorher schon beschrieben, haben wir hier nicht einfach einen Flashback, der uns etwas aus Elias Vergangenheit erzählt, sondern wir sehen es aus Emilias Aug, die wohl i Körper des Engels zu stecken scheint. Da hatte ich ja letztens schon die Frage gestellt, ob sie auch die gleichen Empfindungen teilt, dass sie ihr quasi als Teil einer Erinnerung aufgezwängt werden. Die Frage find ich hier sogar noch interessanter. Besonders hier:


    Das wärmende Licht, welches sie aussandten, erfüllte Emilia mit einer schmerzhaften Sehnsucht, zog sie auf beinahe mystische Weise in ihren Bann. Überwältigt von den Eindrücken, die sie tief in ihrer Seele berührten, besah sie sich den feierlich geschmückten Raum, der durch die lodernden Feuerschalen ringsum in einen dämmernden Schein getaucht wurde. Die Strahlen der tief stehenden Nachmittagssonne brachen sich in den gewaltigen Mosaikfenstern, zauberten wunderschöne bunte Reflektionen an die gemauerten Sandsteinwände.
    Fasziniert legte sie den Kopf in den Nacken und sah hinauf zu dem säulengestützten Kuppeldach, welches erhaben über ihr aufragte. Weihrauch waberte in dicken Schwaden durch die Luft, weckte zusammen mit dem melodischen Klang der Glocken in Emilia eine feierliche Hochstimmung, die sie selten zuvor erlebt hatte.

    Hatte Elias damals auch diese Sehnsucht? Oder diese Faszination? Solche Sachen.

    Was hier auch offenbar wird, was im letzten Part nur angedeutet wurde (Da dachte ich aber, es dient lediglich dem Einstieg) wir bekommen keine Passage seiner Vergangenheit mit, sondern werden im Schnelldurchlauf durch sein Leben geführt. Das ist auch eine besondere Darstellung des ganzen. Du nutzt es hier natürlich um das Worldbuildung richtung Himmel ein bischen auszubauen und dem Leser näher zu bringen. Gute Idee :D So sehen wir viele Facetten des ganzen ohne zulange in einer zu verweilen. Allerdings ist Gefühlsmäßig mein Interesse jetzt nach zwei Parts erschöpft, weiter auf diese Weise durch den Himmel geführt zu werden.


    Kommen wir zum Ende. Denn hier ist tatsächlich noch eine Sache, die interessant werden könnte. Wir erfahren zwei DInge. Erstens, dass Elias wohl steuern kann, was Emilia sehen soll und was nicht. Naja so mehr oder weniger und da kommen wir dann schon zu Punkt zwei.
    Diese Schlucht mit dem Feuer kann natürlich einen Teil seiner Vergangenheit darstellen, die man dann schön als "düstere Vergangenheit" nutzen kann :D Ich bin gespannt, was es mit diesem Fetzen so aufsich hat^^

    Was kam denn jetzt?

    Du hast recht, es ist anders als bei Lady. Ich frage mich, ob ihre Entscheidungen auch die von Elias sind. Das sie quasi gar nicht anders entscheiden kann. Und ob davon auch ihre Gefühlswelt beeinträchtigt wird.


    Ihre Aufregung am Anfang fand ich ein bisschen too much. Es war für mich ein bisschen so, als ob man von einem Zauberer auf die Bühne geholt wird. Nur das sie noch krasser darauf reagiert hat. Das hatte mir nicht so gefallen. Es wirkte auch ein bisschen drumherum geredet, bis es dann los ging.


    Die Geburt der Engel war eine coole Idee. Das hat mir gefallen. Auch wie du das umgesetzt hast war schön.


    Über den beginn des Kampfes war ich zu Anfang etwas überrascht. Aber das hat sich dann ja doch noch alles geklärt ^^


    Nur den Offizier fand ich komisch. Was hätte Eli ( :P ) denn anderes tun sollen? Die Krieger kamen ja bereits auf ihn zu.